We >; solche» Pn Preisen. •sx; 20. Atz Dicnstmädchnr ?n'.Jur olche mit guten -n W melden. Keßler, Neuenweg. m Buch, »sburg«. Wettttgch, Geschäft in Gießen, ' daS neueste, beflt e in allen Sorten Wild* ßtitftlti 'tilWn bis w bm 8410 iegenfte in Metier« Stiefeln, sowie in and Autzstiefeln. Kummsichuhr, sowie nie-esoWn sieitz auf in Gießen fe Leih. 114. Decembtt 1888 ersten Male: Abonnement: Novität! g932 Akten von G- v. Moser- tersonm^ jter Marie Hartmann. Zwmd TE (Jarl Stier. ctrflU Amalie Reidner. ? Nertba Schrader. Achter ^ari Hohgart- ; Meng Carl Reidner- 2 Leo Langwald. P Paul Ban'e. M N-nkt. vww* Gegenrnarr- r^T- M 8 M Hs. $««""" L N». er* Nr. 292. Mittwoch den 15 Tecember 1886. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. fhtreant Schulstraße 7. Erscheint tLgttch mit Aufnahme des MoniagS. lreiO vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BringerioA«. >urch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P§. Amtlicher Hheit. Gießen, den 10. December 1886. Betr.: Die Einführung des Metz'schen Normalgewindes für Spritzenschläuche. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien Er ist bei Bränden schon öfters vorgekommen, daß wegen WaflermangelS nicht alle auf dem Brandplatze vorhandenen Feuerspritzen in Thätigkeit gesetzt werden konnten. „ t .. . € , Diesem Wassermangel könnte nun ost leicht abgehclfen werden, wenn die nicht zur Bekämpfung des Feuers verwendeten Spritzen dazu benutzt werden könnten- den am Brandplatze aufgestellten Spritzen das Wasser aus der entfernteren Bezugsquelle oder Bache zuzupumpen. Dies ist aber meistens nicht möglich, weil die Schläuche verschiedenartige Gewinde besitzen und eine Löschmannschaft der andern mit Schlauchen nicht aushelfen kann. Ebenso kommt es öfters vor, daß ein Schlauch platzt und daß dann die Feuerspritze nicht mehr benutzt werden kann, well die Reserveschlauche der anderen Spritzen wegen der Verschiedenartigkeit des Gewindes nicht angeschraubt werden können. t , Diesem Uebelstande kann nun mit einem geringen Kostenaufwand dadurch abgeholfen werden, daß bte sämmtlichen Gemeinden des Kreiser bet An« schaffunq neuer Feuerspritzen das Metz'sche Normalgewinde an den Druckschläuchen anbringen lassen, und daß diejenigen Gemeinden, deren Feuerspritzen dar Metz'sche Gewinde noch nicht besitzen, eine Uebergangsmutter in dar Metz'sche Normalgewinde anschaffen und daß die Hülfsmannschaft diese Uebergangsmutter 6Ci ’5t Diese Ueb^gangskuppelung, mit Vater- und Muttergewind versehen, kostet 5—8 und kann von H. Schaffstädt in Gießen, oder einem sonstiaen Kupferschmied, der ein Muster von jeder freiwilligen Feuerwehr wohl erhalten kann, bezogen werden. r , . 3 Wir empfehlen Ihnen daher bei Neuanschaffung von Feuerspritzen dafür Sorge zu tragen, daß die Dmckschläuche nut dem Metz scheu Normalgewinde versehen werden Gemeinden, deren Feuerspritzen mit dem Metz'schen Normalgewinde nicht versehen find, im öffentlichen Interest- an, eine Ueberaanasrnutter in das Dtetz'sche Normalgewinde binnen 3 Monaten anzuschafsen und die Kosten mit 5—8^. auf die Gemeindekaffen zu ubernehtnen. Wir beauftragen Sie hierdurch, dem Gemeinderath Vorlage zu erstatten und dessen Beschluß binnen 14 Tagen einzusenden. Dr. Boekmann. .________________________________ e) 0 g) Zur Winterzeit gelten noch weiter folgende Bestimmungen: a) Sobald Glatteis entsteht, muß, soweit die Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücke an der Straße oder an öffenttichen Plätzen liegen, der Fußpfad, oder wenn kein Fußpfad vorhanden ist, die Straße zwei bis drei Fuß breit mit Asche oder Sand genügend bestreut werden. Entsteht das Glatteis zwischen 7 Uhr Morgens und 9 Uhr Abends, so muß sogleich, längstens mit Ablauf der ersten halben Stunde nachher, entsteht es aber in der Nacht bis 7V2 Uhr Morgens gestreut sein. . b) An den auf die Straße gehenden Dachkandeln, Goffenstemen und sonstigen Ableitungen des Wassers