s Nr. sso Freitag den 6. August 1886. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ü«*» «-SE..,° 7. «W «MW •* ■*** hM .....ZTfcL'LUUL, ■■■■... PZJTrlT.r1* *, . ,/', TTZ.L7CrrT?tz?±^znC!^LtLk^^Ao*-^—.&aJC. .aaxl ^KLXZZX^KCrT——— r^TTTTF-T...J.L..X^ZzPR*c^xZi21ZX_., ,_J? . t^?»”yr,wnillu..■:^”LI Freiberg, 4. August. Socialistenproceß. Sämmtliche Angeklagte wurden für schuldig erklärt und zu Gesängnißstrafen verurtheilt; Bebel, Boll- mar, Auer, Frohme, Viereck und Ullrich zu 9 Monaten, Heinzel, Dietz und Müller zu 6 Monaten. Der Gerichtshof nimmt an, daß die systematisch- Verbreitung des Züricher „Socialdemokrat" zweifellos auf eine Verbindung im Sinne der Anklage schließen lasse. Durch die Theilnahme an dem Wydener und Kopenhagener Congreß, wie durch Auslastungen und Erklärungen, welche die Angeklagten gemacht, sei deren Theilnahme an der Verbindung erwiesen. Der Begriff einer Verbindung erfordere nicht ausdrückliche Beitritts- Erklärung; auch Handlungen und Unterordnung des Einzelnen unter den Ge- sammtwillen erfüllten den Begriff einer Verbindung. Die Verlesung der Gründe dauerte eine Stunde. (Fr. Ztg.) Telegraphische Depesche«. »ES UKoe» TorLtspsrrderrr«Bmresv. Bad Gastein, 4. August. Se. Maj. der Kaiser nahm heute Vormittag den Vortrag des Chess der Eivll-CabinetS, Wirkt. Geh. Raths v. Wil- mowski, entgegen. Am Diner Sr. Majestät werden heute Ihre Majestät die Kaiserin von Oesterreich mit der Hofdame Gräfin Mailath und dem Oberhofmeister Freiherrn v. Nopcsa, sowie der Reichskanzler Fürst v. Bismarck, und der Statthalter von Elsaß-Lothrinz, Fürsten von Hohenlohe, mit ihren Gemahlinnen Theil nahmen. Paris, 4. August. Der Krtegsminister General Boulanger erklärte in einem Schreiben an Limbourg, welcher die Briefe Boulanger's an den Herzog von Aumale den Journalen mittheilte, er anerkenne die drei letzten veröffentlichten Briese als von ihm herrührend. Boulanger sagt ferner, als er durch die Conspiration des Prinzen gezwungen worden sei, zwischen seinem früheren Vorgesetzten und der Republik zu wählen, sei er der Repuplik treu geblieben und habe das Gesetz, nachdem dasselbe beschlossen war, aussühren lassen. Wenn die Freunde Aumale's jemals von Worten zu Thaten übergehen sollten, so werde er einfach seine Pflicht thun, aber mit der größten Energie. Washington, 4. August. Der Repräsentanten-Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten nahm anläßlich der Weigerung Mexikos, den Journalisten Cutting sreizulaffen, eine Resolution an, welche Folgendes erklärt: Obgleich das Haus erkannt hat, daß Mexiko bereit ist, seine internationalen Verpflichtungen zu erfüllen, kann es doch niemals ein Princip anerkennen, wonach amerikanische Bürger wegen in Amerika begangener Vergehen in einem fremden Lande verfolgt werden dürsten; das Haus billigt deshalb die Forderung des Präfidenten Cleveland wegen Freilassung Cutting's und ersucht ihn, dieselbe zu wiederholen. Petersburg, 4. August. Der General-Gouverneur des Amurgebiets, Korff, trat eine Jnspectionsreise nach Transbaikalien an, von wo er sich direct nach Petersburg begibt. Heidelberger Iubiläumsbriefe. in. Heidelberg, 3. August. Z. Klingende, rauschende Militärweisen wecken mich heute früh um sieben aus einem kurzen Schlafversuch. Der heiligen Pflicht des Zeitungsberichterstatters gedenkend, der bekanntlich toujours en vedette sein und den Schlaf nur als eine überflüssige Natur- etnrichtung, etwa wie den berühmten Schwanz des Darwinschen Affenmenschen betrachten mutz, reiße ich die müden Glieder aus den wärmenden Decken und springe an's Fenster. Ein paar Compagnien badischer Leib-Infanterie ziehen unten durch die Anlage. Energisch und elastisch, wie von stählernen Fäden bewegt, marschiren die kräftigen Krieger in vollem Paradeanzug unter den abgemessenen Klängen eines jubelnden Militärmarsches daher. Eine kleine Weile später und rasch vorüberrollende