en, Kirchenplatz. Nauheim. Sellnrod. ye. tm lentcn IZ, ' 8 di, n floni '< Stift s 1 -5 to." F enthält: ib Delila. Eine : Gottfried Böhm. Vrangeldore. Ein 'liner Leben, vm Zum hundertjahr. s Kerners. Mit Robert Koenia. Moden. Rach dein erche. - JustimiS ^auffe. die Seherin ■ junge Oktavian Vatikan. Ptilaflt: Zn dir schau in fernen s, Porzellan x- benfoH« unter ®c; halte ich mich ba tens empfohlen, bachtungsvoll MenhavS- mbttitetste^t! ipt; auherdemv in'jwolf flilö«11 ä Modenvell prirteWJ ekle und M iw lummem Na !ttni> ÄÖw -'für D>m.» Wd°s'°N 'S««-! panbarbeittn t »EchnittmBZ Ort®* l0N, , ÖxerV fflitn l>w Rk. 231 Dienstag den 5. Oetober Anüs- und Anzeigcblatt für den Kreis Gießen. U 1886. Bttrea«r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Betreffend: Wiesenmelioration in der Gemarkung Watzenborn-Steinberg. Dr. Boekmann. 7018 PreiS vierteljährlich 2 Matt 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Matt 60 Pf. ... Bei der in Folge der Bekanntmachung vom 21 Juli l.J. am 17. September vorgenommenen Abstimmung hat Niemand gegen die Wiesenverbefferunas. plane gestimmt. Hiernach rst die Ausführung derselben beschlossen worden. b «wi«ivwwncrung8* ,, Protokoll über den Abstimmungstermin liegt während 8 Tagen vom Erscheinen dieser Bekanntmachung im Anzeiger gerechnet, auf dem Bureau Großherzoglrcher Burgermersterer Watzenborn zur Emstcht der Betheiligten offen. Einwendungen gegen das Resultat der Abstimmung sind während der vorbemerkten Offenlegungsfrrst ber Meldung späterer Nrchtberücksichügung bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Watzenborn vorzubrinaen. Gießen, am 28. September 1886. Großherzogliches Kreisamt Gießen Darmstadt, 1. October. Schluß des Inhalts Großh. Regierungsblattes (Beilage Nr. 25) : 9. Dienstenthebung. 10. Charakterertheilungen. 11. Ruhestandsversetzungen: Am 24. August wurde ber Landgestütsdiener bei dem Landgestüt Friedrich Sponagel bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit, am 5. Septbr. wurde der Gefangenausseher an dem Landeszuchthause Marienschloß Johs. Kötter, am 16. Septbr. wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Hopfmannsseld Christian Ritter, mit Wirkung vom 1. Oetober d. Js. an, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, in den Ruhestand versetzt. 12. Concurrenzeröffnungen: Erledigt find: Die erste evangelisch-unirte Pfarrstelle zu Offenbach a. M. Präsentationsberechtigt ist Se. Durch!. der Herr Fürst zu Menburg - Birstein. Die Lehrerstelle an der evang. Schule zu Erbes-Büdesheim mit einem Gehalt von 900 JL Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gundernhausen mit einem Gehalt von 900 JL Zwei Lehrerstellen an der Volksschule zu Gießen mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemeffenden Gehalt von ' je 1200 bis 1400 «X Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Griesheim mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemeffenden Gehalt von 1000 bis 1600 JL Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Horrweiler mit einem Gehalt von 900 JL Dem betr. Lehrer kann der Organistendienst übertragen werden. Eine mit einer evang. Lehrerin zu besetzende Stelle an der Gemeindeschule zu Neu-Yjenburg mit einem Gehalt von 1000 Eine (die 2.) mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Urberach mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemeffenden Gehalt von 1000 bis 1200 «^.jährlich. Dem Herrn Fürsten zu Asenburg-Birstein steht das Präsentatlonsrecht zu dieser Stelle zu. 13. Sterbefälle: Gestorben sind: Am 7. August der Schullehrer i. P. Adam Schreiber zu Laubenheim; am 16. August der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Waschenbach Johann Christoph Maser; am 17. August der Schullehrer an der Volksschule zu Gießen Ludwig Zörb; an dems. Tage der Kammermusiker i. P. Konrad Anton zu Darmstadt; am 28. August der Oberstabs-Quartiermeister i. P. Jacob Daniel Metzler zu Beffungen; am 29. August der Generalmajor i. P. Adolf Kehrer zu Darmstadt; am 30. August der Oberquartiermeister i. P. Konrad Müller zu Darmstadt; am 7. Septbr. der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Lich