aters 5271 •ee 50 PI, ugeben Dhifilbirector. sen. 3;« i-Ruffahrt feinem neuen N illunfl des Ballen, s, 6 Ubr- W; i mmerirte Plös«! ♦ ♦ der ! ihn. i ♦ IO Magens. | ^getabilischen, ta ip;titerregen< $ -bares Vor- sbeschwerden J 50. ♦ ♦ n Schüp esW |H‘r' Nr. 168. Freitag den 23. Juli 1888 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Politische Ueberfkcht. Gießen, 22. Juli. Unferm Kaiser ist auf der Weiterreise von Mainau nach Gastein von der Bevölkerung der alten Reichsstadt Augsburg, wo der Kaiser am Sonntag Abend halb 9 Uhr eintraf, ein geradezu enthusiastischer Empfang bereitet worden. Vor dem Hotel „Zu den drei Mohren", dem kaiserlichen Absteigequartier, wogten dichtgedrängte Menschenmaffen unter fortwährenden Hochrufen auf und nieder und erst, als der greife Monarch, mit neuen brausenden Hochs begrüßt, auf dem Balcon erschienen war und durch Verneigen nach allen Seiten seinen Dank ausgesprochen hatte, zerstreute sich allmälig die Menge. Am Morgen des nächsten Tages nahm der Kaiser noch einige Vorträge entgegen und reiste um IO1/* Uhr in bayerischer Uniform nach München weiter, woselbst die Ankunft auf dem Central-Bahnhose um halb 12 Uhr, im südlichen Perron, der von den königlichen Hofgärtnern herrlich decorirt war, erfolgte. Aus dem Perron waren der Prinz-Regent Luitpold, sowie die Prinzen Ludwig, Leopold, Arnulf, Alfons, Ludwig, Ferdinand und Herzog Ludwig anwesend. Die Begrüßung zwischen dem Kaiser und dem Prinz-Regenten trug den herzlichsten Charakter, beide Fürsten umarmten und küßten sich wiederholt, der Kaiser war offenbar auf das Tiefste gerührt. Auch die Prinzen begrüßten den kaiserlichen Gast in herzlicher Weise, worauf der Kaiser die im Empfangs-Salon versammelten Prinzessinnen des Königshauses begrüßte. Im Königs-Salon wurde alsdann das Frühstück eingenommen, bei welchem sich der Kaiser besonders eifrig mit dem Prinz-Regenten und der Prinzessin Gisela unterhielt. Wie es heißt, hat hierbei der greise Monarch namentlich den entsetzlichen Eindruck geschildert, den die Geschicke der Junitage auf ihn gemacht und sich äußerst lobend über die loyale Haltung des Bayernvolkes ausgesprochen. Auch der Minister v. Lutz wurde vom Reichsoberhaupte durch eine längere Ansprache ausgezeichnet. Rach bewegtem Abschiede von den bayerischen Herrschaften trat der Kaiser um 1 Uhr Nachmittags die Weiterreise nach Salzburg an, wo er um 4 Uhr 40 Min. eintraf, vom Prinzen und der Prinzessin Wllhelm von Preußen aus dem Bahnhose bewillkommt. Die Kaiserin beendigte am Montag ihren mehrwöchentlichen Sommer- Ausenthalt in Koblenz und siedelte an dem genannten Tage nach Schlangenbad im Nheingau über. Prinz und Prinzessin Wilhelm von Preußen, welche zur Zeit in Berchtesgaden weilen, empfingen am 16. Juli den Besuch des kronprinzlichen Paares von Oesterreich. Der Aufenthalt in der Berglust des genannten oberbayerischen Badeortes soll dem Prinzen Wilhelm ausgezeichnet bekommen. An diesem Donnerstag sah man in Kissingen dem Eintreffen des österreichischen Ministers des Aeußern, Grasen Kalnoky, entgegen, womit sich also der schon so oft besprochene Besuch des österreichischen Ministers beim Fürsten Bismarck verwirklichen würde. Daß dieser Besuch nicht blos den Charakter einer einfachen Hösiichkeits-Erzeugung trägt, dürste schon daraus hervorgehen, daß sonst Graf Kalnoky wohl nicht expreß von Wien nach Kissingen zur Begrüßung des deutschen Reichskanzlers gereist wäre; offenbar hat die Begegnung zwischen den beiden Staatsmännern ihren bedeutsamen politischen Hintergrund. Es heißt nun auch, daß die Reise des Fürsten Bismarck nach