Sonntag oen 19. December Zweites Blatt 1886 Air. 286 * 3e Ntilung, m Drei- vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 $ Erscheint täglich mit Ausnahme de- Montag-. Bwrtent Schulstraße 7. und Feiertagen, incl. der Pfg.; für auswärtige erfolgt, den Anzeiger > • . > 1886 8891 und billig ausgeführt. v 1887 w Qualitäten 8514 Albert Belireud Kehr. wir W fl'P M60 Kinder-Pelzmuffen von Mk i‘|3 an, Schwarze Damenmuffen von Mk 3 an, Bisam-Damenmuffen von Mk. 5 an. Muffen in Bisam Naturelle, Skunks, Iltis rc. empfiehlt in befiee Kürschnerarbeit «. garantirt guten vollzählige Exemplare liefern können. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß den Abonnenten des Anzeigers die „Derwaltunqsblätter" zum ermäßigten Preise von 50 pro Quartal geliefert werden. (Sfepebifioit, _ 9075 Tteru. )er Nachmittags Bekanntmachung. Zur Empfangnahme bezw. Beischreibung 1er Zinsen, welche von den bei der hie- fiaen Spar- und Leihkasse angelegten Capr- talicn, am Ende d. I. fällia werden, sind nachstehende Geschäftstage festgesetzt, und 20, December: hikdsMMunjs. ir »on In- bcibffl »*" 7 llhr M-SM Der „Gießener Stnjciacr" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- Beilage „Gießener FamUienblatter", welche dreimal wöchentlich dem Anzeiger beigelegt werden. Der Abonnementspreis für den Anzeiger, frei tn's Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Abonnenten, welche nur bei der Post abonniren können, 2 Mark ercl. Postgebühr. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung «uch im I. Quartal 1887 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefälltgst ausgeben zu wollen, damit wir Schwarze Seidenstoffe von Mk. 1.25 bis 18.65 p Met (ca. 150 verseh. 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Wir wollen nicht wünschen, daß es dahin komme, denn reine Naturprodukte sind im Allgemeinen der Gesundheit zuträglicher als die Ersatzmittel, obgleich Thierversuche ergeben haben, daß das Sacharin in größeren Gaben nicht schädlich wirkt. — Von Minnie Hauk erzählen amerikanische Blätter allen Ernstes folgende seltsame Geschichte: Die Sängerin erregte in Tin-Cup, einem Orte im Staate Arizona (Neu-Mexiko), wo sie Vorstellungen gab, einen solchen Enthusiasmus, daß 12 Häuptlinge des halbwilden Stammes der Apachen nach Schluß einer dieser Vorstellungen unter sich das Loos darüber zogen, welchem von ihnen die gefeierte Sängerin als „Hausfrau" angehören sollte. Minute Hauk mußte sich der ihr zugedachten Ehre noch in derselben Nacht durch schleunige Flucht entziehen. — sBedenkliches Zeichens „Du, Hedwig, freue Dich, Mama hat eben einen Brief erhalten: Großmutter kommt nächste Woche." — „O weh, da bekommen wir gewiß wieder einen kleinen Bruder." Verwischtes. Bonn. Nach einer Meldung der „BonnerZlg." soll im Laufe des kommenden Jahres hlerselbst von altkatholischer Seile em Asyl zur Erziehung von Knaben gegründet werden. Das Streben der Anstalt soll daraus gerichtet sein, die übernommenen Pflegesöhne durch eine sittlich strenge, auf religiöser Grundlage beruhende Erziehung zu tüchtigen, charakterfesten Männern heranzubilden und ihnen durch den Besuch guter Schulen und durch sonstigen Unterricht eine Bildung zu geben, welche ihnen den Em- tritt in's bürgerliche Leben erleichtern soll. Es werden evangelische und altkatholische Knaben Ausnahme finden, vorzugsweise Waisenkinder, dann aber auch Sohne solcher gebildeten und mittellosen Eltern, welche in ihrer Nähe keine Gelegenheit zur Ausbildung derselben haben. Besondere Berücksichtigung soll den Söhnen allkatholischer Geistlichen und Beamten zu Theil werden. — ^Zucker aus Steinkohle.