iMs WWtCaxi mderManufactur. t»JrQnd)e eine Lehr- "wmvn 111 buk Ein^el- Ui auswärts, paraturen ld*er, femsier lrch 4834 'P*1, Giessen, Tienten-Lager. **fl vvv 21’ Wilsche, SS*** ‘hirt. lu8- Müller, W Bedingungen bt- öl. es Zinn u. Blei Ken Preise nnes Zufall, ei, Ä« Baue 21: litt ttttb Kki A. Rühl, Spengler in der Neustadt. tz bei dem ,11 Derwh«” haeii »• welüiwifmt W i* 8 ft » r i * ft ft?* IUÄ JdWL«* Mart werben / Rr» 199 Freitag den 28. August 1883 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. «*”*•«' 6<6u,et"te 7- Cr^eint tägti<6 nrt Amtlicher Hheil. Betreffend: Quartierleistung für die bewaffnete Macht im Frieden. Gießen, den 25. August 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzhev^strichen Bürgermeisterei-»» des Kr-eiseS. Sie wollen die Liquidationen über Fourage und Vorspann, sowie die Bescheinigungen über gestellte Quartiere sofort nach Abzug der Truppen hierher einsenden, damit wir in der Lage sind, die bis Ende September l. I. entstandenen Kosten der Intendantur XL Armee-Corps angeben zu können. Die bis zum 1. October l. I. nicht bei uns eingelangten Liquidationen rc. werden wir ohne weitere Erinnerung durch Wartboten abholen lassen. Politische Ueberstcht. Gießen, 27. August. Der deutsche Kronprinz wird am 31. August in Regensburg eintreffen, um dort bie bayerische Caoallerie zu besichtigen. Vom König von Bayern ist dem Kronprinzen bereits das Regensburger Schloß und der Marstall zur Verfügung gestellt worden, auch hat der Obersthosmarschall v. Malsen Befehl erhalten, bei dem hohen Besuche die Honneurs des königlichen Hoses zu wachen. Der deutsch-spanische Conslict wegen der Karolinen- Inseln hat neben diplomatischen Erörterungen zwischen den Cabineten von Berlin und Madrid auch eine lebhaste Polemik zwischen Der deutschen und der spanischen Presse hervorgerusen. Während ober die spanischen Regierungs- Organe rückhaltlos und in leidenschaftlicher Weise die angeblichen Ansprüche Spaniens auf die genannte Inselgruppe oertheidigen und in demselben Maße das Vorgehen Deutschlands angreifen, befleißigte sich unsere ojficiöse Presse bisher einer bemerkenSwerthen Zurückhaltung. Jetzt ist nun die „Rordd. Allg. Zeitung" aus derselben hervorgetreten; das Blatt reproducirt einen Artikel Der Madrider „Correspondenzia" vom 15. d. Mts., worin der Nachweis versucht wird, daß Spanien historische Anrechte auf die Karolinen-Inseln besttze (in wörtlicher Uebersetzung), widerlegt den von der „Correspondenzia" angeführten vermeintlichen Besttztitel Spaniens Punkt für Punkt und constatirt, daß der einzige bekannte Versuch Spaniens, die Karolinen als spanisches Eigenthum zu recla- miren, Seitens Deutschlands und Englands 1875 in gleichzeitigen Noten zurückgewiesen worden sei. Die „Nordd. Allg. Zeitung" theilt die deutsche, vom 4. März 1875 datirte Note im Auszuge mit, desgleichen den Schlußsatz der bezüglichen englischen Note im Wortlaute und schließt: Gegen diese Verwahrung, die von der spanischen Presse mit charakteristischem Stillschweigen übergangen ist, hat die spanische Regierung seit 10 Jahren kaum Widerspruch erhoben. Heber die jüngsten Beschlüsse der Berliner internationalen Telegraphen-Conserenz wird von osficiöser Seite geschrieben: Außer dem wichtigen Beschlüsse der Conferenz in der S'tzung vom 22. d. Mts., betr. Die Annahme des einheitlichen Tarisfystems für ganz Europa, sind in derselben Sitzung noch verschiedene Nebensragen erledigt worden. Unter denselben ist für das Publikum besonders der Beschluß