)S 8 Uhr, !!cc* 'Je. gg* eße» >eä Sotflanbe#. mnfiwn. d gebeten, ' Anzeigen. f>cn empffebit w im Mergerstrck 18._ Arbeiter [ Einige Jage gesucht. !!£• d- Bl. 8i5Q erhält dauernde Wi?er,_Mlihlgaffe. r Mann übernimmt t Geschäftsbüchern, thdie Arbeiten, avdi) bauernten Somptoir- innebmen. 'e Jk. 2010 an die ,„i,ben durchdit Qflrttn en Saale. 8. und Mittwoch November: * Soiree Der Ouartttt- certlänger Hoffmann, Küster, atz und Hanke. - KasseWreis 75 4 rher bei Herrn Gust, iplatz. $"ö t^em^PrograuM. «hmacher. m #treyn9 TTöppeneiTfowiTehr । vertrauter Mger f auf la- Zeugnisse, tember a. c- in einem sieb? man unter Nr. ^Bl^atMben-___ Von heute an Fockbitt aS der beliebt'” wi-tone?; born. ,»Ä 270 Freitag dm 19. Member loco* ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt fü dm Kreis Gießen. --------------------------------------------------------------------------------------------------- Prei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. grafte 7. Erscheint täglich mit Ausnahme kS MontagS. 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Lahn Lang-Göns Großen-Buseck Alten-Buseck Rödgen Annerod Oppenrod Lich Albach Hattenrod Ettingshausen Rieder-Bessingen Rtünster Eberstadt mit Arnsburg Ober-Hörgern Holzheim Grüningen Dorf-Gill Muschenheim m. Hof-Gm Birklar 1 4548 16. 1 4358 18. 1 4502 19. 1 4237 17. VI. Wahlbezirk Staufenberg Lollar Ruttershausen Daubringen Mainzlar Treis a. d. Lda. (Staufenberg) 623 2 VIII. Wahlbezirk (Grünberg) Grünberg , Beltershain ^lo E Allertshausen Beuern Bersrod Winnerod Reinhardshain Saaten Lindenstruth Burkhardsfelden Harbach 5. 4. 2. 6. Bevollmächtigte der Gemeinde- Vorstände 1. 1. 1. 2. 2. 1. 3. 4. 2. 1. 2. 1. 2. 3. 1 XIII. Wahlbezirk (H- Langsdorf Bettenhausen Bellersheim Obbornhofen Utphe Trais-Horloff Steinheim Rabertshausen Inheiden I. Wahlbezirk (Gießen) ließen 4 19002 Stadtvorstand. XI. Wahlbezirk (Eberstadt) i XII. Wahlbezirk (Hu Hungen Ober-Bessingen Röthges Ronnenroth Vtllingen Langd Rodheim mit Hof-Graß IX. Wahlbezirk (Reiskirchen) 706 6. *«*. »•«» »«f««“»“ <*• “• •— e,Üni,St?”:mH.Ä Ä* "" “ W|S,K ***■ Betreffend: Die Wahlen zum Kreistag des Kreises Gießen, hier duy die Bevollmächtigten der Gemeindevorstände 1225 617 514 315 1 4355 306 158 332 414. 606 204 1 4484 346 483 657 1 4491 X Wahlbezirk (Lich) 2550 3. 1. k 4. 2. 1. 1. 2. 1. 2. 1. 19. VII. Wahlbezirk (Londorf) Londorf £69 Allendorf a. d. Lda. 1074 Kesselbach o92 Odenhausen m. Appenborn 294 47 b V. Wahlbezirk (Großen-Buseck) Watzenborn m. Steinberg 1462 Leihgestern 1080 -Garbenteich bvi Hausen 654 Steinbach 1006, 1 4586 223 240 998 390 30 283 429 289 543 366 1 4497 Bekanntmahung. Da der Kreis Gießen nach dem Ecgebniß der Volkszählung vom 1. Decemer v. I. ‘’befiJbe'n °°^nerniftL 19°des genannten Art. 14 der Kreisordnung der Kreistag für di- Folge aus 24 - statt, nue b.sh-r as 21 ~ ^ Wahlbezirke vorzunehmen- Gesetzes nach einer solchen wesentlichen Veränderung in der Einwohnerzahl eines Kcerse die Gemeinden des Kreises so wie dieselben zu Nachdem dies durch Beschluß des Kreistags vom 13. l. Mts. geschehen ist, oird das Verzeich ß wählenden Bevollmächtigten nadj« neuen Wbejirfen Bereinigt fütb mit Angabe bet ®in»ofaerjrffat unbita W«’fg^fllS0eoÄ* zu wählen sind, während in jedem stehend unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß im Wahlbezirk Gtgen vier »rersiagsaog anderen Wahlbezirk je ein Abgeordneter gewählt wird. . ... «äblenden Kreistagsabgeordneten sind binnen einer Beschwerden gegen die Mdung der Wahlbezirke, sowie die Vertheilung denselben zu ah^enve Berichtigung des nachstehenden Ver« unerstrecklichen Frist von vier Wochen nach Ausgabe dieses Blattes an den Provmzialtg zulässig. Sonstige Anträge au, w zeichmsses sind innerhalb der gleichen Frist bei der unterzeichneten Stelle anzubrmgen. Gießen, bett 16. November 1S86. Der Kreisaurschuß des Kr.ses Gießen- 4350 18. gaen Stadt) 1297 5. 403 2. 279 1. 350 1. 900 4. 624 2. 340 1. 4193 16. Ingen Land) 920 4. 418 2. 580 2. 553 2. 510 2. 282 1. 492 2. 201 1. 357 1. 4313 17. U-b-rnahme d-r Bäume durch das Personal der Baubehörden frühzeitig in der Baumschule eines zuverlässigen Züchters schon vor dem Ausgraben stattsind-n und die Anlieferung alsdann strengstens überwacht werdem Zur Annahme dürfen nur spat blühende, spätreisende, hochgehend- und am Fuße (nicht an d-r Krone) °-r-d-tte Sorten gelangen, welche 2,0-2,20 m Stammhohe, Mindestens 2 =m nuttlere Stamm- stätte, gesunden, graben und --mischen (nicht walzenförmigen) Wuchs, vorzügliche B-wurzelung, ein- vollständig ausgebildete Krone (mittlerer L-itzw-ig mit vier bis fünf Nebenzweigen) besitzen und im Ucbrigen frei von allen schadhaften Stellen sind. Da für das Gedeihen der Obstbäume die Auswahl geeigneter Sorten in erster Linie zu b-rücksichtig-n und von allergrößter Wichtigkeit ist, wurde den Kr-.sbau°mtern ein Verzeichniß der bei Straßenpflanzungen zu wählenden Aepfelforten uritgetheilt.