SM lntags- ¥ 2* - § L s 2» maun, Fillmann. 115. I* tekins 3355- (Fei’* L Tüll- aleaus- 2632. eit. ■■ :fln?leiberg 16. in- Handlanger iofyn dauernde Ze- i der Baustelle am - Westanlaee, neben hluntz. . Ach. W*> übernimmt Unter- 'als Leichenwärter chen. ditunasößu ylußWiejL. tlviger W ^Mberstrch^ ,,n schreiner, der Sen oeM fleöen H, Verner^. Wstkikl -n gesucht' tisbttksche sui । 1U "h **n«i «‘L* ■: ^/^Hnterrä1 <^oon y (f ge- " ein e ^Ajten- . -lagt" Mr. 129 Samstag den 5 Juni MS« Weßener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Deutschland. Berlin, 2. Juni. Das Abgeordnetenhaus überwies die Petitionen der Kölner Brauerei-Corporation und des rheinischen Brauervereins, betr. die Ver- wenvung von Surrogaten bei der Bierbereitung, nach längerer Debatte, bei welcher sich die Abgg. Scheben, Schmid und Dirichlet für, Konrad und Rauchhaupt gegen die Verwendung von Surrogaten aussprachen, der Negierung zur Berücksichtigung. Hierauf erledigte das Haus eine Reihe weiterer Petitionen l von rein localem Jnteresie nach den Commissions-Anträgen. Nächste Sitzung Freitag: kleinere Vorlagen. — Die Branntweinsteuer-Commission lehnte die §§ 3 bis 8 der Regie- I rungS-Vorlage (betr. die Anzeigepflicht, die Führung des Steuerbuches, die Entrichtung der Abgabe, die Fixation der Schutzbestimmungen, die Buchsührung der non der Abgabe Besreiten) mit den dazu gestellten Aenderungs-Anträgen der Nationalliöeralen ab. Die Commission verwarf ferner die §§ 9 bis 21 bis* i cussionslos, ebenso den Rest der Regierungs-Vorlage. Damit ist die erste Lesung erledigt; die zweite Lesung findet Freitag statt. Berlin, 2. Juni. Erzbischof Binder wurde heute Mittag vom Cultus- minister und Nachmittags vom Kaiser empfangen; der Erzbischof wurde vom Kaiser auch zum Diner gezogen. Leipzig, 1. Juni. Gestern hatte sich der erste Strafsenat des Reichsgerichts mit der bekannten Frankfurter Friedhoss'Angelegenheit vom 22. Juli vorigen Jahres zu beschäftigen. Von den im März dieses Jahres durch das Frankfurter Landgericht Verurtheilten hatten vier — drei Schutzleute und der Schneider Leyendecker — Berufung beantragt. Auf Antrag der Reichsanwalt- i jchaft ward jedoch vom höchsten Gerichtshöfe die Berufung als unbegründet verworfen. Bei Leyendecker komme nicht der § 116 des Strafgesetzbuches, wie ’ Beklagter meine, sondern lediglich § 17 des Socialistengesetzes in Frage, aus , Grund besten sonach seine Verurtheilung von Rechtswegen erfolgt sei. Aber 1 auch die drei Schutzleute seien von einer rechtsirrthümlichen Austastung ausge* gangen, indem sie meinten, daß der § 340 des Strafgesetzbuches auf sie nicht ! hätte Anwendung finden können, denn sie hätten nicht unter dem zwingenden Befehl des ihnen vorgesetzten Polizei-Commistars Meyer gehandelt, weil dieser i Befehl nicht darauf hinausgelaufen sei, die flüchtenden Menschen mit Gewalt zu । entfernen, auch die Vorsätzlichkeit ihrer Handlungsweise sei erwiesen und ebenso : müsse der höchste Gerichtshof der Entscheidung des Frankfurter Landgerichts ! auch hinsichtlich des angefochtenen Theils derselben beipflichten, der von der Berechtigung des Nebenklägers handle. Sämmtliche Berufungen seien deshalb zu 'verwerfen. 7- «•*» mit **** ** Amtlicher Hheil. Betreffend: Die Hagelschläge in Gießen am 1. Juni 1886. Gießen, am 2. Juni 1886. Das Großherzoglichc Kreisamt Gießen an Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir fordern Sie auf, innerhalb acht Tagen zu berichten: 1) ob und ZU welcher Zeit am 1. I. M. Hagelschläge in Ihrer Gemeinde niedergegangen sind; 2) welcher Schaden annähernd dadurch verursacht worden ist, wobei es genügt, wenn die beschädigten Grundstücke räumlich und- nach ihrer Bewirthschaftung bezeichnet werden; 3) wie viele unter den Beschädigten gegen Hagelschlag versichert waren, wie viele