Mr. SK Zweites Blatt Freitag den 23 April 1186 M«riS VicrteljährUch 2 Mark 2€ Pf. mit Durch he Poft b-roacn vierteljährlich 2 $?or! dO Pt. Erscheint -Sprich mit fce* Misrrt^K-. k Lohn- und Arbeitsverhiiltnisse in Belgien- Man schreibt der „Soeiol-Corr." aus Mecheln: Anläßlich der jüngsten anarchistischen Verbrechen in unferm Königreich und der von Jahr zu Jahr wachsenden Auswanderung von deutschen Handwerkern, Kausmannsdienern und weiblichen Dienstboten aus den westlichen preußischen Provinzen Hannover, Rheinland und Westfalen nach Brüssel, Antwerpen, Lüttich und Verviers. überhaupt nach den größeren Plätzen dieses Landes, durfte es von Interesse sein, über Arbeitszeit, Leistung und Löhnung sowohl in den vlamischen als auch wallonischen Provinzen einige Zahlen festzustellen Die Arbeitszeit fiir Zimmerer und Maurer, ebenso für Tischler, Schlosser Metallarbeiter, Tüncher, Maler u. s. w. währt im Sommer durchschnittlich 11 Stunden' ausnahmsweise 12 und 13 Stunden. Die Bezahlung schwankt zwischen 30 bis 35 Centimes pro Stunde, nur besonders geschickte Arbeiter erhalten bis zu 40 Centimes Eine derartige Honorirung erfolgt aber nur in den größeren Städten, auf dem platten Lande empfangen die Bauhandwerker für die Stunde oft nur bis zu 25 und 30 Centimes. Hier ist auch eine zwölfstündtge Arbeitszeit nicht ungewöhnlich. Die Hafenarbeiter in Antwerpen bringen es auf 16-18 Franken die Woche, allerdings bei einer schweren zehn-, im Sommer bisweilen auch dreizehnstündigen täglichen Arbeitszeit. Im Allgemeinen sind in den nördlichen vlämischen Districten die Löhne höher als in den südlichen wallonischen Bezirken. Junge Kaufmannsdiener werden als Lehrlinge gewöhnlich nur ein Jahr ohne Salär beschäftigt, dann empfangen sie sofort Gehalt. Dasselbe beläuft sich anfänglich in der Regel auf 700-800 Franken pro Jahr und steigt alsdann in betreffenden Zwischenräumen bis zu ziemlich hohen Sätzen. In Antwerpen, Brüssel, Brugge u. f. w. waren auf den Bureaux der großen Handelshäuser bislang deutsche Commis bevorzugt, weil sie fleißiger, kenntnißreicher und anspruchsloser als die einheimischen Kräfte sind und obendrein sich schneller fremde Sprachen aneignen. Jetzt sieht man infolge der national-vlämischcn Agitation, die einen speciell deutschfeindlichen Charakter zur Schau trägt, mehr und mehr von unfern Landsleuten ab. Der deutsche Verein „Germania" in Antwerpen hat alljährlich hunderte dieser stellenlos gewordenen jungen Leute zu unterstützen, bez. mit dem Reisegeld nach der alten Heimath zu versehen. Feld- und Erntearbeiter in den fruchtbaren Districten -von Gheel, Löwen, Gent, Tournhout u. s. w., wo die belgische Landwirthschaft am Besten rentirt, sind schlecht gelohnt, im günstigsten Falle gewährt man ihnen 1 bis 2 Franken auf den Tag; die Beschäftigung in dieser Richtung wird aber ausschließlich von eingeborenen Kräften ausgeübt, lieber die Lage der wallonischen Kohlen- und Eisenindustrie-Arbeiter im Süden hat erst jüngst die Tagespresse erschöpfend berichtet. Was die qualisicirten Arbeiter anbetrifft, Kunsthandwerker, Maschinenbauer, Techniker, im Weiteren auch Geometer, Ingenieure, Chemiker, so werden.Franzosen und Engländer den Deutschen gegenüber bevorzugt. Von den Eingewanderten werden deutsche Dienst- und Stubenmädchen, Köchinnen, Verkäuferinnen, sofern sie der beiden Landessprachen mächtig, ebenso Kellnerinnen, sehr hoch bezahlt. Aber gerade für das weibliche Geschlecht ist die größte Vorsicht geboten und deutsche Mädchen aller Berufsarten sind vor einer Übersiedelung nach Belgien entschieden zu warnen. Wenn auch nicht allen, so leider den meisten ist der moralische Untergang gewiß. Auch fei erwähnt, daß deutsche Apothekergehilfen, Buchhändler, Schriftsetzer, Gärtner und Bildhauer, die früher sehr gesucht waren jetzt durchaus nicht mehr verlangt werden, da die Wallonen und Vlamländer in diesen Erwerbszweigen wenigstens wesentlich