7*«*, ^Hinter ardellen ‘ >c. ■ So* Hungen. °°« Hm, )°r) (^anUeibetß V breiober ^Plank, NeG Wes Logis, \ v Mi zu oermi Elved. b. Bl. jte Stock in mr '»Gartens eine ruhige Fr Ä- zu öermietbin kgltt. Bohnmeß nes Rimmer zu i Seltersmg! tAnzchez ästiger Juuz,; icht. Zxpeb. b. Bl. 8D: lanimlm' 6. 'tiftfitf/rerö- r DorstaÄ 'fehlr solche W 1h Retter. ÜeF Uhr, |«. aiig® f|lb kÄ «i »r L eckuM'" AM Rr. 117. Erstes Blatt. Sonntag den 28. Juni 1885 Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. t Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des ^^^^^^hrlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerloä» * Durch bte Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 ^■tj'MMM»MiiiOTMg]wwMWMKaw»MMM^»»BawMmwniBM»BMMraBMBB««nB^MrwwicinnwBBnBMiiiiiimiiiiiyiii iMMii III I I III i.xTOgo»ctfzawv*fflcgr» »umo Amtlicher Theit. Gefunden 1 Portemonnaie mit Inhalt, 2 Taschentücher, 1 Kinderschürze, 1 Medaillon, 1 Stempelmarke, 1 Kette, 1 Brille, 1 Kinderstuhl, 1 silb. Armband, 1 Schießbuch. Zugelaufen: 1 weißes Pudelhündchen. Gießen, den 27. Juni 1885. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. ____________________________________________________ I. V.: Kraemer. Betreffend: Die Rachsuchung der Berechtigung zum einjährig freimütigen Dienst aus Grund von Schulzeugnissen. Bekanntmachung. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden erdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige »esuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten PrüsungS-Commisfion nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Croßherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar deS Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, roemt stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizusügen: a. Gebnrtszeugnih; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit ver Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; 4. das Schulzeugnitz. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d: daß die Schulzengniße, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen 1. Ord., sSmmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-Ordnung (I. Theil der Wu/r-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Rr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. •_ ° Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatz-Ord. verwiesen. Grobherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Gros. Deutschland. Darmstadt, 25. Juni. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage 11) enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Anmeldung unsallversicherungSpflichtiger Betriebe betreffend. 2. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Gießen, die Erhebung von Umlagen in der Stadt Gießen pro 1885/86 betreffend. Mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz sollen fr 1885/86 von der Stadt Gießen folgende Umlagen erhoben werden: a. auf das gesammte Communalsteuer-Kapital der Einwohner und Forensen .... 261,714 b. auf das Steuerkapital der Mitglieder der evangelischen Gemeinde..... . 3,139 „ — „ c. auf das Grundsteuer - Kapital, Parzellen- Vermeffungskosten 1,145 „ 88 „ zu oem Ausschlage unter a auf 23,337 fi H u ti b // 3,357 „ ii n » ,/ 0 ,, 0,393 „ 3. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Alzey, Beitrag der Israeliten der Lmdgemeinden des Rabbinats Alzey zum Gehalte des Rabbinen zu Alzey für das Jahr 1885 betreffend. 4. Uebersicht der für das Rechnungsjahr 1885/86 von Großh. Ministe- MM des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von kommunal - Bedürfniffen der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Sitten. 5. Namensveränderungen. 