E"’ «M. 11 e 1. =^612» Äreuj ße Wütigen schmied, $ für etwas- rth LöiLsr. lof. I vuill. tgute Ptttfion ung, bei einer d. Bl- ^oir-Arbeitm ausmann sucht mit Beitragen schreiben & rÄ b. Bl. u X© e en Namensaufruf vornehmen, der die Anwesenheit von 223 Mitgliedern ergab. Bet der Wahl des Präsidiums, die auf Vorschlag deS Abg. Wtndthorst per Akklamation vorgenommen werden sollte, erhob . Abg. Hasenclever (Soc.-Dem.) Einspruch. Seine Partei könne dem bisherigen Präsidenten ein Vertrauensvotum nicht ertheilen, weil er in seiner Eigenschaft als Regierungspräsident einen Arbeiter Michelsen, der nur wegen eines politischen Vergehens mit 6 Wochen Gefängniß vorbestraft gewesen sei, ohne zwingende Veranlassung aus Aschersleben habe ausweisen lassen. . r. , Abg. Windthorst findet das Verfahren der socialdemokratischen Partei gesetzlich berechtigt, aber wenig rücksichtsvoll; er ziehe numnehr den Antrag auf Akklamattonswayl zurück. Es ist etwas sich selbst Kennzeichnendes, daß eine Amtshandlung des Präsidenten außerhalb des Hauses, die jedenfalls legal gewesen, hier den Anlatz zu diesem Vorgehen der sozialdemokratischen Partei bietet. , , r . ,,, , , Abg. Hasenclever beharrt bei seinem Anträge. Es sei bedauerlich, daß man überhaupt Beamte zu Präsidenten des Reichstags wähle, namentlich solche, die von Herrn v. Puttkamer abhängig sind. _ t „ . „ - . Während dieser Rede übergiebt Abg. v. Wedell-Piesdorf das Präsidium an den Abg. v. Franckenstein. t f Abg. v. Helldorf (ksv.) protestirt gegen die Äußerungen des Abg. Hasenclever die Begründung seines Einspruchs sei ganz unzulässig. Abg. Richter (dfr.): Seit seiner fünfzehnjährigen Reichstagsthätigkeit sei ihm nie vorgekommen, daß man einen gesckäftsordnungsmäßigen Einspruch mit persönlichen Beweggründen motioirt; er müsse dagegen Verwahrung einlegen und hoffe keine Wiederkehr. (Lebhafter Beifall links und rechts und im Centrum.) Bei der danach vorgenommenen Wahl durch Zettel werden gewählt: zum Präsidenten v. Wedell-Piesdorf mit 172 von 217 Stimmen, zum ersten Vicepräsidenten Freih. v. Franck en st ein mit 193 von 211 Stimmen, zum zweiten Vicepräsidenten Abg. Hoffmann mit 174 von 212 Stimmen. Die Gewählten nehmen die Wahl mit Dank an. Präsident v. Wedell-Piesdorf übernimmt den Vorsitz. Das Haus eyrt durch Erheben vsn den Plätzen das Andenken an die ver- storbcnen Mitglieder Junggreen Lyskowskt und Loewe Gegen den Vorschlag.des Präsidenten, die nächste Sltzung auf morgen anzu- beraumtt^ er^ebt^der ^uf Grund der Geschäftsordnung Protest. (Allseitige Ueberraschu^^,^^^ ^oIße tz^sen genöthigt, die nächste Sitzung auf Sonnabend den 18 anzuberaumen. (Tagesordnung: I. eoent. II. Berathung des spanischen Handelsvertrages. — Rechenschaftsbericht der sächsischen Regierung über die Ausführung des Socialisten- gesetzes.) Telegraphische Depesche«. aoipi UU»t* • Bwsa*. Berlin, 16. September. Der Bundesrath stimmte dem Anträge Preußens zu auf Verlängerung des kleinen Belagerungszustandes für Berlin und Umgebung. Berlin, 16. September. Der Reichstag ist von dem Staatssecretär des Innern, Staatsminister v. Bötticher, mit folgender Rede eröffnet worden: Geehrte