von dem Marsche der Italiener gegen Kaffala haben sich noch nicht bestätigt und ist es überhaupt sehr zweifelhaft, ob eine Expedition gegen Kassala den Italienern irgendwelchen Nutzen brächte. Uebrigens meldet eine Depesche der „Agence Havas", daß die Italiener bei Maffovah eine Niederlage erlitten hätten, welche Nachricht, falls sie sich bestätigt, in Italien sehr gemischte Empfindungen über die Colonialpolitik Mancini'S Hervorrufen dürste. Die Untersuchung über die im Londoner Admiralitäts- Gebäude stattgesundene Dynamit-Explosion nimmt ihren Fortgang. Etwas Positives über den Urheber derselben ist noch nicht zu Tage gefördert worden und wurden auch noch keine Verhaftungen vorgenommen. In dem Chaos von Nachrichten über den englisch-russischen Conslict wiegen im Allgemeinen noch immer die kriegerischen Töne vor. So schreiben die „Times": Die afghanische Frage ist ohne wesentliche Veränderung. Rußland vermeidet geflissentlich Alles, was den Krieg abwenden könnte. Man muß indesien die Nachrichten der „Times" nicht allzuschwer auf# fassen, denn von Anfang des Confiictes an hat sich das genannte Blatt fast nur in pessimistischen Aeußerungen ergangen; ernster dagegen klingt eine dem „Standard" aus Tirpul zugegangene Meldung, welcher zufolge weitere große russische Truppenkörper vom Schwarzen Meere nach der afghanischen Grenze oiriqirt werden. Auch ein vom russischen Kriegsminister erlaßener Tagesbefehl muß mit als ein bedenkliches Stimmungs-Symptom aufgesaßt werden. Derselbe ordnet an, daß der Personal-Etat des Osficier-Corps der 10 Garde-Jnfanterie- Regimenter um je 7, von 3 Garde- und 24 Linien-Schützen-Bataillonen um je 2 Subaltern-Osficiere vergrößert werde, ferner befiehlt der Minister die sofortige Vergrößerung des Personal-Etats der Grenadier- und Armee-Regimenter im Warschauer Bezirk um je 5, im Wilnaer und Odeffaer um je 4, in den übrigen um je einen Subaltern-Officier; die Vergrößerung des Personal-Etats überhaupt aller Jnfanterie-Regimenter um 7 Officiere hat successive nach Maßgabe der hierzu vom Reichsrathe anzuweisenden Mittel zu erfolgen. Gießen, 28. April. Fürst Bismarck hat an den Vorsitzenden des Kreistages des Kreises Gkeßen, Herrn Provinzial-Director Dr. Boekmann, ein Schreiben ergehen lassen, in welchem er dem Kreistage für dessen Glückwunsch in freundlicher Weise dankt. Darmstadt, 25. April. Die Confirmation Sr. Königl. Hoheit des Erbgroßherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein fand heute Vormittag in der Hofkirche statt. Vormittags 11 Uhr versammelten sich in dem unteren Raume der Hoskirche: der Staatsminister und der Präsident des Ministeriums der Finanzen, die Präsidenten der beiden Kammern der Stände, die wirklichen Geheimeräthe, die activen Generale, die Präsidenten der Landes- Collegien und die Mitglieder des Staatsministeriums, die Provinzialdirectoren, die Regimentscommandeure, der Leibarzt, der Oberbürgermeister der Residenz, die evangelischen Stadtgeistlichen, der Divisionspsarrer, der Geistliche der anglikanischen Gemeinde und der katholische Stadtpsarrer, sowie die sonst zu dieser Feier eingeladenen Herren und Damen. Die oberen Tribünen waren für diejenigen Personen, welche besondere Eintrittskarten erhalten hatten, die Räume vor und zu beiden Seiten der Orgel für die Mitglieder des evangelischen Kirchengesangvereins reservirt. Zur gleichen Stunde versammelten sich im Fahnensaale: die Hofstaaten der Allerhöchsten unv Höchsten Herrschaften, die General- und Flügeladjutanten und der Vorstand des Großh. Cabinets. Um IIV4 Uhr versammelten sich die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften in dem Salon zunächst dem Fahnensaal. Auf die Meldung, daß Alles zur heiligen Handlung bereit sei, begaben sich die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften unter Vortritte des Dienstes und gefolgt von der Oberhosmeisterin, den Hofdamen und den Hofstaaten über die Haupttreppe im Kirchenhofe nach der Hoskirche. Ihre Maj. die Königin und Se. Königl. Hoheit der Großherzog geleiteten hierbei den Erbgroßherzog, nach