Gastein sich bis in die zweite Augustwoche verzögern würde, woraus zu schließen wäre, daß der Kanzler bei der Zusammenkunft zwischen Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Josef nicht zugegen sein wird. Da indessen Fürst Bismarck seine eigentlichen Reisedispositionen bis zum letzten Augenblick geheim zu halten pflegt, so muß auch die Meldung von der angeblichen Verzögerung seiner Gasteiner Reise mit der nöthigen Reserve ausgenommen werden. Die wiederholt aufgetauchte und immer wieder dementirte Nachricht von der bevorstehenden Demission des französischen Botschafters in Berlin, Baron de Courcel'S, bewahrheitet sich nun doch. Herr de Courcel hat beim Präsidenten Gröoy die Enthebung von -einem Berliner Posten beantragt und wird nach seinem gegenwärtigen Sommer-Urlaube nur nach Berlin zurückkehren, um dem Kaiser sein Abberufungs-Schreiben zu überreichen. In den leitenden Kreisen der Reichshauptstadt wird man Herrn de Courcel nur mit großem Bedauern scheiden sehen; nicht nur, daß derselbe mit den deutschen Verhältnissen wie selten ein Franzose vertraut war, sondern er hat auch die diplomatischen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland in einer Weise vermittelt, die ihm die aufrichtigste Anerkennung Seitens der deutschen Regierung einbrachte. Dagegen scheint man in Paris mit der Thätigkeit des Botschafters weniger einverstanden gewesen zu sein und das ist freilich erklärlich. Herr de Courcy war von dem früheren französischen Ministerpräsidenten Ferry als Vertreter einer Politik nach Berlin gesandt worden, die eine größere Annäherung Frankreichs an Deutschland verfolgte; mit dem Rücktritte Ferry's wurde in Paris auch diese Politik nicht weiter innegehalten und unter diesen Umständen mochte Herr de Courcy in seinem Wirken auf Schwierigkeiten stoßen, bte ihm das Verbleiben aus dem Berliner Posten mehr und mehr verleiteten. Ob' Herr de Courcy nur von seinem Berliner Posten abgeht, um eine anderweitige Verwendung im diplomatischen Dienste der französischen Republik zu finden, oder ob er überhaupt aus letzterem ausscheidet, ist noch nicht bekannt. Der Berliner Stadtverordneten-Vorsteher, Eisenbahn-Direc- tor a. D-, W. Büchtemann, ist am Sonntag in Friedrichroda im Alter von 48 Jahren verschieden. Büchtemann folgte dem langjährigen Berliner Stadtverordneten-Vorsteher Dr. Straßmann, nach dessen Tode im December vorigen Jahres im Amte, er hat dasselbe also nur wenig über ein halbes Jahr verwaltet. Der Verstorbene war ein angesehenes Mitglied der deutschfreisinnigen Fraktion, der er im Reichstage bis 1884, im preußischen Abgeordnetenhause bis jetzt angehörte. Die elsaß-lothringischen Gemeinderaths-Wahlen haben mit den am Samstag und Sonntag in Straßburg und Metz vorgenommenen Nachwahlen ihren Abschluß gesunden. Dieselben bedeuten namentlich in der lothringischen Hauptstadt einen neuen Triumph der deutschen Sache, denn die Stich wählen haben den Alldeutschen im Metzer Gemeinderathe die entschiedene Mehrheit verschafft, sie zählen daselbst 19 Mitglieder, gegenüber 13 einheimischen Mitgliedern. Bei den 5 Straßburger Stichwahlen wurden mit 2 von den Altdeutschen und einem elsässischen Comits gemeinsam aufgestellte Candidateu gewählt. Die sächsischen Turner haben aus ihrer Alpenfahrt nach Oesterreich auf allen Stationen bis Graz den herzlichsten Empfang gefunden. In Wien wurden sie vom Musik-Corps mit den Melodien der „Wacht am Rhein" und des „Deutschen Lieds" begrüßt, ohne daß die österreichische Polizei, bei der doch diese Lieder sonst in Mißkredit stehen, dies verhindert hätte. In Genua hat am Sonntag die