M r. lct8 haben fe her Kaffe S als Feg: 8 $ür gute ja ergall. n MM tlld 'egt nntte< wirth bestens Milet. sitten-schlofftt rt r, 9. terivsten sisv Si-s«« “,,b und * ter. ;,u% ftöln. _ Sch»12 ? &«*« geihs1' >oss- "? J W- ’MS buw c-.Sühnerhun? bt 'geeignet, ein ?in Paar M 2 Aitvolvtk, Millimeter, einer lftcr, sind bM 1 Stiege ljofr. Ll. Menges. son sucht Näh» [le. d. Bl- ÜL-.—— ., lt mit und Hk mtie bei billiM Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. MM WM .-^S-«sr Sch»i'Sraß4 7. Erscheint LLKvich sdt WsV-vch«« M N»«t«OO. PrsiS viertÄjLHMch 2 Mark L« Pf. «tt Äö® Durch die Post be-oge« merteljShrlich 2 Start 5t Aentschtand. Berlin, 3. Juli. Der Fürst und die Fürstin Bismarck sind heute AM 8 Uhr 40 Min. Vormittags nach Kifsingen abgereist. Berlin, 3. Juli. Ter Bundesrath hielt am 2. d. M. unter dem Vorsitz des Staatsministers, Staatssecretärs des Innern, v. Bötticher, eine Plenarsitzung ab. In derselben legte der Vorsitzende Mittherlungsschreiben des Präsidenten des Reichstags vor, nach welchen der letztere den Entwurf eines Gesetzes über die Besteuerung des Branntweins in allen seinen Theilen abgelehnt, die Vorlage, betreffend die zwischen den: Reiche und Großbritannien abgeschlossene Uebereinkunft zum' gegenseitigen Schutze der Rechte an Werken der Literatur und Kunst in unveränderter Fassung angenommen hat. Von dem ersten Schreiben wurde Kenntniß genommen, der Vertrag mit Großbritannien soll zur Ratification gebracht werden. Der vom Reichstage bei Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend die Abänderung des Zolltarifgesetzes vom . 15. Juli 1879 angenommenen Resolution wegen Rückerstattung des von den deutschen Kokoswaarenfabrikanten seit dem 1. Januar 1884 gezahlten Zolles auf Kokosgarne wurde keine Folge zu geben beschlossen, dem Entwurf einer Verordnung wegen Ergänzung der Verordnung über die Tagegelder, Fuhrkosten 2c. der Beamten der Militär- und Marineverwaltung die Zustimmung ertheilt. Für bei mehreren Disciplinar- kammern erledigte Stellen wurden die erforderlichen Wahlen vorgenommen. Eine Vorlage, betreffend die Revision des Patentgesetzes, wurde den Ausschüssen für Handel und Verkehr und für Justizwesen zur Vorberathung überwiesen. Die Berathung über den Entwurf einer Verordnung wegen Errichtung einer Kaiserlichen Canal-Eommission zur Herstellung des Nord-Ostsee-Canals und über die Vorlage, betreffend die Bildung zweier Schiedsgerichte für die ostdeutsche Binnenschifffahrts-Berufsgenossenschafl, wird in einer Der nächsten Sitzungen stattfinden. Seitens des Ausschusses für Zoll- und Stcuerwesen wurde über den Antrag Badens, betreffend Anordnungen wegen des Ein- und Durchfuhrverkehrs mit Wein, Bier und Branntwein nach dem Großherzogthum Baden, Bericht erstattet. Es wurde beschlossen, zu erklären, daß gegen den Erlaß der von der badischen Negierung im Entwurf vorgelegten Verordnung ein Bedenken seitens des Bundesraths nicht zu erheben sei. Mit Beziehung auf die Verwilligung eines Zuschusses aus Reichsmitteln für die Veranstaltung einer allgemeinen deutschen Industrie- Ausstellung in Berlin im Jahre 1888 beschloß die Versammlung schon mit Rücksicht auf die ablehnende Haltung eines großen Theils der deutschen Industrie gegenüber dem geplanten Ausstellungsunternehmen von der Einstellung eines Betrags von 3,000,000 JL. zur Unterstützung desselben in den Reichshaushaltsetat für 1887—88 abzusehen. Endlich wurde über Eingaben wegen steuerlicher Behandlung von Tabak und Tabaksurrc-' Säten, wegen Bewilligung eines Zollvereinslagers für ausländischen Dachschiefer in Geestemünde und Verlängerung der Zollcreditfrist für ausländischen Tabak, ferner betreffend Rückvergütung der Branntweinsteuer für angeführten Sprlr, die Ausstellung von Zoll-Legitimationöschetnen für Maaren und den Erlaß des Zolls für eine Sendung von der Ausstellung in Antwerpen zurückbeförderter Balken, sowie über die dem Kaiser wegen Wiederbesetzung einer Senats-Präsidenten- und einer Rathsstelle beim Reichsgericht in Leipzig zu machenden Vorschläge Beschluß