denselben ging Prinzessin Alix, hierauf folgten Großfürst Sergius, die Prinzessin Beatrice von Großbritannien führend, und sodann paarweise die übrigen Mitglieder der Großherzoglichen Familie. Die Hofgeistlichen empfingen die Allerhöchsten Herrschaften. Nachdem die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften die Sitze vor und zu beiden Seiten des Altars eingenommen hatten, begann die Feier mit Gesang des Chorals „Allein Gott in der Höh' sei Ehr'", hieraus sprach Oberhofprediger Bender den Eingangsspruch und sang der Kirchengesangverein, welcher die Responsorien ausstihrte: „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geiste, wie es war am Anfang jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen." len. "Ajz b. jji -Mausdnrgl nionr Metne, W b. n Uttf ^merrnift uerziivemich. &e 27J1. Hock. frte§, unb ein ir ermietben. Helle umnöblir.' besonderem fö 1 ober für ® sind alsbald p § mit AM < rtcrj5troy. iirtes Simmert: _ Neuenweg 22 ■t zu vermiet ber Ahnhch, Zimmer ju i nit $enfion, g.r. !öberstraßedll imer, 2 M t, vermied Noll, NM blirte Li» w r, Mersmez. Limirn xi. Zimmer-7 sr AsttMi. U AiMM je 11, 3-U hessischen foL '3immer ju w Dr. W- t M vermiß ß-krstkatzt'i. mmer in raji eu^RiegeW blirtesZmAk NeimmE Immens iigatbbjB öohnungen/s MenE immer MarktD^ ll r« 'ttial -7 .Dr l' ibergerstck^ Ammer, mietheu- E AlicM< Nr. 98 Mittwoch den 29. April 1885 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Ä tAvii*, mit Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BringerlvhK t «chulstraße 7. Gtf<$emt mit «vsnshme des «onlckg». Hurch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pi. Amtlicher Aheil. Steckbrief. Repp, Wilhelm, Pionier der 1. Comp. Pionier-Bataillons Nr. 16, geboren am 21. Februar 1864 in Steinheim, Kreis Gießen (Hessen), Wagner, evangelisch, 1,66 m, untersetzt, Haar schwarz, Bart im Entstehen, Augen schwarz, gesund, Narbe am linken Handballen, trug Uniform, Schirmmütze, ohne Seitengewehr, hat am 19. d. Mts. Nachmittags das Kasernement verlassen, ist bis jetzt nicht wieder zurückgekehrt und besteht deshalb der Verdacht der Desertion; zu verhaften und der nächsten Militärbehörde abzuliefern. Metz, den 22. Aprll 1885. Königl. Kommando Pionier-Bat. Nr. 16. Politische Ueberficht. Gießen, 28. April. Die Verhandlungen des Reichstages über die Industrie-Zölle vollziehen sich fortgesetzt unter einer gewissen Theilnahmlosigkeit des großen Publikums und die Detailsragen, welche hierbei mitunter zur Erörterung gelangen, sind allerdings auch nicht besonders geeignet, großes Interesse an diesem Abschnitte der Zolltarif-Novelle Hervorzurusen. Das preußische Abgeordnetenhaus erledigte am Freitag und Samstag den Gesetzentwurf, betr. die Kreis- und Provinzial-Ordnung für Hessen-Nassau in zweiter, resp. dritter Lesung. In der Freitagssitzung kam auch die schon so oft oentitirte Frage des Spielens in auswärtigen ßotterieen zur Erörterung und wurde hierbei ein vom Abg. Bödiker beantragter Gesetzentwurf, welcher das Spielen in nichtpreußischen Lotterieen noch strenger bestraft, als bisher, angenommen. Zugleich genehmigte das Haus einen Zusatzantrag des Abg. Franke, nach welchem die Veröffentlichung der Resultate Der auswärtigen ßotterieen in preußischen Zeitungen mit einer Strafe bis zu 150 «X belegt werben soll. Der preußische StaatSrath hat am Donnerstag und Freitag wieher Sitzungen abgehalten. In Reichstagskreisen will man, wie die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt, wissen, daß der Staatsrath sich für eine procentuale Besteuerung entschieden habe, ohne jedoch über detaillirte Taris-Feststellungen votirt zu haben. Die nach letzterer Richtung zielenden Anträge sollen von den Antrag- ßellern von der Berathung zurückgezogen worden sein. lieber den gegenwärtigen Stand der kirchenpolitischen Angelegenheiten schreibt man der „Germania" aus Rom: „Die Congregation der außerordentlichen kirchlichen Angelegenheiten hat am letzten Freitag (17. April) über die Personen der künftigen Erzbischöfe von Posen und Gnesen definitiv entschieden. Alle