Trschemt täglich mit Abnahme btt MonlagS •tfM«: «chulstraße 7. Greis virrieljährlich 2 Vtar7 20 Pf. mit Bringcrt*. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Politische Uebersicht. Gießen, 29. Januar. Der Kaiser hat die Folgen seine« jüngsten Unwohlsein« »sreulicher »eise säst gänzlich überwunden und nur eine geringe Schwäche ist noch zurück, aediieben Da er indessen noch nicht so weit hergestellt ist, um dre gewohnten Ausfahrten unternehmen zu können, so benutzt er die Zeit nach dem Dmer, um m den Parlerre-Räumen de« Palai«, die an sein Arb-.trz,mm-r stoßen, dem «Ubiern- unb dem Fahnenzimmer, durch längere« Auf. und Nredergehen üch Bewegung zu verschaffen, wie die« der hohe Herr beispielsweise am verflossenen Sonntag gelhaii Hal. - Für die Opfer der Erdbeben m Spanien hat der Kaiser 20,000 Frc». gespendet. Reichstage scheint aus Die stürmischen Debatten, welche bie vorige Loche anläßlich der Erörterungen über die Adreßbewegung für den £dn*ler brachte. mit der am Samstag begonnenen Berathung des Etat- oer göUe und Verbrauchssteuern wieder eine ruhigere Stimmung gefolgt zu fern. Wenigsten« ist die Sa,n«lag«.Sitzung, in welcher die Spccial>Elat« der Zolle und der Tabakssteuer ohne große principielle Debatten erledigt wurden, m durch, au« geschäftsmäßiger Weise verlaufen und ebenso die darauf folgende Montag«. Sitzung die zum größten Theile durch die Dircussion über die Rubenzuckersteuer «»»gefüllt wurde und in welcher Die Erörterungen über die gegenwärtige Krtsir in der Zucker-Industrie felbstverständlich die Hauptrolle spielten. Da dieselben für die den Kreisen der Zucker-Industrie Fernstehenden nichts Jniereffante« barboten, so begnügen wir uns an dieser Stelle, zu erwähnen, daß der Antrag des Aba. Gras v. Hacke, den Bundesrath zu ersuchen, einen Beschluß dahm zu fassen, daß für das Ereditjahr 1884/85 die Frist für die Entrichtung der Rübenzuckersteuer von sechs aus neun Monate verlängert werde, an bie Budget-Commission verwiesen wurde. Den Etat der Mbenzuckersteuer selbst genehmigte das Haus unverändert, ebenso den der Salzsteuer. Der Bundesrath hat in voriger Woche die erste Lesung der neuen Zolltarif-Novelle beendigt und ist am Dienstag in die zweite Lesung ein* getreten' man erwartet, daß die Novelle noch in der ersten Februarwoche dem Reichstage zugehen wird. Inzwischen nimmt die von linksliberaler Seite ange- sachte Bewegung gegen die Erhöhung der Kornzölle ihren ungehinderten Fort- aanq. In einer Reihe größerer Städte, wie Danzig, Königsberg, Stettin, findet diese Bewegung ihren hauptsächlichsten Rückhalt, da die Vertretungen der betreffenden Städte beschlossen haben, sich petitionirend an den Reichstag um Ablehnung der Kornzollerhöhung zu wenden. Dieses Vorgehen hat bereits zwischen der städtischen Vertretung von Stettin und dem Regierungs-Präsidenten von Pommern zu einem Conflict geführt, indem derselbe dem Stettiner Magistrate verboten hat, die von der dortigen Stadtverordneten'Versammlung beschlossene bezügliche Petition an den Reichstag abgehen zu lassem Gegen dieses Verbot will der Stettiner Magistrat R-curs erheben unb bie Angelegenheit m allen Instanzen verfolgen. . , , , , Der von dem Abg. Ackermann im Reichstage emgebrachle und von einem Theile be« Centrum« unterstützte Antrag zur Gewerbeordnung, welcher einen Befähigungs-Nachweis eingeführt und bie JnnungLvorrechte erweitert wissen will, dürste schwerlich eine Majorität finden , da ihn auch die Freicon- fervativen zurückweijen. Wenigstens kann man dies aus einem Artikel der freiconferoatioen „Post" entnehmen, der sich gegen den Antrag wendet, daß auf dem Gebiete des Gewerbewesens endlich einmal Ruhe noththue. Man will wissen, daß der Artikel zugleich die Anschauungen der Regierung in dieser Frage vertritt. „ Ä Die in Frankreich dieser Tage vollzogenen Ersatzwahlen zum Senat waren diesmal von besonderer Bedeutung, indem fie zum erstenmal auf Grunb der Senals-Wahlresorm staNfanben, welche ben größeren Städten ba« Recht erlheilt, neben je einem Delegirten