Donnerstag den 15. April 188« Nr. 89 en ti5e. nzelger Srlchemt WM mü »aftnahme deS Msnta-s. V«r-Er Schukstraße 7. Lang-Göns, den 10. April 1886. Darmstadt, am 2. April 1886. ♦ Berlin, den 3. März 1886. Betreffend: Den Ankauf von Remonten pro 1886. am 20. August in Alzey, am 7. Juli in Grünberg, Groß-Gerau. 19. August in Groß-Bieberau, , ß.E n n Zu Nr. O. C. 3904. Betreff: Wie oben. »V - ixs{ i »rei- vierteljährttch 2 Mark LV Ps. mir Br* Durch bit Post beiooen vierteljährlich 2 Mlrri Organistendienstes verbunden; dem Herrn Fürsten zu Isenburg - Birstein steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bingenheim mit einem Gehalt von 900 eX Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kirch-Beerfurth mit einem Gehalt von 900 «X; dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach steht das Präsentationsrccht zu dieser Stelle zu. Eine (die 2.) mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinbach, im Kreise Erbach, mit einem Gehalt von 900 5 uJ W bei W Dr.| , c;, rW flli stysäf Mbenkärtch- ^,l0tÜllcr und ' puropatld)^ Jirb man n -rK>- *or »fft Migions- und V onieil fnrten (fogar bu neuen geblieben), nur Kartm geboten »midlteftcr Rühmend geroo tzemendet worben ist, den des großen v. vn daß die einzelnen barg gewöhnlich fleiöieot, gängig ganz nutJow von einander abheben Formularien und Buchbinderkosten X 945 wng des ve. Rtch Andree, des Vorstehers der Velhagen 4 Klasing'schen geoar Anstalt in Leimig, entworfen und ausgeftihrt, liegt in ihm auf 88 Hauptkarten in Foliotormat, denen nut autz-rster Ausnutzung des Raumes ca. 200 Nebenkarten und Kärtchen b-lg-geben sind, und aus 92 Doppelseiten Text, welcher die graphische Dar st-llung begleitet, em Unternehmen vollendet °,r, das ebenso sehr als ein Triunivb deutscher Technik wie deutscher Wissenschaft bezeichnet werden darf m>d dein darum °°r°uszusagen ist, wie den obengenannten Publi- , Sch°» das flüchtige Durchblättern dieser durch Sauberkeit, Schönheit und Sorg- saltigkeit der Zeichnung alle anderen uns bekannten Atlanten übertreffenden Karten- bilder, welche die territorialen Gestaltungen der Länder aller Zeiten auf's Anschauli-bst- vergegenwärtigen, erregt wahres Wohlbebagen, wie viel mehr mutz tieferes Studium derselben, verbunden mit der L-cture des erläuternden Textes, Belehrung Freude und Genug gewahren! Als wissenschaftliches Hilfsmittel zur Stütze und zur Belebung des historischen Studiums wie zur schnellen Orientirung über irgend welche historisch- politiiche, religiöse, merkantile, culturgeschichtlichc u. a. Verhältnisse einer gewissen Seil' hmei die territoriale Entwicklung der Länder darüber Auskunft geben kann, ist darum etwas?m Stich lasten 9B“rm *C iU empMIcn- Er wird seine Benutzer selten üb" , . D-nn außer werthvollen kartographischen Darstellungen zur Geschichte der Erd- kunde, welche die ältesten Vorstellungen von der Erdoberfläche und der aus ihr vorhandenen Volkerverha ,n,s,e von den Tagen eines Herodot, Eratosthenes und Ptolemäus an bis zu dm neuesten Entdeckungen und Ausschließungen noch unbekannter Gebiete bi-t-t unser Atlas zur Geschichte des Altertums des Mittelalters und insbesondere der Neuzeit -in so reichhaltiges Vcrsinnlichungs: material, daß für das^edurfmtz der allermeisten, die sich seiner bedienen, in voll- kommen ausreichender Weise gesorgt sein dürfte. Der uns hier oerstattete Rauin ri un8 ?