gefaßt. Das Recurs - Gesuch eines Beamten gegen seine unfreiwillige Versetzung in den Ruhestand wurde verworfen. Berlin, 3. Juli. Der ausgewiesene Reichstags. Abgeordnete Paul Singer hat heute Mittag ll3/» Uhr vom Schlesischen Bahnhof aus Berlin verlaffen. Mehrere Hundert Arbeiter, zum Theil mit rothen Nelken geschmückt, hatten sich auf dem Bahnhof eingefunden und brachten bei der Abfahrt Singers Hochrufe auf denselben aus. Als der Zug durch die Koppenstraße fuhr und der ausgewiesene Abgeordnete noch einmal sichtbar wurde, wiederholten sich die Hochrufe aus der-auf der Straße stehenden Menge. Potsdam, 3. Juli. Heute sand hier in Gegenwart des Kronprinzen und der Frau Kronprinzessin die feierliche Eröffnung der Heil- und Pflege- Anstalt für Epileptische statt. Auch der Cultusminister v. Goßler, der Oberpräsident v. Achenbach, der Regierungspräsident v. Neese nahmen an der Feier Theil. Die Weiherede hielt Oberhosprediger Dr. Kögel. Ems, 3. Juli. Der Großherzog und die Großherzogin von Mecklen- burg-Sckwerin sind gestern Abend hier eingetroffen und im Kurhause abgestiegen. München, 3. Juli. Der Prinz-Regent empfing heute Mittag in seinem Privat'Palais sämmtliche fremde Gesandte mit ihren Secretären und Attaches in Prtvat-Audienz, um deren Glückwünsche zu seiner Regentenwürde durch den Dopen der fremden Vertreter, Nuntius Pietro, entgegenzunehmen. Der Prinz erwiderte dankend die Ansprache deffelben und wird nunmehr die einzelnen Gesandten in besonderen Staatsaudienzm zur Ueberreichung ihrer neuen Beglaubigungs-Schreiben empfangen. Kisfingen, 3. Juli. Der Fürst und die Fürstin Bismarck sind heute Abend 8 Uhr hier eingetroffen. Weimar, 3. Juli. Die feierliche Eröffnung des Göthe-Museums hat hmte Nachmittag halb 4 Uhr durch den Großherzog und die Großherzogin stattgesunden; außerdem wohnten der Feier der Staatsminister Dr. Stichling, der Vorstand der Göthe-Gesellschaft, der Landtagspräsident, sowie zahlreiche andere Gäste bei. Nach einer Ansprache des Directors des Göthe-Museums, Ruland, erklärte der Großherzog das Museum für eröffnet, worauf ein Umgang durch die Räume erfolgte. Die Feier wurde durch Gesang singeleitet und geschloffen. Hesterreich. Wien, 3. Juli. Der Kaiser stattete heute Mittag dem französischen Botschafter Foucher einen Besuch ab. Das Kronprinzerpaar empfing heute Vormittag den Grasen und die Gräfin Foucher. Ararrkreich. Paris, 3. Juli. Das Ministerium erklärt di» Nachricht des Journals „Paris", wonach französische Torpedoboote aus dem Atlantischen Ocean von heftigem Sturm überrascht und acht davon gänzlich zr Grunde gegangen sein sollten, sür unbegründet. England. London, 3. Juli. Bis heute Mittag um 12Vs Uhr waren die Resultate von 173 Wahlen bekannt; es sind gewählt: 112 Conservative, 16 bissen- titer.be Liberale, 36 Gladstonianer, 9 Parnelliten. Die Conservativen gewannen bis jetzt 7 Sitze. Belgien. Brüssel, 3. Juli. Der König empfing den Director des Norddeutschen Lloyd in Bremen, Lohmann, und verlieh demselben Vas Osficiers-Kreuz des Leopoldsordens. Antwerpen, 3. Juli. Der Finanzminister Bernaert und mehrere hervorragende Personen trafen heule Mittag hier ein und begaben sich an Bord des Bremer Lloyd-Dampfers „Ooer", wo durch den Agenten des Norddeutschen Lloyd, be Bary, ein Frühstück vorbereitet war. Bei demselben brachte der deutsche Gesandte Gras von Brandenburg einen Toast auf den König der Belgier und der Fürst von Chimay einen Toast aus den deutschen Kaiser aus. Der Director des Norddeutschen Lloyd, Lohmann, trank aus eine glückliche Fahrt der „Oder." Gegen 3 Uhr trat die „Oder" die Weiterreise an, bis „Pipe Tabac" von allen Festtheilnehmern und 12 Dampfern begleitet. Spanien. Madrid, 3. Juli. Die Deputirtenkammer hat nach einer sehr erregten Debatte, in welcher der Ministerpräsident Sagasta die Republikaner als Feinde des Vaterlandes bezeichnete, die Adreffe an die Königin mit 233 gegen 58 Stimmen angenommen. Kriechenland. Athen, 4. Juli. Die Königin hat heute mit ihren beiden Töchter« und mit dem Prinzen Andreas