***. 2 25 »23. ii s-7 - ff-, lndeln, ünen, gen, itn «»5 Eschbach ßungm. ln xoßes Familien- _ .Seltersweg 31, ^änsarden-WöhmU per sofort zu ver- n. Westanlaxie 34. "iogis w vemiethrn. r, Stemsttaße 43. Zimmer an 1 ober pro Woche 10 4 Neustadt 48. it Cabinet, möblin Leihen. Asterweg <1 rte Zimmer zu on- Lelterswcg 31. Kamtltenlogis st *fe Dom Darm- ZS- cp*'**** ?s£ WS »iw 11 ‘^5^ Anzeigen. 5 MbSzen, bas m, zu Wnhmchten 7, mittlerer Stacks tigm« SM t guter Wftrmz Zeit 8582 in, Sinbenpta^- nagten ** „ aiflurlirlWtA. , ’iadt SwWj gute 3**2^' MeWjf-LL- .ler -mftd» s'?fir 1886 Samstag den 18. December Nr. Preis vierteljährlich 2 Marl 2V Pf. mit Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mari 50 Pf. Erscheint täglich mit «»«nähme M Montag». Bwrr*n t Schulstraße 7. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Politische Ueberficht. Gießen, 17. December. Der Kaiser erfreut sich trotz der gegenwärtig nicht besonder» günstigen Witterung de» erwünschtesten Wohlbefinden». . , Die Verhandlungen der Militär-Commission de» Reichs- taget gestatten noch immer keinen einigermaßen Scheren Schluß auf das endliche Schicksal de, Seplennatr-Entwurser - Centrum und Deutschfreisinnige — verschleiern eben noch immer ihre Stellungnahme zu der Vorlage. Die Generaldebatte in der Commission hat ungeachtet ^»r viertägigen Dauer m iacklicüer Linsicht nicht» besonder» Neue» gebracht und auch die am Dienstag begonnene Specialdiscusfion scheint die Entscheidung noch nicht zeitigen zu wollen. bet Dienstagssitzung, in welcher zunächst § 2 (Formirung der änfantere in 534 Bataillone, der Kavallerie in 465 Schwadronen, der Ncitterien der Fußarttllerie in 31, der Pioniere in 19 und de» Trams in aq Bataillone^ erörtert wurde, befürwortete der Kriegsminister Bronsart v. Schellendorff, unterstützt vom Generalmajor v. Hänisch, lebhaft die einzelnen Positionen und wurden eigentlich nur vom Abg. Richter fortgesetzt Einwen- dunaen gemacht, die sich aus die verschiedensten Punkte bezogen. Da e» an dem genannten Tage zu einer Abstimmung noch nicht kam, so lohnt sich eine Wiedergabe der zum^Theil sehr in's Einzelne gehenden Verhandlungen nicht und verdient nur gegenüber den Bemängelungen der srelsinnigen Abg^r^ettn d e Erklärung de» KriegSminister» hervorgehoben zu werden, daß sämmmche Forde runaen für den Kriegsfall berechnet seien. Die bisherigen Verhandlungen der Fpfnor Entscheidung kommen wird, sondern daß sie erst IN der zweiten 4rienar lesung, ja vielleicht erst in der dritten Lesung der MilitLr-Vorlage sallen wird — ein besonder, erquicklicher Schauspiel geben wir dem Aurlande damit srellich^nicht^d Kommission der Reichstage» HM am Montag wieder eine Sitzung ab, in welcher dar Exlraordinarium der Reichramler be» Innern mr Erledigung gelangte. Ohne besondere Debatte wurden die Kosten »ur Herstellung der Nordostsee-Kanalr für da» Jahr 1886/87 M Betrage von 19000 000 bewilligt, dagegen entspann sich über die Forderung für die physi. kalisch.technische Reichranstalt wiederum eine aurgedehnte Dlicussion. Al» deren Re ultat ergab sich die Ablehnung der Positionen für Errichtung der Gebäude S 000 .X) für erste Ausrüstung, Gehälter für Präsidenten und Director bet Anstalt u f w. (120,000 X), dagegen die Annahme de, Anträge» Ham- machet ein Pauschquantum von 60,000 OC. zu Besoldungen und ein solch«» von - W. WW. u» | bet Militär-Commission wieder einmal mehr Luft zu gönnen. Die vm-herge. .D.