MSL * Metenbcöl$t Hochachtungsvoll L^Weidcnh^, AM AWeismg, lill Rettung von Trm , . ,'Ucht mit und o';ir beseitigen. M. C. Falktu funden • M. aut der Straße roi ort ein Erndtetuch,eich 'X Eigenthümer fannte tnterzcichneten gegen Mii- cn in Empfang nehniL 20. Mai 1885. ' jcmieifterei Inheiden. Reitz. W einen leicht verkauf- iren Artikel suche l»i t paßende Agent ir j. E. 9065 an k Berlin SW., erb. Dutzend in gutem Jj jt ffenfieMttb : iiffiff jii verlauftn- Schirmer, Staff. $ onW' *&£ :v- md tznMMM W\ gesch. er Expcd. d. N. .. ‘curani- ebens-, 91* -Anfall-, Reiff t-DerfichE ier Nx. 120 “ Donnerstag den 28. Mai 1GGS Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. testttut Schul^raße 7. Erscheint täglich mit «irsntchme tzeS MsntOgs. mWOPMBBWBM Prei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlech«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hßeil. Betreffend: Die Ableistung des Verfassungseides. Gießen, am 26. Mai 1885. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen derjenigen aus daß Niemand vorzuladen war. r ,ri c , Halten sich dergleichen Personen auswärts auf, so ift der Aufenthaltsort anzugeben. Dr. Boekmann. an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die Ableistung des Verfassungseides der seit Januar l. I. aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großherzoglich Hessischen Untertanen, welche jyj, ohne Ortsbürger zu werden, seit der bemerkten Zeit verheirathet haben, soll wie folgt stattfinden, nämlich derjenigen aus den in dem Amtsgenchtsbezrrke ©fegen liegenden 6cn 8 gnni I, Vormittag» 9 Uhr, in dem RegieruugSgebäude zu Gießen, den in den Amtsgerichtsbezirken Grüuberg und Homberg liegenden Gemeinden Mittwoch den 10. Juni l. I., Vormittag» 9 Uhr, in dem Rathhause zu Grnnberg, derjenigen aus den in den Amtsgerichtsbezirken Lieh und Butzbach liegenden Gemeinden Freitag den 12. Juni 1. I., Vormittag» 9 Uhr tn dem Rathhause zu Ltch und derjenigen aus dm in dm Amtsgerichtsbezirken Hungen, Ridda und Raubach hegenden Gemeinden - Montag den 19. Juni I. I., Vormittags 9 Uhr, tn dem Rathhause zu Hungen. Sie wollen die betreffendm Personen hiernach vorladen und daß dies geschehen, unter Namhaftmachung der Vorgeladenen uns anzergen, oder berichten. Gießen, am 23. Mai 1885. Betreffende Die Sonntagsfeier, hier: die öffentlichen Tanzmusiken. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, mit Ausnahme von Gießen. Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß nach einem im Kreise Gießen bestehenden Herkommen in Landgemeinden an Tagen, an welchen daselbst die Feier des Heiligen Abendmahls stattfindet, die Erlaubniß zum Tanz- und Mufikhalten^nicht ertheilt werden soll. Nachdem Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz durch Entschließung vom 15. Mai l. I. der Nürnberger..^bmsvttfichemnasbank in Nürnberg die nachgesuchte Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe im Großherzogthum Hessen ertheilt hat, wird dieß hierdurch zur öffentlichen Kenntmß gebracht. Gießen, am 26. Mai 1885. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. — ---------------—---—----—-------------------- Gießen, am 27. Mai 1885. Betreffend: Die Correspondenz inländischer Ottsarmenverbände mA außerdeutschen Gemeindevorständen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz unterm 23- Mai er. unserem Anträge firrt dak die in unserem Ausschreiben vom 3. Januar l. I. veröffentlichte höchste Vorschrift vom 22. Deeember v. Js., nach welchem Sie sich des drrecten Schriftwechsels mit außerdeutschen Behörden zu enthalten haben, auf den Verkehr inländischer OrtSarmenverbände mit außerdeutschen Gcmetnd«- »orständen keine Anwendung finden soll. ' vr. Boekmann. ____ —------------------------------------------------- ’ Gießen, bett 19. Mai 1885. Der Dircctor des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen an die Herren Bürgermeister des Kreises: Ich ersuche Sie, nachstehende Bekanntmachung zur Kenntniß der Pferdebefitzer Ihrer Gemeinden zu bringen. Bekanntmachung betreffend die Provinzial-Fohlenweide zu Merlau. Dieselbe wird Montag den 1. Juni l. I. zwischen 11 Uhr Vormittags und 3 Uhr Nachmittags eröffnet und endet am 30. September l. I. zu derselben Tageszeit, wobei die Besitzer der Fohlen gehalten sind, für das Einfangen der Fohlen mit Sorge zu tragen. LkHZL^Lt^eMLMaLI;!