^ In einer der neuesten Nummern von „Schorers Familienblatt" finden wir folgende Mittheilung: Die Darstellung der prachtvollsten Farben aus dem Theer der Steinkohlen erscheint uns heute als fein Wunder der Chemie mehr, weil wir mit den aufdringlichen Anilinfarben und ihrer Herkunft, nach Md nach vertraut geworden sind, daß aber nunmehr auch ein neuer Süßstoff aus gewissen Bepandtheilen des früher fast werthlosen, jetzt kostbaren Sieinkohlentheers gewonnen wird, überraschte selbst die unerschrockenen Männer vom Fach. Auf der Antwerpener Weltausstellung des Jahres 1885 ward in der deutschen Abtheilung zum ersten Male ein Stoff an die Oeffentlichkeit gebracht, den sein Entdecker Dr. Fahlberg in Newyork mit dem Namen Sacharin belegt hat, weil der chemische'Name zu chinesisch klingt, als daß er dem großen Publikum jemals geläufig werden könnte, nämlich: Anhydroortho-Sulfamin-Benzoesäure. Das Sacharin bildet ein weißes Pulver vom Aussehen des gestoßenen Zuckers, löst sich leicht in kochendem, schwerer dagegen in kaltem Wasser und ist von einer geradezu unglaublichen Süßigkeit. In einer homöopathischen Verdünnung von einem Theil Sacharin mit zehntausend Theilen Master schmeckt dasselbe noch stark süß. Diese ungeheure Süßigkeit ist nun von großer Be- leutung denn man wird, obgleich das Sacharin noch sehr hoch im Preise steht, es 21. Dezember 22. 23. 28. 29. 30. 31. w F™7 Die Einleger werden daher aufgefordert, Ahr- Schuldscheine vorzulegen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf orts- i Mche Weise bekannt machen zu lassen. Ließen, den 27. November 1886. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Fr. Hü ff er, 8984 Photographie-Albums, CD — V> = CD Lampenschirme. Modellir-Cartons Albert Behrend. ' 8513 Große Auswahl in allen Sorten ivroße AuvwayL tn auen dorren Damen und Herren Zugstiefeln. | Am Besten kauft man schon einen guten Dawen-Augstiefel von Mk. &♦— I > |L nn pinp.it nuten, herben ßmen:^uatltefel von Mk« 6*^5 an: I ■UZV, M MEDAILLE auch Eingang Wettergasse. 8909 Einen nur neue X8L8 CD CD Portemonnaies, Feuerzeuge, Jugendschriften und Märchenbücher, Bilderbogen, gemalt u. ungern. Parfümerien und Toilettemittel von s. Gk Mouson & Co. in Frankfurt a. M. und Treu & Nuplisch in Berlin offerirt das Drogengescliäft von Otto Schaaf, Seltersweg 39. 7370 Mk. S an. Wollene Schuhwaaren, tS""""6 L. 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Die Turnhalle wird um 4 Uhr geöffnet. Gießen, den 14. December 1886. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt: Dr. Naumann. Christbescheerung des Vereins Jugendfreund Gießen. Nächsten Sonntag, den 19 Deeember, Abends y28 Uhr, fjnbet in der Turnhalle der höheren Mädchenschule — Schillerstraße — die Christbefcheerung an arme Kinder statt. Freunde unseres Vereins, sowie die Mitglieder werden hierzu eingeladen. __________Der Borstand. 4h IlirislIicsfhiTi'iiii!’'. G Am 1. Weihnachtsfeiertage, Abend) '/2S Uhr, findet die Christbefcheerung an die Kinder verstorbener Kameraden des Krieger- Vereins im Saale des Cafg Leib (Gühlholtz) statt. Hierbei findet eine Verloosung von Gegenständen unter diejenigen Mitglieder statt, welche bis zum Freitag den 24. December, Nachmittags 4 Uhr, an Kamerad Löwenstein, Schloßgasse 9 — 50 Pfennig zum Ankauf der- selben eingezahlt haben.___________________________ 9018 Geschästsverlegüngl Von heute an befindet sich meine Restauration und Küferei Rerchensand-Bahnhofstraße Rr. 413. 8895 Achtungsvoll J. Thoma. 8973 Ein Mädchen, welches kochen kann, sogleich gesucht. ____ Westanlage 21. Möbeltransport von J. Kessler, k Canzl ei berg 9. Umzüge werden besorgt mit und ohne Umladung und unter Garantie bei billigster Berechnung-421 Maschinenstrickerei von Carl Pietsch Nshrungsbrrg. Anfertigung aller Arten Herren-, Damen- und Kinderftrümpfe, Socken, Beinlängen, in Wolle, Baumwolle u. Mgonia, Jacken, Gamaschen re. Anstricken von Strümpfen u Socken. 7577 Ein mit den nöthigen Bor- kenntniffen versehener junger Mann wird zu sofortigem Eintritt in ein hiesiges AabrikgeschLst in die Lehre gesucht. Selbstgeschriebene Offerten sind bei der Exped. d. Bl. einzureichen. 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