billiger arbeiten. Im Ganzen und Großen ist der arbeitsuchende Deutsche augenblicklich in Belgien scheel angesehen. Es haben sich in den letzten Jahren aus Deutschland zuviel unlautere, arbeitsscheue, bisweilen auch gerichtlich verfolgte. Existenzen hinüber nach Belgien gewandt, Personen, die noch obendrein zum Oefteren socjaldemvkratischen Bestrebungen huldigen. Daneben schürt die vlamische Presse den Haß gegen die Deutschen, „die den Landeskindern das Brot von dem Tische nehmen", mehr denn je. In Antwerpen und Brüssel sind allerdings eine ganze Reihe der ersten Ausfuhr- und Speditionshäuser in deutschen Händen, gegründet von wohlhabenden deutschen Einwanderern in den dreißiger und vierziger Jahren dieses Jahrhunderts, aber an den bekannten Wohlthätigkeitssinn Lieser Kreise werden heute unaufhörlich die größten Anforderungen gestellt. So hat Ler erwähnte deutsche Verein „Germania" in Antwerpen unter der langjährigen bewährten Leitung des protestantischen Pfarrers Seitz im Jahre 1885 nicht weniger Senn 18,000 Franken für unterstützungsbedürftige Deutsche in dieser belgischen Hafenstadt verausgabt. UniverfitätS - dThronif • ~ Der bisherige außerordentliche Professor Dr. Hahn zu Köniasl,-^ worden" OrbentIt$en ^rofe^or in ber philosophischen Fakultät daselbst ernanM ~ .c — Professor Edwin Robde zu Tübingen und Professor Wachsmutb rr berufen^9 mb 8U orbcntüd)en Professoren der klassischen Philologie nach Leipzig m ™ Der praktische Arzt Dr. med. Th. Escherich aus Würzburg wurde als Pnvatdocent in die medicinische Fakultät zu Würzburg aufgenommen 8 ö _ — Der bisherige Privatdocent in der philosophischen Fakultät ru ginn« außerordentlichen Professor für niederdeutsche und nieder' ländische Sprache und Literatur ernannt worden. ocr' Darmstadt, 20. April. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. öj enthalt: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That: _.ff .Se. König!. Hoheit der Großherzog haben dem Gymnasiasten Wilhelm Kohl m Mainz, 15sähngem Sohn des Architekten Wilhelm Köhl daselbst, in Anerkennung der von demselben am 13. December v. Js. mit Muth und Ent- schloffenhett und unter eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des Unterofficiers vom zweiten Nassauischen Jnfantcrie-Regiment Nr. 88 Wilhelm Weitkus in Mamz vom Tode des Ertrinkens die Rettungsmedaille zu verleihen geruht. In Gemäßheit Allerhöchster Entschließung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. 2- Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, die Erhebung und Kontroltrung der Uebergangsabgabe von Bier und Branntwein und die Steuervecgütung bei der Ausfuhr von inländischem Bier und Branntwein betreffend. .3. Zusammenstellung der Ergebnisse der Rechnung über die Staatsschulden- Verwaltung für das Etatsjahr 1882/83. 4. Namensveränderungen. 5. Dienstnachrichten: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 19. Februar den Musiker August Wiedemann zum Hofmusiker zu ernennen. 6. Concurrenzeröffnungen: Erledigt sind: Die evang. Pfarrstelle zu Sprendlingen. Die evang. Pfarrstelle zu Eich. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrersteüe an der Gemeindefchule zu Raibach mit einem jährlichen Gehalt von 900 eX; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Vermischte-. 2)armftabt, 17. April. Nach ber Statistik ber evangelischen Kirche im ®ro6- 6erjo8tf)um betrug im Jahr- 1884 di- Zahl ber von ber evangelischen Land-Ercb- formell Getrennten (Alt-Lutheraner, Darbysten, Baptisten, Tempelbrüder fri°rter?AtenV9A3\1 ■3ur evangelischen Landeskirche übergetreten sind 213 (von6 ber katholischen Kirche 41, von anderen chriftlichen Konfessionen 161, von anderen Ne/i gran-n b) aus der evangelischen Landeskirche ausgetreten sind 31 (jur katholischen Konfession 9 , zu anderen chriftlichen Consessionen 22). Tie Zahl der EotnmuiiT fantenroor 337 847, eonfirmiri wurden 13,497 (aus rein evangelischen Ehen 12 