mbe möb- I ilage 29. iabinet an ti, möblirt iterhaus. jimmtr mit m billig zn lasse 11 H. liiWiuct r.rüach.' c ju ver- ytui. üt Wi?t Mr. 1O1. Drittes »latt Sonntag den 2. Mai LG88 Weßener Anzeiger Amts- Md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. r. scheint t.^ich mit m-^-j7hrlK Amtlicher Iheil. । Bekanntmachung. Im Kreise Gießen sind in der Zeit vom 1. Februar 1885 bis dahin 1886 in den einzelnen Gemeinden die nachstehend verzeichneten Beträge für die Landeswaisenkasse eingegangen. Dian bringt dieß mit herzlichem Danke für die Geber zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, am 30. April 1886. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. r i?oi U- 12 7 vermieten, [immer, M mietjen, jtTaBeJL inet zu ver- aktvlatz 2-^ Darmstadt, 29. April. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 9) enthält: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That: Se. König!. Hoheit der Großherzog haben denk Müllerburschen Martin Mohr in Nieder-Ohmen in Anerkennung der von demselben am 17. Febr. l. Js. mit Muth und Entschlossenheit und unter eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des 13jährigen Karl Tröller, Sohnes des Weigand Tröller II. in Rieder- Ohmen, vom Tode des Ertrinkens die Rettungs-Medaille zu verleihen und eine Geldprämie bewilligen geruht. 2. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. 3. Ueberficht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1886 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gememden des Kreises Bensheim. 4. Ueberficht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Etatsjahr 1886/87 zur Erhebung genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Büdingen. 5. Ordensverleihungen. - 6. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. . 7. Concurrenzeröffnungen: Erledigt ist: Die zweite Lehrerstelle an der kath. Schule zu Gernsheim mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemeffenden Gehalt von 1000 bis 1600 mit dec Stelle ist ein Theil des Organisten-, bezw. Kir- chendienstes verbunden. Dem Großh. Kreisrathe zu Groß-Gerau, dem kath. Pfarrer und dem Ortsvorstande zu Gernsheim steht das Präsentationsrecht zu derselber.--.zu. Die Erfolglosigkeit der Streiks. Wenn die Sonne höher zu steigen beginnt und der Frühling seinen Einzug hält, wenn die Natur wieder aufwacht von ihrem Winterschlafe, dann belebt sich auch Handel und Wandel wieder mit) alle Gewerbe, mit Ausnahme solcher, die für irgend ■ welchen Winterbedarf speciell arbeiten, nehmen einen flotteren Geschäftsgang an. Aber kaum sind wir in solche Zeiten eingetreten, kaum wird der arbeitenden Klasse durch - allseitig erwachende Kauflust erneuter Verdienst geboten, tritt auch in fast allen Er- :f werbszweigen eine Unzufriedenheit über die Höhe der Löhne ein, die sich seit einer • Reihe von Jahren fortgesetzt wiederholt, die zu einer chronischen Krankheit geworden ist. Die Folgen davon sind Arbeitseinstellungen — Streiks. Auch dieses Jahr melden unsere Zeitungen wieder aus allen Gegenden solche Arbeitseinstellungen bez. Drohungen der Arbeiter mit solchen. Es ist eigentlich merkwürdig zu nennen, daß in jedem Jabre wieder neue Streiks angezettelt werden, da doch die Erfahrung lehrt, daß durch dieselben selten etwas i; erreicht wird, daß die Noth, welche in unmittelbarem Gefolge derselben ist, niemals * durch das wenige Gute, das ein etwa gelungener Streik mit sich bringt, ausgewogen werden kann. Ein recht drastisches Bild hierzu ward vor wenigen Jahren (1879) von den | Bereinigten Staaten Nordamerikas, dem Lande der Aetionsfreiheit und der Industrie ! nütgetheilt. Von 159 angestellten Streiks waren 118 auf Lohnerhöhung gerichtet, I 24 auf Verkürzung der Arbeitszeit, 9 auf Durchführung von Vereinsstatuten, 5 gegen | Maßnahmen der Arbeitgeber und 3 gegen die Einführung neuer Maschinen. Von I sämmtlichen Streiks wurden zu Gunsten der Arbeiter durchgeführt 18 vollständig und k 6 theilweise, das ist etwa 7pCt. Erfolg für dieselben. Die englischen Streiks von 1866 und 1867 mißglückten fast alle, sodaß die 1 Mine wieder auf den Standpunkt von 1859 herabsanken, in manchen Zweigen sogar wie im Krisejahr 1857. Von 277 englischen Streiks im Jahre 1878 haben blos 4 ihren Zweck erreicht. Wie länge übrigens die wenigen damaligen Erfolge, sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in England angehalten haben, bewiesen am deutlichsten die kiirze Zeit darauf erfolgenden Arbeiterentlassungen auf fast allen Industriegebieten, und es muß sehr bezweifelt werden, ob irgend eine Arbeitsklasse, welche einen Streik erfolgreich durchgeführt hatte, heute noch etwas von jener Errungenschaft besitzt. Die Verluste, welche den Arbeitgebern aus den Streiks erwachsen, sind auch nicht annähernd zu berechnen, aber die Verluste der Arbeiiuehmer gehen ins Ungeheure. Bei 110 Arbeitseinstellungen in der Zeit von 1870—1880, für welche der Verfasser die Daten sammelte, belaufen sich die Verluste der englischen Arbeiter auf über 4 468 000 Pfd. Sterling. In dem Totalverlust dieser HO Arbeitseinstellungen sind nicht inbegriffen die Opfer, welche mehrere andere bedeutende Streiks für die Arbeiter verursachten, so derjenige der Londoner Maschinenbauer im Jahre 1879, welcher gegen 29 000 Pfd. Sterling, der Kohlenarbeiter von Longton im Jahre 1878, welcher 30 000 Pfd. Sterl., der Bergarbeiter in Durham im Jahre 1879, welcher 240 000 Pfd. Sterl., der Schiffsbauer am Clyde im Jahre 1877, welcher 300 000 Pfd. Sterl. gekostet haben soll. Die Dauer der einzelnen in das Jahrzehnt 1870—1879 fallenden englischen Streiks, deren Gesamnttzahl die nette Summe von ea. 2500 erreicht, ist natürlich sehr verschieden; dieselbe wechselt zwischen wenigen Tagen und 57 Wochen (die Schneider in Aberdeen!). Fast ebenso lange dauerten übrigens mehrere andere Arbeitseinstellungen, so diejenige der Tischler- und Zimmerleute in Manchester im Jahre 1877 52 Wochen, diejenige der Glasarbeiter in Alloa im Jahre 1878 56 Wochen, diejenige der Schneiderin Blanafon im Jahre 1875 47 Wochen, der Zimmerleute und Tischler in Danfermline 40 Wochen :c. Aber alle die erwähnten trüben Erfahrungen, welche seitens der Arbeiter gemacht worden sind, halten diese doch nicht ab, immer und immer wieder neue Streiks zu insceniren. Dian sollte doch meinen, daß die nunmehr langjährigen Wahrnehmungen diesseits und jenseits des Oceans klar darlegen müßten, daß alles, was auf diesem Wege über daö nach beiden Seiten hin billige Maß durchgesetzt wird, niemals Bestand Hal. Es liegt in der Natur der Sache, daß jede der beiden Parteien, Arbeitgeber wie Arbeiter, sich über ein solch billiges Maß leicht täuscht, sodaß von einer Seite fast stets weit über das Ziel hinausgeschossen wird, da in der Regel, wenn man die Lage der Dinge mit schärferen und unparteiischen Augen betrachtet, individuelle und Partei- interesseN daraus hervorleuchten. Die nackte Wirklichkeit wird verzerrt und durch böse, noch' hiiizutretende Leidenschaften getrübt und gefälscht. „Uns wird stets das Fell über die Ohren gezogen", rufen die Arbeiter fortgesetzt aus, bedenken aber selten, daß ganz gewichtige Factoren den Arbeitgeber gezwungen haben, eine Lohnherabsetzung oder die