nach der Straße rc. muß das auf den Seitenpflastern oder Fußpfaden angesetzte Eis auf Aufforderung Großherzoglicher Polizeiverwaltung aufgehauen und weggeschasst werden. c) Außerdem ist bei Frostwetter dafür zu sorgen, daß das etwa vom Innern der Hofraithen ausgeschüttete Wasser nicht durch die Floß- rinne auf die Straße laufen kann. d) Vor den öffentlichen Brunnen ist, so oft es nöthig erscheint, auseisen und mit Asche oder Sand stteuen zu lassen. Bei eintretendem Thauwetter find nach Aufforderung der Localpolizeibehörde ohne Verzug die Straßen, öffentlichen Plätze und insbesondere Floßrinnen aufeisen, kehren und Schnee und Eis alsbald von den Straßen rc. entfernen zu lassen. Das Fahren mit kleinen Schlitten und das Schleifen auf den öffentlichen Plätzen und Fußpfaden ist untersagt. Wenn diesem Verbot zuwider dennoch Schleifen entstehen, so sind diejenigen, welchen die Reinigung überhaupt obliegt, auf Auffordern der Polizeibehörde verbunden, die Schleifen entweder mit Sand -der Asche tüchtig bestreuen oder aufhauen zu lassen. Beim Schneefall muß längs der Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücke aus dem Banket, oder wo kein solches vorhanden ist, auf der Straße ein 3 bis 4 Fuß breiter Pfaß rein gekehrt und dies bei fortdauerndem Schneefall so oft, als nöthig, deuten der Kammern, Gras Robilant und andere Würdenträger, hielten die Zipsel des Bahrtuches. Zahlreiche Mitglieder des Klerus schritten dem Leichenwagen voran, dem eine sehr große Menge Leidtragender folgte. Die Leiche wurde in einer Kapelle nächst dem Bahnhose beigesetzt und wird nach Bologna übergeführt werden. wiederholt werden. h) Schnee und Eis darf aus dem Innern der Hoftaithen nicht auf die Straße gebracht werden, ohne daß für augenblickliche Wegschaffung gesorgt wird. Kriechenland. Athen, 13. December. Die anläßlich der Großjährigkeits - Erklärung des Kronprinzen veranstalteten Festlichkeiten find äußerst glänzend verlaufen. Der König drückte in einer öffentlichen Ansprache seinen Dank für die bewiesenen Sympathien aus und erklärte, er habe seinen Sohn in patriotischer Gesinnung erzogen. Der Kronprinz wies daraus hin, daß er eng mit der Nation verbunden sei und hoffe, den Wünschen Griechenlands zu entsprechen. Reichstag. E. B. Berlin, 13. December 1886. Zur Verhandlung stand der Antrag des Abg R-ichensperger betr die Be- ftrafung des sogen, amerikanischen Duells in Verbindung mit einer Resolution auf Beseitigung des immer mehr und mehr um sich greifenden Duellunwesens. Aba. Reichensperger (Str.): Es handle sich hierber nicht blos um dre 53e= seitigung widerchristlicher und unmoralischer Akte, sondern um eine sociale Fraye und um -in- systematische Verletzung der Gesetze. Das Duellwesen s-r b-r den lungen Osficieren und Studenten etngerissen; in England, wo das Duell abgeschafft ist, hat die Ehre der englischen Officierc durchaus nicht gelitten. Redner beleuchtete die Rechtssprechung des Reichsgerichts in dieser Materie; von oben herab mußte aus dem Italien. Rom, 13. December. Bei dem heute stattgehabten Leichenbegängniffe Minghettt's war der König durch den Herzog von Aosta vertreten. Die Prä, Betreffend: Die Reinhaltung der Straßen, Plätze und Kanäle in der Provinzialhauptstadt Gießen. Wir sehen uns veranlaßt, die zur Winterzeit bezüglich der Reinhaltung und Wegsamkeit der Straßen rc. rc. geltenden Vorschriften in nachstehendem Auszug aus dem Localreglement vom 10. November 1879 mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntniß zu brmgen, daß Zuwiderhandlungen unnach. sichtlich zur Anzeige gebracht werden. „ , Gießen, am 11. December 1886. Großherzogliches Polrzeramt Gießen. Fresenius. Deutschland. Berlin . 12. December. Heute Nachmittag 3 Uhr wurde vor dem Kaiserpalair ein Individuum verhaftet, welche» einen Stein gegen da» Eckfenster de« Palair warf. — Der Kaiser nahm um 4 Uhr den Vortrag de» Staat« secretärs Bismarck entgegen, um 5 Uhr war Familiendiner. Berlin. 