Zweites Blatt Sonntag den 17. Januar Nr. 14 1888 Vrrreattr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Prei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit «rin-erlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pst Amtlicher Theil. Betreffend: Die Nachsuchnng der Berechtigung zum einjährig sceiwilligen Dienst aus Grund von Schulzeugnissen. Bekanntmachung. Diejenigen jungen Leute, welche aus Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werde« Serdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige esuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prnsungs-Commisfion nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthnm Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zu« einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. L. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Gebnrtszeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeil, den Freiwillig« während einer einjährigen act'iven Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; Im Uebrigen wird e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (©ijmnafien, Realschulen, Progymnasicn und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; 4. das Schulzeugnis. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen daiff. Zu pos. d : daß die Schnlzeuguiße, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Ord., sämmtlich nach de» Schema 17 zur Ersatz-Ordnung (I. Theil der Wehr-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Nr. to von 1875) ausgestellt sein müssen. auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatz-Ord. verwiesen. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. _________ Wochen - Uebersicht. Gießen, 16. Januar. Mit dem in der abgelaufenen Woche erfolgten Zusammentritte des neuen preußischen Landtages hat sich das parlamentarische Leben im Reiche nunmehr in voller Blüthe entfaltet. Jndeflen erscheinen die Vorlagen, welche den Landtag beschästigen werden, gerade nicht geeignet, dem Jntereffe an den Reichstagsverhandlungen großen Abbruch zu thun, im Gegentheile wächst dasselbe, je mehr der Reichstag in seiner gegenwärtigen Session vorwärts rückt. Ueberhaupt ist zu constatiren, daß das oberste Parlament in seinen Debatten zur Zeit ein schnelleres Tempo einhält, als in dem Sessions-Abschnitte vor Weihnachten; die Vorlage über den Nordostsee-Kanal ist in erster Lesung in einer Sitzung erledigt worden und zur ersten Lesung der Zuckersteuer-Vorlage bedurfte es nur zweier Sitzungen, was in Anbetracht des schwierigen Stoffes als keine Zeitoerschwendung erscheint. Die Debatten voni Dienstag und Mittwoch über die letztgenannte Vorlage behandelten die technische wie finanzielle und wirthschastliche Seite der Zuckersteuer-Frage ziemlich erschöpfend, wobei sich noch vielfache gegentheilige Anschauungen kundgaben, namentlich darüber, ob eine Fabrikat- oder eine Material-Steuer — die Vorlage will bekanntlich die Beibehaltung der letzteren — vorzuziehen sei. Daß im Uebrigen fast durchgängig die alten Argumente für und wider die Zuckecsteuer abermals zum Vorschein kamen, darf bei der jahrelangen Erörterung der vorliegenden Frage nicht überraschen. Wie vie Dinge liegen, erscheint es zur Zeit beinahe unmöglich, ein rationelles Zuckersteurr-System durchzusetzen und es ist daher unter den obwaltenden Umständen viel geratener, die Anstrengungen darauf zu concen- triren, daß das von dem Gesetzentwürfe angekündiote Ziel, die Wiederherstellung der Reichs-Einnahmen aus der Zuckerbesteuerung, auch wirklich erreicht werbe. Hoffentlich werden die