Nr. 47 Donnerstag den 25 Februar Amts- imb Anzeigeblatt für den Kreis O i 1S86 PrriO vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BiingnirröU Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Erscheint tLgSich mit AttSns-hme deS MsntagS. Vnreattr Schulftraßs7. Amtlicher Hheil. Betreffend: Unfallstatistik. Gießen, am 22. Februar 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an Großh. Polijeiamt Gießen und an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Es erscheint in dienstlichem Interesse wünschenswerth, daß der Großh. Fabrik-Jnfpector von den im Großherzogthum sich ereignenden Betriebsunfällen, welche auf Grund des § 51 des Unfallversicherungsgesetzes bei den Ortspolizeibehörden zur Anzeige gelangen, fortlaufend Kenntniß erhält. Wir weisen Sie daher an, von jeder Ihnen zugehenden Unfallsanzeige dem Großh. Fabrik-Jnfpector sofort eine Abschrift zuzusenden, sowie außerdem dem genannten Beamten, damit ihm die Möglichkeit gegeben ist, den auf Grund des § 53 des Unfallversicherung Gesetzes einzuleitenden Untersuchungsverhandlungen beizuwohnen, von jeder anberaumten Untersuchungsverhandlung rechtzeitig zu benachrichtigen. Deutschland. Darmstadt, 23. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 17. d. Mts. den Oberförster der Oberförsterei Zellhausen, Forst- Jnspector Karl Traut wein zu Seligenstadt, auf sein Nachsuchen wegen geschwächter Gesundheit unter Anerkennung seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 1. April d. Js. an, in den Ruhestand zu versetzen. Darmstadt, 23. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog und Ihre Großh. Hoheit Prinzessin Irene sind laut telegraphischen Nachrichten gestern Nachmittag 2 Uhr 30 Min. mit dem Kaiserlichen Extrazug in Petersburg angekommen. Auf der vorletzten Station Gatschina begrüßten Ihre Kaiserlichen Hoheiten der Großfürst und die Großfürstin Sergius die Allerhöchsten Herrschaften. In St. Petersburg waren auf dem Bahnhofe Se. Majestät der Kaiser mit allen Großfürsten und großer Suite erschienen, welcher sich auch der deutsche Botschafter, General der Infanterie v. Schweinitz und der Großbritannische Botschafter Sir Robert Morier angeschloffen hatten. Eine Compagnie des Garde-Regiments Preobraschenski war mit Fahne und Musik-Corps als Ehrenwache aus dem Perron des Bahnhofes aufgestellt. England. Belfast, 23. Februar. Lord R. Churchill erinnerte auf einem ihm zu Ehren veranstalteten Diner an den Ausstand in Irland im Jahre 1798 und sprach die Erwartung aus, die loyalen Irländer von heute würden in der Sache der bürgerlichen und religiösen Freiheit nicht hinter ihren Vorfahren zurückstehen ; er hoffe, der Kampf um die Aufrechthaltung der legislativen Union zwischen England und Irland werde sich innerhalb Der verfassungsmäßigen Grenzen bewegen, aber man müsse aus das Schlimmste vorbereitet sein. Reichstag. E. R. Berlin, 23. Februar 1886. Eingegangen ist der Gesetzentwurf, betreffend das Branntweinmonopol. Zur Bcrathung stand in zweiter Lesung der Gesetzentwurf, betreffend S 137 des Gerichtsverfassungs-Gesetzes, welche für den Fall von Differenzen zwischen den Senaten des Reichck-erichts Vorsorge im Interesse einer einheitlichen Rechtsprechung trifft. An der Debatte betheiligten sich die Abgg. Klemm, Lipke, Dr. Horwitz, Träger, Reichensperger und der Staatssecretär v. Schelling. Ein Antrag des Abg. Horwitz: Den Landesgesetzen bleibt es Vorbehalten, insofern es stch um das Bestehen und den Inhalt von Gesetzen handelt, auf deren Verletzung die Revision nach S 511 der Eivilprozeßordnung nicht gestützt werden kann, entsprechende Bestimmungen für die Oberlandesgerichte zu treffen" sand keine genügende Unterstützung im Hause, nachdem sich Bundes-Commissar Geh. Rath Hagens dahin geäußert, daß es einmal unnöthig, dann aber auch bedenklich sei, die in Rede stchenoen Bestimmungen auf die Oberlandesgerichte auszudehnen; dagegen wurde auf Antrag des Abg. v. Grävenitz ein Zusatz angenommen, daß vorder Entscheidung