Großh. Equipagen mit besternten und betressten Hofleuten, sowie verschiedene Wagen mit den Vertretern der Stadt künden die bevorstehende Ankunft von etwas Außergewöhnlichem. Der Kronprinz des Deutschen Reiches wird erwartet. Mit preußischer Pünktlichkeit trifft der hohe Fürst ein, und nach kurzer, am Bahnhofe erfolgter Begrüßung durch den Großherzog und die anwesenden Notabilitäten setzt sich der Zug nach dem „Palais" in Bewegung. Voran eine Schaar rothjackiger Vorreiter, hinter ihnen vier vierspännige Hofequipagen und eine Reihe Zweispänner, in welchen das Gefolge des hohen Gastes und die Behörden Platz genommen haben. Der Kronprinz, wie immer, vortrefflich aussehend und von den dichtgedrängten Zuschauern mit lebhaften Zurufen begrüßt, sitzt zur Rechten seines erlauchten Wirths, des Großherzogs. Unablässig fährt seine Hand grüßend und dankend nach dem Helmrande. Im „Palais" angekommen, hält er unter den zum Empfange anwesenden Personen eine kleine Cour ab und begibt sich hierauf mit den übrigen anwesenden Fürstlichkeiten und kleinem Gefolge in die dem Palais gegenüberliegende Heiliggeistkirche zum Festgottesdienste. Das Gotteshaus, räumlich ziemlich beschränkt, ist Die älteste Kirche der Stadt. Sie wurde früher, durch eine Mauer in zwei Hälften getheilt, von Katholiken und Protestanten zusammen benützt. Gegenwärtig ist sie im Innern renovirt und dem protestantischen, sowie allkatholischen Gottesdienste überwiesen worden. Schade, daß man auch dem Aeußeren nicht eine kleine bauliche Wiedergeburt angedeihen ließ. Die alten, schmutzigen Trödlerläden, die an den Portalseiten angeklebt sind, gewähren dem Gebäude zwar ein archäologisches, aber keineswegs ästhetisch wirkendes Interessantsein. Das lange Schiff ist im Innern reich mit Guirlanden und Fahnen verziert, wobei das schirmende Gelb-Roth der badischen Landesflagge selbstverständlich die Hauptrolle spielt. Am unteren Ende des Chors stehen die Pulte für die Orchestermusiker, die so eng aneinander gerückt sind, daß die Musiker sich ihre Instrumente auf die Schultern legen können. Gegenwärtig werden die Plätze allerdings nur als Zuschauerraum benützt. Der musikalische Theil des Festgottesdienstes bringt nur a caxclla-Sachen, ein Stück Ion Jcarlatto und einige kleine liturgische Compositionen. * Pünktlich sind die hohen Herrschaften eingetroffen und nehmen im Chore auf den für sie und ihre Hofstaaten reservtrten Stühlen Platz, neugierig gemustert von der Kopf an Kopf gedrängten Schaar der Andächtigen, deren Majorität aus den.eingeladenen Festgästen und den einheimischen Behörden nebst ihren Frauen besteht. Die Festpredigt, eine rhetorisch wie inhaltlich gleich bedeutsame Leistung, hält Professor Heinrich Bass ermann, der Dekan der hiesigen theologischen Fakultät, der bekannte Verfasser des „Handbuchs der geistlichen Beredtsamkeit". Der poetische, schöne Apostelkopf des Gelehnen mit.den schwärmerisch leuchtenden Augen, seine ganze Statur und Haltung passen vorzüglich zur Lösung der ihm übertragenen Aufgabe. Die Anwesenden sind sichtlich erbaut von Gehalt und Ausdruck der schönen Rede und strömen bewegten Herzens den hohen Herrschaften nach, die, unter Absingung eines gemeinsamen Liedes das Gotteshaus verlassend, sich bald darauf zum feierlichen Empfange der auswärtigen, gelehrten Deputationen nach der Aula der Universität begeben. Die alte Ruperto Carola, nach Prag und Wien die älteste Hochschule Deutschlands, als Bauwerk vielleicht eines der unscheinbarsten, die für den gleichen Zweck existiren, hat sich mächtig herausgeputzt zu dem Festactus. Die beiden, dem Ludwigs - platze zugekehrten Eingänge, wie die ganze Längsfront ist bekränzt und decorirt. Ueber den Eingängen wölben sich zwei rofhe goldverbrämte Baldachine, mit den badischen Wappen und Farben. Zwischen den beiden Thüren steht auf hohem Postamente die Marmorbüste des Großherzogs, über ihr