Ar 28« Grftes Blatt. Sonntag den 14. November 1886 (wcßcucr Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Moniagö. eweeaut Schulstraße 7. zu zu Prei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit 1örlnffnü*«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart bO P. Deutschland. Danvstadt, 12. November. Se. König!. Hoheit der Grobherzog hoben Anhand. Betersbura, 12. November. Dar „Journal de St. Peterrbourg äußert anläßlich der Rede der Lord Salisbury die Ansicht, England stelle Oesterreich in den Vordergrund. Er überlaffe dem Wiener Cabmete die Verantwort- firfifcit für die Ausrechterhaltung der Friedens im Orient. Die Rede der Wr« ^ran» Josef bezeuge, daß er sich dieser Verantwortlichkeit bewußt sei. Da Lord Salisbury di- englische Politik von der österreichischen abhängig mache, so werde di- eventuell kriegerisch auszulegende Aeußerung von Guildhall sich der in hohem Grade friedlichen Aeußerung aur Buda-Pest anbeqmmen. zu verleihen.^ Hoheit der Großherzog haben Allergnadigst geruht Am 19 Octover den Ober-Rechnungsprobator 1. Klaffe bet der 1. Justisi katur« Abheilung der Oder-Nechnungskammer, Hnmtch Weber, zum Ober 27 81 000 12 476,000 M. mehr; von diesem Plu. entfällt die Hälft- auf die Eomvlettrung der Wafienmateriair und der Munitionroorräth^ Der außerordentliche Etat wird veranschlagt aus 25,323,000 Jü , also meyr 2,555 000 Jt, hierunter befindet sich abermals die Position „Unterofficier- Vorschule Breisach." Vermischte«. rts*- Q»fi>n5nrrftd)prun(i§5 und Ersparnißbank in ®tult0 a r t r t tip nke october d einen Versicherungsftand von über 252 Millionen Mark erreicht Der iaSbi hatsich auf ca. 60 Millionen erhöht darunter sind ca 10 Millionen als Extra-Sicherheitsfonds für die Versicherungen und ca. 1 Million als er ö ' Sjie*sy^enttun0C'weI*ft e t$ bestrebt ist, ihren Versicherten nach Möglichkeit = ^°"'°Äk°usEn^d°M"°Lu,7n-GL über diese Neuerungen BeschlW zu faffen^abem^^ Sud(au erhält die„Raft-Ztg." ihrem Specia^ die cheillweist Sme^gstoffe enttve^et ^hOabe7^s7ll7n.^N^ach^ nicht^co^trol^bmen aus denen der Zusammenhang ersichtlich war. au§ bester Quelle in fponbenten meldet: Magdeburg, 12. Novembn, 12 J a zum Theil die Buckau eingezagenen Jnsormationen haben die betrmenom » | socialistischer Most'sche „Freiheit" perbrertet ber dreien derMen wurde em « » aus- Schriften, bet einem Arbeiter in Sudenberg Dynamit gesunven^ juo Dynamit ge- gewiesene Schuhmacher E^^'^^/aaen" wieder entlassen. Seine Verhaftung geschah redet hatte, er wurde jedoch nach 5 Tagen wieder 11 belaytck Arbeiter sollen durch zehn Magdeburger (£rinünalbeamtL auf gebauscht; hier mißt man dem wieder entlassen werden. Die ganze Sache ist styr aui0euuuW , y Vorfall keine große Bedeutung bei. aemuthlich sein. Zu seinem Geburts-, — Der Eomponist Zelter konnte. Morgenftändchen bringen. Drei der tage wollten ihm vier seiner Schuld ^nst aber des vierten. Es war ein Sanger waren erschienen. vergebens harr erkälten wollte, mußte man Decembermorgen und grimmig ran. ulu“ 1 Telegraphische Depeschen. Wolfi'S telcgr. Correspondenz-Brrreau. Vortraddes^Chef^bes^Cwllcabine^s Wftkll^/ehb RMhs^von^Wllmowski"entg^gen^unb reiste ^»mittags^ Ertrazugzugegangenes Schreiben des Bischofs