enden neiden der. 5219 Gau* D. Zull en An- njeder । habe anders e volle eftrche teisii lillement a ng |u 6,1,1 iani. , Ur be- >kn daselbst iassäö. >ü-cnB't' pH fiitJT sein Ngü^zzLl idg!>- **.><» Nr. 164 Zweites Blatt Sonntag den 18. Juli 1886. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. BW'M, —a» - M ÄZI JlwST Wochen - Ueberficht. Gießen. 17. Juli. Kaiser Wilhelm ist auf seiner Weiterreise von Koblenz nach Gastein am Mittwoch Vormittag im besten Wohlsein auf der Bodensee-Insel Mainau, der bevorzugten Sommer-Villeggiatur der badischen Herrschersamilie, eingetroffen. Im Kreise der badischen Verwandten gedenkt der Kaiser bis Sonntag, den 18. Juli, zu verweilen. An dem letztgenannten Tage erfolgt nach den bisherigen Dispositionen Nachmittags 1 Uhr mittelst Dampfschiffes die Weiterreise nach Lindau und von da per Extrazug nach Augsburg, wo der hohe Reisende im altberühmten Hötel „Zu den drei Mohren" Nachtquartier nimmt. Wie die „Münchener Neuesten Nachr." bestimmt zu melden wissen, trifft der Prinz- Regent Luitpold von Bayern am Morgen des 19. Juli zur Begrüßung des Kaisers in Augsburg ein und begleitet denselben bis München, wo die Ankunst des kaiserlichen Extrazuges am 19. Juli, Vormittags halb 12 Uhr, erfolgt. Mit Rücksicht aus die noch dauernde Hoftrauer wird der Kaiser aber nur im Bahnhofe verweilen und hier mit dem Prinz-Regenten und der königl. Familie zusammen sein. Bereits um 1 Uhr fährt der kaiserliche Herr nach Salzburg weiter, wo die Ankunft gegen 4 Uhr Nachmittags erfolgt; hier nimmt der Kaiser, wie immer, das letzte Nachtquartier vor Gastein. In letzterem Orte selbst dürfte der Kaiser, über Lend kommend, am Abend des 20. Juli eintreffen. Ein politisch bedeutsames Ereigniß vermittelte diesmal den Uebergang von der abgelaufenen zur jetzigen Woche — die am 10. und 11. Juli in Elsaß-Lothringen stattgefundenen Gemeinderathswahlen. Ihr der deutschen Sache so überaus günstiger Ausgang, der namentlich aus den glänzenden Wahl- erfelgen der altdeutschen Partei in den beiden Hauptstädten Metz und Straßburg erhellt, kann für die Wetterentwickelung der Reichslande in echt deutschem Sinne, für die Befestigung deutschen Wesens und deutschen Denkens in dem Alt-Deutschland nach so blutigen Kämpfen wiedergewonnenen Bruderstamme der Elsaß-Lothringer, nur von glücklichster Vorbedeutung sein. In diesem Sinne ist denn auch der Ausfall der reichsländischen Gemeinderathswahlen von der gesummten altdeutschen Presse außerhalb der Grenzen der Reichslande mit innigster Genugthuung begrüßt worden und darf man wohl in den Resultaten dieser Wahlen den besten Beweis dafür erblicken, daß der Einfluß der französischen Protestpartei in Elsaß-Lothringen endlich gebrochen ist. — Das Thema von der nationalen Ausstellung in Berlin wird in der Tagespreffe noch immer erörtert und erscheint da eine den „Berl. Polit. Nachr." aus den Kreisen der rheinischen Groß-Industriellen zugegangene Zuschrift sehr bemerkens- werth. In derselben werden nochmals die bekannten Gründe dargelegt, welche die deutsche Groß-Industrie bestimmt haben, die geplante Berliner Ausstellung nicht zu beschicken und hieran anknüpfend, erklärt Die Zuschrift weiter, daß die deutschen Groß-Industriellen selbstverständlich auch die Pariser Weltausstellung im Jahre 1889 nicht beschicken würden. Hoffentlich beruht diese Angabe auf Wahrheit, denn es wäre tief verletzend für das deutsche National-Bewußtsein, wollten deutsche Industrielle, nachdem sie die Theilnahme an einer nationalen Ausstellung abgelehnt, an der Pariser Weltausstellung theilnehmen, trotzdem daß von Frankreich aus Alles, was deutsch ist und heißt, fortgesetzt mit den größten Schmähungen überschüttet wird. In einem Theile der Blätter haben sich die Erörterungen über die Ablehnung des Entlassungs-Gesuches des Ministeriums Lutz Seitens des