artet uni« mß es W tmfiwerem L L bt w mtrbti. Ferd. Gumbeil. "»'wohnlich Nt 12. > Zrau. 1912 ?agen geht ein in der Richtung heim, Heidelberg, sich wenden an Pd. Müller, i WM irrn Sühlholf Seid). I 'Äätj 1886, Uhr. ÄrM Wüftt sucht «meifter $odCi ^i@itC «^rn werben gegen llL^ynty. ^riernuna^ öbalts, I911 ^Mer Aildunsi, - niibet ein junge- ütoilbtkr Inniüie w Mier ftiiunber W Risrremen. > unter $. 7440 du ^kfurt aM. •' Dienstmädchen Ääusburg lu. cht mH euer. on ;u P»Il>» z. Httrmann. Samstag den 20. März 1886 Mr. 67 WeW Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. PreiO vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit ©rtng«W|rfc Durch bie Post bezogen vierteljährltck 2 Mark 50 Pf. Erschrint tLßlich mit AvSmHvr« de8 MONtetzgs. W^resKr Schulstraße 7. Nr. 4 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 13. d. M., enthält: (Nr. 1634.) Gesetz, betreffend die Feststellung des Reichshaushalts-Etats für das Etatsjahr 1886/87. Vom 8. März 1886. (Nr. 1635.) Gesetz, betreffend die Ausnahme einer Anleihe für Zwecke der Verwaltungen des Neichsheeres, der Marine und der Neichseisenbabnen Vom 8. März 1886. ; * Gießen, den 17. März 1886. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I>r. Boekmann. Betreffend: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. Gießen, am 18. März 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt, Grüninaen, Golrbeim LangSdorf, Lich, Muschenheim und Ober-Hörgern. ’ Wir haben den praktischen Thierarzt Dr. Kreuder in Lich ermächtigt, die nach dem Milzbrand-Regulative vom 28. April 1880 ss. Anzeiger von 1880, Nr. 102 und 201) dem Großherzoglichen Kreisveterinärarzte zustehenden Amtshandlungen, sowie die Beschau kranker oder bei der Schlachtung krank befundener Thiere nach § 8 der Fleischbeschauordnung vom 10. April 1880 (Regierungsblatt S. 57) in den Ihren Bürgermeistereien unterstellten Gemarkungen auszuüben und den Genannten zu diesem Zwecke vorschriftsmäßig verpflichtet. Dr. Boekmann. England. London, 18. März. Die „Times" unterzieht die drohende Haltung Griechenlands einer scharfen Kritik und fügt hinzu, wenn Griechenland noch länger Dabei verharre, den Krieg zu verlangen, so werde es höchst wahrscheinlich beim Worte genommen werden. Da der Frieden anderwärts gesichert ist, so. dürste Europa einen localisirten Kamps zwischen der Türkei und Griechenland mit ziemlichem Gleichmuthe betrachten. — Die „Daily News" ersährt, Gladstone unterhandle p«ffönlich mit Chamberlain und Trevelyan und erscheine eine Verständigung nicht ausge- schloffen. Andere Blätter glauben, daß keine Aussicht auf ein Compromiß sei. Es verlautet, falls Chamberlain und Trevelyan zurücktreten, dürsten noch 6 oder 7 untergeordnetere Mitglieder der Regierung ebenfalls ihre Entlastung nehmen. Rumänien. Bukarest, 18. März. Die Ratifikation des Friedens-Vertrages zwi- schen Serbien und Bulgarien hat gestern Abend 9 Uhr stattgesunden. Reichstag. E. R. Berlin, 18. März 1886. In zweiter Lesung wurde heute der Gesetzentwurf belr. die Erhebung einer Schifffahrtsabgabe auf der Unterweser genehmigt. Danach wurde die zweite Lesung des Zuckersteuergesetzes fortgesetzt. Zur Debatte wurden gleichzeitig die beiden ersten