6. Dienstnachrichten: Am 15. Mai wurde der von dem Stadtvorstande zu Grünberg auf die drittle Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Grünberg präsentirte Schulamts- oipi.rant Konrad Mohr aus Ostheim für diese Stelle bestätigt; am 16. Mai rourbe dem Schulamtsaspiranten Heinrich Schneider aus Radmühl eine Lehrer- te an der Gemeindeschule zu Angersbach übertragen; am 21. Mai wurde drin August Braun aus Groß-Umstadt das Patent als Geometer 1. Klaffe für V Kreis Dieburg, an dems. Tage wurde dem Georg Müller aus Hering das Ni ent als Geometer 2. Klaffe für den Kreis Darmstadt ertheilt; am 26. Mai dä dem Schulamtsaspiranten Konrad Keitzer aus Rixfeld die Lehrerstelle an her Gemeindeschule zu Ilbeshausen übertragen; an dems. Tage wurde der von dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Neustadt präsentirte Schulamtsaspirant Heinrich Schäfer aus Höchst i. O., am 28. Mai wurde der von dem Herrn Fürsten zu Nienburg und Büdingen auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rinderbügen präsentirte Schulamtsaspirant Johannes Erdmann aus Ruttershausen für diese Stelle bestätigt; am 5. Juni wurde dem Schulamtsaspiranten Philipp Schnierle aus Düdelsheim eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Köddingen übertragen; am 6. Juni wurde der Ingenieur Gottlieb Wagner aus Billings zum Secretariats- Asfistenten bei der Centralstelle für die Gewerbe und den Landes-Gewerbverein ernannt; am 7. Juni wurde der von dem Herrn Fürsten zu Dsenburg und Büdingen in Büdingen auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wolf prä- sentirte Schulamtsaspirant Friedrich Spitznagel aus Selters für diese Stelle bestätigt. 7. Charakterverlechungen. 8. Ruhestandsversetzungen: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 26. Mai den evang. Pfarrer Gries zu Leeheim auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Juli l. Js. an in den Ruhestand zu versetzen. Am 16. Mai wurde der Schullehrer an der Volksschule zu Offenbach Karl Adam Marbach bis zur Wiederherstellung feiner Gesundheit, am 24. Mai wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Büßfeld Daniel Würtenberger auf sein Nachsuchen bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheü, am 26. Mai wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Egelsbach Philipp Hildenbrand auf fein Nachsuchen, am 3. Juni wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Langd Christian Walther bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in beit Ruhestand versetzt. 9. Concurrenzeröffnung: Erledigt ist: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rüffelsheim mit einem jährl. Gehalt von 1000—1600 10. Sterbefälle: Gestorben sind: Am 27. April der israelitische Volksschullehrer i. P. Samson Sonnenberger von Bechtheim; am 4. Mai der Rechnungsrath i. P. Karl Wilhelm Metzler zu Darmstadt; am 13. Mai der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Haffenroth Adam Willems; am 14. Mai der Lehrer an der evang. Schule zu Gimbsheim Friedrich Crößmann; am 15. Mai der evang. Pfarrer i. P. Georg Schönhals von Blödesheim; am 17. Mai der Generalmajor i. P. Georg Seederer zu Darmstadt. Schweden. Stockhplm, 26. Juni. Die zum Besuch in Schweden anwesenden Osficiere des preußischen neumärkischen Dragoner-Regiments Nr. 3 trafen heute in Stockholm ein und wurden vom Kronprinzen, ihrem Regiments-Chef, zum Frühstück geladen. Die Abreise in die Heimath erfolgt wahrscheinlich heute oder morgen. Afrika. Algier, 26. Juni. In Folge des Verbots einer Operette in der Sabir- sprache herrscht hier seit zwei Tagen eine leichte Erregung. 50 junge Leute durchzogen gestern Abend lärmend die Straßen unter dem Ruse: „Nieder mit den Juden!" Sieben Verhaftungen wurden vorgenommen; der Zwischenfall hat keinerlei Bedeutung. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correfpondenz - Bureau. GmS, 26. Juni. Seine Majestät der Kaiser hat gestern das erste Bad genommen und nahm spater den Vortrag des General-Lieutenants o. Albedvll entgegen. Später dinirte Allerhöckstderselbe allein. Abends machte Se. Majestät eine Spazierfahrt. Heute früh rouroe die Trinkkur im Zimmer fortgesetzt. Um 9 Uhr unternahm Se. Maj. wiederum eine Spazierfahrt, später hatte Wirkt. Geheimerath v. Wilmowski Vortrag. Kisfingen, 26. Juni. Der Herzog von Edinburg ist hier eingetroffen. Braunschweig, 26. Juni. Wie das „Braunschweiger Tageblatt" meldet, steht die Einberufung des braunschweigischen Landtags auf Dienstag den 30. d. M. bevor. Das genannte Blatt will ferner wissen, der Zusammentritt des Landtags solle demselben die in Aussicht gestellte Gelegenheit geben, seine Meinung über die mit dem Anträge Preußens im Bundesrathe zusammenhängenden Vorgänge