K°PPvom11. ds , meferer^ n. ener * spondenz des Dusft d. Volksbl betrefts «ju^e Korrespondenz der „Niederrhein, d-m-n .r , resp ' unb könnt, ob und welche Zugeständnisse diA LbTn Zugeständnsise befürworten zu k°nmn ebensowenig K 'M Stande ^^Lr»e^LH^tLE§d°' bleidbm rubi6 btm G-ch^«. ka«e^« u^ . deutsch-brasilianischen Consularoertrag vom 10 J«nu°r 1882 °m 2.. September g kündig'^ ^Dem^Bunb/srathe^ist^in^i>^"gbstrigm^Plenarschung der Entwurf ftnes Gesetzes übe? die Unfallversicherung der bei (Eanal) Bauten des Reichs ober Preußens „P°»i. Eorresp.» melbet, W 'S Bia6,r bei den Mächten noch keinen Schritt gkthan um denselben dieCanbibatur des 5ük Ä °u?ihn gefallene"Wahl -blehnen werde an den -gmbiicklich^ ^Ä^r °us Äs* ÄX ä* ,ü^ÄÄ d-r ÄhäftMe ein-etreftn W, ssä» ^ck, Hamburg und Frankfurt nach Gmünden. _ smeom der im Budget eingestellten 3 Millionen Kronen für östentliche Arbeiten beschloß die Regierung, behufs Beschleunigung der Angelegenhert eine besondere $0rle88iffabonTlTÄmton6e3n der Provinz Beira Alt- wurden gestern mehrere ^b^'° Risch!"12.'N°Pember. Die Skupschttna genehmigte fast einstimmig das Budget in L«°w-bl2. Rommb».^ Die Regentschaft hat an den König von Dänemark bas telegraphische Ersuchen gerichtet, den Prinzen Waldemar zur Annahme des Thrones von Bulgarien zu bewegen. — ...-- Lokales. Gießen, 13. Novbr. fStadtverordnetensitzung vom 11. ^*vbr., Nachmittags 4 Ufirl Anwesend Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Keller, von Seiten der Stadtverordneten die Herren B°ist, G°°ra Grunebe Dr Gutfleisch, Haustein, Hoch, Hornberger, Kauf, Lüdeking, Adots Noll, August Noll, Petri, Scheel, Schopbach, Srmon, Vogt und Der"Ortsarmenverband Wetzlar weigert sich bezüglich d°s Aug Hvsmann, welcher hier unterstützungsbedürftig geworden, jedoch,b°rt“rn‘cÄ denselben in eigene Fürsorge zu übernehmen. Es wird deshalb beschlossen, Klage gegen ben uftaÄetel Wwe. um Erlaubniß zur An- Ugun^einer gußeisernen Trottoirrinne wird nach Antrag der Baudeputation entsprochen. Herren Gg. Franz HL in der Lahnstraße und Gg. L^ug II. an den Bahnhöfen werden bb^i^ba“beputation, crftercd wiederholt und mit namentlicher Abstimmung, b^^lucb mcicucbtunfl des ftür die Sveisung und Bedienung von 3 Laternen zur -veieumrung ves föchif ftnberaer Weges sind seither 105 JL. verausgabt worden, für die Folge S&« mit Wirkunfvom l Octobe?ab, auf gestelltes Ersuchen 150 ^verautet Verschiedene Abgaben von Holz aus dem Stadtwalde gegen sehr gute 9fnnphnt? werden aus Antrag des Herrn Oberförsters genehmigt. „ „ ® ° >» 8i,be,: ‘ 216' 1 188«. ai,te“- “’SK* 8» »,!«,» R-ch b-> l«m p6„.60.m.cte Sei. ObereEonsistorialralh Maximilian Freiherrn v. Pr euichen, auf sein NEuchen unter Snertennurg seiner langfährigen Ireugeleisteten D.snste in d°n R»hest°n au versetzen und dem eiben den Charakter als „Geheimerath zu vertelyen. zu E^un^oo^^ befi Rechtsanwalt, Geh. Justizrath Adolph Buchnr Darmstadt, zum weltlichen Mitglied und Rath bei dem Ober.Consistar'um ernennen und demselben den Charakter al, „Geheimer Ober-Conststorialrath einen Entschluß fasten. Um dem verehrten Meister wenigstens den guten Willen zu -eigen, entschloß man sich endlich, zwei Quartette von der Composition des Meisters — dreistimmig