Enthüllung des Denkmals Victor Emanuel's unter enthusiastischen Kundgebungen für das mitanwesende Königspaar stattgesunden. — Bei den am gleichen Tage vollzogenen Ergänzungswahlen zur italienischen Deputirtenkammer gewann die ministerielle Partei einen Sitz. Am Montag ist in Risch die feierliche Eröffnung der serbischen Skupschtina durch König Milan vollzogen worden. Die Thronrede erkennt dankend die von der serbischen Nation während des Krieges mit Bulgarien bezeugte Opferwilligkeit an, weist auf die guten Beziehungen Serbiens zu den europäischen Mächten hin und kündigt Vorlagen hauptsächlich auf finanziellem Gebiete an. Die Thronrede wurde mehrfach mit lebhaftem Beifall begrüßt. Telegraphische Depesche«. rSoLss'S itltar* Tvreespmwerrs' «rrs-Lv. Bad Gastein, 21. Juli. Der Kaiser nahm Vormütags das erste Bad, darauf erfolgte die Promenade auf dem Kaiserweg, später Vortrag Bülow's. Zum Diner wurde Statthalter Graf Thun geladen. München, 21. Juli. Der Director der hiesigen Kunstakademie, Piloty, ist gestorben. Weimar, 21. Juli. Der preußische Gesandte Thielau ist gestorben. London, 21. Juli. Gestern Abend ist ein Cabinets - Courier nach Osborne entsendet worden, um der Königin den Beschluß des Cabinets in Betreff des Rücktritts desselben mitzutheilen. Lord Salisbury wird heute hier erwartet. Der „Standard" glaubt, Salisbury werde Goschen einen Sitz im Cabinet anbieten. — Die Königin nahm die Demission des Cabinets an und berief Salisbury nach Osborne. Brüssel, 2!.Juli. Das Schwurgericht von Mons oerurtheilte von den wegen Plünderung bei den letzten in Charleroi Angeklagten zwei zu zehnjähriger, zwei zu zwölfjähriger Zwangsarbeit. £ o f a l t ♦♦ Gießen, 22. Juli. Gestern Nachmittag wurde einem Kutscher in der Wetzsteingasse Uhr, Hose und Weste gestohlen. Der Dieb ist heute Moraen in der Person eines Schneidergesellen aus Odenhausen im Fischerhof verhaftet worden. — Ein stark angetrunkener Bursche aus Annerod wurde gestern Nachmittag wegen Thierquälerei und Unfug verhaftet. Derselbe widersetzte sich auf's Aeußerste der Verhaftung und mußte ein Soldat Hilfe leisten. Gießen, 22. Juli. Gestern Nachmittag gerieh ein junger Mann von hier beim Baden in der Lahn dadurch in Lebensgefahr, daß er an einer Untiefe, wo er stehen zu können glaubte, sich stellen wollte. Ein mitbadender Schuhmacher rettete den schon einmal Untergctauchten. Wir wiederholen bei diesem Anlaß immer wieder unsere Mahnung zur Vorsicht beim Baden. Nicht umsonst erzählt der Volksmund vom „Rufen der Lahn". Bekanntmachung, das Civildiener-Wittwen-Jnstitut betreffend. Vom 1. Juli 1886. Mit Bezug auf die Artikel 23 und 24 des Gesetzes vom 30. Juni l. I., das- Civildiener-Wittwen-Jnstitut betreffend, wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nachverzeichneten Civil- und Hofdiener in Gemäßheit der Bestimmung des Artikels 2 des Gesetzes vom 22. Januar 1861, das Civildiener-Wittwen-Jnsiitut betreffend, auf Grund desfallsiger Allerhöchster Entschließungen vorläufig in das Civildiener-Wittwen-Jnstitut ausgenommen und in die beibemerkten Klassen eingetheilt worden sind: II. Klasse. . t c . Der Oberstaatsanwalt bei dem Oberlandesgericht. Präsidenten der Landgerichte. Der Senatspräsident bei dein Oberlandesgericht. III. Klasse. t y r Mitglieder der Landgerichte, Amtsrichter, Staatsanwälte, der Gcrichtsschreiber bei dem Oberlandesgericht, Gerichtsschreiber bei den Landgerichten, insofern sie euren pensionsfähigen Gehalt von 4400 JL oder mehr im Jahre beziehen. IV. Klasse. Der controlirende Beamte bei der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft. Hülfsgerichtsschreiber