aus einer griechischen Dacht über Odessa die Reise nach Petersburg angetreten, das russische Kriegsschiff „Donskoi", mit dem Contreadmiral Kasnakoff an Bord, giebt denselben bis zu den Dardanellen das Gelege. Die Abreise des Königs soll im Laufe dieser Woche erfolgen. - - Im Ministerium ist man mit der Ausarbeitung von Entwürsen zur Reform der Armee und Marine und anderer Verwaltungszweige beschäftigt. Türkei. Konstantinopel, 3. Juli. Die Pforte ersuchte in Sofia um Aufklärung über gewisse Stellen in der Thronrede, sowie in der Antwort der Sobranje, welche mit dem türkisch-bulgarischen Abkommen nicht im Einklang standen. Amerika. New-Nork, 3. Juli. Das englische Kriegsschiff „Terror" hat abermals zwei amerikanische Fischerfahrzeuge bei Shelburne an der Küste von Neu- Schottland mit Beschlag belegt. TrlegraMche Drpeschen. Megr. Lorreworrderrz - Bnrearr. EmS, 4. Juli. Seine Majestät der Kaiser wohnte heute Rachmittag mit dem Großherzog und der Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin und deren Gefolge, sowie anderen distinguirten Badegästen von der Veranda des Kursaales aus der Ruder- Regatta bei. Der vom Kaiser gestiftete Ehrenpreis wurde von der Frankfurter „Germania" gewonnen. London, 4. Juli. Bis jetzt sind gewählt: 148 Conservative, 26 dissentirende Liberale, 54 Anhänger Gladstone's und 17 Parnelliten. Die Conservativen haben 16 Sitze, die Anhänger Gladstone's 9 Sitze und die dissentirenden Liberalen durch die Wahl Colling's in Birmingham einen Sitz gewonnen. Harcourt ist in Derby wiedergewählt, der Admiralitäts-Secretär Hibbert ist bei der Wahl 1 in Oldham unterlegen. Petersburg, 4. Juli. Die Nachricht von der Ernennung des früheren Con- suls in Sofia, Coiander, zum diplomatischen Agenten in Kairo wird officiell bestätigt. Der Consul Baturin in Breslau wird nach Nizza und der Consul Patton in Nizza nach Breslau versetzt. In Moskau wurden einige Fälle von Erkrankungen an acutem Eingeweide- Katharr constatirt, darunter zwei mit tödtlichem Ausgange. Obgleich die Krankheit keinen epidemischen Character hat, ordnete der General - Gouverneur dennoch die Errichtung einer bacteriologischen Station für die entsprechenden Untersuchungen an. Lokales. Gießen, 5. Juli. Zur Jnspection des hiesigen Regiments weilt seit Samstag Nachmittag General v. Wulff en in unserer Stadt. Am Sonntag Morgen brachte die Regimentsmusik demselben vor dem Absteigequartier im „Hotel Emhorn" eine Morgenmusik. — Durch den Hagelschadeu am 1. Juni wurden in unserer Stadt die Dächer von 719 Gebäuden beschädigt und beziffert sich der Gesammtschaden an Schiefern und Ziegel auf ca. «X 14 060. Erheblicher gestaltet sich der Schaden an Fensterscheiben rc. Es wurden an 1137 Gebäuden die Fenster mehr oder minder zerschlagen und wird hier der Schaden auf ca. JL 21 348 angegeben. Interessant wäre es zu erfahren, wie hoch sich die Zahl der einzelnen zertrümmerten Fensterscheiben beläuft. Vielleicht haben die Herren Glasermeister die Freundlichkeit, uns diese Zahlen anzugeben, damit wir eine Zusammenstellung machen können. Gießen, 5. Juli. Nicht Jedermann ist es vergönnt, den Römer in Frankfurt am Main zu besuchen und sich in Ruhe und Muße die Bilder der deutschen Kaffer zu betrachten, wie sie, nachdem in früherer Zeit schon die Bilder von Konrad I. 618 Franz II. in Wandnischen hergestellt waren, jetzt dort als Meisterwerke der besten. brutschen Maler, wie Philipp Veit, I. I. Jung, Karl Trost, Karl Ballenbcraer, I. B. Zwecken, Adolf Teichs, Joseph Settengast, Joh- David Passavant, Lorenz Clasen, H. Stille, Ihle aus Kassel, P. Joseph Kinderich, Ed- Bendemann Dr. Ferd. Frllner, Karl Fr. Lessing, Adolph Rethel u- A., dem bewundernden Beschauer ein beredtes Bild unserer deutschen Geschichte geben. Um so schätzenswerter ist es, daß sich ein -fleißiger und talentvoller Modelleur gefunden bat, welcher noch diesen Wandgemälden die Köpfe sämmtlicher deutschen Kaiser, mit Kaiser Wilhelm 53 an der Zahl, in Wachs nachabmte, und ein strebsamer Unternehmer, welcher die großartige Kaifer-Gollerie von Ort zu Ort führt, um die herrlichen Charakterköpfe der deutschen Kaiser in seltener plastischer Vortrefflichkeit und Leben vor Augen zu führen- Gegenwärtig weilt dieser Unternehmer, F. Bayer, in Oswald's Garten, und wir können nicht genug auf sein Cabinet, auf die Gallerte sämmtlicher deutschen Kaiser aufmerksam machen, insbesondere Eltern und Lehrer. — Auf dem Gauturnfcst in Alsfeld erhielten vom hiesigen Männer-Turnoerein die Herren Stud. Hof den L, Stud. Mobs den 4., Carl Wenzel den 8. und Louis Frech den 12. Preis. 