0Nl1- Ö078 S 2» gaffe z 5059 icher. r^ u l Ludwig ten ist und ütteljl verleit. ident. Transport- intjemung porlm. rgl Sangen 5045 bk. intag dm Praiss, 5 Personen, Täglich Anfang ir. Phystk, e, Met u. he Rirsem romocbrene, sserflrahlen, Oriana!- intomilnen. Nutz 7o 4* 9 5026 litten der dingungen ten- «taog ' w Tg j^rutö' Mr. ISS Zweites Blatt Sonntag den 11. Juli ISS« Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. M ' «**•» 7- «W* •* M - lu'rTÄÄen2 "»6 ?»ASU Wochen - Uebersicht. GLeßen, 10. Juli. Die „tobte Jahreszeit" macht ihre Rechte, wie im gesellschaftlichen Leben, so auch in der Politik jetzt unverkennbar geltend und die abgelausene Woche bekundete wenigstens in Bezug auf die innerpolitifchen Angelegenheiten den Mangel an erheblicherem Nachrichts-Material in fast auffallender Weise. Von bemerkenswerthen Meldungen ist da einzig und allein diejenige über den Verbleib des bayerischen Ministeriums Lutz auf seinem Posten zu verzeichnen und dies namentlich wegen der Art und Weise, in welcher der Prinz-Regent Luitpold das Entlassungsgesuch des Ministeriums abgelehnt hat. Daß der Prinz-Regent die bisherigen Minister beibehalten würde, darüber herrschte ja -fast allseing Uebereinstimmung, nur daß er dem Cabinet in so offener und für dasselbe so überaus ehrenvoller Art seine Anerkennung für die Wahrnehmung der Jntereffen des Landes ausgesprochen, überraschte einigermaßen — um so glänzender stellt sich deshalb die Rechtfertigung des Cabinets Lutz dar. Kein Fürst hätte seinen Berathern einen eclatanteren Beweis seines vollsten Vertrauens geben können, als dies in dem ablehnenden Antworts-Schreiben des Prinzen Luitpold auf das Entlaffungsgesuch der bisherigen leitenden Persönlichkeiten Bayerns geschehen ist. Man darf wohl überzeugt fein, daß die große Mehrheit des Bayernvolkes dieser Entscheidung des greisen Fürsten, den ein verhängniß- volles Geschick an die Spitze der Regierung berufen hat, aus überzeugtem Herzen zustimmen wird. Eine lebhafte Controverse in der Tagespresse hatte die Ab- lehnung des ReichSzuschuffeS zu der geplanten Berliner nationalen Ausstellung hervorgerufen. Der weitaus überwiegende Theil der Blätter spricht sich zustimmend zu diesem Votum des Bundesrathes aus und billigt vollkommen deffen Beweggründe, die in der Ueberzeugung givseln, daß in weiten Kreisen der deutschen Industrie das Ausstellungs-Unternehmen für jetzt aus keine Sympathien, geschweige denn aus thatkräftige Unterstützung rechnen kann. Bedeutsam ist indessen, daß man in Regierungskreisen, wie sich aus einem bezüglichen Artikel der vsficiösen „Berl. Polü. Rachr." entnehmen läßt, die Hoffnung aus ein schließliches Zustandekommen der Ausstellung nicht aufgegeben hat und man kann nur wünschen, daß sich diese Hoffnung in nicht allzuserner Zeit verwirklichen möge. Wohl selten sind über Reisen eines hervorragenden Diplomaten so widerspruchsvolle Nachrichten verbreitet worden, als es diesmal bezüglich der Sommerrcisen des leitenden Staatsmannes Rußlands, des Herrn v. Giers, der Fall gewesen ist. Zu wiederholten Malen wurde schon die bevorstehende Abreise desselben aus Petersburg gemeldet, ja, dieselbe sollte schon erfolgt fein und Berliner Meldungen besagen sogar, daß Herr v. Giers am Dienstag in Berlin eingetroffen sei und bald nach seiner Ankunft Unterredungen mit ver- •fSiebenen leitenben Persönlichkeiten gehabt habe. Speciell die „Rat.-Zeitung" wußte zu berichten, daß der russische Staatsmann im Central-Hotel abgestiegen sei, gleich darauf sah sich aber das genannte Blatt gezwungen, diese Meldung zu bementiren, mit dem Bemerken, baß Herr v. Giers vorläufig Petersburg noch gar nicht zu verlassen gedenke. Der Minister wirb vielmehr, nach berselben Quelle, feine Sommerreisen erst Enbe Juli antreten, die ihn zunächst nach Fran- zensbab, wo die Familie des Ministers weilte und bann nach Cannes führen werden. Unter diesen Umständen müssen selbstverständlich auch alle Gerüchte, die über eine angeblich bevorstehende Zusammenkunft zwischen dem Fürsten Bismarck und Herrn v. Giers in Umlauf sind, einstweilen als gegenstandslos erscheinen. Auf