auch eine Anzahl von Senatswählern zu entsenden Durch bicse Anordnung der Wahlmodu, mußte naturgemäß die wahre Meinung de« VolkrwAen« auch bei den Senatrwahlen mehr als bisher hervortreten unb bie« ist denn diesmal zu Gunsten der herrfchenden repubhtam- leben Partei in entschiedenster Weise geschehen, indem von den 87 gewählten Senatoren 67 Republikaner und nur 20 Monarchisten sind. Allerdings befinden sich unter ersteren auch 5 Radikale, welche bekanntlich gleich den Conservativen Front gegen das Ministerium Ferri, machen, das ändert aber nichts an der Thatfache, daß die ministerielle Partei durch die längsten Wahlen auch tm Senate einen erheblichen Zuwachs erfahren hat, Eine kleine Schlappe bedeutet Bekanntmachung. «e, der am 28. d. M. vorgenommenen Wahl ist Herr Fabrikant Isaak Hanau zum Mitglied des Vorstandes der i.rael. Relig,°n«gemeinde dahier gewählt worden. . nt acma6t ba6 während 3 Tagen, nämlich den 30. und 31. d. M. sowie den 2. Februar d. I. bat ,, ®4 J”1^. b«n|b„" b’in Bureau des 1 Vorsteher» Herrn Meier Hornberger offengelegt fein wirb unb daß während der unerstrecklichen Wahlprotokoll mit allen Anlagen aut »nn Bureau de . I b bem Wahlprotokoll und deffen Anlagen Einsicht nehmen und auch Einwendungen gegen ^^P^H!^ol^^g^m^d^GewähEn,^"ezw^ auch Ablehnung der Wahl, bei Vermeidung des Ausschluffe, bei Grobherzoglichem Kreisamt Gießen vorbringen kann. Gieß-"», den 29. Januar 1885. _ 2S Freitag den 30. Januar 188® Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. für bie Regierung der Ausgang der Wahlen in der fiauplflabt, wo der opportunistische Kandidat Spuller in der Stichwahl seinem radikalen Gegen-Candi- daten Martin unterlag. Die beiden Dynamitexplosionen, deren Schauplatz die englische Hauptstadt am Samstag wiederum gewesen ist, find ein drohende- memcnlo für bad Cabinet Gladstone, über den auswärtigen Angelegenheiten nicht der Gefahren zu vergessen, welche England von den senisch-irischen Dyna- mitverschwörern fortgesetzt drohen. Die Explofionen im Londoner ParlamentS- gebäude und im Tower sind ein beredtes Zeichen, daß jene politische Verbrecherbande ihre unheimliche Thätigkeit sortzusühren entschlossen ist unb offenbar wächst die Dreistigkeit der irischen Dynamithelden um so mehr, je weniger e» der englischen Regierung gelingen will, die Urheber der sich so rasch auseinander folgend i Dynamitattentate zu ermitteln. Allerdings meldet eine Londoner SDepeftT vom Montag bie Verhaftung eines ber Teilnahme an den beiden letzten 'Dynamit-Attentaten verdächtigen Mannes; ob aber die Regierung hiermit der.cUrhebern derselben auf bie Spur gekommen i|t, erscheint noch sehr fraglich Inzwischen haben bie jüngsten Unternehmungen ber infchen DMa- mitarbö ein doppeltes aber ganz entgegengesetztes Echo auf amerikanischem Boben gefunden. Bei einer in Chicago am Sonntag stattgehabteii Socialisten- versamnllung wurden bie letzten Lonboner Dynarniterplosionen von mehreren Rebnern sehr gepriesen und empfahlen dieselben ganz unverfroren den Gebrauch des Dynamits gegen die besitzenden Klassen. Dagegen meldet eine Depesche aus Washington, daß durch die Londoner Ereignisse die Einbringung des, von der amerikanischen Regierung längst ausgearbeiteten Gesetzes gegen den Mißbrauch von Sprengstoffen im Senate beschleunigt worben sei und bars man nunmehr wohl hoffen, baß die Untonsregierung, befonberS auch trn Hinblick auf bie freche Sprache ber Chicagoer Socialisten, zu einem that- kräftigen Vorgehen gegen alle jene staats- unb gesellschaftsseindlichen Clemente entschließen wird, bie in wirklich unerhörter Weise ben ihnen vom Sternenbanner gewährten Schutz mißbrauchen. Der amerikanische Senat hat in einer Resolution fast einstimmig sein- Entrüstung über bie Lonboner Dynamit-Attentate unb feinen Abscheu vor derartigen Verbrechen ausgesprochen. Darmstadt, 28. Januar. Se. König!. Höhest der Grobherzog em« psingen heute den Hauptmann Frhrn. v. S-narcl-ns-Grancy vom 1. Grotzh. Jnsanterie. (Leibgarde«) Regiment Rr. 115, den Premier-Lieutenant