Hen, SÄ •*. *' * bie Er. “f Ä g1 ***fcfc ^äderbetrieb. J ül Verbindung 2 rstand- Ln- Rmer. MXxKr ä i Itcrsnjfg 71, x ,, 7856 J X Ux aHt tnb. 2 e«, Fabrik-1 Werkzeuge. S ^mxS erHtrag >e 'Amt u. feine nr die Strebt. 11-14). d., Abends 8 Uhr. s Cafe Leib, tt frei. Paul Wigand. X Bfg oX. . Nä< \ W 4 v « 21« M ÄM U M c U .. äLv» tute ÄXS , As igi Mx D- M-: photographische .en Vereins tu Steins Uhr- 8092 Der Borstand. lscher und Unterricht. 3 Jahre im Auslände, m Kaiserlichen Hof in eilt durchaus grund- in französischer und Konversation u. Corre- fur Erwachsene! ime täglich entgegen, pachtend ner, SpraWrer, »rewep 46 L oerde ich einen Unur» t fiinltt lm Alter -söffnen und labe oer- flcn Anmeldungen er- SjiayeberenM estauration von h. Kreiling, - (fjambrinus- ireit-i, “nb Tavstag Abend HUpPl>* Air. 26S Samstag den 13. November 1886. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bttrcail t Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BrinyerUchn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 60 Pf. ö^ro'saeae’QEMCEtBeemotiesie xvanrar.'avwcssa»^«»! Politische Ueberficht. Gießen, 12. November. . Der Kaiser ertheilte am Dienstag dem Bischof v. Ermeland, Dr. Andreas Thiel, im Beisein des Cultusministers Dr. v. Goßler eine Audienz. Ob es sich hierbei um kirchenpolitische Angelegenheiten gehandelt Hot oder ob die Audienz nur den Charakter der üblichen ofsiciellen Vorstellung des Dr. Thiel als Nachfolger des Bischofs o. d. Marwitz trug, entzieht sich noch der Beurtheilung. Die Einberufung des Reichstages ist laut kaiserlicher Verordnung aus den 25. November festgesetzt worden und ist somit diese Frage, welche bereits den Gegenstand eingehender Erörterungen seitens der Tagespresse bildete, endgültig entschieden. Die bisherige Verzögerung in der Einberufung des Reichstages soll durch Schwierigkeiten bei der Ausstellung des Militär-EtatS im Bundesraths veranlaßt worden sein, die jetzt also wohl gehoben sind und darf man nunmehr auch der Bekannrgebung der Ziffern des Militär-Etats entgegen» sehen. Da bis zum Zusammentritte des Parlamentes bie Vorarbeiten zum Etat jedenfalls vollständig beendigt sein werden und außerdem auch eine Reihe von Gesetzentwürfen schon so gut wie fertiggestellt ist, so fehlt es jenem beim Beginne der neuen Session durchaus mcht an Arbeits-Material und muß man nur be- dauern, daß letztere abermals zu 'einem so späten Zeitpunkte ihren Anfang nimmt, denn die Concurrenz zwischen Reichstag und preußischem Landtage wird sich im neuen Jahre in Folge der späten Reichstags-Eröffnung wiederum in unliebsamer Weise geltend machen. Die gegenwärtige Anwesenheit des Ministers v. Puttkamer in Westpreußen soll mit der beabsichtigten Abänderung der Kreiseintheilung in verschiedenen preußischen Provinzen zusammenhängen. Es heißt, daß die neue Eintheilung der Kreise sich auf etwa 25 Kreise sowohl in den östlichen wie in den westlichen Provinzen der Monarchie erstrecken werde und wird die Angelegenheit durch besonderes Gesetz geregelt werden. Die Wahlbewegung im ersten Berliner Reichstags-Wahlkreis e hat auch die dortige Socialdemokcatie ergriffen. Von deren Anhängern ist der aus dem Proceffe Jdring - Mahlow bekannte Schriftsteller Christensen, welcher sich gegenwärtig in Plauen i. V. in Haft befindet, als Candidat aufgestellt worden, es kann sich bei der verhältnißmäßig geringen Zahl der socialdemokratischen Wähler im ersten Berliner Reichstags« Wahlkreise nur um eine Zähl Candidatur des Herrn Christensen handeln, immerhin würden die socialdemokratischen Stimmen bei einer sich etwa nothwendig machenden Stichwahl nickt ohne Bedeutung sein. Da bekanntlich die Freisinnigen den Landgerichtsrath Klotz und die Nationalliberalen den Stadtrath Marggrafs als Can- didaten aufgestellt haben, so sind nur noch die Conservativen, nachdem Herr v. Levetzow die ihm angetragene Candidatur entschieden abgelehnt hat, mit ihrem Vertreter im Rückstand. Wie es scheint, machen die innerhalb der con- servativen Partei