zu singen. Man hatte aber kaum vor dem Hause des Gefeierten die ersten Takte angestimmt, da erschien Zelter im Schlafrock und Zipfelmütze am Fenster, riß dieses auf und rief hinunter; „Aber das klingt zum Teufelholen! Wo ist denn der zweite Baß?" — „Er hat uns im Lflich gelassen!" tönte es zurück. — „Dann werde ich den zweiten Baß übernehmen", bemerkte Zelter. Und die Sänger zu sich hinauf nöthigend, stellte er sich in ihre Mitte und ergänzte durch seinen sonoren Baß die empfindliche Lücke des Quartetts. „So, Kinder, sagte er, nachdem der Gesang beendet war, „ich habe Euch geholfen, mir zu meinem Geburtstage ein Ständchen zu bringen, nun sollt Ihr mir dafür helfen, auf Euer Wohl eine Flasche Wein zu leeren!" — Braune Färbung auf Holz als Nachahmung von Eichen-, Wallnuß- und Kirschbaumholz wird erhalten, wenn man gewöhnliche Jodtinktur mit Alkohol ver- •unnt, wobei man mehr oder minder von letzterem beifügt, je nachdem man eine helle oder dunkle Schattirung von Braun erhalten will. Die Färb - Flüssigkeit wird vermittelst eines breiten Pinsels oder eines Lappens aufgetragen. Nachdem die Flüssigkeit trocken geworden ist, wird das Holz poltrt. — sWiderlegt.j Erster Arzt (bei einer Section): „Sehen Sie einmal, lieber College, die Leber des Verstorbenen ist ganz gesund und Sie haben ihn doch daran behandelt." — Zweiter Arzt: „Das macht mir eben große Ehre. Man sieht, ich habe ihm die Leber durch meine Kur ganz hergestellt; daß er an einem anderen Liebel gestorben ist, dafür kann ich nicht." — Ein verschwundener Deutscher, Edwin Wittich, ein Hamburger, welcher durch Vermittelung des Auswärtigen Amts als Kaiserlich türkischer Chemiker und Lehrer der analytischen Chemie an der Militär-Medicin-Schule in Konstantinopel angestellt war ist spurlos verschwunden. Es herrscht die Ansicht vor, er sei in der Schule ermordet worden. Wittich hat sich oft über feindseliges Entgegenkommen seiner Mitarbeiter zu beklagen gehabt. Der deutsche Consul und die deutsche Colonie stellen die angestrengtesten Nachforschungen nach Wittich an. Die Polizei hat sie zuerst sehr mangelhaft unterstützt. Nunmehr hat der Sultan, peinlich berührt durch das Vorkommniß, Befehl gegeben, die Nachforschungen so lange fortzusetzen, bis man über das Schicksal des Verschwundenen Kunde erlangt. o ~ ^Aus d.er höheren Töchterschule.) Lehrerin: „Wenn die Menschen nach des Tages Last und Muhen sich nach der Ruhe sehnen, wenn die Sonne untergegangen und die Nacht ihre schwarzen Fittige über die Erde breitet, dann, Amalie, ist welche Reit gekommen?" — Amalie: „Die Zeit der Liebenden!" Berlin. „Mulier taceat“, die Frau schweige! Das ist ein Satz, der längst seine Geltung verloren hat. Heut zu Tage schweigt nicht einmal das schüchterne Fraulern, wenn es mit seiner Schneiderin wegen der neuen Robe in Streitiflkeiten gerathen ist und nun von ihrer Gegnerin vor das königliche Amtsgericht I. geladen wird. Hei, das war ein Zungenkampf, den es im Termin abtetzte; staunend hörten ihn die r degewandten Rechtsanwälte und schwiegen im Bewußtsein ihrer Schwäche dieser Beredsamkeit gegenüber. Das Fräulein hat Einwand gemacht, daß die von der Schneiderin gelieferte Kleidertaille aus Sommermousseline fehlerhaft, weil