hi; Mittwoch den 24. März «r. 70 L880 ’r. vrer-telj-hrlich 2 Mark 29 Pf. mit tkmgrrkhrr, Lurch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar? 56 Pf. Schvkstra-k 7. Grscheint mit NsSt^mr W Ms«t«Ss. UiÄW der DBl ’ ja machen, Ä XXXXX^ lieber die nächsten parlamentarischen Dispositionen des 188«' Ansprüchen irch prompte Die auf ein DeiN'Monopol'Entwurss und am Donnerstag diejenige der Socialisten-Vorlage in Angriff genommen werden soll. Wie es scheint, wird aber die weitere Plenar- berathung der Monopol-Vorlage verschiedene Ueberraschungen bringen; es heißt räinlich, die Regierung werde hierbei Mittheilungen über eine von ihr vorbereitste Branntwein-Verzehrsteuer-Vorlage machen und würde dieselbe noch vor Ostern, wahrscheinlich in Verbindung mit einem Nothgesetz über die Spiritus- bctaerung, eingebracht werden. Sollte sich diese Angabe bestätigen, so würde sch der Schluß der Neichstagssesston wohl kaum bis Ostern ermöglichen lasten, ivch ob der Reichstag, welcher nun schon seit November fast ununterbrochen logt — die einzige größere Pause bildeten die Weihnachtsferien — mit einer Douer der Session noch über Ostern hinaus, also bis in den Mai hinein, ein- rrrstanden sein wird, erscheint fraglich. Im preußischen Abgeordnetenhause ist am Donnerstag das tzivierige Werk der Specialberathung des Etats nach beinahe vierwöchentlicher I Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger auch im II. Quartal 1886 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefälligst aufgeben zu wollen, damit wir vollzählige Exemplare liefern können. Die Expedition» Reichstages verlautet, daß an diesem Dienstag die zweite Lesung des Brannt- Politifche Ueberficht. Gießen, 23. März. Die Geburtstagsfeier unseres allverehrten Kaisers ist auch diesmal unter freudiger Antheilnahme der weitesten Bevölkerungskreise in allen Gauen des deutschen Reiches begangen worden und legen hiervon die in vielen Orten veranstalteten festlichen Kundgebungen, sowie die zahlreichen Be- zlückwünschungs-Telegramme, die dem Kaiser zu seinem Ehrentage zugegangen st„d, hinlltnglich Zeugniß ab. Was die überaus große Theilnchme der deutschen Nation an dem Geburtsfeste ihres Kaisers in diesem Jahre noch inniger macht, ist der Umstand, daß es dem greifen Monarchen nach längerem Unwohlsein gestattet ist, iri gewohnter körperlicher Rüstigkeit und geistiger Spannkraft in ein neues Lebensjahr einzutreten und so erhöhte denn die nun erfolgte vollständige Genesung des Kaisers nur die Festesfreude. Selbstverständlich gestaltete sich die Feier des 89. Geburtstages Kaiser Wilhelms in Berlin, der kaiserlichen Restdenz, besonders glänzend und namentlich trug die außerordentlich große Zahl der anwesenden fürstlichen Gäste dazu bei, den Glanz des Festtages zu erhöhen. Die Gratulations-Cour beim Kaiser vollzog sich am Montag in der üblichen Weise, so daß um 11 Uhr zunächst die Mitglieder der königlichen Familie und die am Berliner Hofe eingetroffenen fremden Fürstlichkeiten gratu- lirlen, worauf um 11% Uhr der gesammte königliche Hof, um 12 Uhr die Generalität, alsdann die landsässigen Fürsten und um 1 Uhr die activen Mitglieder des Staatsministeriums zur Beglückwünschung erschienen. Die Zuckersteuer-Vorlage muß als gescheitert betrachtet werden, nachdem der Reichstag am Freitag nach zweitägiger Debatte in zweiter Lesung nicht nur die beiden ersten grundlegenden Paragraphen (Höhe der Rübenzucker- steuer und Höhe bet Steuervergütung) des Regierungs-Entwurfes selber, sondern auch die hierzu vorliegenden Commissions-Vorschläge und Vermittelungs- Anträge aus dem Hause abgelehnt hat. Es ist dieses negative Resultat um so mehr zu bedauern, als die Nothwendigkeit einer Reform der Zuckersteuer im Reichstage allseitig betont worden ist, um der nothleidenden Zuckerindustrie auszuhelfen, aber über den geeignetsten Modus der Steuerreform gingen im Reichstage die Meinungen ebenso auseinander, wie dies in den Kreisen der Zucker- Aitereffenten und Zucker-Fabrikanten der Fall ist. Die Regierung besteht aus der Rohmaterial - Besteuerung — aus finanziellen wie aus wirthschaftlichen Gründen — und will entschieden nicht aus die von der Commission empfohlene Melasse-Befteuerung eingehen, während die Mehrheit des Reichstages unverkennbar für Melasse-Besteuerung und gegen Die jetzige Besteuerung des Rohmaterials ist; in klarer und anregender Weife wies in der Freitagssitzung namentlich Abg. Gehlert (Reichspartei) aus die Nachtheile des jetzigen Zuckersteuer-Systems hin und betonte hierbei, daß sich dieses System an der nationalen Arbeit schwerer versündigt habe, als dies je von Seiten des doctrinären Freihandels geschehen sei. i e<'* «tfd)e bj rejn der ßfo. ß. 