düngen. MesternerwegA. ■S !' Januar antmTterftrfljejg. V?r, auch mit Werde Art ober spater zu S bet Sfel» --LchArch is «^Neuenweg 4i, Echillerstraße^g. ÜtttlogiK, aus^brei lst auf ben 1. Januar SchloßgG 17. Zimmer mit WiM mund, Neuenweg 36. lsarben: Wohnung m Nlcenstratze 28. hinter zu vermicthen i Lteins Gatten, t Wohnung 'mstäbter Haus. [7965 t Anzeigen. te Pension [elegantes 60 jl urfer Straße 36II. enden Knren fIfeilsten Fällen Blasen- (auch Bett- Heren-, Geschlechts- ,en etc. haben Vwtfach , henorgerufen. Man ausführlichen Prospect, sende, um sich selbst Jen, Behandlung auch Bauer, Specialarzt, nthal, B»sel-3ln- eia).__1 u-oölle «>ld g«9en 5 leMlfl garantieunbbM“ 2dD3 ierJS*tM ZE Monate in5rfti(i weiterer» ritt kann i - p^jtion ■SÄ^üü rit U iu StllN^ £< 9U. 288 Freitag ben 10. December 1886. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Prei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mtt Brt*e<*li Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mart 60 Pff. Erscheint täglich mit D-snahme de« Ms«iag». Schulstraße 7. Pokitisehe Ueberficht. Gießen, 9. December. Prinz-Regent Luitpold von Bayern hat dem Berliner Hose nunmehr den schon seit Monaten erörterten Besuch abgestattet und traf der Prinz-Regent am Dienstag in der zehnten Vormittagsstunde in der R-ichrhaupt- flabt ein. Der Prinz-Regent gedenkt nach den bisherigen Dispositionen bi» diesen Donnerstag in Berlin zu verweilen und dann dis Rückreise nach München -über Dresden amutreten, woselbst ebensall« ein Ausentbalt geplant ist. Der Reichskanzler Fürst Bismarck wird in kommender Woche won Friedrichsruhe in Berlin zurückerwartet; über seine Betheiligung an den Reichstags-Verhandlungen verlautet noch nichts Bestimmtes. Dre General-Debatte über die neue Militär-Vorlage, .welche im Reichstage die beiden letzten Tage der vergangenen Woche in Anspruch nahm, bat sich ramentlich durch das Eingreifen der Abg. Grafen Moitke zu einer hochpolitischen Verhandlung gestaltet. Dis Rede, welche der berühmte Feldherr in der Eamstags-Sltzung des Reichstages zu Gunsten der Vorlage hielt, war nur kurz, aber vesto schwerer wiegt sie durch ihren Inhalt, fast Mr einzelne Satz repräsentirts eine bedeutungsvolle Aeußerung. Der greife Md- marschall sieht die politische Lage unter fpeciellem Hmblick aus das Verhältnib Zwischen Deutschland und Frankreich als Hochernst an, die ganzen Verhältnisse drängen zu einer Entscheidung und daß diese Entscheidung Deutschland nicht überraschen solle, dazu ist die gegenwärtige Vorlage mit bestimmt. Bei der sonstigen Zurückhaltung Moltke'r gerade in allgemeinen politischen Dingen .rrschemt die Offenheit, mit der er seinen Befürchtungen über das, was uns vielleicht schon die nächst- Zukunst bringen kann, doppelt bemerkenswerth und daß diese Befülchtungen einen Hintergrund haben müffen, wird durch dre Aeuße- rungen der preußischen Kriegrministers in der General-Debatte nur bestätigt. Er will der Militär-Commission des Reichstages wichtige Mittheilungen über bie absolute Dringlichkeit des neuen SeptennatSgesetzes machen und dar Ver- langen Herrn v. Bronsart'r, daß diese Mittheilungen geheim gehalten werden sollen, läßt an ihrem hochpolitischen Charakter nicht zweifeln Es haben deshalb die einielnen Parteien zu Mitgliedern der Militär-Commission meist die Frak- tions-Vorstände delegirt, da diese ja in erster Linie als die Vertrauensmänner der Fraktionen anzusehen sind und demgemäß sich als besonder» geeignet erweisen, ouf Grund der in Aussicht gestellten vertraulichen Mittheilungen des Kriegs- Ministers Entscheidungen im Namen ihrer politischen