Paragraphen der Commissions- beschlusse gestellt. (Höhe der Steuer auf Rüben und Melasse, sowie Höhe der Exportbonifikation.) Es lagen hierzu eine Reihe von Anträgen vor von den Abgg.Graf Stolberg- Rastenburg und v. Puttkamer-Plauth, welche eine andere Feststellung von Exportbonifikation bezwecken, von den Abgg. Pfafferott und Götz von Olenhusen, welche außerdem eine Steuer vom inländischen Consum vorschlugen, von Abg. Rohland, welcher eine vom 1. August 1886 bis 31. Juli 1889 von 1,60 JL über 1,40 JL bis 1,20 JL vermindernde Rübensteuer und ebenfalls anders als die Commissionbvorschläge sich abstufende Exportoergütungssätze beantragte, sowie endlich von den Abg. Dr. Müller und v. Wedel!-Malchow, die nicht die Melasse, sondern die Füllmassen einer besonderen Steuer unterwerfen wollten. Staatssecretär v. Burchardt erklärte, daß die Beschlüsse der Commission aus materiellen und formellen Gründen die Zustimmung der Regierungen nicht finden würden. Eine Melassebesteuerung, die sich schon materiell verbiete, würde wegen der Undefinirbarkeit des Begriffes der Melasse undurchführbar sein. Würde kein neues Gesetz zu Stande kommen, so würde das Gesetz von 1869 wieder Kraft gewinnen, dies wäre finanziell bedenklich und könnte auf eine gefährliche Ueberproduetion hinwirken. Die Anträge Rohland und Pfafferott seien unannehmbar, der des Grafen Stolberg aber beachtenswerlher. Es stehen .sich hier die Anhänger der Fabrikatsteuer und der Materialsteuer gegenüber; die Negierung halte nach wie vor an der letzteren fest und sei überzeugt, daß die erstere eine Schädigung der Zuckerindustrie herbeiführen werde. Abg. Roh land (dfr.): Man könne an der Materialsteuer festhalten und doch eine Melassesteuer einführen, aber diese würde die finanziellen Erträgnisse*der Zucker-- steuer nicht sicherstellen. Der einzige Ausweg sei die Herabsetzung der Rübensteuer das wird auch die Exportbonifikation herabmindern, welche allein an der Zuckerkrise Schuld sei. Abg. v. Wedell-Malchow (cons.) erkennt den Antrag Rohland für den principiell richtigen an, das Haus müsse aber damit rechnen, daß die Melassebesteuerung von der Regierung für unannehmbar erklärt sei. Der regierungsseitig vorgeschlagene Weg einer Erhöhung der Steuer würde die Landwirthschaft schwer schädigen, ebenso wie die von anderer Seite gewünschte Herabsetzung der Bonifikation den Export; die letztere sei aber immer noch besser als eine Steuererhöhung. Abg. Graf Stolberg (Reichspartei) erkannte die Unausführbarkeit der Melassebesteuerung an; sein Antrag sei ein Eompromißweg, der auch nicht das Ideal erreiche, aber Annehmbares liefere. H Abg. Dr. Buhl (mm.) empfiehlt die Annahme des Antrags Stolberg; hätte derselbe bisher Anwendung gefunden, so würden wir 10—12 Millionen Mark mehr Einnahmen aus der Zuckersteuer erzielt haben. Minister Dr. Lucius: Die Rcduction der Exportbonification werde in derselben Weise von der Landwirthschaft getragen werden müssen, wie eine Erhöhung der Zuckersteuer. Die Ermäßigung der Bonification werde aber zu einer Ermäßigung de^ I Znckerpreises im Jnlande führen und so die Zuckeriudustrie schädigen. Benz land- Deutschland. —1 Darmstadt, 18. März. (Erste Kammer der Landstände.j