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Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grokher?«,glichen Bürgermeistereien des Kreises. Laut Bekanntmachung vom 27. Mai 1886 im Reichsgesetzblatt Nr. 17 Seite 190 hat der Bundesrath auf Grund des § 1 Absatz 8 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 (Reichsgesetzblatt S. 69) beschlossen: Arbeiter und Betriebsbeamte, welche von einem Gewerbetreibenden, dessen Gewerbebetrieb sich auf die Ausführung von Schreiner- (Tischler-), Einsetzer-, Schlosser- oder Anschlägerarbeiten bei Bauten erstreckt, in diesem Betriebe beschäftigt werden, mit der Wirkung vom 1. Januar 1887 für versicherungspflichtig zu erklären. Seitens des Reichs-Versicherungsamts ist die Frist, binnen welcher gemäß § 11 des Unfallversicherungs-Gesetzes jeder Unternehmer eines der vor- -genannten Betriebe denselben unter Angabe des Geaenstandes und der Art des Betriebes, sowie der Zahl der durchschnittlich darin beschäftigten, versicherungs- Mchtigen Personen bei der unteren Verwaltungsbehörde anzumelden hat, auf die Zeit bis zum 1. September 1886 einschließlich "festgesetzt worden. Sie wollen demgemäß die in Ihren Gemeinden wohnenden Unternehmer dieser nunmehr versicherungspflichtigen Betriebe zur rechtzeitigen Anmeldung -auffordern. Wir bemerken hierzu: 1) Die Anmeldung ist an uns einzusenden; dieselbe hat unter Benutzung des unten abgedruckten Formulars zu geschehen. Die nöthige Anzahl der Formulare wird Ihnen demnächst zugehen. 2) Nur solche Betriebe, welche sich auf die Ausführung von Bauarbeiter: erstrecken, sind anzumelden; doch ist nicht erforderlich, daß die Arbeiter ausschließlich bei Bauarbeiten beschäftigt werden. 3) Die Anmeldung hat auch dann zu erfolgen, wenn weniger als 10 versicherungspflichtige Personen (Arbeiter und solche Betriebsbeamten, deren .Jahres-Arbeitsverdienst an Gehalt oder Lohn 2000 Mark nicht übersteigt) beschädigt werden. 4) Als Zahl der durchschnittlich beschäftigten versicherungspflichtigen Personen ist die Zahl der bei vollem Betrieb durchschnittlich eingestellten Personen anzugeben. 5) Versicherungspflichtig und daher anzugeben sind auch die Lehrlinge, sowie Familienangehörige des Unternehmers, welche als Gehülfen, Lehrlinge oder sonstiger Arbeiter in dem Betriebe beschäftigt sind (mit Ausnahme der eigenen Ehefrau des Unternehmers), wobei es auf die Zahlung von Lohn und Gehalt nicht ankommt. 6) Betriebsunternehmer, welche der ihnen obliegenden Verpflichtung zur Anmeldung nicht rechtzeitig nachkommen, können nach § 104 des Unfallversicherungsgesetzes von dem Vorstande der Berufsgenossenschast mit einer Geldstrafe bis zu 300 Mark belegt werden. Zur Feststellung der Zahl der nöthigen Formulare und zur Ermöglichung einer Contcole der Richtigkeit der eingehenden Anmeldungen beauftragen wir 'Sie uns bis spätestens 13. Juli 1886 zu berichten, ob und welche Betriebe der in dem Bundesrathsbeschlusse erwähnten Art in Ihren Gemeinden betrieben werden, sowie von wem und mit wieviel Personen diese Geschäfte betrieben werden. Dr. Boekmann. 'Staat: Hessen. Provinz: Oberheffen. Formular für die Anmeldung. Anmeldung auf Grund des § 11 des Unfallversicherungsgesetzes. Kreis: Gießen. Gemeinde: Namen des Unternehmers (Firma). Gegenstand des Betriebes.*) Zahl der durchschnittlich beschäftigten versicherungspflichtigen Personen. Bemerkungen. den 1886. ( Unterschrift der zur Anmeldung Verpflichteten). *) z. B. Bauschreinerei, Bauschlosserei re. Gießen, am 2. Juli 1886. Betreffend: Die regelmäßigen Ergänzungswahlen der Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung und des Gsmeinderathes. Das Großherzogliche Krcisamt Gießen an die Srotzherzoglicherr Bürgermeistereien des KreiseS. Gesetzlicher Vorschrift gemäß haben in diesem Jahre regelmäßige Ergänzungswahlen der Stadtverordnetenversammlung und des Gemeinderathes stattzufinden. Hierbei tritt gegen früher eine Aenderung des Verfahrens insofern ein, als nicht mehr die Zuziehung zur Einkommensteuer, sondern dre Communal- steuerpflicht Voraussetzung der Siimmfähigkeit ist (s. Gesetz v. 15. Mai 1885 Reg -Bl. S. 95.) Die in der Wahlanleitung Anlage A angegebene JDtyeilung B der Stimmberechtigten fällt weg. Die Stimmberechtigtenlisten find vor der Wahl nicht mehr den Großh. Districtseinnehmereien, sondern nur