Mr. $93 Samstag den 21 August 1886. ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. »««««r Schulstraß- 7. Evfdjeint täglich mit Ausnahme des Mnntags. Nd^P-st'Ng-n I^-jihrNch — „IN»»»» ri IIMH II I» Amtlicher Theit. Betreffend: Herbstübungen der 21. Division. Gießen, am 20. August 1886. Das GroßherZogliche Kreisamt Gießen an die GroßherzogLichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachdem der seitens der Divistons - Intendantur abgehaltene Termin zur Verdingung des während der diesjährigen Herbstübungen der 21. Division erforderlichen Vorspanns erfolglos geblieben, ist der Bedarf an Vorspannfuhren in den .Fällen, in welchen die Beschaffung zu den Normpreisen durch die Truppentheile nicht etwa selbstständig erfolgen kann, im Wege der Requisition zu beschaffen. Sie wollen hiernach den durch die Truppentheile an Sie wegen Gestellung von Vorspannwagen ergehenden Aufforderungen entsprechen. I. V.: v. Bechtold. _________________________________________ Politische Ueberficht. Gießen, 20. August. In der deutschen Presse ist der hundertjährige Todestag-des großen Preußenkönigs allseitig gewürdigt und die Bedeutung Friedrichs des Großen für Preußen und Deutschland pietätvoll hervorgehoben worden. Aber auch in den außerdeutschen Blättern hat man diesen Tag nicht ohne entsprechende Betrachtungen vorübergehen loffen und von der österreichischen Preßwelt widmet besonders die Wiener „Reue Fr. Presse" dem Gedenken Friedrichs des Großen einen warmyehaltenen Artikel. Das leitende Wiener Blatt weist namentlich daraus hin, wie sehr die stille Feier des 17. August durch die preußische Königsfamilie einen feinen Zug politischen Schicklichkeits-Gefühls, eine aufmerksame Schonung der zarten uno innigen Freundschafts-Beziehungen zwischen Preußen-Deutschland ' und Oesterreich, die eben erst in Gastein einen so beredten Ausdruck gefunden, . darstelle. Das Blatt hebt ferner hervor, wie eine osficielle Verherrlichung der Kriege Preußens mit dem österreichischen Nachbarstaat und seiner Stege über denselben im vorigen Jahrhundert jetzt, unmittelbar nach der weiteren Befestigung des deutsch-österreichischen Bündniffes, mit den politischen Stimmungen und Bedürfnissen der ^Gegenwart contrastirt haben würde und fügt hinzu, daß in. Oesterreich eine so zarte Auffassung und Behandlung nicht unbemerkt bleiben könne, daß diese als ein neues Unterpfand der Dauer einer die Völker beider Kaiserreiche so sehr befriedigenden Allianz gelte. — In Berlin wird diese warme und tactvolle Commentirung des 17. August Seitens des bedeutendsten unabhängigen österreichischen Blattes sicher nur angenehm berühren. Der Magistrat von Berlin hat nun, gleich dem Münchener Gemeinderaths-Collegium, die Einladung zur Theilnahme an den Feierlichkeiten der Befreiung Ofens von der Tückenherrschast abgelehnt. Falls auch die übrigen deutschen Städte, denen dieselbe Einladung des Pesther Magistrats zugegangen ist, dem von Berlin und München gegebenen Beispiele folgen, so wird demnach das deutsche Reich bei der Ofener Feier osficiell nur durch seinen Generalkonsul vertreten sein. Eine beredtere Demonstration des deutschen Volkes gegen die Verfolgungen seiner Stammesgenossen durch die Magyaren könnte es wahrlich nicht geben, als das Fernbleiben der Vertreter der deutschen Städte bei der