^« muß mit 18 Mark beim Eintrieb und mit 18:9M!«.1. W.3. an den Vorsitzenden der Commission, Baurath vr. Dieffenbach in Grünberg bezahlt werden, welcher wettere Auskunft über alle näheren Verhältnisse 9Cben "‘sie Fohlen erhalten neben Weide- und Kleefutter durchschnittlich!^ Pfund Hafer pro Tag, welche in obigem Weidegeld mitb°z°hlt ^d Dabei ist es aber jedem Besitzer ermöglicht, seinem Fohlen l>/3 Pfund Hafer täglich werter geben zu lassen. Dieser Zusatzhafer kann iN Natur geliefert oder an «ernt PKchlechtlichbentw?ckelte Hengst-Fohlen^ ode?bösartige Thiere, welche Störung des Betriebs veranlassen, können zurückgewiesen werden. . um für den Fall der Anmeldung von über 40 Stück Fohlen noch zeitig für einen weiteren bedeckten Raum sorgen zu können. Friedelhausen, den 8. Mar * ^MmWchastlichen Provinzial-Vereins für Oberheffen: A. Nordeck zur Nabe«««. IeutsHland. Darmstadt, 24. Mai. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Meranädigst geruht: „ , . Ä Am 9. Mai der Elisabeth Reichert von Nierstein, tm Kreise Oppenheim, dermalen in Diensten bei Frau Major Reh Wittwe zu Darmstadt, in Anerkennung ihrer mehr als 50jährigen bei derselben Familie geleisteten Dienste, die silberne Medaille des Ludewigs-Ordens zu verleihen. — Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 16. Mai den Obersötster der Obersörsterei Eichelsdorf, Theodor Heyer, in gleicher Diensteigenschaft in die Oberförsterei Schiffenberg zu versetzen; an dems. Tage den Forstaffessor Eduard Hallwachs aus Darmstadt zum Oberförster der Obersörsterei Nidda — den Forstaffessor Friedrich Bücking aus Gießen zum Oberförster der Oberförsterei Hainbach — den Forstaffeffor Eduard Trautwein aus Hergershausen zum Oberförster der Obersörsterei Eichelsdorf — zu ernennen. Darmstadt, 23. Mai. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen heute den Oberst Manteuffel, gen. v. Zoegen, Commandeur der 11. Feld-Artillerie- Brigade, deffen Adjutanten den Premier-Lieutenant Bernhard ä la suite des Großh. Feld-Artillerie-Regiments Nr. 25 (Großh. Artillerie-Corps), den Rittmeister Seederer vom 2. Großh. Dragoner-Regiment (Leid-Dragoner-Regiment) Nr. 24, commandirt als Adjutant zur 2. Division; zum Vortrag den Staatsminister Finger, den Ministerial - Präsidenten Weber, den Hof-Jägermeister v. Werner. Darmstadt, 26. Mai. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Wergnädigst geruht: Am 9. d. Mts. den Straßenmeister bei dem Kreisbauamt Alsfeld, Phllipp Sturmfels, zum Siedemeister auf der Saline Bad Nauheim zu ernennen. Berlin, 25. Mai. Am 5. und 6. Juni findet in Neuhausen bei Schaffhausen eine Sitzung der ständischen Tarif-Commission der deutschen Eisenbahnen statt. Auf der Tagesordnung stehen verschiedene Tarif-Positionen. (F. Ztg.) Potsdam, 23. Mai. Heute Vormittag 11 Uhr nahm Se. Kais, und Königl. Hoheit der Kronprinz, begleitet von den Prinzen Albrecht, Wilhelm und dem Erbprinzen von Meiningen die große Frühjahrsparade über die hiesige Garnison ab. Die hier anwesenden Prinzessinnen des königlichen Hauses wohnten dem glänzenden militärischen Schauspiele an den Fenstern des Stadtschloffes bei. Königsberg i. Pr., 24. Mai. Die internationale Ausstellung in der „Flora" ist heute Nachmittag 1 Uhr durch den Oberpräsidenten v. Schlieck- mann feierlich eröffnet worden. Irankrerch. Paris, 23. Mai. Deputirtenkammer. Präsident Floquet eröffnet die Sitzung mit einem warmen Nachruf aus Victor Hugo. Ministerpräsident Briffon beantragt die Bewilligung eines Kredits von 20,000 Frcs. zur Bestreitung der Kosten für die Beisetzung des Verstorbenen, der Kredit wird mit 415 gegen 3 Stimmen bewilligt. Der Deputirte Delasorge (radikal) beantragt, bei der Beisetzung der Leiche Victor Hugo's im Pantheon, welches jetzt die Kirche St. Genevieve ist, keine kirchliche Feier stattfinden zu laffen. Die Dringlichkeit für diesen Antrag wurde mit 229 