üttt Hilft SSü''«»' tote M durchaus ge- ZLLL Werden umiU: f' jum fofot: ,8efud)t 4212 Herweg 34, Mfeit (yamiite), K K. übernimmt. ^'I^Rübsamen. - Uhr verloren, warnt. ^Mops entlausen', gute Belohnung. Itraße 31 parterre, gewarnt. 7 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. I-Xf; [-1 tfe.' Vrri- vierteljährlich 2 Mark LH Pf. «A Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 M«r? 5$ Erscheint -LsSich mti d»L TchuksSraße 7. Gießen, am 5. Juni 1886. Betreffend: Die Bildung der für das Jahr 1886|87 nöthigen Weinsteuereinschätzungscommifsionen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch im Rückstände sind, an Erledigung der Verfügung vom 20. Mai 1886 — Gießener Anzeiger Nr. 118 — binnen drei Tagen. Dr. B 0 ekmann. Gefunden: 1 Portemonnaie, 1 Kinder-Taschentuch, 1 Medaille, 1 Eßlöffel, 1 Lesebuch, 1 Gewichtstein, 1 Paar Militärhandschuhe, 1 Studentenmütze, 1 Schraubenschlüssel. Augeflogen. 1 Kanarienvogel. Gießen, den 5. Juni 1886. Großherzogliches Polizei amt Gießen. Fresen i u s. en 390 Mgen. und Handlangtt Lohn dauernde Beau der Baustelle am ter Westanlage, neben les, Maurermeister^ den 23. Mai d-A « Westphälischen tzl m den Müller Phi' ufen ausgesprochene ’ileumbung- wenn es ,1 hiermit als * liomehr. als solches Tritten geschehe»- ini 1886. Heinrich Maa. Mädchen arbeit auf,Johan»! Wrburgerstranc^ GÄ-^ol.-Mes übernimmt U»1^ fl£ Leichentvart-k hen. ertnäbche» * **Ä w M. Aeutschkand. Berlin, 4. Juni. Das Abgeordnetenhaus genehmigte nach unerheblicher Debatte die dritte Lesung des Gesetzentwurfes der nassauischen Gestndeocdnung, ebenso in zweiter Lffung die Vorlage, betr. die Kantongefängnisse in der Rheinprovinz nach den Commissions-Beschlüssen bis auf § 5, wonach die polizeilichen Strafgelder künftig in die Staatskasse fließen sollen; dieser Paragraph, welcher von der Commisston gestrichen worden, wurde nach der Regierungs-Vorlage angenommen. Der Antrag Seer, betr. den Verkehr auf Kunststraßen, wurde in der Commissions-Fassung unter Ausdehnung des Entwurfes aus die Provinzen Schlesien, Wsstpreußeu und Posen in zweiter Lesung angenommen. Hieraus vertagte sich das Haus. — Morgen definitive Abstimmung über das Lehrer- Anstellungsgesetz und dritte Lesung des Antrages Seer. — Die Branntweinsteuer-Commsssion lehnte in der heutigen zweiten Lesung den § 1 der Vorlage ab, womit die ganze Vorlage gefallen ist, und^ beschloß die Erstattung eines schriftlichen Berichtes an das Plenüm durch Spahn. Der Bericht soll am 22. Juni festgestellt werden. England. London, 4. Juni. Das Unterhaus vertagte nach achtstündiger Debatte die weitere Berathung der Homerule-Bill auf heute. Im Laufe der Debatte forderte der irische Obersecretär John Morley Diejenigen, welche das Schicksal der Vorlage in der Waage hielten, auf, die ernsten Folgen ihres Votums wohl zu bedenken. Spanien. Madrid, 4. Juni. Der „Jmparcial" veröffentlicht eine den Botschaftern am 18. Mai zugestellte Note, worin der Sultan von Marokko gegen das Einlausen europäischer Schiffe in Häfen ohne Zollämter protestirt und hervorhebt, die Schiffs würden sich hierdurch Gefahren aussetzen, ohne daß sie deshalb Reciamationen erheben könnten. Bulgarien. Sofia, 4. Juni. Der Justizminister gab wegen einer Meinungsverschiedenheit mit den übrigen Cabinets-Mitgliedern seine Entlassung. Die So- branje ist auf den 14. d. Mts. einberufen. Der Fürst ist abgereist, um den König von Rumänien zu besuchen und wird Montag zurückerwartet. Telegraphische Depeschea. teLegr. KorrespsndMz-VVres«. Berlin, 4. Juni. Der Bundesrath beschloß, dem Anträge des Ausschusses, betreffend die Errichtung einer physikalisch-technischen Neichsanstalt, zuzustimmen, ferner der vom Reichstage am 4. April beschlossenen Abänderung des Gerichtsverfassungsgesetzes nicht zuzustimmen. Nordhausen, 