Heinrich Karl Walz. Berlin, 2. October. Auf Grund des Wahrspruchs der Geschworenen wurde der Angeklagte Keller wegen Ermordung der Schisflingffchen Eheleute zum Tode verurthellt. Deutschland. ][ Darmstadt, 3. October. Da der Besuch Sr. König!. Hoheit des Grobherzogs bei seinen hohen Verwandten in England auf etwa 4 Wochen be- meffen ist, so dürfte es immerhin gegen Ende dieses Monats werden, bis der Großherzog hierher zurückkehrt. Schon während der diesjährigen Herbstmanöver in Oberhessen hatte Allerhöchstderselbe in Romrod einen Besuch abgestattet und bei der Besichtigung der dortigen neu restaurirten Kirche ein hohes Jntereffe bekundet. Diese Kirche soll heute eingeweiht werden, und um dieser feierlichen Handlung beizuwohnen, hat sich gestern Nachmittag der Erbgroßherzog, der auch schon bei seinem ersten Besuche mit dabei gewesen war, in Begleitung des Hos- jägermeisters v. Werner und des Hofraths Muther (des Erziehers des Erb- großherzogs) nach Romrod begeben. Die Rückkehr ist für heute Abend bestimmt. — Gestern Mittag fand hier der hessische AnwaltStag statt. Bei den hierbei vorqenommenen Ersatzwahlen des Vorstandes wurde für Gießen (t Dornseiff) Rechtsanwalt Baift, für Darmstadt (f Gervinus) Rechtsanwalt Schädler gewählt; letzterer zugleich als Schriftführer bestellt. Die hessische Anwaltskammer besteht demzufolge aus folgenden Herren : Gießen: Bai st, Diery, . Gutsleisch; Darmstadt: Buchner, Osann, Schödler; Mainz: Levita, Petri, I Reinach. Nachmittags vereinigten sich etwa 60 Rechtsanwälte zu einem gemeinsamen Essen im Saalbau. England. _ ,. London, 2. October. Lord Randolph Churchill hielt heute Nachmittag in Bradford eine Rede, worin er sagte, weit ernster vielleicht als alles andere sei geaen- wlartig die Sachlage in Bulgarien. Im vorigen Herbst, als Lord Salisbury Minister des Aeußeren war, habe man allen Grund gehabt, anzunehmen, daß die bulgarische Union unter dem Fürsten Alexander zur Entwickelung einer glücklichen, unabhänaiaen I Nation fuhren werde, deren wachsende Stärke schließlich die Lösung der orientalischen I Frage herbeiführen könnte. Diese Hoffnungen seien augenblicklich größtentheils ier- kümmert. Der brutalen feigen Verschwörung sei es gelungen, ehe der junge Staat sich consolidirt, die Autorität der Negierung und des Fürsten zu paralysiren und Bulgarien seines Vertrauen genießenden Führers zu berauben. Gegenwärtig scheine die Freiheit Bulgariens wie auch diejenige Serbiens und Rumäniens stark com- p^ornittirl. Diese ernste Frage errege natürlich die große Aufmerksamkeit Englands Die Behauptung, England habe an der Frage kein ernstes oder materielles jntereffe* I j^"ne ihm zu wenig begründet. Englands Sympathie mit der Freiheit der Stationen sei althergebracht und bilde die Grundlage für die traditionelle auswärtige Volitik Englands. Europa danke seinen wesentlichsten Theil nationale: Freiheit den Be- I mühungen Englands, wodurch auch Deutschland und die Niederlande zuerst von dem Despotismus Philipps von Spanien und später Louis' XIV. befreit worden seien Beaconsfield habe 1878 die junge Freiheit der Balkanstaaten, welche nahe daran gewesen, aus dem Regen der türkischen Mißverwaltung in die Traufe russischer Autokratie zu fallen, gerettet. Die Rede Tisza's im ungarischen Parlamente zeige, daß die Erhaltung der Freiheit und Unabhängigkeit der Donaufürstenthümer und Balkanstaaten zu den Haupt-Lebensfragen der österreichischen Politik gehöre. Daher sehe I England mit großer Genugthuung, daß die Macht, die am directestcn und tiefsten dabei interessirt sei, den Anfang in dieser großen internationalen Arbeit mache. Wie Salisbury 1878 in Manchester gesagt, stehe ein österreichischer Wachtposten auf den Zinnen und die Freiheit gewährende Politik des Berliner Vertrages werde zweifelsohne sorgsam und wachsam gehütet. Melche Modificationen England in seiner auswärtigen Politik in Folge dieser wichtigen Thatsache auch eintreten lassen möge und inwiefern diese Thatsache auch Englands isolirtes Risiko und eigene Verantwortlichkeit verringern möge, darauf könne man sich verlassen, daß die gegenwärtige