50jährige Jubelfeier der technischen Hochschule ;u Darmstadt. (Von unserm Specialberichterstatter.) Darmstadt, 3. Juli 1886. Den Nachmittag und Abend des zweiten Festtages füllte das Festessen, das Gartenfest und der Festball im Saalbau aus. Auch diese Feierlichkeiten waren überaus prächtig arrangirt und trugen zur Erzielung einer richtigen Feststimmung wesentlich bei. Das Festessen, an welchem sich etwa 300 Personen betheiligten, verlief in sehr gehobener Stimmung; aus der großen Menge von Toasten, die dabei ausgebracht, heben wir nur diejenigen auf den Landesfürsten, den deutschen Kaiser, die technische Hochschule, das Staatsministerium, das Docentencollegium, die^Stadt Darmstadt, die Festgäste hervor. An das Festessen schloß sich das Gartenfest mit darauf folgendem Balle an. Die geräumigen Localitäten des Saalbaues vermochten kaum die Theilnehmer alle zu fassen; insbesondere die Darmstädter Damen, die bekanntlich und unbestrittenermaßen sämmtlich schön und liebenswürdig sind, waren recht zahlreich erschienen und bildeten die entsprechendste Zierde des Festes, In dem herrlich illuminirten Garten des Saalbaues concentirte die Kapelle des 115. Regiments, welche neben anderen erlesenen Piöcen auch eine Composition eines früheren Studirenden der Hochschule brachte, nämlich einen für die Jubelfeier von Herrn Dr. phil. Friedrich Muck aus Bochum verfaßten Marsch. (Der Verfasser, geborener Pfälzer, besuchte die chemische Schule in den Jahren 1851—54, gegenwärtig ist derselbe Vorsteher des bergwerkschaftlichen Laboratoriums und Lehrer der Chemie an der Westphälischcn Bergschule zu Bochum). Der Festball, auf den nicht blos das jüngere Geschlecht sehnsüchtig gewartet hatte, dauerte bis zum frühen Morgen. Darmstadt, 4. Juli. Dem Frühschoppen im Garten des Saalbaues am Samstag Vormittag ging voraus eine Generalversammlung des Vereins ehemaliger Studirenden der Hochschule, in welcher u. A. als Ort für die nächstjährige Generalversammlung Mainz gewählt und der Vorstand ermächtigt wurde, im Falle sich ein Deficit bei der Jubelfeier ergeben sollte, zur Deckung desselben aus den Vereinsmitteln einen Zuschuß bis zu 500 Mark beizusteuern. Wird der Zuschuß nicht nöthig, so soll eine Summe bis zu dieser Höhe zur Abrundung des Stiftungsfonds verwendet werden dürfen. Heber diesen letzteren, dessen schon in einem früheren Berichte Erwähnung geschieht, der aus freiwilligen Beiträgen von Freunden früheren Schülern der Anstalt zusammen gekommen ist und gegen 7000 Mark beträgt, und seine Verwendung wurde in einer auf diese Versammlung folgenden Generalversammlung der Geber jener Beiträge Beschluß gefaßt. Es wurde eine Stiftung gegründet, aus deren Zinsenerträgniß strebsamen, talentvollen Studirenden der Darmstädter Hochschule durch Stipendien die Mittel gewährt werden sollen, „um lehrreiche Werke und Ausführungen der ibuftrie und Kunst älterer und neuerer Perioden und technische Etablissements keimen zu lernen." Ein Reisebericht kann verlangt werden. Die Verwaltung des Fonds steht der Direction der technischen Hochschule zu. Hierauf folgte von 11—1 Uhr ein Frühschoppen, bei dem es natürlich wieder recht lustig herging. Der Nachmittag war vorgesehen für die Besichtigung von Sammlungen, technischen industriellen Etablissements in Darmstadt und Umgebung, bezw. der städtischen Pumpstation bei Eschollbrücken. Wir machten die letztgenannte Parthie mit. Nachdem wir in von der städtischen Verwaltung zur Verfügung gestellten Wagen über Eberstadt, Pfungstadt