ML ", S«!>rten it-ent«- :t§ und ein fltintic i. Hmmstraft & !tli Frau. mmcr zu «nnielk. lsiirlersttaße 30 HL üOtit bei hin Heck» rit ihren tief- 2019 rptnglcrwcrkztt! ofort ii. sehr Wi ptb- b- SL___ r. X. । ejÄlL**— ;SÄXXX81 pTiOTW*!' ictb?w. t, Rodhämnßr.1 1 WohnMtz, Mtfik itn. Bltuftcbt 15. Ur. GK Zweites Blatt Sonntag den 31. März IS SS Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. I W Erscheint rfttf RvLnnhrur W- M-?rt^KK. Schuk^aßr 7. VrriA Vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mir BriK-rrLoK^. Durch rie Post bezogen vierteljüLrlich 2 Mar? 50 Vf. Wochen - Uebsrficht. Gießen, 20. März. Anläßlich der Geburtstagsfeier des Kaisers am kommenden Montag wird diesmal ein besonders großer und glänzender Kreis gefürsteter Oiäste am Berliner Hose versammelt sein. Es sind dies König Albert und die Prinzen Georg und Friedrich August von Sachsen, der Kronprinz und die Kronvrinzessin von Schweden, der Großherzog von Mecklenburg - Strelitz, die Großherzogin - Mutter von Mecklenburg-Schwerin — die Schwester unseres Kaisers — der Ecbgroßherzog und die Erbgroß'herzogin von Oldenburg, die Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt und von Schwaczburg.SonderShausen, der Herzog von Anhalt, der Prinz Heinrich von Hessen, der Fürst von Hohenzollern, her Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin von Sachsen-Weimar und der Fürst Neuß jr. L. Ob auch der Großherzog von Baden in Berlin eintreffen wird, scheint noch nicht ganz festzustehen. Im Uebrigen wird aus Berlin gemeldet, daß das Befinden des Kaisers nichts mehr zu wünschen übrig laffe, so daß man wohl endlich das so lang andauernde jüngste Unwohlsein des greisen Monarchen als gehoben betrachten kann. Im Reichstag wird jetzt im Plenum wie in dm Commisstonen flott ^arbeitet, um die schon seit längerer Zeit schwebenden Vorlagen endlich ihrer Erledigung zuzusühren und dort wie hier gab es in dieser Woche intereffante Debatten'und Beschlüsse. Was das Plenum anbelangt, so hat dasselbe am Montag in dritter Lesung den Nachtragsetat, sowie die Gesetzentwürfe Neichen- spsrger, betr. die Wiederaufnahme der Berufung in Strafsachen, und Lenzmann, bett, die Entschädigung unschuldig Verurtheilter, nach den Commissions'Vor. schlügen definitiv angenommen. Die alsdann noch begonnene zweite Berathung des Auer'schen Arbeiterschutz-AntrageS (Errichtung eines Reichsarbeitsamtes, sowie von Arbeitsämtern und Arbeitskammern) und über die hierzu vorliegende Resolution der Commission, betr. Ablehnung des anderweitigen Antrages Auer, Mrmehrung der FabrikaussichtS-Beamten und Verkleinerung der Aufsichtsbezirke) nebst der Berathung über den Auer'schen Unter-Antrag (Reich-gesetzliche Regelung der Stellung der Fabrik-Jnspectoren) wurde in der nächsten Sitzung, am Mittwoch, zu Ende geführt. Die Anträge Auer wurden von den Rednern der nichtsocialistischen Parteien mehr oder weniger verworfen, während regierungsseitig Geh. Rath Lohmann wiederum Bedenken gegen die Resolution der Commission geltend machte, wobei er namentlich betonte, daß gegenwärtig eine Aenderung in dieser Gesetzgebung mit Rücksicht auf die Wirksamkeit der Beruss- genossenschaften nicht angezeigt sei. Von socialdemokratischer Seite sprachen natürlich die Abgg. Pfannkuch und Grillenberger zu Gunsten der Anträge ihres Fractionsgenossen Auer, ohne indessen irgend einen Eindruck auf die Stimmung de» Reichstages zu machen, welcher denn schließlich auch die sämmtlichen Auer'- scher. Anträge ablehnte, dagegen die erwähnte Resolution der Commission genehmigte. Die Zwischenpause zwischen den beiden erwähnten Plenarsitzungen des Reichstages, der Dienstag, wurde in bedeutsamer Weise durch die definitive Beschlußfassung der zur Vorberalhung der Gesetzentwürfe über die Verlängerung des Socialistengesetzes und das Branntwein-Monopol eingesetzten Commissionen ausgefüllt. In beiden Commissionen war das Resultat ein negatives, denn beide Entwürfe sind mit großer Mehrheit abgelehnt worden; während aber das Plenum den ablehnenden Commissions-Beschlüssen hinsichtlich der Branntwein- Monopol Vorlage jedenfalls bcitreten wird, läßt sich ein Gleiches über die Hal- lang des Reichstags-Plenums zu den Commissions-Beschlüssen betreffs der Socialiften-Vorlage durchaus noch nicht mit Sicherheit Vorhersagen und wird man daher das Endergebniß der zweiten Lesung dieser Vorlage im Reichstage einfach abzuwarten haben. Ferner hat am Mittwoch auch die Commission zur Porberathung des Gesetzentwurfes über die Communal-Besteuerung der Officiere ihre Arbeiten beendigt und den ganzen Entwurf gegen die Stimmen der Frei« finnigen