dem Gebiete der hohen Politik ist es das Vorgehen Rußlands in Batum und die hiermit in Zusammenhang stehende Verletzung des Berliner Vertrages, was aus Mangel an Besserem von den Blättern ziemlich eifrig erörtert wird. Die Aufhebung des Freihafen-Charakters Batumü, wie /sie durch den jüngsten Ukas des Czaren ausgesprochen wird, bedeutet die einfache Streichung von Art. 59 des obigen Vertrages durch Rußland und also eine flagrante Verletzung der Beschlüsse, welche der Berliner Congreß im Jahre 1878 zur Neuordnung der Verhältnisse im Orient gefaßt und in dem Vertrage niedergelegt hat. ES scheint indessen, daß die Mehrzahl der (Kontrahenten die von Rußland kurzweg bekannt gegebene Streichung der Bestimmung, wonach Batum nur als Freihafen im Besitze Rußlands bleiben solle, nicht sonderlich tragisch nimmt. Man findet es ganz erklärlich, baß sich bie russische Regierung tiner lästigen Fessel, welche für sie offenbar Art. 59 bes Berliner Vertrages bedeutet, entledigt, und da wenigstens die continentalen Großmächte kein besonderes Interesse daran haben, ob jener entfernte Handelsplatz an der kleinasiati- fchen Küste des Schwarzen Meeres Freihafen bleibt oder nicht, fo steht auch nicht zu erwarten, daß von dieser Seite nachträgliche Schwierigkeiten gegen das rassische Vorgehen erhoben werden. In England freilich flieht sich eine gereizte Stimmung gegen die Handlungsweise Rußlands kund und bie tonangebende Londoner Presse, voran die „Times", zeigt sich während der Batumer Affaire hoch entrüstet. Das erscheint auch begreiflich, lediglich auf Betrieb des damaligen englischen Premiers, Lord Beaconsfield, setzte der Berliner Congreß die,Bestimmung, daß Batum nur als Freihafen bei Rußland verbleiben solle, fest, und wenn nun letzteres diese Clausel jetzt höchst ungenirt streicht, fo ist das allerdings für England recht fatal. Indessen, man wird sich in London hüten, wegen diffes Zwischenfalles ernstlich mit dem russischen Rivalen anzubinden, dazu hat man ja an der Themse seine guten Gründe und so wird es bei ein paar wässerigen Protesten sein Bewenden haben. Und im Grunde genommen — will man Rußland verargen, daß es sich kaltblütig über eine ihm unbequeme Bestimmung des Berliner Vertrages hinwegsetzt, nachdem schon das kleine Bulgarien den letzteren durch den Philippopeler Staatsstreich ungestraft verletzen durste? Wohl schwerlich, und so wird denn weiter nichts übrig bleiben, als daß eine (Konferenz nachträglich Ja und Amen zu dem russischen Coup sagt. Die Cholera-Epidemie an der Ostküste Italiens scheint ihren Höhepunkt endlich überschritten zu haben. Wenigstens ist in Latiano, dem Hauptseuchenherd, die Zahl der täglichen Erkrankungen an der Cholera, die sich vor Kurzem auf über 100 belief, entschieden zurückgegangen, wenngleich sie noch immer eine hohe ist. Am 7. Juli betrug sie z. B. 70, auch starben in Latiano zu gleicher Zeit 26 Personen an der Cholera; am selben Tage kamen in dem ebenfalls besonders heimgesuchten Francavilla 76 Erkrankungen und 34 Todesfälle an Cholera vor. Außerdem hat die Seuche auch Ortschaften ergriffen, die bis jetzt als cholerafrei galten, so Codigoro und Erchie. — Aus Triest wird gemeldet, daß daselbst vom Dienstag Mittag bis Mittwoch Mittag kein Cholerafall vorgekommen sei. Jenseits ber Vogesen hat man anläßlich des Empfanges aus Tongking heimkehrender Truppenabtheilungen wieder einmal stark im Patriotismus „gemacht". Natürlich spielte bei den verschiedenen Begrüßungsreden auch die Revanche wieder ihre Nolle, wenngleich in dieser Beziehung lange nicht so viel geleistet wurde wie bei früheren Gelegenheiten. Auffälligem eise war bei dem Empfange der Truppen der Kriegsminister Boulanger nicht anwesend, obwohl derselbe doch sonst keinen Anlaß vorübergehen läßt, um seinen bekannten Patriotismus in das gehörige Licht zu setzen. Die türkisch-montenegrinischen Grenzscharmützel sind beendigt. Amtliche Cettinjer Berichte constatiren, daß reguläre türkische Truppen nahe der Grenze vollkommen passive Zuschauer der Kämpfe in Mojcovac blieben und dieser klugen Zurückhaltung ist es wohl auch zu