ien Richter0’ vro i r «VmS L>'S-S ^'Jütbh ’fotatit fcll II. gfluk erben nU ^«nger, sstraße 10. ^dchcn, V- Mm Sö8tt. irlinq ihiiffnt, zum so« 1 öliges größeres inb Zu richten an I __bM k Minnen )6ttcrnbet Be- « “ idütc den neuesten W 8 Tayen. :taub, it, 6787 ettergaijea. ~t 6752 mit guten Zeug- Westanlage Ms tgenstimde Slefitt, Wti, neu K.,in*M tsich LJHeyer.__ § solides Diensn ine bessere Familie Land gesucht- ed- d- Ä- ___ Men I ger Waaren, •ikel, werden ittte 5866 Exped. d. BI. as, Porzellan-c- ebenfalls uMG' ) halte ich.nnch ba .stens emptob en. ÄZLt SÄ* V d. Bl. --mbUrtwir >■ Gebraus M t. stirint»' Arivöbe. t( ii. V ntb«t°"' 50ga Cs*r Dienstag den 29. September srr. 226 1865 B*re«e* t Lchulstraße 7. Betreffend: --------- ~ I . 7 _ . 7 Preis vierteljährlich 2 Wort 20 ”f. mit Ertchemt mit AsHnahme iteti Mont«rgv. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart Pi. Amtlicher Hheil. Die Taubstummenstatistik. Gießen, am 26. September 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir sehen der Erstattung Ihres Berichts über das Vorhandensein taubstummer Kinder entgegen. Dr. Boekmann. ___ Betreffend: Verwendung des vorgeschriebenen Formularpapiers zu Berichten. Gießen, am 26. September 1885. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. ->n rubr Betreff verweisen wir aus unser Amtsblatt vom 1. Juni 1876 und erwarten, daß den darin enthaltenen Bestimmungen über das zu Berichten zu verendende Formularpapier von den Schulvorständen, die dieselben bisher nicht eingehalten haben, rn Zukunft genau nachgekommen wird. Dr. Boekmann. _____ willkommen! Die Stadt Gießen heißt die Festgäste, die von Nah' und Fern' zur XXXV111. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner im Laufe des heutigen Tages hier eintrcffen, herzlich willkommen. Es i)t eine bedeutsame Erscheinung, daß eine Versammlung von Männern der Wissenschaft, die zunächst zu wiffenschaftlichen Zwecken abgehalten wird, einer solch' warmen und ungetheilten Ausnahme Seitens der Bürgerschaft begegnet, wie sie nach den Festvorbereitungen zu erwarten ist: ein lebendiger Beweis für die That- sache, daß geistiges Streben und Wirken in immer weiteren Kreisen die gebührende Anerkennung findet, daß aber auch die Wiffenschaft nicht mehr in Zopf und Perrücke und vom Foliantenstaub umnebelt fernab vom Volke steht, sondern daß sie sozusagen volksthümlicher, freier und deutscher geworden ist. Und so erblicken wir denn in den heutigen Lehrern und Gelehrten die vornehmsten Hüter unseres deutschen Geistes, die Förderer deutscher Forschung und die Bewahrer deutscher Wissenschaft, vor Allem aber die Wächter, Pfleger und Bildner unserer deutschen Jugend. Darum empfängt Gießen seine Gäste feier- lich und festlich; denn die Stadt ist stolz darauf, zum Sitze einer Vereinigung erwählt zu sein, die sür Wissenschaft und Erziehung, für die heiligsten Interessen, die jedem Staatsbürger und Familienvater vor Allem am Herzen liegen müssen, mit warmem Eifer wirkt. Möge die Arbeit dieser Tage von reichem Segen begleitet sein! Und mögen die Stünden der Freude und des Genusses jedem Theilnehmer eine angenehme und dankbare Erinnerung an unsere Musenstadt mit in die Heimath geben! Und nun nochmals ein herzliches: Willkommen! Deutschland. Berlin, 26. September. Der Reichsanzeiger veröffentlicht eine kaiserliche Verordnung vom 25. September, welche das Unfallversicherungsgesetz, sowie das Gesetz über dessen Ausführung auf dem Betriebe der Post-, Telegraphen- und Eisenbahnverwaltung und aus sämmtliche Betriebe der Marine- und Heeresverwaltungen für den 1. Oktober in Kraft setzt. Berlin, 26. September. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Rote, welche die spanische Regierung anläßlich der am 4. d. M. vor der Kaiserlich Deutschen Gesandtschaft vorgekommenen Exzesse an den spanischen Gesandten in Berlin gerichtet hat. Die spanische Regierung habe, sobald sie von den Vorkomninissen Kenntniß erhielt, den Polizeichef, welcher die deutsche Gesandtschaft in Madrid bemacht, und die Polizei- Inspectoren, welche das deutsche Konsulat in Valencia bewachen sollten, ihres Amtes enthoben. Gleichmäßig hat sie die Einleitung des gerichtlichen Verfahrens angeordnet, demgemäß die gedachten Agenten der Polizei und ein gewisser Anastasio Albarran Gareia, sowie 15 verhaftete Individuen wegen Theilnahme an den Ruhestörungen vor Gericht zu stellen sind. Die spanische Regierung hat die Ausschreitungen gegen den Vertreter einer Macht, mit welcher Spanien enge Beziehungen unterhält, lebhaft bedauert, verurtheilt dieselben in ausdrücklicher und formeller Weise und beauftragt ihren Gesandten, dies zur Kenntniß des Ministers des Auswärtigen zu bringen. Sie hofft, daß diese offenen freundschaftlichen Erklärungen von der Regierung des Kaisers in demselben Geiste der Aufrichtigkeit und des Entgegenkommens werden aufgenommen werden, von dem die spanische Negierung bei Ucbermittelung derselben beseelt ist. Karlsruhe, 26. September. Unter Kanonendonner und Glockengeläute hielt das neuvermählte erbgroßherzogliche Paar um 3*/s Uhr seinen