ISS» Sonntag den 31. Mai Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerkhk Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Erscheint tsglich mit »«snahme des «ontch-s Schulstraße 7. emiihle“ haft roiro ui 1 ai48i' in Wohnungen m ^tjengesellschaft^ Mädchen, ivelchesM^ ixrausse. o Pfg. icßcner Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. SÄ-‘ GZU y U 1 Trimne hodl’ «4 1« P Darmstadt, 28. Mai. Schluß des Inhalts des Großh. Regie- rungsblattes (Vellage Nr. 8): 5. Dienstentlassung. 6. Ruhestandsversetzungen: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnadlgst geruht: Am 12. April den eoang. Pfarrer Georg Engelbach zu Butzbach auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Mai an, in den Ruhestand zu versetzen. Am i. Mai wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Wald- Amorbach, Philipp Schnellbacher, aus sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Mai d. IS. an, in den Ruhestand versetzt. 7. Concurrenzeröffnungen: Erledigt sind: Die provisorisch zu besetzende Stelle eines Landeskultur- Snaenieura mit einem Gehalt von 3000 bis 3300 Jt jährlich. Anmeldungen lind binnen 3 Wochen einzureichen. Bewerber, welche ihre Studien an einer technischen Hochschule absolvirt haben, werden vorzugsweise berücksichtigt werden. Die evana. Piarrstelle zu Brauerschwend. Den sämmtlichen Riedesel Freiherrn zu Eisenbach, steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. Die zweite eoang. Psarrstelle zu Butzbach. Die eoang. Pfarrstelle zu Groß-Zimmern. Die eoang. Psarrstelle zu Bischofsheim. Die eoang. Pfarrstelle zu Ober-Beerbach. Eine mit einem eoang. Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Flonheim mit einem Gehalt oon 900 M. Eine mit einem eoang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Egelsbach mih einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemeffenden Geyalt von 1'OOC bt8 1~5C'M- Zwei mit eoang. Lehrern zu besetzende Lehrerstellen an der Volksschule zu Mamz mit einem Gehalt von je 1200 M. Zwei mit kath. Lehrern zu besetzende Leh- rerstellen an der Volksschule zu Mainz mit einem Gehalt von i° 1200 Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an d-r Gememdeschule zu Finthen mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemeffenden Gehalt von 1100 bis 1200 \ mit der Stells ist Orgamstendlenst verbunden. Die mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Sonderbach mit einem Gehalt von 900 «X Vier mit kath. Lehrerinnen zu besetzende Lehrerlnnenstellen an der Volksschule zu Mainz mit einem Gehalt von je 1200 X 8 Sterbesäüe * Gestorben finb': Am 25. März der Reallehrer i. P. Nikolaus Sparschuh zu Main ; am 12. April der Lehrer i. P. Johann Faust von Eppertshausen u Main an dems. Tage der Landg.-Actuar i. P. Philipp Henning zu Durm- ftabt; am 19. April der Salinen-Faktor i. P. Johann Baptist Hoffmann zu Bad Nauheim; an dems. Tage der Ortseinnehmerei-Controleur i. P. Johann Kaspar Maqel zu Mainz; am 24. April der Güterexpeditor der Güterexpedülon Darmstadt der Main-Neckar-Elsenbahn August Sittspahn zu Darmstadt ; am 2. Mai der Hofkirchendiener Johann Leonhard Schädel zu Darmstadt, am 8. Mai der Assistent bei den Kunstsammlungen des Museums August Zehfuß zu Darmstadt. ________ " - Ein furchtbares Feuer sand am 21. ds. in Cincinnati statt, welches in der kurzen Seit um einer Viertelstunde den Tod von 15 Personen v-rurfachtc, ohne daß das Gebäude in welchem das Unglück sich ereignete großen Schaden erlitten hatte Ein Knabe, der ein Gesäß mit zwei Gallonen Benzm trug stolpere als.er gerade bi g er aber zu Ihnen: Ich habe kein Talent . . . . fo- tft er Zauz gewiß em G . (Pause! Nach einer