gegen 114 Stimmen beschlossen, das Verlangen Delaforge's, über seinen Antrag sofort definitiven Beschluß zu fassen, jedoch mit 259 gegen 214 Stimmen abgelehnt und der Antrag an die Bureaux verwiesen. Der Minister des Innern hatte beantragt, die definitive Beschlußfassung auf die nächste Sitzung zu verschieben. Die Kammer vertagte sich hierauf bis nächsten Dienstag. — Der Senat hat den zur Bestreitung der Kosten für die Beisetzung Victor Hugo's geforderten Kredit von 20,000 Frcs. bewilligt. — Wie die Zeitungen mittheilen, glaubt die Familie Victor Hugo's, es sei dessen Wille gewesen, auf dem Pöre la Chaise beigesetzt zu werden und der Antrag Delaforge's demzufolge gegenstandslos. Das Leichenbegängniß wird wahrscheinlich Freitag stattfinden. Paris, 24. Mai. Bei der am heutigen Jahrestage des Sturzes der Commune an den Gräbern der Communards auf dem Kirchhofe „Pöre la Chaise" veranstalteten Kundgebung kam es zwischen den Theilnehmern an der Kundgebung und der Polizei, welche die Entfaltung aufrührerischer Embleme verhindern wollte, zu einem ernsten Zusammenstoß. Es wurden mehrere Personen verwundet und etwa 30 Verhaftungen vorgenommen. Die Teilnehmer an der Kundgebung wurden von der Polizei schließlich zerstreut. Paris, 25. Mai. Da der Ministerrath beschlossen hatte, das Entfalten von rothen Fahnen in den Straßen von Paris zu verbieten, so gab der Polizeipräsekt Befehl, bei der Feier, welche gestern zu Ehren der Tobten der Commune stattfinden sollte, die Entfaltung rother Fahnen nur auf der Grabstätte der Föderirten zu erlauben, nicht aber in den Straßen und auch nicht in den übrigen Theilen des „Pore la Chaise." Diese Anordnung war zu com- plicirt, um verstanden zu werden. Bei dem einen Verein, der um 2 Uhr mit einer rothen Fahne in den Kirchhof einzog, befand sich Longuet, Redakteur der „Justice", welcher vor einen Polizei-Osficier gezerrt wurde, aber von ihm eine Entschuldigung erhielt. Nach kurzem Handgemenge wurde die rothe Fahne eingezogen. Auf der Grabstätte wurden mehrere Reden gehalten. Eine neue Gruppe, welche mit einer rothen Fahne abmarschirte, wurde laut begrüßt, was der Polizei Anlaß gab, die Fahne in Fetzen zu reißen. Hierauf kam es zu einem blutigen Kampfe, allein nachdem die Polizei allmälig verstärkt worden war, säuberte sie den Kirchhof. Mehrere Polizisten sind durch Steinwürfe lödtlich verwundet. Man zählt im Ganzen Verwundete: 15 Polizisten, 15 Gardes Mpublicaines und 55 Demonstranten. Einige Anarchisten, welche in der Salle Graffard versammelt waren, beschlossen gegenüber dem „infamen Akt der Polizei" fortan kein Mittel mehr zu scheuen. Die radikalen Blätter tadeln hestig das Einschreiten der Polizei, beschwören aber die Socialisten, bei dem heutigen Be- gräbniß Cournet's, eines ehemaligen Communards, nicht zu demonstriren. — Der „National" will wissen, Allain Targö habe Gragnon angewiesen, auch heute bei dem Begräbniß Cournet's rothe Fahnen zu verbieten. Im Zug nach dem „Pöre la Chaise" wurden jedoch mehrere rothe und schwarze Fahnen entsaltet, ohne daß die Polizei, die zahlreich vorhanden war, einschritt. Vielfache Rufe: „Es lebe die Commune", wurden gehört, doch wurde die Ruhe nicht gestört. Eine Interpellation in der Kammer über die gestrigen Ereignisse findet am Dienstag statt, (Fr. Ztg.) — An der heute stattgehabten Beerdigung des Mitgliedes der Commune, Cournet, nahmen einige Hundert Communarden Theil; eine sehr große Anzahl Neugieriger hatte sich eingefunden. Paris, 25. Mai. Das Leichenbegängniß Victor Hugo's dürfte erst am nächsten Sonntag stattfinden. Der Leichnam soll am Samstag unter dem zu einer Todtenkapelle hergerichteten Triumphbogen ausgestellt und in feierlichem Zuge Sonntag Mittag nach dem „Pöre la Chaise" übergeführt werden. — .Gegen 2000 Studenten veranstalteten heute vor dem Hause Victor Hugo's eine. Trauerkundgebung. Paris, 26. Mai. Daß die Polizei gestern bei dem Begräbnisse des Mitgliedes der Commune, Cournets, rothe und schwarze Fahnen geduldet hat» wird dadurch erklärt, daß dieselben Inschriften trugen und deshalb als Banner der betr. Gesellschaft angesehen