Einzug in Karlsruhe. Auf dem Bahnhof standen der Großherzog, die Großherzogin, das Staatsmiikisterium, das Offizierskorps und die Spitzen der Behörden zum Empfang bereit. Die Reu- vermählten stiegen nach herzlicher Begrüßung in einen ganz mit Myrthen und Rosep abgeschlagenen Wagen. Der Erbgroßherzog Friedrich trug die Leibgrenadier-Uniform, die Erbgroßherzogin ein Rosa-Kostüm mit Spitzenübcrwurf. Am Triumphbogen begrüßte der Oberbürgermeister dieselben in kurzer Rede; ein Mädchen überreichte der Erbgroßherzogin ein Bouquet von Rosen, Veilchen und Myrthen. Der Erbgroßherzog dankte sichtlich bewegt. Dann fuhr der Wagen, begleitet von einer Abtheilung Kavallerie und den entgegengesandten Hofchargen zuni Schloß unter den Hochs der herzu- drängendcn Menge. Zwei Wagen mit dem persönlichen Hofstaat und dem Ehrendienst joioie eine zweite Abtheilung Kavallerie machten den Beschluß. (Fr. Ztg.) Karlsruhe, 26. September. Die Beleuchtung der Stadt verlief überaus glanzvoll, ebenso das von Vidaccovich auf der Beiertsheimer Wiese abgebrannte Feuerwerk, in dessen Schluß-Tableaux ein kolossales Monogramm F. H. mit einer Krone darüber erschien. Das gefeierte Paar sah dem prächtigen Schauspiel von dem hinteren Portal der Fcsthalle zu, ebenso die Großherzogliche Familie und ihre Gäste. Die Musckkorps der Abordnungen in Landestrachten concertirten während des Feuerwerks am User des Stadtgartens, jetzt durchziehen sie musicirend die Straßen trotz des Regens, der seit 7 Uhr, leider immer stärker werdend, herniederrieselt. (Frkft. Ztg.) Dresden, 26. September. Der Landtag ist auf den 10. November einberufen. Frankreich. . Paris, 26. September. Der „Temps" bementirt die Gerüchte, wonach die Regierung beschlossen habe, die Unternehmung in Madagaskar aufzugeben und glaubt zu wissen, die Regierung halte an ihren letzten Erklärungen vor der Kammer fest und werde der neuen Kammer volle Freiheit lassen, um Befchlüffe betreffs definitiver Lösung der Angelegenheit zu fassen. England. London, 26. September. Im Proceß gegen Stead und Genossen wegen Entführung der Elisa Armstrong sind sämmtliche Angeklagte vor die Assisen vermiesen und gegen Caution aus freiem Fuß belassen worden. Dänemark. Kopenhagen, 26. September. Der „Berlingske Tidende" zufolge würde in den nächsten Tagen Herr v. Giers erwartet. Italien. Rom, 26. September. In Palermo kamen gestern 74 Cholera- Todesfälle vor. Wußland. Petersburg, 26. September. Der Botschafter Schuwalow ist heute nach Berlin zurückgekehrt. Aulgarien. Sofia, 26. September. Das bereits signalisirte bulgarifche Rundschreiben besagt, der Fürst habe in Folge der vollzogenen Thatsachen es für feine heilige Pflicht gehalten, den Wünschen der Rumelier nachzugeben. Die Worte feiner Annahme-Erklärung zeichneten die neue Lage Ost'RumelienS, wie sie den ein- stimmigen Wünschen der Bulgaren entspreche und durch den Zwang der Ereig- nisse bedingt fei. Das Rundschreiben erinnert an die Depesche des Fürsten, worin er sich für die Ruhe des Landes und die Sicherheit aller Bewohner verbürge, an das einstimmige Votum der Kammer und an deren Wunsch, daß tue Mächte bei dem Sultan sich für die Anerkennung der Union verwenden möchten. Die europäischen Regierungen möchten ihre Stimme erheben, um einem Gon» flict vorzubeugen, denn die türkische Armee könne jeden Augenblick eine Angriffsbewegung machen. Hriechenlanv. Athen, 26. September. („Havas"-Meldung.) Der Marineminister ordnete die Armirung aller Schiffe der Flotte, einschließlich der Torpedo-Boote, an. Die Truppen der Garnisonen des Peloponnes werden, feldmäßig ausgerüstet, nach den Grenzen befördert werden. , Amerika. Rio de Janeira, 26. September. Beide Kammern nahmen den Gesetzentwurs wegen Aushebung der Sklaverei an. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. «Korrespondenz - Bureau. Görlitz, 27. September. Die hiesige Industrie- und Gewerbe-Ausstellung ist heute durch den Oberpräsidenten v. Seydewitz geschlossen worden. Rom, 27. September. Der „Obseroatore Nomano" spendet der von Deutschland und Spanien an die Billigkeit und Weisheit des Papstes ergangenen Berufung großes Lob; die Berufung seitens des protestantischen, seil Jahren in lebhaftem Kampfe mit dem Vatikan sich befindenden Deutschland sei um so bedeutsamer, weil die Völker und Herrscher sich nicht mehr vor dem päpstlichen Throne neigten. Das große überraschende Ereigniß werfe seinen Glanz auf das Papstthum und besonders auf die Person des Papstes, der sich so sehr auf der Höhe seiner Mission befinde. — Der König beehrte vorgestern in Stradella den leicht erkrankten Ministerpräsidenten Depretis mit einem zweistündigen Besuch. Bei der Rückkehr wurde der König am Bahnhofe in Rom von der Bevölkerung mit lebhaften Kundgebungen begrüßt. Paris, 27. September. Auch die „Agence Havas" meldet in einem Telegramm aus St. Petersburg von heute, daß alle Mächte ihre Zustimmung zu dem Zusammentritt der Botschaftcr-Lonferenz in Konstantinopel in der ostrumelischen Angelegenheit gegeben haben. Der bezügliche Vorschlag sei von Rußland gemacht worden. — Nach einem