•<7. ' Pastillen birten Schachteln den echten Salzen Bellen dargestellt und bewährtes Mittel gegen elserkeit, Verschleimung und Verdauungsstörung, dessen bei Helnr. Wallach. im's-Felsen-Quellen, Ens. 8299 A lulle, "Häubchen i» allen garten •40 an per Meter, hw_Peth, *****SttK, ’ itnen Kür«der„r , -lebkucheti sMigst hin » Nnfmatie „Kniet“ d otr Firm «taten. hlell, flirte Kohle«, »bien, br. Hammer- mkoh/en, s, tm- Hol; M Lil Lotz. lerck’sche -Bonbons tlfcher Vorschrift bi Hl "" Z“Cke7| ,ten. welche bei Hals „nenuntedmilw'h . Naturell gen«»" iern wie V*»** lanweiM-l a 501 irebeßi rohnhauser, mann, •ämer, L Kinkel, jeinhenn- d. Und. assauer, chwaab. jngwann. iblofl- 1158 ünchf APotb' N Httkj- Nr. 290. Erstes Blatt. Sonntag den 12 December 1886. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. -'5 SBwrMUt «chulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme be4 MoniagS. Prei» vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringt**«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. co<»gY^^M',i'«uc>M»wiigiawuoawwMUutgaugi.iiiii in jniiiiiiwwrwiwr’,'^rigwwwB—EaH»m»EB——»Wil i mr—n r—wifM—nc-TTmTWJAuiman Amtlicher Hheit. Gefunden: 1 Quittungsbuch, 1 Handschuh, 1 Taschentuch, 1 Brille, 1 Schürze, 1 Portemonnaie, 1 Medaillon, 1 wollenes Halstuch. Zugelaufen: 2 Enten. Gießen, am 11. December 1888. Großherzogliches Polizeickrnt Gießen. Fresenius. Deutschland. Darmstadt, 9. December. Das Großherzogliche Regierungsblatt I!r. 30 enthält: Das Reglement, die Beschaffung der MobllmachungSpferde betreffend. Schweiz. Bern, 10. December. Der Rationalrath hat das Branntwein-Monopol nach artikelweiser Berathung bei der Generalabstimmung mit allen gegen 6 ©tim» inen angenommen. Die Annahme der Vorlage durch den Ständerath gilt als gesichert. Italien. Nom, 10. December. Der frühere Ministerpräsident Minghetti ist ge» fiorben; die Deputirtenkammer hob zum Zeichen der Trauer die Sitzung auf. Bulgarien. Sofia, 10. December. In dem Dorfe Dulnidol kamen vom 30. Ro- Dember bis 4. December 13 Cholcra»Erkrankungen vor. Durch Absperrungs- Maßregeln blieb die Krankheit auf Dulnidol beschränkt; seit dem 5. December Ist kein neuer Fall vorgekommen. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Corresponderrz - Bureau. Berlin, 10. December. Der Prinzregent Luitpold und der Herzog Max 'Emanuel nahmen um ll3/« Uhr bei den kronprinzlichen Herrschaften das Frühstück. Der Kaiser und die Kaiserin begaben sich Mittags 12V* Uhr in das kronprtnzliche -Palais woselbst sich die Kaiserin von dem Prinzregenten verabschiedete. Der Kaiser begleitete den Prinzregenteu zu dessen Abreise nach Dresden nach dem Anhalter Bahnhöfe Außer dem Kaiser waren auch der Kronprinz, Prinz Wilhelm, der Polizeipräsident v. Richthofen und zahlreiche bayerische Officiere anwesend. Der Prinzregent verabschiedete sich trt herzlichster Weise von dem Kaiser und den Prinzen und begrüßte die bayerischen Officiere. Die Abreise erfolgte um 1 Uhr 10 Min. Der Kaiser reichte 'dem Prinzregenien, welcher schon im Waggon war, nochmals die Hand, als der Zug .sich in Bewegung setzte. Nachmittags 4 Uhr empfängt der Kaiser den Furstblschof von Prag in Gegenwart des EultuSministers. Der Fürstbischof wird sodann auch von der Kaiserin empfanauL^, 10 December. In der heutigen Sitzung der Militärcommission erklärte der Kriegsminister, die Vorlage bezwecke, das Land rasch vertheidigungsfähiger und die Armee kriegstüchtiger zu machen. Schon vom 1. April 1887 ab würden durch vermehrte Rekrutenaushebung die Regimenter mit einer größeren Anzahl Soldaten verstärkt Die Angaben Richter's über die französische Streitmacht seien unrichtig. Das Algier'sche Armeecorps sei im Jahre 1870 sehr rasch auf dem Kriegsschauplatz erschienen. In der Artillerie müsse die nöthige scharfe Trennung zwischen Feld- und Fußartillerie noch mehr hergestellt und auch die Geschütz-Bespannung vermehrt werden. Er (der Kriegsminister) beschäftige sich weniger mit der rusfischen als mit der französischen Armee und verhieß weitere Aufklärungen bei der Specialdebatte. Dresden, 10. December. Der Prinzregent von Bayern