Prinz-Regenten von Bayern bis in diese Woche hinein sortgesponnen. Es tritt hierbei die interessante Erscheinung zu Tage, daß die gehässige Polemik der Berliner „Germania" gegen die Entscheidung des Prinz-Regenten Luitpold aus die entschiedene Mißbilligung bayerischer klerikaler Blätter stößt und daß selbst ein Organ, wie das Münchener „Vaterland" des Herrn Sigl, bis zu einem gewissen Grade Partei für das Ministerium Lutz nimmt. Im Uebrtgen können dasselbe all' diese Erörterungen recht kalt lassen, das gegenwärtige bayerische Cabinet steht viel zu fest im Vertrauen des Prinz-Regenten, als daß hieran irgendwelche Preßangriffe etwas zu ändern vermöchten. Die politische Lage aus internationalem Gebiete kann zur Zeit auch trotz des Auftauchens der „Batumfrage" und der feindlichen Stellung Rußlands gegenüber den Dingen in Bulgarien als im Allgemeinen befriedigend bezeichnet werden. Es hat nicht den Anschein, als ob das Vorgehen Rußlands in Datum irgendwelche diplomatischen Verwickelungen Hervorrusen werde und ebensowenig bietet die gegenwärtige Lage aus der Balkan-Halbinsel Grund zu besonderen Befürchtungen; die russischen Droh- und Allarmruse gegen Bulgarien und die Pforte sind wieder eingestellt worden, da sie nirgends ein Echo fanden und was die jüngsten türkisch-montenegrinischen Grenz-Conflicte anbelangt, so sind sie ebenfalls ohne weitere Folgen geblieben. Die Entlassung der türkischen Redif- und Reservisten-Bataillone ist sogar als ein bedeutendes Friedens- Symptom zu betrachten, denn diese Maßregel deutet darauf hin, daß man in Konstantinopel weder wegen der griechischen, noch wegen der ostrumelischen Frage Besorgnisse hegt. In Sofia ist außerdem die bulgarische Sobranje und ii Risch die serbische Skupschtina zu friedlicher Arbett versammelt und aus all' dem ist zu ersehen, daß für jetzt durch die Orient-Angelegenheiten nach menschlichem Ermessen keine abermalige Beunruhigung Europas zu befürchten steht. Sehen wir uns aber im übrigen Europa um, so ist da erst recht nichts zu erblicken, was den allgemeinen Frieden gefährden könnte; freilich, gewisse Anti- Sympathien zwischen einzelnen Nationen sind ja vorhanden, aber sie erweisen sich nicht derartig gestaltet, um auch die officiellen Beziehungen von Regierung zu Regierung bedenklich zu trüben, dazu kommt noch, daß in den meisten Ländern wirthschastliche Interessen die politischen Haupt- und Staats-Actionen in's Hintertreffen drängen, und so darf man in der That mit gutem Grunde annehmen, daß das politische Sommerleben unseres Erdtheiles auch diesmal keinerlei unliebsame Störungen erfahren wird. Das Wochenereigniß in Frankreich bildete naturgemäß die Feier des französischen Nationalfestes am 14. Juli, des Tages des verhäng- nißvollen Bastillensturmes. Selbstverständlich gelangte die Feier in der Hauptstadt Paris zu ihrem eigentlichsten und glänzendsten Ausdrucke und fast ebenso selbstverständlich ist es, daß hierbei wieder die bekannten antideutschen Demonstrationen an der Statue der Stadt Straßburg und die übliche große Truppenschau auf dem Rennplätze in Longchamps die Hauptrolle spielte. Zu Ruhestörungen scheint es übrigens nicht gekommen zu sein. Uebrigens hat das französische Nationalfest durch die Ausweisung des Herzogs von Aumale eine recht seltsame Illustration erhalten, letztere Maßregel will wenigstens zu dem Character dieses Festes, das doch alle Franzosen vereinigen soll, herzlich wenig paffen. Dem Herzoge ist die Ausweisungs - Verfügung am Mittwoch früh zugestellt worden und reiste derselbe in Folge dessen am folgenden Tage nach Belgien ab. Die englischen Parlamentswahlen erreichen mit dieser Woche ihr Ende. Bis Mittwoch Abend waren 631 Wahlen bekannt, von denen 307 auf die Conservativen, 73 aus die diffentirenden Liberalen, 170 auf die Glad- stonianer und 81 auf die Parnelliten