779 auä Mischehen 718). Aus hundert bürgerliche Eheschließungen kamen 84)9 kirchliche Trauungen durch evangelische Geistliche, die Zahl ber nur cioiliter abgeschlos enen Eben tft 'M Zähre 1884 von den evangelischen Psarramtern zu 270 angegeben worden A hundert L-bendgeboren- kamen 88,3 von evangelische» Geistlichen Gelauste, in einen! Falle haben die Eltern die laufe verweigert. Von 13,121 verstorbenen Evangelisch»? EU'^r «« Kinder unter sechs Jahre,i, wurden unter Mitwirkung evang ,ch?r Geistlichen 9839 (darunter 2054 Kinder unter 6 Jahren), ohne Mitwirkuna 3282 darunter 2810 K uder unter 6 Jahren) beerdigt. Die Zahl der Echeschechungen^I- trug 44, von welchen 31 auf rem evangelische Ehen, 13 auf Mischehen kamen lind $ra?.r, ® auf solche, bei denen der Mann, und 8, bei denen die Frau -van- gelisch war. u u cv“n' Mit Entlasfungsurkunden unb Reisepässen sind im Jahre 1885 aus bem Groß- herzogthum nach überseeischen außereuropäischen Länbern 1408 Personen ausgewandert gegen 2176 tm obre 1884. Ueberhaupt hat in ben Jahren 1871 bis 188» dsi ber überseeischen Auswanderer aus dem Großherzogthum nach außereuropäischen Lanbern 32,995 betragen, von biesen gingen 32,649 nach ben Vereinigten Nordamerika 23 nach Britisch - Norbamerika, 5 nach Centralamerika und Mercko 6 nach Westindien, 146 nach Brasilien, 27 nach den Argentinischen Staaten 4 Ä deru, 23 nach Chili, 36 nach anderen südamerikanischen Staaten, 24 nach Afrika und 52 nach Australien. 1 uu uno r be” brej Provinzialarresthäusern unb 45 weiteren Hafilocalen des Groü- herzogthums befanoen sich tm Etatsjahre 1884—85 zusammen 18185 (15 305 1nxnn ^e und 2880 weibliche) Gefangene, darunter 3955 llnterfu^^ung^efan9enOe, 14002 Strafgefangene unb 28 Ctvtlgefangene. (A. H V) i r r ain j, 18. Ap.ril Bei den Erbarbeiten in ber Rheinallee ist vorgestern eine sehr seltene römische Amphora aufgefunden unb bem stäbtischen Museum^ enverleibt worben. Der Fundgegenstand soll ein Alter Don über 2000 Jahren besitzen ™W r .— Wegen Verkaufs von Wurst aus verenbetem Vieh ist nunmehr aeaen hm seitherigen Wasenmeister von Marienborn eine Untersuchung von Amtswegen ein gekettet wsrben. cin' «n i. Pr. Vor sechs Jahren verschwanb plötzlich ber Executor Wagner. Alle Nachforschungen nach ihm blieben erfolglos unb da er mehrere hundert S SR angenommen, baß man ihn irgendwo ermordet habe Diese Nachrtch bestätigte sich, denn einige Tage nach bem Verschwinden des Wagner fanden Holzfäller denselben tm $8aubeler Walde bei Tilsit an einem Saume erhännt wahrend unter seinem Körper Feuer gebrannt, das denselben zum Theil nerfoblt Offenbar hatte man es hier mit einem Raubmorde zu thun, da man weder das Geld, noch die Uhr, noch die Sücher bei ihm vorfand. Wagner war erfdiiagen unb um ben Anschein zu erwecken, als hatte er sich selbst bas Leben genommen batte man ben Leichitam aufgehängt. Die gerichtlichen Untersuchungen nahmen den weitesten Umfang an, Segnungen wurden ausgeboten, Geheimpolizisten durchstreiften die Gegend; aber binnen Jahresfrist ließ sich nichts ermitteln unb die Recherchen mußten abgeschlosien werben, ^etzt nach sechs Jahren sind die Thäter entdeckt auf eine Weise die einzig in ihrer Art dastehen mag. Gleich nach dem Morde zog ein Schlachter S nach Sachsen, und da er hier das erhoffte Glück auf ehelichem Wege nicht fand legte er sich auf Setrugereien 4Uib Urkundenfälschungen, die ihn aber bald in's Gefangniß brachten. Emer semer Collegen, em Fleischergeselle, wanderte nach Serlin aus- aber auch diesem war Fortuna nicht hold, unb so schrieb er beim in seiner Noth an feinen ^-reunb nach Sachsin, er möge ihm umgehenb 300 von bem Wagner'schen Gelbe fenben, ba S. als Meister ben größten Antheil bekommen, wibrigenfalls er, ber Srief' fchreiber, verschwinben unb bie ganze Sache bem Gericht anzeigen werbe. Nun saß aber der Freunb in Magdeburg .im Gefängniß; der Srief fand ihn aber auch hier auf, wurde