Heute früh 91/» Uhr setzte die I. Kammer ihre Beratungen fort. Zunächst wurde in Uebereinstimmung mit II. Kammer die Regierungsforderung von 1160 JÄ für Mobiliarausstattung des Sitzungssaales des Kreisamtsgebäudes zu Offenbach abgelehnt, ferner aber, entgegen dem Beschlüsse des anderen Hauses, entsprechend dem Anträge der Abgg. Küchler und Kugler, 600 JL bewilligt. Eine Anfrage Sr. Exc. v. Starck, ob die Regierung die Bestimmung, daß der Krcisrath die Mobiliarausstattung des Bureaus zu bestreiten habe, abzuändern gedenke, wird von dem Minister-Präs. Finger dahin beantwortet, daß er nicht in der Lage sei, sagen zu können, ob schon im nächsten Budget dafür Sorge getragen werden könne. Doch sei bei dem demnächst auszuführenden Kreisamtsgebäude in Friedberg Gelegenheit geboten, den neuen Weg zu betreten. Dem Beschluß II. Kammer, Großh. Regierung zu ersuchen, bei Aufstellung des nächsten Staatsbudgets in Erwägung zu ziehen, ob es thunlich erscheint, ärmeren Gemeinden noch reichlichere Unterstützungen als seither aus Staatsmitteln zu gewähren und eventuell die dazu nöthige Vorkehrung im nächsten Staatsbudget zu treffen, wurde einstimmig beigetreten. . . Der Antrag Osann auf Vorlage eines Gesetzesentwurfes, m welchem das ge- sammte Feuerlöschwesen einheitlich für das Großherzogthum geregelt wird, wurde gemäß dem Beschluß II. Kammer für erledigt erklärt, da die Negierung eine baldige Vorlage in Aussicht gestellt hat. Desgleichen wurde der Antrag Haas auf Aenderung der 108 und 109 des Strafgesetzbuches für erledigt erklärt, da Großh. Negierung zugesagt hatte, auf Abänderung der SS hinwirken zu wollen. Bezüglich des Antrags des Abg. Wasserburg, die Einführung von Wahl- couverten bei öffentlichen Wahlen betr., wurde in Uebereinstimmung mit II. Kammer mit allen gegen 6 Stimmen beschlossen, Großh. Regierung möge in Erwägung ziehen, welche Maßregeln zum Schutz des Wahlgeheimnisses zu ergreifen seien. Dem Gesuch der Mathilde Höppner um Gewährung einer Entschädigung und über Beschwerde derselben wegen Justizverweigerung, sowie dem weiteren, an die I. und II. Kammer der Stände gerichteten Gesuche um Entschädigung für angeblich umchuldig erlittene Gefänguißstrafc und am Tage ihrer Ausweisung aus Darmstadt unfreiwillig zurückgelassene Effecten wurde keine Folge gegeben. Den Anttag der Abgg. Weith -und Reinhart, dem Rehbock für die Monate März und April Schonzeit zu gewähren, hatte die II. Kammer seinerzeit abgelehnt. Entgegen diesem Beschlüsse war die I. Kammer einstimmig dafür, daß an Großh. Regierung das Ersuchen gerichtet werde, diese Sache zu regeln und die Eingabe des Vorstandes des Land?svereins für das Großherzogthum Hessen des allgemeinen deutschen Jagdschutzvereins, auf Einführung einer Schonzeit vom 1. Februar bis 15. April zielend, in Erwägung zu ziehen. c ± Die Bitte der Gemeinde Holzheim um Abänderung der Richtung der proMirten Kreisstraße von Grüningen nach Lang-Göns wurde abschläglich beschieden. Die Ereditübertragung eines auf dem 19. Landtag bewilligten Betrages von 51,428 JL 57 H, sowie von 21,146 JL 60 $ für Herstellung einer Vicinalstraße durch den Grebenauer Grund wurde in Uebereinstimmung mit II. Kammer bewilligt. Der Anttag