sssgr '5j* jüillonsArzt. '^> Bayern 227: N" ■«Mita - 6279. 5tochen, it 8m- jUW so» id)t tbitirt 6012 > nicht 6293 14 >O- IS Im» .-i I tf k; § tttt- tt de» 6281 Nr. 206 Zweites Blatt Sonntag dm 5. September 1886. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureanr Schulftraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. SWBarj Wochen - Aebersicht. Gießen, 4. September. Die zu Ende gegangene Woche erhielt diesmal durch die Feier - unseres nationalen Festtages, des Sedansestes, ihren erhebenden patriotischen Untergrund. Zum sechszehnten Male jährte sich Heuer der Tag, an welchem die Vereinigten deutschen Armeen die Macht des stolzen Franzosen-Kaisers auf den blutgetränkten Gefilden von Sedan in Trümmer brachen und ihn selbst nebst seinem letzten Heere gefangen nahmen. Mit Recht betrachtet man die Riesenschlacht von Sedan trotz der ihr noch nachfolgenden mannigfachen und blutigen Kämpfe als den entfcheidenden Wendepunkt im deutsch-französischen Kriege von 1870/71 und wenn zudem in Erwägung gezogen wird, wie gerade von Sedan und seinen bedeutsamen Ergebnissen die politische und nationale Wiedergeburt . Deutschlands datirt, so erscheint die sich immer wiederholende Feier des 2- Se- tember vollberechtigt. Erfreulicher Weise ist auch in diesem Jahre das patriotische Fest überall in den deutschen Landen unter Theilnahme der weitesten Bevölkerungskreise in würdigster Weise begangen worden und mit Genugthuung kann deshalb constatirt werden, wie im deutschen Volke das Gedenken jenes großen Ruhmestages sich noch frisch und lebendig erhalten har. Es geht hieraus im Weiteren hervor, daß all' die beklagenswerthen politischen, consessionellen und socialen Gegensätze, welche sich in unserem Volksleben immer schärfer geltend machen, den nationalen Gedanken, der sich vor Allem in der alljährlichen Feier des Sedantages offenbart, noch nicht zu überwuchern vermochten und wir wollen darum hoffen, daß auch künftig der Tag von Sedan in diesem nationalen und echt patriotischen Sinne gefeiert werden möge. Der deutsche Kronprinz hat in seiner Eigenschaft als General-Jn- specteur der bayerischen Truppen am Freitag seine Jnspectionsreise nach Bayern angetreten. Nach Beendigung der Manöver in Bayern begiebt sich der Kronprinz direct nach Straßburg, um den großen Kaiser-Manöoern im Elsaß beizuwohnen. Gering ist in dieser Woche die Ausbeute an positiven Nachrichten auf dem Gebiete der innerpolitischen Angelegenheiten. Fast einzig erwähnt zu werden verdient da nur die Breslauer Katholiken-Versamm- lung, und zwar zumeist wegen der weitgehenden Forderungen, welche auf derselben erhoben worden sind. Man kann wohl sagen, daß dieselben in dem Verlangen gipfelten, daß die sämmtlichen katholischen Ordens-Gesellschaften, deren Mitglieder der Aufenthalt und die Ausübung ihrer Wirksamkeit in Preußen, resp. Deutschland untersagt ist, zurückberufen werden sollen, und zwar mit Einschluß der Jesuiten und fast scheint es also, als ob sich eine neue Culturkamps- Periode eröffnen sollte. Vorläufig freilich sind die osficiellen Beziehungen zwischen Berlin und dem Vatikan noch ausgezeichneter Natur und es wird sich erst im Laufe der Zeit Herausstellen, inwiefern die römische Kurie die Zurückberusung der aus Deutschland ausgewiesenen Ordens-Gesellschaften ernstlich begünstigt. Die politische Lage nach der Franzensbader Zusammenkunft soll folgende^ sein: Die Übereinstimmung zwischen Deutschland und Rußland soll eine vollständige sein und da Oesterreich im gleichen politischen System wie Deutschland stehe sei auch das Einverständniß zwischen Rußland und Oesterreich vollständig; zwischen den drei Mächten existirten keine Meinungs Verschiedenheiten. Die Meldung, daß Fürst Alexander in Lemberg Depeschen aus Franzensbad erhalten hätte, wird als eine tendenziöse Unwahrheit bezeichnet; es war zur Zeit, als der deutsche Reichskanzler in Franzensbad weilte, dort ganz unbekannt, daß Fürst Alexander durch Galizien