Werner i h suite des 4. Rheinischen Infanterie«Regiment« Rr. 30, Adjutant der 50 Jnfanterie-Brigabe; eine aus ben Gastwirlhen Sememer von Darmstadt, Weigand von Gießen und Ganß von Mainz bestehende Deputation de« Hefii« scheu Gastwirthe-Verbandes, zum Vortrag den Staatsminister Finger, dm Ministerial-Präsibent-n Weber, den Oberstkammerl^rrn °. Grolman den Hof« Geremonienmeifter v. Werner, den Geheimerath Dr. Becker, ben Hofbaurath Melior aus Büdingen. _ »erlitt 2H Januar. sReichStagl Der Reichstag derteth heute zuerst den »on dem «dg/Junggreen (Däne) beantragten Gesetzentwurf. wonach« tu Thetlcn des deutsche Reichs, wo eine nichtdeutsche Sprache die BolkSfarache tft d Ben mil ber 8«ält7rune unb beten Organen in bet »° »'-^»^,7-».« -n° foUen tn der auch alle Verordnungen, dte speciell diese Thelle 0 . «... geben,' zu veröffentlichen find. Ebenso sollen tn den Smannt d Rechtsoerhandlungen, wenn der Angeklagte e« -erlangt, tn der Beintprocec » rnv WKbra3tat6 Begründung de« Antrag« durch den Antragstellereewtdert^ Staat-sicreid e. Schelling, daß fich die Grenzen der deutschen Sprache weder na« vn « « Nordm seststellen lassen, e« fehle dem«E°ae nach dieser R^chwng Norm, wie tn strettigen Fällen -u verfahren sei. 3® 0 2B'oUc man den Landesregierungen, über die VerrvotungSsprache zu b Mmmen f(6fr ober Sprache vor Gericht oer« WÄnttttT Debatte, an der die «b°e°rdneim Lenzmann^ Wndthorst, Hari« S^7n.«,°-l^un77'e^oechi chi.ln°7men° wurde die Uederweisung an e.ne Com- Mission abgttehnt. aL^Htenimarf betreffend die unbefugte AuSsühruva von *•'» >"»">"> guf «ushrduug bei sog. Dikt-iurp-ragraphen. Abg. Stabil begtönbeU denselben in mehr elB anderthalbstüvdiger Rede, die nur geringe Aufmerksamkeit fand. Unterftaatösecretär für Elsaß-Loihringen, Herr v. Puttkamrr, antwortete in sehr wirksamer Weise. Er erklärte vorerst, daß die Angelegenheit mehr in den elsässischen Landesausschuß, alS in den Reichstag gehöre. Der Vorwurf, daß die Candtdaten zum Reichstage behindert gewesen seien, sei schon oud dem Umstande unzutreffend, als selbst die französische Presse anerkannt habe, daß man in Frankreich nicht so frei sprechen könne. Der Redner ging auf einzelne der Beschwerden ein und schilderte die Agitation der Franzosenfreunde Im Elsaß und in den benachbarten Dtstricteu Frankreichs; dem gegenüber könne und wolle man nicht vorhandene Präoentivmaßregeln beseitigen. Er rechtfertige die Regierung tn ihrem Vorgehen gegen den Abg. Antoine, drsffn deutschfeindliche Bestrebungen er bespricht, sowie bezüglich der Unterdrückung der dem Abg. Kablä gehörigen Zeitung und anderer Blätter. Dem Bestreben Einzelner, die elsässische Frage als eine offene zu halten, könne die Regierung nicht ruhig zusehen und deßhalb könne sie auf den Antrag nicht eingehen. Morgen wird die Berathung hierüber fortgesetzt. Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Eorrespondenz - Bureau. Wie«, 28. Januar. Wegen Unterschleif bei dem Giro- und Kassenveretn ist Baldry au 7jähriger verschärfter Kerkerstrafe vernrtheilt worden. — Wegen Hochverrats wurde der Anarchist Thtlmann zu öjähriger schwerer Kerkerstrafe verurthetlt- Pari-, 28. Januar. Ein Telegramm aus Saigun von heute meldet, die Banden von Aufstänoischen tn Cambodscha feien geflohen oder zerstreut. Drei französische Colonnen, unterstützt von HülfStruppen der Eingeborenen, verfolgen dieselben. Der Führer des Aufstandes, Stvotha, ist durch den Oberst Mtramont bet Preycho geschlagen worden, wobei Stvoiha selbst verwundet wurde. Eine zweite Bande, auö 300 Manu bestehend, tst bet Rathkenot durch den SchiffSlteutenant Tfigny geschlagen werten. Kairo, 28. Januar. General Wolseley telegraphirt, daß Metammeh genommen ist. Oberst Stewart ist schwer verwundet. Wilson hat sich an Bord eines Dampsers nach Khartum begeben. London, 28. Januar. Eine Depesche deS Generals Wolseley auS Korti vom 28. d- M. Morgens meldet: AuS Gubat, 2 Mellen oberhalb Metammeh«, tst ein Jnfantertecap'tän hier eingetroffen, welcher diesen Ort am 