n. f ME b -SC $0.116, ■ Srau^t. 0 Pf. ®F e 28 Pfg. atand. n 3u«gtN sucht klotz, Echmirdk- Ifl sü§ uvralh, User. «tt r iftbe 2M5 che. w xbitt u- uO. -chm mit guten eher später sucht t, Astemcg-10^ 3 4 Zimmern n gesucht. b. LtabMeben. ÖÖCOßöß ^^auernbub' Q >rburtstagc die U n! ä oernvutve. g vjoöosoa HN 1 Gühlholtz April I««« 4V> Hr. ür Kinder- ilMD «icht-hrt/ ckt «kety. . O- •stellunQ- . Olsikvon Villoacr- •hübe- •ft" ‘Ä? ;S5S MV. TO ZweLtss Blatt Sonntag den 4. April 1986 Amtlicher Pheil. Grs'.heiM -LHl'LO irii Mrrmrh^e d-S GchurHvutz« 7. 141 fcaaaaätfaaäafeaäia^^ '.r..■■■■«.— iiMäa Betreffend: Den Gebrauch des Doppeljochs bei Zugthieren. Gießen, am 1.'April 1886. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir beauftragen Sie, nachstehende Polizei-Verordnung in Ihren Gemeinden mit dem Anfügen ortsüblich zu publiciren, daß dieselbe erst ant; 1. April 1887 in Kraft treten soll, damit die Betheiligten in den Stand gesetzt werden, inzwischen ihre Vorbereitungen zu treffen. Dr, Boekmann. Pottzeiverordnung, reu Gebrauch des Doppeljochs bei Zugthieren im Kreise Gießen betr. Auf Grund der Art. 78 der Kreisordnung wird unter Bezugnahme auf $ 360 pos. 13 des Reichsstrafgesetzbuchs mit Zustimmung des Kreisans- schusses und mit Genehmigung de» Gr. MinisteriuMdeS Innern und der Justiz vom 7. October 1885 zu Nr. M. I. 15132 für den Umfang des Kreises. Gießen nachstehende Polizeiverordnung erlassen: S 1- Der Gebrauch des Doppeljochs bei Zugthieren ist im Kreise Gießen verboten. S 2. Zuwiderhandlungen »erden nach § 360 pos. 13 der Reichsstrafgesetzbuchs mit Geldstrafe bis zu 1-50 Mark oder mit Haft bestraft. 8 3. Gegenwärtige Polizeiverordnung tritt am 1. April 1887 in Kraft. Gießen, am 27. October 1885. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. _________________________________________Dr. Boekmann.____ ~ Bekanntmachung. Der Stadtvorstand zu Alsfeld beabsichtigt gelegentlich der im Laufe dieses Jahres zu Alsfeld stattsindenden Preisverthellung des landwirthschaft- Men Vereins für die Provinz Oberhessen eine Berloosung von Vieh und landwirthschaftlicherr Gegenständen zu veranstalten. Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Srlaubniß Jur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 10 000 Loose ä 1 4 ausgegeben werden dürfen und mindestens 60'% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. Gießen, den 1. April 1886. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. Wochen - Uebersicht. Gieße«, 3. April. Fast unmittelbar hintereinander sind im deutschen Reichstage die Entscheidungen über die beiden wichtigen Vorlagen gefallen, welche man gewöhnlich als die Brennpunkte seiner ganzen gegenwärtigen Session bezeichnen hört: lieber den Branntwein-Monopol-Entwurf und über das Socia- listengesetz. Rur ist das Schicksal der beiden Vorlagen ein verschiedenes, denn während der Reichstag das Branntwein-Monopol am vorigen Samstag mit ganz überwiegender Mehrheit abgelehnt hat, genehmigte er am Mittwoch die Regierungs-Vorlage über die Verlängerung des Socialistengeietzes in unveränderter Fassung und namentlich unter Annahme des Hertling'schen Amendements, welches die Verlängerung des Gesetzes aus zwei, anstatt aus fünf Jahre ausspricht, mit einer Mehrheit von 27 Stimmen. Allerdings hat noch die dritte Lesung stattzufinden, aber dieselbe ist nach den positiven Ergebnissen der zweiten • Berathung von keiner Bedeutung mehr und kann höchstens noch einen formellen Charakter tragen. Wie die Ablehnung des Monopol-Entwurfes durch Den Reichstag nirgends mehr Ueberraschung hervorrief, so darf auch die Annahme des Socialistengesetzes nicht überraschen, denn