reisen werde. — Herr v. Giers wohnte in Franzensbad am Mittwoch der Trauung seiner Tochter mit dem Grafen Rosetti, erster rumänischer Legations-Secretär, bei; der russische Staatsmann ist am Donnerstag von Franzensbad abgereist und wird unterwegs sich in Berlin zwei Tags aufhatten. Der Löwenantheil an den auswärtigen Angelegenheiten wurde auch in dieser Woche durch die Ereignisse in Bulgarien beansprucht. Bei letzteren concentriite sich wiederum das Hauptinteresse aus die nun glücklich erfolgte Heimkehr des Fürsten Alexander in sein Land, die sich unter den stürmischsten und zugleich rührendsten Anhänglichkeits-Bezeugungen der bulgarischen Nation für ihren geliebten Herrscher vollzog. Am Mittag des 1. September traf Fürst Alexander in Philippopel ein und wie er überall aus seiner Heimreise begeistert begrüßt wurde, so bereitete ihm auch die Hauptstadt Ost-Rume- liens einen ebenso begeisterten wie glänzenden Empfang. Im Laufe des Freitag wurde der Fürst Alexander in Sofia erwartet, und mit dem Wiedereinzuge des Bulgarenherrschers in seine Hauptstadt gelangt der seltsame neueste bulgarische Zwischenfall zu seinem äußerlichen Abschluß. Wie sich nun die bulgarische Affaire weiter entwickeln wird, das vermag Niemand mit Bestimmtheit voraus- zufehen und selbst unter den Großmächten scheint noch Unschlüssigkeit bezüglich der nun Bulgarien gegenüber einzunehmenden Haltung zu herrschen. Jedenfalls werden die europäischen Cabinete die Dinge in Bulgarien nach der Rückkehr des Fürsten sich einstweilen selbst weiter entwickeln lassen. Zur bulgarischen Angelegenheit ist noch zu melden, daß den augenblicklich in Bukarest befindlichen bulgarischen politischen Flüchtlingen bedeutet worden ist, sie möchten sich ihren provisorischen Aufenthalt wählen, wo sie wollten, nur nicht in den Donau- districten. Diese Maßregel wird mit der vollständigen neutralen Haltung Rumäniens gegenüber den Ereignissen motivirt, welche sich in dem Rumänien befreundeten Bulgarien abspielten. Der bulgarische Minister des Auswärtigen. Natschewitsch, ist am Montag Abend in Bukarest eingetroffen. Uebrigers erhellt aus dieser Maßregel, daß Rumänien bestrebt ist, seinen internationalen Verpflichtungen in correctester Weise nachzukommen und unter diesem Gesichtspunkte wird man auch in Bulgarien selbst die erwähnte Maßregel betrachten. Die Aufmerksamkeit der politischen Kreise Oesterreich- Ungarns wurde in dieser Woche vorwiegend durch die glanzvolle Ofener Jubelfeier vom 1. und 2. September — zur Erinnerung an die vor zweihundert Jahren erfolgte Befreiung Ofens von der Türkenherrschaft — in Anspruch genommen Ein besonderes Moment in den Ofener Festtagen bildete der äußerst sympathische und auszeichnende Empfang, welcher der zur Theilnahme an der Ofener Festlichkeit entsandten preußischen Officiersdeputation in der ungarischen Hauptstadt bereitet worden ist. Hoffentlich wird dieser Umstand den unangenehmen Eindruck, den die Zwischenfälle von München und Berlin jenseits der Leitha gemacht, wieder verwischen helfen. Die preußischen Officiere, welche vollständig die Gäste des österreichischen Kaisers sind, haben denselben von Pesth aus zu den Manövern bei Stuhlweißenburg begleitet. Dem Reuter'schen Bureau zufolge, steht ein ernstes Zerwürfniß zwischen Rußland und China wegen Koreas, woselbst Rußland eine Schutzherrschaft einrichten will, in Aussicht. Der chinesische Gesandte in Korea verlangte telegraphisch Truppen von seiner Regierung und trafen in Folge dessen 9 chinesische Kriegsschiffe mit einer größeren Truppenabtheilung an Bord an der koreanischen Küste ein. Auch sollen zahlreiche als Kaufleute verkleidete chinesische Soldaten in Seoul, der Hauptstadt Koreas, eingerückt sein und herrsche daselbst große Erregung. Einstweilen muß die Bestätigung dieser sensationellen Nachrichten, welche einen interessanten Conflict zwischen dem Czarenreiche und dem chinesischen Niesenreiche signalisiren, abgewartet werden. Die