Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Donnerstag den 21. Januar 1886 M *””**' Schulstr-ß- 1. ^scheint «»«* mit -«nahm- d.s Montag«. IÜrch'dtVNg-n WWW111111 * " *h'1 K'W KT^nJMiWn—W^AWIW-Tt^T.iU* 1J wiLMJ WMWgflWMaraUHJiM.utaOT«ahMnrhCTiu7>jiMfri:*k.fjjaSagÄSTrcy,---H.■,. J- 7 U.rrrKVg..r-~ 'vt^'i^ttWr« Amtlich ei THeit. E Betreffend: Das Unfallversicherungsgesetz, hier: Untersuchung der Unfälle. Gießen, am 16. Januar 1886. Das GroßherzogLiche Kreisamt Gießen an die GroßherzogLiche» Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Unter Hinweis auf die Vorschriften des § 54 des Unfallversicherungsgesetzes machen wir Sie darauf aufmerksam, daß Name und Wohnort der von einzelnen, sich auf das Großherzogthum erstreckenden Berufsgenossenschaften auf Grund des § 19 des Unfallversicherungsgesetzes gewählten Vertrauensmänner zur Kenntniß der betreffenden Ortspolizeibehörden entweder durch unmittelbare Zuschrift oder durch eine entsprechende Bekanntmachung in der „Darmstädter Zeitung" gebracht werden wird. Hierbei empfehlen wir Ihnen, über Namen und Wohnort der für Ihre Gemeinden in Betracht kommenden Vertrauensmänner Verzeichnisse anzulegen, damit Sie jederzeit in der Lage sind, an dieselben die vorgeschriebene Mittheilung von der Einleitung einer Untersuchung richten zu können. Dr. Boekmann. fwii" imniiiiHinMnmnwM tiwmn iwn ipiwit Politische Ueberskcht. Gießen, 20. Januar. Der König von Bayern hat zahlreiche höhere preußische Officiere — unter ihnen auch den commandirenden General des 15. Armee-CorpS (Elsaß- Lothringen) v. Heuduck — durch Ordens-Verleihungen ausgezeichnet. Nach dem von der Reichs-Admiralität über die Schiffs-Bewe- gungen veröffentlichten neuesten HalbmonatS'Berichte war der Kreuzer Albatroß am 14. d. Mts. von Apia abgegangen (Poststation Sidney), das Schiff Bayern feit dem 24. October in Kiel, das Schiff Blücher seit dem 6. September ebendort, das Kanonenboot Cyclop am 4. December in Kamerun (Poststation daselbst), das Schiff Elisabeth vom 28. November bis 8. December in Capstadt (Poststation St. Vmcent, Cap Verdes), das Schiff Friedrich Karl seit Dem 28. September in Wilhelmshaven, der Kreuzer Habicht am 29. November in Bonny (Poststation Kamerun), das Schiff Hansa bis 10. d. Mts. in Kiel (Poststation daselbst), von dem Aviso Loreley die letzte Nachricht aus Konstantinopel vom 9. d. Mts., vom Kanonenboot Iltis die letzte Nachricht aus Hongkong vom 2. December (Poststation Hongkong), das Schiff Luise am 7. Januar von St. Thomas abgegangen (Poststation Hayti, Insel St. Domingo), das Schiff Marie am 5. Januar von Port Said abgegangen (Poststation Plymouth), bie Brigg Musqaito verließ am 18. Januar St. Vincent, Antillen (Poststation Port Royal, Jamaica), das Panzerfahrzeug Mücke ist seit dem 15. Juni in Wilhelmshaven, der Kreuzer Nautilus seit dem 23. December in Schanghai (Poststation Hongkong), das Schiff Olga seit dem 29. December in Zanzibar, der Tender Ulan seit dem 25. September in Kiel; das Schulze- schwader (Schiffe Stein, Moltke, Sophie, Ariadne), war bis 10. Januar in Trinidad, am 11. Januar in St. Vincent, Antillen, wo es bis zum 17. Januar bleibt (Poststation St. Thomas); das Kreuzergeschwader (Schiffe Bismarck, Gneisenau, Olga) am 9. d. Mts. von Zanzibar abgegangen (Poststation Sidney). — Durch kaiserlichen Erlaß vom 5. d. MtS. ist der Viceadmiral und Chef der Marinestation der Nordsee, Graf v. Monts, von der Vertretung des nunmehr wieder genesenen Chefs der Admiralität entbunden worden. — Das Kreuzergeschwader unter Befehl des Contre-Admirals Knorr ist nach Lösung der ihm an der ostafrikanischen Küste zugesallenen Aufgaben zunächst zur Verwendung auf der australischen Station bestimmt worden- Die Kreuzersregatten Bismarck, Gneisenau und die Kreuzercorvette Olga verbleiben bei dem Geschwader, während der Kreuzer Möwe und das Kanonenboot Hyäne mit dem am 9. d. Mts. erfolgten Abgänge des Geschwaders nach der australischen Station aus