des Abg. Vogt, den Ortseinnehmern ein bestimmtes, pensionsfähiges Einkommen zu verleihen, wurd^ einstimmig abgelehnt. Die Kammer vertagte sich sodann bis auf Weiteres. Berlin, 18. März. Die Reichstags-Commission genehmigte den Gesetzentwurf über die Unzulässigkeit der Pfändung von Eisenbahn-Betriebsmitteln mit der Maßgabe, daß das Gesetz bereits am 1. Juni d. Js. in Kraft tritt. — In der Rechnungs-Commission des Reichstages wurde gelegentlich der Berechnungen pro 1881/82 abermals die Frage ausgeworfen, ob für eine Cabi- netsorbre des Kaisers die Gegenzeichnung des Reichskanzlers erforderlich, oder diejenige des preußischen Kriegsministers ausreichend sei, in dem concreten Falle, wo es sich um eine Ausgabe für das preußische (Kontingent handle. Im analogen Falle bei den Rechnungen pro 1882/83. hatte die Oberrechnungskammer die letztere für genügend erachtet. Die Mehrheit der Commission beschloß jedoch, die Gegenzeichnung des Reichskanzlers zu verlangen. — Der berühmte jüdische Gelehrte Dr. Zunz ist gestorben. — Die Stadtverordneten nahmen mit großer Mehrheit den Magistrats- Antrag an, für die Vorarbeiten der 1888 in Berlin zu veranstaltenden nationalen Industrie- und Gewerbe-Ausstellung 30,000 zu bewilligen. Sch* -wirth schasikchen Standpunkte bestehe fein Bedenken gegen die Melassesteuer, aber sie sei technisch undurchführbar. Er fürchte, daß, wenn man den Bersuch mache, die Melassesteuer auf die Materialsteuer zu pfropfen, man der Fabrikatsteuer die Wege bahne. Abg. Härle (Volkspartei) bedauert den Widerstand der Regierung; eine Erhöhung des Eonsums müsse herbeigeführt werden, durch die Regierungsvorlage geschähe das nicht. Abg. Struck mann (natl.) ist für die Regierungsvorlage. Die Berechnungen derselben seien nicht widerlegt worden; ohne zwingende Nothwendigkeit dürfe man nicht von einem Steuermodus abgehen, unter dem zahlreiche Existenzen groß geworden, deßhalb sei er auch so entschieden gegen das Branntweinmonopol eingetreten. Morgen wird die Berathung fortgesetzt. die Thicrheilkunde mit 33, die Kameralwissenschaft mit 30, die Mathematik mit 26, die neuere Philologie, sowie die Philosophie und Naturwissenschaften mit je 22, die Chemie mit 21, die Pharmacie mit 19, die Zahnheilkunde mit 9 und die Geschichte mit 5 Zuhörern. Unter den Neuimmatrikulirtm waren mit Gymnasialmaturität 77, mit Nealschulmaturität 11, mit der Reife für ihr Fach (Pharmaceuten ?c.) 14, ohne Maturität (Chemiker) 1. Gießen, 19. März. Entgegen der in den „Oberhessischen Nachrichten" dieser Tage irrig gebrachten Notiz, betreffend das Sonntag den 21. März zur Vorfeier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers Abends präcis 6V2 Uhr stattfindende Logenfest sind wir in der Lage, aus zuverlässigster Quelle mittheilen zu können, daß das Fest in Stein's Garten abgehalten werden wird und zu demselben nicht nur Damen, sondern auch Freunde und Bekannte von Mitgliedern der Loge eingeführt werden können. Telegraphische Depeschen. LSoLss'r telegr. Sorrespoudenr-Burearr. Posen, 18. März. Die meisten Züge auf den hier einmündenden Bahnstrecken find bis jetzt nicht eingetroffen. Der von Berlin hier Morgens 4 Uhr 40 Miu. fällige Courierzug liegt bei der Station