französisch-vaticanische Streitfrage wegen der pro» jectirten päpstlichen Nuntiatur in Peking ist beigelegt. Papst Leo XIII. hat den Vorschlag Frankreichs, einen provisorischen Legaten nach China zu schicken, der sich mit der chinesischen Regierung wie mit dem Vertreter Frankreichs in Peking über die Vorbedingungen für die Errichtung einer ständigen Nuntiatur am Pekinger Hose in's Einvernehmen setzen soll, angenommen. Die geheimnißvollen unterirdischen Mächte haben in den letzten Tagen wiederum Zeichen ihrer furchtbaren Thätigkeit von sich gegeben. Nicht nur in Unteritalien und Griechenland, sondern auch an der ganzen amerikanischen Küste von Newyork bis Alabama haben heftige Erdbeben stattgefunden. In Griechenland sind hierbei nach den nunmehr feststehenden amtlichen Ermittelungen 166 Menschen um's Leben gekommen und 500 verletzt worden. Der angerichtete Schaden beträgt mehrere Millionen. In dem amerikanischen Küstengebiet ist die Stadt Charleston, Süd - Carolina, am schwersten von den Erderschütterungen betroffen worden; viele Häuser stürzten ein, mehrere Feuersbrünste brachen aus und gegen 60 Personen kamen bei der Katastrophe um. Auch an der Küste vvn Algier machte sich diese unter- . irdische Thätigkeit bemerkbar, indem an derselben vom Capitän eijieä englischen Dampfers ein thätiger Vulkan und mehrere Erdöffnungen, aus denen Dämpfe emporstiegen, beobachtet wurden. Vermischte-. Mainz, 27. August. sUuglücksfall.j Gestern Nachmittag hat sich an einem Neubau in der Nähe der Stephanskirche wieder ein sehr bedauerlicher Unglücksfall zu- getragen. An diesem Hause sollte ein schwerer Gerüstbalken aufgezogen werden, kaum war derselbe oben an seiner Stelle angekommen, als das Seil, womit er befestigt war, entzwetriß, der Balken in die Tiefe stürzte und ein des Weges daher kommendes Mädchen, die Tochter eines pensionirten Beamten, in den Rücken traf, fo daß dasselbe schwer verletzt vom Platze gebracht werden mußte. Das Seil, welches sich als mürbe und untauglich für das Maurergewerbe erwies, wurde sofort von der Polizei mit Beschlag belegt. Wiesbaden, 30. August. Gestern Nachmittag gerieth auf Biebrich-Mosbacher Gemarkung die bei der Backsteinbrennerei des Herrn Kaufmanns Müller gelegene Arbeiterhütte des Backsteinmachers Förster aus Nierstein in Brand. Während des Ausräumens der Wohnung rief Förster plötzlich: „Meine Kinder sind noch in dem Hause, sie sind verloren." Aus dem Bodenräume des Häuschens drang dichter Qualm und bald auch Feuer hervor. Ein Augenzeuge berichtet dem „Rh. Kur." Weiteres: „Zu dieser Zeit müssen die Kinder bereits tobt gewesen sein. Wenn sie noch am Leben und bei Besinnung gewesen wären, hätten sie sicher geschrieen und wir sie hören müssen. Es wurde eine Leiter zur Stelle geschafft, einige Gefache an der östlichen Giebelseite des Häuschens eingeschlagen und nun fand man die beiden Knaben (der eine war 12, der andere 5 Jahre alt) vollständig verbrannt in dem äußersten Winkels (nach der Schiersteinerstraße zu) unter dem Dache vor. Der obere Raum in dem Häuschen ist wahrscheinlich mit Stroh belegt gewesen, auf welchem die Arbeiter schlafen und dieses Stroh hat auf irgend eine Weise Feuer gefangen und so den Kindern, die auf demselben lagen, den Tod gebracht. , t m .. - ^Vermächtnisse.) Der am 22. Juni d. I. in Wiesbaden verstorbene Rentier Walter Bauendahl hat der Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung testamentarisch die Sumnie von 5000 vermacht. Es ist dies in diesem Jahre bereits die dritte größere Zuwendung, welche dafür Zeugniß giebt, daß die Bestrebungen der genannten Gesellschaft immer mehr Anerkennung finden. — Das Testament des lungst verstorbenen hervorragenden amerikanischen Politikers Sam. I. gilben tft nun eröffnet worben. Von bent 5,000,000 Dollars betragenben Nachlaß erhalten die. Verwandten ca. 1 Million, während der Rest zur Gründung oon öffentlichen Anstalten bestimmt ist. Dem Willen des Erblassers zufolge werden freie