dem Geschwader-Verbande scheiden und auf der ostafcikanischen Station verbleiben. — Die Mützen und Mützenkokarden für Mannschaften der Matrosen- und Werst-Divistor.en u. s. w. sind durch Erlaß vom 31. December verändert worden. Die Eröffnung des österreichischen Reichsrathes findet laut amtlicher Bekanntmachung am 28. d. Mts. — nicht am 26. d. Mts, wie wiederholt gemeldet wurde — statt. Die französischen Kammern haben endlich am Samstag die Erklärung des Ministeriums Freycinet entgegengenommen. Da deren Inhalt im Wesentlichen schon vorher bekannt war, so brachte Die Verlesung der Erklärung keinerlei Ueberraschungen, doch seien nochmals die Hauptpunkte wiederholt. Es sind dies folgende: Wiederherstellung einer guten Ordnung in der Verwaltung, Anhaltung des Klerus zur stritten Ausübung seines Amtes, Herbeiführung des Gleichgewichts im Budget, Abschluß der überseeischen Expeditionen, Organisation des Protectorats in Tongking und Madagaskar auf weniger kostspieligen Grundlagen; schließlich sollen weder neue Anleihen gemacht, noch neue Steuern erhoben werden. Die Erklärung wurde von der Linken mit wiederholtem Beifalle ausgenommen; bei dem Passus über die Beschränkung der Colonialpolitik gaben neben der äußersten Linken auch die Monarchisten in demonstrativer Weise ihren Beifall zu erkennen. Am Schluffe der Erklärungen erschollen von den republikanischen Bänken wiederum laute Zustimmungsrufe und das Ministerium Freycinet kann mit diesem seinem parlamentarischen Debüt schon zufrieden sein. Die Tage in der Deputirtenkammer, von denen das neue Cavinet wird sagen können: „Sie gefallen mir nicht", werden ohnehin noch zeitig , genug kommen. Fürst Nikita von Montenegro hat eine längere Reise angetreten und ist am vorigen Samstag in Bari, in Unter-Italien, von Antivari kom- ' ment), angelangt, lieber das eigentliche Ziel der Reise gehen die Anschauungen auseinander, es heißt aber, oer Fürst werde auch Wien mit berühren. Von den drei Balkan st aaten, welche Seitens der Großmächte die Aufforderung zur Abrüstung erhielten, hat jetzt Serbien am ersten geantwortet. Die Antwort lehnt dem Vernehmen nach das Abrüstungs-Verlangen ab, da Serbien, weil die Friedens-Verhandlungen noch gar nicht begonnen hätten, sich vor Ueberraschungen sichern müsse. Auch betont Die serbische Note, daß eine Collectivnote keine Garantie für die gleichzeitige und vollständige Abrüstung aller Betheiligten bieten. Es werden sich demnach auch Bulgarien und Griechenland weigern, abzurüsten und die Großmächte sind demnach mit ihrer Aufforderung bei den kleinen Gernegroß der Balkanhalbinsel vorläufig „abgeblitzt". Der europäischen Diplomatie, welche bis jetzt in der Behandlung der Balkankrisis eine so merkwürdige „Schlafmützigkeit" entwickelt hat, ist diese Lection eigentlich zu gönnen; vielleicht fühlen sich die Großmächte nunmehr veranlaßt, den genannten Staaten gegenüber ernstere Saiten aufzuziehen. — Eine Pesther Depesche der „N. Fr. Pr." will wissen, daß Bukarest als Ort für die Friedensverhandlungen zwischen Serbien und Bulgarien definitiv acceptirt worden sei. Die irische Frage wird das neue englische Parlament nach Beginn der eigentlichen Session bald ernstlich beschäftigen. Das Cabinet Salisbury hat beschlossen, beim Parlamente um Wiedereinsührung strengster Repressionsmaßregeln nachzusuchen. Der neuernannte Secretär für die irischen Angelegenheiten, Stanhope, wird alle administrativen und executiven Befugnisse eines Vicekönigs erhalten. Das letztere Amt, welches durch die Demission Lord Carnarvons vacant geworden ist, soll gänzlich ausgehoben werden, bis zu diesem Zeitpunkt wird es von einem Commiffar verwaltet und behält bis dahin seine Repräsentationspflichten- Persönlichkeiten, die mit den Verhältnissen Irlands genau vertraut sind, halten die jetzige Lage auf der Insel für gefährlicher als sie jemals gewesen ist. Der irische Erzbischof Walsch soll geradezu erklärt haben, die Mord- und Dynamitpolitik, sowie die Versuche zur Zerstörung englischer Städte würden sich erneuern, falls die Negierung das irische Volk wiederum täuschen wolle. Das sind ja nette Aussichten. Im Sudan dringen die Rebellen wieder energisch vor und ihr Heer soll jetzt schon wieder 12,000 bis 18,000 Mann zählen; der neuerliche Rückzug der englischen Truppen erklärt dies zur Genüge. Reichstag. E. R. Berlin, 19. Januar 1886. Die zweite Berathung des Etats der Post und Telegraphen wird fortgesetzt. 