4. Juni. Zwischen Herreden und Hochstedt im Landkreise Nordhausen sind abermals in Folge eines Wolkenbruchs Häuser eingestürzt und Brücken, darunter größere eiserne, fortgeschwemmt worden. Breslau, 4. Juni. Nach der „Schl. Ztg." treffen Erzherzog Karl Ludwig und Erzherzogin Maria Theresia am 6. d. M. Hierselbst ein. Brüssel, 4. Juni. Heute begann vor dem Geschworenengerichte der Proceß gegen den Aoookaten Defuisseaux als Herausgeber und gegen Mähen als Drucker des „Eatechisme du peuple". Rom, 4. Juni. Cholera-Bericht. Vom 3. bis 4. Juni, Mittags, kamen in Venedig 32 Erkrankungen und 21 Todesfälle vor, darunter 16 früher Erkrankte; in Bari 5 Erkrankungen und 1 Todesfall. Zwei gestern in Florenz vorgekommene, tödt- lich verlaufene Erkrankungen wurden für sporadische Cholera erklärt._________________ Lokale-. Gießen, 5. Juni. Bei dem am 23. Juni hier stattfindenden Jahresfest des Oberhessischen Vereins für innere Mission wird Herr Pfarrer Rö mh eld von Arheilgen die Festpredigt halten und Herr Pastor Rade aus Schönbach im Königreich Sachsen die Verhandlungen über „Weltlicher und christlicher Hausierbuchhandel" mit einem Referat einleiten. Herr Pastor Rade ist mit dieser Sache besonders vertraut. Bemüht, von seiner Gemeinde die verderbliche Colportageliteratur ferne zu halten, hat er sich mit einem Buchhändler, der dergleichen vertreibt, in Beziehung gesetzt und liefert ihm unter dem Pseudonym „Paul Martin" eine vortreffliche Lutherbiographie, ' die nun statt der schlechten Romane in kleinen Heften colportirt wird. So steht denn ein interessanter Vortrag zu erwarten. Gießen, 5. Juni. Die am 26. Mai in Frankfurt a. M. abgehaltene Allgemeine Missionsconferenz für die Provinz Hessen-Nassau, das Großherzog- thum Hessen, den Kreis Wetzlar, nahm auf Grund eines Vortrags des bekannten Missionsinspectors Dr. Fabri über: „Die Aufgaben, welche die neuen deutschen Colonialerwerbungen der evangelischen Missionsarbeit stellen", folgende beide Resolutionen an: 1) Die Conserenz spricht auf Grund des von Herrn Missionsinspector Dr. Fabri gehaltenen Vortrags ihre Ueberzeugung aus, daß dem deutschen Reiche aus der ihm nach Gottes Fügung zugefallenen Machtstellung in Mittelasrika die Aufgabe erwachsen sei, die offene Wunde Afrikas zu heilen und den dort im Schwange gehenden Sclavcn- raub und Sclavenhandel allmählig zu unterdrücken. 2) Die Conferenz fordert dringend zur Verbreitung des von der Halle'schen Missions-Conferenz erlassenen Aufrufs zur Sammlung von Beiträgen für evangelische Missionsunternehmungen in den neuen deutschen Colonien auf. Sie hält es im Einklang mit den Gutachten berufener Missionskenner für rathsamer, diese neuen Unter- .. ihmrwgen durch die schon bestehenden und dafür mit reichen Erfahrungen ausgestattetcn ^issionsgesellschaften, als durch dafür eigens zu gründende betreiben zu lassen und befürwortet daher die Ueberweisung der gesammelten Gelder an die Barmer und an die Baseler Mission, welche beide, jene in Neu-Guinea, diese iuKamerun, zum Eintritt in die neue Missionsaufgabe rüsten. Nach Beschluß der Versammlung soll die Conferenz auch künftig in Frankfurt a. M. statt, wie früher, in Wetzlar, tagen. Gießen, 0. Juni. sKreislehrerconferenz zu Gießen am 2. Juni, j Die Conferenz wurde in dem großen Saal der Stein'schen Besitzung abgehalten und nahm Vormittags 10 Uhr ihren Anfang. Von Mitgliedern der Kreisschulkommission waren anwesend der Vorsitzende Herr Provinzialdirector Dr. Boekmann und die Herren Kreisfchulinspector Büchner, Realgymnasial-Director Nodnagel und Kirchenrath Dr. Strack. Lehrer nahmen Theil 157 und einige Gäste. Nachdem der Herr Vorsitzende die Conferenz mit Begrüßung der Lehrer eröffnet hatte, sangen die Lehrer des Confercnzbezirks Lich-Hungen das Lied „Mil dem Herrn fang alles