'Wiltttntwiti ‘ u. Franz, jy Md. d. Bl. Ö6OÖ6Ö ife 9. n ö,( • - Dauer zum Abschluß gebracht worden. Die am Samstag begonnene dritte Lesung des Etats wird vorausstchtlich nur wenige Sitzungen beanspruchen, so daß sich das Haus alsbald mit größerer Muße der Erledigung der Übrigen feiner noch harrenden Aufgaben wird widmen können. Zu den vornehmsten derselben gehören die sog. Polen-Vorlagen, von denen die erste und hauptsächlichste, die Ansiedelungs-Vorlage, dem Hause aus der Commission in diesen Tagen wieder zugehen dürste. Dieselbe hat die Vorlage im Ganzen mit 13 Stimmen genehmigt, und zwar mit den von den drei Majoritäts-Parteien beantragten Abänderungen, unter denen die Bestimmungen über die Rentengüter die wichtigsten sind. Eigenthümlicher Weise scheint die Regierung der Institution der Rentengüter abgeneigt zu sein, über ihre Anschauungen in dieser Frage wirb man wohl in den Plenar-Verhandlungen hierüber Näheres hören. Die zweite sächsische Kammer ertheilte in ihrer Freitagsfitzung der Regierung die bedingte Ermächtigung zum provisorischen Erlaß einer Verordnung wegen Heranziehung der Militärpersonen zu den Gemeindeabgaben. Der Statthalter von Elsaß-Lothringen, Fürst Hohenlohe ist am Samstag in Berlin eingetrofftn und gedenkt er erst gegen Ende dieser Monats wieder nach Straßburg zurückzukehren. Im österreichischen Abgeordnetenhause begann am Freitag die Budgetderathung und wird dieselbe das Parlament in den nächsten Wochen hauptsächlich in Anspruch nehmen. Während der 18. März, der Jahrestag der Pariser Commune, in der französischen Arbeiterwelt im Allgemeinen ohne besondere Kundgebung verlausen ist, hat er in der belgischen Industriestadt Lüttich den äußeren Anlaß zu einem von socialistischer Seite angestifteten förmlichen Straßenaufruhr der Arbeiter gegeben. Beschäftigungslose Arbeiter verbündeten sich mit jenen dunkeln Elementen in den untersten Volksschichten, die allzeit bereit sind, Gesetz und Ordnung mit Füßen zu treten und durchzogen, von socialistischen Emissären aufgehetzt, die Straßen Lüttichs. Zahlreiche Fensterscheiben, besonders in dm Kaufläden, würben von der tobenden Rotte eingeschlagen und viele Schauläden hierbei geplündert und gänzlich zerstört, wie z. B. sämmtliche Kaufläden in der Leopoldstraße bemolirt wurden. Die Polizei im Verein mit Der Bürgerwehr und der Gensd'armerie, konnte des Aufruhrs erst gegen Mitternacht Herr werden, nachdem auf beiden Seiten zahlreiche Verwundungen vorgekommen waren und die Polizei über 100 der Tumultuanten verhaftet hatte. Die Lütticher Vorgänge erregen in Brüssel um so größere Sensation, als sie den Befürchtungen wegen Der daselbst für den 13. Juni d. Js. geplanten Socialisten-Kund- gebung entsprechen. Jedenfalls beweisen sie, baß die Gährung in der englischen und sranzösischen Arbeiterwelt sich nun auch auf die arbeitenden Bevölkerungsklassen anderer Industriestaaten verpflanzt hat und wollen wir nur hoffen, daß diese Arbeiterunruhen in Deutschland kein Echo finden mögen. Aus Kairo wird gemeldet, daß sich Mukhtor Pascha und Sir Drum- mond Wolff wieder geeinigt haben und daß die für Suakim bestimmten egypti- schen Bataillone englische Osficiere erhalten werden. ][ Darmstadt, 22. März. Seine Königliche Hoheit der Großherzog wohnten heute Vornnttag 10 Uhr mit dem Erbgroßherzog und dem Prinzen Luvwig von Battenberg dem Militär-Gottesdienst und der Truppenparade bei, welche zur Feier des Geburtssestes Sr.. Majestät des Deutschen Kaiseraus dem Infanterie - Exercierplatz stattfand. Den Parademarsch der Truppen, welchen sich auch die Prinzessinnen Victoria, Irene und Alix in einem offenen Wagen ansahen, nahm der Großherzog Höchstselbst zu Pferde ab. Da der Commandeur unserer Division, Se. Großh. Hoheit Prinz Heinrich, sich zur persönlichen Gratulation nach Berjin begeben hatte, so nahm der nächstälteste General in der Division, Generalmajor und Commandeur der Großh. 