1. Rate 63 000 JL zur Herstellung eines neuen Dienstgebäudes in Ludwigslust werden dem Anträge der Commission gemäß abgelehnt. Die 1. Rate von 60 000 zur Herstellung eines neuen Dienstgebäudes in Werdau beantragt die Commission zu streichen. Abg. Kayser (Socdem.) führt aus, daß man nicht aus falscher Sparsamkeit die Verkehrsinteressen vernachlässigen dürfe und beantragt die Bewilligung, ebenso sprechen sich die Abgg. Klemm, Dr. Hammacher und Günther aus. Abg. Dr. Baumbach (dfr.) findet die Bedürfnißfrage nicht so dringend, daß man nicht bis zum nächsten Jahre warten könne und wundert sich über die Haltung der socialdemokratischen Partei, die erst gegen das ganze Budget stimmen will und nun die Bewilligung eines einzelnen Postens verlangt. (Heiterkeit.) Abg. v. Franckenstein: Da der Budgetcommission alle die geforderten Posten gleich dringend bezeichnet sind, so hat sie sich entschlossen, nur die bereits früher eingestellt gewesenen Bauten diesmal zu bewilligen. Abg. Kayser: Die Gesammtabstimmung über das Budget bedeutet nur die Vertrauensfrage für die Negierung; wir können daher sehr wohl für einzelne Etattitel stimmen, aber gegen das ganze Budget. Bei der hierauf vorgenommenen Abstimmung wird der Titel durch „Hammelsprung" mit 111 gegen 93 Stimmen bewilligt. 70 000 X, 1. Rate für ein neues Dienstgebäude in Allenstein werden gestrichen, desgleichen 136 000 JL zur Erwerbung eines Bauplatzes in Brieg nach dem Beschlüsse der Budgetcommission entgegen einem von Abg. v. Heydebrand und der Lasa gestellten Anträge. 50 000 Jt. als 1. Rate für ein neues Dienstgebäude in Sondershausen waren von der Commission gestrichen, werden aber heute vom Plenum auf Antrag des Abg. Lipke (freis.), Dr. Meyer-Jena (natlib.) und Staatssecretär v. Stephan gegen die Stimmen des Centrums bewilligt. Der Etat der Reichsdrucker ei wird debattelos genehmigt. Das Haus erledigt ohne Discuffion den Handels-, Schiffahrts- und Consulats-Vertrag zwischen Deutschland und der Dominikanischen Republik in Darmstadt, 18. Januar. In der nachstehenden Ueberficht, welche größten e tag Stil tmpfi zu v« seil betragenden Kur- und Beerdigungskosten Von einem seltsamen Unfall wurde in der Ncujahrsnacht der Feuermann: 1885 im Groß- Gemeinden des Arbeit Diener Herrn wird \ Änbii< aber i hin, i zweit DIagi heute ja fd niiim Abnahme d( W( Wö; Ortsanwesende Bevölkerung Zu- nähme 493 bergest Gart« Mäst annehi E habe 6 Zu- bezw. Ab- (—) nähme Kreis und Prim Ung.l bes em Carlo Nene; Medit Wi Kic zu tragen. Frankfurt a. M., 15. Jauuar. der Gattin eines hiesigen Kaufmanns. Nase allabendlich vor dem Schlafengehen tische ihres Mannes zu stehen pflegte. herzogthum Hessen für die einzelnen Kreise und Vie Großherzogthums mitgetheilt: Weilburg. Obgleich zur Warnung und Belehrung schon einige Fälle zur Kenntnis; gebracht wurden, in denen die Arbeitgeber für die nicht erfolgte Anmeldung ihrer Arbeiter zur Ortskrankenkasse verantwortlich gemacht wurden, so ist es jetzt wiederum vorgekommen, daß ein hiesiger Arbeitgeber einen Arbeiter' nicht zur Kasse angemeldet hatte. Der Letztere wurde krank und starb kurze Zeit darnach: beute hat der Arbeitgeber die circa 50 Jt betragenden Kur- und Beerdigungskosten Jartko a 5; 5)tr s* s« durchs^ bfltntebc Wai eint gro beute'1 ■ geWiW fang»'o flobtnb von *> * bk* gel** Ztter be ji/, Mci Die '.Hu klafter üiiderc Dem va melden-' Eine rothe Nase ist die unerfreuliche Zierde Um die Nöthe los zu werden, pinselt sie die mit einer Tinktur ein, die auf dem