Herren! Seine Majestät der Kaiser haben mich zu beauftragen geruht, den Reichstag zu eröffnem^ jgerufunö desselben ist zu dem Zwecke erfolgt, um Ihnen das mit der Königlich spanischen Regierung vereinbarte Abkommen über die Verlängerung des am 12. Juli 1883 zwischen dem deutschen Reich und Spanien abgeschlossenen Handels- und Schifffahrtsvertrages vorzulegen, dessen Geltung mit dem 30. Juni 1887 abläuft. Die wegen Verlängerung dieses Vertrages getroffene Vereinbarung wird Ihnen unverzüglich mit dem Anträge zugehen, derselben Ihre verfassungsmäßige Zustimmung zu ertheilen. Nach der übereinstimmenden Auffassung der verbündeten Regierungen entspricht die Verlängerung des Vertrages den Interessen und Wünschen unseres Handels und unserer Gewerbthätigkeit. In den betheiligten Kreisen aber wird im Interesse der geschäfllichen Dispositionen Werth darauf gelegt, sobald wie möglich jede Ungewißheit über die Fortdauer des Vertrages ausgeschlossen zu sehen. Um die rechtliche Geltung der vereinbarten Verlängerung endgültig sicher zu stellen, hat daher die Ratifikation derselben ohne Verzug in Aussicht genommen werden müssen. Die verbündeten Regierungen würden, ebenso wie sie hierzu im Jahre 1883 bereit waren, geneigt gewesen sein, die Ratifikation herbeizuführen, ohne zuvor den Reichstag zu versammeln, in der Hoffnung, daß ihnen für dies Verfahren die Indemnität ohne Anstand nachträglich bewilligt werden würde. Nach der Aufnahme indessen, welche das damals beobachtete Vorgehen in der publicistischen Beurtheilung und insbesondere bei den darauf folgenden Verhandlungen des Reichstags gefunden hat, sind sie der Meinung, daß es für sie geboten erscheint, den von der Verfassung vorgezeichneten Weg genau einzuhalten, den definitiven Abschluß des Vertrages aber nicht bis zum nächsten regelmäßigen Zusammentritt des Reichstags in Unsicherheit lassen zu sollen. Auf Befehl Sr. Majestät des Kaisers erkläre ich im Namen der verbundetm Regierungen den Reichstag für eröffnet. Berlin, 16. September. Der Congreß zur Förderung überseeischer Interessen beschloß eine Dankadresse an den Kaiser und ein Dankschreiben an den Reichskanzler für die Colonialpolitik. Auf Vorschlag der Sectionen nahm der Congreß eine Reihe auf Förderung der überseeischen Interessen bezüglicher Resolutionen an, insbesondere wegen Bildung eines 25gliedrigen Ausschusses zur Organisation des Schutzes der deutschen Interessen, wegen Schaffung directer Dampferverbindungen, Einrichtung deutscher Bankinstitute für coloniale Unternehmungen, wegen Leitung des Auswanderungswesens und Missionswesens rc. In den 25gliedrigen Ausschuß wurden außer Berliner Mitgliedern Götz (München), Grimm (Karlsruhe), Zilling (Stuttgart), Westen (Hannover), Sydow (Dottervfuhl), Behr (Bandelin), Sellin (Leipzig), Weber (Dresden), von der Heydt (Elberfeld), Saint Paul Jllatre (Schlesien) und Büttner (Wormditt) gewählt. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die „National-Zeitung" will wissen, der Staatssecretär Graf Bismarck sei zum preußischen Bundesbevollmächtigten ernannt. Diese Mittheilung entspricht nicht dem thatsächlichen Sachverhalt. Der Staatssecretär ist nur Coüunissar des Bundesraths behufs Vertretung des deutsch-spanischen Handelsvertrags, seine Ernennung zum Mitglied des Bundesraths konnte schon deshalb nicht erfolgen, weil die preußischen Stimmen in demselben durchweg besetzt sind und nach der Reichsoerfassung jedes Bundesmitglied nur so viel Bevollmächtigte zum Bundesrath zu ernennen hat, als ihm Stimmen darin zustehen. — Der „Reichsanzeiger" meldet: Der Bezirksverein der arbeitenden Bevölkerung des Südwestens Berlins ist auf Grund des Reichsgesetzes gegen gemeingefährliche Bestrebungen der Socialdemokratie verboten worden. Berlin, 16. September. Die mit der Naturforscherversammlung verbundene Ausstellung wurde Vormittags 11 Uhr in der Akademie der Wissenschaften in Gegenwart der Staatsminister v. Bötticher, v. Scholz und zahlreicher anderer Notabilitäten feierlich eröffnet. Professor Bardeleben gab einen Ueberblick über die Entstehung des Gedankens einer solchen Ausstellung rein wissensch Etlicher Gegenstände, Virchow dankte dem Comilö und den Ausstellern für die prächtig gelungene Verwirklichung des Gedankens. Hierauf erfolgte ein Rundgang durch die Ausstellungsräume. — In der heutigen Stadtverordneten - Sitzung wurde der bisherige Vorsteher- Stellvertreter, Dr. Stryck, mit 83 von 109 Stimmen zum Vorsteher gewählt. Bet Beginn der Sitzung hatte Dr. Stryck dem verstorbenen Stadtverordneten Ludwig Loewe einen warmen Nachruf gewidmet. — Die „Kr.-Ztg," erklärt, wie es scheint osficiös, die von der „Voss. Ztg." und dem „Pesther Lloyd" gebrachten Mtttheilungen über den Inhalt des die bulgarische Frage behandelnden italienischen Grünbuches für fragwürdig und zum Theile erfunden. Straßburg, 16. September. Bei der heutigen Universitätsfeier vertritt der Kronprinz den Kaiser, welcher des starken Tcmperaturwechsels halber der Feier nicht beiwohnt. Straßburg, 16. September. Se. K. u. K. Hoheit der Kronprinz, welcher sich heute zum Festact in die Universität begab, wurde am Hauptportale des Collegicn- gebäudes vom Rector, vom Senate und von den Vertretern der Studentenverbindungen empfangen. Im Lichthofe hielt Rector^ Reye eine Ansprache, in welcher er hervorhob, die Kaiser - Wilhelms - Universität werde sich, eingedenk der Worte des Kaisers in der Stiftungsurkunde, durch ernste Arbeit die Huld des Kaisers und die Achtung des deutschen Volkes, zumal der Elsaß-Lothringer, zu verdienen suchen. Die Ansprache schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Der Kronprinz drückte darauf im Namen des Kaisers Allerhöchstdessen Bedauern aus, hier nicht haben erscheinen zu können, er selbst fühle sich an dieser Stätte vom Geiste der Wissenschaft angeweht und erinnere sich gern feiner Studentenzeit. Die vorjährige Königsberger und die diesjährige Heidelberger Feier einerseits und die heutige Feier andererseits sei eine Mahnung für die Jugend, im Sinne der Vorfahren fortzuschreiten, um sich vor Ueberhebung zu schützen. Die Straßburger Hochschule habe eine besondere Aufgabe zu erfüllen, vor Allem in Friedfertigkeit zu arbeiten. Der Kronprinz schloß seine Ansprache mit Wünschen für die Zukunft der Universität. Hierauf ließ sich Höchstderselbe