und der Socialdemokraten angenommen. Die Berathung über den der gleichen Commifsion vorliegenden Militärpenfions-Gesetzentwurf wurde ebenfalls noch am genannten Tage begonnen. Dem Reichstage ist noch eine neue Vorlage, eine Novelle zur Gewerbeordnung zugegangen, wodurch § 104 (Innungen) eine große Anzahl neuer Unter-Paragraphen erhält, denen zufolge JmmngSverbände die Rechte einer juristischen Person erhalten sollen. Aus dem preußischen Abgeordnetenhause ist der am Dienstag endlich erfolgte Abschluß der Specialberathung des Cultusetats zu verzeichnen. Stus der ferneren Berathung der noch restirenden Etatstheile verdient die am Mittwoch beim Etat der Lotterie-Verwaltung nach langen und bewegten Verhandlungen mit 191 gegen 131 Stimmen erfolgte Annahme des Antrages der Lommission hervorgehoben zu werden, wonach die Lotterie-Loose um das Dop- p ltc zu vermehren sind. Das Plenum des preußischen Herrenhauses nimmt an diesem Samstag seine Berathungen wieder aus, in deren Mittelpunkt nächste Woche bie aus der Commission zurückgekommene kirchenpolitische Vorlage stehen wird. Wegen bedeutender Schneeverwehungen sind eine Reihe von Eisenbahn-Linien in Posen und Ostpreußen unterbrochen. In der bayerischen Abgeordnetenkammer stand am Mittwoch her Etat für Reichszwecke zur Berathung, wobei der klerikale Abg. Stamminger Sie Colonialpolitik bekämpfte. Der Finanzminister wies sehr richtig auf die Zncompetenz der Landtage in Sachen des Reiches hin, bestritt, daß nur Nord- I deutfchland finanzielle Vortheile vom Reiche habe und führte aus, wie sehr der bayerische Export durch die Reichspolitik gefördert werde. Die günstigen Bahn- Einnahmen, die Stempelsteuern und Zölle bewirkten, daß die Reichs-Schlußrechnung zweifellos für Bayern vortheilhast ausfallen würde. Der Minister legte alsdann ziffermäßig dar, daß Bayern 16 Millionen vom Reiche herausgezahlt erhalte. Nach längerer Debatte genehmigte die Kammer den Ausschuß- Antrag auf Erhöhung der Matricular-Beiträge von 25,300.000 Jt. auf 26,190.000 JL Aus Frankreich liegen wieder bedenklichere Berichte über den Stand der Arbeiterbewegung in Decazeville vor. Die strikenden Arbeiter der dortigen Kohlengruben machen alle Anstrengungen, um auch ihre noch fortarbeitenoen Kameraden zur Arbeitseinstellung zu bestimmen, auch sind fünf neue socialisiische Hetzapostel in Decazeville eingetroffen, um sich hier mit dem Strike-Comite in's Einvernehmen zu setzen. Das neueste große Finanzproject der französischen Regierung, die Emission von 1464 Millionen Francs dreiprocentiger Rente, stößt auch bei einem Theile der Pariser republikanischen Blätter auf lebhaften Widersprach. Wie freilich sonst die Regierung aus der gegenwärtigen Finanzklemme herauskcmmen soll, weiß auch die Opposition nicht zu sagen. Die in jüngster Zeit entstandenen Grenzschwierigkeiten in Tongking sind durch die Nachgiebigkeit der chinesischen Regierung beseitigt worden. Aus Rußland ist eine neue Willkürmaßregel der Regierung gegen das Deutschthum in den Ostseeprovinzen zu verzeichnen, indem ein kaiserlicher Ukas die Expropriation der baltischen Grundbesitzer Zwecks der Errichtung orthodox - russischer Kirchen, Schulen u. s. w. verfügt. Diese Maßregel ist jedenfalls eine würdige Ergänzung der vor Kurzem veröffentlichten Verfügung, durch welche den baltischen Schullehrer-Seminarien und Volksschulen die Selbstverwaltung entzogen worden ist. Die partielle Ministerkrisis, zu welcher in England die irische Frage geführt hat, befindet sich noch in der Schwebe- Vorläufig hat der Premier Gladstone die Demission seiner Collegen vom Local Government und vom Staatssecretariate für Schottland, der Herren Chamberlain und Treve- lyan, nicht angenommen; dieselben sind bekanntlich gegen den Gladstone'schen Vorschlag, die größeren irischen Grundbesitzer behufs Regelung der Boden- srage zu expropriiren. Wie die „Daily News" erfahren, unterhandelt Gladstone persönlich mit Chamberlain und Trevelyan und meint das Gladstone'sche Organ, eine Verständigung scheine nicht ausgeschlossen. Andere Blätter glauben, daß keine Aussicht aus einen Compromiß vorhanden sei. Es verlautet, daß, falls die beiden Mmister definitiv zurücktreten, noch sechs oder sieben „untergeordnete" Mitglieder der Regierung ebensalls demissioniren werden. Aus Bukarest bringt der Telegraph die willkommene Kunde von der am Mittwoch Abend erfolgten Ratification des serbisch-bulgarischen Friedensvertrags, womit dieser Theil der orientalischen Frage nunmehr vollständig erledigt ist. Auch der neueste Zwischenfall in der rumelischen Angelegenheit — der angebliche Widerspruch