Regierung nicht plötzlich und gewaltsam von den erwähnten Principien der auswärtigen Politik abweichen werde. Es gäbe europäische Mächte, welche ernstlich und aufrichtig den Krieg zu vermeiden suchten, während andere von Zeit zu Zeit eine bedauernswerthe Tendenz eines kontentiösen, sogar aggressiven Vorgehens zeigten. Die Pflicht der englischen Regierung sei es, alles aufzubieten, um das beste, freundschaftlichste Einvernehmen unter allen fremden Staaten aufrechtzuhalten und stets freundliche, versöhnende Rathschläge zu ertheilen, um die nationalen Rivalitäten friedlich zu lösen. Sollten sich jedoch Umstände ereignen, deren gewichtige, gefährliche Natur England zwingen werde, zu wählen, so werde zweifellos die Sympathie, sogar die Unterstützung Englands denjenigen Mächten zu Theil werden, welche den Frieden Europas und die Freiheit der Nationen suchen. Englands Eintreten zu deren Gunsten werde wahrscheinlich ohne Gewaltmaßregeln den Ausschlag geben. Englands Politik werde eine ebene, stetige Bahn einschlagen, die Gefahren einer Einmischung und unnöthigen Initiative, ebenso wie diejenigen einer selbstsüchtigen, furchtsamen Jsolirung vermeiden Aesterreich. , . §ctober. Der König von Serbien empfing heute Vormittag im Hüte! den Besuch des Kaisers und erwiederte denselben später. — Cholerabericht. Es erkrankten, resp. starben seit gestern in Triest 2/0. in Istrien 2/0, in Pesth 10/4 Personen. n Kossand. L[t Haag, 2. October. Die Regierung legte den Kammern eine Abänderung des Gesetzes über die Vereine und Versammlungen vor. Darnach sind künftig alle Kundgebungen oder öffentliche Vereinigungen im Freien ohne Genehmigung der Orts- behorden verboten. Letztere können keine solche bedingungsweise ertheilen, indem sie nur die Mitsuhrung von Fahnen und Emblemen verbieten. Der Minister des Innern kann unter Umständen Vereinigungen zeitweise oder allgemein oder in gewissen Gegenden untersagen. Eine Provokation zu einer strafbaren Handlung oder zum Ungehorsam gegenüber den Gesetzen, auch wenn die Provokation nur eine indirecte oder bedingungsweise oder in allgemeinen Ausdrücken gehaltene ist, berechtigt die Behörde zur Auflösuna der Versammlung oder des Zuges. Frankreich. 1n, 2. October. Die Budgetcommission beschloß, zur Deckung des auf 104 Millionen veranschlagten Destcits 53 Millionen der Einkommensteuer zu entnehmen und 51 Millionen durch verschiedene neu anzusetzende Einnahmeposten auf- zubrmgen. 1 . dordeanx, 2. October. Freycinet empfing den Erzbischof, welcher als Ver- der Geistlichkeit der Hingebung der letzteren für die politischen und kirchlichen Pflichten Ausdruck gab und auf seine guten Beziehungen mit der Departementsbehörde hinwies. Freycinet erwiderte, der Wunsch der Regierung sei, daß überall gute Beziehungen beständen. Der Wunsch sei leicht erfüllbar, wenn Jeder in seiner Sphäre blerbe. Freycinet beabsichtigt, am Mittwoch nach Paris zurückzukehren. Er hoffe ernstlich, die Regierung werde zur Erhaltung des allgemeinen Friedens und der Sicherheit beitragen können, welche, obschon auch für die anderen Nationen nothig. vortheilhaft wäre und seiner Ansicht nach für den Fortschritt und die Prosperität des britischen Reiches absolut nothwendig sei. nr __ , , . London, 2. October. Die „Morningpost" tft der Ansicht, daß ein europäischer Brand nur dann zu verhüten sei, wenn Deutschland Oesterreich unterstütze; England könne seine Flotte nicht über den Balkan setzen, dort müsse ein anderer Polizist den Frieden aufrecht erhalten; die erste Sorge der britischen Regierung sei die Bewahrung des Bündnisses mit den parlamentarischen Unionisten. London, 2. October. Wie die „Pall Mall Gazette" erfährt, hat der Polizeichef Warren die zum Schutze der öffentlichen Gebäude in London seit einiger Zeit getroffenen Maßregeln eingeschränkt. Die hierdurch disponibel werdenden circa 1000 Polizisten sollen zur Ueberwachung verdächtiger Individuen verwendet werden. Spanien. Madrid, 2. October. Das Kriegsgericht verurtheilte den General Campa, den Lieutenant Serrano und 5 Unteroffiziere zum Tode. Belgien. Brüssel, 2. October. Der Caffationshof