ES8« r 7. Erscheint -KMch wM »«Kmchme be8 WW E@58=8SR®BBBBÄ@5 über die in der Gemeinde . . vom . 18 . . . crepirten oder getödteten Thiere. Der crepirten oder getödteten Monat Datum Namen der Besitzer Zahl Thiere Gattung Mer Jahre Ord.- Nr. aus Frer Laubersheim, Franz Schuster aus Ebersheim und Jakob Grimm aus Mommenheim Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Alzey, am 10. Juni wurde dem Schulverwalter Gg. Roth zu Rödgen eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Mommenheim übertragen. 11. Dienstentlassung: Qa Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst gemht:.Am 28. Mai den ordentlichen Professor an der technischen Hochschule Dr. Eilhard Wiedmiann auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. August b. Js. an au« dem Dienste zu entlassen. 12. Ruhestandsversetzungen: ,o Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 18. Mar den evang. Pfarrer Karl Müller zu Pfungstadt unter Anerkennung ferner langjährigen, treuen und ersprießlichen Dienste, und Verleihung des Charakters als Kirchenrath, in den Ruhestand zu versetzen. Am 2. Juni wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Köngern- herm Franz Kipp, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, in den Ruhestand versetzt. 13. Concurrenzeröffnungen: Erledigt sind: Zwei mit evang. Lehrern zu besetzende Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Eberstadt, im Kreise Darmstadt, mit nach dem Dienstalter der betr. Lehrer sich bemessenden Gehalten von 1000 bis 1600 mit der einen dieser Stellen ist ein Theil des Cantordienstes verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Reichlos mit emem Gehalt von 900 «X; mit der Stelle ist die Verpstichtunq zur Abhaltung von Lesegottesdtenst verbunden. Bemerkungen über Krankheit, wenn solche durch den Thierarzt festgestellt ist, sowie über die Art der Beseitigung der Cadaver. Wn. inmitten der n Bedingungen spachten. d. Bl. 18 . . . bis . . Preis vierteljährlich 2 Mark LS Pf. »tt fetaofate Durch di« Post be-ozen vierteljährlich 2 Start 56 Porzellan rc- falls unter ste ick mich bet ; empfohlen, jtungsvoll wan iir, irttptaS). „ ereie rarbeitr Wwe. ®nie -^1*06,14. «SS® l^dasM, Jteuitabt 22 - r venniethem 24.n . rl,e ,3’nwTjih Ä e ««• 11. : Parterre': ‘ ^'."gcing, ftnb oermietben ÄuvermieL ^licestraße 11. ^ü^Ziimners :then. Weserstraßr 1. irtesZimmer «lt Burschen, uvermiethen. 're'Matz^ lterswegTAck, vernüethen pro Rechtsanwalt ««."»Ä/,3,1 3U,t ®>* »«"*■ 10. Dienstnachrichten: „ nr HoW der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 2; dem evang. Pfarrer Karl Vetter zu Holzhausen die evang. Pfarrstelle zu Klem-Karben zu übertragen. w 1 .. o wurde der von dem Herrn Fürsten zu Menburg-Btrstein auf die Lehrerstelle an der Volksschule zu Offenbach präsent. Schulamtsaspirant Heinr Swrmfels aus Affolterbach für diese Stelle bestätigt; am 15. Mai wurde dem Schulamtsasprranlen Jak. Zimmermann aus Flonheim eine Lehrerstelle an der Ge- inerndeschule zu Gabsheim, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Ph. Cuntz aus Ober-Rosbach eine L-Hrerstelle an der G-meindeschule zu Grüninaen n-n. ""rde d-m Schullehrer Otto Schneider zu Selzen eine Lehrer: ° ru Hahnheim übertragen; am 17. Mai wurde dem i Ä ^taff«8riebr. aus Höchst das Patent als Geometer der 1. Klasse für den Kreis Erbach ertheilt; am 18. Mai wurde dem Schullehrer an der erweiterten Volksschule zu Nidba Joh. Heinr. Andres eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Lampertheim, am 19. Mai wurde dem Schulamts, asptranlen Joh. Mader aus Bonsweiher eine Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu Friesenheim, an bemf. Tage würbe dem Schulamtsaspiranten Joh. Gilsrtch aus Flonheim eme Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu Partenheim, am 21 Mai würbe dem Schulamtsaspiranten Egidius Kauß aus Gießen eine Lehrerstelle an bet Gemeindeschule zu Nieder-Ramstadt, an dems. Tage wurde dem Schul- auitsaspirau en Josef Nicolai aus Ober-Mörlen die Lehrerstelle an der ©emehibe. ™„e 3“ Ohmes, am 22. Mai wurde dem Schulamtsaspiranten Ludwig Eller aus Dolgesheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Sich, am 25 Mai Schullehrer Heinr. Geißler zu Raunheim die Lehrerstelle an der Ge- Adam VllbOber-Mumbach, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Adam Plößer aus Schmal-Beerbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule m G'nsh-'M. am 26. Mai wurde dem Schullehrer Johs. Schnier zu Darsberg 28 Smurhe h" ®eme,"b*te 3« Pfaffen-Beersurt übertragen; am an h^r sfiHnHnfAh|S<6u aStSa^trant Si9munb flrau4 au» Biblis zum Lehrer ^^koriaschule zu Darmstadt, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, ernannt; am 2. Juni wurde der