Konstantinopeler Telegramm derselben „Agence" hat der dortige französische Botschafter, Marquis de Noailles seine Instruction betreffs Theilnahine an der Konferenz bereits erhalten. — Der Kriegsminister erhielt eine Depesche des Generals de Courcy, worin dieser meldet, daß in Turanc einige Cholerafälle vorgekommen sind und daß am 23. ds. die Stadt Kuangnam von französischen Truppen wieder besetzt worden ist. Madrid, 27. September. Die Mäßigung und die wohlwollende Haltung Deutschlands im Verlaufe der Karolinenfrage wird hier sehr anerkannt. Man hofft, daß sich die Angelegenheit in einer Weise erledigen wird, welche die Beziehungen zwischen Deutschland und Spanien enger gestaltet. Die umlaufenden Gerüchte über eine Ministerkrise entbehren der Begründung. — Der König, der an einer Erkältung litt, wird morgen das Zimmer verlassen können. Petersburg, 28. September. Das „Journal de St. Petersbourg" sagt: Die neue Zusammensetzung des türkischen Eabinets lasse erwarten, daß die Anschauungen der Klugheit und Vorsicht im Einveritändniß mit Europa in der gegenwärtigen Krisis bei der Pforte weiter zur Geltung gelangen werden und könne man sich hierzu Glück tvünschen. — Das genannte Blatt bestätigt, daß der Minister v. Giers heute Meran verläßt, um nach Petersburg zurückzukehren und zwar beabsichtige der Minister vorerst nach Kopenhagen zu reisen. Belgrad, 28. September, j Telegramm der „Agence Havas". In hiesigen politischen Kreisen macht sich die Ansicht geltend, daß eine Gebietsausdehnung Bulgariens ohne Eompensation für Serbien nicht zulässig sei. Zwischen Rumänien, Serbien und Griechenland soll ein vollständiges Einvcrständniß über ein gemeinschaftliches Vorgehen bestehen. Der König dürfte das Eommando über die Armee übernehmen und Popovich voraussichtlich zum Ehef des Generalstabs ernannt werden. (Von serbischer Seite wird ferner mitgetheilt, daß in Serbien gegenwärtig 22,000 Mann vollständig ausgerüstet und kriegsbereit zur Verfügung stehen und binnen wenigen Tagen hofft man die Zahl verdoppeln zu können.) — Nachrichten von der macedonischen Grenze zufolge soll es bei Borani zu einem Zusammenstöße zwischen Nizams (Aktive) und Arnauten gekommen sein, bei welchem die Nizams über 100 Todtc verloren hätten; die Verluste der Albanesen sollen beträchtlich sein. (Nach einem Telegramm der „9L Fr. Pr." aus Belgrad war dorthin schon am 25. September aus Prinzrend gemeldet worden, daß in Albanien eine Erhebung stattgefunden habe; das Land sei größlentheils von Truppen entblößt und werde durch Arnautenbanden terrorisirt.) Philippopel, 26. September. sTelcgramm des Reuter'schen Bureaus.) Fürst Alexander wohnte heute dem Abmarsch einer Schwadron nach der Grenze bei und in- spicrrte zwei aus Bulgarien eingetroffene Freiwilligen - Bataillone. Derselbe besuchte sodann das Hospital und später eine Moschee, in welcher viele Muselmänner versammelt waren. Ter Fürst gestattete dem Jman, auch für den Sultan zu beten, worauf dieser für den Sultan und den Fürsten Alexander betete. Nach dem Gebet gab der Fürst den Muselmännern die Versicherung, daß er für die öffentliche Ordnung zu Gunsten Aller, ohne Unterschied der Religion nnd der Nationalität, einstehe. — Der Bulgarische Ministerpräsident Karawdoff ist aus Sofia hier wieder eingetroffen. XXXVIII. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner. i. Unseren Festberichten schicken wir die Bemerkung voraus, daß es unsere Aufgabe nicht sein kann, der wissenschaftlichen Arbeit der Versammlung auf Schritt und Tritt zu folgen; wir wollen vielmehr nur das herausgreifen, was auch für das größere Publikum von Interesse sein wird und dabei unsere besondere Aufmerksamkeit dem äußeren Gang des Festes, also den Festlichkeiten zuwendcn. Am Samstag Abend, 8 Uhr, fand die letzte Gesammt-Sihung der verschiedenen Fest-Comit6s statt. Es erhellte aus den einzelnen Referaten, daß nach allen Seiten die rührigste Thätigkeit entfaltet wurde, so daß die Festlichkeiten in der von uns bereits mitgetheilten Weise stattfinden können. Im Einzelnen sei noch bemerkt, daß der Ausflug nach Schiffenberg (Donnerstag) per Extrazug unternommen wird, der etwa 2 Uhr 10 Minuten in Gießen abgchen und um 6V2 zurück sein wird- In Wetzlar werben seitens der Herren Stadtverordneten Vorbereitungen getroffen, um den Gießener Gästen den Aufenthalt daselbst so angenehm als möglich zu machen. Die Eröffnungs-Sitzung findet am Mittwoch Morgen und zwar schon um 9 Uhr statt. In derselben werden die officiellen Begrüßungsreden, außerdem der Vortrag des Herrn Professor O ncken: „Julius Cäsar's letzte Tage" gehalten werden. Die allgemeinen Sitzungen beginnen an den folgenden Tagen um 101/» Uhr. Von Vorträgen, die auch in weiteren Kreisen Interesse erwecken werden, seien hier genannt der von Duncker, der das große römische Festungswerk in Deutschland, den sogenannten Pfahlgraben, behandelt, der von Bona-Meier: .Das Schulregiment Friedrich des Großen", sowie der Vortrag über die praktische Vorbereitung der Lehrer an den höheren Schulen. Wir hoffen, daß die Verhandlungen über die letztere Frage