von Interesse, daß künftig die Bezeichnung des Bestimmungsortes für ein Wort gerechnet werden soll, auch wenn begleitende Zusätze zur näheren Bezeichnung ersorderlich sind. Danach wird z. B. FranktUlt a. d. O. nicht mehr für 4, sondern künftig nur für 1 Wort gerechnet werden. Diese von vielen Seiten gewünschte und beantragte Entscheidung wird gewiß in den weitesten Kreisen mit Genuglhuung ausgenommen werden als ein neuer Beweis des guten Geistes, von welchem dis in der deutschen Reichühauptstadt tagende internationale Telegraphen-Conserenz erfüflt ist. Die Massen-Ausweisungen russisch-polnischer Untertha- nen aus den östlichen preußischen Provinzen dürsten doch zu einem diplomati- scken Schriftenwechsel zwischen Berlin und Petersburg führen. Der russtsche General-Consul in Danzig, Baron Wrangel, empfing nämlich eine Deputation russischer Unterthemen, der er u. A. erklärte, die westpreußischen und posen'ichen Hülfs-Comitö's für die Ausgewiesenen möchten ihm eine Petition mit dem Nachweise sämmtlicher Beschwerden der Ausgewiesenen übermitteln, er würde Diese Petition in Petersburg mit allen Kräften unterstützen. Das österreichische Kaiserpaar traf am Montag Nachmittag in dem festlich geschmückten Kremsier ein und wurde von der dichtgedrängten Men- schmmerge jubelnd empfangen. Ein geradezu bezauberndes Bild bot die glänzende Cavalcade, als sie vor dem aus Fichtenreisern zusammengesetzten großen Obelisken vorüberzog, auf dessen Sockeln Burschen und Mädchen in hübscher hannakischer Tracht durch ländliche Arbeiten lebende Bilder allegorisitten. Die Stadt war zur Regelung des Sicherheitsdienstes in Districte eingekeilt und in jedem übte eine Vertrauensperson aus dem Bürgerstande die Aufsicht. Alle Meldungen über beschränkten Verkehr und strenge Behandlung der Fremden haben sich als übertrieben herausgestellt und dürsten daraus zurückzusühren fein, daß in Hullein die Verhaftung eines gewissen Smeykal, welcher angeblich Socialist ist, vorgenommen wurde. Die Stimmen der öffentlichen Meinung sowohl rn Cis- wie Trans-Leithanien besprechen an erster Stelle die Kaiserbegegnung in Kremsier und bezeichnen dieselbe als ein Werk des Friedens. Speciell die „Wiener Abendoost" schreibt: Die Völker Oesterreich-Ungarns begrüßen die Entrevue mit aufrichtiger Freude und ungeteilter Genuglhuung und erblicken hierin ein neues Unterpfand des Friedens und einen weiteren Beweis der herzlichen und freundschaftlichen Beziehungen, welche die beiden Souveränen und ihre Völker mit einander verbinden. Einer der Veteranen der deutsch-liberalen Partei Oesterreich-Ungarns, der Präsident des obersten Gerichtshofes, Ritter Anton v. Schmerling, beging am Sonntag feinen 80. Geburtstag. Der Kaiser richtete aus diesem Anlaß ein äußerst herzliches Glückwunsch - Telegramm an Herrn v. Schmerling nach Außen. Aeußersi zahlreich waren auch Die Kundgebungen, welche dem Jubelgreis aus den Kreisen der deutsch-österreichischen Bevölkerung zu seinem Ehrentage zugegangen sind. Die Afsaire wegen des Todes Olivier Pain's, welche in Paris in Folge der Bemühungen der Radikalen so viel Staub aufgewirbelt hat, schemt nach den Mittheilungen mehrerer Pariser Abendblätter vom 24. August bei* gelegt zu sein. Bekanntlich beschuldigte Rochefort im „Jntransigear.l" die englischen Behöroen in Egypten, daß auf ihr Geheiß der genannte französische Parteigänger des Mahoi gefangen genommen und erschossen worden sei und brachte hierfür verschiedene, allerdings ziemlich bedenkliche Zeugen-Aussagen. Die