1886 Nr. 86 «rei» vierteljährlich 2 Mari LV Pf. ^***$flk Arch Me Post bezogen vierteljährlich 2 SRcn >V Erscheint IL-ttch «tt »nähme M «O«tB-S Btfcectmt Schnkstraße 7. jenen können Kost und Betr e sfend: ,.bJ6L t SZL ** ««er» Uit Gr 12. ießener Anzeiger Amts- und AnzeigeblaN für den Kreis Metzen. Erstes Blatt. Sonntag bell. April W5 Ltt 6l‘ [005 Seichen, das; es mit dieser Behörde vorbei sei. Aus den fahrenden Zugen seren niemals Wagen gepfändet morden, sondern nur solche, dtt sich längere Zeit auden Stationen aufhielten. Diese Frage läßt sich nur rn Gememschaft nut der ganzen bemerk, einer «-nßerung des Vor- redners aeaenüber das; der deutsche Eisenbahnverkehr darunter leide, wenn die ofter- reichischen Bahnen ihre Wagen nicht gern nach Deutschland senden und Deutschland umgehen. empfehlen die Annahme im Interesse des Eisenbabnverkelirs.' Das Haus beschloß dem Anträge der Kommission entsprechend. Es folgte die dritte Berathung des Unfallversicherungsgesetzes für die k°rMn°r°ldiscu,si°n aus, daß zu den Interessen, j,ic in der Kranken- und Unsalluersicherung bisher zum Ausdruck gekommen Neu. w Äschen 20. ««tunboKtn ^Bierbrauerei. BMäi ver- ____Neustadt 15, ^.Bismarckstratze, Mure sehr ■ Näheres zu erfr. W 11,3. Stock, lF Zimier, nach 4 M Kost, zu ver- _ tiudwigsplatz 4. vergehende mobiitTe je Zumuer, zu rer- ckMatze 14,1,. Et, Mr zu vermiethen. trotze 31, parterre, t ongrenz. Stube ist zu vermiethen. ttergaste 5, II. Et. ° Hießen, am 9. Aprll 1886. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 27. April Hl, den Bau und bie treffend, hier insbesondere die Unterhaltung rc. dein dem Zuge von Staatsstraßen lieg - * Das Großherzoglich Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Beltershain, (berstadt, Gettshauftn. Greßen^ ^ßew Hungen, Inheiden, Keffelbach, Klein-Linden, Lang-Göns, Lanjsdorf, ^ich, Ltndenstruth, Lo , , - * Beifingen, Nonnenrotb, Ober-Hörgern, Neiskirche, Röthges, Ruttershausen, Steinbach und Utphe. Das in obigem Betreff unterm 19. v. M. erlassene Ausschreiben Groß. Ministeriums der Finanzen, Abt)erung fu < Kreisbauämter theilen wir Ihnen nachstehend zu geeigneter Kenntnisnahme mit. Dr. Bseknanu. Aus Veranlassung von Zweifeln, welche über Auslegung des rubr. Gertzes entstanden sind, wird in Bezug aus die Staatsstraßen gelegenen Ortsdurchfahrten auf Grund der zwischen Großherzoglichm Ministerium des Innern und der 3 f 3 der Finanzen geführten Verhandlungen mit Ermächtigung des Letzteren hiermit ds Nachstehende bestimmt : lRossonnflaster aevssasterten Fuß- 1) Nach Artikel 4 pos. 1 des Gesetzes vom 27. April 1881 sind die Men der Unterhaltung und Erneuerung von WpW 6 U WÄÄ.’SÄ'Ä’ÄÄ»« U !-- c." .«”»*•) M‘ Fällen Anwendung, in welchen die Pflasteranlagen zur Zeit des Inkrafttretens jeies Gesetzes etwa erneuerungs- od P . l uothwendig wird, deren 3) Der Staat erscheint nur dann zur Wiederherstellung von Pflasteranlügen verpflichtet, wenn dieselbe durch solche Arbeiten uoigwen y Kosten vom Staate zu tragen stnd. i „ . r\„faill,rj.fnhrtpn im stuae der Staatsstraßen ge- 4) Die Großherzoglichen Kreisbauämter haben auch fernerhin die Aufsicht über die innerhalb der Ortsdurchsh ^8^ ordnungsmäßigen Zu« legenen Pflasteranlagen in technischer Beziehung zu führen. Es erwächst denselb-.n hieraus, die Verpflichtung, M ^sMichkeiten evcnt. durch Verstand dieser Anlagen in geeigneter Weise Sorge zu tragen und säumige Gemeinden zur Erfüllung ihrer diesbezüglich mittlung der zuständigen Verwaltungsbehörde, zu veranlassen. ii»iorbaltunas-Arbeiten welche bei Reparaturen und 5) Die Kosten für alle in Artikel 4 pos. 1 des mehrerwähnten Gesetzes nicht genannten ^rMung , , w ) £ eines privat- Erneuerungen in den Ortsdurchfahrten erforderlich werden, hat nach Artikel 4 PZ, 2 der Staat zu tragen, sofern diese Verpflichlung 9 rWnÄÄÄ s°mmt deren Stauung; W uno Futter-Mauern; Schutzgeländer; Banmpflanzungen, Brücken, Kanäle und Dohlen sammt deren Zubehör, als SchUtzsteme' EmMgitt-r rc. Materialbeschaffung fernerhin dem Staate zur Last. durch solche Neuanlagen die allgemeinen Straßen^ der für den Neubau gütigen gesetzlichen Bestimmungen Großherzoglichm Ministeriums der FinanzenentwederSa^ b-riebunasweise vom 30. October 1860, Herstellung und Unterhaltung der int Zuge der säsäss aÄ-ÄÄ"«-** --- * «'“*• ■—* Ä1 BiMg unb ebl „ v,,Äu-«ch,I» smd d-, -X«—-« d« >- ««-- >- ---Da- Satan« «nf S<». «»d S.tlene.nMflM« l« d-, M- d-, SW Wen. Bekanntmachung. sinttt öta ul') Mi« 2182 tBlödner^ fratb- d- Bl. ___ • Anzeigm. Imi furehtet betroffen wurde, oder chvindel, Lähmungen, an krankhaften Nenen« le die Broschüre „Ueber wg u. Heilung“. 