Schrcib- „ Vorgestern Abend vollzog sie diesen Verschönerungsact in vollkommener Dunkelheit, und als sie des anderen Morgens erwachte, war ihr Gesichtserker nicht mehr roth, sondern vollkommen blau. Tic unglückliche Frau schrie laut auf vor Entsetzen, ihr Mann sprang aus dem Bette und constatirte unter unbändiger Heiterkeit, daß sein Frauchen ihr Näschen mit blauer Hectographirtintc eingeschmiert batte, die neben der Tinktur auf dem Schreibtische stand. Man schaffte Salzsäure herbei, rieb das Näslein mit einer verdünnten Lösung derselben ein und bald erhielt es seine hübsche rothe Farbe wieder. „Eine rothe Dtafe", meinte die unglückliche Frau unter Tyränen, „ist schon nicht schön, eine blaue wäre aber fürchterlich." Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Sorrespon-rnz-Burean. Berlin, 19. Januar. Der Kaiser machte Nachmittags eine Spazierfahrt und nahm den Vortrag Herbert Bismarck's entgegen. Er empfing weiter das Präsidium des Abgeordnetenhauses, welches darauf auch von der Kaiserin empfangen wurde. Stuttgart, 19. Januar. Auch die Centralstelle für Gewerbe und Handel hat sich mit 21 gegen 5 Stimmen für das Branntwein-Monopol erklärt. — Der Landtag tritt heute zusammen. , Lübeck, 19. Januar. Der „Lübecker Zeitung" zufolge werden die Vorarbeiten zum Elbe-Trave-Canal bis Mitte Februar beendet sein. Prag, 19. Januar. Der Landtag setzte in seiner heutigen Sitzung die Debatte überZ)ie Sprachenvorlage fort. Der Antrag der Minorität wurde mit allen gegen die Stimmen der deutschen Linken abgelehnt; dagegen wurde der Majoritätsantrag als Grundlage für die Specialdcbatte angenommen. Ter letztere verwirft das Verlangen der Minorität nach Aufhebung der Sprachenoerordnung und der nationalen Zweitheilung Böhmens und verlangt die Gleichberechtigung dcr czcchischen Sprache mit dec deutschen Sprache auch in den Aemtcrn der deutschen Bezirke Böhmens. Paris, 19. Januar. Frencinet hatte heute eine Unterredung mit Albareda, wobei er demselben von den bezüglich der Grenzüberwachung getroffenen Maßregeln Kenntniß gab. Albareda sprach dem Minister für dieselben seinen Dank aus. — Der größte Theil der Zeitungen behauptet, daß die Ermordung des Präfekten des Eure-Departements ein Act persönlicher Rache sei. Paris, 19. Januar: Prinz Napoleon ist nicht unbcdenkich erkrankt. London, 19. Januar. Salisbury empfing heule die Deputationen mehrerer regierungsfreundlicher irischer Vereinigungen, welche auf die ernste Lage Irlands hin- wiesen und baten, die Regierung möge die erforderlichcii Maßregeln treffen. Salisbury erklärte, die Negierung sei sich der Verantwortlichkeit bei der gegenwärtigen Krisis wohl bewußt und würde der Verantwortlichkeit treu bleiben. Cettinje, 19. Januar. Anläßlich der Reise des Fürsten in's Ausland erfolgte die Uebertragung der Regentschaft an die Fürstin. In dem Blatte „Glascra gorca" heißt es, der Fürst begebe sich im Jiitercsse einer friedlichen Entwickelung Montenegros nach Italien und Frankreich, um die dortigen landwirthschaftlichen und industriellen Verhältnisse tenncn zu lernen. Das Blatt bemerkt, daß Montenegro, da cs im Frieden mit den Nachbarn lebe, sich ruhig den Werken des Friedens widmen könne. Sofia, 19. Januar. Die Antwort der Regierung auf die Circularnote der Mächte bezüglich der Abrüstungen erkennt an, daß Rußland sich fortdauernd für das Loos der Balkanstaaten in ter ein re, namentlich Bulgariens. Tie Regierung sei bereit, abzurüsten, sobald (Serbien, das von Tag zu Tag eine drohendere Haltung einnehme, formell sich verpflichtet habe, abzurüsten, oder sobald die Großmächte die Wiederherstellung des Friedens gesichert und eine Garantie übernommen habe, daß Bulgarien nicht nochmals von Serbien angegriffen werde. Sofia, 19. Januar. Gutem Vernehmen nach nahm die bulgarische Regierung Bukarest als Ort für den Zusammentritt der Dclegirten zu den Friedcnsverhand- lungen an. Petersburg. 