llgen. Ä?lage15. °u erHQ0en ?r em hübsches ^Ransardm. ic p-r I. $(, M.JBl, Äüten^jT !t der mittlere oenniethen. --Äöser. lttensttaße 17. zu vermiethen. Nebenhaus. Grünberge?- r, auch kann "n wtt-m, leihen. b. der 7 Stock, clober M ver- ^Müller^ s Zimmer zu ieustadt 22. rdmwohnung rstraße 41. a vermiethen. »rstraße 11. \u vermiethen. Lenpl. 18II!. leinbewohnen, Zubehör und iu vermiethen. -.29, Ubr.________ nung zu vcr- tflraßt 34. eigen. i werden er? latz 21 HL _ nstmädchen terweg 13. radchHHr s. Möbs.^ kkdarbeiter bei ersiraße^, r und Raten. ratnren sgeM. -aße 8- eine W BÄ? ■n w 1 - EI M ,r^ gehnokv berühr Jhst- ■ii ’n, ßrdaö brik gc ucht- ir Mr. 161. Donnerstag den 15. Juli 1886 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. IS MMerkKr DchskOraH« 7. Erscheint mit KsSnrchme Ms«L«OS. BttU vierteljLhrltch 2 Mark LH Pf. «« Durch He Post bezogen viertsljLhrüch 2 Mark L» Politische Ueberficht. Gießen, 15. Juli. In Berliner Hosk reisen verlautet mit ziemlicher Bestimmtheit, daß der Erbprinz Friedrich von Anhalt noch im Laufe dieses Sommers beim Kaiser und bei den kronprinzlichen Herrschaften um die Hand der Prinzessin Victoria, der am 12. April 1866 geborenen zweiten Tochter des deutschen Kronprinzen, anhalten werde. Erbprinz Friedrich, durch das am 2. Februar d. Js. erfolgte Ableben seines älteren Bruders, des Erbprinzen Leopold von Anhalt, nach dem anhaltinischen Hausgesetze in die Stelle des Verstorbenen eingetreten, ist am 19. August 1856 geboren. Wiederum gehen Gerüchte von einer Kaiser-Zusammen« Zunft durch die Preffe, ohne daß denselben bis jetzt irgendwelche authentische Mittheilungen zu Grunde lägen. Die Nachricht von einer geplanten Begegnung zwischen den Kaisern von Deutschland, Oesterreich und Rußland tauchte zuerst in einem polnischen Blatte, dem in Krakau erscheinenden ,,Czas", auf und sollten dem genannten Blatte zufolge sich auch die Minister des Aeußern in dem Ge- folge der Monarchen befinden. Es ist indessen in letzter Zeit über Begegnungen des Fürsten Bismarck mit Herrn v. Giers und dem Grasen Kalnoky schon so viel geschrieben und gemuthmaßt worden, ohne daß all' diese Gerüchte bis jetzt irgendeine Bestätigung gesunden hätten, daß man die Mittheilung von einer Zusammenkunft der drei Monarchen selbst nur mit um so größerer Reserve ausnehmen muß. Immerhin lassen es verschiedene Vorkommnisse der letzten Zeit -gerade nicht als unwahrscheinlich erscheinen, daß Vorverhandlungen in der ange- veuteten Richtung schweben mögen und unzweifelhaft würde eine Wiederholung des Tages von Skierniewize dazu beitragen, die über das Verhalten Rußlands in der Orientsrage etwas besorgte öffentliche Meinung zu beruhigen. Der Stapellauf der „Preußen", des in Stettin erbauten ersten -großen Reichspostdampfers, hat sich am Samstag in programmgemäßer Weise vollzogen. Den Taufakt vollzog die Gräfin Behr-Nsgenoank, Gemahlin des Oberpräsidenten von Pommern. Der Feierlichkeit wohnten die Staatsminister v. Puttkamer und v. Bötticher, die Unterstaatssecretäre Eck und Herrfurth, der Director im Reichspostamt. Sachse, mehrere höhere sächsische, württembergische, hessische und hanseatische Würdenträger, der chinesische Gesandte, der Reichs- ragspräfidevt, Consul