Schulamtsaspirantin Wilhel- illiule eine "ledigte Lehrerinnenstelle an der Gemeinde, schule zu Mühlheim übertragen; am 5. Juni wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die erledigte zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Beerfelden präsentirte Schullehrer Friedrich Opel daselbst für diese Stelle, aü dems. Tage wurde der von dem Herrn Fürsten zu Löwenstein. Wertheim- Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die L-brerstelle an ®-meinbeschule ru Affhöllerbach präsentirte SchulaiMSaspirant Heinr Müller aus Jugenhnm für diese Stelle bestätigt; am 9. Juni wurde dem Schullehrer ! Gg Heinr. Hotz zu Rai-Breitenbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule m ! Hassterbach, an dems. Tage wurden den Schulamtsaspiranten Heinrich Mathes I SSetreffenb : Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler. Gießen am t Juli 1886 Das Großherzogliche Kreisamt Gießen , att die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Dieienrgen non Ihnen, welche noch rm Rückstände sind, werden an Erledigung unserer Verfügung oom 21. Juni binnen 8 Tagen erinnert '_________________________________________________________l>r. Boekmann. y Setreffenb: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. (Tieften am 9 ------ Das Großherzogliche Kreisamt Gießen .•rgeSn*«eTä.*3‘ b®" u7,»> bfftj'AS? ->«>«--,>-><»-» 23. XuguH 1880 - Ä. 201 - 111 a»««k md die Slrt der ln b" Dr. Boekmann. MklälU \\\ ; bIt ,[ler*8J' Mifi| Uli Carbols- Carbolw Cblorkai Mnftc Desinftc (DOW fi Schwefe! Salzfäm Asenvit ! Uebctmi Kal ic. mit genauer At zweckmäßigen $ die Drogerie Otto! Mn Hch< fc 13 in ber S großem Garte letzterer mit bet ( verkaufen. 4854 Unalücf und erging sich in den unglaublichsten Ausdrücken über seine Gäste, gegen die er sich durch Gewächse möglichst verdecken ließ; er blickte wüd um sich, ftteUormg mit dem Säbel auf den Soden. Auch von dem Wittelsbacher Jubiläum hielt sich König Ludwig II. zum Schmerz des Volkes fern. Einen Gegensatz zu dieser Menschenscheu, die sich bis zum Haß steigerte, bildete die überschwängliche Zuneigung zu den Cabinetssecretären v. Ziegler und v. Müller, eine Freundschaft die aUerdi^ nutzt lange dauerte. Wie die Vernehmungen ergeben, veranstaltete der Komg früher noch Waldfeste mit Stallbediensteten, bei denen Ringelstechen, Schneider lech mir die Scheere und dcrgl. gespielt wurde. Diese Waldfeste unterblieben spat^. Darauf, mußten die Stallbediensteten nach türkischer Art mit untergeschlagenen Beinen und rn türkischem Costüm auf Decken sitzen und Tschibuk rauchen. In Lmderhof mußten sie auf Zellen liegen und nach Germanenart aus Hörnern trinken. Ludwig II. ließ sich nur in tief- gebückter Stellung bedienen. Seit dem Rücktritt Dr. v. Zieglers vom Cabmetssecretariat verzichtete er auf den Umgang mit gebildeten Menschen und verkehrte nur noch unter Bediensteten; er verkehrte weder mit dem Cabinetssecretar. noch> mit den Ministern persönlich, sondern ließ ihnen alle Weisungen durch die Bediensteten zugehen. Der schriftliche Einlauf erfüllte den König stets mit Unwillen; die Einlaufe lagen tagelang offen vor jedem Bediensteten und fanden durch diese auch wieder den Weg zuruck., ^n der letzten Zeit gab der König seine Befehle durch verschlosiene Thuren- die Diener mußten durch Kratzen an der Thür zu erkennen geben, daß sie die Befehle verstanden batten Jene wenigen Diener, die in das Gemach emtreten durften, mußten sich enthalten den König anzublicken. Die Vorstellungen des Gesammtstaatsministeriums wurden an Hesselschwerdt zur Begutachtung übergeben und Friseur £oppe mit der Bildung eines Ministeriums beauftragt. Neben der Menschenscheu beherrfchtc den König auch eine stete Furcht vor Verfolgung, daher die zahlreiche Begleitung von Gensdarmen, gegen die Minister Frhr. v. Feilitzsch vergebliche Vorstellungen machte. Der Verfolgungswahn fand seinen Ausdruck in dem Befehl zur Bildung einer Coalitton, eines Geheimbundes, der alle Aeußerungen im Lande über den König überwachen und die Aufhebung der Verfassung ermöglichen sollte. Es wurde die Erbauung einer Bastille anbefohlen und eine solche auch wirklich in Neuschwanstein hergestellt. König Ludwig II. liebte es, im Eostüm Louis XIV. mit Krone und Scepter und entsprechender Umgebung auszufahren. An den Geheimrath Dr. v. Löhrer erließ er Auftrag, ein Land zu suchen, das er mit Bayern vertauschen könnte. Dieser Befehl wurde unglaublicher- meise auszuführen gesucht, war aber nicht durchführbar. Auch an Hallucinationen und Wahnvorstellungen hat König Ludwig II. gelitten. Er hörte Worte, die nicht gesprochen worden waren, verlangte ein nicht vorhandenes Messer vom Boden ausgehoben zu haben, und Dr. v. Ziegler, der den König mit „du" anreden sollte, mußte sich oft heftige Vorwürfe gefallen lassen, weil er den König unziemlich angeblickt habe. Ohrfeigen, Fußtritte, Spucken in's Gesicht wurde den Bediensteten zu Theil. Kammerdiener Maier, der sich erst nach dem Tode des Königs zur Vernehmung herbeiließ, sagte aus, der König habe zwei Naturen gehabt, eine gescheite und eine närrische, die letztere wog über. Louis XIV. und Marie Antoinette bezeichnete er als seine angenehmen Gäste, die kommen und gehen dürfen, wie sie wünschen. Mit ihnen unterhielt er sich öfter im lauten Gespräch. Die Herstellung einer Flugmaschine beschäftigte seine Vorstellungen. Seltsam war der Eultus mit Bäumen; vor einem gewissen Baume bei Ammerland verbeugte er sich, wenn er vorüberkam, über einen Zaun machte er segnende Handbcwegungen. Vor französischen Königen entblößte er sein Haupt. *Ein Bild der Marie Antoinette durfte Niemand sehen als Hesselschwerdt, der vor diesem Bilde nicder- knieen und wie flehend zu ihm emporblicken mußte. König Ludwig II. selbst zog sich vor diesem Bilde ehrfurchtsvoll rückwärts gehend zurück. In Linderhof war eine Säule, die beim Vorübergehen mit der Hand berührt werden mußte. Erinnerungen an schreckliche Träume peinigten den König; er machte für sich tanzende, springende Bewegungen, rannte plötzlich int Zimmer auf und ab, lachte plötzlich hell auf und sprach lebhaft mit sich selbst; oft stand er lange Zeit an einem Ort und starrte vor sich hin, auch seine Umgebung starrte er oft lange an. (£r klagte häufig über Schmerzen im Hinterhaupt und trug beim Essen einen Eisbeutel auf dem Kopf. In letzter Zeit war der König beim Essen auffallend unreinlich. Kammerdiener Maier bekundet, daß der König den Eindruck eines kranken Mannes gemacht habe, liebet* 30 Personen hat der König verwundet. Den Stallbediensteten Rothenhahn mißhandelte er so schwer, daß der später eingetretene Tod desselben möglicherweise eine Folge der erlittenen Mißhandlung gewesen sein mag. Kammerdiener Welker sollte, weil er nicht 25 Millionen beschaffen konnte, nach Amerika geführt werden, ebenso Vorreiter Biehler, weil er einen Vogel nicht fangen konnte; Lakai Knauer sollte auf einen Esel in besonderem Eostüm gesetzt und auf der Straße herumgeführt werden. Hesselschwerdt erhielt den Auftrag, eine Bande zu werben, den deutschen Kronprinzen in Mentone gefangen zu nehmen, in einer Höhle bei Wasser und Brod einzusperren, Durst und Hunger leiden zu lassen, aber ja sein Leben zu schonen, damit seine Marter und der Schmerz der Trennung von den ©einigen möglichst lange dauere. Den Kriegsminister v. Maillinger befahl er in's Burgverließ (die Bastille) einzusperren, ebenso andere hohe Würdenträger, selbst königliche Prinzen nicht ausgenommen. Finanzminister v. Riedel sollte aufgegriffen und nach Amerika verbracht werden, Dr. v. Ziegler sollte nach der Behauptung Hessel- schwerdts sogar getöbtet werden. Auf die Vorstellung des Gesammtministeriums vom 5. Mai sollte Hesselschwerdt geeignete Personen für M in ist« ausfindig machen. Der König verlangte genaue Berichte über den Vollzug seiner Befehle und der angeordneten Strafen. Der Berichterstatter verliest den eigenhändigen Brief an Hesselschwerdt wegen Einberufung des Landtags behufs Verschaffung von vielen Millionen für die Baupläne des Königs: „Passe recht auf und besorge es gut. Sprich eingehend mit Ziegler. Sage ihm, daß die jetzigen Minister weg müssen. Sie haben sich bei mir unmöglich gemacht. Er wird es, wenn die Sache besorgt ist, wie ich will. Die Eollegen soll er mir selbst vorschlagen. Schneider gleich fort. Tüchtigen Secretär besorgen. Auf die Kammer Druck ausüben. Wenn sie sich steift, Kammer auflösen, andere her. Das Volk sehr bearbeiten. Schnell. Sage, außer den Rückständen, noch ein paar Millionen dazu. Dringend beschaffen. Sage ihm, daß die Bauten meine Hauptlebensfreude und, daß ihr Stocken mich unmöglich macht, daß ich an Selbsttödtung denke. Die Bauten dürfen nicht mehr stocken, wenn er es fertig bringt, dann wird er mein Leben retten. Geh rasch an die Deckung. Nicht mit Vorschüssen, die sind meiner unwürdig. Dann ist die Civilliste wieder in meinen Händen. Rasch vorwärts. Schlafzimmer von Linderhof, Schlösser von Hohenwart und Falkenstein. Mein Lebensglück hängt davon ab." Hesselschwerdt wurde nach Regensburg geschickt, um bei dem nunmehr verstorbenen Fürsten Maximilian von Thurn und Taxis ein Darlehen von 26 Millionen zu negotiiren; durch Vermittlung des Herzogs Ludwig in Bayern sollte der Kaiser von Oesterreich um ein Darlehen angegangen werden, ein Flügeladjutant wurde nach Stockholm zum König von Schweden und Norwegen gesandt. In Brasilien wurde der Versuch eines Darlehens gemacht, andere Personen wurden