Freunde zu treffen. Die Militär-Commission sollte an diesem Donnerstag zusammentreten. Der Reichstag beschästigte sich in seiner Plenarsitzung vom Montag zunächst mit dem in voriger Session unerledigt gebliebenen Gesetzentwürfe über den Servlstarif und die Klaffeneintheilung der Orte. In der kein besondere» Fntereffe darbietenden Discussion wurden verschiedene Specralwünsche laut, tue iebocb erst in der Budget-Commission der Näheren zu prüfen fein werden, an welche die Vorlage schließlich verwiesen wurde. Das Haus wandte sich dann der Bcrathung derjenigen Etatstheils des Etats für 1887/88 zu, die nicht an die Budget-Commission verwiesen worden sind und führte hierbei der aus den Berichten der Fabrik-Jnspectoren festgestellte Generalbericht zu einer eingehenden Erörterung der Fragen der Sonntagsruhe und sonntagrarbeit, im weiteren über die Thätigksit der Fabrik-Jnspectoren. Dieselbe wurde von den socialisti. ich n Abgg Heine und Kayser scharf kritisirt und bezeichneten diese Herren den Generalbericht als eine Stre.tschlist gegen die Arbeit^ Die weitere Debatte war belanglos und wurde schließlich der Etat der ReichSamter de» Innern in keinem Reste dircuisionslo« erledigt. Auf der Tagesordnung für Dienstag standen außer der Fortsetzung der Etalsberathung der Bericht der ReichSschulden- Commission und die erste, resp. zweite Lesung des Gesetzentwurfes, betr. dre -Errichtung eines orientalischen Sprachen-Seminars. B-im Reichstage sind bereit» Über 200 Petitionen eingegangen, von denen sich eine sehr große Anzahl wiederum aus bie Jmpfsrage bezieht, während auch Abänderungen oes KrankenversicherungL-Gesetzes und der Gewerbeordnung in zahlreichen Petitionen befürwortet werden. Daneben fehlt csauch nicht an originellen Erscheinungen, wie deren dis Petitionsfluth in ieder Session bringt. Die an ein und demselben Tage, am Montage, in den Wahlkreisen Berlin I. und Mannheim - Schwetzingen stattgesundenen Neuwahlen rum Reichstage haben in jenem die Wahl der sreisinnigen, in diesem dieMige des oationallcheralen Candidaten ergeben/ Bei der Berliner Wahl erhielt Klotz /frei! / 7207, Gerold (cons.) 4783, Christensen (Joc.) 1454 unb anarggraf fnat iw) 486 Stimmen. Die Freisinnigen haben also ohne Stichwahl den Wahlkreis behauptet. Spöttische Bemerkungen müssen sich von dteser Seite d e Nationolliberalen wegen der geringen Stimmenzahl, bis ihr Canb.dat eryielt, oeiallen (affen Nach den Übeln Erfahrungen, welche dis Nationalliberalen L rests bei der Ersatzwahl im ersten Berliner LandtagSwahlkreise machen mußten, St es allerdings als ob für ihre Bestrebungen in der Neichshauvtstadt nun rinmal kein Platz^sei- Mtt Befriedigung kann der Ausgang der Mannheimer Mabl bearüßt werden, wo e» sich bekanntlich um dre engere Entscheidung zwi- S dem nationalliberalen Candidaten, Diffenö und dem Socialdemokraten Dreesdach handelte. Da von der Volkspartei beschlossen worden war, für den Locialisten zu stimmen, so scheinen neben den Conservatlven zum Thell auch bte «eSmSwähler diese» Wahlkreise- für Diffenö eingetreten . 9u sein. Jedenfalls 5ft es nun den Nationalliberalen gelungen, den Wahlkreis , den sie vor drei Legislaturperioden an die Volkrpartsi verloren, zuruckzuerobern. Auf auswärtigem Gebiete ist das Interesse an der bulgarischen Frage, die sich nur sehr langsam weiterentwickelt, augenblicklich den Vorgängen in Frankreich gegenüber in den Hintergrund getreten. Die Demchron des Cadi- nets Freycinet scheint jenseits der Vogesen eine heillose Verwirrung erzeugt zu haben, es wimmelt von Vorschlägen und Gegenvorschlägen zur Losung der