Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ISS« I L.v dseitM "dßwerdeh ^r*ertheth tigt, Ptrrütktn, nach Maaß bei tri Wwe., Seltersweg 43. »i Porjtllan rc benfalls unter Ga- halte ich mich bei tens empioblen. Achtungsvoll eidenßaus. eieukhk kitit MfNL- canksurta/M», 22. •kauf Privatoublilum einen Moventvelü strirteZeitungM ette und Hand- L. mM Kummern. W ^jährlich * 1-25 K.Ml'ch iMimi mit®*’ Iltenb 8#” brs** I?»- M Da« lUrWg KW ’f, I Handarbeiten loLchnittlnsZ L»»s E«s< W.on, , rnem; lL.cn Iz psi sämiges Ber- Cafe Richter., rönnen 8sgis, so- gstisch erhalten. Neustadt 31. svertteiteßeM ******' «♦“<«*•»» 1- ®6W tww m» ”«**« M «wuee. fÄ? Amtlicher Th eit. Gießen, den 9. April 1886. Betreffend: Erlaß einer Dienstweisung über das Verhältniß des § 361, Nr. 9 des StG.B. zu Art. 11 des Feldstrafgesetzes und zu dem Gesetz vom 31. August 1874, betr. Ergänzung des Gesetzes vom 10. October 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sie wollen binnen 3 Tagen berichten, wie viele Personen in Ihren Gemeinden außer den Feldschützen noch auf den Feldschutz verpflichtet sind und die Namen dieser Personen angeben. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Wegen Abbruch der Faber'schen Häuser ist der Fuhrwerksverkehr in der Marktstraße von der Wettergasse bis zum Marktplatze bis auf Weiteres gesperrt. Gießen, am 12. April 1886. x Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. 2772 AeutMünd. Berlin, 10. April. Der Staatsminister Friedenthal ist durch Erkrankung in seiner Familie verhindert, den bevorstehenden Verhandlungen der Kirchen-Vorlage im Herrenhause beizuwohnen und erklärt in einer Zuschrift an die „Post", den Standpunkt der Herrenhaus-Commission zu billigen, wenn hierdurch die volle Beilegung des klrchenpolitischen Streites erzielt werde. Wenn letzteres gegenwärtig nicht erreichbar sei, so seien über die ursprüngliche Vorlage hinausgehende Anträge zurückzuweisen, woraus aber nicht folge, daß auch die Regierungs-Vorlage abzulehnen sei. Das Verhalten der Kurie könne nicht dazu bestimmen, den preußischen Untertanen zu versagen, was aus die Initiative dec Regierung der Landtag zu gewähren als zulässig erachtet. Karlsruhe, 10. April. Die Centrums-Partei des Landtages brachte eine Interpellation ein, ob die Regierung die kirchenpolitische Gesetzgebung des x Landes nach dem Vorgänge Preußens zu revidiren gedenke. Freiburg i. Br., 10. April. Zum Verweser des Erzbisthums wurde heute der Domdekan Weickum gewählt. Schweiz. Bern, 11. April. Das Militär-Departement wird dem Bundesrath einen Gesetzentwurf über den Landsturm vorlegen, um demselben eine kriegsrechtliche gesicherte Stellung zu verschaffen. Frankreich. Paris, 11. April. Nach Meldungen vom Senegal ist das Fort Bakel von den Eingeborenen angegriffen und es hat daselbst ein sehr blutiger Zusammenstoß stattgesunden, welcher drei Tage dauerte. Mehrere Dörfer und Faktoreien wurden angezündet, die Verbindungen sind abgeschnitten und die Lage wird als ernst bezeichnet. England. London, 10. April. (Unterhaus.) Hartington sprach entschieden gegen die irischen Vorschläge Gladstone's und hob hervor, das Land habe bei den Wahlen keine Kenntniß davon gehabt, er glaube, es billige diese Vorschläge Dicht, sondern erwarte von seinen Vertretern aller Parteien, daß sie wie ein Mann zusammenstehen, um die volle Integrität des Reiches und die Suprematie des Gesetzes überall im Lande aufrecht zu erhalten. Morley meint, weder Chamberlain noch Hartington hätten die Schwere der Lage erkannt. Der Miß- Erfolg der Regierung würde die Unterdrückung der National-Liga durch strenge Zwangsmaßregeln nothwcndig machen. Diejenigen, welche die Gefahr erkennen, würden der Vorlage der Regierung zustimmen, sowie einer billigen Prüfung, um die Politik der Versöhnung durchzuführen. Die Berathung wird Montag fortgesetzt werden. — Wie die „Times" erfährt, hat außer dem Kanzler des Herzogtums Lancaster, Heneage, auch der Arbeitsminister Lord Morley seine Entlaffung eingereicht; ebenso sollen, wie die „Times" hinzusügt, Entlaffungsgesuche aus den Kreisen der obersten Hofwürdenträger zu erwarten sein. — In dem Processe gegen die socialistischen Aufwiegler Hyndmann, Champion, Burns und Williams hat der Central-Criminalgerichtshos heute bezüglich aller 4 Angeklagten aus Freisprechung erkannt. Wußland. Petersburg, 11. April. Das „Journal de St. Pötersbourg" demen- lirt die Meldung des „Gaulois" von einem angeblichen russischen Circulär bezüglich der Entscheidungen Rußlands für den Fall, daß der Fürst von Bulgarien sich weigern sollte, sich dem Arrangement der Mächte zu unterwerfen. Ebenso bezeichnet das Journal die Nachricht der „Jndöpendance belge" von in Petersburg neuerdings stattgehabten Verhaftungen nihilistischer Agitatoren als gänzlich Unbegründet. — Großfürst Konstantin Nikolajewitsch ist gestern nach Orianda in der Krim abgereist. Bulgarien. Sofia, 10. April. Die hiesigen Vertreter der Großmächte richteten eine gemeinsame Note an die bulgarische Regierung, in welcher sie den Beschluß der Conserenz mittheilen und die Hoffnung ausdrücken, der Fürst werde denselben acceptiren. Sofia, 11. April. Der Minister Zanow theilt den Vertretern der Mächte mit, der Fürst werde wahrscheinlich den Beschluß der Conferenz acceptiren, wolle aber vorher sich der Zustimmung der Volksvertretung vergewiffern. Philippopel, 10. April. Ein Dekret des Fürsten vom heutigen Tage verfügt die Aushebung des Belagerungs-Zustandes in Bulgarien und Ost- Rumelien. Ein weiteres Dekret vom gleichen Sn tum ordnet Wahlen der Depu- tirten Bulgariens für die Nationalversammlung in Sofia an und bestimmt, daß die Mahlen am 23. Mai stattsinden sollen. Darmstadt, 12. April. sPrivatdepesche.j Geheime Staatsrath Knorr und Familie ist mit dem Prädikat Knorr von Nosenroth in den erblichen Adelsstand erhoben worden. Reichstag. E. R. Berlin, 10. April 1886. Vor Eintritt in die Tagesordnung erklärte Abg. v. Schalscha bezüglich seiner bekannten Aeußerung über die angebliche Ausprägung von preußischen Thalern in der Schweiz und Südfrankreich, er habe seine damaligen Bemerkungen in gutem Glauben gethan, aber nunmehr die Ueberzeugung gewonnen, daß Beweise nicht beigebracht werden können; sein Gewährsmann müsse daher im Jrrthum gewesen sein. Bei der dritten Berathung des Gesetzentwurfs, betr. die Rechtspflege in den deutschen Schutzgebieten, erklärte Namens der verbündeten Regierungen Staatssecretär v. Schelling: Träger der Souoeränetätsrechte im Reiche seien die Regierungen, die also auch die Souveränetät in den Schutzgebieten erworben hätten. Der Bundesrath sei dazu berufen, diese Hoheitsrechte auszuüben. Dieser Standpunkt sei aber kein Hinderniß, aus praktischen Gründen dem Kaiser die Ausübung der Souveränetät zu übertragen. Der Bundesrath werde sich lediglich durch sachliche Bedürfnisse bestimmen lassen. 