Darmstadt, 28. Juli. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben am 22. d. Mts. Sr. Königl. Hoheit dem Prinzen Georg von Wales, zweiten Sohn Sr. König!. Hoheit des Prinzen von Wales, sowie dem Marquis o f Lome, Gemahl Ihrer König!. Hoheit der Prinzessin Louise von Großbritannien und Irland, das Großkceuz des Ludewigs-Ordens zu verleihen geruht. Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Eorresporrdenz - Bureau. Gastein, 28. Juli. Der Kaiser unternahm gestern Abend eine Spazierfahrt nach Kötschachlhal und wohnte sodann der Soiree der Gräfin Lehndorff bei. Heute nahm der Kaiser das siebente Bad und machte darauf in Begleitung Lehndorffs eine Promenade auf dem Kaiserwege. Berlin, 28. Juli. In der heutigen Versammlung der Baugewerksmeister gelangte der Aufruf der Meister-Commission an die Maurergesellen in der Provinz zur Verlesung, wonach thatsächlich 5/e sämmtlicher Maurer die Arbeit wieder aus- |a^re sanft *enen. 0 Uhr, vom 5476 9 U^r' d- fein, andern. * E 1 Mr. bean. (””?en Unterjeirfeneten, M°e» in machen Wftgeetntetet Hani«, *111 werden. '">3 in Waben ist nur m «erfchlossen iß and gegen ben Andranz vereine utib der wt» atioMtarten M Mn nnb den Ver> Vorzügen eines Loosrs weiches auch zur Theil- )en Militär-Concerte be- von 3 Uhr Nachmiltags c& für das stattfindende rd, entrichten. Uhr ab, als auch am Säfte Seitens des Locale bet Nachmittags 2 Uhl *.d $u 2 «X 50 H ind. n, an demselben £(jeu itritt in das Verfamm- . 6. August in die offa i Verioosung find Loose :n und Vorständen bei lUös und am Tage bei .MO i» der Leib,4« ib: Mflug nach Lch Etablißemenls der zerren zirnsbnrg. RnKihr non ms ßocal’Eoi iiM- ichristHrer Mini oni näW . an, A dieGng» Mfest ein Nr. 1$M. Donnerstag den- 30. Juli ISS» ießmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. 1 e*ulftrae« 7. . erlernt tÄglt» mtt *u.ruüm, M «oni.g». m-rtcljöhrlich 2 Mart 20 P, mü »ringnieN« . v Durch btr yon bezogen viertelzäbrlrch 2 JF.ad T‘. ■HjHjB|Bi«iiiiiniii_iuii III -|_ 1 11 "" — ' -• rnr-TmnBnrngWTWTmwn hiiji i »■■iiiij— wmi j imi—iiiiyrri Turm minn. mm ■iiljljj ..iuu.j____,u..r^i.jajLuiii—„ ul an_____ l jj_~. .. j.: jcr. ~ i ; < i; - ~ xi_„ n Politische Ueberficht. Gießen, 29. Juli. Die „Nordd. Allg. Zeitung" schreibt: Die deutschen Behörden und besonders Das auswärtige Amt enthalten fortgesetzt aus den verschiedensten Theilen Deutschlands und auch aus dem Auslande Gesuche um Anstellung oder Verwendung in den unter deutschem Schutz stehenden überseeischen Gebieten, um kostenfreie Beförderung dahin und um Belehrung und Auskunfts-Ertheilung über die dortigen Verhältnisse. ES ist daher wiederholt darauf aufmerksam zu machen, daß das Reich Stellen in den Schutzbezirken nicht mehr zu vergeben hat, daß auch keine Fonds zur kostenfreien Ueberführung dorthin zur Verfügung stehen und sich die Behörden somit nicht in der Lage befinden, derartigen Ge- suchen näherzutreten. Soweit es sich um Auskunfts-Ertheilungen über die Ver- hältmffe in den Schutzgebieten handelt, wird es sich empfehlen, sich an Gesell- schäften zu wenden, welche in jenen Gebieten Niederlassungen besitzen, wie z. B. an das Syndikat für Westafrika in Hamburg, die Deutsche Ostasrikanische Gesellschaft und das Comitä der Neu-Guinea-Gesellschaft in Berlin. Das Ordinariat des Erzbischofs Orbin in Freiburg erläßt folgende Verordnung: „Das sog. Reichswaisenhaus in Lahr betreffend. Es ist zu unserer Kenntniß gebracht worden, daß da und dort Versuche gemacht werden, katholische Waisen dem sog. Reichswaisenhaus in Lahr zuzuführen. Da diese Anstalt nicht die nöthigen Garantieen für eine katholische, das Elternhaus ersetzende Erziehung bietet, so beauftragen wir die Pfarrämter, daraus zu achten und auf gesetzlichem Wege dahin zu wirken, daß katholische Waisen nicht diesem unkatholischen sog. Reichswaisenhaus zur Erziehung übergeben werden." Die Ernennung detz Fürsten Hohenlohe zum Statthalter von Elsaß-Lothringen stellt sich nach osficiöser Andeutung der Form nach als eine Fortsetzung des bisherigen Regierungs-Systems in den Reichslanden dar.' .Thalsächlich bedeutet sie indessen eine wesentliche Aenderung desselben. Der verstorbene Freiherr -v., Manteuffel schaltete vollkommen -selbstständig und entschied auch die wichtigsten Fragen selbstständig und ganz nach eigenem Er- mesien und häufig genug keineswegs im Sinne des Fürsten Bismarck. Fürst Hohenlohe dagegen ist durch jahrelanges ungetrübtes Zusammenwirken mit dem leitenden Staatümanne so sehr mit dessen Ansichten nach jeder Richtung vertraut, daß er schon deshalb weit eher als jede andere Persönlichkeit in der Lage ist, den Straßburger Statthalterposten in Uebereinstimmung und in fortgesetzter Fühlung mit dem Reichskanzler zu verwalten. Man brauchte deshalb nicht an üne Verlegung des Schwerpunktes der elsaß-lothringischen Verwaltung von Straßburg nach Berlin zu denken, doch aber darf man voraussetzen, daß sehr zum Vortheil der Allgemeinheit fortan auch die Regierung in den Reichslanden mehr als es in den letzten 6 Jahren der Fall war, mit den Grundsätzen der Reichspolitik und der geschichtlichen Ueberlieserung preußisch-deutscher Verwaltung im Einklang stehen wird. Im Elsaß selbst scheint die Ernennung des Fürsten Hohenlohe zum Nachfolger des Herrn v. Manteuffel den besten Eindruck gemacht zu haben. So begrüßt das „Elsässer Journal" dieselbe mit folgenden Worten: „Nach allen Mittheilungen, welche uns von verschiedenen Punkten des Landes spontan zugegangen sind, und nach denjenigen, die wir selbst gesammelt haben, ist die Ernennung des Fürsten Hohenlohe zum Statthalter von Elsaß-Lothringen fast überall mit einer ungekünstelten Sympathie ausgenommen worden.. Einer der von uns erhaltenen Briefe bemerkt u. A., daß Fürst Hohenlohe nach einem 11jährigen Aufenthalte in Paris die Schwierigkeiten aller Art kennen muß, mit welchen die nach der Annexion im Lande gebliebener Elsaß-Lothringer zu kämpfen gehabt und noch