so unsicher und schwankend auch im Anfänge die Aussichten desselben waren, um so bestimmter stellte sich in den letzten Tagen heraus, daß das Gesetz mit Hülfe eines Theiles der Centtums- partei in der Regierungs-Fassung und nur beschränkt in der Zeitdauer würde zu Stande kommen und so geschah es denn auch. Vor der definitiven Schlußabstimmung spielten sich am Mittwoch allerdings noch merkwürdige AbstimmungS- Scenen ab. Zunächst wurden die vom Abg. Windthorst wieder eingebrachten Abänderungs-Anträge im Einzelnen und dann im Ganzen gegen die Stimmen der Conservativen und Nationalliberalen angenommen; alsdann lehnte aber das Haus die so amendirte Regierungs-Vorlage und hieraus auch die ursprüngliche Regierungs-Vorlage ab, um endlich nach dieser seltsamen Komödie den Regierungs-Entwurf mit dem Amendement Hertling anzunehmen. Die Mehrheit wurde aus den Conservativen und Freiconservativen, den Nationalliberalen und einem Theile des Centrums gebildet; die deutschfreisinnige Partei stimmte diesmal geschlossen gegen die Vorlage. — Die zweitägigen Verhandlungen trugen einen theilweise recht stürmischen Charakter, da namentlich die socialdemokratischen Redner ihren Anschauungen öfters in einer Weise Ausdruck verliehen, die N den Herren von Seiten des Präsidenten eine ganze Reihe von Ordnungsrufen zuzog. Am zweiten Tage griff auch Fürst Bismarck in die Verhandlungen ein, welcher sich in seinen Ausführungen zu Gunsten der Vorlage fast ausschließlich gegen den Abg. Bebel wandte, was zu einer lebhaften P-lemik zwischen dem Kanzler und dem Chef der deutschen Socialdemokraten führte. Den eigentlichen Brennpunkt der inneren preuß. Politik - bildet jetzt fortgesetzt die kirchenpolitische Lage. Dieselbe ist wiederum in ein kritisches Stadium getreten, nachdem Die kirchenpolitische Commission des preußischen Herrenhauses am Dienstag Abend die vom Bischof Kopp zur Kirchen- Vorlage gestellten neuen Amendements mit 12 gegen 5 Stimmen abgelehnt und da hierbei Bischof Kopp erklärt hat, er sei nicht in der Lage, die Bereitwilligkeit des Papstes zur Erfüllung der Anzeigepflicht zu erklären. Diese Weigerung des Vatikans, seinerseits ebenfalls Zugeständnisse zu machen, vermindert die Aussichten der kirchenpolitischen Vorlage natürlich ganz bedeutend und man kann daher jetzt schon, ohne gerade Pessimist zu sein, die Anschauung aussprechen, daß das Friedenswerk zur Herbeiführung einer definitiven Verständigung zwischen Preußen und der Kurie leider als gescheitert zu betrachten ist. Im preußischen Abgeordnetenhause hat am Donnerstage die zweite Berathung der aus der Commission zurückgekommenen Colonisations- Vorlage begonnen und wird jene wohl eine neue Auflage der Polendebatten gebracht haben. Den zur Begutachtung des Colonisations-Entwurfes am Montag unter dem Vorsitze des Kronprinzen zusammengetretenen Abtheilungen des preußischen Staatsrathes dürsten die betr. Beschlüsse des Abgeordnetenhauses unverzüglich unterbreitet werden. Bei der im Wahlkreise Flensburg-Apenrade stattgesundenen Nachwahl zum Reichstage ist der nationalliberale Candidat Gottburgsen, dessen erste Wahl vom Reichstage cassirt worden war, mit einer Mehrheit von circa 900 Stimmen wiedergewählt worden. Auf dem Gebiete der auswärtigen Politik wiegen die Stimmungsberichte vom Schauplatze des belgischen Arbeiteraufruhrs noch immer vor. Indessen ist zu constatiren, daß dieselben jetzt theilweise etwas beruhigender lauten. So ist in Antoing, im Bezirke von Tournay, ein Vergleich zwischen Arbeitgebern und Arbeitern zu Stande gekommen und somit der dortige Strike beendigt und in Charleroi selbst, dem Centralpunkte der Bewegung, wurde