^ Dasselbe nimmt Rücksicht auf Pflanzung in verschiedener Höhenlage und Bodenart und bezeichnet außerdem auch die besonders spätblühenden Sorten, welche der Spatfruchte halber für Niederungen zu wählen sind. Bei dem Pflanzen soll beachtet werden, daß die Baumgruben in ausreichender Größe bereits längere Zeit vorher fertiggestellt worden sind -späterhin eine erhebliche Nachsenkung nicht mehr eintreten, vor zu tiefem Pflanzen aber nicht genug gewarnt werden kann. Auch bei R-g-nw-tt-r u^ »ek°r-n-m Boden ist bas Pflanzen ru vermeiden. — Der unter Anweisung erneS Sachverständigen mit nner Sorgfalt a-vstauzt- Baum ist an di- aus 70-80 cm in den Boden -mg-si-ckt-, nicht unter 7 hi« 8 cm stark- von d-r Rind- und Unebenh-iten b-trcitc Baumstange ,ur die Tauer h r kennte nur aam lof" an Ubängm, damit derselbe den unausbleiblichen kleineren Nachsenkungen des Erdreichs ungehindert folgen kann. Das Festbinden des Baumes mit einer ausreichenden Anzahl von Bändern stnb-t erst nach -migen stärkeren Regengüssen in der Weise statt, dotz -in v°llk°mm-n grad-r und senkrech -r Wuchs d-st-lb-n erzielt wird. Nach -rsolgt-m Kronenschnrtt ist d-r Baumpfahl unter Deutschland. Darmstadt, 17. November. Se. Königs. Hoheit der Großherzog hoben entnehmen: welche vornehmlich Aepfelbäume sein müssen, soll D-r Bezug der Pflanzling-, w-Ich^nw-lichst rauh-r - s°wer' immer tbunlub -„“uäft^u„0a’Ieu§Ju(*1ieSen sind Bäume, welche au, tief- Lage stattsinden. Don der -verpst nz g s beranaexoaen worden sind und gründigem, humusreichen Boden in s französischen und belgischen Setz- insbesondere alle vielfach in den Handel Die[jad) mit Blutlaus linge, welche für unser Klrma: z 6 ingwerthiges Material, welches zudem einer behaftet sind. Damtt ungeelgn g zur Meldung von Weiterungen im Voraus ”'b“ ” regel; Licht- 'dreich in die legung tbaum- sentlich le ein; i'ungen ig und en auf s mit; r. w ^te erwähnte ministerielle Verfügung trifft fernerhin Bestimmung über zuhaltende Pflanzweite, über die Art der Vergebung der hierher gehörigen Lie und Unterhaltungsarbeiten, sowie über die Beschaffung der zur Baumpflan? -Pflege erforderlichen Gerätschaften und Werkzeuge und verweist im Weit speclelle Instructionen für Straßenpflanzungen, welche den Kreisbauämtern Den geteilt worden find. Telegraphische Depeschen. Wolff's telcgr. Correspondenz-Bureau. England. London, 17. November. Die Regierung beschloß, die Versammlung der Soeraltflen nächsten Sonntag zu gestatten. Den Behörden sind indessen wr den Fall von Ruhestörungen die nöthigen Vollmachten ertheilt. Fünf Bataillone Garden nebst Artillerie und Kavallerie mit erforderlicher Munition m zum etwaigen Einschreiten bereit. Einer Deputation der SocialNen ist g'st.lttet, sich zur Wohnung Lord Salisbury's zu begeben, aber ohne dabei von größeren Menschenmenge begleitet zu sein. getroffenen Maßnahmen, sowie die in der Letztzeit stattgehabten rifachen praktischen Anweisungen und Belehrungen durch Sachverständige an Ort un Stelle sprechen für eine gedeihliche Entwickelung dieses wichtigen Zweiges der Straßen- unterbaltung und siiid umsomehr mit Freuden zu begrüßen, als schöne O ' Pflanzungen an den Straßen als nachahmenswerlhes Vorbild dienen und ganz n Sur Hebung und Förderung des so sehr lukrativen Obstbaues beitragen. Berlin, 17. November. Die Fraktionen des Reichstages treten.« ul6 bevorstehende Session mit folgendem Bestände: Deutschconservative 74, Deutsche Rerchspartei 27, Centrum 106 (gegen 107; in Folge der Mandatönied-leauna des Frhrn. Dr. v. Papius, 1. Unterfranken), Polen 15, Nattonallibeale 51 (gegen 50; im Wahlkreise 3. Marienwerder wurde Hobrecht für den in Frühjahr verstorbenen Polen v. Lyskowski gewählt), Deutschsreistnnigs 65,Volks- parrer 6 (gegen 7, Köpfer legte sein Mandat nieder im 11. Großherogthum Baden), Socialdemokraten 25, bei keiner Fraktion 25 (gegen 24 in der vorigen Session, Johannsen ist für den verstorbenen Dänen Junggreen dazugekfmmen). Drel Mandate sind gegenwärtig noch erledigt: 1. Berlin durch diu Tod L. Löwes und die bereits erwähnten 1. Unterfranken und 11. Baden, i allen Umständen 2—3 em unterhalb der Krone abzuschneiden, weil sonst der mäßige Ausbildung absolut nicht herbeigeführt werden kann. , Um die jungen Bäume gegen Beschädigungen zu schützen, sind dieselberlsbald nach ihrer Verpflanzung mit Dornen, Reisern oder Ginstern in nicht allzvichter nnd fester Lage derart anzubinden, daß dabei die Baumrinde nicht beschädigt u Licht- rvre Luftzutritt nicht gänzlich abgeschlossen wird. Eine Baumscheibe von mrestens 1 m Durchmesser ist immerwährend von Gras und Unkraut frei und das dreich locker zu erhalten und Sorge dafür zu tragen, daß das Abwasser derStraße nut feinen Dungstoffen dieser Stelle zugeleitet und daselbst zur Einsickeng ge; bracht wird. i Zur Erzielung einer kräftigen pyramidalen Krone ist erforderlich, aß die Bäumchen 4-5 Jahre lang unter Entfernung, bezw. Kürzung aller für dei Aus- blidung entbehrlichen Zweige von sachkundiger Hand in jedem Frühjahrikrästig zuruckgeschnitten werden, für spätere Jahre genügt dann die zeitweise BeseitiMa des entbehrlichen Gehölzes. ” D Eine gründliche Untersuchung aller Obstbäume soll seitens des (staßen- unterhaltungspersonals mindestens alljährlich einmal stattfinden; Krebswuirn sind dabei sorgfältig auszuschneiden und zu verstreichen, die Rinde von allen Abblätl ungen ^",/binigen und Blutlaus-Colonien auf das Sorgfältigste zu zerstören (am wiramsten mtt Pinsel und Weingeist); außerdem emvfiehlt sich ein Anstrich mit Kalkilch an trockenen Herbsttagen. Raupennester sind immerwährend sorgfältigst abzulfn und zu verbrennen; die Zuwanderung von Raupen aus benachbarten Pflanzung kann durch Herstellung von ca. 5 cm breiten sogenannten Klebgürteln aus Bruntaleim verhütet werden. Berlin, 17. November. Der Kaiser hat sich ein wenig erkältet; er schlief deß- halb etwas länger und stand kurz vor 11 Uhr auf. — Der Kaiser, dessen Heiserkeit sich gebessert hat, empfing Mittags die Vorträge Perponcher's und Wilmowski's. — Die „Nordd. Allg. Ztg." weist auf die auf Grund der kirchenpolitischm Novelle vom 21 Mai erfolgte Wiedereröffnung der theologischen Lehranstalten in Fulda und Trier hin, welche der Eultusminister mittelst der vorgeschriebenen Bekanntmachung für geeignet zur wissenschaftlichen Vorbildung der Geistlichen erklärt hat, und fügt hinzu: die Wiedereröffnung der gleichartigen Anstalten in Paderborn und Hildesheim werde vorläufig nicht erfolgen können, da noch bauliche Einrichtungen nothwendig seien, deren Ausführung voraussichtlich einige Zeit erfordere. Berlin, 17. November. Bei den hiesigen Stadtoerordneten-Ersatzwahlen sind gewählt: Friedmann, Tobias, Brömel, Frentzel (sämmtlich freisinnig) und Bernari (Bürgerpartei). — Der „Kreuz; Zeitung" zufolge ist die Ernennung des Ministerialdirectors Schulz zum Unterstaatssecretär des Handelsministeriums erfolgt. Altona, 18. November. Das Erkennt»iß der Strafkammer des Landgerichts in dem hier verhandelten Socialistenproceß lautet gegen die Angeklagten Saß, Knuth, Jensen, Hopp, Raffow, Heidrich und Thomas auf je 1 Jahr, gegen Wede auf 1 Jahr und 2 Monate Gefängniß wegen Vergehens gegen § 129 der Str.