noch den Gemeinde-Einnehmern mitzutheilen. ... Q . Hierüber, sowie über die sonst in Folge des vorstehend angegebenen Gesetzes nöthigen Neuerungen verweisen wir Sie auf unser Amtsblatt vom 8. jum 1885 Nr. 3 und im übrigen auf unser ausführliches Ausschreiben vom 5. Juni 1883 Anzeiger Nr. 131. x . .. Der Vorlage der Wahlacten sehen wir bis längstens Ende September l. Js. entgegen. Jedoch wollen Sie die Vorarbeiten so beschleunigen, datz oie Listen den Großh. Steuerkommissariaten möglichst bald zugesandt werden. ... c r Wegen Neuwahl der Bürgermeister und Beigeordneten, deren gesetzliche Dienstzeit demnächst abläust, wird besondere Verfügung von uns erfolgen. Dr. Boekmann. _____ _ Gefunden: 1 schwarze, lederne Geldtasche, 2 Portemonnaies, 1 Pettschaft, 1 blauer Schirm, 1 schwarzes Eiswolltuch, 1 weißes Taschentuch mit rothen Streifen, 1 paar Handschuhe, 1 Taschenmesser, 2 leere Säcke, 1 Maßstab. Gießen, am 3. Juli 1886. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Darmstadt, 3. Juli. (Privat.Depesche.) Jubelfeier. Sein- Röntgt. Hoheit der Grobherzog besichtigte mit dem Erdgrobherzog und den Prinzessinnen die Ausstellung von graphischen Arbeiten und Lehrmitteln eingehend im Hauptgebäude der technischen Hochschule und sprach seine hohe Anerkennung über dieselbe aus. Darmstadt, 3. Juli. (Privat-Depesche.) Seine König!. Hoheit der Grohherzog hat aus heute Nachmittag den commandirenden General des Württemberger Armee-Corps, v. Alvensleben, welcher auf dem Griesheimer Schießplätze zum erstenmale inspicirte, nebst den Commandeuren der Württem- dergischen Artillerie-Brigade nach Jagdschloß Kranichstein zur Tasel geladen. Deutschland. Darmstadt, 2. Juli. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben «llergnädigst geruht: , , Am 1. Juli den ordentlichen Professoren an der technischen Hochschule zu Darmstadt, Rudolph Werner, Dr. Leopold Dippel und Dr. Wilhelm Staedel da- Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienst-Ordens Philipps des Groß- müthigen zu verleihen. Darmstadt, 2. Juli. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Mergnädigst geruht: Am 1. Juli dem Director und ordentlichen Proseffor an der technischen Hochschule Dr. Eduard Schmitt und den oroentlichen Professoren an derselben Hochschule, Baurath Eduard Sonne und Heinrich Wagner den Charakter als „Geheimer Baurath" und dem Privat-Docenlen an dieser Hochschule, Museums-Jnspector, Dr. Rudolph Adamy, den Charakter als „Professor" zu verleihen. Telegraphische Depeschen. StolfP6 trlrgr. Lsrrespoirden- • Brrrrav. CmS, 2. Juli. Seine Majestät der Kaiser unternahm gestern vor und nach dem Diner eine Ausfahrt und wohnte Abends der Vorstellung im Theater bei. Heute machte Se. Majestät eine Kurpromenade und hörte später die Vorträge des Oberhofmarschalls Grasen Perponcher und des Wirkt. Geh. Raths v. Wilmowski. An dem heutigen Diner werden theilnehmen Se. K. Hoheit Prinz Friedrich Leopold von Preußen, der Erzbischof von Köln, Dr. Crementz, und der Gras von Solms- Rödelheim. Berlin, 2. Juli. Der Bundesrath beschloß bei der ablehnenden Haltung eines großen Theils der Industrie gegenüber der projectirten Berliner Ausstellung für 1888 von der Gewährung des Beitrags von 3 Millionen abzusehen. München, 2. Juli. Das „Fremdenblatt" will wissen, das Ministerium Lutz hatte gestern Abend seine Entlassung eingereicht; dieselbe soll spätestens heute früh dem Prinz-Regenten unterbreitet werden. Paris, 2. Juli. General Saussier antwortete dem Kriegsminister Boulanger, rr sei bereit, Gouverneur von Paris zu bleiben. London, 2. Juli. Gladstone ist ohne Opposition in Midlothian wiedergewählt. Bisher sind 23 Eonservative, 9 dissentirende Liberale, 9 Ministerielle und 4 Parnelliten gewählt. — Abends. Bis jetzt sind 52 Eonservative, 10 dissentirende Liberale, 17 Ministerielle und 8 Parnelliten gewählt. Madrid, 2. Juli. Durch ein Decret werden anläßlich der Geburt Alfonso's LIU. Strafen für gemeine Vergehen, aber nicht für politische und militärische, erlassen. — Die Abtheilung für öffentlichen Unterricht sprach sich zu Gunsten eines spanisch-deutschen Vertrags über das literarische Eigenlhum aus. Rom, 2. Juli. Cholera - Bericht. Vom 1. bis 2. Juli, Mittags, kamen in Brindisi 18 Erkrankungen und 9 Todesfälle vor, in Latiano 105 Erkrankungen und 32 Todesfälle, in Sanvito 26 Erkrankungen und 7 Todesfälle, in Francavilla 44 Erkrankungen und 18 Todesfälle, in Oria 3 Erkrankungen und 3 Todesfälle, in Codigoro 5 Erkrankungen und 1 Todesfall, in Venedig 2 Erkrankungen und 2 Todesfälle. Mons, 2. Juli. Die Strikenden nahmen in drei Kohlenbergwerken die Arbeit wieder auf. Lokale-. Gießen, 3. Juli. Samstag den 10. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Prooinzialausschusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Klage des Ortsarmenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Ortsarmenverband Flensungen wegen Unterstützung der Marie Kratz. 2- Necurs des Friedrich Kimpel in Kohden gegen einen Polizeibefehl Großh. Krersamtes Büdingen, betreffend Baufälligkeit einer Scheune. 3. Recurs des Andreas Flohr in Friedberg gegen einen Beschluß des Kreisausschusses des Kreises Friedberg, betreffend Verweigerung der Wirth- ichastsconcesfion. ’ 4. Rccurs des Müllers Jcan Sünder in Harheim gegen einen Polnei- befehl Großh Kreisamts Friedberg, betreffend die Unterhaltung des Mühlgrabens an der Untermühle zu Harheim. 7 _ ,£. V Gießen, 2. Juli. sAbonnement-Concert.s Einen Beweis ihrer See- tuchtlgkett lieferte unsere Militär-Capelle heute Abend in Reißiger's „Schiffbruch der ^.e^uia . clnem stark antiquirten Opus, dessen Handlung wohl längst verschollen ist. Die gespielte Ouvertüre durste sicher Alles sein, was von dem „Schiffbruch" gerettet wurde und diele koimte gewissermaßen durch exacte Wiedergabe der Capelle einiges ^ntercffe elnfloßeil. Mit Hülfe der Phantasie hörte man deutlich die ängstlichen Rufe der Schilssmannichalt, begleitet vom tobenden Sturm u. s. w.; aus dem Grunde bat zunehmen^ ÖU$ ^echt, unter den musikalischen Gemälden einen Platz cin- ~ .'^onderer Hervorhebung werth war der Vortraa der Tell-Ouvertüre von Rosnm, welche sich recht gut sur Militär-Musik eignet und dadurch schon bedeutend 6,ewmnt. Oboe und Flöte spielten hier ihren Trumpf aus und vergegenwärtigen jenen und stl^m 1 NUngsl)oll^Ebunvermrscht mit dem sanften Geplauder des Bergbachs wirksam übrigen Pibcen nennen wir noch die Ilka-Ouvertüre von Doppler dotpourri . „250 Jahre deutschen Lebens" von Schreiner und endlich seineswwn1111 mCl4eV “Uf bic ^ng- Damenwelt vornehmlich 3. Juli. Wir berichteten vür Kurzem, daß ein auswärtiger Landels- unreines Schwelneflerlch zur Stadt brachte, um es, wie er angab, an einen q,tc^n verkaufen. Es wird uns nun heute die Mittheilung daß lebtere Angabe eine lalichlichc gewesen sei. Das Fleisch sei nicht für einen Wirth bestimm? faÄÄ™ $>ani,eI5mann rooUtc d-ss-lb- in der Stadt an Private zu "7r- 50jährige Zubelfeler der iedjnifdjen godjfdjule M Darmstadt. (Von unserm Specialberichterstarter.) mr;. . . . m t Darmstadt, 3. Juli 1886. Waup ® sX0c"’£ b" $erIaUr be§ D»r°b-nds war auch derjenige des gestrigen UN-. Stute P;, AM Bei Aastr Tie am fjitft vorzunehmendest im Submission^ . Voranschlag im Vrrwallung M tz'uW V Ossrrlrn, w fyüßlidier Au können daselbsi m 6. Zuli, abgegeben meri Gießen, den ■1880 geöffnet. Sie umfaßt eine sehr große Anzahl recht sehenswurdrger, schon ausgefuhrter Studienzeichnungen aus den Gebieten des Freihandzeichnens, der darstellenden Geometrie, der graphischen Statik, des Planzeichnens, Steinschnitts und der Elemente der Bau- construction, ferner des Bauingenieurwesens, des Maschinenbaues, der Architectur, daneben Arbeiten aus der Praxis ehemaliger Studirenden, sodann kunstgeschrchtlichc Prachtwerke und Photographien, weiter elektrische und physikalische Apparate, Maschinen, schließlich eine recht stattliche Sammlung von Werken früherer und gegenwärtiger Lehrer der Anstalt. t , Die ganze Ausstellung giebt ein beredtes Zeugniß von dem Fleiße der Lehrenden und Lernenden. Unter den Vielen, welche dieselbe in Augenschein nahmen, befand sich manch' „alter Herr" der Hochschule, dem man die Freude, durch die Betrachtung der Arbeiten an längst entschwundene, schöne Tage erinnert zu werden, vom Gesicht ablesen konnte. n . Um 9i/8 Uhr versammelten sich die Erschienenen in einem größeren, mit een Büsten des regierenden Großherzogs und seiner beiden Vorgänger geschmückten Lehrsaale, wo der Director der Hochschule, Herr Dr. E. Schmitt die Gäste Namens der Docenten und der Studentenschaft bewillkommnete. Alsdann begab man sich nach dem Saalbau, wo um 