25. Kavallerie-Brigade, Frhr. v. Locquenghien, die in zwei Treffen aufgestellte Parade ab, welche unter dem Commando des Brigade-Commandeurr^, Generalmajor v. Wulsfen, stand. Eine Salutirbatterie löste, während die Truppen im Ganzen und abtheilungsweise präsentirten, die üblichen 101 Kano-» da. lhr: t Programm- »«reich, Serrcll. r 0IM Wandt fesßrte Ulmer NI ^itationen. klung» kungel! Fallend*^- tilge PriootMdt, betrieb, chcrheitsbrems. furt ,:di Lat-sr-it^. olüngoiK1,1 nenschüsie- Militärischerseits war der Festtag heute in der Frühe mit einer Reveille eingeleitet worden; der sonst gebräuchliche Zapfenstreich am gestrigen Abend fiel aus, da die erste Wiederkehr des Todestages der HSchstseligen Frau Prinzessin Karl das Rühren des Spiels verbot. Heute haben die staatlichen und städtischen Gebäude, sowie viele private zur Feier des Tages Festesschmuck angelegt. Das Osficier-CorpS der Garnison vereinte fich um 2 Uhr Nachmittags zu einem Festessen im Militär - Cafino, die Civilbeamten und Bürger im „Darmstädter Hof." Der Kriegeroerein hält eine Festversammlung Abends im Saalbau ab, bei welcher der Gymnafialdirector Dr. Becker die Festrede halten wird. Im Großh. Hostheater wird als Festvorstellung bei festlich beleuchtetem Hause „Die Kaiserstochter" von Willem de Haan, Dichtung von W. Jacoby, gegeben. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog empfing heute Nachmittag 53/i Uhr den neuernannten königl. preuß. Gesandten am hiesigen Hose und bevollmächtigten Minister Le Maistre in besonderer Audienz. Der Gesandte überreichte seine Accreditive und hatte darauf die Ehre, zur Großh. Galatafel gezogen zu werden, welche im Weißen Saale des Großh. Schlosses um G Uhr stattsand. An demselben nahmen die Spitzen der Civil- und Militär-Behörden, das diplomatische Corps und die Großh. Hofstaaten Theil. Telegraphische Depeschen. Wolff'S Lelegr. Torrespon-errr-Brrrearr« Berlin, 22. März. Zur Geburtstagsfeier des Kaisers prangt die Stadt in reichem Flaggenschmuck. Bereits seit den frühen Morgenstunden bewegt sich eine dichte Menschenmenge Unter den Linden und vor dem Kaiserpalais. Der Kaiser ist in den »deren Räumen des Palais und wird mit unbeschreiblichem Enthusiasmus begrüßt, so oft er am Fenster erscheint. Das Standbild Friedrichs des Großen prangt in herrlichem Blumenschmuck. Die Beglückwünschungen erfolgten in der vorgeschriebenen Reihenfolge. Ungemeinen Jubel erregte die Ankunft der drei Urenkel des Kaisers, deren ältester zusammen mit dem Prinzen und der Prinzessin Wilhelm in's Palais einfuhr. In der Garnisonskirche sind Deputationen sämrntlicher Regimenter in Paradeuniform erschienen. Die Festpredigt hielt Divisionsprediger Göbler. Berlin, 22. März. An dem Festmahl der städtischen Behörden, welches in den prachtvoll geschmückten Festräumen des Rathhauses stattfand, nahmen 200 Personen Theil. Wie immer, wurden bei diesem Feste nur zwei Toaste ausgebracht, ersterer vom Oberbürgermeister auf den Kaiser, der zweite von dem Stadtverordnetenvorsteher auf die Kaiserin. Berlin, 22. März. Die Illumination, welche sich bis in die entferntesten Stadttheile erstreckte, «ar reich und prächtig, namentlich in der Wilhelmstraße, Leipzigerstratze und Unter den Linden, besonders in der Nähe des Palais fhib alle Mittel der Beleuchtungskunst angewendet. Eine dichtgedrängte Menschenmenge durchzieht die Straßen, überall herrscht musterhafte Ordnung. — Dem General Graf Lehndorff wurde der Titel eines Oberburggrafen des Käniareichs Preußen verliehen; der Präsident des Oberverwaltungsgerichts, Persius, und ocr frühere Oberpräsident Graf Arnim-Boitzenburg sind zu Wirklichen Geheimen Rathen mit dem Prädikat Excellenz ernannt worden. — Den Abendblättern zufolge verlieh der Kaiser, dem General Pape den Schwarzen Adlerorden. General Stichle wurde zum Chef der Ingenieure und Pioniere und zum Generalinspecteur der Festungen, General Alvensleben zum commandirenden General des 5. Armeecorps ernannt. — Die Malzdarre und das Siedehaus der Happold'schen Brauerei in der Hasenhaide wurden in der Mittagsstunde durch eine Feuersbrunst in Asche gelegt. Den Anstrengungen der Feuerwehr gelang es, die Verbreitung des Feuers nach den anstoßenden Gebäuden der Unionsbrauerei zu verhindern. — Die „Post" meldet: Die Abwesenheit des Bischofs Kopp bei Feststellung des Berichts über die kirchenpolitische Vorlage im Herrenhause ist lediglich auf geschäftliche Verhinderung des Bischofs zurückzuführen. Derselbe trifft in der Mitte der Woche in Berlin ein und wird sich an den Plenarsitzungen betheiligen. — Das Martneverordnungsblatt veröffentlicht eine kaiserliche Ordre vom 16. März, durch welche mit dem 1. April eine aus einem Stabsofficter als Jnspecteur, einem Adjutanten und dem erforderlichen Ober- und Unterpersonal bestehende Jnspection des Torpedowesens mit dem Stabsquartier Kiel geschaffen wird. Eine weitere Ordte von demselben Datum