1'1'5 !»• M * 3ult ay :tt. r, Pterin. Sä. sondern m Sich Gang mH tungshauses. Aschen Hof. !ich und das Natumiffen- ben. 4942 Schiflnj iadtpost. ass ich die testauration ikhafte und u genügen' lachen mir ;e Speise- kbier Hier. ► >ule«rte Preise ab- aller, . ali wab- inttrbeöfr dtpoß- aian ui J11 Samstag den 17. Juli Nr. 163 L^kchemL rmt M5 Msrvsmr Gchrr?«r«ße 7. Gießen, den 16. Juli 1886. Büchner, Kreisschulinspector. inerteljLyrUch 2 Mark 20 Pf. «tt Drtstzs Durch dk Hofi bezogen vierteljLhrlich 2 Bort 50 Lehrer-Conferenz des Conferenzbezirks Gießen: Mittwoch den 21. Juli, Vormittags 10 Uhr, in Gießen; des Conferenzbezirks LLch- Hungen: Donnerstag den 2 2. Juli, Vormittags 9 Uhr, in Lich. 1886. Politische Ueberficht. Gießen, 16. Juli. Die Dispositionen hinsichtlich der Ankunft Kaiser Wilhelms in Gastein haben noch in letzter Stunde eine Veränderung erlitten, die durch den Besuch des greisen Herrschers beim Prinz'Regenten von Bayern bedingt ist. Kaiser Wilhelm wird nämlich, neuerlichen Meldungen aus München zufolge, am Sonntag Abend, mittelst Extrazuges von der Insel Mainau kommend, in Augsburg eintreffen, wo be verdiente Beachtung gefunden. Der Ausfall der Wahlen, speciell in den beiden Hauptstädten, zeigt die hocherfreuliche Thatjache, daß der Einfluß der Französlinge in den wiedereroberten Provinzen stark im Schwinden begriffen ist und daß dafür die altdeutsche Partei in Verbindung mit den gemäßigten Elementen der altelsässischen Bevölkerungskreise mehr und mehr an Boden gewinnt. Die Protestpartei hat sich genöthigt gesehen, in Metz und in Straßburg eine ganze Reche von Sitzen im Gemeinderathe an die eingewanderten Deutschen oder an die versöhnlicheren altelsässischen Elemente abzugeben und ähnlich lauten die Berichte aus allen übrigen Theilen der Reichslande. Diese Niederlage einer Partei, die seit der Wiedervereinigung Elsaß-Lothringens mit Deutschland mit einer merkwürdigen Zähigkeit und mit allen Mitteln bestrebt gewesen ist, der Befestigung des deutschen Emfluffes im Lande entgegenzuarbetten und dem Franzosenthum Thür und Thor offen zu halten, kann nur mit Genugthuung begrüßt werden. Sie bildet den besten Beweis dafür, daß die Aussöhnung der Elsaß-Lothringer mit dem neuen Zustande der Dinge stetig vorwärts schreitet und vielleicht ist die Zeit nicht mehr fern, in der die neue Grenzmark im Südwesten des Reiches wieder voll und ganz das werde, was sie einst gewesen — ein echt deutsches Land! Jenseits der Vogesen wird der Ausgang der elsaß-lothringischen Gemeinderathswahlen freilich nur sehr gemischte Empfinoungen, das Gesühl einer bitteren Enttäuschung Hervorrufen, aber diese Lection kann nichts schaden, sie dient vielleicht mit dazu, die Franzosen darüber aufzuklären, wie sehr die französischen Sympathien in Eljaß-Lothringen im Schwinden begriffen sind. Die am Montag in Berlin erfolgte Eröffnung der Verhandlungen des Reichsversicherungsamtes bringt den Fortgang auf dem Wege der focialpolitischen Gesetzgebung zu einem weiteren praktischen Ausdruck. Mit Recht konnte der Präsident dieser neuen Behörde, Herr Bödiker, in seiner Eröffnungsrede daraus Hinweisen, daß durch die Einsetzung des Reichsversicherungsamtes gewissermaßen der Schlußstein in das auf den Grundlinien der ersten beiden Unsallversicherungsgesetze aufgesührte Gebäude eingesügt worben sei. Durch die Zusammensetzung dieses Gerichtshofes aus praktischen Richtern, praktischen Verwaltungsbeamten, größeren aus Wahlen hervorgegangenen Industriellen und Arbeitervertretern ist die größtmöglichste Gewähr für verständige und sachlichste Rechtsfindung in allen streitigen Angelegenheiten, die mit den Unsalloersicherungs- gesetzen zusammenhängen, gegeben und hiermit ein Zeitabschnitt völlig neuer Rechtsprechung - auf Grund der soeialpolitischen Gesetzgebung eröffnet. Freilich, es bedurfte erst harter Kämpfe, ehe diese schwierige Arbeit vollendet werden konnte, die Gegner der socialpolitischen Reformen setzten