Nr. 243 Dienstag den 19. Oetober 1886 Vttreairr Schulstraße 7. Großherzogliches Gericht der Großherzoglich Hessischen (25.) Division- pei. nd oepenicfc ie en 'jr., ter ‘flen nach m cnten ham* S’ 575 n.Airchenplatz- b Nauheim. Sellnrods. ^'8 e .bam^ttn brö l floijb Reise j Amerika ____7199 ite*1'««» rUu JJ* und ^gj? ÄS - . n Porzellan ensalls unter Ga en« -E' >«- •wt" b S0L/ I ??6ängig, daß das Geschick Bulgariens, welches mit der Rübe des nrionta ,,„s ' Ä“en 5debCn ,m Zusammenhänge steht? »»ShSM ZLulgarien. XÄm *e bei be« ?ß“^en vorgekommencu Ruhestörungen nach den an- &ä*ä srÄÄa4-'« Regierung hat an die Vertreter der Großmächte eine Note aericbtet nm hn» ä SÄ%gÄ-Ä“ sfe r LLLLN MnrfO? zur Constttuirung derselben erforderlichen Vollmachten mit de^^b-n Käs «», h. ««<«»,»s.™,,.!,«,»«iss; erkält dauernde breinermeister. -nstmädchen sollen wird gesucht, bd. Klinket. n gesucht tenstraße 29. vom Lande, von sofortigen Eintritt Erped. d. Bl. Hesterreich. nStt/J6;x?cto6er- ®ie '^eue Fr. Presse" meldet aus Sofia, daß hielfcK T 85 Wahlbezirken Bulgariens und Ost-Rumeliens hUV8 ?c* ®orJ!/9en 5 es könne demnach, da wie erforderlich, zwu Drittel der Bezirke gewählt hätten, die, wie es heißt, auf den 27. October &erufe"e 6roße Sobranje zusammentreten. — Das Wiener ."^^nblatt bemerkt gegenüber den Ausführungen des „Journal de St Dö- tersbourg , daß es fich mit seinem Urtheil — die bulgarische Reaterüna babe trotz aller Schwierigkeiten die materielle Ruhe und Sicherheit, sowie die Ordnuna aß erhalten — in voller Uebereinstimmung auch mit der außer- öfierreichrschen Presse befinde; hätte übrigens das „Journal" den Hinweis des „Fremdenblattes" auf die Nothwendigkett für die bulgarische Regierung, die Spannung gegenüber Rußland zu mildern und jede princlpielle Feindseligkeit ab- Mrerfen, genauer gewürdigt, so würde es jedenfalls die Ausführungen des „Fremdenblottes besser zu beurtheilen vermocht haben. Arankreich. neut fe$?r9ihfiAt6' ™aOb.Cr*k ^^.^utigen Ministerrath sprach der Finanzminister er- Minist-rralh a,? Tknstag^ bcm,ff,oniren' B£rta8te «b« W Entschließung bis zum England. Rußland. o-rsammlung, welche st- unter dem Einflüsse des Schreckens "nm rÄÄ Ä6«n6»n^tbäeor bte bflUaPl, C ref Resierung, deren dirccter Ausfluß sie ist? ZU 'sonctioniren Es s° tt“Ä; »WWf SeMtra. **®li*> Mw* Sowftrott&tm«Btmau» um 7V®Ät’Ä ®er nb^°"' bafLaIIe Missionäre abgereist seien, mit Ausnahme mhh Mackay, welcher vom König von Uganda gefangen gehalten wird. Mackay habe sich an die englische Regierung gewendet. B 0 89 ” aarien für mSrtSJnA C ^alV cie Herstellung der russischen Suprematie in Bültes ßanbea^ffia Ä c£§ baJu cine5 Krieges, noch auch einer Besetzung ILr ^Eltens Rußlands bedürfe, das seinen Zweck viel besser in friedlicher ^elbiu«rph“2? s ?n?Iö?b bc^e nid)t bic Macht, selbst wenn es wollte, einen ^mnia9hna8 Vanb <5 Bulgarien zu unternehmen. England werde, wenn es ^dringen Rußlands gewaltsam aufhalten müsse, ein ganz anderes roä1bIcn den Krieg dann unter anderen Bedingungen beginnen als sie M daheim und auswärts beständen. Eine Störung des europäischen F?iedms >maen MnJfür8nrm*rft Angelegenheit sei daher durchaus nicht wahrscheinlich Die Unabhängigkeit Bulgariens hab. einfach als Preis für den europäischen Friedm gmpsert i ebener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. eine AuSschuMtzung^°rangeh?n.3 °' L M ®ie6en anberaumten Generalversammlung des landwirthsch. Vereins van Oberheffen foH um 10 Uhr 5 delhausen, am 14. October 1886. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberbeffen. --------------——----- „ ,--A. Frh. Nordeck zur Rabenau. 9 Bekanntmachung. ®ie£2«Se Generalversammlung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberheffen soll am «W„ 8 6r" 30- #rt”b'r L X< °°" 11 w M G-H-u- ;um Sinhnrn in 1) Rechenschaftsablage. ber SBer^anb[un8en roerbe« fei" - 2) Die Frage der Organisation der landwirthschaftlichen Vereine. N »-'S- s"k M . 32 — - ■*- *”• ta" WWilim j» «rlennen gehn I.Mlchi »”£ge" »“ilft e'Se ü“ breS, ?“*?' bi?‘ ^3"» d" Serfamm. Sf.SSBR.'S S"ä£ Ä™'*-” 5Der Prastdent des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. A- Frh. Nordeck zur Rabenau. m >xrx Kriegsgerichtliches Erkenntniß. --------'------------- *. «»b„ 3. m eine Geldstrafe von Dreihundert Mark verurtheilt worden ” ,en’ ÄreiS ®ie&en, in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt und ---------------EdittaN-dun"* »«-- c--' »W» sSsSä**** «*-* (Srftfjetnt täglich mit Ausnabme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brtnqerlobn. b^e dost bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. werden müssen und England habe, soweit seine eigenen Interessen in Betracht kamen, keinen Grund, damit unzufrieden zu sein. Peter-brrrg, 17. October. Der Kaiser und die Kaiserin sind nebst Familie gestern von Peterhof nach Gatschtna übergesiedelt. Darmstadt, 18. October. (Privatdepesche.) Hauptmann v. Grancy vom 115. Infanterie-Regiment, ist zum Flügel-Adjutanten des Großherzogs ernannt worden. Lokales. Gietzen, 18. October. Am Samstag Abend gegen 7 Uhr wurden 2 Kinder von 8 und 10 Jahren, welche 2 Laib Brod gekauft und damit auf dem Wege nach Hause waren, von 2 arbeitsscheuen, hier herumlungernden Burschen, der eine in Gießen und der andere in Königsberg wohnhaft, von welchen Ersterer dem Arbeitshaus Dieburg bereits verurtheilt, in der Kaplansgasse angehalten, das Brod abgenommen und dem Knaben obendrein ohne jegliche Veranlassung noch zweimal auf die Backen geschlagen. Auf das Geschrei der Kinder kam der Vater derselben, sowie auch andere Leute hinzu, worauf die Burschen das Brod zurückgaben und sich schleunigst aus dem Staube machten, aber später verhaftet wurden. ———— ■—— — । ■■■' ■■—■■■■■■—■»■■■_■ i ... Die Eröffnung der lranalisirten Mainstrecke und des neuen Hafens in Frankfurt a. M. (Specialbericht.) IL 0. K. Frankfurt a. M., 16. October. Ein trüber Herbsttag brach an, aber noch regnete es nicht. Lustig blähten sich die Fahnen und Wimpel im herbstlichen Morgenwinde. Die frühen Morgenstunden benutzte Ihr Correspondent zu einem Gange durch die Straßen der Stadt, hinaus an die Ufer oes Mains und zum neuen Hafen. Es läßt sich nicht verhehlen, daß sich die Bürgerschaft unserer Stadt nicht allgemein an der Ausschmückung derselben beteiligte. Das schlechte Wetter der letztvergangenen Tage und der zu spät erlassene Aufruf mögen ebensowohl Schuld daran gewesen sein, als der Umstand, daß gar Manchem die Bedeutung des Ereignisses nicht vollkommen gegenwärtig gewesen. Der Schmuck der Brücken, des Ufers, der Hafenanlagen und des Nadelwehrs ist einfach, aber geschmackvoll zu nennen. Der zierliche „Eiserne Steg" prangte in grünem Tannenreisig, in das von kunstverständiger Hand die mit Fähnchen drapirten Staatswappen eingefügt waren. Auf zahlreichen Masten wehten Flaggen. Große und kleine Wimpel sandten der Flottille, die sich heute Morgen mainaufwärts bewegten, ihren Gruß und ein