wurden, welche wie die Banner von Gesang, oder Musik-Vereinen von beliebiger Farbe sein können. Andererseits hat aber nach beendigter Feierlichkeit vor dem Kirchhofe ein Polizei-Osficier den Trägern eines schwarzen Banners dasselbe entreißen laffen, wobei wiederum verschiedene Verwundungen auf beiden Seiten vorkamen. (Fr. Journ.) England. London, 23. Mai. Bei der gestrigen Ergänzungswahl zum Unterhause in Antrim wurde an Stelle des verstorbenen conservativen Vertreters der liberale Candidat Sinclair mit 3971 Stimmen gewählt. Der conservative Candidat erhielt 3832 Stimmen. — Dem „Reuter'schen Bureau" zufolge ist der Commandant der Marine- Station Portsmouth, Admiral Hornby, zum Befehlshaber der Flotte ernannt worden, welche demnächst bei Portland gebildet werden soll. Ausland. Petersburg, 24. Mai. Das „Journal de St. Pötersbourg" veröffentlicht einige Aktenstücke aus dem Blaubuch über die afghanische Frage mit einem Vorbehalt der Unvollständigkeit und Ungenauigkeit der betr. Dokumente und bemerkt, daß unmöglich eine genaue Wiedergabe vorliegen könne. Schon von diesem Gesichtspunkte aus glaube es zu wissen, daß die russische Regierung demnächst eine Sammlung von diplomatischen Aktenstücken über dieselbe Frage zu veröffentlichen beabsichtige, die ja dann von beiden Seiten her beleuchtet sein werde. Petersburg, 24. Mai. Nach einer heute aus Baku eingegangenen Meldung ist Lumsden aus der Reise nach London daselbst eingetroffen und alsbald nach Tiflis weitergereist. Afrika. Simla, 23. Mai. Oberst Stewart, Commandant Holdich und Kapitän Peacocke sind am 7. d. Mts. in Herat eingetroffen und verweilten 5 Tage in der Stadt und den benachbarten Ortschaften. Die englische Commission zur Feststellung der afghanischen Grenze hat ihr Hauptquartier in das Gebirge nördlich von Herat verlegt. Amerika. New-Aork, 23. Mai. Nach einer Depesche aus La Libertad ist der Versuch Honduras, zwischen San Salvador und Guatemala zu vermitteln, gescheitert. Die Insurgenten unter Menendez seien zurückgeworfen worden. 400 Mann Truppen des Staates Guatemala hätten heute die Grenze von San Salvador überschritten. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Eorresporrdenz >> Bureau. Berlin, 26. Mai. Der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" zufolge begibt sich Graf Herbert Bismarck heute Abend nach dem Haag, um dort sein Abberufungs- schreibear zu überreichen. Berlin, 26. Mai. Wie die heutigen Abendzeitungen melden, wird aus den Kriegsschiffen „Prinz Adalbert", „Stosch" und „Elisabeth" ein Geschwader bei Zanzibar gebildet. — S. M. S. „Olga", Commandant Corvetten-Capitän Bendemann, ist, telegraphischer Nachricht zufolge, heute in Kiel eingetroffen. Wien, 26. Mai. Der „Polit. Correspondenz" wird aus Lemberg gemeldet, daß seitens des Ministers des Innern für die gemeinsam mit den preußischen Commissäreu zu unternehmenden technischen Vorerhebungen zur Regulirung der Weichselstrecke an der österreichisch - deutschen Grenze die Bauräthe Natula, Moraczewski, der Hofrath Bayer, der Regierungsrath Fürer und Baurath Swoboda zu Delegirten ernannt worden sind. — Das rumänische Königspaar ist heute hier eingetroffen. Paris, 26. Mai. Dem Leichenbegängniß des Communemitglieds Amoursux wohnten ungefähr viertausend Menschen bei, darunter die Majorität des Pariser Municipalrathes. Zwölf Reden wurden gehalten. Im Innern des Kirchhofes waren Fahnen des revolutionären Comite's aufgepflanzt. Rufe: „Es lebe die Commune!" wurden gehört, kein anderer Zwischenfall kanr vor. — Der Ministerrath billigte anläßlich der gestrigen Vorgänge den heute vorn Polizeipräfekten ergangenen Erlaß, welcher im ganzen Seinedepartement die Auf- hiffung aller Embleme außer der nationalen Flagge und den Flaggen fremder Nationen verbietet. — Die Regierung wünscht das Leichenbegängniß Victor Hugo's auf Samstag zu verschieben, doch sind bestimmte Anordnungen noch nicht ergangen; der Unter: richtsminister Goblet wird bei der Traüerfeier Namens der Regierung das Wort ergreifen. Rom, 2L Mat. Die technische Commission der Sanitäts-Conferenz beschloß, die Quarantatnefrage