Bibliotheken in seiner Geburtsstadt Ncw-Lebanon, sowie in Jonkers gegründet werden. Ferner hat derselbe es seinen Testamentsvollstreckern übeilaisen, 3,000,000 Dollars von seinem Nachlaß zur Gründung einer großartigen öffentlichen Bibliothek in der Stadt New-York oder für ivohlthätige und Erziehungszwecke zu verwenden. Wahrscheinlich werden sich die Testamentsvollstrecker für Errichtung einer Bibliothek entscheiden, da dies Tildens hauptsächlichster Wunsch war. — Aus einer kleinen, aber ehrwürdig alten Kaiserstadt kommt uns die erheiternde Geschichte von einem nicht überreichten Festpokale zu, welche beweist, daß der erfindungsreiche Lustspieldichter Moser doch nicht alle komischen Zwischenfälle geahnt hat, die sich bei einem Stiftungsfeste zutragen können. Der Sachverhalt ist folgender: Eine deutsche Stadt, die in der Geschichte Napoleons I. eine Rolle spielte, hatte ein großartiges Stiftungsfest ihrer Feuerwehr veranstaltet und dazu unter anderen Nachbarn auch die freiwillige Feuerwehr der Hohenstaufen-Residenz eingeladen. Mit Vergnügen nahm diese ansehnliche Corporation die Einladung an und um zu zeigen, daß sie den Werth derselben zu schätzen wisse, kaufte sie als Festgabe einen prachtvoll gearbeiteten silbernen Pokal, der mit schöner Ansprache überreicht werden sollte. Noch unterwegs memorirte der betreffende Feuerwehrhauptmann die Rede, welche er bei diesem Anlaß halten sollte, doch war dies vergebliche Mühe, denn schließlich hielt er nichts als den Mund. Die stolzen Männer der Napoleonsstadt benahmen sich nämlich gegen ihre willfährigen Gäste aus dem Gebiete der Hohenstaufenburg in dem Maße frostig und geringschätzend, daß nicht nur die Rede des Feuerwehrhauptmannes eine in hohem Grade „ungehaltene" wurde, sondern auch der Pokal unübergeben die Rückreise nach der Sommerresidenz Barbarossas antrat. — Unter der Bezeichnung Pain-Expeller wird seit Jahren von der Nürnberger Firma F. Adolf Richter gegen allerlei Leiden ein Geheimmittel vertrieben. Das Pain-Expeller gilt für ganz harmlos, es ist nicht nur in Droguenhandlungen käuflich, sondern wird auch von Hausierern feilgeboten. Häufig wird es ganz ohne Kritik als Hausmittel angewendet. So harmlos aber, wie die Laien meinen, ist das Pain- Expeller nicht. Seine Anwendung kann, wie ein Fall, der sich in Königsberg i. Pr. zugetragen hat, schwere Erkrankung herbeiführen. In das dortige städtische Krankenhaus wurde, wie dessen Director, Dr. Meschede, in der „Berl. klinischen Wochenschr." mittheilt, im Anfänge dieses Jahres eine Frau eingebracht, die alle Anzeichen einer schweren Vergiftung zeigte. Die Untersuchung ergab, daß diese Erkrankung durch den Gebrauch des Pain-Expeller herbeigeführt war. Die Patientin hatte, um eine Verdauungsstörung zu beseitigen, auf das Anrathen eines Haussiers Pain-Expeller einige Zeit lang zu sich genommen. Als sie in das Krankenhaus eingeliefert wurde, war sie bewußtlos und wurde erst eine Woche später ihrer Sinne wieder ganz mächtig. Bis sie wieder vollkommen genefen war, dauerte es noch 5 weitere Wochen. Das Pain- Expeller ist aus concentrirten Lösungen von spanischem Pfeffer und Salmiakgeist zusammengesetzt, aus Medikamenten, die man ohne ärztliche Ueberwachung nicht brauchen sollte. Man muß daher vor dem Gebrauche des Pain-Expeller eindringlich warnen. — Die Frage, ob electrisches Licht oder Gas in Zukunft die Straßenbeleuchtung bilden wird, dürfte sich zu Gunsten des Gases entscheiden, wenn sich in der Praxis eine neue Erfindung bewährt, die die Vorzüge des electrischen Lichtes auch dem Leuchtgase erobert. Diese neue Erfindung ist das von Dr. Auer in Wien erfundene Gas- Glühlicht, mit welchem in den letzten Tagen auch in Gotha Versuche gemacht worden sind. Diese Erfindung verbindet, wie es scheint sehr zweckmäßig und einfach, das Edifon'fche Glühlicht-System mit der Gasbeleuchtung. Nicht die Gasflamme leuchtet, sie bringt nur ein Gewebe in einer Glashülse zum Glühen und dieses