zu kämpfen haben; Schreiber dieses Briefes, welcher den zugleich festen und wohlwollenden Charakter des Fürsten von Hohenlohe kennt, spricht die fast sichere Hoffnung aus, der zukünftige Statthalter werde diesen Schwierigkeiten willig Rechnung tragen und, fügt unser Correspondent hinzu, es wird für ihn das beste Mittel sein, sich die Enttäuschungen zu sparen, welche sein Vorgänger, trotz der vortresfitchen Absichten, von welchen er beseelt war, empfunden hat." Aus Veranlassung des Reichskanzlers und in Uebereinstimmung mit den Reden, welche Fürst Bismarck in der Reichstagssitzung vom 9. Mai d. Js. gehalten hat, werden, wie amtlich bestätigt wird, in den Einzelstaaten amtliche Erhebungen über die Frage der Sonntagsruhe stattfinden. Eine Verordnung für Preußen ist bereits ausgearbeitet und wird wohl binnen Kurzem im „Staats-Anzeiger" veröffentlicht werden. Wie verlautet, würden nicht nur Meister und andere Arbeitgeber, sondern auch Gesellen und Gehülfen von den mit der Untersuchuna dieser Angelegenheit betrauten Behörden befragt werden. In der erwähnten Sitzung erklärte der Reichskanzler ausdrücklich: „Wir bedürfen der Belehrung über die Sache und sind sehr bereit, aus eine Unter» fuchtlng etr zugehen. Dabei sind die Arbeitgeber sowohl, wie namenllich die Arbeiter zu hören, denn deren Stimmung ist bisweilen am wichtigsten, ob die diesen Zwang wollen, ob ihnen damit gedient ist. Dazu würden die verbündeten Negierungen wenigstens nicht die Hand bieten, ehe sie nicht besser als jetzt unterrichtet find — möge die Untersuchung gründlich sein — und ehe sie nicht namentlich die Stimmung der Arbeiter in den weitesten Kreisen über den von der Arbeiterschutz-Commission des Reichstages vorgeschlagenen Entwurf sondirt haben werden." Nach diesen Auslassungen des Fürsten Bismarck wird man s^hr umfangreiche und genaue Ermittelungen im ganzen Reiche erwarten und dem Ergedniß derselben mit Spannung entgegensehen dürfen. Das Programm des in Wien jüngst gegründeten czechischeu Vereins, welches als Haupt- und Cardinalpunkt die Erhebung des czechifchen Idioms zur zweiten Landessprache in Nieder-Oesterreich enthält, hat begreiflicher Weise nicht wenig überrascht. Wenn man schon auf etwas Unverfrorenheit von czechischer Seite gefaßt sein dürste, so konnte man doch nicht eine so ungeheuerliche Forderung, wie die Zulassung des Czechifchen als zweite Staatssprache nehen dem Deutschen in Nieder-Oesterreich, erwarten. Daß die Czechen es wagen, mit einer solchen Forderung an'S Tageslicht zu treten, beweist eben, daß siv schon jetzt Wien und Nieder-Oesterreich für ihre Czechisirungs-Versuche als reif erachten. Uebrigens scheint es in czechifchen Kreisen selber unangenehm berührt zu haben, daß die Ziele des neuen czechifchen Vereins in Wien so un- verhüllt an die Oeffentlichkeit gedrungen sind; beispielsweise meint die Prager „Politik", das bekannte deutsch geschriebene Czechcnblatt, es wäre durchaus nicht notwendig genasen, das sozusagen privatim erörterte Programm dec vorbereitenden Versammlung, welches noch nicht als officielles Programm des Vereins anzusehen fei, an die Oeffentlichkeit gelangen zu lassen. — Nun, Dank diesem gerügten liebereifer, ist es aber glücklich heraus, was den Wiener Czechen so sehr am Herzen liegt und darf man nur gespannt fein, wie sich die Regierung des Grasen Taaffe zu diesem neuesten Manöver ihrer czechifchen Freunde stellen wird. Die in Paris tagende lateinische Münz-Convention stößt auf ernstere Schwierigkeiten, als sich bei ihrem Zusammentritt erwarten ließ. Die von Frankreich vorgeschlagene Clausel, daß bei einer etwaigen Liquidation der lateinischen Münz-Union ein jeder Staat für fein Geld verantwortlich fein solle, bildet-einen bedenklichen Stein des Anstoßes, denn die belgischen Delegirten haben sich gegen den Vorschlag erklärt, doch wollen sie ihrer Regierung Bericht erstatten. '»Es ist nicht zu bezweifeln, daß die belgische Regierung die Haltung ihrer- Delegirten billigen wird und stünde demnach der Austritt Belgiens aus der lateinischen Münz-Convention zu erwarten, aus welcher auch bereits Griechenland so. gut-wie ausgeschieden ist. Es-würde demnach die lateinische Münz- Union künftig nur noch von Frankreich, Italien und der Schweiz gebildet werden, welche Staaten den Vertrag, wie es heißt, auf drei Jahre erneuern wollen. Aus Hus meldet eine Depesche des Generals Courcy vom 25. Juli, daß Thuyet, der Oberbefehlshaber der anamitifchen Armee, welcher mit 1500 Mann die Citadelle von Camlo besetzt hielt, von einem Theile feiner Anhänger verlassen worden fei und sich mit dem Rest feiner Truppen nach dem unweit von Camlo gelegenen Tamso zurückgezogen habe. Die durch das Gebirge führenden Wege würden sranzösischerseits, und zwar durch die Tirailleurs von Tongking bewacht, auch seien die erforderlichen Vorbereitungen zur Besetzung der Provinz Thanhoa getroffen. Letztere Meldung läßt erkennen, daß die militärischen Operationen der Franzosen gegen die versprengten Reste des anamiti* scheu Heeres noch keineswegs zum Abschluß gelangt sind Der türkischeFerman, welcher die egyptische Neun-Millionen-Anleihe genehmigt, ist noch in voriger Woche an den Khedioe abgesandt worden und hiermit steht einer kräftigen Action der englischen Regierung auf dem Gebiete der egyptischen Finanzpolitik nichts mehr entgegen. Hoffentlich wird es Lord Salisbury wenigstens nach dieser Richtung hin gelingen, etwas Ordnung in das egyptische Chaos zu bringen, denn Mr. Gladstone hatte auch in finanzieller Beziehung den egyptischen Staatskarren gründlich verfahren. Auch wird jetzt von einem Versuche der Sudan-Rebellen, sich mit den Engländern und dem Khedioe auözugleichen, berichtet. Hussein Pascha Khalisa, der frühere Gouverneur von Berber, hat dem Khedioe im Auftrage des Mahdi Depeschen Überbracht und führt man diese Mission auf einen großen Rath zurück, den die Chefs der aufständischen Sudanstämme noch vor dem 