ist heute Nachnn.tag 4t/_ uhr hier etngetroffen und auf dem böhmischen Bahnhofe von dem Könige und dm Prinzen Georg und Friedrich August empfangen worden. Die Begrüßung zwischen dem Könige und dem Prinzregenten war eine überaus herzliche Nach der Vorstellung des beiderseitigen Gefolges und kurzem Aufenthalte begab sich der König mit bem Vrimregenten auf den Platz vor dem Bahnhofe, wo eme Ehrencompagnie aufgestellt mar, auf deren rechtem Flügel sich die Generalität und die gesammten dienstfreien Officiere der Garnison befanden. Der Prinzregent schritt die Front ab und ließ die Ehrencompagnie defiliren. Hierauf fuhren der König und der Pnnzregent durch die Prager Straße nach dem Schlosse, wo der Regent Woynung genommen hat. Um H Uhr begibt sich Prinz Luitpold nach Strehlen , wo in der königlichen Villa das Familicndiner stattfindet, dort wird derselbe die Königin und die Familie des Prinzm Georg begrüßen. . ± , ... Wien, 10. December. Die bulgarische Deputation ist heute Nachmittag vom russischen Botschafter Fürsten Lobanoff, demnächst auch vom türkischen Botschafter em- pfanßenjuorben. Fremdenblatt" (Organ des auswärtigen Amtes) meldet: Die hier mellende bulgarische Deputation, welche im Ministerium des Aeußerm eine Audienz nackaesucht hatte, wurde gestern Nachmittag um 3 Uhr von Kalnoky in nichtofficteller Giaenschaft empfangen. Sie hatte mit demselben eine längere Unterredung, welche der Deputation Gelegenheit bot, ihrem Auftrage gemäß, die derzeitige Lage m Bulgarien eingehend auseinanderzusetzen und die Wünsche der bulgarischen Bevölkerung bezüglich einer thunlichst baldigen Lösung der gegenwärtigen Krise dem Minister darzulegen. Der Empfang der Deputation war ein sehr freundlicher und sind bei demfelben die lebhaften Sympathien des Ministers und besonders desfen dringender Wunsch zu Tage getreten, sowohl im Interesse Bulgariens wie des. allgemeinen Friedens die derzeitige Krisis möglichst bald einem befriedigenden Ende zugefuhrt zu sehen. Varis. 10 December. Goblet und Freycrnet confertrten heute lange mit Eourcel7der aber auf der Ablehnung eines Portefeuilles verharrte. Es-verlautet,.im Laufe des Abends würden erneut Schritte geschehen, um Duclerc zur Annahme emes Vortkfeuilles zu bestimmen. Es heißt, nicht Burdeau, sondern Berthelot wurde das Msiort des Unterrichts und Deoelle anstatt Ricards das der L-ndwrrthschast uber- nehnren^ @oMet forberte bm Sandten Billot in Lissabon telegraphisch aus, das Ministerium des Auswärtigen zu übernehmen. Reichstag. E. R. Berlin, 10. December 1886. Die zweite Lesung des Etats wurde fortgesetzt. Bei dem Capitel: Gehalt des Kriegsministers 36000 nahm Abg. Rickert (dfr.) Veranlassung, auf ein Circular aufmerksam zu machen, welches im Juli d. I. an die Offiziere der Armee von dem Verein zur Verbreitung konservativer Zeitungen, unterzeichnet von Koeller, erlassen worden sei. Damit werden die Offiziere zu gesetzwidrigen Handlungen aufgefordert; der Ton sei gehässig, so daß man erstaunt sein müsse, daß ein Mitglied des Hauses sich zu einem solchen Schritte berbeilasse. Redner verlas das Circular unter Heiterkeit der Linken und verwies darauf, daß der § 49 des Militärgesetzes den Offizieren die Theilnahme an politischen Vereinen verbiete, und hier sollten die Offiziere zu Agitatoren für konservative Zeitungen herabge- würoigt werden. Redner wünschte die Ansicht des Kriegsministers über dieses Vorgehen zu hören. Er lege entschiedenen Protest gegen das Vorgehen des Abg. v. Koeller ein. Abg. v. Koeller (ksv.) wies die Insinuation des Vorredners zurück, er habe gewußt, daß man über das Vorgehen des Vereins großes Geschrei erheben würde, die for.i«*rnatiöe Partei hat mit diesem Verrine aber absolut nichts zu thun. Der Verein t„ i nach Erlaß der kaiserlichen Botschaft an die Beamten zur Bekämpfung der Socialdemokratie und der ihr verwandten freisinnigen Partei. (Gelächter.) Der Vereist sei kein offensiver, sondern ein defensiver; der Verein wünsche nicht, daß in der Armee die Blätter dieser Parteien gelesen werden; in dem Circular sei kein Wort enthalten, welches die Officiere auffordere, einem politischen Verein beizutreten. Kriegsminister Bronsart von Schellendorf erklärte, von dieser Angelegenheit nur aus den Zeitungen Kenntniß erhalten zu haben. Rur in der Richtung habe er ein Interesse an der Sache, daß active Offiziere dem Verein beigetreten seien und in dieser Beziehung sei Remedur eingetreten. Uebrigens würden die Offiziere ihre Würde allein auftecht zu erhalten wissen. Abg. Kayser (Soc.