Cardinäle, mit Ausnahme eines einzigen, haben sich für sofortige Erledigung der Personenfrage ausgesprochen; Cardinal Graf Ledochowski befürwortete die Beschleunigung dieser Angelegenheit am lebhaftesten." Darüber, wer vom Cardinals-Collegium zum Nachfolger Ledochowski's auserkoren worden isi, scheint der Gewährsmann der „Germania" keine Andeutungen gemacht zu laben; nun, hoffentlich wird man den Namen des künftigen Erzbischofs von Posen-Gnesen wohl bald erfahren. Der Conslict zwischen Frankreich und Egypten in Sachen „BoSphore Egyptien" droht eine akute Wendung zu nehmen. Der französische Generalkonsul in Kairo, Barrere, ist von seiner Regierung angewiesen worben, jede officielle Verbindung mit ber egyptischen Regierung abzubrechen. Außerdem lehnt es Frankreich einstweilen ab, die jüngsten zu Gunsten Egyptens Betroffenen finanziellen Arrangements zu fanctioniren und behält sich formell die uolle Freiheit feines Handelns vor. Indessen steht trotzdem eine Verständigung erwarten, da die Regierung des Khedive einen Vergleichsvorschlag in'S Auge Mßt hat, wonach sie das Eindringen der Polizei in das Bureau des „Bos- diore Egyptien" als Hausrechts-Verletzung anerkennen und sich entschuldigen mürbe. lieber die Frage, ob dem genannten Blatte das Wiedererscheinen ge* Met werden soll, scheint noch nicht entschieden zu sein. Nach officiellen Mitteilungen, welche der Journalisten-Tribüne des englischen Unterhauses zuge- gingen sind, wäre der französische Geschäftsträger instruirt, von Kairo nach Alexandrien abzureisen. In letzterer Stadt wird er wohl die Enschlüsse der Optischen Regierung abwarten und letztere dürften wohl in der angebeuteten, Frankreich entgegenkommenden Weise ausfallen. Die der stricken Ausführung des französisch-chinesischen Friedens-Vertrages entgegenstehenven Mißverständnisse und Hindernisse i jeinen endlich beseitigt zu sein. Eine Depesche Briere'S aus Hanoi meldet, biß die chinesischen Connnissare Haaphong am 24. d. Mts. verlassen würden, öig sich die chinesischen Truppen vor Kep auf Bacle zurückgezogen hätten und diß keinerlei Schwierigkeiten vorlägen. Die Aufsehen erregende Nachricht, daß sich Italien England Mmüber verpflichtet habe, bte englischen Truppen in den größeren Städten tzyptens durch italienische Truppen zu ersetzen, Suakim und Berber zu occu- Men unb eventuell in dem englisch'russischen Conslict mit England zu gehen, wirb jetzt von den italienischen officwsen Blättern bementirt. Daß Italien 91eig:nng verspüren sollte, sich in die englisch-russische Streit-Affaire einzumischen, war von vornherein entschieden zu bezweifeln, aber die Möglichkeit einer Ueber- eiitaft zwischen England unb Italien bezüglich einer Ersetzung der englischen Garnifonen in Egypten durch italienische Truppen war nicht ohne Weiteres von dir Hand zu weisen; nunmehr scheint aber die Action Italiens in Egypten auf Len Küstensaum des Rothen Meeres beschränkt zu bleiben. Die Nachrichten 6. Die Skupschtina nahm die konsular Konvention und den Risch, 27. April. 8. 9. 10. 11. 12. Ausbau der Ostanlage. Gesuch der Firma R. Oppenheimer Sohn um Erlaubniß zur Anbringung einer Schuhoorrichlung auf einer städtischen Mauer. Telegraphische Depeschen. Wolff'» telegr. Eorrespon-enr-Burea«. Verli«, 27. April. Die „Rordd. Allg. Ztg." schreibt: Als der Kaiser gestern Nachmittag vor der englischen Botschaft vorgefahren imb ausgestiegen war, sprang ein vorübergehender junger Mensch auf den Wagcntritt. Derselbe wurde als ein 17jähriger taubstummer Porzellanmalcr aus Berlin recognoscilt, der in einen, vorübergehenden Anfall von Geistesschwäche gehandelt hatte. ASntgSverg, 27. April. Heute legten gegen 800 Tischlergesellen die Arbeit nieder. Der Sttike entstand in Folge von Lohndifferenzen. SarlSruhe, 27. April. Nach aus Wien eingetrosfener Nachricht hat sich der Grbgrotzherzog mit der Prinzessin Hilda von Nassau verlobt. — Oberst von der Marwitz, Chef des Gcneralstabs des 14. Armee korps, ist — sVelociped-Derein.j Wie wir vernehmen, ist am hiesigen Orte ar. Radfahrocrein im Entstehen begriffen. Wir