auch praktische Resultate im Gefolge haben möchten- 0 f a I r Gießen, 28. September. Die gestern Vormittag im Saale des Cafö Leib tagende Delegirten-Versammlung obcrhessischer Feuerwehren wurde von dem Vorsitzenden Hieronymus-Friedberg eröffnet. Vertreten waren die Feuerwehren Grunberg, Lich, Homberg, Nidda, Ortcnbcrg, Friedberg, Gießen (freiwillig städtische Feuerwehr und freiwillig Gail'schc Feuerwehr), Butzbach, Lauterbach, Büdingen, Schotten, Lollar, Allendorf a. d. Lda-, Rodheim v- d H-, Heuchelheim und Hungen. — Der Vorsitzende berichtet über die Schritte, welche seither vom Landesausschuß in Angelegenheit einer neuen Löschordnung geschehen sind- Er theüt mit, daß Großh. Ministerium mit dem Entwurf einer Feuerlöschordnung nach Württcmbergischen System beschäftigt sei. ES erscheine nicht angezeigt, weitere Schritte in dieser Angelegenheit zu rhun, so lange nicht eine ministerielle Entscheidung vorliege. — Der Vorsitzende sowie der Vertreter der freiw. städtischen Feuerwehr Gießen, sprachen hierauf zu Gunsten einer zu organisirenden Landes-Hülfs- und Unterslützungskasse für freiw. Feuerwehren, welche sich auf ein anzusammelndes Kapital stützen müsse. Feller-Lollar meint, man solle nicht abwarten bis auf dem Wege der Gesetzgebung die noch zu lösenden Lebensfragen der freiw. Feuerwehren ihre Erledigung gefunden, sondern man möge die Verwaltungsbehörden bei jedem Anlaß zu interessiren suchen. Es schließt sich hieran eine längere Discussion, bei welcher verschiedene Mißstände zur Sprache gebracht wurden. Pos. 3 der Tagesordnung: Berathung über die zu Gunsten des Feuerlöschwesens nothigcn Maßnahmen- Der Vorsitzende empfiehlt hierbei den Vertretern, bei allen Angelegenheiten der freiw. Feuerwehren, die eine Mitwirkung der staatlichen Behörden nothig oder wünschensmerth erscheinen lassen, sich zuerst mit den Gemeindevertretungen ins Einvernehmen zu setzen und in Verbindung mit diesen zu handeln. Desgleichen erklärt der Vorsitzende es für unbedingt nöthig, dahin zu wirken, daß Seitens des Provmzlal-Ausschusses Kreis-Feuerlösch-Jnspcctoren zur Anstellung gelangen. Der Vertreter von Ortenberg erörterte, daß es weniger Sacke der einzelnen Wehren sei, hierfür zu wirken, vielmehr stehe solches den Provinzialvertretern zu. Feller-Lollar ist mit den Ausführungen des Vorredners im Wesentlichen einverstanden. Voneifs- Grünberg conftatirt, daß in Grünberg die von den beiden Vorrednern gerügten Mißstände bezügl. der Psiichtfeuerwehren nicht vorhanden seien. Petri-Gicßen mahnt zum Beharren bei den seitherigen Bestrebungen der Wehren, ihre vielfach mühsam geschaffene Position nicht allein zu behaupten, sondern auch zu heben und ru verbessern, und stimmt den Ausführungen des Vorsitzenden in vollem Mrße be». Bieber- Allendorf berichtet über seine dortselbst gemachten Erfahrungen. Müll er-Ortenberg empfiehlt die Benutzung der Presse, um im gegebenen Falle die Interessen der freiw. Feuerwehren im Einzelnen oder Ganzen zu wahren. Cellarius-Schotten beantragt, alljährlich einen Provinzialtaq an anderem Orte, verbunden mit Uebung. zu halten. Hierzu bemerkt der Vorsitzende, daß es sehr schwer sei, einen zur Vereimaung geeigneteren Ort zu finden als Gießen- Weickart-Butzbach erbietet sich für Butzbach zur Abhaltung des Provinzialtages für 1886. Der Vorschlag wird acceptirt. Feller-Lollar wünscht, daß das Feuerwehr-Fachblatt in Büdingen mehr unterstützt werde. Der Vorsitzende will Aeußerung der Delegirten, ob die in Büdingen erscheinende Feuerwehr-Zeitung als Verbandsorgan anzuerkcnnen sei. Dieses wird bejaht und giebt der Redacteur Jeckel eine dementsprechende befriedigende Erklärung ab. — Bei^dem zum Schluß staltgefundeneu Wahlakte wurde Feller-Lollar mit 10 von 17 Stimmen als Vorsitzender gewählt, nachdem der bisherige Vorsitzende Hieronymus-Friedberg erklärte, daß er eine Wiederwahl nickt annehmen werde. Ein gemeinschaftliches Mahl vereinigte sodann die Vertreter bis gegen 3 Uhr, zu welcher Zeit die Festlichkeiten der freiw. Gail'schen Feuerwehr begannen, über deren Verlauf an anderer Stelle referirt wird. Gießen, 28. September. Ueber das gestern stattgehabte 30. Stiftungsfest der Freiwilligen Gail'schen Feuerwehr wollen wir für heute nur kurz mitthecken, daß dasselbe trotz der ungünstigen Witterung einen guten Verlauf genommen. Ausführlichen Bericht werden wir in nächster Nummer bangen. *;* Gießen, 26. September. Die rauhen Herbststürmc nahen und rütteln, wie in jedem Jahr, alle Künste, die geschlummert haben, aus süßen Träumen. Die Winter- Campagne beginnt! Unser lange entbehrtes Etablissement hat endlich unter dem Namen „Stein's Garten" am Samstag seine Thore wieder geöffnet, um die Musikfreuude im wahrsten Sinne des Wortes „zahlreich" bei dem Concert zu empfangen, welches Herr Musik- director Krauße mit seiner Capelle gab. Daß die Acustik des Saales eine vortreffliche ist, dürfte hinlänglich bekannt sein, und daß es nur zwei Säle in Gießen giebt, denen man diesen Vorzug mit Recht nachrühmen kann, ist auch jedem Concertbesucher nichts Neues; deshalb muß es aber nun eine heilige