ihrer Durchführung einen ebenso zähen Widerstand entgegen, wie der socialpolitischen Gesetzgebung im Ganzen, die gute Sache ist nun aber doch durchgedrungen und es steht zu hoffen, daß die segensreiche Wirksamkeit der Unsallgesetze und des Reichsoer- stcherungsamtes bald allseitig die verdiente Anerkennung finden werde. Gustav Freytag beging am Dienstag in Siebleben bei Gotha, fern Dom Geräusch der Welt, die Feier des 70. Geburtstages. In stolzer Bescheidenheit hatte es der Dichter abgelehnt, die ihm zu diesem Tage aus den weitesten Kreisen seiner Verehrer zugedachten Ovationen entgegenzunehmen, aber die herzlichsten Glückwünsche der deutschen Nation wird der Schöpfer von „Soll und Habens der „Ahnen" und der „Bilder aus der deutschen Vergangenheit" und so mancher arberer Werke, die das geistige Eigenthum des gelammten gebildeten Theiles unseres Volkes geworden sind, auch in feiner ländlichen Zurückgezogenheit vernehmen. Möge dem Dichter, dem es so wir Keinem gegeben, die deutsche Volksseele zu verstehen, das Gedankenleben des Volkes bis in seine innersten Tiefen zu erforschen und fein Werden und Wachsen die Jahrhunderte hindurch bis zur Herrlichkeit des roiebererftanDenen Reiches in fo innigen Tönen zu besingen, noch ein langer und heiterer Lebensabend vergönnt sein! Die regierende Fürstin Pauline von Reuß j. L. ist am Abend des 10 Juli aus Schloß Öfterstem nach mehrwöchigem Krankenlager verschieden. Die nun verewigte Fürstin war am 13. October 1835 geboren und in 28jäh- riger glücklicher Ehe mit dem regierenden Fürsten Heinrich XIV. von Reuß j. L. vermählt. Die Jnspectionsreise, welche Herr v. Gautsch, der österreichische Unterrichtsminister, kürzlich durch Böhmen unternommen, wird in dec österreichischen Presse noch immer vielfach erörtert. Die czechi'chen Preßorgane e zeigen sich höchst entrüstet gegen Herrn v. Gautsch, weil er es gewagt hat, den ° czechischen Schülerü die Erlernung der deutschen Sprache zu empfehlen — da hat der Minister freilich eine große Sünde begangen! Jrn Uebrigen scheint der Minister in Bezug auf die Behandlung der deutschen Sprache in den czechischen Gymnasien und Mittelschulen recht nette Zustände gefunden zu haben, so daß es erklärlich klingt, wenn Wiener Blätter berichten, Herr v Gautsch werde demnächst energische Vorschriften erlaffen, um das Studium der deutschen Sprache an den genannten czechischen Lehranstalten zur besseren Geltung zu bringen. In Frankreich bildet die Ausweisung des Herzogs v. Auma le das Tagesgespräch und hat dem auch die Feier des französischen National- festes vom 14. Juli nur wenig Abbruch thun können. Die Angelegenheit des Herzogs v Aumale hat in beiden Häusern des französischen Parlaments zu lebhaften Auseinandersetzungen zwischen Monarchisten und Republikanern geführt, wie dies namentlich in der Dienstagssitzung der Deputirtenkammer der Fall war. Der Kriegsminister Boulanger vertheidigte hierbei unter dem Beifalle der republikanischen Mehrheit gegenüber dem monarchistischen Deputirten Keller das Vorgehen gegen den Herzog und billigte schließlich die Kammer mit großer Mehrheit das Verfahren der Regierung. Auch beschloß die Kammer, bte Rede Boulanger's durch öffentlichen Anschlag bekannt zu machen. Großfürst Wladimir von Rußland ist auf feiner vielerörterten Reise durch die Ostsee-Provinzen dieser Tage auch nach der Universitätsstadt Dorpat gekommen, von wo eine bemerkenswerthe Kundgebung des Großsürsten berichtet wird. Beim Empfange der Vertreter der Universität, des Adels und der Stadt hielt der hohe Gast eine Ansprache, in welcher er erklärte, es sei der Wille des Czaren. daß alle Maßregeln zur Vereinigung der Ostsee-Provinzen mit Rußland im Sinne einer größeren Annäherung an die russische Vötkerfamilie angewandt würden. Der Kaiser erblicke hierin em rechtes Unterpfand für das Gedeihen des Ostsee-Gebietes und halte fest an dem Vertrauen zu dessen Bevölkerung, welches Vertrauen er als ein Vermächtniß