bei den Kammern der Landgerichte für Handelssachen. Der Landescultur-Jnspector. Mitglieder der Landgerichte, Amtsrichter, Staatsanwalte, der Gerichtsschreiber bei dem Oberlandesgericht, GerichtSschrciber bei den Landgerichten, insofern sie einen pensionsfähigen Gehalt von weniger als 4400 JL im Jahr beziehen. Rectoren der Mittelschulen, insofern sie nicht als Volksschullehrer angestellt sind. Der zweite Haus- und Staats-Archivar. Cultur-Jngenieure. Der Fabrik-Jnspector. Der Vorsteher des Erbschasttzsteueramts. Der Cabiuetssecretär. 9 Arm Gießen, 22. Juli. Dieser Uebelstand paar Mark werth, welche solche kosten können. Civis. — fTerra-Vulcana-Feuerzeugständer.^ Zu den empfehlenswerthesten Erfindungen, welche für den Gebrauch der weitesten Kreise bestimmt sind, gehören die dem Herrn Bernhard von Schenk in Heidelberg patentirten (D. R.-P. Nr. 33234) „Terra- Vulcana-Feuerzeugständer" aus gebrannter Mineralmasse zur „immerwährenden" Entzündung schwedischer Zündhölzer (Preis per Stück X 1,25). An den bisher üblicken Schachteln gerteth oft nach kurzer Benützung kein Hölzchen mehr in Brand, sobald die aufgestrichene Zündmasse abgericben war. Die Spahnholzschachteln geriethen auch leicht in Brand und konnte in Kinderhänden gefährlich werden. Diese bedenklichen Behälter der an sich so preiswürdigen schwedischen Zündhölzer verteuerten auch dieses allgemein benöthigte Gebrauchsmaterial unverhältnißmäßig, da die Schachtel dem Fabrikanten mehr Kosten .verursacht als der Inhalt. Mit der Herstellung und Einführung der Terra-Vulcana-Feuerzeuge, angefertigt aus einer Mineralmasse, die aus Aluminium- oxyd, Fluor, Schwefel und Kobaltoxydul-Verbindungen, welche in hoher Hitze gebrannt werden, besteht, die angeführten Mängel der phosphorfreien Zündhölzer beseitigt und ist nunmehr die Möglichkeit vorhanden, die Verpackung der schwedischen Zündhölzer in einfacher und. billiger Weise vorzunehmen. Ohne Zweifel wird dadurch der Consum der schwedischen Zündhölzer durch allgemeine Einführung sich bedeutend erhöhen und dadurch segenbringend sein, denn es gilt noch immer, die Anwendung des weißen Phosphors "hCbei- Zündholzindustrie zu bekämpfen, weil er die Arbeiter krank macht, ja ihren frWn Tod verursacht. Was den Bezug der Schenk'schen Feuerzeugständer bottifft, so verweisen wir auf das Inserat des Herrn Friedr. Seibel in Gießen und des Herrn Conrad Schäfer in Marburg. Herr Redacteur! Schon zum Oefteren, und so auch gestern Nachmittag wieder, ist es vorgekommen, müßte beseitigt werden. Wir unterbreiten deßhalb der zuständigen Behörde zu geneigter Erwägung, ob es sich nicht empfehlen dürfte, eine Aufsicht, sowie Nettungs- maßregeln für das „Volksbad" einzurichten. Ein Menschenleben ist wohl noch die Temperatur der Lahn. Am 22. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser IW, Lust 25» R. im Schatten. L. Chr. Nübsameru mpW Ca top *}* Iw Zustande nicht erfahren darf. Gingesandt. Patentirt i Neu und bedeut uncntbebrlid .In allen Glas- Ms- u. Kücheng men: Abwaschbare tt Terra- WSlag dl' y Nachm'ttc f* « « ßrundftulke des K üon’MÄ Flur 1/8 berg, n m 1/1015^9 N " XXXXVI/54 dem Bade «MM »ls->s Gießen, den 22.. 5302 Bei« ydauje von he Preis. Bo 6 . HcKdri und Verkehr. ■ A.mbmrg, 21. Juli. Rother Weizen M 15.35, weißer Weizen M 15 20, Korn .«W ®erfte M 765, Hafer M 6.65, Kartoffeln ä 100 Pfund M 0.00 Erbsen ä 10ff*Pfund X 00.00. 