bevorstehenden Nationalfeier in der ungarischen Hauptstadt und wer etwa den lärmenden Versicherungen der Pesther Blätter, es handle sich hier lediglich um eine böswillige Verdächtigung der magyarischen Nation, Glauben schenken will — nun, der möge nur die Leidensgeschichte der Siebenbürger Sachsen in den letzten 20 Jahren nachlesen! Jedenfalls hat aber diese Kundgebung mit dem deutsch - österreichischen Bündnisse nicht das Geringste zu thun, denn sie ist einfach nur gegen das chauvinistische Magyarenthum gerichtet. Der ruhige Verlauf der großen, am 15. August in Brüssel stattgefundenen großen Arbeiterkundgebung scheint in den Brüsseler Regierungskreisen die Ueberzeugung befestigt zu haben, daß der revolutionäre Geist in der belgischen Arbeiterpartei vorläufig wieder gebannt sei. Seitens des Kriegsministers ist nämlich die Entlassung der actioen Bürgergarde des Jahrganges 1883, welche anläßlich der Unruhen in Lüttich und im Kohlenbecken des Hainaut einberufen war, angeordnet worden, welche Maßregel daraus hindeutet, daß in den genannten Districten nunmehr vollständige Ruhe eingetreten ist. Der Beherrscher des westlichsten europäischen Reiches, König Ludwig von Portugal, ist aus der Rundreise durch die nordeuropäischen Residenzen, von Kiel kommend, am Dienstag in Kopenhagen eingetroffen und hier von der dänischen Königsfamilie, sowie dem Könige von Griechenland, dem diplomatischen Corps, dem Ministerium in corpore, der Generalität u. s. w. bei der Ankunft empfangen worden. Der portugiesische Herrscher, welcher als Privatmann und daher im strengsten Jncognito reist, beabsichtigte am Donnerstag die Weiterreise nach Stockholm fortzusetzen. — König Luvwig fitzt seit 1861 auf dem Throne der Braganza; unter seiner laugen Regierung ist Portugal eines derjenigen Länder Europas geworden, in welchem die constitutionellen Grundsätze am aufrichtigsten gehandhabt werden und in denen Aufklärung und Duldsamkeit in der Denkungsart mit die meisten Fortschritte gemacht haben; leider lassen trotz aller politischen Reformen die administrativen Einrichtungen Portugals noch viel zu wünschen übrig. Vermählt ist König Ludwig seit 1865 mit einer Tochter des verstorbenen Königs Victor Emanuel von Italien. rr, „„ In Frankreich ist am Montag die Eröffnung der Session der kürzlich gewählten Generalräthe ohne jeden Zwifchensall erfolgt. Von den 83 General- räkhen wählten 72 republikanische und 11 monarchistische Bureaux; in den ersten forderten die Vorsitzenden in ihren Eröffnungsreden zu einem einigen Zu- sammenftehen der Republikaner auf. Die Session wird voraussichtlich nur eine kurze sein. Wenn auch das neue französische Militärgestztz vorläufig nur im Entwurf vorliegt und es noch keineswegs entschieden ist, ob dasselbe nicht gleich manchen seiner Vorgänger in den Actenschränken zu verstauben bestimmt ist, so bleibt es doch interessant, die Stärke des französischen Heeres nach dem Bou- länger'schen Gesetzentwurf kennen zu lernen. Wir bemerken dabei, daß in der aufgesührten Stärke sowohl die algerischen, als auch die Colonialtruppen ent» -halten sind, daß mithin die Gesammtstärke auf einem europäischen Kriegsschauplätze niemals wird erscheinen können, da Algerien und die Colonien zu keiner t Zeil der Besatzung entbehren können. Die Infanterie wird 206 Regimenter zu ‘ 3 