sämmtliche Professoren, Do- centen und die Vertreter der Studentenverbindungen vorstellen. Nach Besichtigung Her Räume des Collegiengebäudes begab sich der Kronprinz in die Kupferstichsammlung in der alten Akademie und alsdann in die Ausstellung in der alten Anatomie. Wien, 16. September. Wie die „Presse" meldet, hat der Statthalter von Nieder-Oesterreich mit Rücksicht auf das Auftreten der Cholera in Budapest für morgen den Landessanitätsrath einberufen, um über eine die Bevölkerung hinsichtlich geeigneter Maßregeln belehrende Bekanntmachung zu berathen; ferner werde der oberste Santtäts- rath noch im Laufe der Woche zusammentreten. Der Gesundheitszustand von Wien sei gegenwärtig durchaus befriedigend. Dublin, 16. September. „United Jreland", das Organ Parnells, schlägt in Rücksicht auf die wahrscheinliche Ablehnung der Parnell'schen Agrarvorlage vor, daß alle außer Besitz gesetzten Pächter sich in Masse in die Asyle für Nothleidende begeben sollen. Das Blatt hebt hervor, daß man in solchen Districten, wo die Mehrheit des Municipalraths aus Nationalisten besteht, solchen Pächtern bezüglich der Freiheit, in die Asyle einzutreten und dieselben wieder verlassen, sowie bezüglich des Unterhaltes besondere Privilegien zugestehen müsse. London, 16. September. Der „Standard" erörtert die Stellung Englands in der Orientfrage und führt dabei Folgendes aus: England dürfe nicht den Gedanken aufgeben, die Türket zu oertheidigen, noch auch die Hoffnung, Rußland von Konstantinopel fernzuhalten, weil Oesterreich unentschlossen spreche und handle und der Sultan russischen Einflüsterungen Gehör schenke. England könnte Konstantinopel zerstören, damit Rußland es nicht erhalte, allein es sei höchst unwahrscheinlich, ob es mit bloßer Hilfe der Türkei Rußland verhindern könnte, in Konstantinopel etnzu- marschiren. Unter* diesen Umständen würde es das klügste Verfahren Englands fein, wachsam und geduldig zu bleiben und feine übereilten Schritte zu thun. Bis jetzt sei nichts verloren, wahrscheinlich auch nichts geändert, jedenfalls habe sich nichts ereignet, was die englische Politik veranlassen könne, die alten Bahnen zu verlassen. Petersburg, 16. September. Das Kaiserpaar traf gestern Mittag im Jagd- Hause zu Spala ein; Nachmittags begab es sich mit Wladimir und Nikolaus jun. zur Schwarzwildjagd. — Der „Regierungsanzeiger" veröffentlicht ein Telegramm des Verwesers des russischen Generalconsulates in Sofia, worin es heißt, daß Vertreter des Exarchats, Mitglieder der Regierung, zahlreiche Deputirte und Vertreter der bulgarischen Gesellschaft am 11. September in das Generalconfulat kamen und den Verweser ersuchten, dem Kaiser von Rußland die ehrerbietigsten Glückwünsche auszusprechen. Stambulow drückte Namens der Regentschaft Gefühle der Ergebenheit für den Kaiser, von denen das Bulgarenvolk beseelt sei, aus, sowie die Hoffnung/ der Kaiser werde Bulgarien seinen wohlwollenden Schutz nicht entziehen. Lissabon, 16. September. Die Meldungen belgischer und französischer Journale betreffs des Handels- und Schifffahrts-Vertrags zwischen Portugal und dem Congostaate werden in Regierungskreisen als unbegründet