"8eto^ 12. u>-alt. t in (Sieten! » «iS,S "'N« « ,n Mm 3^ AM» uni ■“w muffen. mann, * Mge Fch kzeit, i Jahre alt. ■ben unüber. Sanbarbeit, jowi? den Füßen,« hmen. ie Iettel. relluogeu M >r. Dienstag i Mittags ad 4 Hinter uti 1'SI ufjkünftlerin. OtW Fran, Munirrrtz pptnbtn fayn , |{br leistuM anslung r Gießen E »anvler, gut e» lnter eo«tantn> m 66. Ml»«* lll* ß’i.SöuÄ «kttili« '“-Sg ^cciatarjt, lin« «! * All Uhr. prflÜ1 MW 9tr* 64= Mittwoch den 17. März L8K6 H 'NßL O H-i/lv/>' /Ww-%•' "f 'Y T ÄK T T r ’ ( Z 7 T r ! ra ■ M ' v i C x_vt CLJ^ Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. «*«♦*»' Echu!str-z- 7. scheint =nt M M-ntog». Sä' ^Ä^T* 5<^ggwDBg?^gc^ii£jn(bMi£i yin ,i । jii »■■mimwi1^ .............. »»> n i «IMM1 ■ ijhmii j I Amtlicher HHeil. Betreffend: Beginn de» Schuljahrs 1886/87. Gießen, am 13. März 1886. Die Großherzogliche Kreis-Schnl-Commifsion Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Nach Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten, vom 8. d. M. ist bestimmt worden, daß das neue Schuljahr 1886/87 ausnahmsweise erst am 10. Mai l. I. seinen Anfang nehmen soll, weil erst bis dahin die neu anzustellenden, bzw. zu versetzenden Schulverwalter und Schulgehülsen in ihre Stellen eintreten können. Die üblichen Ferien fallen also in die Woche vor dem 10. Mai. Sie wollen den Lehrern hiervon Kenntniß geben. Dr. Boekmann. Politische verficht. Gießen, 16. März. Die diesmalige Erkrankung des Kaisers hält langer an, als dis früheren Krankheikszufälle. was daraus zurückzuführen ist, daß zu der noch nicht ganz überwundenen HÜsteverletzung eine leichte Erkältung und in jüngster Zeit noch rheumatische Beschwerden sich hinzugesellten. Indessen läßt jeder Tag die erfreulich fortschreitende Befferung in dem Allgemeinbefinden des greisen Monarchen erkennen, so daß es ihm gestattet ist, seine gewohnte Thätigkeit in vollem Umfange auszunehmen und wird der Kaiser bis zu seiner bevorstehenden G-burtstagSseier hoffentlich vollständig wieder hergestellt sein. Ueber das Befinden des Erbgroßherzogs von Baden sind jetzt günstige Berichte bezüglich einer andauernden Befferung in Berlin einge- laufen, welche bet Hofe um so angenehmer berühren, als die kaiserlichen Majestäten durch die Erkrankung des Enkelsohne» in nicht geringe Besorgniß versetzt worden waren. Der Reichstag war in voriger Woche wiederum außerordentlich schwach besucht, doch erledigte er dessenungeachtet eine ganze Reihe von Bera- lhungs-Gegenständen. Am Donnerstag nahm er den Reichensperger'schen Gesetzentwurf über die Wiedereinführung der Berufung in Strafsachen definitiv an; am Freitag wurde der Gesetzentwurf über die Heranziehung von Militärper- sonerr zu den Gememdeabgaben nach kurzer Debatte an dieselbe Commission verwiesen, welcher schon der Moltke'sche Antrag aus Abänderung des Militär- Penstonsgesetzes zugegangen ist. Genehmigt wurde alsdann in zweiter Berathung der Nachtragsetat zum Reichshaushaltsetat pro 1886/87 (58,000 X zur Bildung eines neuen Civilfenats beim Reichsgericht, 640,000 JZ. für Erwerbung eines Grundstückes behufs Erbauung eines Dienstgebäudes für das Neichspatent- amt, 78,000 . Lipke (L'fr.) beantragt, die Abstimmung über das ganze Gesetz mit Ruck sicht auf die schwache Besetzung des Hauses zu vertagen. Dem wird von verschiedenen Seiten widersprochen, woraus auf Vorschlag des Abg. Rinteln die Abstimmung bis nach Erledigung der folgenden Gegenstände der Tagesordnung vertaat wird. Es folgt die dritte Berathung des Gesetzentwurfs, betr. die Entschädigung unschuldig Verurtheilter. Abg. Dr. Hartmann (ksv.) bält den Gedanken des Entwurfs für vollständig richtig, kann aber den Vorschlägen der Kommission nicht zustimmen, da dieselben zu weit gingen. Abg. Träger (dsr.) bedauert diese Erklärung; unter dem jetzigen Zustande leide das Ansehen des Richterstandes. Dr. Hartmann tröste sich damit, daß in Deutschland Niemand werde unschuldig hingerichtel werden, hoffentlich sei dies der Fall, aber es seien schon Unschuldige hingerichtet worden. Jeder Fall unschuldiger Verurtheilung, jede Sammlung für unschuldig Verurtheilte würden schwere Anklagen gegen die Regierung sein, wenn diese nicht den Weg bct'/etc, den ihr der Reichstag zeige. Abg. Dr. Reichensperger (Ctu) wendet sich gleichfalls gegen den Abg. Hart mann. Selbst wenn der in zweiter Berathung angenommene Entwurf wirklich zu milde sei, so wäre das doch das kleinere Nebel. Der Entwurf wird schließlich gegen einen Theil der Konservativen angenommen. Hierauf wird über den Gesetzentwurf, betreffend die Wiedereinführung der Berufung abgestimmt. Der Entwurf wird mit großer Majorität angenommen; dagegen stimmen vereinzelte Mitglieder aller Parteien. Es folgt die zweite Berathung der Anträge, betr. den Arbeiterschuh. Die Commission (Referent Abg. Lohren) beantragt Ablehnung des social- demokratischen Entwurfs und Annahme folgender Resolutionen: 1) Den Reichskanzler iu ersuchen, dahin zu wirken, daß die Vermehrung der Zahl der mit der Beaufsichtigung der Fabriken betrauten Beamten unter thunlichster Verkleinerung der Aufsichtsbezirke überall da herbeigeführt werde, wo sich das Bedürfniß einer solchen Maßregel zur vollkommenen Erreichung der, Aufsichtszwecke bereits herausgestellt oder noch Herausstellen wird; 2) den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstag den Enüvurf eines Gesetzes, betr. die obligatorische Einführung von Gewerbegerichten, mit der Maßgabe bald- thunlichst vorzulegen, daß die Beisitzer derselben zu gleichen Theilen von den Arbeit gebeut und von den Arbeitern in getrennten Wahlkörpern und in unmittelbar gleicher und geheimer Abstimmung gewählt werden. Abg. Kalle (nat.-lib.) bekämpft die vo« soeialdemokratischer ^cite vorgeschlagene Organisation, die überdies einen Kostenaufwand von jährlich drei Millionen erfordern würde, dagegen wünschten seine Freunde eine Vermehrung der Fabrikinspektoren und würden deshalb für die Resolution stimmen. Abg. Kayser (Soe.