Berathungen der Commission, an welche die Zuckerfteuer- Vorlage verwiesen worden ist, mit zur Ausgleichung der bezüglich dieser Materie vorhandenen Gegensätze und Widersprüche beitragen. Am Schluffe der Mittwochssitzung wurde noch die Wahl des nationalliberalen Abg. Gottburgsen (2. schleswig-holsteinischer Wahlkreis), entgegen Dem Anträge der Wahlprüfungs- Commission. für ungiltig erklärt. DieDiscussion über denBranntwein-Monopol-Entwurf bewegt sich jetzt in etwas ruhigeren Bahnen, nachdem vorläufig die Gründe für und wider bis aus's tz angeführt worden sind. Für jetzt unterliegt die Monopol- Vorlage der Behandlung durch den Bundesrath, doch wird eine Entscheidung desselben keinensalls so bald zu erwarten sein, besonders in Hinblick auf den Umstand, daß die Vertreter der süddeutschen Regierungen wahrscheinlich erhebliche Einwendungen machen werden. Mit dem Branntwein-Monopol hat sich auch der bis vorigen Mittwoch in Berlin versammelt gewesene deutsche Land- wirthichaftsrath beschäftigt, derselbe sprach sich im Allgemeinen zustimmend zum Entwürfe aus, wenngleich die genannte Körperschaft noch verschiedene Verbesserungen wünscht. Zur Vertretung und Forderung dieser Wünsche ist Seitens des Landwirthschaslsrathes eine ständige Commission eingesetzt worden. Dem preußischen Eisenbahn-Minister, Herrn Maybach, ist I vom Kaiser das Großkreuz des Rothen Adlerordens mit Eichenlaub verliehen I worden. Diese hohe Auszeichnung erfährt, wie die „Nordd. Allg. Ztg." berichtet, dadurch noch eine besondere Bedeutung, daß die Ordens-Decoration nicht auf dem sonst üblichen Wege, sondern direct mit einem äußerst huldvollen Handschreiben des Monarchen Herrn Maybach zugegangen ist. Gerüchtweise verlautet, die Neubesetzung auch des erzbischöflichen Stuhles von Posen-Gnesen stebe unmittelbar bevor; doch ist noch nichts Bestimmteres hierüber bekannt. Ein weiteres Gerücht will wissen, daß die Thei- lung der Erzdiöcese Posen-Gnesen geplant sei und ein Theil zur Diöcese Breslau geschlagen werden solle. Die finanziellen Verlegenheiten des Königs von Bayern haben das bayerische Gesammt-Ministerium zu einer ehrfurchtsvollen Vorstellung an den Monarchen veranlaßt. Wie dieser peinliche, aber durch die Umstände gebotene Schritt von König Ludwig aufgenommen worden ist, darüber verlautet noch nichts Zuverlässiges. Indessen wird die sensationelle Nachricht der „grfftr- Zeitung", der König habe diese Vorstellung zurückgewiesen, in Folge dessen das Ministerium Lutz seine Demission zu geben beabsichtige und Frhr. v. Francken- ftein — der Vicepräsident des Reichstages — mit der Neubildung des Cabinets- beaustragt werden solle, von den Münchener „Neuesten Nachrichten" entschieden dementirt. Wenigstens gilt dieses Dementi in Bezug auf den Herrn v. Francken- stein angeblich zu Theil gewordenen Auftrag und fügt das letztgenannte Blatt hinzu, die Stellung des Ministeriums sei weder erschüttert, noch beabsichtige dasselbe, seine Demission zu geben. Die sensationellen Nachrichten englischer Blätter über ernste Vorgänge auf den Samoa-Inseln, bei denen das deutsche Kanonenboot „Albatroß" eine hervorragende Rolle gespielt haben soll, sind noch immer nicht ganz aufgeklärt. Amtliche Nachrichten, welche in Berlin eingegangen sind und bis zum 30. December reichen, erwähnen von der angeblichen Hiffung der deutschen Flagge auf Samoa und der Absetzung des Königs Kalakaua durch den Commandanten des „Albatroß" nichts, diese Vorfälle müßten sich also nach dem 30. December ereignet haben. Indessen bezeichnen die Berliner officiösen