0 Abg. Dr. Windthorst erklärte, nunmehr gegen das Gesetz stimmen zu müssen. Abg. Dr. Haenel findet die Form so vieldeutig und unbestimmt, daß er in gewissen Grenzen der Erklärung zustimmen könne. Abg. Dr. Meyer (natlib.): Man sei in der Commission in überwiegender Mehrheit der Meinung gewesen, daß es völlig fern liege, die föderative Verfassung des Reichs oder die Stellung des Bundesraths anzutasten. Abg. v. Maltzahn-Gültz kann sich der Windthorst'schcu Ansicht, daß dem Bundespräsidium eine neue Vollmacht gegeben werde, nicht anschließen; der Kaiser vertritt nach der Verfassung das Reich in völkerrechtlicher Beziehung. Ein Antrag des Abg. Dr. Windthorst auf Rückverweisung der Vorlage an die Commission wurde abgelehnt und das Gesetz definitiv angenommen. Ebenso wurden eine Anzahl anderer dritter Lesungen erledigt. Nachdem noch ein im Laufe der Sitzung eingegangencr Antrag des Abg. Singer, betr. die Einstellung des Strafverfahrens gegen den Abg. Viereck für die gegenwärtige Legislaturperiode ohne Debatte angenommen, war die Tagesordnung erschöpft. Der Präsident v. Wedell-Piesdorf bemerkte, von dem Vertreter des Reichskanzlers sei ihm mitgetheilt, die dem Reichstage zugedachten Gesetzentwürfe betr. die Besteuerung des Zuckers und des Branntweins seien noch nicht sertiggestellt und würden dem Reichstage erst Mitte nächsten Monats zugehen. Er schlage unter diesen Umständen vor, die Osterferien schon heute zu beginnen. Das Haus stimmte dem zu. , zr. _r = Nächste Sitzung Montag den 17. Mai. Petitionen betr. Einschränkung des Hausirhandels, Wollzoll rc.__________ § i H. Gietzen, 12- April. Die Feier des 50jährigen Dienst-Jubiläums des Geh. Baurathes Prof. Dr. v. Ritgen hatte am gestrigen Tage die Vertreter der Universität, des Kreisamts und aller der Corporationen versammelt, die dem Jubilar für seine erfolgreichen Bestrebungen an diesem Tage auch äußere Anerkennung zollen wollten. Am Morgen brachte unsere Regimentsmusik nn Ständchen. Ihre Majestät die deutsche Kaiserin übersandte dem Jubilar ein eigenhändig unterzeichnetes Glückwunsch- 1798. 1799. 2785 Dr. Gc 1111. 1598. 1739. ®81] 1180. 1346. 1849. 1868. Vermischtes. Darmstadt, 9. April. Unter dem Vorsitze des Herrn Geheimen Oberfinanzraths Schulz wurde gestern im Großherzoglichen Finanzministerium die zehnte Sitzung des hessischen Eisenbahnraths abgehalten. Zur Beratung standen die Sommerfahr- Pläne der Main-Neckar-, Ludwigs- und der oberhessischen Bahnen. Die Einlegung eines neuen Schnellzugs der Main-Neckar-Bahn 7 Uhr frühe ab Frankfurt nach der Schweiz wurde als eine erfreuliche Verkehrsverbesserung anerkannt. Zum Fahrplan der hessischen Ludwigsbahn, welche in der Richtung Frankfurt-Limburg je einen Schnellzug mit rascher und bequemer Verbindung nach Wiesbaden und Ems neu einführen j»irb, lagen verschiedene Anträge vor: Von der Handelskammer Bingen, Späterlegunh des 1759. Schlacht bei Bergen im 7jährigen Kriege. Die Preußen wurden dort geführt von Herzog Ferdinand von Braunschweig; die Franzosen, welche geschlagen und in die Flucht getrieben wurden, kämpften unter General Broglio. An demselben Tage stirbt zu London Georg Friedrich Händel, einer der berühmtesten Tondichter oller Zeiten, ein Deutscher. Seine irdischen Ucber- reste wurden in Westminster beigesetzt und ihm daselbst ein prachtvolles Marmordenkmal errichtet; auch seine Geburtsstadt Halle setzte ihm 1859 ein ehernes Denkmal. 1796. Napoleon Bonaparte besiegte die Oesterreicher bei Millesimo in Oberitalien. UniverfitätS - Chronik. Gießen, 12. April. An der hiesigen philosophischen Fakultät promovirten die Herren: Hermann Deutsch (Philologie), Fr. Gärtner (Eamcral), Jac. Kraus (Mathematik). — Die Collegien beginnen am 3. Mai. Jena, 9. April. Herr Professor Böhtlingk hat einen Ruf an das Polytechnikum nach Karlsruhe erhalten und angenommen. Bekannt- Im akademische Auge verschM W folgendes Nen; Hckorl WEFalifol ^ercalifornic3 Douglastanne! 9: 100 ötikf; I Alb!»-' Sw!, Spfclfe* 9‘ü(n W' ä gegen Die ain 7 «iWÄ Zuges 142 nach Alzey; von Hanau, betreffend späteren Abgang des Zuges 10" Abends von Frankfurt nach Hanau; von Herrn Geheimrath Grosch (Main-Neckar-Bahn), betr. Verbefserunz der Anschlüsse der Ludwigsbahnzüge an die Züge der Neckar-Bahn. Herr Gehcimrath Kramer, als Vertreter der Ludwigsbahn, sagte möglichste Berücksichtigung zu, während bezüglich des letzten Zuges von Frankfurt nach Hanau und Bayern festgestellt wurde, daß jegliche Verlegung seitens der bayerischen Bahn abgelehnt wird, ebenso eine Verminderung des 20 Minuten betragenden keinerlei Anschlüsse erwartenden Aufenthalts in Würzburg. Der Vertreter von Hanau motivirte hierauf den Antrag auf Ablassung eines Localzuges, 10 s Abends von Frankfurt nach Hanau, eventuell nur an Sonntagen.. Der Antrag wurde von Frankfurt unterstützt. Der Hauptpunkt der Tagesordnung: Ermäßigung der Frachten für Stückgut und halbe Wagenladungen, gab zu lebhafter Diskussion Anlaß. Der Antrag des Herrn Hirsch (Mainz) wünscht Vie Ermäßigung der Fracht für Stückgut nicht allein für Metalle und landwirth- schaftliche Artikel, sondern auch für Mehl, Mühlenfabrikate, Reis, Petroleum; ferner die Ermäßigung der halben Wagenladungsfrachten nicht allein