13. December. Der gestern wegen Zer rummerung einer Fenster» im Kaiserpalats Verhaftete ist der 31jährtge Schloffergeselle B ü h n i e aus Salzfurth (Kreis Bitterfeld). Er hat fich zuletzt in Magdeburg auf^e- halten, ist völlig herabgekommen, arbeitslos, obdachlos und wanderte hierher m der Abficht, durch feine Unthat im Kaiferpalair die Aufmerksamkeit zu erregen. Der Kaiser befand sich im Nebenzimmer, trat unmittelbar darauf an» ri-nst-r und wurde von der versammelten Menschenmenge jubelnd begrüßt. England. London, 13. December. Einer Meldung der „Standard" vom gestri- gen Tage aus Kairo zufolge würden, falls nicht unvorhergesehene Ere.gnff- eintreten, alle nilaufwärts stationirten britsichen Truppen mt ®»r l n^ ^ro zurückgekehrt fein, worauf dann eine bedeutende Reductton der Occupationsarme stattfinden würde. Wege der Autorität diesem Unwesen gesteuert werden und zwar wie durch die englische Gesetzgebung, durch Verbot des Duells und im Falle der Tödtung Erhebung einer Anklage auf Mord. Das „amerikanische" Duell sei weder amerikanisch noch überhaupt ein Duell, aber bei ihm trete das Unwesen am grellsten hervor. Abg. Dr. Möller (bfr.) meint, daß der Antragsteller die moralischen Folgen der Duelle nicht genügend heroorgehoben hat. Namentlich die rechte Seite des Hauses, die ja den Officierskreisen am nächsten stehe, könne hier die helfende Hand anlegen. Gerade die Officiere, deren Leben doch dem Vaterlande gehöre, fehlten am häufigsten gegen das Gesetz. Der Krtegsminister sollte den scharfen Erlaß Friedrich Wilhelm III. gegen das Duellwesen in Erinnerung bringen; er sei ganz dafür, die Strafbestimmungen gegen das Duell zu verschärfen. Abg. Klemm (ksv.) kann nicht zugeben, daß das Duellunwesen in unserer Zeit bedenklich zugenommen habe. Die Resolution geht zu weit, indem sie die Behörde lediglich auffordere, ihre Pflicht zu thun, aber sie gehe auch nicht weit genug, denn wenn man den Duellen in der That entgegentreten wolle, so müßte man mit einem geeigneten Gesetzentwurf selbst Vorgehen, aber ein solches Gesetz zu finden, sei überaus schwer, da eine niedrige Gesinnung der Duellanten doch nicht zu imputiren sei. Abg. Dir ich le t (bfr.) erklärt sich für bte Resolution und bringt bei tiefer Gelegenheit ben Fall zur Sprache, baß der preuß. Lanbrath o. Kannewort in Angerburg in Ostpreußen bie Erlebigung sachlicher Streitigkeiten über bie Bestimmungen der Kreisorbnung mit einem Kreisbeputirten auf bem Wege der Mensur habe aus- tragen wollen. Bunbesbevollmächtigter, preuß. Minister v. Puttkamer erblickt in ber Resolution bes Abg. Reichensperger einen wohlgeneigten, aber erfolglosen Versuch, bas große Problem bes Duells zu lösen. Die vom Abg. Dirichlet vorgebrachte Angelegenheit steht mit bieser Sache nur in geringem Zusammenhänge; ich kann als preußischer Minister ben Lanbräthen boch keinen Befehl ertheilen, keine Duelle einzugehen. Der einem preußischen Lanbrath gemachte Vorwurf gehört boch aber nicht in ben beutschen Reichstag, überhaupt sei es zweifelhaft, ob solche Angelegenheit zum Gegenstände parlamentarischer Diskussion gemacht werden kann. Die Schilderung des Abgeordneten Dirichlet ist nicht zutreffend; die Verwaltung des betreffenden Kreises ist eine sehr schwierige, da ein gespanntes Verhältniß allerdings vorhanden. Die Entscheidung aus der schwebenden Untersuchung steht noch aus, aber das kann ich sagen: Ich kann mir wohl einen Zustand denken, in dem der Untergebene dem Vorgesetzten den Gehorsam verweigert und daß er sich sagt, hier steht mir meine persönliche Ehre näher. Abg. Reinbaben (Reichsp.) hebt die ideale Seite des Duells hervor und betont das „natürlich feinere" Ehrgefühl des Offiziers. Abg. Dirichlet (dfr.) polemisirt gegen diese Anschauung, die derjenigen des Ministers nahe kommt, dessen Jdeengang mar: Wenn Ihr Euch recht schneidig, selbst mit Umgehung des Gesetzes erweisen werdet, so ist mir das nicht unangenehm. Nach einigen unwesentlichen Bemerkungen der Abgg. Dr. Roßhirt und Langwerth o. Simmern wird der Antrag an eine Commission von 14Mitgliedern zur Vorberathung überwiesen. Nächste Sitzung Mittwoch. (Anträge aus dem Haufe.) Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Correspondenz - Bureau. Berlin, 13. December. Die Militär-Commission beendete die Generaldiskussion. Der Kriegsminister erklärte, die politische Situation sei noch nicht so weit gereift, daß sie de utscherseits amtlich und öffentlich besprochen werden könne. Sollten die Motive der Vorlage der Commission weder in militärischer noch in politischer Beziehung genügen, könnte selbst der Reichskanzler, wenn er hier wäre, denselben nichts hinzufügen, da weitergehende Darlegungen über die politische Situation Deutschlands und die auswärtigen Beziehungen die deutsche Friedenspolitik schädigen und erschweren würden. — Die „Norddeutsche" spricht in einer Polemik gegen ein anderes Blatt aus, daß die geforderte Erhöhung der Friedenspräsenzstärke mit der bulgarischen Krise absolut nicht Zusammenhänge; die über die angebliche Unsicherheit der beutschen Beziehungen zu Oesterreich geäußerte Besorgniß sei gänzlich grundlos, bas Vertrauen in bie Festigkeit ber österreichisch-beutschen Beziehungen bestehe völlig unveränbert fort. Wien, 13. December. Die Wittwe bes jüngst verstorbenen ehemaligen Reichskanzlers Grafen Beust ist gestern auf bem Schlosse Altenberg gestorben. Kopenhagen, 13. December. Der Philologe Maboig ist gestorben. Paris, 13. December. Der Ministerrath beschloß, von ber Kammer bie provisorische Bewilligung von nur zwei Zwölfteln ber Jahreseinkünfte zu verlangen. Die Annahme bes Antrags ist als gesichert zn betrachten, da bie brei Gruppen ber Linken zur Bewilligung ber beiben Zwölftel sich bereit erklärten. Den Abenbblättern zufolge bezeichnen parlamentarische Kreise allgemein die Auflösung ber Deputirtenkammer im nächsten Jahre als unvermeiblich. — Der „Agence Haoas" zufolge lehnte ber französische Botschafter Decrais in Wien bas Ministerium bes Aeußeren ab, jeboch in Ausdrücken, welche bte Annahme zulassen, baß bte Ablehnung keine enbgiltige fein werbe. — Sectionspräsibent im Staatsrathe, Flourens, würbe zum Minister bes Auswärtigen ernannt. Die Eröffnung der Eisthalbahn. A Worms, 11. December. Ein Theil in bem wichtigen Verbinbungsglieb zwischen bem hessischen unb bayrischen Bahnnetz, bte sogenannte Eisthalbahn ist heute für bie Strecke Worms- Offstein — auf einer Länge von 11,2 Kilometer — in feierlicher Weise bem Verkehr übergeben worben. Wie wichtig die neue Bahnlinie für bas obere Rheinhessen unb die bayrische Rheinpfalz ist, dafür legte die zahlreiche Betheiligung der hiesigen Einwohnerschaft und der Bevölkerung ber von ber neuen Strecke berührten Ortschaften an bem heutigen Festact berebtes Zeugniß ab. Sowohl für Worms wie bte Ortschaften Weinsheim, Wiesoppenheim, Horchheim, Heppenheim und Offstein war ber heutige Tag ein Feiertag. Groß wie Klein war in Sonntagsputz unb reicher Flaggenschmuck kennzeichnet bie äußere Feier. Seitens der hessischen Regierung, welche bas nunmehr vollendete Werk in jeder Weise unterstützte, wurde das große Interesse für die neue Bahnlinie dadurch bofumentirt, daß der Grobherzog nebst zahlreichem Gefolge unb bem Gesammtministerium der Eröffnungsfeier beiwohnten. Kurz vor 12 Uhr traf ber Großherzog nebst dem Gefolge in der Station Rosengarten ein und wurde hier von den Spitzen der Civil- unb Militärbehörben, von Mit- gliebern der Hanbelskammer, dem Bahnbauconsortium (Firma H. Bachstein) unb einer Deputation Wormser Bürger empfangen, wobei Bürgermeister Küchl er eine kurze von bem Großherzog beantwortete Ansprache hielt. Mit ber Verbinbungsbahn begab sich hierauf bie Festgesellschaft nach bem Bahnhof hierher, wo in bem Fürstensalsn zunächst eine Vorstellung ber Gäste stattfand und sodann Ministerialrath Weber eine kurze