19. Januar. Der Kaiser ließ sich gelegentlich des gestrigen Festes der Wasserweihe die russischen Offiziere, welche in bulgarischen Diensten gestanden haben, an ihrer Spitze den früheren bulgarischen Kriegsminister Kantakusen, vorstellen. New-Vork, 19. Januar. Ein Kriegsschiff des amerikanischen Pacific-Geschwaders hat Befehl erhalten, sich nach den Samoa-Inseln zu begeben. Petersburg, 20. Januar. sPrivat-Depeschc.j Das „Petersburger Journal" sagt anläßlich der Abrüffungs-Weigerungen der Balkan-Staaten, die Großmächte würden ihre bezüglichen Bemühungen verdoppeln, die Regierungen in Belgrad, Athen und Sofia müßten unter den von Europa gewollten Bedingungen immobil! firen. auch in der in Kürze erscheinenden Nr. 351 der „Mittheilungen der Großh. Centralstelle für die Landesstatistik" zur Veröffentlichung gelangen wird, werden die vorläufigen Ergebnisse der Volkszählung vom 1. December erster und zweiter Lesung und geht dann über zur zweiten Berathung des Etats des Auswärtigen Amtes. Die fortdauernden Ausgaben werden mit 7 377 500 JL ohne Debatte bewilligt. Zur Einleitung der Maßregeln, welche zur Durchführung der dem Reiche in den Schutzgebieten von Kamerun, Togo und Angra Pequena zufallenden Aufgaben noth- wendig sind, sowohl zur Remunerirung von Beamten, als zur Ausführung unbedingt erforderlicher Bauten, 300 000 at, erklärt Abg. vr. Windthorst erklärt, in 3. Lesung eventuell gegen diesen Titel stimmen zu wollen, wenn keine beruhigenden Erklärungen gegeben werden. Ich hoffe, daß die verbündeten Regierungen über die Missionen noch eine andere Meinung bekommen werden. Wir würden sonst die Regierung befragen, ob Deutschland unter allen Colonien besitzenden Ländern allein intolerant sein wolle. (Beifall im Centrum.) Abg. Schrader (bfr.): Wir betrachten diese Forderung nur als ein Provisorium: wir glauben nicht, daß die Colonien eine große Zukunit haben, aber wollen doch die Mittel gewähren, das einmal Begonnene fortrusetzen. Wir wünschen, daß der vom Reichskanzler festgestellte Eolonialrahmen eingehalien werde, aus dem sie, wie ich fürchte, seit einiger Zeit schon herausgetrcten sind. Abg. Wo ermann (natlib.) erwidert auf frühere Bemerkungen des Abg. Richter, daß von dem ganzen deutschen Exporte nicht 62 pCt., sondern nur 12 pCt. aus Branntwein entfallen, 50 pCt. auf Baumwolle und einige 30 pCt. auf andere Maaren. Will man die Branntwein-Ausfuhr nach den Colonien überhaupt verbieten, so könnte man mit demselben Rechte auch die Branntweinbrennerei in Deutschland untersagen- (Widerspruch.) Einfuhrzölle machen ein großes Beamtenpersonal nöthig. Für jetzt ist sogar schon ein zeitweiliger Rückgang des Handels zu erwarten, dann aber eine gedeihliche Entwicklung. Tas hat sich auch in den englischen Colonien gezeigt. Die deutschen Beamten erfreuen sich der Achtung aller Einwohner. Die Colonialversuche werden dem deutschen Warnen alle Ehre machen. Staatssecretär v. Bötticher: Die Regierungen zweifeln nicht an der Ausführung der vom Reichskanzler in's Auge gefaßten colonialpolitischen Ziele. Wenn der Bau in Angra Pequena 1886—87 begonnen, aber nicht vollendet wird, soll der verbleibende Rest der Summe in das nächste Jahr übernommen werden; wird der Bau aber 1886—87 nicht begonnen, bann soll die Position Ihnen im nächsten Jahre zur Prüfung vorgelegt werden. Abg. Richter erklärt sich gegen diese Auffassung und ersucht, diese Position zur nochmaligen Erörterung zurückzuverweisen. Seine früheren Aeußerungen über Branntwein, gegen die Herr Woermann heute polemisirte, haben sich nur auf den in feiner Qualität verringerten Branntwein bezogen, wie Herr Woermann denselben exportire. Vielleicht empfiehlt es sich, das Branntweinmonopol in Angra Pequena und in Kamerun einzuführen, uns aber hier damit zu verschonen. Abg. Stöcker (cons.) erklärt sich mit dem Vorgehen der Reichsregierung in der Colonialpolitik einverstanden und wendet sich gegen die Einführung von Branntwein durch die dortigen Handelsherrn und polemisirt gegen die Aeußerungen des Abg. Windthorst über