"iversai. 'H1886, Nr. 237 Dienstag den. October 1886. Schulstraße 7. ^scheint tL-lich mit Sime deS Montag- icvcner Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt ür den Kreis Gießen. Brei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. rott fhlngirM« Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mari M) Pf. eite. 6754 Amtliche HH-it. lilitür-- Ehurchtll vermuthet wird) und Traffort befinden sich noch hier. len S- cS S < ftX6* tn^ v , 0. Octbr. den Kreisbauausseher Heinrich Eichler, dermalen zu Bens- ^eim, auf fern Nachsuchen aus dem Staatsdienste zu entlasten und den Steuer, auffeher bei dem Hauptsteueramte Mainz, Heinrich Roth, wegen geschwächter Gesundheit in den Ruhestand zu versetzen. 9. Oclober. Zur Conv-rtirung sind ferner gekündigt: Die . - -™T, -- ..... öu.pciEr|aure, 2 uug-iuu,- « 45ctorttaten der Halle-Sorau-Gubener Eisenbahn erster und zweiter Emission verschiedene Flugschriften und Schmähschriften zu Tage, und Ltt. B und C, sowie die Prioritäten der Thüringer Eisenbahn erster, 1 - - - dritter, vierter und fünfter Emisston. y ' 9. October. Der Redacteur des „Fremdenblattes", Franta, legte beim Reichsgericht gegen das llrtheil des Schwurgerichts wegen Minister- Beleidrgung Revrston ein. Dresden, 9. October. c. ein UnbescholtenheitSzeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; 4. das Schulzeugnitz. Sodann wird noch besonders bemerk: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung bet Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehle» darf. Pesth, 9. Octbr. Abgeordnetenhaus. In der heutigen Sitzung wurde von 80 Millionen, im Allgemeinen, wie im Speciellen in dritter Lesung angenommen. — Der Abg. Helfy brachte, Bezug unmöblirte uve Wort zu lftrten an bie Wehr-Ordnung vom ' ausgestellt sein müssen. — Die bei den verhafteten Anarchisten vorgenommenen Haussuchungen führten bQt b - ?en nach dem Beispiele der Nihiltsten oorgegangen und HnLb9rn^Pr ro b har ib/n lfCc"'Elche im vorigen Jahre in Wiener Vororten bei euten erschienen und sich als Polizeicommissare gerirten, die be- ?ultragt waren nach falschem Gelde zu fahnden und die hierbei eine gefälschte Ordre des Polizeipräsidenten mit der Unterschrift desselben, einen sogenannten Revisions- befehl vorwtesen, welcher nunmehr vorgefunden worden ist. Eine Parallelaction einer anderen Gruppe von Anarchisten war die Falschmünzerei. Dieser Gruppe gehörten die seit dem 21. September verhafteten vier Silberarbeiter, Steidl, Ltgl, Paul Schwarz und Johann Ondriezek an. Die beiden Letzteren entwendeten aus der Fabrik, in welcher sie arbeiten, 2455 Gramm Silberabfälle, die sie verpfändeten. Bet der Haus- .... .gefunden, darunter eine aus unedlen l. Die seit Sonntag Verhafteten sind irb von einem n Unterrid)t§; irs eröffnet, i Swilbienfte r bisher er- besten Rehme Mitbe lid) bei der 7071 Hesterreich. ,, Gorrefp." erklärt auf Grund einer 'hr v°n °er serbischen Gesandtschaft zugegangenen Mittheilung, daß von einer angeblich entdeckten Verschwörung gegen den König von Serbien absolut nichts bekannt fei w mit und ohne tie bei billigster 426 nr III *, Perrücken, ach Maaß bei Wwe., reltersweg 43. o u 3 Ä Z Ö = 1 C z © - o o'Ü ± «0 |5 c ituns ir rrk. ntt ll. bttf# b. ein Elnwllllgungs. Attest des Vaters oder Vormundes mit der Er- klarung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen wahrend einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; Zu pos. d : daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnis für bte Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen ma Prima der Gymnasien und Realschulen L Orb., KSLunn nnm 17 »ur Ersah-Orbnun- (L Theil btt rr r V0.!n Deprpi,. 9h* 66 von 1875) 3m Uebrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatz-Ord. verwiesen. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwilliqe. Der Vorsitzende: .......Dr- Zeller. Deutschland. 1 . . .Wien, 9. October. Bon authentischer Seit- wird bekannt gegeben: Die Poli- Aller ' 9‘ Dctober- @e- Kbnigl. Hoheit der Großherzoz haben > in^mm Äcso^de^m Allergnadlgsi geruht: tz'b-m Wl-n-r Voror- P-nzmg versammelten: sie ermittelte, daß dies- Gruppe -Mc Am 7. August den außerordentlichen Proseffor Dr. Karl Müller zu vonErplosivst°"ff-^ di-Zusammensetzung Äanb«3nm- °rr,nZtik >• I c,nei” ^»lzplatze im 9. Stadtbezirke eine Flasche mit Sprengstoff aufgefunden. Unr ,*< I JlA Verdächtigen zu überführen, beobachtete sie die Polizei unausgesetzt, schritt jedock I erst Sonntag Nachmittag em. Drei Mitglieder wurden auf dem Wege au der ae- ta te' b c ubrise<» d-r Wien, 9. October. Das „Fremdenblatt" schreibt: „Durch die aestri- gen Erklärungen über bie Beziehungen zu Deutschland entzog dir Minister- Präsident Graf Taaffe allen jenen Vermuthungen die Basis, welche aus einrel- i f w---------------.......,«^, «en Momenten der noch ungeklärten Ereignisse im Orient Schlüffe innen Mit iSj0 ro&ur\ar?/MrUr Pzngung Nöthige vor, ben AnäM-n, von ziehungen zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn zu befürchten sei, dürfe uenen einer in der Schweiz, einer in Linz festgenommen wurde, man ben kommenden Ereignissen mit gefestigter Ruhe entgegensehen. Deiii, m n,fhr 9IbAor .1 eÄäJÄÄ?* 7 s&ss Hülfsschützen ernannt und als solcher vervM-bt-?^^' ,er ^'therige Hülfutzmann Georg Weber an Stelle der erkrankten Feldschützen Noll zum Gießen, den 11. October 1886 rootben sowie daß derselbe ite seinen Dienst angetreten hat. Großherzogliches Poiamt Gießen. a7t"r7ff—t>- :____________________Freseus.______________________ te Nachsuchung der Ülerec^^ng zum einjährig freingen $)ien|t aus Grund von Schulzeugnisieu. Kttdurch auf die na^foVnben^eT^btinautto ber"T &$u,ci'u9niffde Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachfuchen wollen, werbe, esuche ohne Weiteres zurückgegeben werden^ 9 r ®e'u$e iu beachtenden Vorstiften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständig« L b.„ mU »1 ftJPSU- ’ töfiK "n?Stf‘SCÄ6 ÄS «1« Sff LL » “ *«>'* Ä ml. Ä“ ’• äÄÄ‘Äf*"»in UL Ss.k7L'LL'-rr «efaenb auf die Erklärungen der Minister-Präsidenten Tisza vom 30. s., I ^.Interpellation ein über den Standpunkt der Regierung in Beber Mission und der Wirksamkeit des Generals v. Kaulbars in Bulgarien ^D^edin, 9. October. Cholera-Bulletin. Hier find 36 Erkrqen und 19 Todessctlle vorgekommen. Ararrkreich. , 9. October. Präsident Grövy wird nächsten Dienstier zurüaerwartet. — Wie die Zeitungen melden, werde der Finanzminister fein Bi in btr Kammer vertreten und nur dann feine Entlassung nehmen, wennlbe abgelehnt werden sollte. England. London 9. October. (Telegramm des „Reuter'schen Bureaus ver Staalssecretär de« Auswärtigen, Lord Jddesleigh, hat bereits vowa 10 Tagen ein Rundschreiben an die Mächte gerichtet, in welchem der afch aurgesprochm wird, daß die Mächte Bulgarien eine moralische Unterstütz ge- «ähren möchten, damit ernste Störungen der Ruhe vermieden würden Spanien. 9--?ctober- Dar neue Ministerium ist folgwderma zu« Präsidium; Moret, Auswärtiger; Castillo, JieL; Slonfo Martinez, Justiz; General Castillo, Krieg; Arias, Marine- Nrro SW .^ntliche Arbeiten; Puigcerver, Finanzen und Balaguer,' Kcien. Das Minister,um wird morgen den Eid leisten. Bulgarien. k. k;.r®Oma'. 