für Güter des Special- tarifs III, sondern auch für solche des Scparattarifs II. Außer dem Genannten be- theiligten sich Herr Geheime Oberfinanzrath Schulz, Herr Eisenbahn-Direetor Altvater, Herr Haurand - Frankfurt, Herr Präsident Dr. Goldmann, Herr Commercienrath Weintraudt-Offenbach an der Debatte. Unter Ablehnung der wcitergehenden Anträge fanden schließlich zwei Anträge des Herrn Haurand-Frankfurt einstimmige Annahme. Dieselben knüpfen an die Beschlüsse des preußischen Landes-Eisenbahnraths an und lauten: 1. Der hessische Eisenbahnrath erkennt es für wünschenswerth, eine Ermäßigung der Stückgutfracht herbeizuführen für acht namentlich bezeichnete Positionen her Metallindustrie und Landwirtschaft, wenn diese Ermäßigung ohne Compensation, ohne Erhöhung der anderen Tarife bewerkstelligt werden kann. 2. Der hessische Eisenbahnrath befürwortet Beförderung der halben Wagenladungen (5000 Kilo) der Güter des Specialtarifs III. (seitheriger Sah 5 H) zu dem Sah des Specialtarifs H. (3,5 indem er diese • Ermäßigung als ein dringendes allgemeines Verkehrsbedürfniß anerkennt. — Ein ausführlich motivirter Antrag des landwirtschaftlichen Provinzialvereins für die Provinz Oberhessen auf Frachtermäßigung für die Rückstände aus der Rübenzuckerfabrikation wurde nach kurzer Diskussion einstimmig befürwortet. (F. Z.) Kastel, 8. April. Ein bedauernswerther Unglücksfall trug s'.cy hier vorgestern Mittag zu. Der Veterinärarzt Dr. R. wurde von einem hiesigen Bürger zu einem kranken Pferde gerufen, an welchem eine Operation vorgenommen werden sollte. Die Operation war nahezu beendet, als das Pferd plötzlich wild wurde und den Arzt derart gegen einen in dem Stalle befindlichen Wagen schleuderte, daß er einen Beinbruch daoontrug und in einem Wagen nach seiner Wohnung nach Mainz gebracht werden mußte. — (Reichsgericht.) Bei einer Zwangsvollstreckung hatte der Gerichtsvollzieher die Pfändung der im Gewahrsam des Schuldners belassenen und in verschiedenen Räumen des Hauses, sowie in der Nähe desselben befindlichen Mobilien in der Weise vollzogen, daß er, anstatt Siegel an jeden einzelnen gepfändeten Gegenstand anzulegen, ein Verzeichniß der gepfändeten Gegenstände aufnahm, dieses Derzeichniß in einem Zimmer des Hauses aufhängte und von dem Schuldner das über diesen Hergang aufgenommene Protokoll unterschreiben ließ. Dieses Pfändungsverfahren ist von dem Ober-Landesgericht zu Köln für unwirksam erklärt worden und das Reichsgericht, II. Civilsenat, hat durch Urtheil vom 24. November v. I. die gegen dieses Erkenntlich erhobene Revision zurückgewiesen. j-E. Naumburg a. d.S., 10.April. Heute ftanbcii am hiesigen Oberlandesgericht in der Berufungsinstanz wieder zwei Termine in den sogen. Diätenprocessen gegen Lerche und Hasenclever an. Die Verhandlung wurde aber in beiden Sachen auf den 7. Mai, ll‘/? Uhr vertagt, weil in der ersten Sache der Kläger über die ihm erst gestern Abend abschriftlich mitgelheilten Zeugenaussagen, — in der zweiten Sache der Verklagte über die vom Kläger vorgebrachten neuen Thatsachen sich ohne Rücksprache mit ihren Mandanten nicht erklären konnten. — In der Sache gegen Lerche beantragte der Verklagte (durch R.-A. Tollkiemitt vertreten) allerdings Verwerfung der Berufung des Klägers durch Versäumnißurtheil, weil dem Kläger ja freigestanden, den Zeugenvernehmungen (bei denen sich u. a. ergeben, daß Lerche ein Darlehen von 1500 JL empfangen, aber zurückgezahlt habe) persönlich beizuwohncn und eine Zustellung der Protokoll - Abschriften überhaupt processualisch nicht vorgeschrieben sei. Dieser Einwand wurde indessen vom Gerichtshöfe nicht berücksichtigt. — In Sachen gegen Hasenclever behauptete der klägerische Anwalt (J.-R. Bennecke), er habe die betreffenden Beweisthatsachen bereits im vorigen Termine durch ein zu den Acten überreichtes Schriftstück angeführt, das er damals verlesen habe; das Protokoll ergab aber über diese Verlesung nichts, auch war dem Beklagten Abschrift zwar des Protokolls, nicht aber des allerdings bei den Acten befindlichen Beweisschriftstückes zugestellt und er bestritt daher die Verlesung jener Thatsachen, die für ihn Nova seien, über die er sich auf ausdrückliches Verlangen seines Mandanten ohne Rücksprache mit diesem heute nicht erklären könne. — Der Gerichtshof war aus denselben Richtern wie im ersten Termine zusammengesetzt. Dundee, 2. April. Letzten Dienstag Nacht beobachteten wir hier ein ganz merkwürdiges Nordlicht. Das Wetter war den ganzen Tag über ziemlich stürmisch gewesen und es erschien bei Eintreten der Dämmerung am nördlichen Himmel ein weißglänzender Schein, der sich allmälig west- und ostwärts auSbreitete, bis er zuletzt ungefähr zwei Drittel des Horizonts einnahm und vollmondähnliche Helle verbreitete. Gegen zehn Uhr begann plötzlich dieses Licht aufzubrechen und in blitzartigen Strahlen vertikal dem Zenith zuzuschießen, wo sich eine Strahlenkrone - mehrmals zeigte. Die Bewegungen der Strahlen waren so rapid, daß manche Leute sie zuerst für Blitze hielten. — Cepitan Croudace von dem Segelschiff „Broomhall", welches letzten Sonntag von Chittagong (Ostindien) hier eintraf, berichtet, daß sie beim Passiren von Cap Agulhas (Südspitze von Afrika) durch Massen von Bimstein kamen. Im vorigen Jahre gerieth dasselbe Schiff ebenfalls in große Mengen Bimstein in der Bay von Bengalen, wodurch es weit südostwärts geführt wurde. Dieser Bimstein schwimmt in genannten Regionen seit der großen vulkanischen Eruption auf Java. der NW* uton,f »Ä61 MM Nr^rilD in £>a«i6urg *fo® 7 Sprit Md J»M 7' Sprit pon 3«n,buI fflrriro, 8. Kmt °°n 1. Hril in NeivHork Mw Die Lieferung di Heizung säinmllichei Landes-Ufliverjität ( Anthracilkohlen, 4( erste Korngröße und Kohlen mit mindest soll im Wege offen: vergeben werben, i bis Mittwoch 2$ Sor mittag 10. tyitpunfte bie Grörj mifiion fiattfittbtt, m der äluW't „Sublnis lieserung" bei der un Hörde einzureichen. Die Lieserunosbed auf dem Büreau llniversitäts - Lekreti ober von demselben der Copialgebuhren Gießen, am 9. Großherzoglich