-n.k-ikunov°m Montag war ganz durch die Verhandlungen über die ^ Aba Reichensperger, bett, die schärfere Bestrafung der Duelle, Anträg g. „xrikanischen au,gefüllt worben. Neue Gesicht,punkte zu L ,m wi«™ S «“'• Ä“*" ?,m- «.»bte Montaas-Discusfion nicht zu bieten, man wird aber doch dem Antragsteller, bem 6entrum»-abgeotbneten Reichensperger bann Recht flebenmüffen, daß da, Duell.Unwesen in bedenklicher Weise zunimmt unb daß die, eine Abhülfe erforbert Im Uebrigen spielte sich die ganze Debatte zwischen den Vertretern hpL demokratischen" Flügels de» Centrum» und den ihnen secundirenden AÄLiZwi und den Conservativen anderseits ab, deren tS-ÄÄ 2-L ä r maju M nm auch da» deutsche au.wärtige Amt näher getreten Ein den ch » rL - erschütternden Ereignisse nimmt, erhellt u. A. daran», daß beibenEltern des Ermordeten — der Vater ist königlicher Garten-Jnspector in Potsdam — von ber Kaiserin, wie vom kronprinzlichen Paare Conbolenz-Telegramme emgelaufen sind; ebenso ließ Prinz Wilhelm durch seinen Hofmarschall sein innigste» Bei- leib °^rechen. Deputation an bie europäischen Löse macht in Wien ungewöhnlich lange Station, war fast barauf hinbeutet, daß sie daselbst durch bedeutungrvolle Mittheilungen und Entschließungen festgehalten wirb. Ein bemerkenrwerthe» Resultat hat aber ber Aufenthalt bet_®eputa ion in bet österreichischen Hauptstabt bereits gezeitigt — e» ist nunmehr fest bestimmt, baß sie nicht nach Petersburg geht. Die wiederholten Schritte ber Deputation bei bem russischen Botschafter Lobanow, einen wenn auch nur privaten Empfang in Petersburg zu ermöglichen, hatten, wie bie „Polit. Cortesp.' vMet, em negativer Ergebnih. Die Deputation wirb nur noch bas Eintreffen schriftlicher Aufträge de/bulgarischen Minister» ber Aeußern, Ratschewitsch, abwarten, um bann nach Berlin zu gehen und von da aus bie Regierungen ber andern Signa tarrnächte auffuchen. Die Runbreife ber bulgarischen Herren ist ^"sichtlich der rufsischen Theile» be, Reife-Programme» gescheitert unb ob sie an ben Telegraphische Depeschen. Wolff'S tclegr. Correspm»den»-Dr»rean. 1fi December- Sc. Majestät der Kaiser nahm Vormittags militärische Melduden^rmd ileMLortrag des Chefs des Militärcabinets, °. Albedpll, entgegen und macht- N°»mittags Sp°zieMhrt Militär-Commission wurden die Freisinnigen neue Anträge ^rnnüirmttmmen statt der in 8 1 der $or= kag7iUt8tiitt5t=6ommWon Huene einen Antrag. rin..wona» bie Dauer des G-s-tz-S nur -in- dreijährige sein soll-^ u^d-sirr t> e 3J H f nur 518 Bataillone bewilligt werden au» °U,°^'^^inge di-s-n Anttag per- Theologen dem Gesetze angefugt werden. H Krieasminister bezeichnet den sonlich, nicht im Namen der Cmtmmsp-rt-t em. ®et ™”ra£uene strfiart, ba8 Antrag unannehmbar und besteht A ßebemh 8 o.n:anterie auj ein Jahr bewilligen. Centrum wolle ausnahmsweise die Vermehrung I außerdem sollen oom Stauffenberg beantragt statt 534 nur ^SBatallEZu« 1. April 1887 bis 1, Aprtt 1890 fun -bn Bataillone ^ormirr we ^^^^^erie im tidi detz Etats" ein früherer Termin vereinbart bezeichnet den Anttag Stauffcnberg's unannehmbar. Löfek von Berlin, Paris, London und Rom etwas Positives erreichen werden, steht noch sehr dahin. Weiß doch bie „Nat.-Ztg." schon zu melden daß die bulgarische Deputation auch in Berlin nicht empfangen werben würde — e» wäre da vielleicht besser, wenn dieselbe ihrem Lande dre weiteren Reiseunkosten ersparte! — Im Gegensätze zu dieser Meldung der „Nat.