in riesigen Dimensionen der deutsche Reichsadler und deutsche Flaggen, deren (Konturen sich von einem tiefblauen Sternenhimmel scharf abheben. Zu beiden Seiten der Büste hängen zwei lebensgroße Oelgemälde, wundervolle jugendliche Frauengestalten, die Ruperto Carola und die Heidelberga allegorisirend, gemalt von Guido Schmitt. Am Fuße der Ruperto Carola hat der Maler die Inschrift ,A Carolo Friderico Restitnta“ angebracht. Unter jedem Bilde hängt eine poetische Inschrift, eine Art Commentalion, welche ich vielleicht etwas — poetischer gewünscht hätte. Diejenige der Heidelberga geht noch an. Sie lautet wie folgt: „Die edle Heidelberga, die blonde deutsche Majd, Hüt' Dich vor ihren Augen, die Brust sei Dir gefeit! Sie grüßt Dich, fremder Wandrer, sie trifft mit sanftem Blick; An Neckars Strand gebannt bleibt fortan Dein Geschick!" Nicht neu und bedeutsam, aber anspruchslos und verständlich. Die Knittelverse unter der die Universität versinnlichenden Frauengestalt erinnern wirklich doch ein bischen gar zu sehr an Moritz Busch. „Rupertus hehre Tochter, von Buch und Schrift umringt, Von deren Kanzel nieder manch' stolzer Name klingt, Die seit halbtausend Jahren in Glück und Noth bewährt, Uns Recht spricht, heilt und Weisheit als aTma water lehrt!" Das ist« denn doch schon mehr die reine Bierbankpoesie und ich begreife nicht, wie man .solche Auswüchse ungelenker Geistesglieder auf einem solchen Feste toleriren kann. In der Aula und namentlich auf der Gallerie derselben, wimmelt es schon von den Glücklichen beiderlei Geschlechts, die verhältnißmäßig gering an Zahl, zu dem feierlichen Akte Einlaßkarten erhalten haben. Der beschränkte, langgedehnte Saal ist durch Gemälde, Inschriften und eine hübsche Nußbaumtäfelung äußerst günstig verändert, die eassettirte Decke mit symbolischen Oelbildern in Medaillenform und der Hintergrund der Tribüne mit einer von Professor Keller gemalten allegorischen Darstellung der Gründung der Universität geschmückt worden. Das Ganze macht einen würdigen, vornehmen, vielleicht etwas zu reich gehaltenen Eindruck. Und nun nahen sie nach und nach, die Abgesandten der fremden Geisteswerkstätten, alte und junge, gefurchte und glatte Gesichter, „Häupter in Hieroglyphenmützen" und geistigen Tressenhüten, alle im unvermeidlichen Frack, unter dem Arme die Mappen mit den Glück- wunschadressen, zu deren Ueberreichung sie beauftragt und ermächtigt wurdm. Hier und da taucht auch der blaue oder rothe Sammttalar und das runde oder eckige Barett eines akademischen Würdenträgers auf. Dazwischen mischt sich jetzt die bunte, goldstrotzende Uniform eines Hosinanns oder Generals. Auf einem Theile der Gallerie nehmen die Vertreter der Presse, die modernen Schnelldenker, auf einem anderen Theile das Orchester und die Festsänger Platz und endlich meldet ein leises, die illustre Versammlung durcheilendes Gemurmel und eine schnelle, das Ganze durchblitzende Bewegung, die einem Jeden seinen bestimmten Platz und seine gebührende Haltung zuweist, die Ankunft Sr. König!. Hoheit des Großherzogs, des Rector magnificentiseimus. Die badischen Großherzöge bekleiden dieses Ehrenamt seit 1803, in welchem Jahre Kurfürst Karl Friedrich (seit 1806 Großherzog) durch das 13. Organisationsedict der badischen Lande die sämmtlichen Lehranstalten seiner vereinten Lande auf's Neue begründete und an die Spitze derselben die Universität Heidelberg stellte, die seitdem nach ihren beiden Stiftern auch „Ruperto-Carola" genannt wird. Die jeweiligen Professoren der Hochschule können nur das Prorectorat übernehmen. Dasselbe ruht zur Zeit in den Händen des Geh. Raths Professor Dr. Im. Bekker, des bekannten Juristen. Punkt 11 Ubr traten der Großherzog und der deutsche Kronprinz, Beide mit brausendem Tusch empfangen, gefolgt von den übrigen Fürstlichkeiten und ihren Hofstaaten, in den Saal. Das Orchester spielte einen Satz aus dem „Aufzug