der vereinigten Strafsenate oder des Plenums, sowie in Ehe- und Entmündigungssachen der Ober-Reichsanwalt mit seinen schriftlichen Anträgen zu $$rCU Zweiter Gegenstand der Tagesordnung war die zweite Berathung des vom Abg. Dr. Reichensperger eingebrachten Gesetzentwurfs betreffend die Abänderung und Ergänzung des Gerichtsverfassungsgesetzes und Wiedereinführung der Berufung gegen Strafkammerurtheile. Abg. Munckel beantragt mit Rücksicht auf die Wichtigkeit des Gegenstandes und auf die geringe Anwesenheit von Mitgliedern die Vertagung des Hauses, die nach kurzer Discussion beschlossen wurde. Nächste Sitzung Mittwoch. Anträge der Abgg. v. Helldorf und Hasenclever, bezweckend die Abänderung der Dauer der Legislaturperioden.__ Telegraphische Drpeschm. WoLff'S Selegr. Csrrespondenz - Brrrearr. Berlin, 23. Februar. Die Reichstags-Commission für die Anträge über den Befähigungsnachweis beendete die erste Lesung und beschloß, einen neuen Paragraphen binzuzüfügen, wonach künftig die Fortsetzung des Betriebes polizeilich gehindert werden kann wenn ein Gewerbe, zu dessen Betriebsbeginn der Befähigungsnachweis erforderlich ist, ohne solchen Nachweis begonnen wird. — Das Abgeordnetenhaus verwies die Colonisationsvorlage an eine em- undzwanziggliederige Commission. Im Laufe der Debatte sprachen Wehr, Rauchhaupt, Kennemann und Hobrecht für die Vorlage, Stablewski, Windthorst und Hanel aegen dieselbe. Der Minister Lucius betonte Hänel gegenüber, derselbe unterschätze die Bedeutung der polnischen Agitation. Durch eine Vorbereitung der Colonisation im Sinne Hänel's mit Landgemeindcordnung und Kreisordnung wurden viele Jahre l verloren gehen. Bei den Landankäufen wolle man nicht die Nothlage der Grundbesitzer ausnutzen, die Ländereien vielmehr aus freier Hand ankaufen. Die Regierung hatte nicht die Meinung, daß die Vorlage die Verfassung verletze. Die Regierung sei bereit, Garantie gegen eine solche Verletzung zu geben, wenn die Majorität solche wünsche. — Die Berathung der übrigen Polenvorlagen wurde auf morgen 11 Uhr vertagt. Berlin, 23. Februar. In den heutigen Stadtverordnetenersatzwahlen wurden in der dritten Abthcilung an Stelle der verstorbenen Dr. Straßmann und Bohm zwei Liberale gewählt. Basel, 23. Februar. Der Eigenthümer und Redacteur der „Basler Nachrichten", Dr. Wackernagel, ist heute Mittag am Typhus gestorben. Paris, 23. Februar. Die griechische Flotte soll eingegangenen Nachrichten zufolge nach dem Golf von Eleusis gehen. Paris, 23. Februar. Jerome Napoleon richtete ein Schreiben an beide Kammern, worin er das Gesetz über die Ausweisung der Prinzen als Gesetz gegen Verdächtige bezeichnet, das die Angehörigen der Fapnlie Napoleon, die Soldaten der Revolution mit den Bourbons, deren Feinde, vermenge. Er sei französischer Bürger und anerkenne die Republik, weil sie das Ergebniß des allgemeinen Stimmrechts sei. Die gegenwärtige Republik sei indeß einfach eine Oligarchie und müsse reformirt, nicht umgestürzt werden; das Volk müsse sein Oberhaupt wählen. London, 23. Februar. Die „Times" veröffentlicht ein Schreiben Lord Uar- borough's, worin derselbe seinen Austritt aus der liberalen Partei anzeigt, weil in be: gegenwärtigen Krisis seine politischen Anschauungen mehr mit der Torypartei als de^ jetzigen Regierung übereinstimmten. — Das Unterhaus nahm mit 297 gegen 82 Stimmen den Antrag der Regierung an, die Kosten der Expedition gegen Birma Indien aufzuerlegen. London, 23. Februar. Unterhaus. Bryce erklärte, die Regierung halte den gegenwärtigen Augenblick nicht für günstig, um beim Sultan eine Gebietsabtretung an Griechenland zu bewirken. London, 23. Februar. Chamberlain, Präsident des Local Gouvernement Board, empfing heute eine Arbeiterdeputation, welche um die sofortige Inangriffnahme eines größeren Auswanderungsprojectes nachsuchte. Chamberlain antwortete, er habe sein Amt mit der Absicht übernommen, die Lage der Arbeiter zu verbessern die socialistischen Führer aber seien die schlimmsten Feinde der