danken, daß die jüngste Kopsabschneiderei zwischen Montenegrinern und Türken keine weiteren Folgen gezeitigt hat. In dem Wahlwettrennen der englischen Parteien haben die Conservativen noch immer die Führung. Von 415 bis Mittwoch Nachmittag bekannten Wahlen entfielen auf jene 218, auf die dissentirenden Liberalen 45, auf bie Anhänger Gladstone'S 108 und auf die Parnelliten 44. Die Conservativen verfügen also bis jetzt über mehr Abgeordnete, als alle drei anderen Parteien zusammengenommen, und speciell den Gladstonianer gegenüber verfügen sie über den ganz bedeutenden Vorsprung von HO Stimmen. In Regierungskreisen beginnt man denn auch, eine eventuelle Niederlage der Anhänger Gladstones ernstlich in Betracht zu ziehen. Die „Daily News" wissen zu melden, daß nächsten Dienstag oder Mittwoch, bis zu welchem Zeitpunkte die Wahlen in der Hauptsache vollzogen sein werden, ein Cabinetsrath stattfinden solle, der über das Verfahren der Regierung gegenüber dem Wahl- ergebniß entscheiden wird. Bezüglich des Vorgehens Rußlands in Batum bemerkt dasselbe Blatt, die Handlungsweise Rußlands sei ein grober Vertrauensbruch. England könne weder zugeben, noch verzeihen, was Rußland gethan; jedoch sei die Einberufung einer Conferenz ober die Ergreifung thätigec Maßnahmen nicht in Aussicht genommen, auch ein regelrechter Protest überflüssig, falls England nicht vorbereitet sei, über bloße Worte hinauf Zugehen. Vermischte-. — Nachstehend geben wir eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten neueren Fälschungen und ihrer Kennzeichen. Falsche Zwanzigmarkstücke sind in Thüringen mehrfach angehalten worden; sie nehmen besonderes Interesse für sich in Anspruch, da sie ausgezeichnet fein in Silber hergesteUt und dann galvanisch vergoldet sind. Zn erkennen sind sie nur durch Wägung, denn entweder sind die Stücke wesentlich dicker oder wesentlich leichter als die echten Stücke. Von falschen Zweimarkstücken sind mehrere Sorten aufgetreten. Die eine trägt das Münzzeichen A und ist unschwer an der unregelmäßigen, theilweise abgegriffenen Aufschrift, sowie am Klange und Gewichtsunterschied zu erkennen. Die andere besteht aus einer Mischung von Blei und Zinn, trägt württembergisches Gepräge mit der Jahreszahl 1876 und hat dumpferen Klang, wie auck größere Weichheit; letztere sollen aus der Schweiz stammen, ebenso eine Sorte falsche Einmarkstücke aus Zinn, theils gegossen, theils gepreßt, mit der Jahreszahl 1875. Falsche Zwanzigpfennigstücke kommen nach wie vor häufig in den Verkehr. Namentlich ist eine gefährliche Sorte aufgetaucht, die aus Neusilber von tadellosem Gepräge besteht. Sie sehen etwas gelblich aus. Von Papiergeldfälschungen ist nichts Neues bekannt geworden; in dieser Beziehung bewährt sich das Pflanzenfaserpapier als vorzüglicher Schutz. Coburg. Ein hier wohnender Italiener kam auf's Standesamt, um sein Aufgebot mit einer Coburgerin zu veranlassen. Er legte zugleich seine Papiere vor. Zum nicht geringen Erstaunen des Standesbeamten stellte sich aber heraus, daß der Jtaliano schon eine lebende Frau in Triest habe. Auf die Frage, wie er denn auf den Gedanken komme, eine zweite Frau zu nehmen, sagte er ganz trocken: „Ja, die andere gilt doch nur für's Ausland." Kopfschüttelnd und betrübt zog er von dannen, als der Standesbeamte erklärte, daß diese rechtliche Anschauung seinerseits nicht getheilt werde und daß es deshalb nichts mit der zweiten Ehe sei. Was mag die arme in Aussicht genommene zweite Gattin für ein Gesicht gemacht haben! - Folgende goldene Regeln für Industrielle giebt ein amerikanisches Blatt: Behandle deine Arbeiter als deine Mitmenschen. - Kaufe für deine Arbeiter gutes Material. — Liefere nur solide Arbeit. — Ueberstürze dich nicht in deinem Gcschafts- eifer und lasse deine Coneurrenten auch leben. — Arbeite nicht über deine Kräfte — Halte auf dein NenouiNiee. — Bezahle deine Schulden aiif's Pünktlichfte. Gieb feine Gefälligkeit Hiros. — Achte daö Talent und fordere nicht, daß sich dasselbe blmdlmgv dem Geldbeutel unterwerfe. — Unterstütze die Talente und du unterstützest die Fortschritte und dich