die Intoleranz der deutschen Regierung. Abg. Woermann bemängelt die Ausführungen Richter's über den Branntwein als unrichtig; derselbe sei für die Schwarzen ein nothwendiges Reizmittel und durchaus nicht inhuman. Herrn Stöcker's diesbezügliche Vorwürfe sind durchaus unangebracht; er solle lieber im eigenen Hanse aufräumen und statt sich über die Importeure in Kamerun zu beklagen die Judenhetze in Deutschland einstellen. Nach einem Wortscharmützel zwischen dem Abg. Stöcker einerseits und den Abgeordneten Windthorst und Richter anderseits wird die Position an die Commission zurückoerwiesen. Schluß der Sitzung V26 Uhr. Nächste Sitzung morgen. Zölle und Verbrauchssteuern. S f ! m i ( t e I. Mainz, 17. Januar. (Renitenz eines Verhafteten.! Vor etwa acht Tagen wurden aus dem hiesigen Gefängnisse zwei Arbeiter, welche als gefährliche Diebe und Einbrecher zu einer längeren Freiheitsstrafe verurtheilt waren, wieder aus der Haft entlassen. Kaum waren sie in Freiheit, als sie ihre alte Gewohnheit wieder aufnahmen und verschiedene Diebstähle ausführten; besonders suchten sie Wirthschaften heim, woselbst sie den Uhren der Fremden sehr gefährlich waren und dieserhalb abermals von der Polizei gesucht wurden. Gestern Abend gelang es nun einem Schuhmann, einen derselben, der sich für einen gewissen Schmitt aus Darmstadt ausgab, zu verhaften. Er wurde auf das Polizeibureau gebracht, um einem Verhör unterzogen zu werden; ein älterer Schutzmann hatte die Bewachung des Verbrechers. In dem Augenblicke nun, als die nach dem Thorweg des Stadthauses führende Thür des Polizei- bureaus geöffnet wurde, erhob sich der Arretirte blitzschnell und entsprang, der Schutzmann eilte ihm nach und erwischte ihn auf der Straße wieder. Mit großer Gewalt packte Letzterer den Schutzmann und warf denselben derart gegen die Trottoirkanle, daß der Mann besinnungslos liegen blieb. Durch die Wucht des Sturzes war aber auch der Flüchtling zur Erde gestürzt und nur dadurch gelang es dem nacheilenden Polizei- commissar, den Renitenten festzunehmen. Ter Schutzmann hat durch den Sturz zwei Rippen gebrochen, so daß er auf längere Zeit dienstunfähig ist. — Die Arbeiter - Colonie Reu-Ulrichstein erweist sich in der jetzigen beschäftigungslosen Jahreszeit als ein Segen für viele außer Arbeit befindliche Leute. Die 100 Betten sind stets besetzt und reichen für die Ansprüche an die Anstalt nicht aus. Die Verwaltung hat sich genöthigt gesehen, eine Einschränkung dahin eintreten zu lassen, daß nur Leute aus dem Gebiete des Vereins (Regierungsbezirk Wiesbaden und Großherzogthum Hessen) ausgenommen werden. lokales. 6. Gießen, 20. Januar. (Sterblichkeit in Gießen.j Die Zahl der Todesfälle während der Woche vom 10. bis 16. Januar war wieder eine geringe, sie betrug int Ganzen nur 5. Von 2 Kindern im ersten Lebensjahre starb das eine an Darmcatarrh, bei dem andern, das wenige Tage nach der Geburt gestorben und nicht ärztlich beobachtet worden war, konnte eine bestimmte Todesursache nicht angegeben werden. Zwei erwachsene Personen starben an Lungenschwindsucht. Ein Kind im 2. Lebensjahre erlag einer Lungenentzündung. — Gestern Vormittag entriß eine hiesige jugendliche Diebin von 12 Jahren einem Kinde von 4 Jahren, das in einem Bäckerladen Brod geholt hatte, auf der Straße das Portemonnaie mit Inhalt und entsprang. Bei einer sofort vorgenommenen Nachforschung in der Wohnung fand man das leere Portemonnaie im Besitze der Mutter der Diebin- Für den Inhalt waren bereits Victualien angeschafft worden- — Gestern Abend entwendete ein Wieseckcr Fuhrmann, von Heuchelheim kommend, einem Heuchelheimer Fuhrmann, von Gießen kommend, auf der Rodheimer Straße zwei Stück Dielen vom Wagen- Thüter ermittelt und zur Anzeige gebracht. jn H-1 Jüt'ldlC } grabkne: menge c acklM süttdlic hatte sic Tas E glücklich lein cm 69 4» Provinzen. 1885. 