entfallen. Es sind demnach noch 39 Wahlen unbekannt, von denen mindestens noch 29 zu Gunsten der Conservativen ausfallen müssen, wenn dieselben für sich die absolute Mehrheit erreichen wollen, dies Resultat wird aber allseitig bezweifelt und somit wird sich im neuen englischen Parlamente eben nur aus Conservativen und diffentirenden Liberalen zusammen eine Mehrheit bllden lassen. — Inzwischen haben gerade jetzt, gegen den Ausgang der englischen Wahlbewegung hin, in Irland — in Belfast und Limerick — neue blutige Ruhestörungen stattgefunden, wodurch der letzte Abschnitt der Wahlen gerade kein erfreuliches Relief erhält. In Haag ist am Mittwoch die außerordentliche Session der holländischen Kammern, welche vornehmlich den Zweck verfolgt, die zwischen dem Ministerium Heemskerk und einem Theile der zweiten Kammer bestehenden Differenzen zu beseitigen, durch den König eröffnet worden. Aus Italien liegen auch aus dieser Woche die unvermeidlichen Choleraberichte vor. Dieselben lassen jedoch erkennen, daß die Cholera - Epidemie an der italienischen Ostküste stetig, wenn auch langsam, abnimmt; dafür tritt sie im österreichischen Küstengebiete allmälich stärker auf. Vom Mittwoch wurden aus Triest 4 Cholerafälle, darunter einer mit tödtlichem Ausgange, aus Fiume 6 Cholerafälle, von ihnen drei mit tödtlichem Ausgange, gemeldet. VsrmifÄtes Stettin, 11. Juli. Gelegentlich des Stapellaufes des Dampfers „Preußen", des ersten der großen Suboentionsdampfer, welcher die Werft des Stettiner „Vulkan" verlassen hat, macht die „N. St. Ztg." folgende Mittheilungen über die Dimensionen und Einrichtungen des stattlichen Schiffes: „Für den „Vulkan" ist der Tag bedeutungsvoll; mit der „Preußen" geht eines der größten Schiffe, die bisher auf seiner Werft erbaut worden, vom Stapel. Diebeiden andern großen Subventionsdampfer „Sachsen" und „Bayern", die noch im Bau begriffen sind, schließen sich übrigens hinsichtlich der Größenverhältnisse durchaus der „Preußen" an. Das Schiff ist nach den Vorschriften des Germanischen Lloyd für die 1. Classe (100 A.) aus bestem deutschen Baustahl hergestellt. Die Länge in der Wasserlinie beträgt 118,36 Meter — 388,4 Fuß, die Breite 13,710 Meter — 45 Fuß, die Tiefe vom Kiel bis Seite Oberdeck 10,175 Meter — 33,5 Fuß englisch, der Rauminhalt ist auf 4000 Registertons bemessen. Bei einem Tiefgange von 6,10 Meter — 20 Fuß englisch wird der Dampfer 14 Knoten Geschwindigkeit erreichen. Von hinten nach vorn erstrecken sich drei durchlaufende Decks, nämlich Ober-, Haupt- und Zwischendeck, und außerdem befindet sich noch in den vordersten beiden Abtheilungen zur besseren Raumgewinnung ein viertes sogenanntes Orlogdeck. Der Schiffskörper ist, um ihn gegen das Sinken möglichst zu sichern, durch 8 wasserdichte Querschotten, von denen 6 bis zum Oberdeck reichen, der Länge nach in 9 wasserdichte Abtheilungen getheilt. Auf dem Oberdeck befinden sich drei Ausbauten, ganz vorn eine Back, sodann ein Mittelhaus und hinten eine Hütte. Für 118 Personen 1. Classe werden Kammern zu je 2 Personen zum Theil so eingerichtet, daß die Trennungswände entfernt und so bequeme Familienzimmer hergestellt werden können. Die Räume 2. Classe bestehen aus 7 Kammern zu je 4 Personen; die Pasia- gierräume 3. Classe sind so groß, daß im Ganzen 200 Personen in eisernen Kosen (nach Crosbies Patent) Unterkunst finden. Die Salons, deren Einrichtungen und Ausstattungen von dem Architecten Herrn I. G. Poppe in Bremen ausgearbeitet sind, werden von der Firma A. Bemb6 in Mainz ausgeführt und dürften on Eleganz me transatlantischen Schnelldampfer noch übertreffen. Der Schiffsraum enthalt 4 Hauptladeräume, aus denen die Ladung mittelst 3 Dampfwinden und 4 Dampfkrahnen ent löscht werden kann. Der Dampfer besitzt eine Drei-Cylinder-Expansionsmaschme von 3500 indirekten Pferdekräften. Die Kohlenbunker können 900 Tonnen Kohlen faßen. Die Segelfläche des Dampfers ist derart bemessen, daß bei einem Schaden der Maschine sie genügende Hilfe gewährt; die Takelung soll die einer Brigg werden. Die Beleuchtung an Bord ist elektrisch und wird von 340 Lampen hergestcllt. An Rettung.'