Verlängerung der Arbeitszeit vorzunehmen oder- gar keine Lohnerhöhung oder Arbeitszeitverminderung eintreten lassen zu können, und unter hundert Fällen ist neunzig Mal das Interesse beider Theile eng miteinander verknüpft. Würden die Arbeiter, bevor sie in einen Streik eintreten, einen unparteiischen, kundigen und wohlwollenden Mann um Rath und Aufschluß fragen, so dürften in den besagten neunzig Fällen Arbeiter wie Arbeitgeber vor Schäden, wie sie oben geschildert, bewahrt bleiben. Die berührten Gesichtspunkte, die geringe Wahrscheinlichkeit des Erfolges und die zweifelhafte Dauer des Streiks sind es aber noch nicht einmal, was am schärfsten wiegt. Wod) weit mehr kommt das Elend in Berechnung und die bitteren Zwistigkeiten, welche durck) die Streiks in die Arbeiterfamilien nothgedrungen getragen werden müssen, wenn die wöchentlichen oder vierzehntägigen Einnahmen ausbleiben und nur die Wartegelder aus der Str'eikkasse in homöopathischen Dosen eingehen, oder wenn schließlich und) noch dieser Brunnen ganz versiegt. Ein weiteres liebel und wohl das größte und schwerste, ist die Vergiftung des Verhältnisses zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, ferner die Gewöhnung der letzteren an Müßiggang und nur zu leicht an den Trunk und endlich die Infrage setzung des ganzen Geschäftszweiges, wodurd) dod) stets der Arbeiter in die allerärgsle Mitleidenschaft gezogen wird. Daß aber durch jeden Streik der Arbeiter nicht nur bittet, sondern auch indirect am meisten zu leiden hat, beweist folgende Erscheinung. Das „Berliner Volksblatt" bemerkte am Anfang September 1885: „Die bei Ausbruch des Maurerstreiks mehrfach ausgesprochene Befürchtung, daß viele Haus- eigenthümer aus Anlaß der höheren Lohnforderungen der Gesellen die Miethen bedeutend erhöhen würden, ist leider nur zu rasch in Erfüllung gegangen. Ganz besonders macht sich dieser Preisaufschlag bei den kleineren Mittelbcwobnern fühlbar." Diese Thatsachc wurde übrigens von der Baugewerkszeitung und von der Gründeigen- thümerzeitung ebenfalls constatirt. „Bei allen Gegenständen des Arbeiterverbrauches", sagt vr. Walder in seiner Schrift: Die Streiks und die Interessengegensätze der Handarbeiterklasse (Leipzig 1886), „d. h. den meisten und wichtigsten Maaren, fällt eine übermäßige Lohnerhöhung der betreffenden Arbeiter in erster Linie den übrigen Arbeitern und sonstigen kleinen Leuten zur Last, weil die ärmeren Klassen die ungeheuere Mehrheit der Consumenten bilden. Der Ausdruck „Arbeiterverbrauch" ist natürlich im weitesten Sinne zu nehmen. Eiserne Schienen oder Stahlschienen, Locomotiven u. s. w. werden z. B. von den Arbeitern nicht direct gebraucht, aber eine Preissteigerung dieser Artikel infolge zu hoher Arbeitslöhne würde zu höheren Eisenbahntarifen führen und Korn, Steinkohlen und alle sonstigen indirecten und directen Bedarfsartikel der Arbeiter vertheucrn. Im Falle extravaganter, ungerechtfertigter, so zu sagen partikularistischer Lohnerhöhungsforderungen einer Arbeiterklasse haben alle übrigen Arbeiterklassen, überhaupt das ganze Publikum, ein dringendes Interesse daran, solche Uebergriffe zu bekämpfen, den schönen Grundsatz „jedem das Seine" hochzuhalten." Wie häufig endlich aber durch einen Streik und die dadurch bedingten Lieferungsunterlassungen ober wegen der durch denselben erzwungenen unnatürlichen Lohnerhöhungen eine Industrie vollständig lahmgelcgt oder veranlaßt worden ist, in andere Gegenden oder andere Staaten auszuwandern, dafür haben die Zeitungen zur Genüge berichtet. Andererseits haben aufmerksame Beobachter des Gewerkslebens die Ueber- zeugung