Arbeiter. Der Minister rieth den Arbeitern von Gewaltthätigkeit ab und erklärte weiter, der Auswanderung ständen Schwierigkeiten im Wege; er habe ein lebhaftes Interesse an der Einsetzung der Arbeiter in den Besitz von Gruno und Boden; im Falle sich Aussicht dafür biete, werde er sein Bestes thun, diesen Gedanken auszuführen. Chamberlain sprach sich weiterhin gegen öffentliche Bauten auf Staatskosten, wie die Anlegung von Rettungshäsen 2c. aus, weil dieselben nur an Ort und Stelle Linderung der Nothlage bewirken würden, und befürwortete dagegen die Ausführung von Bauten seitens der Localbehörden in ihren Bezirken. Rom, 23. Februar. Dem Vernehmen nach erließ der Vatikan ein Rundschreiben an die Nuntiaturen, worin deren Aufmerksamkeit auf die gegenwärtige Situation des Papstes anläßlich der Anschuldigungen hingelenkt wird, zu welchen die Angelegenheit des Wiener Schreibens an den Grafen des Dorides Anlaß gegeben habe. Belgrad, 23. Februar. Der Minister des Aeußern, Garaschanin, bevollmächtigte Mijatowic, auf der Friedensconferenz ein Project vorzulegen, wonach die Friedensurkunde einen einzigen Artikel enthalten solle, nämlich die Wiederherstellung des Zustandes vor der Kriegserklärung am 14. November 1885. Lokales. G. Gießen, 24. Februar. sSterblichkeit in Gießens Die Zahl der Todesfälle steigerte sich in der Woche vom 14. bis 20. Februar aus 11 im Ganzen. Vorzugsweise wurden Erwachsene betroffen; drei derselben starben an Krebs, eine Person starb an Altersschwäche, eine an Verstopfung der Schenkelarterie, eine an Lungenerweiterung, eine an einer auf Rose folgenden Brustkrankheit. Von Kindern starb eins im ersten Lebensjahre an Lungenschwindsucht, ein junger Mensch hatte das Unglück, zu ertrinken und zwei von auswärts zur ärztlichen Hilfe hierhergebrachte Kinder erlagen der Diphtherie. Gießen, 24. Februar. Das Haus des Herrn Ph. Lenz, Ecke der Bahnhof- und Liebigslraße, ist gestern an Herrn Restaurateur PH. Schwinn um die Summe von 93,500 JL verkauft worden. Das Haus soll demnächst zu einem Hotel und Restaurant benutzt werden. Univerfitäts- Chronik. — Professor Windscheid in Leipzig, der erkrankt war, befindet sich wieder auf dem Wege der Besserung. In wenigen Tagen gedenkt derselbe seine Vorlesungen wiederaufzunehmen. _ ,r .. . , — Geheimer Rath Professor Lrman ist um seine Entlassung emgekommen. Derselbe bekleidet die Stelle als gerichtlicher Physikus der Stadt Berlin seit über 20 Jahren, nämlich seit dem 14. Januar 1865, und ist seit derselben Zeit Leiter der Unterrichtsanstalt für Staats-Arzneikunde. — Der bisherige Privatdocent tn der philosophischen Fakultät zu Bonn, Dr. W. S chimpcr, ist zum außerordentlichen Profeffor für Botanik ernannt worden. — Das Professoren-Tollegium der philosophischen Fakultät an der Universität Wien hat dem Unterrichtsministerium als Nachfolger Eitelberger's auf der Lehrkanzel für Kunstgeschichte den Professor Dr. K. Justi in Bonn vorgeschlagen. — Gymnasialprofessor Dr. Ed. Richter in Salzburg ist zum ordentlichen Professor der Geographie an der Universität Graz ernannt worden. — Der ordentliche Professor der angewandten Mathematik an der Universität Dorpat, Staatsrath Dr. A. Lindstedt, ist zum Professor an der Universität Stockholm ernannt worden. Vermischtes. Aus Mainz, 22. Februar, schreibt man uns: Am 19. ds. erschien auf dem Bureau der Herren Solmitz u. Eohen in Köln ein junger Postschaffner und ersuchte um Einlösung von zwei ungarischen Goldrente-Coupons über je fl. 20. Um seinen Namen gefragt, deponirte er, das; die Coupons nicht ihm gehörten, sondern ihm von einem Postschaffner Rehm zur Besorgung übergeben seien. Die Kölner Bankfirma bemerkte auf der Rückseite des Coupons oen Firmenstempel Gebr. Oppenheim in Mainz und da sie sich erinnerte, s. Z. in der „Frankfurter Zeitung" die Bekanntmachung bett', das den Herren Gebr. Oppenheim in Mainz am 31. December o. I. abhanden gekommenen Werthpackets gelesen zu haben, hielt sie die Coupons zurück und verständigte