seines Vaters ansehe. Im Uebrigen betonte der Großsürst, daß seine Reise lediglich nur militärischen Zwecken gelte. Die englischen Parteien können nun daran denken, das Facit der Parlamentswahlen zu ziehen, ba biefe am Samstag in der Hauptsache ihr Ende erreichen. Bis Dienstag Abend waren 607 Wahlen bekannt, von denen 297 auf die Conservativen, 70 auf die biffentirenben Liberalen, 162 auf die Anhänger Gladstone's und 78 auf die Parnelliten entfallen. Es stehen sonach noch 63 Wahlen aus, es ist jedoch nicht wahrscheinlich, daß dieselben derart aussallen werden, daß die Conservativen schon für sich allein die Mehrheit im neuen Parlamente würden besitzen können, sondern sie werden dieselben wohl nur im Verein mit den liberalen Ministern bilden können und in Folge dessen wird denn auch die Bildung eines liberal-conservativen Coalitions-MmisteriumS für bevorstehend gehalten. Aus Irland werden neue blutige Unruhen gemeldet, deren Schauplatz wiederum die Stadt Belfast war. Hier entspann sich in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch zwischen Orangisten, anläßlich eines Umzuges derselben, und Pöbelhausen ein einstündiger Kampf, in dessen Verlaufe zahlreiche Personen verwundet und mehrere Häuser zerstört wurden. Militär mußte schließlich die Straßen besetzen. ______________________________________ Darmstadt, 15. Juli. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 7. Juli den außerorventlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landes-Universttät und zweiten Lehrer der Forstwissenschaft Dr. Adam Schwappach aus sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. October d. J-. an, aus dem Dienste zu entlassen. 1 r K * r Universität- - Chronik. Gießen. Promovirt wurden von der hiesigen philosophischen Facultät die Herren Gymnasiallehrer Wilhelm Matthaei zu Laubach und K. A. H en Niger zu Gharlottenburg, sowie Herr Oberförster Philipp Walther zu Grebenau (über dessen Doctorprüsung wir s. Z. berichtet hatten). — Der Professor an der technischen Hochschule zu München, Dr. Ratzel, hat einen an ihn ergangenen Ruf als Professor der Geographie an die Universität Leipzig angenommen. — Privatdocent Dr. Pringsheim wurde zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät in München ernannt. — Der bisherige Privatdocent Dr. Wilhelm Roux zu Breslau ist zum außerordentlichen Professor in der medicinischen Fakultät der dortigen Universität ernannt worden. — Privatdocent Dr. Arthur Meyer, Assistent am pflanzenphysiologischen -Institut zu Göttingen, ist zum außerordentlichen Professor zu Münster ernannt zvorden. a. Sleinliefe b. Biinfab)r c. SieinseD d. Chaussir-1 nirackit e. ^analierlit V ©rabenier Sieben, am 15 Eroßherzogl. M' A. B Neu. ^°nt°g den SÄ *wil -ei» * Lt ® yS*® f *«**81 .StxM« 6i werben dar« Msche «n jene ® ®en;u oÄ » jo gtwib binnen - ■ ten» i« mnchen, Her als bereW ttiOine °ls deM ob »• X1W " jtichmkl geM gteigbrieie beW Sieftn, ben 9., Großh. Ai Lnngs TSi Dienstag den Vormittags vc ' werben aui ben Bureau bahier w 1. bie WR für basW 2. bie Mbrvec Ttlesraphischi Deprschm. »E- Lorrelssndrnr - Vrrreau. Mainau, 15. Juli. Seine Majestät der Kaiser machte heute Vormittag mit dem Großherzog von Baden einen Spaziergang und nahm darauf den Vortrag oes Chefs des Militär-Cabinets, General-Lieutenants v. Albedyll, entgegen. Um 1 Uhr Nachmillags trat der König von Württemberg zum Besuche des Kaisers hier em. Nachmittags findet große Hoftafel statt, zu welcher gegen fünfzig Einladungen ergangen sind. Nach dem Diner kehrt der Komg von Württemberg nach Fnednchs- ^Qfen Wien, 15. Juli. Wie bie „Wiener Zeitung" meldet, ist der mit der Leitung der Wiener Polizeidirection betraute Hofrath Freiherr Krauß zum Präsidenten der Polizeidirection ernannt worden. , . , .. .. * Die Presse" betont die politische Bedeutung der kaiserlichen Decoraüon fin Schönborn, welche neben der Anerkennung der Verdienste des Statthalters ein un- -weifelhastes Dementi aller Gerüchte über Differenzen Schonborns nut der Regierung und über eine Schwenkung der letzteren bilde. , — In Fiume ist in den' .