Blätter die betr. englischen Nachrichten jetzt schon als völlig entstellt. Sie j^ifen darauf hin, daß der Regierungssitz des Königs von Samoa schon seit MAkaten in Folge von Rechtsstreitigkeiten vom deutschen Consul mit Beschlag belegt wurde und bringen die Vorgänge, wenn sie überhaupt passirt seien, mit Versuchen des Königs von Samoa, die Beschlagnahme wieder rückgängig zu machen, zusammen. Differenzen zwischen Deutschland und England oder Amerika könnten hierbei nicht entstehen, da zwischen diesen Mächten der Samoa-Vertrag exisiire. — Ein merkwürdiger Zufall ist es übrigens, daß das seither vor Zanzibar ankernde deutsche Panzergeschwader gerade jetzt nach den australischen Gewässern beordert morden ist. Das Stundenglas der noch tagenden österreichischen Einzellandtage wird nun bald abgelaufen sein, da der österreichische Reichsrath gegen Ende dieses Monats wiederum Zusammentritt. Aus der Prager Landstube werden aber gerade jetzt noch interessante Vorgänge gemeldet. Vor Allem Allgemeiner Anzeiger. a. für die höhere Mädchenschule: 1. in der Klaffe Pfarrer. 269 2. 6. 378 ii ii u ii ii ii 3. 4. 2. 3. 4. 5. 6. 7. II ----- 18 IV = 15 VII = 12 X = 8 n n ii Mk. A. v. Jungenseld, Concursvcrwalter. mehrere Geführt, mehrere Seile, mehrere Kübel, von Eisen und Holz, mehrere Karren, zwei Durchwurf und ein Posten verschiedenes Eisen, Der StadLrechner: H. Enders. | Kapitalien -Ausleihung. Aus unserer Kirchenkaffe sind am 1. April b. 3. etwa 100000 Mark in größeren oder kleineren Beträgen gegen hypothekarische Sicherheit auszuleihen. Angebote wolle man an die Unterzeichneten richten. Gießen, den 9. Januar 1886. Der evangelische Kirchenvorstand. Dr. Naumann, J. Haustein. Ieilgeöotenes. Frische Samen- u. Leinkuchen, Kornkleie, Weizenschalen Futtermehl, ganzen und geschrotenen Mais billigst zu haben bei 83 I. M. Schulhof. Tisch und Wandschrank, verschiedene Grubenutensilien. Gießen, 14. Januar 1886. 1 Schreibpult nebst Stuhl. Vormittag- 9 Uhr in Lehnheim: 1. Ein Bohrgesteige nebst Kasten, Bohrbock und sämmtlichem Zubehör, > eine Waage, mehrere Geführt, mehrere Seile, 5. mehrere Kubel, von Eisen und Holz, 6. mehrere Scheffelkarren. Gießen, den 15. Januar 1886. 409 Nachmittags 1 Uhr in Lumda: hat der Sprachenausschuß dm Antrag Plener's auf nationale Abgrenzung der böhmischen Gerich'S- und Verwaltungs-Bezirke abgelehnt und dafür den Antrag Facek angenommen, der an czechischen Prätensionen das Menschenmöglichste leistet Derselbe fordert, kurz gesagt, daß nicht nur die Post-, Finanz-, Militär- Behörden u. s. w., sondern auch die Central-Behörden in Böhmen zum Ge- brauche der czechischen Sprache im Allgemeinen verpflichtet werden sollen Ei rst drei nicht mehr und nicht weniger al« eine höchst willkürliche Auslegung de« böhm.schen Staatsrechts, die wahrlich nicht zur Milderung de« Sprachenkampfe, tn Böhmen beitragen wird. Im salzburgischen Landtage machte der LandeshauptmannChorinski dre mrt stürmischem Beifall aufgenommene Mittheilung, daß der Kaiser Bad Gastein für seinen Prioatbesitz erworben babe. Am gleichen Tage, wie das französische Parlament — am Dienstage — sind auch die beiden Häuser des neuen englischen Parlaments ru- sammengetreten, doch handelt es sich hierbei nur um Erledigung qewiffer unerläßlicher Förmlichkeiten. Die feierliche Eröffnung des englischen Parla- ments mittels Thronrede erfolgt dagegen nächsten Donnerstag und dann erst wird auch die Entscheidung darüber, ob das bisherige conservative Cabinet Salisbury an seinem Posten verbleiben oder aber einem liberalen Ministerium W6 