-G.-B. und Ver; breitung socialistischer Schriften, gegen Stein auf 2 Monate Gefängniß wegen Verbreitung socialistischer Schriften. Athen, 17. November. In der gestrigen Kammersitzung verlangten mehrere Deputirte der Oppositionspartei die Vorlage der Correspondenz in Betreff der Vorgänge an der Grenze während der über Griechenland verhängten Blokade. Trikupis verweigerte die Vorlage und stellte die Eabinetsfrage. Die Opposition verließ die Sitzung und die Abstimmung wurde vertagt. — In der Kammer erklärte Trikupis, da die Kammer gestern abgelehnt habe, über die Vertrauensfrage abzustimmen, somit eine oppositionelle Haltung einzunehmen scheine, werde die Regierung bis morgen sich von den Sitzungen fernhalten. Die definitive Entscheidung des Ministeriums wird morgen erwartet. L v ik G l t 6« Gießen, 17. Novbr. sTheaterfl Die zweite Vorstellung der Rudolph'schen Gesellschaft brachte gestern Abend die allerliebste Posse „Der Mann im Monde" und wurden Stuck und Künstler vorn zahlreich erschienenen Publikum mit großem Beifall ausgezeichnet. Der vorzügliche Ruf, welcher der Gesellschaft vorausging, hat sich hier glänzend bewährt und ist uns wohl erklärlich, daß sich ein sehr exquisites Ensemble überall die Sympathien des Publikums im Sturme erobern muß, denn es wurde von allen Darstellern mit großer Freudigkeit und Hingebung gespielt. Ein trefflicher Komiker ist Herr Becker, schlagfertig und voller Witz und dabei stets natürlich und ohne Uebertreibung. Seine Partnerin, Fräulein Hartmann fvielt ihre Soubrettenrollen ganz charmant und ist Besitzerin einer sehr schönen Stimm/ Die allerliebste Erscheinung der jungen Künstlerin kommt ihr für muntere Rollen ganz besonders zu statten. Auch die Damen Reidner, Fricke, Hoh gart und Schrader zeichneten sich vortheilhaft aus und wurden durch die Herren Schröder, Langwald, Lehmann und Banse in ihrem Spiele bestens unterstützt. Das flotte Spiel der liebenswürdigen Künstlerschaar wird ihr bald das Interesse unserer Theaterfreunde voll und ganz entgegenbringen, namentlich wenn die Herren sich bestreben etwas langfamer und nicht so sehr laut zu sprechen. Am Freitag Abend wird die amüsante Firma „Doctor Klaus u. Lubowsky" ihre Karte bei uns abgeben. Die große Beliebtheit dieses Lustspiels mit seinen weltbekannten Scherzen dürste eine große Anziehungskraft auf das Publikum ausüben- feiner vorzüglichen Aufführung seitens unserer Künstler darf man wohl mit Bestimmtheit entgegensehen. Gießen, 18.November. Die Leipziger Quartett- und Concertsänger, welche am Dienstag in Stein's Garten concertiren, erfreuen sich überall, wo dieselben auftraten, eines regen Beifalls. So berichten die „Leipz. Nachrichten": Ein Besuch der humoristischen Soireen dieser länger bietet eine Reihe von Genüssen, deren eigenartiger Wirkung sich selbst der ärgste Misanthrop nicht zu entziehen vermag. Wenn die stimmbegabten Herren Platt und Hofmann das Abt'scheDuett „Frühlingsgruß" oder durch die Herren Eyle und Küster verstärkt, vierstimmig ihre hübschen Com- positionen vortragen, so folgt ihnen sicher brausender Beifall. Und die Herren Hanke, Maaß und Frische erst nehmen mit der gelungenen Wiedergabe ihrer Couplets die Lachlust der Hörer vollends für sich in Anspruch, lieber das humoristisch-musikalische Ensemble „Die musikalischen Klapphörner" aber können wir gar nicht reden — man muß dasselbe hören, um einen Begriff von der wohlthätigen Wirkung zu bekommen, den die treffliche Sängerschaar auf das Zwerchfell der Hörer auszuüben im Stande ist. Gießen, 18. November. Heute Mittag 12 Uhr entsprang einem Gefangenenwärter em jugendlicher Gefangener, welcher zur Vernehmung in das Justizgebäude vorgeführt war. Der Flüchtling wandte sich nach der Schoor und setzte dort über den Graben, verfolgt von dem Wärter und einer Menge Menschen, welche durch das Geschrei desselben aufmerksam geworden. In dem neben dem Casernenturnplatz. gelegenen Gemüsegarten wurde der Bursche von mehreren aus dem Casernenhofe herbeigeeilten Soldaten ergriffen und wieder über den Schoorgraben an den Gefangenenwärter zurückbefördert, bei welcher Gelegenheit er ein kaltes Bad nahm. i H Jü i OH t X Darmstadt, 17. November. Der gestern Abend zu Ehren unseres wieder- gewählten Oberbürgermeisters von sämmtlichen Vereinen unserer Stadt arrangirte Fackelzug setzte sich unter Vorantritt der Capelle Hilge, sowie unserer Feuerwehr nach dem Stadthause in Bewegung. Daselbst hatten sich bereits der ganze Stadtvorstand, sowie eine ungeheuere Menschenmasse eingefunden, welche den Oberbürgermeister begrüßten. Nach dem Vortrag einiger Gesangsstücke hielt der Vorsitzende des Maintbal- sängerbundes Rentner Klein eine Ansprache an Herrn Ohly, worin er dem Wunsche Ausdruck gab, derselbe möge noch lange in ungeschwächter Gesundheit zum Nutzen unserer Stadt fein Amt bekleiden. Herr Ohly erwiederte sichtlich ergriffen, wie es ihn freue, daß man von allen Seiten ihm Beweise der Anerkennung seiner Thätigkeit spende. Für ihn gäbe es nur ein Ziel und das fei, die