und Eschollbrücken bei dem Wasserwerke angekommen, gaben die Herren Beigeordneter Riedlinger und Oberingenieur Müller einige Erläuterungen über die Versuche, für Darmstadt eine Quellwasserleitung zu schaffen, und über die schließlich ausgeführte Anlage. Einige der Senkbrunnen und das Maschinenhaus wurden besichtigt, das vorzügliche Wasser gekostet und eine Anzahl Flaschen noch vorzüglicheren Weines, womit uns unsere Führer überraschten, auf deren Wohl und auf der Feststadt Wohlfahrt geleert, worauf man sich zur Rückfahrt rüstete. Ein kleines Häuschen, welches jetzt als Waagehaus benutzt wird und das früher auf der Mathildenhöhe bei Darmstadt stand, dort aber, als man das Hochreservoir anlegte, entfernt werden mußte und hier Unterkommen fand, hat ein gewisses historisches Interesse dadurch, daß in ihm in den ■30er Jahren die Darmstädter Demokraten zusammen kamen; wovon es noch jetzt das "Demagogenhäuschen" genannt. Von der Pumpstation fuhren wir zurück nach . Darmstadt und auf die Mathildenhöhe. Die eine Hälfte des Hochreservoirs war '«abgelassen worden. Zu Ehren der Festgäste war der große Raum mit unzähligen Jlluminationslämpchen reizend erhellt. Nachdem derselbe, wie die ganze Anlage eingehend besichtigt, war es die höchste Zeit aufzubrechen, denn es war mittlerweile 7 Uhr geworden — und um 8 Uhr sollte der solenne Festcommers beginnen. _ Es ist bei einer Feier, wie sie hier von der technischen Hochschule oder Stadt Darmstadt geboten rourbe, schwer zu sagen, welches der schönste Theil, der Glanzpunkt derselben gewesen tft, und gerade in solchem Einverständniß liegt das höchste Lob für die Festveranstalter. _ , „Wenn also nicht den Glanzpunkt, so doch einen der Glanzpunkte der ganzen Jubelfeier stellt der Festcommers dar, welcher unter riesiger Betheiligung - es mären gewiß mehr als 1000 Personen anwesend — um 8Mr di- ■ beiden »SDon etnanber ■ z®” I-Kieb Ä bet Station. Rot von und p^era benutzt Ettendorf oder wird zur ^.Geleise der [ für Büge ^angeorbncL. Wurzburg ver- er beiden Züge Verständnisses m Würzburg fl einen Dienst- Ferner werden 'rlrag aus dein chen Befehl in mündlich ver- ke befährt, vorn Örtern die Bein Anwendung :iebsbeamten in uten verspätete en Courierzuge iese Zeit freien ib deshalb dem rfügung, welche bekanntgegeben Würzburg das e Mittheilung er und münd- ienttbefehl bei obei jedoch in a dem Signal- i ursprünglich z des Zuges 53 ) das Signal Der Ausfahtts- I zur Zeit der i ausfahrenden sen, auf welch'' nen erteilten elaufen ließen. nicht gegeben,. , von Notten- war, und obklare Sichcr- an der Stelle beschränkter ist ung kaum auf n Zusammenschweren Dcr- । Namm der chädigt. Doll- Dienstwagm ein Bahnpost- Gange. suli Hot stch is der Emser crein (Stadt- “r M ÜW y Nieter mit .^Lorrennot ,'^ankfurter 7?S 5r>«5 veroffentlrcht, welche in großer fetter Schrift heroorspringcnd die Worte aufwiesen „ZwungSoertaus tm Namen der tön.glichen Negierung"; en. wenn man näher zusah, k"ldeckte man in ganz kleiner Schrift, daß die Negierung nur dem „Zwangsoerkaufe"' nar nichts zu rhun habe, daß es sich vielmehr nur um eine verweigerte Baugenehmigung bandele. Weiter noch war in den Inseraten angekündigt, daß Holz jetzt Waaren um den halben Preis und noch billiger, wie er sie früher verkauft, ablasse. Diese Inserate veranlaßten die Amtsanwaltschaft zum Einschreiten, da sie in denselben einen „heillosen Schwindel" erblicke — und in der That erfolgte die oben erwähnte Ver- nrtbeilung. In der Begründung des Urtheils war ausgeführt, daß ein anständiger Kaufmann sich nicht derart selbst herabsetze und an den Pranger stelle, nur um Käufer anzulocken; jeder reelle Kaufmann müsse derartiges Neklamemachen, welches die Grenzen des Erlaubten weit übersteige, verurteilen. Erwähnt sei übrigens, daß Holz seine Inserate anfänglich stets mit dem Zusatze „aus Berlin" unterzeichnete; dieser Zusatz unterblieb erst, als aus hiesigen Geschäftskreisen eine Anfrage an das Berliner Polizei- ptändiuin gerichtet und auf diese die Antwort eingelaufen war, daß es