vorläufig bei Seite zu lassen und nahm den Antrag Bouardel's, betreffend Errichtung von Musterhäfen und Constatirung der allgemeinen Gesundheits- Verhältnisse in den Häfen an. London, 26. Mai. Die „Times" meldet aus Peking unterm 24. ds., daß die Vereinbarung über die französische Copie des französisch - chinesischen Verttags stattgefunden habe. Simla, 26. Mai. sTelegramm des Reuter'schen Bureaus.j Den zum zweiten Armee-Corps gehörigen Truppen ist eröffnet worden, daß es nicht mehr erforderlich sei, sich für den activen Dienst bereit zu halten. Konstantinopel, 26. Mai. Der ehemalige Minister des Aeußeren, Karatheo- dory Pascha, ist zum Gouverneur von Samos ernannt worden. Rostow am Don, 26. Mai. In der vergangenen Nacht entgleiste der nach Woronesch gehende Passagierzug unweit Rostow. Die Locomotive grub sich in einen Hügelabhang ein. Die Waggons stürzten übereinander und zertrümmerten bis auf dik drei letzten. Gegen 20 Passagiere sind verunglückt, drei Eisenbahnbeamte sind todt. Lokales. Gießen, 27. Mai. Seine Königliche Hoheit der Großherzog traf heute Na nach 12 Uhr hier ein und nahm im Gasthaus zum Einhorn Absteigequartier. Heute | Morgen besichtigte Höchstderselbe unser hiesiges Regiment. Gießen, 27. Mai. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag fccn 28. Mai 1885, Nachmittags 4 Uhr. 1. Bestandliste des Realgymnasiums und der Realschule. 2. Erbauung eines Schlachthauses. 3. Gesuch des Bierbrauereibesitzers Fr. Textor um Erlaubniß zur Höherlegung eines städtischen Weges. , 4. Beschwerde des Heinrich Schön wegen Verweigerung eines Baubescherdes. G. Gießen, 27. Mai. (Sterblichkeit in Gießen.j Die Sterblichkeit war j während der Woche vom 17. bis 23. Mai wieder eine erhöhte. Es waren im Ganzen 10 Todesfälle zu verzeichnen, davon 3 bei Kindern, 7 bei Erwachsenen. Ein wenige Wochen altes Kind starb an allgemeiner Abzehrung, ein 7jähriges Kind nach Gelenkrheumatismus an Herzentzündung, bei dem dritten Kinde, das nur sehr kurz erkrankt iverden- Win hat! W AM Gebrauch kamen. , Gießen, einen Kaufmann um 'Knft ver Bahn nach M des ** - Am oerslo, zwischen jungen Leu solche am Wieseckn ~ - In der A' ein von einer TanM BuffchenvenvH W Leise mißh-mdett. * wofjl vom SchEgeri Darmstadt, heute Vormittag in A grüßte Geh. Oberschul Mainz, 26.5 Straßenbrücke ist nun die Feier Samstag I Er. K. Hoheit des Q Herzog und die sonstig der Großherzog das ( Böllerschüssen vor sill der allgemeinen Eröf chargen die Mitglied' der Militärbehörden, von Mainz geladen die nicht nniformirt Den Samstag über für Jedermann uiu Stadt noch ein all gestellt ist. Mainz, 22. sehr günstiger Mass lebhaftere Färbung durch einen geregelt güsse im ganzen He die angemchsenen Ni W aber für ben ( viel Wasser z .Erbach, 22. A des penn Oberst und -^nni l. I. eine Uebm nehmen Theil 6 Stab Gemeine. Dieselben itadt Quartier. Montag den j *it M alten Re werben: Erarbeit, rerai ®Nraerar6eit , »arbeit Mererarbeit ' Wi " Äbtn 27." 3954* 1 Beuern, in 3932 ZrM MA w hute * Säe COtt prnntL. der Nu, er her ’u arö,t' l ßrweemnit ,L. ^ietjtonn« ** Fragt« ba bett. SoEumeniB liegen taue, °'°r»!He Rtzm, "* di-W-Fr» S-»-« h°r brlW ' Baku eitigegangi# ; Mgetrosstir und 6 lls La Libertad iji iQla zu vermitteln, p urückgelvorjen rooit leute die Grenze m t Holdich und Kapitän verweilten 5 Tage in Me CommWon zur ■tier in das Gebirge tau» ßätund" M'ohe bei! i hort fein ÄruM ’ i MW, Wird aus h i n Geichwadll ör/LE , tän Mcmarai,^^ ls Lemberg gemeldet,^ preußischen EoMW der Weichselstrecke an «r uraczeivski, der HW i zu Delegirten ern°M e Majorität des M em des Kirchhofes * lebe die ßoniniiuit. ArM- Flaggen Mder VS»** «Z allgemeinen | 7AL'S6l 0tiW «JJts«*’! SÄ’1 ,«3*1 .