10Vr Uhr der Festact begann. Seine Königl. Hoheit der Großherzog war nebst dem Erbgroßherzog und den übrigen Prinzen des Großh. Hauses erschienen. Der Director der Hochschule, Herr Prof. Dr. Schmitt, legte in der Festrede die Bedeutung der Technik und der technischen Wissenschaften dar und gab sodann einen Abriß der Geschichte der Anstalt, welche von recht bescheidenen Anfängen ausgehend, trotz mannigfachen Schwierigkeiten neben den anderen deutschen technischen Hochschulen als berechtigte Schwester stehe. Diese Entwickelung verdanke sie vor allem der Gunst des Fürstenhauses, sodann der Opferwilligkeit der Stadt Darmstadt, den Sympathien der Ständeversammlungen des Landes und vielen privaten Wohlthätern. Redner schloß mit einem Hoch auf den Landesfürsten, welches dreimal donnernd durch den hohen Saal brauste. Die Musikkapelle intonirte die Nationalhymne, welche die Versammlung stehend anhörte. Se. Königl. Hoheit der Großherzog dankte huldvollst und versprach der Anstalt seine Unterstützung auch für die Zukunft, worauf Herr Director Schmitt den Dank der Hochschule für die allergnädigste Zusage ausspricht. Darauf ergriff der Staatsminister Finger, Excellcnz, das Wort, um in Anknüpfung an die Worte Sr. Kgl. Hoheit die eifrige Fürsorge des Staatsministeriums für die Jubilarin in Aussicht zu stellen und publicirte sodann die aus Anlaß der Jubelfeier ergangenen Gnadenbeweise Sr. Königl. Hoheit dcs Großherzogs, von denm wir bereits gestern telegraphisch berichteten. Der Herr Oberbürgermeister Ohly übermittelte der Jubilarin die Glückwünsche der Stadtverordnetenversammlung, welche zum Andenken an diese Feier einstimmig eine Stiftung im Betrage von 5000 JL beschlossen habe, von deren Zinsen Stipendien, an bedürftige Studirende vertheilt werden sollen. Die Stadt Darmstadt, welche ihren Stolz in die Hochschule setzt, sei nach wie vor bereit, für dieselbe Opfer zu bringen. Gleicherweise gedachte der Verein ehemaliger Studirenden der alma mater; über die Art der von ihm beabsichtigten Stiftung soll in der morgen Vormittag stattfindenden Generalversammlung Beschluß gefaßt werden. Die Landesunioersität ließ durch die Herren Professoren Oncken und Heß eine vom zeitigen Rector verfaßte Adresse überreichen, in welchen die den beiden Hochschulen gemeinsamen Ziele betont und der „jüngeren Schwester" die Glückwünsche der Ludo- viciana ausgedrückt werden. Eine große Anzahl Corporationen und Institute hatten ebenfalls Adressen gesandt oder ließen durch Deputationen die Beziehungen beroorheben, durch welche sie sich mit der Jubilarin verbunden fühlen, so die Centralstelle des Landesgewerbeoereins, einige Gewerbe-, Architecten- und Jngenieurvereine aus Offenbach, Mannheim, Franh furt a. M., eine naturforschende Gesellschaft zu Mainz, das Darmstädter Gymnasium u. s. w. Alle Redner betonten, daß die von ihnen vertretenen Körperschaften von der Jubilarin viele und reiche Anregungen empfangen hätten. Auch die Studentenschaft hatte die festliche Gelegenheit benutzt, um ihre Lehrer ihrer dankbaren Gesinnungen zu versichern, und eine sehr geschmackvolle Adresse ac- fertigt, in der sie diesen Ausdruck verlieh. Der Director der Hochschule stattete in sehr bewegten Worten den tiefgefühlten Dank Kiner Commilitonen ab für die überaus reichen Sympathien, welche der Hochschule ein Sporn fein sollten, auf dem beschrittenen Wege weiter zu streben. „ Nachdem derselbe darauf noch den Prinzen des Großherzoglichen Hauses, wie allen Gasten sur ihr Erscheinen gedankt, schloß der feierliche Akt um n/4 Uhr Mittwoch Bvrw. 8 MGn A Mntlich veff Wnbotf t Bürgerin Stob” S* $ Ife. - i o L W w"651» ÄS Eass j’*- Wetzlar, 1. Juli. Auf dem hiesigen Amtsgerichte meldete sich aestern ein- Znnm-rlehrlmg aus W°,d-nhauen, welcher durch einen jener bösartigen Sväf-e" die trotz aller Warnungen mch lchl.mmen Ersahrungen stets wieder erneuert werden' emen M-rch auf sein Geaasten geladen hat. Der Bursche batte bei ScleaenLit ' In Oberk ecn sta gehabten klemen Festlichkeit mit einem, wie er glaubte unge adenen Gewehr scherzhaft au, einen Schuhmacher aus Dornholzhattien angelegt Die Wo ? welche indeß gelahen war, gmg los und der Schuß traf den DornholMnser so ' glücklich, daß er nach wenigen Stunden verstarb. Berwifchte». Maricnschloß, 3. Juli. Gestern Abend erschoß sich hier der