Gewebe ist die eigentliche Lichtquelle. Es gibt ein ruhiges weißes Licht und verbraucht doch nur eine sehr geringe Gasmenge, so gering, daß der Cylinder nach stundenlangem Leuchten des Glühlichts nickt sehr heiß ist. Damit ist auf einen zweiten Vorzug des neuen Lichtes hingewiesen; der Gas - Ersparniß gesellt sich hier also die geringe Hitzentwicklung zu, vom Verderben der Luft, von Rußansetzung und dergleichen ist bei der neuen Leuchtart natürlich auch nicht die Rede. — fWer zahlt das HonorarEin Eorrespondent der „Avgem. Wr. Mcdic. Ztg." erzählt aus Berlin eine tragi-komische Geschichte. Am 1. März 1882 — so lange spielt die Geschichte schon, ohne bis jetzt zum Austrag gebracht.zu sein — betrat ein Herr ein Bierlocal in der Elsässer Straße, ließ sich ein Glas Bier geben unb- vergiftete sich in Gegenwart der Gäste und des Wirthes. Aus Anordnung der herbeigeholten Polizei ließ der Gastwirth durch feine Tochter den in der Nähe wohnenden Dr. Wilde herbeirufen, welcher nach Verordnung eines Gegenmittels den Selbstmörder nach der Charitä überführen ließ. Dort wurde der Lebensmüde wieder hergestellt, allein den Arzt zu bezahlen, weigerte er sich standhaft, unter dem eigentlich ganz plausiblen Einwande, daß er die Hilfe des Arztes gar nicht gewünscht und auch nicht verlangt habe. Dr. Wilde reichte darauf seine Liquidation in der Höhe von 4 JL. bei dem königl. Polizeipräsidium ein, wurde aber damit abgewiesen und zwar mit dem Anheimgeben, von Demjenigen zu fordern, der ihn habe rufen lassen. Das war in diesem Falle der Gastwirth und Dr. Wilde übergab seine Forderung dem „Rechtsschutzverein Berliner Aerzte", welcher dieserhalb gegen dm Gastwirth klagbar wurde. Da nachgewiesen werden konnte, daß der Gastwirth seine Tochter beauftragt hatte, den Arzt herbeizuholen, wurde der Auftraggeber zur Zahlung des taxmäßigen Arzthonorars ver- urtheilt. Nunmehr legte sich der Verein Berliner Gastwirthe iu's Mittel, da es für ihn von principieller Bedeutung war, ob Gastwirthe bei plötzlicher Erkrankung von Gästen in ihren Localen gehalten sein sollen, für die etwa nothwendig werdende ärztliche Hilfe zu haften. Auf Kosten des Gastwirthvereins wurde die zweite Instanz beschritten, jedoch das erstinstanzliche Urtheil bestätigt und dem Gastwirth die Kosten der zweiten Instanz auferlegt. Damit wollen sich indessen die Herren Gastwirthe auch noch nicht beruhigen, sondern noch weiter appelliren. Die ganze Affaire schwebt demnach schon 4^2 Jahren, ohne endgiltig entschieden zu fein. Der Arzt hat sein beanspruchtes- Honorar von 4 JC, noch immer nicht erhalten, dagegen sind bereits 47 vM 30 an Gerichtskosten entstanden. Literarische-. — Eine ganz eigentümliche Novelle, die nicht verfehlen wird, in mancher Hinsicht Aufsehen zu erregen, veröffentlicht soeben die Zeitschrift »Ueber Land «nd Meer". Sie behandelt auf ebenso poetische, wie zartsinnige und delikate Weise ein mysteriöses Verhältniß des verstorbenen unglücklichen Königs von Bayern, gestützt auf authentische Mittheilungen, wobei die eingeflochtenen Briefe des Königs jeden Zweifel an der Wahrheit der Fakta absolut ausschließen. Die Novelle — „Alpenrosen und Gentianen" ist ihr Titel — gestattet tiefe Blicke in des Königs Gemüths- und Geistesleben. Es wird unsere Leser intereffiren, zu erfahren, daß diese Novelle nächster Zeit auch in Buchform erscheinen wird. Handel und Verkehr. — Noch immer kommen außer Umlauf gesetzte alte Fünfmarkscheine vor, welche, wie hier bemerkt fein möge, einzig in Berlin bei der Reicks-Schuldenoerwaltung eingelöst werden. Die Neichsbankstellen besorgen zwar auch den Umtausch, doch erheben sie 10 H für jedes Stück als Ersatz der Portoauslage. Farbige, Schwarze und Weiße seidene Atlaffe Mk. 1.25 Pfg. pro Meter bis Mk. 16.80 Pfg. (in je 18 verschiedenen Qual.) versendet in einzelnen Roben und Stücken zollfrei in’§ Haus das Seidenfabrik-D6pot G. Henneberg (K. u. K. £>oflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pfg. Porto. 