9? October. Der russische Consul Nekljudow hat gegen I an w nmer^e£Cr ber gerichtete Rundschreiben der bulgarisches Regung, d,e Verhinderung der Einmischung fremder Staatr-Angehöriatt die de« •ukni) ~EIärt' baß dir zum Eingang von Jnstruonen der General« v. Kaulbars jeber Austausch von Schriftstücken zwischen deruisi- bi^omatlschen Agentur und der bulgarischen Regierung eingestellt sei. Die bulgarische Regierung hat diese Role des Consuls Nekljudow den hiesigeiVer- WMZMMUMM MWNWZMWMG Beziehungen seit vier Tagen vorausgesehen, da die Russen entschlossen waren, spätestens am Tage der Wahlen zu brechen. Das Circular Natschewitschs war reiner Vorwand. Die Bulgaren nehmen den Bruch ziemlich ruhig auf. Serbien. — Gestern Vormittag wurde einem Milchfuhrmann vom Wagen eine gefüllte Kanne mit ca 8 Liter Milch gestohlen. Vielleicht behebt es dem ehrlichen Spitzbuben wenigstens die Kanne wieder an den Fuhrmann abzuliesern, da letzterer ,ur den Schaden aufkommen muß. __ _ Vermischtes. Mainz, 8. October. ^Verhaftungen.^ In letzterer Zeit sind hier und in benachbarten Städten eine Reihe von Einbrüchen und Diebstählen vorgekommen, ohne daß es gelftigen ^wollte, den Dieben auf die Spur zu kommen. In unterer«Stadt mnren es besonders Mansardenräume, welche erbrochen und ausgeraubt wurden, vor einigen^Taam" wurde sogar in einem Hoiel die vollständig- Uniform ES h°h-r-n Offiziers und die Garderobe seiner Gattin entwendet. Die Criminalpolizei hatte nun SS?Ä KSÄKÄSfÄ ÄXÄ S> denselben unter sich zu vertheilen. Diese Papiere gaben auch der Pohzei nähere An Haltspunkte über die betreffenden Personen, bte me ständig an ^nmi Platze sich aus- bielten sondern je nach den Diebstählen, bte sie auszusuhren beabsichtigten, bald hier bald dort zu finden waren. Gestern erhielt die Criminalpolrzet von der Anwesenheit der noch fehlenden Mitglieder der Gesellschaft Kenntntß und gelang es auch, Personen -3 Männer und 1 Frau - in einer hiesigen Wirthschaft zu ertmtteln und zu verhaften. In dem Besitz eines der Männer wurden außer sonstigen Gegenständen nicht weniger als ca. 40 Hauptschlüssel und Sperrhaken vorgesunden. (D. Z.) — Der Ortsgesundheitsrath von Karlsruhe erläßt folgende Warnung vor einem Kurpfuscher: „Rittergutsbesitzer, Ritter rc.", in Bromberg, Provinz Po'en, preist durch marktschreierische Zeitungsannoncen ein.Mtttel an. brauck Hals-, Brust- und Lungenkranken selbst in den hartnacklEen Krankheitsfällen sich-« Rettung bringen soll. In dem Prospecie .über das Mrtt-l sagt ^reit°g. Dieses Medikament gebe ich gratis, nehme nur für meine Muhe und Auslage 4 JL 50 per Postvorschuß oder Einsendung des Betrags. Gegen Einsendung von ° X ^Rach' vorgenommener Untersuchung besteht bas Mittel aus 333 Gramm einer durch Eindampfung verdickten Abkochung von Malz, schleimigen PsianZen- stoffen und Obst; es hat die ihm angepriesene Heilwirkung nicht und ist übermäßig I1,CUII'g§ ist uns bekannt, dah der genannte Kurpsuscher den Schwindel schon seit mindestens zehn Jahren betreibt. Sollte er nicht mit einem Stratgesetz zu er- reichen fein? — Wie hart in England Erpressungsversuche bestraft werden, zeigt nachstehender Fall: Vor den Schranken be§ ui ßojibon stand vor einiger Zeit ein „Revolver - Litterat" Namens Beniannn Judge, dervor einiaen fahren aus Veranlassung eines Herrn Kenrich wegen Verbreitung obsconer Bücher zu 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt, nach Verlauf von zweiJahren aber wegen seines schwachen Gesundheitszustandes wieder auf freien Fuß gesetzt worden war. Um Beweise gegen den Angeklagten zu erlangen, hatte sich Kenrich zu jener HtaXU eingelafien, ihm auch 4üLstrl. geschickt, um ihm dasur Bucher zu senden, auf Grund deren damals die V-rurtheilung erfolgt-; diese Corl-spondenz NUN hatte der Angeklagte in Händen behalten. Als er NUN freigelassen wurde, ließ er bie betreffenben Briefe sowie auch anbere, welche er von anberen Herren empfangen hatte brücken, unb sanbte nun Herrn Kenrich unb anberen Klienten Probeabbiucke ihrer' Corresponbenz