Buk fest. Die Kreuzburger Bahn ist vollständig unfahrbar. Der gestern Abend von hier nach Ostrowo abgelassene Zug mußte wieder umkehren. Bromberg, 18. März. Die Eisenbahnstrecke Bromberg - Thorn ist wieder passirbar, während die Strecken nach Jnowrazlaw und Dirschau noch gesperrt sind. Warschau, 18. März. Wegen Schneeverwehungen ist der Personenverkehr auf der Weichselbahn, die Strecke Warschau - Nowogeorgiewsk ausgenommen, bis auf Weiteres eingestellt; desgleichen der Güterverkehr auf der Eisenbahn Jwangorow- Dombrowo. Paris, 18. März. Der heutige Jahrestag der Errichtung der Commune ist ruhig verlaufen. Nachmittags fanden nirgends größere Menschenansammlungen oder sonstige Zwischenfälle statt. Lüttich, 18. März. Anläßlich des Jahrestags der Pariser Commune sand heute Abend eine öffentliche Kundgebung seitens beschäftigungsloser Arbeiter statt. Es wurden deßhalb Polizei und Militär konsignirt. Brüssel, 18. März. Das Journal „Patriote" meldet über die Arbeiter- kundgebllngen in Lüttich, es hätten Arbeiter auS Seraing und Jemappe daran theil- gcnommen. Die Arbeiter wären lärmend durch die Straßen gezogen, hätten Fenster und Waarenläden zertrümmert und auf dem Platze Delcourt eine Versammlung abgehalten, wobei aufreizende Reden gehalten worden. Manchester, 18. März. Eine von den Stadtbehörden abgegebene Erklärung, daß sie den Arbeitern augenblicklich keine Arbeit geben könnten, rief heute eine Kundgebung von Arbeitern hervor. Ein großer Haufen versammelte sich vor dem Stadt- bause. Hier von der Polizei zerstreut, begab sich ein Theil der Arbeiter in drohender Haltung durch die Straßen, in denen die bedeutendsten Kaufläden sich befinden, zertrümmerte die Fenster eines großen Modewaaren-Gejchäfts und machte Anstalten, die Juwelierläden zu plündern. Es gelang der Polizei, dies zu verhindern. Drei der Unruhestifter wurden verhaftet. Lüttich, 19. März. sPrivaldepesche.j Gestern Abend fanden hierselbft weitere ernstliche Ruhestörungen statt. Ein Haufe aus der niederen Volksklasse hatte sich den Socialisten angeschlossen, dieselben plünderten und verwüsteten viele Kaffeehäuser, zertrümmerten die Fensterscheiben vieler Häuser und zerstörten sämmtliche Läden in der Leopoldstraßc. Banden durchzogen die Straßen, rufend: Nieder mit den Kapitalisten! "Nieder mit den Bourgeois. Die Polizei und Bürgeraarde gebrauchten mehrfach ihre Waffen, wobei es viele Verwundete gab. Etwa hundert Verhaftungen wurden vorgenommen. Lokales. Gießen, 19. März. Die officieUe Statistik über den Besuch unserer Universität stellt fest, daß in dem eben geschlossenen Wintersemester 1885—86 im Ganzen 536 Stndirende immatrikulirt waren, darunter 424 Hessen und 112 Nichthessen; 103 waren neu immatrikulirt worden. Unter den Studienfächern weisen die Mediein und evangelisebe Theologie mit 103 bezw. 102 die meisten Zuhörer auf. Dann folgen die Rechtswissenschaft mit 58, die Forstwissenschaft mit 47, bie elastische Philologie mit 39, Gießen, 19. März. In den Gewächshäusern des Herrn Gärtner Beraer blüht momentan eine Colleetion von Theerosen, namentlich Marcchal Niel, welche das Auge jedes Blumenfreundes durch schöne Form, wie das Geruchsorgan durch den hochfeinen Duft, welche die Blüthen ausströmen, erquickt. Herr Berger ist gerne bereit, Jedermann seine Gewächshäuser zu öffnen. Handel uuv Verkehr. Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn!, 18. März. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 444 Stück Rindvieh und 524 Stück Schweine. Der nächste Markt ist am Donnerstag den 15. April d. I. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag Reminiscere, 21. März. Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Der Gemeinde wird bekannt gemacht, daß vom nächsten Sonntag an der Nach- Mittagsgottesdienst um 6 Uhr beginnt Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Montag, den 22. März, Festgottesdienst zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers- Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Montag, den 22. März, Abends 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinder^ schule, 1. Johannesbrief Kap- 5, von Vers 18 an (Schluß). Pfarrer Dr. Naumann. Mittwoch, den 24. März, Abends 6 Uhr, 3. Passionsandacht, Pfarrer Schlosser. Am Sonntag, den 28. März, wird Beichte und heiliges Abendmahl im Abendgottesdienst gehalten werden. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 21. bis 27. März besorgt Pfarrer Schlosser. Katholische Gemeinde. 2. Fastensonntag (Reminiscere). Beginn der österlichen Zeit. Von 7 Uhr an Beichte. Um 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion- „ V2IO Uhr: Hochamt und Predigt „ 2 Uhr: Jubiläums-Andacht Montag um 8 Uhr: Gottesdienst mit Te Deum zur Feier des Geburtsfestes Sr- Majestät des Kaisers. Freitag um 6 Uhr: FastemAndacht. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 530 Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 655 Uhr. uiwnrnzriwiin 1 ■wninuMi i»MMKtgsa—■ mmmmmmmbmbmbm—MMnnntiMMMMutAMiHMMMMii—mb ............. Lohrindeverkauf. Die in d. Jahre zu gewinnende Eichenlohrinde a. d- Gern -Waldungen, geschätzt für Salzböden 804-40 Ctr-, Launsbach 90, Krofdorf-Gleiberg 130, Kinzenbach 50, Apbach 90, Dorlar 904-100 und Garbenheim 150 Ctr-, soll am Stocke verkauft werden. Gebote — auch verschlossene schriftliche — werden bis zum Montag J den 5. April cr., 11 Uhr, hier entgegen ( genommen, wo auch die Verkaufsbedingungen einzusehen sind- Nähere Auskunft über die Lohschläge geben die Herren Förster. Crofdors, den 18. März 1886. 1943 Das Bürgermeisteramt. Freitag den 26. Mär;, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Grundstücke der Frau Jakob Magel Wittwe auf weitere 6 Jahre verpachtet werden: Flur IV/20 3357 Mir. Acker am Krof- dorferweg, „ XXX, 56 1188 Mir. Acker am Atzelbusch, „ XXIX,'105 1389 Mtr. Acker am Erdkauterweg, „ VHI/83 11. 84 1726 Mtr. Acker auf der großen Weid, „ IX-/270 1463 Mtr. Acker unter dem Schafstall, „ XX1I/20 1081 Mtr. Acker am obersten Bachweg, „ XXIII/153 1125 Mtr- Acker auf dem Aulweg, „ XXV/87 1787 Mtr. Acker auf der Warthe, „ XXX,75 1056 Mtr. Wiese ans dem Atzelbusch, „ XXX/59 3681 Mtr. Acker rechts am Erdkauterweg. Gießen, den 19. März 1886. 1946 Im Auftrag: Müller. Z Leere Kisten Md billig abzugeben. Kircheuplatz 11. 1929 Ein Kindergummischuh ver- loren.__Geg. Pelohn abzug. Ludwigsstr. 8. 1945 Ein Dienstmädchen gegen guten Lohn auf sofort gesucht. Neustadt 8. 