561 Versteigerung. Wegzugshalber sollen in der Behausung des Kreisarztes Dr. Köhler zu Laubach Mittwoch den 8. September, Vormittags 9 Uhr, 1 Pferd, 1 leichte Chaise, 2 Stuhlwagen, 1 Schlitten, 2 Betten mit Zubehör, 1 Parthie Fässer und Flaschen und sonstiges Haus-, Stall- und Gartengeräthe, auch einige Möbel öffentlich meistbietend versteigert werden. Laubach, den 30. August 1886. 6143 Dr. Köhler. Möbel-Versteigerung Montag den 6. September, Nachmittags 2^2 Uhr. Wegzugshalber werden in der Wohnung des Herrn Aug. Obermann, Frankfurter Straße 76, vis- ä-vis dem Chausseehaus, nachverzeichnete Gegenstände versteigert: 1 schönes Waschschränkchen mit Marmorplatte, 2 thür. Kleiderschrank, kleiner Küchenschrank mit Glasaufsatz, großer Spiegel, 1 Regulator, 8 BillardqueueS mit Ständer, Bettstellen, 1 Sopha u. s. w. Sämmt- liches gut erhalten. 6254 Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Auskunft ertheilt Herr LouiS Rothenberger, Neeuenweg 22. Montag den 6. September, Nachmittags 2 Uhr, Fortsetzung der Versteigerung des Nachlasse- de- F. La m- vus tm Hause des Herrn Georg Lampus, SelterS- weg 73. Möbel und sonstiger HauS- rath. 6256 Ä 1 I IN» MNM MW textil Die besten und billigsten Schuhwaaren in größter Auswahl und in allen Sorten empfiehlt Julius Buch, 5986 Ecke Mäusburg-Wettergaase. Allgemeiner Anzeiger. Zeeländer Saat-Roggen: Aussaat direct importirt, ist abzugeben ab Domäne Gronauer Hof bei Vilbel für 17 per 200 Pfd. Sächsischer Saat-Roggen! Aussaat im vorigen Jahr frisch importirt, für 16 «X per 200 Pfd. Beide Sorten werden allgemein wegen großer Ergiebigkeit und guter Qualität gern angebaut. Bei Uebersenden durch die Bahn kosten bei freier Lieferung der Säcke die 200 Pfd. 2 JL mehr (soweit der Vorrath reicht) und bittet man höflichst, den Betrag vorher einzusenden. 6000 Grösstes Lager engl. Tüll- gardinen zu auffallend billigen Preisen. Rouleaux- StofEe jeglicher Art und Preislagen. 2632 ■■■ Anfertigung jeder Deeorationsarbeit. — Th. Brück, Hchloßgasse und Kanzleiberg 16. Dienstag dm 7. September, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht daS Grundstück zum Nachlaß der Michael- Bay Eheleute Flur xxv/13 1513 Meter Acker am Schlangenzahl, zieht durch den Spitgesborner Weg „ XXV/14 1513 Mtr. Acker daselbst meistbietend versteigert werben Gießen, den 28. August 1886. Großherzogliches Ortsgericht. 6119 Mütter. Aeilgevotenes. BlrkenbÄlsamsei fe von Bergmann & Co. in Dresden ist nach den neuesten Forschungen durch: seine eigenartige Composition die einzige medicinische Seife, welche sofort all® Hautunreinlichkeiten, Mitesser, Finnen, Röthe des Gesichts und der Hände beseitigt und einepi blendend weissen Teint erzeugt. Preis ä Stück 30 und 50 H bei 4108 C. Fr. Conrad, Mäusburg 15. Pvlstermöbel Stühle, Spiegel, Bettvorlagen,. Rouleaux, Wachs-Lcdertuche empfiehlt 511 W. Kutzscbrad, _________Tapezier, Kaplansaasie 27. Oorsettesi» Ich empfehle ein hochfeines Uhr- feder-Corsett mit allen neuen Vorrichtungen, gutem Sitz, prima Stoff, extra hochschnürend, zu «X 3 SO, früherer Preis bedeutend höher. Corfetten von 80 Pfg. an. 6069 Ph. Ellinger. IncaraatKIresaat bester Qualität billigst bei 5449_________Fr. Seibel. Planlnos billig, baar oder Raten. [217T Fabrik Weldenslaufer, Berlin NW. Neue Sendung la. holl. Vollhäringe 1886er Fang empfiehlt billigst Eduard Fuckert, 6195 Neuen Baue 11. Billige Seifenpreise. Prima weiße Kernseife ä Pfund 27 H 10 Pfund für JL 2.50. sowie: Gelbe Harzkernseife marmorirte Seife weiße- und Glycerin-Schmierseife — Bleich-Soda — Calcinirte und crystall. Soda Englisches Waschcrystall Reverdy's Lotio-Wäsche-Salz Fett laug enmehl Dr. A. Gruke's Seisenmehl Prima Neis- und Weizen-Stärke Reverdy's Oryzae Sonnen-Glanz- Stärke Stärke-Glanz Feinstes Stangen- und Kugelblau Azur-Blau Borax, weißes Wachs empfiehlt zu äußerst billige« Preisen- 3405 Fr, Seibel- Jedes Hühnerauge, Hornhaut und Warze wird in kürzester Zeit durch blosses Ueberpinseln mit dem rühmlichst bekannten, allein echten Radlauer’schen Hühneraugenmittel aus der Rothen Apotheke in Posen sicher und schmerzlos beseitigt. Carton mit Flasche und Pinsel — 60 Pf. Prämiirt mit der höchsten Auszeichnung Goldene Medaille. "WS Depot in Giessen bei Fritz Flimm. 