fröhliches „Glück auf!" Auch von der Untermainbrücke wehten von gewaltigen Masten, um die sich grünes Neisig schlang, die Fahnen der deutschen und fremden Staaten dem sich vollziehenden Ereigniß ihren Gruß entgegen. Dem Ufer entlang sahen wir wieder venelianische Masten mit Flaggen und grünem Tannenreisig und auch die Eisenbahnbrücke hat sich in ein zierliches Festkleid geworfen, als nächste Nachbarin der einfach aber würdig geschmückten Hafen- Anlagen. Der Hafen selbst ist, soweit sich seine Ausschmückung in der kurzen dafür erübrigenden Frist vollenden ließ, hinter dem festlichen Gewände seiner Nachbarschaft nicht zurückgeblieben. Ein böser Gast, der in dem Programm durchaus nicht vorgesehen war, ein feiner, aber energischer Sprühregen, dessen Intensität sich verstärkte, je weiter der Vormittag vorrückte, ließ eine allgemeine Festesstimmung nicht aufkommen. Auf dem Bahnhof in Höchst fand eine kurze Begrüßung der offiziell geladenen Festgäste statt. Die hochragende Gestalt des Vice-Präsidenten des preußischen Staatsministeriums, Herrn v. Putt kam er, machte sich dominirend geltend. Außerdem bemerkten wir unter den Anwesenden Herrn Staatssecretär v. Bötticher, den bayerischen Minister v. Crailsheim, den Oberpräsidenten v. Eulenburg, den Regierungspräsidenten v. Wurmb aus Wiesbaden, Herrn Generallieutenant v. Bühn, den Landrath von Hanau, Graf Wilhelm Bismarck, Herrn Oberbürgermeister Miquel u. A. Auf den fünf Dampfern, die zur Aufnahme der Festgäste bereit lagen, entwickelte sich bald und ungeachtet des schlechten Wetters ein buntes bewegtes Leben. Um 11 Uhr setzten sich die Boote in Bewegung und Punkt Val2 Uhr wurde das erste Nadelwehr und die Höchster Schleuse unter brausendem Hurrahrufen und Tusch des auf dem Hauptdampfer postirten Orchesters paffirt. Ueberall auf der Fahrt begrüßten Böllerschüsse und wehende Tücher die kleine Flottille. An der Frankfurter Schleuse, die kurz vor 3/4l Uhr paffirt wurde, fand die Einfügung einer Gedenkplatte statt, worauf Herr Minister v. Putt kam er die nachstehende Ansprache hielt: „Kein Ort kann geeigneter sein, ein volles und großes Andenken zu bewahren an das einträchtige Zusammenwirken des Staates und des bürgerlichen Gemeinwesens, und kein Augenblick geeigneter, als dieser dem Gefühle der Verehrung und des Dankes für denjenigen Ausdruck zu geben, dessen Gnade unb Munisizenz wir den Anfang und die Vollendung dieses schönen Werkes verdanken. Seine Majestät der Kaiser, der Erhalter des Friedens, der Schöpfer dieses Werkes, der Vater des Vaterlandes, er lebe hoch." Die Versammlung stimmte begeistert in dieses Hoch mit ein. Alsdann hielt Herr Negierungs-Baurath Kuno eine Ansprache, in welcher er einen kurzen Rückblick auf die Vorgeschichte der Main-Kanalisirung, die im ganzen eine Strecke von 26 Kilometern umfassen und auf die Schwierigkeiten warf, die bei diesem Baue zu überwinden gewesen wären. Kurz vor V/a Uhr trafen die Dampfer am eisernen Steg ein, wo sich dieselben an dem linken Mainquai aufrangirten. An der Auffahrt der Nudervereine nahmen 24 Boote Th eil, nämlich 8 Achter, 14 Vierer und 2 Skiffs. Die Boote, sowie die denselben folgenden Dampfer wurden, je weiter sie gegen das Centrum der Stadt vorrückten, um so stürmischer vom Publikum begrüßt. Nunmehr erfolgte die Rückfahrt nach dem Hafen, wo Herr Oberbürgermeister M iquel in der Werfthalle die Festrede hielt, in welcher er hervorhob, daß das bedeutsame Werk erst nach vielen Hindernissen