Weile, nachläfstg hmgeworfen:) „Was Mich betrifft, ich habe kein Taknt^^^^^ finb Me Namen, die man jedesmal erfand, um eine ehrliche Kriegserklärung zu vermeiden. So schickte Rußland im turkisch-seMschen Kriege Freiwillige" nach Serbien, Oesterreich besetzte Bosnien nicht etwa im Kriege, sondern m einein Oeeupations-Feldzuge", Frankreich hütete sich, gegen Tums Krieg zu fuhren, aber es unternahm eine „Expedition zur Züchtigung der Krumw^i ,Euslaud zerstörte Alexandrien durch ein defensives Bombardement und die neueste Bluthe, Rechtsirrlehre war der französische „Repressalienzustand gegen China. Es lst nur gut, daß Russen und Engländer im Begriff stehen, sich gütlich zu eintgen, sonst hatte man vielleicht auch in Afghanistan eine neue und verzwickte Art der Kriegfuhruntzi erleben können, die es möglich machte, Krieg zu fuhren,, ohne un Kriegszustand begriffen zu fein. Mit dem Gefecht von Pendjeh war ichon em hübscher Anfang gemacht. - iJn der Dorfschule.^ Lehrer: Liebe Kmder, beute erzähle ich euch zuerst eine Geschichte. Der Anton war ein guter Knabe, der durchaus keine Unart leiden tonnte Eines Tages sah er, daß böse Buben einen Hund nut Steinen warfen. Da sprach er zu ihnen? O, wie böse seid ihr! Aus der Stelle laß das Werses sem Die bösen Knaben hielten inne und nun rathet, was sie weiter gethcm haben. Alle Schüler mit einer Stimme: Sie haben den Anton mit Steinen geworfen. — Die Vrozeffe gegen die Bierfälfcher in Bayern nehmen ihren Fortgang. In Ansbach wurden am 15. d. fünf Brauer zu Geldstrafen von 180—300 ,/fc und ^faWniß von 3—8 Tagen verurtheilt. An demselben Tage standen ui Augsburg 14 Angeklagte vor Gericht, ^von denen 12 zu Geldstrafen von 180—400 JL und Gefangmß von 8 A — ^Uebe?botem^ Jn^ein Amerikanisches Redaetionsbureau trat ein Heiner, sehr selbstbewußt auftretender Herr, mit einem 75 Pfennig-Diamanten m der'^avatte und bat, den Redaeteur für das Fach der „^11^(1)611 ^ergnugungen ^^1)1 vorgestellt zog der Fremde ein ca. 10 Zoll un Quadrat haltendes Blatt Papier hervor S°LrÄ^aL „Hi-r ist meine Karte, ich wollte m,ch mit Ihnen wegen meines Circus besprechen, eines Riesen-Circus, des Circus der^ Smcufle, num ©en.^ Der Rebacteur antwortete ruhig: „ym, wollen euren „Puff haben, nicht wahr. „Gerade das", antwortete der Eigeitthumer des Riesen-Cireus. „Beschreiben Sie, bitte, in Ihrem Blatt — 4 Meilen Käfige für wilde Thiere, darunter allein 12 neue Arten von Elephartten und ein neuerdings erst entdecktesWunderthier aus Afrika, welches 3000 Pfund wiegt. Unser Personal besteht aus ^0-000 P^sonen. ich unportire Künstler ersten Ranges aus Europa zu 500 Dollars pro Woche, nur um dem Publikum stets das Beste zu bieten." — „Wirklich?" — „Ja, mein Herr, und em Mann wie Sie, dessen berühmte Feder in 2 Welttheilen . . ." — ,,Wie mele Spalten wollen Sic haben?" unterbrach der Redacteur den Redefluß des Hemm Mannes. ,-lln möglich", lautete die Antwort, worauf der Redacteur ftagte, wann derEtrcus denn antommc? „In einigen Monaten; der Transport erfordert viele Zeit ° °aß wir nur langsam reisen können, außerdem aber reisen wir mehr des Vergnügens w-S-n, a s um Geld zu verdienen." „Das kann ich nur denken', lautete die Antwoit^. ,,-rum unser Preis ist 150 Doll, per Spalte, un Voraus zu entrichten, außerdem 30pCt. von dn Einnahme jeder Vorstellung." Der Circusbesitzer zeigte -in rech ang-e' G-stchll „Ist das nicht etwas viel verlangt?" sagte er. „Das würde wohl rutresteii °e' einem kleinen Winkelblatt wie New-Iorker „H-rald" oder den Londoiier Firnes , aberwir geben ein solches Ri-i-nblatt heraus, datz der Preis, den ich namhaft 'machte, wirklich gering ist. Wir brauchen täglich allem 