- apparaten werden außer den Korkgürteln noch 6 große Liftboote und - große Holzboote aufgestellt und dieselben mit bewährten Fallapparaten versehen, um sie bequem zu Wasser lassen zu können. Der Preis des Dampfers belauft sich auf etwa 2»/r Mül. 9lnnQbeTft schuht das dortige „Wochenblatt": Eine eindringliche Mahnung für alle Damen sollte der Heimgang des jungen Mädchens sein, welches am letzten Sonntag auf einer Vcrgnügungstour so plötzlich aus dem Leben voll bluhmd r Gesundheit dem bitteren Tode in die Arme fiel. Wie uns von zuverlässiger Seite Unübertroffen | in vorzüglicher Qualität und zu billigsten Preisen empfehle eine W große Auswahl in schwarzen Cachemir's. 8 A. Doeter, | 1956 Seltersweg 57, dem Hotel „Prinz Carl^ gegenüber. N N § iteneßer verbesseri (wenig Eis-Verbv ^reijen, Eis! rMhell, für die! rillig frei an das \ rnitgetheilt wird, ist der Gehirnschlag, welcher die Bedauernswerthe getroffen, veranlaßt worden durch eine Hemmung der Blutcirculation, die durch, zu starkes Schnüren des Eorsets herbeigeführl war. Die Schnürung war eine derartig starke, daß die Mutter nur mit Mühe der Ohnmächtigen das Mieder zu öffnen vermochte. Die Verstorbene darf im wahrsten Sinne des Wortes als ein Opfer der Unsitte des zu starken Schnürens bezeichnet werden. Möge doch die Mittheilung dieses erschütternden Falles allen Corsett- trägerinnen zu Herzen gehen. — sHöhe der Gewitterwolken.) Oft hört man,von Touristen, welche rm Gebirge, speciell in den Alpen gewesen sind, erzählen, daß sie auf dem und dem Gipfel das erhebende Schauspiel genossen halten, ein Gewitter unter ihrem Standorte sich entladen zu sehen. In bem Julihefte der meteorologischen Zeitschrift bezweifelt Herr Professor Dr. Hann diese Thatsache entschieden. Für unmöglich hält er sie gerade nicht, glaubt aber, daß ein solcher Fall höchstens einmal bei einem ganz besonders hohen Berggipfel eintreten könne. Nach jahrelangen Erfahrungen, welche er in den Alpen und deren Nähe gemacht, befindet sich die unterste Schicht der eigentlichen Gewitterwolken stets in einer Höhe von mindestens 1400, oft aber mehr denn 2500 Mtr. Im Gebirge kann man dies sehr genau aus der Höhe der bedeckten und nicht bedeckten Berghohen constatiren. Zwei Ursachen sind es, welche Reisende leicht glauben machen, sie hätten auf einem Berge das Gewitter unter sich gehabt. Sieht man in einiger Entfernung von einem Berggipfel aus ein Gewitter vorüberziehen, so scheint es, als ob man auf die weißen, glänzenden Häupter der Haufen- und Schichtwolken, welche den Gewitterherd bilden, hinabsähe, und da unter denselben noch die Blitze hinabzucken, so sagt der Beobachter, er habe das Gewitter unter sich gehabt, eine Täuschung, die sehr nahe liegt. Im zweiten Falle, wo der Beschauer selbst sich in den Gewitterwolken befindet, verführt ihn wohl der Umstand, daß der Lichtschein der meisten Blitze von unten herauf zu fomnicn scheint, weil die Wolke, welche den Berggipfel einhüllt, meist nach oben viel mächtiger ist als nach unten, zu der Meinung, es hätte unter ihm geblitzt und er glaubt, das Gewitter hätte unter ihm stattgefunden. — Der Brand der Brüsseler Universität scheint erst durch die schlechten Lösch- verhältnisse zur Katastrophe geworden zu sein. Es wird darüber Folgendes gemeldet: „Der Brand hat tiefe Bestürzung und nicht minder starke Entrüstung in ganz Brüssel hervorgerufen. Trotz des Brandes des Nationalpalastes sind die Löscheinrichtungen Brüssels in jämmerlichem Zustande geblieben. Trotz aller Schreierei und allen Groß- thuns ist bei jedem größeren Brande