hoffen, daß denelbc das gleiche wannt Interesse unserer Mitbürger erwerben wird, wie cs der hiesige Ruderocrein in so hohe« Maße genießt. "Nachdem die Statuten durch eine Commission durchberatben sind, wnr am Donnerstag die definitive Gründung stattsindcn (vergl. InseratenthcU). Gießen, 28. April. Hum Schlüsse der diesjährigen Musterung zcicknelc rt gestern eine Anzahl der Wieseckcr Nekruten am Wiesecker Weg beim Nachhaustgtixn dadurch aus, daß sie das den Altcn-Busecker Nekruten gehörende, vor der Todt'icven Wirthsckaft stehende Fuhrwerk bestiegen, sich thells auf das Pferd letzten und fortfuyren Als der Fuhrmann sich solches Benehmen verbat und die Busecker Nekruten bimu kamen, wurden dieselben von den Wieseckern in roher Weise mißhandelt und au» Straße hcrumgehauen. Wären nicht zwei Schutzmänner in der Stäbe gewesen, io wurde es mehr blutige Köpfe abgcsetzt haben. Anzeige ist erhoben, auch theilweise irejrc Körperverletzung. __ Lokales. Gießen, 28. April. Tagesordnung für die Stadtverordnetcn Sitzung ui Donnerstag den 30. «pril 1885, Nachmittags 4 Uhr. 1. Wahl der Wein-Einschätzungs Commission für das Jahr 1885/86. 2. Die Erbauung eines Schlachthauses. 3. Landwirthschastliche Bodenbenutzung und Ernte-Ertrag im Deutschen Aeich. in Folge eines unglücklichen Sturzes vom Pferde gestorben. London, 27. April. Reutcr's Bureau meldet: Der Krieg zwischen England und Rußland wird als unvermeidlich betrachtet. Wie verlautet, wiro der Czar beute nach Moskau abreisen und dort ein Manifest erlassen. Kairo, 27. April. Stach einer Meldung der „Agence Havas" hat der diplomatische Agent Frankreichs, Taillandier, gestern Kairo verlassen und sich nach Aleran- dricn begeben. Dem Renter'schen Bureau zufolge ist trotz der Abreise des französischen Vertreters nach Alexandrien ein Compromiß zwischen Frankreich und Egnpten noch immer sehr wahrscheinlich. 4. Consolidation im Neustädter Feld. Waldbrand im District Unterhag vom 19. April d. I. Die Vcrmiethuna der Kellerräume in der Höheren Mädchenschule. Instandhaltung des unteren Riegelpfades. Öctroirückvcrgütung an das Militär. Gesuch des Schuhmachermeisters Ernst Möser um Bauerlaubniß. Gesuch des Kaufmanns I. Bernhardt um Bauerlaubniß. „Times" sagt: Ungeachtet des Vorschlags, den Pcndjed Fall einem Schiedsrichter ju unterbreiten, und obwohl Herr v. Staat mit Lord Granville am San. tag eine weitere Unterredung gepstogen hat, ist kein Grund, anzunehmen, daß die englisch rufsi'chen Streitfragen gelöst sind, vielmehr neige man der Ansicht zu, daß die Einstellung der diplomatischen Beziehungen zu Rußland fast unvermeidlich geworden sei, obschon eine solche Eventualität noch nicht einen sofortigen Fricdensbruch involviren würde. Tie „Times" bespricht die Eventualität eines englisch-russischen Krieges und sagt, es sei müssig, sich einzubilden, daß England, wenn cs gezwungen würde, das Schwert zu ziehen, sich hindern lassen werde, die Wafien da zu gebrauchen, wo cs die bestigstcv Schläge auslheilcn könnte. Wenn England in einem Kampfe auf Leben und Tod mit Rußland begrifien sei, werde ein formeller Protest der Pforte die englische Flotte an der Einfahrt in das Schwarze Meer nicht verhindern. Es gebe auch Punkte, wo Rußland verwundbar sei, wo Bundesgenossen gefunden werden dürsten, die Rußland alten Haß nachtrügen. In einem laugen und kostspieligen Kriege würden die euro päischen Mächte es schwierig finden, ihre Neutralität ausrecht zu erhalten und nicht alle würden für den Gegner Englands Partei ergreifen. — Dem „Standard" wird aus Fort Cu - Appelle (Canada) gemeldet, daß General Middleton gestern nach siebenstündigem Gefecht bei Batoche die Mischlinge unter Riel in die Flucht geschlagen habe. Tie Aufständischen erlitten starke Verluste. Rom, 27. April. Der Senat genehmigte in einer außerordentlichen Sitzung die Eisenbahn-Conventionen mit 113 gegen 36 Stimmen. Simla, 27. April. sReuter's Bureau.j Es ist noch kein Befehl zur Cut sendung von Truppen nach der Grenze ergangen, aber die militärischen Vorbereitungen werden beschleunigt. Rewyork, 