an", welchem noch ein zweites folgte. Beide Lieder wurden gut vor- gettagen und den Sängern von d'em Herrn Vorsitzenden der Dank für ihre Leistung ausgesprochen. Darauf gab Herr Kreisfchulinspector Büchner, nachdem er in einem kurzen einleitenden Wort auf die Bedeutung der Conferenzen für die Weiterbildung des Lehrers und Anregung zur freudigen und gewissenhaften Erfüllung seines practifchen Berufs hingewiesen, einen Uebei*blick über den Zustand der Volksschulen im Kreise Gießen, wie über die Ergebnisse der Lehrerthätigkeit in den letzten drei Schuljahren. Als von allgemeinem Interesse heben wir daraus hervor: In dem Kreise Gießen bestehen zur Zeit 77 Volksschulen mit zusammen 148 Klassen, erweiterte Volksschulen 2 mit 4 Klassen, zusammen 152 Klassen mit 11387 Schulkindern, 864 Schüler mehr als am Ende 1882. Das Rettungshaus zu Arnsburg zählt 32 Schülerinnen gegen früher 28; der Unterricht wird von 2 staatlich geprüften Lehrerinnen ertheill, von welchen die eine Schwester aus dem Diakonissenhaus in Darmstadt ist. Fortbildungsschulen bestehen in allen Gemeinden in 87 Klassen. Handarbeitsschulen sind ebenfalls in allen Gemeinden vorhanden. Für Neubauten — Schulhäuser oder nur Schulsäle — wurden von 6 Gemeinden 114,800 Mark, für größere Reparaturen 6310 Mark aufgewendet. Lehrer - Conferenzen wurden jährlich 4 in jedem der drei Conferenz-Bezirke Gießen, Grünberg, Lich-Hungen abgehalten. Das Programm für dieselben ist: Probe- lection reinwissenschaftlicher Arbeit, eine Arbeit für den praktischen Beruf, Diskussion darüber, amtliche Besprechungen, Gesangübungen, manchmal Vorführung von Leistungen der Schüler im Turnen. Erwähnen wir noch, daß von den 152 Lehrern des Kreises in den letzten drei Jahren 7 mit Tod abgegangen, 5 auf ihr Nachsuchen pensionirt worden sind. Ein Lehrer feierte das 50jährige Dienstjubiläum. Nach Beendigung des Berichts, dem wir vorstehende Notizen entnommen haben, leitete der Herr Vorsitzende in einer längeren Ansprache auf den folgenden Gegenstand über. Hinweisend auf das alte wahre Wort: sana mens in sano corpore erging er sich über die Schäden, die durch ungenügende Zuführung frischer Luft für die Gesundheit der Schüler hervorgehen. Er citirte einzelne Stellen aus einer in dem Programm: das Darmstädter Gymnasium von 1867 enthaltenen Abhandlung des jetzigen Geheimen Oberschulrath Dr. Becker, worin mit Zahlen nachgewiesen ist, wie gesundheitzerstörend ungenügende Schulräume und verdorbene Luft einwirken und wie viele Schulstuben geradezu Brutstätten verderblicher Krankheiten geworden sind. Darauf ergriff Herr Baurauth Waller, der die Güte gehabt ein Referat zu übernehmen über „die zweckmäßige Einrichtung der Schulräume in Bezug auf Heizung und Ventilation, das Wort und besprach in eingehendem, klaren Vortrag auf Grund der Pettenhofer'schen Beobachtungen zunächst die Bedingungen der die Gesundheit erhaltenden und sördernden Luft, die wir einathmen; dann über die Nachtheilc und große Gefahren für Gesundheit und Leben, wenn wir längere Zeit ge- nöthigt sind, verdorbene Luft aufzunehmen, die durch das Ausathmen vieler Menschen Bekanntgabe genöthizt. Die Expedition des „Gießener Anzeigers". 1606. 1849. 1861. 1795. 1821. 1840. 1862. welche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen, ^80 s bitten wir bis längstens Vormittags 10 Uhr 1 y an uns gelangen zu lassen. Im Interesse der rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten Geschichts-Kalender- v. Juni. Pierre Corneille, der große französische Dramatiker, geboren. In Stuttgart bildet sich das sogenannte Rumpfparlament. Graf Cavour, der italienische Staatsmann, stirbt. 7. Juni. Jourdan erobert die Festung Luxemburg. Missolunghi erhebt sich für die Sache der griechischen Freiheit. Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, stirbt. Garibaldi fordert in Ober-Italien zur Eroberung Venedigs und Roms auf Auszug aus deu StandesamtsreMrru des Standesamts Gietzrn. Aufgebote. Mai: 29. Johannes Weppler von Bernshausen, Kutscher dahier, mit Christine Wagner von Schönstadt, wohnhaft dahier. 29. Philipp Jacob Merschroth von Eschol- brücken, Spengler dahier, mit Karoline Katharine Kreiling von hier. Juni: 2. Wilhelm Josef Siebourg, Monteur dahier, mit Johannette Marie Katharine Henriette Heller. 4. Edmund Maximilian Joachimi, Hauptmann dahier, mit Louise Marie Agnes Rudolph von Naumburg a. S. 4. Emil Ludwig August Wilhelm Möhl, Kaufmann mit Katharine Auguste Gertrude Weigand, beide von hier. Eheschließungen. Juni: 2. Michael Maas, Weinhändler zu Mainz, mit Ida Blumenthal von hier. 2. Carl Balthaser August Theodor Plank, Bäcker von hier, mit Philippine Karoline Grüger von Gedern. 3. Reinhard Kling, Bremser zu Betzdorf, mit Elisa Karoline Vogel von Alten-Buseck, wohnhaft zu Gießen. Geborene. Mai: 22. Dem Schmied Johannes Becker ein Sohn, Hermann Heinrich Johannes. 24. Dem Schuhmacher Friedrich Euler ein Sohn, Karl Friedrich. 26. Dem Schuhmacher Heinrich Thielmann eine Tochter. 29. Dem Schuhmacher Julius Lenz zwei Söhne. 29. Von der Wittwe des am 18. April 1886 verstorbenen Metzgers Eduard Plank ein Sohn, Anton Wilhelm. Juni: 1. Dem Dreher Emil Schneider ein Sohn. Gestorbene. Mai: 29. Christine Schirmer, geb. Brück, 87 Jahre alt, Wittwe des Tabak- fabrikanten Georg Heinrich Leonhard Lchirmer. 29. Emilie Katharine Henriette Adolfine Ott, 1 Monat alt, Tochter von Locomotioheizer Georg Ott. 29. Frieda Margarethe Wilhelmine Sommerlad, 2 Jahre alt, Tochter von Maschinenschlosser Friedrich Emil Sommerlad. 29. und 31. Zwei Söhne des Schuhmachers Julius Lenz, 73/4 Stunden bezw. 1 Tag alt. 31. Rentner Carl Vogt, 47 Jahre alt. 31. Wilhelm Lohrey, Schneider, 51 Jahre alt. Juni: 1. Emil Büttner, 5 Monate alt, Sohn von Schneider Jacob Büttner. 3. Elisabethe Johanna Hillgärtner, Tochter von Philipp Hillgärtner. 3. Balthaser Dick, 77 Jahre alt, Vereinsdiener. 4. Karl Büttner, 5 Monate alt, Sohn von Schneider Karl Büttner. Auszug aus deu Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. von vorjähriger Generalversammlung hierzu bewilligte Betrag von 150 JL. wieder verfügbar geworden. Mitbestimmend bei dem Beschluß der Section schotten war die Ansicht, daß es dem Ganzen dienlicher sei, die verfügbaren Mittel in Zukunft mehr dem eigentlichen hohen Vogelsberg zuzuwenden und die hervorragenden Centralpunkte des Gebirges mehr zu berücksichtigen. Von der gleichen Ansicht sind auch wir geleitet, wenn wir bei der diesjährigen Generalversammlung in Nibba die Erbauung einer Wirthschaftshalle aüf der Haide des Hohenrodskops beantragen und desfallsigen Plan und Voranschlag vorlegen werden. Die Wirthschast wird in der ersten Zeit nur an bestimmten, vorher bekannt zu machenden Tagen oder auf Bestellung größerer Gesellschaften geöffnet sein. Allmählich wird sich 'wohl aber auch hier, wie anderwärts, während der Sommermonate eine ständige Wirthschast als nothwendig und rentabel erweisen. Das vorhandene, im Walde gelegene Schweizerhäuschen wird dann selbst einigen Touristen, welche einen Sonnenaufgang vom Taufstein aus zu genießen beabsichtigen, ein Nachtquartier bieten. Möge das Project auch Seitens der übrigen Sectionen eine gleiche Aufnahme finden, wie sie die Section Schotten durch den Verzicht auf die fraglichen 150 und die Zusicherung weiterer 70 JL aus eigenen Mitteln, bezw. aus den von Newyorker Sectionsgenossen gewährten Extrabeiträgen be- thätigt hat. — An allen Orten regen sich, seit der Frühling in's Land gezogen, Touristen- und Verschönerungsvereine, überall entfaltet sich rege Thätigkeit. Auch bei uns zeigt sich ein erhöhter