nicht. _____________________________________________________Dr. Boekmann-___________________________________ Betreffend: Die Abgabe der Kapitalrentesteuererklärungen behufs der Veranlagung für das Steuerjahr 1887/88. Bekanntmachung. Nach Artikel 14 des Gesetzes, die Einführung einer Kapitalrentesteuer betreffend, vom 8. Juli 1884, erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welche jeder nach den einschlägigen Bestimmungen Steuerpflichtige über den Jahresbetrag seiner Zinsen, sowie der etwa zum Abzug geeigneten Lasten bei der hierzu, berufenen Emschätzungscommission schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Grobherzoglichem Ministerium der Finanzen festgesetzte Formular zu verwenden und sind dieselben, je nach der Wahl des Steuerpflichtigen offen oder verschlosten, jährlich spätestens bis zum 1, Juli, ohne daß der Pflichtige deßhalb eine besondere Aufforderung abzuwarten hat, bei der Bürgermeisterei des Wohnorts abzuliefern. Von der Verpflichtung zur Steuererklärung sind nach Art. 15 bes Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall besondere Aufforderung der Einschätzungs- rommission ergeht, diejenigen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Kapitalrentesteuer zugezogen waren .auch inzwischen ihren Wohnsitz nicht gewechselt und keine den Betrag von 100 jährlich erreichende Einkommensverbefferung aus Kapitalzinsen erlangt habem Inhaltlich des Artikel 16 des genannten Gesetzes haben die Kapitairentesteuererklärung abzugeben: 1) für minderjährige, vermißte oder unter Vormundschaft gestellte Personen deren gesetzliche Vertreter; 2) für moralische Personen (Gemeinden, Körperschaften, Stiftungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genoffenschaften, Gantmaffen, Erbmassen, soweit eine Steuerpflicht hier überhaupt in Betracht kommt, die bestellten Vorstände oder Verwalter; 3) in allen anderen Fällen der Steuerpflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesammten Zinsenbezugs, welcher, sei es aus eigenem Vermögen oder aus dem Vermögen seiner nicht selbstständig zur Kapitalrentesteuer gezogenen Angehörigen, ihm in Steueransatz zu kommen hat. Unter Bezugnahme auf die obigen Bestimmungen richten wir an die hiernach zur Einreichung von Kapitalrentesteuererklärungen verpflichteten Bewohner unserer Bezirke hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen unfehlbar bis zum genannten 1. Juli d. Js. an die betreffenden Bürgermeistereien gelangen zu Lassen, von wo sie, und zwar insoweit verschlossen, uneröffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden Einschätzungscommissionen übersendet werden. Das Formular zu den Kapitalrentesteuererklärungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, den 3. Juni 1886. Die Großherzoglichen Steuercommissariate. Süfferl. Bähr. Snell. Pfannmüller. Freiburg i. Br., 2. Juni. Bischof Roos von Limburg wurde einstimmig zum Erzbischof gewählt. Schweiz. Bern, 2. Juni. Der Bundesrath beantragte bei den eidgenössischen Räthen, die nachgesuchte Concession für die Eisenbahn durch den großen Sanct Bernhard (Col. Ferret) nicht zu bewilligen, um anderen Alpenbahn-Projecten des Canton Wallis nicht zu präjudiciren. England. London, 2. Juni. Im Unterhause erklärte der Schatzkanzler Harcourt während der Debatte über die Homerule-Bill, eine Combination von Fraktionen könne die Bill zerstören, nicht aber deren Princip, welches eine Mehrheit der Liberalen sanctionirt und eine Majorität des Landes sanctioniren wird. „Was uns betrifft", bemerkte der Minister, „so werden wir stets, ob im Amte oder in der Opposition die traditionelle Torypolitik gegen Irland bekämpfen." Gladstone erklärte, die Regierung würde es vorziehen, wenn die Abstimmung am Freitag erfolge, er wolle aber keine Pression üben, falls die Liberalen die Debatte verlängern wollen. Die Debatte wurde bis zum