verwarf, entgegen dem Anträge des Staatsanwalts, die Berufungen der wegen Plünderung und Zerstörung der Baudoux'fchen Glasfabrik zu zwanzigjähriger Zwangsarbeit verur- theilten Schmidt und Falleux, stimmte dagegen der Appellation der wegen Anstiftung zu den Plünderungen in Lüttich zu fünfjähriger Einschließung und zehnjähriger Polizeiaufsicht verurtheilten Wagner und Rutters zu. Ausland. Petersburg, 2. October. Das „Journal de St. Mersb." schreibt: Das ungarische Abgeordnetenhaus verzichtete in weiser Befolgung des von dem englischen Parlamente und dem deutschen Reichstage gegebenen Beispiels, Interpellationen, betreffend Bulgarien 'zum Gegenstände von Debatten zu machen, welche zweifellos ebenso erregt wie unzeitgemäß und unfruchtbar gewesen wären. — Das Zoll-Departement untersagt die Einfuhr von Lumpen und alten Kleidern über die österreichische Grenze. — Der General-Gouverneur Odeffas ordnete wegen des Austauchens der Cholera in Sardinien für Provenienzen aus den sardinischen Häfen Quarantäne an. In Wladiwostok sind in den letzten Tagen nur einzelne Cholera-Erkrankungen und Sterbefälle vorgekommen. Bulgarien. Das vielberusene Kaulbars'sche Rundschreiben an die russischen Consuln in Bulgarien zerfällt in 12 Paragraphen und ermahnt die Bulgaren, durch Thaten und nicht blos durch Worte ihr Vertrauen zum Czaren zu beweisen. Rußland habe nie daran gedacht, Bulgarien zu knechten, glaube aber, daß Bulgarien sich an Rußland wie an einen filtern Bruder anlehnen müsse, um alle Fragen zu lösen, welche es jetzt inner« und äußern Gefahren aussetzen. Unter den Thatsachen, welche das Vertrauen der Bulgaren zum Czaren zweifelhaft erscheinen ließen, habe besonders die Verbrennung der Fahnen der Meuterer einen peinlichen Eindruck gemacht, da eine derartige That in der MMärgeschichle der civilisirten Völker unerhört sei. Wenn die Truppen sich der Fahnen unwürdig gezeigt hätten, so hätte man die Fahnen in der Kathedrale niederlegen sollen; die Verbrennung derselben in Gegenwart der Cadetten könne die Dis- ciplin der Armee nur schädigen. Wenn die Abzeichen des GeorgS-Ordens mitverbrannt sein sollten, so hätte sich die bulgarische Regierung eines Bruchs des Völkerrechts schuldig gemacht. Hier mag bemerkt werden, daß die Minister Herrn Kaulbars wiederholt versichert haben, daß diese Annahme unbegründet sei. Das Rundschreiben bemerkt weiter, das Ergebenheits-Telegramm der Sobranje an den Czaren, zusammengehalten mit der Adresse an die Regentschaft, welche die Sympathie für den Battenberger aussprach, beweise einen lächerlichen Mangel an Logik und werfe ein schlechtes Licht auf die Abgeordneten. Das Rundschreiben, dessen übriger Inhalt in dm bekannten russischen Forderungen gipfelt, macht im Lande einen sehr schlechten Eindruck. Verschiedene Leute, welche dasselbe verbreiteten, wurden Nachts durchgeprügelt und ein Unterbeamter der russischen Consulats wurde an die Lust gesetzt. Kaulbars soll bemerkt haben, er habe in Brest-Litowsk dem Czaren freundliche Versicherungen des österreichischen Kaisers überbracht und sei angewiesen, mit der grüßten Mäßigung auszutreten, dem deutschen und dem österreichischen Consul seine Pläne mitzu- theilen und in vollem Einvernehmen mit denselben vorzugehen. Es scheint, daß Herr Kaulbars trotz dieser Weisungen nicht mit jener Milde und Mäßigung handelt, welche die empfindlich gewordenen Bulgaren zu erwarten sich berechtigt glauben. Sofia, 2. October. Die bulgarischen Minister begaben sich gestern zu dem russischen diplomatischen Agenten General v. Kaulbars und gaben demselben Kenntniß von dem in Betreff der Forderungen Rußlands gefaßten Beschlüsse des Ministerraths, wonach jene Forderungen bezüglich der Aufhebung des Belagerungszustandes und der wegen des Staatsstreichs Verhafteten angenommen werden, dagegen eine Verschiebung der Wahlen zur großen Sobranje mit Rücksicht auf das bulgarische Wahlgesetz als unmöglich bezeichnet wird. Gleichzeitig wurde erklärt, daß auf eine Wiederwahl des Fürsten Alexander verzichtet werde. Auf das Ersuchen der Minister, diese Beschlüsse dem Kaiser Alexander zu übermitteln, erwiderte General