englische Regierung hat inzwischen Recherchen bezüglich des Todes Olivier Pain's angestellt und als deren kaum mehr zu bezuSifelndes Resultat muß die Bestätigung der Nachricht von dem in der Gegend von Khartum erfolgten natürlichen Tod Olivier Pain's betrachtet werden. Der englische Geschäftsträger in Paris hat denn auch der französischen Regierung das Ergebniß dieser Recherchen bereits mitgetheilt und darf man diese Angelegenheit nunmehr wohl als abgeschlossen bezeichnen, wenngleich Der „Jntransigeant" des Herrn Rochefort vielleicht versuchen wird, den Gegenstand noch länger breit zu treten — Die Leichenfeierlichkeiten für Den in Tongking gestorbenen Admiral Courbet haben am Mittwoch in HyöreS, wo der „Bayard" mit der Leiche Courbet's gelandet ist, begonnen, werden am Freitag in Paris fortgesetzt und in Abbeville, wo Die Leiche beigesetzt wird, beendigt werden. In der afghanischen Grenzfrage herrschen jetzt die friedlichen Klänge entschieden vor. Dem englischen Cabinet sind neue Vorschläge Rußlands zugegangen, nach denen Rußland definitiv aus den Zulfikarpaß verzichtet uno würde derselbe demnach bei Afghanistan verbleiben. Nur die benachbarten Weidegründe werden russischerseits beansprucht und da es Englano hauptsächlich nur darum zu thun ist, daß der wichtige Paß von Zulfikar nicht in die Hände der Russen fällt, so werden die gemeldeten russischen Vorschläge in London jedenfalls aus eine günstige Aufnahme zu rechnen haben. Im Uebrtgen wird auch die afghanische Grenzsrage in der nächsten Zeit die englische Regierung weit weniger in Anspruch nehmen, als dies bezüglich der egyptischen Angelegenheiten der Fall sein wird. Einmal erfordert die Anwesenheit Sir Drummond Wolff's in Konstantinopel, welcher dort mit den maßgebenden Persönlichkelten behuss Förderung seiner egyptischen Mission conferirt, die Aufmerksamkeit des Londoner Cabinets, dann aber sind aus dem Sudan wiederum schlimme Nachrichten eingetroffen. KestcrreiH. Prag, 26. August. Das hiesige „Abendblatt" bringt eine authentische Darstellung Des in Königinhof anläßlich der Eröffnung des deutschen Turnsaales vorgekommenen Exceffes. Hiernach kam es gleich nach Beginn des Festes zu Ansammlungen. In Folge eines Streites versuchten etwa 1500 Menschen in das Hütet einzudringen, in welchem der Turnsaal sich befindet, wurden jedoch von Gensd'armen und Polizei zurückgewiesen. Nachdem die Haltung der Volksmenge trotz der an sie wiederholt ergangenen Aufforderung, sich zu zerstreuen, immer drohender wurde, ersuchte der Bezirkshauptmann um 11 Uhr Nachts die Turner, ihre Feier zu schließen. Die Volksmenge versprach, die wegfahrenden Turner nicht zu belästigen; trotzdem wurden drei Wagen überfallen, wobei ein GenSd'arm verwundet uno ein Kutscher durch Steinwürfe schwer verletzt wurde. Die Untersuchung ist im Gange. Kußtand. Petersburg, 26. August. Das „Journal De St. Pätersbourg- sagt anläßlich der Kaiserbegegnung von Kremsier: Wir schrieben am 16. September v. Js., daß die Drei-Kaiser-Zusammenkunft von Skierniewice die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich lenke und daß sie in Wirklichkeit nicht der Ausgangspunkt einer neuen.Situation sei, sondern die Weihe eines glücklicher Weise bereits bestehenden Zustandes, ein vollständiges Zeugniß für das über alle große Fragen, die die öffentliche Meinung beschäftigen, vorhandene Einvernehmen und eine neue Bürgschaft für den allgemeinen Frieden. Zwei Tage später waren mir in der Lage zu consiatiren, daß die aus