Donnerstag vertagt. London, 1. Juni. Unter der Ueberfchrift „Der Bürgerkrieg in Sicht" veröffentlicht die „Pall Mall Gazette" heute eine 7 Spalten lange Musterrolle des Orangisten-Heeres, die mit 37,900 Mann für actioen Dienst, einer Reserve von 28,101 Mann, 7560 nicht eingereihten Leuten, im Ganzen mit 73,561 Mann abschließt. Das Blatt fügt hinzu: „Bei Veröffentlichung der Musterrolle des Orangisten-Heeres, die bereits feil einiger Zeit im Norden von Irland in der Bildung begriffen war, ist es nur noch nothwendig zu bemerken, daß sie unvollständig ist und wahrscheinlich eher den Zustand der Musterrolle im April als am heutigen Tage darstellt. Sie bezieht sich einzig und allein auf das Heer im Norden von Irland und ist gänzlich von den Orangiften-Contingenten unabhängig, die in Glasgow, Liverpool und London in der Bildung begriffen sind." Die Liste fiel durch einen Zufall in die Hände der „Pall Mall Gazette", welche wohl nur die Ziffern angiebt, die man zu erreichen hofft, und deren Heerschaaren also vorläufig nur aus dem Papier stehen dürsten. Belgien. Brüssel, 2. Juni. Proceß Vandersmissen. Der Angeklagte Vanbers- missen wurde des absichtlichen Todtschlags für schuldig erklärt und zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt. Italien erklärt die Meldung des Boniteur de Rome" Wien, Kardinal Ganglbauer, ist bereits hier Im Ganzen an 15852 69 1822 19 Bleibt Reineinkommen 81566 55 Daher in 1885—86 mehr als in 1884—85 97419 24 15852 69 96767 14030 1) 2) 3) 4) 5) 1) 2) 3) 4) 5) Anbegründet. — Der Erzbischof von Telegraphische Depesche«. WoLff'L UUtit«, Gorres-orr-rnr - Brrrsau, Berlin, 3. Juni. Der Consular-Vertrag zwischen Deutschland und Rumänen ist heute hier unterzeichnet worden. Paris, 3. Juni. Einige Zeitungen erwähnen eines Gerüchtes von dem Ausbruche einer Revolution auf Madagaskar. Wie die „Agence Havas" sagt, ist bei dem Ministerium des Aeußern keine Nachricht eingelaufen, welche dieses Gerücht bestätigte. Die letzten amtlichen Berichte vom 6. Mai er. bezeichneten die Lage daselbst als vollkommen befriedigend. — Die Commission für die Vorlage, betr. die Ausweisung, der Prinzen, hat den Text ihrer Beschlüsse noch nicht formulirt, somit konnte sich dec heutige Ministerrath noch nicht damit beschäftigen. London, 3. Juni. Unterhaus. Gladstone sprach die Hoffnung aus, das Haus werde sich dahin einigen, über die irische Verwaltungsbill am Montag abzustimmen. Parnellitische und radikale Deputirte riesen: Dienstag! Die Debatte über die Bill wurde von O'Connor fortgesetzt. Nom, 3. Juni. Von gestern Mittag bis heute Mittag sind an der Cholera in Venedig 40 Personen erkrankt und 26 gestorben, von Letzteren 13 früher Erkrankte; in Bari sind 2 Personen erkrankt, 1 gestorben, in Oria 2 erkrankt und 2 gestorben. Petersburg, 3. Juni. Wie hiesige Blätter melden, wurde der herige Gesandte in Bukarest, Fürst Urusow, zum Gesandten in Brüssel und der bisherige Botschaftsrat in Paris, v. Kotzebue, zum Gesonnten in Bukarest ernannt werden. Athen, 3. Juni. Der sranzbsische Gesandte Graf Mouy ijt wieder hier eingetroffen. Handel und Verkehr. — sAufschrift der Postsendungen.] Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung oer Postsendungen müssen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist e§ von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, uiv mittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. eingetroffen. . Catania, 2. Juni. Der Aetna-Ausbruch ist neuerdings zum Stillstand gekommen. Der Lavastrom ist 25 Meter breit, 3 hoch und rückt vor, wenn auch langsam. Mehrere Vorstadt-Villen Nicolosis sind zerstört. Die Stadt ist von den Bewohnern vollständig verlaffen und mllitärisch besetzt. Amerika. New-York, 2. Juni. Johann Most wurde heute zu 12 Monaten Kerker und 500 Dollars Geldstrafe verurtheilt. Der Richter sprach sein Bedauern darüber aus, daß es keine höhere gesetzmäßige Strafe gebe; erhalte Most für den größten Schurken, den er je gesehen habe. Die Anarchisten Braunschweig und Schenck wurden zu je 9 Monaten Kerker, Braunschweig außerdem noch zu 250 Dollars Geldstrafe verurtheilt. Washington, 2. Juni. Die Hochzeit des Präsidenten Cleveland mit Fräulein Frances Folsom hat heute Abend 7 Uhr stattgefunden. Vermischtes. Darmstadt, 1. Juni. sPostpersonalnachrichten.] 