natürlich vorerst vom Gericht geöffnet und gelesen, und so kam der ganze grausige Raubmord an's Tageslicht. Der Fleischermeister S. soll bereits ein um- fafsendes Geständniß abgelegt haben, ebeitfo der auf telegraphische Ordre sofort verhaftete Geselle; außerdem sind noch zwei andere Personen bei dem Morde betheiligt gewesen, deren man indessen noch nicht hat habhaft werden können. Auf die gerichtlichen Verhandlungen ist man natürlich sehr gespannt. Wagner hinterließ eine starke Familie in den traurigsten Verhältnissen. — Einem Bauer in Heusweiler passirte ein seltenes Unglück. Ein Gaft- hofoefitzer sammelte die Sierrefte zusammen, goß sie in ein leeres Faß und stellte diefes in den Keller. Sein Hausknecht holte das Faß anderen Tages heraus, um es bem Nachbar für seine Kuh zu geben. Aber schon Abenbs war es ber Kuh aus den Trunk nicht gut zu Muthe, sie stand nicht auf. Es wurden einige Nachbarn gerufen und die Kuh aufgehoben, umfonft, sie konnte auf keinem Beine mehr stehen. Da wurde allgemein gesagt, die hat einen Hexenschuß bekommen, und man überließ sie ihrem Schicksal. Anderen Tages hatte das Vieh furchtbaren Katzenjammer unb gleichzeilig stellte sich heraus, baß es anstatt Bier 26 Liter Kornbranntwein, welche dem Gasthofs- besitzer fehlten, gesoffen hatte. 7- In jüngster Zeit hat ein Husar der 3. Eskadron in Merseburg eine Anzahl seiner neu eingetretenen Kameraden in arge Verlegenheit gebracht. Der schlaue Patron hatte den Orbonnanzdienst bazu benutzt, sich gelegentlich verschiedene beim Regiment eingelaufene Postadressen anzueignen und die Sendungen, über bereu kostbaren" Inhalt er einigermaßen orientirt war, feiner werthen Person zuzuführen Sei' NchulstraKe 7. gebens warteten dann die Adressaten auf ihre von der Mutter m Aussicht gestellte, mit Allein, was ein Nekrutenherz erfreut, gefüllte Kiste und kamen wohl gar noch m Verdacht, den bei solchen Sendungen Jnteressirtcn etwas vorgeschwmdelt zu haben. Endlich in voriger Woche gelang es einem der Harrenden, der sich der Mühe unterzog, aus der Post selbst mehrere Male nach seinem Packet zu fragen, den Betrüger beim Abholen der für ihn bestimmten Sendungen abzufassen. In Folge der Meldung des Geschädigten wurde die Untersuchung eingeleitet; den Husaren aber ist ein beängstigendes Gefühl abgenommen, das sich Zeder leicht erklären wird, der da weiß, welch' große sympathische Nolle die Wurst- und Schinkenkisten von Hause im inneren Garmson- leben spielen. _ c . „ — fLüften der Milch.j Die guten Folgen des tn Amercka von den rationellen Milchindustriellen stets sehr sorgfältig vorgenommenen Lüftens der Milch werden bei uns im Allgemeinen viel zu wenig beachtet. Auf die Nothwendigkeit des Zutritts reiner guter Luft zur frisch gemolkenen Mllch hat sicher zuerst die Erfahrung aufmerksam gemacht, daß eine längere Aufbewahrung solcher Milch in luftdicht verschlossenen Gefäßen auf die Qualität derselben sehr nachtheilig wirkt. Die wohlthätige Wirkung der zutretenden frischen reinen Luft ist, wie in der „Milchzeitung" bemerkt wird, darin zu suchen, daß durch das Lüften in der frischgemolkenen Milch eine lebhaftere Wasserverdunstung veranlaßt, damit Verdunstungskälte erzeugt und so das Fortschreiten der Milchsäuregährung verzögert wird. Gleichzeitig werden durch die zutrelende frische Luft fremde, von der Milch angenommene Gerüche, welche die Qualität der aus ihr erzeugten Producte gefährden können, verdrängt. Dies sind die Gründe, welche zur sorgfältigen Lüftung der Milch vor ihrer weiteren Verarbeitung bestimmen und besonders darauf bestehen lassen, daß unter keiner Bedingung die frisch gemolkene Milch im Stalle selbst stehen bleibe oder an Orten aufbewahrt werde, wo sich andere, stark riechende Gegenstände befinden, während durch den Zutritt der reinen Lufd. vor allem der sogen, „thierische Geruch" beseitigt werden soll. (Wochenbl. d. landw. V. in Baden Nr. 7.) — sDer furchtbare