Rede hielt, in welcher er die Entstehung des Projectes ber Eisthalbahn beleuchtete unb ber Vortheile gedachte, welche bie Bahn ber Stabt unb Provinz bringen werbe. Nachdem bestieg man die Waggons unb fort ging es auf der neuen Linie bis Offstein. In Heppenheim wurde Halt gemacht und die Gäste von bem Bürgermeister unb ben Gemeinderäthen begrüßt. Um ben Bahnhof hatten die Turner und der Kriegerverein Spalier gebildet. Gleicher Weise war der Empfang in Off ft cm, wo von Festjungfern den Gästen ein Frühstück dargereicht wurde. Gegen 2 Uhr nach Worms zurückgekehrt wurden die Festgäste von dem in Sonntagskleidung befindlichen Personal der Fabriken von Heyl und Doerr u. Reinhard im Vorüberfahren auf das Lebhafteste begrüßt, worauf das von der Stadt Worms gegebene Gabelfrühstück in dem Stadthausfaal eingenommen wurde. Die in einem Hufeisen arrangirte Tafel bestand aus 73 Gedecken; neben den feinsten Gerichten prangte auf der Tafel in herrlichen Gläsern das feurige Wormser Kind, die „Liebfrauenmilch", aus der berühmten Valkenberg'schen Besitzung. Bürgermeister Küchler, der zur Rechten des Großherzogs saß, dankte dem letzteren für fein Erscheinen unb das Interesse, welches er dadurch für Worms bekundet, worauf Se. Königl. Hoheit auf das Gedeihen unb Emporblühen von Worms toaftirte. Um V25 Uhr begab sich ber Großherzog wieber nach Darmstabt. In bem Großherzoglichen Gefolge waren bie Herren General v. Westerweller, bie Flügelabjutanten Schenk unb Rabenau, Staatsminister Finger, Ministerialpräsibent v. Weber, Geh. Staatsrath Knorr unb mehrere Ministerialräthe. Die Lubwigsbahn war bei ber Feier burch ihren Vicepräsibenten Commerzien- rath Werner, Oberbetriebsinspector Heyl, Oberbaurath Kramer unb- bie Herren Hillebranb unb G roß von der Specialbirection vertreten. Von bem Bauconsortium bemerkten wir neben ben Vertretern ber Firma Bachstein bie Herren Directoren Hebberich unb Parcus von ber Darmstäbter Bank. Als Repräsentant ber Provinzialregierung war Provinzialdirextor Küchler von Mainz gekommen. L o t a 1 e $♦ Gießen, 14. December. Samstag ben 18. l. M. finbet eine öffentliche Sitzung des Provtnztalausschusses ber Provinz Oberhessen statt. Dieselbe beginnt Vormittags 9 Uhr unb stehen folgenbe Gegenstände auf ber Tagesorbnung: 1. Recurs bes Johs. Eckharbt zu Lauter gegen ben von Großh. Kreisamt Gießen erlassenen Baubescheid betreffenb Umbau seines Wohnhauses. 2. Baugesuch bes Districtseinnehmers Euler zu Laubach. 3. Ansinnen Großh. Kreisamts Gießen an bie Stabt Gießen wegen Verbreiterung ber Bahnhofsstraße. Gießen, 13. September. [Schwurgericht.) Die Sitzungen bieses Gerichts begannen heute mit ber Verhanblung gegen ben Maurer Georg Enbcrs von Alsfelb, welcher angeklagt ist, am 18. September b. I. feine Ehefrau burch Schläge mit einem gefährlichen Werkzeuge vorsätzlich getöbtet zu haben. Der bereits 60 Jahre alte Angeklagte lebte seit längerer Zeit mit seiner Frau in Unfrieben; sie waren beibe dem Trünke ergeben unb es kam öfters zwischen ihnen zu häuslichen ©eenen, bie sogar in Thatlichkeiten ausarteten. Am Abenb bes 18. September brach ebenfalls zwischen den Eheleuten ein Zwist aus, ber bamit enbigte, baß Enbers ein im Zimmer liegenbes Holzstück ergriff unb auf feine Frau losschlug. Dieselbe stürzte in Folge ber erhaltenen wuchtigen Schläge zu Boben, ber Angeklagte schleifte fein Opfer im Rimmer umher, setzte bte Mißhandlung durch Fußtritte und Würgen mit ben Hänben fort, so daß die Mißhandelte an, den erhaltenen zahlreichen Verletzungen alsbald verstarb Der An- geflagte hat ein theilweises Geständniß abgelegt, er beruft sich zu feiner Vertheidigung aus ferne Trunkenheit, feine Aufregung und die zeitweilig bei ihm aufgetretenen Erscheinungen des Deliriums. Die Zeugenvernehmung gab ein Bild der traurigen Verhältnisse, in welchen die Familie Enders lebte und bestätigte im Wesentlichen die Anklage. Die den Geschworenen vorgelegten Fragen, ob Enders die That mit Heben legung ausgeführt habe, wurden verneint, diejenige ob er durch die feiner Ehefrau zu- gefügte Körperverletzung den Tob berfelben herbeigeführt habe bagegen bejaht unter Ablehnung ber Zubilligung milbernber Umstände. Mit Rücksicht auf die Brutalität mit welchen Angeklagter das scheußliche Verbrechen begangen hat, verurtheilte ihn ber Gerichtshof, bem Antrag bes Staatsanwalts gemäß, zu einer Zuchthausstrafe von 7 Jahren, Ehrverlust auf bie Dauer von 5 Jahren unb in bie Kosten bes Verfahrens. WeVMisALiÄ. cx !?