telegraphisch die Mainzer Firma von dem Vorkommen der beiden Coupons. Der Chef der Mainzer Firma reiste sofort nach Köln ab und die alsdann nach seiner Ankunft in Köln energisch betriebenen Nachforschungen unter Leitung des Criminalcommissärs Herrn Weinand und des kaiserl. Postraths Herrn Berth. Weinert ergaben zunächst, daß der Postschaffner Nehm seit dem 17. December wegen Krankheit außer Dienst gewesen und am 15. Februar verstorben war. Der Diebstahl beziehungsweise Fund- oiebstahl konnte daher nicht von dem betr. Nehm herrührcn. — Das Resultat der nun weiter fortgesetzten Untersuchungen, die wesentlich dadurch unterstützt wurden, daß der junge Postschaffner, welcher die zwei ungarischen Coupons den Herren Solmitz u. Cohen gelassen hatte, sich zur Empfangnahme des Geldes einstellte, ergab, daß das verlorene Werthpacket s. Z. auf der Fahrt von Mainz nach Frankfurt jedenfalls in Folge einer mangelhaften Construction des Wagens hinter die Rücklehne des Wagensitzes gefallen war und trotz der sofort sowohl in Frankfurt als auch in Mainz angestellten Nachsuchungen erst in Köln von den die ankommenden Wagen revidirenden Handwerkern aufgefunden und unterschlagen worden. Der Inhalt des Werthpacketes, an dem etwas über 500 JL fehlte, ward sogleich zur Stelle gebracht und Herren Gebr. Oppenheim ausgeliefert. Mainz, 23. Februar. Es unterliegt jetzt kaum einem Zweifel, daß die Execution an dem zum Tode verurtheilten Doppclmörder Herbst in Bälde vollzogen wird. Er empfing neuerdings den Besuch seines Vertheidigers und des Gefängnißgeistlichen. Auf die Mahnung, daß er sein Gewissen durch ein Geständniß erleichtern möge, antwortete er, daß er nichts zu gestehen habe und trägt er überhaupt noch sein freches Wesen zur Schau. Nach verschiedenen Aeußerungen trägt er sich immer noch mit dem Gedanken, durch einen Selbstmord sich dem irdischen Richter zu entziehen, doch sind alle Vorsichtsmaßregeln getroffen, ihm dies unmöglich zu machen. Da der Scharfrichter Brand aus Thüringen, welcher die Hinrichtungen an Pfaff und Weltmann vollzog, gestorben ist, so wird vermuthlich dessen jüngerer Bruder, der ebenfalls schon Hinrichtungen beigewohnt hat, mit Vollstreckung des Urtheils betraut werden. Das Scharfrichteramt wird von dieser Familie schon seit langer Zeit ausgeübt. Worms, 20. Februar. sEin Vermißter von 1870.] Durch einen Unteroffizier und einen Soldaten des Hess. Infanterie-Regiments Nr. 117 wurde am 17. d. Mts. ein gewisser Nagel, aus Hofheim bei Worms gebürtig, aus dem Gefängniß in Kaiserslautern abgeholt, welcher während des Feldzugs 1870 nach den Kämpfen bei Metz von seinem Regiment mit Sack und Pack desertirte und sich, der „Pf. Vztg." zufolge, seit dem Jahre 1873 unter falschem Namen als Fuhrknecht in Kaiserslautern aufhielt. Die Erlangung der zu seiner Verehelichung nöthigen Papiere hat den Deserteur ver- rathen, der in den Listen seiner Abtheilung als „Vermißter" geführt wurde. Wie mit- getheilt wird, glänzt sein Name sogar aus der Ehrentafel, welche das Regiment seinen im Heldenkampfe gefallenen Kameraden errichten ließ! Dorndorf, 19. Februar. Unterhalb unseres Dorfes, gegen Thalheim zu, ist eine. ca. 30 Hectar große Fläche Ackerland und Wiesen gesunken, theilweise bis zu Manneshöhe. Die Erde zeigt große Sprünge und Löcher. Unterhalb dieser Fläche hebt sich der Boden. Da nun int Jahre 1886 die Welt zu Grunde gehen soll, so kommen Alt und Jung, Männlein und Weiblein, das Wunder zu besehen. Am verflossenen Sonntag befanden sich auch Drehorgeln zur Stelle. Den Wirthen gefällt es und ben Bauern, welchen Aecker und Wiesen verruscht und zusammengerutscht, gefällt es nicht. „So geht's einmal in dieser Welt — So war's zu allen Zeiten: — Was diesem hier sehr wohlgefällt — Kann jenem Schmerz bereiten." Brüssel, 18. Februar. Der Kriegsminister hat die Wiedereinführung der Trommeln für die belgische Armee angeordnet. Gestern hielten die Trommler zum ersten Male ihren feierlichen Einzug in die Hauptstadt, wo, da