Hebung Darmstadts in die Reihe der Städte, welche auf dem Gebiete commercialer und communnler Thätigkeit uns ein Muster feien. Mit Hilfe der Stadtverordneten und feiner schwachen Kräfte möge es ihm gelingen, fein Ziel zu erreichen. Hierauf bringe er ein Hoch aus. Nach Beendigung der Serenade fand eine gemächliche Vereinigung im Saalbau statt. — Heute Morgen brachten die hiesigen Militärmusiken dem Fürsten von Bulgarien, aus Anlaß des Jahrestages der Schlacht von Slivnitza eine Morgen-Serenade. A Mainz, 17. November. Einer der beiden Landtagsobgeordneten für Mainz,. Herr Ullrich in Offenbach, ist bekanntlich in Freiberg mit Bebel und Genossen zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Nachdem ein Gesuch um Verbüßung der Strafe in Hessen von der Staatsanwaltschaft abgelehnt worden, hat Herr Ullrich die Aufforderung bekommen, sich zur Verbüßung seiner Strafe spätestens am 15. d. Mts. im Gefängniß in Zwickau einzufinden, ansonsten feine Verhaftung stattfinden würde. Herr Ullrich ist dieser Aufforderung nicht nachgekommen unb hat der Staatsanwaltschaft mitgetheilt, daß er aus geschäftlichen Rücksichten vorerst auch die Strafe nicht antrete. Gegen die angedrohte Verhaftung ist Herr Ullrich in seiner Eigenschaft als Mitglied des hessischen Landtags nächster Zeit durch die Verfassung geschützt, welche eine Verhaftung eines Kammermitgliedes während der Legislaturperiode nur mit ausdrücklicher Ermächtigung der Kammer zuläßt. Die Kammer wird zwar schwerlich einen Antrag auf Verhaftung des Herrn Ullrich ablchnen, aber bis zu deren Zusammentritt und Beratung und Beschlußfassung eines diesbezüglichen Antrags gehl immer noch einige Zeit hin, in welcher Herr Ullrich ungestört die goldene Freiheit genießen kann. — Seit Anfang dieser Woche ist hier eine Prioatbriesbeförderung der Stadtbriefe in Betrieb Die Frankatur per Brief beträgt 2 Pfg. Ob sich die Einrichtung bewährt und renhrt, bleibt abzuwarten. — Nächsten Samstag und Sonntag findet hier nach bem Vorbild von Köln, Darmstadt unb Frankfurt zum Besten der Armen in der ^StadtHalle" ein Jahrmarkt statt, zu welchem riesige Vorbereitungen getroffen werden, weiten Raume der Halle bieten heute schon ein buntes Aussehen. Schießbuden, Reitschulen, ländliche Wirthschaften unb sonstige Jahrmaiktsscenen sind geschmackvoll und nut Geschick plackt. Verkäuferinnen in den Verkaufsbuden sind die Damen ans den ersten Familien hier. ~ D^ukfurt a. M., 17. November. In Betreff der massenhaften Soclaliften - Verhas 1 uligen der letzten Tage ist heute zu berichten, daß dieselben auch zu einer Ausweisung geführt haben, die einen österreichischen Untertban, den Schuhmacher Maritschko, betroffen haben. Bei demselben fand eine Haussuchung ftatt, die den Verdacht agitatorischer socialistischer Thätigkeit bestätigt zu haben scheint, denn es wurde Maritschko aufgegeben, binnen zweimal vierundzwanzig Stunden unsere ®taot zu verlassen. — Die verhafteten Socialisten bewohnen nach wie vor unfreiwillig die Zellen des neuen Polizeigefängmsses auf der Zeil und werden jedenfalls nicht vor der vollständigen Beendigung der Vernehmungen auf freien Fuß gesetzt werden. Die Beerdigung des durch einen Sprung aus dem Fenster des vierten Stocks um'S Leben gekommenen «Locmlisten Schäfer hat am Montag früh auf Anordnung der Polizei- behorde in aller Stille ftattgefunben. deinen Parteigenossen muß die beschleunigte Beerdlgung vollständig unbekannt gewesen fein, beim am Montag Abenb erschien in einem hiesigen Blatte eine „Die Frankfurter Socialdemokratie" unterzeichnete große i"nn°nci 2 * * * * * * 9 * * * * 14, welcher unter Hinweis auf bie bekannten Vorgänge bei der Beerdigung des Ciseleurs Hugo Hiller (Friebhoss-Affaire) die Parteigenossen dringend ersucht wurden, sich bei der Beerdigung Schäfers nicht zu betheiligen, damit derartige Vorkommnisse einfach vermieden würben." — Man sieht, unsere Socialisten haben es ver- stanbeil, aus der Friebhoss-Affaire eine Lehre zu ziehen! ., Köln, 17. November. Im äußersten Bering der Neustadt, da wo bie Zül- prcherstraße bie zweite Ringstraße burchschneibet, stürzte heute Nachmittag 3V4 Uhr der £HntertI)ell eines dreistöckigen, im Bau begriffenen unb bis auf bas Dach fertig- gestellten Hauses ein, bie darin beschäftigten Maurer unb Schreiner begrabend. Die Feuerwehr war in wenigen Minuten zur Stelle unb nahm bie Rettungsarbeit'en mit aller Energie in Angriff, lieber zwei Stunden der anstrengendsten Thätigkeit erforderte es, ms die letzten Opfer der Katastrophe zu Tage gefördert waren. Ein'Maurer unb em Schreiner sind tobt , fünf Schwerverletzte liegen im Hospital. Für einen beliebteren ist keine Lebenshoffnung mehr oorhanben. Zweien hat man bereits ein Bein amputirt. Tas Unglück kam plötzlich ohne jedes Vorzeichen. Viele geben bem un- oltben unb überhasteten Bauen bie Schulb. Das Nähere darüber wird wohl bie Untersuchung klarstellen. Thatsachlich aber staub bas Haus auf keinem sehr festen Untergrund, fonbern mit den Fundamenten hoch über dem Erdboden hervorragend in ^erraluspalte. Der Zusammensturz geschah in dem Augenblicke, als eben ein Eisenbahnzllg an der Unglucksstelle vorbeifauste. Gegen Abend eilten auch die Moniere von Deutz zur Hilfe herbei. Sie traten aber nicht mehr in Action, da man eben den letzten ~obten hervorgeholt hatte. (Nach einer anderen Privatmeldung sollen 14 Leute verunglückt fein.) gj , _ . “ den Hofjagden in Letzlingen wurden erlegt 626 Stück Hochwild, und ° Fuchse Auf die Strecke des Kaisers entfielen: 3 Hirsche, 3 Stück Rothwild, 18 Schaufler, 9 Stück Damwild, 15 Sauen; Großfürst Wladimir von Rußland erlegte 29 Schaufler, 16 Stück Damwild, 21 (Sauen; Prinz Ludwig ' 4 Stück .Damroilb, 4 (Sauen; der deutsche Kronprinz 25 Schaufler, 9 Sauen; Prinz Heinrich von Preckßen 1 Hirsch, 13 Schaufler, 6 Stück Damwild, 10 Sauen. ~ Unter der Ueberschrift „Das kleinste Land" erhält die „Leipz. Ztg." folgende Mittheilung. „Bekanntlich gelten bis jetzt die Fürstenthümer Lichtenstein, San Marino und Monaco für die kleinsten Länder Europas. Dies dürfte jedoch ein geographischer Jrrthnm fein, denn wahrend diese hinsichtlich ihrer Größe doch noch immer nach Dehiff-nachrichten. Bremen, 17. November. sPer transatlantischen Telegravh.