3. Anfl., . Landw.-Bataillonsarzt n in Vilshofen, Bayern o, beziehen. 227 amlscandidat wünscht n Mhhülfesttmren Reichstag. E. K. Berlin, 9. April 1886. Zur Berathun- stand in zweiter Lesung der Gesetzentwurf betrcn'elw^e Unzulässigkeit der Pfändung von Eisenbahnbetrlebomrtte . 5em Eommissionsantrage soll die Pfändung ausgeschlossen "^^ense tigkeit vcr- der inländischen Bahnen, für tue auslandilchen nur dann, wenn Tegenie s bUlßt Ä'bg. v. Strombeck (ksv.) giebt zur^Erwägunganheim, ob man nicht außer den Fahrbetriebsmitteln auch andere Gerathe für den Betrieb unter das C 3 mUjl'e' Abg. Schrader (dfr.) bestreitet das Bedürfniß-für dieses Gesetz.^ ^Zwar sei dies von Bayern und Sachten behauptet, aber man habe ) ^i ein Les Reichseisenbahnamts gefordert, welches doch darnit befaßt fern mußte, LAS ba§ rW »®- f’wlt"" AuShull^ 4 * w*“säS-J S 8S WÄ£ Ä Stadtthelle in steigendem Maße zu einer grEichm Wobnunaen mit einem penetranten, widerwärtigen Gestank. Wer seine Wohnräume nicht wälzen fich nach der Stadt^und erfüllen st»n nlang StraßenfZungen^nm^^p ^en, eine höchst störende B°- verpestet haben will, mutz die Fenster geschlossen^halten, w s ch M stichhaltig, da durch Unterarbeiten der unverbrannten Cresceutien SÄ ÄÄä* XWÄW» »S— -»«— » **■" - Sli * °-“m •* "f ®™i ***** * S Lk -* """" __ i°oh.,m i«,»»-««,.i w* >«*'“*•1 1 "’**■1 *“'*■ 1 Sack mit Waschleine, 1 Pack Kleider. «nlirnamt Gieüen Gießen, am 10. April 1886. Großh-rzoglch-^P°ür-^mt Gießen. E r* seien, in diesem Entwürfe noch die partikularistischen Interessen treten. Ein Gegenüberstellen der Organisation der Unternehmer einer Organisation der Arbeiter sei noth- wendig; das sei in der Vorlage aber nicht der Fall. Dieser Fehler ist so bedeutend, daß Niemand den Socialdemokraten einen Vorwurf daraus machen könne, wenn sie gegen das Gesetz stimmen. Zn der Specialdiscussion werden die einzelnen Paragraphen des Gesetzes nach Len Beschlüssen der zweiten Lesung genehmigt, mit Ausnahme einiger redaclioneller Amendements. Der Gesetzentwurf, betreffend den Anspruch des Statthalters in Elsaß- Lothringen auf Gewährung von Pension und Wartegeld wurde ohne Debatte in erster und zweiter Berathung erledigt. Es folgen Wahlprüfungen. Die Wahlen der Abgg. Dr. Hahrmann, Dr. Frege und v. Maltzahn- Gültz, ebenso diejenige des Abg. v. Wurmb, die indessen zu längerer Discussion über die Wahlfreiheit und Wahlbeeinflussungen Anlaß gab. Abg. v. Köller (ksv.) zog sich für einen Angriff auf die Wahlprüfungscommission einen Ordnungsruf des Präsidenten zu. Die Wahlen der Abgeordneten v. Puttkamer-Plauth und v. Funke wurden beanstandet und des Weiteren beschlossen, über einige bei der Wahl vorgekommenen Unregelmäßgkeiten Erhebungen anzustellen. Nächste Sitzung Samstag. Kleinere Vorlagen, Rechtspflege in den Schutz- gebieten, Antrag Graf Moltke: Militärpension, Antrag Ausfeld: Zolltarif. TrlegraMchr Depeschen. Wolff'S teregr» «orres-ondenr'BvreLrr. Berlin, 9. April. Das Abgeordnetenhaus verwies den Gesetzentwurf über die Eommunalbesteuerung der Officiere an eine 21gliederige Commission. Huer.e, Cuny, Oerhen, Rauchhaupt und Schreiber hatten sich wesentlich in einem der Vorlage günstigen Sinne ausgesprochen. Langerhans und Hänel verlangten die vollständige Gleichstellung der Officiere mit den Beamten. Der Kriegsminister betonte die Com- petenz des Landtags zur Regelung der eigentlichen Steuersrage. Tie Behauptung, die Officiere nähmen an allen Einrichtungen der Commune Theil, sei unbegründet und überschreite die Grenzen des Bedürfnisses und der Billigkeit. Der Vergleich