gewonnen, daß, wenn die Absatzverhältnisse sich nachhaltig günstiger gestalteten, stets eine Aufbesserung der gesammten Lohnverhältnisse ohne offenen Kampf sich all- mälig vollzog und andauerte. Allen Arbeitern aber kann nicht dringend genug zu ihrem eigenen Wohle und zum Besten der Gesammtheit an das Herz gelegt werden, nicht zu rasch eine Arbeitsniederlegung vorzunehmen, oder sich von anderen dazu drängen zu lassen, ohne der Wahrscheinlichkeit des Erfolges sicher zu sein. Das alte Sprichwort: „Besser einen Sperling in der Hand, als zwei Tauben auf dem Dache" bewahrheitet sich hier so recht und echt. Vielleicht bringen diese Worte viele der gegenwärtig streikenden Arbeiter zur Besinnung und Umkehr, viel, ungeheuer viel Elend ersparen sie sich und den ihrigen. Wer aber nicht hören will, nun, der muß eben fühlen! Egon W. Geschichts-Kalender. 2. Mai. 1418. Das Konstanzer Coneordat wird dem Papste Martin V. von der Kirchenversammlung zu Kostnitz unter Kaiser Siegmund abgenöthigt; der Papst verspricht darin eine Reformation an Haupt und Gliedern, Herabsetzung der Taxen, wo dieselben zu hoch re. re. 1668. Frieden zu Aachen. Ludwig XIV. von Frankreich behielt die Eroberungen, trotzdem zwischen seinen Gegnern, Holland, England, Schweden re., die sog. Trippel-Allianz zu Stande gekommen war, um sich den Vergrößerungen Frankreichs zu widersetzen. 1772. Der Dichter Novalis, Friedrich von Hardenberg, in der Grafschaft Mansfeld, geboren. 1794. Mädler, berühmter Astronom, zu Berlin geboren. 1798. Treffen bei der Schinderlegi. Die Schwyzer schlagen die Franzosen. 1813. Schlacht bei Großgörschen (Lützen). 80,000 Preußen und Russen unter dem Oberbefehl des Grafen von Wittgenstein stehen einem 120,000 Mann starken Feinde unter Napoleons Eommando gegenüber. Die Preußen fochten auf ihr Verlangen in erster Linie, unter ihnen ihr jugendlicher Kronprinz. Von Mittag bis an den späten Abend tobte die Schlacht hin und her und der Sieg blieb unentschieden. Auf Seite der Verbündeten lagen 10,000, von feindlicher 15,000 auf dem Schlachtfelde tobt oder verwundet. Wir hatten keine Kanone, keine Fahne verloren, aber unter den schwer Verwundeten war der wackere Scharnhorst, der 8 Wochen später seiner Wunde erlag. 1815. Beginn der zweitägigen Schlacht bei Tolentino. Die Oesterreicher unter ihrem Feldherrn Bianchi schlagen den verrätherischen König Joachim (Murat) von Italien so vollständig, daß er Alles verloren geben und nach Frankreich entfliehen mußte. 3. Mai. 752. Pipin der Kleine, Sohn des tapferen Karl Martell, und Vater Karl des Großen, wird zum König der Franken ausgerufen, und der letzte Mero- vinger, der Scheinkönig Childerich UI. als „Gefangener" in ein Kloster geschickt. — Pipin der Kleine war der erste König „ex Dei gratia“, von Gottes Gnaden, ein Titel, mit welchem ihn die Bischöfe in der Medardus- kirche zu Soissons bei der feierlichen Salbung begrüßten. 1241. Seeschlacht bei Meloria, in welcher die Schiffe Kaiser Friedrich II. über diejenigen der Genuesen, welche einer ansehnlichen Anzahl Prälaten aus Frankreich, England und der Lombardei, von Genua aus als Schutzwache bei der Ucberfahrt zur allgemeinen Kirchenversammlung zu Rom begleiteten, siegten. Dieser Sieg war ganz entscheidend, denn von den Fahrzeugen der Genuesen wurden 3 versenkt und 22 genommen. Einige Prälaten und Abgeordneten der lombardischen Städte starben im Meere; alle übrigen geriethen dagegen in die Gefangenschaft des Kaisers und wurden nach Apulien abgeführt. 