-Ztg. weiß ledoch die .Post" zu berichten, daß Die bulgarische Deputation auch in Berlin empfangen werben würbe, unb zwar würbe deren Aufnahme eine wohlwollende fein, Insofern, als die Vertreter de» auswärtigen Amte« den Herren au» Bulgarien eine Verständigung mit Rußland von Neuem zu empfehlen gebautem Da» neue französische Ministerium Gablet, welche» kaum erst durch Die Ernennung Flouren'S zum Minister De» Auswärtigen vollständig geworden ist, scheint die erste ihm im parlamentarischen Fahrwasser drohende fllinne glücklich zu umschiffen. Dieselbe wird durch die Regterungr-Forderung einer' provisorischen Bewilligung von zwei Zwölfteln der Jahreseinkünste gebildet und erklärte die Deputirtenkammer die Forderung in der Dienstag« sitzung für dringlich. In Folge dessen trat die Budget-Commission sofort zusammen, um über die bezügliche Vorlage zu beraitjen, welche schließlich mit 17 gegen 12 Stimmen genehmigt wurde. Er dürste demnach auch da» Plenum der RegterungS- Forderung zugestimmt haben, aber bie ferneren Verhandlungen d«» französischen Parlamente» werden gewiß viel schwerer zu beserttgende Steine be» Anstoßes für da, noch kaum flügge gewordene Cabinet Goblet ergeben. D i e e n g l i s ch e R e g i e r u n g hat einen wicht,gen Erfolg N 'hrem Vorgehen gegen die Führer ber irischen Landliga zu verzeichnen. Sie hatte Dillon, einem ber irischen Hauvtagitatoren, wegen seiner ^e Pächter ausreizenben Re. en und Bemühungen, sie zu einer regierungrseindltchen Organisatwn zu bewegen, vor bem Dubliner Gerichtshöfe den Proceß gemach. Vom Gerichtshöfe sind nun diese Bestrebungen Dillon'» als ungesetzlich bezeichnet woÄen und hat Da« Gericht Dillon zur Leistung einer Caution von EO Psd. Sterling und zur Stellung zweier Bürgen aufgesordeit, die jeher eine Bürgschaft von 1000 Psd. Sterling für Dillon'» künftiges gute» Verhalten zu leisten hätten; andernfalls werben Dillon 6 Monate Gefängniß zudictirt. Man barf gespannt sein, welchen Eindruck diese» Urtheil in Irland machen wird. Die englische Qccupatlon»-Armee in Egypten soll um 5000 Mann, die ständige eqyptische Armee um 10,000 Mann herabgesetzt werden. In Petersburg wird Deutschland gegenüber plötzlich abgewiegelt. Ein officiöse» RegierungS-Communiquö bedauert die in letzter Zeit erfchienenen deutschfeindlichen Artikel der russischen Presse und empfiehlt der letzteren Bvrstcht und Kaltblütigkeit bei Besprechung der politischen Verhältnrffe. — Offenbar ist dieses Communiquö als ein Ergebniß der Schritte zu betrachten, welche der deutsche Botschafter in Petersburg, v. Schweinitz, bei bem Minister be» Innern, I Grafen Tolstoi, in Sachen der panslavistifchen Hetzartikel gethan hat unb läßt die deutsch-russischen Beziehungen in günstigerem Lichte erscheinen, al» man bisher allgemein annahm. __ Schwri,. Bern. 15. December- Die Bundesversammlung wählte Droz-Neuenburg (radikal) zum Präsidenten; Hertenstein-Zürich (liberal) zum Vice- Präsidenten; Kopp-Luzern (cons.) zum Bundesgerichts-Präfidenten; Stamm» Schaffhausen (radikal) zum Bundesgerichts-Vicepräsibenten. Arlgim. •triiffel 15 December. In bet heutigen Sitzung aller Ausschüsse für eine intonatkma'le wissenschaftliche unb inbustrielle Ausstellung, welche für 1888 in Brüssel projectirt ist, erklärte ber Handelsminister, die Regierung wolle ba Patronat über bie Ausstellung übernehmen. „ Bern, 16. December. Der Nationalrath hat den Bundesrath ohne Diskussion ^^ichtigt, das für 1888 und 1889 vorgesehene neue Kriegsmaterial