der Officiere mit den Beamten sei unzutreffend. Die Officiere würden nicht, wie die Beamten, bei Versetzungen um ihre Wünsche befragt. Eine persönliche Meinung zu haben, sei den Officieren unbenommen, Vorlagen der Negierung des Königs gegenüber hätten die Officiere aber sich mit ihren Meinungsäußerungen der größten Vorsicht befleißigen müssen. Es handle sich bei der Vorlage um Beseitigung eines zu Recht bestehenden Privilegs; man müsse dabei mit der größten Schonung verfahren. Das Haus erledigte sodann Rechnungsberichte und nahm in zweiter Lesung die Vorlage über die Errichtung letztwilliger Verfügungen im Bezirke des Oberlandesgerichts Frankfurt a. M. an. Montag Interpellationen. Pari«, 9. April. Hier eingegangenen Mittheilungen zufolge ist der Unterpräsekt des Jsdre- Departements, Latour-Dupin, welcher sich nach Lacombe begeber hatte, um dort eine Kapelle im Privatbesitze schließen zu lassen, mit Steinwürfen uni Revolverschussen empfangen worden. ES kam zu einem Zusammenstoß, in welchen drei Gensdarmen verwundet und eine Frau getödtet wurde. — An der belgischen Grenze wurden mehrere Ballen revolutionärer Prokla mattonen an die Strikenden von Tecazeville mit Beschlag belegt. r — Ueber den Zusammenstoß in Lacombe wird weiter gemeldet: Der Präfekt hatte die Schließung der Kapelle anbefohlen, der dortige Fadrikdircctor mit einigen Einwohnern, namentlich em Haufen von Arbeiterinnen, suchten die Polizei an der Schließung zu hindern. Dabei fielen mehrere Reoolverschüsse und es wurden eine Frau getödtet und sechs andere verivundet. London, 9. April. Die Gladstone'sche irische Bill enthält folgende Bestimmungen: Die erste Abtheilung des irischen Parlaments wird aus den jetzigen 28 Ke- präsentatlv-Peers und aus 75 von der Bevölkerung nach dem neuen Wahlmodus zu wählenden Vertretern, die zweite aus 103 nnrf) dem iekiaen WnlUaekk i- »ap—•• Vertretern bestehen. Beide Klassen sollen zusammen sitzen und berathen, aber getrennte Abstimmung verlangen können. Das irische Parlament kann keine besondere Kirche zur Staatskirche machen oder dotiren, es hat keine Jurisdiktion in Fragen, welche den Handel, die Schifffahrt, die Münze und den Notenumlauf betreffen. Die Frage wegen der Postverwaltung bleibt offen. Der Vicekönig soll kein Parteimann, darf aber Katholik sein. Die Richter werden von der irischen Negierung ernannt, die Polizei bleibt vorläufig unter englischer Controle, der Beitrag Irlands zu den Neichslasten wird auf V15 reducirt, zu den Kriegskosten trägt Irland nichts bei. — Die Rede Gladstone's dauerte 3V: Stunden. Parnell erklärte, die Bill sei im Allgemeinen befriedigend, bedürfe aber einiger Abänderungen. Die Debatte über die Bill wurde auf heute vertagt. — Die behufs Ausführung der internationalen Berner Convention eingebrachte Bill über das Autorenrecht wurde in zweiter Lesung genehmigt. — Mit Ausnahme der „Daily News" urtheilen die Morgenblätter sehr ungünstig über Gladstone's Vorschläge. Die meisten glauben, der Plan verwandle Irland in eine Colonie wie Canada und müsse die Zerstückelung deS Reiches herbeiführen. Die „Times" bezweifelt, ob die britische Nation vorbereitet sei, Irland eine unabhängige und politische Existenz zu geben. Das Unterhaus werde voraussichtlich in zweiter Lesung die Bill ablehnen und wenn dies nicht geschehe, könne sie unmöglich die Einzel- berathung überleben. „Morning Post", „Daily Telegraph" und „Standard" äußern fich in ähnlichem Sinne. Nur „Daily News" billigen den Plan und warnen die Tories und Wighs vor einer einfachen Verwerfung desselben; wer Gladstone's Plan vernichte, müsse einen besseren schaffen oder die Verantwortung für die Folgen übernehmen. London, 9. April. Unterhaus. Bryce erklärte, er habe noch keine Nachricht, oh Fürst Alexander den Rath der Mächte hinsichtlich des Protokolls acceptirt habe. Hinsichtlich Griechenlands habe er nicht seiner Antwort vom 5. d. Mts. hinzuzufügen. — Chamberlain setzte die Debatte über die irische Vorlage fort. Derselbe spricht sich sehr entschieden gegen ein irisches Sonderparlament aus, wenn nicht Garantien gegeben würden für