und nicht zur Ausführung gelangten Pro- jecten endlich Dank der energischen Förderung unserer Staatsregierung und Landesvertretung , dem bundesfreundlichen Entgegenkommen der Mainuferstaaten und der opferfreudigen Mitwirkung der städtischen Vertretung und der Bürgerschaft dieser Stadt vollendet worden sei. Von Rotterdam bis Frankfurt würden die Schiffe von nun an genügendes Fahrwasser haben und auf dieser langen Linie den Verkehr mächtiger Han- oelsplätze und reicher iniportirenber und exportirender Länder vermitteln. „Wir zweifeln »icht, daß unser Handelsstand diese günstigen Bedingungen fortschreitender Entwickelung zu benutzen und die geschaffenen Einrichtungen fruchtbringend zu ver- werthcn wissen wird." Die Anwesenheit der höchsten Vertreter der preußischen Staatsregierung unb ber Provinzialdehörben, ber Herren Minister unb Repräsentanten ber Mainuferstaaten, zahlreicher Vertreter ber Schifffahrt, des Handels und der Industrie von den Ufern des Rheins und des Mains und selbst aus den benachbarten Staaten des Auslandes beweise wohl zur Genüge, daß es sich um ein Werk handele, dessen Bedeutung weit über die Grenzen unseres Weichbildes hinaus reiche. Kurz, ehe der Herr Oberbürgermeister diese in Vorstehendem skizzirte Festrede begonnen, lichtete sich endlich das Gewölk und die hellen Sonnenstrahlen funkelten auf die Tausende von Menschen hernieder, die sich auf dem Festplatze an der Wersthalle und auch an dem gegenüberliegenden Ufer des Maines zusammengeschaart hatten. Nunmehr geleitete der Herr' Oberbürgermeister die Herren Minister und Ehrengäste zur feierlichen Schlußsteinlegung. Herr Staatsminister von Putttamer that die ersten Hammerschläge, ihm folgten'Staatsminister von Crailsheim, Staatsminister von Finger, Staatsminister von Bötticher, Regierungspräsident Graf von Eulenburg, Regierungspräsident von Wurmb, Oberbürgermeister Dr. Miquel, Generallieutenant von Böhn, Generallieutenant von Dinklage, Polizeipräsident von Hergenhahn und Reaie- rungsrath Kuno. Alle begleiteten ihre Hammerschläge mit wenigen entsprechenden Worten. Herr Negierungsrath Kuno erklärte sodann ben neuen Hafen für eröffnet. So sind denn die Festlichkeiten bis jetzt im Großen und Ganzen programmgemäß verlaufen. Um 5 Uhr Nachmittags findet eine Wettfahrt der Nudervereine, alsdann Bankett im Palmengarten und schließlich Fest-Vorstellung in der Oper („Mda") statt. Vollzog sich auch die Eröffnung des Hafens in verhältnißmäßig einfacher Weise, so darf sie doch als eine würdevolle Feier bezeichnet werden, uno alle die bunten Wimpel, die breiten Flaggen und das grüne Reisig, welche der Freude über das Ereigniß Ausdruck verleihen, welche die Hoffnungen einer fleißigen und thatkräftigen, durch ihre große Vergangenheit stets kleinlicher Nörgeleien abgeneigten deutschen Stadt versinnbildlichen, mögen sic nicht vergeblich ihre Rolle gespielt haben und mögen sie Zeugen gewesen sein, daß für den Handel unseres Frankfurts die Morgenröthe eines neuen Tages angebrochen ist. Das walte Gott! m m t f 4 t t i Frankfurt a. M., 16. October. Freiherr Mayer Karl von Rothschild, einer der Chefs des hiesigen Bankhauses M. A. von Rothschild u. Sohne, ist heute Nach- mittag um V22 Uhr an einem Herzschlage verschieden. Er war seit einiger Zeit schwer krank. Herr v. Rothschild war am 5. August 1820 geboren. Eingesandt. Die löbliche Stadtverwaltung wird ersucht, neben der am Fuckert'schen Laden in den Neuen Bäuen befindlichen Gaslaterne noch ein Oelläinpchen anzubringen und leuchten zu lassen, damit die abendlichen Passanten den auf der Straße gebildeten See rechtzeitig wahrnehmen und vor dem Ertrinken sich schützen können. 