Wirbelsturm in Minnesotas Aus Newyork, 15. April, liegt die folgende Kabeldepesche vor: Die Verheerungen, welche der furchtbare Wirbelsturm in Minnesota angerichtet, sind viel größer als anfänglich gemeldet worden. Die Schilderungen, die aus den vom Typhon heimgcsuchten Landestheilcu einlaufen, umfassen geradezu haarsträubende Details. Die Gewalt des Orkans war eine phänomenale und ganze Ortschaften sind wie weggesegt vom Erdboden. So ist Saint-Cloud und Souberapids vollständig zerstört und unter den Trümmern der Wohnstätten liegen Familien begraben. In letzteren! Orte fand eben die Hochzeit der Tochter eines der größten Farmer mit dem Sohne eines Bergwerksbesihers statt. Die Hochzeitsgesellschaft, aus zwanzig Personen bestehend, war in bester Unterhaltung begriffen, als sich der furchtbare Wirbelsturm erhob. Das ganze Gebäude wurde zerstört und Braut und Bräutigani erschlagen. Von den zwanzig Personen blieb nur eine einzige unverletzt. In Racesstation, einer größeren Stadt, hat der Sturm nicht weniger als 300 Häuser zerstört, darunter eine Kirche; das Gebäude des Gerichtshofs und der neue Bahnhof, der nach amerikanischer Sitte aus Brettern gebaut ist, sind total verschwunden. Secks volle Stunden war es meilenweit so finster, daß man glaubte, es sei plötzlich die Nacht hereingebrochen. Der Staub war so dickt, daß viele Leute erblindeten oder erstickten, welche hilferufend auf die Straße gestürzt waren. Ein wahrer Hagel von Balken. Ziegeln, Erdstücken und Mauerresten ging nieder, und es war kein Schutz, keine Zufluchtstätte vorhanden, denn in den Häusern wankten die Mauern und stürzten die Plafonds krachend ein. Nach sechs Stunden hörte der Wirbelsturm auf, ein lachender Himmel breitete sich über die so schwer heimgesuchte Gegend und es war der schönste Tag. So unmittelbar als er gekommen, so plötzlich hatte der Typhon auck aufgehört. Der ganze Umfang des Unglücks ist heute noch schwer zu übersehen. Die Zahl der Tobten beträgt bisher weit über hundert, die Zahl der Schwerverwundeten ist sicherlich dreimal so groß. Der Schaden, den dieser schreckliche Sturm angerichlet, kann ohne Uebertreibung auf 2 Mill. Doll, geschätzt werden. — ^Gefährliches Spiels Ein zwölfjähriges Mädchen, welches dieser -tage zu Bonn um die Wette „Seilcken gesprungen" und es hierbei zu 118 Sprüngen gebracht hatte, liegt jetzt zum Leidwesen seiner Eltern schwer erkrankt an Darmverschlingung darnieder. Abermals eine Warnung vor Uebertreibungen dieses beliebten Spieles. — sEine neue Praktik der Engländers Um deutsche Fabrikate, deren Concurrenz sie fürchten, im Auslande in Mißcredit zu bringen, haben die Engländer neuerdings die Praxis einaeführt, daß sie schlechte Fabrikate mit deutschem Fabrikstempel versehen. So machte in oer April-Sitzung des Berliner Vereins zur Beförderung des Gewerbefleißes der Ingenieur Kirchner darauf aufmerksam, daß man in Sheffield, um die deutsche Industrie in Verruf zu bringen, den schlechten Stahl, den man nach Amerika schickt, einfach mit der Marke „test german steel“ versieht. — sWenn nicht wahr, so doch gut erfunden.^ Der „Bremer Courier" enthält folgenden Scherz: „Oldenbüttel! Aussteigen!" tönt es beim Halten des Zuges. Ein wohlgerundetes, behäbiges Bäuerlein windet sich mühsam aus einer Waggonthüre, sucht seine steif gewordenen Beine durch Trampeln wieder in gebrauchsfähigen Zustand zu bringen und schaut dann in aller Gemüthsruhe dem weitereilenden Zuge nach. Als ihm die eingetretene friedliche Stille auf dem Perron unheimlich wird, wendet er sich an den Herrn mit der bekannten rothen Mütze mit der Frage: „Ja, wo blief ick denn?" — Wohin wollen Sie denn?" — „Nah Bremen." — „Da hätten L>ie ja mit dem eben abgefahrenen Zuge Weiterreisen müssen!" — „De Kirl reep jo aber: Oldenbüttel! Aussteigen! Ick hcete Oldenbüttel!" Tableau! — Der Druckfehlerteufel hat in Greiz eine Orgie gefeiert. Das dort erscheinende „Tagebl." erwähnte