28. Juni, dem angeblichen Todestage des Mahdi, abgehalten haben sollen. Eine Bestätigung dieser Nachricht bleibt allerdings noch abzuwarten. Die Meldungen über den Stand der englisch-russischen Verhandlungen wegen der afghanischen Grenzfrage lauten fortdauernd friedlich. Nach Petersburger Mittheilungen der „Daily News" beantwortete Rußland den Vorschlag Salisbury's, die russischen Truppen sollten, um einen Conflict zu vermeiden, die Positionen in der Nähe Zulfikars zu räumen, günstig. Nur hat Rußland hierbei die Bedingung gestellt, daß die Afghanen diese Positionen nicht besetzen dürften. genommen haben. Die Versammlung nahm schließlich eine Resolution an, welche sich für eine den Leistungen der Gesellen entsprechende Löhnung, für thunlichste Vergebung der Arbeit in Accord, sowie für Mitwirkung der Gesellen bei den in $ 100a der Gewerbeordnung vorgesehenen Angelegenheiten ausspricht und die Bau-, Maurer- und Zimmermeister beauftragt, zur Ausarbeitung eines Statuts einen Gesellen-Ausschuß zu bilden und die behördliche Genehmigung des Statuts auszuwirken. Von 3617 durch die Theilnehmer der Versammlung beschäftigten Gesellen erhalten 12pCt. unter 40 Pfg., 13pCt. 40 Pfg., 30pCt. 42'/, Pfg., 45pCt. 45 Pfg. pro Stunde. — Die hier lebenden Bürger der Vereinigten Staaten Nordamerikas hielten heute auf der amerikanischen Gesandtschaft ein Meeting unter Vorsitz des Gesandten, Pendleton, ab, um in einer, von dem Generalconsul Raine eingebrachten Resolution der Trauer um das Ableben Grants Ausdruck zu geben. Der Gesandte wurde ersucht, die Resolution der Familie Grants zu übermitteln. Bonn, 28. Juli. Der Minister Dr. Lucius besichtigte gestern die zur Zerftörung der Reblausherde bei Linz getroffenen Anstalten, besuchte später die landwrrthschaftlrche Akademie in Poppelsdorf und wohnte Abends hier einem ihm zu Ehren von dem landwirthschaftlichen Vereine für Rheinpreußen veranstalteten Souper bei. Heute früh ist der Minister nach der Eifel weiter gereist. Wien, 27. Juli. Eine Meldung der „Polit. Eorresp." aus Petersburg bestätigt, daß die Anwesenheit des Kaisers und der Kaiserin von Rußland in Kiew im Laufe des Sommers Gelegenheit bieten werde, eine Begegnung des Kaisers von Rußland mit dem Kaiser von Oesterreich an irgend einem Punkte des österreichischen Gebietes zu veranstalten. Zeit und Ort der Zusammenkunft der beiden Kaiser sei noch nicht festgestellt. — Derselben Correspondenz zufolge wird der Minister von Grers einen sechs- bis achtwöchentlichen Urlaub antreten und sich zunächst nach Franzensbad begeben. c , Piris, 28. Juli. Die „Agence Havas" veröffentlicht das folgende Commumqu«: „Eine auswärtige Zeitung hatte gemeldet, Herr v. Freycinet habe im Ministerconseil die bevorstehende Ernennung Hohenlohe's zum Statthalter von Elsaß-Lothringen mit- getheilt und diese Mittheilung mit einigen Bemerkungen begleitet. Die Nachricht ist vollständig unrichtig. Freycinet hat sich niemals gegenüber seinen Collegen über die Ernennung des zukünftigen Statthalters geäußert. London, 28. Juli. Im Oberhaus erklärt Lord Salisbury, die egyptrsche Anleihe sei mit Zustimmung aller Mächte ausgegeben, und er hoffe, die Lage der egyp- tischen Regierung werde dadurch erleichtert. Eine Erklärung der sehr verwickelten Frage wolle er nicht geben, da bald volle Information enthaltende Schriftstücke vorgelegt würden. . — Im Unterhaus erklärte Beach, Sir Drummond Wolffffei beim Sultan tn einer auf egypttsche Angelegenheiten bezüglichen Specialmission accreditirt und gehe zur Ausführung dieser Mission selbst nach Egypten. Die britische Regierung beschäftige sich mit der Regelung mehrerer ernsten und schwierigen, noch unerledigten Fragen hinsichtlich Egyptens und hoffe sie, so weit als möglich, zu regeln. Die durch Firman vom Jahre 1879 dem Khedive unterstellten Gebiete müßten gegen eine Wiederholung der Unruhen der jüngsten Jahre geschützt und ihnen die Segnungen einer guten Verwaltung und des Friedens möglichst gesichert werden; zur Erfüllung dieser Pflicht sei die besagte Mission beschlossen, aber es sei nicht üblich, die dem Gesandten gegebenen Instructionen im Voraus mitzutheilen. — Das Oberhaus nahm in zweiter Lesung eine Bill an, welche das Wahlrecht Personen gewährt, die ärztliche Armenpflege erhalten. — Sir Moses Montefiore ist heute gestorben. — Aus Chatam wird gemeldet, bei den Nachforschungen nach den durch den theilweisen Einsturz der Landungsbrücke Verunglückten sei bis jetzr keine Leiche gefunden worden, man hoffe, daß alle in das Wasser gestürzten Personen mit dem Leben davongekommen seien. t , Rom, 28. Juli. Die marokkanische Gesandtschaft wird morgen tn Mailand vom Könige empfangen und begleitet sodann den König nach Venedig, um dem Stapellauf des Panzerschiffes „Morosini" beizuwohnen. «atro, 28. Juli. Der Khedive eröffnete die Notabelnversammlung heute ipt einer Rede, in welcher er die Genehmigung der Anleihe nachsucht. Dieselbe sei eine Folge der seit dem Aufstande Arabi Paschas so erheblich vermehrten Staatsausgaben und sei unumgänglich nothwendig geworden. Die Versammlung möge sich über die Einzelheiten der Anleihe mit den Ministern verständigen. Der Finanzminister legte darauf das Budget vor, welches eine Creditforderung von einer Million für Bewässerungsanlagen enthält. .. . Genua, 28. Juli. Das Kriegsschiff „Castelstdardo" i|t nut der marokkanischen Gesandtschaft heute Vormittag hier eingetroffen. Moskau, 28. Juli. Der Generalgouverneur Fürst Dolgorukow hat eine Verordnung erlassen, wonach die Moskauer Waffenhändler Schießgewehre und Patronenbüchsen, desgl. Revolver und Reoolverpatronen nur solchen Personen verkaufen dürfen, welche einen Erlaubnißschein vorweisen. Zuwiderhandelnde werden mit einer Geldstrafe von 500 Rubeln oder dreimonatlichem Arrest bestraft. Konstantinopel, 28. Juli. Das Befinden des Großvezirs, welcher vor Kurzem von einem Schlaganfall betroffen wurde, ist besser. — Gestern ist die