7404 Gießener Wasserwerk. Denjenigen, welche sich zum Anschluß der Wasserleitung gemeldet haben, zur gefl. Kenntnißnahme, daß von Seiten unseres verehrten Stadtvorstandes eine Aenderung in den Kosten für die Zuleitung sowohl, als auch hinsichtlich der theuren Wassermesser- miethe nicht beliebt wird, es also bei den veröffentlichten Preisen bestehen bleibt. Die Aufstellung und Befestigung des Wassermessers, welches anderwärts (z. B. Friedberg) ca. 5.50 JL kostet, kann hier nur mit 21 JL. geschehen, wobei allerdings ein Holzkästchen (in der Große eines Cigarrenkistchens) mitgeliefert wird. Bei vielen Sachen werden die praktischen Maßnahmen anderer Städte zum Vorbild genommen, in dieser hochwichtigen Angelegenheit scheint man ein Bedürfniß dazu nicht zu haben. handel Verkehr. Frankfurt, 16. October. Auf dem heutigen Markt kosten: Kartoffeln per Malter 4.00—5.00, Eier das Hundert JL. 4.50—5.50, Butter per Pfund JL. 1.00 bis 1.20, Weißkraut per Stück 10-12 H, Rothkraut per Stück 20—25 H, Kohlrabi per Stück 3—4 Ochsenfleisch per Pfund 45—70 H, Kuh- u. Rindfleisch 45—60 H, Kalbfleisch 40—60 H, Schweinefleisch 65—70 H, Hammelfleisch 50—70 1 Hahn JL 0.70—1.80, 1 Huhn JL 1.00—2.50, 1 Ente Jt 2.00—3.00, 1 Gans JL 3 00—7.00 1 Taube 40—70 H, Welsche JL 5.00—10.00. Grün berg, 16. October. (Fruchtpreise.) Weizen JL 16.80, Korn JL 13.60, Gerste JL 12.80, Hafer JL 10.60, Erbsen JL 14.30, Linsen JL 26.30, Lein 00.00, Samen Jt 00.00, Kartoffeln JL 0.00, Wicken 00.00. Bei dem ^nehmenden Consum Münchener Bieres dürfte unsere Leser nachstehende Analyse interessiren, welche dem Zacherlbräu (Gebrüder Schmederer) dessen vorzüglicher Stoff in Gießen bei Louis H orm ann im Wiener Hof ausgeschenkt wird, zur vollen Ehre gereicht: Benennung der Bierbrauereien. Dichte des Bieres bei 17,50 C. In ICO Gewichtstheilen des entkohlensäuerten Bieres sind enthalten- Ursprüngliche Konzentration der Würze- Vergährungs- grab in Prozent. Acidität in c. o. Normalalkali. Grad der Klarheit. Wasser Alkoh- I Extrakt Zacherl ... 1,0196 88,75 4,37 6,88 15,62 55,95 1 2,2 Leist..... 1,0207 88,74 4,19 7,07 15,45 54,23 2 2,3 Eberl..... 1,0163 89,13 4,63 6,14 15,40 60,12 2 1,9 Schwabing . . . 1,0160 89,28 4,63 6,09 15,35 60,32 1 2,0 Maximilian. .. . 1,0206 89,03 4,00 6,97 14,97 53,44 1 2,4 Pschorr .... 1,0171 89,55 4,26 6,19 14,71 57,91 3 2,3 Hofbräuhaus - . 1,0184 89,52 4,08 6,40 14,57 56,04 2 2,1 Metzger .... 1,0147 90,10 4,21 5,69 14,11 59,67 1 2,0 Auch in sanitärer Hinsicht genießt der Zache», i-Export, sowie das alljährlich im März wiederkehrende Salvatorbier 'einen anerkannten Ruf, indem dasselbe besonders anämischen, mageren, an atonischer Verdauungsschwäche leidenden Personen unb Reconvalescenten zu empfehlen ist. 7428 Kirchliche Anzeigen der evsngel. Gemeinde. Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibelftunde in der Kleinkinderschule, Markus Kap. 1, von Vers 14 an, Pfarrer Dr. Naumann. Allgemeine Mein seit 5 Jahren am Lindenplatz bestehendes Wüsche- und Weißwaaren-Geschäst gebe am 1. Februar 1887 dortselbst auf und verkaufe deshalb sämmtliche Waaren zu ganz enorm billigen Preisen. Ganz besonders mache auf große Posten fertiger Wäsche und Unterwäsche, sowie auf mein Lager in KLleiderstoflen aufmerksam. 7436 M. Kasin» Lmdenplatz. 