&er ,.aut die Fülle des Gebotenen genauer cinzugehen. Es sei deshalb nur kurz bemerkt, bau di- G-schicht- der alten Völk-r von der Z-ft d-r Pharaonen b,s zur V° k-rwanderung mit 55 Karten und Kärtchen bedacht worden ist ‘’u -a r Slaaten-Entwicklung der Orientalen, Griechen und Römer, die alten Weltreiche und ihre Schicksale, z. B. Alexanders des Großen Eroberungen und die bC( 8“ni,erbef*6e5 der alles verschlingenden Roma, auf's Trefflichste ver- *mCnr'Qu^ K ?ic biblische Geschichte in vorzüglicher Weise die Verhältnisse Palästinas in verschiedener Zeit, die Reisen des Apostels Pattlus u st iv. erläutern und außerdem durch Mittheilung von Stadtplänen, wie z. B. von Jerusalem' a lcn'^o!£*r unb kl-m- N-b-nkär,chm, wie z. B. von d-r Umgegend von Trom nach H Schliemann, der Akropolis von Mvkenä, von dem Ausgrabunasseld -inen Begriff ^ge^cm ''' d-m Stand der neuesten Alterthumsforschun, „ „ 1885: 19001 „ von welchen nach der im December 1880 erfolgten Fesfftellung 15035 Lutheraner, 1297 Katholiken, 612 Juden, 16 Mennoniten und 43 ?lngehörige sonstiger christlicher Religionssecten sind. Die Angabe nach den verschiedenen Consessionen auf Grund der letzten Zählung ist nicht möglich gewesen, weil die Ausscheidung bezw. Zusammenstellung nach den verschiedenen Religionssecten durch das statistische Bureau noch nicht erfolgt ist. Die Anzahl der Gebäude beträgt 1270, gegen 797 im Jahre 1840. Steuerpflichtige sind im Jahre 1886/87 6215 vorhanden. Die Normalsteuerkapitalien haben sich von 219 400 fl. im Jahre 1860 auf X 1 107 063 im Jahre 1885/86 erhoben. Für das Jahr 1886/87 sind die Steuerkapitalien festgesetzt worden: a. die Grundsteuerkapitalien auf X 292 197.3, b. die Einkommensteuerkapitalien auf X 1015 225, c. die Gewerbesteuerkapitalien auf X 185 225, d. die Kapitalrentensteuerkapitalien auf X 118 088. Nach einer Zusammenstellung der seit dem Jahre 1840 erhobenen Umlagen betrugen dieselben in genanntem Jahre fl. 9211 — x 15 750, während sie im Jahre 1885/86 die Summe von X 264 853 erreicht haben. Die Schulden der Stadt Gießen betrugen im Vorjahre X 2020 717.62, für das Jahr 1886/87 berechnen sich dieselben auf X 2 289 974.79, mithin ergiebt sich ein Zugang an Schulden von X 269 257.17. Das Vermögen der Stadt Gießen beträgt nach dem vorjährigen Budget X 3 831744.50; für das Jahr 1886/87 berechnet sich solches auf x 3 874 512.27 mithin Zugang an Vermögen X 42 767.77. q M5??5 Meraner fösns e 1840. «uf 'M die Sieuer- erbobenen Umlagen iahrenb ne im Jahre ** 2020717.62, jut * ttgiebt sich ein vorjährigen Budget M 387451227, G. andatlas in sechs, von der GeograM- ig von Dr. Richard 1886. 'n feit geraumer 300 Nebenkarten und Eie graphische Dar- ■br als ein Irnimpo ■n-f unb dem darum ■bengenannten Wll: I^chönhcit und Sorg- Mrtreffenden Kartem I aufs Anschaulichste M tieferes S^um Rbrung, Freude und M iur9Selebungdes »iss fei’" W^.schjchie der 6rb; U 7 auf ihr E ■Lunb$loltmül!§ ■unbekannter Gebiete Ku Alterlhu^' ■■ ■ V-A |*7 ö I Str Für die Darlegung der territorialen Gestaltungen und der religiös-politischen Vordänge des Mittelalters und der Neuzeit ist mit nicht geringerer Sorgfalt und Umsicht gearbeitet worden, nur ist, wie es in der Natur der Sache liegt, die Fülle des gebotenen Materials hier noch größer. Nicht blos für sämmtliche europäische Staaten (Deutschland, England, Frankreich, Spanien, Rußland u. s. w. u. s. w.), sondern auch für die in den übrigen Welttheilen (Afrika, Amerika re.) werden in größerer oder geringerer Zahl Karten mitgetheilt, welche über die geschichtliche Entwicklung der da besindlichen Reiche in Mittelalter nhb Gegenwart den leichtesten Ueberblick gewähren, und dabei sind die den Hauptkarten