Äyren 24 stunden an Cholera eine Person erkrankt und eine früher erkrankte gestorben. In Triest sind °°n gestern bis heute Mittag Paris, 16. Juli. Der Präsident Greoy beglückwünschte den Kriegsminister Boulanger schriftlich zur guten Haltung der Truppen bei der gestrigen Parade und ernannte denselben zum Großofficier der Ehrenlegion. — Grevy reist Montag nach Mont sous Vaudrey ab. — Der Herzog von Aumale ist nach Brüssel abgereist. Paris, 15. Juli. In der Nacht brannte bei der Fortsetzung des National- festes die Kirche von Jvry theilweise nieder. Das Feuer war durch Lampions, welche um den Thurm gehängt waren, verursacht; zwei Personen wurden verletzt. Paris, 15. Juli. Senat. Ehesnelong interpellirt die Regierung uber_ die Ausweisung des Herzogs von Aumale, die durch das Schreiben, welches der Herzog an den Präsidenten Grevy gerichtet habe, in keiner Weise gerechtfertigt sei und das Princip des an militärischen Graden erworbenen Eigenthums verletze. Der Kriegsminister Boulanger erwidert, er könne nicht gestatten, daß ein so insolentes Schreiben, wie es dasjenige des Herzogs von Aumale gewesen sei, an den Präsidenten der Republik gerichtet werde. (Heftige Unterbrechungen auf der Rechten. Lareinty ruft, das sei eine Feigheit.) Boulanger erwidert, er könne nicht zulassen, daß man den Kriegsminister feig nenne und verläßt die Tribüne. Der Minister des Innern, Sarrien, erklärt, der Herzog von Aumale habe den Brief an Grevy mit Zustimmung des Grafen von Paris geschrieben, es sei ein förmliches Eomplott. Boulanger erklärt, er werde seine Pflicht als' republikanischer Minister erfüllen. Lareinty bedauert, daß ein so ausgezeichneter Soldat wie Boulanger einen Abwesenden beleidigt habe. Damit schließt der Zwischenfall. Der Senat nahm mit 157 gegen 78 Stimmen eine Tagesordnung an, in welcher das Verhalten der Regierung gebilligt und das Vertrauen des Senats auf die Wachsamkeit der Regierung ausgesprochen wird. London, 15. Juli. Nunmehr sind 648 Candidaten gewählt, davon 313 Con- servative, 74 dissentirende Liberale, 179 Gladstonianer und 82 Parnelliten. Bei den heutigen Wahlen gewannen die Conservativen drei Sitze und die Gladstonianer gleichfalls drei. London, 15. Juli. Meldung des Reuter'schen Bureaus.) Es ist'ein Ueber- einkommen zwischen dem heiligen Stuhle und China abgeschlossen. Darnach wird der heilige Stuhl fortan in Peking durch einen Jnternuntius vertreten sein unv Monsignore Agliardi wird hierzu ernannt. Derselbe wird im nächsten Monat nach Peking abreisen. Die Regierung in Peking soll ausdrücklich gewünscht haben, daß die Abreise des Jnternuntius möglichst bald erfolge. Rom, 15. Juli. Cholera - Bericht. Vom 14. bis 15. Juli, Mittags, kamen in Brindisi 12 Erkrankungen und 4 Todesfälle vor, in Codigoro 5 Erkrankungen und 3 Todesfälle, in Venedig 1 Erkrankung und 1 Todesfall, in Francavilla 53 Erkrankungen und 18 Todesfälle, in Latiano 23 Erkrankungen und 10 Todesfälle, in Erchie 8 Erkrankungen und 3 Todesfälle, in San Vito 7 Erkrankungen und 1 Todesfall. Petersburg, 15. Juli. Als ein Eisenhändler heute Nachmittag eine Parthie alten vom Fiskus gekauften Artilleriematerials vom Wagen abladen ließ, entlud sich eine für bereits entladen gehaltene Granate, wodurch 16 Personen, darunter 4 Kinder, getödtet und mehrere andere verwundet wurden. Washington, 15. Juli. Das Repräsentantenhaus nahm mit 209 gegen 65 Stimmen einen Antrag an, wonach, falls der Ueberschuß oder das Saldo in der Staatskasse unter Einrechnung des zur Amortisation von Staatsnoten gehaltenen Betrages 100 Millionen Dollars übersteigt, der Staatssecretär verpflichtet sein soll, diesen Ueberschuß zur Zahlung der zinstragenden Schuld im Betrage von nicht weniger als 10 Mill. Doll, monatlich zu verwenden. Ich J,ö>. bei 1 <^ernie Verwischte-. Mainz, 12. Juli. Die päpstlichen Actenstücke