-Dem.): Uxser Antrag bezweckt, den Arbeiter« eine Vertretung zu gebe«, wie sie die übrigen Stände besitzen; für die Vermehrung der Fabrik- inspektoren stimmen wir nicht. Werde der Versuch , eine Organisation der Arbeiter herbeizusühren, zurückgewiesen, so werden die Arbeiter die Hoffnung aufgeben, unter den jetzigen Verhältnissen etwas zu erreichen. Hieraus wird die Berathung vertagt. Nächste Sitzung am Mittwoch den 17. März. Telegraphische DepesHril. »oLff'S telegr. Korrespondenz Berlin, 15. März. Das Abgeordnetenhaus erledigte den Cultusetat bis Kapitel Medientalwesen unverändert und verwies die von Ntinnigerode angeregte eingehende Prüfung der Verhältnisse der Ober-Realschulen, bereit obere Klassen wegen zu geringer Berechtigung zu gering besucht seien, an die Budget-Commission. Verwies ebendahin auch den Antrag Lilieneron, den Superintendentkn der sechs Osteeprovinzen eine Dieustentschadigung zu gewähren, sowie den Antrag Stöcker für Bewilligung zur anderen Theilung Berliner Parochien. Auf c::k Anfrage hatte der Mmtstertaldireetor Greif erklärt, er könne die Veröffentlichung der Wetterprognosen zu landwirthschastlichen Zwecken zur Zeit noch nicht zusagen. — Die Zwanziger - Commission des Reichstags crleotgte heute die Beratung des Gesetzentwurfs, betreffend die Communalsteuev der Ossiciere, und nahm den S L Einstimmig, die SS 2 und 3 debatteloS mit 11 gegen 5 Stimmen an. Der Kriegs- rninister hatte in der Generaldiskussion erklärt, es sei die Absicht Preußens, die Besteuerung des Privatvcrmögens nach einem für alle Kommunen gleichem Maße her- beizusühren. Das Heirathsgut solle freibleiben. Sachsen und die thüringischen Staaten erklärten ihren engsten Anschluß an Preußen. Wiesbaden, 15. März. In der vergangenen Nacht um 12 Uhr 28 Minuten würbe hier ein heftiger Erdstoß verspürt. Bremen, 15. März. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd, „Fulda", ist gestern Nachmittag 4 Uhr in Newyork eingetroffen. Wien, 15. März. Handelsminister Pino demissionirte wegen Meinungsverschiedenheiten im Schooße des Ministeriums über seine Verordnung vom 26. Februar 1886, betreffend den Wirkungskreis des Postsparkassenamtes. London, 15. März. Gladstone legte am Samstag in dem Cabinetsrathe die Umrisse seines Planes zur Lösung der irischen Frage vor. Die über den Inhalt des Planes umlaufenden Angaben sind theilwcise abweichend und unverbürgt, stimmen indeß in der Behauptung überein, daß die Errichtung eines irischen Parlaments und die Expropriirung der irischen Gutsbesitzer beabsichtigt wird. Kairo, 15. März. Eine mächtige Petroleumquelle ist in der Ortschaft Gebclzeys an der Küste des Rothen Meeres entdeckt worden. Newyork, 15. März. Der Cunarddampser „Oregon" ist gestern (Sonntag) Nachmittag in der Nähe von Fire Island in Folge eines Zusammenstoßes mit einem anderen Schiffe untergegangen. Alle Passagiere sind gerettet und befinden sich an Bord des Norddeutschen Lloyddampfers „Fulda". — Weiteren Meldungen zusolge kollidirte der gestern untergegangene Dampfer „Oregon" mit einem Schooner, wurde rechtzeitig verlassen und sank bald darauf. Die an Bord der „Fulda" befindlichen Passagiere und Mannschaften betragen über achthundert. — Die Passagiere und Mannschaft des gesunkenen Dampfers „Oregon" sind an Bord der „Fulda" wohlbehalten hier eingetroffen. Sämmtliches Gepäck ist verloren. Von den an Bord des „Oregon" befindlich gewesenen 600 Postbeuteln sind 69 gerettet. Der Name des Schooners, mit welchem der „Oregon" collidirte, ist unbekannt. Der Schooner ist gesunken und ist zu befürchten, daß alle an Bord desselben befindlichen Personen umgekommen sind. Lokales. Gießen, 16. März. Tagesordnung für die Stadtvcrordneten-Sitzung am Donnerstag den 18. Marz 1886, Nachmittags 4 Uhr. 1. Die Erbauung eines städtischen Schlachthauses. 2. Das Wegschießen der Naben, Dohlen n. s. w. 3. Festsetzung der Baufluchtlinien in der Marktstraße. 4. Desgleichen in der Sonnenstraße. 5. Desgleichen in der großen Mühlgasse. 6. Neubau eines chemischen Laboratoriums für die Universität. 7. Gesuch der Herberge zur Heimath um Bauerlaubniß. 8. Desgleichen des Directors Georg Heß. 9. Desgleichen des Kaufmanns Heinrich Becker. 10. Desgleichen des Louis Petri III. 11. Den Canal in der Kornblumengasse betr. 12. Grundzinsen, hier Fortsetzung der Einfaffung des Stadtbachs in eine Steinsohle. 13. Lokalpolizeireglement und vorläufiges Lokalbaustatut. Gießen, 16. März. Schwurgerichtssihung am 15. März d. I. gegen Johannes Gieß von Nieder-Wöllstadt wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Die Geschworenen bejahten die ihnen vorgelegte Schuldfrage und wurde demgemäß Angeklagter in eine Zuchthausstrafe von 1 Jahre und 6 Monaten verurtheilt, ihm auch die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren aberkannt. Mit diesem einzigen Falle sind die Assisensitzungen für das 1. OuaMl beendigt, während diesmal in Darmstadt die Sitzungen 10 und in Mainz .3 '■ age dauern werden. Gießen, 16. März. Ein junger Mann entwendete in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einer diesigen Wtrthschaft aus der Gcschäftskasse ca. 15 J4. Als derselbe gestern Morgen bereits in der Eisenbahn saß, um Gießen zu verlassen, wurde ihm die Reise durch zwei Gensdarmen vereitelt. — Mit Bezug auf eine von uns in Nr. 62 gebrachte Nachricht von dem Erfrieren des Ackermannes I. Neb bei Ilschhausen theilt uns Herr Gastwirth C. Le mm er t zu Hachborn berichtigend mit, daß der Verstorbene nicht aus seiner Wirthschaft, sondern aus der Dietrich'schen u. Weller'schen mit einer vollen Branntweinflasche beladen die Heimreise angetreten habe und auf dem Wege umgekommen sei. — Eine in den Freiherrlich von Rabenau'schen Jagdrevieren vorgenommene Suche nach, in Folge des hohen Schnees eingegangenem, Wild ergab die stattliche