der Oper „Der Schmied von Nuhla" von Lux. Der Setzer hatte dafür „Der Schneider von Ruhla" gesetzt; das wurde berichtigt und es erschien nun in der Berichtigung zu allgemeinem Schrecken ein „Schinder von Ruhla"! — Folgende Notiz, welche der Dämon des Setzkastens in die Berliner „Volkszeitung" eingeschwärzt hat, verdient ebenfalls Verbreitung. Es heißt dort in einem Herrenhausberichte: „Während dieser Abstimmung ritt Fürst Bismarck in den Saal." Wofür ist er auch Kürassier-General? — sWas ist denn das für ein Kerl?s Ter Dichter Scheffel erzählte selbst folgende nette Geschichte: „Ich spazierte einst mit meinem Sohn auf den Hohentwiel. Am Grenzpfahl unterhalb des Berges stand eine Bude mit Photographien und die Verkäuferin streckte mir ganz harmlos mein eigenes Bild hin und forderte mich auf, es zu kaufen. „Was ist denn das für ein Kerl?" fragte ich. „O bitte", versetzte sie eifrig, „das ist kein Kerl! Das ist ja der Herr Dr. Scheffel, der uns das schöne Buch über den Hohentwiel geschrieben hat." „So," sagte ich, „was ist denn aus dem geworden?" „Ach," sagte sic, „der ist nun schon lange tobt; aber es war ein sehr guter Herr!" — „Na," sagt „der Onkel" zu bem Sobn seines Freundes, „na, Hans, morgen gibt es Ferien." „Ja", antwortet Hans, uno mit einem aus tiefer Brust geholten Seufzer setzt er ahnungsvoll hinzu: „aber auch Censuren!" Allgemeiner Anzeiger. Hohversteigkrungen. In der fürstlichen Oberförsterei Hohensolms soll nachverzeichnetes Gehölz an Ort und Stelle versteigert werden: !• Dienstag den 27. d. M. in den Districten „Buchenberg", „Fuchslöcher" und „Iunkernwald". 34 Raummeter Kiefern-Prügelholz, meistens 2 Meter lang, 40 „ Fichten- und Kiefern-Stockhol;, 2070 Wellen dgl. Reisholz, 2300 „ Buchen-Forstreiser, 99 Fichten-Baustämme mit 32,26 Festmeter, 24 Lärchen-Stämme „ 9,46 „ 67 Kiefern- „ „ 22,30 „ 106 Stück Fichten-Stangen, zu Sparren und Leiterbäumen geeignet. Der Anfang der Versteigerung ist Morgens präciS 10 Uhr in dem District „Buchenberg" zunächst Altenstädten, und wird dieselbe Nachmittags gegen 1 Uhr in den Districten „FuchSlöcher" und „Junkernwald" fortgesetzt. Ile Mittwoch den 28. d. M. in den Districten „EichelS- berg" und „Grundwald". 55 Raummeter Buchen-, Eichen- und Tannen-Prügelholz, 79 „ dgl. Stockholz, 1710 Wellen dgl. Reisholz, 7650 „ Buchen-Forstreiser I. und II. Klaffe. Der Anfang der Versteigerung ist Morgens präciS 10 Uhr im District „Eichelsberg", zunächst dem Teich, und wird dieselbe Nachmittags gegen 1 Uhr im District „Grundwald", zunächst dem Altenberg, fortgesetzt. Hohensolms, am 17. April 1886. Fürstliche Obersörsterei Hohensolms. D ö r m e r, Reviersörster. 2994 Ortskrankenkasse Gießen. Die Geschäfte des Kaffen- und Nechnungsführers sind von heute an dem Armenkaffenrechner Herrn 21. Lauber übertragen und finden im Bureau desselben (Alte Realschule) statt. Geschäftsstunden täglich von 8 bis 12 Uhr Morgens und 2 bis 6 Uhr Mittags, zur Auszahlung der Krankengelder außerdem SamstagS von 12 bis 1 Uhr Mittags und 6 bis 7 Uhr Abends. Die Erhebung der Beiträge des letzten Termins mußte in Folge dieser Uebergabe verschoben werden und findet erst zu Anfang nächster Woche statt. Gießen, den 21. April 1886. 3049 Der Vorstand. Ein neues Break, ein gebr. Halbverdeck .Lillig zu verkaufen. 2939 S. Mohrmann, Vet.-Anst. 2962] Neue geaichte, 5 Meter lange Geometer-Meßlatten zu haben bei Schreiner Lenz. In 3 Minuten Mai-Bowle. Mttiwein-Syrup (aus frischem Waldmeister), rühmlichst bekannt durch die Kölner Kochkunst-Ausstellung, liefert B. Iffleisins in Düsseldorf. Jede Flasche trügt meine Firma. Preis pr. Fl. 2 Mark. Es genügt zur Bereitung vvn Maitrank, daß man einen Theil Syrup zu 10 Theilen Wein gießt. Der Syrup enthält nur den feinsten aromatischen Auszug. Die Bowle kann somit niemals bitter werden, was bei Kräuter-Ansatz sehr leicht cintritt. 