bestimmt die Formirung einer dritten aus drei Compagnien bestehenden Matrosenartillerieabtheilung mit Garnison in Lehe, ferner wird die Zahl der Compagnien bei Werftdivisionen von vier auf fünf erhöht. — Das Kreuzergeschwader (Schiffe „Bismarck", „Gneisenau" und „Olga") ist «« 21. März von Sidney in See gegangen. Sarl-ruhe, 22. Marr. Bei dem Erbgroßherzog war der Verlauf des gestrigen Tages im Ganzen befriedigend, erst am Abend stellten sich Athembeschwerden, jedoch in geringerem Grade, ein, über pleuritische Schmerzen wurde von dem Patienten nicht geklagt. Das Fieber trägt heute im Wesentlichen denselben Character wie gestern. Heute Morgen fühlte sich der Erbgroßherzog etwas ermattet, weil er in der Nächt weniger Schlaf gehabt hatte. Die örtlichen Veränderungen beharren auf dkm gestrigen Stande. Bern, 22. März. In der Volksabstimmung im Canton Tessin wurde das neue Kirchengesetz mit ca. 10,000 gegen 9000 Stimmen angenommen. Wien, 22. März. Zur Geburtstagsfeier des Kaisers Wilhelm war beim Kaiser Galadiner, welchem in Vertretung des erkrankten Prinzen Reuß der Botschaftsrath Goltz, sowie die Minister Kalnocky, Taaffe, Kallay und Bylandt beiwohnten. Der Kaiser toastete auf Kaiser Wilhelm. — Die „Abendpost" sagt: Auch die Völker Oesterreich-Ungarns gedenken in herzlicher Sympathie des greisen Jubilars und erlauchten Freundes und Verbündeten unseres Monarchen und vereinigen ihre aufrichtigen Wünsche für dessen Wohlergehen mit denen der Gesammtbevölkerung des befreundeten deutschen Nachbarreichs. Das „Fremdenblatt" bringt einen ähnlichen Artikel. Prag, 22. März. Der Eisgang der Moldau verursacht Ueberschwemmungs- gefahr der an der Moldau und ihren Nebenflüssen gelegenen Ortschaften; in einzelnen Vororten Prags sind die Felder bereits überschwemmt, Rakonitz steht thetlwcise unter Wasser, einzelne Häuser sind delogirt. Paris, 22. März. Nach einer Depesche des Generals Varnet ist die Cholera in Tongking vollständig erloschen. London, 22. März. Im Unterhause theilte Kimberley mit, eine größere Abteilung von Aufständischen sei bei Aemethen in Birma verhaftet. Die benachbarten Stämme unterhielten freundschaftliche Beziehungen mit dem englischen General. — Bannermann erklärt, es sei eine abermalige Zurückziehung der britischen Truppen nach Assuan beschlossen und erfolge, je wie die lokalen Umstände es gestatteten; die Grenze und Wady Halfa würden dann die egyptischen Truppen halten. Bryce theilt mit, es sei kein Abkommen mit Italien in Betreff einer permanenten Besetzung Massauahs Je troffen, Italien sei seinerzeit von Granville informirt und habe sich darüber mit er Pforte zu verständigen, und erklärte ferner, obwohl Egypten einen Theil der Kosten für die Occupationsarmee tragen sollte, mache doch seine finanzielle Lage die sofortige Zahlung dieses Betrages unmöglich. Die finanzielle Lage Egyptens bessere sich fortdauernd. Er hoffe, daß Egypten in nicht zu ferner Zeit seinen Verpflichtungen Nachkommen könne. — Auf eine Anfrage wegen englischer Kohlenstationen und der Ver- Iheidigung des Handels durch Kriegshäfen erklärte Woodall, die betreffenden Bauten dauerten fort. England sei im Stande, den Angriff der stärksten Seemacht, ja sogar zwei vereinter Seemächte abzuweisen. Er glaube, am Ende des laufenden Finanzjahres würden auch die Handelshäfen im Stande sein, einem Jnvasionsgeschwader rntgegenzutreten. Londom, 22. März. Das Unterhaus verwarf mit 187 gegen 166 Stimmen den von Gladstone als verfassungswidrig bekämpften Antrag Howard Vincent's, die StaatSbeiträge für das Freiwilligencorps zu erhöhen. Lorrdo«, 22. Mörz. Die Mehrzahl der Morgenblätter widmet dem Geburts- t«ge der Kaisers Wilhelm sympathische Leitartikel, worin besonders die Erfolge des Kaisers in der Erhaltung des Weltfriedens rühmend hervorgehoben werden. Bei Hatzfeld fand fleftem Abend zur Feier des Geburtstags ein Festmahl statt. Brüssel, 22. März. Der gestrige Tag und Abend verliefen durchaus ruhig und die Ordnung wurde nirgends gestört. Lüttich, 22. März. Der Kriegsminister ist hier eingetroffen und begiebt sich nach Seraing. Zwei Bataillone Karabiniers gingen nach Ons ab, wo ei« neuer Strike in den Kohlengruben ausgebrochen ist. Rom, 22. März. Der König sandte in seinem und der königlichen Familie Namen ein Glückwunschtelegramm an Kaiser Wilhelm. Ein Gleiches that auch der Papst. Die Mitglieder der deutschen Botschaft und der preußischen Gesandtschaft, dic Vertreter des deutschen archäologischen Instituts und zahlreiche Milglieder der