bezeichnet. Sofia, 16. September. Die rumelischen Regimenter, ausgenommen eines, welches hier bleibt, sind nach Philippopel zurückgekehrt. Sofia, 16. September. (Privatdepesche.) Die bulgarische Sobranje nahm heute per Acclamation den Entwurf zur Antwort auf die Rede der Regentschaft an. Die Antwort spricht die tiefste Entrüstung über den Staatsstreich aus. Sie verlangt die strengste Bestrafung der Schuldigen und gibt der patriotischen Opferwilligkeit Alexanders durch dessen Thronentsagung bewundernden Ausdruck. Sie hofft ferner, daß die freundlichen Beziehungen zu Rußland durch das gebrachte Opfer wieder voll hergestellt seien und spricht schließlich ihr vollstes Vertrauen zur Regentschaft aus. vermischtes. Friedberg, 13. September. Heute Nachmittag 3*/> Uhr besuchten S. K. H. der Erbgroßherzog und II. Großh. HH. Prinzessinnen Irene und Alix nebst Gefolge die Blindenanstalt. Kreisrath Dr. Braden hatte sich schon vorher eingefunden und empfing mit dem Director Schäfer die höchsten Herrschaften am Eingänge des Hauses/ der mit blühenden Oleandern decorirt war. Im Hausflur überreichten unter Führung der Lehrerin die zwei jüngsten Blinden, ein Knabe und ein Mädchen, den Herrschaften mit einem „Willkommen in der Blindenanstalt" zwei rosenduftende Sträuße. Unter Führung des Directors wurde nun ein Gang durch das ganze Haus und den Garten unternommen; zuerst in den Arbeitssaal der Knaben, wo alles in Thättgkeit war: Stroh- und Stuhlflechten, Klöppeln und Filleen, Weben rc. Im Mädchenarbeitssaale hatte die Handarbeitslehrerin eine kleine Ausstellung von Handarbeiten der Mädchen hergerichtet, welche der größten Aufmerksamkeit unterzogen und eine ganze Menge Sachen gekauft wurden. Speisesaal, Ladenstube unb Schlafsaal wurden beaugenscheinigt, und besonders die gute Ventilation lobend erwähnt. Auch im Laden wurden Einkäufe gemacht. Während die Arbeiten auf der Seilerbahn beobachtet wurden, stellten sich die Knaben auf dem Turnplätze auf, wo der Turnlehrer, Seminarist Wenzel, verschiedene Uebungen ausführen ließ, die den höchsten Herrschaften sichtliche Freude machten. In der Schule wurde gelesen von den ersten Anfängen bis zur vollkommenen Fertigkeit, sowohl in Unical-, als auch in Braille'scher Punktschrift. Geographie am Globus und auf der Karte wurde vorgenommen und die Anschauungsmittel für Gewerbelehre, Physik, Geometrie, Botanik und Zoologie wurden vorgelegt und erklärt, was um so nöthiger war, als diese Anschauungsmittel von denen der Schule für Vollsinnige bedeutend abweichen. Im Musikzimmer wurden unter Leitung der Lehrerin einige Volkslieder gelungen und ein Zögling spielte ein längeres Musikstück auf dem Flügel. Die höchsten Herrschaften sprachen sich sehr befriedigt aus. Besonders S. K. H. der Erbgroßherzog ging sehr in's Einzelne und mußte der Director einen genauen Bericht erstatten. Möge dieser Tag für die Blinden zu einer Ermunterung dienen und den Lehrenden ein Sporn sein zu weiterem fröhlichem Wirken in ihrem gerade nicht leichten Berufe. (O. A.) —— Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag den 18. September. Nachmittags 2 Uhr: Beichte, Pfarrer Dingeldey. 