wird, fallen. In erster Linie hängt diese Entscheidung von der Verständigung zwischen der liberalen Partei und den Parnelliten ab, es scheint rndeffen, daß m dieser Richtung noch nicht viel geschehen ist, ja, es heißt sogar, daß dre gemäßigteren Mitglieder der liberalen Partei den von Gladstone befürworteten Concessionen zum größeren Theile abgeneigt seien, so daß sich das Gerücht von einer Spaltung innerhalb der Partei erhält. — Lord Canarvon, der Vicekönig von Irland, ist „aus Gesundheitsrücksichten" von seinem Posten zuruckgetreten. ' Papst Leo XIII. hat, einer Meldung aus Rom rufolae eine Encvklika an die deutschen Mschöfe über die kirchenpolitische eituation9geric?tet fier •en Inhalt dieser Kundgebung liegen noch keinerlei Angaben vor im ni(Ln. b.e,r republikanisch- Putsch zu erwähnen, der sich rm Fort St. Julien bei Carthagena abgespielt hat. Die Einzelheiten, welche letzt über das verunglückte Pronunciamento veröffentlicht werden, lassen dasselbe jedoch von keiner weiteren Bedeutung erscheinen, wenngleich nicht geleugnet werden kann, daß der Vorfall hätte ernster ausfallen können. 8 irrsn Tagen ist das russische Reichsbudget pro ^ veröffentlicht worden. Daffelbe enthüllt gerade kein besonders günstiges « -CS Zarenreiches, denn es weist ein Deficit von ca. 2o Millionen Rubel auf, außerdem erscheinen an außerordentlichen Al^^aben 52 Millionen Rubel für Eisenbahnen und Hafenbaulen. Das Expose des Fmanznnmsters erklärt das Deficit als eine Folg- der gegenwärtigen europaiAen Handels- und Industrie-Krisis, die auch Rußland betroffen habe. Die Mittel zur Deckung des Deficits sollen durch Credit- operatwnen beschafft werden. w Die Collectivnote der Mächte, welche die kleinen Balkanstaaten zur Abrüstung auffordert, ist die einzige bemerkenswerthe Nachricht, welche iUr Balkankrisis vorliegt. Ob Bulgatien, Serbien, und 0efon"en,flnb' dieser Aufforderung in dem wiinschenswetthen schnellen Tempo nachzukommen, bleibt abzuwarten. 9 c. für die Stadtknaben- und Stadtmädchen-Schule 1 Mk. Bei dem Besuche dieser Schule durch mehrere Kinder derselben Eltern ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kind auf drei Viertel, für das dritte und ,edes folgende auf die Hälfte des für ein einzelnes Kind zu zahlendeii UllvU» Versteigerung. Don den zur Concursmasse des Vogelsberger Bergwerksvereins gehörenden Gegenwänden gelangen zur öffentlichen Versteigerung: Dienstag den 19. Januar 1886, Vormittags V-8 Uhr auf dem Bahnhof in Grünberg: ,2 Karren von Eisenblech, danach in der Wohnung des Obersteiger Weber: Literarisches. Verlag) ist I®® «**»*«»«' f* (L-ipzig, C. A. Sodt'6 Kalendarium folgen kurze Mitth-ilungen über Frequenz, ^ ber einzelnen Universitäten und umfassende, übersichtlich geordnete Rach- SÄ S ’CS wÜahA^e Uk,b puderen Vereine und endlich die Thierarzenei-Landsmannschaften &lC ^udentischen Zeitschriften und Anzeigen machen den Beschluß des l)andlichen Taschen-Kalenders, der sich auch durch seinen billigen Preis (aO Pfg.) alv Vademecum des deutschen Studenten eignet. Ganz seidene Spitzenstoffe 70 cm. br. schwarr u. creme) M. 1.95 bis M. L3 -per Meter (Chantilly, Guipure und echte Schweizer Stickerei) vers. Meter- und stückweise WWS » <* » K- MW Zii««^ 2- „ 3. „ 4. „ fion «-plant- Denkmal für Hutten und Sickingen, ähnlich den Schill-r-Eäthchchm «rlu-nä» E»dl'ch ausg-^hrt, nach b-r Skizze von Earl Cauer, durch dessen Söhnet Ö"“*- kl-in-n A-nd-rungen, die Prof-sior Wolf oornobm. Ter Eutz wird in Bronce ausgcfuhrt und das Denkmal vor der Ebernburg hoch oben auf der Terrasse °ukg-st-llt werden. In den allernächsten Wochen werden ,.un die Austüf- nachbrück- H*re, r t85’ 1'* Betonung des nationalen Characters des Denkmals im Stahc- und d-r^ei^e ^kehr auf dem Rheine rst jetzt ziemlich still geworden^ di- Kält- und dann w,-der die roiebtrboltc drohend- Waff-rhöh- störten SchM?