beigefügten Nebenkärtchen meist vom höchsten Interesse, da sie politische Veränderungen oft ganz specieller und coinplicirter Art, die häufig auch nur einen Theil eines größeren Ländercomplexes betreffen, aufs Anschaulichste hervortreten lassen. Daß der geschichtlichen Entwicklung Deutschlands und Preußens bei der Vorführung der europäischen Staatensysteme in hervorragender Weise Rechnung getragen worden ist, wird man nur in Ordnung finden können, lieber die verschiedenen Entwicklungsstadien des deutschen Reichs von dem Theilungsvertrag von Verdun an, wie über das Anwachsen und die territorialen Veränderungen des preußischen Staates vom Anfang an bis zur Gegenwart orientiren nicht weniger als 22 Karten mit zahlreichen Nebenkärtchen. Sie lassen uns aufs Augenfälligste Umfang und Bedeutung des mittelalterlichen deutschen Kaiserthums unter den verschiedenen Dynastien der Sachsen, Franken, Hohenstaufen rc. erkennen, wie sie später die unglückliche Zersplitterung unseres Vaterlands in eine bunte Menge kleiner Territorien, die völlige Zerreißung desselben im napoleonischen Zeitalter und die Wiedervereinigung zu einem mächtigen Ganzen in der Gegenwart durch den aufstrebenden Staat der Hohenzollern einleuchtend uns vor Augen führen. Der Blick auf diese Karten schon, bei denen auch eine für den letzten deutsch-französischen Krieg nicht fehlt, muß patriotisch erhebend wirken. Sonst sei noch bemerkt, daß auch für die neueren Perioden der Geschichte Schlachtenpläne der verschiedensten Art, Pläne von bedeutenden Städten und ihren Umgebungen, Religions- und Confessionskarten (S. 33 u. 88), Handels-, Weltverkehrs- und Colonialkarten (sogar die neuen colonialen Erwerbungen Deutschlands sind nicht unberücksichtigt geblieben), wie Karten zur deutschen Culturgeschichte im 19. Jahrhundert (S. 51) u. a. geboten werden, welche das Verständniß von Vergangenheit und Gegenwart in erwünschtester Weise erleichtern. Rühmend heroorzuheben ist ferner das kräftige, weiße geglättete Papier, das verwendet worden ist, der saubere gefällige Truck der Namen, der namentlich gegen den des großen v. Spruner'schen Atlas vortheilhaft absticht und endlich die Einrichtung, daß die einzelnen dargestellten Territorien nicht an den Grenzen, wie es bei Karten gewöhnlich geschieht, durch verschiedene Farben marfirt, sondern daß sie fast durchgängig ganz mit solchen gedeckt sind, wodurch die einzelnen Länder sehr deutlich sich von einander abheben und die Orientirung sehr erleichtert wird. „Erwägt man dies alles, sowie den diesen vortrefflichen Martert beigegebenen, auf ber Höhe der heutigen Wissenschaft stehenden beschreibenden Text, so'"ist in der That das Erstaunen darüber gerechtfertigt, wie die Verlagshandlung im Stande gewesen ist, das Ganze zu dem Preise von 20 JL oder in solidem Prachteinband zu 25 JL dem Publikum zu bieten. Einen so beispiellos billigen Preis, der auch dem minder Vermögenden die Anschaffung eines so werthvollen Hilfsmittels allgemeiner Bildung erlaubt, war gewiß zu stellen nur möglich in der Erwartung recht regen Interesses aller Gebildeten für ein Unternehmen, dem jeder Historiker und Geschichtsfreund das Gefühl lebhaftester Befriedigung und Freude entgegenbringen muß. Möchte darum Droysens Atlas auch in den Kreisen, in welche diese Blätter bringen, bie uerbiente Beachtung und recht viele Abnehmer finben. Bb. Geschichts-Kalender. 15. April. 