Pflicht für die Interessenten sein, alles zu thun, damit „Stein's Garten" stets erhalten bleibt und derartig emporblüht, daß kein Wechsel des Geschicks ihn au fechten kann. Der Anfang ist gemacht und hat, nach dem Besuch des Concerts zu urtheilen, die freudigsten Hoffnungen wachgerufen, mögen sie sich also bestätigen, wir wünschen es von Herzen! Im Aufstellen von Conccrtprogrammen hat Herr Director Krausse stets eine glückliche Hand gezeigt, nämlich daS Talent, einem großen Publikum Rechnung zu tragen und (Komponisten von erhabener Größe und leichtgeschürzter Gattung friedlich neben einander zu stellen, wobei ihm zur Ehre nachgesagt werden muß, daß sic sich unter seinem Scepter wirklick ganz gut vertragen. Wenn wir auch im Publikum bei der Einleitung zu Lohcngrin's drittem Act Mienen bemerkten, auf denen ein verstandniß- volles Lächeln spielte, so können wir dieses keineswegs billigen, da in erster Linie Vergleiche mit geschulten Theaterorchestern durchaus unstatthaft sind und zweitens an der Ausführung von Seiten unserer Capelle höchstens das auszusetzcn war, daß das Tempo ein geringes zu langsam gewesen. Bei SuppS's Ouvertüre zum Drama „Mozart" (nicht Doctor Mozart, wie man aus der Abkürzung auf dein Programm leicht lesen konnte) hätten wir gern ein decenteres Auftreten der begleitenden Violinen gewünscht, besonders hätten dadurch das in derselben enthaltene Don Juan-Ständchen und ein Satz aus Figaro an Wirkung gewonnen. Eine sehr schätzenswcrthe Leistung war die des Herrn Thon als Posaunensolist; während sich auch Herr Wiechmann als achtbarer Solist auf der (Klarinette zeigte. Das Bettelstudentpotpourri elcftrifirte den größten Theil des Publikums, indem das letztere nach seinem Wiegen und Wogen, einem Zucken und Drucken in so tumultarischen Beifallssturm ausbrach, daß eine Wiederholung der Piöce unabwendbar war. Die 9J® s (0 fiatte --KSL OU Kiiä^mioill'ge» ftin Zerechligutigsßc ■Jilt der Berech-igttttö- 2er bcnierkensnt Umgestaltung lehon bc irilten auf allen dir ööffnung auf eine Jü chigen. Wir kennet Äiliachen muß man Am Vorschriften n> vereinzelt Hunde o lÄides Bellen nach jjiit stören, daß bissig nb ihn zum Mindeste menbe Hunde nicht so schligrn Polizeibehördc m geeigneter Weise da I EchrMchr Ar nm iam bMwKd ist. Ut^x Inserate keiiieffei Autzkunst?e STomc Sttairt Beiverbullgen um alsbald wieder zu eines Bezirksbat den Bezirk Nidda, einkommen von 190 Kunden ist, werden ■ ZWissen imerhal gegengenonffnen. Büdingen, den A Großh. Kreis. gez. Kl Bekamt Donnerstag - E'UMeihWjg '"tel aaderweit *5tet roetben. a cV6enf|of. 5 ®lek den 28. _ A^Bra 'M ve». Ni.L 'Ifen b, **« "’S wirb di- h L««® et. $;f 'bl"een W&'th '•!*t ’ -N-- $otn *” Mnen 'S ^gen 3 Uhr , As Stiftungiffit bet “"feilen, bQj "*'• Assüh° ‘mb rütteln, ich cn- ®«®inter= heit gegen eine solche ignorircnbc Behandlungsweise entschieden Verwahrung cinlege. Anderseits aber hielt man eine Auflösung des Corps auch deshalb für geboten, um hierdurch zu veranlassen, daß das gelammte Feuerlöschwesen im Interesse unserer Stadt einer zweckentsprechenden Reorganisation unterworfen werde, die mangelhafte Existenz der Pflichtfeuerwehr zu beleben und die 200 auf dem Papier befindlichen Wasserträger wahr zu machen, damit auch alle sich jetzt noch „drückenden" jungen Leute zum ordnungsmäßigen Feuerlöschdicnste herangezogen werden könnten. In Erwägung aller dieser Umstände wurde dann mit großer Mehrheit oben erwähnter Beschluß gefaßt. ., . (ö. Z) — (Abänderung der Wehrordnung.j Der „Reichsanzciger" (Nr. 215) veröffentlicht eine Allerhöchste Verordnung, betreffend Ergänzungen und Acnderungen der Wehrordnung vom 28. September 1875, welche in hohem Grade die Beachtung Derer verdient, die ihrer Militärpflicht als Einjährig-Freiwillige genügen wollen. Zum Eintritt in das Heer als Einjährig-Freiwilliger berechtigte bereits bisher nicht ein Reife- zcugniß für Ober - Sekunda , sondern die Prüfungs - Commission ertheilt immer auf Grund jenes Reifezeugnisses die Berechtigung. Versäumte man es, jene Berechtigung nachzusuchen, so harte die Ministerialbehörde die Befugniß, dieselbe noch nachträglich zu crihcilen. Dieses Verhältnis; ist durch die neue Verordnung vollständig verändert worden. Es heißt in Allerhöchster Verordnung wörtlich: „Wer sich behufs Erlangung der Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst nicht spärestenS bis zum 1. Februar seines ersten Militärpflichtjahres, d. h. desjenigen Jahres, in welchem er das zwanzigste Lebensjahr vollendet, bei der oetreffenden Prüfungs - Commission anmeldet und den Nachweis der Berechtigung nicht bis zum 1. April dcsselben.Jahres bei der Ersatz- Commission seines Gestellungsortes erbringt, verliert das Anrecht auf Zulassung zum einjährig - freiwilligen Militärdienst". Es ist also für die Folge höchst wichtig, daß junge Leute, welche durch den Besuch höherer Lehranstalten die Qualifieation zum Einjährig-Freiwilligen Dienst erlangt haben, alsbald bei der Prüfungs-Commission ihren Berechtigungsschein nachsuchen, da für die Zukunft nach Ablauf der gesetzlichen Frist der