ein, mit ber Drohung, er werde dieselben veröffentlichen, wenn ihm nicht so und so viel Schweigegeld bezahlt wurde- Einige ^rren ließen sich auch wirklich einschüchtern und sandten das verlangte Geld; Herr Seiitld) aber, toet fMrOBriese"hNiek^fÄu^Ä?oy^en^4ff^ (Ltrafgese^bu^e^ enthalten, damit aber nicht durchkam, sondern zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt wurde, wobei der Richter bemerkte, Leute wie der Angeklagte gehörten zu den gefährlichsten Menschen, die es gäbe, denn sie korrumpirten durch ihre Schmutzliteratur nicht allein die Jugend, sondern suchten ihren Opfern auch noch die Ehre abzuschneiden, was nächst einem Morde das Schlimmste sei, was einem Menschen angethan werden könne und daher die schärfste Ahndung verdiene. Belgrad, 9. October. Die Nachricht von einer angeblichen Mission des radikalen Führers Pera Theodorowitfch nach Sofia behufs Verhandlungen wegen einer Personal-Union und Abschluffes eines Bündniffes sind völlig unbegründet. Theodorowitfch reist lediglich als Privatperson. Auch die Zeitungs- Nachricht über die angebliche Demission Garaschanin's und über einen Zwiespalt im Cabinet ist unrichtig. Eingesandt. . Gießen, 11. October. Giebt es in Gießen eine Gesundheitspolizei? Zu dieser Frage wird man veranlaßt, wenn man die Schlammmasse sieht, die an der Ostseite des Hauses Alicen- straße 11 schon seit Wochen und Monaten angehäuft ist und unter Umständen einen herrlichen Nährboden für Bacillen jeder Art abgeben kann. TelrgrapWche Depeschw. Ulw» TorsesKondsnz - Nvrsa«. Eisenach, 10. October. Der deutsche Schriftstellertag, zu welchem bisher gegen 150 Theilnehmer eingetroffen sind, wurde heute Vormittag durch den Secretär Brasch eröffnet. Seitens der Regierung begrüßte die Versammlung Bezirksdirector v. Beust, Seitens der Stadt Oberbürgermeister Eucker. Robert Keil dankte Namens des Vorstandes. Im Verlaufe der Verhandlungen wurde die Fusion des Schriftsteller-Verbandes und Schriftsteller-Vereins einstimmig mit 182 Stimmen beschlossen. Wien, 10. October. Der „Politischen Corresponbenz" wird aus Nustschuk gemeldet: Nachbern General v. Kaulbars eine Deputation von zwölf Anhängern der Partei Zankow's empfangen hatte, erschien bei demselben eine Deputation von 250 Notabeln, dieselbe überreichte eine vier Punkte enthaltende schriftliche Erklärung des Inhalts, daß sie nichts Gemeinsames mit den auf den Ruin Bulgariens hin- arbeitenben Anhängern Zankow's hätten. General Kaulbars sei nicht gerecht gegen bie Negierung, welche patriotisch gesinnt sei unb bte besten Absichten hege. Sie billigten vollständig bie von ber Negierung getroffenen Maßnahmen sowohl betreffs ber Vornahme ber Wahlen wie bezüglich ber Bestrafung ber Verbrecher, ba biefe Maßnahmen verfassungsmäßig unb gesetzlich seien. Die Erklärung bringt ferner bie Gefühle ber Achtung unb Dankbarkeit gegen Nußlanb zum Ausbruck, gleichzeitig wirb aber auch bemerkt, baß bas Volk Vertrauen zur Regentschaft unb bem Ministerium hege. Als General Kaulbars barauf bas Wort nahm unb bei seiner gegen bie Regierung gerichteten Ausführungen auf ben Widerspruch der Deputation stieß, entließ er dieselbe ohne wettere Erörterungen. Meran, 10. October. Die Jubelfeier Merans als Kurort nahm gestern Abend mit der prachtvollen Beleuchtung der Anlagen ber beiden Ufern der Passer unter sehr starker Betheiligung des Publikums ihren Anfang. Um 8 Uhr machte ber Statthalter von Tyrol, Freiherr v. Wibmann, mit ben übrigen Festgästen in Begleitung des Kur- vorstandes einen Runbgang burch die Anlagen. Paris, 10. October. General Uhrich, Commandant von Straßburg während der Belagerung im Jahre 1870, ist gestorben. Marseille, 10. October. Marquis Tseng hat sich gestern zur Rückfahrt nach Peking hier