24. d. verlassen hatte. Derselbe berichtet, daß seit dem 17. d. scharfe Gefechte stattgefunden hätten und die Mannschaften biS zum 25. d. wenig zur Ruhe gekommen seien. Oberst Stewart sei schwer verwundet worden. Seine (Wolseley'S) Instructionen seien auSgeführt. Die englischen Truppen hielten jetzt einen stark befestigten Posten am Nil, auf halbem Wege zwischen Khartum und Berber, besetzt und beherrschten die Wüstenstraße zwischen jenem Posten und Korti. Gubat set gegen jede Streitmacht deS Mahdt zu halten. AuS Khartum feien während der RecognoScirung von Metammeh am 21. d. M- 4 Dampfer unter NuSri Pascha in Gubat eingetroffen, hätten Mannschaften und Kanonen gelandet und an den Operationen theilgenommen. Wilson set am 24. d. mit 2 Dampfern und einer Abtheilung Infanterie nach Khartum abgegangen, lieber die Gefechte bei Metammeh selbst meldet die Depesche: Metammeh set von 2000 Mann feindlicher Truppen unter Rurangar und 3 Geschützen besetzt gewesen. Oberst Stewart habe daher seinen Instructionen gemäß Metammeh umgangen und set am 19. d. M 3—4 Meilen vom Nil entfernt auf etne starke feindliche Abtheilung gestoßen. Im Gefechte mit dieser set Stewart verwundet worden. Wilson habe darauf den Oberbefehl übernommen, sei vorgedrungen und habe am Nachmittag den Feino zurück- geworfen, welcher 5 Emire und ca- 250 Tobte auf dem Schlachtfelde zurückli,^. Der Verlust der englischen Truppen sei noch nicht gemeldet, 2 Offiziere seten^efallen. Wilson habe Gubat besetzt und am 21. d. eine RecognoScirung gegen Metammeb unternommen. Obwohl der Ort leicht einzunehmen gewesen wäre, habe Wilson doch von einem Angriffe Abstand genommen, weil er der Ansicht war, daß die Ltf einem weiteren Sturme nothwendig erfolgenden Verluste dem Erfolge nicht entsprechen würden. Am 22. d. hatten 3 Dampfer eine RecognoScirung gegen Shendy unternommen und seien am Abend desselben Tages nach Gubat zurückgekehrt. Der letzte Brief Gordons set vom 29. Decemder dattrt und besage nur, daß tn Khartum sich alles wohl beffinbe und der Ort noch 4 Jahre sich holten könne. Buller geht von Korti ab, um den Befehl auf der Wüstenstraße bis nach Gubat zu übernehmen. Madrid, 28. Januar. Aus Andalusien werden neue Erderschütterungen gemeldet, wobei mehrere Menschen umgekommen sind. New-Kork, 28. Januar. In der Legislatur von Missouri ist eine Resolution eingebracht worden, die sich gegen die Dynamit-Attentate ausspricht. — In Wisconsin wurde Spooner (Republikaner) zum Senator gewählt. UuiverfitätS- Ghrovik. Marburg, 27. Januar. DaS ,5Rarb. Tagebl." berichtigt die Nachricht, daß Herr Professor Dr. v. LtSzt nach Bonn berufen fei, dahin, daß dieses nicht der Fall wäre. — Inder philosophischen Fakultät zu Berlin hahilitirte sich alS Privat- docent vr. G. Simmel mit einer Vorlesung über daS Verhältniß deS ethischen Ideals zu dem logischen und dem ästhetischen. — Der außerordentliche Professor der StaatSwtssenschaftm an der Universität Königsberg, Dr. elfter, hat einen Ruf als ordentlicher Professor an die Hochschule Zürich erhalten. - Der Professor der Pathologie, v. Recklinghausen in Straßburg, hat einen Ruf nach Leipzig abgelehnt. — Der Privatgelehrte Goth ein, der tu Straßburg historischen Studien oblag, hahilitirte sich am Polytechnikum in Karlsruhe für Nattonalökonomie. 8 - Die Rechte der zweiten Kammer der Niederlande will bet der Berathung des Budget« des Innern den Antrag stellen, die (seit 1636 bestehende) Universität Utrecht auszuheben, ' — Nach dem soeben auSgegebrnen Reichs - Medictnalkalender medicinische Fakultäten tn deutschredenden Ländern: Deutsche« Reich. Oesterretch. Schweiz. Anzahl 20 4 3 ordentliche Professoren 200 48 32 außerordentliche Professoren 153 56 7 Privatdocenten 213 108 36 Stud. (S.-S-) 1884) 6899 2622 465 pro 1885 gibt eS Russ. Ostseeprov. 