Anzahl von 14 Stück Rehwild; ein Beweis, welchen enormen Schaden der diesjährige Winter der- Jagd zufügt. — Vom Tode überrascht wurde dieser Tage ein — dem Trünke ergebener — Einwohner eines benachbarten Dorfes, während er auf einem Stuhle saß und die noch halb gefüllte Schnapsflasche zwischen den Knieen hielt. Die Frankfurter Friedhofr-Assaire vor Gericht. (Widerrechtlicher Nachdruck wird verfolgt.) E. C. Frankfurt a. M., 15. März. (Vormittagssitzung.) ■ Schon lange vor Beginn der Verhandlung findet sich vor dem alten Amtsgerichtsgebäude auf dem großen Kormnarkt eine große Anzahl von Zuhörern ein, die wenigstens den Versuch machen wollen, einen Platz im Sitzungssaale zu erlangen. Das Gebäude selbst, alle Zugänge zu demselben wie zu dem Sitzungssaale selbst, sind von zahlreichen Schutzmannschaften besetzt, denen es auch gelingt, den Andrang der Zuhörer in Schranken zu halten. Der sehr beschränkte Zuschaucrraum ist trotzdem dicht beseht. Wenige Minuten nach 9 Uhr nimmt der Gerichtshof seine Plätze ein. Als Vorsitzender erschei.lt Herr Landgerichtsdirector Dr. Körner, das Richtercollegium setzt sich zusammen aus den Herren Landgerichtsräthen von Kienitz, Dr. Murhardt, Landrichter Dr. Göschen und Assessor Dr. Franz. Dic Staatsanwaltschaft ist durch unsere beiden Staatsanwälte, die Herren Dr. Uhles und Dr. Gordan vertreten. Der Hauptangeklagte, Herr Polizei-Commissär Meyer, der bekanntlich seit den Vorfällen auf dem Friedhof vom Amte suspendirt ist und daher heute auch im schwarzen Civil- anzug erscheint, wird vertheidigt durch Herrn Dr. Meyer, die Schutzleute, die sich sänrrntlich noch im Dierlst befinden und Uniform tragen, sind vertreten durch Herrn Dr. Geiger, als Vertheidiger des Angeklagten Leyendecker fungirt Herr Dr. Eppstein, außerdem finden sämmtliche dreizehn Nebenkläger gemeinschaftlich durch die Herren Dr. Holdheim und Dr. Eppstein juristischen Beistand. Nachdem die für heute geladenen Zeugen verlesen und bis auf die in der Vormittagssitzung zur Vernehmung gelangellben entlassen und von dem Vorsitzenden die Mittheiluug, daß es den Schutzleuten gestattet worden ist, ihre Aussagen unter Ablegung des Zeugeneides abzugeben, da sonst ihre Vernehmung nicht hätte stattsinden können, erhebt das Gericht die Personalien der 5 Angeklagten. Es folgte sodann die Verlesung des Ueberweisungsbeschlusses, worauf der Vertheidiger Dr. Geiger dem Gerichtshöfe den Antrag stellt, die Nebenklage der Verletzten, sowie deren Vertretung durch Anwälte auszuschließen. Als Begründung seines Antrages führt der Vertheidiger an, daß immer nur die höhere Strafe in Anwendung zu bringen sei und daß daher bei einer Anklage, wie die heutige, eine Nebenklage nicht zulässig sei. Herr Dr, Holdheim und Herr Dr. Eppstein vertreten die Ansicht, daß es sich nicht mehr um die Zulassung der Nebenklage handeln könne, da diese bereits ausgesprochen sei. Herr Staatsanwalt Dr. Gordan schließt sich diesen Ausführungen an und nach einer kurzen Erwiderung Zieht sich der Gerichtshof zur Berathung zurück. Bei seinem Wiedererscheinen verkündigt das Gericht den Beschluß, die Zulassung der Nebenkläger, wie früher beschlossen, aufrecht zu erhalten, worauf zur Vernehmung Les Hauptangeklagten geschritten wird. Polizeicommissar Meyer bittet vor seiner Aussage über die Begebenheiten beS 23. Juli 1885, frühere Vorgänge und Provocationen, wie sie auf dem Friedhöfe ihm gegenüber bei Beerdigung socialdemokratischer Führer seitens jener Partei in Scene gesetzt worden sind, hier erwähnen zu dürfen. Der Vorsitzende fragt, ob die bei der Beerdigung des Ciseleur Hiller auf und vor dem Friedhof versammelte Polizeimacht auf einen Bericht des Angeklagten dahin commandirt worden sei. Meyer erklärt, allerdings einen Bericht gemacht zu haben, doch war die Anzahl der Schutzleute, welche ihm zugetheilt worden, von dem Königlichen Polizeipräsidium bestimmt und zwar seien ihm, trotz seiner inständigsten Bitten, fremde Schutzleute und zwar ohne Führung ihrer Vorgesetzten zucommandirt worden. Der Vorsitzende ertheilt sodann dem Angeklagten die Erlaubniß, die bereiten früheren Begebenheiten aus dem Frankfurter Friedhof vorzuttagen. Commissär Meyer: Schon seit dem Jahre 1879 benutzt die socialdemokratische Partei jede Gelegenheit, besonders aber die Beerdigungen ihrer Führer, zu großen Demonstrationen. Da ich jedesmal die polizeiliche Leitung auf dem Friedhof gehabt und diese demonstrativen Parteiansammlungen niemals-^uf dem Wege zum Friedhof aufgelöst wordep sind, jedoch von mir jedesmal aufgelöst werben mußten, so hat sich natürlich der Haß der ganzen Partei auf mich concentrirt. Als am 16. April 1879 Professor Gauß begraben wurde, gelang es nur mit der größten Mühe, die Versammelten zum Auseinandergehen zu bewegen. Bei der Beerdigung des Herrn Döll am 10. Dezember 1883 waren schon wiederholte energische Aufforderungen nöthig und als ich zwischen die Menge trat, da schlugen die Rufe an mein Ohr: „Schlagt den Hund tobt! Nieder mit dem Lump! Werft ihn in das offene Grab!" Das erste Mal also bin ich aus passiven Widerstand gestoßen, das zweite Mal bedroht worden und so durste ich das dritte Rial wohl auf thättichen Angriff gefaßt sein! Der Beklagte erklärt sodann den bekannten Verlaus der Scene auf dem Friedhöfe, wo er mit seinen Schutzleuten vor Ankunft des Leichenzuges Aufstellung genommen und die beiden kleinen Gitterthore neben dem ßroßen Portale hakte schließen lassen, da er die Instruction erhalten, für den Fall, daß der Auszug bereits unterwegs aufgelöst worden war, nur Familien-Angehörigc des Verstorbenen einzulassen. Nachdem er sich überzeugt, daß her Zug in voller Ordnung ankam, ließ er die beiden Pförtchen wieder öffnen, was er bestimmt weiß, da er durch eines derselben selbst den Friedhof betreten. Sofort beim Eintritt des Zuges machte er dem Bruder des Verstorbenen Mittheilung, daß keine Reden