818. König Bernharb, Enkel unb Liebling des großen Karl, durch die List der Kaiserin Irmengard in bie Gewalt Ludwigs geraden, wird durch deren Anhang „wegen Bruches der Lehenstreue" zum Tode verurthellt. Der Kaiser verwandelte das Todesurtheil in Blendung und Gefangenschaft. Auf Jrmengard's Betreiben hin wurde aber die Blendung am heutigen Tage in so grausamer Weise, so tödlich vollzogen, daß er zwei Tage daraus — also am 17. April 818 - starb. 1191. Papst Cölestin vollzieht zu Rom an Heinrich VI. und an dessen Gemahlin Konstantia die Kaiserkrönung. Cölestin that dies ungern, beim er fürchtete Heinrich's Macht, welche burch Erwerbung Unteritaliens ganz überwältigend werben mußte. 1633. Gustav Adolph von Schweden erkämpft sich bei Rain den Uebergang über den Lech, wobei der kaiserliche General Tilly durch einen Schuß schwer verwundet wird, in Folge dessen er 15 Tage später in Ingolstadt, wohin er sich zurückgezogen, stirbt. 1771. Fürst Schwarzenberg, österreichischer Feldherr, zu Wien geboren. Schwarz Satin merveilleux Mk. 1.90 per Meter bis Mk. 11.65 oerf. in einzelnen Roben und ganzen Stücken zollfrei in'sHaus dasSeiden- fabrik-D6pot 6. Henneberg (K. u. K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 $ Porto. 336 ZN der Privatklagesache des Zimmermanns Philipp Spaar III. Von Reiskirchen, vertreten durch Rechtsanwalt Katz, Privatkläger und Widerbeklagten, gegen den Schreiner Konrad Damm von Reiskirchen, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Dittmar, Angeklagten, Widerkläger, wegen Beleidigung, hat das Gr. Schöffengericht zu Gießen in seiner Sitzung vom 26. Februar 1886, an welcher Theis genommen haben: 1. Amtsrichter Dr. Schäfer als Vorsitzender, 2. Gemeinde-Einnehmer Weid von Watzenborn, 3. Redakteur Scheyda in Gießen als Schöffen, Hülfsgerichtsschreiber Bauer als Gerichtsschreiber, ftr Recht erkannt: Der Angeklagte Konrad Damm wird des Vergehens der Beleidigung im Sinne der §§ 185 und 200 Str. Ges. B. für schuldig erkannt und in eine Geldstrafe von zwanzig Mark, im Unein- bringlichkeitsfalle von zwei Tagen Gesängniß verurtheilt, auch werden ihm zwei Drittheile der Gerichtskosten zur Last gelegt und wird dem Privatkläger das Recht eingeräumt, diese Verurteilung innerhalb 14 Tagen nach Rechtskraft des Urtheils im „Gießener Anzeiger" bekannt zu machen. (gez.) Dr. Schäfer. F. d. A.: Katz, __________Rechtsanwalt.__2831 Bekanntmachung. Die Holzversteigerung im Oppen- röder Gemeindewald vom 6. April wird nicht genehmigt, jedoch sollen die Steigerer das Vorrecht haben, das «Holz zu einem mit dem Ortsvorstand zu vereinbarenden angemeffenen Preis aus der Hand zu kaufen. Oppenrod, den 14. April 1886. Der Bürgermeister. 2849 Petri. 2838] Frühkartoffeln verkauft __Chr. Spies, Neuenweg. 2844 2 Wagen Kuhmist zu verkaufen. Schürz, Hintere Bleiche. .Allgemeiner Anzeiger. Hoizversteigerung« Es werden versteigert: !• Dienstag, den 20. d. Mis. in den Districten Ober- und Niederseilbach, Hainwald, Afpenflrauch und Neuerwald: 84 Eichenstämme — 21,52 Fm., 4 Buchenstamme — 5,35 Fm., 27 Eichen- und Buchen-Derbstangen = 0,92 Fm.; HO Rm. Buchen-, 2 Nm. Eichen- und 1 Rm. Linden-Scheiter; 100 Rm. Buchen-, 23 Rm. Eichen- und 4 Rm. Aspen-Knüppel; 760 Nm. Buchen-, 95 Rm. Eichen- und 390 Nm. Aspen rc. Reisig, sowie 32 Rm. Buchen-Stöcke. Die Versteigerung beginnt Morgens um y29 Uhr im District Oberseilbach auf dem Fahrweg von Treis a. L. nach Alten-Buseck. II. Mittwoch, den 21. d. Mts. in den Districten Scheid, Todtenberg, Heege, Holzgeschirr re.: 15 Eichenstämme — 4,89 Fm.; 85 Nadelstämme — 30,32 Fm., 54 Nadelstangen — 5,15 Fm., 22 Eichen- Scheiter, 9 Rm. Eichen-Knüppel, 80 Rm. Buchen-, 45 Rm. Eichen- und 80 Rm. Radel-Reisig. Die Versteigerung beginnt Morgens um 9 Uhr im District Scheid zunächst des Stegs auf dem Fußweg nach Sichertshausen mit Nadelstammholz. Treis a. L., den 12. April 1886. Großherzogliche Obersörsterei Treis a. L. _________________________Amendt._____________________2828 Concursmasse-Verkauf n Neustadt 20. = Der Rest der Schuhwaaren wird von heute an zum Tarpreis mit IO pCt. Nachlaß ausverkauft. 