27. April. Nach einem Telegramme aus Panama räumten die amerikanischen Truppen in Folge einer mit dem General Aizpura und dem franzt ischen Consul getroffenen Abkommen, wonach der Befehlshaber der AufstLndiaen Bürgschaft für die Aufrechterhaltung der Ordnung übernahm, am Samstag wieder die Stadt. Konstantinopel, 27. April. sMeldung der „Agence HaoaS".s Es betßi, Essad Pascha hätte in der Angelegenheit des „Bosphore Egyptten" Schritte bei Herrn v. Freycinct gethan. Letzterer habe sich in der Erwiderung durchaus rücksickks voll über die Rechte der Pforte ausgesprochen, aber bestimmt erklärt, er erachte, daß die Frage lediglich der Regierung des Khedive angehe, die nach den FirmanS allein für die innere Verwaltung Egyptens verantwortlich fei. Rom, 27. April. Das „Amtsblatt" meldet: Im Bezirke Bergamo erkrankte am 22. d. Mts, ein alter Mann an sporadischer Cholera. Dies ist der einzige vor gekommene verdächtige Erkrankungsfall. London, 27. April. Im Unterhaus fragt Gourlen an, ob die Regierung oer suchen wolle, die Streitfrage mit Rußland der Vermittelung dcS Präsidenten der Vereinigten Staaten zu unterbreiten. Gladstone erwiderte: Die Vermittlungssrage sei im Wesentlichen schon früher von ihm beantwortet. Tie Regierung sei sich oöQta ihrer schweren Verantwortlichkeit bewußt, die Ehre Englands aufrecht zu halten, während es gleichzeitig ihre Pflicht fei, JcbeS Mittel zur Verminderung des Krieges aufzubieten. Lumsden telegraphirte am Sonnabend, er habe Steffen inftruirt, nach London zu gehen, um Granville Information über Dctailfragen im Zusammenhang mit seinen (Lumsden'S) Depeschen und allen die Pendjeh-Affaire betreffenben Um ständen zu überbringen. Die Unterhandlungen wurden bis zum Einttesten Steffen- nicht unterbrochen. — Im Unterhause beantragt Gladstone die Einzelberathung bet N-Millionen-Crcdits und bekämpft O'Connor's Unteranttag, den Credit zu tbeilen. da derselbe zusammengchöre; denn obschon die Regierung unter keinen Umständen für die Spccialoorbereitungen einen bestimmten Credit für Sudan verwenden wird, könnte doch ein Theil des Sudan-Credits vielleicht für Specralvorbereitunaen verwendet werben. Rach kurzer Debatte O'Connor's wird der Unteranttag, von der Opposition unterstützk, mit 229 gegen 186 Stimmen verworfen und der ll-Millionen-Credit abftimmimg-3lo5 und debattelos einstimmig angenommen. Darmstadt, 25. April. Bei der heute stattgefundenen Confirmatiousfnn haben die evangelischen Geistlichen des Landes ihre Theilnahme dadurch behmbei, sie Seiner Königlichen Hoheit dem Erbgroßderzog eine zum persönlichen ^Gedr.iuL bestimmte Bibel mit der Widmung: »Verbum Domini manet in aeternum. (Des HerrN Wort bleibet in Ewigkeit, — der "Wahlspruch Philipps des Großmüthigen- »s«oer Königlichen Hobest dem Crbgroßherzog von Hessen, Ernst Ludwia, am Tage der don firmation gewidmet von bei evangelischen Geistlichkeit des Landes. Dannstadt, 25. April 1885", überreichen ließen. Die beglückwünschenden Worte des ältesten der Superintendenten bei Ueberreichung der Bibel an Seine Königliche Hobeil ben Orir großherzog und Seine Königliche Hoheit den Großhcrzog gerichtet, wurden gnaW ausgenommen und sprach Seine Königliche Hoheit der Erdgroßhcrzog wiederholt 'ewc Freude über das (beschenk aus und beauftragte die Superintendenten, allen >?errev Geistlichen den wärmsten Dank dafür zu sagen. — lieber den Mord des Knaben Cvbulla sind die Verhandlungen vor b^ Schwurgericht zu Danzig am 22. April eröst'nct worden. Wir geben darüber folgenve» Bericht der „Post": , Am Morgen deS 22. Januar 1884 hatte der Bauersiobn Tobtella unter ct>f Brücke de» furchtbar zugerichteten Rumpf des 14jährigen Onopbrius Cvbulla a: Sturz gefunden, welcher, wie die Leichenöffnung ergab, auf grauenhafte Weife «mor war. Tic fehlenden Obcrfchcnkel waren aus dem Hüftgelenk mit frafttgem vollständig kunstgemäß ausgelöst: in ebenso kunstfertiger Weise waren die vorgetunoc. Unterschenkel abgetrennt, so daß die Sachverständigen behaupteten, baß bte nun Zerstückelung der Leiche eine mehNtündige Operation erfordert habe -i a