alles rettungslos verloren! Auf der Brandstelle Panik, Unentschlossenheit, keine einheitliche Leitung, das Material jämmerlich. Die Pferde fehlen, die Schläuche platzen, die Hähne passen nicht, der Druck reicht nicht, — kurz, Mangel an allen Enden. Und dabei ist „aus Ersparnißrücksichten", kein einziges staatliches oder städtisches Gebäude versichert, natürlich auch nicht die Universität. Das Fepcr hätte bewältigt werden können, wenn sich nicht überall die alte Lotter- wirthschast gezeigt hätte. In der Universität selbst versagten die Hähne, Schläuche, selbst der Feuermelder. Als die Feuerwehr erschien, wußte sie nicht, wie sie angreifen sollte. Als sie energisch eingriff, mar es zu spät. Das große Mittelgebäude mit dem Prächtigen Universitätssaal, das große Seitengebäude — alles Ruinen; nur der neue Flügelbau blieb erhalten. Der Verlust stellt sich auf 1,200,000 Fr. Die medicinischen Sammlungen wurden gerettet, aber sonst ging viel verloren. Die mineralogische Sammlung ist zerstört; von den 125,000 Bänden der Bibliothek sind 25,000 — aber in sehr fragwürdigem Zustande, sie wurden aus den Fenstern geworfen — gerettet. Die Bibliothek ist das Einzige, was versichert ist, mit 200,000 Fr. Fünf Personen sind verletzt worden. Wie das Feuer entstanden, ist nicht festgestellt. Die Universität selbst ist eine freie; sie wird hauptsächlich durch Stadlzuschüsse erhalten. Schon jetzt wollen die klerikalen Blätter nichts davon wissen, daß die Universität auf Aller Kosten wieder hcrgestellt wird; das sei die Pflicht der „Liberalen und Freimaurerlogen". Heidelberg. Das Gesammtpersonal unseres Jubiläumsfestzuges wird 531 Herren, 130 Damen, 34 Pagen (größtentheils jüngere Gymnasiasten), 75 Kinder, 24 Musiker zu Pferde, 52 solcher zu Fuß, zusammen 846 betragen und mit den übrigen nachträglich hinzugekommenen, von den Corpsstudenten inscenirten Gruppen, sowie dem zahlreichen nothwendigen Ordnungs- und Aufsichtspersonale (Militär uno dergl. in Landsknecht-Costümen) zusammen die ansehnliche Zahl von über 2000 Köpfen erreichen. Dazu kommen 225 Pferde und 16 Wagen. Die hervorragenderen Figuren werden Literarisches. — ^Universum.) Die soeben erschienenen Hefte 19 und 20 der illustrirten Zeitschrift „Universum", redigirt von Jesko von Putlkamer, Verlag des Universum (E. Friese) in Dresden, bringen den Anfang einer Novelle von echt dramatisch bewegter Handlung „Zur Sonnenhöhe" von A. Müller von Brandenburg, mährend „Frau Eva" von Moritz von Reichenbach sehr befriedigend abschließt. Daneben laufen die beiden kleineren Erzählungen „Die böse Bärbel" von Anton Ohorn und „In der Mittagsgluth", eine Stranderzählung von Helene Pichler. Einen besonders anziehenden Schmuck bilden die Aufsätze: „Eine Fahrt auf der Giselabahn" von Heinrich No6, mit Original-Illustrationen nach G. Haid; „Eßlingen" von Th. Stromer, mit Illustrationen nach der Natur gezeichnet von E. Thiel, sowie die sehr zeitgemäße interessante Beschreibung des „Blumen-Corso im Wiener Prater" von A. G. v. Suttner, mit einer Originalzeichnung von W. Gause. Erwähnenswerth ist noch eine interessante Abhandlung von Carl Lüders „Klima und Gesundheitsverhältnisse Westafrikas", sowie ferner „Wurzelfüßchen", ein Märchen von G. von Beaulieu und eine sehr amüsante Humoreske „Großes Bioouac" von A. von Winterfeld. Sehr belehrend und beachtens- merth sind schließlich die beiden Aufsätze: „Cultur und Strafrecht" von Dr. Ludwig Fuld und „Torpedomesen und unterseeische Schifffahrt" von G. van Muyden. Außer den beiden Lichtdruckkunstbeilagen „Studienkopf" von Franz von Defregger und „Excusez“ von Hugo Kauffmann, bemerken wir noch die vier künstlerisch ausgeführten Holzschnitte nach den Originalgemälden „Fantasia" von I. Brandt", „Unterricht im Fischen" von Alf. Guillou, „Ein Besuch" von A. Treidler und „Kleine Poststation in