21 Juli Auf dem heutigen Markt kosten: Kartoffeln per Malter << 5.00—6.00, (gier das Hundert X 4 50—5.00, Butter per Pfund X 0.90 bis 1.05, Weißkraut per Stück 20-30 Rothkraut per Stück 30—40 X Kohlrabi Ochsenfleisch per Pfund 45-70 Kuh-u. Rindfleisch 45-60 Kalbfleisch 40-60 Schwemefleych 65-70 Hammelfleisch 50-70 H, 1 Hahn JL 0.70-1.80, 1 Huhn X 1.00—2.50, 1 Ente X 2.00-3.00, 1 Gans X 3.00—7.00 1 Taube 40—70 Welsche X 5.00—10.00. Bekanntmachung, die Ausführung der Artikel 23 und 24 des Gesetzes vom 30. Juni l. I. über das Civildiener-Wittwen-Jnstitut betreffend. Vom 1. Juli 1886. Nach Artikel 23 des Gesetzes vom 30. Juni l. I., das Civildiener-Wittwen- ° V f f Ul 6 f l Mainz, 20. Juli. Das Programm der Consecrationsfeier des Herrn vr. Paulus Leopoldus Haffner ist, wie wir vernehmen, nun definitiv Folgendes: 1) Am Vorabende, 24. Juli, Abends von 7—8 Uhr, Geläute der Glocken des .Dernes und aller Kirchen der Stadt mit dreimaliger Unterbrechung. Während der 1 / Pausen Choral vom Dome herab. ' 2) Abends 8 Uhr Begrüßung der Gäste im Saale des „Frankfurter Hofes" und feierlicher Empfangs - Commers der Studentenverbindung Hasso - Rhenania im Saale .Les katholischen kaufmännischen Vereins. 3) Am 25. Juli, von Morgens 6^—7 Uhr, Wiederholung des Glockengeläutes und Chorals. 4) Morgens 7 Uhr Hochamt in sämmtlichen Pfarrkirchen der Stadt. 5) Um Vz9 Uhr versammelt sich das Domkapitel und die übrige Geistlichkeit im Dome und begibt sich von dort nach der Wohnung des Herrn Bischofs. 6) Um 9 Uhr Festzug von der bischöflichen Wohnung nach dem Tome unter dem Geläute aller Glocken Der Stadt. Der Zug bewegt sich über den Bischofsplatz, Fuststraße, Guttenbergsplatz, Höfchen, Markt nach dem Domportale der Marktseite. Die Vereine mit ihren Fahnen, sowie die übrigen Theilnehmer des Zuges bilden auf Dem Wege Spalier, schließen alsdann den Zug und nehmen, während die Herren Bischöfe uuD die Geistlichkeit in den Chor eintreten, Ausstellung in dem für sie angewiesenen Theile des Domes. Zur Theilnahme am Festzuge sind alle Diejenigen berechtigt, welche eine Karte für Fackelzug oder eine besondere Karte für den Festzug gelöst haben. Ohne Legitimationskarte kann, der Ordnung wegen, Niemand zugelassen werden. 7) Für die vom Herrn Bischof und dem Domkapitel eingeladenen Behörden und Gaste, sowie für das Fest - ComitL sind Plätze im Chor oder in dessen Nähe reseroirt. 8) Der Eingang durch das Portal nach der Marktseite ist nur für die Theilnehmer des Zuges, die eingeladenen Behörden und die mit Legitimationskarten ver- q (lebram 'M immerwäk schwedisch fe1« -kMrmd-i ÄÄtaa $ '«dn SU®' !orgekommen> it Mühe.und er Utbelsiund -Hörde zu F iie Muff iohl noch dtt Civü- Ersiudungeu. e dem Henn 234) -ende»" ^» ' sher üblichen d, sobald die M-nlchM chen Bcbalt.n M allgemein Fabrikanten aiuhrung & «tumin'UlN' ;gS ikrSorf“1? n*“ Ä l d-s ®b5 Ws rnr«** m»* . 15 20, Freitag den 3. •September, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe der Anton Heck Wwe. Flur 1/1249 169 Mir. Hofraithe in der Neustadt. „ 1/1250 94 Mtr. Grabgarten das. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 22. Juli 1886. Großherzogliches Ortsgerrcht. 5293_____________Mütter.__________ Dienstag den 3. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgerickt die Hos- raithe des Schuhmachers Karl Sack dahier Flur 1/1189 56 Mtr. Hofraithe in der Neustadt, „ 1/1193 6 Mtr. Hofraum daselbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 22. Juli 1886. Großh. Ortsgericht. 5292_________________Müller. Dienstag den 3. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Grundstücke des Wirth Heinrich Abel von Witzmar Flur 1/8 1675 Mtr. Acker im Klettenberg, „ 1/10 1569 Mtr. Acker daselbst, „ XXXXVI/54 988 Mtr. Acker, links dem Badeburger Fußpfad, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 22. Juli 1886. Großh. Ortsgericht. 