nach Konstantinopel zum Sultan, nach Teheran zum Schah geschickt, um Geld aufzutreiben. Sollte dies nicht möglich fein, war Befehl gegeben, Leute zu werben, um in den Banken in Frankfurt, Stuttgart, Berlin und Paris einzubrechen. Vier Mann wurden entsandt, je 20 Millionen herzuschaffen, ohne daß einer von dem andern etwas wissen durfte, sodaß auf einmal 80 Millionen flüssig geworden wären. Charakteristisch ist, daß auf einzelnen Zetteln lediglich die Zahlen angegeben sind. Bei dieser Hast nach Geld kann es nicht befremden, daß man sich auch an den Grafen von Paris wenden wollte, doch berechtige dies in keiner Weise zu einem politischen Hintergedanken. Richtig ist, daß ein Maschinenersinder Armand Faurö aus Argent, dessen wirkliche Existenz übrigens gar einem Briefe vom 7. Januar 1886 durch Rothschild ein Darlehen ruckst l^^bht, mit emmr s vo i erwähnt durchaus nichts von einer ^uf= diesen Umständen kam der Ausschuß orderung oder sonstigen B 1 %reffe vielfach verbreiteten unwahren Besprech- käämä ä mmss werdm. b = dericalen Abgeordneten Dr. Stamminger erwiderte der ifter ö ßul- ffltaSt to ®or®urf, daß die Bestellung bei* ffegenb worden ist. Mit demselben Rechte konnte nach allerAch behauptet werden, es sei unrecht gewesen, Se. Majestät überhaupt an die Regierung gelangen zu lassen, denn.es besteht die einstimmige Anschauung, daß die Krankheit schon vor der Thronbesteigung Boden und in ernerer Reit ihre weitere Entwicklung gehabt habe. Von so manchen «Londerlichkeiten des Königs hatten wir ebenso Kenntniß wie Sie alle. Aber alleb 1 efetfac±)en 11een noch eine andere Deutung zu. Die Neigung, einfam zu bleiben, das Bestr^m, fern zu bleiben von Personen, deren Urtheil man zu fürchten hat, eine übertriebene Schatzung der eigenen Person und Stellung, ein rauhes Benehmen gegenüber Untergebenen, eine üppige Phantasie, die Neigung, phantastischen Gebilden Verwirklichung zu. verschaffen, Freude am Schaffen durch Bauten und im Kunstgewerbe die Neigung, diesen Leiden- - schäften zu frönen, ohne genaue Kenntlich der materiellen Kräfte das sind alles Dinge, welche bei verschiedenen Personen vorkommen, ohne daß deshalb von ihnen eine geistige Erkrankung behauptet und mit Zwang gegen sie vorgegangen werden null. Es ist aber der wesentlichste Theil von dem, was wir jetzt wissen, uns nicht bekannt gewesen. Von den merkwürdigen Briefen an Dr. v. Ziegler und Dr v. Muller hauen wir bis in die letzten Wochen keine Ahnung. Die Herren hatten eben kemen Anlaß, ohne zwingendes Bedürsniß von dem überschwenglichen Inhalt dieser Briefe anderen Kenntniß zu geben. Man konnte nur mit voll erwiesenen Zhatsachen hervortreten und deshalb ist der Vorwurf, daß wir mit einem notorisch geisteskranken König die .Regierung fortgeführt hätten, nicht begründet. So mancher, der sich im gewöhnlichen Leben sonderbar benommen, wird als verrückt bezeichnet und man hat gleichwohl niemals auch nur entfernt daran gedacht, ihn in ärztliche Behandlung zu nehmen. Es mag wohl sein, daß hier und da einmal das Wort gefallen ist, das Verhalten des Königs in Bezug auf Bauten sei ein verrücktes. Aber hier gilt das: daß Niemand dabei an eine wirkliche Geisteskrankheit gedacht hat. ^n dem Augenblicke, wo mir die Psychiatriker bestimmt erklärten, es liege eine solche vor, war ich un höchsten Grade betroffen, und nicht ich allein. Wir hatten natürlich nichts unternehmen können, ohne uns mit verschiedenen hochstehenden Personen darüber zu besprechen, was nunmehr zu geschehen habe. Auch diese waren im, höchsten Grade betroffen. Man erklärte es als eine nicht zu rechtfertigende Maßregel, nut der man nicht zum Ziele komme, wenn man Se. Majestät unter eine Regentschaft stellen wurde. Jetzt, da die Thatsachen vorliegen, ist die ganze Summe von Weisheit in die Herren gefahren, und neuerlich sucht das Volk Schuldige. Nun ja, natürlich sind das die Minister. Se. Majestät ist mit 18 Jahren auf. den Thron gekommen und hat außerordentlich viel Schmeichelei gefunden. Was der eine nicht statthaft fand, das hat der andere ohne Widerspruch vollzogen. So ist Se. Majestät in dem Glauben, daß feine Macht keine Grenze hatte, tiefer und tiefer* gesunken. Die Wünsche in Bezug auf Erfüllung seiner Phantasie, Projeete, welche der Hofsecretär zu erfüllen Anstand nahm, sanden bei einem andern willigen Gehorsam. Das hat dann ein Architekt, ein Gärtner, ein Lakai bestellt und ausgeführt. So waren die Ansprüche stetig gewachsen, die Kosten immer größer und die Ueberschuldung endlich drückend. Da kam erst der Auftrag an den Finanzminister, die Verhältnisse zu regeln und mit welcher Vorsicht er sie 1884 geordnet hat, ist heute Morgen durch die Verlesung der bezüglichen Schreiben eingehend dargelegt