vertretenen verschiedenen Strömungen die Ernennung eines gemeinsamen Candidaten zu einer schwierigen Sache, was allerdings nur den Spott der freisinnigen Preffe herausfordert. Die anarchistische Strömung droht, in den Kreisen der deutschen Arbeiterschaft ernste Fortschritte zu machen. Wie verlautet, ist die Verhaftung von 40 bis 50 Arbeitern in Buckau bei Magdeburg nicht wegen geplanter Sprengversuche, sondern wegen viel gesetzwidrigerer gemeingesährlicher hochverrätherischer Pläne erfolgt. Das württembergische Königspaar ist am Mittwoch mittelst Extrazuges nach Nizza abgereist, woselbst die Majestäten unter dem Namen Graf und Gräfin Teck wiederum den durch das Brustleiden des Königs Karl bedingten Winteraufenthalt nehmen werden. Der Londoner Lordmayorstag ist erfreulicher Weise vorübergegangen, ohne daß es zu dem erwarteten und befürchteten socialistischen Putsch gekommen wäre. Nur gegen Abend des 9. November versammelten sich einige hundert Personen auf Trafalgarsquare; doch war der Lärm ein so großer, daß die gewiß sehr saftigen Brandreden, welche verschiedene Führer hielten, wirkungslos verhallten; schließlich wurde der Platz in kurzer Zeit von der Polizei und Kavallerie-Abtheilungen gesäubert. Die umfaffenden Vorsichtsmaßregeln, welche die Polizei- und Militärbehörden getroffen hatten, sind demnach von dem gewünschten Erfolge begleitet gewesen und haben auch bei der herkömmlichen Lord- mayors'Procession keinerlei Ausschreitungen stattgefunden. Deutschland. Darmstadt, 11. Norember. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 10. l. Mts. den Geh. Ober-Rechnungsrath Ferdinand Heß zum Präsidenten der Ober-Rechnungskammer zu ernennen. München, 11. November. Die Kreisregierung von Oberbayern verfügte in zweiter Instanz die Ausweisung des Regierungs-Baumeisters Keßler (des bekannten Socialdemokraten) aus dem Königreiche. Berlin, 11. November. Der Kaiser empfing Vormittags IOV2 Uhr den Besuch des Prinzen Ludwig von Bayern, nahm später die Vorträge des Kriegsministers, des Generals Albedyll und des Ministers Puttkamer entgegen und machte Nachmittags dem Prinzen Ludwig einen Besuch. Er conferirte bann Nachmittags 3V2 Uhr mit dem Reichskanzler. Um 4Va Uhr binirte der Kaiser mit dem Prinzen Ludwig von Bayern, dem Kronprinzen und dem Prinzen Wilhelm. — Die Abreise des Kaisers nach Letzlingen erfolgt morgen Nachmittag. — Bei der heutigen Landtags-Ersatzwahl wurde Dr. Hermes (deutsch sreis.) mit 545 von 826 Stimmen gewählt, v. Levetzow (conf.) erhielt 222/ Kyllmann (nat.-lib ) 56, Kammergenchtsrath Schröder 3 Stimmen. — Die „Nordd. Allq. Zkg." sagt gegenüber den Bemerkungen einiger Blätter, daß die königliche Bestätigung Redner'« zum Bischof von Culm noch auf sich warten laffe, die landesherrliche Anerkennung von Dr. Redner sei bis jetzt Überhaupt noch nicht nachgesucht, dieselbe konnte daher auch noch nicht ertheilt werden- — Das Landesöconomie-Collegium biscatirte heute bie Geld- und Kredit- Wucherfrage; es nahm die Anträge Miaskowski und Korn an, dem Minister für bie Erhebungen zu danken und denselben zu ersuchen, bie Ermittelungen weiter ergänzen zu laffen, ferner sämmtlichen landwirthschaftlichen Vereinen da« Studium von geeigneten Maßregeln anzuempfehlen, Aeußerungen von Staatsanwälten, Rechtsanwälten und anderen Sachverständigen über die Wirksamkeit der bisherigen Wuchergesetze zu veranlassen, endlich das gesammelte Material dem deutschen Landwirthschaftsrathe zuzuweisen, welcher eine weitere Behandlung der Wuchersrage mit Berücksichtigung der süo- und mitteldeutschen Gesetzgebung über gewerbsmäßige Güterzerstücklung in der nächsten Sitzungsperiode veranlassen wird. Hesterreich. Wien, 11. November. Das „Fremdenblatt" schreibt, die Rede Lord Salisbury's könne nicht einen Connex zwischen den österreichischen und englischen Interessen haben Herstellen wollen; dieselbe könne nur die Solidarität der Frie- densbestrebungen zwischen Oesterreich'Ungarn und England, sowie den Glauben an ein gemeinsames Einstehen aller Mächte für die Verträge bestärken. England. London, 11. November. Der russische Botschafter Herr von Staal hatte gestern Nachmittag eine längere Conserenz mit Lord Jddesleigh. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Brrrean. Berlin, 11. November. Der Kronprinz, Prinz Wilhelm und Prinz Ludwig von Bayern sind heute Abend 6 Uhr nach Letzlingen gereist. Stuttgart, 11. November. Der „Staalsanzeiger" meldet, wegen der Ueber- schwemmungen in Oberitalien mußte der Extrazug mit dem Königspaar in Bellinzona die Fahrt einstellen. Statt über Luino - Savona geht jetzt die Reise über Mailand- Turin-Lyon-Nizza. Von den Staatsgeschäften werden Gegenstände größerer Wichtigkeit dem Könige zur Erledigung nachgesandt; die übrigen Angelegenheiten erledigt der Prinz Wilhelm nach Vortrag der Minister im Namen des Königs. Budapest, 11. November. Kalnoky gibt nächsten Samstag in den Delegationen Erklärungen über die auswärtige Politik Oesterreich-Ungarns ab. Paris, 11. November, Nachmittags. Nach amtlichen Berichten sind die Eisenbahnverbindungen zwischen beiden Rhoneufern wieder hergestellt. Mehrere Brücken über die Durance sind von den Fluthen fortgerissen. Weitere Unfälle werden befürchtet. Der Regen fällt in Strömen. In Marseille verwüstete die Meeresfluth das Prado- quartier. Auch in Aix, Tarascon, Valence und Arles ist die Lage eine bedrohliche. Zwischen Genua unb' Nizza ist die Eisenbahn unterbrochen. Der Arbeitsminister Millaud hat sich nach den nothleidenden Departements begeben. Paris, 11. November. Eine Nachricht aus Tongktng von gestern Abend 10 Uhr meldet, daß der Zustand des Generalresidenten Paul Bert unverändert sei. Cannes, 11. November. Prinz Waldemar von Dänemark, die Botschaft der bulgarischen Regenten beantwortend, dankte für die ihm durch die Sobranje erwiesene Ehre und fügte hinzu, daß die Entscheidung in Betreff der Wahl seinem Vater zukomme. Er glaube indeß, in Folge anderer Verpflichtungen persönlich verhindert zu sein, die Wohl anzunehmen. Die Antwort wird einer Ablehnung gleich erachtet. Rom, 11. November. Der Po und dessen Zuflüsse, sowie die Etsch steigen. Einer Meldung aus Genua zufolge stürzte die Brücke bei Albenge ein, wodurch ein Lastzug in's Wasser stürzte; fünf Personen wurden getödtet. In Folge des Austretens des Bormideflusses ist die Gegend zwischen Marengo und Alessandria überschwemmt. Petersburg, 11. November. Die „Nowoje Wremja" („Neue Zeit") sagt, es sei nicht zu erwarten, daß Rußland seine bisher stetig aufrecht gehaltenen Anschauungen über die ungesetzliche Thätigkeit der Revolutionäre in Tirnowa nur deßhalb ändern werde, weil die Sobranje einen Bruder der russischen Kaiserin zum Fürsten gewählt habe. Uebrigens stehe die Ablehnung des Prinzen Waldemar außer allem Zweifel. Bezüglich der Rede Lord Salisbury's bemerkt die „Nowoje Wremja", dieselbe habe den Werth, Oesterreich-Ungarn herauszufordern, zu sagen, was es eigentlich von Rußland hinsichtlich Bulgariens wünsche. ___ Tirnowa, 11. November. Der Sitzung der Sobranje, in welcher die Fürstenwahl vollzogen wurde, wohnten die Viceconsuln Englands, Oesterreichs und Italiens,' sowie die Minister Nadoslawow, Stoilow, Nikolajew und Natchewitsch bei. Der Namensaufruf ergab 435 Anwesende, 58 fehlten. Die Regierung, so bemerkte der Ministerpräsident Nadoslawow, beantrage, den Prinzen Waldemar durch Acclamation zu wählen, damit die Mächte die Gesinnung der bulgarischen Nation constatiren können. Der Präsident forderte alsdann Diejenigen auf, aufzustehen, welche für die Wahl des Prinzen Waldemar seien, woraus alle Deputirten unter lebhaften Zurufen aufstanden. Der Präsident erklärte den Prinzen für gewählt und hierauf trat eine viertelstündige Pause ein, während welcher die Minister im Bureau zusammentraten, um das Tele- gramm an den Prinzen aufzusetzen. _________ Ur a l e s. Gießen, 11. November. Zur bevorstehenden Ergänzungswahl der Stadtverordneten machen wir die Stimmberechtigten darauf aufmerksam, daß Diejenigen, welche