Skierniewrce eingelaufenen Nachrichten unsere Vorhersagungen in vollem Maße bestätigten und daß sowohl die persönlichen Gesinnungen der drei Monarchen, wie die Anschauungen und Gesichtspunkte ihrer Minister sich als vollständig übereinstimmende ergeben hätten und wir fügten hinzu, daß ein allgemeines Sicherheitsgefühl sich aus der That- fache ergeben werde, daß das gegenwärtige friedliche Einvernehmen nicht beruhe auf abstracten Theorieen oder zufälligen Gefühlen, sondern auf der Ueberzeugung einer praktischen Uebereinstimmung der Interessen, welche zu einer dauerhaften Einigung führen müsse. Das Jahr, welches verstrichen ist, seitdem diese Vorhersagungen ausgesprochen wurden, hat die letzteren sicherlich nicht widerlegt, wir sind daher berechtigt, uns in der Hoffnung zu wiegen, daß die Begegnung zu Kremsier nicht weniger fruchtbar an glücklichen Resultaten sein werde und daß die Freundschafts-Beziehungen zwischen den Souveränen ebenso wie die politischen Beziehungen zwischen den Regierungen noch befestigter und consoli- dirter daraus hervorgehen werden. Wir haben sicherlich nicht nöthig, besonders hervorzuheben, daß die Abwesenheit des Kaisers Wilhelm und des Fürsten Bismarck keinerlei Abschwächung in den herzlichen Beziehungen bedeutet, welche in so glücklicher Weise zwischen Deutschland und den beiden anderen Reichen bestehen. Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Eorrespondenz - Bureau. Leipzig, 26. August. In den Entscheidungsgründcn des Reichsgerichts im Processe LieSke wird ausgeführt, daß die erste Beschwerde, wonach mehrere Zeugen aus der Schweiz nicht persönlich abgehört und vereidigt worden, unbegründet erscheine, weil der Aufenthalt des einen Zeugen nicht zu ermitteln gewesen und die Ladung der andern Zeugen erfolglos geblieben sei, indem zwei derselben ihr Erscheinen von unzulässigen Bedingungen abhängig gemacht und einer das Erscheinen überhaupt abgelehnt habe und ein Zwang gegen die Zeugen nicht geübt werden konnte, weil sie im Auslände wohnten. Unter solchen Umständen sei die Vorlesung der in der Schweiz erstatteten Zeugenaussagen zulässig gewesen. Der zweite gegen das Schwurgerichts- Urtheil geltend gemachte Revisionsgrund, daß die Schuldfrage den Geschworenen nicht präcis genug gestellt worden wäre, sei ebenfalls nichtig. Die Specialisirung der Frage, ob der Angeklagte der Thäter oder Mitthäter sei, sei nach $ 293 der Strafproceß- ordnung nicht erforderlich. Die Schuldfrage, wie sie gestellt worden, habe alle erforderlichen Merkmale und in Betracht kommenden Umstände in sich ausgenommen. Das Reichsgericht habe auch in früheren Fällen solche Alternativfragen für zulässig erachtet. Kopenhagen, 26. August. Der König von Griechenland ist heute Vormittag hier eingetroffen und auf dem Bahnhöfe von dem Kronprinzen empfangen worden. Wien, 26. August. Der Fürst von Bulgarien ist heute hier eingetroffen und geht morgen zu den Manövern nach Pilsen ab. Pest, 26. August, Der Verein deutscher Eisenbahnvcrwaltungen hielt heute seine Schlußsitzung. Abends wird der größte Theil der Delegirten bereits abreisen. Kremsier, 26. August. Ter Theatervorstellung wohnten etwa 100 Personen bei. Der Kaiser von Oesterreich führte die Ezarin, der Czar die Kaiserin. Der Großfürst Thronfolger trug bereits die Uniform des ihm verliehenen Ulanenregiments. Die Kaiserpaare und die Prinzen saßen in der ersten Stuhlreihe; in der zweiten Giers, Kalnoky, Lobanow, Woronzow und Taaffe. Die Theater-Vorstellung, sowie die Vorträge des