am Grabe, außer von einem Geistlichen gehalten werden dürften, und als Herr Füllgrabe zu sprechen begann, forderte er ibn aus, dies zu unterlassen, welcher Aufforderung Füllgrabe auch Folge leistete. Es wurden sodann mehrere Kränze mit den entsprechenden Widmungssprüchen, eine Menge rother Schleifen in die Gruft geworfen und als schließlich einer der Umstehenden wieder begann eine Rede zu halten, habe er dreimal in angemessenen Pausen die Versammelten aufgefordert, auseinander zu gehen. Daraufhin habe auch nicht ein Einziger Miene gemacht, feinen Platz zu verlassen, woraus er, der Angeklagte, das einzige gethan, was ihm, nach der ihm von seiner vorgesetzten Behörde zugegangenen schriftlichen Instruction allein zu thun übrig geblieben sei, nämlich Gebrauch von der Waffe machen zu lassen. Sein Befehl hierzu habe den Wortlaut gehabt: Treiben sie die Leute mit der Waffe auseinander. Sodann habe er aber auch gleichzeitig Ruhe und Mäßigung empfohlen, was schon daraus heroorgehe, daß er seine Schutzleute schon am Morgen im Bureau dahin inftruirt, daß, falls Gewalt angewendet werden müsse, um der Aufforderung, auseinander zu gehen, Folge zu erzwingen, die Schutzmannschaft allerdings den Säbel ziehen, jedoch erst dann von demselben und zwar mit flacher Klinge Gebrauch zu machen habe, wenn die Aufforderung: Platz machen, Raum geben! vergeblich geblieben sei. Aus weiteres Besragen des Vorsitzenden, der die schriftliche Instruction des Polizeipräsidiums verliest, will der Herr Commissär den Passus: eoent. mit Gewalt, als gar nicht anders auslegbar betrachten können, als daß er bei Nichtbesolgung der Aufforderung direkt von der Waffe habe Gebrauch machen müssen. Außerdem glaubt er, daß ein gewaltsames Vordringen der Schutzleute, besonders wenn diese die Theil- nehmer ungefaßt hätten, diese nur zum thättichen Widerstand gereizt haben würbe, wo durch ein Einhauen mit scharfer Klinge schwere Verivundungen und unsagbares Unheil unvermeidlich geworden wären. Es müsse in Betracht gezogen werden, daß man es nicht mit einer zufälligen Menschenansammlung, sondern mit einer Partei zu thun gehabt, die entschlossen gewesen, der Staatsgewalt zum Trotz eine programmmäßige Feier durchzuführen. Danach unterliege auch die Vorschrift: in angemessenen Pausen die 3 Aufforderungen zu wiederholen, der Beurtheilung des ausführenden Beamten und er könne aus Erfahrung versichern, daß die Versammlung reichlich Zeit gehabt habe, sich zu entfernen. Außerdem habe er für die Mäßigung seiner Leute sein Möglichstes gethan, doch habe er die fremden Schutzleute nicht so in der Hand gehabt, wie dies der Fall gewesen, wenn nur diejenigen aus seinem eigenen Revier unter seinem Befehl gestanden. Er habe sogar einmal, als einer der Betheiligten in das offene Grab gestürzt sei, mit seiner eigenen Klinge die Hiebe eines fremden Schutzmanns gegen den Wehrlosen aufgefangen und diesen dann aus seiner peinlichen Lage befreit. Einige Minuten später, als dieMenge aerftreut gewesen, habe er sofort befohlen, die Fliehenden nicht zu verfolgen. Was vor dem Friedhofsportal vorgegangen, wisst er nicht, sei auch nicht dafür verantwortlich, weil die dort postirten fünf berittenen Schutzleute nur die Instruction erhalten, Ansammlungen vor dem Portal zu verhüten. Auf Befragen der Staatsanwaltschaft, warum er den Leyendecker nicht verhaftet, erklärt Angeklagter, daß eine solche Verhaftung bei der großen Menschenmenge ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Davon, daß einzelne der Schutzleute mit Revolvern bewaffnet gewesen, weiß er nichts, doch erschwere oies eoent. die Sache auch nicht, da die Schutzleute der Nachtpoften ebenso wie diejenigen der Patrouillen außerhalb der Stadt der Jnsttuction gemäß die Dienstrevolver mitführen müssen; so seien täglich auf seinem Reviere zwei Revolver ausgegeben worden. Herr Dr. Holdheim fragt den Angeklagten, ob er nicht s. Z. einen Verweis erhalten, weil er bei der Beerdigung Döll's nicht mit der nöthigen Energie vorgegangen sei, und ob ihn dies nicht veranlaßt habe, so schnell von der Waffe Gebrauch machen zu lassen. Commissär Meyer gesteht den Verweis zu (her vorn Vorsitzenden verlesen wird), will aber durch denselben nicht in seinen Handlungen beeinflußt worden sein, da ihm dieselben nach dem ihm gewordenen schriftlichen Befehl klar vorgezeichnet waren — und ihm sogar der Spielraum, den ihm das Gesetz lasse, dadurch abgeschnitten worden sei. — Als interessant erwähnt der Angeklagte, daß er sich s. Z. bei der Beerdigung eines Mitgliedes der socialdemokratischen Schreiner-Genossenschaft mit Füllgrade ins Einvernehmen gesetzt habe, woraus den rothen Schleifen eine weiße deigefügt worden (roth-weiß sind die Frankfurter Farben) und die Schutzmannschaft, auf das Versprechen am Grabe keine Reden zu halten, nicht auf dem Friedhöfe erschienen sei. Daher könne ihn fein Vorwurf treffen, daß er nicht stets alles gethan, um einen Conflict zu vermeiden. Es folgt sodann die Vernehmung des Angeklagten Leyendecker, Schneider und Wirth in Mainz, der erklärt, er habe die Aufforderungen des Commissars nicht gehört, da er etwas schwerhörig sei. Er habe nur einen Kranz mit rother Schleife mit folgenden Worten auf die Gruft gelegt: Im Namen der Socialdemokratie von Mainz lege ich den Kranz auf dein Grab als Zeichen der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit und widme dir die rothe Schleife, für welche du dein Leben lang gekämpft. Commissär Meyer glaubt nicht, daß es Leyendecker gewesen, der ihm den Anlaß gegeben, die Versammlung aufzulösen, sondern ist der Ansicht, daß L. erst zu sprechen begann, als die dreimalige Aufforderung bereits geschehen. Angeklagter Schutzmann Wingleit bekennt sich nichtschuldig. Am Morgen des Begräbnißtages sei ihnen vom Polizeicommissär Meyer der Befehl ertheilt worden, wenn der dreimaligen Aufforderung, auseinander zu gehen, nicht