cm orte der Leiche weder Spuren eines Kampfes, noch Blutflecken vorhanden waren, baupteten die Sachverständigen, daß dir Tbat im Dvrfe verübt fein mustc. r schuldigung wurde laut, daß die Juden den Mord begangen hatten^ um an Df .. . feiertagen Christcnblut zu haben, und der Verdacht lenkte sich zuerst auf den n Schlachter Blumenheim, welcher aber den Nachweis zu fuhren>ernivchte, da« er in Handelsvertrag mit Belgien an. London, 27. April. Der russische Botschafter, Herr v. Staat, batte, wie das Bureau Reuter meldet, am Samstag eine längere Unterredung mit Lord Granville. Nach dem gestrigen Eabinetsrathc wurde eine Depesche nach Petersburg gesendet. Gerüchttvcise verlautet, die Depesche wiederhole das Verlangen wegen einer militärischen Untersuchung in Bettest des Angriffs Komarost's. — „Dailv "News" meine, es sei sehr fraglich, ob Gladstone beute anläßlich der Credit Vorlage Erhebliches mittheilen werde. Der „Standard" glaubt, die russische Antwort auf die am letzten Dienstag nach Petersburg gesandte Depesche sei nickt als befriedigend erachtet worden: das britische Cabinet richtete eine weitere Vorstellung an die russische Regierung und betrachte eine Aufklärung des Pcndjeh - Falles als einen notbwenoigcn Beweis der aufrichtigen Gesinnung der russischen Regierung. — Die Hieran schloß sich Gebet und Schriftlesung. Nach dem Gesang D’S Cho- ral- „Lobe den Herrn o meine Seele" folgte eine Ansprache durch Herrn Superintendenten Dr. Sell, woraus der Erbgroßherzog das Glaubensbe- kenntniß ablegte. Hierauf erfolgte die Einsegnung und Gebet. Der Choral „Rühmet ihr Menschen den hohen Namen" und der durch Hosprediger Grein gesprcchene Segen bildeten den'Schluß der Feier, woraus die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften in derselben Ordnung die Kirche verließen. (N. Hest. Volksbl.) Darmstadt, 25. April. Se. Königl. Hoheit der Grobherzog haben dem Erzieher Sr. Königl. Hoheit des Erbgroßherzogs, Moritz Muth er, den Charakter als „Hofrath" Allergnädigst zu verleihen geruht. Darmstadt. 27. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 24. April dem Schullehrer an der Gemeindeschule zu Urberach, im Kreise Dieburg, Martin Schömbs, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift : „Für langjährige treue Dienste" zu verleihen. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 18. April den provisorischen Reallehrer Georg Ludwig Hauff au» Langen Kreis Offenbach, zum Lehrer an der Realschule zu Groß-Umstadt, am 23. April den Gerichtsschreiber-Aspiranten Leonhard Schmitt in Darmstadt zum Gehülsen de» Staatsanwalts bei Großh. Landgericht der Pro- vinz Starkenburg, den Gerichtsschreiber-Aspiranten Wilhelm Stein in Gießen zum Gehülsen de» Staatsanwalts bei Großh. Landgericht der Provinz Ober- Hessen und den Gerichtsschreiber-Aspiranten Friedrich Probst in Mainz zum Gehülsen de» Staatsanwalts bei Großh. Landgericht der Provinz Rheinheffen — zu ernennen. — Die erste Kammer der Stände tritt nunmehr am Dienstag den 5. Mai zu ihrer ersten Plenar-Sitzung zusammen. __ E. R. Berlin, 27. April. sReichstag.s Jrn Reichstage erklärte heute der Präsident, daß er sich in der Ertheilung von Urlaubsgesuchen eine Beschränkung auf- erleaen müsse, da bereits 94 bewilligt worben seien. c , ,. Das Haus war auch heute nicht bei Beschlußfähigkeit, doch wurde, um die Sitzungen nicht unnöthig zu verzögern, die Constatirung derselben nicht beantragt. Die Folge davon war, daß ein Theil der konservativen im Laufe der Atzung bc- hülflich war, einige Zvllerleichterungen durchzusetzen, um nicht durch eine zweifelhaft bleibende Abstimmung Anlaß zur Auszählung des Hauses geben zu müssen. 