Administration^ schreiben nebst Photographie in prachtvollem Rahmen. Unter Großherzog beehrte den Jubilar durch ein Decret, durch welches er zum Geh. Rath ernannt wurde. Ein weiteres Decret hatte der Großherzog von Weimar gesandt, welches die Ernennung zum Geh. Rath brachte, als eine Anerkennung der Verdienste für die Reconstruction der Wartburg. Am Nachmittag erhielt er von dem Großherzoglichen Paare, welches sich eben in Italien befindet, ein höchst anerkennendes Glückwunsch-Telegramm. Der Gleiberg-Verein überreichte ein in Farben ausgeführtes Diplom, das alle die Burgen unb Kirchen zeigte, um deren Wiedererbauung und Geschichte der Jubilar sich in hervorragender Weise verdient gemacht. Ebenso der Oberhessische Verein für Natur- und Heilkunde. Das hiesige Offiziercorps übersandte eine prachtvolle Standuhr, nicht zu gedenken der zahlreichen Briese und Telegramme, die dem Verdienten an seinem Ehrentage glückwünschten. In dem prächtig mit Blumen geschmückten Saale der Wohnung des Jubilars hielt der Prorector der Landesuniversität eine Ansprache; die Universität dankte ihrem Professor für seine Wirksamkeit und beglückwünschte ihn zu seinem Ehrentage. ' Der Gewerb-Verein war durch zwei Vorstandsmitglieder, sowie den Hauptlehrer und einen Schüler zur Gratulation vertreten. Nach diesen überreichte Herr Baurath Walter ein Gratulationsschreiben vom Großh. Ministerium. Dann erschien eine Deputation der Stadtvertretung, Herr Bürgermeister B r amm und Herr Beigeordneter Heß. Diesen schloß sich eine Deputation des Offiziercorps an, welchem sich bann eine große Menge von Privatpersonen anreihte. Der Mittag vereinigte die Festtheilnehmer zu einem Essen im Saale des Hotel Einhorn. . Im Laufe desselben gab der Jubilar seine Lebensbeschreibung, welche wir in den Hauptzügen im Nachstehenden folgen lassen: Im Jahre 1811 in Stadtberge in Westphalen geboren; siedelte Hugo von Ritgen im Jahre 1814 mit seinem Vater, der als Professor der Medicin an die Universität Gießen berufen wurde, dahin über. Dem Beruf seines Vaters folgend, widmete sich v. Ritgen, nachdem er Hierselbst das Gymnasium absolvirt hatte, zunächst dem Studium der Naturwissenschaften und der Medicin, bald aber erwachte in ihm die Liebe zum bauwissenschaftlichen und künstlerischen Beruf und überwog so sehr, daß er sich entschloß Architect zu werden. Unter Leitung des Obesbüurfiths'M oller in Darmstadt begann er seine Studien in den bautechnischen Fächern. Gleichzeitig waren die Maler Schilbach und Lukas seine Lehrer in der Kunst der.Darstellung. . Nach bestandener Staatsprüfung setzte er seine Ausbildung unter £)itjborf jjnb Dubon in Paris und unter Olmüller und Klenze in München fort. Kaum von einer längeren Reise heimgekehrt wurde er zunächst als Privatdocent an der hiesigen Universität und dann am 11. Dezember 1838 zum außerordentlichen und mehrere Jahre später zum ordentlichen Proseffor der Baukunst' angestellt; als solcher lehrte er darstellende Geometrie, bauliche Eonftructionslehre, Geschichte der Baukunst und architectonisches Entwersen. In letzterem Fach ist er seit, jener Zeit auch fortdauernd practisch thätig gewesen, und hat durch zahlreiche Bauten, die er entwarf und ausführte, sein technisches und baukünstlerisches Können dargelhan. Die vornehmste Aufgabe und diejenige, deren überaus glückliche Lösung vorzugsweise seinen Ruf zugleich als bedeutender Architect und Kenner des mittelalterlichen Burgcnbaus begründete, war die Wiederherstellung der Wartburg bei Eisenach. In engerer Wettbewerbung mit einem der bebeutenften Architecten der damaligen Zeit gelang es dem noch jungen Professor der Baukunst mit seinen Wiederherstellungsplänen den Sieg davon zu tragen. Der Verwirklichung dieser Pläne und bereit Ausführung • im Einzelnem waren noch Jahrzehnte ernster Arbeit und des unermüdlichen Studiums unseres vaterländischen Burgenbaus gewidmet. Im Laufe des halben Jahrhunderts, an dessen Abschluß v. Ritgen heute ange- langt ist, und während dessen er seine Lehrtätigkeit an der hiesigen Universitär ununterbrochen fortsetzte, hat er noch mancherlei andere Bauten, namentlich im mittelalterlichen und im Renaissancestyl, ausgeführt, und hat außerdem vielfach durch Wort und Schrift zur Verbreitung des Verständniffes für darstellende Kunst in weiteren Kreisen beigetragen. Als vor zehn Jahren die Ausbildung der Techniker des Großherzogthums von der hiesigen Universität nach der technischen Hochschule in Darmstadt überging, wurde seine Lehrtätigkeit auf ein kleineres Feld beschränkt und es war seitdem ausschließlich sein Lieblingsfach die Kunstgeschichte, dem er seine Lehrkraft zu widmen hatte. Als Mitglied zahlreicher Vereine seines engeren und weiteren Vaterlandes, deren Zweck die Förderung von Kunst unb Wissenschaft ist, hat v. Ritgen seine Arbeitskraft vielfach betätigt, so gehört er seit seiner Anstellung im Staatsdienst dem Gewerbeverein für das Großherzogthum Hessen an und war während einer langen Reibe von Jahren Vorstand der hiesigen Localsection dieses Vereins. Im Jahre 1853 wurde er vom Großherzog von Weimar, der ihn zmn Hofbaurath ernannt hatte, als Abgesandter nach Nürnberg geschickt, um an den Beratungen über die Unterbringung der v. Ausseß'schen Sammlungen Theil zu nehmen. In Folge hiervon war er einer der Mitgründer des Germanischen Museums, das er jährlich besucht und dessen Ver- waltungsausschuß er mit dieser Zeit angehört. Auch int Historischen Verein in Darmstadt unb im Oberhessischen Verein für Localgeschichte wirkte v. Ritgen in Wort unb Schrift. Namentlich sind es aber bie jährlichen Wanderversammlungen deutscher Architecten und Ingenieure, welche er seit dem Jahre 1846 fast regelmäßig besucht und deren Ziele er durch Vorträge und Abhandlungen förderte. An Auszeichnungen, welche Herrn v. Ritgen schon vor seinem Jubiläum zu Theil wurden, sind zu nennen: Im Jahre 1867 wurde demselben von der Stadt Eisenach das Ehrenbürgerrecht verliehen, an demselben Tage, dem Jubiläum des Wart- burgbanes, erhielt er vom Großherzog von Weimar das