des Fürsten von Bulgarien gegen die zeitliche Begrenzung der Generalgouverneurswürde von Ostrumelieu — scheint sich in befriedigender Weise erledigen zu wollen, da es jetzt heißt, der Fürst habe sich bereit erklärt, sich in die Beschränkung der Ernennung des Generalgouverneurs von Ostrumelien auf fünf Jahre zu fügen; nur beharrt er darauf, daß die Erneuerung dieses Mandats nur von der Pforte, ohne irgendwelchen Einspruch der Großmächte, zu vollziehen sei. Eigentlich auf dem alten Fleck steht nur noch die türkisch-griechische Streitfrage. Griechenland will noch immer nicht abrüsten und dieses Verhalten der griechischen Regierung ruft besonders in England große Mißstimmung hervor. So unterziehen die „Times" die provocirende Haltung Griechenlands einer scharfen Kritik und fügen hinzu, wenn Griechenland noch länger verharre, den Krieg zu verlangen, werde es höchst wahrscheinlich beim Wort genommen werden. Da der Friede anderwärts gesichert sei, dürfte Europa einen lokalisirten Kampf zwischen der Türkei und Griechenland mit ziemlichem Gleichmuth betrachten. — Nun, zu welchem Zwecke wäre dann aber das europäische Geschwader in der Sudabucht zusammengezogen worden? ___________ Kairo, 18. März. (Telegramm dcS „Reuter'fchen Blireaus.") Die Differenz zwischen Mukhtar Pascha und Sir Drummond Wolff ist beigelegt, indem Mukhtar Pascha der Ernennung englischer Officiere für Suakrm zugestimmt hat. Die englische Regierung ist mit der egyvtischen Regierung betreffs der Convention der Dcüra- und Domänen-Anlehen' nunmehr in offtciclle Verhandlung getreten.__ Universitäts-Chronik. - Die Zahl der evangelischen The.logie - Studirenden auf den preußischen Universitäten ift im laufenden Wintersemester derart gemachten, daß nach ^m „Neuen Evangcl. Gemeindeblatt" eher von einem Ueberfluß als einem Mangel an Theologen geredet werden kann. t . occo ,c . . Die Zahl der dieser Fakultät Angehorenden betragt 2553 (darunter 726 in Berlin, 582 in ^alle, 300 in Greifswald, 240 in Königsberg, 225 in Göttingen, in Breslau, 159 in Marburg, 98 in Bonn und 64 in Kiel). Im Jahre 1884-85 hatten 2322, 1883-84 1926, 1882—83 1690 und 1881—82 1394 evangelische Theologie studirt, so daß also in den letzten 4 Jahren eine Zunahme von 1159 oder 83,1 pEr. stattgefunden hat. Auf mehreren Universitäten hat sich die Zahl der Theologen in dew Gesucht! Eine Wohnung (circa 5 Zimmern und dem nöthigen Zubehör) bis Ende April oder 1- Mai zu miethen gesucht- Gefl Offerten abzug- in der Exp. d. Bl. 1916 4 Jahren verdoppelt, in Greifswald sogar verdreifacht. Wir müssen schon in die 30er Jahre zurückgehen, um in Preußen eine ähnliche Zahl zu finden. — Die Pariser Akademie der Wissenschaften hat dem Plane zugestimmt, iür Pasteur ein Heilinstitut gegen die Tollmuth zu errichten, welches zur Aufnahme iowohl von Franzosen wie von Ausländern bestimmt sein soll. Die Blätter ^ordern dos Publikum zu Geldsammlungen für das Institut auf. — Auch in Wien ist eine ähnliche Bewegung im Gange. Mehrere Damen des hohen Adels haben sich an die Spitze derselben gestellt. Vermischte-. Darmstadt, 17. März. Am Montag begann unter der persönlichen Leitung des Herrn Turninspeetors Marx ein Turnlehrer-Eursus, an welchem sich 36 Herren betheiligen und zwar 16 akademisch gebildete Lehrer, 18 Volksschullehrer, sowie 2 Herren aus Gießen, welch' letztere auf ihre eigenen Kosten Theil nehmen. Darmstadt, 17. März. Am Sonntag gründeten die Hessischen Papier- und Schreibmaterialienhändler einen Verein zum Schutze ihrer Interessen im Anschluß an den Schuhverein des deutschen Papierhandels. Als Sitz desselben wurde Darmstadt bestimmt. Gleichzeitig wurde eine Eingabe an Großh. Ministerium beschlossen, in welcher um Schutz gegen die Monopolisirung dco Schrcibheftenhandels in den Händen einer Frankfurter Firma gebeten wird. Dieselbe, unterstützt vom Lehrer-Waisenstift, liefert an dasselbe für je 1000 verkaufte Hefte 6 X ab. Der hessische Bedarf wurde aus jährlich 1 Million veranschlagt. Hamburg, 10. März. Einen verhängnißvollen Ausgang nahm ein Tänzchen, das vorgestern Nachmittag zwei Schneidergesellen in einer Schneiderwerkstätte unternommen hatten. In übermüthiger Laune sprangen beide so wild umher, daß sie gar nicht bemerkten, wie sie auf ein bis zum Boden reichendes, nicht fest geschlossenes Fenster zueilten. Im nächsten Augenblick war auch der eine schon aus demselben aus der ersten Etage herab auf das Pflaster gestürzt. Derselbe hatte sich den Schädel vollständig gespalten und mußte auf Anordnung des Polizeiarztes in bedenklichem Zustande in's Kurhaus geschafft werden. Göttingen, 