man seit 12 Jahren keinen Trommelklang mehr vernommen, die Neugierde groß war. Das Grenadier- Regiment war zu dem Zwecke ausgerückt mit seiner Negimentsrnusik und sechsunddreißig Trommlern. Nachdem es von der Königin unterwegs unter Trommelschlag besichtigt worden, hielt es Mittags seinen Einzug. Voran ritt der Kriegsminister mit Generälen. Dann kam der Riesen-Tambourmajor mit seinem mächtigen Stocke, de Munck (derselbe war früher Trommler gewesen, dann Droschkenkutscher in Mecheln und nun Tambourmajor geworden); mit Grandezza hautirte er den Stock, man trommelte und blies nach Herzenslust. Hinter dem Regiment schritten die andern Tambourmajore und zur Feier der „Premiere" die Kutscherfrau Munck einher. — sVacante Stellen für Militäranwärter im Bezirke des 11. Armee-Corps.] Kassel, Postamt, Briefträger, 800 «M. Gehalt und 180 JL Wohnungsgeldzuschuß. — Coburg, Postamt, Stadtpostbote, 720 X Gehalt und 144 JL Wohnungsgeldzuschuß. — Frankfurt a. M., Königl. Erbschaftssteueramt und Stempelfiskalat, Lohnschi eiber, 25 H Copialgebühren für den vollen Bogen. — Samborn, Postagentur, Landbriefträger, 450 «X Gehalt und 60 JL Wohnungsgeldzuschuß. — Im Bezirk der Großh. hessischen (25.) Division. Auf einem Bahnwärterposten der Linie Gießen-Fulda, Bahnwärter, fixes Gehalt, 600 «X. trroße Auswahl, sol. Ausführung, mäßige Preise. Photographien z. Ansicht. Div. gebrauchte Wagen. J. 6. Rumpf, Wagenbauer, Frankfurt a/M., Eisernehond 18. 1344 nunmehr 18 Jahre so beliebte, trotz aller Nachahmungen unüber- troffene Haarwasser von Retter, München (staatlich geprüft «nd begutachtet), welch, statt Oel ob. Pomade tagt, gebraucht bestens zu empsehlen ist, verkauft zu 40 m. JL 1,10 I. H. Fuhr, Sonnenstraße 25, Gießen. 177 1289 Ein junges Mädchen aus anständiger Familie, im Rechnen lf-Schreiben gut bewandert, sucht Stelle bis 15. März an einem Büffet oder in einem Geschäft. Näheres Teufelslustgärtchen 28 HI, Ecke der Löwengasse. t»s Die Nr. 21 enthält: Textlich: Sphinx. (Fortsetzung.) Roman von Doris Freiin von Spaettgen. — Die deutsche Seemannsmission. Von Franz Siewert. — Doch angeführt. Militärhumoreske von Herrn. Ferschke. — .Am Familientisch: Die Brüder Grimm. Zu dem Porträt. — Die Gärten des Vktikan. Zu dem Bilde von L. Th. Chouland. — Des Meeres Gaben. Zu dem Bilde von Snyders und Jan von Bockhorst. — Moderne Schachspieler. — In unserer Spielecke. Bildlich: Zureden hilft. Von A. Glisenti. — Die Brüder Grimm. Von C L- Grimm. — Aus den Gärten des Vatikan : Blick auf St. Peter zu Rom. Von L- Th- Choulant. — Des Meeres Gaben. Altniederländischer Fischmarkt. Schabkunstblatt von Earlom nach dem berühmten Gemälde von Snyders und Jan van Bockhorst. Mit einer illustrirten Beilage: Der erste Ball- — Umschau in fernen Landen- Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen: in Gießen in Allendorf (Lahn) „ „ Alten-Buseck „ „ Annerod „ „ Garbenteich „ „ Großen-Linden „ „ Grüningen „ „ Hausen „ Heuchelheim „ „ Hochelheim „ „ Hörnsheim „ „ Kinzenbach „ „ Klein-Linden „ „ Leihgestern „ Lützellinden „ „ Rödgen „ Steinberg „ „ Trohe „ Watzenborn „ „ Wieseck Frau M. I. Rühl, Seltersweg. Herrn I. W. Kurz, Neustadt. „ Johann Seibel, Bahnhofstraße. den Herren Tribus & Sundheim,, Seltersweg. Herrn Christoph Bieker, Neue Bäue. ; „ Heinrich Schmidt II., Wolfstraße. Herrn Rudolph Sch lab ach's Nachf., Ludwigspl. Henn Conrad Roth, Wallthorstraße. „ Philipp Stier, Schulstraße. „ Fero. Drebes, Marktplatz. „ Gastwirth Wagner. „ Anton Dillmann. „ Wirth Wiesner. „ Wirth Schmidt. „ Johannes Feller. „ Moses Engel. „ Kaufmann Fink. „ Simon Stein. „ Anton Jung. „ Johannes Schmidt. „ Vorsteher Psaff. „ Philipp Lenz. „ Jakob Bender. „ Heinr. Schneider. v Wilhelm Balser. Frau Heuser Wittwe. Herrn Georg Koch. „ Kaufmann Dreysu ß. „ Karl Dorseld. Vertragsmäßig sind die amtlichen Verkäufer verpflichtet, stets einen angemessenen Borrath an Postwerthzeichen zu führen und die einzelnen Marken zu keinem höheren, als dem Betrage ihres Wcrthes an das Publikum abzulassen. Im Allgemeinen hat der Verkauf während der ganzen Zeit, in welcher das Geschäftslokal des Verkäufers geöffnet ist, stattzufinden, jedenfalls aber innerhalb dec für den Verkehr mit dem Publikum festgesetzten Dienststunden des Postamts. Gießen, im December 1885. Kaiserliches Postamt. Ritsert. L. 