-Dem.) fragte den Kriegsminister, ob er sich auch nicht um Circulare kümmern wurde, wenn sie von socialdemokratischer Seite ausgingen. Abg. Di richtet (dfr.) klagte über die überhandnehmenden Gegensätze zwischen Civil und Militär: gerade jetzt verbiete sich das Hineintragen von Politik in die Armee. Sei doch selbst die Wahl zu Reserveoffizieren von dem politischen Glaubens- bekenntniß abhängig gemacht worden. Ein derartiges Hervortreten politischer Bestrebungen entspreche jedenfalls dem nicht, was für das Heer wünschenswerth sei. Abg. Rickert (dfr.): Der Kriegsminister scheint der Ansicht zu sein, daß die Bestrebungen des Herrn v. Koeller nicht darauf hinausgehen, die Offiziere zu ungesetzlichen Handlungen zu bewegen. Seine Partei sei bestrebt, die Armee über den Parteien zu halten; nach den Worten des Ministers könne sie aber nur zum Tummelplätze der politischen Kämpfe werden. Kriegsminister v. Bronsart protestirte gegen die Annahme; die Armee dürfe niemals zu einem derartigen Tummelplätze gemacht werden; aber darin, daß ein Offizier in einer Conditorei nur konservative Zeitungen fordere, liege nichts Gesetzwidriges. (Gelächter links.) In den freisinnigen Zeitungen stehe allerdings sehr Vieles, was für die Armee sehr unangenehm sein könne, und wenn die socialdemokratischen Zeitungen in den Kasernen verbreitet würden, so würde dadurch die Dis- ciplin bedenklich gelockert werden. Die Ansicht, daß das Verhältniß zwischen Militär und Civil schlechter geworden sei, theile er nicht. Nach einem erneuten Wortgeplänkel zwischen dem Kriegsminfter, den Abgg. Dirichlet, v. Koeller und Richter wird die Diskussion geschlossen und der Titel, bewilligt. Nächste Sitzung: Montag, den 13. December. (Anträge aus dem Hause.) London, 10. December. Einer Meldung aus Sansibar zufolge beabsichtigt der Afrikareisende Junker am 21. d. M. nach Kairo abzureisen. Junker berichtet nach den letzten ihm zugekommenen Nachrichten, er befinde sich mit Emir Bey gesund und wohl und habe die Aufständischen bis Lardo am weißen Nil hin, auf welchem er tägliche Dampferoerbindung unterhalte, zur Unterwerfung gebracht. London, 10. December. Heute früh strandete das Schiff „Mexiko" von Hamburg in der Merseymündung. Drei Rettungsboote aus Southport, Lytham und Saintannes gingen bei schwerem Unwetter zur Rettung der Mannschaft ad. Die Boote aus Southport und Saintannes schlugen um. Von den Mannschaften wurden nur neun gerettet, 21 ertranken. Das Lythamer Boot rettete die Mannschaft „Mexikos". totales* Gießen, 10. December. Die Sitzungen des Schwurgerichts vom 4. Quartal d. I. sind wie folgt anberaumt: Montag den 13. December, Vormittags 9 Uhr, Strafsache gegen Conrad Enders von Alsfeld wegen Mords. Anklage: Herr Erster Staatsanwalt Jö ckel. Ver- theidigung: Herr Rechtsanwalt Grünewald. r, , Dienstag den 14. December, Vormittags 9 Uhr, Strafsache gegen Jacob Becker von Bönstadt wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Anklage: Herr Staatsanwalt Seeger. Vertheidigung: Herr Rechtsanwalt Weidig. Mittwoch den 15. December, Vormittags 9 Uhr, Strafsache gegen Philrpp Jacob Dietrich von Klein-Karben wegen Brandstiftung. Anklage: Herr Gerichtsassessor Theobald. Vertheidigung: Herr Rechtsanwalt Barth.j Donnerstag den 16. December, Vormittags 9 Uhr, Strasiache gegen Johann Reiter von Klein-Karben wegen Verbrechens gegen b.e Sittlichkeit. Anklage: Herr Staatsanwalt Seeger. Vertheibigung: Herr Rechtsanwalt Grünewald. Freitag den 17. December, Vormittags 9 Uhr, Strafsache gegen Gemeinde-Ew- nehmer Wallbott von Garbenteich wegen Verbrechens tm Amte. Anklage: Herr Erster Staatsanwalt Jöckel. Vertheidigung: Herr Rechtsanwalt Dr. Rosenberg. Samstag den 