deutschen Colonie wohnten heute einem Festgottesdienste in der Botschaftskapelle anläßlich des Geburtstags des Kaisers bei. Belgrad, 22. März. Der König ist aus Nisch zu dauerndem Aufenthalt hier eingetroffen. Petersburg, 22. Marz. Anläßlich des Geburtstages des Kaisers Wilhelm gratulirten heute in der deutschen Botschaft Großfürst KonstantinNikolajewitsch, von Giers, Vlangali und andere Würdenträger. Nachmittags warDiner bei dem Kaiferpaar in Gatschina, woran Mitglieder der deutschen Botschaft theilnahmen. Belgrad, 22. März. Die Bahnstrecke Nisch-Vranja an der türkischen Grenze wurde durch eine Plobesahrt eröffnet. Die Regierung übernimmt den Betrieb aber erst nach Herstellung des Anschlusses in Salonichi. Kairo, 22. März. Diubar Pascha, welcher sich mit Ingenieuren nach Gebe! Zeyd zur Untersuchung der neu entdeckten Petroleumquellen begeben hat, ist in Suez eingetroffen. Die geologischen Formationen deuten darauf hin, daß sich dort Petroleumlager von größerer Ausdehnung befinden; cs wurde beschlossen, die Arbeiten zu beschleunigen und zahlreiche Bohrungen vorzunehmen. Vermischte-. — Der Fahrpark der Oberhessischen Bahnen bestand in 1884—85 aus 20 Locomotiven, darunter 4 Tendermaschinen, 12 Tendern, 50 Personenwagen mit 2184 Sitzplätzen, 9 Gepäckwagen, davon 6 mit Postabtheiluna, 324 Güterwagen 22 Arbeitswagen, 16 Bahnmeisterwagen und 1 Draisine. Aus 5er Beförderung von 544,606 Personen wurden 417,350 X, aus den beförderten 237,889 Tonnen Güter 497,954 X vereinnahmt. Hinsichtlich der Güterbeförderung stehen Eisensteine, Bau-, Werk- und Nutzholz, Steine, Kies, Sand rc., Steinkohlen und Coaks an erster Stelle. — Bei dem Brande einer Mühle in der Nähe von Eiterfeld (Kreis Hünfeld) am Sonntag Abend hat sich das entsetzliche Unglück ereignet, daß durch Einsturz eines Schlotes fünf Feuerwehrleute unter glühendem Schutt vergraben wurden; zwei davon sind als Leichen hervorgezogen worden, drei sind schwer verletzt. — sZum Heidelberger Univerfitats-Jubiläum.j Das vollständige Programm für den Jubiläumsfestjug ist nunmehr erschienen. Der Zug wird aus 14 Gruppen bestehen. 1. .Ruprechtszug: Gründung der Universität, Herold mit Reichsstandarte, Bischöfe, Ritter, Reisige, Pagen, Mönche, kurfürstliche Räthe, Kurfürst Ruprecht I., Herolde, Edelleute, Professoren, Sinnbilder der Pietas, Sapientia, Justitia, Veritas, Wagen der Universität, Studenten, Herolde. 2. Friedrich der Siegreiche (Kriegszug): Herold mit Standarte, 20 Krieger zu Pferde, Ritter, Kurfürst, Gefolge, Musiker, Krieger zu Fuß, Bürger, Kinder und Frauen, Studenten. 3. Otto Heinrichzug: Herold, Trompeter, Bannerträger, Landsknechte, Kurfürst, Pfalzgräfin, Gefolge, Melanchthon, Professoren, Studenten, Universitätswagen, Landsknechte, Volksgruppe. 4. Fröhlich Pfalz: Wjnzerzug, Musiker, Laubenträger, Wagen des Bacchus und der Ceres, das große Faß, Begleiter. 5. Einzug der Kurfürstin Elisabeth: Herold, kurpfälzische Soldaten, Feldoberst von Schöneberg, Bürgermeister, Rathsherren, Hatschiere, Rector der Universität, Pedelle, Professoren, Studenten, Georg Friedrich, Markgraf von Baden, Kurfürst Friedrich II., Joachim Ernst, Markgraf von Ansbach, Fürst Christian von Anhalt, Pagen, Ebrenfräulein, Kar»ssen, englische Edelleute im Gefolge der Elisabeth, Büchsenschützen. 6. Böhmische Gesandtschaft: Trompeter, böhmische Gesandte. 7. 30jähriger Krieg: Kaiserliche Soldaten, schwarze Reiter in Rüstung, schwedische Soldaten, Standarte mit Inschrift. 8. Karl Ludwig-Zug: Kurfürst Karl Ludwig und Luise v. Degenfeld (Gefolge). 9. Jagdzug Karl Philipps: Jagdjunker, blasende Piqueure, Reitende mit Hunden, Falkenbeize, Falkoniere, Jungen mit Beute, Jäger zu Fuß und Pferde, Sau- Hetzer mit Hunden, Förster mit Fangeisen, Kurfürst Karl Philipp, Hofzwerg Perkeo, Rüstwagen. 10. Karl Theodor, letzter Kurfürst der Pfalz, Läufer, Karossen, Bediente. 11. Karl Friedrich (von Baden): Musiker, Vorreiter, badnischer Feldmarschall, Pferdeführer, Wagen (1803). 12. Burschenschafter mit Fahnen (1818—1827). 13. Moderne Studentenschaft. 