14 Guterzuge Papier und unser,Blatt wird^auf 50 großen Walter-Pressen gedruckt, welche keine Minute still stehen burftn. Allem die Ausgaben für Dampf belaufen sich auf 10,000 ®On Herausgeber das Format kürzlich um -men Achtel-Zoll verklemerte, yar ei 1° vwi erspart, daß er davon 4 Schulen, jede zu.40,000 Doll., hat bauen können, und autzeroem konnte 'er davon noch in jeder Commune der Veremigten Staaten zwei errichten. Der Eigenthümer giebt das Blatt auch nicht des wegen heraus, sondern nur wegen seiner Gesundheit und aus Liebe zum Publttum. Allem die Werkstätten, in denen unser Blatt gefalzt wird, Dbl^ySagte sämmtliche Etabliffements zusammengenommen „Sind d /^Mat en hier. ftagte gedrückt der Circusmann. „I, Gott bewahre! hier ist nur euw $tfwle fw toarö- anmeldungen. Unser Haupt-Bureau liegt. ..." Der Eircus-Direetor wartete das Weitere nicht ab, sondern machte schleunigst die Thur von Auß n zu. - Der Pariser Modebericht eines österreichischen Blattes^meldet: Das neueste was die Pariser Moden von ihren Unterthanen verlangt, fft nicht mehr die übergroße Tournure, jene ungeheuerliche Betonung eines unnennbaren Korpertheils, sondern -peisen und eines # :ei empsehle ich diesen c ;elegentlichste. 40: Vilh MU. lerwehr. M Camera) Spits M M , K« Der Iforstand. i* 'stM nni: Cond 'A-RG.Nr.lls n 6. «rauhe. Entree 30 Pfg, Höcker. In den letzten-Tagen producirten sich mit ihm zwei den Ton angebende Damen der Pariser Welt. Ein Schrecken durchfuhr die gradegewachsenen schönen beim ersten Anblick der Monstrosität — aber wer weiß, vielleicht erleben wir es in vier Wochen, daß die ganze elegante Pariser Welt bucklig umherläuft. — fJe nachdem.! Ein Engländer, der lange in Indien geweilt und dort der Tigerjagd abgelegen, wurde gefragt, ob das die richtige Waidmannslust sei. „Es ist ein ganz angenehmer Sport", erwiderte dieser, „so lange als Sie den Tiger jagen, jagt er aber Sie, so hat es seine Schattenseiten." — (Ungarischer Kammerton.j Es ist 2 Uhr. Ministerpräsident Tisza erhebt sich, um eine Rede zu halten. Die Opposition murrt: „Es ist zwei Uhr, man möge die Sitzung schließen!" Aus dem Gewirr der Stimmen hebt sich die des Abgeordneten Professor Thaly scharf hervor: „Dauert denn die Sitzung bis drei Uhr?" worauf Ministerpräsident Tisza fragt: „Hält denn der Abgeordnete Thaly die Abgeordneten für Maurer, die den Hammer und die Kelle wegwerfen, wenn es zwölf Uhr schlägt?" Der Abgeordnete entgegnete: „Ich bin zwar kein Maurer, würde aber das Maurer- gesellenthum recht gerne acceptiren, wenn mir die Aufgabe zufiele, den Ministerpräsidenten lebendig in eine Nische einzumauern!" Newyork, 25. Mai. Die Postkutsche, welche am letzten Freitag mit Touristen von Madera, in Californien, nach dem Nosemite-Thale abging, wurde von Straßenräubern angefallen und beraubt. Letztere nahmen nicht nur den Reisenden ihr Geld, ihre Juwelen und andere Werthgegenstände ab, sondern schleppten auch den Kassen- behältcr der Post mit sich fort. Das Ereigniß verursachte in der ganzen dortigen Region große Aufregung und vier Sheriffs verfolgen die Räuber, auf deren Habhaft- werdung eine große Belohnung ausgesetzt ist. Literarisches. — Das Geographische Institut zu Weimar hat kürzlich die zweite Lieferung der Kettler-Müller'sckien vierblättrigen großen Karte von Afrika ausgegeben. Dieselbe umfaßt den Nord westen des dunkeln Erdtheils^: Tripolis, Tunis, Algerien, Marokko, Senegarnbien und die westliche Hälfte der Sahara nebst dem Gebiet des Tsad-See. Den neuen Fortschritten in der Theilung Afrikas Rechnung tragend, zeigt die Karte bereits die langgedehnte Küstenstrecke, welche kürzlich von Spanien besetzt worden ist, sowie