18. December, Vormittags 9 Uhr, Strafsache gegen Conrad Schreiner II. von Feldkrücken, wegen Brandstiftung. Anklage: Herr Staatsanwalt Seeger. Vertheidigung: Herr Rechtsanwalt Grünewald. Montag den 20. December, Vormittags 9 Uhr, Sttafsache gegen Heinrich Petrt von Reichskirchen wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Anklage: Herr Gerichtsassessor Theobald. Vertheidigung: Herr Rechtsanwalt Grünewald. Gießen, 11. December. [Theater.] Nur noch eine Woche und die mit so glänzendem Beifall aufgenommene Theatersaison hat ihr Ende erreicht. Am Dienstag wird den Abonnenten noch eine hervorragende Novität vorgeführt werden: Gustav v. Moser „Der Bureaukrat". Ein neues Stück des berühmten Lustspieldichters erregt in theaterfreundlichen Kreisen stets ein allgemeines Interesse und hat „Der Bureaukrat" spectell bei seinem Erscheinen großen Furore gemacht, da die Handlung in höchst ergötzlicher Weise die Lebenswege eines verknöcherten Bureaumenschen darstellt, welcher schließlich durch seines Geschickes Mächte wieder auf rein menschliche Bahnen gelenkt wird und sich am Ende noch als famoser Familienvater mit fühlendem Herzen entpuppt. „Der Bureaukrat" ist reich an urkomischen Situationen. Gießen, 11. December. Ein Hauseigentümer, welcher Miether in seinem Hause aufnimmt oder auf andere Weise einen Verkehr in dem Hause herstellt, ist nach einem Urtheil des Reichsgerichts, II. Strafsenats, vom 19. October, d. I., verpflichtet, die Flure und Treppenaufgänge seines Hanfes, welche nach ihrer Beschaffenheit im dunklen Zustande jeden Passanten der Gefahr aussetzen, sich zu beschädigen, bei eintretender Dunkelheit so lange zu beleuchten, als der regelmäßige Verkehr in dem Hause stattfindet. Verwischte-. Darmstadt, 10. Dec. Heute Morgen erschoß sich in einem unserer bek. Vergnügungs-Etablissements der Hoftheater-Friseur K. Hermes, eine stadtbekannte Persönlichkeit. Familienverhältnisse scheinen denselben in den Tod getrieben zu haben. —o— Aus dem Dekanate Gießen, 9. December. Die „Oberhess. Nachrichten" bringen in ihrer Nr. 288 vom 8. d. M. unter dem Zeichen M. eine Correspondenz ^Aus dem Kreise Gießen" über die außerordentliche Dekanatssynode des Dekanats Gießen, die am 1. December l. I. im Festsaale der Realschule zu Gießen gehalten wurde. Diese rL-Correspondenz ist nicht geeignet, einen völlig klaren Einblick in den Verlauf der Synode zu geben und noch weniger in den Gegenstand selbst, der die Versammlung diesmal in hervorragender Weise beschäftigt hat. Erlauben Sie mir darum und um der Wichtigkeit der Sache willen, die einer Richtigstellung wohl werth ist, noch nachträglich einen kurzen Bericht hier zu bringen. Nothwendig war die Synode geworden durch die Amtsniederlegung des Herrn Pfarrer Dr. Naumann zu Gießen, der gelegentlich der letzten ordentlichen Dekanatssynode erklärt hatte, daß er als Stellvertreter des Dekans wegen tiefgehender und fortgesetzter Differenzen, besonders in Auslegung und Anwendung wichtiger Bestimmungen der Kirchenoerfassung, mit Herrn Dekan Dr. Strack in Lang-Göns sein Amt unmöglich in ersprießlicher Weise verwalten könne und darum freiwillig zurücktrete. Nachdem die Synode mit Gebet und Bibellesung eröffnet und die Beschlußfähigkeit der Versammlung constatirt worden war, wurde der erste Punkt der Tagesordnung erledigt und Herr Pfarrer Wahl von Wieseck an Stelle des zurückgetretenen Herrn Pfarrer Dr. Naumann gewählt. Als weiteren Gegenstand hatte der Dekanatsausschuß die Berathung über ein von der Gemeinde Burkhardsfelden entworfenes und nach den Bestimmungen der Kirchenverfassung zunächst durch die Synode zu begutachtendes Lokal- statut auf die Tagesordnung gebracht, das mit seinen Festsetzungen in Bezug auf Lehre und Eultus ohne Zweifel von einschneidender Bedeutung werden wird nicht nur für das Leben jener Einzelgemeinde, sondern auch und noch vielmehr für die Gestaltung der Landeskirche. Die Gemeinde Burkhardsfelden verlangt nämlich — und nach § 27 der Kirchenverfassung wird sie unstreitig ein Recht dazu haben — daß jeder Geistliche, der von Kirchenregiments wegen zur bleibenden Pastorirung