Fremdenverkehr, trotzdem der Ausbau unserer Secundär- bahnen sich unlieb verzögert; aber immer sind die Schönheiten unseres Gebirges noch nicht genug bekannt. An unsere Clubgenossen geht daher die dringende Bitte, Anregung zu geben zum Besuche unseres Gebirgs und unserem Vereine immer wieder neue Mitglieder zuzusühren, daß er stets wachse und gedeihe. in ungenügendem Raum durch Ausscheiden von Kohlensäure, Wasserdampf und andere schädliche Stoffe vergiftet ist. Die außerordentliche Schädlichkeit des Einathmens solcher «Uft belegt er durch Zahlen über Krankheit und Sterblichkeit in solchen Räumen, wo frische Luft nicht in ausreichendem Maße zugeführt wird. Der Referent ging darauf zur Besprechung der besten Art der Lüftung der Schulräume im Winter durch zweckdienliche Heizungsvorrichtungen über. Als naturgemäßeste bezeichnet er die Luftheizung, hält aber dieselbe zur Einführung für die Schulen in den meisten Fallen für zu theuer. Er empfiehlt den Meidinger'schen Ofen, der einfach construirt sich bewährt habe und billig sei; alle sogenannten verbesserten Oefen seien complicirter; beruhten aber auf demselben System; sie hätten den großen Nachtheil, daß sie viel theurer seien. Der Herr Vorsitzende bestätigt nach Schlüsse des Referats, daß er nach 20 jähriger Erfahrung den Meidinger'scheii Ofen als durchaus zweckmäßig empfehlen könne; wo Klagen, wie vereinzelt im .Kreise Gießen dagegen vorgebracht morden seien, sei der Ofen nicht richtig behandelt worden. Nachdem er noch eindringliche Worte der Mahnung an die Lehrer gerichtet, in ihrem eigenen Interesse und dem der Schulkinder für Reinlichkeit und ausreichende Lüftung der Schulräume zu sorgen, wird dieser Gegenstand verlassen. ..... Herr Kreisingenieur Gnauth hält nun den von ihm gütig übernommenen Vortrag über „die Erfordernisse einer gesundheitdienlichen Schulbank". Er führt einleitend aus, wie zu einer richtigen Ausstattung der Schulräume auch, um die Gesundheit der Kinder zu erhalten, die Aufstellung zweckentsprechender Subsellien geboten sei. Nachdem er die Bedingungen für solche klargestellt, weist er auf die in den Orten des Kreises, wo neue Subsellien angeschafft worden find, gebräuchlichen hin, in erster Linie auf die aus gußeisernem Gestell konstruirten von El süßer, auf die hölzernen mit Schiebplatten und auf die hölzernen mit Tischen zum Zurückklappen. Die Elsäßer'schen verdienen vor den andern bei Weitem den Vorzug. Wir unterlassen hier auf den interessanten und für die Gesundheitslehre so wichtigen Vortrag weiter einzugehen, da derselbe wie der des Herrn Baurath Walther in den Verwaltungsblättern veröffentlicht werden sollen, um sie auch den Gemeinden zugänglich zu machen, und mitzuwirken, daß die beliebte Anschauung, als ob auf Größe bes Schullokals, Heizung, Lüftung und Tische und Schulbänke für die Gesundheit nicht viel ankomme, da ja auch die Ahnen und die Väter und Mütter der jetzigen Schulgeneration dort und darauf geseffen, endlich einmal ein Ende nimmt. Nachdem der Herr Vorsitzende noch einige ergänzende Citate zu dem Vortrag verlesen und Ermahnungen daran geknüpft, die Lehrer möchten besonders in den Schulen die Forderungen der Gesundheit durch Anweisung der richtigen Plätze für die Kinder, durch Anleitung zur richtigen Körperhaltung fördern helfen, ebenso streng auf Reinlichkeit und geeignete Bekleidungsweise der Kinder sehen, ging man zu dem folgenden Gegenstand über. Herr Lehrer Wagner von der Präparandenanstalt zu Lich hielt über das Thema: „Unter welchen Bedingungen kann der naturkundliche Unterricht in der Volksschule allein fruchtbringend wirken?" einen gediegenen freien Vortrag, der nach Form und Inhalt allgemein ansprach. Einleitend wies er die hohe erziehliche Bedeutung des naturkundlichen Unterrichts für das religiöse und das