schon 1887 anzuschaffen. Es wurde die Erklärung zu Protokoll gegeben, daß der Nationalrath erwarte, der Bundesrath werde Alles rechtzeitig vorkehren, was im Falle kriegerischer Verwickelungen der Nachbarstaaten zur Wahrung der Integrität und Unabhängigkeit des Landes notwendig ist. Paris, 16. December. Der italienische Botschafter, General Graf Menabrea, uberretchte der diesseitigen Regierung heute Vormittag die Kündigung des französisch- italrenischen Handelsvertrags. Da dieser Vertrag erst mit dem 1. Januar 1888 ablauft, so ließ die italienische Regierung gleichzeitig mittheilen, daß sie bereit sei, im kommenden Jahre in Verhandlungen einzutreten, um wegen eines neuen Modus vivendi ZU einer Verständigung mit der französischen Regierung zu gelangen. Gottesdienst in der Aqnagoge. ex., Abend 4 Uhr, Samstag Morgen 8-° Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr öQtxstttfl Abend Uhr. Lokaler. Gießen, 17. December. sSchwurgericht.) Die heutige umfangreiche, nicht öffentliche Verhandlung gegen Johann Reiter von Klein-Karben, welcher des Verbrechens gegen die Sittlichkeit angeklagt war, endigte, nachdem die Geschworenen das Nichtschuldtg ausgesprochen, mit Freisprechung des Angeklagten. Die Kosten des Verfahrens wurden der Staatskasse aufgelegt. — Gießen, 17. December. Dr. E. Bostroem, ord. Professor der allgemeinen Pathologie und pathologischen Anatomie, wird am nächsten Samstag, Vormittags 12 Uhr, in der großen Aula seine akademische Antrittsrede halten und zwar über „Die Schutzimpfungen". Literarische-. Elschen auf der Universttät. Vom Verfasser der „Saxo-Saxonen". Preis £ elegant gebunden 3 Tagebuchblätter aus dem Pensionsjahre eines Back- stsches, den derselbe in Göttingen zugebracht und dort seine Beobachtungen und Urtheile Uber dre alma mater über studentisches Leben und insbesondere über die Corps in naio- unschuldsvoller Weise dem Papiere anoertraut hat. Das Buch ist reizend geschrieben erinnert in der Form einigermaßen an Stindes Familie Buchholz, ist aber dabei durchaus selbstständig und original seinem Inhalte nach. Anscheinend hat dem Verfasser eine Rechtfertigung der in neuerer Zeit vielfach angefochtenen „Corps" mit am Herzen gelegen; für ältere und jüngere Corpsstudenten wird dies keinen Fehler bedeuten und andererseits das nicht akademisch gebildete Publikum, insbesondere auch die weiblichen Leser, in dem Genüsse der höchst anziehenden Lectüre nicht beeinträchtigen. _______________ Gefchenkltteratur. Fünf reizende Zierden für den Weihnachtstisch hat Helene Stokl geliefert. Wir erwähnen davon zuerst die geistreiche und fesselnde Plauderer ,Äug'in Auge" (Leipzig, C. A. Koch's Verlag, Prachtband. Preis 2 40 H), welche auf dem Tische keiner Dame fehlen sollte. Daran reiht sich würdig Helene Stokl's allerliebstes Büchlein »/- Uhr, Christbescheerungsfeier der Ktnderkirche, Pfarrer Schlosser. 1. Weihnachtsfeiertag, 25. December, wird nach beiden Gottesdiensten eine Kollekte für dre hiesige Kleinkinder-Bewahranstalt erhoben- Am 2. Weihnachtsfeiertag, 26. December, desgl. eine Kollekte für die Armen gehastet bicfcm 2aße wirb Nachmittags 5 Uhr liturgischer Gottesdienst _ Die Pfarrgeschafte in der Woche vom 19. bis 25. December besorgt Pfarrer Schlosser. 3 Katholische Gemeinde. 