Folge geleistet werden sollte, von der "Waffe Gebrauch zu machen und zwar sollte nicht wie bei früheren Anlassen nur mit der Hand zurückgedrängt, sondern mit der Waffe dreingehauen werden. Angeklagte Schutzleute Schweiger und Hohmann bestreiten ebenfalls bas ihnen zur Last gelegte Vergehen und letzterer sucht bic Schuld auf einen Kameraden abzuwälzen. Hiermit schließt die Vernehmung der Angeklagten. Etz wird darauf zur Vernehmung der Zeugen geschritten. — Zeuge Polizei- rath von Hacke gibt Auskunft über die den Polizeicommissären ertheilte Instruction. ^Qiid) ob b * Sertbei”' SyS« 5bat W” i5 ’ Ä* übcr vieie Mt" Wtil üit W 11 ^OellavS l- Seiverbe-Äusst^'"S rinaiillh-ösllrd'e« ßdlW lionimeii. es fabtn sich >" 2". für bie OfftiM«: Zeigen der Gewerb Neifl6r25complct Industrie bat einen Las die Qualität c betrifft, fo dürfte bi Einblick gewahren i dein Gebiete des ge ünb im Dienste b< ilussclM und der die Wege zu leiten Da die Jagdt meinte Trohe v nicht genehmigt n)i Freitag derr 1 des fladjinitta nocinnals verpachte Trohe, am 15. Grohh. Bürget Versb in dem fidjt Donuersta. werben in den T W und M 37 Rmtr. 9 Knüppel,1 3400 Kdel-W geschichtet 283 Rmtr. Ri Die ZusammI Burkhardsfelden selb. Der Anfang I MSheege, M N den 12.1 Hchvet Ntt: 1 7 fi- SM 92 3 « Uhr ini $1 B®ro6en’8ri| *^4 183» ■ sST** , »AU|t ni> ;>•., W'drrstAid fieft0J ! s <*«4 dtt -4® ,1? ^"Ag bttttz ntorbenen tinjulofe ?I11! ‘r die beibfl s derselben selbst^ ,em Gruber des K «nem Mstlchn» >onn, i'orberte er iE 3. 6v!gc leistete, (i Brüchen, eine Mm Iet der Umstehens« E sausen die & wd) nicht cin tziW k' das einzige gel^ Zenen schriftlichen - lßn der Waffe maüo iben sie die Leute ir Rübe und Mäßige ale schon am MW n müsse, um btr< Mannschaft allerdi:. lackerAingcGebrÄ : geben! vergeblich tottWtd7‘» *»aa* liche Instruction is >: event. mit bei Richtbesolgunz!^ m. Außerdem M wenn diese die M tiyt Haben wurde, :i ib unsagbares 2W erben, daß man "et itr Partei p ita ne yroNMMmöina angemessenen Pavia -renden Leamien er: lich Zeit gehabt)^ seute sein MogliM and gehabt, mit div r unter seinem 'M Las offene Grab x chunmannS gegento Lage befreit, ßto? fohlen, die Mcke wiise er nichts icnen ächuhleuic r. >ülen. . . idecker nichl wrtaK Menschenmenge & [tute mit RevM S»«"»”K ouito o*&‘!» üm; f» i->"> * fehl fr7ift,[ ;v< h,ilX< if (int*1 ** r 2. einen Derioe Energie vorgegE ]fjt Gebrauch w -Non'inenden vertk'l einftußl morden '°- r oorgezeichnet SSH ft,®*“ bU oeu> her iM sicht, dav Eingesandt. Beuern, 14. Mürz. In unserem Nachbardorfe Großen-Buseck (einer Station der Oberhessischen Eisenbahn) wurde z. Zeit bei Eröffnung des Betriebs auf erwähnter Bahn von der Gemeinde Großen-Buseck ein Fußweg berger.chtct, welcher mit einer Treppe schließt, von welcher man das Stationsgebäude erreicht. Diese Treppe kann jedoch wegen ihrer unpraktischen Anlage in dem großen Welt- Eisenbahn-Perkchr als allein dastehend bezeichnet werden. Die steile Richtung, wie die schmalen Tritte, sowie das Fehlen einer Brüstung an beiden Seiten lassen es bewundern, daß nicht schon bei den vielen zu Fall gekommenen Personen Unglücksfälle von größerem Maßstabe zu verzeichnen sind. Dieser Umstand macht sich nalnentlich im Winter, wo die Treppentritte gewöhnlich mit einer Eiskruste überzogen sind, am meisten fühlbar und hat man sehr oft nöthig, ältere Leute beim Auf- oder Absteigen der Treppe zu unterstützen, um einem etwaigen Unglücke vorzubeugen. Möchte dieses dazu beitragen, daß die Gemeinde Großen-Buseck (welche in der angenehmen Lage ist, unmittelbar die Segnungen und Vortheile einer Eil-mbahn zu genießen) bewogen würde, im Interesse des reffenden Publikums dickem liebel abzuhelfen und den Verkehr über die in Rede stehende Treppe wenn auch nur vorläufig durch Errichtung einer Brüstung erleichtern resp. einigermaßen gefahrlos zu machen. Ebenso münschenswerlh wäre cS auch, wenn bei der Brücke über die Wieseck, worüber der 2c. Fußweg führt, eine Laterne angebracht würde, um bei dunklen Nächten gefahrlos passiren zu können. Möchte auch dieser Wunsch von Erfolg begleitet sein. Zeuge intcrprclirt dieselbe dahin, daß erst im äußersten Nothfalle von der Waffe Gebrauch gemacht werden sollte; da er auf dem Friedhöfe nicht anwesend gewesen, könne er nicht sagen, ob der Befehl des Polizeicommissärs Meyer am Platze gewesen sei oder nicht. Seiner Meinung nach hätte er erst Verhaftungen vornehmen sollen. Auf die Frage des Vertheidigcrs, Or. 5) old heim, ob ihm nicht bekannt sei, daß dieser Anlaß höheren Orts dazu benutzt werden sollte, über Frankfurt am Main den kleinen Belagerungszustand zu verhängen, antwortet Zeuge mit einem ent; schiedenm^„l ^"olizcidirector Langer ist gleichfalls der Ansicht, daß Polizeicommissär Meyer zu vorschnell gehandelt Haden. Hierauf wird von IV» Uhr die Sitzung auf 3*/, Uhr vertagt.__________________ Vermischtes. Ortenberg, 15. März. Dein hiesigen Gerichtsvollzieher Vetzberger wurden am Sonntag Abend aus einem verschlossenen Pulte etwa 500 X entwendet. Das der Thal dringend verdächtige Dienstmädchen ist verhaftet. Mainz, 15. März. (Hessische Landes - Gewerbe - Ausstellung in Mainz 1887.] Angesichts dec, Projeetes einer Ausstellung in Berlin im Jahre 188b hatten sich einige Stimmen im Kreise hessischer Industriellen dahin vernehmen lassen, daß es vielleicht ersprießlich sei, mit Rücksicht auf diese angeblich concurrirende Veranstaltung von einer Hessischen Gewerbe-Ausstellung im nächsten Jahre abzusehen und dieselbe auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der Vorstand des Mainzer Gewerboereins, welcher über diese' Frage in Berachuug getreten war, theilte jedoch jene Ansicht durchaus nicht, zumal von der Berliner Ausstellung eine Eoncurrenz schon deßhalb nicht zu befürchten sei, weil an dieser mehr die Großindustrie sich betheiligen werde, während die Mainzer Ausstellung hauptsächlich darauf