v. Kaulbars, die Entschließungen des Kaisers seien durchaus feststehende, doch sei er bereit, die ihm gemachten Mittheilungen zur Kenntniß des Ministers v. Giers zu bringen. Lrlrgra-hischr DrpHHkik. Uleatu Tornkesporr-rrrr - Vmes««. Baden-Baden, 3. October. Se. Majestät der Kaiser wohnte gestern Abend mit dem Großherzog und der Großherzogin von Baden, dem Großherzog von Sachsen- Weimar und dem Großfürsten und der Großfürstin Michael dem vomKurcornitL veranstalteten Concerte bei, in welchem u. A. auch Marcella Sembrich auftrat. München, 3. October. Bei der gestrigen Vorstellung in dem aus Holz auf- ^eführten Cirkus brach der Fußboden des zweiten Ranges durch, in Folge dessen -stürzten zahlreiche Besucher herab. Der allgemeinen Panik, welche in Folge dessen zu entstehen drohte, beugte besonders die mitanwesende Prinzessin Gisela vor, indem sie dem Publikum zurief: „Seien Sie ruhig, es ist keine Gefahr." Der Herzog Ludwig sorgte für die Verwundeten, unter denen sich zwei junge Mädchen mit schweren Verletzungen befanden. — Dem großen landwirthschaftlichen Centralfeste Bayerns auf der Theresien- wiese wohnte heute der Prinzregent mit den übrigen Mitgliedern des königlichen Hauses, sämmtlichen Ministern, den Mitgliedern des diplomatischen Corps und den Hofchargen bei. Mehr als hunderttausend Personen aus allen Provinzen waren auf der Festwiese anwesend und begrüßten den Prinzregenten enthusiastisch. Petersburg, 3. October. Durch Tagesbefehl ist im Marinereffort gestattet worden, Mannschaften sämmtlicher Flottentheile mit Beendigung der diesjährigen Schifffahrt bis zum 1. März k. I. zu beurlauben. — Ein veröffentlichtes Gesetz bestimmt, daß die fremden Völkerschaften im Gebiete des Terek und des Kuban, ebenso wie die gesammte Bevölkerung Transkaukasiens mit 1887, bezw. 1889 zur allgemeinen Wehrpflicht heranzuziehen sind. Der muhamedanischen Bevölkerung jener Provinzen wird bis auf Weiteres gestattet, die persönliche Leistung der Wehrpflicht durch eine entsprechende Steuer abzulösen. Lokales. Gießen, 2. October. Die heutige Schwurgerichtsverhandlung gegen den Konrad Schmidt von Ilbeshausen, wegen betrügerischen Bankerutts und dessen Ehefrau, wegen Beihülfe, endigte mit Freisprechung der Angeklagten. Konrad Schmidt war in seinen Vermögensverhältnissen zurückgekommen und in Folge der gegen ihn anhängigen Executionen genöthigt, seine Ueberschuldung anzuzeigen. Er hat nun bei der bei Einleitung des Concursverfahrens stattgehabten Inventaraufnahme eine Menge Gegenstände verheimlicht bezw. bei Seite geschafft in der Absicht, seine Gläubiger zu benachtheiligen, wobei ihm seine Ehefrau behilflich gewesen ist. Die Angeklagten geben die ihnen zur Last gelegte That zu, berufen sich jedoch zu ihrer Vertheidigung darauf, daß der größte Theil der hinterzogenen Gegenstände Eigenthum der Ehefrau seien, welche dieselben ererbt habe, somit nicht zur Concurs- masse gehörten, die übrigen aber seien solche Gegenstände gewesen, welche, da sie für den Schuldner und seine Familie unentbehrlich, gesetzlich der Zwangsvollstreckung nicht unterworfen sind. Die Geschworenen verneinten die ihnen vorgelegten Schuldfragen, weshalb Freisprechung der Angeklagten von Strafe und Kosten erfolgte. In der nunmehr beendigten Schwurgerichtssession war Anklage erhoben wegen Meineids in 4 Fällen wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, Unterschlagung und Urkundenfälschung, Sittlichkettsverbrechen, betrüglichen Bankerutts bezw. Beihilfe in je einem Falle und es erfolgte Verurthcilung zu Zuchthausstrafe in 3, zu Gefängnisstrafe in 2 und Freisprechung in 5 Fällen. Gießen, 4. October. Aus der hessischen Lutherstiftung haben die folgenden Studirenden der Theologie Stipendien für die Zeit vom 1. October 1886 bis dabin 1887 erhalten: 1) Wilhelm Lehr aus Altenstadt, 2) Richard Drescher aus Wieseck, 3) Johannes Göbel aus Ermenrod, 4) Richard Vogt aus Bessungen 5) Otto Fischer aus Beuern, 6) Wilhelm Graf aus Dorf Gill, 7) T heodor Wiegel aus Rimlos. Gießen, 2. October. Dem „Leipziger Tageblatt" entnehmen wir folgende Notiz: In einer Probe des Riedel-Vereins trug Fräulein