selbst. — Beachte die Fortschritte auf dem Gebiete der Industrie und luche die Vorthelle daraus. — Verliere niemals den Muth, wenn hin und wieder Geschäftsstockungen cintreten, die Welt dreht sich. — Halte deine Geschaftsstunden strengstens inne. — Die besten Geschäftsfreunde sind die, welche Ordnung in ihren Büchern und Finanzen halten. — Habe stets ein Bleistift in der Tasche, um sogleich rechnen zu können. — Vergeude deine Zeit nicht in Wein- und Bierstuben, der Vormittag ist die beste Zeit zur Arbeit; nach dem Essen ist der Mensch ost trage, meide auch deshalb den Mittagsschlaf. - Hüte dich vor unnützen Ausgaben, spare m der Jugend, so darfst du im Alter nicht darben. — Mache dich von deiner Kundichast nicht abhängig. — Lasse dich von deiner Kundschaft nicht treten. — Meide langsame Zahler und Chikaneurs. — Begnüge dich mit einem bescheidenen Nutzen; suche dir stets zahlungsfähige Kundschaft auf und arbeite möglichst nur gegen Baar. — Beim Verborgen deiner Waare resp. Arbeiten siehe auf den Charakter des Kunden, dessen Ehrlichkeit und Tüchtigkeit, und achte und schätze auch den kleinen ordentlichen Kunden. — ^Bestrafter Verleumder.) „Vor Dieben kann man sich schützen, nicht aber vor Verleumdern!" Diesen Ausspruch that am Montag der Vorsitzende der 100. Abteilung des Berliner Schöffengerichts, Amtsrichter Henry, zur Begründung des gegen den der Verleumdung für schuldig erachteten Angeklagten außerordentlich hohen Strafmaßes. Der Makler Moritz Rosenstein aus der Linkstraße hatte sich verschiedenen Personen gegenüber mit der ihm von der Ehefrau eines andern erwiesenen Gunst gebrüstet und wurde nun von dem in seiner Ehre und in seinem häuslichen Frieden schwer gekränkten Ehemann strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Aus der unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattgejundenen Beweisaufnahme hat der Gerichtshof die Ueberzeugung gewonnen, daß die verbreitete Behauptung erfunden ist und deshalb den Angeklagten wegen verleumderischer Beleidigung in drei Fällen zu einer Gesammtstrafe von 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. — Von einer Kellnerin bis zur Löwenbändigerin ist zwar ein ziemlich weiter Weg, aber die viel- und nicht gerade rühmlich genannte Fürstin Pignatelli hat ihn doch unternommen. Der bekanntlich geplanten Verheirathung der Fürstin mit dem Wiener Localbesitzer Bistritzky haben sich solche Schwierigkeiten entgegengestellt, daß die Verlobung seitens der Fürstin rückgängig gemacht wurde. Darauf machte ihr ein Agent den Vorschlag, sie solle Löwenbändigerin werden. Zur Ausübung dieser Beschäftigung, meinte »er Agent, gehöre weiter nichts als ein großes flammendes Auge und Muth. Die Fürstin trat mit einem Menageriebesitzer in Unterhandlung und nimmt bereits Zähmungsversuche mit 7 jungen Löwen vor. — sDie Strümpfe der Königin.) Das in gewissen Hofanekdoten stets eifrige „Deutsche Tagebl." erzählt: Die Königin von Italien forderte vor Kurzem ein ihrer Huld empfohlenes kleines Mädchen auf, ihr zum Geburtstage ein Paar seidene Strümpfe zu stricken und gab ihm zum Ankäufe des Materials 20 Lire. Die Königin dachte nicht mehr an diesen Auftrag, aber zum Geburtstage kamen pünktlich die hübsch gearbeiteten Strümpfe mit einem herzlichen Glückwünsche an. In Erwiderung schickte Königin Margaretha ihrer kleinen Freundin ebenfalls ein Paar Strümpfe, den einen mit Lire, den anderen mit Bonbons gefüllt nebst einem Briefchen: „Schreibe mir doch, liebes Kind, welcher Strumpf Dir am besten gefallen hat". Am nächsten Tage kam schon die Antwort: „Liebe Frau Königin! Wegen beider Strümpfe habe ich viel weinen müssen. Den mit dem Gelbe nahm mein Vater, den mit den Bonbons mein Bruder!" — Betreffs der verunglückten Alpentouristen, Markgrafen Pallavicini und Herrn Crommelin, liegen folgende Nachrichten aus Lienz vom 5. Juli vor: Die Aufregung im ganzen Pusterthale wegen der Katastrophe auf dem Großglockner ist ungeheuer. Alles wird aufgeboten, um die Vermißten, aufzusinden; alle Führer des Glocknergebiets sind thätig. Circa dreißig Arbeiter arbeiten seit 36 Stunden an der Lawine