schief gearbettet sei. Die Schiefheit gibt Klägerin ?u, behauptet aber, daß die Taille genau nach der Figur des Fräuleins gearbeitet sei. Man beweise die Ursache und die Heftigkeit des Streites! Unter diesen Umständen blieb nichts anders übrig, als ein sachverftandtges Gutachten zu hören; zu diesem Zwecke wurde der Klägerin aufgegeben, dre Kleidertaille zu dem Termine mitzubringen. Der Sachverständige erklärte aber, daß das Fraulein die Taille anziehen müsse, wenn er ein Urtheil über die Arbeit abgeben solle. Neue Verlegenheit! Die weiten Räume des Amtsgerichts sind für solche Vorkommnisse gar nM eingerichtet. Endlich findet sich die Kastellanfrau bereit, die Anprobe m ihrer Wohnung stattfinden zu lassen. Mit der Prozeß-Taille angethan erscheint nunmehr das Fräulein vor dem Gerichtshöfe. Der Sachverständige findet Tmlle nach eingehender Besichtigung vorn und hinten, oben und unten passend. JJrauIein bleibt dabei, die Taille ist schief! Der Richter unter Assistenz des Gerlchtsschreibers und einiger Referendare sucht nun selbst ein Urtheil über die Taille zu gewinnen und alle kommen übereinstimmend zu dem Ergebniß, daß die Taille dem Fraulem ganz famos sitzt. Einem solchen sachverständigen Urtheile kann kein Mädchen- gemuth widerstehen. Das Fräulein erklärt sich bereit, den Arbeitslohn für die ^aille zu bezahlen und die Kosten zu tragen, und völlig ausgesöhnt verlassen die Parteien den Genchtssaal. - Handel und Verkehr. . Ließen, 13. November. Auf dem heutigen Markt foftett: Butter per Psun! ^1.00-1.05, Hühnereier pr. St. ,7-8 S>, Enteneier St. 0-0 Käse pr. St. 5-8 Ätfematte 3-° H, Erbsen pr- Liter 18 4, Linsen 30 Tauben per Paar 55 bis 70 Hühner per Stück 0.85-1.10, Hahnen pr. Stück0.50-1.30, Enter. P*-r Aück 'S 130—1.70, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 H, Kuh- und Rindflc.ich 54--o6 X Schweinefleisch 56—60 H, Hammelfleisch 50- 66 X Kalbfleisch 46—50 $ 100 Kilo v4L 4.00—5.50, Milch per Liter 12—18 H, Zwiebeln per Centner «»Sl o.DO—4.00. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. In Folge der vielen Unruhs und Störungen, die von kleinen Kindern in unserer Kirche, besonders im Abend-Gottesdienst, verursacht wurden hat der Kirchenvorstand beschlossen, daß die nicht schulpflichtigen Kinder und die jüngeren Schulkinder, wenn sie ohne Begleitung von Er- wachsen en sind, in Zukunft zu den Gemeinde,Gottesdiensten nicht mehr zuge- laffen werden. Indem dies der Gemeinde mitgetheilt wird, soll wiederholt darauf aufmerksam gemacht werden, daß für die Kinder vom 6. bis etwa 12 Lebensjahre sonntäglich eine besondere Kinderkirche eingerichtet ist, zu deren Besuch man solche Kinder, die überhaupt zur Kirche gehen, anhalten wolle. 8163 Gebotene« c^i-r^-Mber: .5- Glaser Heinrich Gröninger ein Sohn. 6. Dem Uhrmacher Heinrich Zimmer eine.Tochter Johanna Johannette. 6. Dem Kellner Michael Pcrrr e 8. Dem Kaufmann Johann Wilhelm Rothamel r IRL e?£ - Löhner Johannes Gilbert ein Sohn, Otto. 9. Dem Vice- ein Sohn.^^ ^aifua ^ne Tochter. 11. Dem Schlosser Emil Ludwig Hinkler „ r „ Geworbene. November: 5 Heinrich Becker, 8V2 Jahre alt, Sohn von Ziegler Heinrich Becker III. von Hochwelsel. 5. Karl Schmidt, 3Vr Jahre alt, Sohn von Arbeiter Johannes Schmidt von Ruttershausen. 