^ Der Postdampfei 'v. x. -- .1 > ...l i ..ifX... Of ... i mol rtttl Werra, Ecwt. R. Buisius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am , 7. ^toveinber von Bremen und am 8. November von Southampton abgegangen war, , ist gestern 4 Uhr Nachmiltags wohlbehalten in Neywork angekommcn. BHIig und doch hoch- zu billigsten Preisen. * 8273 Keikgeöolenes. [8287 werden verkauft im 21. Marktplatz 21. 8227 Kanzleiberg. 6803 N e u st a d t 3 3. 8278 -- o oq JPerd« Drehe* 21 Marktplatz 21. 8290 feine Qualität Burgunder-Punsch Rum-Punsch | Arac-Punsch Ananas-Punsch Erdbeer-Punsch Allgemeiner Anzeiger türkische Zwetschen, Heue Brünellen, Äpfeisiiaen schöne Frucht, eingetroffen bei Ferd. Drebes, DicnStag den 23. November, tltachmittags 2 Uhr, werden im „Darmstädter Haus" die zur Becker' schen Konkursmasse gehörigen Möbel, einige fast neue Betten mit Sprungfeder- und Seegras-Matratzen, «leider und Weißzeug versteigert. ->nr A'iftrag der Konkursoermaltung: 828^ F. Hoffmann. empfehlen Brillen und Pincenez in Gold, Silber, Nickel und Stahl, Theater- und Reiseperspektive, Anewid- und Kuecksilber- Baroweter, Stuben-, Fenfier-, Bads und Fieber-Thermometer, Thermometrographen (System Bi?), Laterna magiea mit Bildern, Stereoskope, sowie Microikope und PantoSkope (Vergrößerungsapparate für Photographien), Sriefwagen, Dampfmaschinen, sowie sammtliche optische Gegenstände. Reißzeuge in Messing und Neusilber. 8268 Reparaturen prompt und billrg. Duabratmeilm messen und die Einwodner noch nach Tausenden^ oder wenigsten, nach Hunderten zählen, liegt im östlichen Theile des Herzogtums Hacksen- Altenburg em Miniaturländchen — ob mit monarchischer oder republikanischer Verfapung hat nom nicht festgestellt werden können — welches nur wenige Quadratmeter umfaßt uno dessen Einwohnerzahl sich augenblicklich auf nur 14 Personen beläutt. irme ötunbe vom Bade Ronneburg nämlich und zehn Minuten vom Fufee des •^1161-0^0(9, einem Spröfeling des ooigtländischen Berglandes, der höchsten Erhebung des r^. stkrelses, 358 Meter über dem Spiegel der Ostsee, von dem aus man einen Blick über stchszeyn Ouadratmeilen in acht Herrenländer hat, liegt die circa 450 Einwohner zahlende und 45 Feuerstellen enthaltende Ortschaft Rückersdorf, von welcher zwölf Gehöfte nut den dazu gehörigen Feldgrundstücken, eine Enclave des Königreichs Sachsen buben, und zwar so, daß abwechselnd ein Besitzthum sächsisch, das andere altenburgisch rst. Welcher der beiden Staaten Eigenthumsrecht an Pfarre, Kirche und Schule hat, ist noch mast aufgeklärt. Während das Patronatsrecht über die Pfarre von dem im Elsterthal m der Nähe Geras belegenen sächsischen Rittergute Liebschwitz ausgeübt wird, liegt das der Schule und die Verwaltung der geistlichen Anstalten seit längeren Zähren ledtgUch in den Händen des altenburgischen Ministeriums, während in früheren .gelten betbe Staaten ihr fürsorgendes Auge auf dieselben richteten. Hier nun, im östlichen Eheste des Dorfes, liegen an kahler, senkrecht abfallender Bergeshalde zwei Häuser nut den dazu gehörigen Wirthschaftsgebäuden, von denen Siiemant) weiß, auf wessen Grund und Boden sie errichtet sind und auf welche seit nicht festzustellenden Zelten Niemand Anspruch erhoben hat. Tie Bewobner derselben, im Gefühle ihrer politischen Verlassenheit, suchten ihr Heimathsrechk dadurch aussindig zu machen, daß sie jebem der in Betracht kommenden Staaten Steuern anboten; allein, trotzdem Steuern nicht verschmäht zu werden pstegen, wurden ihnen dieselben von beiden wieder zuruckgegeben. Keiner dieser Bewohner hat auch jemals bis zur Vereinigung Deutschlands bie v"uden unb Leiden des Soldaten- und Kriegslebens kennen gelernt nut Ausnahme eines Einzigen, der sich freiwillig in das sächsische Heer einreihen liefe, denn Niemand begehrt ihrer. Um sich nun aber nicht ganz recht- und schutzlos zu wissen, haben sie sich unter den Schutz des mächtigeren Staates, des Königreichs Sachsen , gestellt, welcher aber so selbstlos ist, für Gewährung desselben keinerlei Entschädigung, zu beanspruchen, und sind sie noch bis heutigen Tages in der beneidenswcrthen Lage, gar ferne Steuern geben zu dürfen." Ifkaschmbier. 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Die verehrlichen Freunde und Rtitglieder unseres Vereins ersuchen wir ergebenst, ihre Sammlungen an CigarrenabfLllen (unb Flaschenkapseln) baldmöglichst an Herrn H. Schnell, Brandgaffe 3, gelangen zu lassen. Bei den immer wachsenden Ansprüchen müssen wir den Mitgliedern ganz besonders an's Herz legen, die Sammlungen eifrig zu betreiben und zur Mitarbeit anzuregen, damit wir auch bei der Diesjährigen Ehristbescheerung eine größere Anzahl hiesiger armer Kinder mit vollständig neuer Kleidung beglücken können. Während wir 1880 5, 1881 10. 1882 11, 1883 12, 1884 15 Kinder vollständig neu kleiden konnten, waren wir 1885 sogar in der Lage, deren 20 zu bedenken. Sollte uns dieselbe Unterstützung wie in den Vorjahren zu Theil werden, was wir im Interesse der Armen von Herzen wünschen, bann hoffen wir in diesem Jahre eine noch größere 3atH armer hiesiger Kinder zur Bescheerung um unseren Weihnachtsbaurn versammeln zu können. Der Vorstand des Dereins Jugendfreund fei .