berechnet sei, die Fortschritte und die gegenwärtise Leistungssähigkeil des Kleingewerbes in die Erscheinung treten zu lassen. Der Gewerb- Vereins-Vorstand legte diese seine Meinung dem engeren Ausschuß der Landes- Gewerbe Ausstellung zur Begutachtung vor und dieser billigte dieselbe vollkommen, sich einmüthig für die Abhaltung der Mainzer Ausstellung erklärend. Damit ist denn die Hessische Landes - Gewerbe - Ausstellung für das Jahr 1887 definitiv in Aussicht genommen. Der Stand der bisher eingelaufenen Anmeldungen ist ein sehr günstiger, es haben sich in Summa bereits mehr Aussteller angemeldei, als damals das Comitö für die Offenbacher Ausstellung um dieselbe Zeit zu verzeichnen hatte. Allen anderen Zweigen der Gewerbethätigkeit voran steht hierbei die Möbel- und Maschinen-Jndiistrie. Ungefähr 25 complctte Zimmer stehen schon auf der Ausstellungsliste und die Maschinen- industrie hat einen großen Theil deS Ausstellungsraumes für sich reserviren lassen. Was die Qualität der zur Schau zu stellenden Leistungen unserer heimischen Gewerbe betrifft, so dürfte diese selbst die höchsten Erwartungen üfcerfteigen und einen vollen Einblick gewähren in die immensen Fortschritte und die großartige Entwickelung auf dem Gebiete des gewerblichen und industriellen Lebens in Hessen., Die Eommissionen sind im Dienste der Ausstellung bereits vollauf thätig, namentlich sind der Bau- Ausschuß und der Finanz-AuSschuß damit beschäftigt, daS großartige Unternehmen in die Wege zu leiten. Möge ihm ein glücklicher Stern leuchten. irjirgaBgafirii m i Handls «Nb Geskith?- Gießen, 16. März. Auf dem heutigen Markt tute Butter per Pfrur^ a. 0.95—1.00, Hühnereier pr. Stck- 5—6 Enteneier St. 6—7 Käse pr. St. 5—9 Kasematte 3—0 H, Erbsen pr Liter 22 H, Linsen 32 Tauben per Paar 0,90 bis 1,20 H, Hühner per Stück X 100—1.50, Hahnen pr. Stück X 1.50—2,00, Enten per Stück X 180—2.20, Ochsenfleisch per Pfund 6.2—64 H, Kuh- und Rindfleisch o4—56 H, Schweinefleisch 52—60 Hammelfleiich 50—66 X Kalbfleisch 45—50 Kartoffeln per 100 Kilo X 4.00—0.00, Milch per Liter 12—18 Zwiebeln perCentner X 8.00-0.00. Frankfurt, 15. März. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 18,25—18,50, fremder X 17,50—20,50, Roggen eff. hies. X 14.75—15,60, fremder X 14,50-14,75, Gerste effektiv hiesige und Wetterauer X 15,50—19,00, fremde x 00,00—00,00, Hafer eff. hief. X 13,00-14,25 fremder X 00,00-00,00. Kirchliche Anzeigen der mangel. Gemeinde. Mittwoch, den 17. März, Abends 6 Uhr, 2. Passionsandacht, Pfarrer Dingeldey. leeeoMBCti» Iagdverpachtung. Da die Jagdverpachtung der Gemeinde Trohe vom 8. Februar l. I. nicht genehmigt worden ist, soll dieselbe Freitag den 19. März L I., des Nachmittags um 2 Uhr, nochmals verpachtet werden. Trohe, am 15. März 1886. Großh. Bürgermeisterei Trohe. Schwarz. 1864 Brennholz- Berstergerurrg in dem Licher Gcmeindewsld. Donnerstag den 18. d. M. werden in den Distrikten Schweinstalls- heege und Langenbuchen versteigert: 37 Rmtr. Eichen- und Kiefern- Knüppel, 3400 Nadel-Wellen, in Haufen auf- geschichtet, 283 Rmtr. Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft findet statt im Burkhardsselderweg. zunächst imLicher- feld. Der Anfang ist in der Schwein- stallsheege, Morgens 9 Uhr. Lich, den 12. März 1886. Großh. Bürgermeisterei Lich. __Walz. 1797 Holzverfteigerung. Donnerstag den 18. d. M. werden in hiesigem Gemeindewald versteigert : 7 Birken-Stämme mit 0,48 Festm., 14 Eichen-Derbstangen, 67 Rm. Eichen-Knüppel, 92 „ „ Stock, 4100 Wellen Eichen-Reisig. Die Zusammenkunft ist Vormittags 10 Uhr im Distrikt Birkenstock, an der Grenz-Schneise. Großen-Linden, 11. März 1886. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. ________ Leun.________1752 Mittwoch den 17„ d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden in meiner Amtsstube 1 Sopha, Kommoden, Kleiderschranke, Tische, Spiegel und 1 Stoßkarren «egen Baarzahlung versteigert. Geißler, 1839 Gerichtsvollzieher. Allgemeiner Anzeiger. Das Neueste in Frühjahrs- u. 8mnmerftof|en sowie in schwarzen Stoffen (120 Centimeter breiten Cachemire von Mk. 1/70p. Mtr. an) empfiehlt in besten Qualitäten 1852 _____.f. Cho Retter.__ 8 Vistasüalia unö ZlMekzeitnng 8 x X X 8 C pro II. Quartal 1886 zum Preise von viL 6.25 bei dortigem Postamt Ä L oder unserer Agentur: bei Georg Petri Wwe., Seltersweg, M ergeb en st ein. / Adwinistratio» des Frankfurter Journal. Anmerkung: Neu hinzutretende Abonnenten erhalten bis 1. April V J das Journal gratis. Um wegen Geschäftsverlegung etwas zu räumen, verkaufe bis zum 1. April sämmtliche vo!räthigerl Papiersorten, Schreibund Zeichenmitteriülien, Lederwaaren, Gesang- dücher, Gratulationskarten u. s. w. zu bedeutend ermäßigten Preisen. 1185 Juäius Hoos, Markt 12. flusocrfuiiO. Wegen Neubau meines Wohnhauses verkaufe ich bis zum 1. April meine Waarenvorräthe in allen Arten Hänge-, Tisch- und Wandlampen, Sturmlaternen, lackirte Blechwaareu, Bogelkäfige, Britannialöffel, Gummischläuche re. SMS? J« bedeutend herabgesetzten Preisen. 102S Hochachtungsvoll Oear! Auy. Eine neue große Badewanne ist billig abzugeben. 1384] Schüler des Gymnasiums ober | 1793 Ein braves Dienstmädchen auf Realgymnasiums finden liebevolle gute sofort gesucht. Pension. Wo? sagt die Exped-b. Bl- 1 Wo? sagt die Exped. d. Bl. Vergebung von Bauarbeiten und Materiallieferungen. Die zur Erbauung von Oeconomie- gebäuden, Seitens des Unterzeichnelen, erforderltchen,. nachfolgend verzeichneten Lauarbeiten und Alateriallieserungen: 1. Maurerarbeit veranscht. zu 7921 X. 39 2. Steinhauerarbeit 3. Zimmerarbeit 4. Dachdeckerarbeit 5. Schreinerarbeit 6. Schlosserarbeit 7. Glaserarbeit 8. Weißbinderarbeit 9. Spenglerarbeit 4396 „ 23 „ 5060 „ 29 „ 2672 „ 82 „ 1539 „ 44 „ 5033 „ 20 „ 529 „ 48 „ 1897 „ 28 „ 224 „ 65 „ 10. Anlieferung von ca. 76 000 Hohlbacksteinen, 11. „ „ „ 2653 Ctr. Wasserkalk, 12. „ „ „ 37 Cubikmtr. nassem Lustkalk, sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Loranschlag u. Submissions- bedmgungen liegen bei mir zur Einsicht offen, woselbst auch etwaige An- gebste mit der Aufschrift „Submission zur Uebernahme der ... . Arbeit" 2C. bis Freitag den 20. März 1886, Abends 5 Uhr, verschlossen und srankirt erbeten werden. Okarben, den 14. März 1886. 