• December. In ber am Freitag stattgehabten Sitzung ber Jubilaums-Commlsston rur bte Feier bes 50jährigen Bestehens bes Landesgewerd- Verems wurde ber Beschluß gefaßt, baß biefe Feier im Juni 1887 ftaitfinben unb mit einem Festactus in der Technischen Hochschule, woselbst auch eine Ausstellung von Zeichnungen arrangirt wird, eingeleitet werden fall. Ferner ist ein Gartenfest in ben Raumen bes «Laalbaues vorgesehen, woselbst von jungen Gewerbtreibenden ein Festspiel aufgeführt wirb zu Gunsten eines neu zu erbauenben Gewerbehaufes. Die Feier bes 50jährigen Bestehens ber Hanbwerkerfchule soll hierbei ebenfalls in entsprechender Weise mitgefeiert werden. — Heute Nacht gerieten 2 Arbeiter in Streit und schoß hierbei der Eine dem Andern mit einem Revolver 2 Kugeln in den Kopf. Die Kugeln drangen in bie linke Schläfeseite unb wirb ber Tod stündlich erwartet. Ferner schoß der Thäter noch mehrmals unter das sich ansammelnde Publikum, bis er von einem Schutzmann entwaffnet werden konnte. Derselbe ist verheirathet unb Familienvater. H — Heute begannen unter Zubrang bes Publikums bie Verhandlungen vor der Strafkammer gegen den Apotheker v. Polzin, welcher im Hause Merk als Gehülfe thätig war. Derselbe ist angeklagt, etwa 2500—3000 JL aus der Tageskasse nach unb nach entwendet zu haben. 25 Zeugen, darunter viele Damen, sind geladen Die Schutzmannschaft muß die Ordnung aufrecht erhalten. — [Für Kaufleute.) Es ist geradezu erstaunlich, in welcher Weise die Noth- wendlgkett, daß bie einzelnen Berufe sich enger zusammenschließen, immer mehr sich geltenb macht. Vor fünf Jahren hätte Niemand geglaubt, daß bie Erkenntniß auf bie Sicherung ihrer Zukunft burch Hülfskassen bedacht zu fein, unter ben jungen Kaufleuten groß verbreitet sei unb heute finbet man, daß bem Verbände deutscher Hanblungsgehülf en in Leizig, welcher diese Hilfskassen nach jeder Richtung hin besitzt, über zehntausend Mitglieder angehören; wohl ein Beweis, wie nützlich der genannte Verband wirkt. Für den billigen Beitrag von jährlich drei Mark hat der junge Kaufmann Anspruch auf Stellenvermittelung, Rechtsschutz und Unterstützung bei Stellenlosigkeit Ferner gewährt der Verband brieflichen Unterricht in ber Buchführung auch hat er mit renommirten Lebens- unb Unfallversicherungen äußerst günstige Verträge abgeschlossen, woburch seinen Mitgliebern bei etwaiger Benutzung dieser Institute aaiu billige Prämienansätze rc. in Aussicht gestellt sind. Alsdann sind als Hauptsache noch die vorhin berührten Hülfskassen, nämlich: bie Wittwen- unb Waisenkasse bie Alterversorgungs- und Jnvalibitätskasse, sowie endlich die Krankenkasse, welche sämmtlick gut bafirt sind, in Betracht zu ziehen. Die Nützlichkeit des Verbandes deutscher Handlungsgehülfen ist von vielen Handelskammern looend anerkannt worden und haben sich ferner bedeutende Firmen der Sache angenommen, indem sie als stiftende Mitglieder beigetreten sind lieber 110 Kreisvereine, über ganz Deutschland verbreitet, bilden Glieder dieser großen Verbindung unb geben Beweis baoon, wie ber Geist des Zusammengehens zur Erreichung guter Zwecke sich auch unter bie sonst um ihr Wohl wenig bekümmerten Handlungs- gehulsen einzudringen sich bemüht. ° Hier in Gießen hat ber Verbanb auch bereits Wurzel gefaßt unb werben wir auch hier balb einen Kreisverein entstehen sehen, wenn sich noch Kaufleute junge sowohl wie selbstständige, finden, welche