Thüringen" von Paul Tübbecke. Sitte obig Mrd in einet sch M rifit mit einem 4. Saame, ] eine Treppe, neber (früher W von auswärts, gebildet sein. Ihre Namen sollen in Bälde veröffentlicht, sowie über den Zug selbst ein kurzer- erläuternder Text herausgegeben werden. Paris, 9. Juli. (Ein Löwenbändigers Die Menagerie des Threrbandrgers LZidel hat seit Kurzem, wie sie dies alljährlich zu thun pflegt, den großen Jahrmarkt von Neuilly bezogen und war gestern Abend gegen 10 Uhr "nt Schaulustigen an gefüllt, als der Engländer, welcher B-del sei, 10 Jahren Schritt aus Schritt folgte, um dabei zu sein, wenn er von einer seiner Bestien gefressen wird, rm Begriffe stand, seine Wette zu gewinnen. Bidel war mit seinem großen Exercitium, bei dem er vier Löwen und zwei Eisbären Stand hält, schon zu Ende und in dem Hauptzwinger allem mit dem Löwen Sultan, dem schönsten und wildesten, zurückgeblieben. Er befahl ihm, sich an dem Gitter aufzustellen und wie ein Wappenthier sich da mit emer erhobenen und einer niederhangenden Vordertatze zu präsentiren, als sein Fuß ausglitt, er zu Boden siel und der Löwe sich über ihn herwarf. Die ganze Versammlung bebte, den Al hem anhaltend, vor Entsetzen, ivie das Thier seine Zähne in die Schulter und den linken Arm seines Herrn einschlug. Man hielt ihn für verloren. Bibel bewahrte aber m diesem furchtbaren Augenblicke seine ganze Geistesgegenwart, er erhob sich langsam nut seiner ihn zeifleischenden Last und packte, als er wieder ausrechtstand, Mit semer Rechten die Gurgel Sultans mit solcher Gewalt, daß dieser feine Seute fahren ließ. Inzwischen , hatte ein Wärter eine Seitenthüre des Zwingers geöffnet, durch die der Löwe abzugehen pflegt, und sich nun in der Thal laut brüllend entfernte. Der Bändiger, der sich diesmal als solcher bewährt hatte, wollte trotz des Blutes, das aus seinen Wunden floß, Sultan zurückrufen und die unterbrochene Uebung von feuern beginnen; allein das Publikum rief: „Genug! Genug!" und klatschte seinem Schwiegervater zu, welcher in ihn drang, daß er ihm folgte. Dies geschah; Biedel ließ sich von drei Aerzten auskleiden und untersuchen und es ergab sich, daß er 17 größere und kleinere Wunden hatte, von denen übrigens keine gefährlich sein soll. Sie wurden verbunden und der Patient dann nach seinem Landhause in Asnieres gebracht, wo er zunächst der Ruhe pflegen soll. Er hatte bisher noch nie in seiner Villa, sondern immer in einem Wagen neben den Bestien geschlafen und sagte etwas melancholisch: „Jetzt werde ich mein Bett einweihen können." — Sultan ist seit 1872 im Besitze Bidel's, der ihn in Afrika für 15,000 JL gekauft hatte. Kaum war er in Lyon, wo die Menagerie sich damals aufhielt, angelangt, als ein Ochsentreiber seinen Arm durch die Eisenstäbe streckte. Das Thier griff danach, biß den Arm an der Schulter ab und zehn Minuten später war der Mann eine Leiche. Die erste Vorstellung, in der Sultan „arbeitete", wurde zu Gunsten der Wittwe des Getödteten gegeben. 4891 Ä Mil! HmWn M /du, nur von Ammien, empjtf B. 2973 Akin El'mgk! 5145 Doering, Kirchenrechner. Lieferung von Brennmaterial für das Provinfialarresthaus. Die Lieferung vonLeizungsmaterial für das Provmzialarresthaus, bestehend in melirten Kohlen, Anthra- citkohlen und Tannenholz, soll im Submissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum 1. August l I. verschlossen und mit bezüglicher Aufschrift versehen bei dem Unterzeichneten einzureichen. Die Lieferungsbedingungen können täglich während der Bureaustunden auf der Kanzlei der Staatsanwaltschaft (Justizgebäude Zimmer Nr. 44) ein gesehen werden. Gießen, am 14. Juli 1886. Der Großherzogl. Erste Staatsanwalt- Zimmermann. 