4. Sonntag des Advents- Von 7 Uhr an Beichte. ..A ^r: Frühmesse und Austheilung der h. Communion. ■ V2IO Uhr: Hochamt und Predigt- " 5 Uhr: Bescheerung der armen Kinder unserer Gemeinde. Die Kirche wird um 4% Uhr geöffnet. MF bei 3932 Heinrich Kübsainen Giessen Mäusburg 16. WH...... llllll ■!! . U___I 9024 tSieft» '0-Saxonen". Preis >nsjahre eines M jungen unb Urteilt r bie6orp§innaiü$ rtijtnb getrieben, >1$, ift aber habet end hat dein Ber- „Corps" mit am , aud) Ä nicht bedm Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Versteigerung von Strotzen - Unterhaltungsarbeiten. Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Grünberg pro 1887/88 erforderliche Anfuhr, Lieferung, sowie Zerschlagen von Vasaltsteinen sollen an nachgenannten Orten und Tagen öffentlich versteigert werden: 1) Dienstag den 21. December I. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Philippi'schen Gasthause zu Ruppertenrod für die Straße Ruppertenrod - Ulrichstein von Abth. 128 bis Rr. 140 und für die Straße Gießen-Hersfeld von Nr. 110—156. 2) Mittwoch den 22. December I. I., Norm. 10 Uhr, in dem Pfannstiel'schen Gasthause zu Ulrichstein für die Straße Ruppertenrod-Ulrichstein von Nr. 140—180,46 und für die Straße Herbstein-Nidda von Nr. 175—208. 3) Donnerstag den 23 Decembsr I. I., Norm. 9 Uhr, in dem Hofmann'schen Gasihause zu Schotten für die Straße Herbstein-Nidda von Nr. 208—232,52 und für die Straße Hessenbrücker- hammer-Gedern von Nr. 179,11—160. 4) Freitag den 21. December 1. I., Vorm 11 Uhr, in dem Hofmann'schen Gasthause zu Freienseen für die Straße Gießen- Hersfeld von Nr. 102—110 und für die Straße Flensungen-Laubach von Nr. 110,07—153,98, sowie Straße Heffenbrückerhammer-Gedern von Nr. 160—125. 5) Dienstag den 28. December l. I., Vorm 11 Uhr, in dem W. Lenz'schen Gasthause zu Atzenhain für die Straße Grünberg-Lehrbach von Nr. 98,9—146. 6) Mittwoch den 29. December l. I., Vorm. 10 Uhr, in dem Hause des Metzgers Schildwächter in Homberg nächst dem Stadthause für die Straße Grünberg-Lehrbach von Nr. 132—180. 7) Donnerstag den 30. December 1. I., Vorm. ? 0 Uhr, in dem Gasthause des H. Stumpf VII. in Kirtorf für die Straße Grünberg-Lehrbach von Nr. 175—196,4, für Straße Marburg-Fulda von Nr. 0—32 und für Straße Kirtorf-Neustadt von Nr. 31,2—66,9. 8) Dienstag den 3. Januar 1887, Vormittags 10 Uhr, im Gasthause zum Hirsch tzr Grünberg für die Straße Gießen-Hersfeld von Nr. 54—102 und für Straße Grünberg - Hungen von Nr. 88,5—109. 9) Mittwoch den 4. Januar 1887, Vormittags 10 Uhr, in dem Hause des Wirths Müller in Gellshausen für die Straße Grünberg-Marburg von Nr. 87,5—141,8. Die betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, die Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. 8986 Grünberg, den 13. December 1886. Großherzogliches Kreisbauamt Grünberg. Schnitzel. Bekanntmachung. Vor einigen Wochen hat sich in hiesigen Blättern ein gewisser Friedrich Klöckner, angeblich aus Grünstadt, als Sprachlehrer empfohlen. Derselbe ist nunmehr seit einigen Tagen von hier abgereist und hat es sich ergeben, daß er mehrfache Betrügereien sich hat zu Schulden kommen lassen, wie auch festgestellt worden ist, daß derselbe vorzugsweise von Betrügereien lebt. Da zu vernehmen steht, daß derselbe, außer den bereits zur Anzeige gebrachten Betrugsfällen, noch weitere Schwindeleien verübt hat, so ersuchen wir alle viejenigen, welche davon betroffen wurden, uns entweder schriftlich oder mündlich baldigst hiervon Anzeige zu machen. Aller Wahrscheinlichkeit nach hat der angebliche Klöckner auch aus anderen Orten unter den gleichen Umständen wie dahier Schwindeleien verübt und liegt es darum im öffentlichen Interesse, daß der unterzeichneten Staatsanwaltschaft die erforderlichen Mittheilungen zugehen, damit die Bestrafung des Klöckner herbeigeführt werden kann. Gießen, den 11. December 1886. Großh. Staatsanwaltschaft. Jöckel. Bekanntmachung. , Die Firma Heyligenstädt und Cie. beabsichtigt auf der Parzelle Flur XXIX. Nr. 6,3. 