H. H. Meier vom Norddeutschen Lloyd, mehrere Admira- litätsräthe und die Spitzen der Provinzial-, Militär- und städtischen Behörden bei. In dieserWoche tritt inWien die österreichisch.ungarische Zoll-Conferenz wegen des Zollkampfes mit Rumänien zusammen. Zu der Conferenz sollen außer den handelspolitischen Vertretern der Regierung auch Delegirte der Eisenbahntarif - Abtheilungen der beiderseitigen Ministerien zuge- zogen werden. Das Touristen-Unglück am Großglockner wird in der österreichischen Preffe noch immer lebhaft erörtert. Selbstverständlich widmet man dem tragischen Vorfälle und den Hinterbliebenen der jüngsten Opfer des Alpensport allseitig die größte Theilnahme und der Kaiser selbst soll sich wiederholt angelegentlichst nach dem Fortgänge der zur Aufsuchung der Leichen der Verunglückten eingeleiteten Arbeiten erkundigt haben. Dieselben waren insofern von Erfolg gekrönt, als am Samstag die Leichen des holländischen Gesandt- schafts-Secretärs Crommelin und des Führers Rangetnier, und am Sonntag die des Markgrafen Pallavicini ausgefunden wurden, nachdem bereits einige Tage vorher diejenige des Führers Rubesoier aufgefunden worden war. Der Ukas des Czaren, welcher die Schließung des Freihafens von Saturn vom 17. d. Mts. ab verfügt, ist jetzt vom Petersburger „Regierungs- Anzeiger" veröffentlicht worden. Offenbar ist man in Petersburg entschlossen, allen.etwa zu erwartenden Remonstrationen gegen die einseitige Aufhebung des Art. 59 des Berliner Vertrages eine vollendete Thatsache entgegenzustellen und da« ist ja in solchen Fällen immer bas Beste. Ueberhaupt scheint aber auch auf keiner Seite besondere Neigung vorhanden zu sein, die Aushebung des Freihafens von Saturn zu einer Haupt- und Staats-Action aufzubauschen, selbst in England, wo man bei der Sache noch am meisten interesfirt erscheint, giebt sich eine ziemlich kaltblütige Auffassung der Batumfrage kund. Nur unterlaufen in den Steuerungen der englischen Presse zu dem vorliegenden Fall manchmal wirklich lächerliche Ansichten. So meint z. B. der „Standard", das Vorgehen Rußlands in Saturn bedeute weit eher eine Beleidigung Deutschlands und Oesterreichs als Englands — naiver kann man sich wohl schwerlich über die Thatsache Hinwegsetzen, daß England in Kleinasien von Rußland soeben einen gehörigen Nasenstüber erhalten hat. Das Bukarester Dementi der Nachricht, russische Officiere hätten in Bukarest geweilt, um mit Rumänien eine Convention über den Durchzug russischer Truppen abzuschließen, für den Fall, daß sich eine Besetzung Bulgariens durch Rußland nothwendig machen sollte, kann nur mit Genugthuung begrüßt werden. Freilich, gewissen Leuten wäre der Abschluß einer solchen Convention nur Wasser auf ihrer Mühle gewesen und es ist auch gar nicht so unwahrscheinlich, daß man russtscherseits nach dieser Richtung hin in Bukarest Sondirungen vorgenommen hat, aber jedenfalls weiß die rumänische Regierung, was sie sich und Europa schuldig ist, wenn sie derartige Lockungen des russischen Nachbar« zurückweist. Darmstadt, 13. Juli. Se. Königs. Hoheit der Großherzog habe« Allergnädigst geruht: Am 10. d. Mts. den Baumeister Friedrich Kranz aus Altenburg und den Baumeister Richard Limpert aus