1. Angestellt sind der Post- Praktikant Mäscher in Darmstadt als Postsecretair, sowie die Postassistenten Löwer in Gießen und Schubert in Mainz als Postassistenten. 2. Ernannt ist der Postsecretair Riedel in Darmstadt zum Ober-Postsecretair. 3. Versetzt sind: der Postsecretair Fuldner von Darmstadt nach Düsseldorf, der Postsecretair Schwarz von Mainz nach Leipzig, die Obertelegraphenassistenten Moos von Darmstadt nach Worms, Zöller von Worms nach Darmstadt, Henkel von Darmstadt nach Mainz und Maurer von Mainz nach Darmstadt. Grünberg, 3.Juni. Heute Vormittag um 10 Uhr entlud sich hier ein heftiges- Gewitter, in dessen Verlauf der Blitz in den Stall des Schuhmachers Trinkaus in beit- Höfen einichlug und daselbst drei Kühe tödtete. Kirsch garten, 2. Juni. Während eines Gewitters in vergangener Nacht- schlug der Blitz in einen Stall und tödtete ein Mutterschwein mit drei Ferkeln und eine Ziege. Bingen, 1.Juni. Bei drückender Hitze entlud sich heute Nachmittag über dem Rochusberg, sowie den angrenzenden Gemarkungen von Kempten nnd Ockenheim eilt heftiges Gewitter mit Hagelschlag, welches in den Weinbergen ganz enormen Schadeik anrichtete und für einige Lagen auch die bescheidenste Hoffnung auf eine gesegnete Ernte total vernichtete. Gerade die Lagen, welche am 23. Mai von dem Unwetter theilweise verschont blieben und zu den schönsten Hoffnungen berechtigten, sind durch den heutigen Hagelschlag am meisten heimgesucht worden. — Gießen, 4. Juni. Wir beabsichtigten, in dieser Nummer .eine Zusammenstellung der durch das Hagelwetter verursachten Schäden zu bringen; es würde jedoch zu weit führen, wollten wir jede einzelne zu unserer Kenntniß gekommene Beschädigung innerhalb der Stadt anführen, denn die Zahl derselben ist zu groß. Es möge unseren Lesern genügen, zu erfahren, daß Tausende von Fensterscheiben und Dächern beschädigt,, fast alle Glasdächer bis auf die letzte Scheibe in den Gärtnereien und photographischen Ateliers zertrümmert und im Innern derselben an den Gewächsen und Apparaten ic. enormen Schaden angerichtet wurde. Die vielen herrlich angelegten Gärten in hienger Stadt sind zerstört, die Früchte in Gärten und Feldern zerschlagen, die Acker und Böschungen theilweise hinweggeschwemmt, Gräber auf dem Friedhöfe sind eingesunken und Grabhügel vom Wasser fortgerissen. Das Unwetter dehnte sich hauptsächlich über Stadt und Gemarkung Gießen, sowie über die Gemarkungen Wieseck und theilweise Alten-Buseck aus, während jenseits der Bahn, der Lindener Mark und dem Schiffenberg wenig oder nichts von dem Wetter verspürt wurde. An verschiedenen Stellen im Walde (Philosophenmald, Ursulum und Schießstände) wurden noch gestern Kiesel in Höhe von IV2 Fuß aufgeschichtet gefunden. Ueberall sind nun Glaser, Dachdecker, Gärtner und Arbeiter vollauf beschäftigt, in der Stadt die Spuren der Verwüstung zu entfernen; die verwüsteten Felder aber werden noch lange eine traurige Erinnerung an jenen verhängnißoollen Tag sein. — Gestern zog wieder ein Gewitter über unsere Gegend, bei welchem in dem bei Grünberg gelegenen Orte Queckborn ein Blitz zündete und in Folge dessen eine • Scheune niederbrannte. Auch in dem nahegelegenen Launspach schlug vorgestern eben-' falls der Blitz ein, glücklicherweise ohne zu zünden. — Gießen, 4. Juni. Ein junger Mann (Schüler einer hiesigen höheren Lehranstalt) wurde dieser Tage