eine Firma „Alexander Holz" in ganz Berlin nicht gebe. — Der Herzog der von den Jenenser Studenten gegründeten Bier-Monarchie zu Lichtenhain bei Jena führt den erblichen Titel „Thus" und ist zugleich gefürsteter Graf der Bier-Republik zu Ziegenhain ebendaselbst. Nur Derjenige, welcher im Biertrinken alle überwindet, ist fähig und würdig, den Thron zu besteigen. Ein gewisser I. führte lange Zeit mit ausgezeichnetem Ruhme unter sehr drohenden Zeitverhältnissen die sorgenvolle Herrschaft. Er litt, wie alle hohen Häupter, an der Leidenschaft der Jagd. Da es sich nun unglücklicherweise traf, daß der regierende Fürst des Hauptlandes die Jagd zu seinem Kronrechte gemacht hatte und Thus ihm die amtliche Nachricht von seiner Bierherrschaft nicht mitgetheilt hatte, so war er genöthigt, nur gewissermaßen verstohlenerweise zu jagen. Unglücklicher- oder vielmehr glücklicherweise triftt er eines Tages während des Jagens einen fürstlichen Reoieraufseher, der ihm seinen Jagdschein abfordert, und da er keinen zeigen konnte, fragt ihn dieser nach seinem Namen. „Ich bin Thus, Herzog von Lichtenhain", antwortete I Der Aufseher, sich nicht in einer so vornehmen Nähe ahnend, tritt ehrerbietig drei Schritte zurück und kann sich kaum von seinem Schrecken erholen und die allerunterthanigsten Ausdrucke hervorbringen, in welchen er die fürstlichen Gnaden um Verzeihung seines Versehens bittet. Thus versichert ihn seiner Gnade und entläßt ihn. Bald darauf begegnete er einem fürstlichen Förster, der ihm dieselbe Frage vorlegt, allein derselbe bittet, ihm eine kleine Bescheinigung zu geben. Thus, hierin gern einwilligend, schreibt rhm wlgende Bescheinigung: „Daß Wir, Thus, Herzog zu Lichtenhain, Graf zu Ziegenhain u. ). w., dem Förster N. befohlen haben, Uns ungehindert jagen zu lassen, bescheinigen Wir hiermit. Thus." Der Förster händigt diesen Schein seinem Oberen nn und so gelangt derselbe endlich, nachdem er durch mehrere Hände gegangen mar auch zum Landesherrn, dem dieser Witz so gut gefiel, daß er von einer weiteren Verlegung der Sache nicht nur abstand, sondern an den Herzog von Lichtenhain unter Benutzung der unter Regierenden gebräuchlichen Titel „Vetter" und „Liebden" eigenhändig die Bitte richtete, künftig doch auf eigenem Gebiete zu jagen. — Eine für alle Krankenkassen wichtige Entscheidung wurde kürzlich vorn Leipziger Schöffengericht gefällt. Das Mitglied einer Ortskrankenkasse hatte sich auf Grund eines ärztlichen Zeugnisses krank gemeldet, aber es war ermittelt worden, daß der Betreffende wahrend der Zeit seiner angeblichen Krankheit fortgearbeitet hatte. Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft angezei^t und vor dem Schöffengerichte zur Verhandlung gebracht, welches hierauf den Betreffenden wegen Betrugs zu 10 Tagen Gefangniß verunheilte. Eingesandt. ot, *** e Juli. lZitherconcert des Wohlthätigkeitsvereins.) Der gestrige Abend tm „Wiener Hof" gestaltete sich zu einem wahren Volksfest. Alles fand man dort vertreten ini bunten Durcheinander. Da waren Bäckerjungen, die alles Mögliche ausboten, Apfelsinenverkäufer, Hausirerinnen mit schwedischen Streichhölzern, Illumi- nation, Feuerwerk, Luftballon und — Publikum ohne Zahl. Wer keinen Sitzplatz erwischen konnte, mußte promeniren und deshalb war der Garten als ßuftcurort .gerade nicht zu empfehlen- Natürlich ist bei solchen Gartenvergnügungen der Lärm immer ziemlich groß und das war denn auch die Ursache, daß mit genauer Noth nur bjejenigen Zttherpiöcen, welche mit Streichquartett begleitet wurden, zu hören waren, alles Andere verschwand im Gewirr lachender, scherzender und lärmender — Zuhörer oder besser gesagt Zuhörerinnen- Die Nummern, welche wir vernehmen'konnten zeugten von recht guter Schulung, besonders die für Zither nicht leichte „Dichter und Bauer -Ouvertüre- Herr Brand birigirte aber auch mit wahrem Enthusiasmus Feuereifer- Am Schluß des ersten Theiles drängten sich die Schaulustigen nach dem Buffet, wo der Luftballon steigen sollte. Der Kerl ließ sich aber lange nöthigen Einfliegen