in der braunschweigischen Frage zu äußern. Posen, 26. Juni. . In der heutigen Sitzung des Magistrats wurde der Kgl. Eommissarius Landrath Müller durch den Regierungsrath Göbel in das Amt des Oberbürgermeisters eingeführt. PariS, 26. Juni. Freycinet übersandte den Mächten ein Circularschreiben, das einen Ueberblick der Arbeiten der Suez-Commission gibt und einen Austausch der Meinungen anregt, um über die wenigen Punkte, welche noch Schwierigkeiten bieten, zu einer Verständigung zu gelangen. — . Einer Depesche aus Hanoi zufolge begibt sich Courcy mit einer starken Es- corte nach Hue, um sein Beglaubigungsschreiben zu überreichen. Aurich, 26. Juni. Die Führer der von der „Pommerania" aufgebrachten beiden englischen Fischerfahrzeuge, Dössel und Wright aus Goalston, sind von der hiesigen Strafkammer heute wegen unberechtigter Fischerei zu je 6 Wochen Gefängniß, unter Anrechnung der Untersuchungshaft und in die Kosten oerurtheilt; zugleich ist auf Einziehung der Fanggeräthe erkannt worden. Der Staatsanwalt hatte 2 Monate Gefängniß beantragt. Madrid, 26. Juni. Die Minister Canovas del Castillo und Romero haben in Murcia Hülfs - Comite's in's Leben gerufen und denselben 70,000 Francs überwiesen. London, 26. Juni. Zum Unterstaatssecretär des Aeußern ist Sir M. W. Ridley ernannt worden. Die Ernennung des Unterstaatssecretärs der Colonien ist noch nicht erfolgt. London, 26. Juni. Die Königin verlieh Malet das Großkreuz des Michaelsordens. — Salisbury empfing Nachmittags im auswärtigen Amte das diplomatische Corps. Unter den Erschienenen befand sich Graf Münster, Nigra, Musurusio, (Staat Petersburg, 26. Juni. Das „Journal de St. Petersbourg" spricht sich anerkennend über die äußere und innere Politik Gladstone's aus und sagt: Die Russen werden nicht vergessen, daß Gladstone die Voreingenommenheiten betreffs Rußlands nicht teile. Der einzige Vorwurf, der ihm zu machen, sei, daß er der Idee des Imperialismus bezüglich des Colonialbesitzes Englands zu viel Opfer Erachte. England müsse in dieser Hinsicht den Entschluß fassen, welchen die Rivalen Englands wünschen, die ebenfalls Platz gewinnen wollen und die Ansprüche aufrecht halten aus das, was ihnen nach ihrer Ansicht gehört. Die Welt ist groß genug für alle. Das neue Cabinet scheint, obwohl größtentheils aus Mitgliedern des allen Cabinets Beaconsfield zusammengesetzt, geneigt, den bestehenden Nothwendigkeiten Rechnung zu tragen. Lord Salisbury trete die von seinen Porgängern eingenommenen Positionen, gleichsam als Erbschaft zu betretende Wege, an. Dieselben seien durch die natürliche historische Entwickelung deutlich vorgezeichnet. Lord Salisbury habe zu viel Gefühl für seine Verantwortlichkeit und kenne zu gut Europa, um nicht seine Handlungen nach den herrschenden Nothwendigkeiten zu regeln. Rußland sehe darum vom Gesichtspunkte seiner versöhnlichen Politik ruhig dem Antritte des neuen Ministeriums entgegen. Tunis, 26. Juni. In Folge des jüngsten Decrets des Commandirenden der militärischen Streitkräfte, das den Generalresidenten unterordnet, verlangte der General Boulanger vom Kriegsminister, zur Disposition gestellt zu werden. Saarbrücken, 27. Juni. sPrivatdepesche.j Gestern Nachmittag fand auf Grube „Dudweiler" eine Explosion schlagender Wetter statt. Von 37 Arbeitern sind 17 getödtet, einer vermißt, die übrigen gerettet. Der Grubenbetrieb ist ununterbrochen. Lokale-. Gießen, 27. Juni. Schwurgerichtsverhandlung am 26. Juni l. I gegen den Lehrer i. P. Michael Beyke von Ober-Mörlen wegen Meineids. Derselbe war beschuldigt: daß er am 1. Juni 1881 zu Gießen vor der Großh. Strafkammer, einer zur Abnahme von Eiden zuständigen Behörde, wissentlich ein falsches Zeugniß mit einem Eide bekräftigt habe. Die Geschworenen verneinten die ihnen vorgelegten Schuldfragen und wurde demgemäß Beyke von (Strafe und Kosten freigesprochen. Gieße«, 27. Juni. Wie jedes Jahr, so begeht die „Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde" ihre Sommer-Generalversammlung nicht in Gießen, sondern auswärts, und zwar Heuer am 12. Juli im reizend gelegenen Weilburg. Wer das schöne Lahnthal genauer kennt, weiß auch, daß gerade dieser alte, ehemalige Fürstensitz