1880. seit 1880. i m ptLi. Der Beo. v. 1880. Darmstadt 84,065 80,249 3,816 — 4,76 Bensheim 48 682 47,587 1,095 — 2,30 Dieburg 53,093 53,928 — 835 —1,55 Erbach 47,519 51,517 — 3,998 —7,76 Groß-Gerau 39,841 38,109 1,732 — 4,54 Heppenheim 43,940 43,569 371 — 0,85 Offenbach 85.466 79,615 5 851 — 7,35 Provinz Starkenburg 402,606 394,574 12,865 4,833 2,04 8,032 Gießen 71,938 69,949 1,989 — 2,84 Alsfeld 36,686 37,501 — 815 —2,17 Büdingen 37,556 38,241 — 685 — 1,74 Friedberg 61.535 62,106 — 571 -0,92 Lauterbach 28,650 29,092 — 442 -1,52 Schotten 26.507 27,725 — 1,218 —4 39 Provinz Oberhessen 262,872 264,614 1,989 3,731 ^1/742 ” -0,66 Mainz 107,862 100,755 7,107 — 7,05 Alzey 38,052 37,437 615 _ 1,64 Bingen 35,911 35.285 626 — 1,77 Oppenheim 44,449 43,406 1,043 — 2,40 Worms 64 418 60.269 4.149 — 6,88 Provinz Rheinhessen Großherzog- 290,692 277,152 13,540 — 4,89 ckhum Hessen 956,170 936,340 19,830 — 2,12 Größte Geme inden des Großherzogthums. Mainz 65,701 61.328 4373 _ 7,13 Darmstadt 43,149 41,199 1,950 _ 4,73 Offenbach 31,735 28,597 3.138 _ 10,97 Worms 21 927 19,024 2,903 .— 15,26 Gießen 19,001 (?) 17.003 1,998 — 11,75 Beffungen 8,174 7,570 604 — 7,98 Bingen 7,211 7,062 149 — 2,11 Kastel 6,954 6,618 336 — 5,08 Magen, er 1 „ heute kein Mittagbro! Bartko aus Zittau betroffen, dem während der Fahrt beim Auslugen in der Zugsrichtung plötzlich durch die an der Vorderseite der Loeoinotioe befindliche Glasscheibe ein Vogel entgegengeschossen kam und hierbei dessen rechtes Auge bedeutend verletzte. Der gefiederte Attentäter, ein feistes Rebhuhn, welches sich übrigens die Brust ein- aeschlagen hatte, fand sich tobt am Boden der Maschine vor und wurde bei Ankunft des Zuges in Zittau abgeliefert. Dieser Vorfall, welcher einzig in seiner Art dastehen dürfte, ereignete sich beim Personenzug in der Gegend von Eibau. Man muß sich wundern, wie ein solcher Vogel eine circa 3 Millimeter dicke geschliffene Scheibe zu durchstoßen im Stande war. Der bedauernswerthe Feuermann liegt zur Zeit schwer darnieder und befindet sich in der Behandlung eines Augenarztes. — In Folge des sogenannten „Bierkrawalls", welcher in Göttingen im Mai 1881 bei Gelegenheit der Einführung einer neuen Polizeistunde stattfand, wurde eine große Zahl von Studirenden damals verhaftet und bestraft. Die beiden Studenten Koopmann und Nagel, welche bei dem Krawall am hervorragendsten beteiligt gewesen, traf die schwerste Strafe, indem das Landgericht sie zu je einem Jahre Ge- fängnife verurtheilte. Kurz vor dem Termine, an dem sie die Strafe anzutreien hatten, flohen beide'nach Holland und von da nach Porto Alegre in Brasilien. Der Kaiser hat aus Anlaß seines Jubiläums nunmehr die Gefängnißstrafe in eine Festungshaft von 3 Monaten verwandelt. — [(§ine Lehrerbesoldung vor 100 Jahren.] Unterm 20. Februar 1795 wurde die Schulstelle zu Oberwerda in der Herrschaft Itter wie folgt zur Besetzung ausgeschrieben : „Die Eompetenz der uacanten Schulstelle zu Oberwerda in der Herrschaft Itter bestehet nebst einer freien Wohnung in folgenden Stücken: Geldbesoldung 2 fl. I1/2 Malter Korn; 48 Laib Brod: von jedem Schulkind deren ungefehr 12 sind 45 fr. Die Nutzung von einer kleinen Wiese, einem Krautgarten und dem Kirchhof. Zwei Klafter Bestallungsholz und zwei Schweine frei in der Mast. Sollte ein oder der andere Invalid, welcher die nöthigen Kenntnisse zum Schullehren hat, Lüften zu dem uacanten Schuldienst bezeigen, so müßte er sich bei der Behörde unterthänigst melden." — [Lebendig begraben?] Gelegentlich eines Erweiterungsbaues an der Kirche zu H. im Tilsiter Kreise mußten, wie dem „Ges." berichtet wird, mehrere Gräber, welche zu nahe an der Kirchenmauer lagen, verlegt werden. Die Verivandten der Begrabenen wurden davon in Kenntniß gesetzt und es sand sich eine große Menschenmenge auf dem Kirchhofe ein. Als man nun den Sarg einer vor Kurzem verstorbenen achtzehnjährigen Tochter des Besitzers Z. auf B. öffnete, bot sich den Umstehenden ein schrecklicher Anblick dar. Das Mädchen lag mit dem Gesicht nach unten. Tie Haare hatte sie sich ausgerauft, die Kleider