Bataillone^, jedes zu 4 Compagnien umfassen, nämlich 154 Linien-Regimenter, 40 Regimenter Jäger zu Fuß, 6 Zuaven-Regimenter, 4 Regimenter algerische TirailleurS, 2 Fremden-Regimenter, 4 Bataillone leichte afrikanische Infanterie, 4 Strafcompagnien, 1 Regiment Sappeurs-Pompiers zu 2 Bataillonen, 4 Regimenter Colonial-Jnfanterie zu 9 Bataillonen, 1 Regiment Senegal^TirailleurS zu 2 Bataillonen, 5 Regimenter tongkingnesische und anamitische Tirailleurs zu 3 Bataillonen, 2 Compagnien indische Spahis, 1 Colonial-Strafbataillon, im Ganzen 679 Vr Bataillone. Die Reiterei umfaßt 88 Regimenter, wovon 84 französische zu 5 Schwadronen und 4 eingeborene zu 5 Schwadronen mit Depot find; dieselben vertheilen sich auf 12 Regimenter Kmrasstere, 30 Dragoner, 22 reitende Jäger, 14 Husaren, 6 afrikanische Jäger, 4 Spahis, im Ganzen 440 Schwadronen. Bei der Artillerie find gleichzeitig die Pioniere und Pontonniere mit eingekeilt, welche bei dem deutschen Heere als besonders Waffe zählen, wogegen Frankreich besondere Geniesoldaten besitzt, unter denen man außer den Eisenbahn-Truppen die Mineure, Sappeure und Festungs- Artilleristen versteht. Nach dem neuen Gesetz wird also die französische Artillerie zählen 19 Regimenter Divisions-Artillerie zu 10 Feld- ober Gebirgsbatterien; 2 Depotbatterien und 2 Pionier-Compagnien; 19 Regimenter Corpsartillerie zu 6 Feld', 3 reitenden und 2 Depotbatterien, sowie 1 Pontonnier Compagnie; 6 Artillerie-Arbeiter'Compagnien; 6 Bataillone afrikanischer Artillerie zu je 1 Fußbatterie, 1 fahrenden und 2 Gebirgsbatterien und 1 Compagnie Pioniere; 1 Regiment Colonial-Artillerie zu 6 fahrenden und 6 Gebirgsbatterien, sowie 4 Compagnien Pioniere; 2 Colonial-Artillerie- Arbeiter» Compagnien; 1 irreguläre Compagnie Fahrer; im Ganzen 427 Batterien, darunter 4 Fußbatterien, 314 Feldbatterien, 17 Gebirgsbatterien, 57 reitende Batterien,. 38 Depotbatterien; hierzu 74 Compagnien, und zwar 46 Pionier-, 19 Pontonnier-, 8 Arbeiter- Compagnien und 1 Compagnie Fahrer. Das GeniecorpS enthält 12 Regimenter zu 3 Bataillonen mit je 6 Compagnien Festungs-Artillerie und 6 Compagnien Sappeurs-Mineurs mit 1 Compagnie Sappeurs-Conducteurs (Fahrern) und 1 Depotcompagnie; 1 Colonial-Genie-Regirnent, 1 Eisenbahn- Regiment, im Ganzen 194 Compagnien, und zwar 78 Festungs-Compagnien (Artillerie), 78 Sappeur-Mineur-Compagnien, 13 Compagnien Fahrern, 13 Depotcompagnien und 8 Eisenbahn-Compagnien. Demnach gestaltet sich das GeniecorpS zu einer gemeinschaftlichen Festungstruppe, bei welcher Festungsartillerie und Festungspioniere miteinander verschmolzen sind. Der Train umfaßt 24 Bataillone, davon 4 in Afrika zu je 3 Abtheilungen, nämlich 1 Abtheilung für das Corpscommando, die Intendantur und das Sanitätswesen. Inwieweit diese Zahlen in die Wirklichkeit zu übertragen sein werden, hängt von dem Schicksal ad, welches der Boulanger'sche Gesetzentwurf in der Abgeordnetenkammer haben wird. ___________________ Dänemark. Kopenhagen, 19. August. Der König von Portugal reiste heute Abend nach Malmö, resp. Stockholm ab. Der König, der Kronprinz, der König von Griechenland, die Minister und das diplomatische Corps geleiteten denselben bis zum Zollhause, wo eine militärische Ehrenwache aufgestellt war. England. London, 19. August. Gelegentlich der heutigen Eröffnung des confer- vativen Clubs in Reath hielt Lord Jddesleigh eine Rede, worin er auf die Größe des englischen Reiches hinwies, welche der Regierung die Ueberwachung so vieler Interessen auferlege. Die Politik Englands müsse aus Wahrung der commer- ntfi Air 5934 #»u«. <« (ä',ll'nner die Luni>6* Ü ?"