wegen verschiedenen, ihm zur Last gelegten Geld-Dieb-' stählen verhaftet. — Gießen, 4. Juni. Der gestrige Himmelfahrttag hatte nicht so viele Ausflügler zu den herkömmlichen Morgenspaziergängen in den Wald gelockt, wie dies bei günstiger Witterung in früheren Jahren der Fall war. In Folge der schweren Regengüsse der letzten Tage waren die Wege und Wälder an vielen Stellen grundlos, so daß der Aufenthalt int Walde trotz des anfangs recht schönen Wetters nicht sehr an- genehm war. Gegen 8 Uhr zog ein Gewitter mit darauf folgendem anhaltenden Regen auf, wodurch Viele von späteren Spaziergängen abgehalten wurden. 14 50 für Schlachtvieh „ Brennmaterialien „ Backwaaren, Mehl und Hafer Daher 1885—86 weniger Abschlu ß. Von dem Einkommen . die Rückvergütung ab mit für Schlachtvieh „ Fleisch und Wildpret . „ Brennmaterialien „ Backwaaren, Mehl rc., Hafer „ Getränke . . . . „Es ist dem Ministerium bekannt worden, daß die Behörden bei der VerzollunK des Walzdrahts nicht übereinstimmend verfahren, sowie daß, während einige allzu nachsichtig sind, andere dagegen in fiskalischer Beziehung in allzu große Strenge verfallen. Es ist daher angezeigt, die praktische Methode, welche die Zollbehörden bei ber Klassificirung ber in Rede stehenden Waare zu befolgen haben, festzusetzen. Für die Verzollung des Eisendrahts zu 8 Lire per Quintale ist erforderlich^ daß in seiner Gesammtlänge sich nicht blos einige Punkte (punti), sondern verschiedene Strecken (trai) befinden, welche je eine Ausdehnung von nicht unter 2Decimeter haben und in welchen der Durchmesser ohne Unterbrechung von 5 Millimeter oder darunter ist, so daß der Draht ohne Gewalt in die Meßschablone hineingeht. Die Anzahl der zu prüfenden Strecken (trai) muß eine solche sein, daß mindestens der zehnte Theil der Gesammtlänge eines jeden Stückes Eisendraht erreicht wird. Ueberhaupt ist es nothwendig, daß die Zollbehörde den Versuch, um welchen es sich handelt, in der Weise ausführt, daß die Gewißheit erlangt wird, daß der Umfang, auf Grund dessen der Zoll festgesetzt wird, nicht exceptionell sei in Folge mangelhafter Fabrikation. Außerdem wird empfohlen, häufig die Meßschablone zu wechseln, sobald man wahrnimmt, daß ihre Genauigkeit durch den Gebrauch ein wenig gelitten hat." Gießen, 4. Juni. Nach dem Jahresbericht des Octroi-Jnspectors pro 1885—86 beträgt das Octroi-Einkommen der Stadt Gießen Nom, 2. Juni. Der „'Moniteur de Rome" erhärt d:e Meldung des Journals „La Kapitale" von einer Erkrankung des Papstes für durchaus Lokales. Gießen, 4. Juni. sSitzung der Großh. Handelskammer vom 20. April 1886.] Gegenwärtig waren die Herren Koch, Katz, Klingspor, Heichelheim, Kraatz, Scheel, Schirmer. . r3 , ... Herr A. Katz bat, bevor aut die Gegenstände der Tagesordnung ubergegangen werde, eine Besprechung der neuerdings eingeführten Einrichtung bezüglich des Post- austragedienstes an Sonn- und Feiertagen wegen Dringlichkeit der Sache noch auf die Tag-sordnung zu sehen und stellte einen Antrag in Aussicht, dahingehend, die Kammer möge darauf hinwirken, daß wegen der des Morgens nach 7 Uhr von verschiedenen Seiten nach hier einlangenden Eisenbahnzüge mit Postbeförderung die Austragezeit der Posteinläufe statt auf 7 Uhr Morgens auf eine spätere Zeit etwa zwischen 9 und 11 Uhr verlegt werde. Es wurde über die Dringlichkeit der Sache abgestimmt und beschloß man, über den Antrag der Dringlichkeit der angeregten Frage zur Tagesordnung überzugehen. Auf eine Anfrage Großh. Ministeriums, ob ein nennenswerther Export aus dem Bezirke der Handelskammer nach Rumänien stattfinde, sodaß die Kammer darauf Werth lege, die Befugniß zur Ausstellung von Ursprungserzeugnissen nach Maßgabe des Art. XI. ber Handelsconvention zwischen Deutschland und Rumänien zu erhalten, ist hoher Behörde mitgetheilt worden, daß ein nennenswerther