zerrissen und die Wäget von den Fingern gebissen. Das Gesicht zeigte tiefe Kratzwünden. Nach dem Gutachten der Aerzte ist die Unglückliche nur scheintodt gewesen und nach dem^Begrabensein unten im engen Kämmer- begiebt sich selbst in die Küche 1111b fragt ärgerlich: „Bekomme ich denn Uttagbroo?" Worauf der Diener erwiderte: „Der Herr Professor haben ja schon längst gegessen." Und Mommsen setzt sich wieder an seinen Arbeitstisch und murmelt: „Wie konnte ich nur so vergeßlich sein?" — In Folge des großen Schneefalls in den Nächten zum 9. und 10. December lein erwacht. , r , — Von Th. Mommsen's Zerstreutheit oder, besser gesagt, Vertiefung tn seine Arbeit erzählt man folgendes Erlebniß von älterem Datum: Eines Tages bringt der Diener in das Arbeitszimmer des Herrn Professors das Mittagessen und bittet seinen Herrn zu Tische. Dieser aber, in seine Arbeit vertieft, nimmt davon keine Notiz. Es wird bereits der zweite Gang aufgetragen und noch steht der erste unberührt. Beim Anblick der köstlichen Speisen kommt dem Diener ein „philosophischer" Gedanke, der aber nirgends ausgezeichnet steht, in den Sinn. Schnell stellt er den zweiten Gang hin, nimmt den ersten Teller weg und verspeist seinen Inhalt. So erging es auch dem zweiten, dritten. Nach einigen Stunden verspürt der Gelehrte eine gewisse Leere im mußten am 11. December in Berlin 663 Hilfsarbeiter 51:1 Schneeabfuhr angenommen werden. Am 11. wurden mit 616 Wagen 3373 Fuhren, am 12. mit 430 Wagen 2263 Fuhren Schnee abgefahren und diese Arbeiten setzten sich noch die nächsten Tage fort. Im Ganzen wurden 10 815 Fuhren Schnee abgefahren, und der erste Schnee kostete Berlin an außerordentlichen Ausgaben die Summe von 25 682 JL. — Auch in Wien war der Schneefall so stark, daß am Morgen der Verkehr überall stockte und in den nächsten Tagen ununterbrochen 12 000 Arbeiter am Werke waren, die Schneemassen wegzuschaffen. Es waren stets 1000—1200 Wagen unterwegs. Die Unkosten, welche diese eine Schnecnacht der Stadt Wien verursacht, werden auf 80—100 000 JL berechnet. — Ein junger Lehrer von Lauscha, der gegenwärtig in Köpenick bei Berlin angeitellt ist, wurde bei seiner Rückreise von den Weihnachtsferien das bedauernswerthe Opfer einer Unvorsichtigkeit, vor welcher in der letzten Zeit wiederholt gewarnt wurde, schreibt das „S. T." Während der Fahrt wurde es ihm im Wagen zu heiß und um sich etwas abzukühlen, bog sich derselbe zum geöffneten Wagenfenster hinaus, gleich darauf mit einem Schrei zurücksinkend. Die scharfe Zugluft hatte ihm auf beiden Augen die Sehkraft genommen. Der Beklagenswerthe wurde sofort bei seiner Ankunft in Berlin auf Anordnung eines Arztes nach der Hallenser Klinik geschafft und harrt nun dort der bangen Hoffnung, daß ein gütiges Geschick ihm das Licht ganz ober doch wenigstens zum Theil zurückgeben möge. — [Geschichtsprüfung in der Unteroffizierschule.] Offizier: Was wissen Sie von Karl dem Großen zu sagen? Unteroffizier: Karl der Große war ein in jeder Beziehung ganz ausgezeichneter Mann. Rein seidene Stoffe Mk. 1.35 Pf. pez Met r, j sowie tz Mk. 1.80 Pf. und 220 bis 9.80 (farbig, gestreifte und carrirfe Dessins» I vers. in einzelnen Roben u. Stücken zollfrei in's Hans das Seidenfabrik-TXphl, V G Henneberg (K- u. K- Hoslief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. j Porto. 497 I Für die Hinterbliebenen des verunglückten Eonrad Keßler gingen roeiler ein bezw. sind insgesammt eingegangen: Bei Herrn Pfarrer Dr. Naumann: Von Ungenannt 3 von Herrn Professor Dr. Hesse 2 JL Insgesammt . . . 137.— JL bei Herrn Postdirector Ritsert: Von HerrnPostsecretär Schraub in Alsfeld 2 Insgesammt 144.— „ bei Herrn Bürgermeister Bramm 70,80 „ bei der Expedition des „Gießener Anzeiger" 185.30 „ „ „ „ der „Oberhessischen Nachrichten" . . 54.50 „ im Ganzen 591.60 JL Hiermit schließen wir unsere Sammlung, den edlen Gebern bestens dankend. Nach Abzug von 10 J-L, welche den Hinterbliebenen bereits behändigt worden sind und 4