die Aufrechterhaltung der Integrität des Reiches und für die Suprematie des englischen Parlaments. Ebenso bekämpft Chamberlain die Idee, England zu einer Creditbewilligung von 120 Millionen Consols zum Ankauf der Pachtgüter zu verpflichten. Chamberlain schlägt vor, den Eigenthümern Vorschüsse zu machen und mit Irland eine Föderation einzugehen. — Die heutigen Abendblätter äußern sich über Gladstone's rasche Vorschläge gleichfalls in ungünstigem Sinne. Die „Saint James Gazette" hält dieselben für noch verderblicher, als man befürchtet hatte, und für gleichbedeutend mit der Errichtung eines unabhängigen amerikanisch-irischen Staates an den Ufern Großbritanniens. Die „Pall Mall Gazette" sagt, Gladstone's Projekt sei in seiner gegenwärtigen Form unmöglich, aber einer Verbesserung nicht unfähig, gegenwärtig ziele dasselbe nicht auf «ine Union ab, sondern auf eine Trennung. Der „Globe" meint, Gladstone's Projcct würde zu einer vollständigen Trennung Englands und Irlands führen und bezeichnet dasselbe als unsinnig und gefahrvoll. — Der Kanzler des Hcrzogthums Lancaster, Heneage, hat in Folge der irischen Vorschläge Gladstone's seine Entlassung eingereicht. Lokale-. Vietzen, 10. April. sStadtverordnetensitzung vom 8. April, Nachmittags 4 Uhr.j Anwesend Herr Bürgermeister Bram« als Vorsitzender, die Herren Beigeordneten Keller und Heß, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Bai st, Georgi, Grüneberg, Dr. Gutfleisch, Hoch, Hornberger, Kauf, Ad. Noll, Äug. Noll, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wortmann. Zur Berathung stehen aus der Taaesordnung und finden ihre Erledigung: 1) Der städtische Voranschlag für das Finanzjahr 1886/87, welcher bereits rur allgemeinen Einsichtnahme offen gelegen hat und gutgeheißen wird; derselbe wird der Finanzdeputation überwiesen. 2) Der Voranschlag der Armenkasse für dasselbe Rechnungsjahr, selbst in seinen einzelnen Punkten, wird ebenso wie i 3) der Voranschlag der Plock'schen Stiftung für dieselbe Finanzperiode gut- eißen und genehmigt. , . c .. . . - 4) Die Vergebung der durch Sterbefälle frei gewordenen Pfründen der Plock- m Stiftung an die angemeldeten Bewerber durch die Armen-Deputation wird iehmigt.^ie Ucberfü[Iun9 mHner Schulklassen der Volksschulen, event. die Errichtuna Parallelklassen und die damit verbundene Besetzung zweier neuer Lehrerstellen wtrd ein eingelaufenes Schreiben des Schulvorstandes gutgeheißen; es sollen hierfür iei Schulverwalter mit einem jährlichen Gehalte von 800—900 JL nebst dem üblichen ohnungsgeldzuschuß angestcllt und die Herstellung der nöthigen Subsellien rc. wegen ringlichkeit der Angelegenheit aus der Hand vergeben werden. . 6) Die Quellwasserleitung betreffend, hier der am 31. Mai ablaufende Engage- ents-Vertrag mit .Herrn Rob. Rodewald. Der Vertrag wtrd, da unbedingt eine chkundige bewährte Kraft hierbei nöthig ist, umsomehr da die Ausdehnung des fiternehmens bereits in nächster Aussicht steht, auf weitere 2 Jahre verlängert. 7) Die bereits in einer vorigen Sitzung genehmigte Wasserleitung nach den lasernenbauten läßt die Ausstellung eines Reverses als nöthig erscheinen; der von der )berförsterei angefertigte Entwurf hierzu wird mit einem Zusatz von Seiten der Stadt ls genügend anerkannt. , , t r 8) Der fertiggestellte Nivellirungsplan des Hamm wird der Versammlung vor- elegt und gutgeheißen. , . rr „ 9) Das Lokalbaustatut der Stadt. Einige Paragraphen desselben erfahren von yroßh. Kreisbauamte verschiedene Aenderungen, zum Theile nur in redactioneller Be- iehung, welche aus Antrag der Baudeputation und des Stadtbaumeisters genehmigt 10) Baugesuch des Directors Herrn Georg Heß. Gegen die eingcreichte ver- inderte Stellung des Bauobjectes ist nichts zu erinnern und wird daher genehmigt. 11) Das Gesuch um Trottoirpflasterung auf der rechten Seite der Bahnhofstraße, von der Westanlage bis zur Wieseck, wird vorerst an die Baudeputation 12) Das Gesuch des Herrn Friedr. Röse um Erlaubniß zur Abführung eines Blitzableiters von dem Hause Weidengasse Nr. 7 auf städtischem Eigenthum, wird auf Ziderruf genehmigt. „ 13) Das Gesuch des Herrn Levi Löwenstein um Erlaubniß zur Belassung eines Treppentrittes vor seinem Hause in der Schloßgasse Nr. 9 wird, da die von Großh. Polizeiamte verlangte gänzliche Verlegung fragl. Treppe nach innen, die innere Einrichtung des Hauses schwer schädigen würde, gutgeheißen. 