Grünberg zu Kreisbaumeistern de« Kreisbauamts Friedberg resp Alzey — zu ernennen. Mainz, 13. Juli. Herr Bischof Dr. Paul Haffner empfing gestern Nachmittag den Herrn Staatsminister Finger von Darmstadt zu einem längeren Besuch; derselbe dauerte über eine Stunde. Berlin, 12. Juli. Polnische Blätter werden nicht müde, für die nächste Zukunft eine Drei - Kaiser - Zusammenkunft als „bestimmt" und „bereits beschlossen" anzukündigen. Alle diese Meldungen beruhen jedoch auf durchaus willkürlichen Conjecturen und entbehren jeder thatsächlichen Unterlage. Wie die „Kreuz-Ztg." bemerkt, kann mit Zuversicht für dieses Jahr nur eine Begegnung der Kaiser von Deutschland und Oesterreich-Ungarn erwartet werden. Alle sonstigen Gerüchte über Kaiser-Zusammenkünfte müssen bis jetzt als haltlos angesehen werden. — Was die neuesten Meldungen über eine Zusammenkunft des Fürsten Bismarck mit dem österreichisch - ungarischen Minister des Aeußern. Grafen Kalnoky, anbetrifft, so gilt von ihnen auch heute nur: die Zusammenkunft wird statlfinden, wenn sich eine Gelegenheit für sie ergiebt. Endgiltig bestimmt darüber ist bis zur Stunde gar nichts. — Unterm 7. v. Mts. find die Genehmigungs-Urkunden des zwischen Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz am 36. Juni v. Js. über -bie Regelung der Lachsfischerei im Stromgebiete des Rheines geschloffenen Vertrages ausgewechselt worden. Der Kaiser hat den Vertrag mit Zustimmung der Könige von Bayern und Württemberg, der Großherzoge von Baden, Hessen und Oldenburg geschloffen. Lippehne, 13. Juli. Auf eine vom Fest-Comite an den Reichskanzler Fürsten Bismarck gerichtete Begrüßung ging folgendes Antworts-Telegramm ein: „Mit herzlichem Danke erwidere ich den frAmdlichen Gruß meiner Neu- märkischen Landsleute und blicke, -dankbar gegen Gott, auf die, seit ich in Lippehne war, vergangenen 44 Jahre zurück." München, 13. Juli. Der Kaiser kommt am 18. Juli, Abends um ha") 9 Uhr, in Augsburg an und übernachtet in den „drei Mohren." Der Prinz-Regent besucht den Kaiser in Augsburg am 19. Juli, Morgens um halb 9 Uhr, und begleitet ihn nach München, wo der Kaiser wegen Der Hoftrauer mit der königlichen Familie am Bahnhof bleibt. Um 1 Uhr erfolgt die Abfahrt. — Die Königin-Mutter hat angeordnet, daß an der Stelle, wo Gudden mit dem König ertrunken ist, eine in den See ragende Kapelle errichtet werde. — Der Cultus-Referent Daller wurde zum Lyceal-Rector in Freysing ernannt. (Frkstr. Journal.) Telegraphische DeprsHeu. öotff’« Msgr. Lvrressponderrz - Vmrsa«. Paris, 13. Juli. Senat. Tolain richtete die Anfrage an die Regierung, welche Maßregeln sie anläßlich des Schreibens des Herzogs von Aumale zu ergreifen gedenke. Der Minister Goblet erwiderte, daß die Ausweisung des Herzogs bereits beschlossen sei. Tolain sprach der Regierung seinen Dank für diese Mittheilung aus und fügte hinzu, das Ministerium würde stets bei einem derartigen Auftreten das volle Vertrauen der Majorität haben. Chesnelong wünschte die Regierung über die Ausweisung des Herzogs von Aumale zu interpelliren: der Senat beschloß, daß die Interpellation jetzt nicht stattfinden solle. Da Chesnelong trotzdem andauernd Aufklärungen verlangte, wurde er zur Ordnung gerufen. London, 