1 12 5 6 650 Vermischtes. Nidda, 26. Januar. Gestern Abend gegen 11 Uhr ertönte hier daSFeuersignal. ES brannte in der (JSger'schen) Oberschrnttter Paptersabrik. Glücklicherweise nahm der Brand keine große Ausdehnung an und die hiesige Feuerwehr fand nicht mehr viel zu thuv. Ein Nebengebäude — der Papiersaal — worin Papier, Lumpen rc. lagerten stand in Flammen und war eS nicht möglich, etwas zu retten; das Gebäude brannte nieder bis auf daS Fundament- Marburg, 27. Januar. Die von der hiesigen Königlichen Staatsanwaltschaft gegm das fretfprechende Erkenntntß des letzten Schwurgerichts in der Strafsacke §E^dertch (Mord der Eheleute Wolff in Nordeckjbelreffend) eingelegte Revision ist von dem Reichsgerichte nunmehr verworfen worden. t a* M.' 24. Januar. Die Gebrüder Freiherren ».Rothschild dahier haben jüngst ihr Einkommen zum Zwecke der Besteuerung angegeben und zwar bat der jüngere Bruder nach dieser Angabe daS größere Einkommen, denn er ist für das lau/ende Jahr mit einem solchen von 4,788,000 AL etnge,chätzt. Während Baron Willy Rothschild diese Summe angegeben hat, wird von Baron Mayer Carl ein Einkommen *0" 4,560.000 ^versteuert. Nach diesen für die Besteuerung angegebenen Ziffern wörbe Baron Willy an jedem Tage die ganz nette Einnahme von 13,120 alhaben — eine Summe, mit der eine Familie ein Jahr recht angenehm leben kann- Für jede Stunde berechnet sich das Einkommen deS BaronS Willy Rothschild auf 546 AL Frankfurt a. M , 28. Januar. In Folge einer von Berlin ergangene» Weisung ist vom hiesigen Polizeipräsidium sowohl, alS auch von der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingelettet worden, welche den Zweck hat, zu erfahren, wie die eingehenden Mittheckungen Über den Fall Numpff in Berliner und Wiener Blätter gelangen konnten. DaS Polizetpräsidrum hat gestern und heute schon zwei hiesige Journalisten vernommen, welche aber beide die AuSsage verweigerten. Einem der Herren wurde der S 257 deS deutschen R- - Str. - G. - B- vorgelesen, der den nach Begehung eineS Verbrechens ober Vergehens dem Thäter oder Theilnthmrr wissentlich geleisteten Beistand mit Strafe bedroht- Der Vernommene, welcher natürlich sehr für die Ehre dankte, zu einem Compltten des Mordgesellen gemacht zu werden, erfuhr, datz man vermuthet, eS habe ein mit der Untersuchung betrauter Beamter auS der Schule geschwatzt und Miitheilungen direct ober indirect an die Blätter gelangen lassen. Da zahlreiche Zeugen tn der Sache vernommen worden find, die ihre Erlebnisse ungentrt außplauberten, so wird diese Annahme haltlos, um so haltloser, al« beispielsweise der in Basel erscheinende .Schweizer 8olt«freunb* allen anderen Blättern zuvor die Mitihettungen Über die Identität deS tn Hockenheim verhafteten Arrestanten brachte (Fr. Ztg.) Dortmund, 23. Januar. Am 22. November v. I. hatte ber Metzgergeselle Paul Schwantner in Soest den Lehrling Georg Höhle, den er für einen Denuncianten hielt, auS Rachsucht um8 Leben gebracht, indem er ihm mehrere Messerstiche versetzte und den halb ohnmächttgen wehrlosen Knaben dann wie ein Stück Vieh förmlich ab- schlachtete. In der heutigen SchwurgertchtSverhandlung wurde der Angeklagte, der bts zum Schlüsse ein freche« Wesen zur Schau trug, trotz seines Leugnend für überführt erachtet und zum Tode vernrtheilt. Heidelberg. Die längst geplante Drahtseilbahn auf daS Heidelberger Schloß soll nun zur Ausführung kommen. Mit den Besitzern der in die Bahnlinie fallenden Güterstücke sind bereits Unterhandlungen angeknüpft, und es wurden dieselben verbindlich gemacht, ihr Wort bi« Ostern dieses JahreS zu halten. Die Bahnlinie soll in der Nähe der Gasthöfe »Prinz Karl" und .Adler" beginnen und über den Bremeneckgarten aufwärts ziehen. Karlsruhe, 20. Januar. Heute Nacht, etwa um 2Va Uhr, wurde der Ober- lazarethgehülse Milde vom Feld-Artillerte-Regiment Nr. 14 tn der Nähe des Durlacher ThoreS erstochen. Er war mit einem Kameraden durch die ZSHringergaffe gegangen und tn der Nähe deS Armenhauses von dem Metzgerburschen Georg Scheck von hier angerempelt worden, welcher, alS Milde und sein Begleiter ruhig deS WegeS wettergingen, mit dem Taglöhner Franz Becker von Pforzheim demselben nachging. Beim »Grünen Baum" geriethen, mie die „Bad. ßanbeBjtg." meldet, beide