15. März. Ein Schurkenstreich, welcher dem Hofbesitzer A. Schwede in Siöbessen Hierselbst in der Nacht vom 28. Februar zum 1. März passirt ist, indem demselben seine sämmtlichen sieben Pferde mit Arsenik vergiftet worden, so daß dieselben unter den entsetzlichen Qualen alle verendet sind, hat die größte Theilnahme weit und breit hervorgerufen; es herrscht über diese schändliche That die allgemeinste Erbitterung. — Aus dem Harz und seiner nördlichen Umgebung, dem großen Flachlande, das der Nordost ungehindert durchstreicht, wirb aus der Nacht vom 8./9. März eine Kalte von 20 Grad N. gemeldet. Fußhoher Schnee liegt auf den Feldern wie im Walde. Holz ist deßhalb gar nicht zu lesen; Mangel an Feuerstoff für die arme Bevölkerung. Das Wild fällt der Kälte, dem Hunger, den Naubthieren zum Opfer. — In Franken wurde bet Abendsberg vor einigen Tagen ein Handwerksbursche unter zusammengestellten Hopfenstangen erfroren aufgefunden; bei Ereußen in Oberfranken hat ein Mann gleichfalls durch die Kälte den Tod gefunden. — Im bayerischen Hochgebirge, im Forstamt Bergen, lagen drei eingegangene Hirsche in unmittelbarer Nähe des Hüttenamtsgebäudes der Maxhütte. Im Revier Siegsdorf wurde ein noch lebender, jedoch ganz ermatteter Nehbock von einem Fuchse förmlich angeschnitten und mit halb zerfressenem Schlegel noch lebend vom Forstpersonale gefunden. Auf einem Felde in Oberfranken sind hinter einem Düngerhaufen 52 Staare, die zu früh ihre Quartiere in Deutschland ausgesucht, erfroren. — In der Gegend von Augsburg sind Staare und Lerchen wieder verschwunden. Im bayerischen Walde hat der colossale Schneefall den Verkehr zum großen Theile aufgehoben ober gehemmt. Weilburg a. d. L., 14. Mörz. Die am 13. December 1884 wegen militärischen Aufruhrs gelegentlich einer hiesigen Eontrolversammlung verurtheilten vier jungen teilte aus Elkerhausen, hiesigen Amtes, finb am 7. lfd. Mts. aus ber Strafanstalt Wehlheiden wieder in ihrer Heimathsgemeiude bei Kassel eingetroffen. Der Kaiser hat dieselben begnadigt. -- In Nordhausen herrschte am Freitag großer Jubel in der Bürgerschaft über die Ablehnung des Branntweinmonopols in der Commission. Vielfach waren die Häuser beflaggt. „ — Bei der am 11. und 12. dss. Mts. in Merseburg abgehaltenen Prüfung der Einjährig-Freiwilligen sind von 11 Aspiranten nur 2 durchgekommen, 9 durch- gefallen. Straßburg, 15. März. Der seit vielen Jahren hier ansässige Augenarzt Deimel, derselbe, ber vor einigen Jahren aus dem alten Schloß zu Babeu-Baden vom Blitz getroffen wurde, lebt getrennt von seiner Familie, bie sich nach Ereselb ober Elberfeld zurückgezogen hat. Einen 23jährigen Sohn, früher Philolog, später Kaufmann, hatte Deimel vor zwei Jahren aus dem Hause gewiesen. Gestern Nachmittag nun stellte sich dieser Sohn, ber sich in ber letzten Zeit in Neuwied aufgehalten hatte, in Begleitung einer dortigen jungen Beamtenfrau aus sehr angesehener Familie bei Vater D. ein. Nach einer kurzen Unterredung verließ Vater D. das Haus. Als bald darauf die Hausmagd das Arbeitszimmer ihres Herrn betrat, um den Kaffee zu bringen, fand sic bas zurückgebliebene Paar leblos auf bem Sopha in sitzenber Stellung. Die Unglücklichen hielten sich halb umschlungen, beibe hatten einen Nevoloerschuß in der Schläfe; im sechsläufigen Revolver, der auf dem Tisch vor dem >Lopha lag, fehlten zwei Schüsse. Offenbar hat ber junge D. zuerst die Dame erschossen unb zwar mit deren Einwilligung unb dann sich selbst den Tob gegeben. Die Aufregung über diesen Vorfall ist um so größer, als bie erschossene junge Dame den vornehmsten Beamtenkreisen angehört. — Vor Kurzem ist in Sieb leben ein Fall von natürlicher Anhänglichkeit eines Hunbes an den Menschen vorgekommen, welcher ber Veröffentlichung werth ist. Ein bortiger Fleischer hatte einen Hund, welcher ber Lieblingsgcspiele eines kleinen Sohnes seines Herrn war. Knabe und Hunb waren unzertrennlich. Als vor einigen Tagen ber Knabe in Folge einer heimtückischen Krankheit starb, ba würbe ber treue Hund durch den Verlust seines kleinen Gebieters so erregt, baß man ihn, namentlich zur Zeit ber Beerbiguug, einsperren mußte. Nach Beendigung derselben ber Hast entlassen, rannte ber Hund im tollsten Laufe nach bem Friebhose, sprang mit lautem Gebell bem mit Zufällen des Grabes beschäftigten Tobtengräber entgegen und zwar in einer solchen Weise, daß derselbe seine traurige Arbeit unterbrechen und Hilfe herbeiholen mußte. Nur nach vieler Mühe gelang es, den erregten Hund vom Grabe zu entfernen. Straßburg, 11. März. sStrike der Rechtsanwälte.) Seit Beginn ber Carnevalswsche hat auch Straßburg seinen Strike