worden. Mein sehr verehrter Herr College hat damals geglaubt, es würde von nun an Ordnung herrschen. Er hat das Vertrauen gehabt, daß der König die Dinge erkenne. Redner aber war damals schon der Meinung, daß auch diese Maßregeln nicht zum Ziele führen würden. Nicht weil er glaubte, daß der König nicht mehr zurechnungsfähig sei, sondern weil er sich der Furcht hingab, daß der König auch hierin nur wieder einen neuen Beleg erblicken luiirle, daß man seinen Willen erfüllte müsse und beziehungsweise kenne. Seitdem war kaum ein Jahr verflossen, als unter einem Hofsecretär, der sich unserem Einfluß entzog, eine neue Schuldenlast von 6V2 Millionen vorhanden war. Unsere Vorstellungen zielten darauf ab, daß die Majestät erkenne, daß es auch für Könige Grenzen gibt in materiellen Dingen. Wir dachten, wenn sich Se. Majestät überzeugen würde, daß er kein Geld bekomme, dann werde er vielleicht unter dem Eindrücke großer Hindernisse der NotP wendigkeit sich fügen und die Hand zur allmählichen Ordnung der Cabinetskasse bieten. Noch im November und December hat keiner von uns geglaubt, daß De. Majestät geistig erkrankt sei, bis wir zur Ueberzeugung kamen, daß es nicht nur am guten Willen, sondern auch an der Willensfähigkeit fehle. Die Conferenz mit Dr. v. Gudden am 23. März stellte fest, daß es an einer entsprechenden Ausbildung des Geistes fehle, daß der König seine Stellung überschätze und daß es an der Möglichkeit fehle, den richtigen Willen zu fassen. Redner zweifelt, ob der König unsere Münzen genau kannte. Und als Dr. v. Gudden den König nach seiner Ansicht als originär verrückt erklärte, lag noch nicht das Material von heute vor. Von da ab war aber mein Standpunkt nicht mehr so naiv wie vorher. Von jenem Schritte ab bis zur vollen Ueberzeugung und bis zur Vorbereitung der Gemüther in den maßgebenden Kreisen — das ist ein gewaltiger Schritt. Zuerst hatte Redner einen Kampf mit seinen Collegen zu bestehen, der bis zuletzt andauerte. Daß auch höchste Personen die Ueberzeugung theilen und zu den Schritten sich entschließen mußten, brauche Redner nicht auseinanderzusetzen. Auch seine Collegen sind nicht so leicht zu bewegen gewesen und alle Zweifel sind erst seit Wochen verschwunden. Dazu kam, .daß sich beteiligte Personen bis in die letzte Stunde weigerten, Zeugnis; zu geben, sei es aus egoistischen Motiven — ihrer Stellung halber — ober aus Treue und Anhänglichkeit für den König; sie haben sich eben geweigert. Es war nicht eher die Möglichkeit, zu dem Schritt der Regentschaft heranzutreten, bis alle Möglichkeiten feststanden. Wenn wir die Entlassung nicht nahmen, so hatten wir dafür andere Motive als Blätter nennen die einer besseren Empfindung vielleicht gar nicht fähig sind. Auf das Vertrauen des Königs sich berufen zu können, solche Erklärungen habe Redner anfangs und Mitte der fiebiger Jahre abgegeben. Seitdem habe er keinen Anlaß gehabt, eine solche Erklärung abzugeben. Die Delegation nach Hohenschwangau erfolgte, weil wir dachten Se. Majestät solle die Nachricht von der Regentschaft durch maßgebende Persönlichkeiten erhalten und nicht erst durch den Stall in Kenntniß gesetzt werden. Deßhalb hatte die Delegation ein Handschreiben des Prinzregenten zu überbringen, und daß da der König wiederholt mit Selbstmord gedroht hatte, eine ernstliche Behandlung ui erfolgen hatte, daß man sich der Person Sr. Majestät versichern mußte, bedarf keiner Erörterung. Darüber, schließt Redner, daß es vielleicht Leute gegeben hätte welche mit mehr Glück in diesem schwierigen Amte das Unvermeidliche in die Wirklichkeit übergeführt hätten, erachte er jede Kritik als berechtigt. Aber man hat auch untere Motive beanstandet. Hier gestatten Sie mir die Worte: Wenn Sie wissen wollten was die maßgebenden Ursachen gewesen sind, indem wir die Entlassung nicht nahmen Äen. ES ift S6ni8StrCUe' »"Ehig« 4820 Ein noch' kupferner «.Mw. Wend transportabel, btlu I Oswald Sw3 wgH 1 Hahif^5 Allgemeiner Anzeiger. 4757 Ein orbentl. Junge kann alsbald eintreten bei Chr. Jungblut. Plakat-Fahrplan aller auf Station Gießen ankommenden und abgehenden Züge für den Sommerdienst ?8S6 {fi in der Expedition dieses Blattes, fowie durch die Zeitungsträger zum Preise von 20 Pf. zu haben. CWmc tn <9zan^e, (Sitton, (Sfiocctaca iötfonnzn 5 STctn. A<2^ustn mit£fy.&d3iny- putvaz, 5ez Sie-Gicjo §fäanufa,ctozy — 3£a-nnovzz. ______ Anhaben i.Drog.-,Delicat- u. Colonialwaar.-Geschäften. 4788 Ein Schreinergeselle gesucht t von Ludwig Müller, Schillerstraße 23. I '®abren ber Wr ?Ue®e tn &: ‘ bU bkeh J unb in ^OnNWeiten ÄatMeii liefen ?.Mebcn,5 beneSchüL vergebenen, eine Zu verschaffen 3' bleien Leiden! ;bü5 find alles b/°u ihnen eine "kl den will. Es ulcht bek^nt ae- Mullev hauen ■n ‘einen Anlaß . rJörieje anbeien hervortreten unb u König die Ae- tm gewöhnlichen 1 hat gleichwohl iung zu nehmen. 