ßt*rgmneita SS! Einthal, >oun er dkm Wunsche lin^eit zum Nutzen man von allen r Ä 8äbe f5 nur welche auf ^^ufter seien. Mt :5 l9ni gelingen, sein Vereinigung im yürften von Bulgarien rgen-Serenade. jeorbneten für Mainz, cbel und Genossen zn ) um Berbüßung der . hat Herr Ullrich die siens am 15. d. Mts. nß siattsinden würde, at der Staatsanwalluch die Strafe nicht feiner Eigenschaft als IN geschützt, welche Periode nur mit aus: zwar schwerlich einen )eren Zusammentritt s geht immer noch heit genießen kann, g der Stadtdriese in Eimichtung dewahrt ntag findet hier nach i der Armen in der igm getroffen werden, lssehen. Schießbuden, nen sind geschmalkooll sind die Damen ans reff der massenhaften erichten, daß dieselbm sifchen Untertan, den and eine Haussuchung ätigt zu haben scheint, vanzig Stunden unsere h wie vor unfreiwillig n jedenfalls nicht vor gesetzt werden. Die n Stocks urn's Leben norbnung der Polizei muß die beschleunigte ag Abend erschien m -- unterzeichnete große bei der Beerdigung offen dringend tW hu mit derariM üalisten haben es ver- tobt da wo die Zül- Äs«- arüber festen iLx-xL *Är Hochwild, - 626 ^,^3 Stück y»« aueni L Kronprinz , r deutsche s § Schaufler, ö v ., ola" folgere !„Lelp.z-EuMrino stenfleiu, wch Früusfurter Hof Winterüberzieher, Säckchen, Röcke, Hosen, Westen, Hemden, Unterhosen habe stets zu billigsten Preisen abzug:ben. Lc-uL- Rothenberger, Neuenweg 22. Mein Lager in getragenen Kleidern, Schuhwerk rc. halte ferner bestens empfohlen. 6786 la Schellfische la täglich eintreffenb bei 8289 C. G Kleinhenn I 8285 8279 Entree frei Anfang xUtk Uhr äs 7317 Achtung! Heute Donnerstag -en 18. und Freitag den 19. November 8292 Eine schöne 8291 Lisette Copp6. Carl Becker. Edmund Temme. Philippine Penz. Carl 9ieibner. Fritz Schröder. ö 2 Für den Vorstand Dingeldey, Pfarrer. melier Julie, dessen Tochter Max v. Boden Dr- Ferd- Klaus Marie, Griesingers Pelz- waaren sowie alle in^s Kürschnerfach einschlag Arbeiten werden nach neuest-Modeum- geänd. u. repar. Kretz8chmar9 Seltersweg 41._______ Jaden mit Wohnung zu oermiethen i. Darmstädter Haus. [7965 Feierabend für Lehrlinge. Vom nächsten Sonntag den 21. November an wird der Feierabend wieder allsonntäglich von 6—10 Uhr Abends im Saale des alten NathhaufeS (Marktplatz 14) geöffnet fein. Wir laden alle hiesigen Lehrlinge — die älteren Bekannten sowohl wie die jüngeren, die der Feierabend diesen Winter zu gewinnen hofft — zu zahlreichem und regelmäßigen Besuche ein Zugleich ersuchen wir die Herren Meister und Lehrherrn, ihre Lehrlinge auf diese Vereinigung befürwortend Hinweisen zu wollen und bitten alle Freunde der Jugend um ihre gütige Unterstützung. Achtung! Gambrmus Bescheidene Ansage. Können wir nicht eimal „Die schöne Ungarin" z: hören bekommen ? 8296 Mehrere Abornenten. Cassenöffnung 7 Uhr — Anfang präcise 8 Uhr. Preise der Plätze: Vorverkauf bei Herrn Universitätsbuchhändler Ferber: Sperrsitz JL 1,50, II. Platz JL 0,90, Gallerie JL 0,40. Abendkasse: Sperrsitz JL 1,75, II Platz JL 1,00, Gallerie 0,50. Ein Sperrsitz-Abonnement/ 20 Billets enthaltend, kostet 20 Ein II. Platz-Abonnement, 20 Billets enthaltend kostet 12 X Billet - Umtausch, sowie Bestellungen nimmt Herr Unioersitäts - Buchhändler Ferber entgegen. 8288 Grosses €oncerl der Operetten Singspiel- Gesellschaft I. Arentz. Schäfer, gen. Ohr Bekanntmachung. Ich nehme hiermit die am Sonntag Abend, den 14. d. Mts., auf der öffentlichen Ortsstraße gegen den Ludwig Luh dahier ausgesprochene Beleidigung als unwahr zurück. Allendorf a. d. Lahn. 8272 Ludwig Euler. Almer Dogge wird zu kaufen gesucht. Näheres Wiener Hof. Fahrplan. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2", 4°8, 526*, 6N, 8«a* 11« 156 4« 76*, 8 io. Marburg 128*, V\ 3«, 8«, 9"* 11« 121*, ßl4* 855. Gaffel 128*,'128, 3.3, 81« 9"*, um, 121* 444, 844» Wetzlar s'30, 6«, 831*, 9«, 1 P9, 12-« 442 450, 7a», 8«, (bis Weilburg)' v9 (bis Betzdorf). EmS-Coblenz 530, 821*, 9« 11». 4» T*. Deutz 684 1228, 450. Fulda 6^0, Uso, 730. Alsfeld 6-0, Uso, 5, 7.30. Gelnhausen 81, I210, 443. Nidda 8d, 12«, 4»2, 745. Charl. Hohgart. Alwine Ulrich. Marie Hartmann. Max Franke. Paul Banse. Max Müller. Herr Agent J. J. Burk mit 61 gegen 23 Stimmen gewählt. Garbenteich. Bei der am 17. d. MtS. stattgefundenen Beigeordneten-Wahl wurde Fostkeller. Heute Abend: 8173 Kalbsragout mit Salzkartoffeln. Schwester, seine Frau Amalie Reidner. Emma, deren Tochter Bertha Schrader. Referendarius Paul Gerstel Leo Langwald. Marianne, Haushälterin Theater in Gießen. Cafe Leib. Freitag den 19. November Im Abonnement: Doctor Klaus. Lustspiel in 5 Akten von A. L'Arronge. Personen r Leopold Griesinger, Ju- bei Griesinger Lubowski, Kutscher bei Dr. Klaus Auguste, Dienstmädchen bei Dr. Klaus Frau v. Schlingen Anna Behrmann ColmoN ( Jakob «En Dramatische Vorträge in der Aula des Gymnasiums, gehalten von Oscar Zack. Letzter Vortrag. Mittwoch den 24 November 1886, Abends 8 Uhr. [8276 Romeo und Julia. Trauerspiel von Shakespeare. Eintrittskarten ä. 1.— sind in der Universitäts - Buchhandlung des Herrn G. W. Ferber zu haben. Die geschätzten Besucherinnen und Besucher werden höfl. gebeten, ihre Karten säm m tli ch abzugeben. Nedaction: A. Scheyda. — Druüund Verlag der Brühl'schen Druckerei lFr. Chr. Pietsch) in Gießen. Di« heutig« Sr««»«, enthält 1 Blatt *. 1 B.ilag Gasthaus ,um Lchiffenberger Thal. Sonntag den 21. November: 8284 Tanzvergnügen. 8267 Ein braves Mädchen in ein hiesiges Manufakturwaarengeschäft als Verkäuferin gesucht. Schriftliche Offerten unter Nr. 8267 befördert die Exp. d. Bl. 8271 Alle Arbeiten im Weitzsticken werden entgegengenommen. 