mit der Entrichtung der Communalsteuer zur Zeit der Wahl sich länger als zwei Monate im Rückstände befinden, zur Abstimmung nicht zugelassen werden. Wer sich noch im SrRückstände befindet und will von seinem Wahlrecht Gebrauch machen, säume daher nicht mit der Entrichtung. Die Steuerquittung muß der Wahlcommission vorgezeigt werden. Gietzen, 12. November. Sicherem Vernehmen nach ist in der gestrigen geheimen Sitzung der Stadtverordneten an die Stelle des freiwillig abgetretenen Herrn August Heß Herr Kreis- und Provinzial-Jngenieur Feodor Gnauth einstimmig zum ersten Beigeordneten der Provinzial-Hauptstadt Gießen gewählt worden. Bei der großen Anerkennung, welche die ebenso vielseitige wie erfolgreiche Thätigkeit des Gewählten im Kreise und der Provinz gefunden hat, ist nicht zu bezweifeln, daß diese Wahl in der Stadt Gießen allseitige Befriedigung Hervorrufen wird. Gießen, 12. November. Die Zeit der öffentlichen Vorträge ist wieder gekommen. Herr O. Zack hat die Reihe derselben mit großem Erfolge eröffnet und noch ehe derselbe mit seinem Cyklus geschlossen haben wird, ist uns ein anderer, höchst anziehender Vortrag in Aussicht gestellt. Auf vielseitige Aufforderung hin hat sich Fräulein Dr. Ella Mensch von Darmstadt bereit erklärt, am Montag den 22. November im Festsaale des Gymnasiums zu sprechen über: Deutsche Frauenarbeit in der schönen Literatur. Von Darmstadt und Frankfurt geht der geistvollen und gelehrten Dame der beste Ruf voraus und sind wir sicher, daß auch uns ein ebenso geistig anregender, wie genußreicher Abend bereitet werden wird. Die Einnahme hat Fräulein Mensch in höchst liebenswürdiger Weise für das zu errichtende Lehrerinnenheim bestimmt. — Gestern Vormittag stürzte ein Maurer von dem 3. Stockwerk eines Neubaues in der Ludwigsstraße herab und zog sich hierbei mehrere schwere Verletzungen zu. M i» i f $ t H. Lich, 12. November. Der Eigentümer des vor einigen Tagen dahier in Brand gerathenen Strohhaufens ist, als der That dringend verdächtig, verhaftet worden. Darmstadt, 11. November. Von den in den Monaten September und October in Gonsenheim und Finthen aufgetretenen choleraoerdächtigen Erkrankungen sind bekanntlich nur die beiden letzteren Fälle vor dem Tode oder der vollständigen Genesung zur Kenntnitz der Behörden gekommen; es konnten mithin auch nur in diesen beiden Fällen mikroskopische oder bakteriologische Untersuchungen des Darminhalts der Kranken stattsinden. Wie schon erwähnt, ist das Vorhandensein des Koch'schen Cholerabacillus in den Leichenresten der am 26. October zu Finthen gestorbenen Krankenschwester con- statirt und ist derselbe auch in den Entleerungen der zuletzt in Finthen erkrankten, nunmehr genesenen Frauensperson gefunden worden. Wenn, wie nach dem dermaligen Stand der Wisfenschaft zu schließen, der Koch'sche Cholerabacillus nur bei asiatischer Cholera vorkommt, so müßte angenommen werden, daß in diesen beiden Fällen wirklich asiatische Cholera vorhanden war, und iräre nicht ausgeschlossen, daß diese Krankheit auch den anderen Erkrankungen, die einer näheren Untersuchung nicht unterzogen werden konnten, zu Grunde lag. Nachdem inoenen, wiebekannt, seit dem 14. und bezw. 28. v. M. bei exaktester Beobachtung der Bevölkerung ein irgend Anlaß zu Verdacht bietender Erkrankungsfall weder in den pc. annten Orten noch in weiterem Umkreis vorgekommen ist, kann die Befürchtung, daß im Anschluß an die in Gonsenheim und Finthen vorgekommenen Krankheitsfälle weiter ähnliche Erkrankungen auftreten könnten, mit Grund nicht gehegt werden. Bei der verhältnißmäßig geringen Zahl von Erkrankungen und bei der raschen und umfassenden Desinfection der Orte, an denen Kranke gewesen waren, hat denn auch die Großh. Regierung in Uebereinstimmung mit i dem seitens des Reichsamts des Innern an Ort und Stelle entsandten Mitglied des a Reichsgesundheitsamts irgend welche Hemmungen und Beschränkungen des Verkehrs / nicht für angezeigt gehalten und ist den entgegengesetzten Wünschen und