Thetle aneinander. Milde erhielt von Scheck einige Stiche in's Gesicht und in die Schultern, in Folge deren augenblicklich der Tod de» Milbe eintrat. Scheck, welcher von Milde einen Säbelhieb erhielt,' und Becker wurden von der benachbarten Mstitärwache angebalten und der Polizei übergeben, worauf der elftere tn daS städtische Krankenhaus, letzterer m’8 AmtSgefängniß verbracht wurde. — lieber den großen Speicherbrand in Hamburg am 20.d.Mts. entnehmen wir der „Hamb. Corresp." folgende Details: DaS Feuer entstand Abends nach 10 Uhr auf dem zweiten Boden deS Speicher« Nr. 17 im Alten Wandrahm, wo sich ein großes Lager von Baumwolle, Portwein, Kaffee, Zucker, Kampher und anberen Droguen befand. Trotz der außerordentlichen Energie, mit welcher ba8 Feuer unter Änwendung von 5 Dampfspritzen und mehreren Handspritzen angegriffen wurde, gelang eS nicht, den Speicher zu retten. Bet dem starken Froste froren die Wasserschläuche, wodurch daS Spritzen bedeutend erschwert wurde. Nichtsdestoweniger gelang es dem energischen Einschreiten der Feuerwehr, unter persönlicher Leitung de« Branddirectors Kippirrg, die neben gelegenen Speicher Nr. 16 und 19 vor Brandschaden zu bewahren. Um l1/» Uhr hatte man daS Feuer so wett bekämpft, daß ein wettere« Umsichgreifen desselben nicht mehr zu befürchten war. Um 12V. Uhr ereignete sich bei dem Brande leider ein schreckliches Unglück- Um die angegebene Zeit stürzte das brennende Dach ein, auf welchem sich der Oberfeuerwehrmann Classen, der Feuerwehrmann Krüger II. und zwei andere Feuerwehrleute befanden. Krüger, verheirathet und Vater von 3 Kindern, stürzte sofort tn die Gluth und war nickt mehr zu retten. Der Leichnam war heute Mittag noch nicht aufgefunden. Der Oberfeuerwehrmann Classen, welcher seinen Collegen stürzen sah, fiel ohnmächtig nieder und wurde weggetragev. Er hat sich an ber rechten Hüfte verletzt und auch Brandwunden an Händen und Füßen erlitten, weshalb er In« Allgemeine Krankenhaus gebracht wurde. Die beiden anderen auf dem Dache befindlich gewesenen Feuerwehrleute wurden leicht verletzt und find bereits wieder in Dienst.. Der von dem Feuer verurfachte Schaden wird auf mehr als 1000000 AL geschätzt. Heute war die Feuerwehr noch unausgesetzt mit zwei Dampfspritzen in voller Thätigkeit. Die EnistehungSursache deS Brandes war biS jetzt nicht zu ermitteln; es wird Selbstentzündung der Baumwolle vermuthet. An den bedeutende« Versicherungssummen, deren Höhe noch nicht genau festgestellt ist, sind nur englische Versicherungsgesellschaften beteiligt. „ . Perth, 22. Januar. Der Geschäftsführer und Buchhalter der Filiale der „Union Bank of Sluftralta* in Roedume tn Westaustralien ist mit einem Tomahawk ermordet und seine Leiche in dem Gebäude der Bank aufgefunden worden. Ma» bot keine Spur von dem Mörder, Hand«! nn» Setfebt. _ 9' ~k. Januar. Rother Weizen AL 14.55, weißer Weilen 1430 f MnffiS «&8T&K 1. Qualität AL 0.90, 2. Qualität AL 1.10, Kartoffeln per Centner AL 2 00_3 00 Kohlrabi 3-0 pr. St-, Erbsen 100 Kg. 25-00-30-00 Rothkrant pr. St. 12-20'^ Poularden JL 0—0, Huhn 1.50—2.00, 1 Ente AL 2.00—3.50, 1 Taube 40—60 2 Hahn AL 1.90—2.50, Gans AL 6—10.00, Welsche AL 5.00—10.00 Theater. Schü tzenli 81! Die flotte Münchener Biermamsell, welche der junge Kaulbach mit so viel Glück in die Kunst cinfflbrte, tst auch aufs Theater gelangt- Leon Vcpr*°n,'?er gewandte Berliner Dichter, hat diese populäre Figur in da« Cmtrum einer lustig bewegten Handlung gestellt und da« Theater machte mit dieser Novität einen Haupttreffer. Die Posse tst ein buntes Allerlei, hier ein Stück Berliner Posse, dort ein Stück bayrischer VolkSkomödie, hier Couplets, dort lustige, launige Einfälle I 2llle8 ist lufttg, bewegt, keck, ausgelassen, überschSumend, ganz wie die malerische Erscheinung des SckÜtzenliSl — so daß ein jedes Publikum an der Novität seine rechte Freude haben muß und auS dem Lacken thatsäcklich nicht herauSkommt- . fLÄ'ta ein> Auftreten der Frau Lange als .Iphigenie" am Berlin« Bictoriatheater schreibt