würde, vielleicht nach xrYrV uach Schiffenberg oder nach der Lahn; da plötzlich ein lautes Bravo und er beb sich, nm die Neugierigen aller Sorgen um seinen Verbleib zu überheben indem uns hoch in den Lüften von den Flammen verzehrt wurde Im zweiten Theil dev Concerts ries Brand's Marsch „Auf nach Kamerun" große Bemifttruna hervor und wurde sturmffch da Capo verlangt- Dieselbe Ehre würbe dem Vortrag? auf t>em Xplogbon, von Herrn Grünebaum gegeben, zu Theil. An Beifall fehlte nicht und erst lange nach 11 Uhr hatte die Freude ein Ende Jz e§ Schiffs-Bewegung Postdampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft. . c. ,/Sueoia , 26. Ium von New-York nach Hamburg. „Teutonia", von Wesff mdlen kommend, 27. Ium in Hamburg angekommen. „Saxonia", 2. Juni von Hamburg nach Mexico, 29. Juni in Vera Cruz angekommen. „Hungaria", 24. Juni 27U 4?mTblnn0 Mtmblen , 29. Sunt von Havre weitergegangen. „Rugia", Hamburg nach New-Dark, 29. Juni von Havre weitergegangen 14$4uni' nJn £°- §uni Hamburg angekommen. „Holsatia"^ St. Thomas nach Hamburg, 1. Juli von Havre weitergegangen. „Lösing , 1. Juli von New-York nach Hamburg. „Moravia", 1. Juli von Stettin „Hammoma", 20. Juni von Hamburg, 1. Juli in New-York an- Handel und Berketzr« £3, 2uli. tFruchtpreise.) Weizen A 17.00, Korn JL 1430, ^^0, Erbsen JL 00 00, Linsen 00.00, Lein JL 00.00, Samen JL 21.00, Kartoffeln JL 3.00, Wicken 00.00. r-duli. Auf dem heutigen Markt kosten: Kartoffeln per ^'00, Eier das Hundert JL 4.50—6.00, Butter per Pfund 100 b s 1- 0, W-.ßkraut per Stüd 00-00 A Rothkraut per Stück 00-00^^ Kchlrabi Ochsenflelsch per Pfund 45-70 H, Kuh- u. Rindfleisch 45-60% 1 W «n_i60Ä Schweinefleisch 65-70 Hammelfleisch 50-70%, 1 Hahn ITaube M 1 ®nnS M ^00-8.üv Kepertoir der vereinigten Ztadttheater;u Frankfurt Leitung des Venedig. Opernhaus» Ensemble-Gastspiel des k. k. priv. Theaterß an der Wien zu Wien, unter t Directors Franz Jauner. Dienstag den 6. Juli: Zigeunerbaron. Mittwoch den 7. Juli: Die Fledermaus. Donnerstag den 8. Juli: Der Bettelstudent. Freitag den 9. Juli: Der Zigeunerbaron. Samstag den 10. Juli: Gasparone. Sonntag den 11. Juli: Der Bettelstudent. Montag den 12. Juli: Zigeunerbaron. Dienstag den 13 Juli: Zum ersten Male: Eine Nacht in Operette in 3 Akteir von Johann Strauß. c. an dieser Stelle besonders darauf aufmerksam gemacht, daß um mehrfach ™ ^ef^eateHeitung gelangter SBunfAe auswärtiger Theaterbesucher nachzukommen die Ensemble-Gastoorstellungen des Theaters an der Wien im hiesigen Opernhauft' wie sonst üblich, wieder um V27 Uhr ihren Anfang nehmen. ' ' Temperatur in Gießen. Juni 1886. NArst-.......+ 6,5 «K. Mittlere.......+13 45 Mittel früherer Jahre . . . . ‘ + 13'18 " Höchste . ......+ 22'5 " Zttcderschlag an 16 Tagen .... 4,74 Par Zoll „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen 2,90 „ Die Vegetationsstufe ist am Ende des Monats normal. ' Temperatur der Lahn. Am 5. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17°, Luft 200 R. im Schatten. ___________________ L. Ehr. Rübsamen. Freitag den 9. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem G- Patz'scheu Hause (Schiffenbergerweg 21) die zur Hinterlassenschaft der Frau Assessor Langer- mann gehörigen Möbel, Haus- u. Kuchengeräthe, wobei insbesondere Sopha, Tische, Stühle, Kleiderschrank, Küchenschrank, Kücheneinrichtung 2C., versteigert. 4932 Im Auftrag: Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Der Grassamen aus d. Gemeinde-Walddistr'cten Wißmar 15.22, Odenbausen 4a, Dorlar 3ab, soll Freitag den 9. d. M., um 11 Uhr, dahier verkauft werden- Crofdorf, den 3. Juli 1886. 4917 Das Bürgermeisteramt- Keikgeöotenes. Wichtig für jede Haushaltung! Consem Buchsen mit Patent-Stahlseder-Verschluß, ohne VerMhung, (kann von jedem verschlossen und geöffnet werden) empfiehlt 4926 Ehr. Rosenberg, ____Seltersweg 3. Ein kleiner EisschranlT ifi billig abzugeben. Näherer in der Ejrped. d, Bl. 4927 Allgemeiner Anzeiger. Neue Litteratur. Soeben erschien und ist bei mir vorräthig: Jahresberichte über Veränderungen und Fortschritte im Militärüresen, von v. Löbell, Oberst. XII. Jahrgang 1885. Mk. 10,50. Lorey’s Handbuch der Forstwissenschaft. Lfg. 1. Mk. 1, 4936 Letzteres Werk, an welchem auch Herr Prof. Dr. Schwappach Mitarbeiter ist, erscheint in 25 Lfgn. ä Mk. 1,—. Ausführlicher Prospect und die erste Lieferung zur Ansicht stehen zu Dienst. Ferber’sehe Uoiv.