1 m, das Lerer gilt das: daß dem Augenblicke, or / war ich im 'd) nichts unter- darüber zu bersten Grade be- •L mit der man M stellen würde, -il in die Herren !ich sind das die und hat außer- mb, das hat der auben, daß seine ie in Bezug auf Anstand nahm, i Architekt, ein stetig gewachsen, La kam erst bei welcher Vorsicht glichen Schreiben damals geglaubt, gehabt, daß ber inung, daß auch jlaubte, daß der 'djt hingab, bah öaß man fernen' n ein Jahr oer- tzog, eine neue n zielten daraus at in materiellen raß er kein Geld ernisse der Mß binetskasse bieten laß Se. Majestät l nur am guten it Dr. v. Äudben bes Geistes fehle uchkeil fehle, den c Münzen genau originär verrück । war aber mein b bis zur vollen >gebenden Preisen ampf mit Yen Jonen die lieber \(he Redner nid) gen gewesen unl aus egoistischer iglidjfeit für b» Kchltit, P be; en Wenn wn Blätter nennen eine f«Me.N ,til wir b°ch » 'M wtn, u»» daß Behandlung zr e bedarf keine, m hatte, w dieWirllichK bat auch "* will-» »*"' fl nicht ® PatriotlsmU' bürd» hob«» Ein kl. Wohnhaus ist zu dem Preise von 5000 JL, mit 1000 JL Anzahlung, zu verkaufen durch I. Blitz. 4624 Seit 1876: 22 Ceotr^eech. n. »der 00-kll.l» BwtochLI [N’M.] 4 iAasf. Preis-Ceurant gratis a. freo. Filiale In • 4879 Giessen bei Herrn S- Elsoffer < s 3 1 Oswald Nier’8 (Hnnptpescbäft: BERLIN, Walletr. 25) wohlbekannt <* gesunde, chemisch untersuchte, reine, «ngegypitefranzös. Naturweine 4820 Ein noch fast neuer Kupferner MaschKessel ca. 120 Ltr. haltend, mit eisernem Mantel, transportabel, billig zu verkaufen. Kirchenplatz 14. Destnlecttons- Wittel: Carbolsäure, Carbolwasser, Chlorkalk, Desinfectionspulver, Desinfectionstafeln (vorzüglich für Wohnräume), Schwefel, Salzsäure, Eisenvitriol, Uebermangansaures Kali 2C. 2C-, mit genauer Anleitung zu deren zweckmäßigen Verwendung liefert die Drogerie von 4892 Otto Schaaf, Seltersweg 39. JTiein Wohnhaus Nr. 13 in der Wolkengasse, nebst großem ^Garten auf dem Hamm, letzterer mit der Ernte, bin ich Willens zu verkaufen. 4854________M. Schirmer. Echten Schweizerkäse, Dollsaftig, empfiehlt 3639 C. Roth, am Lindenplatz. PateBt-Gummiwäsolie empfiehlt 2014 Hcho Rübsamen, Mäusburg 16. Die der Lang-Gönser Spar- und Lechkasse gehörige Hofraithe mit Grabgarten, links am Wiesecker Weg Nr. 23, zusammen 2156 lüMtr. haltend, ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei Geometer Henrich, 3312____________Asterweg 8._______ Hochfeinen Zwrlschknhonig empfiehlt 3638 C. Roth, am Lindenplatz. Polstermobel Stühle, Spiegel, Bettvorlagen, Rouleaux, Wachs-Ledertuche .empfiehlt 511 $B< KuHfchrad, Tapezier, Kaplansgasse 27. Grösstes Lager engl. Tüll- tardinenzu auffallend billigen Preisen. Rouleaux- toffe jeglicher Art und Preislagen. 2632 —> Anfertigung jeder Deeoratiousarbeit. —» Täa. Brück, Zchlohgasse und Kanzleiberg 16. V er kaufsstellen Gebr. Adami, Mäusburg 14. I Ford. Drebes, Marktplatz 21. | Auf Burg Gleiberg sind die Weine im Glas zu haben. 8 S 1.30 1.40 1.50 1.50 2 Conditor H. Kinkel, Marktstr. 32. Friedrich Leo, Seltersweg 71. Madeira u. Pajarete JL Sherry u. Montilla . „ Malaga u. Madeira, alten „ Moskatel u. Alicante „ Lacrima-Christi . . „ 2 — 2.— 2.50 2.50 2.50 2548 Priorato, roth, herb JL. Priorato, roth, süss . „ Valdepennas, roth . „ Malaga-Xerez (Sherry) „ Malaga u. Oporto . „ Friedr. Leo, Clir. Oiimll's tot empfiehlt unter Garantie der Reinheit sein Lager von direct importirten Spanischen Sanitäts- und Dessert - Weinen. Gelegenheitskauf. Einen großen Posten reinwollene schwarze und eouleurte Kleiderstoffe, nur neue moderne Farben, gebe zu ganz enorm billigem Preise ab. Herm. Aug Müller, 3838 Leinen-, Bettwaaren- und Wäsche-Geschäft. in MM Mff's terihafe gtoffikfagea (auch vorzüglich für Knaben geeignet) das Dutzend von 50 Pfennige an Ernst Balser, H. Kühn, gebügelt werden, ’ ’’ 1 nur wenige Pfennige oder dass sie in der oder dem Versand-Geschäft Mey kostet, kann eine sind keine Papierkragen , denn sie sind mit wirklichem Webstoffvollständig überzogen, haben also genau das Aussehen von Leinenkragen, sie erfüllen alle Anforderungen an Haltbarkeit, Billigkeit, Eleganz der Form, bequemes Sitzen und Passen. Wenn man bedenkt, dass die lein. Kragen beim Waschen und Plätten oft verunstaltet , zu hart gestärkt oder schlecht G-iessen bei Mey’s Stoffkragen mit umgelegt. Rand sind das Beste, was geliefert werden kann. Die Erfindung ist gesetzlich geschützt. Mey’s Stoffkragen müssen genau der Halsweite, resp. der Weite des Hemdenbündchens entsprechend bestellt werden. — Weniger als I Dtzd. per Fapon wird nicht abgegeb. Für Knaben giebt es nichts Besseres. Jeder Kragen, der Wäsche eingehen, und Ellllch , P1 a g W i t Z - ganze Woche ge- sollte man den Leipzig, welches auf Verlangentra8en,werd™- , , W - denillustrirten „Special-Catalog über stoffkragend" Du"", mit Meg 8 Ätosskragen Stoffwäsche“ gratis und franco ver- von 45 Pfennige an. schon der geringen sendet. 