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Anzeigen über denselben bittet man bei der Exped. d. Bl. abzugeben. I3&S83T Stellensuchende jeden Berufs vlacirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Reitbahnstr. 25. 6610 Aermiethungen. 8269 Drei unmoblirte Parterrezimmer zu vermiethen. Näheres Seltersweg 63 8254 Durch Versetzung des Herrn Lieutenant Teltz ist dessen Wohnung (mittlere Etage) sofort oder später zu oer- micthen. __A. Petri, Neuenweg 41. 7948 @hT kleines Familienlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen. Aug. Noll im Stern. 6690 Eine große Mansarden-Wohnung nebst Zubehör ist per sofort zu vermiethen bei S. Rosenbaum,—Westanlage 34._ 8159-Eine Stube mit Küche und Zubehör ist sofort zu oermiethen. __F. Euler, Wolkengasse 19. 8011] Kleines Logis mit Zubehör zu vermiethen-__Kaplansgasse 5. 7118] Möbl. freundl. Zimmer zu ver- miethen._______________Marktstraße 32. 7826 Ein schönes möblirtes Zimmer zu vermiethen.____________Neustadt 22. ' 7990 Zwei ineinandergehende möblirte Parterrezimmer zu vermiethen. __Bleichstraße_26.— ”"7659 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen-Grünbergerstraße 21 II. Oeffentlicher Vortrag über die uns bevorstehende große Trübsal (Matth. 24, 21—22). Freitag, den lv. d., Abends 8 Uhr, im Saale des Cafe Ebel. Zutritt frei. 7838 Dr. Paul Wigand. Ankunft in Gießen von: Frankfurt l13, 8, 938*, 11", iw* Z" 432, 725, ß36 *, 1044, 1Z3* Marburg 226, 521*, 622' §12» nso 431 6 '8*, 800, 1125. Caffel 22ß, 521*, 812*, liao, 431, ßsa» 800, 11-5. Wetzlar 710 (von Weilburg), 7« (von Betzdorf), 94o, 11", 1259*, 33-, 4«, 6”. 829*, 11™, U53 Ems-Coblenz 94", 1259* 335,055,829*, IIw Deutz l I", 4^, 113 Fulda 768, iso, 427, 10. rrlofeld 7^8, 130, 427, 10. Adv. Qaiiftn 930, 335, ß56. -Udda 62Z, 930, 335 6 e. 3 , * berstet Schnellzug. Die fetten 1 nm ______'Munden. t Htermischte Anzeigen. 8297 Gesucht zum 1. April 1887 eine Wohnung von 7 Zimmern nebst Zubehör, 2 Dienstboten-Räumen, Garten-Be- nutzung und wenn möglich Pferdestall. Offerten mit Preisangabe unter B. R. Nr. 10U an die Exped. d. Bl.___________ oocococoa oaöGoaaao a Kbensverficherung. g 5 Haupt-Agent für hiesigen Platz d!und Umgegend von einer Gesell-^ schäft allerersten Ranges gesucht X X Referenzen und Offerten unter X W M. Z. 300 an G. L. Daube & Co., X 8 Frankfurt a. M. 8277 g ooooooo oooooooooao Akademisches Hospital. 1 Dienstmädchen auf sof. gesucht. [8283 8280 Ein braves Bürschchen gesucht Ed. Noll Der Reli .. s^er GeuB m Mljdeln der Öffnung WÄ Ä* yS* Am DienSta Prinz Reub nerjogifi 0 ifli PlÄ«, uns «nbere strD Der Seid xndlich in seiner nie fortdauernden Ausgaben aus 1- Men und Vern Abgaben aus 27,t Bon dem nach der den Bedarf bilde! Ermächtigung ncd Anleihegesetzes, l des NeichsheereS 38,704,676 4 um 53554,816, und 43,554,816। durchlaufender Pc deckbaren Ausgab Tabaksteuern und ziffern sich die fo auf 46,731,628 < Vorjahr ein Me^ Der 611 tu Preußen soll in d tirchenpolitifche An nehmen nach die; Die Mvn yegen die Theilne gangenen Frilhiat Hrer zu kürzen Die tun beendigt stuß erkennen, de WasG W«schzi N« As« ^tsinfol NN Munk Atquei J Ni ®°ti / ^i! ' leih. ' SfigW iSSj* h>netn 1 ^rron9t- )u- ■ tee USt f •*% !&“* «»k Ml-22). l "ö rt6a Schrader. M Kopp«. itnN* &Mohrt. ^wme Ulrich. Marie Hartmann. Max Franke. Paul Banse. Max Müller. 'llhr" 2lnfan9 präcife >er Plätze: '« Herrn UniversitSts- ■r: Sperrsitz ^l,bo. Galleru ‘ 'j* 8", 9“* W !>'. 9«, 11”. E ♦“ ' (bis Sßeittutg), 9 9M, H”. 4" I. Ä 5,' 7* [2W, 443- ZJ45. , 039* UM ' 1«. ,13fl 131, 6^, 813* M x 761 (con 10, 11"' w ' & L io. 233 ß58, • ■ j ... Beilage ;u Mr. 270 des „Eichener Anzeiger". Politifcbe ttebetff»t, Gießen, 18. November. Der Reichskanzler Fürst Bismarck hat am Montag Nachmittag mit seiner Gemahlin Berlin wieder verlosten und sich nach Friedrichsruhe begeben, nachdem der Kanzler am Vormittag des genannten Tages noch vom Kaiser in längerer Audienz empfangen worden war. Der Aufenthalt des leitenden Staatsmannes in der Reichshauptstadt ist demnach nur ein sehr kurzer gewesen und muß es nunmehr bezweifelt werden, ob Fürst Bismarck bei der Reichstags- Eröffnung zugegen sein wird, er hätte sonst wohl schwerlich so kurz vor diesem Zeitpunkte noch die Reise nach Friedrichsruhe angetreten. Aus der Wiederabreise des Kanzlers aus der Reichshauptstadt darf man den Schluß ziehen, daß die Weltlage keinen Anlaß zu besonderen Befürchtungen giebt und daß daher auch von der bulgarischen Frage keine europäischen Verwickelungen zu besorgen find, andernfalls wäre der leitende Staatsmann jedenfalls am Centralpunkt der politischen Geschäfte geblieben. Am Dienstag hat in Schwerin die Vermählung des Majors Prinz Neuß Heinrich XVIII., Flügeladjutant unseres Kaisers, mit der Herzogin Charlotte von Mecklenburg-Schwerin stattgesunden. Unter den Hochzeitsgästen befanden sich der deutsche Kronprinz, Prinz Heinrich von Preußen, Großfürst Wladimir von Rußland und Gemahlin, Prinz und Prinzessin Albrecht von Preußen, der Erbprinz und die Erbprinzessin von Meiningen und andere fürstliche Persönlichkeiten. Der Reichshaushalts-Etat für das Jahr 1887/88 liegt endlich in seiner Gesammtheit vor. Derselbe balancirt mit 750,936.465 «A die fortdauernden Ausgaben belaufen sich aus 631,345,194 JL, die einmaligen Ausgaben aus 119,601,691 Die Einnahmen sind veranschlagt bei den Zöllen und Verbrauchssteuern aus ^92,673,000 JL, bei den Reichsstempel- Abgaben auf 27.886,000 JL, bei Post und Telegraphie auf 29,452,783 JL rc. Von dem nach dem Etatsentwurs durch die Ausnahme einer Anleihe zu deckenden Bedarf bildet der Theil, zu besten Beschaffung im Kreditwege gesetzliche Ermächtigung noch nicht ertheilt ist, wiederum den Gegenstand eines besonderen Anleihegesetzes. EL sind dies weitere Raten für außerordentliche Bedürfniste