unsere neue Monte an der Mündung des Dembia-Flusses, die von dem Stuttgarter Handelshause Colin unter den deutschen Schutz gestellt wurde. — Ein in der Ecke der Karte eingefügter Carton enthält ein in kleinerem Maßstabe gezeichnetes Uebersichtskärtchen Afrikas, auf dem sämmtliche deutschen und österreich-ungarischen Consulate eingezeichnet find und giebt so einen inftnictiöen Ueberblick über die Vertretung, die deutsche und österreichische Interessen bis jetzt in Afrika gefunden haben. Die auf dem ersten Blatte der Karte in Anwendung gekommenen Grundsätze der Bearbeitungsweise, welche den Beifall der namhaftesten Fachleute (so z. B. in einer Besprechung durch Prof. Zöppritz in den Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Erdkunde, in einer anderen durch Prof. Fischer in der deutschen Colcmialzeitunr u. a. m.) gefunden haben, sind natürlich auch auf dieser zweiten Lieferung überall zu erkennen. — Der Preis jeder der vier Lieferungen beträgt für die jetzige Subscriptions- ausgabe nur zwei Mark, später tritt eine Erhöhung des Preises der ganzen Karle auf 12 Mark ein. Neue hygienische Milchprodukte. Vor 20 Jahren hat Liebig durch seine „Suppe für Säuglinge" die allgemeine Aufmerksamkeit auf eine bessere Ernährung der kleinen Kinder hingelenkt. Ist auch diese Liebig'sche Suppe ihrer schwierigen Zubereitung wegen nicht zu sehr großer Verbreitung gelangt, so gab sie doch den Anstoß zu einer Verbesserung der Muttermilck- Surrogate. Immerhin sind noch mancherlei Nährmittel im Gebrauch, die an de» Kindermagen große Anforderungen stellen durch schwerlösliche Mehlstoffe, die sie enthalten. Auch die eondensirte Milch, wie sie in der Schweiz unter Zuckerzusatz her- gestellt wird, entspricht dem Zweck nicht, indem der Rohrzucker leicht säuert und deshalb auf die Dauer den Kindern wenig zusagt. Nun hat in jüngster Zeit eine Stuttgarter Firma (Ed. Loeflund) es unternommen, nach den Anforderungen unserer neueren Physiologen und Aerzte eine Milchnahrung herzustellen, die ohne Zuckerzusatz oder mehlige Bestandthelle ben größten Nähreffeet neben einer höchst einfachen und sicheren Bereitungsweise erzielen soll. Diese Loeflund'sche Kinder milch wird nach patentirtem Verfahren im bayr. Allgäu hergestellt und zwar aus bester Alpenmilch mit Zusatz eines Extraetes aus Cerealien, das nur lösliche Nährsubstanz enthält. Dadurch werden die Bestandthelle der Kuhmilch so ausgeglichen, daß sie für den Säugling paßt und eine ebenso leicht verdauliche als kräftige Nahrung abgiebt. Die Zubereitung ist höchst einfach, das Präparat braucht nur in heißem Wasser gelöst zu werden, um zum Gebrauch fertig zu sein. Daß ein solches Mittel den Aerzten und Müttern sehr willkommen ist und lebhafte Nachfrage findet, bedarf kaum der Erwähnung. Außer der Kindermilch wird in der Loeflund'schen Fabrik noch keine Allgäuer Milch prefervirt, gleichfalls ohne Zuckerzusatz, ein Product, das für Schiffsbedarf und zur Verbesserung der Marktmilch sehr gute Dienste leistet. Ein weiteres Product ist die Loeflund'sche Rahm-Conserve, für zehrende Kranke und schwächliche Kinder anstatt Leberthran empfohlen, ein vortrefflich schmeckenbes Mittel, daß trotz seines hohen Fettgehaltes sehr leicht verdaut wird und das ganze Jahr hindurch gebraucht werden kann. In Gießen und Umgegend haben sich schon die meisten Apotheken diese Milch- producte beigelegt. A l l g § M e i K e r Anzeiger. Ausverkauf von Meineisenwaaren in dem W. Seibert'schen Laden, Märktstraße 21. Es wird besonders auf Beschläge und Werkzeuge für Schreiner, Glaser, Schlosser, Tapezierer re. aufmerksam gemacht, sowie auf Wsrkzeug- u. Laubsägekasten, Laub sägeholz, Kohleneimer, Schippen und Spaten, Pflugscharen, Eggezinken, Fußkeatzeisen, Oefen, eine Parthie Stahl rc. Ferd. Hoffmann, 3955 Concursverwalter. HohgkMerhetmng. Donnerstag den 4« Juni, von Vormittags 8 bis Nachmittags 2 Uhr, soll zum zweitenmal eine Erhebung von Freiherrlich von Rabenau scheu Holzgeldern, zu Beuern, in der Wirtschaft des Herrn Kaspar Ranft, stattfinden. Londorf, den 23. Mai 1885. Der Rentmeister. 