1856 Carl Borbach. Aeikgeöotenes. 1859 Zur ffrühjahrspftanzurrg habe ich noch schöne kräftige Zwerg-Obstbäume als Pyramiden, Spaliere, Cordans rc-, sowie ca- 1000 Kirschenstämme in tadelloser, starker Qualität sehr Preis« würdig abzugeben. Catalog gratis und franco. Ernst Lüttich, Obstbaumschulbesitzer Oberursel, am Taunus. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme an dem Dahinscheiden und der heute erfolgten Beerdigung meines theueren Schwagers, des Herrn Joh. Georg Erdmann, Polheidienrr i. P., sage hiermit den tiefsten Dank. Gießen, den 15. März 1886. Elise Erdmann. Dauksagung. Allen Denjenigen, welche uns während dem langen Krankenlager unseres lieben Töchterchens so hülfreich in der Krankenpflege unterstützt haben, sowie für die vielen Beweise der Theilnahme, insbesondere für die sehr zahlreichen Blumenspenden, sagen wir hiermit herzlichsten Dank. 1849 Gießen, den 15. März 1886. Schutzmann Ochs und Frau. s Pianrno Clavierstirnrncn u Reparaturen werben solid und billigst auSgejührt. G. D. Gebauer, Asterweg 47. — Ederstraße 8. 1829 Ein Lagerraum, der sich zum Lagern von Getreide eignet, wird zu miethen gesucht. Näheres in der Exped- d- Bl- Pensionäre finden frcundl. Aufnahme mit vollst- Ueber, wachuug der Schularbeiten- Wo? sagt die Exped. d- Bl-__1567 Eine seltene Geschästsgelegenhcit für Damen. Immer ausgedehnter wird das Netz unserer Agentinnen in der Provinz, immer zahlreicher der Kreis unserer Schülerinnen tn Berlin selbst. Angesichts dieser That- sache laden wir diejenigen Damen, welche sich in einer Provinzialstadt als Agentinnen niederlassen wollen (in jedem Ort wird nur eine Agentur etablirt), ein, sich bei Zeiten zu melden, ehe alle guten Plätze besetzt sind. Jede Agentin kann sich brillant ernähren. Referenzen erforderlich. Ein Circular mit voller Beschreibung wird franco an jede Adresse versandt.' Gesellschaft für 1703 Wissenschaftliche Zuschneidekunst, Berlin W., Leipzigerstraße 114 Klavier stimmen im Abonnement u. auf Einzel- bestellung, hier u. auswärts, Piano-Reparaturen in garantirt tadelloser, feinster Ausführung, durch 9 Wilh. Rudolph, Giessen, Musikinstrumenten-Lager. FahrpBan. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2". 408. 5«*, 6»r, 8^« ll«i, IM, 418, yv, ß7. Vrarbnrg 12'"*, V\ S'a, 8«, S"*, 11«, V1*, 4", 844*, 8*. Cassel 1210*, 1”, 313, 8-, 9»1*, 11*, 444, 34-1 *. Wetzlar 821*, 949, 12$, 12«, 4« 4«, V*, »w (bis Weilburg), 9° (bis Betzdorf). CmS.Coblenz 5M, 8“*, 9«, 12s, 4", 7-'. Deutz 63v, i2r8, 45« Tfulda 6«, 11«, 730. Alsfeld 6!0, W, 5, 7«. Gelnhausen 8', 1210, 4«. Nidda 124“, 7«. ‘ Änkttttst in Gießen von: Frankfurt 1", 8, 939», 11«, li>» 2<», 433, 7«t, 8 *, IO10, 12 * Marburg 226, 5"*, 6« 8“*, 11*, 4** 6'^, 7^, IFA Cassel 2ai, 52»*, 816*, 11”, 4«, 6S* 7”, 11-s. Wetzlar 71c (von Weilburg), 751 (von Betzdorf), 9", 11", 1259», 3", 4", «35, 8-s*. 11'», 119. Cms-Codlenz 9 M ptiie*® 28 IM« MM «He LchinM Fückich DM flteiM dlS Ste M'StiiM 1 Ailchkim M« iw; 31;? und dem SWHle schule ju Lorsch,^ seid die Lchrerstelle snrhe der provisor zu Offenbach Jostv der Rechte eines bi wurde der Gesang 14. Kbr. M l8i 15. gebt, würbe Lehret an bet Ae schullehrer etnanr Iettsch aul Lotst übertragen; an ' Schönberg aus bii ritte Schulamlich bestätigt. 13. Charakt 14. Ruhesta 15. Concurr Erledigt fmi mit einem nach de 900 bii 1000 d LcherMe an der alter bei bett. Lehn Mt der Stelle ist £ W« eventuell die tragen werden. & stelle an bet Gern dem Herrn Grasen stelle zu. Die v oieindeschule zu M ^rgai'.istendienst v «an der Gern Stelle ist Kitc Lehrerstellen an d. mb 1000 at. E tn der Gemeindes einem kath. Ohmes mit einem besetzende Leh, H t von 900 1 Sejrerim T 900 ter ^mtinbtiijuh M g EBISEl -•N Beilage ;» Ur. 64 des „Gießener Anzeiger .44 ■3 h Allgemeiner Anzeiger i4*, V 1806 1393 eN* ino Natatttten MvuSgejührt. bauer, l^erstrabe 8. Deutschland. Darmstadt, 12. März. Schluß der Inhalts des Großh. Regierungsblattes (Beilage Nr. 4): 12. Dienstnachrichten: Am 18. Januar wurde dem Schullehrer Th. Kredel zu Pfungstadt eine erledigte Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Bessungen, am 24. Januar wurde dem Schulamtsaspiranten Peter Bayer aus Lorsch die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Unter - Flockenbach, am 25. Januar wurde dem Schullehrer Richard Hartmann zu Lütter die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bieber übertragen; am 26. Januar wurde der von dem Herrn Grasen zu Erbach-Fürstenau aus die fünfte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Michelstadt präsentirte Schullehrer Johannes Olt zu Steinbach für diese Stelle, am 28. Januar wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach - Fürstenau aus die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Beerfelden präsentirte Schullehrer Friedrich Dähler daselbst für diese Stelle, am 29. Januar wurde der von dem Kreisrath des Kreises Offenbach, dem kath. Pfarrer und dem Ortsvorstand zu Klein-Steinheim auf die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Klein« Steinheim präsentirte Schulamtsaspirant Anton Burk aus Ober-Mörlen bestätigt; am 31. Januar wurden dem Schullehrer Franz Paulin zu Dietesheim und dem Schullehrer Johs. Graf zu Heusenstamm Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Lorsch, am 1. Februar wurde dem Schullehrer Karl Herbst zu Bernsfeld die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wahlen übertragen; am 3. Febr. wurde der provisorische Lehrer an dem Realgymnasium und an der Realschule zu Offenbach Joseph Provence zum Lehrer an diesen Anstalten unter Verleihung der Rechte eines definitiv angestellten Volksschullehrers ernannt; am 12. Febr. wurde der Gefangenwärter Ludwig Fischer zu Darmstadt mit Wirkung vom 14. Febr. zum Gesangen-Ausseher an dem Provinzial-Arresthause daselbst, am 15. Febr. wurde der Schulverwalter Heinrich Engel zu Wimpfen a. B. zum Lehrer an der Realschule daselbst, unter Belastung in der Kategorie der Volksschullehrer ernannt; am 18. Febr. wurde dem Schulamtsaspiranten Philipp Bertsch aus Lorsch die erste Knaben-Lehrerstelle an der kath. Schule zu Dieburg übertragen; an dems. Tage wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach- Schönberg auf die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rimbach präsentirte Schulamtsaspirant Johannes Schäfer aus Wendelsheim für diese Stelle bestätigt. 