13. Sonntag nach Trinitatis, 19. September. Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Feier des heiligen Abendmahls. Nachmittags 3 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Die Kinderkirche fällt aus. Am Sonntag, den 26. September, soll die höheren Orts angeordnete Kollekte für die evangelische Gemeinde in Heppenheim an der Bergstraße zum Bau einer Kapelle erhoben werden, und zwar nach beiden Gottesdiensten. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 19. bis 25. September besorgt Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. 14. Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion. * VzlO Ubr: Hochamt und Predigt- „ 2 Uhr: Sakramentalische Andacht. Gottesdienst in der ZMagoge. Freitag Abend 6 Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 655 Uhr. Temperatur der Lahn. Am 17. September, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13°, Luft 13V2o R. im Schatte«. L. Ehr. Rübsamen. Winter«. 8. Sor. Vorant. t. Oct. Pemionat. Dir.: G. Daarmana. ■ a) Linie liessen-Fulda. r- Reitz. 6552 b) Linie Giessen - <-eliihauseii Stephan. 6554 Sie»«. Die 9lad)t$eittn — Großherzogliche Direction 6564 iltoD' Andr. Euler 144 533 Die äusser" ordentliche Verbreitung dieses Hausmittels hat eine ebenso tun 6t4“* ssareo» CO 8 Obstversteigerong. Dienstag d. 21. September, von Vormittags 9 Uhr an, -soll dar hiesige Gemeindeobst versteigert werden. Der Anfang ist am Pfingstweg. Großen-Buseck, 16. Sept. 1886. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Gießen. . Großen-Buseck Reiskirchen . Grünberg Mücke . . . Rieder-Ohmen Burg- und Ried Gemünden Ehringshausen ZÄ-Romrod . Alsfeld . Renzendorf . Wallenrod Lauterbach . Angersbach . Bad Salzschlirf Großenlüder . Fulda . . llnsche Sobranje tf die Rede der der den Staats, ldtzen unb gibt onentfagung be- Btziehungen zu .en und stricht Brennholz in Spalten und auch klein gemacht empfiehlt in trockener Waare Mittag i Frischen Ochsengauwensalat, neue Salz- und Esfiggurke«, Mixed-Pikles billigst bei 6481 A Koch Nachfolger, HamburgerFisch- u. Delicateffenhandl. Neue Hellerlinsen in prima Waare eingetroffen. <8457 H. F. Nassauer. Heizung mit Cascoker. Beim Herannahen der Bedarfszeit erlauben wir uns, unsere aus westphälischen Kohlen gewonnene GaSeokeS als gutes und besonders reinliches Heizmaterial für Wohnungen, Geschäftslokalitäten und Sale in empfehlende Erinnerung zu bringen. „ Die GuscokeS gewinnen als beliebtes Heizmaterial auch hierorts wie anderwärts rmmer größere Verbreitung und sind insbesondere ein vorzügliches Heizmaterial für die verschiedenen Constructionen von Küllöfeu. „ Es ist für das gute Brennen der EokeS von besonderer Wichtigkeit, daß dieselben in möglichst gleichmäßiger Größe — Nußgröße verwendet werden und sind wir durch Die Anwendung einer EokeSwühle in den Stand gesetzt, unsere Gascokes in der zweckmäßigsten Größe zerkleinern und liefern zu können. Um einen Versuch mit denselben zu erleichtern, geben wir solche schon in halben Centnern ab; auch sind wir gerne bereit, in solchen Fällen, wo es gewünscht wird, sachkundige Anleitung zum Hetzen mit Eokes zu ertheilen. Da wir bei dem häufigen