die Arbeit fast überall wieder ausgenommen und die Vürgergarde in Folge dessen beurlaubt. Von anderen Orten lauten dafür die Nachrichten desto bedenklicher; in den uni Tournay liegenden Fabriken ist die Arbeit gänzlich eingestellt worden und begehen die Sinkenden zahlreiche Ausschreitungen, während sich die Strikebewegung in dieser Gegend bisher noch in gemäßigten Grenzen bewegte. In der Umgebung von Charleroi ziehen, bettelnde und plündernde Banden noch immer umher und in den Merinofabriken von Dinant stellten die Arbeiter ebenfalls die Arbeit ein. Am Dienstag wurden in Charleroi zahlreiche Verhaftungen vorgenommen und gleichzeitig ließ die Behörde den daselbst eingetroffenen Redacteur des Pariser radicalen „Cri du Peuple" (Volksstimme) verhaften und schleunigst wieder über die Grenze schaffen- Was die Mittheilnngen anbelangt, welche der Ministerpräsident in der Dienstagssitzung der belgischen Deputirtenkammer über die Arbeiterunruhen und deren Ursachen gemacht hat, so fügen dieselben dem Gesammtbilde der Situation keinerlei besonders neue und charakteristische Züge Hinzu. Sociale Reformen zur Besserung des Looses der Arbeiter sind hierher von dem Minister nicht m Aussicht gestellt worden, sondern nur größere Eisenbahnbauten, wodurch jedoch kaum mehr als eine vorübergehende Befferung im Verdienste der Arbeiter erzielt werden dürste. In Frankreich verfolgt man die Vorgänge in dem benach- bartcn Belgien mit größtem Interesse. Seitens der Regierung sind alle Vor- kehrungen getroffen, um ein etwaiges Herüberzüngeln der belgischen Bewegung auf französisches Gebiet zu verhindern. Die Sache ist in der That nicht unbedenklich für die Pariser Regierung, denn nicht nur ist die Arbeitseinstellung in Decazeville eine vollständige geworden, sondern es ist auch die Ausdehnung des Strikes auf CranzaS und das Kohlenbecken im Departement Gard sehr wahrscheinlich. Bereits nähern sich Banden belgischer Sinkenden der französischen Grenze und sind deshalb von den französischen Grenzdehörden Truppen zur Sicherung der Zoll-Linien requirirt worden. Die Budget-Commission der Devutirtenkammer faßte hinsichtlich des Ameiheprojecies der Regierung den Beschluß, daß von der auf 900 Mill, herabzuminderridm Summe 425 Mill, durch öffentliche Subscription ausgegeben, die übrigen 475 Mill, zur Coufolidirung eines Theues der schwebenden Schuld verwendet werden sollen. Heber die angeblich in der englisch-russischen Grenz- Commission in Afghanistan aufgetauchten Schwierigkeiten kann man gar nichts Zuverlässiges erfahren. Ja, die „Daily News" wissen jetzt sogar zu melden, daß alle Nachrichten über Zerwürfnisse zwischen den Comnnssaren Englands und Rußlands di^chaus unbegründet feien und daß die Arbeiten der Grenz-Commission ihren erfolgreichen Fcktgang nähmen. Von den verschiedenen noch schwebenden Detailfragen des orientalischen Problems hat nunmehr die serbische Ministerkrisis zuerst ihre Lösung gefunden. Von König Milan ist die Demission des CabinetS Gara- schanin angenommen worden. Die Bildung eines liberalen Ministeriums steht in Aussicht, da der frühere radikale Ministerpräsident Ristics vom König mit der Neubildung des CabinetS beauftragt worden ist. In der südamerikanischen Republik Uruguay ist ein Aufstand ausgebrochen. Zwischen den Regierungs-Truppen und den Insurgenten fand ein blutiges Treffen statt, in welchem die ersteren geschlagen wuroen. Die Insurgenten verfügen über bedeutende HülfSmittel, sie erhalten besonders von Argentinien her Verstärkungen und sind daher die Beziehungen zwischen Argentinien und Uruguay sehr gespannt. BerMtschtk's. Ludwigshafen a. Nh. Der „Franks. Ztg." wird