8 X X X X 8 X X X X X X lt -kr. 86 Drittes «latt Sonntag Den 11 April 1886 Amts- und Anzeigeblati für den Kreis Gießen. »**«** W*t0: 7. °nch"n. t»S«* mit Wm. M g^^gWMrwp-vrwMHiii * fhiwwu « «i ■■'■— mi ■■HBWiBiB—aMBa—ui^’gWMvrowBwniwiirwwnii—rMRuiir^ wiiin iwu wi uw -»-g b Amtlicher Höeil. Gießmer rzeiger N Vf- __ir W Zubehii za lerlh'ope p. les Bimmtr vermiethni. irstraße 13- Zimmer zu Braße 2o.__ § Zimmer zu he30, ll. Zimmer, oc jen- ersiraße 23._ ibinet zu M! ersttahe 13^ ii vermiet^ ZEerz. mer mit §»> rmietdcn. irklstraßc 9 4t^> A L".H j iW bt u«d " (jail- mm 22'. zeigen. Heren hiesig ;er » “? ion im Kreuz, :1-1, ren> «erben au' ntie, 0 Polizei-Verordnung, die Bade - Anstalten m Gießen betreffend. Auf Grund des Artikels 296 des Polizeistrasgesetzes und des Artikels 56 pos. 1 der Städteordnung wird nach Anhörung der Stadtverordnetenversammlung mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 26. August 1885 zu Nr. M. I. 19971 verordnet wie folgt: § 1. Die polizeiliche Aufsicht über die Badeanstalten und die öffentlichen Badeplätze an der Lahn steht dem Großherzoglichen Polizeiamte zu, welches dieselbe durch die ihm unterstellten Vollzugsorgane ausübt. § 2. Den Weisungen der diensthabenden Polizeibeamten (f. § 1) ist in jedem Falle, unbeschadet des Rechts der Beschwerde bei Großherzoglichem Polizeiamte, unweigerlich Folge zu leisten. § 3. Jeder Unfug im Wasser und in den Badeanstalten ist untersagt. Ebenso ist jede Beschädigung der Badeanstalten, der Uferbauten an denselben, der Nachen, sowie allen dazu gehörigen Geräthe und Einrichtungen untersagt. 8 4. Das Mitnehmen von Hunden in die Badehäuser ist nicht gestattet. S 5. t Von dem letzten, unterhalb der Pulvermühle gelegenen Badehause an, stromauswärts bis zum sogenannten Schäferbrunnen, ist das Baden in der offenen Lahn (außerhalb der Badehäuser), sowie das Entkleiden an beiden Ufern verboten. Bei dem Baden in offener Lahn, sowie innerhalb der Badeanstalten haben sich die Badenden, falls sie sich nicht in einer geschlossenen Zelle baden, ohne Ausnahme der Badehosen zu bedienen. Gießen, den 28. August 1885. § 6. Die Benutzung von Seife, das Waschen von Kleidungsstücken innerhalb der Badeanstalten, sowie jede sonstige Verunreinigung der Bade-Zellen und Hallen ist untersagt. § 7. Die Badehäuser dürfen von Personen, welche nicht abonnirt sind, oder das Badehonorar nicht bezahlt haben, nicht betreten werden. In die Frauenbäder dürfen Knaben nicht mitgenommen werden. § 8. Das Tränken, Schwemmen, oder Waschen von Rindvieh, Schafen und Schweinen in der Lahn zwischen den beiden sber- und unterhalb der Lahnbrücke gelegenen Wehren ist vom 1. Mai bis 15. September untersagt. Pferde dürfen in der Zeit vom 15. Mai bis 15. August nur bis 7 Uhr Morgens und nach 8 Uhr Abends und an den übrigen Tagen der Monate Mai und August sowie im Monat September nur bis 7 Uhr Morgens und nach 7 Uhr Abends zur Schwemme gebracht werden. 8 9. Das Localreglement für die Provinzialhauptstadt Gießen vom 8. Mai 1856, betreffend das Polizeistrafgesetz, insbesondere Baden in Flüffen, tritt außer Wirksamkeit. 