Bestrebungen, wie sie an einzelnen Orten aus der Bevölkerung laut geworden, alsbald entgegengetreten. Darüber, auf welchem Weg die vorgekommenen Erkrankungen durch Einschleppung von außen, entstanden sein könnten, haben die angestelleen umfangreichen Ermittelungen auch nicht den geringsten Anhalt geboten. Alle in dieser Beziehung geäußerten Vermuthungen haben bei näherer Untersuchung sich nur als Vermuthung dar- gestellt und ist nach keiner Richtung hin auch nur eine Wahrscheinlichkeit gefunden worden. . (Darmst. Ztg.) A Mainz, 11. November. Um energische Maßnahmen gegen die ständig neu auftauchenden Gerüchte und Unwahrheiten über das Auftreten der Cholera in Rheinhessen zu ergreifen, fand gestern unter dem Vorsitze des Ministerialraths Dr. Jaup eine Sitzung der Medicinalabtheilung des Ministeriums statt, zu welcher außer Medi- cinalrath Dr. Hellwig von hier sämmtliche Kreisärzte Rheinhessens zugezogen waren. Auf Grund der Untersuchungsacten wurde constatirt, daß seit Wochen in Rheinhessen keine verdächtige Krankheitserscheinung mehr wahrgenommen und daraufhin beschlossen, zunächst die von den Kreisämtern in Oppenheim und Bingen angeordneten Absperrungsmaßregeln rückgängig zu machen. Ferner wurde beschlossen, in der „Darmst. Ztg." eine amtliche Pikblikation (siehe oben) zu erlassen, in welcher an der Hand der That- sachen alle verbreitete unwahre Gerüchte widerlegt werden sollen, um hierdurch weiteren Schaden von der Geschäftswelt Rheinhessens und insbesondere von den Orten Gonsenheim und Finthen abzuhalten. — Die neueste Nummer der Veröffentlichungen des Kaiserl. Gesundheitsamts bringt über die „Erkrankungen in Gonsenheim und Finthen bei Mainz" die nachstehenden Mittheilungen: In den beiden bei Mainz gelegenen Ortschaften Gonsenheim (3356 Einwohner) und Finthen (2374 Einwohner) ist im Laufe des September und October eine Anzahl von Personen unter sehr verdächtigen Erscheinungen erkrankt, bezw. gestorben. Eingehende Ermittelungen, an welchen sich auch das an Ort und Stelle entsandte Mitglied des Kaiserl. Gesundheitsamtes, Neg.-Rath Dr. Gaffky, betheiligte, haben ergeben, daß der erste verdächtige Erkrankungsfall in Gonsenheim am 17. September (gestorben am 20. September), der letzte am 13. October (gestorben am 14. October) aufgetreten ist. Die Zahl der Erkrankungen hat 8 betragen, von welchen 6 nach ein- bis viertägiger Dauer einen >ödtlichen Ausgang genommen haben. Das Alter der Gestorbenen betrug 52, 72, 68, 111/4, 40 bezw. 43 Jahre, das der beiden Genesenen 35, bezw. etwa 45 Jahre. Die Erkrankungen betrafen in drei Familien nacheinander den Sohn und die Mutter, in einer Familie erst die Ehefrau und dann deren Mann. Zwei der betroffenen Familien waren nur durch einige Häuser von einander getrennt. In dem eine halbe Stunde von Gonsenheim entfernt gelegenen Finthen sind 9 verdächtige Erkrankungen ermittelt worden, von welchen 8 nach ein- bis fünftägiger Dauer einen tödtlichen Ausgang genommen haben. Der erste verdächtige Erkrankungsfall ist hier am 25. September (gestorben am 26. September), der letzte am 24. October (gestorben am 26. October) ausgetreten. Das Alter der Gestorbenen betrug 19, 37, 31, 41/2, 55, 2V2, 39 bezw. 58 Jahre, das der genesenen Person 64 Jahre. Auch hier haben in einigen Fällen Beziehungen der Erkrankten zu einander nachgewiesen werden können. So betraf der letzte Fall eine Schwester, welche mit der größten Aufopferung der Pflege der Erkrankten sich gewidmet hatte. Im Darminhalt der Leiche dieser am 26. October gestorbenen und am 27. October obducirten Schwester sind Eholcrabacillen nachgewiesen worden.