6. Jakob Karl Schmidt, 45 Jahre alt Fuhr- Dopp, 4 Jahre alt, Tochter von Ortsdiener Heinrich Döpp von Burgsolms 11. Hermann Trapp, 54 Jahre alt, Chemiker zu Bad-Auheim. 11-Georg Hautzel, 50 Jahre alt, Bergmann von Bleßenbach, Amts Runkel. Auszug aus dm Kirchenbücher« der Stadl Gieße«. Evangelische Gemeinde. Getränte. Joannes Born, Metzger in Gießen, und Sophie Katharine Henriette Philippine Wacker, des Schreiners Jakob Wacker in Gießen ledige Tochter. Adolfin??c'^nL°n Schmidt, Schriftsetzer in Gießen, und Wilhelmine laniel Änuter 0 cbenfe Ärcutcr' Icbt8c Tochter des verstorbenen Taglöhners Getanste. '».-«"Ä. s™‘ *— Sä?* — Denselben. Dem Professor Dr. Conrad Hellwig eine Tochter, Dorothea Marie Luise Caroline, geboren den 6. October. 27 September^"' 5)6111 Sc^Io^cr @eor0 ^^rmpus ein Sohn, Emil, geboren den Hans, 2?“ S"" Sauer ein Sahn, Karl Heinrich Christian 2 £>ctober,eIl,en' ®^narbeiter Albert Rau ein Sohn, Albert, geboren den 8ebOren®i)™!e4.ieept™”r@<6U6mnC6er ®E0r8 H°°8 eine Marie Katharine, geb0ren^den^^l9" Ocwber ^cIbn,cbcI e^par ^anft cine Tochter, Anna Amalie Elisabeth, 9R n Denselben. Ein unehelicher Sohn, Adolf Wilhelm Theodor, geboren den “V* /Cllvvil. wÄi JSSfÄ w—— » s~,S'Ä“ 3‘™ "*=*-■ ®~«""«• wi Denselben. Dein Restaurateur Carl Heldmann eine Tochter, Marie Mathilde Carolme Hedwrg, geboren den 24. October. y De Beerdigte. Den 9. November Georg Ludwig Basiert, Calculator an der Oberhessischen Eisenbahn, verheirathet, alt 51 Jahre, gestorben den 4. November. g-st°rben°d-n'k^N°°-mb-r.^^^ Wmann' Tern,itt»Et- aü 44 Jahr-, Brodpreise vom 14. bis 28. November 1886. Kgr. (2 Pfd, '4 Pfd.' Schwarzbrod 1. Sorte 48 Gießen, den 13. November 1886. (4 (6 1 2 1 2 3 1 2 3 1 2 1 2 1 2 3 der Brodverküuser Pfd.) Weißbrod . Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. . 27 Kgr. (2 „ (4 „ (2 r (4 (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 21 (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 42 .. (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei I. Lein, K. Haas, L. Keil 63 der Bäcker $ 12 Pfd.) Weißbrod .... 27 >4 Pfd.) Weißbrod .... 54 2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 24 u ) „ .....54 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 w ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 « ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 Auszug aus dm Standesamtsregistern des SLrmdeSamtz Gichm. (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) Ausgebokr» n ^ovember: 6. Christian Beier von Frauenberg in Lothringen, Schneider dahier, M Loui)e Rorrg Hierselbst. 10. Wilhelm Diehl, Schreinermeister dahier, mit Luise Chrlstlane Petri von hier. 12. Heizer Philipp Wißner mit Anna Marie Bellos, beide Friedrich Gottfried Schmoll, Cigarrenfabrikant dahier, mit Anna PHsabetha Adami von Rieder-Weisel. 