8 10. Zuwiderhandlungen werden, soweit nicht die einschlägigen Strafbestimmungen des Reichsstrafgesetzbuchs und des Polizeistrafgesetzes zur Anwendung zu kommen haben, mit einer Geldstrafe von einer bis dreißig Mark geahndet. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Wochen - Ueberficht. Gießen. 10. April. Der Kaiser erfreut sich des vollkommensten Wohlseins und zeigt in allen seinen Bewegungen und seiner ganzen Haltung eine Frische und Rüstigkeit, welche nicht im Entferntesten mehr an die längere Dauer des jüngsten Unwohlseins des hohen Herrn erinnert. Es steht daher zu hoffen, daß der allerhöchste Kriegsherr in gewohnter Weise den herannahenden Frühjahrs- Besichtigungen der Berliner und Potsdamer Garnison wird beiwohnen können, lieber die Frühjahrs-Badereisen des Kaisers sind irgendwelche Dispositionen noch nicht getroffen. In dem Befinden der Frau Kronprinzessin des deutschen Reiches geht es täglich beffer und auch die Besserung in dem Befinden der ältesten Tochter des kronprinzlichen Paares, Prinzessin Victoria, schreitet in regelmäßiger Weise fort. Dagegen sind die beiden jüngeren Töchter desselben, die Prinzessinnen Sophie und Margaretha, an den Masern erkrankt und auch Prinz Heinrich von Preußen, welcher sich zu einem kurzen Aufenthalte nach dem Harze begeben hatte, ist dort von derselben Krankheit befallen worden. Schluß oder Vertagung der parlamentarischen Geschäfte? Das ist jetzt die Frage, welche den Reichstag fast mehr interessirt, als die Verhandlungen selbst. Zu einer Entscheidung hierüber scheint es aber doch noch nicht gekommen zu sein, wenngleich der Senioren-Convent des Reichstages der Regierung in Hinblick auf die sich immer mehr und mehr geltend machende Ermüdung des Reichstages den Schluß der Session nctf) vor Ostern dringend anempfohlen hat und müßte die Regierung alsdann die neuen Branntweinsteuer- Entwürfe auf die lange Bank schieben. Zur Stunde ist es aber noch durchaus unbekannt, ob man sich an leitender Stelle hierzu entschließen wird und man muß daher auch alle Gerüchte, von denen die einen wissen wollen, der Reichstag würde spätestens Mitte nächster Woche geschloffen werden, während die andern behaupten, es würde nur eine Vertagung eintreten, einstweilen auf sich beruhen lassen. Daß bei unseren Reichsboten die Sehnsucht nach dem endlichen Schluß der parlamentarischen Geschäfte anfängt, alle anderen Rücksichten zu überwiegen, bewies auch die ungemein schwache Besetzung des Hauses bei der wichtigen Specialberathung des Gesetzentwurfes, betr. die Ausdehnung der Unfallversiche- rung auf die land- und sorstwirthfchastlichen Arbeiter, welche den Reichstag am Dienstag und Mittwoch beschäftigte. Im preußischen Abgeordnetenhause ist am Mittwoch die erste und behutsamste der Vorlagen gegen die PolonisirungSgesahr — die Colonisations-Vorlage für Po'en und Westpreußen — unter Dach und Fach gebrach! worden. In namentlicher Abstimmung wurde an diesem Tage da« Gesetz unverändert nach den Beschlüssen zweiter Lesung — also mit Hinzufügung der Commissions-Bestimmungen über die Rentengüter — mit 214 gegen 120 Stimmen angenommen; dagegen stimmten die Polen, das Centrum, die Freisinnigen und die Abgg. v. Meyer (Arnswalde), v. Geclach (Gardelegen) und Berger (Witten.) Die kir eben politische Situation stagnirt einstweilen und wird es erst mit den zu Anfang nächster Woche zu erwartenden Beschlüssen des preuß. Herrenhauses über die Kirchen-Vorlage eine Veränderung erfahren. Ob die betr. Entscheidung des Herrenhauses der Herstellung des endlichen Friedenswerkes zwischen Dem Staat und Der katholischen Kirche in Preußen förderlich fein wird, muß abgewartet werden. In Bückeburg, der Haupt- und Residenzstadt des Fürstenthums Schaumburg-Lippe, ward am Donnerstag die Vermählung des Prinzen Wilhelm von Württemberg, des präsumptioen württemdergischen Thronfolgers, mit der Prinzessin Charlotte von Schaumburg-Lippe, im Beisem zahlreicher fürstlicher Gäste gefeiert Heber die aus Westafrika gemeldete Beschießung und Zerstörung der Eingeborenen-Stadt Money-Bi mb ia, an der Kamerun-Küste, durch oas deutsche Kanonenboot „Cyclop" sind noch immer keine ausklärenden Nachrichten eingegangen. Die protestantische Bevölkerung Oesterreichs beging am Donnerstag'eine für sie bedeutsame Gedenkfeier. Am 8 April war-n 25 Jahre vergangen, daß den österreichischen Protestanten durch kaiserliches Paten: völlige Glaubensfreiheit und Rechtsgleichheit gewährleistet wurde. In Erinnerung an diesen für die evangelische Kirche in Oesterreich hochwichtigen Tag sprach am Mittwoch eine vom Kaiser empfangene, aus 3Mennern der augsbur gischen wie der helvetischen Confession zusammengesetzte Huldigungs-Devutation dem Kaiser den Dank der österreichischen Protestanten unter U berreichung einer Ergebenheits-Adresse aus. In seiner Antwort gab der Monarch seinem Wohlgefallen über die Treue der evangelischen Kirche und seiner Befriedigung über die stets loyale und mgßvolle Haltung der evangelischen Bevölkerung Ausdruck und entließ die Deputation mit der Versicherung seiner fortdauernden Huld und Fürsorge. — Der Statthalter von Dalmatien, FML. v. Carnaro, ist am Dienstag in Zara nach längerem Leiden verschieden. Die kaum erst niedergeworsene belgische Arbeiter-Erhebung flackert hier und da noch immer auf. So ist es in Ninooe (Ostflandern) zu Ruhestörungen gekommen, zu deren Unterdrückung von Gent aus Militär mittelst Extrazuges abgesar.dt werden mußte, auch kommen noch immer vereinzelte Strikes vor. Im Großen und Ganzen trägt jedoch die Lage in Belgien einen beruhigenden Charakter, so daß General van der Smiffen mit seinem Stabe wieder nach Brüssel zurückgekehrt ist, was demnach die gänzliche Einstellung der militärischen Operationen gegen die Strikenden bedeutet. Die Arbeiter-Bewegung in Decazeville beherrscht die innere Politik der französischen Republik zur Zeit vollständig. Die Berichte aus den Kohlengruben von Decazeville und letzterem Orte selbst lauten fortwährend sehr ernst, jo daß eine neue Auflage der Vorgänge von Charleroi, Mons u. j. w. aus französischem Boden zu befürchten steht. Die Verhaftung mehrerer sociali stischer Agitatoren in Decazeville