Director dcs Landcs- zuchthaules, Herr Maior Kattrein, der Erstürmer des Schlosses Chambord und Inhaber des eisernen Kreuzes erster Klasse. Derselbe war in Folge der im Kricae crklären°" 0)111,61:11 Ieibenb u,lb ">rd sich hieraus die Ursache des Selbstmordes Oppenrod I.Juli. Das am 27. und 28.Juni dahier stattgehabte Sangersest verbunden mit Fahnenweihe dcs hiesigen Gesangvereins „Sängerlust", ist ü, seinem Verlause recht hübsch zu nennen. Nach Empfang der 18 fremden Nereine unaS «00 Sänger, bildete sich der Festzug, welcher sich unter ben' Ätängen ber fc fi die Hauptstraße unseres Ortes bewegte, welcher restlich geschmückt war. Nachdem der Feftzug wieder auf dem Festplatze angckommen war, wurde von Herrn Lehrer ÄerLrt fc.e Festrede gehallem woraus di- U-bcrreichung der Fahne durch den Präsidenten er- folgte. Der ganze Berlaus des Festes ist recht gcmülhlich und angenehm zu nennen da d-e Festfreude auch nicht durch die geringste Storung beeinträchtigt wurde SPnrA baleln?^^nc-tofe«2Be,ter rol,r ber B-such des Festes von den umlegenden Or-el recht zahlreich etngehoffen. mu1Ibeta?bem 5eftn,ktb ki l0benb "«"kannt, daß Sp-iscn und Getränke rocht -ket/v' jkarloffeln P«1 u 10.00-0.00, Juni: 2 tzifcnbabn dahic Aoieiibesg au5 von hier. 30- - Adolsine Elfe di Zuni: 3 Aergcbnsbolh,' von Ober-Lais von Königsberg Naunheim, wot . 1 Juni: ! . 23. Dem Eene Sari Schröder 27. Tcm Pfarr Tochier, Marie 29. Dem Zchri' eine Tochttt un -- rr ?r.UJ®zJ.:Am Msntag Nachmittag versuchte ein 16iäbriaer au§ Cassel in ber Nähe von Wolfshausen seinem Leben burrh t^rhnnn/n Jr^tge machen, er wurde jedoch noch lebend in die biefiae rhirm-niirh? <7i^^n0C lr cni i11 b°ld !° weit wiederhergestellt war,daß « n ’V in== '"f1' m?« herbe,gerufenen Vater die Rückreise nach Cassel antrcten konnte S m S?»“1’51? will er deshalb geschritten sein, weil er befduifhint n Selbstmorde Gaffel, in weicherer als Le ling onditionstf ^-schäft m ju haben, da dies nicht der Fall gewesen und -r ta ,, S Geldbetrag entwendet ertragen könne, habe er sich am vergangenen Freitaa non 'ulenden Verdacht nicht schlossen, demnächst seinem Leben gewaltsam ein Ende zu machen U”b 1,4 Cni= Tagen im Staalsforste bet fanden, wurde der Platzt fe t “infamMÄ AEl-ersonal R-Hschlingen ge- d-r Forstgchilfe Schulz von Burghaun d n WacktdicÜst "/rwlchencr Nacht haste horte Schulz Geräusch und bemerlte einen iBiSm i frub Vz< Uhr Schritte von derselben ries Schulz ta Grnige fofort, hinter einen Baum springend auf an' Der Fremde legte ebcnsalls an und schoß den m An^^^chlaae^‘Sfe ■ an; Der Letztere legte Stiftet W- '* ®-fid)t Jf iSfeh® 6r itr Seßact Wtri»9 und dm ,Ä d-r ffeftrebe- ,°d-M Anfängen aus- Z°" '-chviichm ir' ’le vor aüm Darmstadt, dm ten Wohlthatern. donnernd burfr *, welche die sprach der An-. r Schmitt den )rf- um in An- atsnnntsteriums aus Anlaß der ivgs, von denen ie Glückwünsche reier einstimmig asm Stipendien, rmstadt, weicht seselbe Opfer zu ma water; über S stattfindenden >lnd Heß eine- >en Hochschulen ische der Ludo- ls Adressen ge- )urch welche sie Ktwerbtvtteins, nnbtim, Frank? mstädter Gyrn- haften von der nn ihre Lehrer lle Adresse ge- n tiefgefühlten lche der Hoch-- iben. n 5)auses, wie k Uhr. tot des Landes- shambord und Der im Kriege Selbstmordes bte Sangerfest, ist in seinem -eine, ungefähr T Musik durch Nachdem der hrer Ferbert Sräsidentcn er- ,m zu nennen, uurbt. Turch egenden Orten: i Getränke recht ungctamn^». Die Waffe, * 6t"rn«^ gen „Spa^e, icuert werden rgenheit einer äuser so un-' Ann"' igung' ihriger Jungt eM End- i» bradit, »»« n icltgropM ' SclM°ld° 'M Geschält ^ 'rag cnilvti'd i unb l'» tn|ij MÄ-rß- JjJl a? W ih"11'leg ei y r hrt6 bet* Gehalt und 108 Wohnungsgeldzuschuß. — Kassel, Stadtrath der Residenz, Hilfsarbeiter im städtischen Rechnungsbureau^ auf vierwöchentliche Kündigung, 75 A monatlich. Daselbst, Hilssexpedcenr in der Stadtkanzlei, auf vierwöchentliche Kündigung, anfangs 30 A monatlich. Daselbst, Hilfsexpedient im Königlichen Standesamt, auf vierwöchentliche Kündigung, anfangs 60 X monatlich. Daselbst, zwei Hilfsexpedienten im Bureau der städtischen Armenoerwaltung, auf viermöchentlicke Kündigung anfangs 50, bezw. 35 A Gehalt. — Eisenach, Bahnpostamt Nr. 6, Postschaffner, auf vierwöchentliche Kündigung, 700 A Gehalt und 144 A Wohnungsgeldzuschuß. — Langenhahn, ständische Wegebau-Verwaltung, Wegemeister, jederzeit kündbar, 1200 A Gehalt und 180 A Wohnungsgcldzuschuß. — Oberbrechen, ständische Wegebau- Verwaltung, Wegemeister, 1200 A Gehalt, 180 A Wohnungsgeldzuschuß. — Siegen, Postamt, Landbrieflräger, auf vierwöcheutliche Kündigung, 600 A Gehalt und 144 A Wohnungsgeldzuschuß. — Wiesbaden , Bezirk des Königlichen Eisenbahn - Betriebs- amts (der Ort der Stationirung wird bei der Einberufung bestimmt), drei Lademeister- Aspiranttn, zunächst auf Probe; nach bestandener Lademeisterprüfung auf vierwöchent- liche Kündigung, anfangs je 75 A vro Monat.