13. Juli. Die „Times" äußert sich nochmals über die Batumfrage und bemerkt dabei: „Rußland dürfte finden, daß es durch seine leichtfertige Behandlung der Verpflichtungen des Berliner Vertrags eher verloren als gewonnen habe, und es werde vielleicht die vollständige Vereinigung Bulgariens und Ostrumcliens, deren einziges Hinderniß der Berliner Vertrag bilde, nicht verhindern können. Das Verhalten Rußlands sei auch sehr bedeutungsvoll für herzliche und vertrauliche Beziehungen zu England. Wenn England nicht auf freundlichem Fuße mit Rußland im Osten leben könne, so müsse es seine Maßnahmen danach treffen, nur auf sich selber bauen und den Verpflichtungen Rußlands keinen Glauben schenken, die nur so lange gehalten würden, als es Rußlands Zwecken passe. Petersburg, 13. Juli. Das Kaiserpaar ist gestern nach Peterhof zuruckgekehrt. * Lokales. Gießen, 14. Juli. Heber den Stand der Schulbildung in Hessen enthält das Juliheft unserer Landes-Centralstelle eine interessante Mittheilung in einer Zusammenstellung derjenigen hessischen Unterthanen, welche bei ihrer Einstellung in die Großh. Hess. (25.) Division ohne jegliche Schulbildung gewesen sind- Die Zahl solcher beträgt danach aus den letzten 18 Jahre zusammen 141, also rm Durchschnitt pro Jahr 8 Mann. Eingestellt zum Militärdienste werden jährlich rund ^500 Mann. Die höchste Ziffer von Analphabeten weist das Ersatzjahr 1871—72 auf, namlrch 18. Sehr bemerkenswerth und erfreulich ist es, daß seit dem Jahre 187o sich diese Zcher con- sequent und stark mindert, sie geht nämlich seitdem im Jahre mcht über 9, und tm Ersatzjahre 1879—80, ebenso wie im letzten Ersatzjahre 1885—86 betragt sie nur 1. Vermischte-. Bad Nauheim, 9. Juli. Heute Morgen wurde ein hiesiger wohlhabender Oeconom ertrunken im Pfuhlloch seiner Hofratthe aufgefunden. 9)lan vermuthet, daß ein Schlaganfall ihn betroffen, als er noch spat am Abend über den Hof gmg, und daß er inFolge helfen in das beinahe leere Pfuhlloch stürzte und bann, ba er sich nicht helfen konnte, ertrank. •.od-ixct. SpecialiUt arbeiten. —a— 8 Allgemeiner Anzeiger führung, empfiehlt 2633 Icheöot 5123] Neue Karte ^®Munb6j 2 sehr f^ön. Ä?"' Ares bei A Autoritäten. , — Bei der Hessen-Nassauischen Baugewerks-Berufsgenossenschaft wurden im Mai 1886 im Ganzen 110 Unfälle neu angemeldet, darunter 4 Todesfälle, von denen einer abgelehnt wurde. Von den übrigen 106 Unfällen sind bereits 10 definitiv erledigt, in zwei weiteren Fällen wurde eine Entschädigungspflicht seitens der Genossenschaft zur Zeit nicht anerkannt und 90 Fälle befinden sich demnach noch in Schwebe. Die 110 Unfälle entfielen auf die einzelnen Gewerbe wie folgt: Maurerei 47, Erd- nnd G^bäude-Abbruchsarbeiten nebst Fuhrwerksbetrieb 19, Zimmergeschäft 27, Weißbinderei 7, Dachdecker 3, Spengler 2, Steinhauer 2, Asphaltgefchäst 1, Gypserei 1, Baggerei 1. Die Genossenschaft vereinnahmte im Jahre 1885 JL 17 720, verausgabte JL 22062.38. Die Genossenschaft zählte am Schlüsse des ersten Semesters dieses Jahres 6294 Betriebe mit 27 540 in denselben beschäftigten versicherten Personen und <ö> sind vom 1. October bis zu dem obenerwähnten Termine 513 Unfälle eingetreten, worunter sich 17 Todesfälle, 4 dauernde Jnvaliditätsfälle