mit seinem malerisch gelegenen Schlosse zu den schönsten Punkten an der Lahn zu zahlen ist. Dabei bietet die nächste Umgebung so viele landschaftliche Reize und diese find so leicht zugänglich, daß ein Besuch in froher, anregender Gesellschaft zu den Glanzpunkten der Sommererlebnisse zu rechnen ist. Wie bei früheren Gelegenheiten so wird auch diesmal auf eine zahlreiche Betheiligung der Damen gerechnet, die zwar nicht Mitglieder der Gesellschaft sind, aber diese hat sich ja bekanntlich niemals gegen Nichtmitglieder abgeschlossen und jederzeit bei allen Gelegenheiten alle Freunde der Natur und der Naturwissenschaften zur Theilnahme an ihren Sitzungen eingeladen. Das wird auch diesmal der Fall sein und hofft man auf eine recht zahlreiche Betheiligung. Bei den Mitgliedern wird eine Lifte zur Einzeichnuna umgehen, Nichtmitglieder bittet man um Anmeldung bei dem Hausverwalter der Aula oder bei dem Pedellen des Realgymnasiums. Gießen, 27. Juni. lZum Dresdener Turnfest für die Turner des Gaues Hessen.j Wir sind nunmehr in der angenehmen Lage, den Besuchern zum Dresdener Turnfest mittheilen zu können, daß sich die Direction der Königl. preußischen Eisenbahn entschlossen hat, den am 7. Juli er., Abends 8% Uhr, in Frankfurt abgehenden Extrazug, zur Aufnahme der Turner des Gaues Hessen, nunmehr auch in Gelnhausen und Fulda anhalten zu lassen. Fahrpreis: Gelnhausen—Dresden und zurück II. Cl. 30.30 JL, III. Cl. 21.10 JL, Fulda—Dresden und zurück II. Cl. 25,90 ^L, III. Cl. 18 JL Die Turner, welche auf diesen beiden Stationen einsteigen, lösen ihre Billets am Tage der Abfahrt, im Uebrigen gelten die schon bekannt gegebenen Bestimmungen. Gießen, 27. Juni. Wie uns mitgetheilt wird, wird morgen im Vornüttags- gottesdienft in der Stadtkirche der evangelische Kirchengesangverein mitwirken. Zum Vortrage kommen zwei Choräle, nämlich: „Ans tiefster Roth schrei' ich zu Dir", von Luther (Nr. 212 des Gesangbuchs, Vers 1 bis 3), und „Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit" (Nr. 130, Vers 1. 2. 5.). UuiverfitätS- Chronik. Marburg, 25. Juni. Nächsten Sonntag wird die seit mehreren Jahren ein- gesührte jährliche Zusammenkunft der Tocenten der Universitäten Gießen, Götlinaev und Marburg hier in Marburg stattfinden. Heidelberg, 21. Juni. Die hiesige Universität steht in diesem Semester in Bezug auf die Frequenz hinter der Freiburger zurück, die es über 1000 Zuhörer gebracht hat; die hiesige zählt deren nur 984. Auffallend ist die geringe Anzahl der hier befindlichen Württemberger Studirenden, es sind nur vier. Für die Jubiläums feier im nächsten Jahre ist jetzt die Summe von 70,000 Mark parat, welche hauvk sächlich für den zu veranstaltenden historischen Festzug (in 8 Abheilungen) verwendet werden sollen. Verwischte». Watzenborn, 26. Juni, lieber das hier ausgebrochene Feuer erhielten mir nachstehende weitere Zuschrift: Gegen Mitternacht verkündeten unsere Sturmglocken Feuer, das die in der „Fahrt" stehende und für die vorgerückte Jahreszeit nicht unerhebliche Vorräthe bergende Scheuer nebst Stallung des Schiffenberaer Schäfers Jung ergriffen hatte und, als die Leute herzueilten, bereits hoch empor loderte. Glücklicherweise lag das Dorf noch nicht im liefen Schlafe, so daß hurtig helfende Hände bereit waren und da die Situation sowohl für schnelle Herbeischaffung der Löschapparate, als auch für mehrseitiges An fassen des Elementes, günstig war, da man ttotz der jetzt für den Landmann anstrengenden heißen Tagesarbeit wacker Wasser trug, spritzte, goß und einriß, so ward detn Element bald Grenze gezogen, infolge dessen die anliegenden Orte nicht alarmirr zu werden brauchten. Eine durch rasches Niederreißen gegen eine Nachbarscheune hinstürzende brennenbe Giebelwand hätte gefährlich werden können, doch die wünschenswerte Windstille war vorhanden und das volle Mondlicht half auch sein Theil Lösch- und Aufräumung-- arbeiten fördern. lieber des Brandes Ursache hat man noch nichts erfahren. Solche erschreckende Ereignisse pflegen die in einer Gemeinde liegende Thattran, Aufopferungsfähigkeit und anderes Gute — freilich auch vereinzelte träge Bequernlick' lichkeit — kund zu thun, mahnen aber