7430 Einen Schuhmacher - Gesellen I 7409 Ein gut empfohlener Pferdeknecht sucht Christian Kraft, Krofdorf. I gesucht. Näheres in der Exped- d- Bl. r ANzeigeT. Akademischer Gesangverein. , den 25. October d. I. beginnen die Vereinsübungen in der kleinen Aula der Universität um 1 Uhr Abends für die Damen und um 8 Ubr für die Herren. Jeden Donnerstag um 8 Uhr ist Gesammtprobe. Anmeldungen neuer Mitglieder nimmt der akademische Musikdirector im Uebuugsloeal entgegen. 7400 ___________________ Der Vorstand. 7424 «sterweg 23 wird Wäsche aller , 7414 Ein Mädchen, im KleidHsiHben Art angenommen, das Waschen wBügeln sehr bewandert, sucht Beschäftigung in äußerst billig und gut besorgt. und außer dem Hause. Näheres Geschwister Stahl. I Ftügelsgasse 20. 7412 7402 empfiehlt 7421 Madeira u. Pajarete JL 2. Verkaufsstellen: Gebr. Adami, Mäusburg 14. m JP. Jfliitter 7435 offerirt die 6800 7418 per Pfd. 95 Pfg. 7237 1.30 1.40 1.50 1.50 2.— Sherry u. Montilla . Malaga u. Madeira, alten Moskatel u. Alicante Lacrima-Christi . . c e ie. 5« . 0er* Q * ® t Meres ^rau (Gebrüder iormann im 1 2 2 1 1 3 2 1 ie das Drogerie von Otto Schaaf Gießen, Seltersweg 39. lckertlchen Ladm ^Bringen und ie gebildeten See 7404 eldet haben, zur o eine Aenderung en Wassermesser- hen bleibt. Die Z. Friedberg) 'dings ein Holz- ier Städte zum ein Bedürfnis Geißler, Gerichtsvollzieher. 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Sann, Buchbinder. für Damen und Kinder, Knabenanzüge und Ueberzieher u. s. w. Im Auftrag: Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Jermietyungen. 7413 Ein Logis zu vermieden. Lohm üble. Donnerstag und Freitag, -en 21. und 22. Oktober, bleibt mein Geschäft Feiertagshalber geschloffen Eintrittskarte« zum Eoneert ä 30 H. NB. Nur Damen, welche mit Einladungskarten versehen sind, haben die Berechtigung zum Ball. Anmeldungen für das Winterhalbjahr finden zu obigen Festlichkeiten noch Berücksichtigung. Der Vorstand. Unter höfl. Bezugnahme aus vorstehende Anzeige, erlaube ich mir das Zacherl'sche Exportbier angelegentlichst zu empfehlen, mit dem Ansügen, daß daffelbe wegen seiner vorzüglichen Güte und Brauart sich anerkanntermaßen besonders anämischen, an atonischer Verdauungsschwäche leidenden Personen und Rekonvaleszenten empfiehlt. Ausschank Dienstag den 19. Moder, Nachmittags 5 Uhr. Dir« et vom Faß zu gleichem Preise wie hiesige Biere. Vorzügliche Restauration, billige Preise. Hochachtungsvoll Jacob Walther II., Franz Stumpf. Mehrere Wähler. 7419] Möbl. Zimmer, mäßiger Preis. Frankfurterstraße 23, II. St. Oeffentlicher VortraK über die Sündstuth und unsere Aeit. (Matth. 24, 37-42). Dienstag, den 19. d., Abends 8 Uhr, 7411 Carl Huhn und Frau. Louis Hormann ?um „Wiener Hof". Eintrittskarten zum Balle sind ä «X Daniel Heil, Lindenplatz, und Friseur Stier, Schulstraße, zu haben. An der Kaffe JL 1.50. 17314 Die Capelle des 2. Großh. Heff. Jns.-Regmts. Nr. 116 erlaubt sich hierdurch zu einem Cycluü von Abonnements - Concerten ein* zvladen. Die Concerte finden in den Stein'schen Lokalitäten statt. Allen Anforderungen der Neuzeit zu entsprechen, werden Mozart-, Beethoven-, Wagner-, Strauß-, Wiener und italienische Abende stattfinden, wozu ein musik- und kunstliebendes Publikum ergebenst eingeladen wird. Der Abonnements-Preis für 6 Concerte beträgt: Familienbillets bis zu 4 Personen ä at 7.— Sonntag den 24. Odober: Conoert Ensemble-Vorträge auf 16 Instrumenten. Anfang 8 Uhr. 1— bei den Herren Ball. Anfang 8 Uhr. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei unserem schweren Verluste, insbesondere den Schwestern für ihre liebevolle Pflege und für die überaus zahlreiche Blumenspende sagen innigsten Todes-Anzeige. Statt besonderer Anzeige machen wir hiermit Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß unser innigstgeliebter Gatte, Bruder, Schwager und Onkel Johann Feter Hess nach langen schweren Leiden Samstag Vormittag 10 y2 Uhr sanft und Gott ergeben entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 18. October 1886. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause, Leihgesterner Weg Nr. 9, aus statt. 7423 Zur Feier des VII. SlifiiiossFesles im Saale des Cafe Leib 7425 Nahe der Aula ein gut möbl. Zimmer zu vermiethen. Liebigstraße 63. 7426 Zwei freundl. möblirte Zimmer zu vermiethen-________Neuen Baue 10. 7431] Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen.___________Südanlage 5. 7434) Möbl. Zimmer, mit schöner Aussicht, auf Wunsch mit Pension, zu vermiethen._________ Gartenstraße 27. 7003] Elegant möbl. Zimmer, ev. mit Pension, zu vermiethen. Frankfurter Straße 36 III. Garbenteich. Zu -er am Mittwoch den 20. Oktober stattfindenden Gemeinderathswahl schlagen wir nachstehende Herren als Candtdaten vor: Heinrich Kiessel, 7433_________________________ Vom 20. d. Monats ab fährt mein Omnibus Punkt 6 Uhr in Londorf ab, Ankunst in Gießen 8 Uhr. Ab- tahrt von Gießen 2 Uhr Nachmittags Mallthorstraße 28 bei Herrn L. Flett. 7379 L. Preis. Eisverein. Die Mitglieder werden gebeten, ihre Karten für 1886/87 gegen Entrichtung des Jahresbeitrags bei dem Kassirer des Vereins, Herrn E. Balser, Mäusburg, in Empfang zu nehmen. Die Karten, welche bis zum 3. November d. I. nicht abgeholt sind, werden den betreffenden Mitgliedern vom Vereinsdiener in's Haus gebracht und sind dem Letzteren hierfür 10 % zu bezahlen. Neu Eintretende belieben sich bei Herrn Balser zu melden. 7427 Der Borstand. tf v n o „ "A PersonenbilletS......ä Kaffenpreis..........ä Der Anfang der Concerte wird im „Gießener Anzeiger" bekannt gemacht. Wer Schriften, Noten, Zeichn., Buchdruck, Lithographie ic. |U vervielfältigen hat, verlange Prospekt, Druck- —, proben ic. (arativ und frei) vom patent. Ilnirer-dD aal-Copir-Apparat mtt nru-Metallplatten.^ ______Otto Steuer, Dresden 3. BEln stolzer Schnurrbart, Vollbart sow. üppiges Haupt- haar wirb durch Zkrof.KürrvrooL's weltberühmte Haar- und Bart- tinotur (eines der vorzüglichsten Mittel) hervorgebracht. • Gegen da» Ausfallen deS HaareS unübertroffen. (Tausendfach bewährt.) Für Erfolg, . sow. Unschädlichkeit wird volle Garantie geleistet. PrS. p. Flag, nebst Gebe.» Anwsg. 2 Mark. Zu bez. allein echt durch d. Droguenbandlung v. Alfred Blembel» Dresden, Wilsdrufferstrasse. 6444 - Ud,. | Abonnementg-Concerte werben in dem Hause des Herrn Mühlhausen, Sonnenstraße 1: । — - e Ä Jaquets^ Regen- und ^Wintermäntel j S*©IH S Gflrtdl (SafllbSUj Zuckerrüben werden gekauft. Wo? ist auf der Erped. d. Bl. zu erfahren. 7373 7420 Ein braver Bursche kann Arbeit erhalten. Ed. Klinket, Kohlenhandlung. in WM. (Gegründet 1670 durch Paulaner Mönche). Der Ausschank unseres Exportbieres für Gießen und Umgegend findet ausschließlich bei Herrn Louis Hormann zum „Wiener Hof" daselbst statt, welcher vermöge directen Bezugs auch Lager in kleineren Gebinden und in Flaschen zu billigen Preisen unterhält. <*ebr. Schniederer, Zacherl'sche Brauerei- München, den 17. October 1886.