!"* H'lft Arten ob- "b der Stadt ^en Bocken- cn Wohnung r ist gestern ervm waren rvrfern oor- einstündiges i. in der die ben - fecirt getreten, ent? 5jQlf<- Heute Bursche, Der? ?as Material mmstag vier ht sehen, mit -eil an jedem ehen von dem Ü den Amen Bei der Hilfe iaillons unter ! >3.) Paimg, dem | Cpfer fielen, I irie Schmidt, waren heute >n bei Pasing Starenberger rauen sie be- i sie aus das i, welche die i, wurde aber rtücke gerissen, eintrat. Die ie eine sofort, utende äußere Literarische-. — [Utlivetfum.] Mit den soeben erschienenen Heften 23 und 24 schließt der zweite Jahrgang der von uns wiederholt sehr empfohlenen illustrirten Zeitschrift „Universum", redigirt von Jesko von Puttkamer, Verlag des Universum (E. Friese) in Dresden, und zeigen uns diese beiden Schlußheste so recht, auf welche Höhe textlich wie illustrativ sich das „Universum" geschwungen hat. Die Hefte enthalten einen längeren Artikel „Die Schlösser König Ludwigs II.", der an interessanten Einzelheiten aus dem Leben des unglücklichen Dionarchen überaus reich und der eine Enthüllung bringt, welche die seltsamen Handlungsweisen König Ludwigs in ganz anderem Lichte erscheinen läßt; während die Beschreibung der Jnnenräume der an Pracht und Eigenartigkeit nicht zum zweiten Male in der Welt anzutreffenden Schlösser in dieser Vollständigkeit und Genauigkeit noch von keinem Blatte veröffentlicht wurde. Der Artikel über die „Jubiläums-Kunstausstellung in Berlin" zeichnet sich durch ganz vortreffliche Textillustrationen aus, in gleicher Weise wie der prächtige Aufsatz „Alt Heidelberg, Du feine" von Dr. I. Steinbeck, dem außer einer größeren Anzahl kleinerer Illustrationen ein ganz vorzügliches Vollbild: „Die Hofansicht des Heidelberger Schlosses" in Mondbeleuchtung beigefügt ist. Dr. Hermann Klencke bringt die Fortsetzung des geistreichen Artikels „Die Erziehung einer neuen Generation" und der beliebte Schriftsteller Woldemar Kaden schildert in anmuthigen Zügen das von der vornehmen Welt mit besonderer Vorliebe besuchte Bad St. Moritz, in dem mit Natur- schönheiten so verschwenderisch bedachten Ober-Engadin gelegen. Die ein feines Ver- ständniß für psychologische Schilderungen bekundende Novelle von E. Zoeller-Lionheardt „Ihr Geheimnis;" endet in befriedigender Weise, und schließen sich daran zwei eigenartige und sehr fesselnde kleine Erzählungen „Der todte Tambour" von M. v. K. und „Gustav" von A. v. Winterfeld. Von kleineren Abhandlungen sind äußerst interessant „Die „Beböausstellung in Paris" von Elara Biller, „Kinderheilanstalten an Sool- und Seebadeorten" von M. de Libinsky und eine Schilderung der Karawanserei in Skutari von Adolf Ebeling. Von den Kunstbeilagen heben wir namentlich den in Lichtdruck hergestellten herrlichen „Studienkopf" von F. A. Kaulbach hervor, ferner „In der Arena", eine Reproduction aus Frank Kirchbach's „Die letzten Tage von Pompeji, die humorvolle Originalzeichnung H. von Schlittgen's „Prima Ballerina", „Die Karawanserei in Skutari" von R. von Ottenfeld und „Der Barbier" von A. Jimenez, der das Talent des im Pariser „Salon" zu den Auserwählten gehörenden Meisters treffend veranschaulicht. Kirchliche Anzeige« der Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Samstagden 21. August. Nachmittags 2 Uhr: Beichte, Pfarrer Schlosser. 