hat nur Oel in das Feuer gegossen und die Stimmung der Arbeiter derartig erbittert, daß die Regierung umfassende militärische Vorsichtsmaßregeln angeordnet hat, um einem Ausbruche der Unruhen sofort mit aller Strenge entgeoentreten zu können. Diese Wachsamkeit der Regierung scheint es auck lediglich zu (em, welche die Führer der Decazeviller Bewegung noch am „Losschlagen" verhindert. Das irische Reformproject des englischen Premiers wird noch mancherlei Wandlungen durchmachen müssen, ehe es sich der Welt in Gestalt einer lebensfähigen Gesetzbill präsentiren kann. Die Meldung der „Times", daß in einem jüngst stattgesundenen Cabinetsrathe Mr. Gladstone die Demission weiterer Regierungsmitglieder nur durch das Zugeständniß verhinderte, seine irischen Pläne wesentlichen Änderungen zu unterziehen, beweist auf's Neue, welche Schwierigkeiten der Premier in Bezug auf die irische Frage im Cabinet selbst fortgesetzt zu überwinden hat. Italien steht vor einer inneren Krisis. „Popolo Romano" zufolge ist die Demission des Ministeriums Deprelis zu erwarten, da dasselbe in der Kammer auf keine zuverlässige Majorität mehr rechnen kann. Die Kammer selbst soll ausgelöst werden. Für Spanien waren die Neuwahlen zu den Cortes das Ereigniß der Woche. Dieselben haben dem Ministerium Sagasta die erwartete große Mehrheit in der Deputirtenkammer gebracht, so daß also die Stellung des gegenwärtigen spanischen Cabinets als noch weiter befestigt betrachtet werden kann. Auf den Philippinen ist ein Aufstand ausgebrochen, die aufständischen Eingeborenen sind jedoch von den gegen sie ausgesandten Truppen aus ihrer Stellung vertrieben und in die Flucht geschlagen worden. In der Entwickelung des Orientdramas ist mit den jüngsten Beschlüssen der Konstantinopeler Botschafter - Conferenz eine neue Phase eingetreten. Die Botschafter haben den Bulgarensürsten nach Unterzeichnung des Protokolls über das bulgarisch-türkische Abkommen nochmals zur Nachgiebigkeit aufgefocdert und wie uns ein Privat-Telegramm meldete, ist Fürst Alexander in der That geneigt, sich dem internationalen Uebereinkommen wegen Ost- Rumeli-n zu fügen. In der griechischen Deputirtenkammer kämpft Ministerpräsident Delyannis einen harten Kampf mit der Opposition. Als er in der Mittwochssitzung die von ihm befolgte Politik der Enthaltung Griechenlands von eine» Angriff aus die Türkei vertheidigte, unterzog der Deputirte Lom- bardos diese Erklärung einer sehr abfälligen Kritik und bedauerte, daß sich die griechische Regierung die Sympathien der Mächte verscherzt habe, ohne daß sie einen Krieg beabsichtige. Hiernach zu urtheilen, scheint es, als ob das Athener Cabinet den Rückzug abgetreten habe. Vermischtes. Mainz, 6. April. Es courfiren gegenwärtig falsche Fünfmarkstücke, welche ans einer Bleicomposition heryestellt sind; bei eingebrochener Dunkelbeit lassen sich diese Münzen, die sonst ziemlich gut angefertigt sind, leicht vereinnahmen. Daher Vorsicht 1 Worms, 6. April. Gestern Abend nach 11 Uhr wurde von dem hiesigen Rangirpersoval die Meldung gemacht, daß unterhalb der Neuhäuser