Gemüthsleben des Kindes nach. Er sprach sich entschieden gegen die geistlose und langweilige Art und Weise aus, mit welcher der Unterricht in der Naturkunde oft so betrieben werde, daß er nur ein zweckloses, bald vergessenes Auswendiglernen darstelle. Er zeigte im zweiten Theile, wie der Unterricht ertheilt werden soll. Unter Anschluß an Lüben mit seinen ziemlich allgemein anerkannten pädagogischen Forderungen, soll der Unterricht mit der Anschauung und Beschreibung von Naturkörpern aus der Heimath Anfängen, es soll mit dem leicht Faßlichen begonnen, die Kenntnisse sollen stufenweise unter Anschluß an das bereits Bekannte erweitert, der Unterricht soll durch den Anschluß der passenden Lectüre aus den Lesebüchern 2C. ergänzt werden. Die Gegenstände müssen dabei in Natur gezeigt werden oder mindestens in guten Abbildungen dargestellt fein. Der Unterricht gebe nicht zu viel und bewege sich innerhalb des Grundsatzes der Concentration; mündliche und schriftliche freie Neproduction muß deßhalb Hand in Hand damit gehen. Der Lehrer wende in geeigneter Weise das Erlernte an. um durch den Unterricht nicht nur Kenntnisse mitzugeben, sondern in dem Kinde auch den Sinn für das Verständniß der Erscheinungen der Natur und ihrer Bedeutung für das menschliche Geistes- und Gemüthsleben anzuregen. Dem eingehenden, zum Herzen sprechenden Vortrage wurde allgemeiner Beifall gespendet; es knüpfte sich nun eine kurze Diskussion über den zweckdienlichsten Leitfaden und die Ausdehnung des Unterrichts daran an. Schulverwalter Hofmann von Lich hielt nun einen Vortrag über: „JstW» nöthig oder zweckmäßig, den Kindern Hausarbeiten aufzugeben?" Er legte die Nachtheile dar, welche gegen die Hausaufgaben sprechen, wie z. B-, daß der Lehrer die Aufgaben nicht überwachen könne, Mithilfe Anderer nicht ausgeschlossen sei, das Kind leicht zum Betrug und zur Lüge verleitet werde. Dann wies er darauf hin, unter wie schwierigen und gesundheitgefährdenden Verbältnissen das Kind zu Hause seine Aufgaben ost arbeiten müsse in engen, dumpfen Stuben, bei höchst mangelhafter Beleuchtung u. bergt. Neben den Nachtheilen hob der Referent noch hervor und belegte es mit Citaten von Fachmännern, daß das zu Haus arbeiten der Schüler in ber Volksschule nickt nöthig sei, eine rechte Volksschule müsse alle Kenntnisse burch den Unterricht selbst geben unb es sei beßhalb bie Hausarbeit immer mehr zu beschränken unb müsse ganz aufhören. Das bei tüchtigem Einbringen in ben Gegenstanb mit Fleiß, in klarer Darstellung abgefaßte Referat gab zu einer sehr lebhaften Discussion für unb wiber Anlaß unter Betheiligung aller Mitglieber ber Kreisschulcommission unb einer größeren Anzahl Lehrer. Das Resultat berselben läßt sich bahin zusammenfassen, „es sei eine möglichste Beschränkung ber Hausaufgaben anzustreoen, ganz könne man bieselben nicht fallen lassen, besonbers nicht für reine gebüchtisißmäßige Aneignungen, wie sie bas Memoriren von Bibelsprüchen, Geschichte unb Geographie verlange; hierzu sei nicht Zeit unb Ort in ber Schule." Auch wurden neben den Schattenseiten bie Lichtseiten -er Hausaufgaben hervorgehoben. Nachdem der Herr Vorsitzende den Anwesenden seinen Dank für ihre Betheiligung an den Aufgaben des Tages ausgesprochen, schloß er die in allen Theilen in schöner Ordnung unb ohne Mißklang verlaufene Conferenz. Balb nachher vereinigte bie Theilnehmer ein gemeinsames Mahl, bas bei guten Speisen unb Getränken in f estlicher unb heiterer Stimmung seinen Verlauf nahm. Der Herr Vorsitzenbe brachte babei unserem allverehrten Lanbesvater Seiner Königlichen Hoheit bem Großherzog als bem Besörberer bes Schulwesens und hohen Beschützer des Lehrerstanbes den Trinkspruch aus, ber freudigen Widerhall in den Herzen aller Anwesenden fand. Br. Handel «nd Verkehr. Gieken, 5. Juni. Auf dem heutigen Markt toft-'te Butter per Pfund A-. 