unb zwar einen unzeitgemäß ernsthaften. Durch einen Vorfall in einer Sitzung ber ersten Eivilkammer des Landgerichts fühlten sich die hiesigen Rechtsanwälte derartig beleidigt, daß sie einmüthig den Beschluß faßten, vor dem Vorsitzenden Landgerichtspräsideutcn so lange nicht mehr zu plaidiren, bis die ihnen zugefügte Beleidigung gesühnt sei. In Folge dessen erschien am Montag unb Dienstag Vormittag nur bas Gericht im Sitzungssaale unb mangels ber Rechtsanwälte fanden Verhandlungen nicht statt. Au den übrigen Vor- und Nachmittagen, vor zweiter Eioil-, der Handels- und Strafkammer, gingen die Geschäfte ihren gewöhnlichen Gang. — sDa werben bie Fische meßen.) In Dublin begab sich dieser Tage der Schleppdampfer „Jungritt)" mit einem merkwürdigen Auftrag in See. Er hatte nämlich 24 Tonnen (48,000 Pfund) Schnupftabak an Bord, welche bie Zollamts- bebörben in bie Bai werfen ließen, weil bie Eigenthümer sich geweigert hatten, den Zoll zu entrichten. — [ftarl der Große als Erfinder.) Auf der alten Mainbrücke zwischen Frankfurt und Sachsenhausen steht das Standbild Karls des gr oßen in alter steinerner Herrlichkeit unb Pracht mit bem Scepter in ber einen unb bem Reichsapfel, diesem berüchtigten Erisapfel unserer vaterländischen Geschichte, in ber anbern Hand. Ein biebercr Sachsenhäuscr passirte eines schönen Tages mit seinem hoffnungsvollen Sprößlinge bie Brücke unb wurde von ihm befragt, wer ber fonberbare Heilige sei. „Ei, Du bumme Krott (Kröte). Das is boch ber Karl der Große von Frankfort." — „So. Warum hat er beim die Billardkugel in ber Hand?" — „Soll Dich boch gleich ä Donnerwetter ungespitzt in den Boben hineinschlagcn! Sieht er den bekannten Appel für a Billarbkugel an/' — „So, ä Appel ist bas? Warum hat er beim aber an Appel in ber Hanb?" — „Wie mer nor so bumm frage kann! Warum wirb er än Appel in ber Hand hawe? Das weiß boch jebes Kind in Frankfort: weil er den Frankforter Aeppelwein erfunne Hot." — sVacante Stellen für Militäranwärter iin Bezirk des 11. Armeecorps.) Berleburg, Magistrat, Wege-, Wiesen- re. Wärter bezw. Arbeiter unb Flurschütz, auf vierteljährliche Kündigung, 450 X; baselbst, Flurschütz, auf vierteljährliche Kündigung, 240 X Langenschwalbach, Kreisausschuß, KreiSaussckußsecretär, auf vierteljährliche Künbigung, 1500 X, Ort unb Stationirung wird bei der Einberufung bestimmt. Bezirk des Königl. Eisenbahnbetriebsamtes Wiesbaden, Telegraphenaspiraitten, anfänglich je 75 X pro Monat, als etatsmäßiger Telegraphist von 1050 X bis 1500 X jährlich nebst Wohnungsgeldzuschuß. Literarisches. Der dritte Band von „Friedrich Nonnemanns Was Ihr wollt!" bringt in feinen ersten drei Heften eine prächtige, höchst spannende Erzählung „Im Hause des Todes" von Friedrich Berner, eine jener Erzählungen, welche mit fast magischer Gewalt den Leser fesseln. Wir rathen Niemandem, der nicht auch bie Fortsetzung lesen will, diese Lectüre in ber ersten Nummer des Blattes zu beginnen! — Würdig reihen sich an diese Erzählung an bie reijenben Novellen „Orss" von Sienkiewiez, „In einem kühlen Grunbe" von Wisbeck, „Ein Deutscher in Amerika" von N. Jmmann, die ergreifende Berliner Geschichte „Werthers Leiden in Sexta" von E. v. Wolzogcn; ferner naturwissenschaftliche, technische, geographische Artikel. Humor in reichen Gaben sorgt für heitere Abwechselung, während sociale Plaudereien in packender Weise vom Leben, wie es ist unb wie es fein soll, reden. Gerade das Verzichtleisten auf die Modekrankheit der Illustration setzt „Was Ihr wollt!" in den Stand, bei außerordentlich geringem Abonnementspreisc dem Publikum textlich nur Gutes zu bieten unb seinem Grundsätze einer edlen Popularität treu zu bleiben. „Friebrich Nonnemanns Was Ihr wollt!" ist zu beziehen 1) in Wochennuminern ä 10 Pfg., 2) im Abonnement pro Quartal 1 Mark, 3) in Vierwochenhesten ä 35 Pfg. Man nboimirt bei allen Buchhandlungen, Zeitungs-Spebiteuren unb Postanstalten auf Friedrich Nonnemanns Was Ihr wollt !