Eomthurkreuz mit den Sternen des Sächsischen Hausordens vom weißen Falken. Er ist außerdem Ritter des Hessischen Verdienstordens Philipps des Großmüthigen, des Rothen Adlerordens vierter und des Königlich Preußischen Kronenordens dritter Klasse, des russischen St. Annenordens unb Officier des Niederländischen Ordens zur Eichenkrone. Im Jahre 1873 würbe v. Ritgen zum Geheimen Baurath ernannt. Bei dem Festessen beteiligten sich neben den in großer Anzahl erschienenen Professoren der Universität auch Vertreter des Osficiercorps, des Gewerbevereins, des historischen und des Gleibergvereins, sowie auch ein Vertreter der Reisegesellschaft „Wartburgia", hiermit dankend deren Anerkennung für das freundliche Entgegenkommen von Seiten des Jubilars bofumentirenb. — Das erste Hoch würbe von Seiten des Kanzlers der Universität, Herrn Professor Gareis, auf Sc. Majestät den Kaiser und Se. Königl. Hoheit den Großherzog Ludwig, als hohe Protectoren von Kunst und Wissenschaft, ausgebracht. Herr Geheime Rath Prof. Hoffmann brachte das Hoch • auf den Jubilar aus, während Herr Rechtsanwalt Dr. Rosenberg die Familie des Jubilars hoch leben ließ. Herr Malermeister Bliemchen aus Eisenach brachte den Gruß von Rath und Borgerschaft von Eisenach, wie auch von der Wartborg, dankend für die Wohlthot, welche der Jubilar Eisenach unb seiner Umgebung erwiesen hatte. Namentlich letztere Rede, welche in vollenbet sächs.-thüringischem Dialekt wiebergegeben worben, erntete aufeerorbentlidien Beifall. — Es fing schon an zu dämmern, bis sich die Gäste zur Heimkehr rüsteten, allieitig auch befriedigt von dem ganz vorzüglich zubereiteten Mahle, welches dem Renommö des Hotel Einhorn alle Ehre machte. Geschichts-Kalender. 13. April. Papst Paschalis II. front den Kaiser Heinrich V. zu Rom. Mit der Kaiserkrone auf dem Haupte, gab dieser dem heiligen Vater die am Tage vorher unterzeichnete Vertragsurkunde wieder zurück, um den Einwand abzuschneiden, sie sei mit Gewalt einem Gefangenen abgezwungen worden. Doch der Papst händigte das wichtige Tocument dem Kaiser öffentlich in der Kirche zum zweiten Male ein unb reichte ihm zur Befestigung bes Friedens zwischen Kirche und Reich das Abendmahl und nahm es selbst darauf. Heinrich der Löwe wird seiner Länder entsetzt. Papst Clemens VI. schleudert den Bannfluch gegen den Kaiser Ludwig bon Bayern: „Schmettre ihn zu Boden, allmächtiger Gott! Schlage ihn mit Blindheit und Raserei! Schleudre deine Blitze auf seinen Scheitel, daß die Erde unter seinen Füßen berste und der Abgrund ihn verschlinge! Verflucht sei er diesseits und jenseits, verflucht sei sein ganzes Geschlecht!" — So der Wortlaut. König Heinrich IV. von Frankreich erläßt das „Duldungsedict von Nantes", wonach die Reformirten die eingezogenen katholischen Kirchengüter zurückzuerstatten, die katholischen Zehnten ru leisten und die katholischen Feiertage zu achten hatten. Dagegen war den Reformirten freie Religionsübung gewährleistet. Der Dichter Schubert zu Sontheim in Württemberg geboren. 3‘fr‘D’fcfiiefe 30 smr Mietet J ben ft; woidbft | Km $it ____Dr! «1 ’Äj oen 19 ■ N I 1798. 1799. Zweite Vorstellung im Extra- I Arbeits-Versteigerung. Hohversteigerung. 325 n 120 H versteigert. 320 2750 n Bocher. 2759 im Betrag von ca. 1. Maurerarbeit 7. Spenglerarbeit 8. Weißbinderarbeit 97 n I, Dr. Heß. 2753 2766 2788 2776 1849. 1868. 260 26 Steinhauerarbeit Zimmerarbeit Dachdeckerarbeit Schreinerarbeit Schlosserarbeit Engel, Gerichtsvollzieher. < b-mftlbkn Tage feljt sich di- österreichisch-Armee unter Erzherzog Karl gegen Schaffhausen in Bewegung. 0 Erstürmung der Düppeler Schanzen durch die Deutschen Di-am 9. April vor Magdala, der Residenz des Königs von Abessinien, erschienenen Engländer unter sir Robert Napier, erstürmen dasselbe, woran sich König Theodor II. durch einen Pistolenschuß selbst tödtete Kirchliche Antigen örr evsngei. Gemeinde. Kap. Kl-inkmd-rschnl-, Matth. Die Holzversteigerung vom 8. April l. I., Distrikt „Hinterste Mark", ist genehmigt. Allendorf a/Lda., 9.. April 1836. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a/Lda. Bieber. 2751 Schauspielhaus. schattUcke^o?? 1o K"Ä", Alte Mädchen. Hieraus: Vom landwirth-> lchaftlichen Ball. Zum Schluß: Kurmarker und Picarde. Mrttwoch dm 14. April: Madame Favart. Donnerstag den 15. April geschloffen. 1t1.c Freitag den 16. Apnl: Versprechen hinter'm Herd. Hierauf: Atzemer und lern Dohn. Zum Schluß: Kurmärker und Picarde 9 Samstag den 17. April: Fedora. Sonntag den 18. April: Drei Paar Schuhe. ilKfi«» 61 * t S ?tlQung H ahndSMeit: knctliuf hS,enbeit ld) Hanau, •.sys> ÄZr Sägt ÄS ‘«ÄS lkehrsbedütnik Rückstände au/der hortet. (>v.2 ÄS® vorgestern "Würger zu cineör ®itben lallte. Die und den Arst ,aj n einen Bein- ld) gebracht [ Gerichtsvollüeher J..,n neischiedenür «tei di du Selje flöinanb anzulegen, ^^chniß in einem tnesen Hergang aus- ahren ist van dem das Neichsgericht, ■ 1 dttles Erkenntlich iesigm Oberlandes- en- Tiätetyrocesstn l in beiden Lacbm lager über die A : der zweiten Eiche m sich ohne M §rnbe gegen Lerche zs ^errotriung her rmgefanben, bin •in Marleben vm :n und eine Zu- oargcschrübm \<\. - In Sachen n W die be- m den Acten übet: kotofoü ergab aber Dar des Protokolls, rnckes zugestellt und i seien, über die er je mit diesem heute htem wie im ersten wir hier ein ganz r ziemlich stürmisch blichen Himmel ein 'ilete, bis er zuletzt be Helle verbreitete, ühartigen Strahlen mals zeigte. Die e zuerst für Ache ches letzten Sonntag Jassiren von Eap nen. 3m vorigen n in der M . nstein schivimint m m. Schiffs Nachrichten. 9?ulda 10. April. lPer transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer 31 ^inßf' ?oin Norddeutschen Llopd in Bremen, welcher am ift'fcPHt/f* n?n(r?rcmen Un^ nm 1- April von Southampton abgegangen war rftheMe6 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. 