________________ Handel und Verkehr. Gießen. 3. Juli. Auf dem heutigen Markt kvftele Butter per Pfund JL 0.75-085, Hühnereier 2 St. 11-00 4, Enteneier St. 5-6 4, Käse pr. St. 5-8 -ä», Ääfemaite 3—0 4, Erbsen pr. Liter 20 4, Linsen 32 4, Tauben per Paar 0,50 bis 0,80 4, Hübner per Stück A 0.90—1,20, Hahnen pr. Stück A 0.90—1.40, Enten per Stück A 100—1.50, Ochsenfietsch per Pfund 62— 64 4, Kuh- und Rindfleisch 52—56 4, Schweinefleisch 54—60 4, Hammelfleisch 50- 66 4, Kalbfleisch 40—48 4, Kartoffeln per 100 .Kilo A 3.70—4-50, Milch ver Liter 12—18 4, Zwiebeln per Centner A 10.00—0.00, Kirschen per Pfund 15—20 4« Auszug aus den StandesaWtsregistcrn des Standesamts Gießen. Aufgebote. Juni: 26. Friedrich Dörner von Lauterbach, Diätar bei der Oberhessischen Eisenbahn dahier mit Rosa Diefenbusch von Bockenheim, wohnhaft dahier. 28. Salomon Rosenberg aus Großcn-Buseck, Kaufmann zu Chicago mit Anna Gella Schlessingcr von hier. 30. Johann Jost Schild von Gladenbach, Bäcker dahier mit Anna Elisabethe Adolfine Eise dahier. Ghefchlietzungen. Juni: 30. Jakob Jost von Vetzberg, Maurer dahier und Charlotte Müller von Bergebersbach, wohnhaft dahier. Juli: 2. Sergeant Johannes Schädel dahier, gebürtig von Ober-Lais und Friederike Wilhelmine Volp von hier. 2. Christian Burk, gebürtig von Königsberg, Kreis Biedenkopf, Taglöhner dahier und Katharine Köppchen von Naunheim, wohnhaft dahier. Geborene. Juni: 23. Dem Schlosser Clemens Schwerdtfeger ein Sohn, Clemens Fritz. 23. Dem Gcnsdarm Philipp Schwarz ein Sohn, Martin. 24. Dem Postschaffner Karl Schröder ein Tochter, Bertha Dorothea. 27. Dem Schreiner Karl Pfeil ein Sohn 27. Dem Pfarrer August Dingeldey ein Sohn. 27. Dem Reallehrcr Hans Kahl eine Tochter, Diarie Anna Gertrude Antonie. 27. Dem Schlosser Daniel Oechsle ein Sohn 29. Dem Schriftsetzer Otto Ettel eine Tochter. 30. Dem Möbclhändler Ernst Lotz eine Tochter und ein Sohn. Gestorbene. Juni: 29. Friedrich Emil Faber, 2 Monate alt, Sohn von Wagner Louis Faber. Juli: 1. Ein Kind männlichen Geschlechts, 12 Stunden alt. Sohn von Möbel- handlcr Ernst Lotz. 2. Johanna Therese Kernagel, 1 Monat alt, Tochter von Schuhmacher Hermann Kernagel. Auszug aus drn Kirchenbücher« der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. an . 27. Juni. Wilhelm Joseph Sieburg, Monteur in Gießen, und Johannette Marte Katharine Henriette, Heller, ledige Tochter des Schlossers Georg Heller in Gießen. ®cn 2. Juli. Christian Burk, Taglöhner in Gießen, und Katharine Köppchen, ledige Tochter von Johannes Köppchen, verstorbenem Maurer in Otaunbeim. Denselben. Johannes Lrchädel, Sergeant im II. Großh. Infanterie-Regiment 9?r. 116 dahier, und Friederike Wilhelmine Volp, ledige Tochter des Schreiners Andreas Volp in Gießen. Getaufte. Den 27. Juli. Den: Dreher Emil Schneider ein Sohn, Friedrich August Ludwig, geboren den 1. Juni. Denselbeti. Dem Dachdecker Karl Kerndörfer eine Tochter, Pauline Sophie Mane, geboren den 10. Mai. Denselben. Dem am 18. April 1886 verstorbenen Metzger Eduard Plank ein Sohn, Anton Wilhelm, geboren den 29. Mai. Denselben. Dem Schuhmacher Hermann Kernagel eine Tochter, Therese Johanna, geboren den 6. Mai. Denselben. Dem Schneider Georg Dechert eine Tochter, Adele Johanna Augufte, geboren den 9. Juni. Denselben. Dem Schuhmacher Friedrich Euler ein Sohn, Karl Friedrich, geboren den 24. Mai. Den 29. Juni. Dem Hauptmanti und Compagniechef im II. Großh. Jnfanterie- Reglment Nr. 116 Florian Fulda ein Sohn, Joachim Winfried Ulrich, geboren den 20. Mar. Den 2. Juli. Eine uneheliche Tochter, Elsa Emma, geboren den 11. Juni. _ . Beerdigte. *_,cn 26. ^uni. Amalie Langermann, geb. Sellheim, Wittwe des Landgerichtsassessors Georg Langermann, alt 51 Jahre, gestorben den 23. Juni. Kirchliche Anzeigen der evsngrl. Gemeinde. _, Berichtigung. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 4. bis 10. Juli besorgt nicht Pfarrer Dingeldey, sondern Pfarrer Schlosser.________ Temperatur der Lahn. Am 3. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16°, Lust 21° R. im Schatten. L. Ehr. Rübsamen. Allgemeiner Anzeiger. Oberhesßslhe Eisenbahnen. Vergebung von An streicherarbeiten. Tie am hiesigen Verwaltungs-Gebäude vorzunehmenden Anstreicherarbeiten sollen im Submissionswege vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen im Verwaltungsgebäude, Zimmer Nr. 4, zur Einsicht der Reflectanten offen. Offerten, welche verschossen und mit bezüglicher Aufschrift versehen sein müssen, können daselbst bis zum Eröffnungstermin, am 8. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, abgegeben werden. Gießen, den 30. Juni 1886. Der Eisenbahnbaumeister. 4880__________ Roth. Hcugras- Versteigmmg. Mittwoch den 7. Juli l. I., Vorw. 8 Uhr anfangend, soll das Heugras von den hiesigen städtischen Wiesen, ca. 50 Morgen, öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft am Unterthor. Allendorf a/Lda-, am 2. Juli 1886. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a/Lda. Bieber. 4847 Dienstag dem 6. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr, werden in der F let t ’ schen Hofraithe dahier Kommode, Tische, Sopha's, Kleiderschränke, Wanduhren, Spiegel, Bilder, Betten, eine Parthie Werkholz für Schreiner, 1 Ladentheke mit Marmor- vlatte, 1 altes Klavier, 1 Wagen und sonstige Gegenstände, oftkntlich^mcistbietend gegen Baarzahlung Gießen, den 3. Juli 1886. .onn . Bühner, 4899 Gerichtsvollzieher zu Gießen. Aeilgeöotenes. Heute eingetroffen: 4907 schöne französ. Poularden' (volailes de Mans). A. Koch Vkackfolger, ^Hamburger Fisch- u. Delikateffenhanol. Eine der ersten u. bekanntesten Weinhandlungen in Frankfurt a. M., welche bereits bis Friedberg eingeführt ist, sucht einen tüchtigen Vertreter für den oberhalb Friedberg gelegenen Theil von Oberhessen. Da demselben Lager, sowie das Jncasto anoertraut wird, so belieben sich nur solche Herren zu melden, welche erstens mit la. Referenzen ausgestattet, in einem der größeren Plätze dieses Rayons ansässig sind, und über gute Keller verfügen; auch werden diejenigen bevorzugt, welche diese Gegend so wie so schon bereisen müssen. Offerten beliebe man 'an G. L. Daube & Co., Frankfurt a. M. unter der Chiffre F. H 133 gelangen zu lassen. 4803 Iiwxidirir Kochgeschirre, vorzüglich geeignet zum Einmachen von Obst, weit haltbarer wie emaillirtes Kochge- geschirr, empfiehlt 4912 Emil PiSor. Marlin Scheel 5. Marktplatz 5. Manufacrurwaaren, Tuch-& Buckskin-Lager Grosse Auswahl 0 billige, feste Preise! c la. neue holl. Voilhäringe treffen heute ein bei Ferd. Diebes, 4911__Marktplatz 21. 4876 Mehrere sehr gute halb Stüekfaß, sowie mehrere Bütten, welche sich zu Speise- oder Treberbütten eignen, sind zu verkaufen bei L. Herbert Wwe., Mäusburg 1. 4900] Gute Eßkartoffeln verkauft ____________________F. 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Pietsch) in Gießen. ----- Die heutige Nummer enthält 3 Blätter. ----4870 4904] Arbeiter gesucht. F. Habenicht, _________________ Lampenfabrik. 4901] Ein Logis von 3—4 Zimmern von einer ruhigen Familie zum 20. Sep- tember, event. auch früher, zu miethen ge- sucht. Näheres in der Exped. d. Bl- 4902 Gesucht ein Logis von 3—6 Zimmern mit Zubehör, für eine ruhige Familie. Offerten mit Preisangabe bittet man in der Exped. d. Bl. abzugeben. 4913 Einen Hausknecht sucht ' __________________ Emil Pistor. Vermischte Anzeigen. 4869 Ein älterer Bäcker, selbstständig, findet gegen guten Lohn dauernde Beschäf- tigung. Näheres in der Exped. d. Bl. 1-4895 Ein langhaariger Schäferhund, mit hellbraunen Backen und langer Ruthe, entlaufen. Gegen Vergütung jurüctyu; liefern an Schäfer Jendt in Gießen. 4873 Der untere Stock m. Hinterhauses per 1. August zu vermiethen. ____________W. Ferber, Lindenplatz. 4868 Ein Familienlogis zu vermiethen. ______________________Wetzsteingasse 31. 4889 Eine freunbl. Familienwohnung zu vermiethen Neustadt 27. Zu erfragen im 2. Stock-_______________________._________ 4887 Ein Familienlogis von 4 Zimmern im Hinterhause per 8. September zu vermiethen bei Kaspar Schomber, Neustädter Thor. L.4910 Ein freundliches Parterrezimmer ]/ U I !