7,3. 8,3. und 9,3 Acker auf der Weißerde, stößt auf den Erdkauterweg, in der Gemarkung Gießen zum Betriebe einer Eisengießerei eine Dampfmaschine aufzustellen. In Gemäßheit des § 4 der Verordnung vom 4 August 1857 werden die nächsten Nachbarn, die Herren Oeconom Peter Kennel und Lackfabrikant Lotz, hiervon mit dem Bemerken in Kenntniß gesetzt, daß die Pläne und Beschreibung 14 Tage lang, vom Tage der Insinuation dieser Bekanntmachung an gerechnet, auf unserem Bureau zur Einsicht offen liegen und daß Einwendungen gegen die Anlage innerhalb dieser Frist bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen sind. Gießen, 9. December 1886. Weihnachtstisch hat istreiche und fesselnde Prachtband. Preis -aran reiht sich würdig A. Koch's Verlag, andelt für denBraul- ie ebenso interessante SeitenstückMM lag, Leipzig, Pracht- iendm Beobacbtungs- Weihnachtsvaum iderl Helene Stokl in s er sittliche" und S5*s«* rrLÄ ululn will W Äifei W Nouet Ul. einem seins. A bm ich bageot? mit 5 ■ Benn man & MefeN man eine Ein und Kampfs holzigen Spindel an r'chbaum-.Kastaniev-' 3 gehauenen Feile in n langsam. Grotzm emes röhrenfomiga nte oder mit Zähm t an Bleiplatten oin chen Druckes zu vm >ung erhalten. cht behandeln. Gla; Säure und zweifch s ohne dieses Mittel gesällt Ihnen dieser tsbesitzerssohn: „Ze, ner im Stall!" [5, Vorrätig in allen Buch- und Musikalienhandlungen: 1 für Klavier zu 4 Hand. Mk. 2,—; L Violine 75 Pfg.; f. Klavier u. Violine Mk. 2,—; für Zither, bearb. von F. Gutmann Mk. 1,50. Verlag von P. J. Tonger, Köln. r Anzeiger. Bekanntmachung. Am Sonntag den 19. December sind die Packetschalter des Hauptpostamts und der Stadtpoststelle wie an Wochentagen geöffnet. Gießen, am 16. December 1886. Kaiserliches Postamt. Rit sert. Bekanntmachung. Die Einträge in das Handelsregister des hiesigen Gerichts sollen im Jahre 1887 in der Darmstädter Zeitung, in dem Gießener Anzeiger und in dem Licher Anzeiger veröffentlicht werden. Lich, den 14 December 1886. Großh. Amtsgericht Lich. Langermann. Eintrag in das Firmcrmgisti'r Gr. Amlvgmchts Girstrn vom 14. December 1886. Hermann Weinberg und Jacob Weinberg in Gießen betreiben in Gießen Handel mit Landesproducten unter der Firma „Gebrüder Weinberg". Zur Beglaubigung: 9027 Neidhardt, Gerichtsschreiber. Ssmstsg den 18. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, in dem Saale der Restauralion Bramm. dahier, sollen durch den Unterzeichneten, öffentlich gegen Baarzahlung versteigertwerden: 1 Garnitur Polstermöbel — 1 Sopha, 2 Sessel und 6 Stühle in grünem Ryps —, 1 antike Pendule mit eingelegtem Nußbaum-Kasten, 1 Wiener- Rohrsessel, 1 Parthie neue Kaisermäntel, neue Buckskins-Hosen, neue Kinder-Anzüge, Arbeitsblonsen, Flanell-Unterhosen, 1 Parthie neue Bettfedern, mehrere Fracks, Vorhangs- Gallerien rc. Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, am 15. December 1886. Engel, 9000 Gerichtsvollzieher in Gießen. Iieilgeöotenes. Bilderbücher 5 Stück 50 H und 1 JL, empfiehlt J\ P. 