'Slüdmillj Möbelfabrik & Lager Bderstrasse 8 — Wallthoratrasse 21 empfiehlt sein reichhaltige- Lager von Kasten-Möbel« und Polsterwaaren aller Art, sowie Gardinen, Teppiche, Drelle, Plüsche und Fantafiestoffe, Bettfedern und Daunen. Stylgerechte Ausführung von ganzen Ausstattungen, sowie einzelner Stücke. 4272 Solide Waaren. — Billige Preise. Eigene Tischler-Werkstätte. Eigene Tapezier Werkstatte. 1151] Lehrling gesucht. I 987 Ein Dienstmädchen gesucht. W. Böhling, Tapezierer. I Schulstraße 6. MEDAILLE k 1879 , iS n u Gothaer Lebensversicherungsbank. -- JL Derstch.-Bestand am 1. Jan. 1886 : 66460 Pers, mit 490300000 Bankfonds „ „ „ ......ca. 128900000 Versicherungssumme ausbezahlt seit Beginn ca. 1691300000 Neuer Zugang im Jahre 1883....... 36230000 Dividende 1886 für 1881: 43% der Jahres-Normalprämie nach dem alten Vertheilungssystem, 33% der Jahres-Normalprämie und 2,2% der Prämienreserve als Dividende nach dem im Jahre 1883 eingeführten neuen „gemischten" Vertheilungssystem, was im Berhültniß zur JahreS-Normalprämie für das jüngste betheiligte Versicherungsalter 34% und für das höchste betheiligte Versicherungsalter 115% als Gesammtdividende ergiebt. Neu Beitretende haben sich bei der Antragstellung für das alte oder für das neue Dividendensystem zu entscheiden. Alles Nähere zu erfragen bei Herrn 1193 F. Gros. Bahnhofstraße 66. 1336 Für den Verkauf von Geraer reinwollenen Cachemires und Nou- veauts's nach Mustern werden solide gewissenhafte Damen gegen gute Provision gesucht. 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Daube & Co. in Köln. 1157 In das Firmenregister ist unter Nr. 203 eingetragen: 1334 Firma: Benjamin Urff in Marburg und ist Inhaber der Firma: , der Kaufmann Benjamin Urff in Marburg lt Anmeldung vom 12. Febr. 1886. Marburg, am 20. Februar 1886. Königliches Amtsgericht, Abteilung I. Verpachtung von Restauration und Gelände auf -er Ludwigshöhe bei Darmstadt. Die auf der Ludwigshöhe bei Darmstadt befindlichen dem Großh. Haus — Familieneigenthum — gehörigen Gebäulichkeiten, als Wohn-, Wirthschafts- und Oeconomie- gebäude, zum Betrieb einer Restauration als beliebter Ausflugsort vorzüglich geeignet, sowie das von genanntem Punkte aus leicht zu bewirtschaftende fiscalifche Feld- und äViesen- gelände und Teich von zusammen 9,5282 ha Flächeninhalt, in Fl XX. und XXL der Gemarkung Eberstadt, sollen auf dem Submisfionswege aus 9 Jahre, vom 1 April d. I. ab, verpachtet werden. — Die Sub- missions- und Verpachtungsbedingungen liegen vom 25. l. Mts. ab vierzehn Tage lang und zwar an den Wochentagen von Vormittags 9 bis 12 Uhr auf dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Stelle zur Einsicht offen und ertheilt diese auf Verlangen weitere Auskunft. Auch können Abdrücke der Submissions- und Pachtbedingungen von unterzeichneter Stelle bezogen werden. — Reflectanten wollen ihre Gebote, versiegelt und mit der Aufschrift „Restaurations- und Geländeverpachtung" versehen, bis längstens zum 11. März d. I., Abends 6 Ubr, bei genannter Stelle einreichen. Die Eröffnuna der- ( selben erfolgt am 12. März, Vor- mittagS 10 Uhr, in Gegenwart etwa erschienener Submittenten. Darmstadt, den 20. Febr. 1886. Großherzogl. Oberförsterei Bessungen. Preuschen. 1328 Holzversteigerung. Mittwoch den 3. März. Vormittags um 10 Uhr, soll im Birklarer Markwald folgendes Holz versteigert werden: 80 Fichtenstämme mit 33 Fm., 20 Eichenstämme mit 5 Fm., 58 Rm. Buchenknüppel, 4 „ Eichenknüppel, 318 Buchenwellen, 125 Eichenwellen, 805 Nadelwellen, 63 Rm. Buchen-Stockholz, 4 „ Eichen- „ 27 „ Nadel- „ Die Zusammenkunft ist bei dem Bahnwärterhäuschen. Birklar, am 22. Febr. 1886. Großherzogl. Bürgermeisterei Birklar. Krausch. 