ünd 3C'6! D1L" ?abr 'id> m-hr-nd- Zunahme dcr hnh,ra TO„-b ^ flCpIantc-®a-f”I”erl"nbun9 Maiuz-Brüffel-Aulwerp-n knüpfen be- Hoffnungen. Den Rhein befabren jetzt ichon 5334 W 336m« 18,215 Pf-rd-kraft, 307 Schraub-,tbampicr mit ' ols Schlepp,chipe, und ferner 694 eiserne Lastschiffe mit fast Tragkraft und 4173 hölzerne dto. mit ca. IV/, Millionen Ctr Tragkraft. Es sind Ächine darunter, die 100 und mehr Bahnwaggon-Lasten aufnehmen können und natürlich viel billiger sind als d-r Bahntransport »tnnbie "S iht wffd- °dff"M-?dun^^"^^ »'statten. Darum sind di-Wasf-rstandsb-richtc und nnn Ki?v f Meldungen von den riesigen Schnee,allen in den Alpen so bedeulungs- m ! d P"kthrsweg. bie M^sel fertig canalisirl, so wird auch Lothringen mit dem Rhein noch enger verbunden und eine neue nationale That von hohem Werthe vollendet sein. Dann wird es aber auch ^ett ffin die so lange ersehnte Znd selbst von hohe» Militärs halb und halb in Aussicht gestellte Er- Rb^eintblckess Zentrums für den Reiseverkehr und der Perle des aünffi ; J?ICJ fonnte fiS ^^hrlich ein herrlicher und überaus sicher Handelsplatz nach den neuen Reichslanden, Luxemburg und Belgien nur^eüi^mal schon beginnen, wenn man das ohnehin unerläßliche Werk öffentlich anregte und discutirte. Keine Rheinstadt könnte so billig und wttb-n'a?s °-b-n'b^-s",ä }*b 01t .b'ibe!t Mos-Iuj-Ni wi- am Rh-iu hin ausg-b-but eingeengte und überall gehemmte und doch für den handel ,o ausllchtsrelche Eoblenz, der Schlüssel zum Lothringerlande. ... .yc r ^onuar. Der in Freiburg geplante Simplon-Durchstick soll nock 6^000 ®9s?70 015- kpst-n, wovon auf dcu ficbenjährigcn Bau nLTcb00°auf 45M) OnoUr^' % auf W 321 085 Frs. ang-nomm-u. Öc" dentale37 000000i Bund-sj»schütz 4 000 000 Frs. Zuschuß Ser Suiaee unß 13 085 7^-000,Frs. 3procenttge Anleihe btt den am Unternehmen Bccheiligten ©nfbabtn non 9^1 n^SrfPar?r,ffe. ff-b-njährig-n Bauzeit. Demnach würde -m »folgen 21 08 brs. v-rbl-tben. Die Tilgung der Schuld soll bitmcn 60 Jahren h,„ r bnvgt allen Ernstes die Earneoals-Nachricht, zwischen stien Part-',ubreril Svam-ns und radikalen Politikern Frankreichs MH.J. “cfB ^en V-t Handlungen nn Zuge, welche zu zvlgender Pereinbaritug geführt mir.b bl- Republik auSgerufe». Di- spanische und bi® srlnzö- mb n.»’ t b'lden unter der Bezeichnung „lateinische Revulllik" einen Staatcnbund m.t,, e/r do.) ä „ 1.00 Rüster-Ausbruch (Frühstückswein) . . . . ä „ 1.70 JL JjeucMmann, Ung. Weingrosshandlung Wien-Nussdorf u. Frankfurt a. Main. Niederlage in Giessen bei Herrn 69___________J. ITI. Schulhofe Kreppet täglich frisch bei Emil Noll, 281 Löwengaffe. Viels goldene, MedaiIlen Blooker’5 holland. Cacao ist überall vohräth ig Fa brik A m sf e r da m 363 Ein großer Garten zu verkaufen. Zu erfragen Nahrungsberg 3. I Seit 1870 : 22 CeuirsJ^pscb. u. über 000 Fll. in bwUtchLI [N 54.] Aust. Preis-Courant gratis u. freo. 1 Filiale in - 67 Oswald Hier’3 (Hauptgeschäft: BERIJX. Wallstr. 25) wohlbekannt (f gesunde, chemisch untersuchte. reine, ungegypitefranzös. Naturweine e". H Giessen bei Herrn 8- Elsoffer SCreppel täglich bei 355 Aug. Noll, im Stern. Thee, Choeolade, Caeao u. Vanille empfiehlt 77 C. Hoth. § Gesangs-Komiker, h S Ausgewählte Couplets, Duette, O Sotoscenen rc- mit Pianoforte-Be- u gleitung. 