-C2, rl9 ..r ehrIW wib nicht ärztlich beobachtet worden mar, konnte die Todesursache nicht angegeben werden. Bei den erwachsenen Personen erfolgte der Tod je einmal durch Brightifche Krankheit, Rückenmarksleiden, Lungenschwindsucht, Eitererguß in die Brusthöhle, Krebs. Ein junger Mann hatte sich beim Experimentiren und wissenschaftlichen Versuchen eine Vergiftung zugezogen, welcher er nach einigen Tagen erlag; ein Soldat, der in selbstmörderischer Absicht Schwefelsäure getrunken, starb ebenfalls einige Tage darauf an dieser Vergiftung. Gießen, 27. Mai. Die Pfingstfeiertage sind glücklich verlaufen und während der erste Feiertag noch mit einem Apriltage große Aehnlichkeit hatte, so schlug doch das Wetter zum zweiten so um, daß sich dieser zu einem wahren Sommertag gestaltete, in Folge dessen unsere sämmtlichen Vergnügungsorte in näherer und fernerer Umgegend wahrhaft überfluthet wurden und die Stadt wie ausgestorben war; auch der dritte Feiertag verlief, obgleich er mit Regen anfing, noch so, daß die, zu den auch an diesem Tage gemachten zahlreichen Ausflügen, mitgenommenen Regenschirme nicht ernstlich in Gebrauch kamen. Gießen, 27. Mai. Wiederum hat das Dienstmädchen einer hiesigen Herrschaft einen Kaufmann um einen Regenmantel beschwindelt und sich alsbald mit ihrem neuen Putz per Bahn nach Hause begeben, woselbst sie jedoch per Draht ermittelt und zur Hergabe des erbeuteten Kleidungsstückes gezwungen wurde. Das Nachspiel hierzu wird bei hiesigem Schöffengericht stattfinden. — Am verflossenen Samstag Abend fand eine Holzerei am Neustädter Thor zivischen jungen Leuten verschiedenen Standes statt und am 1. Feiertag Abend eine solche am Wiesecker Weg. — In der Nacht vom 2. zum 3. Feiertage bei Beginn des neuen Tages wurde ein von einer Tanzmusik in Wieseck heimkehrendes Dienstmädchen von einigen Wiesecker Burschen verfolgt, von denselben niedergerissen und in einer nicht zu beschreibenden Weise mißhandelt. Die bereits ermittelten Helden werden den Lohn für ihre Rohheit wohl vom Schwurgerichte erhalten. Vermischtes. Darmstadt, 26. Mai. Die Allgemeine deutsche Lehrerversammlung wurde heute Vormittag in Anwesenheit des Großherzogs eröffnet, Namens der Regierung begrüßte Geh. Oberschulrath Greim die Versammlung. Mainz, 26. Mai. Das officielle Programm zur Eröffnungsfeier der neuen Straßenbrücke ist nunmehr von dem Ministerium festgestellt. Nach demselben findet die Feier Samstag den 30. d. M., Vormittags 11 Uhr, in persönlicher Anwesenheit Sr. K. Hoheit des Großherzogs statt. Beim Auftritt der Brücke durch den Großherzog und die sonstigen Festtheilnehmer hält der Finanzminister eine Ansprache, worauf der Großherzog das Einmauern einer Urkunde vornimmt. Nach diesem Acte, der unter Böllerschüssen vor sich geht, fahren die Festtheilnehmer über die Brücke, was als Zeichen der allgemeinen Eröffnung anzusehen ist. Die ganze Feier, zu der neben den Hofchargen die Mitglieder der beiden Kammern, die geistlichen Würdenträger, die Spitzen der Militärbehörden, in elfter Linie auch die Bürgermeisterei und die Stadtverordneten von Mainz geladen sind, soll äußerlich einen sehr ernsten Character tragen und haben die nicht uniformirten geladenen Gäste im Frack und weißer Binde zu erscheinen. Den Samstag über bis zum Einbruch der Dunkelheit ist die Passage über die Brücke für Jedermann unentgeltlich. — An diese officielle Feier wird sich Seitens der L>tadt noch ein allgemeines Fest reihen, zu dem das Programm noch nicht festgestellt ist. Mainz, 22. Mai. Nach dem vielen Regenwetter ist ein für die Schifffahrt -sehr günstiger Wasserstand eingetreten, der sofort dem Verkehr auf dem Rheine eine lebhaftere Färbung gegeben hat. Man erwartet jetzt, daß wir das ganze Jahre hindurch einen geregelten Wasserstand haben, da einestheils durch die gefallenen Regengüsse im ganzen Rheinlande das Eroreich auf lange Zeit mit Wasser gesättigt ist und die angewachsenen Nebenflüsse des Rheines dem letzteren viel Wasser zuführen, andern- rheils aber für den Sommer noch, wie in jedem Jahre, aus den Schneemassen der Schweiz viel Wasser zuströmt. Erbach, 22. Mai. Im Auftrage der Großh. Division wird unter der Leitung Les Herrn Oberst und Regimentscommandeurs A. v. Weebeck zu Darmstadt im Monat Juni l. I. eine Uebungsreise in den Odenwald unternommen werden. An derselben mehmen Theil 6 Stabsofficiere, 4 Hauptleute, 8 Lieutenants, 2 Unterofficiere und 25 Gemeine. Dieselben nehmen am 2. Juni in Höchst i. O. und am 8. Juni in Michelstadt