• Abtheilung. Sämmtliche deutschen Kaiser, von Karl dem Großen bis zu unserm Heldenkaiser Wilhelm (53 an der Zahl); diese Schöpfung ist künstlerisch nach den Gemälden im Römer zu Frankfurt a. M. genau bis in die kleinsten Details in Wachs modellirt und wird die Anschauung dem Laien wie dem Kenner von Interesse sein. II. Abtheilimg. Eine Kerker-Scene: Graf Guido von Flandern (ein 86jähriger Greis) mit seiner Tochter im Louvre zu Paris den Hungertod sterbend, bei decorativer Ausstattung. — Eine Jongleurin, mechanisches Wunderwerk, mit außerordentlichem Körperbewegen und Kugelbalanciren. — Ein japa» nefischer Krieger im Original - Costume. — Ein amerikanischer Neger. — Die kleine Blumenverkäuferin. — Pagen aus dem XVI. Jahrhundert. — Knecht Ruprecht'- Korb mit den unartigen Kindern. — Die büßende Magdalena. — Da- Alpdrücken — Im Klosterkeller — Der Hammerschlag, Ceremonie beim Tode Papst Pius IX. — Schneewittchen im Sarge u. s. w. III. Abtliellung. Eine Reise durch die Welt, in kurzer Zeit nach der Schweiz, Frankreich, Amerika, Mexiko, Egypten, Türkei, Rußland und die äußersten Nordpolgegenden. — Der Kampf mit wilden Thieren und Menschen. — Eisbärenjagd und Wallfischfaug. — Zerstörung von Jerusalem und das jüngste Gericht nach den Gemälden von Kaulbach. General-Ileberstcht von Jerusalem zur Zeit Christi mit sämmtlichen Leiden, einzige Original-Aufnahme von der Dogelperspeetive auS. — Das neue Deutschland in Afrika, Kamerun, Angra-Pequeua. Der Salon ist während meines hiesigen Aufenthalts von 10 Uhr _ Morgens bis 10 Uhr Abends geöffnet. Bei brillanter Beleuchtung. TB© Eintrittspreis ä Person 30 H, Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Ich erlaube mir die geehrten Herren Lehrer aufmerksam zu machen die Ausstellung zu besuchen, da es zur Belehrung der Jugend dient. Schüler und Zöglinge baden in Begleitung der Herren Lehrer bei vorheriger Anmeldung sehr ermäßigte Preise. Arme und Wmsenschüler haben nach vorheriger Anmeldung freien Zutritt Um zahlreichen Besuch bittet hochachtungsvoll 4877____________________________ F. Bayer. Hotel zum Riesen, Hanau a. I. Empfehle mein obiges Hütel dem verehrst reisenden Publikum bei mäßigen Preisen sowie aufmerksamer Bedienung aufs Angelegenilichste. 4897 Hochachtungsvoll! ________________Wilhelm Zlee, Besitzer. Restauration Gg. Löhr Bahnhofstraße 58. 4903 Heute Samstag und morgen Sonntag Abend: Gesellige Unterhaltung mit komischen Vorträgen. ßz roiri m 21. Juli bi- WShrck iflen dadurch n Gieße« N wird ,;t jom 2L 3“1 ' W°hr«d riften dadurch m Gießen Die Triu fe nimmt btn tiwl neu Ust 5lad)tur in W in diesem Jahre dem genannten! ffyintidj, daß b wohnen wirb, bt sallz eine Nch BezeMM behüten MV* W Tc We Bespreche Kaisermäjte a\ NW der aß . Mit die ^schäste ein Allier des preu achNSGh MWa Lani Etelß köniMj Glossen. Boch AnstellunrlSgelkh ^teag Kleiß.R Aterer Ma Abgeorbnetenhai ™biR gela Wangenomr GnbelW, (0 n N die ' N« iugtfiir 5ss** *bttl FW G Herzog!., Baugewerkschule Holzminden, | damit verbunden Mascliiiien’jMühleiibau" u. Müllcibchulc. für KleleroadeldanipM zu Braunfels. Rascheste und sicherste Hilfe gegen Rheumatismus, Gicht und Lähmungen, Ischias rc. 4865 Bademeister FfeifEer. Belustigung der Kinder. Die Vereinsabzeichen werden angelegt. Der Vorstand. NB. Auch Nichtmitglieder haben Zutritt. 4842 Sonntag den 2. d. Mts. K Waldfest M am Hirtenbrunnen. Abmarsch um 2 Uhr vom Ludwigsplatz. Für gute Restauration ist bestens gesorgt, desgl. auch Stein’s Garten. Sonntag den 4. Juli 1886: GROSSES CONCERT ausgeführt von der Capelle des 2. Großh. Hesi. Jnf.-Regts. Nr. 116, unter Leitung des Großh. Musikdirektors Herrn C. Kränge. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pfg. Stein’s Garten. Dienstag den 6. Juki 1886: ____ (’O H CERT des Süddeutschen Cornet-Quartetts (Mitglieder des Frankfurter Opernhaus-Orchesters). Anfang 8 Uhr. Entree 40 Pfg. Bei ungünstiger Witterung im Saale.4906 Lenzscher Felsenkeller. Montag den 5- Juli: 4885 Grosses Goncert ausgefiihrt von der Kapelle des 2. Erosth. Hess. Inf-Keg. Mt 116, unter Leitung des Grosth. Musikdirektors Herrn C- Krauste. Anfang 8 Uhr.______ Entree 30 Pfg. i.m Jn-u.'Auslandewerden nachgesucht uiverwerthet-- F.C.GLASER ßerlin.SW.bndenslrßo] '. . bestehend seitl871-