14) Das Gesuch des Herrn E. Silbereisen um Erlaubniß zur Einfassung einer Einfahrt, in 6pec. die Ileberbrückung einer Gosse, wird auf Antrag der Baudeputation genehmigt und bedingt, daß die Sohle des Canals in Lungsteinen aus- geführt 1«".^ des Spenglers Herrn Carl Ang. Faber um Erlaubniß zur Anlegung von Luftschächten wird zustimmend gegen die übliche Abgabe beantwortet. Eine eingereichte Beschwerde wegen Schmälerung der ihm zugestandenen Bauflucht wird unter Befürwortung der Versammlung an den Kreisausschuß verwiesen. Schluß der öffentlichen Sitzung 6 Uhr. Gießen, 10. April. Am 24. und 25. März hatte der „Alice-Verein für Frauenbildung und Erwerb" in der Schule auf dem Asterweg eine 3 Säle umfassende Ausstellung der im verflossenen Wintersemester von den Schülerinnen angefertigten Handarbeiten und Zeichnungen arrangirt. Am ersten Tage fand auch die Prüfung der Schülerinnen, welche sich zu Handarbeitslehrerinnen ausgebildet, statt und bewiesen dieselben durch ihre Antworten und Erläuterungen, daß sie recht wohl den Unterricht benutzt und ihre Zeit zum gründlichen Lernen verwendet hatten. Bildete die Prüfung wohl nur den theoretischen Theil der Schule, so zeigten die aufgelegten Arbeiten den überzahlreich sich eingefundenen Besuchern der Ausstellung, daß sehr schöne und sogar ausgezeichnete Arbeiten gefertigt waren. Es ist das Bestreben des Vorstandes des Alice-Vereins und auch dasjenige der erprobten Lehrerinnen und Lehrer nur rühmend hervorzuheben, den die Schule besuchenden Schülerinnen vollkommene Gelegenheit zu bieten sich auf dem wichtigen Felde der weiblichen Haushaltungs-Thätigkeit, dem bc. fouenmuiten weiblichen Handarbeiten vollständig zu unterrichten und dadurch eine Vervollkommnung des Wissens unv Könnens auf dem erwähnten Gebiete der realen häuslichen Tätigkeit zu erlangen, die für ihre Angehörigen und für sie selbst nur vom größten Vortheil sein wird. Die Prüfung der Schülerinnen, welche sich zu Handarbeitslehrerinnen ausbilden wollen, zeigte auch, daß der beabsichtigte Zweck vollkommen erreicht wird und darf man wohl annehmen, daß die aus der Alice-Sckule hervorgegangenen Lehrerinnen es in späterer Zeit recht wohl verstehen, auch ihren Schülerinnen mit dem Unterricht in allen Fächern der weiblichen Handarbeit gründliches Wissen beizubringen. X. Vermischtes. Karlsruhe, 9. April. Joseph Victor v. Scheffel ist heute Abend um 7 Uhr gestorben. Eingesandt. — Gegenüber der schamlosen Herabsetzung, die sich manche „Deutsche" bei uns und besonders in neuester Zeit oft in Bezug auf Kaiser und Reich erlauben, erfreut es ein patriotisches Herz umsomehr, wenn es hört, wie« im fernen Ausland das Urtheil darüber doch ganz anders lautet. Einsender dieses las dieser Tage in einem ihm zugesandten amerikanischen Blatt, dem „Norfolk Virghian“ Nr. 104 vom 23. März d. I., Folgendes, was vielleicht auch manchen Leser des „Gießener Anzeiger" interessirt: „Kaiser Wilhelms Geburtstag: Die deutsche Corvette Luise feuerte gestern ihre Salutschüsse in unseren Gewässern ab und so wurden wir aufs Angenehmste an das Factum erinnert, daß es zu Ehren des 89. Geburtstags von Kaiser Wilhelm geschah. Aber nicht nur an Bord des Schiffes machten sich diese Aeußerungen nationalen Stolzes bemerklich, sondern die vergnügten Gesichter unserer deutschen Mitbürger und ihre ebenso fröhliche Haltung verrieth die herzlich gute Gesinnung, die sie ihrem Geburtslande gegenüber beseelt. Sie haben gerechte Ursache stolz zu fein aus die Entwicklung, die ihr Land sowohl in den Künsten des Friedens als des Krieges genommen hat, auf ihre Tapferkeit zu Wasser und zu Land, auf ihren Rang und Einfluß unter den Nationen der Erde und auf die Thatsache, daß Kaiser Wilhelm allgemein als ein weiser und besonnener Fürst anerkannt ist. Wir stimmen mit seinen