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PROGRAMM. Zur 100jährigen Geburtsfeier Carl Maria v. Webers. Prolog gedichtet und gesprochen von Herrn Oscar Zack. L 1. Ouvertüre zur Oper „Oberon“ \ 2. Drei Lieder mit Klavierbegleitung: j a) Meine Lieder, meine Sänge, i b) Mein Schatz ist auf die Wanderschaft hin, \ von C. M. V. Weber. c) Unbefangenheit [ Z. Concertstück für das Pianoforte mit Begleitung! des Orchesters op. 79 (F-moll) / n. 4. Symphonie für Orchester (C-moll) .... von Jos. Haydn. (Nr. 9 der Ausgabe von Breitkopf dc Härtel) 5. Vier Lieder mit Clavierbegleitung: a) Mainacht........... Joh- Brahms. b) Wohin? Franz Schubert. c) Willst du dein Herz mir schenken . . „ Bugg. Giovannelli- d) Das Mädchen und der Schmetterling . „ Eugen d'Albert. 6. Solostücke für Clavier: a) Clavierstücke Dom. ScarlattL b) Etüde (Cis-moll) Fr. Chopin. c) Moto perpetuo C- M. V- Weber. 7. Jubelouverture für grosses Orchester ... „ C. M. V. Weber. Die Begleitung der Lieder hat Herr Dr. K. Walther gütigst übernommen. Der Flügel von Bud. Ibach Sohn in Barmen ist aus dem Piano- fortelager des Herrn Wilh. Rudolph. Eintrittskarten für Nicttmifglieder sind in der Musikalienhandlung des Herrn Wilh. Rudolph zum Preise von Mk. 2.50 (Sperrsitz ä Mk. 3.50) zu haben. 8931 Restaurant zum LSwen. Vorzügliches bayr. Märzenbier aus dem ehem. Markgräflichen HofbränhauS AnSbach (bestes Bayrisch Gebrfiu) vom Mittwoch den 15. December an im Ausschank. Gießener Aetieu-Bier. Berliner Weißbier. g92S Ergebenst OtlO JLlt * Christbescheerung für arme Kinder. Der Unterzeichnete und seine Schulkinder haben auch in diesem Jahre wieder eine Weihnachtsbescheerung (siebenunddreißigstel sür arme Kinder veranstaltet. Wir haben uns zu diesem wohlthätigen Zwecke abermals an die edlen Freundinnen und Freunde unserer Sache gewandt, und dieselben haben uns keine Fehlbitten thun lasten, sondern sie haben uns wieder so überaus reichliche Unterstützungen zufließen lassen, daß wir in der sehr angenehmen Lage waren, 176 armen Kindern eine Weihnachtsfreude bereiten zu können. Allen diesen wohlwollenden Geberinnen und Gebern sprechen wir hiermit öffent- lich unsern innigsten Dank aus, und ganz besonders danken wir einer verehr- lichen geschlossenen Gesellschast für die Zuwendung einer ganz beträchtlichen Summe. Zu unserer Bescheerung, die in unserem Schulhause (Schillerstraße) am kommenden Sonntag den 19. December, Nachmittags 4 Uhr, stattfinden wird, laden wir hiermit freundlichst ein. Die Gaben für die Kinder, welche im genannten Schulhaufe angebracht sind, können jedoch schon von Nachmittags zwei Uhr an in Augenschein genommen werden, und wir sind mit Vergnügen bereit, über deren Verwendung und Vertheilung nähere Auskunft zu ertheilen. M. Curschmann, Lehrer. Nr. 7, aus statt. 9034 Die Beerdigung findet Sonntag den 19. December, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Süd-Anlage Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch statt besonderer Anzeige die Nachricht, dass unser lieber Sohn und Bruder Friedrich Xamlry nach langen schweren Leiden am 16. d. Mts., Mittags 1 Uhr sanft entschafen ist. Um stille Theilnahme bitten Giessen, den 17. Decemher 1886. Die trauernden Hinterbliebenen. oooDoaooo oaaoaoooa Q ö Wir bringen unserem J? . . Ber Q Ö Jacob Renner 9 X zu seinem heutigen Wiegenfeste ein q X dreifach donnerndes, vom Fallthor X X schallendes, zum Schwanenwirth X y hallendes Hoch. 9028 X Seine durstigen Kameraden. X g Heuchelheim, den 18. 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