Zusammentreffen zahlreicher Bestellungen im Winter mitunter nicht alle Aufträge so schnell wie wünschenswerth ausführen können, empfiehlt es sich, den betr. Bedarf möglichst zeitig vorher auszugcben. ^389 Gietzener Gaswerk. Bekanntmachung. Wer Forderungen oder sonstige Ansprüche an die verstorbenen Jacob Finks Eheleute von Garbenteich zu bilden hat, wolle dieselben so gewiß binnen 2 Wochen bei uns speci- ficirt anmelden, als solche sonst bei der vormundschaftlich zu regulirenden Rachlaßsache nicht berücksichtigt werden können. Gießen, den 11. September 1886. Großherzogliches Amtsgericht. Langsdorfs. 6549 Obstversteigeruog ?u Holzheim. Dienstag d. 21. September, Morgens ^9 Uhr, wird das sämmtlicbe hiesige Gemeinde- vbst, als Aepfel, Birnen u- Zwetschen, versteigert. Anfang am Küchenberg. Holzheim, den 14. September 1886. Großh. Bürgermeisterei Holzheim. suchten S. R. H. llix nebst Gefolge tingefunben und nge des Dauses/ : unter Führung Sen Herrschaften LträW. Mer unb den Garten , Tätigkeit war: idchenarbeitssaale iten der Mädchm ne ganze Menge murbm beaugen- :m Laden wurden ^dachtet wurden, -rer, Seminarist rschatten sichtliche zen bis zur voll- mktschrift. Geo- ie Anschauungs- ourden oorgelegt von denen der n unter Leitung längeres Musik- r beftiedigt aus. ßte der Tirector >n zu einer Gröblichem Wickn (O.A-) HerzogL Baugewerkschule Holzminden, damit verbunden Maschinen-,Mühlenbau- n. Müller schule. Zeeländer Saat-Roggen! mX'PäW 013”“4"e Sächsischer Saat-Roggen! ^usfaat lln vorigen Jahr ftisch importirt, für 16 JL per 200 Psd. ^..Ar-^eibe Sorten werden allgemein wegen großer Ergiebigkeit und guter Qualität gern angebaut. a c. m^bbbrsenden durch die Bahn kosten bei freier Lieferung der Säcke die 200 Pfd. 2 JL mehr (soweit der Vorrath reicht) und bittet man höflichst, den Betrag vorher emzusenden. 6000 ähnlicher Präparate als Nachahmer hervorgerufen, welche sich nicht entblödem Verpak- 3 Etiquette in täuschender Weise herzustellen. Die Packete des ächten Stollwerck sehen Fabrikates tragen den vollen Namen des Fabrikanten und kenn- ,Zei_ nt n . 3ICh ^ie er* Großenlüder. . . 555 930 202 655 II — 705 1210 533 750 ' Bad Salzschlirf. . 534 945 212 7Ö§ 11 — 725 1227 605 803 Angersbach . . . n — 735 1236 W Lauterbach . . . 545 1007 224 72b ii — 745 1242 6® 824 Wallenrod . . . 555 1020 234 7Z2 Renzendorf . . . 605 1033 243 740 ii ri — 758 810 1250 1258 647 70T 833 841 Alsfeld . . . an ab 616 619 1046 1056 253 256 750 755 ii ■— 830 115 730 859 Zell-Romrod. . . 630 1110 307 an — 845 126 7E 9w Ehringshausen . . 645 1135 ab 616 8o0 129 — 913 Burg- und Nieder- ii 628 903 140 — 92I Gemünden 655 1148 328 835 ii 640 915 149 — 93Z Nieder-Ohmen . . 703 1200 849 •i 658 930 200 — 9Ö Mücke..... 712 1215 342 858 n X X — — — Grünberg . . 725 1237 352 n 710 945 210’ — 954 Reiskirchen . . . 737 1256 405 -W ti 725 1000 220 — 1005 Großen-Buseck . . 745 110 1412 940 an ,750 1025 243 — 1025 Gießen . . . . . an 758 130 427 10M II. und III. Classe. II. und III. Classe. 11. 13. 13. 1 17. | 19. 10. Vm. 1 12. | 14. | 16. | 18. 1 Vm. 1 Nckm. 1 Näim. 1 Nckm Vm. Vm. I Nchm. Nchm. | Nchm. Gießen ... ab Schiffenberg (Wärter- Haus 5) . . . „ Garbenteich . . . „ Lich.....