« Technikum Mittweida in Sachsen, bie älteste unb beshalb besuchteste berartige Fachschule, beginnt Mitte April den Sommer-Kurs. Sie zerfällt a) in eine Maschinen Ingenieur Schule, zur Ausbildung von Ingenieuren unb Eonstructeuren für Maschinen- und Mühlenbau, von künftigen Fabrikanten aller Branchen, zu bereu Betrieb maschinentechnische Kenntnisse nöthig finb; b) in eine Werkmeister-Schule, zur Ausbilbnug von Werkmeistern, Zeichnern, Monteuren für Maschinen- unb Mühlenbau, sowie von künftigen Besitzern kleiner mechanischer Werkstätten, kleiner Mühlen, Bauschlossercien u. s. w. Die gegenwärtige Frequenz beträgt 584 Schüler aus allen Welttheilen. Programme erhält man jeberjeit gratis burch Direetor K. Weitzel in Mittweida in Sachsen. F. KandsL NKL Werkes R. Frankfurt a. M., 17. März. Dem in der heutigen Generalversammlung der Providentia, Frankfurter Versicherungs-Gesellschaft, erstatteten Rechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr 1885 entnehmen wir, daß bie Gesmnmt- Einnahme sich auf 15,138,260 X 89 belief, welcher eine Gesamint-Ausgabe von 14,644,240 X 65 H gegenübersteht, fo baß sich ein Uebcrschuß von 494,020 X 24 H ergibt. Die Geschäftsbewegung ber einzelnen Branchen stellte sich: Lebensversicherung: Einnahme 10,670,032 X 99 H, Ausgabe 10,536,769 X 79 $, Feuerversicherung: Einnahme 3,439,011 X 51 , Ausgabe 2,828,753 X 22 H, Transportversicherung: Einnahme 851,063 X 66 H, Ausgabe 684,759 X 16 .Von bem obenerwähnten Uebcrschuß würben 24,947 X bem Gewinn-Reseroefonbs zugeschrieben, 10,000 X bem Beamten-Unterstützungs- resp. Pensionsfonbs über mieten, 12,000 X einem Special- Reservefonds für bauliche rc. Verwendung unb 20,000 X für außerorbentliche Reserven zurückgestellt, 420,000 X — 42 X pro Actie ober 24i/z pEt. bes eingezahlten Eapitals als Divibenbe an bie Actionäre oertheilt unb ber Rest von 7072 X 99 H auf das Jahr 1886 vorgetragen. — Der von der Rückversicherungs-Actien-Gescll- chaft Providentia ausgegebene Bericht pro 1885 weist eine Gesammt - Einnahme von 455,464 X 04 unb eine Gesammt - Ausgabe von 376.882 X 67 $ nach, so baß ein Uebcrschuß von 78,581 X 37 $ resultirt. Davon finb bem Eapital-Reserve- fonb 7,858 X 14 und auf Antrag der Direction weitere 8,208 X 48 H, im Ganzen 16,066 X 62 überwiesen worden. An die Actionäre kommen zur Vcrtheilung 60,000 X. Der Rest von 2,514 X 75 H wirb auf neue Rechnung übertragen. Die Actionäre empfangen hiernach irn Ganzen 15 pEt. ober 30 X pro Actie. Der Capital- Refervefond erhöht sich von 164,496 X 11 H, auf 180,562 X 73 H. Allgemeiner Anzeiger. Eiiischaarige Pflüge « X. 42.— Zw^ischaarrge Pflege ü x. 65.— Dreischaarige Pflüge ä X. 85.— Universal Teefeultur-Pflüge ä X. 54, fabriziren und liefern unter Garantie. Zeder Pflug wird probeweise abgegeben. Cataloge franco und gratis. Ph. layfarlh & u. Eisengiesserei, Frankfurt a. M. 1721 Comptoir: Baumweg N r. 7. Keisenden-Gesuch. Eine hiesige Liqueurfabrik unb Wein- hanblung sucht einen tüchtigen Reisenden. Offerten unter 0 K besorgt bie Expedition ds. Bl- 1910 Rothamel & Petry Kndenplatz 5 (im Haufe des Herrn Sattlermeisters Ferher.) 1418 Spezialitäten: Eindfadezs., Seilerwaaren, Watten, Striok- u. Webgarne. 1955) Tüchtige Maurergesell n unb Handlanger finben vorn 1. April ab dauernde Beschäftigung. Näheres zu erfrage« bei Markscheider Keller, Grün- bergerftraße 48. _ x® Reiche Hcnatsvorschläge erhalten AA CkVSIlI Sie sofar! im verschlossenen (souvttt (bi&crci).'4?oito2O'4?f. iirzeigcr“, BcrHu SW 61. Für Tamm freu ____1005__. 1900 Ein tüchtiges Dienstmädchen wird gesucht. Mänsburg 1'). 10 1 191 KuM muhle. , Leillgeßern, a>n: Großh. Alilserm' n$s Eichen- chen 30 jleter r 97 „ Aadel-K 3800 Wn'Welle" 5400 Adel- M. W'. ^samMllkllnsl c 2)2 « Rückständig« Fürstlichen R« aiod) bis Ende d WenbeMwe Ach, am 1". •' 1910 Ieilgr 1620 100 Still lauft billig ^Wilhelm. Haust Das früher Siejenweg 10 'f/Hckes bei F. Hoffmann, 1* Gewi, oder ii 2. Gewi, 4* * 5. * । 0. * 1000 Gcw."^ ^6* lieber 1 Ä Lo tooJ ti V 1 "ui 1 "Uttel, Jfor,iWl pinl ^^Conifer M nJ. nne"t cOnisirunl Fl ^bon8^6n' 1 ■*nOrt( t'l M MoritJ i Große zu Da 8 StaatUd । Hfdoofund iml 42,6 1. ®tiu,l Tafrlgedcck I I | Wird g?gen bc| !QB m ob. t| coosinhabl Ziehung! am 23,1 Der Ziehungs! j'er&er rss, Et!" bringt in fa jir. Hanse des $obt? MMer Gewalt V. |unfl lesen will, & Milbig reihen sich c 'lc?, ^n einem kühle mann, die ergreif liegen; ferner wie ichm Gaben sorgt | ISciie vom Leben, r aus die ModekraM. serordentlich gering n und seinem Cm mnemauns W Zse im r'ibonnemen! 5» j mnitt bei allen M -rich Nonnemni ffs* d-'V »‘He di- »„ k «SMhZtz . bii'Xtn ■“’* u«dT«L» in der ^??^M einem N°°°"S«« 9 °ln yrantfott: nr; U- Armeecor^ «Ijabrlidje Kündig. 5 ,°us vierteljahrliü ^bernsung blitimr- a’mrnnren, onsSnglit ‘015 loOO jäbrli: hnle, btghvAt W ■ iMMEchulk, jr w unb Mühlai«, iiincntecknische .to ig von WerknikiU on künstigm BeW - u. s. ro. Die M - roarainrne erhallt cbsen. Fi Geiieralversammlo I ltschast, erstaM | , kB die GcsaM ie'ümmi^'usgabe[ >0.1494,020^2*; , Lebensserlichcnie Keueroersicheml wntw**F. n dem obenewahv! jeden, I MS* '■J«S Umut’®1* W I 4s a, nn W i.