und 29 vorübergehende Rentenfälle befanden. Die bisher fällig gewordenen Gesammtrenten betragen pro Jahr JL 3136.80. In fünf Fällen ist das Schiedsgericht angerufen worden; eine Entscheidung desselben ist aber bisher noch nicht erfolgt. Von § 49 des Statuts haben bis 30. Juni 96 Genossen Gebrauch gemacht, welche ihre Versicherung mit insgesammt 86 921 JC. beantragt haben. Mannheim, 11. Juli. Der heute früh halb 3 Uhr hier einfahrende badische Güterzug, der einen größeren Viehtransport mit sich führte, entgleiste am Neckarauer Uebergäng und zwar an der Stelle, wo sich die Züge der badischen Bahn, Riedbahn und Nheinthalbahn kreuzen. Durch die Entgleisung wurden drei Viehtransportwagen vollständig zertrümmert und ein Ochse wurde sofort getödtet, während mehrere andere Thiere theilweise Beinbrüche davontrugen und theilweise die Hörner verloren. Da einer der entgleisten Wagen, wie uns mitqetheilt wird, überladen gewesen sein soll, scheint er wegen seiner Schwere durch den Anprall der anderen Wagen umgestürzt zu sein, wodurch derselbe in Trümmer ging und das Vieh in Freiheit kam. Die Ochsen Neue Wn- mßMer per (Str. JU- zu oe den dieselben in kleiner« gegeben. Näheres (! Oein's Garten). Bettfedern und Daunen, bessere Qualitäten. Steppdecken und wollene Colter in jeder Qualität. Lieferung completer Betten in anerkannt streng reeller Aus- Temperatur der Lahn. Am 14. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 15Vr°, Luft 16° R. im Schatten. L. Ebr. Rübsamen. äe i "W H. Th. Brück, Möbelfabrik und -Lager Schloßgaffe und Kanzleiberg 16. Theater. V Gießen, 14. Juli. Mit der Opferwilligkeit, wohl zu thun, verband sich gestern Abend für alle Aus der Wquibatio ^igarrenfabrif füllen WO Hille ‘ Habana-Ausschuß, die vech von 60 jl hab Brch von 15 x p. «n. Ebenso M Bä Kauswerlh von 80 Dieselben sind aus d lihen, off; und toefftn gut gearbeitet » & und 3012 jl i ter'en^t franco a'eo *ber Liquidator Sopha’s in gediegenem Fantasiestoff und Damastüberzug, sowie fertige Betten empfiehlt Wito» Kuteschrad, $631 Tapezier, Kaplansgaffe 27. ^50 Nne I^ckchn^ *•**>>,, Sei 860 fX -I praku u. 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Unter den drei heute früh entgleisten Waggons befand sich em langer Wurttemb^ger Wagen, der wahrscheinlich durch etwas zu schnelles Zähren wegen stlnes langen^Rad- standes nicht glatt durch die Eurve kommen konnte. Dies scheint aus jeden Fall die Ursache der Entgleisung gewesen zu sein. Das beschädigte Vieh gehörte zum größten Theile dem Händler Baier aus Sennfeld. Die überlebenden und verletzten Thiere wurden nach der Fettviehhalle verbracht: von Letzteren müssen voraussichtlich mnge getödtet werden. Der Materialschaden durfte ein bedeutender sein, wie bereits oben mitgetheilt, vollständig zertrümmert stnd^ Wir waren selbst an der Unglücksstätte, wo man eifrigst mit dem Wegraumen der Drummer beschäftigest. Da das Ganze quasi einen Knäuel bildet, so werden mit zwei Locomotiven die krummer auseinanoergerissen, um schneller das Geleise frei machen zu können, ^er heute früh fällige Zug der Main-Neckar-Bahn konnte erst mit Verspätung im Hauptbahnhof nn- aufen. Die Züge werden auf ein anderes Geleise bis zur Freimachung uber- geleitet.