Bellowa-Bat-Eisenbahn zur Verbindung des türkischen mit dem europäischen Netze feierlich begonnen worden. Universität- - Chronik. Marburg, 27. Juli. In der am Samstag stattgehabten Sitzung des akademischen Senats wurde Herr Professor Dr. Mannkopff für das Amtsjahr 1885—86 tum Rector der Universität gewählt. — Der Assistent an der landwirthschaftlichen Versuchsanstalt zu Halle, Dr. Freiherr v. Bretfeld, ist an das Polytechnikum zu Riga als Professor der Landwirth- schaft berufen morden. Er wird seine Stelle am 1. September antreten. — Einen Tag früher als die Berliner Universität ihr 75jähriges Jubiläum, begeht das Medicinisch - Chirurgische Friedrich-Wilhelms-Jnstitut sein 90jähriges Stiftungsfest. Die Pöpiniöre, wie das Institut noch heute mit seinem ehemaligen Namen genannt wird, obgleich seine jetzige Bezeichnung schon vom Jahre 1818 batirt, mürbe durch einen Cabinetsbefehl Friedrich Wilhelms II. vom 2. August 1795 begründet. Die Zahl der Studirenden beträgt 222. — Mehrere Docenten der Berliner Hochschule beschließen mit dem Ausgang dieses Monats das 50. Semester ihrer Lehrthätigkeit an dortiger Universität. So Profeffor Meßner, der Michaelis 1860 seine ordentliche Professur der neutestament- lichen Exegese antrat. — Sodann wurde um die gleiche Zeit der Chemiker Professor Ernst Robert Schneider, zuvor Privatdocent, zum außerordentlichen Professor ernannt. — Ferner traten noch der Ophthalmologe Schweigger und Dr. Kristel!er mit dem Wintersemester 1860 dem Docenten-Collegium der Berliner Universität bei. — Der Nestor der österreichischen Juristen, Hofrath Dr. Ignaz Graßl Ritter v. Rechten, welcher länger als 40 Jahre als Professor des bürgerlichen Rechts an den Universitäten Lemberg und Wien thätig war und derzeit im Alter von 91 Jahren steht, begeht am 2. August d. I. die seltene Feier seines 60jährigen Doctor- Jubiläums. — In München habilitirte sich als Docent der Chirurgie Dr. I. Paßet. Als Habilitationsschrift verfaßte er die „Untersuchungen über die Actiologie der eiterigen Pflegmone des Menschen". Lokale-. G. Gießen, 29. Juli. (Sterblichkeit in Gießens Die Sterblichkeit ging während der Woche vom 19. bis 25. Juli wieder herunter. Es ereigneten sich im Ganzen nur 6 Todesfälle, davon die Hälfte bei Kindern. Bei den Erwachsenen war Todesursache einmal chronischer Magenccttarrh, einmal bösartige Geschwulst im Unterleibe. Ein Mann machte seinem Leben selbst ein Ende durch Erhängen. Von zwei Kindern im ersten Lebensjahre starb eins an Krämpfen, das andere an Darmcatarrh. Ein Mädchen von 5 Jahren starb an Eitervergiftung. Gießen, 29. Juli. Am 4. August wird unter der Leitung des Herrn Prälaten Dr. Habicht die Conferenz der oberhessischen Geistlichen in der großen Universitätsaula tagen. Zunächst wird Herr Professor Dr. Kestlin zu Friedberg über Philipp Jakob Spener einen Vortrag halten, sodann Herr Oberpfarrer Dr. Dieffen b a ch zu Schlitz zwölf Thesen über Krankenseelsorge zur Discussion aufstellen. Es läßt sich erwarten, daß sich die Geistlichen der Provinz zahlreich betheiligen; auch Gäste werden nach dem Programm willkommen sein. vermischte-. ][ Darmstadt, 28. Juli. (Dementis Ein hiesiges Blatt, das sonst immer recht gerne unsere Mittheilungen zur Bereicherung seines localen Theiles ausnützt, hat sich in Bezug auf den in einer der letzten Nummern dieser Zeitung erwähnten tragischen Fall von Bensheim angeblich die KennMiß verschafft, daß die Meldung von dem Erschießen der Begründung entbehre. Wir nehmen, ohne uns über die bei solchen Gelegenheiten von dem Blatte gerne ausgetheilten Seitenhiebe sonderlich zu grämeu, von dem Dementi freiwillig Notiz und fügen nur an, auf welche Weise wir zu der Mittheilung fraglicher Affaire gekommen sind. Das geschah nämlich durch die übereinstimmende Erzählung von nicht weniger als fünf Personen (unser Correspondent lheilt uns die Namen der Betreffenden unter Discretion mit. Die Red.), die sämntt- lich durchaus glaubwürdig und nichts weniger als aufschneiderisch veranlagt sind. Da also die Absicht, uns einen Bären aufzubinden — was anderen Leuten ja schon oft genug passirt ist — ausgeschlossen war, die äußeren Umstände von mehreren glaubwürdigen Personen mitgetheilt wurden, eine innere Unwahrscheinlichkeit aber nicht zu entdecken war, so lag kein Grund vor, die Nachricht der Oeffentlichkeit vorzuenthaltcn. Daß sie sich nun nicht bestätigt, freut uns im Interesse der Bethelligten so aufrichtig, daß wir darüber den journalistischen Schnitzer gerne verschmerzen.^ Uebrigens können wir noch versichern, daß es uns bei der Abfassung des Artikels überhaupt mehr auf den ethischen Zweck, vor dem Börsenspiel zu warnen, als auf eine sensationelle Neuigkeit angekommen ist. Dem betreffenden Blatte aber in seiner Verdammungslust möchten wir den gerade für Journalisten so beherzigenswerthen Gemeinsatz vorhalten: „Wer selbst in einem Glashause sitzt, soll nach Anderen nicht mit Steinen werfen." 4- Von der Lahn, 26. Juli. Seit geraumer Zeit hegen die Bewohner der Stadt Gladenbach und deren Umgebung innerhalb des Kreises Biedenkopf, sowie weiterhin die Bevölkerung des Salzböde-Thales innerhalb der Kreise Marburg und Wetzlar den dringlichen Wunsch, daß diese Gegenden durch Anlegung einer Eisenbahn und durch die Verbindung mit Lollar einem belebteren, regeren Fluß des Verkehrs erschlossen werden möchten. Die Gesammtbevölkerung möchte den Plan baldigst verwirklicht sehen, daß eine raschere und leichtere Verkehrsbewegung in der Richtung nach Gießen zu in Vollzug gesetzt werde und schon war Alles so vorbereitet, die Pläne ausgearbeitet, die Mittel zum großen Theile bereit gestellt, daß man mit einiger Sicherheit in diesem Frühjahre annehmen durfte, der Minister für öffentliche Arbeiten in Berlin werde diesen Plan dem Hause der Abgeordneten zur Genehmigung und Bewilligung noch fehlender Drittel unterbreiten. Diese Hoffnung war von verschiedenen Seiten angeregt und genährt worden. Da