Marie Langsdorf aus Gießen, Schülerin des Gesanglehrers Koch in Stuttgart, Gesänge von Schubert, Gluck und Schnell (Frühlingslied) vor und überraschte durch ihre vollklingende, gutgeschulte, umfangreiche Altstimme, deren erste Töne schon wie mit einem Schlage die entzückten Hörer athernlos an den Vortrag der Sängerin bannten. Die Leistungen der jungen Künstlerin, deren hohe Gestalt und mächtige Stimme sie auf die Bühne hinzuweisen scheinen, sind völlig ausgereifte; der bis in's Feinste ausgearbeitete Vortrag erscheint keineswegs als Ergebniß der Berechnung, sondern nur als Ausdruck innersten Empfindens. Die gute Schule und das Seelenvolle ihres Vortrags werden Fräulein Langsdorf sicherlich bald eine glänzende Laufbahn eröffnen. Gießen, 4. October. Auch in diesem Jahre will uns Herr Oscar Zack mit einem Cyclus dramatischer Vorträge erfreuen, welcher 3 Abende umfassen wird und am 13. d. M. mit Shakespeares „Kaufmann von Venedig" beginnen soll. Die beiden anderen Abende, für welche der 3. und 24. November in Aussicht genommen sind bringen N. Baumbach's Alpensage „Zlatorog", sowie das „Häslein" von demselben Verfasser und schließlich Shakespeares „Romeo und Julia". Die Vorträge finden in der Aula des Gymnasiums statt und wünschen wir eine recht zahlreiche Theilnahme. Vermischte-. Darmstadt, 1. Octobcr. sPostpersonalnachrichten.j 1) Angestellt find' die Postpraktikanten Saekel in Offenbach (Main), Glahn in Mainz und Müller in Darmstadt als Postsecretäre; 2) versetzt ist der Postsecretär Krüger von Darmstadt nach Gießen behufs Uebernahme einer Ober-Postsecretärstelle; 3) ernannt find der Postsecretär Krischen in Darmstadt zum Ober-Post- directionssecretär, der Telegraphensecretär de Ahna in Mainz zum Ober-Telegraphen- 4) in den Ruhestand tritt der Postsecretär Uhse in Mainz; 5) gestorben ist der Postsecretär Ebert in Gießen. Weilburg, 27. September. Der einzige Sohn des Trompeters von Graoelotte des Füsiliers August Zernikow, dessen glorreiche' Thaten durch Wort und Lied verherrlicht worden find, schrieb vor einigen Wochen nachfolgenden Brief an den Kaiser- „An Seine Majestät. Da ich meinen Vormund schon mehrere Male gebeten habe' dafür zu sorgen, mich in die Unteroffizierschule zu Potsdam unterzubringen, bis jetzt aber vergeblich auf Erfüllung meiner Bitte gehofft habe, so bitte ich, mich in die Unteroffizierschule zu Potsdam aufnehmen zu wollen. Ich bin der Sohn von dem Trompeter Aug. Zernikow, welcher am 16. August 1870 in der Schlacht bei Vionville gesallen ist." Auf diese kurz gefaßte Bitte kam auch richtig der so sehnlichst erhofft.» Bescheid. Aug. Zernikow erhielt d. d. 28. v. Mts. vom Bezirks-Commando zu Bernau die Ordre, sich zu melden und ist nun, da er noch nicht das vorschriftsmäßige Alter hat, um in die Unteroffizierschule zu Potsdam eintreten zu können, in die Unteroffizier- Vorschule zu Weilburg ausgenommen worden. 8 Frankfurt a. M., 30. September. Folgender Fall der Beschwindelung eines Wohnungsvermiethers verdient als Warnung bekannt gemacht zu werden- Bei einem hiesigen Häuserbesitzer miethete ein sehr elegant aussehendes Ehepaar eine feine Wohnuna auf drei Jahre. Der Vertrag wurde schriftlich abgeschlossen und sollte am 22 Sev- tember die Wohnung bezogen werden. Morgens kurz nach 5 Uhr fuhr dann auch ein kleiner Möbelwagen, enthaltend ein Bett, zwei Stühle, einen Tisch und drei Kisten vor. Das ganze Mobiliar der neuen Miether nahm eines der sechs Zimmer noch nicht einmal ganz ein. Den Hausbewohnern und dem Hausherrn blieb dies nickt unbekannt. Letzterer bat deßhalb den neuen Miether um eine Unterredung wobei feit- gestellt wurde, daß der Miether momentan nicht mehr Möbel besitze, in bedränater Lage sich befinde, jedoch unter keinen Umständen die schriftlich durch Vertrau ae- miethete Wohnung ausgeben werde. Stach dieser Unterredung hielt es der Laushefi^ für gut, mit dem Miether ein Abkommen zu treffen, das dahin ging, daß Letzterer sich verpflichtete, innerhalb dreier Tage auszuziehen und dafür eine Entsckädi'auna nnn 350 ^ tn Baar erhielt. Gestern nun erfuhr jedoch der HauseigenthÜmcr daß e? einem Schwindlerpaare