auch immer wieder, seine Habe, soweit es in Menschen Macht steht, durch Versicherung zu schützen. Der diesmal Betroffene war bei der „Providentia" versichert. Schotten, 26. Juni. Kommenden Sonntag, den 5. Juli, feiert der Vogelsberger Höhen-Club sein Jahresfest auf dem Hoherodskopf. Versammlung am Taufstein gegen 11 Ubr Vormittags, Abmarsch von da nach dem Hoherodskopf 11»/, llbr, Daselbst Concert und später Tanz in der Festhalle. Freunde des Vereins ladet der Central-Ausschuß freundlichst ein. Lauterbach, 24. Juni. Vor einigen Wochen stießen in der Gemarkung Wallenrod Arbeiter bei Umrodung einer der Gemeinde gehörigen Wüstung auf einige zum Theile vortrefflich erhaltene Bronce-Gegenstände. Nachdem die Fundstücke, die schon theilweise in andere Hände gekommen waren, durch die Intervention Großb. Kreisamts an die Gemeinde wieder ausgeliefert worden sind, hat sie nunmehr bas Großh. Museum käuflich erworben. Leider hat der Unverstand der Arbeiter die Gegenstände, insbesondere einen schönen Celt (Meisel) sehr beschädigt, indem die Leute die Sachen anfeilten und den Edelrost abkratzten. Nach der von den Arbeitern gemach len Beschreibung über die Auffindung ist es außer Zweifel, daß die Sachen einem sag. Hünengrabe angehörten, wie sie in dem angrenzenden Walde der Herren v. Riedesel zahlreich vorhanden sind. Die am nächsten Tage an der Fundstelle unter Leitung des Herrn Regierungs-Assessors Braun vorgenommenen weiteren Nachforschungen haben fein Resultat ergeben, die gemachten Funde berechtigen aber jedenfalls zu der Annahme, daß eine sachverständige Aufdeckung der noch vorhandenen Gräber manches Interessante zu Tage fördern würde. — Eine interessante Krankheitserscheinung hat, wie man der „RH.-WMl. Ztg." schreibt, Herr Professor Dr. Leichteilstern an einem Ziegelarbeiter im Ätr Bürgerhospitale entdeckt. In Folge Blutarmuth und Mattigkeit zog Letzterer den je nannten Arzt zu Rathe und dieser fand bei einer mikroskopischen Untersuchung, Mfe in dem Auswurf des Kranken massenhaft Eier von Anchylostomum lebten; weitete Nachforschungen führten zu dem Resultat, daß genanntes Insekt bei der Ziegelareen durch Einathmen in den Mund und von da in den Magen dringt und sich in demselben schnell vermehrt. Mit noch zwei anderen Aerzten untersuchte Dr. Leichtenskern dann verschiedene Patienten, welche bei Sülz unweit Köln auf Ziegeleien arbeiten, unb fand bei einem derselben über 700,000 Eier jenes Insektes. Im Interesse der Wissenschaft hat sich Dr. Leichtenstern bereit erklärt, alle derartige Kranken unentgeltlich in: Hospitale zu behandeln. Die Kur dauert nur 5 Tage. Handel und Verkehr. Gießen, 26. Juni. Auf dem am 23. Juni abgehaltenen Viehmarktc waren aufgetrieben: 1355 Stück Rindvieh und 573 Stück Schweine. Es zeigte sich durch den lebhaften Handel große Kauflust. Nächster Markt Dienstag den 7. und Mittwoch den 8. ^uli d. I.; an letzterem Tage auch Krämermarkt (Kirschenmarkt). Gießen, den 27. Juni. Auf dem heutigen Markt kostet" Butter per 'Lninv JL 0.70—080, Hühnereier pr- St. 5—6 Enteneier St- 6—7 Gänseeier 00-W 4 Käse pr. Stück 5—9 4, Käsematte 2—3 4, Erbsen pr. Liter 22 jfr, Linsen 4, Tauben per Paar 0,60—0,80 H, Hühner per Stück JL 0.80—1.20, Hahnen pr. etüa JL 0.60—1.00, Enten per Stück JL 1.50—1.80, Ochsenfleisch per Pfund 68—W 4, Kuh- unb Rindfleisch 56—60 Schweinefleisch 50—60 Hammelfleisch 64-70 4. Kalbfleisch 46—54 H, Kartoffeln Der 100 Kilo JL 4.00—0.00, Milch per Liter 12-16 4, Zwiebeln per Centner JL 9.00—10.00, Kirschen per Pfund JL 0-12—0.20. Frankfurter Stadttheater. Mittwoch den 1. Juli beginnt im Frankfurter Opernhause das Gastspiel des rühmlichst befannten Ensemble's des Münchener Gärtner-Theaters. Die Gäste werde:! neben denjenigen Stücken, mit denen sie bereits im vorigen Jahre große Erfolge er zielten (wie „Hergottsschnitzer", „Proceßhansel", „Im Austrags-Stüberl") auch Novitäten zur Darstellung bringen. So z. B. „Der Schlagring", „Der Geigenmacher von Mittenwald", „Zwiderwurzen" und „Der Protzenbauer". Dieses Gastspiel dürfte auch für alle auswärtigen Theaterfreunde von x) Hf er em fein. Daß diese Vorstellungen in das neue Opernhaus verlegt worden sind, wclLe- bei einer Hitze von 24 Grad ein kühler und angenehmer Aufenthaltsort bleibt, iDiro für dieses Gastspiel jedenfalls sehr günftig fein. Auszug aus deu Staudesamtsregistml des StaudrSawtS dtufgedote. Juni: 15. Schuhmacher Franz Büttner mit Beate Radon, Tochter des oer ftorbenen Freistellars Carl Radon zu Craschnitz. Ghefchließungen. Juni: 19. Schneider Johs. Frank mit Marie Ulm, Tochter des verstorbeiie Schneiders Johs. Ulm zu Gießen. 