14. Schlußgruppe: Neues deutsches Reichsbanner mit Begleitung. — Neunzehn von einem tollen Wolf gebissene Einwohner aus der russischen Stadt Smolensk kamen am Donnerstag nach Berlin, um sich nach Paris in das Pasteur'sche Hospital für Tollwuthkranke zu begeben. Die Leute, welche meist im Gesicht und mitunter recht erheblich verletzt sind — einem war die Nase abgebissen, dem andern die Backe zerfleischt rc., und nur einzelne hinkten in Folge von Bissen in das Bein, alle aber waren sorgfältig verbunden — setzten ihre Reise über Spandau fort. — sVermächtniß.j Ein ehrenvolles Denkmal hat der in Braunschweig verstorbene Partikulier Hildebrandt sich selbst gesetzt, indem er durch letztwillige Verfügung 104,000 X öffentlichen Wohlthätigkeits-Anstalten gewidmet hat. Literarische-. Jede Nummer des nunmehr in 48 000 verbreiteten Familienblattes „Neue Muflk-Aettnug" beweist, welch' gute Fühlung die Redaction mit den Lesern hat, denn immer weiß sie Deren Erwartungen zu übertreffen. Die eben erschienene Nr. 6, welche den 1. Band pro 1886 abschließt, bringt unter Anderem: Abt Vogler, Portrait und Biographie, letztere von Ernst Pasquö. — Musik-und Kochkunst, humoristische Plauderei. — Karl Maria von Weber und Richard Wagner, interessante Mittheilungen von A. Lesimple. — Rossinis Tantalusqualen, Humoreske. — Der Todesstoß der italienischen Oper in London von W. F. Brand rc. — An Musikbeilagen: Fr. Behr: Die schöne Zauberin, Salonmazurka für Klavier und A. Schultz: Licbespreoigt „Was singt und sagt ihr" Lied für 1 Singstimme und Klavier. Wir bitten unsere geehrten Leser, sich in der nächsten Buchhandlung eine Probe- Nummer geben zu lassen und sind überzeugt, daß sie bann ein Probe-Abonnement für nur 80 Pfg. bestellen werden. Handel und Verkehr. i Gießen, 23. März. Auf dem heuttgen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.85—0.95, Hühnereier 2 Stück 9—0 H, Enteneier St. 5—6 Käse pr. St. 5—8 4, Käsematte 3—0 H, Erbsen pr. Liter 20 H, Linsen 30 H, Tauben per Paar 1,00 bis 0,00 Hühner per Stück X 0.80—1.50, Hahnen pr. Stück X 1.30—2.00, Enten per Stück X 1.70—2.20, Ochsenfletsch per Pfund 62—64 H, Kuh- und Rindfleisch 54—56 4, Schweinefleisch 52—60 H, Hammelfleisch 50—66 H, Kalbfleisch 45—50 Kartoffeln per 100 Kilo X 4.00—4.50, Mich per Liter 12—18 Zwiebeln per Gentner X 8.00—0.00. Frankfurt. 22. März. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 353 Ochsen, ca. 13 Bullen, ca. 476 Kühe und Rmder, ca. 265 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Oual. X 58—60, 2. Qual. X 52—55, Kühe und Rinder 1. Qual. X 52—54, 2. Qual. X 40—45 per 100 Pfund Schlachtgewicht, Kälber 1. Qual. 55—60 H, 2. Qual. 42—50 H per 1 Pfund Schlachtgewicht. Frankfurt, 22. März. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 18,00-18,50, fremder X 17,50-20,50, Roggen eff. hies. X 15,00-15.50, fremder X 15,00—15,50, Gerste effeetio hiesige und Wetterauer X 15,50—19,00, fremde X 00,00-00,00, Hafer eff. hies. X 13,75-14,25 fremder X 14,50-14,75. Kirchliche Anzeigen der evsngei. Gemeinde. Mittwoch, den 24. März, Abends 6 Uhr, 3. Passionsandacht, Pfarrer Schlosser. 56 52 W 28 DurchlMer u 31m. 8*'C Siche«- " Mch»^ ' Siche«- @tiii Buch!«' bemerkt M Nachmittags von 1 Wrung kormen.1 ' den Holzvech v Dovner-to und Freitag d jMmal drs Von an, tomnit im R' qmudemld uachi -But Vcheigerunz Donnerstag 35 Eichen-Bau zus. 8,66 > 11 Nadel-Bau enthaltend, 6 Eichen- ui stangen, 0,1 62 Rmtr. Buc 22 „ , pchl 23 „ N ;3540 Juchen-, E 16 Mr. flabel Freitag der VIa AküMlW 450 Arn Bm 6000 „ Aal 11 Jimtr. M Wa'tz, J Mer 11 hänbe | r°n G. j Die Zusammen ist im District Pflanzgarten, a diesen, am zm Datteweg, am (i auch der Ansanc folgt. Reiskirchen, o Großh. Bürge iw Gerne« D-rmer-tag Vormittagsl Im Wgen Mckerswald J versteigert J Nenftam 31)2 Melti HhGI H M Ache :\ Nadel _ I , .Mminenfl Neu, J »-S7- Stuft** Olt ^beiten |U bu*6-^ *®SÜ' *** *fc «nÄNdi > ” 1884-85 » 9, 324 Guterwage &**■• ui <{W rönnen Mte ptn Eisensteiiil 'hlen und Coaks 0 M (Kreis hünse^ 1 durch Einsturz eint- würben; zwei baon kündige PrograU 'ird aus 14 SriW mit Reichsstandan' Äurfürft Ruprecht l lti&> Justitia, Verihi iegreicke (Kriegszug! °Ige, Musiker, Kriege öeinrichzug: Hech befolge, Melaiichihee «gruppe. 4. grötiii der Eeres, das giss- urpsölzische SoltM, iere, Rector btrlte zrai von Bader Xuv khnstüm von Mi, t ss/isabch, Mm mbtt. 7. Wöche plbakn, Stonbavt Luize v. DtMD lUttixt, Miendk iB und Psrrde, m >v, ^oizwerg W Karossen, BedieLt lischer Feldmariidu ihnen (1818-182'1 >es Reichsbanner M er aus der ruM nach Paris in o* ile, welche meist ir die Rase abgebiss^ in Folge von W len ihre Reise udc n Braunschlveig w letzwilligePersüM Holzversteigerung. Freitag den 26. März, von Vormittags 8 Uhr an, soll in hiesigen! Gemeindewald Hardt nachverzeichnetes Holz versteigert werden- ' 28 Eichenstämme von 30—50 Ctm. Durchmesser und 6—10 Mtr. Länge = 16 Festm. enthaltend, 178 Nm? Buchen-Scheiter, 56 „ Eichen- „ 100 „ Buchen-Knüppel, 52 „ Eichen- „ 6000 Stück Buchen- u. Eichen-Wellen, 124 Rm. „ „ „ Stöcke. Die Zusaminenkunft ist beim Via- duct in der Plankenwiese. Bemerkt wird, daß die Eichenstänune Nachmittags von 1 Uhr an zur Versteigerung kommen.! Lang-Göns, den 23. Marz 1386. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. Brücket.__2086 HÄzversteigerung. Donner-tag den 2L. und Freitag den 26. d. M., jedesmal des Vormittags von 9 Uhr an, kommt im Reiskirchener Gemeindewald nachverzeichnetes Gehölz zur Versteigerung, und zwar Donnerstag den 25. d. M. 35 Eichen-Bau- und Nutzholzstämme, zus- 8,66 Festm. enthaltend, 11 Nadel-Baustämme, 4,54 Festm. enthaltend, 6 Eichen- und Nadel-Derbhslz- stangen, 0,18 Festm. enthaltend, 62 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 22 „ „ und Eichen-Knüp- pelholz, 23 „ Buchen-Stöcke, 3540 Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholz-Wellen, 16 Rmtr. Nadel-Scheitholz. Freitag den 26. d. M. 127 Nadel-Knüppel, 450 Wellen Buchen-Reisholz, 6000 „ Nadel- „ 11 Nmtr. Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft am ersten Tage ist im District Wilshäuserwald, am Pflanzgarten, an den Krämersborn- «iesen, am zweiten Tage aus dem Warteweg, am Gemeindewald, woselbst auch der Anfang der Versteigerung er- solgt- Reiskirchen, am 22. März 1886. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. 2089 -14,75. nllicilblattes M bienene logier, Porttaii ^ Mthnluligen " NbcritÄ anW -m-K Nintil WÄ» Ml», s ft % w i Holzversteigerung im Gemeindewald Hausen. Donnerstag de« 25. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeindewald, Distr. Beckerswald und Bruch, folgendes • Holz versteigert werden: 1 Buchenstamm, mit 1,23 Fm. Inh., 31 Eichenstämme „ 4,32 „ „ 138 Nadelstämme „ 33,09 „ „ 33 Eichenftangen „ 1,33 „ „ 362 Nadelstangen „ 27,56 „ „ Scheith. Knüppelh Stockh. Reish. Nmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buche 9 22 11 1840 Eiche — 6 — 285 Nadel - 63 28 1415 Zusaminenkunft im Distrikt Bruch beim Wegweiser an der Staatsstraße. Hausen, am 22. März 1886. Großh. Bürgermeisterei Hausen. Dern._______2040 Mittwoch den 24. März, Nachmittags 2 Uhr, werden auf meinem Bureau gegen Baar- Kl°ib°rschr-ink-, Bilder, 1 Bierwogen, 1 Flobertflinte, 8 Bände Meyer's Conversationslcxi- kon (Bd. I—VIII) u. a. Geißler, >035 • Gerichtsvollzieher. Allgemeiner Anzeiger. Eiserne Tragbalken. Abtrittsröhren. Säulen. I Portland Cement Amöneburg. ! Sandstein- und Thon-Platten. Thonröhren. Tuffstein-Kaminrohre und Wandsteine. Dachfenster. Dachpappen und Kaminscbieber. 2076 Emil jPistor« Eine Parthie Körbe billigst abzugeben. A. Koch Nachfolger., 2087 Hamburger Fischhandlung. 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Wir bringen hiermit zur Kenntniß unserer Herren Versicherten, daß wir die Verttetung unserer Gesellschaft für Gießen und Umgegend dem Kaufmann Herrn Franz Petri in Giessen Rodheimer Straße 14 übertragen haben, welcher gerne bereit ist, jegliche bezügliche Auskunft zu er* theilen, sowie neue Aufträge entgegen zu nehmen. Prospecte gratis. Darmstadt, den 20. März 1886. Die General-Agentur. 2074 Carl Gaule< 2072 Ein noch gut erhaltenes Tafel-Klavier (Lipp) steht wegzugshalber zu verkaufen. Liebigstraße 8. Hammstück ist zu verkaufen. Näheres 2078 K. Klees, Ludwigstraße 5. mit Klaviatur und getrennten Tasten für große u. kleine Buchstaben, Ziffern, Interpunktionen: Wilhelm guttd, 8 ef. Sanfl^asse, Frankfurt a. M. Mein-Verkauf der besten und vollkommensten Schreibmaschine „Caligraph“ 2071 Verlag von I. Bädeker in Iserlohn, in allen Buchhandlungen vorrüthig: Henriette Davidis, Der Küchen- und Blumengarten x für Hausfrauen. 14 Auflage. 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Acker am Atzelbusch, „ XXIX/105 1389 Mtr. Acker am Erdkautcrweg, „ VIII/83 u. 84 1726 Mtr. Acker auf der großen Weid, „ IX/270 1463 Mtr. Acker unter dem Schasstall, ,, XXII/20 1081 Mtr. Acker am obersten Bacbweg, „ XXIII/153 1125 Mtr. Acker auf dem Aulweg, „ XXV/87 1787 Mtr. Acker auf der Warthe, „ XXX/75 1056 Mtr. Wiese ans dem Atzelbusch, „ XXX/59 3681 Mtr. Acker rechts am Erdkauterweg. Gießen, den 19. März 1886. 1946 Im Auftrag: Müller. Dienstag den 30. Marz, Nachmittags 2 Uhr. sollen auf dahiesigem Ortsgericht die den Erben des verstorbenen Friedrich Ludwig Vogt gehörigen Immobilien Flur I Nr. 83 — 94 Meter Hofraithe in der Mühlgasse, „ I Nr 84 - 62 Mtr. Grabgarten daselbst, „ VI Nr. 78 - 4350 Meter Acker, die Zwerggewann über dem Schwalbachischen Acker, „ XXXiI Nr. 112 - 2287 Meter Wiese, am Heegstrauch, bei der Schwalbachischen Wiese, „ XXXIX Nr. H3e — 1113 Meter Wiese, hinter dem Waldbrunnen, „ XXXIX Nr. 113g - 512 Meter Wiese daselbst, nochmals freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, den 23. März 1886. Großh. Ortsgericht Gießen. Jeitgeöotenes. 