der Meistersinger" aus Wagner's gleichnamiger Oper, und nachdem die Abgesandten der fremden Universitäten, unter denen sich die namhaftesten Gelehrten von ganz Europa und Amerika befinden — selbst der Papst Leo hat eine kostbare wissenschaftliche Ehrengabe überreichen lassen — ihre Glückwünsche und Adressen überliefert hatten, erhob sich Se. König!. Hoheit der Großherzog zu einer kurzen Begrüßungsrede, welche wir bereits gestern gemeldet haben. Nach Schluß der Reden folgte eine längere Vorstellung der Abgesandten, von denen der Kronprinz Einzelne in leutseligster Weise auszeichnete. Ein Mendelssohn- scher Chor mit unterlegtem, auf das Fest bezüglichen Text und der Marsch aus der O-moII-Suitc von Lachner bildeten den Schluß des hübschen Aktes und unter den Hochrufen der draußen harrenden Menge fuhren die hohen Herrschaften und die Behörden gegen IVs Uhr in ihre Wohnungen zurück. Das große Schloßfest begann heute Abend 8 Uhr und bat gegenwärtig — weit nach Mitternacht — sein Ende noch lange nicht erreicht. Ich berichte darüber morgen.. Vorläufig nur die Mittheilung, daß die Beleuchtung und das Wetter vortrefflich waren, und der Kronprinz und der Großherzog bis zu später Stunde im sogenannten Bandhause Cercle abhielten. Heidelberg, 4. August. Die Rede des Geheimraths Eduard Zeller bei bein gestrigen Festact in der Aula der Universität lautete: , _ „Em. Königl. Hoheit und der Universität, deren Rector magmficentissimus Hochst- dieselben sind, bin ich beauftragt, die wärmsten Glückwünsche der wissenschaftlichen Körperschaften auszusprechen, welche nicht allein aus allen Gauen des deutschen Reiches, sondern von allen den Bildungsstätten, an denen die Wissenschaft m deutscher Zunge betrieben und gelehrt wird, ihre Vertreter hierher entsandt haben: der Universitäten, der technischen Hochschulen, der wissenschaftlichen Akademien. Sie konnten diesen Auftrag Einem ertheilen, weil es ein Gefühl freudiger Theilnahme ist, das sie alle der Schwesteranstalt gegenüber beseelt, deren Ehrentage wir feiern, weil sie alle von dem Bewußtsein der inneren Zusammengehörigkeit unserer Wissenschaft erfüllt sind, für welchen Zweck diese auch und in welcher Art sie gepflegt werden. Heidelberg ist die älteste von den Universitäten des deutschen Reiches, aber es ist, als wäre rhr bei ihrer Gründung das Geschenk einer ewigen Jngend in die Wiege gelegt worden, so erfrischt fühlen sich alle, die von ihrem Hauche berührt werden. Die Jungen, welche ihre wissenschaftliche Bildung bei ihr suchen, die Alten, welche als Lehrer an ihr wirken oder zur frohen Erinnerung an die Tage der Jugend zu ihr zurückkehren. Und auch ihr selbst ist es unter der väterlichen Fürsorge erleuchteter Fürsten gelungen, sich nach jedem Schicksalsschlag, der sie traf, zu erneutem Glanze zu verjüngen; den Schaaren der Zöglinge, die sie in die Welt hinausgesandt hatte, immer weitere folgen zu lassen; Len Gelehrten, welche Heidelbergs Namen in die Ehrentafeln der Geschichte so ruhmvoll eingeschrieben haben, den wissenschaftlichen Entdeckungen, die in Heidelberg gemacht worden sind, immer neue hinzuzufügen. Möge der gute Geist, der sic bisher geführt hat, ihr treu ble ben! Möge dieser schone Fleck deutscher Erde noch bis in ferne Jahrhunderte der glückliche Wohnsitz der Wissenschaft und Geistesfreiheit, deutscher Bildung und deutscher Vaterlandsliebe bleiben!" — Der heutige Festact in der Heiliggeistkirche begann Vormittags 9 was ich Hamburg, ,n der Msik aiurlify Ab- - Vluthezeit der ftuUl", wie Wwartet „».^ti milde Überfeine weiangoerein vegs, da hier > dieser zu den lich" und die sind in jeder n Publikums Knaben tonn n-Gelellfchast- riyii in 6olon •f on*£ 3uli von Haiu- J 26. Zuli von | En, Sv8 7.» w* i .ya.' -TS bUlg' f Q]|; | Eiiimachssäster in allen Größen empfiehlt billigst Georg Euler« Wallthorstraßc 33. vö®" Reparaturen werden schnell und billigst ausgesührt!