20 Bände (Bd. 18—20 neu) U h 1 Jl. y Jnhaltsverzeichnitz gratis und franco. u Die g besten Deklamationen u u. komische Vorträge o für frohe Menschenkreise. u 9. Aufl. - Preis 1 50 U - Die g B BsuchredncrKunst S n von 6 Lund. 8 Mit Jllustr. Preis 50 □ C. A. Koch s Verlag, D Q Leipzig. g | Damm-Müntet-Fabrik I M M H Giessen W Darmstadt U I Seltersweg u. Plockstraßen-Sdie. ernstludwigltraße Ar. 9. L Inventur-Ausverkauf | wobei sämmtliche Mäntel zu abermals herabgesetzten Preisen aus verkauft werden. 14-9 Wermiethungen. 368 Ein eleg. möbl. Zimmer verm. gleich Auguste Frieffe, Neuenweg 4. . 374 In meinem an der Marktstraße gelegenen Hause wird am 6. Februar ein Logis frei._______________S. Elsoffer. 247 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Kirchenplatz 4. 245 Der dritte Stock meines Hauses in der Bahnhofstraße, aus 8 Zimmern, Badezimmer rc. bestehend, ist vom 1. April er. anderweit zu vermiethen. Philipp Lenz. 96 Ein Logis im 2 Stock zu ver- miethen. Schützenstraße 17. 91] ’ Nebenhaus, 2 Stock, 5 Zimmer, Zubehör, u. allen Bequemlichkeiten, ander- weit zu vermiethen. H. Becker, Südanlage 7. 350 Ein Logis, bestehend aus drei Zimmern nebst Magdstube, wird von zwei ruhigen Leuten baldigst gesucht. Näheres bei Wittwe Zülch, Seltersweg. 266 Zwei möblirte Zimmer pr. sofort zu vermiethen, auf Wunsch mit Pension, im Frankfurter Hof. 31 Der mittlere Stock meines Hauses, Südanlage 4, ist per 1. Mai anderweit zu vermiethen. I. Alker. 29] Kleine schöne Wohnung an ruhige Leute zu vermiethen. Lahnstraße 11. 197] Kleines Familienlogis zu ver- miethen.________________Seltersweg 15. 265 Ein Logis, 2 Zimmer nebst Küche zu vermiethen. Ederstraße 6, parterre. 308 Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer mit Zubehör u. Wasserleitung, Frankfurtcrstraße 7b, ist wegzugshalber Per 1. März zu vermiethen. I. Dern. 312 Die seitherige Wohnung des Herrn Oberstabsarztes Dr. Zimmermann, 7 Zimmer, mehrere Kammern, Wasserleitung u. s. w-, ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Auf Wunsch Garten- antheil. Briel, Rechtsanwalt. 134 Eine kleine Wohnung zu ver- miethen. Wallthorstraße 11. 48 Der seither von Frau Pfarrer Daudt bewohnte mittlere Stock meines Hauses, bestehend in 5 Zimmern nebst Zutebör, Grünbergerstraße 28, ist wegzugshalber vom 1. April anderweit zu vermiethen. 50] Zimmer, unmöblirt, zu ver- miethen._____________Neuen Bäue 13. 80] Schön möbl. Zimmer, mit ober ohne Cabinet und Pension, in der Näh. der Klinik u. des Hauptpostamts zu vermiethen. Näh. in der Exped. d. Bl. Achmer (£oncert=Uerein. drittes Caiwert (im 94. "Vereinsjahr) am Sonntag den 17. Januar 1888, Abends präcis 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschaftsvereins unter gefälliger Mitwirkung der Concertsängerin Fräulein Betty KÜChler (Sopran) aus Frankfurt a. M., des Herrn Dr. Wilh. Reiss (Bariton) aus Wiesbaden, sowie des Frankfurter Trio’s : Herr James Kwast (Clavier), Herr Fritz Bassermann (Violine) und Herr Hugo Becker (Violoncello). PEOGHAMM. 1. Tri© in C-dur 0P. 87 .... (Allegro, Andante con moto, Scherzo, Allegro giocoso.) 2. a) Duett für Sopran u. Bariton aus „Elias“ b) Sopran-Lieder: 1) Gretchen am Spinnrade 2) Jetzt ist er hinaus . 3) Keine Sorg’ um den Weg 3. a) Träumerei I r. n u c . , ' c . .. , für Cello-Solo b) Spmnlied \ 4. Bariton-Lieder: a) Du bist die Ruh’ b) Liebesfrieden c) Von ewiger Liebe . 5. Trio in B-dur op. 97 . (Allegro moderato, Scherzo, Andante cantabile, Allegro moderato.) von J. Brahms. „ F. Mendelssohn- Bartholdy. „ Franz Schubert. „ H Riedel. „ J. Raff. „ Rob. Schumann. „ D. Popper. „ Franz Schubert. ., C. A, Mangold. „ J. Brahms. ,, L. v. Beethoven. 