1374. Die Bischöfe von Münster und Paderborn, der Graf von der Mark und die Hansastädte Münster, Soest, Osnabrück und Dortmund vereinbaren die Artikel zur Verwirklichung des von Kaiser Karl IV. für Westfalen gegebenen Landfriedens. 1469. Macchiavelli, italienischer Staatsmann und Schriftsteller, zu Florenz geboren. 1798. Frankreich richtet auf dem Rastatter Friedens-Congresse eine Note an das ohnmächtige deutsche Reich, worin es verlangt, daß ihm über die Brücke von Hüningen ein Stück Land eingeräumt, Kehl und das Fort Kastel bei Mainz ihm überlassen, alle Rheininseln abgetreten und daß Ehrenbreitenstein (!), sowie alle befestigten Brückenköpfe am rechten Rheinufer sollten geschleift werden. Nie war. eine Forderung maßloser und übermüthiger, nie war deutlicher gezeigt worden, daß die fiegtrunkenen Franzosen die Uebertretung des linken Rheinufers nur als die Vorbereitung zu Eroberungen im Innern Deutschlands ansahen! Sie ängstigte selbst den russischen Kaiser Paul I., der sich in dieser übertriebenen Forderung der französischen Gesandten in Rastatt geradezu für „verletzt" glaubte und nunmehr ein Bündniß Rußlands mit England und Oesterreich anstrebte, welches auch am 6. Juli 1798 zu Selz zu Stande kam. 1849. Beginn des Dresdener (Mai-)Aufstandes. Die demokratische Partei erobert den größten Theil der königlichen Residenzstadt. Der König selbst flüchtet und ruft den König von Preußen um Hilfe an. An demselben Tage stirbt Max Schneckenburger, der Dichter der '„Wacht am Rhein", zu Burgdorf. 1866. König Wilhelm I. von Preußen ordnet durch Cabinetsordre die Kriegsbereitschaft an. Allgemeiner Anzeiger. G. 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Mai, Norm. 8—10 Uhr, im Con- ferenzzimmer des Gymnasialgebäudes. Beginn des Unterrichts: Dienstags. Mai, für die 3. (unterste) Klasse um 9, für die 2. und 1. Klasse um 7 Uhr. 3173 Die Direktion. Grossti. Gymnasium zu Giessen. Anmeldung neuer Schüler: Montag 3. Mai, Vorm. 8—10 Uhr, im Conferenzzimmer des Gymnasialgebäudes. Nachprüfungen: Montag 3. Mai, von 8 Uhr ab, in den betr. Klassenzimmern. Beginn deS Unterrichts: Dienstag 4. Mai, Vormittags 7 Uhr. 3172 Die Direktion. Die Ausnahme für die höhere und erweiterte Mädchenschule findet Montag, den 3. Mai von 9 Uhr an im Konferenzzimmer statt. Die sechsjährigen Kinder werden im Lokal Nr- 10 (zu ebener Erde, rechts vom Eingang) ausgenommen, ebenfalls zwischen 9 und 12 Uhr- Erforderlich ist für solche, die noch keine Schule besucht haben, die Beibringung eines Impfscheins, sowie die genaue Angabe des Geburtstages des Kindes wie des Namens und Standes des Vaters oder Pflegers, bei auswärts geborenen Kindern die Vorlegung des Geburtsscheins. Kinder, die schon die Schule besucht haben, bringen ein Zeugniß über den seitherigen Schulbesuch bei und, wenn sie über 12 Jahre alt sind, eine Bescheinigung über geschehene zweite Impfung- 3266 Gießen, den 29. April 1886. Großh. Dirrction bei höheren Mädchenschule. Vig elius- Hoizversteigerwififfig. Donnerstag den 6. Mai b. I. we-rden im Franzenwald, Abthl. Hasenkopf, Nehloch, Tannacker, Fuchsbau und Hexenbusch versteigert: 655 Stück Fichtenreisstangen = 4,71 fm, sodann Eichen: 5 nn Scheiter, 1 rm Knüppel, 2,5 Hdt- Wellen, 13 rm Stöcke; Nabel: 188 rm Knüppel ^(hiervon 24 rm 3 m lang); 143,2 Hdt. Wellen (hiervon 19,5 Hdt- Wellen von IO bis 15 Fuß Länge zu Bohnenstangen geeignet), 80 rm Stöcke; Hainbuche: 4,5 Hdt. Wellen; Weichholz: 34,6 Hdt.' Wellen. Das in Abth. Hexenbusch liegende Holz: Nabel 18 rm Knüppel (hiervon 6 rm 3 m lang), 3 Hdt. Wellen, 4 rm Stö'ke wird nicht vorgezeigt und kommt gegen 10 Uhr in Abth. Fuchsbau zum Ausgebot. 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