der Gemeinde (und nicht blos vorübergehend, wie jener LL Correspondeut anzunehmen scheint) gesendet wird, vor seinem Amtsantritt seine Zustimmung zu den Bekenntnißschriften der evangelisch-lutherischen Kirche (mit Ausnahme der Schmalkaldener Artikel, wenn ich nicht irre, und jedenfalls der Concordienformel, welch letztere in Hessen niemals kirchenrechtliche Geltung erlangt hat) vor verfammelter Gemeinde in der Kirche erklärt. Jener Ll-Eorrespondent nennt das eine Glaubenserklärung an die „streng lutheri/ch:" Lehre. Andere nennen es anders. Wir unsererseits zweifeln nicht ohne guten Grund, ob beispielsweise auch nur die von der hessischen Landeskirche getrennt lebenden Lutheraner, die nach dem herkömmlichen Sprachgebrauch doch allein die eigentlich Streng- Lutherischen genannt werden, ob diese Lutheraner die Gemeinde Burkhardsfelden mitsammt ihren zukünftigen Geistlichen — und wenn sie auch die oben verlangte Erklärung werden abgegeben haben—eben wegen des festgehaltenen Zusammenhangs mit der hessischen Landeskirche überhaupt noch lutherisch, geschweige denn streng lutherisch nennen werden. Der genannte Antrag kam nicht zur Verhandlung. Schon vor Eintritt in die Berathung hatten verschiedene Mitglieder den schriftlichen Antrag auf Absetzung dieses Punktes von der Tagesordnung gestellt, weil man nach einmaligem Anhören des Statuts die Tragweite der Bestimmungen unmöglich ermessen könne, weil es eine außerordentliche Synode, und weil die ganze Angelegenheit nicht dringlich sei. Die nun entstehende Discussion, an welcher sich hauptsächlich die Herren Nies-Ettingshausen, Scriba-Alten-Buseck, Vogel-Beuern, Schlosser und Dingeldey-Gießen, Dr. Strack-Lang-Göns, Windecker-Rödgen, Hanstein und Dr. Stammler-Gießen beteiligten, bewegte sich in sehr lebhaften Formen. Alle Argumente, welche für und wider eine sofortige Berathung vorgebracht wurden, können wir unmöglich hier wiederholen. Nur einige wollen wir nennen. Von der Minorität wurde darauf hingewiesen, daß auch eine außerordentliche Synode wie eine ordentliche in dieser Sache competent und die Angelegenheit bei der gerade jetzt wieder so rührig auftretenden Separation und Sectirerei geradezu brennend sei; daß man eine eigentliche Beschlußfassung nicht einmal wünsche, wohl aber —Antrag des Herrn Pfarrer Scriba von Alten-Buseck — eine vorläufige Besprechung auf Grund eines vorhandenen Referats (Pfr. Vogel-Beuern), weil sonst leicht der Eindruck erweckt werden könne, es fehle der Synode an gutem Willen überhaupt, den Wünschen der Gemeinde Burkhardsfelden gerecht zu werden. Die Majorität beharrte dagegen auf ihrem Verlangen nach Absetzung der Frage von der Tagesordnung. Die Wichtigkeit der Sache und die Tragweite derselben wurde dabei von Niemand bestritten. Während aber gerade um deswillen die Minorität eine, wenn auch zunächst nur vorbereitende und orientirende Besprechung für wunschenswerth erklärte, widersprach die Majorität und forderte um der Wichtigkeit willen — die Vertagung aufs nächste Jahr. Diese Vertagung wurde denn auch beschlossen. Im Anschluß daran sprach ein Glied der Minorität dem Dekanatsausschuß gegenüber den Wunsch aus, er wolle in Zukunft so wichtige Fragen auch mit der erforderlichen Umsicht (durch rechtzeitige Kenntnißgabe der Motive Anträge 2C. und zwar durch den Druck) zur Berathung vorbereiten. Auch der folgende Punkt der Tagesordnung — Maßregeln gegen das Stromer- thum — mußte abgesetzt werden, weil Krankheit den bestellten Referenten verhindert hatte, ein Referat zu liefern. So wurde denn die Synode, nachdem die Wahlprüfung eines Synodalabgeordneten für Heuchelheim und eine Besprechung über die demnächstige Feier des 50jährigen Jublläums des Friedberger Predigerseminars nicht viel äeitmehr in Anspruch genommen hatte, bereits vor 12 Uhr mit Gebet geschlossen, im Gegensatz zu den Verhandlungen des Vorjahres, die man ohne Gebet eröffnet und auch ohne Gebet geschlossen hatte. Hoffentlich kommt außer den hier besprochenen Fragen auch noch der Oberconsistortalbescheid auf die Verhandlungen im Jahre 1884, der bis jetzt noch nicht verlesen ist, im Jahre 