3352 Ein Rollwagen noch fast neu, zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. 6083 6230 In Auftrag: 6175 Halt- J. ML Schulhof. 4997 do. hx 1.70 U N Preismedaille Weltausst. Antwerpen 1885. Gießen. 6221 Verkaufsstellen: | Conditor H. Kinkel, Marktstr. 32. I Friedrich Leo, Seltersweg 71. Auf Burg Gleiberg sind die Weine im Glas zu haben. h ä 1.70 1.00 1.30 1.40 1.50 1.50 2.— Berlin, Gegr. 1837. In Lieh bei den Herren A. Bing und H. Zimmer VII. Proben auf Verlangen gratis. Gobr. Adami, Mäusburg 14. Ferd. Drebos, Marktplatz 21. Rüster-Ausbruch (Frühstücks- wein) .... Bonn, Gegr. 1837. » 1- 1.45 160 170 3 $0' »höher. 0 Psg- ^oger^ fesaal Zeib^. sr, Berit« N*’ Ung. Burgunder (sehr tanninreich, besonders für Magenleidende empfohlen) . . . k Carlowitzer (ganz schwer) h Menescher (wie Malaga) . ä Medicinal-Tokayer (in 1/i Ori- Priorato, rolh, herb Jt Priorato, roth, süss . „ Valdepennas, roth . „ Malaga-Xerez (Sherry) „ Malaga u. Oporto . „ Großes Lager Emaille-Kochgeschirre Frieilr. Leo, dir. Daedl’s ML i empfiehlt unter Garantie der Reinheit sein Lager von g direct importirten S Spanischen Sanitäis- und Dessert - Weinen. 8 ginal-Fl.) do. (in Vz do.) IM Mretter, Bohlen, Latten, Spalierlat»en, Stollen re. empfiehlt zu den billigsten Preisen die Holzhandlung J. Happel, 4579 4 9 Neustadt 49. 6122 Mein Haus Sonnenstraße 22 bin ich willens unter guten Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen. C. Schneider Wwe. Seit 1671: 22 Centrel^cich. a. ibar >00 FU. !■ B—techl.1 .tvtie - Jf «321 [N4m.j S | Oswald Hier’8 I (Hnn^tKesfb&ft: I BERLIN. VelJitr. 25) wohll'ekttnnt F gesunde, ! theniis-cU unter- I suchte. reine, sngegyfiat» framö». Silur wc tue tW 3 Aust Preis-Ceurut gratis n. freo. 0 ' Filiale in • 6266 F Giessen bei Herrn 8 Elsoffer la. Hasergrütze in stets frischer selbstgemahlener Waare wieder zu haben. 6206 ______H. F. Nassauer. Mangölkü's Patent WollwaschmMkl vermeidet das Eingehen der Wolle beim Waschen, bewährt, unschädlich, geruchlos, billig, hebt die Farben 1 Pfund ersetzt 2 Pfund Seife. Allein-Verkauf bei 6112 Fr» Seibel. Restauration von Pb. Kreiling (Zinn Gambrinus). Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich am heutigen Tage in meinem schönen und geräumigen Locale ein großes Ö-cheftrion aus der renommirten Fabrik von Philipps & Ketterer in Vöhrenbach aufgestellt habe. Dieses prächtige Instrument ist von Sachverständigen als ein wahres Kunstwerk sowohl in Bezug aus technische Ausführung wie auf Fülle und Reinheit des Tones bezeichnet worden und verdient als besonderer Vorzug des Werkes bervorgehoben zu werden, daß der bei derartigen kleineren Werken auffällige und nicht ansprechende Orgelton bei diesem Instrument vollständig vermieden ist. Neben kleineren Musikstücken als Tänze, Lieder rc. spielt dasselbe auch Opern-Ouvertüren, Arien, Potpourris in vorzüglichster Weise und entspricht somit auch höheren Ansprüchen als man sonst an derartige Musikwerke zu stellen gewohnt ist. Dieses zur geneigten Kenntnißnahme bringend zeichnet mit aller Hochachtung 6180 Fh. Kreiling, Restauration?. Gambrinus. GMmfts-Eröffnimg. Verehrtem Publikum von Stadt und Umgegend hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich nnterm Heutigen in meinem elterlichen Hause Kreuz 6 unter der Firma Carl Bieler Colonialmaaren-, Tabak- und Tigarrmhandlung etablirt habe. Unter Zusicherung reellster und promptester Bedienung bei soliden Preisen halte ich mich bei Bedarf bestens empfohlen. Gießen, den 1. September 1886. Hochachtend Carl Bieler. Jermiethungen. 6223 Ein Logis per 1. October zu vermieden._____________S. Elsoffer. 5175 Ein Logis zu vermiethen bei ^Metzger Hofmann, Wallthorstraße. 