*) Ueber die An und Weise, wie der Krankheitskeim von insicirten Gegenden eingeschleppt worden ist, haben die Ermittelungen bisher Aufklärung nicht zu geben vermocht. Von den Behörden sind, nachdem jene Ereignisse zur Kenntnitz gelangt waren, alsbald alle zur Unterdrückung der Krankheit erforderlich erscheinenden Maßnahmen getroffen. Seit dem 14. October sind in Gonsenheim keine irgendwie verdächtigen Erkrankungen mehr zur Kenntnitz gelangt. In Finthen ist seit dem letzten Todesfall am 26. October nur noch ein Fall von Diarrhöe, angeblich nach übermäßigem Obstgenuß, vorgekommen. Ter Vorsicht halber ist diese Kranke isolirt worden; sie befand sich bereits am 2. November in der Reconvalescenz. Berlin, 9. November. Die Abneigung des Fürsten Bismarck gegen die lateinische Schrift erstreckt sich, wie das „D. Tagebl," hervorhebt, nicht allein auf alle oem Reichskanzleramte zugehenden Schriftstücke und Dokumente, sondern auch, wie uns „ *) .Zunächst von dem bei der Obduction gegenwärtig gewesenen Commissär, Kreisphysikus des Wiesbadener Landkreises Dr. A. Pfeiffer. mitgetheilt wird, auf alle Depeschen, welche für den Fürsten Bismarck auf dem Haupttelegraphenamte für ihn einlaufen. Die Depeschen werden dem Herrn Reichskanzler nicht in dem aus dem Apparat kommenden Original wie den anderen Empfängern zugesandt. Sie müssen vielmehr in der Centralstation auf weißem Papier in deutscher Schrift angefertigt werden, gleichviel, ob der Inhalt in französischer, englischer, italienischer oder spanischer Sprache verfaßt ist. Selbst die mit dem Hughes-Apparat bereits gedruckten Depeschen werden einer solchen Umschreibung unterworfen. — sEin Bischof für die Leichenverbrennung.) Der Bischof von Dover bemerkte in seiner letzten Predigt in Canterbury, daß die Frage der Verfügung über die Tobten von dringender Bedeutung an volkreichen Orten werde. Durch die allgemeine Annahme der Leichenverbrennung würde man vielen Schwierigkeiten entrinnen und obwohl er selber kein Fürsprecher des Systems sei, so wolle er doch so viel zugeben, daß zu Gunsten des Vorschlags mehr gesagt werden könnte, als Viele glauben. Man habe behauptet, daß die Idee der Leichenoerbrennung etwas höchst Empörendes an sich habe; aber was könne empörender sein, als die Eingrabung der Tobten? Hanau. sRömische Mainbrücke bei Hanau.) Wieder haben die Baggerarbeiten im Mainbett der Altertumswissenschaft einen unschätzbaren Dienst geleistet. Wie wir neulich berichteten, hatten die Ausgrabungen, welche in den letzten Wochen auf Kosten des Hanauer Geschichtsvereins bei Kesselstadt oorgenommen wurden, u. A. es trotz der Nähe der im vorigen Jahre entdeckten römischen Mainbrücke bei Großkrotzenburg mehr als wahrscheinlich gemacht, daß auch am Mainknie bei Hanau der Strom überbrückt war. Nachdem die Untersuchungen bei Philippsruhe, wo man früher den Hauptüber- gang vermuthete, nur ein Furt wahrscheinlich machten, wurde am Dienstag den 2. November, bei der Vertiefung der Landungsstelle am Mainkanal, genau gegenüber der Stelle des Hessischen Ufers, wo vor 10 Jahren römische Fundamente aufgedeckt wurden, ein aus einer Packung Basalthausteinen und Letten nebst eingerammten Pfählen, die durch Querbalken verbunden sind, gebildeter Pfeiler angeschnitten. Die Construction des Pfeilers, die Beschaffenheit und Größe der durch und durch tief schwarz gefärbten Eichenpfähle und Balken, vor Allem auch die Form und Größe der gefundenen Pfahlschuhe stimmten genau mit den an den Römerbrücken bei Mainz und Großkrotzenburg gemachten Beobachtungen überein. Dr. Wolff, der von dem die Arbeiten leitenden Königl. Wasserbauauffeher Blumentritt sofort benachrichtigt und mit diesem bei der Hebung der Pfähle zugegen war, erklärte es in der gestrigen Monatsversammlung des Geschichtsvereins, in der er über die Ausgrabungen bei Kessclstadt berichtete und auch diese neueste Entdeckung berücksichtigte, schon jetzt für zweifellos, daß die Brücke römischen Ursprungs sei und wies ihren Zusammenhang mit den auf dem rechten und linken Mainufer gemachten Funden nach. Es ist ein glückliches Zusammentreffen, daß das Bedürfnitz der Baubehörde eine weitere Verfolgung der Entdeckung geradezu fordert. Doch dürfen wir wohl die Hoffnung aussprechen, daß auch abgesehen davon die Regierungen der beiden beteiligten Staaten dem Hanauer Geschichtsverein eine weitere Verfolgung der hochinteressanten Untersuchung