1887 zum Vortrag. © © © D «J <3 ©L Oie Unlust mancher Kinder zur Musik--» «rbeilSüberbürdung, nicht nn Trägheit ober Talentlosigkeit. Suchen wir der Jugend das schwere Studium der Tonkunst leicht u.inltteffant zu machen. Es heißt: spielen, nicht aber: ,klavierarbeiten' ,violinschwitzen^ Die Musik muß ein lieber Spielkamerad werden, mit dem man sich gerne die Zeit das Hauptstreben musikalischen Ingendposi. Preis nebst vielen Musikstücken I Mark. „ Gestellungen nehmen alle Buch- u. Musikalienhandlungen, sowie sämtliche ^roflanstaltea und deren Briefträger entgegen. Verlag von P. I. Tonger.KSln. $2 s ■Ä » © 6r 05 © © © Z io CO Universität- - Chronik. — Zur Feier des 75jährigen Bestehens der Universität Breslau veranstaltet die dortige Studentenschaft am 10., 11. und 12. December eine Reihe von Feierlichkeiten. Handel ««- Verkehr. Gießen, 11. December. Auf dem heutigen Markt kostet: Butter per Pfund X 1.10—1.12, Hühnereier St. per 7—8 H, Enteneier St. 0—0 Käse pr. St. 5—7 X Käsematte 3—0 H, Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen 30 H, Tauben per Paar 50 bis 80 Hühner per Stück X 0.80—1.00, Hahnen pr. Stück X 0.60—1.20, Enten per Stück X 1.20—1.60, Gänse per Pfund 44—56 4, Ochsenfleisch per Pfund 62 bis 64 H, Kuh- und Rindfleisch 54—56 ^, Schweinefleisch 56—60 Hammelfleisch 5-bis 66 Kalbfleisch 46—50 4, Kartoffeln per 100 Kilo X 4.00—4.80, Milch per Liter 12—18 Zwiebeln per Centner 3.50—4.50. ............ mir" Auszug aus den StaudesamlsreMeru des Slaudesmuls Girßrp; (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) Aufgebote. December: 4. Heinrich Otto Wahl von Angersbach, Schneider dahier, mit Helene Berg von Louisendorf, wohnhaft dahier. 6. Ludwig Waldschmidt von Krumbach, Schmied dahier, mit Margaretha Bastian von Günterod, wohnhaft dahier. 7. Emil Franz Schlarbaum, Kaufmann zu Marburg, mit Elise Auguste Geisse dahier. 8. Ferdinand Weiß, Bäckergeselle dahier, mit Katharina Marsteller von Gröningen. 8. Dr. Heinrich Emil Julius Stade, praktischer Arzt zu Dörzbach, mit Clara Ottilie Helene, genannt Ilka Gräf von Oehringen. 9. Wilhelm Konrad Leierzapf, Kürschner zu Butzbach, mit Caroline Luise Christine Hellmold dahier. 9. Paul Friedrich Bernhard Pfahl, Bau-Assistent zu Malstatt-Burbach, mit Elisabeth Walther zu Gießen. 9. Karl Friedrich Heimbrecht von Einzingen, Sergeant dahier, mit Fridoline Ida Tausendschön, gebürtig von Catharinenrieth, wohnhaft dahier. «heschlietzunge«. December: 8. Christian Heinrich Hergenröther 'von Hirzenhain, Schuhmacher dahier, mit Elisabethe Lepper von Großen-Buseck, wohnhaft dahier. Geborene. November: 30. Dem Controleur bei der Gewerbebank Carl Vogt II. ein Sohn Franz Carl. 30. Dem Bataillonsbüchsenmacher Heinrich Engel II. eine Tochter, Anna Marie Franziska. December: 1. Dem Taglöhner Balthaser Diehl eine Tochter Margaretha. 1. Dem Schreiner Heinrich Christian Weidig ein Sohn, Christian Heinrich Wilhelm August. 2. Dem Professor Dr. Theodor Wilhelm Braune ein Sohn, Konrad Ludwig Hermann. 4. Dem Viehhändler Heinrich Orth eine Tochter. 4. Dem Hülfs- Locomotioheizer bei der Main-Weser-Bahn George Friedrich Hilke ein Sohn. 6. Dem Bäcker Johannes Hahn ein Sohn, Karl August Wilhelm Christoph. 6. Dem Kohlenhändler Eduard Klinke! eine Tochter, Luise Lina. 6. Dem Schaffner bei der Main- Weser-Bahn Georg Semmler eine Tochter, Emma Elisabetha Lina. 8. Dem Architect Caspar Kockerbeck ein Sohn, Friedrich Leo Bernhard. Geworbene. December: 4. Ludwig Martin Zeidter, 71 Jahre alt, Schneidermeister dahier. 6. Heinrich Kretzer, 54 Jahre alt, Taglöhner von Herborn. 7. Heinrich Wißner, 72 Jahre alt, Schreiner von Climbach. 8. Elisabethe Katharine Belloff, 5 Jahre alt, Tochter von Fuhrmann Heinrich Belloff dahier. 