Chaussee auf dem Schienengeleise ein Soldat liege, welcher überfahren worden sei. Allem Anscheine nach hat derselbe den Tod freiwillig gesucht. Derselbe lag in seiner ganzen Länge, gespalten von den Rädern der Maschine, im Geleise, mit den überfahrenen Händen noch an der Schiene haltend. Derselbe scheint von dem Schnellzug, welcher 11 Uhr 51 Min. eintraf, überfahren worden zu sein. Der Soldat stand in hiesiger Garnison, soll aus Baden stammen und elternlos sein. Viernheim, 6. April. Gestern Nachmittag entstand ein Brand, der fünf Gebäulichkeiten vernichtete. Bei dem Mangel an Wasser, bei Entbehrung einer Feuerwehr ist es glücklich abgelaufen. Obwohl viele Bauern abwesend, weil auf dem Felde beschäftigt, war thätige hilfreiche Mannschaft an der Brandstätte und deren Umgebung und ist besonders die Mithilfe der telegraphisch herbeigerufenen Feuerwehr von Käferthal und Heddesheim recht anzuerkennen. Die meisten Beschädigten sind versichert. Ein Backofen, der gerade geheizt worden war, soll zum Brande Veranlassung gewesen sein. Wie wichtig und nothwendig ist eine geordnete Feuerwehr! Leipzig, 3. April. Wie dem hiesigen „Tageblatt" mitgetheilt wird, hat heute Morgen zwischen einem Ofsicier und dem Ehegatten einer Opernsängerin, einem Lieutenant a. D., ein Pistolenduell hier stattgefunden. Letzterer foll einen Schuß ins Bein erhalten haben und schwer verwundet worden fein. Allgemeiner Anzeiger. Jeisgeöotenes. Durch direkten Bezug, Ersparniß j von Geschäftsunkosten, kleinem Nutzen j ist es möglich, aber auch schon längst ; bekannt, daß man die solidesten und i billigsten 2672 ! Schuhwaarrn bei S. Elsoffer kaust. ! cäcDääüäÖQDDQDDÖÖOTJÖäää o Neu! Neu! S j Kein falsches Geld rnehrlxz ' g Prohirsteieee g' a für Gold, Silber und O i Q SehmurkBHChen g j 8^ in Westentaschenformat, unentbehrlich q ; für jeden Geschäftsmann, Cassenbe- D ; D amten, Golda-beiter und Privatleute. 9 i g Preis 2 Mt. per Stück. q • D 'Alleinverkauf für Gießen und Q ! O Umgegend: 2649 Q ! Q Heinr. 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Tage den Kunstmeister Ludwig Fink zu Salzhausen aus sein Ruhesta^nd" zu"vttsche"^"""^ feiner langjährigen treugeleisteten Dienste in den l, Aprll wurde der Hülfsheizer Otto Müller aus Chemnitz im Kdnigrmch Sachsen zum Hetzer bet den Oberhessischen Eisenbahnen ernannt lick Der Kreuz-Ztg." zusolge Hot die Kurie neuerdings ^ürft / er‘\ 3lrT9C^rt5t °^ne Rückhalt jetzt zu bewilligen, nachdem erHatt, o£)ne solche Concession würde die Kirchen-Vorlage von bechen Häusern der Landtages abgelehnt werden. Die Kurie setze dabei voraus, der b*e °^l!rung abgeben, daß sie demnächst eine Revision 2ieriSn 6n?A AnzeigeMcht dem Landtage vorzuschlagen bereit sei. Dem Mal mh hntitfeLbll ^e9„,etun8 dazu bereit; die Annahme der Kirchen. Vorlage und damit die Herstellung des Friedens schein- sonach gesichert. ’ .Die »Post schreibt: Bei der Regierung ist heute eine Note Jaco. fiX4„W Th "Elche bezüglich der Anzeigepflicht Concesstonen in Aussicht "E und somü doch noch einen Ausgleich des kirchenpolilischen Streiter zu ermogucyen scyelnr. m . z?5 Nachtrag,-Etat von 1886/87 ist nebst einem Gesetze, betr. die Ausgabendeckung, dem Abgeordnetenhause zugegangen. Derselbe fordert zu on SLM8sben .9O3'GO° -u -mm-ligen 2,774,500 ^zusammen 1,5 8,100 ^., darunter zur Ergänzung des Fonds für Studirende deutscher verkunst zum Zweck deren späterer Verwendung in Westpreußen, Posen und Regierungsbezirk Oppeln 100,000 Jt., für Förderung des deutschen höheren ^°?5°"8,"lwesens daselbst 100,000 M., für Verstärkung der Schulau sicht Ä n^O.OOO M., zur Förderung des deutschen Volksschulwesens daselbst 4->0,000 M., zu Elementarschul-Bauten daselbst K,000,000 M„ zur Veroollstän- ötgiing der Hafen-Anlagen zu Geestemünde als erste Rate 700,000 M. Zur «edung der Ausgaben ist eine Anleihe durch Veräußerung von Schuldverschrei- bungen vorgesehen worden; in welchen Beträgen, zu welchem Zinsfüße zu welchen Bedingungen der Kündigung und zu welchen Kursen die Schuldverschreibungen auszugeben sind, bestimmt Cer Finanzminister. ™ Atatten. Roa», 9. April. Nach einer Bekantmachung der Municipalität in 5 ^Cholerafälle^vorgekommen.^ 0arnifonirenben Infanterie-Regimente Belgien. Brüssel, 9. April. Neue Strikes sine in den Bergwerken von Char- leroi ausgebrochen. Der Strike in den Steinbrüchen von Quenast ist nach vielen Verhaftungen beendigt. Die Glasbläser von Jumet, wo die Glaswerke zerstört sind, haben die Gemeinde aus Ersatz ihres Lohnverlustes gerichtlich be- ^"9t;.Z.®er $euti0C 51 ’ Geburtstag des König» verging ohne alle öffentliche F°'°rl'chk°tt. (Fr. 3tg.j Bingen Heppenheim (6000 (t.) (<250 (S.) (4850 E.) 8 7 10 zu verzeichnen sind. des Großherzogthums kommen trotziges Dräilgen, parteilos und versäumte so eine gute Gelegenheit den schwer"an"PrL Zwei Jahre sp°äter rZe"L'bi'eS geboren'^ (@t“f ’°n 3"”Ä ”«,?*w 5.Ä «L Eröffnungsrede dis Königs wär'ine Krstgserklürimä?ie MZMLL'LMM 12. Aprji. V' Förmliche Abtretung des Elsasses an Frankreich nachdem dm Miegsdrohungen der ^rä'nzosen^K üalkn@iC6 ®on‘",arte’ä über die Oesterreicher bei Monte Rotte in Ober- Die revolutionäre Partei der schweizerischen Eidaenollenk»»ke ki , nad) französischer Art für eine einheitliche unb mUhÄbaVe Republik b f b‘ Waffen zu^strecken '" '3n5brU‘{ unb Jroin8‘ cin bayerisches Bataillon, die Badischer Aufstand durch die Demokraten unter Fr. Hecker. f. ....Hetzen, 10. April. Aus den Mittheilungen der Centralstelle für Landes- siallftlt (Ap^l-Heft) entnehmen wir u. A. das Folgende: Atonats^erreicht^s" ^B.^in^ wuv^n i,n Februar an verschiedenen Orten am 9. des Felsbirg (Forsthaus) Lehrbuch Gießen Schweinsberg Kastel lo,0 13,6 10,0 113 114 Dm'mstadt Bensheim Michelstadt Mainz Monsheim Pfeddersheim M 7,0 8,9 6,6 90 7 5 günsti?'Ek'Ln7 B^n^..