südlich der Glocknerwand, bis wohin die Fußspuren führten, an den Ausgrabungen, bis zur Stunde ohne Erfolg. Von der Alpensection Pinzgau wurden nach Bekanntwerden des eventuellen Unglucksfalles sofort Bergführer als Boten durch das Kapruner Thal und durch Fehrleiten zum Glocknerhaus bis zur Unglücksstätte mit dem Auftrage und der Vollmacht entsendet, alles Mögliche zu veranlassen und aufzubieten, was ihnen im Interesse der Auffindung als geboten erscheint. Der Bürgermeister von Lienz, Herr Rohracher, sowie der Bezirkshauprmann, betheiligen sich an der Durchsuchung des Gebietes. Gestern Abend ist der Präsident des Alpenclubs „Oesterreich", Meurer, aus Wien emgetroffen, um die Nachforschungen zu organisiren. Es ist nunmehr mit Bestimmtheit anzunehmen, daß die Vermißten am Glocknerabhang von einer Lawine überrascht und verschüttet wurden. Da in den letzten Tagen viele Lawinen niedergegangen sind, so ist die Auffindung der Vermißten sehr erschwert. Tür die jetzt in Kals weilenden Eltern des Markgrafen, sowie für die ^Familien der vermißten Führer gibt sich allenthalben die tiefste Theilnahme kund. Der eine von den vermißten Führern, Rangetiner, mar der beste Glocknerführer; er galt als un< gemein verläßlich, vorsichtig und ortskundig. — Markgraf Pallavicini soll sich in Kals noch geäußert haben: „Wir führen eine Tour aus, die verzweifelt ist." Wie man dort weiter erzählt, sollen die Touristen auf Ehrenwort versprochen haben, am Sonntag, 27. Juni, wieder zurück zu fein. Rangetiner soll nie so ungern fortgegangen fein wie diesmal. — sDaran liegt's!) Sie: „Sieb' mal, Eduard, wie einträchtig die Störche euj dem Dachfirst bei einander wohnen! Daran könntest Du Dir ein Beispiel nehmen. Er: „Ja, die Störchin braucht auch nicht alle Mor.at em neues Kleids Literarische-. — sOdenwaldführer von Dr. Windhaus.) Im Verlage von Arnold B ergstraß er ist eine neue und verbesserte Auflage des Führers durch den Odenwald und die Bergstraße von vr. Wind Haus erschienen. Derselbe ist im Auftrag des Odenwaldclubs bearbeitet und es ist diese neue Auflage keineswegs eine sogenannte Titelauflage, sondern vollständig neu bearbeitet und mit neuen Karten versehen. Insbesondere ist statt der früheren Detailkarten eine einzige, das Gesammtgebiet des Odenwalds umfassende, sehr brauchbare Karte gesetzt und die Zahl der Routenpläne um drei vermehrt. Der Text zeigt zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen Der Preis von 2 Mark ist.für das sehr elegant ausgestattete Buch ein außerordentlich billiger. — In unserer Zeit der colonialen Ausdehnung ist jede Erscheinung in der Literatur hochwillkommen, welche eine Klärung unserer Anschauungen von Land und Leuten der Colonialgebiete anstrebt, und mit um so größerer Freude begrüßen wir em Werk, je vollständiger es diese Aufgabe nach jeder Richtung hin zu lösen verspricht. Wie ausgiebig aber eine derartige Schilderung auch immer sein möge, wie sorgsam sie auch auf die geographischen, geologischen und klimatischen Verhältnisse des Landes, auf körperliches, geistiges und wirthschaftliches Leben, auf Geschichte und ethnographische Beziehungen seiner Bewohner eingehen möge: sie wird doch immer nur Bruchstücke liefern können, wenn sie nicht von dem höheren Gesichtspunkt des allgemeinen Volkcr-- gcdankens ausgeht, als dessen natürliche Ausstrahlung jede Lebensäußerung jedes Volkes- zu betrachten ist. Um diesen hohen Gesichtspunkt, diese Erkenntniß des großen Zusammenhangs aller Rassen und Volker innezuhaben, gehört aber mehr als genaue Bekanntschaft mit diesem und jenem Land und seinen Bewohnern; es ist dazu vielmehr ein umfassendes Wissen des ganzen Seins und Lebens aller Länder und Völker des Erdballes erforderlich, denn erst aus der klaren Erkenntniß des Ganzen kann das- richtige Verständniß der Theile hervorgehen. Kein Wunder, daß es der Werke, welche, dergestalt Wahrheit und Licht über das Völkerleben verbreiten, nur einige wenige gibt, und geradezu ein Ereigniß ist es, wenn sich den vorhandenen ein neues zugesellt.. Dies nun ist vor Kurzem geschehen, indem das Bibliographische Institut