Berechtigungsschein nachträglich nicht mehr ertheilt werden kann. Universität- - Chronik. — In diesem Jubiläumsjahre der Universität Berlin feiert auch der Senior- der^ dortigen theologischen Fakultät, Consistorialrath Professor vr. Semisch, sein 50jährigcs Amtsjubiläum. In körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische waltet er noch jetzt seines Lehramtes. Schiffsnachrichten. Bremen^ 26. Scptbr. sPcr transatlantischen Tclcgraph.j Der Postdampscr Neckar, Capt. Fr. Pfeiffer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. September von Bremen und am 15. September von Southampton abgcgangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Rewyork angekommen. Bremen, 26. Scptbr. sPer transatlantischen Tclegraph.j Der Postdampfer Werra, Capt. R. Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 16. September von Bremen und am 17. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Handel und Verkehr. Grünberg, 26. September. lFruchtpreise.) Weizen X 16.50, Korn X 14.50, Gerste X 13.40, Hafer X 12.30, Erbsen X 00.00, Linsen X 00.00, Lein X 00.00, Samen X 20.50, Kartoffeln X 0.00, Wicken 00.00. Frankfurt, 26. September. Auf dem heutigen Markt kostete der Eentner Heu X 2.75—3.40, Stroh X 1.90—2.30, Eier das Hundert X 5.60—6.00, Butter 1. Qualität X 1.30, 2. Qualität x 1.10, Kartoffeln per Malter X 3.50—4.50, Kohlrabi 3- 5H rr. St., Erbsen 0,50 Kg. 0.15—0.25 X, Rothkraut pr. St. 15—25 H, Huhn 1.20—2.00, 1 Ente X. 2.00—3.00, 1 Daube 40-5 Halm >L 1.70—1.80, Gans X 5—8.00, Welsche X 5.00-10.00. '^n „Stein's 'ndeim wahrsken Herr Musik- siich bekannt sein l snit Recht nach- uß es aber nun stein's Karten" 'cschicks ihn an- N's Concerts zu bestätigen, mir Ole stets eine 1 Rechnung zu .nttung friedlich B. dag sie fid) i Publikum bei eiuvustäubniß- * Amr Pn- zweüens M der . daß das Tempo £vama „Mozan" ramm leicht leien olincn gewünscht, Ständchen und ein Leistung war dir mann als ch- ZuMums, iiibtin den in io tum ul-- mabwendbar mr. rensalls höchst bei- npositivn zu w\\ .5 geschrieben, wohl lürdedenZubomn weniger ausdehnen denn die IDlittei- aerklang. itens der Hessischen I werbtreibenden ein- I itarhandwerier, den I rb allein Anscheine che vom kaiserlichen in bei der Bonner dem fiainernnfhW I [jrifn werden gen»? lalbau abgehnllenen I mrbe der S* I er Stadtbehorde die I chcim zu geben-I )i§cu(fion I vorwiegend m J I in Corps gcgeuubll I s-u-rwe-r. * » außerordentlich I hie PersammllMS I er Stao j I und ipS'--A,5 zu, n welchen' 7. v0Il «illigü -W (b(r eilt ui fc® *> e das W letzteren tzd« ’S ti# WÄ feil«® W 111 Lei«"' »t vif- Gießen, 26. September. Der bemerkensmerthe Eifer, den unsere rührige Polizeibehörde in der zeitgemäßen Umgestaltung schon bestehender imb in der Schaffung noch fehlender Orduungsvor- scdriften auf allen ihr zustehcnden Gebieten an den Tag legt, darf wohl auch zu der Hoffnung auf eine Revision der Bestimmungen über das Halten der Hunde berechtigen. Wir kennen die hierfür bestehende Verordnung nicht, aber aus einzelnen Tbaliachen muß man wohl schließen, daß dieselbe im Vergleich mit anderwärts erlassenen Vorschriften noch Lücken aufweise. Sonst wäre es z. B. wohl nicht gut möglich, daß vereinzelt Hunde ohne Marke schon monatelang umherlaufen, oder durch anhaltendes Bellen nach 10 Uhr Abends und Morgens früh die Nachtruhe der Nachbar- schafl stören, daß bissige Kläffer, die auf den harmlos Vorübergehenden zuschnappen und ihn zum Mindesten erschrecken, nicht an der Kette liegen, daß herrenlos umher- irrenbe Hunde nicht sofort eingefangen werden. Wir zweifeln nicht, daß unserer umsichtigen Polizeibehörde derartige Mißstände nicht entgangen seien und daß sie wohl in geeigneter Weise dankenswerthe Abhütfe schaffen werde. Repertoir der vereinigten Ztadttljeatrrzu Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 29. September: Die Jüdin. (Elcazar: Herr Roth als Gast.) Mittwoch den 30. September: Carmen. Außer Abonnement. Donnerstag den 1. October: Die Afrikanerin. Freitag den 2. October: Gasparone. Außer Abonnement. Samstag den 3. October: Tannhäuser. Sonntag den 4. October: Herodias. Schauspielhaus. Dienstag den 29. September: Esther. Ein vornehmer Schwiegersohn. Mittwoch den 30. September: Vorletztes Auftreten des Herrn Lobe. Die Geschwister. Er muß auf's Land. (Nach Presser: Herr Lobe.) Donnerstag den 1. October: Abschiedsvorstellung des Herrn Lobe. Neu ein- studirt: Die Tochter des Herrn Fabricius. (Fabricius: Herr Lobe.) Freitag den 2. October: Don Carlos. Samstcg den 3. October: Neu einstudirt: Der Gesandtschafts- Attack^. Sonntag den 4. October: Unsere guten Freunde. Kirchlich? Anzeige» der evangel. Gemeinde. Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Joh. Kap. 15, von Vers 11 an, Pfarrer Dr. Naumanm. Zur geft. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunftserchrkuag über Jys-rkcke re. können ö'.t nur dann beantworten, wenn densel-ben eine Freffssr-le für die Rückantwort bdgele^ ist. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzurorchLn find, ist die -d feinerlei Auskunftsertbeilungen befugt. Offertenbr.iHe sind — soweit kein- ct'tvrOieiUaev Abmackunacu a»'tre4^n wurden — in bet f^rnebiticn abrubok»^ i LTCTOC -MEfflUK-Jüia f^ajaoar-j '«ass Bekanntmachung. Bewerbungen um die erledigte und alsbald wieder zu besetzende Stelle eines BezirkSbauauffehers für den Bezirk Nidda, womit ein Jahreseinkommen von 1900—2000 XL verbunden ist, werden unter Vorlage von Zeugnissen innerhalb 8 Tagen ent- gegengenommen. Büdingen, den 26. September 1885. Großh. Kreisamt Büdingen. gez. Klietsch. 6933 Bekanntmachung. Donnerstag den 1. October, von Nachmittags 2 Uhr an,, sollen 112 leihfällig gewordene Trieb- viertet anderweit aus 6 Jahre verpachtet werden. Zusammenkunft am Schützenhof. Gießen, den 28. September 1885. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 6940 Ieikgeöotenes. Pfirsichblüihen-Seife mit starkem Glyceringehalt von vorzüglicher Wirkt1 ng für die Hautpflege, weiss, zart u. durchsichtig. — ä Pack. v. 3 Stück 40 H bei Carl Sehwanh. 6929 Haarlemer Blumenzwiebeln in schönster Auswahl empfiehlt billigst 6949 Friedr. Georg, Seltersweg. Acchte — frankfurter Würstel, Hecht, Schellfische und Geflügel i während der Festwoche stets frisch bei C. G-a Kleinhenn. Allgemeiner Anzeiger. Znsra Saison. Eine Parthie wollene und baumwollene Umhängtücher und Kopfshawls, sowie wollene Westen und Kaputzen für Damen und Kinder zu Fabrikpreisen bei 6931 Carl Stieber, Marktstraße 18. > \ ? X «■ -vrw—vv*-^**-***1--*-<*-*—rw Verlag von Schultz & ßo. Straßburg i. K. I c V rt s® kl MM WL Baron Lieblos Malto - Legniuinose - Mehl, -Chocolade und -Chocolade-Pnlver von Starker L Pobuda, Kgl. Hoflieferant, Stuttgart. 107 Beste blutbildende und leicht verdauliche Nahrungsstoffe für Kinder und Erwachsene, von vielen medicin. Autoritäten warm empfohlen. Niederlage in Gießen bei Carl Schwaab und H. Kinkel, Conditorei. rii annenduf t m reinigt und kräftigt die Zimmerluft, Je. für Krankenzimmer nicht genug zu empfehlen. Vorräthig ä Fl. 1 X bei 6927 Carl Sctiwaab. V/er Sprachen kennt, ist ■ reich zu nennen. Das I Meisterschafts-System I zur ■ praktischen und naturgemässen Erlernung der englischen, sranMschen, iialie- H | nischen, spanischen und russischen I G-eschäfts- u. I Umgangssprache. I ■ Eine neue Methode, in 3 Monaten I 9 eine Sprache sprechen, schreiben und I lesen zu lernen. Zum Selbstunterricht von Dr. Richard 8 Rosenthal. I Englisch, Französisch, Spa-I » nisch complet in je 15 Lectionen B ä XX W Italienisch u. 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Diese Anmeldung muß von dem Betriebsunternehmer, bei welchem sich ein Unfall ereignet hat, bei dem für seinen Bezirk erwählten Vertrauensmann, welcher im Nachstehenden verzeichnet ist, sofort geschehen und hat der Vertrauensmann oder dessen Stellvertreter bei der Untersuchung eines Unfalles zugegen zu sein (siehe § 31, Abs. 6 des Statuts). Ein jeder Unfall ist Seitens des Vertrauensmannes oder dessen Stellvertreter umgehend an den unterzeichneten SeetionÄ-Dorfitzenden der Sektion VI. Gießen, sowie auch an die zugehörige Ortspolizeibehörde zur Anmeldung zu bringen (siehe § 31 Abs. 6 des Statuts.) Die Geschäfts-Ordnung für die Vertrauensmänner wird denselben im Laufe des Monates Öctober noch zur Kenntniß gebracht. Als Vertrauensmänner für den Kreis Gießen sind erwählt (lt. dem an dieselben gerichteten Schreiben des Sections-Vorstandes vom 12. September d. I.) Für den Bezirk Nr. 1, Gießen, Stadtbezirk: Herr Marx, Spenglermeister in Gießen Stellvertreter Herr Ohr. Hau hach, Maurermeister das. Umfaßt nur die Stadt Gießen für sich allein. Für den Bezirk Nr. 2, Gießen, Landbezirk: Herr Peter Pitz, Zimmermeister in Gießen, Stellvertreter Herr Jobs. "Wagner* Maurermeister das. Hierzu gehören die Orte: Wieseck, Heuchelheim, Mendorf a/Lahn, Kleinlinden, Großenlinden, Langgöns, Leihgestern, Watzenborn-Steinberg, Hausen, Garbenteich, Steinbach, Albach, Holzheim und Oberhörgern. Für den Bezirk Nr. 3, Großen-Buseck: Herr Job. Dem per, Zimmermeister, Großen-Buseck, Stellvertreter Herr Hch« Mootz, Mauermeister das. Hierzu gehören die Orte: Großen-Buseck, Alten-Buseck, Reiskirchen, Winnerod, Bersrod, Beuern, Climbach, Allertshausen, Allendorf a/Lumda, Trais a/Lumda, Mainzlar, Staufenberg - Friedelhausen, Lollar, Daub- ringen m. Heibertshausen, Ruttershausen m. Kirchberg, Trohe, Rödgen, Annerod, Oppenrod, Burkhardsfelden. Für den Bezirk Nr. 4, Lich, Amtsgerichtsbezirk: Herr Hch. Winn, Maurermeister in Lich, Stellvertreter Herr Carl Schwenk, Dachdeckermeister das. Hierzu gehören die Orte: Lich, Dorfgill, Grüningen, Eberstadt mit Arnsburg, Birklar, Muschenheim, Langsdorf, Bettenhausen, Hattenrod, Ettingshausen und Nieder-Bessingen. Für den Bezirk Nr. 3, Hungen, Amtsgerichtsbezirk: Herr Ferd. Falk, Maurermeister in Hungen, Stellvertreter Herr Clir« «Jockel, Dachdeckermeister das. Hierzu gehören die Orte: Hungen, Trais-Horloff, Inheiden, Bellersheim, Obbornhofen, Utphe, Steinheim, Langd, Rodheim, Ober- Bessingen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Für den Bezirk Nr. 6, Grünberg, Amtsgerichtsbezirk: Herr Carl Haas* Zimmermeister, Grünberg, Stellvertreter Herr DL Hock, Maurermeister das. Hierzu gehören die Orte: Grünberg, Weikardshain, Lauter, Queckborn, Harbach, Saasen-Bollnbach, Göbelnrod, Beltershain, Stangenrod, Kl.