20. Porcellanmalcr Karl Ernst Punge mtt Geißler, geb. Seuling, Wittwe des Wagners Ludwig Geißler zu Gießen. -- . mann Friedrich Heinrich Bernhard Krause zu Gießen nut Anna Elnadetye Jg • (Seeger, Tochter des Kellners Johann Seeger' zu Attchelftadt. Geborene. .. .. *,m Juni. 8. Dem Handelsmann Louis Rothenberger eine Tochter, .nofme. ; Steinhauer Joh. Friedrich Schäfer eine Tochter, Karoline. 14. < em (sam Leonhard Bickel ein Sohn. 14. Dem Oeconom Ludwig Euler em Lohn. Heinrich. 15. Dem Arbeiter Karl Wabl ein Sohn. 15. Dem Hulssheuer . Höfer eine Tochter. 16. Dem Schuhmacher Gustav Frankenbach emc -row c , 17. Dem Dienftmann Wilhelm Heil eilte Tochter. 18. -^em Psose^o - Ludwig ein Sohn, Ernst August Karl. 19. Dem Gensdann • Tnduer. Heinrich Eberhard Georg. 19. Dem Locomotioheizer Karl Riebe 20, Dem Hüttenarbeiter Heinrich Sehrt ein Sohn, Johann Luorvlg- -t- * W KW -ä,*4k gättte w «ni auftSm- en. l* liegende Achate träge Beqm M Habe, fotueit!- > dlesmal Bcksff^ M feiert der °Pb BersMAlMi n Hoherodskopf IIK reunde des Vereins b Än in da GM ^en Wüstung auir hoem die FunW/ die Intervention A ib, hat sie mmmü; ■ b der Arbeiter dich M indem die Ä dm Arbeitern Mi h die Sachen W ie der Herren d. K Melle unter t!eitr m Nachforschung! densalls zu der fc aber manches e man der „M: Liegelarbeiter ms \(dt zog Wem sMen Untersuchs ylostomnm lebten;- insck bei der W l dringt und iitbr:' versuchte Dr. LW i\ Ziegeleien arbck- Im Jnteresie dn / : Kranken uW-- abgehaltenen M Schweine. z. Aili d. 3-1 kostet- W? Wfil & per Liter Jw»» 9 M rl er z" hij" Ph. Roth eine Tochter, Anna Marie Katharine. 23. Dem Bäcker Balthaser Schomber ? eine Tochter, Lina Marie Johanna. 24. Dem Schuhmacher Heinrich Rabenau ein Sohn. 25. Dem Bäcker Gustav Eger ein Sohn. Gestorbene. ■ Juni: 12. Arbeiterin Franziska Schwarz, 28 Jahre alt, von Niedertiefenbach. 14. Anna Margarethe, 18 Tage alt, Tochter des Fuhrmanns Ludwig Zehner. 14. Militär-Büchsenmacher Karl Albert Schultz, 37 Jahre alt. 14. Bergmann Andreas Robert, 22 Jahre alt, von Weidelbach. 15. Professor Dr. Ludwig Noack, 65 Jahre alt 19. Taglöhner Jacob Räuber, 52 Jahre alt, von Hattenbach. 20. Juliane Bücher, 22 Jahre alt, von Utphe. 23. Custos Dr. Christian Rumpf, 64 Jahre alt. 23. Sattler K arl Zielfeld, 32 Jahre alt, von Wetzlar. 23. Marie Haßdenpflug, geb. Ritter, 90 Jahre alt, Wrttwe des Hauptmanns Haßdenpflug. 24. Dem Kaufmann Gustav Thiede eine totgeborener Sohn. 24. Henriette Königer, geb. Michel, 65 Jahre alt, Ehefrau des Privatmanns Dr. Leopold Königer. 24. Johannette Mohr, 19 Jahre alt, von Meder- grrmes. 25. Anna Elisabethe, 2 Monate alt, Tochter des Arbeiters Heinrich Meister n. 2». Marie Dorothea, 1 Jahr alt, Tochter des Spenglermeisters Heinrich Moll. „ Für Haarleidende hat sich in neuerer Zeit Hartungs vegetabilisches Haar- waßer ^Generaldepot bei W. H. Menfching, Berlin, Bülowftraßc 46) als ganz außerordentlich wirksam und alle, anderen Konkurrenzmittel überflüssig machend er- wiesen. Dasselbe, von medicmischen Autoritäten vielfach empfohlen, schützt Jedermann dem Kahlwerden des Kopfes, beseitigt das stärkste Ausfallen der Haare und die so lästigen Kovfschinnen und erzeugt selbst auf anscheinend kahlen Stellen, wo noch ferne Flaumharchen vorhanden, den kräftigsten Haarwuchs. Kein Haarleidender sollte deshalb verabsäumen, einen Versuch mit Hartungs vegetabilischem Haarwasser zu machen. oOO Gr. 4 JL, 250 Gr. 2,50 jt, 125 Gr. 1,50 «X 4746 Schwarz und Weiß seidener Atlas Mk. 1.28 Pf. per Meter bis Mk. 16. 80 Pf. (in je 18 verschied. Qual.) versendet in einzelnen Roben und ganzen Stücken zollfrei in's Haus das Seiden-Fabrik-Depot von 6. Henneberg (König!. Hoflieferant) in Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 $ Porto nach der Schweiz. 