9. Sonntag nach Trinitatis, 22. August. Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Dinaeldey. Feier des heiligen Abendmahls. Nachmittags 3 Uhr: Pfarrer Schlosser. Die Kinderkirche fällt aus. Die am Sonntag den 15. August erhobene Kirchenkollekte für die innere Mission ertrug 55 JL 98 Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 22. bis 28. August besorgt Pfarrer Dingeldey. Katholische Gemeinde. 10. Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion. „ V2IO Uhr: Hochamt und Predigt- / „ 2 Uhr: Andacht. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 6" Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 75S Uhr. Temperatur der Lahn. Am 20. August, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 15°, Lust 20V? N. im Schatten. L. Ehr. Rübsamen. offerirt Roth 5924 Fink. 5926 Nächste Ziehung am 7., 8. und 9. September d.J. ■< 5935 General-Agentur 5912 Steg mayer. 8 & - E 8 Julius Wallach, C. Fr. Conrad, Friseur, Emil Orbig, Louis 5776 Scharmann jun., Carl Lehrmund, Neuenweg 36. Kern. 5934 5 & £ W 8 8 E g 3 in drei Klassen. L. F. Ohnacker, Darmstadt und alle Looseoerkäufer. 2* 5450 Fr. Seibel. Oberhesfische Eisenbahnen. Kiesliefevung. Die Lieferung von 600 cbm Lahn- ikies soll im Submissionsweg vergeben werden und können die Bedingungen im hiesigen Verwaltungs-Gebäude, Zimmer Nr. 4, von heule ab eingesehen werden. Offerten können ebendaselbst bis nun Eröffnungstermin am 24. d. Mts-, Vormittags 10 Uhr abgegeben werden. Der Eisenbahnbaumeister. Eine neue Obstkelter nebst Mühle billig zu verkaufen 5789 Restauration Germania. Allgemeiner Anzeiger- Ausstellungen von Zeichnungen u. Schüler-Arbeiten aus den inländischen Handwerkerschulen. Die diesjährige Ausstellung von Zeichnungen, Modellen und Schüler- Heften aus den inländischen Handwerker- und Kunst-Gewerbe-Schulen, sowie aus weiblichen Industrie-Schulen, findet *in Offenbach statt. Die Ausstellung wird Sonntag den 22. Auguff, Vormittags 9 Uhr, geöffnet und dauert bis Sonntag den 5 September, Nachmittags 5 Uhr. — Während dieser Zeit ist der Zutritt zu den Ausstellungs-Lokalitäten [im neuen Schulgebäude der I. Stadtknabenschule, Wilhelmstraße, zu Offenbach] Jedermann, und unentgeldlich gestattet. Bei der Ausstellung sind 70 Unterrichtsanstalten, welche mit dem Landes- gewerbverein in Verbindung stehen, vertreten. Wir beehren uns, Gewerbetreibende und Freunde des Gewerbewesens zu recht zahlreichem Besuch dieser Ausstellung ergebenst einzuladen. Darmstadt, den 20. August 1886. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. GberheWe Eisenbnhnen. Tie vom Bundesrath beschlossenen verschiedenen Ergänzungen der Anlage D. des Betriebsreglements für die Eisenbahnen Deutschlands, betr. die Beförderung von Patronen aus Kinetit, Streichhölzern, Sicherheitszündern, sowie gebrauchter eisen- und manganhaltiger Gasreinigungsmasse sind in Kraft getreten- Nähere Auskunft ertheilen sämmtliche Güterexpeditionen. 