erleichtern werden. (Han. Ztg.) — sWas eine Stunde Regierung kostet.) In einer vor Kurzem in Paris erschienenen Broschüre, welche die Herbeiführung einer Finanzreform behandelt, werden die Kosten der verschiedenen Regierungen Frankreichs seit Anfang dieses Jahrhunderts für die einzelne Stunde folgendermaßen berechnet: Consulat und erstes Kaiserreich 115 000 Frcs., Restauration 119000 Frcs., Regierung Louis Philipps 150 000 Frcs., 1848er Republik 173 000 Frcs., zweites Kaiserreich 349 000 Frcs., die jetzige Republik bis 1882 405 000 Frcs. und seitdem 463 000 Frcs. — (Die Tournüre in der Bratröhre.) Große Heiterkeit entstand am Montag unter den Gästen einer Bierwirthschaft in Würzburg. Die Kellnerin hatte zum großen Gaudium der Gäste ihren weitaufbauschenden Hinterhöcker verloren und steckte denselben rasch bei Seite. Am anderen Tage, als der Ofen geheizt wurde, gab cs einen infernalischen Qualm und einen Geruch, gegen den Pech und Schwefel noch als Wohlgerüche zu betrachten sind. Man glaubte, es fei ein Brand ausgebrochen, stöberte überall herum und öffnete endlich auch die Ofenröhe — da fand sich denn ganz verkohlt die schmerzlich gesuchte Tournüre der Kellnerin. Nur ein paar angekohlte Hühnerfedern zeugten von der ehemaligen Pracht. — Die Pariser Wintermoden sollen mehrere tiefgreifende Aenderungen bringen. Die betreffenden Künstler haben es so in ihren Versammlungen beschlossen. Haarkünstler, Kleidermacher und Putzmacherinnen haben im Frühjahr und Herbst ihre Versammlungen, um eine Verständigung über die vorzunehmenden Neuerungen herbei- zusühren. Die Haarkünstler haben beschlossen, daß von nun an die Haare in flachen Zöpfen und gerollten Locken über den Nacken hinabgleiten sollen. Auf dem Kopfe selbst legen sich die Haare flach an und^ lassen blos einige Löckchen seitwärts unter dem Hut heroorquellen. Die Hunde- oder Stirnlöckchen erhalten endlich den Abschied. Die Aenderung des Haaraufputzes bedingt natürlich auch die Aenderung der Hutform. Der herausfordernde hohe Zuckerhut kommt in die Rumpelkammer, wie jede gefallene Größe, oder geht zu den zurückgebliebenen Völkern, welche mit dem Abhub der Moden zufrieden sind. Der niedrige Filzhut, das Barett, kommt oben auf. Als Zierde behalten ausgestopfte Thiere den Vorzug, aber da Vögel im Winter nicht lustig zu flattern pflegen, kommt hauptsächlich dieKatze zu den längst entbehrten Ehren. Das Schmeichelkätzchen wird daher diesen Winter seine Berechtigung haben und nicht blos zur Bildersprache gehören, denn natürlich werden junge und nette Kätzchen auf den Häuptern unserer Schönen ihr Heim ausschlagen. Endlich, und das ist die Hauptsache, soll mit der Beseitigung des Hinterhöckers Ernst gemacht werden. Auch das seitlich angebrachte Volapück ober Souslieutenants genannte Gebauscke soll weichen. Kurz, es soll einigen der längst und vielfach ausgesprochenen Wünsche der Mehrheit Rechnung getragen werden. — Einer jener Blutsauger, die der Volksmund als „Krawattenmacher" bezeichnet, wurde vom Schwurgerichte in Chemnitz wegen Wuchers und Meineids zu zwei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus, 1400 «M. Geldbuße und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. Der Mann hatte von armen Handwerkern 2c. Zinsen im Betrage von fünfzig bis fünfhundert Procent genommen. SchLfs-nachrichten. Bremen, 11. November. Laut telegraphischer Nachricht ist der Dampfer Herrmann vom Norddeutschen Lloyd am 11. November wohlbehalten in Baltimore angekommen. Kirchliche Anzeigen der Stndt Giesten. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 21. Sonntag nach Trinitatis, 14. November. Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heiliges Abendmahl im Abendgottesdienst. Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. „ , Montag, den 15. November, Abends 8 Uhr, Bibel stunde in der Kleinkinderschule, Markus Kap. 2, Pfarrer Dr. Naumann. Am Sonntag, den 21. November, als am Todtensonntag, werden wir in unserer Gemeinde das Gedächtniß der Verstorbenen feiern; an diesem Tage findet der Nachmittagsgottesdienst um 2 Uhr in der Friedhofskapelle statt. Die Pfarrgeschafre in der Woche vom 14. bis 20. November besorgt Pfarrer Dingeldey. Katholische Gemeinde. Von Um 22. Sonntag nach Pfingsten. 