Waldhorn-Quartetts fanden die beifälligste Aufnahme. Kremfier, 26. August. Die Kaiser Franz Joseph und Alexander, Kronprinz Rudolf und Großfürst Wladimir begäben sich heute Vormittag im Jagdcostüm nach dem Fürstenwald, wo unter einem Zelte eine Tafel zu 32 Gedecken zu einem ddjeuner dinatoire hergerichtet war. Die höchsten und hohen Herrschaften passirten in fünf uveispännigen offenen Wagen das Forsthaus zum eigentlichen Jagdterrain. Während der Jagd unternahmen die übrigen Herrschaften eine Pirutschade durch den Schloßpark. In dem ersten Wagen saßen beide Kaiserinnen. Bei dem Forsthause verließen die Herrschaften die Wagen. Der russische Hofmaler Zichy fertigte Hierselbst Skizzen für das Tagebuch des Kaisers von Rußland an. Kremsier, 26. August. Mittags um 1 Uhr ließ der Kaiser die Jagd abblasen. Die Jagdgäfte erschienen alsbald bei dem Forsthause, wo die Kaiserinnen begrüßt wurden- Während der Tafel erklangen aus einiger Entfernung Fanfaren, Jagdstücke und Hornquartetts, welche die Bewunderung der ganzen Tischgesellschaft erregten. Dieses Arrangement bildete eine sinnige Ueberraschung für den Kaiser und den Großfürsten Wladimir, welche für Hornmusik eine besondere Vorliebe haben und sichtlich erfreut waren. Sodann wurde das erlegte Wild (41 Stück' zur Strecke geliefert und besichtigt. Verschiedenfarbige Bänder bezeichneten die Jagdbeute Kaiser Alexander's, Franz Josef's, des Kronprinzen Rudolf und des Großfürsten Wladimir. Beide Kaiserinnen traten auf die Mitglieder des Hornquartetts zu und äußerten sich höchst anerkennend über die Schönheit der gehörten Vorträge. Dem anwesenden Jagdherrn, Cardinal Fürstenberg, sprachen der Kaiser und der Großfürst ihren herzlichen Dank aus. Unter Fanfaren trat die Gesellschaft die Rückfahrt an. Nach den bisher getroffenen Dispositionen reisen die russischen Gäste heute Abend 10 Uhr ab. Kaiser Franz Josef, welcher dieselben zur Bahn begleitet, wird, ohne zurückzukehren, kurz darauf zn den Manövern nach Pilsen abreisen, der Kronprinz und Erzherzog Carl Ludwig begeben sich Abends 11 Uhr nach Wien, wohin die Kaiserin morgen früh 9 Uhr nachfolgt. — Wie die „Polit. Corresp." meldet, übersandte der Czar dem Cardinal Fürstenberg sein Portrait. Kremsier, 26. August. Bei denr Hofdiner (69 Gedecke) um 6 Keck, Lich, für vorzüglich gearbeitete Bienenwohnungen 6 X. W. CbeL Hungen, für desgl. 4 x. 4. Geräthschaften: 3 n Friedberg, für gut gearbeitete Geräthschaften eigener Fabrikation .. (5. Honig: H« Keck, Lich, für Honig bester Oualiiät 3 X. Lehrer Bach, Langsdorf, für desgl. 2 X. -rriedberg' orL Dien Ei»; lrockncl u. V •. ä«! MM »«" T bk Mb-sdw'dk ullb welche auch w*1 Mainz, 2°. 11 Uhr Md inein* nkifinifl bts ntuiu - btr ta ' nach tinip 11 neue, ber tim' f« heitai lein« Mi-ung betreffe, P dtiikbar und könne '«eainle habe lediglich ui hm daß er I vüden der Gesetzgeb löitn, wenn er von birtcloti) llnterstützu ballen, da sie ja e (öedeihen der Stadt pierauf erfolg vinzialdimtor Kachle Herr Dr. Ced Herren Stadtverordn an W) soeben Gesd Dahl habe ich den i iämmtliche Herren ( Stadt Mainz gewid' die unS eben beschäs um zum erspneßlich Finigkeit macht sta mit Ihnen vereint: peri' Provinzialdire Tank aussprechen zi für unsere Merstad Mainz mit Wort un unserer Vaterstadt" t ylcichem Wohlwollen gewiß von Zhner BekM 3U Gießen Jom 21. März C ^9 Steinbai - 372 m, "f8 er/*ut diese loden Mww bezahlt »'rtsurfunhe »er lwtben AL, meid '«den, |oMe t0 ’ 3?,e beit 22 ! ®to^eöog^eä --- dry 2 1 Sie bX""« » $it i ? 