331 Die Begleitung der Lieder hat Herr Carl Walter freundlichst übernommen. Der Concerlflügel von Rud. Ibach Sohn, Barm en-Köln, ist aus den Magazinen des Herrn Wilh. Rudolph hierselbst. Eintrittskarten für Nichtmilglieder sind in der Musikalienhandlung des Herrn Wilh. Rudolph ä «A 2,50 (Sperrsitz ä 3,50) zu haben. Wenmschte Anzeigen. 395 Ein tüchtiger, zuverlässiger und localkundiger Mann sucht alsbald Stellung als Kutscher oder sonstige Beschäftigung. Näheres '____________Schottstraße 17. 396 Mr Bischer. Hahmen und Lausen fertigt Schürz, Hintere Bleiche, Gießen. nachgesucht u-vepwerthet- kin Logis, bestehend aus VJHpUUyl drei Zimmern nebst Zubehör, von einer ruhigen Familie. Offerten mit Preisangabe an die Exped. d. Bl- erbeten. Theater- und Maskengarderobe von Tobias Bytinski. Grosse Auswahl elegant Masken-Costume Domiaos, Masken etc. etc. Anfertigung neuer Costume nach Angabe und Maass. Auf Wunsch nach Gebrauch surückgenomtnen Bibergasse 6 Eotresol (Frankfurter Journal) 344 Frankfurt a. M. 379 Eine reinl., durchaus zuverlässige Person für Laufdienst gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 382 Ein Arbeiter kann Kost und Logis erhalten.Liebigstraße 63. Gründlicher Llavi'erunterricht wird von einem Herrn billigst ertbeilt, der sich gleichzeitig im Gcscllschaftöspielen empfiehlt. Näh, in der Exp. d. Bl. 30& Herren-Hemden "ach Maaß unter Garantie besten Ausführung. 305 I- Kaan jr., Krcu;. 309 Eine Wohnung von 3 Zimmern mit Zubehör, in gutem Hause, zu mietben gesucht. Schrift!. Offerten mit Preis- angabe in die Exped. d. Bl. erbeten. 386 Ein zuverlässiges Mädchen sucht Frau Geheimrath Weber, Bahnhofstraße 59. 8957 Für ein größeres hie- flgeS Fadrikgefchäft wird ein Lehrling mit genügenden Borkenntnrffen zum sofortigen Eintritt gesucht. Schriftliche Offerten find zu richten an die Exp. d. Bl. 35 Einen Lehrling sucht Fr. Weinhardt, Schrcinermeister. Ein Mädchen vom Lande, das selbstständig kochen kann, zu 2 Leuten gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl.. Ein Lehrling znr Erlernung des Schmtedehandwerks gesucht von Wilh. Schilfer, Lchmiedemstr. 282 Alten-Buseck. 26t] Lehrmädchen gesucht aus guter Familie für ein feines Putzgeschäfr in Limburg a. d. Lahn Adresse in der Exp. d- Bl. zu erfragen. 370 Einen Lehrling sucht W. Diehl, Schreiner, Kaplansgasse 12. 362 Ein Student ertheilt billigst Unterricht in allen Fächern. Kaplansgasse 18. 81] Pensionäre finden freundliche Aufnahme. Wo? sagt die Exped. d- Bl. a.9 Stiebe Heirat^', orichiä,» erhalten vlVClFI Giefüfört lin vcrüHofitnciiU .t VT ******* (bi8cnt).^Dkh)MM .......... i Anzeiger“, Berlin SW. 6t. Für Tamm 'tri _____________________[78]___________________ Brabcnder s Haar-Restorer giebt ergrautem Haare die frühere Farbe und Schönheit wieder. Eau capillaire de Quenine, verhindert das Ausfallen und befördert das Wachsthum der Haare, reinigt die Kopfhaut und stärkt die Kopfnerven. China Mundwasser, stärkt das Zahnfleisch, schützt vor Zaön- schmerzen und beseitigt jeden Geruch auS dem Munde- Zu haben bei E. Fr. Eonrad, Friseur, 54 Mäusburg 15. i Technicum Mittweida \e \ — STZhaeo. — \ *) Maschinen - Iigenlear • fkhil» b) Werkmeister-Scheie. — Vorontarrtcht frei. — GummiwaarenknSknd versendet in bekannter Güte E. Kroening, Magdeburg. Neuester Catalog erschien soeben, welchen gratis gegen Erstattung des. Portos von 10 resp- 20 versende. 6u Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.