über die Ernennung des Dom- capitulärs Herrn v^Hafsner zum Bischof von Mainz s>nd^°rg°Mrn °us Rom bei dem bischöflichen Ordinariat hier in zwölf Exemplaren eingetroffen. Bur &on- secrationsseier des neuen Bischofs am 25. Juli wird eine außerordentlich zahlreiche Betheiligung aus den katholischen Gemeinden des ganzen ßanbeS erwartet. Die Ludwigsbahn hat daher jetzt schon die Einschaltung einer Reihe von Extrazugen angeordnet und verfügt, daß die an genanntem Tage in ihren sammtlichen Stationen nach Mainz gelösten einfachen Billets zur freien Rückfahrt an demselben Tage bXä) — sEhrengabe für die Universität Heidelberg.) Am 10. Juli d. I.. sand im Museum zu Heidelberg eine Versammlung der Unteräeid)ner des Auftufs vom 4. April d. I. statt, in welcher nach dem Berichte ,^_^rtreter ber Ausschüsse von Heidelberg, Karlsruhe und Mannheini über das Ergebniß der bisherigen Bemühungen, die beabsichtigte Stiftung einer eingehenden Berathung unterzogen wurde. Man einigte sich dahin, eine Stiftung zu errichten, welche akademifche Lehrer der Ruperto-Carola bei ihren wissenschaftlichen Bestrebungen fordern soll. Bei der Verleihung soll ein bestimmter Turnus eingehalten werden, so daß bei der ersten Verleihung die Stiftung einem Mitgliede der theologischen Facultät zufiele und dann jeweils einem Mitgliede der juristischen, der medicinischen, der philologisch-historischen Classe der philosophischen Facultät und endlich der mathematisch-naturwisienschaftlichew Classe der gleichen Facultät. Vorerst soll die Verleihung alle 2 Jahre stattfinden, bis das Grundcapital durch etwaige Zustiftungen eine bestimmte Hvhe erreicht hat, von da- fin die Commission zur Ausarbeitung der Stiftungsurkunde erwählt worden war, wurde der Wortlaut der zu überreichenden Adresse festgesteüt. Dieselbe soll seiner Zeit nach der Ueberreichung tu der bei O. Petters ui Heidelberg erscheinenden „Ruperto-Carola, officielle illustrirte Festchronik der V. Säcularfeier der Universität Heidelberg" mit den Namen sämmtlicher Unterzeichner veröffentlicht werden. Natürlich- wird der gezeichnete Beitrag nicht beigefügt. . Zur Orientirung wiederholen wir, daß der Durchschnittsbeitrag etwa 10 JL beträgt, daß aber auch kleinere Beiträge bis zu 1 herab vorkommen. Hoffentlich wird jeder ehemalige Studirende der Universität Heidelberg, welchem- diese Zeilen zu Gesicht kommen, es für eine Ehrensache halten, diese Adresse mitzuunterzeichnen und im Kreise seiner Freunde und Bekannten für die Jubiläumsstiftung zu wirken. Die Centralsammelstelle bildet das Bankhaus der Herren H. L. Hohenemser in Mannheim. , c . „ „ ., Zum Schlüsse der Versammlung wurden noch drei Herren zur Ueberreichung der Adresse und der Stiftungsurkunde erwählt. Elberfeld, 8. Juli. Vom Schwurgerichte wurde heute die Giftmörderin Anna Breidenbach aus Remscheid zum Tode verurtheilt. Die Verurtheilte hatte ihren, eigenen Mann, den Schmied Wilhelm Breidenbach, durch Phosphor, den sie ihm seit langer Zeit in die Speisen gemischt, langsam vergiftet. Nachdem der Körper bereits vollständig zerrüttet war, gab sie ihrem gutmüthigen, aber wenig energischen und etwas- einfältigen Gatten, mit dem sie seit 15 Jahren verheiratet war, im Mürz d. I. „den Rest", d. h. sie mischte eine so große Portion Gift in den Eierkuchen, daß Breidenbach bald nach dem Genüsse das Zeitliche segnete. Die dreitägigen Verhandlungen entrollten das düstere Nachtgemälde eines zerrütteten Familienlebens. Als Motive der scheußlichen That der Mörderin ergaben sich hauptsächlich Ueppigkeit und Genußsucht. Nach. Beseitigung ihres Mannes wollte die 38 Jahre alte Person einen Andern heirathen- um „in glänzenderen Verhältnissen" leben zu können. In der That hatte sie auch bereits zu Lebzeiten ihres Mannes mit verschiedenen Personen intime Beziehungen angeknüpft. Berlin, 14. Juli. Aus schreckliche Weise verunglückte, wie uns mitgetheilt: wird, gestern Nachmittag ein junges 17jähriges Mädchen. Als dasselbe