2967 Oeneral-Depöt bei Ferd. Drebes. Für Confirmanden große Auswahl in Schäften- und Zugstiefeln in bester Waare eingetroffen billigst bei 2874 L. Süss, Marktstraße 9. Ausverkauf. Wegen Umbau meines Geschästslocals beabfichtige mein reichhaltiges Waarenlager, bestehend in allen Arten Hänge-, Steh-, Wand- und Handlampen, Ampeln, Sturmlaternen, Lüster in Bronce und Eisenguß, Hof- und Straßenlaternen rc., sowie sämmtliche Haus- und Küchengeräthe einem Ausverkauf zu bedeutend ermäßigten Preisen auszusetzen. 2789 ___________Wilhelm Orbig. Als wirklich beliebtes und ebenso gesunde-, wie erfrischende-, nur natürliche-, kohlensaures Tafelwasser empfiehlt sich bet uralte, schon seit 1327 allbekannte und ärztlich vielfach empfohlene Filialen verdanken besten Roh Orig.-Vru D M.M, d Hoheit des Joseph, so Sachsen, | Inhalt, Ran Ü2L* M in allei B« Giess ling, C.G. | In Allen, ln Uch ln Lolh erlaubt fa in empfehle <$1111 Ehrenbreitsteiner Mineralbrunnen, volksthümlich wie wenige, und von milder, durch keiner!? oft sehr mit Unrecht angepriesenes Uebermaß der Bestandteile störender, ge sundheitlicher Wirkung auf Verdauung, Blutbildung unt Nerven re. Billig zu haben in allen größeren Droguenhandlungen, Apo theken, Mineralwafferhandlungen, Hütels u. Restaurationen und direkt durä da- Brunnen-Versandt-Comptoir in Cobleoz (Max Ritter). 1 Neuheiten in Knöpfen, Paffementerie Perlbesätzen u. Gehängen schwär; und farbig, Spitzen, Agraffen u. f. w. empfiehlt i« großer Auswahl und billigsten Preisen Robert Raas, Sellersweg 18. ’ NB. Mache auf eins sehr billige Parthie Spitzen in Moll! und Seide aufmerksam. 281> J. Gr. D. Bapat empfiehlt 2062 <*artenmöbel und Gartengeräthe) Kleesamen, rothen, ewigen, schwedischen und weissen, Gras warnen. Kohlenhandlung en gm und en detail. Mi M 2419 r«p jo aber: Olbr Lindenplatz 3. 3046 führung, empfiehlt 2633 Waldmeister), klllrake 9. mein in 3027 L. Chr. Nübsamen. berg- In In In Aliendorf a. d. Lda. bei Apotheker R. Weicker. Lieh bei H. C. Bingmann Lollar bei C. Draebing. Bettfedern und Daunen, bessere Qualitäten. Steppdecken und wollene Colter in jeder Qualität. Lieferung completer Betten in anerkannt streng reeller Aus- Hch« SchafTslneM Metaliwaaren - Fabrik und. Giesserei. Frankfurter Dos. Für die bevorstehenden Feiertage empfehle meine garantirt reinen Weiss- u. Rotliweine von dem leichtesten Bowlenwein an bis zu den feinsten Sorten, und stehen Preiscourante zu Diensten. Selbstgekelt. Äpfelwein in Faß und Glas. Für Wirthe und Wiederverkäufer billigste Engros-Preise. Achtungsvoll Emil Schmoll Mr i»9r*' , kwäM" W Orbill wie trfrifdi* mystehll ernpsoh^e Sommer-Handschuhe fil de cose, Seide und fil de perse, 4 Knopf lang, von 50 H an, Glacehandschuhe Installation von Gas- und Wasserleitungen, Pumpenaniagen etc und deren Reparaturen in billiger und reeller Ausführung. — Kostenanschläge gratis, yl. 2 Mart. I Ml Syrup zu! uomaülchtN Au?iu räM;Ansah sehr ltv Th. Brück, Möbelfabrik und -Lager Schloßgaffe und Kanzleiberg 16. Arbeiter- Zemsten, fiofen, Aittel, Musen,Messen ttnh in solider dauerhafter Arbeit empfiehlt zu 111 lU JlUlUv billigsten Preisen 2612 Robert Stuhl, Neustadt 23. " in Lahnkies i (Gartenkies) stets vorräthig. Anfahren wird bestens besorgt. Lagerplatz am Nod- Eine Wandpumpe mit Bleirohr und Schlammseie, fast neu, zu verkaufen. .. C. Hohmeter, Schlosser, 2933 Sonnenstraße 11. Zu Imrsftnta Festtagen bringe mein Weinlager in empfehlende Erinnerung. „ e64*t Zpi«k"1 i Einladung zum Abonnement auf den Berliner Lokal-Anfeiger. (Wöchentlich 6 Mal, 21/2—5 Bogen täglich.) Preis pro M ouat nur 80 P f. Der »Berliner Lokal-Anzeiger" (Auflage über 80,000 Exemplare) ist das verbreitetste und gelesenste Blatt Deutschlands. Es wird von jedem 16. Einwohner Berlins und in jedem Hause der Neichshauptstadt durchschnittlich in 3 Exemplaren gehalten. Der »Berliner Lokal-Anzeiger" ist ein außerordentlich reichhaltiges Blatt. Vollständig tendenzlos bringt er kurze, aber gediegene