politischen Ideen nicht überein, aber er erfreut sich, wie er es verdient, der Achtung und der aufrichtigsten guten Wünsche des amerikanischen Volks." Sonst wird dazu noch berichtet, daß das im Hafen liegende Schiff prachtvoll mit Flaggen geschmückt war und daß die Offiziere desselben ein Diner gaben, bei dem Major Lamb, der deutsche Consul, Rcv. Dr. Barten und andere Gäste zugegen waren. Das (nordamerikanische) Empfangsschiff Franklin hatte am Hauptmast die deutsche Fahne aufgesteckt und erwiderte die Salutschüsse der deutschen Corvette. B. Handel und Verkehr. Gießen, 8. April. Der am 5. und 6. d. M. dahier abgehaltene Viehmarkt war sehr stark befahren und meistens mit jungem und gutgenährtem Vieh. Es waren aufgetrieben: 1690 Stück Rindvieh und 1473 Stück Schweine. Die Preise stellten sich durch den lebhaften Handel höher als auf den vorhergehenden Märkten, Kälber dagegen niedriger, Schweine sehr begehrt und hoch bezahlt. Nächster Markt Dienstag den 4. und Mittwoch den 5. Mai d. I., am letzteren Tage auch Krämermarkt. Das Ablesen der Krämerstände findet Morgens 7 Uhr statt. < nmniii imwim Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. , . . Aufgebote. April: 3. Heinrich Schneider IV., Wirth und Elise Lina Schuchard. 3. Louis Sack, Metzger zu Gießen mit Margarethe Schmitt von Trohe. 5. Philipp Walther, Großh. Oberförster zu Grebenau mit Pauline Karoline Sophie Elisabeth Heß zu Gießen. April: 7. Maschinenarbeiter Lu^w^ Schäfer mit Louise Lang. 7. Metzgermeister Heinrich Georg Meister mit Sophie Philippine Plank. 7. Scribent August: , Frlt HM Ä mit 8 16 » iwW $(IJ $1*0 I*» i V" $«6* 5)6 ggjsA« 4 April. 2° oj MiM •— )ine * tii unb Maria 5 x,u a aDftvtn ( Nachstehendes vc fctnntniü gebracht. Gieren, ben 1 Grc w BW "«Uh, für die t Aus Grund des 1.881 unb der §§ 31 L. Februar 1882 ist 119. Mrz 1885 mit ( Justiz Dom 31. März öckqe der Ortsstraßei j Her allgemeinen Bauori Die Grenzen der mi bem 6tabtbmiamt M bereits, nv obfuhrung unb bifenti iid) als eröffnet ju Ehrbar hergerichtelet Die Ost-Anle mindestens 7,50 m j Die West-An« Bahchofstraße rechts« itens 3 in breiten 3] "chchitig mit minil Die Nord-Anl M,ir Schottstraße obj ö 111 breiten Sßorgäl fisten unb non her! Die Cteinstral die Dammstral die CchAerstrI lie SchotlstraV , , dte Alicenstra« Mi'fenilrJ !° yflMel ^Me (Z. z? ■ «•■ÄM ...K> '!nr«6(,ble$obetfttl ®le6e«, bcn ■ Allgemeiner Anzeiger Heyer. 2749 im Ausverkauf sehr billig. 2731 u Walter. 2707 Abend um 7 Uhr versteigert. Der Vorstand 2746 eine Tochter, Emma Pauline Dörr eine Tochter, Mathilde Sohn, Carl Emil Friedrich Die Holzversteigrrung vom 8. und 9. d. M. in der Obersörsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 17. d. M. an bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werben. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 19. d. M., Vormittags 7 Uhr. Gießen, am 10. April 1886. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Dem Sergeanten Heinrich Keifer geboren den 26. Februar. Dem Schriftsetzer August Holland eine Tochter, Emma Auguste 11. März. Dem Taglöhner Andreas Krug ein Sohn, Konrad, geboren den Julie, geboren den Denselben. 7. März. Denselben. Anna Margarethe, Herein für Frauui- le unpassende Aus- ingesettigten Hond- > die Prüfung der statt und bewiesen vohl den Unterricht Mete die Prüfung legten Arbeiten den ir schöne und sogar des Vorstandes des chrer nur riibmtnb Versteigerung. Dienstag den 13. I. M, Vormittags 11 Uhr, sollen in der Reitbahn auf dem Brand dahier 20 Stück gut erhaltene Fenster und ein noch brauchbares zweiflügelige- Thor meistbietend versteigert werden. Die Gegenstände können vorher dort eingesehen werden. Gießen, am 8. April 1886. Großh. Kreisbauamt Gießen. Dienstag den 13. April, Vormittags 10 Uhr, werden am Bauplatz des Herrn Faber, Marktplatz Falz- und Forbacker Ziegel, Treppen, Thören, Fenster und altes Bauholz u. f. w. 7 ■nc @e[egm&eit ju ^.Thätigkeil, hem unterrichten und Getaufte. Den 4. April. Dem Pumpenmacher Konrad Hamel ein Sohn, Johannes Heinrich Ludwig, geboren den 7. Februar. Denselben. Dem Zimmermann Johannes Reeb ein Sohn, Friedrich Heinrich Johann, geboren den 25. Februar. Denselben. Dem Loeomotivheizer Heinrich Laval ein Sohn, Johann Heinrich, geboren den 4. Februar. Denselben. Dem Schlosser Jakob Rau ein Sohn, Friedrich, geboren den 4. März. Wilhelm Ringel mit Friederike Wilhelmine Balser. 