1345 Dienstag den 2. Mar), Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die den Erben des verstorbenen Stadtrentmeisters Enders gehörigen Grundstücke freiwillig Flur XXVII Nr. 202 1744 Mtr. Garten am Langenstein, „ XXVIII Nr. 24 887 Mtr. Wiese am Altenfeld, „ XXVIII Nr. 42 962 Mtr. Acker daselbst, „ XXXIII Nr. 124 831 Mtr. Acker am Nahrungsberg, -meistbietend versteigert werden- Gießen, den 24. Februar 1886. Großh- -Ortsgericht. 134« Mütter. Montag den 1. März 1 I , Vormittags 10 Uhr anfangend, kommt im Bellersheimer Markwald, Distrikte Streubel und Pfingst- hain, folgendes Holz zur Versteigerung : 184 Fichten - Stämme, 56,16 Festm. haltend, 163 Fichten-Derbstangen, 23,97 Festm. haltend, eine Quantität Eichen-Stämme und Derbstangen, zu Werkholz für Wagner geeignet, 46 Rmtr. Nadelknüppel, in Schichten von 4 Mtr. Länge, 136 Rmtr. Nadelreisig, zu Latten und Gartenpfählen geeignet, 8 Rmtr. Nadelstöcke. Die Zusammenkunft ist am Münzenbergerweg, am Eingang des Waldes. Bellersheim, am 22. Februar 1886. Der sürstl. MarkmeisteL. 1324 Bopp. Dm geehrten Damm zeigen hiermit ergebens! an, daß wir bei unserer Specialität Schirme nunmehr auch die Niederlage einer der W größten und besten Fabriken in Korsetts übernommen haben, und sind wir in der Lage, auch in diesem Artikel durch große Auswahl, vorzügliche Qualitäten und billigste Preise uns das Vertrauen unserer geehrten Kunden zu erwerben. Anfertigung nach Maaß, sowie Repa- riren und Waschen der Corsetts wird schnellstens und billigst besorgt. Geschwister Lorsch, Seltersweg, 1338 im Hause des Rechtsanwalts Labroisse. Aeilgeöotenes. 1325 1 Badeapparat mit Douche, 1 zweithüriger Kleiderschrank sind billig zu verkaufen. 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Danksagung Die Söhne 1314 Wolfgang und Karl Textor Für die Beweise allseitiger herzlicher Theilnahme an unserem schweren Verlust sagen im Namen der Hinterbliebenen ihren tiefgefühlten Dank Als wirklich beliebtes und ebenso gesundes, wie erfrischendes, nur natürliches, kohlensaures Tafelwasser empfiehlt sich der uralte, schon seit 1327 allbekannte und ärztlich vielfach empfohlene Ehrenbreitstemer Mineralbrunnen, volksthümlich 'wie wenige, und von milder, durch keinerlei oft sehr mit Unrecht angevriesenes Uebermaß der Bestandtheile störender, gesundheitlicher Wirkung auf Verdauung, Blutbildung und Nerven re. Billig zu haben in allen größeren Droguenhandlungen, Apotheken, Mineralwafferhandlungen, Hütels u. Restaurationen und direkt durch daS Brunnen-Bersandt-Comptoir in Coblevz ________________(Max Ritter).____________________ Das Bureau für Stellenvermittelung j des Kaufm. Vereins in Frankfurt a. Main (unter Patronat der Handelskammer) , besetzte, vermöge seiner ausgedehnten Verbindungen, in den letzten 6 Jahren weit über ! 5000 Stetten. 6674 1353 Morgen trifft die erste Sendung der von früher bekannten und sehr be- liebtcnMonnikendamer Bratbücklinge ein. Nicht zu verwechseln mit Emdeneroder sogen. Holländer-Waare, welche jetzt vielfach im Handel. C. G R E.o-gr®s« Siegen. A. Ilolterliaff Söhne oipe |. w Marburgerstraße. Mänsbur^. GHESSE3T. Mäusburg 10, Bahnhofstraße. Feste Preise. ISn-iletaäl. Durch gemeinsame große Abschlüsie verkaufen von heute ab: 1346 Alle Consiioi-Arlikel im deiail zu Engros-Preise», als: Knöpfe (zu Kleiber in allen Farben, per Dtzd. von 95 att), Zwirne (500 Uards Rollen, alle Nr., per Stück 15 H), Knopfloch- Seide (auf Röllchen, per Dtzd. 20 in allen Farben), Cbappe-Seide (per Strang, in jeder Farbenstellung 7 H), Stricknadeln (la. stählerne, per 5 Stück 4 H), Stopf-dLadeln (Dtzd. 5 ^), Haarnadeln (25 Stück 3 ^), d?