die ihrem Stande Ehre machende Sache durch ihren Beitritt unterstützen. Bis auf Weiteres wolle man Erkundigungen, Beitrittserklärungen rc direct bei dem Centralvorstande unter der Adresse: „Verband deutscher Handlungsgehülfen in Leipzig" anbringen. — [27 Menschen im Rettungsdienst ertrunken.) lieber bie kurz berichteten Unglücksfalle, zu benen das Scheitern der Hamburger Barke „Mexiko" an der englischen Küste Anlaß gab, wird uns aus London noch berichtet: Etwa um 9 Uhr am Donnerstag Abend sah man von der Rettungsstation in Southport aus Nothsignale die von einem Schiffe auf ber Höhe von Formby ber Hamburger Barke „Mexiko" gegeben wurden Die „Eliza Fernley" stach sofort in See; aber da man von dem Boote nichts mehr horte unb sah, gerieten bald Gerüchte von einem Unglück in Um- lE' die auch ihre volle Bestätigung fanden, als man das gekenterte Rettungsboot entdeckte. Mchdem man sich darüber Gewißheit verschafft hatte, daß das Boot bald noä) semer Ausfahrt verunglückt war, wurden sofort energische Anstrengungen zur Auffindung und möglichen Rettung ber aus 16 Personen bestehenden Bemannung des Bootes gemacht. Es war jedoch nur dreien der wackeren Seeleute gelungen, nach fast ubermentchlichen Anstrengungen das Gestade zu erreichen, während die übrigen 13 sammtlich ihrem gefährlichen Berufe zum Opfer fielen. Außer der „Eliza Fernley" ist noch ein anderes Rettungsboot, in bem Bestreben, scheiternden Schiffen während des lungsten fiirchtbaren Sturmes Hilfe zu bringen, verunglückt. Die von ber „Mexico" gegebenen Nothsignale wurden außer in Southport auch in Lytham und St. Anne's gefehen. Sofort stachen von diesen Stationen zwei Rettungsboote in See, um dem bedrängten Schiffe Hilfe zu bringen. Das Boot von Lytham langte, obwohl es am weitesten entfernt war, zuerst bei dem Wrack an unb rettete die aus 12 Personen bestehende Mannschaft des Schiffes. Das Rettungsboot St. Anne's war am Freitag Abend Nicht zurückgekehrt und hegte man die ernstesten Besorgnisse, die sich leider auch Einwohnerzahl: 19 001 (incl 1600 Mann Militär). Es starben an: Zusammen: vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: Seltersweg 18. 7959 Aepfel 8970 Kapaunen abzugeben. empfiehlt 8965 Kmil Fischbach abzugeben. C *7 <1 1'J i* _ O * NB. Eine Gelegenheit für Weihnachts-Einkäufe^ 8968 welches Restauration Löhr, Bahnhofstraße. Erwachsene: 1 (1) 1 (1) 1 8948 Ein sehr schönes Vercinslocal 8940 Ein Stuhlflechttr zum Repa- riren findet Beschäftigung bei Jungblut, Promenade-Haus., CJtiocoBaden, Bonbons Bisciiit, Marzipasi und Confccte aller Art, 8971 Oeconom Helfrich. Sterblichkeitsziffer: 13,7 •/< Kinder 8973 Ein Mädchen, ! kochen kann, sogleich gesucht. SelNtirzeia» Eine große Parthie Damen- u Kinverschürzen schwarz, weiß und bunt, Haushaltungs Schürzen neue Muster, gute Stoffe, kann ich durch eine besondere Gelegenheit enorm billig abgeben. 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Eingang von der Südanlage aus. — Eintrittsgeld für die besonders abgeschlossenen nummerirten Plätze im Saal 50 Psg., Eingang vom Hof der Turnhalle aus ; die Karten zu diesen Plätzen wolle man bei den Schwestern in der Kleinkinderschule oder bei dem Unterzeichneten abholen lassen, auch sind sie, soweit der Platz ausreicht, am Sonntag an der Kasse zu haben. Für die Angehörigen unserer Kinder werden gleichfalls besondere Plätze hergericktet, Eingang vom Hof der Turnhalle aus. Die Turnhalle wird um 4 Uhr geöffnet. Gießen, den 14. December 1886. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt: Dr. Naumann. 2in m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle an der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Schwarzw. Kirschw. pr. Fl X 2.50, 3 —, 4—, franz. Cognac p. Fl. 3.50,4 —,5.— 6.—. E. W. Abeies Wwe., Frankfurt a/M. [8947 Aeikgeöotenes. 8943 Verkauf von Russisch. 