3932 Schmidt. Aeilgeöotenes. Selbstgeftrtigte lsckirte Möbel aller Art sind stets vorräthig und zu billigen Preisen zu haben bei 258 Carl Steller, Schillerftraße 9. Aepfelwein selbst gekeltert, bester Qualität, bei 3885 Metzger Seng, Corselteit für Damen und Kinder empfehlen billigst Gescliw« Heerz 3429 Neuenweg 7. NB. Besondere Weiten und Fa^ons werden rasch besorgt. Aufgebot. Anna Maria Weid en Haus, geb. am 25. November 1807, und Sophie Weidenhaus, geb. am 19. April 1815 —, Töchter des Friedrich Weidenhaus und dessen Ehefrau Johannette Margarethe, geb. Heller, von Grüningen — haben sich vor länger als 50 Jahren nach England begeben und sind seitdem verschollen. Nach dem Tode seiner Ehefrau ist im Jahre 1837 — Friedrich Weidenhaus mit feinem großjährigen Sohne Gottfried Weidenhaus nach Russisch-Polen ausgewandert; Beide sind ebenfalls verschollen. — Das mütterliche Vermögen der Anna Maria Weidenhaus und der Sophie Weidenhaus wurde seither curatorisch verwaltet und beträgt dermalen ungefähr 2000 JC. Da dieselben das 70. Lebensjahr zurückgelegt haben, so ist von den Curatoren Jacob Wilhelm Engel und Christian August Jsheim von Grüningen der Erlaß eines Aufgebots beantragt worden. Es werden hiernach Anna Maria Weidenhaus und Sophie Weidenhaus resp. deren Leibes- oder Testamentserben aufgefordert, spätestens im Termin — Mittwoch den 13, Juli 1. IS., Vormittags 9 Uhr, ihre Rechte an das fragliche Vermögen vor dem unterzeichneten Gericht anzumelden und zu begründen, als sonst Anna Maria und Sophie Weidenhaus für tobt erklärt und das Vermögen den nächsterbberechtigten Verwandten ausgeliefert werden würden. Zugleich ergeht an alle Diejenigen, welche Erbansprüche an das fragliche Vermögen zu haben vermeinen, die Aufforderung, diese Ansprüche spätestens in dem oben anberaumten Aufgebotstermin geltend zu machen, als sonst Verzicht unterstellt und das Vermögen als bonum vacans dem Fiskus überwiesen werden würde. Lich, den 3. Mai 1885. Großherzogliches Amtsgericht Lich. __Langermann.__3585 Um M räumen verkaufe von heute ab 1 Amhäiigt u. flnictotö zu öeöeutenö herabgesetzten Preisen. SjVdmersteii Mfölger. Einem geehrten Publikum Gießens und Umgegend theile ich ergebenst mit, daß ich mein chuh- und Stiefellager bedeutend vergrößert habe. 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Ium 1885, Vormittags 10 Uhr, der Stadtkirche zu G-iessen, 154 Eckladen rc. (Seltersweg—Plock- straße) zu verrniethen durch Rechtsanwalt Labroiffe. Liturgie unter Mitwirkung des Kirchengesangvereins. Fefipredigt: Pastor Zinßer, Director der Stadtmission in Darmstadt Äergnädigst geruht Am 30. Mi D. Starck das Gr Darmstadt AllerMdigst geruht Am 23. d. D Finanzen. Gustav $ Mainz, 3( Heinbrücke zwischen Grobherzog in Gr! Berlin, 30 Wfy des Kronp- drrstibe den Vortra Nchmittags länger Bismarck. Carl Loos, Kirchenplatz, Gießen. Hermann Vogt, Reichelsheim. 3978 Ein tüchtiger Schneider findet sofort dauernde Beschäftigung. Fr. Heibertshausen, Lollar. machen. Näheres bei dem General-Agenten AU. Abraham Mainz, und dessen Agenten r t- M 1603 ($r 1604. sNr. 1605. Gießen, Mit den neuen Schnelldampfern des Norddrulschm Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika 3973 Gesucht ein Kindermädchen zum sofortigen Eintritt von __ Frau A. Marcus, Bahnhofstr. lo._ 962 Ankauf von Lumpen, Knochen,. 