-Bnchh.. Giessen. unser en-gros-Lager in Strickgarnen, Mercerie- " gggfl Oswaldsgarten. wozu ergebenst einladet Redactton A. Scheydo. Männer-Turnverein. Heute Abend Banket Restauration Luft (neuer Saal), sur Feier dkr Sieger in Alsfeld. 4934 „Zur Stadt lyäarburg“ Marburgerstraße Mittwoch den 7. Juli (Kirschenmarkt): Grosse Tarozbelustigiiieg Nachmittags von 6 Uhr an. SDrudt und Verlag der Brühl'sLen Druckerei ifir. Cdr. Pietsch, in Gießen. ®ie Num««, enthält 1 SBlatt n. i «.ilagr 4916 Eine Brauerei in der Nähe Frankfurts sucht per 15. Juli oder I. August für Reise und Comptoir einen gewandten Baufmann. Derselbe muss die Fähigkeit besitzen, mit der Kundschaft gewandt und freundlichst verkehren zu können, in Obeniessen gut Bescheid wissen und gewohnt sein, sicher und selbstständig zu arbeiten. Dauernde angenehme Stellung. Bewerber, weiche schon in dersel- ben oder verwandter Branche (Spirituosen etc.) waren, erhalten den Vorzug. Offerten mit Angabe des Auers, der seitherigen Thätiq- keit und dar Gshaltsansprüche behebe man unter L. U. 370 bei Maasenstein «fe Vogler, rank.f urt a M. niederlegen. __ 4929 Gastmrth Todt. .. «iHjlM ♦Lilien 8iuij Wtblid über bj <* Önupllinje, bl N'Sai S bai Meerbujens - r Mrchen 6a[ »N eine §2. !; «3'Shiion- fit*« Nrttu am b « greifen Cn & £S; DÄ 8(ff»«br t» 2? । Md dl« „Mb S üuÄä b’-W1* SM? Nur bis Sonntag -en e an die Gro Unter! in den Tagen v In dem NeckM der der eilaud)ti Regenten von Ä Nutzen NmifyQ breiigen i 9r Ml im I Milten und Ke I Nrßen Bismarck i AusMiW, vor I reiht sihmav. GM, M M Haden, dagegen I 9er Äurauftntial gongen werde Die Beerdigung findet Dienstag Hof“, Frankfurterstrasse) aus statt. den 6. Juli, Nachmittag 3 Uhr, vom Sterbehause („Russischer 4919 Statt besonderer Anzeige. Hiermit Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass heute ^acht 3 Uhr unser innigst geliebter Gatte, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder und Onkel Conrad Noll, Rentner, dem Herrn sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 4. Juli 1886. WMMgtmts-Vorstellungen in Gissten, veranstaltet von dem königl- bayr. Hostchauspielcr Herrn Director Forsart in Verbindung mit Mitgliedern des Großh Hos- Theaters in Darmstadt und des Stadttheaters in Frankfurt ft. M Die Vorstellungen finden im Saale von Stein'S Garten statt. Beginn 6 Uhr, Ende gegen 9 Uhr. Dienstag den 13. Juli: Nathan der Weife, dramatisches Gedicht in 5 Aufzügen von G. E. Lessing. Mittwoch den 14. Juli: 1) Der Strike der Schmiede, Gedicht von Francois Coppö. 2) Eine Partie Piquet. Lustspiel in einem Akte nach Fournier und Meyer. 3) Unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Scherz in 1 Aufzug von O. F. Berg. Preise der Plätze: 5, 4, 3, 2 Jl. für eine Vorstellung. itr Alle Plätze sind Sitzplätze und numerirt. Eintrittskarten sind bei Herrn E. Balser, Mäusburg 11, von heute an zu haben. 4922 Das für beute Montag den 3. Juli auf dem Lienz’schen Fglsenkeller angezeigte Concert der diesigen Regimentsmusik fällt aus. 493g Steln’s Garten. Dienstag den 6. Auli 1886: (’OjVCER T des Süddeutschem Cornet-Quartetts (Mitglieder des Frankfurter Opernhaus-Orchesters). Anfang 8 Uhr. Entree 40 Pfg. Bei ungünstiger Witterung im Saale. 4906 Abonnements-Einladung aus das neue Quartal des ♦ Deutsches Iamilienblait mit Illustrationen. P 1 tll Erscheint wöchentlich und ist durch alle Buchhand- V V hingen und Postämter vierteljährlich für 2 Mk. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Heften ä 50 Pf. bezogen werden. Reichhaltigstes illustrirtes Familienblatt mit illustrirten Zeitbeilagen und wirksamen Anzeigern. Probenummern find in allen Buchhandlungen zu haben. Daheim-Erpedition in Leipzig.