von hier geschrieben: „Die Bückeburger scheinen dem Satz: „Wer rasch giebt, giebt doppelt", nicht zu huldigen, wie aus folgendem Vorkommniß zu entnehmen ist. Als die verheerenden Nheinüberschwemmungen vor länger als zwei Jahren die Mildthäligkeit ganz Deutschlands wachriesen, wurden auch in Bückeburg 2000 JL. gesammelt, welche Summe bereits in der vergangenen Woche unter der Adresse des Hilfscornitäs hier eintras. Da sich dieses Comile längst aufgelöst hat, wurde die L-endung als unbestellbar zurückgesandt und es wird das Bückeburger ComitL, welches das Geld, wie es angibt, aus Berschen liegen gelassen Hal, darüber zu befinden haben, was nunmehr mit den milden Gaben zu ge- schehen hat. Man könnte vielleicht dem prompten Expedienten eine Pränye aus oiesem Betrag zuwenden." st — sVerwegene Räubers Alls Palermo empfangen Londoner Blatter Berichte über einen verwegenen Streich sicilianischcr Räuber, dessen Scene die Villa Castello de Maniaee in Bronte, Eigenthum des Viscount Bridport oder Herzogs von Bronte, eines britischen Neichspairs und Nachkommen des berühmten Admirals Nelson, war. Die Billa ist von großem historischem Interesse, da sie Nelson von dem König von Neapel geschenkt worben war. Eine Räuberbande griff die Villa an mit der augenscheinlichen Absicht, Victor Hood, den Sohn Lord Bridport's, zu entführen, um alsdann ein Hobes Lösegeld zu erpressen. Die Briganten wurden indeß von den Wächtern und Domestiken der Besitzung mit einer heftigen Füsilade empfangen, die ebenso lebhaft erwidert wurde. Alle Versuche der Räuber, in das Haus zu gelangen, wurden vereitelt, Viele der ihrigen wurden verwimdet und schließlich wurden sie zurückgeschlagen, während vier Räuber, die außer Stande waren, zu entkommen, von den Vertheidigern des Schlosses zu Gefangenen gemacht wurden. Die Ausschreitung erregte großes Aufsehen. Lor fünf Jahren war Lord Bridport's Besitzung einem ähnlichell Attentat ausgesetzt, aber auch damals wurde die Räuberbande zurückgeschlagen und einer der Räuber erschossen. — fGas-Explosion in Hamburgs Durch eine weithin vernehmbare heftige Detonation wurden am 29. März, Morgens kurz vor 6 Uhr die Bewohner der Kielerstraße und Umgegend erschreckt. Es zeigte sich, daß in dem einstöckigen Hause Kielerstraße 108, welches von dem Hausmakler Herrn I. H. F. Stäbe nebst seiner Schwester und 2 Dienstmädchen bewohnt wird, eine Gas-Explosion stattgesunden hat, welche in dem betreffenden Hause arge Verwüstungen angerichtet hat und wobei, dem „Hamb. Corr." nach, auch die Köchin Therese Strahlendorsf ihren Tod fand und das Klein- mädchcn Alwine so schwere Verletzungen erlitten hat, daß an ihrem Aufkommen ge-> zweifelt wird. Wodurch die Explosion herbeigeführt worden ist, konnte bisher nicht ermittelt werden. Ein Feuer konnte, nicht auskommen, da durch die Explosion das Gewölbe einstürzte und den Keller mit Schutt anfüllte. Das noch lebend fortgebrochte Mädchen war auf die Straße geschleudert worden, während die Köchin ^anscheinend an Erstickung gestorben ist. Man fand sie mit einem Bein aus dem Schutte hervorragend und den Mund voll Sand und Schutt, unter der Haustreppe liegend. Die Treppe zu dem oberen Stockwerk war fortgerissen und konnte Herr ^übe nebst seiner Schwester erst durch die sofort anrückende Feuerwehr vermittelst enter Leiter nach dem Garten hinaus aus dem oberen Stockwerk gerettet werden. Beide haben glücklicherweise keinerlei Verletzungen erlitten. Die Mauern werden abgestützt, da ein Einsturz zu befürchten. Literarisches. Jllustrirteö Gartenbuch, ein Rathgeber bei der Anlage und Pflege von Haus- und Famtliengärten, von O. Hüttig, ist der Titel eines sehr elegant aus- gestatteten, mit nahezu 200 vorzüglichen Holzschnitten ausgestatteten Buches, welches soeben im Verlage von Jul. 