Ministerkrisis, bis jetzt ist aber der Ariadnefaden, der aus diesem Labyrinth heraussühren könnte, noch nicht gesunden. Die drei Gruppen der repubUkam- schen Kammermehrheit halten Conferenzen über Conferenzen ab, um zu einer Verständigung unter einander und mit der Regierung zu gelangen, aber die Situation ist eben so verfahren, daß die Republikaner zu keinem desimtrven -öe* schlusse zu gelangen vermögen. In der Montagssitzung der Deputirtenkammer wurden verschiedene Anträge, die Sitzungen einstweilen auszusetzen, nach erregter Discussion abgelehnt. In Regierungskreisen hofft man immer noch, die KristS durch eine Reconstruction des CabinetS Freycinet überwinden zu können, obwohl, sich Herr de Freycinet entschieden weigert, seine Demission zurückzunehmen. Em Pariser Telegramm vom Montag meldet inzwischen, daß Gr6vy an diesem Tage mit dem Kammerpräsiventen Floquet (radikal) eine längere Besprechung hatte, in der Grövy die Möglichkeit andeutete, Floquet mit der Bildung des neuen CabinetS zu betrauen- Floquet soll sich, allerdings unter Hinweis aus die Schwierigkeit der Lage, bereit erklärt haben, diese Ausgabe zu übernehmen. Außerdem conferirte Gr6vy im Verlaufe des Montag Abend noch nut Uemen* ceau, Ferry und Brisson; die Verlegenheit muß sehr groß fein, wenn man bereits an den erst Anfang dieses Jahres gestürzten Ferry als Cabmets- Chef denkt! . , . n . Auch in der Schweiz scheint man gesonnen zu sem, den allgemeinen ernsten Moerhältniffen durch Verstärkung der Wehrkraft Rechnung zu tragen. Erst kürzlich ist das mue Gesetz über die Errichtung eines schweizerischen Land- sturmes vom Rationalrathe genehmigt worden und nunmehr ist ihm em Antrag auf vollständige Centtalisation des Dtilitärwesens der Schweiz zugegangen, dessen Annahme für die künftige Gestaltung der eidgenössischen Heeresverwaltung von einschneidendster Bedeutung sein dürste. Im Kanton Freiburg haben am Sonntag die Wahlen zum Großen Rath stattgefunden, wobei die ultramontan-conservative Partei, welche in diesem Kanton überhaupt dominirt, mit großer Mehrheit siegte. Die jüngsten Unruhen vom Sonntag Abend, deren Schauplatz die Stadt Cork wiederum gewesen ist, beweisen zur Genüge, daß die revolutionären Elemente in Irland sich wieder mehr und mehr bemerklich machen. Es ist auch diesmal blutig genug zugegangen. Die Polizei mußte förmliche Baionnet- Angriffe auf die Volksmaffen, welche durch ein Straßen.Meeting der Landliga in hohem Grade aufgeregt waren, machen und auf beiden Seilen kam es zu zahlreichen Verwundungen._________ _ Deutschland. Darmstadt, 8. Decbr. Se. Königl. Hoheit der Grobherzog empfingm heute hm Hauptmann v. Schwarzkoppen, militärischen Begleiter Sr. Kgl. Hoy. des Erbgroßherzogs, den Prälar Dr. Habicht, ben Geheimen Hofrath Professor Laspeyres, den Professor Krelschmar und den Steuerrath Sommerlad aus Gießen, ben Professor Marx au» Worin», ben Gerichtsschreiber Furstweger von Mainz den Forstinspector Bott von Höchst, den Hof-Fouragelieferant Bendheim aus Bensheim, den Lchrer Müller aus Heppenheim; zum Vortrag den Staats- Minister Finger, den Munsterialpräsidenten Weber, den Oderstallmeifter Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau, den Geh. Rath Dr. Becker. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog werden Sich am Samstag, den 11. December, nach Worms begeben, um der Eröffnung der Eisthalbahn beizuwohnen, und daher an diesem Tage hier keinen Rapport abhalten. Rußland. Petersburg, 7. December. Dm hiesigen Redactionen ist verboten worden, über die militärischen Vorbereitungen, Truppen-Dislocationen 2c.. Rach- richten zu bringen. CSr- 3^0- — Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Correspondenz-Burean. Berlin, 8. December. Der Kaiser empfing Vormittags den Kriegsminister und den General v.Albedyll zum Vortrag, später den russischen Eotscha^fter Schuwalow anläßlich des Georgsordensfestes. Nachmittags um 5 Uhr findet Galadiner (HO Eou- verts) im runden Saale des Palais statt. , — Der Prinz Max Emanuel von Bayern ist Morgen? von Hannover eingetroffen. Der Prinzregent Luitpold wohnte Vormittags einem feierlichen Hochamte in der Hcdw-M-rch^bet.^^ h^.e Mittag nach Charlot-enburg, besichtigte neue Polytechnikum und srühstückte dann bei den erbprmzlich Memingenschen Herrschaften. Prinz Max Emanuel nahnr ein Frühstück bei dem Kronprinzen em. Se. Mai. der Kaiser machte um 2 Ubr eine Spazierfahrt. München, 8. December. Die „Münchener Allgemeine bringt eine Erklärung Döllinger's, wonach die jüngst erfolgte Veröffentlichung Zweier Briefe des verstorbenen Königs an Döllinger vollständig ohne Wissen und Willen Dollingers Cr^° $ Paris, 8. December. Greoy conferirte gestern Nachmittag mit Ferry, Brisson, Boysset^und^Flo^quet.^ ^vy gerathen, Goblet mit ber Eabinets- bildung zu beauftragen. Falls dieser es ablehne, werde er selbst den Auftrag, übernehmen. 2. 3. 4. 5. Unterhaltung der Kreisstraßen des Kreises Schotten, hier die Wirthschafts- rechnung für 1885/86. 1 Die Erbauung einer Kreisstraße von Engelthal bis Kreisstraße 2IItenftai>t- §-L?bbrgen, hier Recurs des Heinrich Hamm zu Altenstadt gegen einen Beschluß des Kreisausschusses. Recurs des Fabrikanten Robert Wegener wegen Ansatzes bcr Kommunal« steuer in Lauterbach. Klage des Ortsarmenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Ortsarmen- ^band Kleinkarben wegen Unterstützung des Bremsers Frd. Wilh. Wirtb aus Klernkarben. M j Svpenhagen, 8. December. In Folge ungewöhnlich heftigen Sturmes scheiterte eine mecklenburgtsche Brigg an den Hafenmolen von Helstngör. Von den Mann- schaften sind fünf gerettet, an der Rettung der übrigen drei wird noch gearbeitet. Außerdem fanden drei Strandungen bei Kronborg und viele andere Schiffsunfälle an der Kutte statt. ± Paris, 8. December. „Temps" meldet, Goblet lehnte bestimmt ab und erklärte, er würde keine andere Politik befolgen können als Freycinet. — Dem „Temps" zufolge liefen die Verhandlungen wegen Egyptens darauf hinaus, daß England Frankreich die Theilnahme an der egyptischen Finanzverwaltung £i^u-.mcn solle und Frankreich alsdann nicht darauf bestehen würde, einen Termin für die Räumung Egyptens zu verlangen. , Sofia, 8. December. Wie es heißt, hat Gadban Pascha der bulgarischen Regierung erklärt, die Pforte sei geneigt, die Beschlüsse der Sobranje als giltig anzuerkennen unter der Bedingung, daß ein Ministerium gebildet werde, in welchem micf) dte Oppositionspartei vertreten wäre und daß der Fürst von Mingrelien als Thron- candldat designirt werde. Die Regierung sei bereit, die Personenfrage zum Opfer zu bringen, die Fürstenwahl stehe aber der Sobranje zu, welche der Wahl des Mingreliers nicht geneigt zu sein scheine. Petersburg, 8. December. Bei dem heutigen Bankett anläßlich des Georgs- Ordenssestes brachie der Kaiser, zu dem anwesenden General Schweinitz sich wendend, einen Toast auf die Gesundheit des Kaisers Wilhelni, als des ältesten Ritters des Georgsordens, aus. L o f a 1 e ♦♦ s p Gießen, 9;c?