die „Bert. Böri. Ztg.": . r. ^Vorstellung der .Iphigenie" war etne sehr sorgfältige und zählt zu den besten der Saison. Frau Lange erschien ber außerordentlichen Schwierigkeit dieser Rolle, welche in der richtigen Wiedergabe ber plastischen Ruhe und tn wirkungsvoller, oerttfinbntfetnniger Declamation liegt, ganz gewachsen. DaS antmirte Publikum bankte der Künstlerin burch reichsten Applaus, sowie prächtige Lorbeerspende. glänimb”sÄt&6dlunfl: fa"b 5rau S“nße ,m ‘6ann- ®««»' "Ihr schönes, vollklingendes Organ kam bei ber Declamation ber Goethe'schen Serie zu schönster Geltung ihre hohe bühnengerechte Gestalt versinnbildlichte unS die Prtestttin der Diana aus dem Königlichen Stamm Agamemnons in der besten Weise. Ihre Bewegungen, btt ber Rolle mtsprechenb nie hastig und ungestüm waren, ließen vermögen^u Ische^Schonheit vermissen, ohne btt wir unS etne Griechin nicht zu benke«. ^^Ostdeutsche Presse- schreibt über ein Auftreten in Bromberg: t tiefsinnige Gedankenfülle, das einfach Erhabene, daS diesem von dem humamstlschen Geiste des 18. Jahrhunderts durchwehten Göthe'schen Schauspiele inn” wohnt, kamen gestern zu vollendeter Vorführung. Frau Lange ist für die Fiaur ber Vertreterin, wie wir bisher keine vorzüglicher und schöner geseyen. Die Einfachheit und Tonfülle, mit der sie btt tiefsinnigen, mit Durcksickttakeit aenanrten Sßorte @ötbe’« sprach, die Königliche Hoheit und der Adel, die über de/game Gestatt ihrer Gestikulation, boten ein Gesamm . bild von unendlichem Farbenreiz und klassischer Schönheit.^ Allgemeiner Anzeiger. Freitag den 30. Januar 1. J. versteigert der Unterzeichnete gegen Baarzahlung: 1. Vormittag- 10 Uhr im Lager des Herrn W. Th. Wittlich — Sandgasse, Löber's Hof - einige Faß Branntwein, als: Frucht, Kümmel, Bitter, Awetschen, Kirschen, Pomeranzen, Cognac; 2 Körbe Tapezier- leim, eine Quantität gelbe Fadeunudeln, amerik. Apfelspalten, Zwetschen, Bohnen, Erbsen, Grünkorn, Gerste, Loda, einige Gentner Zwiebeln, eine Dreimal- waage und einen großen Kaffeebreoner. II. Nachmittag- 2 Uhr in seinem Bureau: eine Quantität Garn (Wolle), 1000 Cigarren, einige Flaschen Punschessenz, Rum, Cognac, Bordeaux, 1 Büchse Thee, 3 Waagen und 2 große Kaffeebüchsen- Die Versteigerung findet bestimmt statt. Geissler, 618 ______________________________Großh. Gerichtsvollzieher. Bürger-Club. Gingetretene Verhältnisse veranlaßten, daß das aus den 7. Februar vorgesehene . VIaff km /. /• ün sch en nunmehr aus Mittwoch den 11. Februar Im C'af6 Leib verlegt werden mußte. Dies zur vorläufigen Kenntnißnahme der verehrt. Mitglieder. 644 Der Vorstand. Singer- Nähmaschinen bester Conslruclion, für Familien und Handwerker. zum Fussbetrieb incl. Verschlusskasten und sämmtlichen Apparaten ä 53 Mark. Unter Garantie, lllustr. Cataloge gratis. 638 Richard Jacobi, Berlin C., 12 Papenstrasse 12. .3n Sckchcn der Englischen Stoffsabrik Reißner, Wohl Eo., Berlin-Gubern in Berlin, vertreten durch Rechtsanwalt Or. Gut fleisch in Gießen, Klägerin, gege« _ den Vogel-berger Bergwerk-» verein in Gießen, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Dittmar daselbst, Beklagten, Wechselsorderung betr. Resol. wird die Zwangsversteigerung folgender Bergwerke: a Gemarkung Geilshausen. • 1. Eiscnsteingrube Ernst, Feldgröße 85 Hectare 15 Are, Kreis Gießen; bei Grünberg, 2. Eisensteingrube Rabenau, Feld- große 233 Hectare 87 Are, Krei- wiefcen; bei Grünberg, b Gemarkung Lehnheim. 3. Eisensteingrube Ludwig, Feldgröße 43 Hectare, Kreis Alsfeld; bei Grünberg, 4 Eisensteingrube Emilie, Feldgröße 37 Hectare 37 Are, Kreis Alsfeld; bei Grünberg, c. Gemarkung Lumda. 5. Eisensteingrube Brutus, Feld- große 43 Hektare 75 Are, Kreis Gießen; bei Grünberg, d. Gemarkung Rieder Qhmen. 6. Eisensteingrube Romulus, Feldgröße 27 Hectare 46 lHMtr-, Kreis Alsfeld; bei Grünberg, 7. Eisensteingrube Theodor, Feld- größe 33 Hectare 88 OMtr., Kreis Alsfeld; bei Grünberg, 8. Eisensteingrube Karolina, Feld- größe 24 Hectare 6 oSltr., Kreis Alsfeld; bei Grünberg, e. Gemarkung Reinhardshain. 