____________ (Neue Bad. Landesztg.) Handarbeitsschule. Der Unterricht in meiner Schule nimmt Montag den 19. IM seinen Anfang. Anmeldungen nehme von Sonntag den 18. Juli an in dem neuen Schullokale, neben Stein'« Garten, entgegen. Lina Möser, geprüfte Handarbeits - Lehrerin. 1 Wiese am Ohlenberg, 2 Wiesen im Heegstrauch, 1 Acker am Krofdorserweg, 1 Acker am Nahrungsberg zu verkaufen oder auf längere Jahre zu verpachten. ö!22 Fr, Schwan, Wetzlar. 5129 Original - Theer - Schwefel - Seife von Bergmann & Co., Frankfurt a. M. Bedeutend besser als Theer-Seife, ist sie von anerkannt vorzüglichster "Wirkung gegen alle Arten Hautunreinigkeiten, Sommersprossen, Frostbeulen, Finnen etc. Vorräthig ä Stück 50 H bei Hermann Flank, Friseur, Kaplansgasse 2. 4370 Kinder - Velocipedes gebe wegen Aufgabe dieses Artikels unter Einkaufspreis ab. Fe Kulme jun.9 4970 Seltersweg. ir Darmstadt, 13. Juli. Voraussichtlich wird der Großherzog und die Groß- Herzogliche Familie noch im Laufe dieser Woche von Jagdschloß Qn.!etm ™ längeren Aufenthalt nach Jagdschloß Wolfsgarten übersiedeln. Dre al este Prinzessin- Tochter, Prinzessin Victoria, welche mit ihrem Gemahl, dem drrnzen Ludwig voi Battenberg, in voriger Woche aus England hier eingetrosten und eben falls m Jagdschloß Kranichstein abgestiegen war, begiebt sich fetzt zunächst nach schloß Heiligmber^ bri Jugenheim a. d. B., woselbst ihr Töchterchen Alice bereits leit voriger Woche bei den Großeltern väterlicherseits sich befindet. — Der Bau der Straßenbahnen Darmstadt-Griesheim und Darmstadt-Eberstadt ist in der oberen Rhemstrasze schon geraume Zeit in's Stocken gerathen. Als Grund werden Confücte zwischen der oberen Aufsichtsbehörde und den Unternehmern angegeben, wobei es sich handeln soll, welche die Unternehmer bezüglich der fiskalischen Platze Luisenplatz und Ernstludwigsplatz auszustellen hätten. Unter diesen Umstanden kann natürlich von dner Eröffnung der Straßenbahn Darmstadt-Grlesherm am lo. d. 9JL Nicht mehr die Rede sein. — Wie wir hören, hat der wohlgemeinte Wunsch, mit welchem Frau Ohly- Braun jüngst die neugestiftete Fahne an den Akademischen Verein der technischen Hochschule übergab: sie möchten die gleichzeitig dedicirten Waffen mcht zur blutigen Fehde, sondern als Ritter des Geistes tragen, schon jetzt wenig Aussicht wehr auf Erfüllung. Bereits am Abend des großen Festcommerses kam es zwilchen den durch die Huld der Darmstädter Frauen und Jungfrauen Ausgezeichneten und den Mitgliedern der verschiedenen Corps zu argen Reibereien, die nur durch die äußerlte Energie der Profestoren unterdrückt werden konnten. Namentlich hatte der Director Mit der sofortigen Aufhebung des Commerses gedroht. Jetzt verlautet denn, datz in Folge jener Rempeleien mehrere Herausforderungen zum Zweikampf ergangen leien Somit wäre der Akademische Verein, der sich seit einem Jahrzehnt, und mehr die Pflege der Wlstenschaft und Geselligkeit angelegen sein, ließ, thatsächlich auch in andere Bahnen ged rangt. Uebrigeno | b‘ ‘ bi e i br ' f & 7r eö e I b'a r°m setzten, ein hoher und seltener Genuß. Nach. wollen wir nicht vergeffen anzuluhren, daß etliche Controversen auch durch gegens g ^h'^^^^h'^tererfahrungen glaubte man unwillkürlich sich in einer großen Revocatlon ihre Erledigung bereits gesunden haben. ~ . rr, . 