583 Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 20. Juni. Carl Punge, Porzellanmaler zu Gießen und Margarethe Geißler, Ailb. Seuling, Wittwe des Wagners Ludwig Geißler zu Gießen. Getauft«. Den 20. Juni. Eine uneheliche Tochter von auswärts, Antonie Katharine, gtfcoren den 14. Mai. Den 21. Juni Dem Stationsassistenten Wilhelm August Rusag ein Sohn, Wilhelm Ernst Eugen Jakob Heinrich, geboren dcn 23. Mai. Denselben. Dem Kutscher Jakob Schmidtgall ein Sohn, Ludwig Christian Emil, geboren den 3. Juni. Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Schaub eine Tochter, Elisabeth, geboren dem 4. Juni. Denselben. Dem Techniker Ludwig Huhn ein Sobn, Heinrich Conrad Friedrich, geboren den 17. Mai. Denselben. Dem Heizer Heinrich Waag eine Tochter, Emma, geboren den 20, Mai. Den 22. Juni. Dem Gastwirth Johann August Obermann eine Tochter, Ko-roline Johanna Selma, geboren den 8. Juni. Den 25. Juni. Dem Post-Cassier Friedrich Otto Schreiber ein Sohn, Ludwig @nil Curt, geboren den 29. Mai. Beerdigte. Den 25. Juni» Dr. Wilhelm Heinrich Christian Ludwig Rumpf, Custos an der Universitätsbibliothek dahier, lediger Sohn des verstorbenen Professors Dr. Friedrich Karl Rumpf dahier, alt 62 Jahre, gestorben den 23. Juni. Denselben. Marie Haßdenpflug, geb. Ritter, Wittwe des verstorbenen Kurfürstlich Hessischen Hauptmanns Haßdenpflug, alt 90 Jahre, gestorben den 23. Juni. Kirchliche Anzeigen der evsngel. Gemeinde. Sonntag den 28. Juni, Vormittags 11 Uhr, Katechismuslehre der Gymnasiasten und Stadtschüler in der Friedhofskapelle. Brodpreife vom 2 8. Juni bis 12. Juli 1885. der Bäcker H 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 2 , (4 Pfd.) Weißbrod .... 56 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 25 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 50 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 22 2 „ (4 Pfd. ? Schwarzbrod 2. Sorte 44 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei K. Haas, I. Lein, L- Keil 66 Gießen, den 27. Juni 1885. der Brodverkäufer 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 2 „ (4 „ ) „ .....56 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 25 2 M (4 Pfd-l Schwarzbrod 1. Sorte 50 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 3 (6 »» ) Schwarzbrod 2. Sorte 66 Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V-: Kraemer. Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 27. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser 19°, Luft im Schatten 19°. L. Chr. Rübs am en, Turn- und Schwimmlehrer. Versteigerung. Dienstag dcn 30. d. Mts., Nachmittags Vr2 Uhr, wird auf dem Bureau der Districts - Einnehmerei Gießen I ein gut erhaltenes Lefaucheux-Gewehr geg>en baare Zahlung an den Meist- biettnden öffentlich versteigert. 4781 Versteigerung von Eisenwaaren. Mittwoch den!♦ Juli Md an den folgenden Tagen, Mittags 2 Uhr, werden in dem W. Seibert'scheu Laden, Marktstraße 21, eine Parthie grotze Kroppen, Bandeisen, Zink, Schippen, Spaten, Schrank-, Schubladen- u. Thürschlösser, Sargbeschläge, Landen, Feilen, Schrotsägen, Zimmermanns- u. Schreinerwerkzeuge, Bohrer, Hobeleisen, Roste für Herd und Ofen, Drahtgewebe, Fensterguß rc. versteigert, ioiöie einige feine Werkzeug- u. Laub- fage-kasten, Comptoirpult, Copirpreffe, einiges an Colonialwaaren; letztere Gegenstände kommen Donnerstags zu- °ch. F. Hoffmann, 4172 Konkursverwalter. - ---------------- Aeilgeöotenes. Ein Haus in frequenter Lage, fast mitten in der •tot, mit Hintergebäude, Hofraum Ad Hausgärtchen ist unter sehr gün- ßgm Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei 4750 K. KleeS, Ludwigsstraße 5. flmbeer-Gelöe! in vorzüglicher Qualität ster Pfund 80 Pfennig UHsnehlt 4765 Carl Schwaab’s ________Delicateffenhandlung. ”17885 Ein zugseftes Arbeitspferd zu Mlaurfen. Chr. Haubach I Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. An den Werktagen vom 1. bis 20. k. Mts. (Vor- und Nachmittags) wird für Gießen die Erhebung der directen Steuern und gleichzeitig der Brandversicherungsbeiträge vorgenommen, wobei die Steuererlasse in Empfang zu nehmen und zu qmtliren sind. __Großh. 