9. Schreiner Christian Carl Ludwig Heinrich Reit mit Katharine Stohr. 9. Eisenbahnschasfner Johann Heinrich Peter Keller dahier mit Marie Margarethe Anschütz von Bissenberg. Geborene. März: 16. Dem Kaufmann Johannes Schmücker ein Sohn, Rudolph Franz Johannes. 28. Dem Schuhmacher Leonhard Zimmer eine Tochter, Sophie. 31. Dem Schaffner an der Main-Weser-Bahn Heinrich Höbet ein Sohn, Ferdinand Karl. April: 1. Dem Buchdruckereibesitzer Curt von Münchow eine Tochter, Johanna Bertha. 2. Dem Loeomotivheizer Georg Ott eine Tochter. Gestorbene. April: 4. Thekla Lang, ledig, 29 Jahre alt, Tochter des verstorbenen Buchhalters Carl Lang. 4. Katharina Kreiling, geb. Damm, 82 Jahre alt, Wittwe des Fuhrmanns Ludwig Kreiling. 5. Der Schreiner Wilhelm Weber, 35 Jahre alt. 5. Christine Kreiling, geb. Pimper, 64 Jahre alt, Ehefrau des Schlossers Justus Kreiling. 8. Margarethe Hoos, geb. Debus, 74 Jahre alt, Wittwe des Distriets-Ein- nehmers Ludwig Hoos. 2734 Einen Schneibergesellen sucht I 2668] Pensionäre finden gute Auf: Georg Schaum in Krofvorf. 1 nähme. Süd-Anlage 15 UL Denselben. Dem Korbmacher August Werner eine Tochter, Julie, geboren den 21. März. Beerdigte. Den 5. April/ Thekla Lang, ledige Tochter des verstorbenen Aetuariats-Gehilfen Carl Lang, alt 29 Jahre, starb den 4. April. Den 6. April. Katharine Kreiling, geb. Damm, Wittwe des Fuhrmanns Ludwig Kreiling, alt 82 Jahre, starb den 4. April. Denselben. Wilhelm Weber, Schreiner, alt 34 Jahre, starb den 3. April. Den 8. April. Christina Kreiling, geb. Pimper, Ehefrau des Schlossermeisters Justus Kreiling, alt 64 Jahre, starb 5. April. Außerhalb der vorläufig zum Bebauen vorgesehenen Straßen dürfen Gebäude, die nach diesen Straßen ihren Ausgang haben, nur mit besonderer Genehmigung der Sradtverordneten-Bersammlung errichtet werden. Gießen, den 9. April 1886. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 4. April. Johann Gotthardt Schneider, Weichensteller zu Lollar, ein Wittwer, und Anna Elisabeth Becker zu Gießen. Den 7. April. Heinrich Georg Meister, Metzgermeister zu Gießen, ein Wittwer, und Philippine Sophie Plank, Tochter des verstorbenen Oeconomen Peter Plank zu Gießen. Denselben. Ludwig Schäfer, Maschinenarbeiter zu Gießen, und Luise Lang, Tochter des verstorbenen Ackermanns Johannes Lang zu Wieseck. Denselben. August Wilhelm Ringel, Seribent zu Gießen, und Friederike Wilhelmine Balser, Tochter des Taglöhners Kaspar Balser zu Gießen. Den 9. April. Johann Heinrich Peter Keller, Eisenbahnschaffner zu Gießen, ein Wittwer, und Maria Margarethe Anschütz, Tochter des Johann Heinrich Anschütz zu Bissenberg. Denselben. Dem Heizer Heinrich Schneider ein Sohn, Heinrich Wilhelm Jakob Martin, geboren ben_ 8. Februar. Denselben. Den 8. April. Dem Schlossermeister Martin Friederike Marie, geboren den 12. März. Denselben. Dem Kaufmann Louis Frech ein Wilhelm, geboren den 23. Januar. JeikgeSotenes. Ungarnirte Damen- u. Mädchen- strohhüte, Blumen, Federn, Atlaffe, Bänder, Agraffen empfiehlt recht preiswürdig 2738 Albert lehrend. MÄMn-Kappen für Kinder, zu jedem Anzuge paffend, bei A, Jttretssclimar, 2530 Seltersweg 41. Sattler-Waaren NM md K sie chulmmM, welche l beabsichtigte Zweck nräbtr Alice-Sckule Heiraths Gesuch. Zum Zwecke ehelicher Verbindung wünscht ein gebildeter Mann in einer Großstadt. Industrieller, 37 Jahre alt, die Bekanntschaft einer Dame mit entspr. Vermögen zu machen und erbittet gefl. Adressen vertrauensvoll unter G. B. 1886 bei der Exp- d. Bl. niederzulegen. 