- und G.-Lumda, Stockhausen, Geilshausen, Odenhausen, Appenborn, Kesselbach, Londorf, Reinhardshain, Lindenstruth, Atzenhain, Flensungen, Ilsdorf, Kirschgarten, Lehnheim, Merlau, Riederohmen, Oberohmen, Ruppertenrod, Wettsaasen, Großen-Eichen. Der Vorsitzende der Section Gießen. 6934 L. Petri RI. Bi ii! M 3 l 4> -1 .-EN U>Q Die Nr. 52 enthält: Der Sckatz des Fräuleins von Jhlebcn. Geschichtliche Erzählung von Hans Hillna. 1 Schluß.) — Aus den Herbstmanövern: Fremdländische Offiziere. Bild von N. jfnöteL — Zur hundertjährigen Erinnerung an Job. Jak. Moser. Ein Charakter- bilD von Th Schott. — Ein ^uhidyll. Bild von H. Schaumann. — Im Eise eingekerkert. Mit Illustration. — Die Reise nach Rothenburg. (Schluß.) NooeUette von M. von Reichenbach. — Am Familien- tisch: Rechtsrath. Eine böchst abnorme Art des WachSthums. Auflösung der Räthsel und Aufgaben in Nr. 51. — Eine fruchtlose Unternehmung I. und II. Mit zwei illustrirten Beilagen: Auf dem Umzug. — Ki-mao-fan. — Umschatt in fernen Landen.__ 6942 Ein Schirm gefunden. Abzu- holen Neuenweg 18. Dachshund Z gesucht. Von wem? sagt die Exp. d. Bl. 6941 Klavierunterricht wird billig und gut ertheilt. Näheres in der Exvcd. d. Bl ________ 6946 Ein goldenes Bröschschen ist gestern Nachmittag aus dem Wege vom Hess. Hof bis zum Frankfurter Hof verloren worden. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Abzugeben ____________ Frankfurter Hof. Anfgepaßt!- Denjenigen, welcher, Hessische Volkszeitung 9lr. 75, einem Ortsdicner den Vorwurf macht, er habe unter den Hocb- zcitsgästen gesessen, gezecht, jubilirt, und einen anständigen Affen davon ge- traaen, glaubt Betreffender als einen gemeinen Schuft und ehrlosen Verläumder bezeichnen zu können. Fragliches Ortsdienerlein hatte schon Gelegenheit, feineren Herren sammt ihrem unanständigen Affen erhebliche Dienste zu leisten.____6937 6943 Ein sckrotmäßiger Keller im Innern der Stadt fofoit zu miethen gesucht. Näheres in der Exv. d. Bl. Die 6947 Die tieftrauernden Hinterbliebenen. zu vermiethen. Bahnhofstraße 6. EX8P Unserer beutigen Nummer liegt eine Extrabeilage, betreffend Einladung zum Abonnement auf den „Berliner Localanzeiger" bei. letzten Ruhestätte sagen wir unfern herzlichsten Dank. Gießen, den 28. September 1885. 6924] Fruchtlager sucht zu miethen Joseph Herz. 6936 Ein zuverlässiger Pserdekn^ ,. gesucht. Näheres in der Exp. d. Bl. 6935] Möblirtes Zimmer nächst der Kaserne zu vermiethen. _________Wallthorstraße 31. 6!'38 Zwei schön möblirte Zimmer zu vermiethen.__^Branogalle 6. 6939 Ein kleines Familien-Loais zu veriniethen.______Brandgafic 8. 6925 Ein kl. fr. möbl. Zimmer sogleich Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß unser lieber Gatte und Vater, Herr Schriftsetzer Christian Platz gestern Nachmittag 4 Uhr sanft im Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet Die tieftrauernde Gattin nebst Kinder. Gießen, den 28. September 1885. Danksagrmq. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Verluste unserer lieben Mutter und Großmutter Elisabetka Bellof für die Blumenspenden und die trostvollen Worte des Herrn Pfarrer Dr. Naumann, sowie den Mitbürgern für die Begleitung zur Brülil'slhl Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in G'lessexi, Schulstrasse 7. ist durch grosse Auswahl in modernen Schriften und im Besitz von Special-Maschinen in den Stand gesetzt, rasch, billig und geschmackvoll jeden Druckauftrag; zu effectuiren. Preis-Courante, Rechnungen, Statuten, Adrcss- und Visit-Karten, Plakate, Wein- und Speise-Karten, Programme, Eliquetten, Ball-Karten, Concert-Billets, Memorandum , Forinularien jeder Art, grössere Werke, Avise, Verlobungsbriefe, Circulare, Coeverte, Briefköpfe, Tabellen, Einlagebüchelchen für Pfennigsparkassen etc. etc. Zur gell. Beachtung. Den geehrten Damen zur Nachricht, daß mit 1. Oktober das Winter- Semester in meiner Industrieschule seinen Anfang nimmt. Das Unterrichtslokal befindet sich nunmehr Gartenstrasse 17 parterre. Anmeldungen, auch für einzelne Monate, sowie für einzelne Fächer: Sticken, Maschinen- und Handnähen, werden sowohl im Unterrichtslokal als auch in meiner Wohnung Wetzsteingaffe 10, entgegengenommen. Zahlreichem Zuspruch entgegensetzend zeichnet 6904 Hochachtungsvoll Fina Möser, geprüfte Arbeitslehrerin. 6932 Wohne wieder in m. Hause Marktstraste 10 — 1. Stock. ______Emil Pistor !• 6930 Ein alleinstehendes ölt. Frl> welche Schnlkenntnisse oesitzl und Liebe zu Kindern hat, wünscht eine passende Stelle, auch als Stütze der Hausfrau, oder auch zu einer älteren Dame. Näheres bei Herrn Rechner Döring, Grünberger Straße 34._____________________________ 6926 Ein braves Dienstmädchen gesucht^_________________Neuenweg 30. ,962 Ankauf von Lumpen, Knochen. Eisen, Messing, Werg, Akten, Geschäftsbüchern rc. zum Einstampfen. Neuenweg 22. Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brübl'scben Druckerei