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Rothenberger, Lindenplatz. § Vorzügliche g i§ Ungut*-Weine g O bei © als begründet erwiesen, denn bei Tagesanbruch wurde das Boot bei Arnsdale gekentert vorgefunden, nnd es unterliegt keinem Zweifel, daß die ganze Mannschaft, aus vierzehn Personen bestehend, ertrunken ist. Die Leichen von neun der wackeren Seeleute sind bereits an's Gestade geschwemmt worden. Im Ganzen hat die Doppelkatastrophe 27 Opfer gefordert. Literarisches. Weihnachtsliteratur. Als ein hervorragendes Erzeugniß der Weihnachtsliteratur darf im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest das in dritter Auflage in C. A. Koch's Verlag in Leipzig erschienene Dichter-Album ^Herzensklänge", herausgegeben von Arnold Perls, bezeichnet werden. Dieses Buch bringt auf fernen prächtig ausgestatteten Blättern echtes Gold unserer besten neueren Dichter und ist mit Recht den deutschen Frauen und Jungfrauen gewidmet. Erwähnt zu werden verdient auch, daß das umfangreiche, in Prachtband hergestellte Buch sich durch seinen billigen Preis von ähnlichen Werken vortheilhaft unterscheidet. Es ist von der Verlagshandlung itnb in allen Buchhandlungen für 3 X 60 H zu beziehen. Handel und Deekedr. Gieß en,. 14. December. Auf dem heutigen Markt kostet: Butter per Pfund X 1.00—1.15, Hühnereier St. per 7—8 Enteneier St. 0—0 Käse vr. St. 5—7 Kasematte 3—0 H, Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen 30 Tauben per Paar 50 bis 80 Hühner per Stück X 0.80—1.00, Hahnen vr. Stück X 0.60—1.20, Enten per Stück X 1.20—1.60, Gänse per Pfund 44—56 H, Ochsenfleisch per Pfund 62 bis 64 4, Kuh- und Rindfleisch 54—56 Schweinefleisch 56—6<> Hammelfleisch 50 bis 66 Kalbfleisch 46—50 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 4.00—5.00, Milch per Liter 12—18 H, Zwiebeln per Gentner 3.50—4.50. Frankfurt. 13. December. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 300 Ochsen, ca. 29 Bullen, ca. 418 Kühe und Rinder, ca. 231 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 66—68, 2. Quall X 60—62, Kühe und Rinder 1. Qual. X 54—57, 2. Qual. X 43—48 per 100 Pfund Schlachtgewicht. Kälber 1. Qual. 55—60 2. Qual. 45—50 H per 1 Pfund Schlachtgewicht. Frankfurt, 13. December. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 17,00—17,25, fremder X 16,50—19,00, Roggen eff. hies. X 14,00—00,00, fremder X 13,75—14.00, Gerste effectiv hiesige und Wetterauer X 15,00—18,00, fremde X 00,00—00,00, Hafer eff. hies. X 12,00—12,50, fremder X 00,00—00,00. 12 Medaillen und Diplome. 0 e f 1 u n d ü bekannt als die angenehmsten , wirksamsten und leichtverdanlichsten Husten-Bonbons zu 20 und 40 Pfg. pr. Packet In allen Apotheken und Drogenhandlungen in Originalpackung zu haben. 8423 Firma: Ed, Loßflund in Stuttoart. bewährtestes diätetisches Mittel gegen y * Husten, Heiserkeit, Catarrh, Asthma, Brust- und Haleleiden, auch für Kinder ärztlich empfohlen. 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Deeember, Abends V2S ^hr, indet in der Turnhalle der höheren Mädchenschule — Schillerstraße — die Christbescheerung an arme Kinder statt. Freunde unseres Vereins, sowie die Mitglieder werden hierzu eingeladen. Der Vorstand. Vermischte Anzeigen. 8951 Ein Mädchen, welches in guten Häusern gedient hat, sucht Laufdienst, ein Bursche, welcher gute Zeugnisse besitzt, sucht Arbeit. Wolkengasse 17 HL Julius Buells Ecke von Mäusburg u. Wettergasse, größtes Schuhgeschäft in Gießen, empfiehlt stets das neueste, beste und billigste in allen Sorten M- u. Merschuhen und Stieseln von den gewöhnlichsten bis zu den hochfeinsten. 8410 Stets das Gediegenste in Arbeiter- Schuhen und Stiefeln, sowie in Herren-Schaft- und Zugstiefeln. Jagdschuhe, Gummischuhe, sowie alle Sorten Einlegesohlen stets auf Lager. Fostkeller. Heute Abend: 8173 Rehragout m. Salzkartoffeln. Robert, 1 S)Irr,ftnntl,n Fritz Schröder- Bertram,! ^^'ianten ,^l Becker. Jack, Diener bei Jpel- meier Paul Banse. Ein Korporal. 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