2827 Louts Rothenberger. Zur Frühjahrssaison empfehlen Garterr«roqucts, Gummibälle, Kreisel, Sprungseile, Fangbecher, Gartengeräthe, Turnapparate, Hängematten, Reisfpiele, Militärrequisiten: Trommel«, Signalhörner rc., Velocipeds, für Kinder, 2 u. 3 räderig, in grober Auswahl, 2839 Puppenwagen rc. Moritz Gregori & Sohn. 2847 Ein Arbeiter gesucht von Gebrüder Röhrte. 2842 Ein saft neuer. Kinderwagen preiswürbig abzugeben. Näheres bei ber Eroed. b. Bl.____________________________ filier fiauleljm gutes Düngemittel, wird abgegeben an der Faber'schen Baustelle auf dem Marktplatz._____________________2848 2 gebrauchte BicycleS, 1 gebrauchtes Tricycle preiswürdig zu verkaufen. 2840 Moritz Gregori & Sohn. Fenster gut erhalten, 1,75—78, billig abzugeben bei 2845 I. P. Sann, Bismarckstraße. Verschiedene Arten hochstämmige Bäumchen wie Lorbeer u. f. w., auch Zierpflanzen in Töpfen, sind zu verkaufen. Näheres 2832 Südanlage 17, parterre. Bekanntmachung. In der Curatel über Konrad Müller XX. von Lang-GönS sind folgende Immobilien, welche dem Konrad Müller XX. im Grundbuch beschränkt zugeschrieben sind, veräußert, ohne daß die Kaufbriefe beigebracht «erden können. Sämmtlich Gemarkung Lang-Göns: XIX/931, XX/118, 172, XXI/810, 853, XXIV/227, 228, 233, XXVII/460, XXVIII/271, III/615. Ansprüche an diese Immobilien bezw. an rückständiges Kaufgeld sind so gewiß binnen 6 Wochen bei hiesigem Gericht vorzubringen und zu begründen, alssonst die bezüglichen Beschränkungen gelöscht und die neueren Veräußerungen bestätigt werden. Gießen, den 10. April 1816. " Großh. Amtsgericht Gießen. ________Müller. 2843 Freitag den 16. April, Vormittags 10 Uhr, wird am Bauplatz des Herrn Faber, Marktplatz Hauholz u. hl versteigert. 2750 Ieilgevotenes. Hochstämmige Rosen in den besten Sorten, Fensee’s in verschiedensten Karben, Monatsrosen, abzugeben. Das Einpflanzen wird übernommen, etwa nicht angehendes ersetzt. Gießen (Hardthof), 13. April 1886. Ang. Schröder, 2826___________Gärtner._________ fluten (ftepfetmein empfiehlt 2829 Georg Jung Wwe., ____________Kaplansgasse 19. Freunden der Fischerei | empfiehlt sein großes Lager ächt englischer, direct importirter Angel- gcräthe. Verzinkte, nie rostende Draht- Fisch-, Aal- u. Krebsreuscn. Großartiger Erfolg garantirt. Hischwitterung lockt die Fische aus der Ferne herbei und reizt solche zum Anbeisen. Preiscourant pro 86, viele Neuheiten enthaltend, gratis u- franco. R. ssleotisendei-ger, Kaltennordheim. M.»" f We Hoch) Dep. Mstr. v. St. 2850 Statt besonderer Anzeige Bertha, geb. Ziiniimiann aus unserer Mitte abberufen worden. Um stille Theilnahme bittet im Namen der trauernden Hinterbliebenen Giessen, den 13. April 1886. 2835 Die Beerdigung findet Donnerstag, Nachmittag fünf Uhr, vom Sterbehause — Südanlage 13 — statt. 2851 2829 Ein möblirtes Zi binet, mit oder ohne Kost, Lebt wohl! Neuenweg 29. miethen- 4^ 2825 Q Q fimmer mit Ca- , zu oerrniethen. Jacob Renn, Maschinenmeier U Ü 0 ___'____Kaplansgasse 19. 