5143 Betr.: Verpachtung der Güter der I. und II. evangel. Pfarrei Gießen. Die am 5. und 6. l. Mts. staüge- habten Verpachtungen sind nicht genehmigt worden. — Es wird hiernach zur anderweiten Verpachtung der Grundstücke Termin auf Montag den 19. I. Mts. anberaumt, und zwar: a. für die Grundstücke in der Gemarkung Gießen auf Mittag- 12V2 Uhr im Schützenhof dahier, b. für die Grundstücke in der Gemarkung Wiefeck auf Nachmittags 7 Uhr in der Kaus'schen Wirth- schäft daselbst. Gießen, am 13. Juli 1886. »te «i- d Ne «‘»ta i $6bitic AW Pm Miße Kerns , 10 Pfund ß Wie; Gelbe Hai marmorir * und Ghc - Bleich. Wnirte und Englisches s Neverdh's Lv! ' Fettlau w h ß W Amg m V feilen, a Mühle zu verpachten. Die Reitzenmühle auf der Rabenau, bei Londorf, mit Wassergefäll von 4 Meter ist mit 4 Morgen zugehörigem Land, unter den auf der Rentei Rabenau einzuschenden Bedingungen aus 18 Jahre zu verpachten. Gebote sind verschlossen bis längstens 31. August d. I., Mittags 12 Uhr, bei der unterzeichneten Rentei einzureichen, zu welcher Zeit dieselben eröffnet werden sollen. Rabenau, Post Londorf, den 9. Juli 1886. Die Rentei der Freiherrn von Nordeck zur Rabenau. 5073 Schmidt. Jeilgeßotenes. Monopol- Streichriemen siir Rasiermesser. Unentbehrlich für Herren, welche sich selbst rasieren, denn er giebt dem Rasier- messer in wenigen Augenblicken, die zarteste Scharfe. Zu haben bei C. Fr. Conrad, Friseur, 4451.______ Mäusburg 15_______ Von heute an stets Mittwochs, Freitags und Montags von 9 Uhr an: 4952 Jhutebdkudjcii bei Nolt, im Stern. Hochfeinen Zweischenhonig empfiehlt 3638 C. Roth, am Lindenplatz. Allgemeiner Anzeiger. » Mondamin — sollte zu Flammerys, Fruchtgelees und Puddings stets verwendet werden, weil es die Bereitung derselben bedeutend erleichtert und Gelatine ersetzt, auch den Speisen den höchsten Wohlgeschmack und die leichteste Verdaulichkeit verleiht. Ausserdem ist Mondamin zur Verdickung von Suppen u. Saucen etc das allerbeste Mittel. Mondamin ist ein entöltes Maisproduct von ausserordentlicher Reinheit u. Feinheit. Fahr.: Brown & Polson, Hofl. I. M. der Königin von England, Paisley, Schottland. Central-Geschäft für Deutschland: Berlin C , Heiligegeiststr. 35. 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Die Rückzahlung der heute gekündigten Pfandbriefe erfolgt vom 1. October 1886 ab und wird auf diejenigen Stücke, welche erst nach dem 31. October 1886 zur Einlösung gelangen, für die Zeit vom 1. October 1886 ab ein 2%iger Depositalzins vergütet. Den betreffenden Pfandbriefinhabern räumen wir das Recht ein, in der Zeit von jetzt bis Ende Juli d. I. in Umtausch gegen die gekündigten Stücke neue 3Vr0/oige Markpfandbriefe zum Eours von 99 mit Zinsen vom 1. October 1886 zu beziehen. Die bis 1. Octobcr 1886 laufenden 4% bezw. 4^/0igen Zinsen der gekündigten Pfandbriefe werden gleichzeitig mit dem Umtausch ausbezahlt. Früher bereits gekündigt und außer Verzinsung getreten sind: alle 5« g igen Pfandbriefe, alle 4 und 41/2%igeit Pfandbriefe der Guldenwährung, endlich alle diejenigen 41/a%igen Markpfandbriefe, welche nicht mit Wirkung vom 1. October 1886 ab in 4%ige abgestempelt worden sind. Die Einlösung der gekündigten Stücke und bezw. deren Uintausch erfolgt bei unserer Kasse (Junghofstraße 12) wie auch durch Vermittlung unserer auswärtigen Einlösungsstell^n, insbesondere: in Darmstadt bei Herrn Moritz Wolfskehl, 5131 bis 5140. 5641 bis 5650. 6911 bis 6920. 8851 bis 8860. 8931 bis 8940. Q. (M. 200). Nr. 4 bis 8. 10 bis 15. 17. 18. 20 bis 24. 27 bis 36. 40 bis 48. 52. 53. 57 bis 62. 65 bis 75. 77 bis 81. 84. 85. 89 bis 95. 99. 100. 103 bis 114. 116 bis 131. 133. 135 bis 137. 139 bis 157. 159 bis 162. 164 bis 166. 171. 175 bis 177. 179 bis 188. 190 bis 199. 202 bis 209. 212 bis 214. 217 bis 223. 226 bis 230. 232 bis 243. 246 ... ... ...------ — — — "■ ------1121. Cafe Leib. Einem geehrten Publikum erlaube mir meine Gartemmrthschast, sowie Kegelbahn in empfehlende Erinnerung zu bringen. Für ein gutes Glas Aetien-Bier ä 10 Pfg. und ein gutes Glas bayr. Bier ä 12 Pfg. ist stets bestens gesorgt. — Küche anerkannt gut. NB. 