5951 Gießen, den 16. August 1886. Großherzogliche Direction- la. schche Butter bei 10 Psd. ä 75 H. 5358 H. K. Nassauer. Brennholz in Spalten und auch klein gemacht empfiehlt in trockener Waare 144 Anbr. Eulers ____225 _______ Burgunder-Essig, sst. Wein-Essig, Essigessenz, sst. Salatöl u. Gewürze, neue Citronen empfiehlt 5948 C« G. Rleinhenn. Jeilgeöotenes. Prima neue boll. Vollbäringe Darmstädter Merdemarltt-Aoose Ziehung r 20. Septbr. 1886. Gewinne i W. v- 24,000 Mk. Loose ä 2 Jt. versendet die kommen noch zur Verloosung, darunter Hauptgewinne i. W. v. 60000, 40 000, 20000, 3 ä 10 000, 3 ä 5000, 6 ä 3000, 6 ä 20 00, 25 ä 1000, 60 ä 500 Mark u. s. w. Auuk-Koase ä 2V2 Asrk, ^üll-Koorr, gültig für alle Ziehungen ä 5 ftnrh, versendet und stellt noch Verkäufer unter günstigen Bedingungen an v§r Vorstand der Ständigen Ausstellung in Weimar. W* Loose sind auch zu haben bei: Gberhesfislhe Eisenbahnen. Die Lieferung von 65 Stück Orten» tirungsschildern für diesseitige Stationen soll öffentlich vergeben werden- Bedingungen und Zeichnungen liegen im Verwaltungsgebäude, Zimmer Nr- 6, zur Einsicht auf. Angebote sind bis zum 24. d. Mts., mit entsprechender Aufschrift versehen, an die unterzeichnete Stelle verschlossen einzureichen. Gießen, den 19. August 1886. Technisches Bureau. Loose zur 2. Klaffe der Baden-Badener Lotterie, Ziehung am 28 September, Darmstädter Pterde-Loose ä Mk. 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Heyer. 5943 Wegen Umbau des BieinaL- wegS von Naunheim bis zur Grenze WaldgirmeS wird derselbe vom 23. d. Mts. bis auf Weiteres für Fuhrwerk gesperrt. Naunheim, den 19. August 1886. Der Bürgermeister. G-othaer Wurst- u. Fleisch-W aaren frische Sendung im Schnitt 5950 bei Ö. Gr. Klelnheiin. Spitzen aller Art, Knöpfe in größter Aus- (p wähl, 2. Perlenbesatz, § Plüsch, » Sammetband m. Atlas g rücken, K Taillenfutter, ~ Futtermull, Z ~ ein Posten Gardinen, § X „ ir laschen- f tücher, K *9 Damen- und Kinder- S « strümpfe, I * Handschuhe, « i Geknotete Retzunter- * « kleider, § L Spitzenreste in Wolle, Leinen und Seide. Mache Wiederverkäufer S auf einen sehr billigen » Posten schwarz Sam- ~ metdand in allen Breiten aufmerksam. 4534 Goar. Jos. Keller, | Wetzsteingaffe 48, im Hause d. Herrn Dr. Weber. Drogerie von Otto Seltersweg 39 offerirt: Doppelkohlens. 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Im Saale des Cafe Leib (Wallthorstraße) gedenkt Unterzeichneter Dienstag den 24., Freitag den 27. und Dienstag den 31. August, Abends 8 Uhr, drei öffentliche Vorträge über die nahe Wiederkunft unseres HErrn JEsu Christi zu halten, wozu alle Christen dieser Stadt und Umgegend freundlichst eingeladen sind. Zutritt frei. 5929 Dr. Faul Wigand. Anfang S Uhr. Entree fcO Pfg. Bier im Glas. 5925 Der Vorstand. Kircbwelhrest zu Heuchelheim. Sonntag den 22 und Montag den 23. August: ©unbesetzte Tanz - Musik, sowie Verabreichung guter Speifen und Getränke, wozu ergebenst einladet PH. Steinmüller Wwe., 5933 Gartenmirthschaft.____________ I sagen innigsten Dank 5944 Die trauernden Hinterbliebenen. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Leiden und Hinscheiden unseres lieben Bruders, Schwagers und Onkels Lehrer Ludwig Zerb Vertreter. Eine leistsf. Fabrik sucht einen Vertreter, welcher den provisionsweisen Verkauf mehrerer Fabrikate in Colonial- und Materialwaaren-Geschäften übernimmt. 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