2837 Eine Stube mit Küche zu ver- 2846 Ein gut möblirtes Zimmer ist zu oerrniethen bei Jos. Bcyfuß, Kirchenplatz 2. lUitcr Bezugnahine aus die im „Gießener Anzeiger" Nr. 39 erlassene Annonce kündigen wir hiermit die noch im Umlauf befindlichen Schnldurkunden der Freimaurer-Loge „Ludewig zur Treue" in Gießen über je 50 Gulden d. d. 6. März 1857 zur Rückzahlung auf den 1. Juli 1886 bei dein Bankhause A. Heichelheim zu Gießen mit dem Anfügen, daß von diesem Termin an deren Verzinsung anfhört. Hie Beantten der Loge „Ludewig zur Treue". Ihr Freunde und Bekannte, 9 Lebt wohl, g auf Wiedersehn! Nach Coblenz an den Rhein 5 da werde ich nun geh'n. n Tagesordnung: 1) Rechnungs-Abhör und Decharge-Ertheilung an Vorstand und Rechner, 2) Ergänzungswahl des Vorstandes und 3) Statuten-Revision. Gießen, am 14. April 1886. Der Vorsitzende der Leichenkasse-Gesellschaft zu Gießen. H. Wagner. Nach Gottes Rathe ist heute Nachmittag fünf Uhr unsere innigstgeliebte Gattin, Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Grossmutter 18000 bis 24000 Mark Kapital werden zu 4% als erste Hypothek auf ein Haus in bester Lage der Stadt bei dreifacher Sicherheit gesucht. 2764 Näheres bei der Exped. d. Bl. Leichenkasse ^eseWast. Die Mitglieder werden zur ordentlichen General-Versammlung auf Montag den 19. April l. I., Abends präcis 8 Uhr, in die Restauration Heil (L. Scharmann) freundlichst eingeladen. 8*10" et”1*" Freitag Abend 8 Uhr in Steins Garten Gemüthl. Zusammenkunft mit Damen. Prof. Dr. Hermann Hesse Geh. Kirchenrath. Bad. Waldungen. Gegen Stein, Gries, Nieren- und Blasenleiden. Bleichsucht, Blut- armuth, Hysterie ?c. sind seit Jahrhunderten als specifische Mittel bekannt: Georg Victor-Quelle und Helenen-Luellc. Wasser derselben wird in stets frischer Füllung versendet. — Anfragen über das Bad, Bestellungen von Wohnungen im Bade« logirhause und Europäischen Hofe rc. erledigt: 2824 Die Inspection der Wildunger Mineralq. Actien-Gesellschaft. Nedaetion: A. Scheyda- — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt u. 1 Beilage. Burgruine Staufenberg. Am 9. Juni: 284t Bail für Israeliten. Hebe: bu aber roch to * ich- m l|««i oder Sonntag, also Wiesbaden zu begcbe roi in Serlin, Ueberhau-t dürste e ehe die Aerzte dem keine Bedenken mehr Aus §ambi Kamburg'Amer'.kams „Union" besiehenven Earr siMlifirt. Zwischen l Mesunden, der dchnitive Beilegung GroßWer officieö peler Conseren; au! rechthaltnng seines Mächte füge. Weit in dem Conserenz'P hieraus in Sofia eil Befriedigung über Mwünscht beruhe &oumur Cft'^un der fajaWin?^' N Mitt Gffttibi a tM VMon des o ifait des grohherrlichi >EenerabTouverneur Mrfien Alexander je' d LLS dessen 1] *8? S Sitzt JhbjujQ?. Das J Hamburg, Erschießung Simbia «es hervorgeht: M Bell ermordet, worl nach Money.Bimbiq kommen. Letzterer! kommen. Am jolgl emn Theil der M Mirte einen neue» steten früheren I Königshel feilte bas J W Mit an b] Ä * * et I ■Set bn ®b| ."Wit. (JL..1 Bei^unS «Mgefey.'l Bürgerclub. Donnerstag den 13. April 1886, Abends 81/2 Uhr, General-Versammlung Der außcrordeutlrchen Mitglieder im Cafe Ichwinn. Tagesordnung: Wahl des Vergnügungs-Comitv's. 2787 Der Vorstand. ----- Freireligiöses Stiftungsfest Sonntag, den 18. April feiert die freireligiöse Gemeinde zu Krofdorf-Gleiberg ihr 25 jähriges Stiftungsfest. Vortrag hält Herr Prediger Sa enger aus Frankfurt a. M., Vormittags IO Uhr, im Saale des Herrn Eduard Abel zu Krofdorf. Mittags gemeinschaftlicher Ausflug auf den ®leü> berg, wozu ergebenst einladet Der Vorstand. zur Dampf - Molkerei. Q caG^söawaeqoDDO 2833] Kost u. Logis gesucht. Offerten mit Preisang. u. J H. an die Exp. d. Bl-