„ Langsdorf. . . . „ Hungen . . . „ Ober-Widdersheim . „ Borsdorf . . . . „ Nidda (Bad Salzh.) ab Ranstadt ...... Stockheim...... Bleichenbach . . . „ Büches-Düdelsheim. „ Büdingen. . . „ Mittel-Gründau. . ,, Lieblos . . . . „ Gelnhausen. . an sWiM 1 1 1 1 1 1 1 1 803 815 830 838 846 900 ix 915 918 928 940 945 1000 1015 1030 1210 1228 1245 100 115 130 145 150 200 210 218 230 243 257 442 455 508 515 521 536 550 553 603 615 6Z 635 650 705 745 800 815 823 M 84B 900 Gelnhausen. . ab Lieblos ... Mittel-Gründau. . „ ! Büdingen. . . „ Büches-Düdelsheim. „ Bleichenbach . . . „ Stockheim...... Ranstadt . . . . „ Nidda (Bad Salzh.) ™ ab Borsdorf . . . . „ Ober-Widdersheim . „ Hungen . . . „ Langsdorf. „ Step Garbenteich . . . „ Schiffenberg (Wärterhaus 5) . . . „ Gießen ... an 512 524 53b 54l 5^ 608 622 705 715 730 740 750 800 812 815 830 845 850 900 915 930 1205 1220 1240 1255 110 125 138 150 205 235 243 300 315 335 438 450 505 515 525 535 547 550 600 gTb 620 6^7 642 656 Verkehrt in der Zeit vc>in 1. Noa. , 1886 bis incl. 28. Februar 1887 OCDCDCO V OCD V CO ! MOTinat« früjtx als oben an, gj| « A | - Ä | g i Stein’s Garten. Sonntag den 19. Deptbr.: 6563 Grosses Doppel - Concert ausgeführt von den Kapellen der Infanterie-Regimenter Nr. 81 und 97 (ca. 100 Mann), mit Aufführung des großen militärischen Tongemäldes von dem Königlichen Musikdirektor Saro, unter Mitwirkung eines Infanterie-Pelotons und eines Tambour-Corps und bengalischer Beleuchtung des ganzen Gartens. Anfang 5 Uhr. Bier im Glas, Entree 50 Ff. 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Haubach 1 6496 Durch Wegzug des Herrn Damof- molkerei-Direktor Ereutz ist dessen Wohnung, bestehend aus . 5—6 Zimmern und allem Zubehör, zu vermiethen. Näheres Löberstraße 6 H. 6511 Ein großes möbl. Zimmer, für einen oder zwei Herren, mit Kost, zu ver- miethen-__Mäusburg 3. 6517 Ein möblirtes Zimmer zu ver» miethen.________Schreinermeister 5781] Möbl. Zimmer zu vermiethen. ___________________________Ederstraße 3. 6393] Möbl- Zimmer zu vermiethen ______Sonnenstraße 25. 6443] Möblirtes Zimmer vermiedet Noll, Bahnhofstraße 60. Jermischte Anzeigen. 6548] Handlanger gesucht von Wilh. Seipp, Weißbindermeister. 6547 Per 1. Oktober ein. gewandtes kräftiges Dienstmädchen bei hohem Lohn, gesucht von Frau Lachmann, Bismarckstraße 6. 6551 Ein tüchtiger Verkäufer oder eine tüchtige Verkäuferin in ein Manu- facturwaarengeschäft gesucht. Näheres in der Exped- d- Bl. Gesucht E ein tüchtiges Dienstmädchen mit guten Zeugnissen. Näheres in der Exp- d. 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Wer Sehlagfluss fürchtet oder bereits davon betroffen wurde, oder an Congestionen, Schwindel, Lähmungen, Schlaflosigkeit, resp. an krankhaften Nervenzuständen leidet, wolle die Broschüre „Ueber Schlagfluss-Vorbeugung u. Heilung“, 3. AufL, vom Verfasser, ehern. Landw.-Bataillonsarzt Rom. Weissmann in Vilshofen, Bayern kostenlos und franco, beziehen. 227 6449 Ein Hauöbürschchen für leichte * Arbeit gesucht. Emil Noll. Stedaction: A. Schcyda. — Druck uuo Bcrlag der Brühl'schcn Druckerei Er. ^.yr. Pietsch) in