des Neichsheeres, der Marine und der Reichs - Eisenbahnen mit zusammen 38,704,675 «M. Die Gesammt-AuSgaben übersteigen diejenigen des Vorjahres um 53 554,816 JL. und zwar entfallen 10,134,201 JL auf die fortlaufenden und 43.554,816 auf die einmaligen Ausgaben. Es werden bei den Ausgaben durchlaufender Posten die einmaligen durch außerordentliche Einnahmen und die deckbaren Ausgaben abgezogen, sowie die Einnahmen, welche aus den Zöllen, den Tabaksteuern und den Stempelsteuern an die Bundesstaaten gelangen. So beziffern sich die fortdauernden Ausgaben auf 455,732.096 die einmaligen auf 46,731,628 zusammen also aus 502,463,724 v4L, was gegen das Vorjahr ein Mehr von 32,977,959 JL bedeutet. Der Entwurf eines neuen kirchenpolitischen Gesetzes für Preußen soll in den nächsten Tagen der römischen Cardinals-Congregation für kirchenpolitische Angelegenheiten zugehen. In dem Entwürfe wird dem Vernehmen nach die Jesuitenfrage nicht berührt. Die Monstre-Processe vor dem Cottbuser Landgerichte gegen die Theilnehmer und Anstifter der Spremberger Pöbelexceffe vom vergangenen Frühjahre haben nunmehr durch die Verurtheilung auch der Rädelsführer zu kürzeren oder längeren Freiheitsstrafen ihren Abschluß gesunden. Die tun beendigten gerichtlichen Verhandlungen ließen wieder einmal den Einfluß erkennen, den die Agitatoren und Emtffäre der Umsturzpartei aus breite Volksschichten fortgesetzt ausüben und daß dieser Einfluß säst immer dahin ausgeübt wird, die Masten gegen di; bestehenden gesetzlichen Einrichtungen und gegen die Polizeiorgane auszuregen, bewiesen eben leider auch die Vorgänge in Spremberg. Hoffentlich werden die zum Theil empfindlichen Strafen, welche die Theilnehmer wie die Rädelsführer bei den Exceffen betroffen haben, den Einsichtsvolleren unter der arbeitenden Bevölkerung einmal die Augen über das Treiben der socialdemokratischen Hetzapostel öffnen! Was die Verhaftungen anbelangt, die unter der socialdemokratischen Partei in Frankfurt a. M. vorgenommen worden sind, so sind hierüber noch keine ausklärenden Meldungen eingelausen; es scheint aber doch, als ob es sich hierbei um bedenkliche Anschläge der Umsturzpartei handelt. Die Erklärungen, welche Gras Kalnoky in der ungarischen Delegation über die allgemeine Lage abgegeben hat, beherrschen noch fortgesetzt die öffentliche Meinung Europas. Die Rede des österreichischen Staatsmannes liegt nunmehr in ihrem vollen Wortlaute vor, aber derselbe bestätigt nur den Eindruck, den schon die telegraphischen Auszüge der Rede allenthalben machten. Dieser Eindruck gipfelt darin, daß man überall in Europa — abgesehen von der feindseligen Kritik, welche die russische Presse ausübt — in den Ausführungen Kalnoky's eine friedliche Kundgebung erblickt, die indeffen gleichwohl den Entschluß Oesterreich-Ungarns durchblicken läßt, im Verein mit England und Italien einem etwaigen aggressiven Vorgehen Rußlands in Bulgarien entschieden entgegenzutreten und diese entschiedene Sprache mag vielleicht in Petersburg verletzt haben. Von hohem Werths sind die dem Verhältniffe zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn gewidmeten Bemerkungen Kalnoky's, welche in klarster Weise den Charakter des deutsch-österreichischen Bündnisses dahin präcisiren, daß dasselbe nicht zum Schutze der besonderen Jntereffen jedes der beiden Mächte, wohl aber zur Wahrung der ihnen gemeinsamen Interessen geschlossen sei. Mit Genugthuung ersährt man, daß dieses Bündniß nach wie vor unerschütterlich weiterbestehe und seine fortgesetzte Tendenz erhellt genügend aus den Worten des Ministers, daß Fürst Bismarck wiederum eine segensreiche Thätigkeit zur Erhaltung des Weltfriedens auch in der bulgarischen Angelegenheit entfaltet habe. Noch in der Samstags-Sitzung des ungarischen Delegations-Ausschusses knüpfte sich an verschiedene Punkte der Kalnoky'schen Darlegungen eine lebhafte Debatte, die am letzten Dienstage fortgesetzt worden ist. Der unter dem belgischen Protectorate stehende noch so junge Congostaat scheint mit immer größeren Schwierigkeiten kämpfen zu müssen. Die Araberstämme am oberen Congo, fanatische Mobamedaner, sind jetzt offen gegen den Congostaat aufgetreten und haben die Feindseligkeiten der Araber bereits zur Räumung der wichtigen Station Stanley-Fälle seitens der Regierung des Congostaates geführt. Zugleich wird vom oberen Congo der Tod des der Station Stanley-Fälle zugelheilten Lieutenant- Dubois gemeldet und verlautet, daß Dubois bei dem fluchtähnlichen Rückzüge der Besatzung im Flusse ertrunken sei. In Rumänien haben soeben die Municipalwahlen stattgesunden, deren Ausgang jedoch noch nicht bekannt ist. Seitens der vereinigten Opposition wird in einem Manifest der Regierung vorgeworfen, daß sie die Freiheit der Wahl beeinträchtigt habe, es scheinen bie Oppositionsparteien demnach eine Niederlage erlitten zu haben. Die serbische Skupschtina ist am Sonntag vom König Mllan mittelst Thronrede geschloffen worden- Dieselbe spricht die Befriedigung des Königs über die Votirung der finanziellen Reformen, sowie seinen Dank für die aus militärischem, öconomischem und culturellem Gebiete vollbrachten gesetzgeberischen Arbeiten aus. ____ Jeikgeöotenes. Waschbütten, Waschzuber, Waschkörbe, Waschklammern empfiehlt 7754 Louis Lonv, Marktstraße 23. Steinkohlen, mel. Nußkohlen, Anthraeitkohlerr, Braunkohlen, Briguets, Brennholz re. empfiehlt 4959 J. Happal. __4 9. Neustadt 49. Zacherlbrsu pr. Fl. 30 Pf. Hknuingerbräu „ „ 23 „ Texlorbräu „ „ 22 „ do ^zerbier „ „ 18 „ empfi A ' 1 Carl Schulze II., 7676 f Schillerstraße 7. Allgemeiner Anzeiger. Cokes. Gegenwärtiger Preis in dem Gaswerk: Stückcokes..........Mk. —.95 pr. 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