8ur Berathung standen die Positionen Raps, Rübsaat und Ocle, wozu aus dem Hause 'und aus der vvrberathenden Commission außerordentlich viel Abänderungs- ^^Der Entwurf der Regierung beantragt eine Erhöhung des Zolls für Raps und Rübsaat von 0,30 auf 1 X . Staatsminister v. Bötticher ersuchte, über dielen Sah tm Interefle der Land- wirthschaft wie der Oelmüllerei nicht hinautzzugehen, da namentlich die letztere dabei concurrenzunfähig werden würde, ebenso fei das in der Commission vvrgeschlagene System des Zollerlasses für exportirtes Rüböl bedenklich. , . Die Debatte, an der sich die Abg. v. Wedell-Ma^lchow, Bromel, Scipio, »rege, Schrader, Wörmann, Sattler, Graf Stolberg, Langerhans, Gamp, Dirichlet, Lucius, Dr. Meyer und Dr. Windthvrst beteiligten, war der langen Rednerliste entsprechend eine sehr eingehende. Gin Antrag des Abg. Brömel, es bei dem alten Zolle zu belaßen, wurde abgelehnt, ebenso die Zollfreiheit für Ricinusöl; folgende Sätze fanden die Zuftimmiing des Hauses: Raps, Rübsaat, Mohn, Sesam, Erdnüsse und andere vegetabilische Stoffe enthaltende Ocle wurden von 1 JC auf 2 Jt erhöht, Leinsaat, Baumwollensaat uiür Palmkcrne gehen zollfrei ein. Oel aller Art in Flaschen oder Krügen 20 ut, Cem ob in Fässern 4 JL, anderes Oel in Fässern 9 je, amtlich denatunrtes Oliven- und Rieinusöl in Fässern 1 feste Rückstände zollfrei: Stearinsäure, Palmitinsaure, Paraffin, Walrath, Wachs 10 JL; Fischfpcck und Fischthran 3 JL; Talg von Rindern und Schafen und sonstiges Thierfett 2 «*.; für Bienenwachs, Pflanzenwachs, sowie gereinigtes Erdwachs wurde der Zoll auf 15 JL festgesetzt. Für Palmöl und Kokosnußöl wollte Abg. Richter Zollfreiheit im Hinblick auf die inaugurirte Colonialpolifik firirt haben, da diese Artikel, wie er aus den Wörmann- fchen Einfuhrlisten im letzten Weißbuch nachwies, den Hauptbestandtheil des afrikanischen Exportes bildeten, indessen entschied man sich für den von der Commission vorgeschlagenen Zoll von 2 .X Für mineralische Schmieröle wurde der Cingangszoll von 6 auf 10 JL erhöht, für Petroleum dagegen verblieb es bei dem seitherigen Satze von 6 «X Ein Mitglied des Centrums, Abg. Rackö, hatte zwar eine Herabsetzung aus 3 vorgeschlagen, doch war derselbe nicht im Hause anwesend, um für feinen Antrag eimutreten. Es führte dieser Umstand zu einer sehr interessanten, liebenswürdigen Plänkelei zwischen den Abgg. Richter und Wiudthorst, welchem der Erstere an- empsahl, doch bezüglich dieses Antrages für seinen bedauerlicherweise zufällig vci- binderten Fraetionsgenoffen einzutreten. "Diincralöl lrohes Petroleum, Raphta) wurde noch bestimmt, das zur .Verstellung von Benzin, L'igroin und Pettolcumäther oerwenbet wirt», soll auf Erlailbiliß- schein unter Conttole der Verwendung zollfrei eingehen. Die heutige Sitzung dauerte sechs Stunden. k. ? « rl - • ’ v -fX^rten.« •’*• pol -• x vjR man ccknuc • -.*11 am Äben der W? < '.^ uno als die ÄS* * jo wurde Ä und di- b jcrilit GsbuUa w ES* datz drr zu VrTlWeS svllgen. er Die 3 gfr. um du *1 r»«i-/271 z,' ^jdjworaitn d UB) füfmt in tg I T. S. I« Hchvn! i» Gießene 5bntag den von Damit! (nL im Äießener DustrictÄnnab SjoIj ,ersteigert A. S 10 Am. Erlei :nbl2 Men Bl re «920 , re :. i DeuWN krgamo trfranb der einzige n e Regierung er Präsidenten i Vermittlung^ ng sei sich uoh srecht zu he!L rung des te ll inftrnirt, n:i 3u(ammni6jr.: betreffenden U: mtreffen SG nzelberathung Kredit zu tt m Umständen jii nden wird, ta verwende!^' wsitioniwÄi, i absffiWM D ;a?» ‘e'a«x । biej5ii ' und Sou dl! tl,, ^ndxch tz MM, L d>! MiL «w «Mtn Wtrtiiu^ "J täumtaii «» dm fmj « Ntttie ^mstag wiche y _ bs hris u schritte i' ■W rfirffiA;: er erachte, des mans allein t? enschulc. itrlaubniB- iß- riß M'AM hiesigen Lri! das gleich^- erverein inF berathen F* -entheil). -in uv des> liorbnad)t verreist gewesen war, dann auf den Kaufmann Boß und dessen Vater und den jüdischen Handelsmann Josephson. Ein Arbeiter Mankowski hatte behauptet, daß er den letzteren als Träger eines Sackes am Morgen des 22. Januar gesehen habe, dagegen erklärte Mankowski einige Atonale später, daß er den Fleischermeister Behrendt mit voller Bestimmtheit als den Träger des Sackes erkannt habe und daß Behrendt verschiedene Male auf sein Zeugniß einzuwirken gesucht habe. Behrendt hat sich außerdem ttl der gerichtlichen Obdnction der Leiche und bei noch mehreren anderen Gelegenheiten durch Redensarten rc. sehr verdächtig gemacht. Bei der gerichtlichen Leichen-Obduction sagte der