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Reichhaltigkeit und Uebersichtlichkeit in dem Gebotenen seinem Leserkreis eine angenehme Unterhaltung, dem inserirenden Publikum ein wirkiames Organ zur Förderung seiner Interessen zu bieten, zumal der Jnseratenthcil unseres Blattes noch an 74 Plakattafeln täglich an den frequentesten Ecken der Stadt und Umgegend angeschlagen wird- „ r Der Mainzer Anzeiger ist das verbreitetste und eingebürgertste aller m Mainz erscheinenden Lokalblätter; dasselbe bringt außer den Veröffentlichungen der diesigen Bürgermeisterei, alle sonstigen amtlichen Bekanntmachungen, Marktberrchte, Verloosungen, Civilstands-Register, Witterungsberichte, Geldcourse rc- rc- Der redaktionelle Theil des Mainzer Anzeiger enthält stets die neuesten Berichte über lokale Tages-Ereignisse rc. In seinem Feuilleton bietet der Mainzer Anzeiger seinem Leserkreise stets ansprechende Novellen, Biographieen rc. Dem Mainzer Anzeiger wird Hivr liAltäfrPlttlh“ , gratis jeden Sonntag das Unterhaltungsblatt VvUllV betgegeben- — Dasselbe enthält fesselnde Erzählungen, Gedichte, Preisräthsel rc. rc- in reicher Auswahl- Der Mainzer Anzeiger kostet in Mainz für 3 Monate - - . X 1. 71, in's Haus gebracht 39 mehr. „ 1 Monat ... „ —. o7, „ * H 13 „ „ Durch die Post bezogen X 1. 80 vierteljährlich ohne Poftaufschlag. Der Insertions-Preis beträgt für die einmal gespaltene Petitzeile 20 bei öfterer Wiederholung Preis-Ermäßigung. Zur Veröffentlichung von Anzeigen aller Art ist daher der Mainzer Anzeiger von allen in Mainz und der Umgebung erscheinenden Lokalblättern das geeignetste und billigste und sichert durch seine starke Verbreitung in allen Schichten der Bevölkerung den besten Erfolg. Bestellungen auf das mit dem 1. Juli 1885 beginnende neue Quartal beliebe man für Mainz bei der Expedition, Welschnonnengasse 13, auswärts bei den zunächst gelegenen Postämtern zu machen. Auch erscheint daselbst im 22. Jahrgange, jeden Monat achtmal, am 1., 4-, 8., 11., 15., 19., 23. und 27., die Deutsche Weinzeitung (Weingrosfist und Weinhalle find damit vereinigt) ältestes im Weinhandel verbreitetstes und unter Mitwirkung gediegener Fachleute ,den Handelsinteressen entsprechend redigirtes Fachblatt. — Für Weinversteigerungs-Anzeigen sowohl als auch für sonstige Fach-Annoncen wirksamste Verbreitung. Abonnementspreis incl. Bestellgebühr pro Jahr 12 X Jnsertionspreis 25 H die sechsgespaltene Petitzeile. Prompteste Mittheilung aller Vorkommnisse! _________________Schnellste Verbreitung für Fachinserate!________________ Turnverein. 36. Jahrgang. Abfahrt nach Lollar: 11 Uhr 36 Min. 4787 Der Turnwart. Geschäfts-Anzeige. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das seither von Herrn Schreinermeister P. Gerhardt, Kaplansgaffe Nr. 12, betriebene Möbel- und Bauschreiner-Geschäft übernommen habe und dasselbe in gewohnter Weise weiterführen werde. „ Mein Bestreben wird sein, alle in meinem Fach vorkommende Möbel- unb Bauarbeit, sowie das Aufpotiren von Möbel, Spritz- Malereien und Weißpoliren auf das Pünktlichste und Reellste zu besorgen. Gießen, den 27. Juni 1885. 4754 Achtungsvoll Wilhelm Diehl, Schreiner. Gesundheit ist Reichthum. In allen Buchhandlungen und von der unterzeichneten Verlags- handlung ist zu haben: Des Menschen Leben und Gesundheit Ein Haus- und Familienbuch von j£L. Schroot. Vollständig in 10 Lieferungen ä 5 0 ■ Prospect gratis und franco. ■ Leipzig. C A Koch's Verlag. EeraogL BangewerkscMe Holzminden, | $ (inn itverbnndcn Maschinen-,Mühlenbau-u. Müllerschule. S S Winters. 3. Hoy. VorunL 5. Oct. Penioeat. Dir.; G. llaarmaun. aglt-'U.fit Wiener Hof. Sonntag den 28. Juni: 4790 flro^es Aßend-Lmicerl ausgesührt von der Capelle des 2. Großh. Hesi Jnz.-Regts. 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Der der Beilage „( Der 3 Abonnenten, ro Den fi -aiut i.n III. i Mr l -vollzählige Ere Eine Änzeiger" enth des Kreis- unt fine leichtere U zugleich eine w die „Berwaltui 'den Kreis und 'vewaltungsgeri Äifleriumd be Die ßtt Ausschluß aller ^ivilprocesses | allein für Vern tie M für öffi Die „Gießener Preise von c DerKaiß ,n Ems beao di- Bericht feint a.Tü'5 ZK fifäente.btei We ??9e8 2V - , ^blterer ro Hi "