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Ein so praktisches und im Verhältnis; zu dem billigen Preis (elegant gebunden JL so reichhaltiges und schön ausgestattetcs Handbuch dürste dem Gartenliebhader bis jetzt noch nicht geboten worden sein. __ - , " r sfsnttchrichren/ Bremen, 31. März. (Per transatlantischen Telegraph^ Der Postdampfer America, Capt. G. Meyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. Mär; von Bremen abgegangen war, ist am 28. März wohlbehalten in Baltimore angekommen. Allgemeiner Anzeiger. t I Entöltes Maisproduct. Mit Milch gekocht, erhöht es deren Verdaulichkeit. Vorzüglich für Kinder und Kranke. Zu Sandtorten, fein. Speisen (ohne Gelatine) und zur Suppenverdickung ausgezeichnet. Zu haben ä 60 und 30 H per Vt Psd- engl. bei Ferd. Drebes, Friedr Leo, Carl Schwaab. 253 | sS- -für (Conftrmanöen 3g H empfehle eine große Auswahl 2229 | Buckskin-Anzüge und schwarze Cachemirs g zu auffallend billigen Preisen. J. Schmücker vormals H. M. JHyhardf. 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Dienstag den 6, April, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Oppenröder Gemeindewald, in den Distrikten Leimegrube und Gründ- d);n, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: I. Bau-, Werk- und Nutzholz. 3 Eichenstämme, von 28 bis 39 Ctm. Durchm. und JO bis 12 Meter Länge, von 2,95 Festm-, 19 Eichenstämme, von 6—11 Mtr. Länge, 149 Fichtenstämme, von 6—16 Mtr. Länge, 244 Fichten-Derbstangen, von 7 bis 13 Mtr. Länge, 640 Fichten- und Neisstangen. II. Brennholz. 22 Rmtr. Buchenscheitholz, 22 „ Buchenknüppel, 26 „ Buchenstöcke, 1650 Buchen-Wellen, 46 Nmtr. Nadelknüppel, 25 „ Nadelstöcke, 1325 Nadel-Wellen. Die Zusammenkunft ist Vormittags 8 Uhr im Ott. Sodann kommen noch 50 Aepfel- uno Virnstäinmchen z8r Versteigerung bei der Schute. Oppenrod, den 1. April 1886. Großh. Bürgermeisterei Oppenrod. Petri- 2437 Geschäfts- und Wohnhäuser in schönster Lage stehen zu verkaufen. Näheres bei 1204 K. Klees, Ludwigstr. 5. Breimhoi;- Derfleigeruttg. Dienstag, den 6. April, von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Distrikt Burgwald, oberhalb der Tiefenbach, direkt an der Staatsstraße von Lollar nach Sichertshausen 150 Rm Buchen-Scheitholz, . 250 „ „ -Knüppel, 200 „ Eichen Scheitholz, darunter 12 Nm für Küfer 2C. 300 „ Eichen-Knüppel, 3500 „ Buchen- und Eichen- Reifer, 700 „ Buchen und Eichen- Stöcke versteigert werden. Staufenberg, am 28. März 1886. Im Auftrag: Vogel, Bürgermeister. 2300 Versteigerung. Dienstag den 6. April d. J„ Nachmittags 2 Uhr anfangend, sollen auf dem Gemeindehause zu Wetterseld die zum Concurs über den Nachlaß des Müllers Karl R eichert zur Sträuchesmühle, sowie. über das Vermögen der Wittwe desselben gehörigen Immobilien, als: 662 Meter Hosrailhe und Mühle, die Sträuchesmühle (Mahl- mühle), und 17993 Meter Gatten-, Acker- und Wiesenland, wovon ca. 6050 Meter um die Mühle belegen sind, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich versteigert werden. Die sämmtlichen Gebäude befinden üch in sehr gutem baulichen Zustand und die Mühle hat das ganze Jahr Wasser. Laubach, am 31. März 1886. Der Concursverwalter. 2410 Göbel. 2441] Früh-Rosen - und Schnee- floiken-Kartoffeln zu verkaufen. GambrinrrS, Wetzsteingasse. Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezüge von Zinsen aus der Schottischen Stiftung haben bis zum 10. April bei Herrn Armenkasserechner La über zu erfolgen. Gießen, am 31. März 1886. 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