12. Heinrich Wilhelm Ehrhard Künzel, Rentner Baist dah!er°^' mit Johanna Elise Adelhaid Agnes Bertha Ida Philippine m _ Gheschließ«ngen. ^covember: 10. Anton Schmidt von München, Schriftsetzer dahier, mit Wilhelmine Adolfine Carolme Friederike Kreuter von hier. 10. Friedrich Bechthold von Launsback, Taglohner dahier, rntt Maria Zinn von Maar, Kreis Lauterbach, wohnhaft dahier., ' 8160 Straßburger Gänseleber ° Pasteten, femstes Hamburger Rauchfleisch, pomm. Gänsebrust, westphäl. Schinken, ächte Gotba-r «-rv-latwurst, Salami, täglich frisch- Krank«. Warst«» empfiehlt 8166 A. Koch Nachf., Hamburger Fisch-«. Delikatessenhandl. Spezialität in Zucker, Thee, Suppensachen, feinen und feinsten Qu.alitäten. Emil Elschbach» Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes: Dr. N aumann. 8146 Ein wenig gebrauchtes Mikroskop mit starker Vergrößerung - Sehfeld ca. 70 mm — ist für ein Drittel des Werthes zu verkaufen. Anerbietungen bittet man zu richten an Ferd. Schnitzler in Wetzlar. Evangelische Gemeindevertretung. Die geehrten Mitglieder der Gemeindevertretung lade ich, vorbehältlich der an dre einzelnen Herren ergehenden besonderen Einladung, hierdurch er- gebenst ein zu einer Sitzung, die am Mittwoch, den 17. Novewber in ber Stadtkirche, die geheizt wird, statt- finden soll mit der Tagesordnung: Voranschlag der evangelischen Kirche zu Gi-ßen für das Rechnungsjahr 1887/8. Gießen, den 13. November 1886. Kaffee, in 5484 Von allen hier consumirten fremden Bieren erzielt das beliebte Münchener Zachertbrä« einen beispiellosen Erfolg, dasselbe von vielen ärtzfilichen Autoritäten als der Gesundheit äußerst zuträglich empfohlen, wird in täglich frischer Sen- düng verzapft einzig bei [8170 L. Hermann, Wiener Hof. Ache r- slisch W ’ ä Sßfb. $168 M. K MD aIi< M-rar ' FD-r°r o Achtniede l j As-r°rb- WÄ«l des W”v Krim" om, i mittag 11 ,'2 ( HUnter,*1 Ad die Berd«' fciienfrS ja 2-M5U * werben- c Ml-g-snll - Mr« d-" Schlvc Die als § Hinten Weine de Klien, welche zu ßr Blutarme u teten Aechthe is 5 Sorten a slnalysencirculaii AUemverkau ii ferner Bl H« Wi lider Art zu Eine ZnFef zura-kgesehl II WZ- 10 Hlnkln 6it{en, ^K-Krich "« he^Tuhr- W Sgh.S ®ÖPP 1 siwr’w h°e&- ^§8 ^ta' 5r«nji§tg ' ®etot6ei Mich ;|"i[' Azoren bm feri 8152 iWÄ 8165 Ein junger 3Jnn übernimmt das Beitragen von ^chästSbüchern, sowie sonstige schriftlich Arbeiten, auch würde derselbe einen daunden Comptoiroder Bureau-Posten annmen. Gefl. Offerten unter !r. 2010 an die Exped- d. Bl. erbeten. im Alter von 5 Jahren, was wir Verwandten und Freunden mit der Bitte um stille Theilnahme tiefbetrübt anzeigen. 8153 Wilhelm Wagner und Frau. Konrad Mars, Zimmermam Wilh. Wallenfels, Iabrkant Adolph Mitzenius, Reälehrer Dr. Gutfleisch, Rechtsamalt Theodor Wortmann, lenlner. Montag: Sony. Riofrio, feinste Eßkartoffel, sowie eine größere Parthie Weißkraut, Wirfing, Sellerie und Lauch, Ä. Qualität, sind abzugeben auf Bergerrnüble bei Licb Bestellungen können bei Milchkutscher Konrad Becker non da, jeden Tag im Deutschen Hof in Gießen, abgegeben werden. Wohmngs-Veränderunf. Von heute ab befindet fich meine WoKung Kaplansgasse ÄII Louis Plank, Kansmann, Willi. Wallenfels, Fabrikant, bei Herrn Friseur H. Plank. Friedrich Sboss Fleiscbbeschauei Fostkeller. Heute Abend Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln 50 Morgen: Rumpsteak mit Pommes frittes. [8173 Hoftheater - Ensemble enter Leitung v. Julius Rudolph v. Kgl. Theater in Cassel Im Saale des Cafe Leib zu Giessen. Tostes-Anzeige. Heute starb unser liebes Töchterchen wir folgende Herren: Herr Louis Fetri II., Weiftinter R-d-ction: A. Sch-yda - Druck.nd B-rlag der Brübl'Zen Druckerei (Kr^Ebr Vt-tichl in M-tz-w g, Die heutige Nummer enthalt 3 Blatter u. 1 Beilage Geselligkeitsverein. Sonntag den 14. d. Mts», Abends 8 Uhr, Gesellige Zusammenkunft im Vereinslocal („Schiffenbergerthal")' lieber die En ? AEgung bei M hält sich hj, Fn dm für § "rt d-m oon ihm i ”t!