5302 Mütter. Ieilgeöolenes. Strümpfe, Socken, Beinlängen verkaufe von heute ab bedeutend unter Preis. 5284 Robezt Haas, __Seltersweg 18. Neues Grünkorn empfiehlt 5306 ______Corl Hoffmamrr. WMWMWWGWWDAW Patentirt in allen Ländern. 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Bestellungen können auch in meiner Wohnung, Wolkengaffe abgegeben werden- 5221 ________Beruh. Wolf, Glasermeister. Rechnungen an den Schützenverein Giessen sind binnen 3 Tagen dem Schützenmeister C. Brück einzureichen. 5266 Der Vorstand des Schühenvereins- Jermiethungen. 5153] Vorderhaus 4. Stock, 4 Zimmer, Zubehör, nebst allen Bequemlichkeiten, anderweit zu vermiethen- ___________H. Becker, Südanlage 7. 5281 Liebigstraße 15 im Seitenbau ist ein Logis, bestehend aus 2 Zimmern, Küche, Speisekammer und sonstigem Zubehör, an eine kinderlose Familie zu ver- miethen und sofort zu beziehen.._________ 5248 Ein unmöbl. Zimmer zu ver- miethen._______________Wolkengasse 22. 5223 Eine Wohnung, 3 Zimmer und sonstiges Zubehör, außerhalb der Stadt, zu vermiethen. Näheres ______I. Rothenberger, Lindenplatz. 5211 Ein Logis, ans 5 Rimmern und sonstigem Zubehör bestehend, zu vermiethen. Ehr. Wallenfels, Marktplatz 17, 4819 Schillerstraße 23 der 2- Stock, 3 Zimmer, per 1. October zu vermiethen. ___Emil Müller. 4798 Die Bel-Etage Grünverger- straße 21, nebst Zubehör, auch kann Pferdestall dazu gegeben werden, per 1. Oktober zu vermiethen. _ Näheres Löberstraße 6.___ 4028 In meinem neuerbauten Hanse, neben Stein's Garten, ist der mittlere Stock pr- 1. August zu vermiethen. E. Möser. ^Näheres zu er'roaen Gartenstraße 17. 4525] Möbl. Zimmer zu vernnethen ___Aliccnsttaße 19, ^ebenhaus. 4673 Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen.__Neustadt 22. 4844 Eine schöne Mansardenwohnung nebst Zubehör per 1. October an ruhige Leute zu vermiethen- Näheres in der Exped. d. Bl. 5203 Ein Zimmer, möblirt oder un möblirt, zu vermiethen. Plockstraße 2. 5253 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Fr. Stohr, Schützenstr. 13. Vermischte Anzeigen. 5304] P-rfckie Glanzbüglerin sucht Beschäftigung in und außer dem Hause- Frau Georgi, Schloßgasse 11. 5299 Mehrere tüchtige Zimmerleute finden noch dauernde Beschäftigung bei Heinrich Ruckftuhl II, ___________ Asterweg 50.______ 5298 Ein Portemonnaie mit Inhalt wurde von einem Soldaten verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe auf der Polizeiwache abzugeben. Samstag den 24. Julir Phil osophenwaltL 5288 Der Vorstand- GX 5295 Ein Mädchen, im Flicken und Kleidermachen geübt, sucht Beschäftigung- _______________________Schützenstraßc 5. 23/7. 8 Uhr- Conf. Mahl. 5256 Redaction: A. Scheyd.a- — Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Ehr- Pietsch) in Gießen. U w'be« w °° In der P' Her die betagte b M lange genug Aesvrechungen hübe Gmeinderathswah! bürg ftattgesuiAner ihm Sache jo übel in Gemeinderathe sitzm, Hai in Altd in den allbeulfjen Nit Acht kann dc fabt Lothringens fei und ba% Mig iche iii m geei rnng W M SM 6tra6buri So doch eine finli 'schen Elementen Metropole bei 0 Die fodjrid Botschafters । N Herr de Ci Mui Mich in'S Privatleben Vertreter Frank' stimmt, bedarf n Der beL vor dem Schumi blutigen Aewegui der schönsten gern vandalische Thal leaste Entrüstu ligt Gewesenen i vlraje nicht entg , Aus der patriotische Kund gegen Deutschlan tement der Arde! ^maligen Ober! senken jenseits mnol Boulan. ”!r Feier deiwoh K Borh I™« oetanntet ? ™ at 1bl „at” ©enerat * aÄ; \ Äfft Die tü 1 £“fit*«i M-ill, des ■S°N war '"«Usehea °