10. Anton Amend, 85 Jahre alt, penfionirter Landgerichtsdiener dahier. Auszug aus de« Kirchenbücher« der Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 4. December. Heinrich Wilhelm Erhardt Künzel, Rentner zu Darmstadt, und Johanna Batst, Tochter des Rechtsanwalts Theophil Batst zu Gießen. Denselben. Philipp Wißner, Heizer, ein Wittwer, und Anna Maria Bellos, Tochter des verstorbenen Landwirths Jost Bellof von Beuern. Denselben. Georg Friedrich Gottftied Schmoll, Cigarrenfabrikant, und Anna Elisabeth Adami, Tochter des verstorbenen Landwirths Gerhardt Adami von Nieder- Weisel. Getaufte. Den 5. December. Dem Vicefeldwebel Friedrich Naffua eine Tochter, Lina Marie Elise, geboren den 9. November. Denselben. Dem Bataillonstambour Wilhelm Martiny eine Tochter, Elise Martha Elisabeth Christiane, geboren den 1. November. Den 7. December. Dem Kellner Michael Parr ein Sohn, Johann Christian Ludwig, geboren den 6. November. Beerdigte. Den 6. December. Ludwig Zeidter, Schneider, alt 71 Jahre, starb den 4. December. Brodpreise vom 12. bis 26. December 1886. '4 bei K. Haas, L. Keil 63 Gießen, den 11. December 1886. 1 2 3 1 2 3 der Brodverkäufer Pfd.) Weißbrod . der Bäcker fd.) Weißbrod . d.) Weißbrod . . 27 1 2 1 .2 1 2 3 . 27 . 54 1 Kgr. (2 2 „ (' bJ Schwarzbrot» 1. Sorte 24 b.) Schwarzbrod 1. Sorte 48 d.) Schwarzbrod 2. Sorte 21 d.) Schwarzbrod 2. Sorte 42 d.) Schwarzbrod 2. Sorte : 8 „ (6 " [l : <6 Kgr. (2 P „ (4 P . (2P , (4 P * o „ (4 P « ) » » .... 54 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 " ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 w ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 • ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Anzeigen. Feierabend für Lehrlinge im alten Nachhause. Jeden Sonntag Abend von 6—10 Uhr geöffnet. — Große Auswahl von Büchern. — Volks- und Jugendschristen. — Allerlei Spiele. — Gemeinschaftlicher Gesang. — Kurze Vorträge. — Beste Unterhaltung für junge Leute an Sonntags-Abenden. — Eintritt jederzeit und unentgeltlich. 8915 Sonntagsvsrein für Mädchen. Vereinigung der Mädchen an jedem Sonntag, im Saale der Kleinkinder* schule Nachmittags zwischen 2 und 7 Uhr; um 3/44 Uhr gemeinsame Unterhaltung. Bücher und Spiele sind in großer Zahlvorhanden. 8523 Dr. Naumann, Pfarrer. 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Decbr. 1886, Nachmittags 1 Uhr, im Gasthaus „Zuw Solwser Hof" in Hungen. Tagesordnung: Rechnungsabhör, Vorstandswahl und Berathung über Vereinsangelegenheiten. issua eine Tochter, Lina My eine Tochter, Aist Sohn, Johann WN Verehrlichen Bierconsumenten mache bei bevorstehenden Festtagen auf mein vorzügliches Bekanntmachung. In dem Orte Allertshausen wird am 13. December 1886 eine Posthülsstelle errichtet, deren Verwaltung dem Herrn Gemeindediener Nachtigall übertragen worden ist. Darmstadt, 7. December 1886. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. In Vertretung: Winkelmann. ogogoodoqaoaaoaaao 9 Unserm lieben Freunde 9 D CH. Sch. o q zu seinem heutigen Wiegenfeste ein H pS donnerndes Hoch, daß die ganze q Löwengasse wackelt. 8879 q Rauchfleischz.Roheffen äPsd. 50^ Pökelfleisch gekocht Cervelatwurst il SM e. 37 „ 3 JL Große Auswahl in allen Sorten Damen- und Herren-Zugstiefeln. 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Morgen Abend: Wiener Schnitzel, Salat und Bratkartoffeln. Ausstellung. Nächsten Donnerstag und Freitag den 16. und 17. Decbr. findet die Ausstellung der Handsrdrilrn meiner Schülerinnen in dem Schullokale (Schiffenberger Weg) statt. Erlaube mir hiermit die verehrten Eltern meiner Schülerinnen sowie sonstige Freunde meiner Schule ergebenst hierzu einzuladen. Achtungsvoll Li. Moeser, gepr. Handarbeitslehrerin. Der Unterricht beginnt mit dem 13. Januar 1887 und nehme ich Anmeldungen jederzeit ^itgegen._______________________________ _______8886 Wichtig für Damen! Von meinen rühmlichst bekannten Wollschweißblättern ohne Unterlage, die nicht kühlen und nie Flecken in den Taillen der Kleider entstehen lassen, halten für Gießen und Umgegend in bester Güte auf Lager: Herr Louis Kattrein, Ecke der Sonnen- und Schulstraße. Herr Robert Haas, Seltersweg. Preis per Paar 50 3 Paare 1 JL 40 Wiederoerkäufer Rabatt. 8912 Ä (Melier Ausverkauf niete Lagers wegen (tag. 