9. Eijensteingrube Reinhold, Feld- große 53 Hectare 7 lHMtr-, Kreis Gießen; bei Grünberg, f Gemarkung Saasen 10. Eisensteingrube Tyrus, Feld- große 131 Hectare 87 lDMtr., Kreis Gießen; bei Grünberg, 11. Eisensteingrube Minna, Feld- größe 12 Hectare 50 OMtr., Kreis Gießen; bei Grünberg, g Gemarkung Stangenrod 12. Eisensteingrube Stangenrod, Feldgröße 88 Hectare 25 Are, Kreis Gießen; bei Grünberg. zu Gunsten der klügerischen Forderung von 3000 Mark nebst Zinsen und Spesen und circa 400 v Z. flO an die Exped. d. Bl. 639 Gießen, den 29. Januar 1885 Danksagung. Für die herzliche Thellnahrne bei der Krankheit und Beerdigung unserer unvergeßlichen Anna Gühlholtz, geb. Leib, tagen Allen den tiefgefühltesten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Todes-Anzeige Herr Georg Leib Die tieftrauernden Hinterbliebenen Giessen, den 29. Januar 1885. Statt jeder besonderen Anzeige reidengasse 8. die verwittwe Frau Justizrath Mit der Bitte uni stille Theilnahme Die trauernden Hinterbliebenen Giessen, den 29. Januar 1885. Die Beerdigung findet Sonnabend Nachmittag 3 Uhr von dem Sterbehause, Bahnhofstrasse 42, aus statt. 648 Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fx. Ehr. Pietsch) in Gießen. hierdurch die gefallen hat, Grossmutter, traurige Mittheilung, dass gestern Abend 11 Uhr es Gott unsere liebe gute Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Freunden und Bekannten widmen wir hierdurch die traurige Mittheilung, dass unser innigst- geliebter Gatte, Vater, Schwiegervater und Grossvater Die Beerdigung findet Samstag (Wallthorstrasse 32) aus statt. im Alter von 80 Jahren nach kurzem Leiden zu sich zu nehmen. Sie verschied sanft. Repertoir für die letzten Vorstellungen - Sonntag den 1. Febrnar 1885, Nachmittags 4 Uür: Kindervorstellung. Auf vielseitigen Wunsch: ♦ 66u1 Vltrrau. Stadt Theater Freitag den 30. Januar. Letztes Gastspiel der Frau CH. Lange t Iphigenie auf Tauris von Göthe. Iphigenie — Frau CH. Lange als letzte Gastrolle- Das Nähere die Zettel. den 31. Januar, Nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause 646 gestern Abend um 9 Uhr im Alter von 69 Jahren plötzlich verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten (Mit neuen Costümen). Abends T'/z Uhr: Novität! Novität! Schützenlis’l. Dienstag den 3. Februar 1885. Letzte Vorstellung. Benefiz für Frau Herrmann-Jhm. Augen der Liebe. Hierauf: Der Besuch im Carcer von Eckstein. Alles Nähere die Zettel- Rft in ub unb । rf. 2L Caroline Klingelhöffer, geb. Ebel, 640 Ein junger Mann, 16 Jahr alt, mit Berechtigung zum Einj--Freiwilligendienst, sucht zu Ostern Stelle als Lehrling in einem hiesigen größeren Geschäfte. Gest. Offerten unter 0. R. 12 an die Exped- d. Bl. erbeten-_____________________ 642 Dem Herrn, welcher meinen Sohn vom Ertrinken gerettet und demselben in so liebenswürdiger Weise entgegengekommen ist, sage ich hierdurch meinen herzlichsten Dank. ______________Joh. Gg. Spaar. 633 Gesucht ein braves reinliches Mädchen zur Aushülfe. Frau Julie Adami, Südanlage 19. Del l'iik MB dir sauimenlagen des wirb boit «>e 1 eifrigst, m E Ende zu koinmn Discufsion über ADtag oM uchiünglich Ul • tagen tonnte. tL tzchioHrn. qeMen zmal her Stüh mäßig glatten < -rauchssteuernge abgelegene Wie steuer, MbeN Hei letztgenannte Aeile geividmet Mberaler Seile ttr BranntivÄ vckven eingebraj die MWg de Bei den Verend! Reihe Meller, b Mche in weiterer M von । NMWuer DMm witfi BH sM.G.s, währG W daß nm buch i nckig beiänch 5ömmi)|ion ver Beschluß M ändert gene^nr debattelos erleb Prinz *26. Lebensjahr Nachmiktag des In Äeri Ändelstag vom rchungen sei he ^rgeschlagene R 'N einer prakti $ brutschen Ha o? .Nttrnmlutif ^brutung dieses «Ls: Me grch .., ®ie8t "rst'ge Mens öet Eonserenr Attische Lösur İ"Wed- «hifan Öm ^ONgo (in M worben M MrUng 1dl gesucht von Herm. Koch, Schreiner. _ 600 Ein Dienstmädchen zur Äus- hülfc auf sofort gesucht. __________________Grünbergerstraße 36. 607 Zum 1. März wird ein reinliches und gesundes Dienstmädchen gesucht. Bismarckstr. 6,