0.90-095, Hühnereier 2 Stck. 9—0 H, Enteneier St. 5—0 H, Käse pr. St. 5—8 <4, Käsematte 2-3 H, Erbsen pr. Liter 22 Linsen 31 H, Tauben per Paar 0,50 bis 0,75 H, Hühner per Stück A 1.00—1.40, Hahnen pr. Stück JL 1.00—1.80, Enten per Stück J4 1.50—1.80, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 H, Kuh- und Rindfleisch 52-56 H, Schweinefleisch 54-60 H, Hammelflefich 50-66 Kalbfleisch 40-48 A, Kartoffeln per 100 Kilo JL. 3 20—3.60, Milch per Liter 12—18 Zwiebeln per Gentner vÄ 7.50—8.00, Kirschen per Pfund 30—40 Gießen, 5. Juni. Die Vorbereitungen zum Schützenfeste des Gauverbandes Hessen-Nassau, am 18. Juli, sind in vollem Gange unb sichern bem Feste, Dank bein Entgegenkommen ber Behörben unb sonstigen maßgebenben Faktoren, ein volles Gelingen. Der Stabtvorstanb hat bereitwilligst 60 Cubikmeter Holz unb bas nöthige Reisig zur Festhalle zur Verfügung gestellt, ber Platz für bie Festhalle- ist abgesteckt und so bemessen, baß ber mit Bäumen bestandene und daher ausreichenden Schatten gewährende Vorplatz des Schützenstandes mit bineingezogen wird. Die Halle wird, wie Herrn Architect Huhn's Zeichnung ausweist, geschmackvoll und geräumig. Schon sind die Einladungen an sämmtliche hiesige Vereine unb an bie befreunbeteii auswärtigen Schützenvereine abgegangen, so baß Gießen währenb ber drei Festtage einen erheblichen Frembenverkehr erhalten wirb. Die erfabrungsmäßig starke Betheiligung ber Einwohnerschaft an solchen Festen unb bie Sachknnbe ber Leiter bes Festes finb weitere Bürgen für ein Volksfest im besten Sinne. Gießen, 5. Juni. Bezüglich bes wegen Diebstahls verhafteten jungen Menschen, von bem wir gestern berichteten, geht uns bie Mittheilung zu, baß beileibe allerbings früher einer hiesigen höheren Schule angehörte, aber bereits seit Februar 0. I. wegen schlechter Streiche aus berselben beseitigt worden war.____________ Vermischte-. Vom Vogelsberg. Einem vom Centralausschuß des Vogelsberger Höhenclubs an sämmtliche Sectionen gerichteten Schreiben entnehmen mir zunächst, daß auf Antrag der Section Alsfeld der Gesammtausflug vom 5. Juli auf den 28. Juni verlegt ist. Dann heißt es weiter: In einer der letzten Generalversammlungen der Section Schotten wurde der Beschluß gefaßt, den Bau des projectirten Aussichtsgerüstes auf dem Reipperts auf gelegenere Zeit zu verschieben. Es ist dadurch der Den 2. Juni. Karl Balthaser August Theodor Plank, Bäcker, ein Wittwer, und Philippine Karoline Grüger, Tochter des verstorbenen Schneidermeisters Johann Samuel Grüger aus Gedern. Den 3. Juni. Reinhard Kling, Bremser zu Betzdorf, ein Wittwer, unb Elise Karoline Vogel, Tochter bes verstorbenen Ackersmanns Heinrich Vogel aus Alten-Buseck. tsetaufte. Den 29. Mai. Dem Schuhmacher Julius Gottsrieb Lenz ein Sohn, Karl Dietrich, geboren ben 29. Mai. Den 30. Mai. Dem Kaufmann Johann Lubwig Hartmann eine Tochter, Minna Anna Paula, geboren ben 21. April. Denselben. Dem Maurer Georg Deibel eine Tochter, Helene Margarethe, geboren ben 9. Mai. Denselben. Dem Kaufmann August Noll II. ein Sohn, Heinrich Ludwig Hermann, geboren den 25. April. Den 1. Juni. Dem Schneider Jakob Büttner ein Sohn, Karl, geboren ben 30. December 1885. Beerdigte. Den 31. Mai. Christine Schirmer, Wittwe bes Tabakfabrikanten Georg Heinrich Leonharb Schirmer, alt 87 Jahre, starb ben 29. Mai. Den 2. Juni. Karl Vogt, Rentner, alt 47 Jahre, starb den 31. Mai. Den 3. Juni. Wilhelm Lohrey, Schneider, alt 51 Jahre, starb den 31. Mai. Temperatur der Lahn. Am 5. Juni, zwischen 11 unb 12 Uhr: Wasser 13 Vz0, Luft 14° R. im Schatten. L. Chr. Nübsamen. MaM NA 'ortn. nt »t erscheinen sollen, mittag-ly Uhr Im Interesse der dieser wiederholten tntr Anzeigers". ireiheit. d'gs und Roms auf Kutter per Pfund Käse pr. St. 