3 ' Mit her Kaiser- e am rauf. Kaiser Ludwig de» (|N|! ^epertoir Ser vereinigten LtaStthentrr ;u KranKsurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 13. April: Die Jüdin. nnn Kleist-Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Prinz 6mn,n,ratA ?,eri-f:o,®,ev r-r.broch-ue Krug. Allb-r Abonnement. ^err ^erotti6)5109 b6n 1D" ^prl : ®altlpicl HerrnPerotti. Aid«. (Rhadames: Die R^ub°er^" Schiller-Cyclus. Erste Vorstellung im Extra-Abonnement. Mittwoch den 14. d. Mts. sollen gegen Baarzahlung versteigert werden : BormittagS 11 Uhr auf meinem Bureau: 1 Parthie Bücher philol. Inhalts, 1 Wecker, einige HerrenkleidungSstücke rc. Nachmittags 2 Uhr in der Flett'schen Hofraithe dahier: 3 Secretäre, Bettung, Sopha's, Tische, Stühle, Schränke, 1 Nähmaschine rc. Die Versteigerungen finden voraussichtlich thcilweise bestimmt statt. Gießen, den 12. April 1886. JeifgeSotenes. 1 l Gammftnck zu verkaufen. Näheres Neuenweg 22 Ul. 2769 Eine frequente Wirthfchast in bester Lage der Stadt ist wegen Familien-Verhältniffen unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres durch Wilh. Krämer. Pflrslchblüthen-Selfe Veilchen-Abfall-Seife Rosen-Ablall-Seife In vorzüglicher Qualität empf.: ä Packet (3 Stück) 40 $ Carl Schwaab. 1107 Schiffs- Bewegung ber Postdampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschast. 7 Kreuz. rr £ G 5 .2 ’C Geschäftsverlegung. Indern ich verebrlichem Publikum hierdurch erqebenst mittheile, daß ich mein Geschäft von L^arkt 12 nach Bahnhofstraße 41 verlegt habe, bitte ich meine werthen Kunden, das mir dort geschenkte Vertrauen auch hier bewahren zu wollen. Indem ich mich in Lieferung von Papier« und Schreibmaterialien, sowie in allen vorkommenden Buchbiuderarbeiten bestens empfohlen halte, zeichne Hochachtungsvoll 2783 Bahnhosstr.41 Julius HoosNmNflMl. Ausverkauf. Tnkottaillsn, - ö AtUsband, || Kinderkragen, 2i~~ f Ä Seidezxsammt, | j f Lindener Velvet, ? Spitzen aller Art, Sämmtliche Artikel zum Klcidermachcn. Cour. Jos. SCelier, || Wetzsteingasse 48, G 2 im Hause des Herrn Dr. Weber. Wegen Umbau meines Geschäftslocals beabsichtige mein reichhaltiges Waarenlager, bestehend in allen Arten Hänge-, Steh-, Wand- und Handlangen, Awpeln, Sturmlaternen, Lüster in Bronce und Eisenguß, Hof- und Straßenlaternen rc., sowie sämmtliche Haus- und ».üchengeräthe einem Ausverkauf zu bedeutend ermäßigten Preisen auszusetzen. ä 2789 __Wilhelm Orbig. Verein hessischer Lehrerinnen. Einladung zur Zeneraloersammlung auf Mittwoch den 28» April 1886, Nachmittags 3 Uhr, im oberen Zaale des Rathhauses jn Darmstadt. Gegenstände der Tagesordnung: 1) Rechnungsstellung für 1885 (2. Vereinsjahr); 2) Rechenschaftsbericht; 3) das von Ihrer Durchl. der Frau Gräfin zu Erbach - Schönberg gemachte Anerbieten eines Sommerausenthaltes in Schönberg nebst Antrag betr. dieses Anerbieten; 4) einige andere Anträge. 2755 Richt nur Mitglieder, auch Freunde des Vereins sind willkomnien. Darmstadt, im April 1886. Der Vorstand. Aermiethungen. 2779 Ein möblirtks Zimmer zu ver- miethen.______________Mäusburg 3 II. 2760 Eine schöne kleine Mansarden- Wohnung ist an ruhige Leute oder an einen einzelnen Herrn, mit ober ohne Möbel, zu vermiethen und sofort beziehbar bei M. Weiner, Ecke der Welterund Marktstraße. Vermischte Anzeigen. 2780 Einen Schreiner-Gesellen sucht ________W. Müller, Steinstraße 48. 2782 Ein braves Dienstmädchen, welches Hausarbeit versteht, wird nach auswärts gesucht. Zu erfragen ___________Bahnhofstraße 15, parterre. Jür junge Aerzte. Bei bescheidenen Ansprüchen bietet sich einem Volontär-Arzte sofort Gelegenheit zu vielseitiger Ausbildung bei einem älteren Collegen am Rhein. Näheres sub Dr. C. an die Exped. d. Blattes.2278 Blasenkrankheiten (auch Bettn., Stein re.), Geschlechts- Ir., Schwäche, Impotenz, Frauen- tranth. rc., selbst in den verzw. Fällen, heilt sicher in kurzer Zeit. — Prosp. gratis. — FC. Bauer, Specialarzt, Basel- Binningen (Schweiz). 1056 2558 In unserer mechanischen Weberei finden jugendliche Arbeiter und Arbeiterinnen Beschäftigung. Gebr. Homberger & Söhne. 2673 Ein Pensionär findet freundliche Aufnahme. Pensionspreis mäßig. ___________Nordanlage, Weserstraße 1. HBavierstimmeii ä 1 Mark 50 Pf., sowie Reparatur Werkstätte für sämmtliche Musik-Instrumente- Fr. PH. Brambach, Instrumentenmacher u. Stimmer, 2570____________jKanzleiberg 5-__ 2626 Ein Lehramtscandidat wünscht während der Ferien Nachhülfestunden zu ertheilen. _3u erfragen in der Exped. d. Bl. 2775] Schüler oder Schülerinnen finden gute und billige Pension. ________________________Ludwigsplatz 4. 2/74] Gebrauchtes Schrcinerwerk- zeug zu kaufen gesucht. Offerten in der Exped. d. Bl- abzugeben.__ 18000 bis 24000 Mark Kapital werden zu 4% als erste Hypothek ans ein Haus in bester Lage der Stadt bei dreifacher Sicherheit gesucht. 2764 Näheres bei der Exped. d. Bl.________ Nachhülfe - Unterricht für Schüler, welche Nachprüfungen haben, wird en theilt. Näh, in der Exped. d. Bl. 2700 2706 Ein schönes geräumiges Vereinslocal abzugeben im __Cafe Richter. 2758 Cin Student ertheilt Nachhülfestunden in allen Gymnafial- fächern. Näheres in der Exp. d. Bl. Bürgerelaib. Donnerstag den 15. April 1886, Abends 8V2 Uhr, General-Versammlung der außerordentlichen Mitglieder im Cafe Zchwinn. Tagesordnung: tzWahl des Vergnugungs-Comitv's. 2787 Der Vorstand. Erklärung. Es ist mir wiederholt zu Ohren gekommen, daß eine Frau H. sage, ich ging nach Amerika. Ich erkläre hiermit, daß ich mein Geschäft nach wie vor weiterbetreibe. Achtungsvollst C*. Schneider, Weißbinder und Zackirer, 2757 Große Mühlgässe 11. W W 1 4° Verlag des „Giessener Anzeiger.1 Brühl’sehe Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Giessen, Schulstr. 7 empfiehlt sich zur D SgL (ix? Uebernahme ganzer Werke. Sjiv ’itv N#* ch Herstellung Micher Dreckarbeiten als: Cireulaire, Adresskarten, Faetura’s, Reehnungsformulare, Avis-Briefe, Statuten, Eintrittskarten, Concert- Programme, Widmungen, Visite- und Gratulations-Karten etc. —. — Mit den neuesten Schriften, Einfassungen und Maschinen ausgestattet, sind wir in der Lage, auch den weitgehendsten Anforderungen in Bezug auf geschmackvolle Herstellung der uns übertragenen Arbeiten genügen zu können. Druck von Zeitschriften. I % ,>JtV wte- ÖXP ätz ätz ätz ätz ä,l<- Ktz Andreas Keller 2762 I* Danksagung. Alle Diejenigen, welche persönlich oder brieflich oder durch Blumenspenden bei Gelegenheit des Hinscheidens und des Begräb- niffes meiner verstorbenen lieben Gattin Johanna KeBBer ihre Theilnahme freundlich zu erkennen gegeben haben, biite ich aus diesem Wege meinen tiefgefühlten Dank entgegennehmen zu wollen Gießen, den 11. April 1886. 