Export nicht stattfinde und daß daher auf Ertheilung der Befugniß Verzicht geleistet werde. Großh. Ministerium theilt ein Circular des Reichskanzlers betreffend die Beglaubigung der Factura für die nach den Vereinigten Staaten von Amerika bestimmten Waarensendungen vom 18. März 1886 mit, welches folgenden Inhalt hat: „Die Handelskammer für den Kreis Mannheim hat in einer Eingabe vom 27. October v. I. darüber Beschwerde geführt, daß neuerdings alle nach den Vereinigten Staaten von Amerika bestimmten Waarensendungen bis zu einem Werth von .5 Dollars herab mit legalisirten Facturen versehen werden müssen. Die hierüber gepflogenen Erhebungen haken zu dem Resultate geführt, daß seitens der amerikanischen Consulu in den europäischen Staaten die Vorschriften über die Beglaubigung gering- werthiger Facturen bisher verschiedenartig gehandhabt worden sind und daß diese Verschiedenartigkeit des Verfahrens darin ihren Grund hatte, daß die mehr ober weniger strenge Durchführung ber Vorschriften wesentlich in bas' Ermessen ber beteiligten amerikanischen Beamten gestellt war. Neuerbings ist zur Abstellung ber hervorgetretenen Mißflänbe von bem Schatzamt zu Washington an die Zollbehörden eine Versügung unter dem 6. v. Mts. erlassen worben, welche ein anberweitiges Verfahren insofern vorschreibt, als in Zukunft Waarensendungen im Werthe von weniger als 50 Dollars ohne Vorleg u ng einer legalisirten Factura nach den Vereinigten Staaten dann zu gelassen werden sollen, wenn die Zollbehörde davon überzeugt ist, daß der Importeur im guten Glauben gehandelt hat und daß die Einfuhrwaaren nicht absichtlich getheilt worden sind, um die Vorschriften in Betreff der Legalisirung der Facturen zu umgehen. Außerdem ist die Nachricht hierher gelangt, daß für die Beglaubigung der Facturen bei Sendungen im Werthe von 50 bis 100 Dollars eine Herabsetzung der Consulatsgebühren auf 50 Cts. in Aussicht genommen sei. Ich beehre mich dem Großherzoglichen Staatsministerium hiervon unter dem Anheimstellen Kenntniß zu geben, auch den dortseitigen beteiligten Handelskreisen eine Benachrichtigung zugehen zu lassen." . ..... lieber unreellen Fabrrkationsbetneb schweizerischer Siiouterierabrifen, sowie über Schwindelfirmen in Bulgarien sind Mittheilungen eingelangt. Anfragen, ob sich gegen eine Geschäftsverbindung mit einer beftimmten Firma Bedenken ergäben, sollen zunächst -an die Kammer gerichtet werden. Aus Anlaß einer Anfrage der Königl. italienischen Regierung hat Großherzogl. Ministerium Auskunft darüber gewünscht, ob im Bezirke der Handelskammer gute und leistungsfähige Handlungshäuser italienischer Abstammung ansässig feien. Hoher Behörde ist verneinende Antwort ertheilt worden. Eine von dem Reichsamte des Innern dem Großh. Staatsministerium zu- aegangene deutsche Uebersetzung des Erlasses des Königlich italienischen Generalzoll- Sirect-rs vom 4. Februar d. I. hat folgenden Inhalt: Daher in 1885—86 weniger Rückvergütungen wurden geleistet: 82736 64 81566 55 1170 09 Getränke . das Militär . . __L Im Ganzen in 1884—85 28361 81 1762 84 19780 94 24372 65 23141 - in 1885—86 JL H 28839 22 2162 46 ’ 21262 26 22232 — 22271 20 97419 24 96767 14 97419 24 652 10 10 32 616 98 10131 14 2931 37 2162 88 6 86 472 31 9052 31 2411 75 2087 27 15852 69 14030 50 ‘-»Sä; Ä t§ ,xy-N der Um; ,n* mangel- ^ln, sobald man Bitten hat." ctor?J Pro 1885-85 'n 1885-86 28839 22 2162 46 21262 26 22232 — _222T1_2O "1676T14 97419 24 652 10 6 86 472 31 9052 31 2411 75 2087 27 14030 50 15852 69 182219 96767 14 14030 50 82736 64 81566 55 1170 09 2. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Postbezirk (O., N., NO. rc.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnung „Berlin" zu vermerken. 