^und^Brennn.ateria-e stellen sich für Gießen ziemlich Ochsenfl. Kalbfl. Schweinefl. Roggenbr. Butter Milch Eier Steinkohlen p. 10 St. ---- 11. April. HU. Popst Paschalis II. schließt bei Ponte Mamolo am Anio mit Kaiser Hein- . — --- CiMäfe • »if^e feineren Geschäften. - J-de Flasche tragt meine Firma, feierlichst anerkennt, und zwar als Zeichen ihrer Abhängigkeit von dem könig- __ 1713. Unterzeichnung des Utrechter Separat - Friedens; von England, Sovoyen, I ÜCfl SBCtttfctilitli* Portugal, Preußen unb den Niederlanden nacheinander mit Frankreich ab- n.. M 9 „ , , . geschlossen. Das deutsche Reich stand sonach wieder vereinzelt- setzte aber - ' Unterzeichneter halt sich tlt allen llt sem Fach einschlagenden Arbeiten dessenungeachtet den Krieg noch einige Zeit lang fort, bis 1714 am 7. März ,n UNd Nutzer dem Hause bestens empsohleN- 1805. Määä W und Oesterreich gegen I paul Friese, Tapesier ii. Moniteur, Fiankreich. Der König Friedrich Wilhelm III, von Preußen blieb, zum | Specialitätin Polsterarbeiten. aus Unentschlossenheit, zum Theil aus Mißmuth über Rußlands • 2703 Sonnenstraße 23, 3 Treppen. , Mainz Darmstadt Offenbach Worms Gießen (66,200 E.) (43,400 E.) (32J00 E.) (22,300 E.) (19,200 E.) 109 69 *47 30 33 während die wenigsten in ^eÄS? ^^eS»gtbr jgS Holzversteigertiäige versteigert:^" ^ttgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. d. Lda. werden I. Mittwoch, den 14. April 188«, von Bormittag» S Ubr an in den Distrikten Neue-Wald, Aspenstrauch und Hainwald. A. Bau- und Werkholz: an von 6 Meter Länge und 1 cbm Inhalt 80 Eichen-Stumme von 12-56 cm Durchmesser, 3-11 Meter Länae und 18,63 Cbm Inhalt, an9e 9 Eichen-Derbstangen mit 0,37 cbm Inhalt. B. Brennholz: !83,4 Rm. Buchen-, 2 Rm. Eichen-Scheitholz, " ii 28 „ „ -Knüppel, 290 „ Buchen-Stamm-, 609 Rm. Buchen-Zopfreis 4 „ Eichen-Stöcke und 725 Rm. Eichen-Zopfreis «I. Donnerstag, den 1886, von Bormittag» in den Distrikten Buchwald, Himberg, Alteumer, Todenberg und Heege. A. Bau- und Werkholz: 7 EicheN'Stämm°^von^21-65 cm Durchmesser, 3-6 Meter Länge 1 ^ttb3nfaltmm POn 23 Cm ®ur$meffer' 12 Meter Länge und 0,5» ebm B. Brennholz: 2 Rm. Buchen-, 29 Rm. Eichen-Scheitholzt 10 " ” Kßn " " o Rm. Radel-Knüppel, " ,Zv0 „ Radel-Stamm-, 60 „ Radel-^ovfreis Zusammenkunft fft am ersten Tage im Distrikt Neue-Wald bei Nr (4 am zweiten Tage im Distrikt Buchwald bei Nr. 1. ' Treis a. d. Lda., den 9. April 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. _________________ Benner. gj Ql Daniencoiifectioii. Frühjahr-Paletots von Mark 5 an, Umhänge von Mark 8 an bis zu den feinsten empfieblt in größter Auswahl F. Hol berg, ZArchmptah. Seite Wegen A Meres gcherri- Sie die NaM d Bern, 111 einen, Gejetzentwur ^4Üiche geßcherie Berlin, kung in feiner \ Kirchen-Vorlage i die „Post", den hierdurch die volle Letzteres gegenmfiri lüge f/inaMgefenbe die WelllkP-Hl N« beftimmen, den tioe bei: Regierung l Karlsmhe eine Snterpelation ( Landes nach dem V Freiburg \ heute der Domdeka lirlÄW Ityj f'Si Sä 45'f* Paris, 1 M den Eingebo, Anstoß stattgesm te/en wurden anq ernst bezeichnt M A-Heu Vorsch ^hlen feine ti S- Kdern er rufammenst ^l°>g bet '°Ney mJ >«*,y **; ä r* der obel M aller 41 «kn» «•"’ Nedaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei lFr. Chr. Pietsch) in Gießen. Allen Liebhabern von einem guten Glas Wem osferire unter Garantie der Naturreinheit 1883er ä Liier 80 Pf. im Faß entsprechend billiger. 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