______________5629 Reue Grünkern, Reue Häringe, Feinste Sardellen, la. Schweizer-, Rahm- und und Limburgerkäse -empfiehlt billigst . 5362 C. Roth IX. L°ntwMln "chenconcklt: ’* nicht o°r- ’• l'U) nftinuL!. Aeitgeöotenes. 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Bieber. 5618 Zur öeoorDcQenöen Einmachzeit bringe meinen anerkannt vorzüglichen Doppel-Essig in Korbflaschen ä 5, 10 und 20 Liter Inhalt in empfehlende Erinnerung. Carl Schwaab’s 5617 Delicateffenhandlung. Zum Jugendfest empfehle in großer Auswahl und billigen Preisen.- Bänder und Schärpenbänder in allen Breiten, Spitzen, Krausen, Kragen, Shlipse und Handschuh. Einen Posten RipSoand in blau und rosa verkaufe zu sehr billigen Preisen. 5507 A. Fangmann. Ausverkauf zurückgejetzter Rleidersioffe, per Meter von 30 Pfennig an, bei August Mendetsohu, 4674 SelterSweg 9. Neuheiten >» Knaben-Anzügen empfiehlt in größter Auswahl bei billigsten Preisen. 556i । Hermann Katz. 1 Corsetten von 80 H an bis zu den hochfeinsten. Anfertigung nach Maß in kürzester Zeit. Fr. Zülch Wittwe. Prima neue holl. Vollhäringe offerirt 5450 Fr. Seibel. locamal-Kleesaat bester Qualität billigst bei 5449_________Fr Seibel. Feinst marinirte neue holl. VoIlhäriMge in pikantester Sauce, empfiehlt 5458 H. F. Nassauer. 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Als besten und nächsten Weg erlaube ich mir dem geehrten Publi- kum denjenigen durch den Viaduct in der Ederstraße (Schwarzlach) über den Felsen aus der linken Seite des Bahnkörpers zu empfehlen._______D. O. Mein Hut- und Mützen-Geschäft befindet sich von heute an Neustadt S im seitherigen Bernhardt'sche« Haus«. 5638____Max Sepp. Missionsfest zu Beuern. § Am 11. August d. I. soll D. v. in der Gemeinde Beuern ejn Misstonsfest gefeiert werden. Als Festprediger haben zugesagt die Herren Metropolitan Dattmering aus Dreihausen in Kurheffen, Pfarrer Walz aus Bad Nauheim, Weicker aus Hofheim, Werner aus Darmstadt u. A. Beginn des Gottesdienstes am Vormittag um 9V2 Uhr, die Versammlungen am Nachmittag und Abend finden bei günstigem Wetter im Freien statt. Es ladet freundlichst hierzu ein Der Kirchenvorstand. Mein Geschäft nebst Wohnung befindet sich jetzt TL. Kaplansgasse TI« im Hause d. Herrn Photographen Fr. Gerbode. WlaHin Loos, 5526 Lithographie und. Steindiuckerei. Für bic mir so rasch und wirksam geleistete Hilfe bei dem Brande meines Hauses sage ich hiermit Allen meinen herzlichsten Dank. 56jl L. Schmidt, Glasermeister. Familie Wittich 5625 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei ihrem schweren Verluste sagt innigsten Dank Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern Abend um 7 Uhr unseren lieben Gatten, Vater, Schwiegersohn und Schwager Herrn Friedrich Greiner, Stationg-AMent, in ein besseres Jenseits abzurufen. Gießen, den 5. August 1886. Die trauernden Hinterbliebenen: Lina Greiner, geb. Becker, und Kinder. Heinr. Becker, Beniner, und Krau. Otto Balzer und Krau, geb. Becker. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag um 5 Uhr vom Sterbehaus (Frankfurterstraße 103) aus statt. 5634 Danksagung. j Für die vielen Beweise von Theilnahme ■ für unseren unvergesslichen Bruder, Onkel und Schwager Friede. Lampus I sowie für die reiche Blumenspende sagen innigsten Dank 5630 Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung unseres verstorbenen Kameraden Herrn Stab Assistent Friedr. Greiner findet Freitag den 6. August, Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehaus (Franksurterstraße 103) aus statt. Zusammenkunft um Vr5 Uhr am Chausseehaus. 5635 Das Repariren Sw und Ueberziehen der Schirme wird schnellstens und billigst besorgt. Mainzer Schirmfabrik Geschwister Lorsch, 4818 Seltersweg. Tüchtige Rockarbeiter finden dauernde Arbeit bei 5614 Gebrüder Stamm, Schulstraße. 6./8. 8 Uhr. Obl. | Redaktion A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.