7 Uhr an Beichte. 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion. V2IO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Andacht. Gottesdienst in der Synagoge. ~ Fottas Abend 4 Uhr, Samstag Morgen 88° Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr/ Samstag Abcnd 5« Uhr. SB w iS* KM Her einte* ’ Nehm, aj> Der Großh- Pflanzungen in terntin aus öember, W Garnison-Vern räumt, *l siegen. Gießen, den M°ßherj°gl>ch Btt der Ausjührm Aawpcn- 1 aus Station serung der St Freitag d- Vormil int Amtchm Bedingungen' und die Verd koftensteie E von dort bty stift 2 Wich Marburg, Mglidje Sd Flaschen Große Deutscdla Bairisch 1 Die No Courante besc Dasselb die kleinste V sprechenden N Diese V sondern von < Md von den Filial 6 rnit Universal- I ber Bu! Segulir- Kohlei 8121 Kcokee 1,, Der 25 £* «L'LL BZL "en entrinn meine !d)ioöStnunb K M,nl fr ’L^Pörenh,?011 r Tobten? Qn Ä?^Fbeitrn Woche nnL?r :, U. A ,e Nm KK s. sä ■f u^°^ruc"pn r nS.™0? ^iarbten fflNbenen M« b/EohL A"m leitet diesem bei her ^Versammlung des b N) und auch M Brücke römischen Achten und linken Treffen, daß das geradezu fordert. men davon die verein eine weitere (han.Ztg.) nrzem in Paris er- ,behandelt, werden dleses Jahrhunderts w erstes Kaiserreich lpps 150000 Frcs., die jetzige Republik aistand am Montag n hatte zum großen en und steckte den- ivurde, gab cs einen esel noch als Wohl- asgebrochen, stöberte i denn ganz verkohlt bohlte Hühnersedern nberungen bringen. schlossen. Haar- d Herbst ihre Verteuerungen berber- e Haare in stachen . Auf dem Kopse eiiwärts unter dem den Abschied. Die , der Hutform. Der jede gefallene Gröhe, Hub der Moden zu- Als Zierde behalten )t lustig zu flattern >11. Das Schmeichel- icht blos zur Bilder- n auf den Häuptern Hauptsache, soll mit s seitlich angebrachte Kurz, es soll einigen t Rechnung getragen te*adp'fiei*t, ÄS ju ten Edi°-r>u» [Sttrage non »1’9 »Wche« ftf ist der Dampfer Mn in Baltimore rber. i. Gottesdienst- e’in ber ^Ei,lheCä 0, ** MM"»"' Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Im hiesigen Provinzialarresthause ist die Stelle einer Gefangen- wärterin zu vergeben. Verbunden mit dieser Stelle ist eine Jahresremuneration von vorläustg 450 cittstes Maschinenöl. Tq ich die Reparaturen selbst aus- 8 «':!".re und zum Verkauf keinen Laden« 8 Halle,' kann ich die weitgehendste» nrn.iie leisten und die billigsten^ ^Pieife stellen. | Mo MrMechaniker, | S Neuenweg 46. i h. sctaiitü, umhin Flaschen-Bier-Versandt! zu sehr billigen Preisen! Große Auswahl hochfeiner Biere der besten Brauereien Deutschlands, als: Frankfurter, Münchener, Erlanger, Bairisch Unterfrsnken u. f. w. (Pilsener in den ersten Tagen). 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Fabrikant Wilh. Wallenfels. Als Stadtverordnete schlagen wir folgende Herren vor: £err a>r. gjuifieiseh, „ K. €™rüneberg, Rendant. „ Ia . „ I*Sä. Lüdeking, „ h. Ilejügeiislaedt, „ L. Piank. sm______ Mehrere Bürger. CXSCXSODOOOOOQOIDOOOQOOQOOOa O ö 8 Herrenhemden nach lass | nur beste Qualitäten und vorzüglich sitzend. g Fertige Herrenhemden in grösster Auswahl g ö von Mk. 2,50 per Stück an. O Eine große Parthie zurü^gesetzter X § Damen- u. Kinderhemden o gj unter Einkaufspreis. 7916 Q 8 Schulstr. 5. Schulstr. 5. g Sooooooo^^iogiooooocxiaoogp N CO GO 22; s Pr CD CD O CD o Ö* o p Zö o CD o p. g rs * y 30 o" =r P> 3 o s 3* (7) ö "ö • CO •sr v 3 •3 3 O 8110 es § 8119 8099 rrer zu vermiethen i., Wallthorstraße. mittags 11 Uhr vom Friedhöfe aus statt. [8106 Nedaction: A. Scheyda. Dr. Gutfleisch, Rechtsanwalt. Andreas Keller, Kaufmann. Louis Petri II., Weißbinder. Karl Schlüter, Kaufmann. Wilhelm Gail, Tabaksfabrikant Karl Grüneberg, Rendant. Hochachtungsvoll Pi). 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