trat diesem so geplanten Unternehmen (Gladenbach-Lollar-Gießen) mit aller Entschlossenheit die Stadt und der Kreis Marburg entgegen und ein anderer Plan wurde dem Ministerium zu Berlin vorgelegt und von den Marburger Abgeordneten zum Land- und Reichstag (Schreiber, Grimm, Eneccerus) unter ihre Patronage genommen, wonach die Eisenbahn von dem Dorfe Lohra an das Thal der Salzböde verlassen und die Richtung nach Niederwalgern, nördlich von der Station Fronhausen, und weiterhin nach Marburg einschlagen sollte. Dieser Plan wurde besonders lebhaft von dem Landrath des Kreises Marburg vertreten; es wurden alle Mittel zur pecuniären Förderung jenes vorher genannten Eisenbahn-Entwurfes von Seiten des Kreises Marburg entschieden verweigert und den Einwohnern dieses Kreises bemerklich gemacht, sie hätten wohl den Marburger Plan, nicht aber den Gießener (um kurz zu reden) mit etwaigen Eingaben zu unterstützen. Den Marburger Intentionen kam zu Hülfe der Umstand, daß im Falle ihrer Verwirklichung eine Ueberbrückung der Lahn (vom rechten auf das linke Ufer, Lollar liegt auf dem linken Lahnufer) nicht nothwendig erscheint; sie wurden wesentlich gefördert durch die tüchtige und thatkräftige Unterstützung von Seiten der Abgeordneten in Berlin. So hat denn dieser letztere Plan, welcher den Gesammtverkehr von Gladenbach und Umgegend für immer nach Marburg hinlenken mochte (denn das allein ist die Absicht der städtischen und Kreis-Verwaltung zu Marburg), den andern durchkreuzt und dessen Durchführung, welche nur eine Frage der Zeit schien, gelähmt, roemi nicht — uno es ist hohe Zeit dafür — auch die Stadt Gießen endlich anfängt, ihre^Jnteressen in dieser Hinsicht besser zu verstehen und den energischen Bemühungen Seitens der Stadt Marburg ein erfolgreiches Paroli zu bieten. Es darf nun nicht mehr gezögert werden; denn auch das Dorf Odenhausen, am Einfluß der Salzböde in die Lahn gelegen, hat die Absicht, die 25 000 «X, welche es für den Bau der Eisenbahnbrücke in der Richtung nach Lollar vorgesehen und bewilligt hatte, im Bau einer eigenen einfachen festen Brücke anzulegen, die für den Verkehr des betreffenden Dorfes genügen und ausreichen würde. Geschieht das, dann sind wiederum erkleckliche Zuschüsse dem Eisenbahn-Project Gladenbach-Lollar-Gießen für immer entzogen. Der Flecken Lollar scheint — endlich! — aus seiner Lethargie erwacht zu sein und bietet für das zuerst geplante Project einen kleinen Zuschuß, den zu erhöhen im Vortheil des genannten Fleckens durchaus liegt, nachdem auch die Firma Buderus mit großer Bereitwilligkeit seit Jahren für sich 5000 JL bewilligt hat. Wir fragen nun und schließen damit einstweilen: Was thut die Verwaltung der Stadt Gießen, mit welcher gerade jene gen. Bevölkerung in engeren und leichteren commerciellen Verkehr treten möchte? Wird sie die Zeit, ihre Wünsche und Bestrebungen verstehen und fördern? Wird sie weilen — oder kurzen Blick mit eingeengtem Horizonte an diesem Punkte documentiren? Wir hoffen mit Bestimmtheit auf das erstere, da es bekanntlich auch „versäumte Gelegenheiten" gicbt. Aus der oberen Wetterau. Jetzt, da hier zu Lande die erste Sichel in Thätigkeit ist, läßt sich der Stand der Früchte in der gesegneten Wetterau mit Sicherheit beurteilen. Gott hat für dieses Jahr einen reichen öegen an Feld- und besonders an Körnerfrüchten bescheert. Die Kornhalme beugen sich wahrhaft unter der Fülle ihrer goldenen Aehren. Die Gerste hat im Allgemeinen eine ungewöhnliche Höhe erreicht und sich, überladen mit Frucht, bei bem letzten mehrmaligen starken Regen nieder- gelegt. Vor Allem bieten die Weizenfelber einen herrlichen Anblick, woran unsere Gegend vor allen übrigen Theilen des Großherzogthums bevorzugt ist. Eine solche Fülle von Segen ist sonst nicht leicht zu sehen und zu finden. Ebenso ist bis jetzt der Hafer schon zum Gedeihen gekommen. Scheuern die Wetterauer glücklich die Fruchtsorten ein und erzielen sie, besonders für ihren ausgezeichneten Weizen, auch nur annehmbare Preise, dann „Heil dem hiesigen Bauernstände!" Berlin, 23. Juli. Laut Kundgebung der Militär-Medicinal-Abtheilung des Kriegsministeriums haben sich sämmtlichc infolge der Verfügung vom 17. April v. I. eingegangenen corpsärztlichen Berichte über stattgehabte Versuche mit Anwendung von Salicylsäuretalg gegen Fußschweiß für eine allgemeine Einführung dieses Mittels zur Heilung beziehungsweise Linderung von Fußschweiß, Wuudreiten u. s. w. ausgesprochen, woraufhin der Kriegsminister nunmehr seine endgiltige Genehmigung ertheilt hat. Das genannte Mittel besteht aus einer Lösung^von 2 Theilen reiner Salicylsäure in 98 Theilen besten Hammeltalgs und wird in Schachteln zu 20 Gramm Inhalt verabreicht. Dresden, 26. Juli. Das Turnfest hat, wie die „Dresd. Ztg." mittheilt, ein höchst erfreuliches pecuniäres Resultat geliefert. Während bekanntlich das fünfte Deutsche Turnfest in Frankfurt a. M. mit einem großen Deficit abschloß, zeigt das jetzige nicht allein fein Deficit, sondern, wie man hört, sogar einen Ueberschuß von etwa 10 000 JC — Anfang September d. I. feiert in Charlottcnbnrg unter dem Vorsitz des Grafen von Behr-Negendank der Ccntralverein deutscher Bienenzucht das fünfzigjährige Jubiläum des Bestehens der Dzierzon'schen Imkerei, wobei, wie man mittheilt, genanntem Pfarrer Djierzon eine beträchtliche Ehrengabe üben eicht und eine seinen Namen tragende Stiftung in's Leben gerufen werden soll. Bekanntlich war Dzierzon der Erste, der das höchst nierfmürbige und interessante Innenleben des 5 ble Meldung ** ln^ über die V°-n eDl velche Weise ?:9r(tlneu, n&mlÄrÄ>l-ber :n (ml. ® b,e über- Die Dieb ?5nbfnt Wen Leuten Ju s£r& rjcl UtÜ.S^ x'sssa S!nCn -?Elneinsah vo; ,eren n'cht mit Steim htnbie ^Q^ ber ' ^-^kopf' sowie öer Kreye Marburg unb Anlegung einer Eisenbahn leren ^luß des Verkehr; Elicht sehen, baß eine Netzen zu in Volliua ausgearbeitet, die Mittel -it in diesem Frühjahre Wm werde diesen Plan ing noch