an der Ecke' der Münz- nud Dragonerstraße den Fahrdamm in dem Augenblicke überschreiten wollte, in welchem ein schwer beladener Kohlenwagen vorüberfuhr, glitt es aus und gerieth unter die Näder desselben. Ehe der Kutscher die Pferde zum Stehen bringen konnte, war ein Vorderrad der Unglücklichen über den Hals gegangen und tödtete dieselbe auf der Stelle. Der Kopf der Ueberfahrenen war fast völlig vom Rumpf, getrennt. Hunderte von Menschen, unter ihnen auch der Vater der Verunglückten,, umringten sofort die Unglücksstätte. Tie gräßlich verstümmelte Leiche des eben noch lebensfrischen Mädchens, welche man auf einem in der Nähe belegenen Neubau niedergelegt, gewährte einen grauenerregenden Anblick. — sAuf der Leipziger Messe.) Ausrufer einer kleinen Schaubude: „Hier ist zu sehen, meine Herrschaften, das größte Ungeheuer des Meeres, der Schrecken aller Schiffer, der sogenannte Schwertfisch. Mit seinem vorn am Kopfe befindlichen Schwerte, das eigentlich eine Säge ist, kann er das stärkste Panzerschiff in ein paar Minuten- durchschneiden. Wir haben eins der größten Exemplare, der Fisch ist an sich 12 Meter lang und das Schwert hat eine Länge von 13 Metern." Ein Zuschauer: „Sie, sagen. Sie mal, wenn der Fisch allein 12 Meter lang ist — Ihre Bude ist ja kaum so lang, — wo bleibt dann das 13 Meter lange Schwert?" Ausrufer: „Das geht Sie eigentlich gar nichts an! Wenn Sie's aber wissen wollen, dann will ich cs Ihnen sagen: Wenn er keinen Platz für das Schwert hat, dann steckt er's in die Scheide!" — sHumor im Gerichtssaale.) An einem Münchener Gerichte wurde ein ländlicher Angeklagter nach der Rede seines Vertheidigers vom Vorsitzenden befragt, ob er derselben noch etwas beizufügen habe. „Nein, Herr Präsident," erwiderte der Beschuldigte, „i kann die Sach' doch net so schön durcheinandbringa, wie mein Herr Advokat." — In Halle ist der japanische Ministerialdirector Hamao nebst seinem- .Begleiter P^aka-awa -ms Tokio für längere Seit zur eingehenden Besichtigung d-r höheren Lehranstalten, der Universität, der Kliniken rc. eingrtroffen. Ifttvei Montag den von Vormilt sollen im alten 9 werben: Maurerarbeit ErdauWuna Wafterarbeit Räumen des § , nnggrabens ber M Mben, den 14 M SBürgi Lokales. ** Gießen, 15. Juli. Die Vorbereitungen zum Schützenfeste nähern sich ihrem Ende. Die Festhalle ist fertig, die Decoratton wird morgen beendet sein, die Schaubudenbesitzer sind im Begriff, ihre Zelte und Buden aufzuschlagen. An Ehrengaben sind bis jetzt 20 eingelaufen, darunter ein silbernes Trinkhorn, goldene Uhren, ein Tafelaufsatz, silberne Bestecks und sonstige werthvolle Gegenstände, weitere Preise stehen in Aussicht. Man ersieht daraus, wie lebhafte Sympathien dem Gau-Schützen- feste entgegengebracht werden. Das ComitS hat aber auch nichts versäumt, was zur Verschönerung des Festes beitragen könnte. Ein Aufruf an die Bürgerschaft Gießens, ihre Theilnahme an dem Feste durch Schmücken der Häuser und Aushängen von Fahnen zu bekunden, ist im Anzeigen-Theile dieses Blattes enthalten. Zu wünschen bleibt nur noch gutes Wetter. Gießen, 16. Juli. Bei der am verflossenen Mittwoch Abend stattgefundenen Hebung der Gießener freiro. Feuerwehr war die Löschung eines Brandes in der Thürmerwohnung projectirt. Seitens des Commandos war der Schwerpunkt auf die ausgiebige Benutzung der Wasserleitung gelegt, allein es zeigte sich, daß die mit dem Hydranten am Kirchenplatz hergestellte Wassersäule nur bis ca. 5 Meter unterhalb des Thurmgeländers aufstieg. Zur Löschung des gedachten Brandes in der Thürmerwohnung wurde nunmehr mit großer Anstrengung das Wasser durch die Spritze emporgedrückt und mit dem ziemlich kräftigen Wasserstrahl konnte die untere Partie der Kuppel des Thurmes bestrichen werden. Für das Feuerlöschwesen wäre es von großem Werth, wenn in der Stadt der Druck der städtischen Wasserleitung eine größere Höhe als ca. 25 Meter erreichen könnte. L. P. Gießen, 16. Juli. Einem hier in Dienst stehenden Kutscher wurde in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli ein Koffer mit Wäsche und Kleidern gestohlen. Ver- -flossene Nacht wurde der Dieb in der Person eines fremden arbeitslosen stummen Lithographen-Gehülsen ermittelt und zur Haft gebracht. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieften. Svangelischr Gemeinde. G o t t e s d i e n st. 4. Sonntag nach Trinitatis, 18. Juli. Vormittays 9V- Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.' Nachmittags 3 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Die Kinderkirche fallt aus. ™ Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 18. bis 24. Juli besorgt' Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. 5. Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an Beichte. Um.,2 Är: Frühmesse und Ausheilung der 6- Cvmmunion. „ V2IO Uhr: Hochamt und Predigt. « 2 Uhr: Sakramentalische Andacht. Gottesdienst in der Zynaasqe. S°«st°"Abend S Uhr" borgen 8 Uhr, Snmstng mittag 4 Uhr, Temperatur der Lahn. ~ 2lm 16. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14°, Lust 12° R. im Schatten. L. Cbr. Rübfamen. Briefkasten. «SU Aros!‘ Pm S- unserer Donnerstag- und auch Freitag-Nummer finden . Sie zum Theil das Vermißte. In einer der nächsten Nummern werden wir Ihrem Wunsche entsprechen und den vollen Wortlaut bringen. Red. "w« btä $om 1 St*** „“»«rtet. Di °°» krir°iL d-Vtz Aü «MG Do„ J 9em*gm fische Lehre? JotL Bei der ° r ersten Ver- ^Qnn rÜ^b'Itorischen ^AEicherd uattstnden, bis lcht hat, von btt: Mt erwählt "ellt. Dieseltk lg erscheinenden dn Universität dm. Natürliche 1 etwa 10 a lbng, welchen Adresse mitju-- diläumsstistunz >L.Hohenemser Ueberreichung ' Giftmörderin ilte hatte ihren. >m sie ihm sät Körper bereits t>m und etwas- ön d. I. „dm iß Breidenbach ngm enttolltm ioe der schcuß- ußsucht. Nach -ern Härchen; hatte sie auch ÄeziehungeT 'Ä mitgethüld : an dn Elte ndnschrem 1 es aus und ötchen bringen A und tödtele z vom Rumps. Berunglücktm,. des eben noch Neubau nieder- :: „Hier ist zu >chreckm oller ichen Schwerte, paar Minutm ir sich 12Mr r: „Sie, W ist ja kaum so r: in will ich es :(ft er's m die urbe ein \W betragt, ob er 'iderteder^ ivie meat Herr lietä- guli besorgt lail- Schatten- oien. nmrtf1* gir Ä* M Bekanntmachung. LouiS und Friedrich Sund- heim von der Bad en bürg haben als Erben ihrer Eltern Karl Sund- heims Eheleute und ihres Großvaters Emil Sundheim folgende in der Gemarkung Wies eck gelegenen Grundstücke veräußert: Flur und Nummer IX/51. XIV/17,6. XIV/19,6. XIV/24,6. XV/10. XV/90. XV/116. XV/117 und XIV/187 b, ohne Erwerbsurkunden beibringen zu können, und zu den veräußerten Parzellen IX/7. XI/116. XI/139. XII/60 XIV/14. XIV/26. XlV/52. XIV/89. XIV/148b, XIV/18J,6 und XV/85 unvollständig quittirte Erwerbsurknnden vorgelegt. Es werden darum Alle, welche Ansprüche an jene Grundstücke glauben bilden zu können, aufgefordert, solche so gewiß binnen 2 Monaten hier geltend zu machen, als sonst die Verkäufer als berechtigt, die alten Kauf- schilliqe als bezahlt angesehen, zu Flur und Nr. XIV/181,6 und XIV/187 b beschränkt gelöscht und die neuen Steigbriefe bestätigt werden sollen. Gießen, den 9. Juli 1886. Großh. Amtsgericht. Langsdorfs. 5178 Bekanntmachung. Dienstag den 2V. ds. Mts., Vormittags von 10 Uhr an, werden auf dem Bürgermeisterei- Bureau dahier versteigert werden: 1. die Holzhauer- und Setzerlöhne für das Wirthschaftsjahr 1887/8, 2. die Waldwegbauarbeiten: veranschl. zu a. Steinlieferung 2850,— b. Steinfahren 160,— „ c. Steinsetzen 152,— „ d. Chaussir- u. Pla- nirarbeit 1527,60 „ e. Canalfertigung 123,— „ f. Grabenfertigung 235,48 „ Gießen, am 15. Juli 1886. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. _________A. Bramm.______5172 IMsversteigennir Montag den 19. dS. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause versteigert werden: veranschl. zu Maurerarbeit 1719,60 «X Erdauffüllung 924,42 „ Pflasterarbeit 3509,66 „ Räumen des Stadtringgrabens 270,— „ desgl. der Wieseck 120,— „ Gießen, den 14. Juli 1886. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 5139 GeläodeversteigeniBg. Montag den 19. ds. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll an der Grünberger Straße ein Bauplatz von 22 m Front und 30 m Tiefe versteigert werden. Gießen, den 14. Juli 1886. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 5140 Aeikgeöotenes. 5167 20 bis 25 Aestmeter beschlagenes Bauholz zu verkaufen. Näheres bei Schreinermeister Sack, Mühlgasse. Klcincs Wohnhaus an der Grünberger Straße zu verkaufen. Näheres bei 5171 Louis Hellmold, Schillerstraße. 5180 Eine große Parthie neue Kartoffeln Samstag den 17. Juli auf dem Orand zu verkaufen. Zllqrm«iuer Anzeiger. Handarbeitsschule. Der Unterricht in meiner Schule nimmt Montag den 19. Juli einen Anfang. Anmeldungen nehme von Sonntag den 18. Juli an in dem neuen SchuÜokale, neben Stein's Garten, entgegen. Liim Möser, 5129 geprüfte Handarbeits - Lehrerin. usverkauf. Theilungshalber verkaufen wir sämmttiche Waaren, welche zum Putz- und Modewaareugefchäft gehören, unter dem Einkaufspreis. Pauly & Schmidt, 4841 Wallrhorstraße 46. Wegen Umzug verkaufe ich, um rasch zu räumen, zu wirklich billigen Preisen: 160 Ctm. breites Betttuchleinen, 6/4 breites Halbleinen, Gardinen, Handtücher, Herren- u. 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Das unterfertigte Festcomite richtet an die Einwohner Gießens die ebenso herzliche als dringende Bitte, zur Feier des am IS., N. o. 1 Juli liier siimiliiili'iiili'ii WWMM ihren Häusern durch Schmücken mit Fahnen ic. ein festliches Gepräge zu geben. Der Festzug, welcher durch die starke Bcthciliguug hiesiger, sowie auswärtiger Vereine, ein großer zu werden verspricht, nimmt seine Aufstellung am Wallthor Sonntag den 18. Juli, Nachmittags l'|2 Uhr, und bewegt sich dnrch folgende Straßen: Wallthvrstraße über den Markt, Marktstraße, Bahnhofstraße, Westanlage, Selterswcg und Neuenweg nach dem Festplatz. 5170 Das Fest-Comite. Damst. tage Nr. 20) enl !• Bekannt und der Finanzei Die Belm Sitz habenden 5 •Hub der Stellver! . Mr entnel ^Staatsbetrieb VWgeiverks'Berl Regierungsrath < ’Wjft. Section LrberHndusirie,tz Math v.Zai W. Section Mermacher-Bei luigsrath v qq SNt S Äft liA)** <*fe 5« üebretl),! SÄ Giessen, den 15. Juli 1886. 5183 Im Namen der trauernden I? Adolf Zinsser. ,q.., ?ie merd?g2ing ßndet SamSta» den 17' d" Mts-, Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause (Sudanlage 9) statt. ’ ^wenause Bett' Bett Sie wall Wegweiser vo auch die vorgeM Redaction: 5169 Ein Logis von 3 Zimmern, mit Garten-Antheil, zu vermieden. Zu erfahren bei der Exoev. d. Bl. 5175 Ein Logis zu oermiethen bei Metzger Hofmann, Wallthorstraße. 5179] Laden mit Logis zu vermiethen. Marktstraße 7. 5173 Ein unmöblirtes Zimmer zu ver- nuethew____________ Wolkengasse 22- 5058 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. Ernst Koch, Schuhm.. Kirchenpl. 18 III. A. Scheyda. - Srudt und Verlag der Brühl'sch-n Druckerei (Fr. Chr. PietschsHß^ ^5'35i Möbl. Zimmer, sowie möbl. Stübchen zu verm. Neuen Bäue 11. Ktrcywechfest zu Trohe. ist per 15. Juli oder später ein hübsches Logis zu vermiethen. Näheres im Darm- stadter Haus bei L. Textor. 4697 In meinem Hause in der Ostanlage ist eine schöne große ^arterre^o^ mmg zu vermiethen. I. Bernhardt. 4699 Der seither von Herrn Or. Fuhr bewohnte mittlere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen und vom 1. October ab zu beziehen. _____________2t» Katz, Südanlage 15. Iirt3n4L ®n Ammer mit Cabinet, möb- mi then un,no6I,rt- Juli zu „er- Ä:___Leop. Schlatter. 1 5471 A.roei Familien-Logis sind zum ^September zu vermiethen. Näheres bei Georg Baum, Spengler, Kirchenplatz. 4954 1 Zimmer mit Cabinet, Küche, Kammer rc. an ruhige Leute zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 5151] Fein möbl. Zimmer mit Kabi- net und Burschenzimmer zu vermiethen. ____________ z Marktplatz 2. ?fv,'