Leitartikel über alle polnischen Tagesfragen — eine gedrängte, aber übersichtliche politische Rundschau und die neuesten Deoeschen. Der »Berliner Lokal-Anzeiger" hat den ausgedehntesten Lokaltheil, welcher ein erschöpfendes Bild aller Vorgänge in der Neichshauptstadt bietet. Im Gerichtssaal werden namentlich sensationelle Prozesse ausführlichst behandelt, während im Feuilleton sachverständige Berichte über Kunst und Literatur den Leser auch auf diesem Gebiet auf dem Laufenden erhallen. Der »Berliner Lokal-Anzeiger" ertheilt in seinem sorafältigst redi- girten Briefkasten allen Abonnenten aus Nah und Fern gratis jede gewünschte Auskunft und ist vielen Tausenden Freund und Nathgeber geworden. Der »Berliner Lokal-Anzeiger" trägt dem Bedürfniß nach belletristischer Unterhaltung in seiner „Täglichen Unterhaltungs-Beilage" durch die Veröffentlichung ausgezeichneter Romane rc. rc. vollauf Rechnung und bringt jährlich einen Band Lesestoff von über 1200 Quartseiten. Der gegenwärtig erscheinende sensationelle Roman „Ein geheimnißvolles Verbrechen" aus der Feder des rühmlichst bekannten Schriffstellcrs Emil Gaboriau wird, soweit er bis jetzt erschienen, allen neu hinzutretenden Abonnenten gratis und franko nackgeliefert. Alle Postanstalten Deutschlands nehmen Abonnements entgegen. Die Expedition des „Berliner Lokal Anzeiger" Berlin SW, Zimmeistraße 40/41. Franz Schneider, seimweg 77, erlaubt sich sein großes Lager selbstgeserügter Sonnenschirme in empfehlende Erinnerung zu bringen. Gute und solide Stoffe mit den neuesten und elegantesten Stöcken bei äußersten Preisen. 2798 Reparaturen und Ueberziehen der Schirme prompt und billig. ner m®*' ■•ftä- Engl. Tüll-Gardinen (weiss und creme) billigen Preisen 1651 Reste werden bedeutend unter Preis abgegeben. Ernst Blödner, Bahnhofstraße 12. ? e?J L - «euibete^Ä Elches biei., > eDie Erzeugnisse der Grossh. Hess., KgL Preuss. u. Kais. Gestern. Hof-Chocolade-Fabrikanten: Gebrüder Stoüwerck in Cöln, Filialen in Frankfurt a M., Breslau u. Wien, verdanken ihren "Weltruf der gewissenhaften Verwendung von nui besten Rohmaterialien und deren sorgfältigster Bearbeitung. Di( Orig.- V4- u. ^j-Pfund-Packungen sind mit Preisen u. Garantie-Marke (Rein Cacao und Zucker) versehen. Die Fabrik ist brevetirte Lieferantin: LI. M.M. des Kaisers Wilhelm, der Kaiserin Augusta, Sr. K. u. K, Hoheit des Kronprinzen, Sr. Kaiserl. u. Königl. apostol. Majestät Frani Joseph, sowie der Höfe von England, Italien, der Türkei, Bayern. Sachsen, Holland, Belgien, Baden, Sachsen-Weimar, Mecklenburg, Anhalt, Rumänien, Lippe-Detmold, Schwarzburg und Schaumburg-Lippe gy 21 goldene, silberne und broncene Medaillen. Stollwerck’sche Chocoladen und Cacao’s sind in allen Städten Deutschlands zu haben, sowie an den Haupt- Bahnhof-Buffets, durch Depot-Schilder kenntlich In Giessen bei Ferd Drebes, Louis Frohnhäuser, F. C. Henzer- ling, Carl Hoffmann, L. Kalkhof Wwe., Conditor H. Kinkel, C. 6. Kleinhenn, H. F. Nassauer, Otto Schaaf, Carl Schwaab. 3- D-r etfitt v von Ruhla"! - oeThner „Wjjelhine ^m«nem verrenk mbeneaQi.-- 5^ scheffel erzählte silli bSrQ?r HohentE Photographien unö ;■ und iorberte mich t. , >■ „0 bitte", verw ■l- der uns das f& ud, .Ms ist dnmaM ' tobt; aber es Ml c " M Hans, to: । us tiefer Brust grhiu ' nur prima Ziegenleder, in allen Farben und Längen, Dänische Handschuhe prima Qualität. Größte Farbenauswahl. Billige Preise. Robert Haas, 2879_________Seltersweg 18.__________ Geschäftshaus, Ecke an 2 der belebtesten Straßen, zu verkaufen. Frc. Anfragen unter R. 50 an die I Exped. d. Bl. erbeten. 2593 s&s °^derung btf ?nier Courier" -M- 10 l,n k'5 19 euer -'m.5, Arrrssr 6^uI Zu » 2219 Ge Gieße V. Fiesser. 2796 3042 Entree 30 Pf. Anfang 5 Uhr. 3e christlichen 1 L^altigen Zestl Stammte ^hllstenthuws Lauter d-r ftattje M W be$ »lebe überall 1 1 11 1 tl ■ ? ‘W *» N<4 Rmme vamentlij ir 6o^ empfan „ Es ist S» W er «Sijj Ä'Ä sd