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Mein Lndenlokal befindet sicki vom Januar 1887 ab im Hause des Herrn Rechtsanwalt Labroisse, Seltersweg und Plockstraßen-Ecke. Evangelischer Kirchengesangverein. Aermietyungen. Sonntag den 12. December 1886 (III. Advent), Nachmittags 61/» Uhr in der Stadtkirche zu Giessen. Eintritt unentgeltlich. Die Plätze auf dem Chor sind für Mitglieder reservirt. Unsere inactiven Mitglieder werden gebeten, ihre Karten bei Herrn Buchhändler Ferber in Empfang zu nehmen. Freiwillige Beiträge für die Unterhaltung der Chorschule bitten wir in die Opferbüchse einzulegen. 8804 Der Vorstand. Eichener Aenenzüchter-Aerein. Sonntag den 12. dfS. MtS, Nachmittags 2 Uhr: Versammlung bei Ferd. Felftng, Neuenweg. Tagesordnung: Beschlußfassung über den Beitritt zu dem neu organisirten Oberhessischen Bienenzüchter-Verein. Das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder ist dringend erforderlich. Gießen, den 11^ December 1886. 8911 Die trauernden HiuterbLiebeuen. Ph. Hupfeld nebst Frau und Kind. Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß heute Morgen 6 Uhr unser innigst geliebtes Söhnchen Ludwig nach kurzem aber schwerem Leiden im Alter von 6V2 Jahren sauft entschlief. Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben Vater, Schwiegervater und Großvater Herrn Anton Amend Sandgerichtsdiener in Pension heute Morgen im 86. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Gießen, Ruppertenrod und Darmstadt, den 10. Decbr. 1886. Die trauernden Hinterbliebenen. Beerdigung Sonntag den 12. d. Mts7, Nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause aus, Grünbergerflraße 24. 8870 8885] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ____Seltersweg 30. 8869 Ein freundl. möbl- Zimmer, in gesunder, ruhiger Lage, in der Nähe der Klinik, zu vermiethen. Wo? sagt die Exped- d. Bl.___________ 8901] Möbl. Stube m. 2 Betten, und Stube nu Küche zu verm. Neuenweg 48. 8888] 2 kl. 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Herzlicher Glückwunsch! ™ „Wir bringen in Erfahrung, daß K nächsten Mittwoch, den 15. d-, zum A Benefiz für unfern allseitig beliebten | Komiker, die herrliche Gesangsposse ä Robert und Bertram, die lustigen Vagabunden, stattfindet. Wir wünschen dem Benefizianten der in angestrengter Thätigkeit uns so viele heitere Stunden bereitet, ein so brechend volles Haus, daß das ganze Cafä Leib wackelt. I!! Firniss coronat opium.!! 8897 Viele seiner Verehrer. F. Gr. F. I Montag: Schäfer. 8860 Eme einschläfrige Bettlade mit Sprungfeder-Matratze u. 1 Blumentisch billig zu verkaufen. __West-Anlage 11, 4. St. «861 Ein besseres Mädchen, das selbstständig kochen kann und die Hausarbeit gründlich versteht, sucht Stelle. Zu erfragen in der Exped. d Bl. Ella Fels. Kassenöffnung 7 Uhr. — Anfang ganz präcise 8 Uhr. Fritz Schröder. Amalie Reidner. Bertha Schrader. Charl Hohgart. Edmund Temme. Lisette Eoppä. Marie Hartmann. Robert Pehl. Carl Reidner. Leo Langwald. Paul Banse. Carl Becker. Max Müller. Max Franke. Mathilde, seine Frau Ilka, seine Nichte Agnes, deren Gesellschafterin Henkel, Stadtrath Sophie, seine Frau Elsa, seine Tochter General von Sonnenfels Kurt von Folgen, Adjutant Reif von Reiflingen, Lieutenant Schäfer, Stabsarzt Paul Hofmeister, Apotheker Martin, Diener bei Heindorf Am Montag bleibt das Theater geschlossen wegen Vorbereitung zu Der Bureaukrat. Es finden nur noch 4 Abonnements- Vorstellungen statt. 8904 Schluß der Saison am Montag den 20. December er. Julius Buch, Ecke von MäuSburg n. Wettergaffe, größtes Schuhgeschäft in Gießen, empfiehlt stets das neueste, beste und billigste in allen Sorten M- u. Jederschuhm und Stiefeln ÄMtodWeR 616 -«d-« _StetSdas Gediegenste in Arbeiter- Schuhen und Stiefeln, sowie itt Herren-Schaft- und Zugstiefeln. Jagdschuhe, Gummischuhe, sowie alle Sorten Einlegesohlen stets auf Lager._____ Lustspiel in 5 Akten von G- v- Moser und Franz v. Schönthan- - . v c Personenr Hemdorf, Rentier Konnecy, Bursche bei Folgen Anna, in Heindorfs Diensten uclt3. Die Handlung spielt m einer Provinzial- Theater in Gießen Cafe I^eib. Auf Begehren: Sonntag den 12. December 1886 Im Abonnement: Krieg im Frieden WebactioK: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr (Sbt. Pietsch) in Gießen. ------------ Die heutige Nummer enthält 4 Blätter u, 1 Beilage.