fehlender Mittel igt uub tzenähri worben -Gietzm) mit aller entern anderer Plan murbt mitzn Abgeordneten jum ihre Patronage genommen, ier Schböde verlassen unb Fronhansen, und weiterhin eath des Kreises Marburg ig jenes vorher genannter, schieden verweigert und ttn wohl den Marburger it etwaigen Eingaben ji taub, bah int Falle ihrs if das linke Ufer, Lolln sie wurden wesentlich gefeiten ber Abtzeordneten mtoertebr von GladetckL (denn bas allein ist du den andern durchkreuzt unb «IW rotini W - WanMt, ihr-Jntmtz i Sri*««, Sntms btt U4 bas Dori Odmhaum “it, bi- 25 000 *, r°ch ich Collar »°rg-I-h-ü " liefe anjuleBen, b« f® •'{ iirbe. Geschieht das, dann Glabmbach-Lollar-Gieycv SMA «»dtr.. bit SBen»«1* AtzZ !mde die erstes ieten MMrau jen anF d-un° ber i °>°hrh<Ä ch- W “ ine 'wS-w°L,,.i-d-' he» Änblw - eilll jol* Ä‘»s gsft ügun« «90** r »-b- ,IMS *ltl9F$ Ä* Tf. «. “3 dachtel" r cfc neu,leicht,solid,elegant,preiswürdig. Abbild, gratis. Dmoverveln-Wllgen- [4132] I. G. Rumpf, Eis. Hand Frankfurta-M. bringen mar. Tiefe Säulen, sagt Professor Bauschinger, würden bei gleichbleibender Belastung, wie dies ja in Wirklichkeit vorkommt, unaufhaltsam zusammengebogen werden und die auf denselben ruhende (Soiiftruction zusammengestürzt sein. Aus allen vergleichenden Versuchen zwischen gußeisernen und schmiedeeisernen Säulen zieht Professor Bauschinger den Schluß, daß schmiedeeiserne Säulen sich selbst unter der günstigsten Einspann- rind Befestigungsweise ihrer Enden theilweise schon bei nicht ganz erreichten 600°, jedenfalls aber bei der geringsten Glühhitze unter ihrer Last nach dem Feuer zu durchbiegen, welche Bewegung durch Anspritzen von der Gegenseite her noch unterstützt wird, selbst dann, wenn nur die Enden der Säule voni Wasserstrahle getroffen werden. Ein förmlicher Bruck oder auch nur ein Entstehen von Nissen ^findet dabei nicht statt; aber die Tragkraft der sich fort und fort dnrck- biegenden Säule sinkt weit unter diejenige herab, welche ihr in kaltem Zustande mit Sicherheit ^ugemuthet werden darf; die auf ihr ruhenden Eonstructionen müssen Zusammenstürzen. Unter gleichen Umständen betreffs der Einspannung biegen sich die gußeisernen Säulen zwar auch gegen das Feuer hin durch und diese Durckbiegung wird durch nachfolgendes Anspritzen noch vergrößert; aber sie überschreiten eine gewisse Grenze auck dann nicht, wenn die Säule der ganzen Länge nach glüht und der kalte Wasserstrahl auch zeitweise gegen die Mitte der Säule gerichtet wird. Die Säule hört nie auf, die ihr auferlegte Last zu tragen, selbst dann nicht, wenn sie in Folge des Ansprihens Nisse, sehr bedeutende Risse erhalten. Während des Abkühlens, noch während des Ansprihens, richtet sie sich wieder vollständig oder nahezu gerade. Nur wenn beide Enden einer gußeisernen Säule ganz frei (in Kuppellagern beweglich) sind und beim Spritzen auf die der ganzen Länge nach glühende Säule der Wasserstrahl energisch gegen deren Mitte gerichtet wird, biegen sie sich soweit durch, daß sie brechen. Aber jener ungünstigste Fall der Befestigung der Enden kommt praktisch kaum vor und selbst wenn er befürchtet werden ftllte, würde einige Vorsicht im Spritzen die Gefahr des Zusanimenbrecheus beseitigen. Diese Versuche beweisen also auf das unzweideutigste, daß die Bevorzugung ber schmiedeeisernen Säulen gegenüber den gußeisernen nicht nur nicht gerechtfertigt ist, sondern sogar direct eine Gefahr in sich birgt; ganz besonders aber mahnt das Ergebniß der Versuche dazu, vorsichtig bei der Anwendung des Schmiedeeisens als wagerecht liegender Träger zu sein. Von den steinernen Säulen widerstand, wie wir noch erwähnen wollen, eine Säule von Beton und Portland-Eement am besten dem Feuer, fast ebenso gut hielten Pfeiler aus gewöhnlicheni^Ziegelmauerwerk oder aus Klinkerstein mit Portland-Cement aufgemauert. Von den Säulen aus natürlichen Steinen widerstand keine dem Feuer'; am besten hielt noch Granit, denn Tuff-, Kalk- und Sandsteine mit thonigem oder kalkigem Bindeniittel wurden schnell zerstört, indem entweder der Kalk gebrannt wird oder der Thon schwindet und seine Bindekraft verliert. — fDas beste Recept.) Ein Act seltener Hochherzigkeit wird der „Boh." aus Studeutenkreifen berichtet: Es war an einem der letzten Tage, als der Docent der chirurgischen Lehrkanzel, Professor Dr. Gussenbauer, bei seinem Eintritte in das allgemeine Krankenhaus einem Studenten begegnete, dessen kränkliches Wesen ihm auffiel. Er fragte ihn, ob er krank fei, und da der junge Mann Namens S. aus Smichow, keine bestimmte Antwort zu geben vermochte, so begab sich der berühmte Chirurg mit ihm in ein Nebenzimmer, um ihn daselbst zu untersuchen. Professor Gussenbauer constatirte, daß der linke Lungenflügel des Patienten stark angegriffen sei und gab deßhalb dem Studenten den Rath, sich unverzüglich in eine Gebirgsgegend, entweder in die Schweiz oder nach Tyrol, zu begeben. Traurig erwiderte der Student, daß er sich durch Ertheilen von Lectionen kümmerlich fortbringen und zufrieden sein müsse, wenn er in Prag fein Auskommen finde; an eine Reise, und noch dazu an eine so kostspielige, dürfe er nicht denken. Kurz entschlossen beschied der Professor den jungen Mann für den anderen Tag in seine Wohnung. Als er zur bestimmten Stunde erschien, übergab ihm der Diener ein mit seinem Namen versehenes Couvert mit dem Bedeuten, der Herr Professor habe es für ihn hinterlafsen. Mit zitternden Händen übernahm es^S., und als er es eröffnete, fand er einen Zettel mit den Worten: „Reisen Sie glücklich und bald!" und dabei eine Tausend-Guldennote. Die Freude des in so fürstlicher Weise Unterstützten auszumalen, ist überflüssig. — fArbeits-Nachweis.j Nack den bis jetzt gemachten Erfahrungen ist der Erfolg der seit September 1883 vom Armenverein in Frankfurt a. M. eingeführten Einrichtung, arbeitslosen und in Frankfurt unterstützungsberechtigten armen Einwohnern Beschäftigung zuzuweisen, ein befriedigender. Die