in Leipzig den ersten Band einer Völkerkunde (als ersten Theil einer allgemeinen Naturkunde*) erscheinen ließ, die in Inhalt, Form und Ausstattung weit über ähnliches Bestehendes emporragt. Der Feder des geistvollen Münchener Ethnographen Professor Dr. Friedrich Ratzel entstammend, schildert der erste Band die Naturvölker Afrikas und ist darum das rechte Buch zur rechten Zeit, da ja Afrika im Vordergrund des Tagesinteresses steht. Es würde uns zu weit führen, wenn wir die erstaunlich umfassenden Kenntnisse, die formgewandte Diction, die lebendige Auffassung, die anschauliche und gemeinverständliche Darstellung, die interessanten Beziehungsnachweise 2c. des genialen Verfassers in's Einzelne verfolgen wollten; es genüge, diese hervorragenden Eigenschaften, des Buches zu cenftatiren und im Uebrigen darauf hinzuweisen, daß sich alle die Schilderungen der einzelnen Volkergruppen durch Betonung der Beziehungen und Uebergänge zu einer großen harmonischen Gesammtheit zusammenfügen, in welcher sich wiederum jeder Theil aus dem Ganzen erklärt. Dem Werthe des Textes entsprechend, ist die illustrative Ausstattung des Werkes eine glänzende. Mit offenbar ungemein großem Aufwand hat es die Verlagsanstalt unternommen, das beste authentische Material, seien es Original-Photographien, -Zeichnungen, -Aquarelle der Reisenden und Forscher oder Waffen, Geräthe, Schmucke 2c. aus den bedeutendsten Museen und Privatsammlungen, von Künstlerhand wiedergeben zu lassen, und so ist ein bildlicher Apparat entstanden, der, im ersten Band nicht weniger als nahezu 500 vorzügliche Holzschnitte, 10 Aquarelltafeln und 2 Karten umfassend, dem Buch nicht allein zur höchsten Zierde gereicht, sondern auch an und für sich eine in ihrer Vollständigkeit außerordentlich werthvolle Jllustrirung des afrikanischen Völkerlebens bildet. Als nicht unwesentlich sei dazu bemerkt, daß gleichzeitig als Garantie für die Echtheit des Gebotenen eine jede Abbildung mit Angabe der Provenienz des Originals versehen ist, wie ja auch der Verfasser im Text seine Gewährsmänner stets namhaft gemacht hat. Druck und Papier sind von der bekannten Vortrefflichkeit, die dem Verlag des Bibliographischen Instituts eigen ist, und der Preis des gebundenen Bandes beträgt nur 16 Jt Dr M *) Allgemeine Naturkunde. Mit über 3000 Abbildungen im Tert 20 Karten und über 120 Aquarelltafeln. (Völkerkunde", 3 Bände — „Erdgeschichte"' 2 Bände - „Der Mensch", 2 Bände - „Pflanzenleben", 2 Bände.) 9 Bände in' Saffian gebunden L 16 Mark. Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig. Allgemeiner Anzeiger. Submission. Die zur Reparatur der Kirche zu Kirchberg erforderlichen Arbeiten sollen im Wege schriftlicher Submission vergeben werden: veranschl.zu Maurerarbeiten 280,— J4 Schreinerarbeiten 659,40 „ Glaserarbeiten 75,— „ Weißbinderarbeiten 611,50 „ Voranschlag und Bedingungen liegen auf der Großherzogl. Bürgermeisterei Ruttershausen zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten verschloffen und mit entsprechender Aufschrift bis Dienstag den 13. I. MtS., Mittags 1 Uhr, einzureichen find. Gießen, am 7. IM 1886. Senßfelder, 4989 Bezirks-Bauaufseher. Dienstag den 13. I. MtS., Mittags 2 Uhr, sollen auf der Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden: veranschl. zu Maurerarbeiten 71,50 JL Schreinerarbeiten 22,30 „ Weißbinderarbeiten 75,65 Gießen, am 7. Juli 1886. Senßfelder, ■4988 Bezirks-Bauausseher. Grösstes Lager engl. Tüll- ardinen. zu auffallend billigen Preisen. Rouleaus- ►tofie jeglicher Art und Preislagen. 2632 ■■ Anfertigung jeder DeeoratiouSarbeit. — VN. Bruck, Schloßgaffe und KanMberg 16. Madeira u. Pajarete 2.— Verkaufsstellen: Gebr. Adami, Mäusburg 14. i Ferd. Drebes, Marktplatz 21. | Conditor H. Kinkel, Marktstr. 32. 3. Atzvach, Grünbergerstraße 10. 1.30 1.40 1.50 1.50 2.— Sherry u. Montilla . Malaga u. Madeira, alten Moskatel u. Alicante Lacrima-Christi . . Friedrich Leo, Seltersweg 71. Auf Burg Gleiberg sind die Weine im Glas zu haben. 5—6 Stemhauer sofort gesucht von „ 2— „ 2.50 „ 2.50 „ 2.50 2548 Friede. Leo, Gör. 