Quartier. Offenbach, 21. Mai. Ein hier beschäftigterBäckergehülfe wurde vom Schöffen- gerichte in eine mehrtägige Gefängnißstrafe s. Z. verurtheilt und ist ihm kürzlich eine Aufforderung zum Strafantritt zugestellt worden. Dem Bäcker scheint nun die Sache ungelegen gekommen zu sein, denn er verfiel auf den Gedanken, die Angelegenheit durch emeii Substituten erledigen zu lassen, welchen er in einem gerade beschäftigungslosen Collegen fand. Dieser begab sich, versehen mit der seinem Mandanten gehörigen Zustellung an Ort und Stelle, woselbst er unbeanstandet Aufnahme fand und alles somit glatt m verlaufen schien. Durch einen Zufall kam die Geschichte heraus und wird demnächst das hiesige Schöffengericht sich damit zu beschäftigen haben. (N. H. V.) Lahr, 25. Mai. Heute fand die feierliche Eröffnung des Neichswaisenhauses statt.. Der Großh. Landescommissar, der Stadtdirector, die hiesige evangelische Geistlichkeit, die Spitzen der Civilbehörden, sowie zahlreiche Mitglieder von Körperschaften und Vereinen wohnten der Feier bei. . . Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Roheisenproduction des deutschen Reichs (einschließlich Luxemburgs) im Monat April 1885 auf 306 856 Tonnen, darunter 169 866 Tonnen Puddelroheisen, 10 273 Tonnen Spiegeleisen, 42 931 Tonnen Bessemerroheisen, 44 623 Tonnen Thomasroheisen und 36 663 Tonnen Gießereiroheisen. Die Production im April 1884 betrug 305 628 Tonnen. Vom 1. Januar bis 30. April 1885 wurden producirt 1242 794 Tonnen gegen 1 163 965 Tonnen im Vorjahr. Schiffsnachrichten. Bremen, 23. Mai. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Neckar, Capt. R. Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. Mai von Bremen und am 12. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 23. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Eider, Capt. H. Hellmers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. Mai von Bremen und am 14. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Repertoir der vereinigten Ztadttheaterzu Frankfurt a. M. Opernhaus. Mittwoch den 27. Mai geschlossen. Donnerstaa den 28. Mai: Gastspiel des Herrn Perotti. Der Prophet. (Johann von Leyoen: Herr Perotti.) Freitag den 29. Mai geschlossen. Samstag den 30. Mai: Gastspiel des Herrn Perotti. Aida. (Aida: Fräulein Jäger vom Stadttheater in Nürnberg als Gast. Rhadames: Herr Perotti.) Sonntag den 31. Mai: Zum ersten Male wiederholt: Herodias. Schauspielhaus. Mittwoch den 27. Mai: Vorletztes Gastspiel der Frau Zerline Gabillon, K. K. Hofburgschauspielerin aus Wien. Narciß. (Pompadour: Frau Gabillon.) Donnerstag den 28. Mai geschlossen. Freitag den 29. Mai: Der Hüttenbesitzer. Samstag den 30. Mai: Abschiedsvorstellung der K. K. Hofburgschauspielerin Frau Zerline Gabillon. Zum ersten Male wiederholt: Eine Laune. Hierauf: Feen Hände. (Frau von Lery, Marquise v. Mömoille: Frau Gabillon.) Sonntag den 31. Mai: Die große Glocke. Rsin seidene Stoffe Mk. 1. 33 Pf. per Meter, sowie ä 1. 80 und 2. 20 bis 9. 80 (farbig, gestreifte und carrirte Dessins) versendet in einzelnen Jioben und ganzen Stücken zollfrei in's Haus das Seiden-Fabrik- Döpot von 6. Henneberg (König!. Hoflieferant) in Zürich. Muster umgehend- Briefe kosten 20 H nach der Schweiz. 35 t\ /—t f . prakt u. Specialarzt für Haut-, Frauen- u. Ge* I IT* I - schlechtskrankheiten (Syphilis)etc. Frankfurt a. M. x e 5 Stiftstr. 22, fr. Assist. Prof. Ricor^s. Ausw. hriefL u5 HaIbverdeckte Wagen, Abbildung'gratts"^ prei§II)ü^^ J. ©* Rumpf, Eis. Hand 18, Frankfurt a. Main. Allgemeiner Anzeiger. Montag den 1. Juni I. A, von Vormittags 9 Uhr an, 1 ollen im alten Rathhause versteigert werden: Maurerarbeit, veranschl- zu 3225,07 Steinhauerarbeit „ „ 2813,05 Schlofferarbeit „ „ 103,20 Pflastererarbeit „ „ 4100,02 Grdauffüllung „ „ 1174,00 Gießen, den 27. Mai 1885. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 3954 A. Bramm. Hossgkldrrhktnmg. Donnerstag den 4. Juni, von Vormittags 8 bis Nachmittags 2 Uhr, soll zum zweitenmal eine Erhebung von Freiherrlich von Rabenau scheu Holzgeldern, zu Beuern, in der Wirtschaft des Herrn Kaspar Ranft, stattfinden. Londorf, den 23. Mai 1885. Der Rentmeister. .3932 Schmidt. Mobiliarversteigerung. Bahnhofstraße 7 im Hause der Frau Th. Lony Wittwe werden Donnerstag und Freitag, -en 28. und 29. Mai l. Js., Nachmittags 2 Uhr, unten bezeichnete, meist sehr gut erhaltene Gegenstände: Tische, Stühle, Sopha's, L-piegel, 1 und 2thürige Kleiderschränke, Bettstellen, mit und ohne Sprungfeder- ' Einlagen, sehr gute Federbetten, Herren- ikleider, wobei noch neue vollst. Anzüge, :Küchengeschirr aller Art, größere Bratpfannen und sonstige Haushaltungsgegen- fstände versteigert. ^913 I. A-: Lüdekiug» Casseler Pferde- und Cquipagen-Kerloosung. ■bmkmi Ziehung 3. Juni 188L. vaaoesB Hauptgewinne im Werthe von Mark 10000, 6000, 5000 rc. Loose ä 3 Mk. durch den Unterzeichneten und dessen Verkaufsstellen: in Gießen bei Jul. Wallach und C. Lehrmund, in Gladenbach bei G. Schneider. 3936 Herrn. Ulende. Cueael. General-Debit. Geschäfts Anzeige. Einem verehrt. Publikum die ergebene Anzeige, daß ich an hiesigem Platze 11 Sonnenstrasse 11 eine Schlosserei errichtet habe, und wird es mein ganzes Bestreben sein, meine geehrten Gönner durch reelle und prompte Bedienung in jeder Weise zufrieden zu stellen. Gießen, im Mai 1885. Hochachtungsvoll 3919 Karl Hohmeier. Plakat-Fahrplan aller auf Station Gießen ankommenden und abgehenden Züge für das Sommerhalbjahr 1885 ist in der Expedition ds. Bl. sowie durch die Zeitungsträger a 20 zu beziehen. Kranken - Uuterstützuugs - und Sterbekasse-Verein, E. H. Donnerstag den 28. Mai rr., Abends 8V2 Ahr, im Frankfurter Hof Generalversammlung. Die Tagesordnung wird den Mitgliedern durch besonderes Circular bekannt gemacht.3863 3878 Ein tüchtiges Dienstmädchen I 3889 Ca. Mk. 10000 auf 1. Hypo- mit guten Zeugnissen für Johanni oder thek auszuleihen. früher gesucht. Dammstraße 1, HI. St. I Näheres in der Exped. d. Bl. Ausverkauf von Klemeisenwaaren in dem W. Seibert'schen Laden, Märktstraße 21. Es wird besonders auf Bs- schlägs und Werkzeuge für Schreiner, Glaser, Schlosser, Tapezierer k. aufmerksam gemacht, sowie auf Werkzeug- u. Laubsägekasten, Laub fägeholz, Kohleneimer, Schippen und Spaten, Pflugscharen, Eggezinken, Fußkratzeisen, Oesen, eine Parthie Stahl rc. Ferd. Hoffmann«, 3955 Concursverwalter. Donnerstag den 18. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Konrad Krausch Flur 1/824 531 Meter Hofraithe in der Schloßaasse, ,, 1/825 262 Meter Grabgarten das. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 26. Mai 1885. Großh. Ortsgericht. 3942 Müller. JeilgeöoLenes. Schön lackirte Möbel solid und geschmackvoll gearbeitet, empfiehlt zu billigen Preisen Karl Zimmermann 1293 Neuen Baue 15. Betref Die tieftrauernde Familie. 3931 Hinterbliebenen. Die trauernden 3939 Giessen, den 27. Mai 1885. Blasenkrankheiten • Qßnf** Geschlechtskr. i- d. schlimmsten Fällen i Aut«. Mtr. hoch, billig zu verkaufen- F. Schirmer, Nuss. Hof- vermischte Anzeigen. Der Besitzer des neu erbauten Gasthauses zur Brückenmühle, dicht bei Station Braunsels, sucht einen tüchtigen Wirth als Pächter per sofort. Caution 1—2000 JL u- Anschaffung der nöthigen Utensilien u- Mobilien- Auch kann Uebernahme der Farbenmüllerei accordweise erfolgen, event- auch billiger Kauf. Adressen unter W. K. 1398I an RudoJfJMosse,_Leipzig,ju senden. [3937 "Den geehrten Damen zur Nachricht, daß Unterzeichnete mit dem 1- Juni einen Cursus im Anmeffeu, Zu- schneideu und Anfertigeu von Damenkleidern, nach der Methode der Frau Schneider, zu eröffnen gedenkt- Zu erfragen bei Frau Schneider, Sonnenstraße 22- 3933_________Fräulein M. Arnend. 50 bis 60 Erdarbeiter sucht am Kasernenbau zu Gießen 3934 ___ __Lengefeld. Gesucht für eine kleine Familie möglichst bald ein solides ehrliches Dienstmädchen im Aller von 16—18 Jahren- Neustadt 48 III. - 3930 Auf dem Comptoir eines hiesigen Fabrikgeschäftes ist eine Lehrlingsstette offen. Näheres durch die Exped. d- Bl- 3950j Anständige Arbeiter können Logis erhalten._________ Neuenweg 58. ~ 3944 Ein braves Mädchen, welches bürgerlich kochen und alle Hausarbeiten verrichten kann, sucht auf 25. Juni d. I. Frau Philipp Uhl.