Beschäftigung, so schreibt die „Kl. Pr.", besteht ausschließlich im Steinklopfen und werden für eine achtstündige Arbeitszeit 1 JL 60 und pro Stunde 20 H gezahlt. Der Zudrang unterstützungsbedürftiger und zu dieser Beschäftigung geeigneter Personen war in den Wintermonaten naturgemäß stärker als in denen der Sommerzeit. Gegen das Zerschlagen von Ve Cubikm. Steine ist auch den durchreisenden Wanderern Gelegenheit gegeben, zu einer Mahlzeit und freiem Nachtlager zu gelangen. Mehr als die Hälfte dieser Wanderer leisten hierfür gern das geforderte Arbeitspensum, während der Rest ohne eine ihnen gewordene Unterstützung wieder von dannen zieht. Die Zahl der durck- reisenden, um Unterstützung bittenden Personen befindet sich seit 1878 in steter Abnahme; während in den Jahren 1878—1883 die Zahl derselben noch durchschnittlich 11,249 pro Jahr betrug, sprachen im Jahre 1884 nur 2824 Personen den Verein um Unterstützung an, von denen indeß 1080 ohne solche abzogen, da sie sich mit der Gegenleistung nicht einverstanden erklärten. An die interne Armenpflege werden hingegen von Jahr zu Jahr vermehrte Ansprüche gestellt, wie sich aus der ganz außerordentlichen Zunahme der Bittgesuche ergibt. Diese betrugen noch im Jahre 1883 — 6992 und schon im Jahre 1884 stieg deren Zahl auf 11,544. Diese Steigerung scheint ihren Höhepunkt noch nickt erreicht zu haben, denn schon im Januar d. I. allein liefen 2350 Gesuche ein. Bei der rapid zunehmenden Unterstützungsbedürftigkeit reichen die dem Verein regelmäßig zufließenden Mittel, die im vorigen Jahre 68,000 JL betrugen, nicht mehr aus und bleibt die Möglichkeit, allen Anforderungen gerecht zu werden, nur von ebenfalls sich steigernden milden Zuwendungen abhängig. Schi ff-Nachrichten. Bremen, 27. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer- Donau, Capt. R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 15. Juli von Bremen unb am 16. Juli von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr: Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 29. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser 17°, Lust im Schatten 16°. L. Chr. Rübs am en, Turn- und Schwimmlehrer. yv z-n i . prakt u. Specialarzt für Baut-, Frauen - u. Ge- ££ I )p ( -w-pY") M . schlechtskrankheiten(Syphili8>eio. Frankfurt a. M. o " MVllOVllj Stiftstr. 22, fr. Assist. Prof? BicordV Auw. briefl. 01 Bieneustaates, namentlich die verschiedene Herkunft der Arbeitsbienen und ber Drohnen richtig erkannte und darauf hin eine Melhode der rationellen Bienenzucht ausstellte, die seither für die Imker ber ganzen Welt niuftergiltig geworden ist und zur Hebung des Wohlstandes vieler ländlichen Besitzer, Pfarrer und Lehrer beigetragen hat. Frankfurt, 28. Juli. Gestern Nachmittag trug sich während der ersten Vorstellung im Circus Herzog ein bedauerliches Unglück zu. Ein vorgeführter Apfelschimmel kehrte in den Stall zurück, wo bereits ein anderes Pferd zur Abführung in die Manage losgebunden war. Der eine Roßwärter wollte den Schimmel fangen, doch biß ihm dieser in die Finger, riß ihm den Nagel am Mittelfinger heraus und biß ihn dann in die rechte Hand. Während dieser nur wenige Augenblicke dauernden Scene schlug das andere Pferd aus, ein Wärter, der es halten wollte, glitt auf dem Stroh aus, fiel hin und bekam nun von dem Thiere eine große klaffende Schädelwunde geschlagen. Glücklicherweise waren unter der Wachtmannschaft der freiwilligen Feuerwehr des fünften Zuges zwei im Sanitätsdienst ausgebildete Leute, welche sich bei Unglücklichen sofort annahmen, worauf bie Ueberführung ber Beiben in bas Spital erfolgte. Coblenz, 26. Juli. [4. Regatta bcs Mittelrheinischen Regatta-Verbandes.) 1) Dierruberige Dollen-Juniors. Ehrenpreis bes fremben Rubersports. Es starteten ber Frankfurter Ruberoerein, bie Coblenzer Rubergesellschaft unb ber Metzer Rnder- unb Eisclub. Die beiben letzteren collibirten, in Folge besten bas Rennen nnent- f(hieben blieb. 2) Dierruberige Ausleger-Rennboote für Ruberer, bie noch keinen ersten Preis gewonnen. Staatspreis. Die Mannheimer Rubergesellschaft ging allein über die Bahn; ber Mannheimer Ruberclub zog zurück. 3) Einruderige Ausleger-Rennboote (Skiffs) Meisterschaft für Deutschland (Vertheidiger Herr Wild.) Die Frankfurter Rudergesellschaft „Germania" (Wild) ging allein über die Bahn. Brillant gefahren. 4. Vierruderige Dollen-Gig für Juniors. Ehrenpreis des Coblenzer Ruderclubs. Der Crefelder Ruderclub siegte mit zwei Längen über die Nenwieder Ruder- Gesellschaft. 5. Vierruderige Dollen-Rennboote. Ehrenpreis ber Stabt Coblenz. Es siegte ber Coblenzer Ruberclub leicht über ben Bernkastler Ruberclub. 6. Vier- ruoerige Ausleger - Rennboote für Juniors. Ehrenpreis ber passiven Mitglieber ber Coblenzer Ruder - Gesellschaft. Sieger der Mainzer Nuderverein mit sechs Längen über die Coblenzer Ruder - Gesellschaft. 7. Einruderiae Juniors. Ehrenpreis ber Coblenzer Ruder-Gesellschaft. Sieger ber Wetzlarer Ruberclub (Herr Rübsamen) mit 4 Längen über ben Höchster Ruberclub (Herr Lorch). 8. Dierruberige Ausleger- Rennboote. Wanberpreis bes mittelrheinischen Regattaverbanbes. Dertheibiger ber Düsseldorfer Ruberoerein. Derselbe ging allein über bie Bahn; ber Kölner Ruberoerein zog zurück. Außer ben Ehrenpreisen bekommen bie Sieger goldene Medaillen. Flomborn, 24. Juli. Heute Mittag spielten Kinder auf einem in der Nähe sitzenden Strohhaufen. Aus jetzt noch nicht bekannten Gründen entzündete sich derselbe und griff die Flamme so rasch um sich, daß das 4jährige Kind des Schneiders Fey sich nicht mehr retten konnte und elendiglich verbrannte. Mörfelden, 23. Juli. Gestern wurde dahier ein Mann auf dem Felde, als er die letzte Garbe band und sprach: „Für dieses Jahr habe ich meine Frucht gebunden, wer's nächste Jahr bindet, weiß ich nicht", vom Schlag gerührt und war auf der Stelle tobt. Lonbon, 23. Juli. Einen schöneren Hockzeitstag als ben heutigen hätte bie Prinzessin Beatrice sich