^mber. Montag den 13. l. M. findet eine öffentliche Sitzung des Provinzlalausschusses der Proofaz Oberhessen statt. Dieselbe wird Vormittags 9 Uhr beginnen und stehen folgende Gegenstände auf der Tagesordnung- 1. Unterhaltung der Kreisstraßen des Kreises Büdingen, hier dte Wirthschafts- LiterarifcheS. ^Nige englische und französische Familien geben, die zum Weih- e mc?t der Festnummern ihrer einheimischen Jllustrirten Journale er- ma C ^tumungsvolle Weihnachtslectüre zu haben. Diesen hübschen Brauch hat die Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart voriges Jahr zum erstenmale bei nn? durch em Welhnachtsheft von .Ueber Land und Meer- eing?führt DerEr^a eiH ^ günstiger gewesen sein, denn wir sehen die Verlagsanstalt auf btefeni Wege "Eiterschreiten, durch die Ausgabe eines diesjährigen Weihnachtsheftes Srri68luna8fti>ffm n0* reichhaltiger an Bildern und weihnachilichm srzaylungsstoffen, als eine Vervollkommnung dieses bei uns neuen Genres erscheint so fällt unter nitf r" -t.!1 ; wenn wir die Nummer^ aufWaatn, abeLreIie 2tbftie9' derselbe endliche Sieg des Guten ^d^.da^ Schlechte, des Trefflichen über das Verkehrte! — aber die ganze Bewegung AllemPin ^a^lich und, was das Beste ist, mit Humor. Alles in üben wird oolksthumliches und ein gesundes Stück, das auch gesunde Wirkungen 4 b- December. Gestern wurde die Leiche eines neugeborenen Kindes I verdächtigen Umstanden in dein benachbarten Orte Staufenberg gefunden. Großh I in b“ef“"®a*e®u'M)aff“m b“ben f‘* beute bor‘b‘n be8cben- um Aufklärung I SwStiä s,a£ StÄ*»" ™'«M». . r Semen bei dem hiesigen Pferdemetzger Sch. fortgesetzten Nachforschungen schreibt I f Bestohlene den erhofften Erfolg zu, indem er hier die Häute seiner beiden Pferdk gefunden zu haben behauptet Die Polizei confiscirte einstweilen die beiden aS äS? I Vferdehäute. Eine größere Anzahl Landwirthe aus Langen- I fklbold hestchstgte heute ebenfalls mit demselben Resultate die Häute 0 Da stch aber die Leute immerhin getäuscht haben können, sollen die Läute hem I Arnchinen nflc^ behufs Nachweises der Identität ausgestopft werden. Das eine der I ? ./de war einem anderen Landwirthe entliehen. Das Pferd des Fubrwerksbesiüpra I ^tte 600 Mark gekostet. Ueber den Verbleib des Wagens und der Pferdegeschirre I E°nnt" werden. Die eingeleitete Untersuchung dürfte den Sachverbalt leitend La vorläufig Niemand an eine strafbare Handlung Pserdemetzaers! aa8emc,ncv äcbtui’9 stch-nden, in der eigenthürnlichen Sache verwickelte , ,,dodenheim, 3. December. Ein hiesiger Jäger hat dieser Taae bei eintm benachbarten Tretbjagen folgendes Malheur gehabt: Der Jäger war mit einer Doppel- aück'Ä a"bÄ ßTV dnJ'! Schuß auf ein armes Häsl-in abgefeuett^Äz Li S ?auf fa* entlud und der werthvolle Hund des Jägers, der 300 Mark verendet.^^ m ^einem ®lute roaI8tc- Einige Sekunden darauf war das Thier ^December. Ein gewissenloser Denunciant fand heute seine gerechte anaeblick d e Kellmr hatte seinen früheren Herrn denuncirt, weil dieser ^!??^nschutten und neu verzapfen ließ. Die gegen den Wirth, den Restaurateur des Kaisergartens, in Folge dessen eingeleitete Untersuckuna 0ai]iAi^e Unwahrheit der erhobenen Beschuldigung. Der LeDner abbüßem Frevelthat mit sechs Monaten Gefäygniß und zwei Jahren Ehrverlust ! 0- December. Man wird sich vielleicht noch des frechen Diebstabls er- roc5^en ?ie Reichsbank in Hamburg im Juni 1885 um 200 000 jl bürste deßhalb die Nachricht von Interesse sein, Ä die Dieb? zwei Engländer Namens Anderson und Barton, gestern von der französischen Dolirei der deutschen lbehorde in Nov^ant überliefert ^wurden. Die Diebe waren s. A noA n/rÄt^LEfluchtet, hatten dort neue Gaunereien ausgeführt und wurden jetzt nach in ffiien™ ^ic^übc‘e" .erft f14x3“?re J11.gewordenen Knaben Ludwig Kuffchtt finh 4,- Knaben sind ohne Beschuhung und was er am Leide tränt frnb