2765 Ein zuverlässiger Arbeiter gesucht______________ Ioh. Fifchcr. 2767 Ein Abiturient ertheilt Nach' hülfestundcn. Näheres in der Exped. d. Bl- 2771 Ein junger Mann, welcyer die Uhrmacherei erlernen will, gesucht. _________________Wilh. Böger. 2786 Zu Cftern wird cin tüchtiges ordentliches Mädchen mit guten Zeug- nissen,gesucht in der Hirschapotheke. 2761 Ein braves Kindermädchen gesucht. Frau DrebeS, Marktplatz 21. 27o4] Gut empfohlene Agenten j für lohnende Specialitäten theilS j für Fabriken, thcils für Material- waarcn-, Speecrei-, Lcdergefchäfte rc. sucht die Dampf-Bafelin- und Fett- waaren Fabrik Täi. Voigt, Würzburg.______ Ein durchaus zuverlässiger Pferdeknecht, welcher die Oekonomie gründlich versteht, wird gegen guten Lohn sofort zu miethen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl-_______2752 2064 Einen Lehrling sucht auf Ostern Philipp Henkel, Stuhlmacher. Redaetion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Rümmer enthält 1 Blatt u. 1 Beilage. «Sw bf Sa ® w H , PIS Spril»«” •” Darmstadt, ’• a.lt an oen mililät* Um m »J* H das Leben Valoren „ bti WÄ-'-iw -gm K * 2 “J öl jtoeitog W-U i) di- helßl-hr" W L« tSfluen, innerhal Militärgericht autgeübt - Heber bas In !MWe Notizen: Ju tzanzen 18 Innungen, taiien und Halbiere, 2 1 (iit Schreiner, 1 sm veinsrger, 1 sür Wagn hT.o .15 Innungen aus reut) 3 Innungen, die »ertheilen sich aus 8 Worms uno 1 für Gi wäljrenb' bei 10 Znnu^ '. igteiten Der im § 12« Zmiungs'Mitgliedern i Darmstadt, Allergnädigfl geruhi: Am 3t. My t beit Sjneller, in g. werfejen. . Offenbach, 6. A I iitig gewesen wäre, Hal 2 U°r heute Mittag ein l’tairfüiben müssen. Bei fischen der Schiene ui Eei der Rückfahrt aber s Mr von bübischer Han aas Hindernis in die j Frankfurt a. s rlctienbrauerei, norm, s b's l« den f( ____2721, Nr red idii b> Mt in 1 Beilage zu Nr. 87 des „Gießener Anfeiger". ^ledkr WD- ♦ von versetzen. & Vermischtes. 2721 Keller» »x LorSand. E?H- N, ick )flft nach wie vor Nurtr, Arn März den Kreisbaumeister des Kreisbauamts Friedberg, Adalbert Schneller, in gleicher Diensteigenschaft an dar nurtW ,tt-<>rt a'S) j )fe, biile ich aus 1 -u wollen oder durch des Begrad- Damenconfection. Frühjahr-Paletots von Mark 5 an, Umhänge von Mark 8 an L 'M. W •Jtv Ä- 6 As: tess** to>!' I iCTTtfittw Cokesklein. Wir haben ein gröberes Quantum Cokesklein abzugeben. das wir als leichtes und trockenes Füllmaterial zur Unterlagerung von Fnbboden und zur Aufschüttung auf Gewölben bestens empfehlen. Preis eines zweispännigen Wagens z.ou Giessener Zar gefl. Beaehtnng! Unttrzeichmte empsichlt sich M in und °ub-r dum Haus. m nCm m ihrem Fach vorkommenden Arbeiten. * Gtertzude Bauer, Modlstm. ~ Bestellungen beliebe man Neuen-Baue 15 I. Stock abzugeben. Darmstadt, 10. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben > Mrgnädigft geruht: m .. . Ain 24. März den Gymnasiallehrer Dr. Gustav Marx m Greifswald , sunt Lehrer an der höheren Mädchenschule zu Worms mit Wirrung vom 1. Mai d. Js. an, _ _ am 2. April den Lehrer am Gymnasium zu Mainz, Dr. Hermann Balser, zum Lehrer am Gymnasium zu Gießen mit Wirkung vom 1. Mal b. Js. an, ,, _ , . am 3- April den Kreis-Schulinsvector Georg Müller zu Oppenheim ' zum Kreis-Schlllinspector bei der Kreis«Schulcommission Alsfeld, an dems. Tage den Kreis-Schulmspector Peter Müller zu Alsfeld zum Kreis'Schulinspector bei der Kreis-Schulcommission Oppenheim, an dems. Tage den Baumeister Karl Wiesenbach von Meloach zum BnndversicherungS-Jnspector — zu ernennen. . Darmstadt, 9. April. Aus Ar,laß der Thalsachedaß vor kurzer ' Zeit an Den müitäctschen Schießständen bei Grasenheim wegen Mangel einer Umzäunung ein Einwobner von Mombach in einen Schießgraben gefallen und dab-t das L-ben verloren hat, hat der Abg. Wafferburg folgende ^uterpellatwn an das Ministerium'gerichtet: 1) Ist die hessisch- Regierung geneigt, mit dem preußischen Kriegsmmisterium Verhandlungen anzubahnen, um erzielen, vatz der Absatz 2 de« § 222 des Strafgesetzbuches auch am die Mll'.tärbehörven Anwendung findet? 2) Ist die hessische Regierung bereit, Schritte zu lhun, daß die hesstschen Civilgerichte ungehindert von her Militärbehörde ihrer Amtes ' waltet} können, eventuell ist die Regierung bereit, dafür einzutreten, doch bi Gerichtsbarkeit innerhalb militärischen Territoriums aurschtl-btich von dem Nlliiärgericht ausgeübt wird? , , , . . . - lieber dar Jnnungrw-s-n im Großherzoglhum erfahren wir folgende statistische Notizen; Im Anfang dieser Jahrer gab es >m Großherzogthum rm : Ganzen 18 Innungen, und zwar 3 für Metzger, 3 für Backer, 3 ss>r V» ge Men und Barbiere, 2 für Friseure und Perrückenmacher, 1 für Schuhmacher, ' 1 für Schreiner, 1 für Weißbinder und Maler, 1 sur Glaser, 1 sur Schornsteinfeger, 1 für Wagner und 1 für Spengler und Installateure. Bon diefen sind 15 Innungen aus Grund de- Gesetzes vom 18 Juli 1881 errichtet, wäh rend 3 Innungen, die der Metzger, älteren Datums find. Diese 18 Innungen vectheilen sich auf 8 für Darmstadt, 3 für Mainz, 2 M Offendach, 2 für Worin« und 1 für Gießen. Von 4 Innungen werden yachschulen unterhalten, irährend bei 10 Innungen Schiedsgerichte b-stehen zur Entscheidung von Sire, ligteiten der im § 120a ic. der Gewerbeordnung bezeichneten Art zwischen heu Innungs-Mitgliedern und deren Gehülfen. r Darwstadt, 10. April. Se- Königl. Hoheit der Großherzog Haden und ige, i in uns icn. Unser reichhaltiges Lager in: Baumwollenen Strümpfen, Beinlängen, seidenen und Fil de Cos-Handschuhen bringen wir in empfehlende Erinnerung. 