6124 3'" Aeilgeöt (ft1 ert(l: 3112 tz, Üt»r: M8eftea" Ito^en U ni Rn stand das ganze Häuschen, welches der Besitzer im verflossenen •• 111 ^00 erworben hatte, in Flammen und brannte vollständig nieder. Die Militär- und freiwillige Feuerwehr war ausgerückt, ohne indeß etwas ausrichten zu können Von dem ganzen Hänschen wurden nur einige Stühle, welche im Hof beficlben standen, gerettet. Der in dem Häuschen befindliche Balkenkeller stürzte zusainmeu und begrub das darin befindliche Getränke, Aepselwcin, Bier re. mit seinen Trümmern. — Herr Kammersänger Hill, das langjährige Mitglied der Hosoper in Schwerin, hat die Directioii des Stadttheaters in Nürnberg übernommen. Leipzig, 24. August. Gestern warb hier die 1. orbentliche Genossenschaftsversammlung ber Deutschen Buchdruckerberufsgenossenschaft abgehalten, in der 33 Ab- gesandte anwesend waren. ^Der seitherige Genossenschaftsvorstand ward endgültig als Vorstand gewählt. Als Ort der nächstjährigen Versainmlung ward Hamburg bestimmt. An die Versammlung schloß sich eine außerordentliche Generalversammlung oes Deutschen Buchdruckervereins an, welche den Entwurf des ditrchgesehenen Vereinsstatuts in Bausch und Bogen annahm. Auch dieser Buchdriickeroercin ivählte Hamburg zum Sitz seiner nächstjährigen Generaloersaminliing. Weimar, 23. August. Aus Gastein wird von der „Weimarischen Zeitung" an bevorzugter stelle gemeldet, daß die Großherzogin von Weimar kürzlich in großer Lebensgefahr geschwebt hat. Bei einer Rückkehr von der Promenade, welche sie in Begleitung des Oberhosineisters v. d. Gabelentz und des Hoffräuleins v. Beaulieu in einem geschlossenen Landauer angetreten hatte, wurde ihr Wagen in einem steilen Abbange plötzlich von einem Einspänner dermaßen angefahren, daß die Deichsel desselben durch das Fenster ihrer Equipage drang, an dem Kopfe der Großherzogin vorbeiging und Fräulein v. Beaulieu an der Wange verletzte. — lieber den großen Brand in 6ibin gen bei Rüdesheim berichtet ber „M- A." Folgenbes: Morgens 1/2W Uhr fing es, bis jetzt noch auf unaufgeHärte Werse, in einem Hause an zu brennen unb staub basselbe nebst Scheuer bald ganz in Flammen. Da die erwachsenen Einwohner fast alle um diese Zeit auf dem Felde beschäftigt waren, so eilten die angsterfüllten Kinder zu diesen hinaus. Ehe die Leute aber ordentlich an's Löschen kamen und weitere Hülfe von Rüdesheim herbeieilte, waren 8 Hauser nebst Scheuern dem Feuer zum Opfer gefallen. Zum Glück sollen die meisten Betroffenen versichert sein. Gießen. Welche Deutung kann wohl eine an einen Viehhändler gerichtete, für diesen unb feinen Geschäftsfreunb höchst wichtige Depesche in ben Augen eines Uneingeweihten erhalten? So z. B. lautet eine bi ei er Tage an einen Viehhänbler gelangte Depesche wörtlich: „An den Viehhändler X. Morgen alle Schweine am Bahnhof. Sie erwarte ich auch. Kann erst morgen kommen, da Schnellzug keine Ochsen niitnimmt. Rindvieh im Preise gestiegen, sehen Sie sich vor. Wenn Sie Ochsen gebrauchen, denken Sie an mich."_______________________________ <>ant>el tmt> tSerfcb* Limburg, 26. August. Rother Weizen Jt 13 90, weißer Weizen Ji. 13 50, Korn JL. 10.55, Gerste JL 8 00, Hafer JL 7.40, neu JL 6.45, Kartoffeln ä 100 Pfund JL 0.00, Erbsen ä 100 Pfund JL 00.00. Für die. Abgebrannten in Appenrod gingen ferner bei uns ein: Jost 1 jl, Pfarrer Heberer, Allendorf a. d. Lumda 3 JL A. K. 3 vtt Summa 7 jl Ins- gesammt 44.75 JL Weitere Gaben werden von der Exped. b. Bl. gerne entgegengenommen.______ Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 27. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser IS1/:0, Lust im Schatten 15°. L. Ehr. Rübsamen, Turm- unb Schwimmlehrer. Georg Leopard, 'aus eine Dotimiz Bellersheim 30 * v. , Langsdorf, 50 orf, 40 *■ W i, auf Ulf«, 60* » Mlld, 30 X IX Christian Selben, j Hahn, Bellersheim, 2M. Hofsmau". nl,20Ä W -Leis, 20 **■ |b, 10 X . 15 jl I I I tu tiger'" v Bekanntmachung. Jakob Gerhard III. Eheleute zu Gießen haben nach Steigbrief vom 21. März 1877 in der Gemarkung Steinbach Flur XV Nr. 371,9, 372 und 375 an Karl Keßlers Eheleute daselbst versteigert, und diese sollen den Steigpreis an den Vorschuß-Verein daselbst als den Eessionar bezahlt haben. Da die Erwerbsurkunde verloren gegangen ist, werden Alle, welche aus den Steigpreis Ansprüche haben sollten, aufgefordert, solche so gewiß binnen 2 Monaten hier geltend zu machen, als sonst die Cesfion und Zahlung als richtig angenommen und die zur Löschung des beschränkten Eintrags im Mutations - Verzeichnisse erforderliche Verfügung ertheilt werden soll. Gießen, den 22. August 1885. Großherzogliches Amtsgericht. Langsdorfs. 6115 Samstag den 29. d. Mts- Mittags 2 Uhr, werben auf meinem Bureau versteigert: 1 Kleiberschrank, 1 Küchenschrank, 5 Strobstuhle, 2 Tische, 1 Kommobe, 1 Handkoffer, 1 Ofen :e. Tie Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, ben 27. August 1885. Bühner, 6124 Gerichtsvollzieher. Aeilgeöoienes. Gebrochene Aepsel Tafelobst, verkauft Gg. Möhl, 6112 Bahnhofstraße 44. Allgemeiner Anzeiger. Sämmtliche Neuheiten in Kleiderstoffen find eingetroffen. 6081 8. VVeimtTsheim MIW. Gerlrudis-Brnnuen. Fürstlich Solms-Braunfrls'sche Brunnen-Verwaltung zu BiSkirchen, Raff. Bahn. Vorzügliches Mineral- und Tafelwasser. In einem Briefe d. d. Ems, den 5. Juli 1883 äußert sich Seine Excellenz der .General-Stabs-Arzt der Armee, Professor Dr. von Lauer, Leibarzt Seiner Majestät des Kaisers, über den Gertrudis-Brunnen wie folgt: 5977 „Es ist dasselbe ein leicht verdauliches erfrischendes Getränk von vorzüglichem Wohlgeschmäcke, welches ich für meine Person in dieser letzteren Beziehung wegen des geringeren Vorgeschmackes des Kochsalzes dem Selters-Wasser vorziehen würde. Rücksichtlich der Wirkung auf die Schleimhäute dürfte dasselbe anderen ähnlichen Wässern gleichstehen. Bei reichlicherem und fortgesetzten Genüsse möchte wohl auch der Lithion Gehalt in der diesem Stoffe eigenthümlichen Richtung sich geltend machen können. Ich wünsche, daß das Wasser eine recht weite Verbreitung finden möge." Alleinige Niederlage bei L. Kalkhof, Seltersberg, Gießen. Regenmäntel in allen Größen, neuester Faeons, von Mk. 6.— an, empW,t F. 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Gießen, ""0 Die in un plob!e Saison" bet jijon in etwa 3 miteren Dispositio sind indessen noch slüht betrachtet we Aeuwahlen zum pr ii. Za wünschen I W der Frage eine | Ä.de, welche sich «rin erfolgten Ne wiederum er, :^ebenben Körp 'Ä des Geschafser Ä so lange Neb Miii der jüngstve \ Nt möglichst oe i -Wae von Saget m Anzahl M Mi .NMdnetenhm et' Wruar nächsten | Heften m Variante Herstellen iasM. Die Mitgli Telegraphen,§ das von Deutschland Verkehr angenommer emen bedeutsamen Vauje in ihren Ach Ehrung des erste Dr. o. Stephan, e sicher hauptjäch^ Lübeck' j den Müglie Sp a"8 an d ®xb.a6fomit bie X:'N*pt Sb,eielbt W rf ^rden. Ej. er* Wer > itfinen 5 ieillc Hinder e; 9]” jbeiI ®ei n^aU f?""0i6e '*>)le '-h- im ünb, Pl nahui[ ■ ,£’ einiJ/ ^inen lli* ’USge’J'ff'11 ober ben Uo ,?u!sik5.