«‘ tot, iu M | Mens^st^entlij । lauernden Ausgabe Herichtskosten in 1881 dauernd zuru der Geltung der i Ausgaben für die reichen dieselben j< sind, da nur die E Einnahmen gegen Lmftanden kann n Äs ftinaiyquelle a ujib bie Gkrubtäbtl «sprachen Haben, bt Rechtspflege nicht bc Während hie! Wen als unbegrün Neuerung der Recht tzüglichen Abhülse^ freiten der Gericht seien und daß das iegründet und zw früheren, durchweg Jahre 1875 um 25 fngirten Rechtsstre betrogen die Gebüh Jiim Theil erheblich Der Rücksich vachsenen Anwalts rolle Berechtigung, oon Anwälten ein Wen. Ein Anho! i Anwaltsstandes ihu mäßige Anwachsen Mrung gesunden, ^Reiches beobQ( berechnet, W altpreußischen; Nur 79,7 pEt Noderich Heller Lustspiel von Friedrich v. Schönthan. Kaffenöffnung 7 Uhr, Anfang präciS 8 Ihr. 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(offen- Er * stpaifi durch die Ro> jieichstage gegebenk berechtigten BeW s,i. Die vrelfach ui (eöieien, in welch Serichtskolten rn u> Mang in Preuß berg 9,05p6L, int Ausfalls werbe 600,000 JL, hm Vergleichung der Gerichtskosten mit alleren gegenüber \ . objecten nicht nenne lei der Zwangsooll I Bon besondi Wennischte Anzeigm. Oeffentliche Vorträge. Von Dienstag den 16. an werden die öffentlichen religiösen Vorträge nicht mehr im Cafä Leib, sondern im Cafe Ebel (hinter der Kirche) gehalten werden, und lade ich hierzu alle Christen dieser Stadt und Umgegend noch einmal freundlichst ein- Zutritt frei. S138 Dr. Paul Wigand. SMF’ Zeige ergebens! mein auf das beste assortirtes Lager in Winter-Schuhen und Stiefeln an, von den ordinärsten bis zu den feinsten zu den bekannten billigsten Preisen. Um geneigten Zuspruch bittet Sonnlag den 14. November: GROSSES CONCERT ausgeführt von der Kapelle des 2. Grosjh. Hess Inf-Keg. Ur. 116- nnter Leitung des Großh. MufiKdirertors Herrn C- Krauße. Anfang S Uhr. Entree 30 Ef. IM- Bier im Glas. “MHE______8164 Verein für Krankenpflege. Einladung nir Generalversammlung Donnerstag den 18» Novbr., Abends 8 Uhr, im Cafe Ebel. Tagesordnung: Berichterstattung, Rechnuugsablage, Ergänzungswahlem 8064 Der Worfiand. Mv. öSt?. Würste/abgek. Schinken, Als geeignete Stadtverordnete werden hier- Schinken z. Rohesten, Ochsenzungen „ empfiehlt Kleinhenn. mit von einer großen Anzahl Bürger vorge- 100 Ctr. rauhschalige rothe [8136 schlagen: Karl tirttneberge, Rendant, Dr. twutfleisch, Rechtsanwalt, ^KklhlNx G ^rhg M« in eI’rft?iOt,d — ^rben. wüster . uno daZ (j Liste der llllt . dculsch-smftnMN P-tt,i et... f«, bi. ” ^6$$' --------SÄ---JRJ---—i § fak..? von fünf . da lÖM « ' Der Vorstand der nationalliberalen «S EinhMg^° rti-4-oi tint k.vt (StnSl’rll’Tnt'hi ^^TOen. '"t > $ $ neten Herrn ör. Gutfleisch zur Wieder- i wähl nicht vorgeschlagen. \N Ansprüche' Es ist daher Pflicht eines jeben frei# «ftunq «w sinnigen Mannes, alle Sonderinteressen | «s Gebührende fallen zu lassen und geschlossen für die