“«* rk» u. “■5 I Holzversteigermg. Dienstag den 23., und Mittwoch den 24. d. M., jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, fall im L eih gestern er Gemeinde- ivald uachverzeichnftes Holz versteigert merden: 41 Eichenstämme mit 13,49 Festm., 11 Nadelstämme „ 2,53 „ 10 Eichen-Derbstangen, 0,56 „ 191 Nadel- „ 6,77 „ 2404 „ Neisstangen, 16,93 „ 11 Nm. Eichen-Scheilholz, 12 „ Buchen-Knüppel, 242 „ Eichen- ,, unter welchen 30 Nmtr- von drei Meter Länge, 27 „ Nadel-Knüppel, 3800 Eichen'Wellen, 5400 Nadel- „ 83 Rm. Nadel-Stöcke. Zusammenkunft oberhalb der Rinds- mühle. Leihgestern, am 17. März 1886. Gtoßh. Bürgermeisterei Leihgestern. ___ ________Heß._________1928« ^Bekanntmachung^ Rückständige Gelder zur Fürstlichen Rentei Sich können .noch bis Ende dieses Monats ohne Kosten bezahlt werden. Lich, am 17. März 1886. 1940 Kreiling Aeikgebotenes. 1620 100 Stück Wagnerfelgen verlaust billig Wilhelm Schmitt U., Saasen- HansvsrkÄnf. Das früher Plank'sche Haus, / Tiefenweg 10, ist zu verkaufen. Näheres bei 1415 5' Hoffmann, OrtSgcrichtsmann. »««■■■■■■■■■HSKüMiKXESSSlSLitiSÄm I Große Lotterie zu Darmstadt. Staatlich genehmigte Verloosmltz mit Gewinne im Wertbe von tr»lHe«eh. v äbor CM fü. in beouehl.l j Lötie - M [N 54.] 8 AusL Preis-Oonraot gratis u. freo. Filiale in • 1636 Giessen bei Herrn $. Elsoffer g L 1 i Oswald Nier’s 1 (fiauptgeechlitt: ■ KB8LIX. Wallstr. M) [ wohlbekannt I r genande, i chemisch unter- } anrhte, reine, jnreeypitetraniöi. ! Maturwdino S I r 0$ Usi^ar-Weirae selbstgekeltert, garantirt rein per Flasche m. Glas: Prima Erlauer (wie Bordeaux) a 1.10 Ung. Burgunder (sehr tanninreich, besonders für Magenleidende empfohlen) . . a „ 1.45 Carlowitzer (ganz schwer) k „ 1.6<> Menescher (wie Malaga) . k n 1.70 Medlclnal-Tokayer (in Ori- ginal-FL) k H 1.70 do. do. (in ’/2 do.) a n 1.00 Rüster-Ausbruch (Frühbtücks- wein) . a M 1 70 «/• JLcucMm&nn, Ung. 'Veingrosshandlumg Wien-Nussdorf u. Frankfurt a. Main. Niederlage in Giessen bei Herrn 69 J. M. Schulhof. 40 Waggorr Kiefernscheitholz, entrindet und ganz trocken, sofort zum Brennen verwendbar, offenren zu vft. 6,15 pr. rm frei Station Gießen Gebr. Wallach 1949__in Alsfeld. Betten, Strohsäcke, Matratzen, Weitz;eug, Federn u. Rohhaare. Louis Rothenberger, 79 Neuenweg 21. Gebrannten Kaffee kräftig und rein sch weckend, per Pfund 97 Pfg., empfiehlt Kolh. 1863 Wallthor - Straße 5> A e StiohhUfübrik Pepsin-Essenz (Bfrbai’ttiißs-flüffiftkfit) dargestellt nach dem Verfahren des Professors I>r. Oscar Kebrcich in der Medieinal-Drogerie von Götz« 8kh«»f, Gieße», SelterSweg 39. 1649 von I«» ßerlrand? Wettergasse 3 empfiehlt Strohhüte für Herren, Damcrr und Kinder in allen Farben und Formen zu noch Nie dagewesenen billigen Preisen. Ebenso eine gros;e Auswahl der neuesten Blumen und Federn wirklich billig und geschmackvoll Sirohhüte werden von seht an fortwährend in jede beliebige Form geändert. Modistinnen genießen besonderen Rabatt. 1737 Ä dem Hotel ^Prht» Carl* gegenüber 1176 ^0 'ooooooooooooooooooooooooiö I ^9 Oooocoo; o ooooooooo oooo<2 g NB. Für exactes Legen der Teppiche übernehme ich jede Garantie. Bahnhofstraße 12. [1652] 1885 rteirte die Exped- d- Bl- 1567 bezogen werden. 1935 Umzüge werden besorgt mit und ohne Umladung und unter Garantie bei billigster Berechnung. 426 X Möbeltransport fz pon J. Kessler, 't/V Canzleiberg 9. ■S-S'E ■yji':,. '-von der'fc^Firma.- gf^GlfiSER ktz^DHiMd •' .bestehendseit 187b* o Die beliebten, früher von Herrn w. Kohler fabrieirten ämerik. Vorhangschlösser werden jetzt von mir verfertigt und können in allen Grützen auf's Billigste Hermann Kraft, Mechaniker, Neuenweg Nr. 46. Tagesordnung: RechnunqS-Ablage. Budget-Berat-ung. Vorstandswahl. Verschiedenes. Die Mitglieder werden um zahlreiches Erscheinen gebeten. Der Worstsnd. ö ö 0 ö 0 Strohhüte werden nach neuesten Muster-Vorlagen zu billigsten Preisen gewaschen, gefärbt und sa<,'onirt. 1465 A. Fangmann. Pensionäre finden freundl. Aufnahme mit vollst. Ueber- wachung der Schularbeiten. Wo? sagt LleNs-toeiekmal. Nachdem das Modell der in hiesiger Stadt zu errichtenden Statue unseres verstorbenen Mitbürgers, des Professor Dr. JustrrS v. Liebig, vollendet ist, wird daffelbe von Montag den 22 bis Samstag den 27. März, je Vormittags von 10—12 Uhr und Nachmittags von 2—4 Uhr, in der großen Aula des Universitätsgebäudes zur Besichtigung ausgestellt und laden wir zu zahlreichem Besuche ein. 1951 Aas (lomite zur Errichtung eines Kebig-Aenkmals. W Tepgsiefse. -kaufet* ##• - Vorlageie, empfiehlt in größter Auswahl zu äußerst billigen Fabrikpreisen JEoWt BlÖllllCf Redaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 1563 Auf das Comptoir einer hiesigen Tabaksfabrik wird zu Ostern ein Lehrling mit