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In Folge der heute vor Notar und Zeugen vorgenommenen Ver.ooiung find von unteren Pfrndbrlesen die nachfolgend mit einfacher Schrift aufgeführten Nummern zur Rückzahlung auf den 1. Oktober 1886, nut welchem -tage ^eHerzlnsung rabiflt gefünbiTt worben, wä^renb die mit fetter Schrift aufgeführten Nummern aus früheren Verloosnngen noch rückständig find. 4°|0tge Mark,fandbriese Serie XII. L,t "■«- ??$•»'SÄ MiÄ"" «».“S WÄV 954*. 1241 bis 1250. 1496. 1631. 1676. 1720. 1767. 1871. 1957. 1995. N lM 2000). Nr. 1 bis 3. 7 bis 12. 23 bis 27. 29 bis 39. 41 bis o2. 54 bis 56. 58 bls 66. 68 brs 71. 73 bis 76. 78 bis 80 SS bS 85. 87. 89 bis 94. 96 bis 107. 109. 111 bis 113. 115. 117 bis 121. 123 bis 132. 134 BW 141. ‘143 bis 149 153 bis 186. 188 bis 192. 194 bis 197. 264. 295. 338. 902. 931. 963. 2121 bis 2130. 2751 bis 2<70. 3606. 4761 bis 4770. 4971 bis 4980. 6143. 6321 bis 6330. 6851 bis 6860. 6951 bis 6960. 0 lM. 1000). Nr. 2 bis 11. 21 bis 28. 30 bis 33. 35. 36. 39 bis 47. 49 bis 59. 61 bis 78. 80. 83 bis 90. 93 bis 98. 100 bis 106. 108. 110 bis 119. 121 bis 131. 133. 135 bis 139. 141 bis 152. 154 bis 163. 165 bis 167. 169 bis 183 185 bis 190 192 bis 200. 244. 282. 303. 710. 784. 819. 1241 bis 1250. 1602. 2461 bis 2470. 3991 bis 4000. 5101 bis 5110. 6681 bis 6690. 7641 bis 7650. 7781 bis 7790. 11181 bis 11190. 11281 bis 11290. m P. (M. 500). Nr. 1. 3 bis 7. 9 bis 11. 22 bis 26. 28. bis 34. 35. 37. 42. 43. 45. 50 bis 52. 54 bis 61. 63 bis 66. 69 bis 70 72 bis 79. 81. 84 bis 86. 92. 93. 96 bis 104. 106 bis 112. 115. 116. 119. 121. 123 bis 126. 131 bis 140. 142 bis 145. 147. 150. 151. 154 bis 170. 172 bis 177. 180 bis 186. 188 bis 199. 201. 204 bis 207. 209 bis 22o. 228 bis 230. 232 bis 237. 239 bis 243. 245 bis 250. 252 bis 258. 260 bis 262. 264 bis 280. 282 bis 290. 292 bis 294. 300 357. 436. 636. 642. 746. 1063. 1182. 1387. 1952. 1974. 2391 bis 2395. 2397 bis 2400. 2467. 3021 bis 3030. 3621 bis 3630. 4131 bis 4138. 4140. 4841 bis 4850. 5291 bis 5300. 6601 bis 6610. 8541 bis 8550. 8601 bis 8610. R. (M. 300). Nr. 1 bis 17. 19 bis 23. 26. 29 bis 33. 35 bis 42. 44 bis 51. 56 bis 60. 62 bis 66. 69 bis 77. 84. 85. 87 bis 97. 99. 100. 102 bis 110. 113. 116 bis 120. 123. 125 bis 127. 130 bis 134. 137. 139. 140. 142 bis 147. 151 152. 155 bis 159. 162 bis 168. 173 bis 183. 186 bis 192. 194 bis 201. 203 bis 206. 209 bis 219. 221 bis 223. 225 bis 237. 239 bis 246. 248 bis 257. 261 bis 271. 274. 277 bis 280. 282. 283 bis 290. 295 bis 300. 550. 585. 967. 1046. 1076. 1104. 1105. 1541 bis 1550. 1761 bis 1770. 2413. 3161. bis 3170. 3411 bis 3420. 3501 bis 3510. 3885. Auf Vorstehendes höfl. Bezug nehmend stehen zu jeder Zeit Transport- ^dagen sowohl zu Umzügen innerhalb der Stadt als auch für jede Entfernuna im In- und Auslande zur Verfügung. 5048 Hochachtungsvollst Ludwig Bender, Mobeltrsnsporteur. 5091 Unterzeichnete empfiehlt sich als Leichenwärterin. 4987 Eine Wohnung, parterre, zu ver- miethen._________________Licbigstraße 65. 3023 Der dritte Stock meines Vorderhauses, bestehend aus 8 Zimmern, Garten- antheil 2c„ pr. 1. September a. c., event. auch später, nur an ruhige Leute zu vermiethen. August Ackermann. 2910 Der untere Stock meines Hauses an der Frankfurterstraße, bestehend aus 7 Zimmern und allem Zubehör, ist an eine ruhige Familie anderweit zu ver- miethen. Prof, v. Ritgen. 47t0 Das von Herrn Siegel bewohnte Logis (erster Stock) in meinem Hause ist zu vermiethen und 1. October veziehbar.___________F. Hoffmann. 308 Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer mit Zubehör u. Wasserleitung, Frankfurterstraße 76, ist wegzuashalber alsbald zu vermiethen. I. 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