schmutzige Fetzen. Den Knaben, der im Wachsthum zurückgeblieben ist fröstelt ^.und er wird von einem krampfhaften Husten befallen, da er aus der Reibe dtt beftPit t n0C ü0Vritt4 Um ubcr blc liegen ihn erhobene Anklage, daß er gebettelt habe^ zu verantworten. „Der Bursche", wendet sich der Richter an den gi?r- treter der Staatsbehörde, „ist schon X-mal wegen Bettelns beanstandet und wenn mir < tijn heute bestrafen- fo haben wir ihn morgen wieder hier und do» übcrantmnrtm LJ obgebüßter Strafe stets der Polizei." Nach diestr Bemerkuna schreib Wrht?r^tCrmtUI Vernehmung des Knaben und es entwickelt sich folgender Dialog- Richter „Was macht man denn bei der Polizei mit Dir?" -SÄ - ^Knabe^^ Di^nr^^^' '.^nb ?eine sltern, wenn Du ihnen überstellt wirst?" ggywAW1 -- "fc -Ä =‘ÄK Ä**Ä £ Ät -J5. Schiffs - Bewegung der -p°st-D°mpffchiffe der Hamburg-Amcrikanifchen Packetsahri-Actien-Gesellschaft. Gothcnbnra wtticr^ New-Aork, [1. December von von Lavre wetter ' WÄbali'a-k ^^^ber von Hamburg nach New-Uork- 1. 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Wo? sagt die Exp. d- Bl. 8821 Einen Glafergefelleu sucht H. Gröuinger. Maschinenstrickerei von Carl Pietsch Nahrungsberg. Anfertigung aller Arten Herren-, Damen- und Kinderstrümpfe, Socken, Beinlängen, in Wolle, Baumwolle u. Vigonia, Jacken, Gamaschen rc. Anstriche« von Sttümpfen u- Socken- 8814] Tüchtige Arbeiter und einige Steinklopfer finden in meinen Kalksteinbrüchen dauernde Arbeit. __________________Karl Haas. empfiehlt stets das neueste, beste und billigste in allen Sorten Fils- u. Kederschuhen und Stiefeln von den gewöhnlichsten bis zu den hochfeinsten. 8410 Stets das Gediegenste in Arbeiter- Schuhen und Stiefeln, sowie in Herren-Schaft- und Zugstiefeln. Jagdfchuhe, Gummischuhe, sowie alle Sorten Einlegesohlen stets auf Lager. Wermietstungen. 8831 Ein Logis ?u vermiethen im Darmstädter Haus. 8820 Ein Familienlogis zu vermiethen. H. Gröuinger, Stemstraße 43. Vermischte Anzeigen. Oeffentlicher Vortrag über die Wiederherstellung der Kirche in unserer Zett (Jes. 1, 26. Joel 3, 1 11). Freitag, den 10. Dee., Abends 8 Uhr, im Saale des Cafe Ebel. Zutritt frei. Die Vorträge werden regelmäßig Dienstag und Freitag fortgesetzt werden, auch ohne ferneres Annonciren. 8637 Dr. Paul Wigand. 8813 Ein seidenes Tüchelchen gefunden. Abzuholen Wetzsteingasse 38. Theater in Gießen. Cafe reib. Freitag den 10. December 1886. Im Abonnement: Die schöne Hackerin. Neueste Bearbeitung. Volksstück mit Gesang in 5 Akten von H. Wilken. Musik von N. Bial. Personen: August Schultze, Spekulant Earl Becker. Lydia, geb. v. Schminkwitz Amalie Neidner. Margarethe, s. Tochter aus erster Ehe Marie Hartmann. Frau Saphronia von Schminkwitz Lisette Coppö. Athalia i orT~~ Flamin!- LIA tzulalia Achter Herr v. Goldammer, Fabrikant Hektor v. Löwenheim, Disponent b. Schultze Schröpfer Edmund Temme. Max Wohlmuth, Besitzer einer großen Bäckerei Leo Langwald. Kalau, sein Obergeselle Fritz Schröder. Rups, Bäcker Max Franke. August Renze, Conditor Paul Banse. Lottchen Rabe, Hausmädchen bei Schultze Bertha Schrader. Kullmetz, Gaftwirth Max Müller. Diener, Bäckergesellen u. Lehrlinge. Mägde, Jungen. Robert Pehl. Carl Neidner- Selma Stein. Charl. Hehgart. Cassenöffnung 7 Ubr — Anfang präcise 8822 8 Uhr. ■■GBD Gewöhnliche Preise, wwm Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt ein Pro- spect des Herrn Wilhelm Rudolph in Giessen bei. 8830 Redaction: 2L Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schcn Druckerei (Fr. ^dr. Pietsch) in Gieren. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt u« 1 Beilage