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Wallach 1949 in Alsfeld. heute Nacht 1 Uhr von ihrem einjährigen überaus schweren Leiden zu erlösen. ließen, Giessen , den 19. März 1886. N «n d-r Nach, E-iur,Sti,iz nmunicM. strasse 14. 1960 des EeburM Aufforderung g Mttag 3 Uhr, “W 1934 1932 Zur Jeier des Geburtstags Sr. Mai. des Kaisers 19d4 Die trauernden HSttterbliebenen. 1927 von den Schweine. Ty j Die Beerdigung findet statt Sonntag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause Garten- Dr» üirl Boekiuanii Hanni Boekmann, geb. Lucius. Br. Otto Boekinaain Henriette Boekman »> I geb. Croessmann General - Versammlung Montag den 22. Märss er., im Vereinslocal (Cafe Schwinn). 1 tUndiRbtt, r..Dr- Naumann. Nonsandacht, les Abrndmrsi Marj besetz n *2^ N ytz WZ ’*‘a Endend L b«6 bÄ "Hi nur Da? > SJU«*! 9 r 'ii gerne b!; Forderungen und sonstige Ansprüche an den Nachlaß des ledigen Wilhelm Kemvf Bellersheim sind binnen 8 Tagen bei unterzeichneten Testamentsvollstreckern anzumelden, widrigenfalls sie bei der Erbvertheilung nicht zummischuh hrug. Ludwigsstt. 8. sagen wir allen unseren innigsten Dank. Gießen, den 19. März 1886. Tagesordnung: 1. Bericht der Kaffenprüfungs-Commission. 2. Dechargeertheilung der Rechnung pro 1885. 3- Bericht der Hassia. 4. Delegirtentag der Hassia in Butzbach. 5. Ergänzungswahl des Vorstandes. werden berücksichtigt werden. Gießen, den 18. März 1886. Bicry Meta Rechtsanwälte Es hat dem Allmächtigen gefallen, unsere theure, unvergessliche Gattin. Mutter und Schwiegermutter Hierauf: Feier Kaisers Geburtstag mit Musik Die Kameraden werden ersucht, sich recht zahlreich zu betheiligen. Liebig-Denkmal Nachdem das Modell der in hiesiger Stadt zu errichtenden Statue unseres verstorbenen Mitbürgers, des Professor Dr. Justus v. Liebig, vollendet ist, wird dasselbe von Montag den 22. bis Samstag den 27. März, je Vormittags von 10—12 Uhr und Nachmittags von 2—4 Uhr, in der großen Aula des Universitätsgebäudes zur Besichtigung ausgestellt und laden wir zu zahlreichem Besuche ein. 1951 Das (Konnte rnr Errichtung eines Liebig-Denkmals ändet Sonntag den 21. Marz Sfrrei&h-Concert unter Mitwirkung des Manner-Gesangvereins pn Schtinhof su JLottar statt, wozu ergebens! einladet L, Schön Anfang V-8 Uhr. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, sowie sür die zahlreichen Blumenspenden bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unserer geliebten Gattin, Mutter, Tochter und Schwester Helene Franz hüte Msier-Vorlagev gemäßen, gp angwanv. urtkseselltNM Dom 1- April ad Nährrcs za« r geller, mitdegesellckk b?r Elped. b- khntc« ), SesäE oer$ö- gg pecialarjt. :r Unübertroffen in vorzüglicher Qualität und zu billigsten Preisen empfehle eine große Auswahl in schwarzen Cachemir s A. Docter »clteisweg •>.. 1956 dem Hotel „Prtnz Carl" gegenüber. 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Gladstone Erklärung über t lösenden bezügli« Wahrheit ohne 5 daher nur Zuriiq Das Unterhaus 1 Rone als unprafl Md uilMckmäbl Vertrüge zu sch« „ - Das 1 W8, die Londl , ~ Unter! ntgesetzten 9erl Wiebelte Riffel P’boboote. Diel ^orläufig f?ien I l,on „Löhnung" 1 . angenommen. । London I btt mg[,l