91.§, Stadt zu befinden- denn was am Dienstag Abend in Stein's Saalbau geboten wurde, Srenb‘bkfeS Seitrautne? - 7-st°ibm sind, di? B-messu^ ihres Wittwen- unb Wunber, wenn bas Publikum mit athemloser Spannung dem L-piel- folgte wenn Waiieuaelbes nach den Bestimmungen des erwähnten Gesetzes verlangen können, falls manche Schöne mit Thronen in den Augen bewies, welchen tiefen Sinbruct feine 15. Dctober 1888 bei ber Civilbiener-Wittwen- gemüthvolle Wiedergabe der Rolle au, ihr Herz ßnmmifiinn neltenb machen ^ndem wir die Interessenten auf vorstehende gesetzliche wurde es warm, wenn dieser Nathan erzählte das Gleichniß vom Ringe unb bie Bestimmung zur Wahrung ihrer Rechtszuständigkeiten besonders aufmerksam machen, Trauerbotschaft von seinem unglücklichen Lieben. Sem Weinen ergriff unmittelbar;. beXTbai rS hiernach bei Meidung des Ausschlusses bis spätestens den denn es kam aus der Seele, aus tiefer Wmer8er1Äuttertez' u«bnXC I ä ä* SÄS'ia-fta s m ä»Ä. mit dcm V-ttaus ^'0 Fchkartm'fik" d??Da°E Ät-lrhünischen^mnf^ "°W°i^ schilderte d-r Künstler den Character des Lessing', chen »Nathan" Wahr begonnen. Die Festkarten berechtigen zum Eintritt auf den Festplatz und in die Fest- und echt, wie ihn die Dichtung zeichnet. Das Edle aus der einen Sette und ,da^ balle für die Tage des 1 7., 8?, 9., 10. und 15. August. Für alle diese Tage ist die Durchblicken des mißtrauischen Juden auf der anderen Sette, alles Mit wahrhaft kunst- Capelle des 4. Großh. Hesf. Infanterie-Regiments Nr. 118 (Prinz Karl) unter Leitung ln-ischem Geschick veranschaulicht, hier durch ein paar Worte, dort nur durch eine ihres Capellmeisters Herrn August Kern, und für die eigentlichen Turnfesttage noch die Miene oder durch die vortreffliche Maske hervorgebracht Für die Mltwlrkenden aus Capelle des Hess Pionier-Bataillons Nr. 11, unter Leitung ihres Capellmeisters Herrn Darmstadt und Franksurt a. M. mußte es selbst em Genuß fern, mit dem idealen Brecht, engagirt, so daß täglich von 11 Uhr Vormittags ab Concerte auf dem Fest- Kunstheroen zu wetteifern. „ . platze stattfinden. Für Tanzlustige werden Tanzböden in ausgiebigster Weise auf- Zunächst war es Fraulem Ethel, welche aus ihrer Recha. eine so lrebens- aeschlagen und der ganze Festplatz, sowie das Innere der Festhalle Abends electrisch würdige Erscheinung machte, daß man sie gern neben dem Nathan sah. Em holdes, und zwar zusammen mit einer Lichtstärke von 21,000 Kerzen beleuchtet. Ferner ist ein in ber Liebe zu ihrem vermeintlichen Vater ausgewachsenes Kind, erweckte sie durch Brillantfeuermerk in Aussicht genommen. Weiter soll das Braten eines ganzen Ochsen ihre liebenswürdige Darstellung der Rolle alle Sympathien, und wenn nach einer am Spieße, Aussteigen von Luftballons, ein Bauernwettrennen und allerlei interessante oder der anderen Scene mit Herrn Possart stürmischer Applaus erfolgte, so hatte sie Vclksspiele' zur Ausführung gebracht werden. , c bie Hälfte des Antheils an demselben. , Marburg 12.Juli. Die aus etwa 100000 Exemplaren bestehende Mineralien- Wie sich nun in einem guten Ensemble em Darsteller dem andern anreiht, ge- Sammlung des