1617 Mey’s Männer- Ausgabe wegen ____________ Stoffkragen d. Dutz1. machen. von 50 Pfennige an. Ziehung schon nächste Woche Gine Verschiebung derselben findet keinesfalls statt. Z15000Sewiniie”6150000OlCaOi Zweiter Hauptgewinn 40000 M. W. Vierter Hauptgewinn 20000 M. W. Der Worstand der Ständigen Aussielfnng, Weimar. Loose sind auch zu haben bei: Dritter ! Hauptgewinn | 30000 M.W. fe=äj=I=gS darunter Hauptgewinne im Werthe von 60000511., 4000051c., 30000010,20000511. 3x10000977., 4x500097c., 7x5000 97c. am 6. un9 7. chUa- c*. cL O____ ' GXX7 f //St. 10 9X1., 9)oUIooh für Jl J ICtV. r // Lk. 50 9TL-, vmctM Julius Wallach, C. Fr. Conrad, Friseur, Emil Orbig, Louis Scharmann jun., Carl Lehrmund, Neuenweg 36, Ernst Euler.3777 ■■ Trockene WWW Elchen - Fussboden - Dielen in allen Abmessungen bis 8 Meter lang liefert: F. A. SCHLIEKER, Holzhandlung, Dampfsäge- u. Hobelwerk, DÜLMEN, Westfalen. Jalousien neuester Constructwn, empfiehlt zu Fabrikpreisen 4810 Ernst Blödner. Prim« Portland-Lement, Chr. Lothary Wwe. & Comp., Weisenau, b. Mainz. Lager in Gießen bei J. Happel, 4707 4 9. Neustadt 49. Ingredienzien aller Art, als: Seefalz, Nauheimer-Salz, Kreuznacher Mutterlauge, Fiehteunadel-Extract, Eichenrinde, fein geschnitten, Calmus, „ „ Mandelkleie, Senfpulver, Schwefelleber, Tannin, Alaun re. re., offerirt das Drogengeschsft von Otto Schaaf, 4580 Seltersweg 39. Mein in der Wetzsteingasse belogenes Wohnhaus mit Hofraum und gutem Brunnen ist unter günstigen Bedingungen preis- werth zu verkaufen. 3242 E. Möser. Hosen» Blouson, Zur gefl. Beachtung für Arbeiter. Blaue Bloufen u. Hosen, eisenfeste, englisch Leder, Casstnet, Buckskin- Hosen, Westen u. Säckchen, Hemden in farbig und weiß, Schuhe re. in besten Qualitäten und zu billigsten Preisen. Auch halte mein Lager in getragenen Kleidern ferner empfohlen. Louis Rothenberger, 3162 Neuenweg 22. Hemden« Joppen* Billige Seifenpreise. Prima weiße Kernseife ä Pfund 27 H 10 Pfund für JL 2.50. sowie: Gelbe Harzkernseife marmorirte Seife weiße- und Glycerin-Schmierseife — Bleich-Soda — Calcinirte und crystall. Soda Englisches Waschcrystall Reverdy's Lotio-Wäsche-Salz Fettlaugenmehl Dr. A. Gruke's Seifenmehl Prima Reis- und Weizen-Stärke Reverdy's Oryzae Sonnen-Glanz- Stärke Stärke-Glanz Feinstes Stangen- und Kugelblau Azur-Blau Borax, weißes Wachs empfiehlt zu äußerst billigen Preisen. 3405 Fr. Seibel. ► - 1 . / Amci'liauf meines llkiiiiTiiliii)iT6 wegen Umzug. PÄ. Etlinger UMM Crosses 4866 wozu ergebenst Der Vorstand. Programm an der Kaffe. X vl Möbeltransport £ |von J. Kessler, Canzleiberg 9. R X R 2485 riemen in jeder Stärke bei 4806 Frein® Senner, Sattler NB. Bei empfohlen. Karten sind im Vorverkauf ä Person 20 Pfg. und Familienkarten für 6 Personen ä Mk. 1 bei den Herren: Friseur Conrad, Mäusburg, Daniel Heil, Lindenplatz, Friseur Gust. Gerhard, Lindenplatz, Friseur Stier, Schulstraße, zu haben Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbst- (Onanie) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Werk: Dr.Retau’s Selhst- bewahruMff. 80. Stuft. Mit 27 Abbild. Pfeis 3 . Lese es Jeder, der an den schrecklichen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten Ehrlich Tausende vom sichern Tode. Zu beziehen durch das Verlags-Magazin in Leipzig, Neumarkt 34, sowie durch jede Buchhandlung. 3601 NB. Bei unlMstiger Witterung findet das Sommerfest 8 Tage später statt.4765 Umzüge werden besorgt mit und obm» Umladung und unter Garantie bei billigster Berechnung. 4'26 obiger Festlichkeit halte mich als Festwirth bestens Wirth Geißler. SÄ Bezugnehmend aus obige Annonce empfehle ich mich dem verehrten Publikum zur Entgegennahme von Lebens-, Renten- und Aussteuer-Ver- ficherungs-Anträgen und erkläre mich zu jeder weiteren Auskunft, sowie Gratis-Abgabe von Prospecten gern bereit. Gießen, den 30. Juni 1886. 4898 Heinrich Krieb II., Hauptagent. Redactton A. Scheyda. — Druck und Verlag der Bcühl'schen Druckerei (Fr. E hr. Pietsch) in Oiefeen. Wir bringen hierdurch zur Kenntniß, daß wir dem Herrn .Heinrich Krieb II in Gießen die Hauptagentur für den dortigen Platz übertragen haben. Frankfurt, den 30. Juni 1886. Die General-Agentur der Magdeburger Lebens-Uerjlcherung. I. Federlein. Berlin- Berlin- 3. ' .gtaolä«*18'® i-ii-lb« l-»>- not, n«i Elim Sranntweinä in« ' iim wie mit ® btrMtemiSt jat. $on d-m «I brttomim M 1« •jeS Sntmntlä em 15. Zull 1819 ->!