in die Hande gefallen war. Dieselbe sollen die aleicken Manän^ schon an anderen Orten gemacht haben, sind in Wirklichkeit nicht arm treten beim Miethen von Wohnungen großartig auf, schließen schriftlichen Vertrag auf mehrere Jahre, thun beim Einzug als seien sie großes Lumpenzeug^ ion Ä galten sc. und bewegen dadurch saft rege ina6ig den Hausherrn, um Räumung der Wohnung bitten au muffen. Man erzählt alsdann von Unkosten, stützt sich «us den Vertrag, droht mit Proceß und das Ende vom Liede ist, daß der Hausherr ine Ent- schadlgung zahlt, damit der Miether nur zieht. Madras, 2 October Dem Journal „Mail" zufolge fanden im Districte Godavery verheerende Ueberschwemmungen statt. Eine große Anzahl Bewohner der von der Ueberfchwemmung heungefuchten Dörfer wollten einen Damm durchschneiden um dem Wasser nach der entgegengesetzten Seite Abfluß zu verschaffen Die Bewohner der jenseits des Dammes liegenden Ortschaften leisteten indessen Widerstand'- es fand em heftiger Zusammenstoß statt, In welchem gegen 100 Personen aetödtet wurden. Aus der Pfalz, 30. September. Der am 3. d. Mts. in Neustadt a. d h verstorbene Commercienrath Friedrich Hetzel hat dieser Stadt, der er während seines Lebens schon mehr als 1,000,000 zugewandt hatte, in seinem letzten Willen bit Summe von 740,000 JL vermacht. sind. Der gwtetbj gegen § und dchn IDltn und in ^Auzeigen. n Inventar- !?kr Absicht, eien ist. ' jedoch Gegenstände Eoncurs- da sie für eckung nicht shalb Freisen wegen erslblognng w. Beihilfe Gesängniß- -e folgenden 5 bis dahin ^cher aus Messungen, l) wir folgende gsdorj aus Hubert, Gluck .gutgeschulte, die entzückten n der jungen e hinzuweisen 'trag erscheint uck innersten 'den Fräulein ar Zack mit en wird und L Die bcidm lommtn sind, on demselben äge finden in ht zahlreiche llt sind', die Müller in Sichen dehuss n Ober-Post- r-Telegraphen- ,on Graoelotte, und Lied ver- m den Kaiser: gebeten habe, ingen, bis jetzt s, mich in die >ohn von dem t bei Lionville hnlichst erhoffte mdo zu Bernau lsmaßige Mer ie Unterosstzier- itndelung eines ,n: Bet einem seine Wohnung e am 22. &F dann auch em nb drei Kisten, > Zimmer noch 4 di-snw ,na wobei feil' ü bedrängter rd, Vertrag gp vr Hausbefltzcr jnti Letzterer B tschädigung°on lhümer, daß » ?S'! „ui 1*“ * ie i en ‘iS«* -,ti5 -AS Handel stttüt VsEebr. Grünberg, 2. Qctober. (Fruchtpreise.) Weizen 16.70, Korn 14.00, Gerste JL 12.20, Hafer JL 10.90, Erbsen JL 14.30, Linsen J4 00.00, Lein 00.00, Samen 00.00, Kartoffeln JL 4.00, Wicken 00.00. Frankfurt, 2. October. Auf dem heutigen Markt kosten: Kartoffeln per Malter JC. 4.00—5.00, Eier das Hundert JL 4 50—5.50, Butter per Pfund JL. 1.00 bis 1.10, Weißkraut 41er Stück 10-15 Rothkraut per Stück la—20 4 Kohlrabi per Stück 3-4 Ochsenfleisch per Pfund 45-70 H, Kuh- u. Rindfleisch 45-60 Kalbfleisch 40-60 H, Schweinefleisch 65-70 Hammelfleisch 50-70 1 Habn JL 0.70-1.80, 1 Huhn JL 1.00—2.50, 1 Ente JL 2.00-3.00, 1 Gans JL 3.00—7.00 1 Taube 40—70 H, Welsche JL 5.00—10.00. Kirchliche Antigen der evsnget. Gemeinde. Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibelftunde in der Kleinkinderschule, Marcus Kap. 1, von Vers 8 an Auch ein Wort über die seither im CafS Leib dahier gehaltenen Vorträge und den Jrvingianismus; Pfarrer Dr. Naumann. Kepertoir der vereinigten Ltadttheatrr ?u Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 5. October: Der Maskenball. (Richard: Herr Elmhorst als Gast.) Große Preise. Mittwoch den 6. October geschlossen. Donnerstag den 7. October: Zum ersten Male: Johann von Lothringen. Oper in 4 Akten von Victorin Joncrdres. Text von Galtet und E. Blau. Deutsch Ferd. Gumbert. Große Preise. Freitag den 8. October: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Die Hauber- flöte. Außer Abonnement. Samstag den 9. October: Zum ersten Male wiederholt: Johann von Lothringen. Große Preise. Sonntag den 10. October: Die Afrikanerin. Große Preise. TchansbirihanO» Dienstag den 5. October: Die Geier-Wall n. Große Preise. Mittwoch den 6. October: Fromont gau. und Risler sen. Große Preise. Donnerstag den 7. October geschlossen. Freitag den 8. October: Der Veilchenfresser. (Feld: Herr Müller als Gast.) Große Preise. Samstag den 9. October: Feenhände. Große Preise. Sonntag den 10. October: Zum ersten Male: Der schwarze Schleier. Schauspiel in 4 Akten von Oscar Blumenthal. Große Preise. Montag den 11. October: Zum ersten Male wiederholt: Der schwarze Schleier. Große Preise. Zur Ergänzung unseres Personals in Oper und Operette werden demnächst einige neue Kräfte dem Publikum und der Presse vorgeführt werden und zwar zunächst Herr Elm horst für lyrische Tenorpartien in Oper und Operette, Herr Hauck für Spieltenorpartien, Fräulein Jenny Fischer für Soubretten in Oper und Operette. Für jugendliche Liebhaber wird im Schauspielhause Herr Müller (der Sohn unseres langjährigen Schauspielmitgliedes Alexis Müller- debutiren. Alle diese Engagements sind unter der Voraussetzung eines Probe-Gastspiels abgeschlossen worden, nach welchem es der Intendanz freisteht, je nach dem Erfolge die Contracte wieder zu lösen oder perfect zu erklären. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Curt von Münchow hat die seit 1848 betriebene Steindruckerei von Louis Wenzel dahier übernommen und führt dieselbe, verbunden mit Buchdruckerei, gegründet 1879, unter der Firma: Curt von Münchow, „Universitäts-Buch- und Stein- Druckerei" für eigene Rechnung weiter. Seiner Ehefrau Emilie geborene Wenzel hat er Prokura er- theilt. Gießen, den 2. Oktober 1886. Großherzogliches Amtsgericht. Gottwerth. 7007 Bekanntmachung. Für das Großherzogliche akademische Hospital in Gießen fallen, nachstehende Gegenstände im Wege der Submission Leschafst werden: 1. ca- 500 Ctr. Kartoffeln, 2. ,, 10 „ Salatkartoffeln, s. g. Mäuschen, 3. „ 10 „ gelbe t 4. „ 4 „ weiße > Rüben, 5. „ 1 „ rothe 1 6. 10 „ untererdige Kohl« rabi, 7. „ 10 „ Zwiebeln, 8. „ 600 Stück Weißkraut, 9. „ 100 „ Rothkraut, 10. „ 400 „ Wirsing, 11. „ 350 „ Lauch, 12. „ 350 „ Sellerie, 13. „ 1 Ctr. Merrettig, 14. „ 15 „ Aepfel, 15. „ 15 „ Kornstroh. Schriftliche Offerten, mit entsprechender Aufschrift, sind bis zum 9. «Stober 1886, Vormittags 12 Uhr, auf das Verwaltungsbureau versiegelt einzureichen, woselbst die näheren Be- dingungen eingesehen werden können. Gießen, den 29. September 1886. Großh. Verwaltung des akademischen __________Hospitals.________6911 Mittwoch den 6. d. Mts , Nachmittags 2 Uhr, in der Louis Flett'schen Hofraitbe datier sollen gegen Baarzahlung versteigert werden: 1 Wagen, 1 Parthie ungedroschene Frucht, 1 Ladentheke, 1 Pianino, 1 Nähmaschine, diverse Kleiderschränke, Sopha's, Tische, 1 Parthie Gartenmöbel rc. Gießen, am 4. October 1886. Engel, 7016__Gerichtsvollzieher. Verkauf non liefen. 3—6 Stück eiserne Oefen, noch ganz brauchbar, sind billig zu verkaufen. Näheres zu erfragen bei unterzeichneter Stelle. Londorf (bei Gießen), den 1. October 1886. Der Bauverwalter. -6945 Unger. Den Empfang sämmtlicher Neuheiten in Herbst- u. Winterstoffen zeige hiermit ergebenst an. 6872 J. Ch. Beiter» Theater-Decoratiozxen, 7oo4 j auf Stoff gemalt, in prachtvoller künstlerischer Ausführung. (Vorhang, | Couliffen, Hintergrund rc.) Unsere Theater-Decorationen sind gemäß gesetz- g licher Bestimmung gegen Feuersgefahr imprägnirt und mit Unentflammbar- | keits-Stempel versehen. — Auch übernehmen wir feuersichere Jmprägnirung be- 1 reits vorhandener Theater. Vereiusrahneii. Sanner, gestickt und ge- I malt. Beschreibungen, Zeichnungen, Preisverzeichnisse versenden wir gratis u. franco. I Bonner Fahnenfabrik (Hof-Fahnenfabrik) in Bonn a. Rh. L. Schmidt, Glaser. 7014 Von heute an befindet sich meine Werkstatte wieder in meinem Hause, Canzleiberg 7. L^FleiscIi-Extract 4 «dr zur Verbesserung von Suppen, Saucen, Gemüsen; condens. Fleisch-Bouillon zur sofortigen Herstellung einer nahrhaften, vorzüglichen Fleischbrühe ohne jeden weiteren Zusatz; SjUzi!» wohlschmeckendstes u. leichtest assi- rJCISCll-I CplOIL Ä,..n>}Hrbares Nahrung«- und ______________i______ StnrZiusigsmittel für Klagen- kranke, Schwache und Rceonvalcsccntcn. 13$“* Man verlange nur echte Kemmsrich’sehe Fleisch-Präparate 1 Fngros-Lager bei den Correspondenteu der Compagnie Kemmerich: 8 6998 Türk.