Besitzer Hoffmann zu Behrendt, die wissenschaftlichen Fortschritte sind jetzt drrartig, daß man durch das Photographiren des Auges des Ermordeten die Person de; Mörders erkennen kann. Behrendt soll infolge dieser Erzählung leichenblaß geworden sein, gezittert und laut gestöhnt haben. Da Behrendt außerdem über seinen Aufenthalt am Abende des 21. Januar widersprechende Angaben machte, er ferner der eiste war, der die Beschuldigung erhob, daß nur Juden den Mord begangen haben fönnten und als dieselbe Beschuldigung gegen ihn laut wurde, sehr niedergeschlagen war und auch nicht, wie er mehrfach georoht, diese Beschuldiger wegen Verleumdung verklagte, so wurde er am 10. Mai 1884 wegen Verdacht des Mordes verhaftet, Hosephon und die beiden Boß dagegen in Freiheit gesetzt. Behrendt soll nun mit der Zamilie Eybulla verfeindet gewesen sein. Aus diesem Umstande folgert die Anklagebehörde, daß der zu Gewaltthätigkeiten stark hinneigende Behrendt sein Müthchen an dem 14jährigen Onophrius Eybulla habe kühlen wollen und nachdem er denselben er- scklogen, er die Zerstückelung des Leichnams in der angedeuteten Weise vorgenommen habe, um die Schuld auf die Juden zu wälzen. Danzig, 27. April. Fleischermeister Behrendt wurde in Folge des Wahrspruchs der Geschworenen von der Anklage der Ermordung des Knaben Eybulla freigesprochen und sofort in Freiheit gesetzt. X. ¥. S. Anonyme Einsendungen finden keine Anfnahme. Red. Handel und Verkehr. ben 28« April. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfund 0.80—(X90, Hühnereier pr. St. 4—5 H, Enteneier St. 5—6 Gänseeier 10—11 Käse pr. Stück 4-8 Kasematte 2-3 H, Erbsen pr. Liter 22 Linsen 30 Tauben per Paar 0,50—0,80 Hühner per Stück 1.00-1.50, Hahnen pr. Stück 1-40—1.80, Enten per Stück l ms-Braunfels zustehende Aschereiberechtigung in der Wetter, Gnarkung Nieder- Bessingen, M in der Horloff, Gemarkung jillngen u. Villingen, soll Donnerstag den 30. April, Vormittags 10 Uhr, N unferm Bureau dahier auf 6—9 Schice öffentlich verpachtet werden. PLachtliebhaber werden hierzu einge- Wtt. Langen, am 24. Aprll 1885. Fürstl. Rentamt. 3155 Demme. Allgemeiner Anzeiger. Verpachtung des Großherzoglichen Domanialguts Hof Dauernheim in der Welterau. Das vorbezeichnete, zwischen Dauernheim und Geiß-Nidda, eine Stunde von Nidda gelegene, geschlossene Hosgut, welches außer den Gebäuden ca. 77 ha Ackerland und 17 ha Wiesen, zusammen also ca. 94 ha oder 376 Gr. Hess. Morgen enthält, soll auf dem Submisfionswege und zwar auf einen 18 jährigen Bestand, von Anfang 1886 an, weiter verpachtet werden. Pachtliebhaber wollen sich wegen näherer Auskunftertheilung über die Verhältnisse des Gutes, über die Submissions- und Pachtbedingungen, sowie wegen Vorzeigung des Geländes u. s. w. an die unterzeichnete Stelle wenden und ihre versiegelten mit der Aufschrift „Submission auf die Pachtung des Dauernheimer Hofes" versehenen Gebote längstens bis zum 6. Mai l. I. bei uns einreichen. Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart der erschienenen Sub mittenten am 7. Mai l. I , Vormittags W/a Uhr, auf dem Bureau hiesiger Oberförstern. — Später einlaufende Offerten können keine Berücksichtigung finden. Bingenheim, 31. März 1885. Großherzogliche Oberförsterei Bingenheim. Daab. 2532 man die solidesten warn? Anfertigung nach Maß binnen zwei Stunden. Kirchenplatz 9. Julius Schulze, Sonnenstr. 20 empfiehlt in größter Auswahl äußerst billig: 2381 iLommerhandschuhe in allen Arten, Kinderkragen, Schürzen, Krausen, Uhrfeder-Corsetten, Herren- kraqen, Shlipse, Hosenträger, Unterjacken, Unter- röcke, Beinlängen, Strümpfe, Socken u. s. w. gDOOOaCXXXXXX) DOOGaOODOCO a Bergmann & Co.’s o q Lilienmilch o neuestes Product von überraschender S q "Wirkung gegen Sommersprossen, n O Finnen, Flechten. Mitesser etc. Er- q folg garantirt. Vorräthig a Flacon D 150 in Carl Schwaab’a O q Delicatessenhandlung. 3251 g doododcoqcoo □aonaooooooa Karpfen können durch die Milchmänner vom Hofgut Lich bestellt und besorgt werden. 3275 Lich. Fischer. 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