verstorbenen Herrn Geh. Raths Professor Dr. Dunker hier ist durch rade wie die Glieder bei einer Kette, so war das nächste Glied dieser goldenen Kette Kauf in den Besitz des Königl. Museums zu Berlin übergegangen und wird im Laufe mit dem Diamanten Possart, Frau Eppert, die urgemuthliche, schwatzhafte, alte, nächster Woche, unter Leitung des mit der Ueberführung derselben beauftragten gutmüthige Daja, und dieser wieder folgte als prachtvolles Seitenstück der Kloster-- Professors von Martens aus Berlin, dorthin abgehen. Die Sammlung zeichnet sich bruder Butterweck, jene alte, treue Seele, die als Veteran der deutschen Schauspiel- besonders durch vorzügliche Erhaltung und sorgfältige Bezeichnung der Stücke aus und kunst mit Recht sagen darf: „Ich liebe glühend meine hohe Braut, ich wurde alt, besitzt einen reichen Schatz von Originalen von Dunker, Philippi, Lischke und anderen doch sie ist jung geblieben, wie mein Herz." 1 Herr Diegelmann repräsentirte den Sultan Saladin durch Figur, Spiel und Sprache meisterhaft, unb Fräulein Berl (Sittah) war Herrin ihrer Aufgabe, während der Derwisch des Herrn Werner volles Leben war und als ächtes Kind vom Ganges erschien. Weniger imponirte uns Herr Kni spel als Patriarch, wie auch Herr Hacker' als Tempelherr. Die Scene zwischen beiden war ziemlich matt und Herr Hacker that • der Rolle weh durch sein zu hartes burschikoses Auftreten. Wenn Lessing auch den Tempelherrn manche rohe Manieren mitgab, so muß der Darsteller doch immer an den Ritter denken und vor Allem an das klassische Drama. Den Schluß seiner Rolle, wo die ganze Wonne und Seligkeit hervorbricht, brachte Herr H. vorzüglich und bewies damit doch, daß er ein großes Talent für Liebhaber und Helden besitzt. Er wird also die Feile anlegen und seinen Tempelherrn noch einmal aus- I ^Murerarb MM« MMN oes Schiff-Nachrichten. Bremen, 13. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Fulda, Capt. R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 3. Juli von Bremen und am 4. Juli von Southampton abgegangen war, ist heute 1 Ubr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Ein köstlicher n. gesunder ErfrischnngStrank ist kaltes kohlens. Wasser mit ca. Vs achtem Aachener Magenbehagen. Niederlage bei Emil Fischbach. 5125 > Hosen. Blousen. 5131 s&> G. 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Oktober i Cirildiener-Wittw den Nlchestand wi setzes verlangen fi Indem r wir, daß zu den Mtwenkasse>Kom Darms Hessen und Nassau am IS., 19. und 20. Juli 1886 in Gießen 2 Uhr; Ausstellung des Festzuges nach der Zug- ordnung. i/23 Uhr: Abmarsch durch die Hauptstraßen der Stadt nach dem Festplatz. Beginn des Preis-Schießens. 4 Uhr: Großes Coneert. Hi Tanz und Volksbelustigung. ■ W Müller, Möbeltransporteur. * Anfang 7 Ehr. 5141 4573 Ein schön möblirtes Zimmer, parterre, sofort zu vermiethen. Garfield, Weserstraße 1. 5039 Ein möblirtes Zimmer zu ver- Lehrling einen oder zwei gesucht, von ar n n Staudinger & Cie., Anstalt zur Anfertigung wissenschaftlicher Apparate, 5012 Bahnhofstraße 27. aus der Brauerei von ticbr« Roehrie« F. Je Müller, Restaurateur im Postkeller Stein’* fäetrletu Donnerstag den 15. 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