6130 Der 2. u. 3. Stock, je 6 Zimmer und Zubehör, auch getheilt, Bahnhofstraße 43, zu vermiethen. Näheres bei ________I. Thoma, Marktstraße 7. 6118 Ein Logis mit allen Bequemlich- keiten zu verm. H. Euler, Mäusburg 3. 6087 Umständehalber zu October, auch später, eine Wohnung mit 4—5 Räumen zu vermiethen. Näh, in der Exp. d. Bl. 5728 Der HL Stock in meinem Hause in der Ludwigsstraße (bei der Aula) ist zu vermiethen. __Wilh. Seipp, Ludwigsplatz 6. 6165 Grünberger Straße 8 H. ein Logis zu vermiethen._____ 6222 Ludwigstraße 1: Neu hergerichtetes Logis von 7 Zimmern zu vermiethen. ___________L. Petri II. 6218] Parterre - Wohnung von drei Zimmern, Küche und Zubehör zu ver- miethen. _______Bahnhofstraße 39. 5958 Zwei Mansarden-Wohnungen zu vermiethen. Näheres Löberstraße 6_ 6160 Ein unmöbl. Zimmer m. Cabinet zu vermiethen.__AsUrweg 26. 6173] Schlafstellen für anständige Arbeiter und kleines Logis zu vermiethen. Näheres Neuen Bäue 17 parterre. 5891 Ein gut möbl- Zimmer mit Ca- binet sofort zu vermiethen. Mäusburg 15. 5953] Möbl. Zimmer, ev. mit Pension zu vermiethen._________Mäusburg 17. 6126 Ein möblirtes Zimmer, nach der Straße, Seltersweg 31 zu vermiethen.__ 5850 Ein gut möblirtes Zimmer zu vermietben Alicestraße 22, II. Stock. Grünbergerstrastc 12 ist der 2. Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, megzugshalber per 1. Oc- tober zu vermiethen.__________ 5896 5816] Möblirte Zimmer zu vermiethen. Bleichstraße 15, II. St. vermischte Anzeigen. -"e Maurer und Hand- gesucht von zsdorf, Maurermeister. Stein’s Garten Sonntag den 5. September: GROSSES CONCERT ausgeführt von der Kapelle des L. Grofth. Hess. Infanterie - (Leibgarde -) Regiments Nr. 11® unter der bewahrten Leitung des Kapellmeisters und Piston-Virtuosen Herrn Wilh. G. Hilge. Anfang 5 Uhr. Entree 40 H)fg. Ende nacb 10 Uhr. Städtische Baugewerkschule zu IDSTEIN im TAUNUS beginnt Vorcursus 4. Okt., Wintersem. 2. Nov. Auskunft und Programm kostenlos d. d. Direction. 5663 Das Marmor- und Steinmetz-Geschäft von Giessen Nidda Eclizeil Grünbergcrstr. Nähe dos Fried- Hauptstrasse. 15. hofs. Verte.: Gebr. Mogk. empfiehlt sich dem hiesigen und auswärtigen Publikum im Änfertigen von Grabdenkmälern, Monumenten, Grabkreuzen, Schrift-Tafeln etc. sowie Grabeinfassungeai von allen Sorten Marmor und Sandstein zu den billigsten Preisen. Waschtischaufsätze, Tisch- und Nachttisch- platten, sowie Reparaturen werden schnellstens und billigst besorgt. 2922 6214 Eine große auswärtige gut eingeführte Brauerei sucht für den hiesigen Platz und Umgebung einen tüchtigen Vertreter, eventuell auch ein frequentes Lokal für den Alleinausschank ihrer Biere Gef. Offerten sub 8. H. an Haa- fenftein & Vogler in Frankfurt a/M. 6161 Ein Mädchen vom Lande, das Oeconomie versteht, zum 1. October gesucht. Zu erfragen in der Exp. d. Bl. 57G9 Einen Jungen nimmt in die Lehre Glasermeiner Luh, Neuenweg 20. 6245 Einen Lehrling sucht Louis Lüter, Schuhmacher, Asterweg. Eine pcrffkir Kieidermachrrin empfiehlt sich für in und außer dem Hause. Näheres Schützenstraße 19.6251 IJVäBimaschinen gegen Baar oder in Raten. Eigene Reparatur-Werkstätte. I feinstes Maschinenöl. Da ich die Reparaturen selbst ausführe und zum Verkauf keinen Laden halte, kann ich die weitgehendste Garantie leisten und die billigsten Preise stellen. ßS* Umfty Mechaniker, 5391 Neuenweg 46. Möbeltransport Helnr. Weidenhaus Giessen Löwengasse 2. W Verpackung von Glas, Porzellan rc. ohne Umladen wird ebenfalls unter Garantie übernommen und halte ich mich bei eintretendem Bedarf bestens empfohlen. Hochachtungsvoll 860 H. Weid en haus. Die israelitische Gemeinde"" zu Alten Buseck wünsch! auf Neujahr und Versöhuungs« tag einen Vorbeter. 6157 Der Vorsteher. Rothschild. 5845 Gute Pension für Schüler oder Schülerinnen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Ncdaction: A. Sch eh da. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei Er. Ehr. Pietsch) in Gic^:.;