1527 Ein gut erhaltenes viersitziges Comptoirpult mit 2 Comptoirböcken ist billig abzugeben. Karl Dtückrath. 3t tue Bierpressionsfässer eine große Parthie vorräthig, 40—50 und 60—80 Liter haltend, solid gearbeitet, stark von Holz und Beschlag, ferner 10—30 Liter haltende neue Memsäßchen (weingrün) geaicht. Anfertigung aller Arten Fäffer, Bütten re. rasch und billig bei Emil Schmal!» 1851 Frankfurter Hof. i 1963 Ein junges Mädchen von hier zu HnuSarbeit gesucht Südanlage 3, unten. 2048 Eine Frau sucht Laufd icnst. Wolkengasse 17. IEin wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbst» befleckuug (Onanie) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Werk: Dr. Retau’s Selbst» hewaWusng. 80. älufl. Mit 27 Abbild. 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Zum erstenmale: Darstellung der Original - Marmor - Tableaux, gestellt nach Thonvaldsen und Dannecker- Diese Tableaux erregten diesen Winter in Berlin in den Reichshallen das größte Aufsehen. — Austreten der Geschw. Wallenda in ihrer großartigen Parterre-Gymnastik. — Vorführung sämmt- licher dresfirten Hunde — Zum Schlüsse: Die Original-Geister- und Gespenster- Citation, betitelt: Der grüne Teufel. Morgen, Mittwoch: 2 große Vorstellungen, Nachmittags 4 Uhr: Familien-11. Kinder-Vorstellung mit ausgewähltem Programm. Abends 8 Uhr: Hauptvorstettung. 2090| Hochachtungsvoll J. -A. Wallenda. Bürger-Club. Donnerstag den 25 Mr? rr., Abends 8 Ahr Ordentliche Generalversammlung im Cafe Böel. Tagesordnung: Rechnungs-Ablage. Budget-Berathung. Vorstandswahl. Verschiedenes. Die Mitglieder werden um zahlreiches Erscheinen gebeten. 1885 Der Vorstand. Strohhüte werden nach neuesten Muster-Vorlagen zu billigsten Preisen gewaschen, gefärbt und ja^onirt. 1465 A. 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Aus Verlangen wird dieselbe auch in Flaschen geliefert. Gefällige Aufträge erbitte schriftlich. 1908 Fr. Textor, Hardt. 1953 Ein tüchtiger Pferdeknecht gc- sucht. Wo':' sagt dre Exped. d. Bl. Eine seltene Geschastsgelegenheit für Damen. Immer ausgedehnter wird das Retz unserer Agentinnen in der Provin,, immer zahlreicher der Kreis unserer Schülerinnen in Berlin selbst. Angesichts oieser Tbat- sache laden wir diejenigen Damen, welche sich in einer Provinzialstadt als Agentinnen niederlassen wollen (in jedem Ort wird nur eine Agentur etablirt), ein, sich bei Zeiten zu melden, ehe alle guten Plätze besetzt sind. Jede Agentin kann sich brillant ernähren. Referenzen erforderlich. Ein Circular mit voller Beschreibung wird franco an jede Adresse versand«. Gesellschaft für 1703 wissenschaftliche Zuschneidekunst, Berlin W., Leivzigerstraße 114 Pensionäre finden freundl. Aufnahme mit vollst, lieber» wachung der Schularbeiten. Wo? sagt Gesucht ein älterer lediger Mann, zur Haus- und Garten-Arbeit und zur Wartung eines Pferdes. 2082 Von wem? sagt die Exped. d. Bl. 2085 Einen Glasergehülfcn sucht ___B. Wolf,^Glaser, Seltersweg^l. Heute Mittwoch den 24. März Kelzelsoppe auf der 2079 Pulvermühle. 2073 Ein junges braves chen gesucht. Bahnhosstraßc 48, part- 1702] Pensionäre finden gute Aufnahme._____-Süd-Anlage 15 UI. 2077 Ein schön geräumiges Bereinslokal ist abzugeben. Näheres bei _______ K. Klees, Ludwigstraße 5. 1384] Schüler des Gymnasiums oder Realgymnasiums finden liebevolle gute Pension. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der BrüHirschen Druckerei «Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 6*^ Nr-16 A. 16 Nr. 16 Nr-16 Sie1 Utbet b 8o*,ti bub man kW W Entwurf noch sogar neuerbim bringung der i öl« sicher zu t löge mehr um immer neue 1 höchst erwün« leitelegung bei Erhöhung der: servötim und über eine« and! bigen und ein 6 bifonbtti ba & WonJNeuei dem Reichstage flehen, so würde r. Scholz, bei I bekanntlich die i deren Grundlag nun wird er bi Project gänzliä Der Ri Suderfteue1 Aber nachdem Fasiung der 9 worben sind, und ob die dr wird, bleibt o wölige provis DieR Pensiansg stimmig angei ber Pensionei den Antrag < der MilitäriirI welche in der! W dem $ie J Jetner ertheilD ^wirkende Ä Mimmung, I WMie, qI bie| »btJ toufl möglichV kta h-r°Z Ältlich» fNe ber | a., Diel vren ygW *«3!° I ft 016 fociaiiftig >41 Mer M }tel r««tetieB