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Auch in voriger Woche hat Herr Cleveland 51 von ihm beanstandete Vorschläge an den Congreß zurückgesandt, und zwar 13 an den Senat und 38 an das Haus. Bei 49 dieser Gesetze handelt es sich um Bewilligung von Pensionen und bei den anderen beiden um eine solche für den Bau von Regierungsgebäuden in westlichen Städten. In einer • seiner Vetobotschaften erklärte der Präsident, er sei es müde, das Verschenken öffentlicher Gelder an Personen zu billigen, welche seiner Ansicht nach, trotz der scheinbaren Genehmigung des Congresses, keinen Anspruch darauf hätten. Betreffs des Ausdrucks „scheinbare Genehmigung des Congresses" meint der Präsident, er habe denselben absichtlich gewählt, weil er wisse, daß ein großer Theil dieser Gesetze niemals einer Mehrzahl der Mitglieder in beiden Häusern des Congresses unterbreitet, sondern nur in nominellen Sitzungen angenommen würden, in welchen nur eine geringere Anzahl von Mitgliedern anwesend zu sein pflegten, weßhalb er es für seine Pflicht gehalten habe, viele dieser ihm zur Unterschrift übermittelten Vorschläge zu beanstanden. Dagegen habe er anderen derartigen Gesetzen zugestimmt, von dem Grundsätze ausgehend, daß jeder Zweifel dem zur Berücksichtigung Vorgeschlagenen zugute kommen müsse. Er könne sich nicht der Ansicht entschlagen, daß das für Ruhegehälter bewilligte öffentliche Geld den Soldatenfonds bilde, welcher nur zur Schadloshaltung Derjenigen verwandt werden sollte, welche sich bei der Vertheidigung der Union und im Dienste der Nation ausgezeichnet hätten und wirklich der Unterstützung werth seien. Die Gewährung von Pensionen sei gewissermaßen eine heilige Sache, roeldje jeden Mißbrauch ausschließen sollte. Eine Mißachtung dieses Grundsatzes sei eine Rücksichtslosigkeit gegen den verkrüppelten und verwundeten Soldaten, welcher durch gerechte Anerkennung seiner Ansprüche seitens der Regierung geehrt werde. 11 —.....■■■.....«ii»...................... mwn Verwischte-. Dutenhofen, 8. Juli. In der Lahn oberhalb unseres Ortes wurde gestern der 30jährige Ackerer Johannes Müller von hier als Leiche aufgefunden. Der Mann hatte gefischt und dabei den Fluß durchschreiten wollen, wahrscheinlich ist er bei dieser Gelegenheit in eine tiefe Stelle gerathen und ertrunken. Germersheim, 4. Juli. Das heuU Nacht an dem Vorwerk Deroy dahier stattgehabte Festungsmanöver sollte leider nicht ohne Unfall vorübergehen. Ein auf Vorposten ausgestellter Ersatzreservist rief einem ihm entgegenkommenden Soldaten wiederholt sein „Halt, wer da'." entgegen und als dieser auf den dritten Ruf, bei welchem beide sich hart gegenüberstanden, nicht antwortete, schoß der Posten und der Papierpfropfen drang dem Soldaten bis auf die Lunge ein. Der Verletzte kam sofort iu's Militärlazareth und soll dort hoffnungslos darniederliegen. Worms, 6. Juli. [Mittelrheinisches Turnfest.] Die Hallenbauten für das mittelrheinische Turnfest auf der Kieselswiese schreiten rasch ihrer Vollendung entgegen. Auch hören wir, daß der Vertrag mit einer Gesellschaft wegen Einrichtung electrischer Beleuchtung auf dein Festplatze dieser Tage perfect geworden ist. Die Firma, welche die Beleuchtung in den Hallen und auf dem Festplatze einrichten wird, ist das Geschäft von C. Buchner in Wiesbaden. Die Festhallenwirthschaft wurde an Herrn Engbrock, Gastwirth zum „Roseneck" in Mainz, vergeben. Sempach, 5. Juli. Die Feier des 500. Gedenktages der Schlacht bei Sempach nahm heute, vom herrlichsten Wetter begünstigt, einen schönen Verlauf. Schon seit 3 Uhr Morgens wurden in der Capelle auf dem Schlachtfelde Messen gelesen. Um 9 Uhr fand in Anwesenheit von Repräsentanten der Behörden der 22 Cantone die Festpredigt statt, welcher die Rede eines Vertreters des Cantons Luzern und hierauf die Antwort des Präsidenten der schweizerischen Eidgenossenschaft folgten. Die Menge, welche an der Feier theilnahm, wurde immer größer und wurde schließlich auf beinahe 20,000 beziffert. Das Hauptinteresse concentrirte sich auf das Volksspiel, welches von 450 Personen, in 7 Gruppen eingetheilt, zur Erinnerung an die Schlacht bei Sempach im