3. Giebt es mit denr Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postverkehr als maßgebend anzusehen sind, ergiebt sich aus dem „Ver- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 Pfg. durch Vermittelung jeder Reichs-Postanstalt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen (Oder), (Elbe), (Rhein), (Main), oder von Gebirgen (HarzT (Riesengebirge) rc. Nicht minder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie (Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc. für den Zweck geeignet. 5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Postanstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bz. die Abholung erfolgen soll. 6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bz. der Landestheil auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Ueber- kunft der Sendungen an die Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendungen hiernach genau an- zusertigen. Limburg, 2. Juni. Rother Weizen 14 75, weißer Weizen 1470, Korn u4L 10 55, Gerste 7.55, Hafer JL 6.65, Kartoffeln ä 100 Pfund X O.OO, Erbsen ä 100 Pfund JL 00.00. Geschichts-Kalender. 5. Juni. 1799. Sieg der Oesterreicher unter Erzherzog Karl bei Zürich über die Franzosen. 1817. Bayern schließt sein Concordat mit dem Papste. 1826. Carl Maria von Weber, der Componist des „Freischütz", stirbt. . Temperatur in (8 ie $ c n. Mai 1886. Niederste . . . . . . . — 1,7 °R. Mittlere . .'.....+ 11,37 „ Mittel früherer Jahre ..... 4- 10,06 „ Höchste . ...♦..+ 25,0 „ Niederschlag an 12 Tagen .... 1,4 Par. Zoll. „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen 2,01 „ „ Kirchliche Anzeigen der Stadt Meßen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag Exaudi, den 6. Juni. Vormittags 9Vz Uhr: Professor Dr. Gottschick. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vorstellung und Prüfung der Mädchen. Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Katechismuslehre für die Realschüler, in der Stadtkirche, Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Am 1. Pfingstfeiertage wird nach beiden Gottesdiensten eine Kollekte für die hessische Luther st iftung erhoben werden. Am 2. Pfingstfeiertage findet die Confirmation der Mädchen und in Verbindung mit derselben die Feier des heiligen Abendmahls statt; die Beichte am Samstag vorher, Nachmittags 2 Uhr. Die am Confirmationstage nach beiden Gottesdiensten zu erhebende Kollekte ist für die Armen der Gemeinde bestimmt. Die Vfarrge sch äste in der Woche vom 6. bis 12. Juni besorgt Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. 5. Sonntag nach Ostern (Exaudi). Patronsfest. Von 6 Uhr an Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Communion. „ VzlO Uhr: Hochamt und Festpredigt. „ 2 Uhr: Festandacht. Nach dem Gottesdienste wird die von dem bischöflichen Ordinariate vorgeschriebene Kollekte für den Bonifacius-Verein zur Unterstützung bedürftiger, in vorwiegend protestantischen Orten befindlichen katholischen Gemeinden gehalten. Am Dienstag den 8. Juni: Großes Gebet. Morgens um 7 Uhr: Segensmesse und Abends um 6 Uhr: Feierliche Schlußandacht. Am Samstag: Vigilfasten wegen des hohen Pfingstfestes. Gottesdienst in der Synagsge. Freitag Abend 7" Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 9 Uhr. P f i n g st f e st. Dienstag Abend 730 Uhr, Mittwoch Morgen 8 Uhr, Mittwoch Mittag 4 Uhr, Mittwoch Abend 9 Uhr, Donnerstag Morgen 8 Uhr, Donnerstag Mittag 4 Uhr, Donnerstag Abend 9 Uhr.___________________________________________________ Temperatur der Lahn. Am 4. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 15°, Luft 13° R. im Schatten. L. Ehr. Rübsamen. mer fine Ausaniimn- jen; es würde jedoch mmene Beschädigung B. Es möge unseren d Tüchern beschädigt, und photographische en und Apparaten:c, en Gärten in hiesiga agen, die Mr und )ofe sind eingesunken Gemarkung Gießen, ns, während jenseits tot nichts von dem >e (Msvyhenmld, t von v/i W aui; üer vollauf beschäftigt, ie verwüsteten .Felder neu verhängnisvollen bei welchem in dein ; in tfolge d»,Ä schlug »orgtiltm tiui- (iner hi»" M :jt gelten tte Mi 1° „ L schweren mege^ >,el!cn gru^os- 1° lehr«" anhaltenden WN -den. , t.;i dvo - ,n" -J Zwangsversteigerung. Jin Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grunbuche von Erda Band V, Blatt 39, Artikel 714 auf den Namen der Firma S. Löser zu Gießen und des Kaufmanns Hirsch Bär zu Vetzberg eingetragene, in der Katastergemeinde Erda belegene Grundstück: Flur XII Nr. 2306/746 (Wohnhaus mit Brennerei, Scheune, Stall und Schuppen) 4234 am 15, Juli 1886, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht zu Erda in dem Wirthslokale des Gast- wirths Doerr versteigert werden. Wetzlar, den 22. Mai 1886. Königliches Amtsgericht, Abth. IV. Freitag den 25. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Karl Sack, Schuhmacher Flur 1/1189 56 Meter Hofraithe in der Neustadt, „ 1/1193 6 Meter Hofraum daselbst, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 6. Mai 1886. Großherzogliches Ortsgericht. 3550 Mütter. Jeilgeöotenes. Neue Malta- u. Lrfsabon- Kartoffeln, neue Bohnen, Gurken, frischen Spargel bei § A. Koch Nachf. TXTeuT Placatfahrplane 20 H Taschenfahrpläne a ^0 Süddeutsch. Eisenbahn- Kursbuch ä 50 4 Quentin's Kahrplanbuch ä 1 Deutsches Reichs-Kursbuch ä 2 JL vorräthig bei .. 4165 Ein fast neuer hölzerner wasserdichter 1 Hasten 3 Mir. lang, 2 Mtr. breit, 1 Mir. hoch, aus l‘/2 Zoll starken Bohlen, wird billig abgegeben. Reflektanten wollen sich an Obersteiger Menken in Hungen wenden. Allgemeiner Anzeiger. Bettfedern und DarmeM, bessere Qualitäten. Steppdecken und wollene Colter in jeder Qualität. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme während der schweren Krankheit meines innigstgeliebten Gatten Herrn Karl Vogt sowie auch für die reichen Blumenspenden, insbesondere Herrn Pfarrer Schlosser für die trostreichen Worte während der schweren Krankheit, sowie auch am Grabe, dem Turnverein Gießen und Herrn Dr. Ploch meinen tiefgefühlten Dank. Gießen, den 4. Juni 1886. Sophie Vogt, geb. Wortmann. 4239 Vermischte Anzeigen. 3952 4./6. 8 Uhr. ©bl. Conf. I. Gr. 4229 Frau Dr. Boekmann, Gartenstraße 21. 4195] Maurer und Handlanger können gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung erhalten an der Baustelle am Stadtringgraben an der Westanlage, neben der Dampfmolkerei. Joh. Gg. Sames, Maurermeister. Gesucht wird ein tüchtiges Hausmädchen, welches nähen und bügeln kann. Empfehlung. Laut Genehmigung Großh. Pol.-Amtes vom 29. Mai d. I. übernimmt Unterzeichneter den Dienst als Leichenwärter für männliche Leichen. Hochachtungsvoll 4203 H. Muller, Flügelsgasse 16. Die am Sonntag den 23. Mai d. I. in der Wirthschaft zum Westphälischen Hof bei Heuchelheim gegen den Müller Philipp Dern von Hausen ausgesprochene Beleidigung resp. Verleumdung, wenn es solche ist, nehme ich hiermit als unbegründet zurück, umsomehr, als solches durch Reizung eines Dritten geschehen. Hausen, den 3. Juni 1886. 4233 Heinrich Mack. 4095 Ein tüchtiges braves Mädchen für Küche und Hausarbeit auf Johanni zu miethen gesucht. Marburgerstrakrc 15. Cm Kmöermtidchen am liebsten ein solches, welches schon gedient hat und nähen kann, wird, womöglich zu sofortigem Dienstantritt, gesucht von Frau Prof. Gottschick, 4230____________Bismarckstraße 16. 4200 Mehrere Jnngen zum Nageln von Cigarrenkistchen gesucht. I» Barnaß. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Berlin, Debatte die drit ebenso in zweite provinz nach be SstasMr tiir von bcr Cornrn genommen. D der Commisstor Sjlesien, We vertagte sich ba Wllungsgeseß - Dir I Lesung den § 1 schloß b'u Erf Drr Bericht sc London die weitere Bei forderte der iri drr Vorlage In W bedenken. Madril Mstern am [[ W Einlauien 1 ^hebt, die C ^hald faam ... 2°sta, iWjnfjeit mit 'S?