guten Vorkenntnissen gesucht. Selbstgeschriebene Offerten sub X. 100 an die Exped. d. Bl.! Biär,gea*=O8Mb- Donnerstag dm 25. März er., Abends 8 Uhr Ordentliche Generalversammlung im Cafe Ebel. Gießens- mH W,M < 7vii(nW durch eOrtTÖ@r begann mi kdttmi" flenannU] niemals aus ßlh lE von derselben Mal! intensive Aii-kenlLmr Rankheit nimmt eint 2urchinacht: Lrutestad Tas Schlimmste von Der Verlaus b( vergehen r2—J^?JÄe 12 ragen tritt yiebei oben ermähnten Kost einzelnen Stellen der otrbteiteii Diese ro men 2—3 Millimeter svmig encheint und nun solgen, entstellei noch einer schwer al schöpsung stirbt. : Bläschen werden tn Leuche überstanden den meisten Allen Die Ansteckm Zimmer eines Llatl wenn solche nicht eil Woher die Kl Lande, nwijer uns liegen nur mibestimn Zn den äüeflt. mftirt haben; selbsti '(»ibmie. Zm 6. Zahrhii! »te der besprochenen v Ta den ^ahrr Amerikas und grissen Denselben erlagen. ; verheerendes Wesen, väuser mußten, wie Kinder unter f dngen (1794-1801 i llein 320 Kinder, d Wer die M -erschont. ! Redner betitel "'»dernng verschasstl Der erste In! ^rankengift in einl oicmungen heiuorrl fel£e Zeigte sil «ieblatterten nur eil Die Georaie» Markt brachtenl ™ "7 den Mensch! rider bald heraus, I Mniteckungsstoff aul Später mach! ■«« die|e auf den j «kuncl angewendet I x Ludwig eocl «■»t| 'L"t WÄ"I HI 36**1 5* 'nein stgiiev n? 'N. | 1889 Auf den 25. März Dienstmäd- chen gesucht. Zu erfraaen in der Exped. d. Bl. 1850 Für mein Manusacturwaaren- geschäft suche einen Lehrling per sofort ober zu Ostern H. Kaeß Nachfolger, Gießen. 2 <« —r - i . - - ----- pelroteumsaffer kauft zu den höchsten Preisen 1816 August Schltsfinger. 1730 Ein braver Junge zu Ostern in die Lehre gesucht von Heinrich Sack, Schreinermstr., Mühlgasse 1613 Ein Mädchen mit guten Zeugnissen, welches selbstständig kochen kann, wird auf 1. April zu ntüthen gesucht. Westanlage 21. Wernüetyungen. 1203 Ein Logis, 1. Stock, 4—5 Zimmer an ruhige Leute zu vermiethen- Georg Lüdeking, Teuselslustg. 8. 1479 Eine Mansardenstube zu ver- miethcn-___Marktstraß e 19. 1602 Zwei unmöblirte Mansardenzimmer nebst Cabinct zu vermiethen. __________________Frankfurter straße 12. 1892 Ein Familienlogis zu vermiethen. __Wolkengasse 11. 1740 Ein möblirtes Zimmer zu ver» miethcn. Zu erfragen Grünbergerstr. 44. 1872] Kl. Mansardenwohnung zu ver- mietben bei Fr. Greiner, Frankfurterstr. 103. 1827 Zwei große Zimmer, möbl. oder unmöblirt, ein geräumiges Mausarden- Logis, ein großer gewölbter Keller und ein Stall per 1. Avril, auch früher, zu vermiethen. Asterweg 16, Wortinann'sches Haus- 506 Die Parterre - Wohnung meines Hauses, W'lhclmstraße 1, ist anderweit zu vermiethen und pr. 1. April zu beziehen. __S. Katzenft-in. 425 Wollstraße 13 ist die seither von Herrn Daudt innegehabte Wohnung mit großer Werkstatt, nebst Bodenraum, für jedes Geschäft geeignet, pr. 5. April l. I. anderweit zu vermiethen, event. die Hof- raithe auch zu verkaufen. Carl Haas^ Leihgesternerweg 24. 308 Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer mit Zubehör u. Wasserleitung, Frankfurterstraße 76, ist wegzugshalber alsbald zu vermiethen. I. Dern. 1920 Ein Fanülienlogis zu vermiethen. Carl Herbert, Katharinengasse 10. 1919 Ein Familienlogis zu vermiethen. ____H. Schmidt II, Wolfstraße 9. 1914 Ein Familienlogis im 2. St. zu vermieihen. C. Heil, Schützenstraße 19. 1906 Ein elegantes Familienlogts zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. 1865 Ein Mansarden - Logis zu oer- miethen. Bahnhofstraße 6. 1917 Süd-Anlage 18 in, 5 Zimmer rc., ist wegen Wegzug des Herrn Kaufmann Wolf per 15. Juni anderweit zu vermiethen_____________________________ 31 Der mittlere Stock meines Hauses, Südanlagc 4, ist per 1. Mai anderweit zu vermiethen._____________I. Alker. 1421 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.__Ederstraße 3. 1803 Ein möbl. Zimmer, mit od. ohne Pension, zu vermiethen. Lindenplatz 7. 1840 Zwei, auf Wunsch auch drei ineinander gehende schön möblirte Zimmer zu vermiethen. Bismarckstr. 14, 3. St. _ 1854 Einzelnes großes Zimmer für X 6.— monatlich zu vermiethen- ____________________Dreihäusergasse 11. 1323] Mehre möblirte Zimmer zu ver- miethen._____________Sonnenstraße 25. 1779] Schön möblirte Zimmer, mit oder ohne Pension, zu vernuethen bei Fr. Em. Schmidt, Neustadt 8. 1895 Ein möbl- Zimmer zu vermiethen. ________Grünbergerstraße 38, parterre. 1623] Zimmer mit und ohne Cabinet, möblirt und unmöblirt, zu vermiethen. Ferd. Göbel, Seltersweg 46. 1646] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Bahnhosstraße 48 u. 50 bei Jng. Merz. Harnliiy-Amerikamfie