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Der geschästsfLhrende Ausschuß: Gießener freiwillige Feuerwehr. Montag den 1. Juni, Abends 9 Uhr im Frankfurter Hofs General-Versammlung. Tagesordnung: 3982 Der Landesfeuerwehrtag zu Mainz am 13., 14. und 15. Juni d. Js. vermischte Anzeigen. 3878 Ein tüchtiges Dienstmädchen mit guten Zeugnissen für Johanni oder früher gesucht- Dammstratze 1, in. St. Iahressest und Jahresversammlung des Dberhessischen Vereins für Verpackung von Glas, wird ebenfalls unter Garantie und halte ich mich bei eintretendem darf bestens empfohlen. Hochachtungsvoll 3930 Auf dem Comptoir eines hiesigen Fabrikgeschäftes ist eine Lehrlingsstelle offen. Näheres durch die Exped. d. Bl. Den geehrten Damen zur Nachricht, daß Unterzeichnete mit dem 4- Juni einen Cursus im Anmeffen, Au- schneideu und Anfertigen von Damenkleidern, nach der Methode der Frau Schneider, zu eröffnen gedenkt. Zu erfragen bei Frau Schneider, Sonnenftraße 22. 3933 Fräulein M. Amend. 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Wallenfels Wwe. 3331] Familienlogis: 3 Zimmer und Küche rc., zu vermiethen im Darmstädter Haus. Die Mbsameasche kick- und Scliwinim-Anstalt ist eröffnet. Für den Schwimm-Unterricht und die Aufsicht find erprobte Kräfte da und stehen unter meiner speciellen Aufsicht. Das Schwimmen der Damen findet in den Wochentagen von Morgens 6—10 Uhr unter Aufsicht statt. Das Baden der kleinen Mädchen im Kinderbad wird stets überwacht und geleitet, ebenso das Schwimmen der Mädchen im Bassin. Unterrichtsstunden und Badezeit für die Schuljugend find an den Wochentagen Bormittags von 10—12 Uhr und Nachmittags von 3—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur Bormitlags von 6—12 Uhr. In diesen Stunden wird gute und strenge Aufficht geführt, so daß die verehrt. Eltern in jeder Beziehung beruhigt sein können. Ich lade zum Abonnement ganz ergebenst ein und bemerke, daß alles Nähere in der Anstalt, wo auch die Liste zur gefälligen Einzeichnung offen liegt, zu erfahren ist. Zz. ÜÄr. Riibseimen Turn- und Schwimm-Lehrer. == Cafe Iteib» Geschätztem Publikum zur gefälligen Nachricht, daß ich neben meiner bewährten Kegelbahn nunmehr auch die Restauration in meinem neu hergerichteten und vergrößerten Hausgarten fertig gestellt habe. Unter Zusicherung der Verabreichung eines kühlen, guten Glases Bier, sowie guter Speisen bei aufmerksamer Bedienung empfehle hiermit werthen Familien diesen angenehmen Aufenthalt aufs Beste. 3945 Hochachtend G-ust, Gühlholtz (Cafe Leib). NB. Bei ungünstiger Witterung ist der Saal zur Restauration geöffnet. 1567 Zwei möblirte Zimmer mit oder ohne Pension an Schüler zu vermiethen. Näheres Sonnenstraße 30.____________ 3949 Dammstraße 1 (Nordanlage) 3. Etage, aus 5 Zimmern u. Zubehör bestehend, per 1. 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Näh, in der Exp^d- Bl. 3147 Zu vermiethen der 3» Stock, 6 Zimmer, Küche und Zubehör, Alicenftratze 23»___________________ 3426 Der untere Stock memes-Hcmses, bestehend aus neun Piecen nebst Magdkammer u- s- w-, Marburgerstraße 9, ist zu vermiethen- ______Professor Dr. Wilbrand. ”3677 Zu vermiethen eine Wohnung, 3 Zimmer mit Kabinet und Zubehör. ______________Helm, Bismarckstraße. 3713] Logis, neu hergerichtet, zu üer= miethen- Gaguoin, Gartenstr. 27, II. St- 3252] Logis, 6 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen. Näh, in der Exp^d^Bl- "3855 Ein kleineres Familienlogis per 15. Juni zu vermiethen- ________I. Bernhardt, Neustadt 8. 1710 Wohnung zu vermiethen. 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