27' Men, auch ihren Handarbeit gründ- X. Bekanntmachung. Nachstehendes vorläufiges Ortsbaustatut wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Gießen, den 9. April 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vorläufiges Ortslmufiatut für die Provinzial-Hauptstadt Gießen. Auf Grund des Artikels 2 der allgemeinen Bauordnung vorn 30. April 1881 und der §§ 3 bis 9 der Verordnung über Ausführung derselben vom 1. Februar 1882 ist durch Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 19. März 1885 mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 31. März 1886 zu Nr. M- d. I. u. d. I. 7651 hinsichtlich der Anlage der Ortsstraßen und der Festsetzung der Fluchtlinien Art. 4 und 10 der allgemeinen Bauordnung nachstehendes Ortsbaustatut erlaffen worden. Die Grenzen der Bebauung sind durch' den Stadtbauplan gegeben, welcher auf dem Stadlbauamt in den Geschüstsstunden zur Einsicht offen liegt- Alle bereits mit vollständiger Pflasterung oder Chaussirung, Wasserabführung und öffentlicher Beleuchtung versehenen Straßen sind an und für sich als eröffnet zu betrachten. Von den nur theilweise oder noch gar nicht fahrbar hergerichteten Straßen sind vorläufig zum Bebauen vorgesehen: Die Ost - Anlage (mit A. A. bezeichnet) einreihig mit Vorgärten von mindestens 7,50 m Breite. Die West - Anlage (mit A. A. bezeichnet) vom Seltersthor bis an die Bahnhofstraße rechtsseitig mit mindestens 3,50 m breiten, linksseitig mit mindestens 3 m breiten Vorgärten und vom Stadtkanal bis an's Neustädter Thor rechtsseitig mit mindestens 5 m breiten Vorgärten. Die Nord-Anlage (mit A. A. bezeichnet) von der Marburgerstraße bis jnr Schottstraße ohne Vorgärten, von der Schotlstraße bis zur Ederstraße mit 5 m breiten Vorgärten, von dec Ederstraße bis zur Dammstraße ohne Vorgärten und von der Dammstraße bis zur Neustadt ohne Vorgärten. Die Steinstraße (B. B.) von der Eder- bis zur Schottstraße, die Dammstraße (C. C.) von der Nord-Anlage bis zur Steinstraße, die Schillerstraße (D. D.) von der Nordanlage bis zur Steinstraße, die Schottstraße (H. H.), die Alicenstraße (L. L.), einreihig von der Frankfurter- bis zur Bahn- hosftraße, die Wiesenstraße (N. N.), die Wolfstraße (0. 0.), die Bismarckstraße (8. S.) von der Ludwigstraße bis zur nächsten Querstraße (Z. Z), die Göthestraße (T. T.) von dec Süd-Anlage bis zur Querstraße (Z. Z.). Dieselbe soll übrigens bis zur Wieseck aus 12,50 m erweitert werden, die Bleichstraße (U. U.) von der Südanlage bis zur Querstraße (Z.Z.), die Liebigstraße (V. V.) mit beiderseits 5 m breiten Vorgärten, von öci Frankfurterstraße in östlicher Richtung bis zur Querstraße (Z. Z.), bie Wilhelmstraße (W. W.) mit beiderseits mindestens 8,50 m breiten Vorgärten, von dem Leihgesternerweg bis zur Ludwigstraße, die Löberstraße (Y. Y.) einreihig, vom Ludwigsplatze bis zur Bleich- He, die Ludwigstraße von der Liebigftraße bis zur Wilhelmstraße, die Schützenstraße von der NodHeimer- bis zur nächsten Querstraße. 2728 Ein noch gut erhaltenes Billard i »erkaufen. Näheres in der Exp. b Bl. 2726 Vorzügliche Tpeisekartoffeln zu rrCaufen. FraNkfurterstraße 69. Sängeröest. Am 4. und 5. Juli d. I. feiert der Gesangverein „Frohsinn“ zu Loudorf sein LZjähriges Stiftungsfest, wozu wir alle Gesangsfreunde hiermit freundlichst einladen. Londorf, am 9. April 1886. gUt= AZ P^Wrt. Whn“4d-» S ^oonber 5eUen bet (Stabt ^annnlung vor: von «bachoneüer * ßtnebmi^t ^eingcreichte ver- i?" genehmigt. tc «aubeputarton lAbsührmg eineö ^'hntn, wirb auf M Belassung -vnd, ba bie von innen, bie innere B zur Einfassung Antrag bet Bau- Lungsleinen aus- im Erlaubnis zur bgabe beantwortet, nen Bauflucht wirb esm. T waren , um reit«;” WpÄ- ■ , 3 oouv> fers Dachziegel vorräthig bei 2725 ___Jacob Wttzner, Gießen. 2743 Kuhmist zu verkaufen. Schürz, Hintere Bleiche. „deutsche" bei uns b erlauben, erfreut »lllslanb bas Urteil in einem ihm M l0m 23.Mid.J-. er" intereffirt: Dcrte Luise feuerte raus'sAngeneM eerunflen nationalen aen Mitbürger und , ft, ihrem ^t’burtj' ; bie Entwicklung, CrtnfluB. un allgemein cm jtüä* _2Ö. Ferber, Lindenplatz, 1. Stock. 2732 Einige Sitzwagen, sowie ein feiner Liegwagen noch zu Einkaufspreisen. W. Server, Lindenplatz 1. Stock. Prima weiße Kernseife empfiehlt billigst 2730 C. Roth, WMHorstraße 5, 2J27 Ein frischmelkende Ziege mit 2 Lämmern ist zu verkaufen. 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