13. Charakterertheilungen. 14. Ruhestandsversetzungen. 15. Concurrenzeröffnungen: Erledigt sind: Eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Mommenheim mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemessenden Gehalt von 900 bis 1000 • d. U nare «ittn. Wo? {ft# __W Elchen - Fussboden - Vielen in allen Abmessungen bis 8 Meter lang liefert: F. A. SOHLIEKER, Holzhandlung, Dampisägo- u. Hobelwork, DÜLKEN, Wo 9 tiul en. 16. Sterbefälle: Gestorben sind: Am 5. December 1885 der Gymnasiallehrer i. P. Otto Zimmermann zu Darmstadt; am 7. December der Schullehrer an der Ge- meindeschule zu Leidhecken Philipp Wenzel; am 13. December der Rentamtmann Domänenrath Friedrich Schliephake zu Gießen; am 14. December der Kasernenwärter i. P. Georg ©erarb zu Darmstadt; am 15. December der Oberforst. Revisor i. P. Rechnungsrath Wilhelm Schneider zu Darmstadt; am 18. Deebr. der Schullehrer an der evang. Schule zu Mommenheim Johann Georg Fritz: am 19. Decbr. der Kanzleirath i. P. Georg Amend zu Darmstadt; an dems. Tage der Oberfeuerwerker i. P. Johann Wahl zu Darmstadt; am 23. Decbr. der Gensd'arm i. P. Georg Baumüller zu Darmstadt; am 25. Decbr. der Hos-Silberverwalter i. P. Johann Adam Krauß. AmnLreich. Paris, 13. März. Der heutige Ministerrath genehmigte das den Kammern am Dienstag vorzulegcnde Budget. Die Hauptpunkte desselben sind: Aufhebung des außerordentlichen Budgets für öffentliche Arbeiten und Colonialausgaben, die fortan wieder in das ordentliche Budget eingestellt sind und bei denen namhafte Ersparnisse realyirt werden; ferner Umwandlung der Schatzbons in kurzer Verfallzeit, einschließlich der nn Budget für 1886 enthaltenen in Zprocentige Rente; Rückzahlung eines großen Therls der schwebenden Schuld durch Emittirung Zprocentiger Rente; Maßregeln zur Beschränkung der Ausdehnung der schwebenden Schuld; anderweite Gestaltung der Getränkesteuer dlirch Aufhebung der Steuer für den Kleinhandel mit Getränken rmd Erhöhung der Alkoholtaxe. Eine Conoertirung der alten 4i/zprocentigen in eine vier- procentige Rente ist nicht beabsichtigt. — Einem Telegramme aus Bourg - Madame zufolge würden die in der Republik Andorra ausgebrochenen Zwistigkeiten von den ' Anhängern des Bischofs von Urgel geschürt. Dieselben versuchten einen Gefangenen, den der französische Landvogt nach Frankreich abführen lassen wollte, mit Gewalt zu befreien, wurden aber daran verhindert; hierbei wurde eine Frau getödtet. — Der Conseilpräsident Freu- cinet beauftragte den Deputirten des Aude-Departements, Papinaud, anläßlich dieser neuen Zwischenfälle mit einer Mission nach Andorra. — Die im heutigen Ministerrathe in Aussicht genommene Aufhebung der Abgabe beim Kleinhandel von Getränken bezweckt Aufhebung der Controlbesuche bei den Händlern. Die Erhebung der Abgaben auf Getränke soll nicht mehr bei den Händlern, sondern nur beim Eingang in die Städte stattfinden, wie es in Paris und ankeren großen Städten jetzt geschieht. Rußland. Petersburg, 13. März. Der „Regierungsanzeiger", veröffentlicht ein Reglement des Fmanzministers, wonach den Absendern von Schnapssorten. Liqueuren rc., welche über die Zollämter von Petersburg, Riga, Liban. Odessa, Grajewo, Alerandrowo, Sosnowice, Slupetsk und Mlawa ausgeführt werden, die Accise für den rann enthaltenen Spiritus und die Ergänzungsaccise für die Fabrikate selbst ebenso wie die Accise für den rectificirten Branntwein zurückzuzahlen ist. Aegypten. Kairo, 14. März. Dem Vernehmen nach wurde Sir Drummond Wolff von Lord Roseberry angewiesen, die Reduction der Occupationsarmce um 6 Regimenter, den Rückzug der britischen Truppen nach Assuan, sowie die Besetzung Wadyhalfas durch egyptische Truppen vorzuschlagen und sich hierüber speciell mit Mukhtar Pascha rn's Einvernehmen zn setzen. Dieser soll Zeit zur Erwägung dieses Vorschlages verlangt haben. Man glaubt, daß Mukhtar Pascha eine erhebliche Verstärkung der egyptischen Armee verlangen werde, da dieselbe sonst Wadyhalfa nicht würde halten können. E5MSER V i CTO RIA QU E LLE & zeichnet sich vor allem durch ihren bedeutenden Gehalt an Kohlensäure aus — ■ ist also für den häuslichen Gebrauch besonders empfehlenswert!) — und wird mit vorzüglichem Erfolge gegen alle catarrhalischen Leiden des Kehlkopfes Rachens, Magens u. s. w. angewendet. EMSER PASTILLEN EMSER CATARRH-PASTEN echt mit Bleiplombe in ovalen Schachteln, in runden Blechdosen mit unserer Firma beide aus den echten Salzen unserer Quellen dargestellt. EMSER QUELLSALZ in flüssiger Form zum Inhaliren, Gurgeln u. s. w. En-gros in Giessen bei Heinrich Wallach und zu beziehen durch die bekannten llineralwasser-Handlungen und Apotheken. 7 König Wnhelms-Fclsenquellen In Pad Emg* Carl Christian Schneider K Co. Kalkwerke Steeden bei Runkel a. d. Lahn empfehlen hiermit ihren behördlich als vorzüglich anerkannten hydraulischen Set Sie i 30. s. M- an u den von Ihnen ei Ausrechnung 5« b> Bett Zur Periode werden t in das Regie Gieß empfiehlt In größter Auswahl zu enorm Engi. 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