äbnadelu (la. per 25 Stück 4^, Ha. 25 Stück 3 H), Schürzcnband (Stück 3 ^), Löffel-Mechaniqne (einfach und unterlegt Stück 18—20 ^), Tournure-Federn (Stück 4 ^), Damenhandschuhe (4knöpfig, seidene, in allen Farben 75 ^), Morgenhauben (per Stück 15 ^), Kinderlätzchen (per Stück von 10 H an), Herren - Kragen (in allen Weiten per Stück 18 ^), Eiswolltücher (alle Farben von 35 an), Schürzen (von 25 an) u. s. w. Hießener (toncert=Verein. Fünftes O@ro©H (im 94. Vereinsjahr) Sonntag den 28. Februar, präeis M in Steinl Saal unter Leitung Deutscher Schutmrem. Generalversammlung am Donnerstag den 25. Februar, Abends 7 Nhr, m Safe Gbel. ____Berichterstattung. Rechnungsablage. Vorstandswahl. tieiaerÄ.IfeeiiteciiuIe täiär Verband Gießen. GROSSER MASKENBALL des Grossh. Universitäts - Musikdirectors Herrn Adolf Felchtwr und gütiger Mitwirkung des Königlichen Hofschauspieldirectors Herrn Ernst Possart aus München, des Fräulein Marie Laiigsdorff aus Giessen, des Schauspielers Herrn Wilh. Diegelmann aus Frankfurt a. M., des akademischen Gesangvereins und des durch auswärtige Künstler verstärkten Vereins-Orchesters. Programm, i Manfred. Dramatisches Gedicht von BSyron^ Musik von M. Verbindende Dichtung für Concertaufführungen von Rich. Pohl, II. Siofonia eroica (Nr. 3) op. 55 von 3L»- v. Beethoven, 1) Allegro con brio, 2) Marcia funebre, 3) Scherzo, 4) Finale. Eintrittskarten für Nichtmitglieder ä «M. 2,50 (Sperrsitz ä dt. 3,50), sowie Texte ä 10 sind in der Musikalienhandlung des Herr Wilh. Rudolph zu haben. 1249 Oie nächste IPrebe findet ^amstfag, den ZI* d M. im Saale des <*esellschaf6svereins statt und beginnt für das Orchester um 3 Uhr, für den Chor — unter Mitwirkung des Hem Ernst Hos- sart — um 41 Uhr Nachmittags. IVichtniitgiicdern ist der Zutritt strengstens untersagt. Ein Kirfer zur selbstständigen Arbeit in eine Liqueur- sabrik gesucht. 1320 Näheres in der Exped. d. Bl. 1322 Einen Lehrling für Anfang April sucht Emil Pistor. 1331 Einen Hausburschen sucht Chr. Wallenfels. 1321] Schüler oder Schülerinnen hiesiger Lehranstalten finden billige und gute Pension. ___________Vismarckstraße 14, 3. Stock- 1317 Ein Kinder - Pelzkragen ver- loren- Abzugeben Frankfurterstraße 95. 1326 Eine weiße Schürze nebst Schleier ist in meinem Geschäft liegen geblieben, und muß selbe bis zum 25. d. Mts. abgeholt werden im billigen Laden. Sonntag, den 1. März c., Abends 7*/2 Uhr in Stein’s Carlen. Karten im Vorverkauf ä 1 sind zu haben bei Friseur Gerhardt, Lindenplatz und Kaufmann Weiler, Kreuzplatz. Abends an der Kasse ä 1,20 Damen frei. NB. Nur anständige Masken oder Ballanzug. 1327 Masken-Anzüge in großer Auswahl bei Gustav Gerhardt. Heute frisch eingetroffen: Seezungen, CsirUauchn Ausschnitt), Zander, Backfische (Plötze). 1347 A. Meele Aachf. Hamburger Fischhandlung. lEier^ neue Sendung, 10 Stück O Pfennig | 1337 bei Heinrich Arnold HL, 1 5 Schloßgasse 5. Wermieißungen. 1313] Freundlich möblirte Zimmer zu vermiethen. Frankfurterstr. 40, Hl. Sr. 1325] Mehre möblirte Zimmer zu vcr- mietben._____________Sonncnstraße 25. 1330 Ein Logis im 2. Stock zu ver- mietben bei C- Heil, Schützenstraße 19. 1341 Ein Familienlogis zu vermiethen. __Dr. Welsing. 1352] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Ludwigsplatz 14 III. St- 1342 Ein Haus mit Laden, in bester Lage der Stadt Wetzlar, ist zu verkaufen oder zu vermiethen. Carl Raster in Wetzlar, Silhöferstraße- Lohnender Verdienst wird erworben durch Uebernahme der Agentur einer guten Feuerversicherungs- Gesellschaft. Bewerber wollen gefl. ihre Offerte an G. L. Daube & Co. in Frankfurt a. M. sub Z. L 666 ein-- f enden.______________________________1343 B Heute Donnerstag Abend Metael- suppe im 1349 Darmstädter Haus. Pensionäre finden jederzeit frenndl. Aufnahme, auf Wunsch mit Nachhülse. Wo? sagt die Exped. d. Bl.1240 .für Sdjneiöer. Tüchtige Arbeiter gesucht von 1351 Georg Leib ä- Sohn. vermischte Anzeigen. 1316 Ein braves Dienstmädchen auf sogleich gesucht. Seltersweg 31. Gesucht ein in Küche und Hausarbeit erfahrenes Müdchen von Frau Darlington, 1339 Ludwigsstr. 5. Allen, 1318 meine liebe Gattin zur letzten Ruhe begleiteter ; Blumenspende sage ich meinen innigsten Dank. Konrad Bork. Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt u. 1 Beilage. 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