eingeschifft. Loyales. Gießen, 11. October. Am 6. b. Mts. kam in einem Hause ber Grünberger- Aaße ein 50-Markschein aus einer Kommode abhanden. Die Diebin wurde in der Person einer Nähterin, welche zur siagl.Zeit in dem Zimmer beschäftigt war, ermittelt unö verhaftet. Letztere hatte den Schein bereits wechseln lassen, sich davon ein Kleid gekauft und den Nest des Geldes, sowie den Kleiderstoff in der Friedhofs-Anlage äußerst gewandt versteckt. Literarisches. _ mDr* Behaghel: Die deutsche Sprache. (Wissen der Gegenwart 54. Band.) Leipzig: G. Freytag. — Prag: F. Ternpsky. 1886. 231 Setten 8riader Stamm (Markt und Schulftraßen-Gcke) empfehlen: Größte Auswahl eleganter Herren- und Knaben-Garderobe m gediegenster Bearbeitung. Anfertigung nach Maaß von Civilkleidern und Uniformen < Großes Lager in Tuchen, Bukskin und Paletotstoffen von den billigsten bis zu den feinsten Fabrikaten. Neueste Damen- und Kinder-Mäntel, Kleiderstoffe, Seidenzeuge, Sammete, Plüsche. Fertige Wäsche, Leinens Shirting, Ausstattungsartikel, Bettfedern rc. rc. 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Statt besonderer Anzeige machen wir hierdurch Verwandten und Freunden die traurige Mittheilung, daß es Gott gefallen hat, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Hermann Katz Manufactur- n. Modewaarenhandlung. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser innigstgeliebter Vater, Schwiegervater und Großvater Die trauernde Familie Schleuning. Wohnunggverändermrg, Meinen hiesigen sowie auswärtigen Kunden hiermit die Nachricht daß ich von heute an im Hause des Herrn Metzgermeister H. Euler, Mäus- burg, wohne. Familie Jughard. Die Beerdigung findet Dienstag Mittag 3 Uhr vom Sterbe- Robert Haas SelterSweg 18. Wilhelm Krämer und Familie. Eine größere Cigarren- fabrik sucht einen Lehrling mit guter Schulbildung und erbittet fich schriftliche Offerten unter Nr. 7088 an die bei J. Kaan Jr, Kreuz 10. Paulus Gerhard Bäcker, Samstag Mittag 12 Uhr nach längerem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. 7213 Steinbach, den 10. October 1886. Die trauernden Hinterbliebenen. Zuliane Zughard geb. Feeger gestern 3/410 Uhr im Alter von 75 Jahren zu sich zu nehmen. Gießen, Lollar, Frankfurt und Crefeld, den 11. October 1886. Feiertags halber bleibt mein Geschäft Donnerstag den 14. und Freitag den 15. October geschlossen. Wermiethungen. 7181] Gut möbl. Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Wilhelmstraße 3 III._ 7208 Eine Mansarden-Wohnung, vier Zimmer u. Zubehör, sofort zu vermiethen Bahnhofstraße 31. Chr. Haubach. 71951 Möbl. Zimmer, mit schöner Aussicht, auf Wunsch mit Pension, zu Knöpfe und Befatzartikel fämmtlidjc Neuheiten eingetroffen und empfiehlt in großer Auswahl Achtungsvoll Carl Sack) Schuhmacher. NB. Eingang von der Wagengasse. Berlin C. und Spindlersfeld bei Coepenick. Annahme für Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste, sowie für die zahlreichen Blumenspenden , insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Dr. Naumann am Grabe des Verewigten sagen hiermit innigsten Dank. T urn° Verein. Von Dien-tag den 12. d. MtS. ab vertheilen sich die Turnabende für das Winterhalbjahr wie folgt: Dienstag: Aetive Turner und Zöglinge, Freitag: „ „ „ Männerriege, Samstag: Zöglinge und Vorturner. Außerdem findet an demselben Abend die Neueintheilung der Riegen statt und haben sich hierzu alle, die dem Turnzwang unterworfen laut Paragraph 2 der Satzungen, sowie Diejenigen, welche sich überhaupt für das Winterhalbjahr am Turnen betheiligen wollen, einzufinden. Ncdaction: A. Schcyda. - Drua und Verlag der Brühl'schen Drucken ^-v Ghr. Pietsch) in Gicsicm --------"---- Di- b-uti«. 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