2620 A. Holterhoff Söhne Mäusburg. Offenbach 6 April. Wenn der Führer der electrischen Bahn nicht sehr vorsichtig gewesen wäre, hätte an der Weiche zwischen Sachsenhausin und Obermd gegen 2 Ubr heute Mittag eine Entgleisung, aber noch (gtüd | jCn stattfinden umssen. Bei der Einfahrt nur te namli« 'crnte baMbe. zwischen der Schiene und der Zunge steckte; er Hutt stelle Die Weiche Bei derNückfahrt aber stack ein dazu geschnitztes Holz an derselben.Stelle- u d) war »on bübischer Hand verstellt und um de,, Zpfarnm enstotz.Mumhren, mutzte das Hindernitz in die Weiche gezwängt werden. Anze^e 'st bereits gemächt. r a n Ft h r t n M 5 Avril. Am Sonntag Morgen 2 Uhr Iprang ein m vn Acti-nbmuerei, norm.' H-mnng->, bediensteter Braubursche, Vater von 4 Kindern, von bis zu den feinfien ewpfisblt in größter Auswahl R Holberg, MrchenM 'n'' t der alten Brücke mit dem 9iufe: „Jetzt hab' ich das Leben satt", in d-n M°'n. Derselbe batte den Abend in fideler Gesellschaft zu»°bwZ ibstmmd s Die Leiche wurde auf dem Heimwege begleiteten, waren Zeugen des Selbstmorde.. am ®®no8la8rU4nbSpri(. Auf dem Schießplatz- des hiesigen.MS»bataill°ns pastirte gestern beim Sprengen eines Felsstückes ein Unfall, ,rf»f>blid) im Gesicht früh losgegangenen Schutz wurde Lieutenant Graf Blücher ziemlich ) ’ CÜ1 kS°"M-°anfreg-nde Scene spielte gestern in Wgm Der in Neustadt a. W.-N. ftationirte Gensdarm Simon von seiner Station, um seine Geliebte -» Langexth-sten und sch feibst.erich, v-n. Gestern Nachmittag zwischen 2 und 6 Uhr sollte Simon burdr b«: ®en8Mtmerte Mannschaft Mengcrsreuth verhaftet und an bu Compagme abgettesirt werden. L kommandamund d-'r Gensdarm Braunau das Zimmer, das S.mon b-. einem Bauern bewohnte kamen, Fanden sie die Thure verschlossen. In demtclven ^u^en (»liefe fiel ein Schutz der den Gensdarmen tödtlich traf. Du Annahme, L>nnon sB&ÄÄ Mtt Ä MÄVutx di- Thür 'Md- fmch Simon als^°tch.SmE^M bohrend, unglücklicher Weise den Gensdarmen Braun tn den Oberleib traf und tob ch verwundete. .^0^ Bierrecht-I „Qui bibit ex negam, ex frischibus iacipit ille!“ Dieser fdibne maccaronische Spruch, studentischem Uebermuth entsprungen, ist ostenbar em m- L'Ä?a™oon der neulich di- Herren von Mey» und Schmidt im ^Abgeordnetenhaus sich :Arnnn hpr. r- MMWWME-- Z8LZKMMUM lllatz'rinüehme Habe"er'd°ch7benf7güt'w^dst anderen Magistratnalm feinen Strang Ml-XMLsWUWW W8WKMWZ l als ernstlich, entgegen jenen stadissmen ^-^1011, dab^von^b ^n^ 1^ Lippehne'fchen Emwo^ner^ aber auch Jederrnann^^^^ lch ch^Mten Bier- isbauamls Meooerg, taoai- l "usteh"n soll. Derjenige, welcher diesem Beiehle m»'"^mstim k°m^h^^!nr das Srentbauamt Bingen zu Strafe einhundert Groschen die eure Hal,te in Unme, d d Osterseiertage 1479." | fÄ!neHnbÄrre®t°bflaet85 srir.e Ärwürdige Geschichtei Möge also hinfort der — se,,ei0tÄifte4 »S» »i’feiSfS SSiSlBÄ Strickbaumwolle in den neuesten und courantesten Farben; weiße und farbige Damen- und Kinderstrümpfe und Socken NB. Stricken von Strümpfen und Beinlängen in bester Ausführung wird billigst besorgt. Sämmtliche Neuheiten in Besatzartikeln, Damen- und Kinderkragen, Rüschen, Schürzen, für Damen und Kinder, weiße und farbige in den neuesten Fayons, Haushaltungs-Schürzeu. 33®* Gorsetten in allen Fa§ons und Qualitäten empfiehlt in großer Auswahl und billigsten Preisen 2340 Sonnenstr. 25 J. H. Fuhr Sonnenstr, 25. I J. 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A« Ban- und Werkholz: 1 BuchewStamm von 6 Meter Länge und 1 cbm Inhalt. 80 Eichen-Stämme von 12—56 cm Durchmesser, 3—11 Meter Länge und 18,63 cbm Inhalt, 9 Eichen-Derbstangen mit 0,37 cbm Inhalt. B. Brennholz: 183,4 Nm. Buchen-, 2 Nm. Eichen-Scheitholz, 69 „ „ 28 „ „ -Knüppel, 390 „ Buchen-Stamm-, 609 Rm. Buchen-Zopsreis, 4 „ Eichen-Stöcke und 725 Rm. Eicheu-Zopsreis. II. Donnerstag, den 15. April 1886, von Vormittags 10 Uhr in den Distrikten Vuchwald, Himberg, Alteumer, Todenberg und Heege. A. Bau- und Werkholz: 7 Eichen-Stämme von 21—65 cm Durchmesser, 3—6 Meter Länge und 2,46 cbm Inhalt, 1 Nadel-Stamm von 23 cm Durchmesser, 12 Meter Länge und 0,50 cbm Inhalt. B. Brennholz: 2 Rm. Buchen-, 29 Rm. Eichen-Scheitholz, 1 „ „ 8 „ „ „ 6 Rm. Nadel-Knüppel, 10 „ „ 560 „ Nadel-Stamm-, 60 „ Nadel-Zopfreis. Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikt Neue-Wald bei Nr. 14, am zweiten Tage im Distrikt Buchwald bei Nr. 1. Treis a. d. Lda., den 9. April 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. 2719 Benner. Dienstsg den 11. Msi, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Grundstücke des Heinrich Abel in Wißmar Flur I/V10 1569 Mtr. Acker, Klettenberg, „ I/I'e 1675 Mtr. Acker daselbst, „ XXXXVi/54 988 Mtr. Acker, links dem Badenburger Fußpfad, auf den Fluthgraben, meistbietend versteigert werden Gießen, den 29. März 1886. Großherzogliches Ortsgericht. 2282 Müller. Keitgeöotenes. 2684 Ein vierjähriges rugsestes Pferd zu verkaufen. PH. Schwan, Neustadt 43. Gkschüslsliaus, Ecke an 2 der belebtesten Straßen, zu verkaufen. Frc. Anfragen unter R. 50 an die Exped. d. Bl. erbeten.2593 Die S Dampf - Kaffee - Brennerei von A. Zuntz sel.Wwe.J Bonn Berlin, i Gtgr. 1831. Lezr. Mi HOI- MK-ZMk K lieferant, | bringt ik?e Spezialitäten Gebr. Java-Kaffee’s | in empfehlende Erinnerung. 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Septem N zn dem mit der ErliäMg des tzäuptb Stämme unter dem E überall die deutsche £ wird in den drei erst mit dem Häuptling t ionische Schutzgebiet,i Nachdem im der sog. Polen-Lorlag Pofen und Wprech Provinzen und auf bi( »ergangenen Woche be, Debatten tinfaeiltn n ^inHänbe abgeW wc töt r big Communal-Bes die im Allgemeinen beh Üisch gegenübersieht. ’ (eiben gemacht, namen ungs-Vorlage nicht w rEen Vermögen zur Ariegsminisier Bronfa p den Communen da em rechtlich be^en «ren Commission von vurde, wird es hoffe, beseitigen. Die kirchenW urschen Preußen uni ** Ert, die AnzeigepI ne Kirchen-Vorlage I ^chtslos sei. Die W verde eine &flarunl J ffl RegieruI ^.damit die Serßl ^^ation I Äe2ß*nqel klingende,W t,c Jon der bQll hß(IN^^nb[1 bi ta t***« I Jf** bei 1 sicher >et 6,1 ■ Nfcrg 1NÄ