« ' ^okosmalenfabrili ■ zDurbt leine Aülge aanzung der Beroi ' tar- und Marine»' tammern erledigle Vorlage, beireffend . und Verkehr iuiö i den Entwurf einer zur Herstellung dc- zweier Schiedsgen, in einer der näD Sleuerwesen wurdi und Durcbfuhroerk Baden, Bericht trf von der badischen bei Bundesraths i schusp aus RrP Ausstellung in aus die adlehnend Wlanien Ausstel! zur Unterstützung lich wurde über < gaten, wegen Bei Geestemünde und -betreffend Rückoerg von Zoll-Lcgitimat von der Ausstellui Degen Nederbeiei gericht in LriM rinrs Beamten । tvorsen. Berlm, 'N jtutt Milli Niere 6uube; «ui di« B-Hch ■«uf tienMben m Miene Abgeord aus bet auf bei Potsda Eder ginn' Malt für Ep Präsident v. Aä Theil. Die W , Ems, : Mg'Sänverin ., Münch W Privat in Pr M den Dou etn ’Wtnen wan Nb 8 lldr, K «tätted0 *<} Ledertreibriemen aus bestem lohgarem Kernleder, doppelt ausgestreckt, genäht, gekittet und auf Wunsch genietet, stets in allen Dimensionen aus Lager. Näh- und Binde- ausgeführt vom Giessener Zitherclub (Wohlthätigkeitsverein) mit Begleitung von Streichmusik. Zwischen der ersten und zweiten Abtheilung: Zussteigm eines £u|t6affons. Nach dem Concerte: grosses brillantes Feuerwerk und Illumination des ganzen Gartens (italienische Nacht). Programm des Feuerwerks: 20 Raketen, 6 Pot ä feu, 10 Umläufer, Sonnen, Fontainen, Fächer, Römische Lichter. Zum Schluß große bengalische Beleuchtung des Gartens. Entree an der Kasse ä Person 30 Pfg. Jin Vernickeln, „ Verkupfern ,, Versilbern, „ Vergolden empfiehlt sich '«M-T 4859] Tüchtige Maschinen-Schloster gesucht in der Maschinenfabrik von A. Menges« 486'2 Eine ältere Person sucht Näh» arbeit, auch eine Laufstelle, Näheres in der Exped. d. Bl- zu Staufenberg, einladet Da« Comite. Eintritt frei. Sonntag den 11. Juli feiert der Lahn Lumda Sängerbund sein 111, Bundes fest | Geschäfts-Eröffnung. L Einem geehrten Publikum Gießen's und Umgegend mache ich M hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich mich Neustadt 8 w (in dem fiüher Pb K. Schwidt'schen Geschäft) als C Uhrmacher w etablirt habe und halte bei Bedarf mein reichhaltiges Lager in w goldenen und silbernen Herren- und Dawenuhren, Ä Negulateuren, Schwarzwalderuhren und Weckern, X sowie Nhrketten und Brelogues angelegentlichst empfohlen. W Ich werde stets bestrebt sein, durch streng solide und W billige Bedienung mir das Wohlwollen meiner geehrten w Abnehmer zu erwerben und zeichne Hochachtungsvoll W 4526 Wilhelm Schön. 48S4 Eiu echter Raste-Hühnerhund (Irish Setter), zur Zucht geeignet, ein Kanarienharzvogel, ein Paar feine gezogene Pistolen und 2 Revolver, einer zu 6 .Kugeln h 12 Millimeter, einer zu 12 Kugeln ä 9 Millimeter, sind billig zu verkaufen. Lndwigsplntz 14, 1 Stiege hoch. 4802 Eine der bedeutendste« Brauereien Dortmunds sucht für Gießen und Umgegend einen tüchtigen und soliden Vertreter. Franco Offerten unter ,,U“ an Haasenstein & Vogler, Köln. «Gesangverein „Hermanus“, Gleiberg | Af feiert Sonntag den 4. und Montag den 3. Juli sein j Stiftungsfest auf der Burg Gleiberg. | Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein , Z 4769 Das Comite. « Die Mitglieder des Geselligkeits-Vereins Burg Gleiberg haben $ freien Zutritt und werden gebeten, ihre Mitgliedskarten an der Kaffe M vorzuzeigen. K M " Bezugnehmend auf vorstehende Anzeige, halte ich mich als Fest- wirth dem geehrten Publikum bestens empfohlen. Für gute Ä Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. g Der Durgwirth Niebergall. || 4829 Eine Stube mit Cabinet zu ver- - miethen.__Weserstraße 13. 4852 In dem Hause des Herrn Finanzrath Dr Muhl (Alicenstraße) ist der untere Stock auf den 1. October zu ver- miethen. Nähere Auskunft bei Agenten j Klees, Ludwigsstrafee 5.__ 485s Auf der Schönen Aussicht ist per 15. Juli oder später ein hübsches Logis zu vermiethen. Näheres im Darm- städter Hans bei L. Textor.__ 4863) Logis im zweiten Stock, mit Gartenantheil, zu vermiethen. _____________Schottstraße 17, Gartseld. • 4844 Eine schöne Mansardenwohnung j nebst Zubehör per 1- October an ruhige ’ Leute zu vermiethen. i Näheres in der Exped. d. Bl.__ 4777] Eckladen mit Logis, Seltersweg 71 (Ellinger) pr. Ende September d. Js. zu vermiethen A. Heller« 4894 ^WienerHof (L. Hermann). Sonntag den 4. Juli, Abends 7 Uhr Carl Heyer, Mechanikus, Reuen Bäue 2. O-^öirwr Vormundschaftsgelder auf erste Hypothek auszuleihen. Näheres in der Exp. d. Bl. Vermischte Anzeigen. 4881 Ein Bürschchen für leichte Arbeit sofort gesucht von ___Emil Noll, Löwengasse 23. Ütririlrfh ! Jungfrau m. groß- Ber- ISllJ ♦ mögen mochte heirath. Off u 8. W. 61 Berlin, „General-Anzeiger“. Anonyme u. spaßh. Antr. verbeten- 4882 GiNguartirung wird angenommen im 4857 Darmstädter Haus.