5-8 4, n per Paar 0,50 big 1.00—1.80, Enten ^ub- und Rindfleisch Kalbfleisch 40-48 A Zwiebeln per Zentner Ida Blumenthal von rt hier, mit PhilipM ;u Betzdorf, mit Em dahier, mit Christine -erschroth von Cscho/- Juni: 2. Wilhelm rine Henriette Heller. Louilr Marie Atznes im Mohl, ^auimann :l in 3ufunhÖr ‘Jg’g-B >enbiB1'u“n"bbttlt5«ä, XÄ ÄK s«fts: alt, $ifW d-E ü= «rÄ -fe?8 ÄÜW SÄ*’4*| w bemann Heinrich 'arlFriedr.ch. «I iiuhmachcr Julius jn| ; verstorbenen Mdgers xreher Emil Schneider ll3l Wl--""' J pl. M *1* ) e. rin Sohu- & Leu; t,n ,:„e 7otfter$ a. Niederrh. K. K. Hoflieferant. Inhaber vieler Preis-Medaillen. Ein Theelöffel voll meines Boonekamp of Maag-Bitter genügt für ein Glas von V6 Liter Zuckerwasser. Pure und unvermischt genossen, wirkt er magenstärkend, blutreinigend und nervenberuhigend. Ganz besonders wird darauf aufmerksam gemacht, dass es noch immer Geschäfte gibt, die sich nicht zu entwürdigen glauben, durch den Verkauf von Falsifikaten das Publikum zu täuschen. Daher: [4253 Warnung vor Flaschen ohne mein Siegel und ohne die Firma: H. Underberg-Albrecht. Brautkränze und Schleier in allen Preislagen und großer Aus- ? of I $ n BM F 9 Mit den neuen Schnelldampfern des. Norddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika machen. Näheres bei dem General-Agenten Me Abraham* Mainz* und dessen Agenten r 575 Carl Loos, Gießen, Kirchenplatz. Hermann Vogt, Reichelsheim. Heinrich Hohmann, Sellnrod. 4263 Ein gewandter Kellner kann baldigst bei mir eintreten. ____Louis Lenz, Restaurateur. 4256 Ein starkes Kindermädchen gesucht von Frau Ed. Noll, Neustadt. Zum Abschluß von empfiehlt sich 4286- Friedr. Docker, Agent der Berliner Hagel-Assecuran?-Gesel!schaft von 1832«. Sonntag den 6. Juni: Eröffnnngs-Vorllellung H. Scholz’ große Menagerie. Von der reichhaltigen Sammlung werden hervorgehoben: 12 Löwen verschiedener Gattung, 2 Königstiger, schwarze u. bunte Panther, Leopard, Jaguar, Servals, Eisbär, Mähnen- oder Lippenbär, verschiedene Hyänen und Wölfe, amerikanische, australische und indische Steaußenarten, Zebra, Antilopen, Schlangen, Krokodile, Affen und Vögel verschiedener Art. Noch nie hier gesehen: Das Gnu oder gehörnte Pferd. Ganz besonders erlaube ich mir, auf den großen und bisher in seiner Mressur unübertroÄTeeien abyssinischen aufmerksam zu machen. Auftreten des Thierbändigers Mr. Williams mit 4 Afrikan. Löwen. Täglich 3 große Vorstellungen, die erste 4 Ahr Nachmittags die zweite 6 Uhr Abends und die dritte nebst Fütterung 8 Uhr. Die Menagerie ist täglich von Morgens 10 bis Abends 10 Uhr geöffnet. Alles Nähere die Plakate. Hochachtungsvoll H. Behelf. Erlaube mir, geehrte Herrschaften ganz besonders aufmerksam zu machen auf die Reichhaltigkeit der Sammlung, die Schönheit und gute Pflege der Exemplare, sowie die außerordentliche Dressur des abyssinischen Riesen- Elephanten, welche ganz besondere Ueberraschungen bietet- 4271 Grosser Amerikanischer Cirkos und Menagerie, dss größte ElMiffement Europas in diesem Genre. I SO Pferde, Elephantcn, Kameele, Dromedare rc. OswaWs Garten. Nur ‘2 Tage. — Nur & Vorstellungen^ Freitag den 11. und Samstag den 12. Juni, jeden Tag um 4 und 8 Ubr In den Vorstellungen um 4 Uhr zahlen die Kinder nur 20 Pfg. auf den dritten Platz. ■ Großer Gala-Umzug um 3 Uhr. ■ Corn. Kemp, 4273 General-Geschäftsführer. Agenten 4268 > gegen gute Provision gesucht. Schriftliche Offerten unter A. 1VS. 99 an I Haasenstein & Vogler, Leipzig. i CaM. 16000 i auf 1. Hypothek gesucht. Offerten unter | J. 707 besorgt die Exped. d. Bl. 4281 I 4272] Junge Leute finden Beschäftigung. Habenicht, Lampensabrik. 4287] Reiche Jungsrau möchte bei- ratben. Näh. 9. W. 61 Berlin, tAeneral'Anzeiger. Anonyme u. spaßh. Anträge verbet. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 3 Blätter.