nicht wünschen können. Das rauchige Lonbon erschien in ber Sonnentoilette wie umgezaubert; bie Insel Wight aber ist gegen Lonbon einem Paradiese vergleichbar. Don heute früh an sammelte sich die sckaulustige Menge auf dem Wege von ber Landungsbrücke in Cowes nach Osborne unb Wippington. Alle Schiffe hatten ihre Masten mit Kränzen unb weißen Wimpeln geschmückt; ihrem Beispiele folgten bie Häuser unb bie nach ber Kirche hin aufgepflanzten Festpfähle. (Segen 12 Uhr langten die Gäste aus Lonbon an, zum Theil in gestickten Uniformen unb unter ihnen, sich burch bie Menge von Orden und Kriegsmebaillen auszeichnenb, Lorb Wolseley. Die Lords Jeddelsleigh und Sir R. Cross trugen die Windsor-Uniform. Kurz nach Mittag setzte sich der Brautzug von Osborne in Bewegung nach der Kirche, wo die Hochländer in ihren bunten Anzügen eine Ehrenwache bildeten. Zuerst kamen die fremden Gäste, dann ein Theil der königlichen Familie, bann bie Brautjungfrauen, alle Nichten ber Braut (bie Prinzessinnen Louise, Victoria und Maub von Wales; die Prinzessinnen Marie, Victoria und Alexanbra von Ebinburg; bie Prinzessinnen Irene unb Alice von Hessen unb die Prinzessinnen Victoria und Louise von Schleswig-Holstein u. s. w.), bann ber Bräutigam selbst in weißer Cürassier-Uniform. Nach seiner Ankunft stellten sich bie Brautjungfrauen am Eingang ber Sakristei zum Empfange ber Braut auf, welche rechts von der Königin, links vom Prinzen von Wales geleitet roarb. Königliche Salutschüsse ertönten von Spitheab bei ihrem Erscheinen. Die Königin trug ein schwarzes Spitzenkleib unb eine kleine Diamantenkrone, ber Prinz bie Felbmarschallsuniform; bas Kleib ber Braut zeichnete sich burch bie berühmten Honitonspitzen aus, welche bie Königin vor 45 Jahren trug. Die meisten Damen waren in Halbtoilette erschienen; boch war ben am Morgen erst aus Lonbon ange- fommenen auch bie einfache Morgentoilette gestattet. Unter bem Klange bes Mendels- sohn'schen Marsches, ber von ber Orgel ertönte, trat ber Zug in bie Kirche ein, wo der Erzbischof von Canterbury, der Bischof von Winchester, der Dechant von Windsor und der Canonicus von Wippington, Brothers, sich versammelt hatten. Der Chor aus der St. Georgs-Capelle in Windsor ftimmre seine Gesänge an; die Trauung er- folgte; das Paar ließ sich von allen Seiten beglückwünschen und unter bem Klange eines für die Feier besonders combinirten Hochzeitsmarsches zog ber Brautzug zurück nad) Osborne, um unter ben Zelten bes Gartens ein Gabelfrühstück einzunehmen. Die ganze Feier machte ben Einbruch eines Staatsgepränges, obgleich es keine Staatshochzeit war. Die Botschafter der auswärtigen Viäckte glänzten daher durch ihre Abwesenheit. Heute Abend wird in Osborne ein großartiges Feuerwerk stattfinden. — (Eiserne Säulen.) Vor einiger Zeit erregte in den Kreisen der Bau- Interessenten eine Verordnung des Berliner Polizei-Präsidiums, durch welche die Anwendung gußeiserner Säulen als Träger in den Parterreräumen ber Häuser untersagt würbe, großes Aufsehen, ba bie sehr verbreitete Anwenbung solcher Träger bisher noch nirgenbs beanftanbet worben war. Es sollte nach der erwähnten Verordnung künftig nur die Benutzung von fchmiedeeifernen Säulen, von Pfeilern aus Klinkern und Ziegelmörtel und von gußeisernen Säulen, wenn solche mit einem durch eine isolirende Luftschicht von dem Kern getrennten Mantel von Schmiedeeisen umgeben sind, gestattet fein. Um die Berechtigung dieser Anordnung festzustellen, hat nun der berühmte Technologe Professor Bauschinger vom Polytechnikum in München eine Reihe von Versuchen angestellt, bei denen Säulen von verschiedenem Material künstlich stark belastet und dann die Wirkung großer Erhitzung auf dieselben beobachtet wurde. Zu den Versuchen wurden gußeiserne, schmiedeeiserne und Steinsäulen aus verschiedenem Material angewendet, dieselben bis 300°, bis 600°, schließlich bis zum Glühen erhitzt und bann durch Anspritzen mit einem kalten Wasserstrahl rasch abgekühlt. Diese mit großer Sorgfalt angestellten Versuche ergaben nun das überraschende Resultat, daß von den Metallsäulen die gußeisernen ben schmiedeeisernen weit vorzuziehen sind. Es haben die Gußeisensäulen sowohl in der Glühhitze als auch bei ber späteren Abkühlung vollstänbig ausgehalten. Sie bogen sich stark burch, bekamen Risse, hauptsächlich Querrisse, aber sie hörten nie auf, die ihnen auferlegte, ihrer praktischen Verwendung entsprechende Last zu tragen. Die Schmiedeeisensäulen bogen sich dagegen schon unter* ber Glühhitze — eine sogar schon unter 600° — besonbers aber beim An- fprifren so stark durch, daß die Belastung nicht mehr auf ihre ursprüngliche Höhe zu Allgemeiner Anzeiger. ÄDglO-SwiSS MM Gleich beste gewöhnl. Milch f. alle betr. Zwecke, spez. auch als Kindernahrg. Detail in Apotheken, Droguerien, Spezerei- hdlg., etc. Verzeichniss der Grossisten zu beziehen bei der Anglo-Swiss Condensed Milk Co., CHAM, Schweiz. Wegen Geschiislsverändemng verkauft von jetzt ab sämmtliche Artikel zu Einkaufs- vreiftn. 5312 Fa*« ÄiiicSa Wwe» MrheWe Eiftttbahntn. 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L3- NM M , C.AuH Wvrse« r ** Unter Bsi über die in'M« Hebet ben uiiS geschrieben'. , Notschaster bei der wohin er gereist M des Reichslandes vc anfchickl, ist nächst t allen Nerhällniffen i tzürstitzr Achnbe, \ schäft zn Qemiw, einem, Mei e in1 dnrch tauienbiältig öconomifchr gnterej hällchniSßig starke der Viireaukralle d Eifer unter den Fi ÄttchsdurgernMor üefWste Recrutiri Das W chn; leit 1871 hl dir Wnn- W W mhihabender . Die Lchwieri bad die Äeichsrezie' An-dm bei bent Methvbe Wchfrlt preußischer Ärt 2)ie Äite der strammes ReMe rungen Preußens ^ngen des beroä Jie dortige Aevö! dazu kamen die e Interessen und kc welcher erst eine ( . Statt ausiu *U6, als bere Art hätte, bog W ein. Der r ? llnpa UMSwurdiqkeit b s**.« diffi rrrr S'?nn,k( ä Mnkreichz J* i“ Deulfchi^ksi ^ Ä*. »tft“ «et Ut ktte ban a Nfc 7 »He S Utb |U' bgs »tut