Jahre 1386 auf dem Schlachtfelde ausgeführt wurde. Die Aufführung gelang vollständig. Nach dem Ende der Aufführung des Volksschauspteles auf dem Schlachtfelde kehrten die Krieger, die an der Aufführung theilgenommen, nach Luzern zurück. Sodann bewegte sich der Zug in den Straßen Luzerns, die von bengalischem Feuer erglänzten. Nachher fand ein großartiges diachtfest statt. Die Seeufer waren glänzend beleuchtet und auf allen Bergen brannten Frendenfeuer, die einen prächtigen Anblick gewährten. — [®in interessanter Steckbriefs Als der König Jerome im Jahre 1813 seine Residenzstadt Kassel für immer verlassen, brachte die dortige Zeitung folgendes Inserat: „Steckbrief hinter Hieronymus. Demnach der in untenstehendem Signalement näher beschriebene Kaufmannsdiener Hieronymus, welcher sich einige Jahre als Verwalter in Geschäften seines älteren Bruders in hiesiger Kurfürstlicher Residenzstadt Kassel aufgehalten, sich mehrerer Verbrechen schuldig gemacht, indem er sich nicht allein gegen die geheiligte Person unseres geliebten Kurfürsten und andere regierende Häupter auf das Gröblichste vergangen, vielfältige Räubereien und Mordthaten verübt, falsch Geld geprägt und in Umlauf gebracht, sehr große bedeutende Summen unterschlagen und verschwendet, unzählige Schulden gemacht und die meisten der hiesigen und auswärtigen Einwdhner schändlich betrogen, sondern außerdem noch durch eine höchst ruchlose Lebensart männiglich ein böses Beispiel gegeben hat, nach in Leipzig ausgebrochenen großen Bankerott seines vorhin erwähnten älteren Bruders, und ehe derselbe zur gefänglichen Haft hat gebracht werden können, heimlich von hier entwichen, an der Habhaftwerdung dieses höchst gefährlichen Menschen aber, welcher wahrscheinlich jetzt flüchtig umherirrt, sehr gelegen ist, so werden alle Ortsobrigkeiten und Jedermann hiedurch geziemend gebeten und aufgefordert, auf denselben ein wachsames Auge zu haben, ihn im Betretungsfalle sofort, wo sie ihn finden, ohne Weiteres zu arretiren, geschlossen und unter Bedeckung anhero zu liefern; und werden Demjenigen, der ihn entdeckt und dazu behilflich ist, daß er, Anderen zum abschreckenden Beispiel, zur wohlverdienten Strafe gebracht werde, hiermit von uns, um damit gänzlich aufzuräumen, eine Belohnung von 10,000 Stück Centimen versprochen und zugesichert! So geschehen zu Kassel, den 30. October 1813. Die sämmtliche Bürgerschaft. — Signalement des entsprungenen Jnkulpaten: Hieronymus, 29 Jahre alt, kleiner Statur, elenden Körperbaues, entnervt und kraftlos, blassen, gelblichen Angesichts, triefenden, hohlliegenden Augen, schüchternen Blickes, mittlerer Nase und spitzen, hervorragenden Kinnes, ist besonders an seiner undeutlichen, schnarrenden Aussprache kenntlich. Bei seiner Entweichung trug er einen weißen, abgetragenen, mit Litzen und goldenen Tressen besetzten Rock mit blauen Aufschlägen und Kragen, kurze, weiße, tuchene Weste und bocklederne Hosen. Ferner hatte er einen alten, großen, dreieckigen Hut auf und trug neue, vorgeschuhte Stiefel mit schmutzigen, gelben Klappen, welche unten stark mit Kreuzspinnen beschlagen waren. — [Der Sonntagsreiter.] „Aber, Herr v. Meier, Sie wollten doch die Allee links hinauf reiten und nun reiten Sie doch rechts." — „Mein Gaul will durchaus rechts und ich werde mich doch mit dem dummen Vieh nicht in einen Streit einlassen." Allgemeiner Anzeiger-. Aeilgeöole-.res. 4974 Ein viersitziges Comptoirpult mit eine Decimalwaage, ein ca. 2 Ohm haltender kupferner Kessel, eine Farbmühle, mehrere Arbeitstische, Reale u. Lattengestelle eine eiserne Saug- n» Druckpumpe, sind billig zu verkaufen. _______Sonnenstraße 2. Hochfeinen Zwetscheichonig empfiehlt 3638 C. Roth, am Lindenplatz. Wasserdichte Pferdedecken, Wagen- und Waggondeckki mit Firma, zu Fabrikpreisen. Louis Wittich II., 3779 ,___________11 Neustadt 11.______ PolstsrmöbeL Ztuhle, Spiegel, Betivorlagen, Rouieaux, Wachs-Lebertuche empfiehl 511 W. Kntzs-SrAd, ..... Tapezier, Kaplans üue 27. hteiit-Gummiwäsdie empfiehlt 2014 lieh« Riibsaineii, __Mäusburg 16. 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