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'i n stressend die Anmeldung unfallversichetungspflichtiger Betriebe^ . In Gemäßheit des § 11 des Gesetzes über die Ausdehnung der Unfall- mb Krankenversicherung vom 28. Mai 1885 (Reichsgesetzblatt Seite 159) in Verbindung mit § 11 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 I !(RLichs-Gesetzblatt Seite 69) hat jeder Unternehmer eines unter dem § 1 des ttstsgenannten Gesetzes fallenden Betriebes — mit Ausnahme des gesammten Betriebes der Post- und Telegraphenverwaltungen, sowie der Betriebe der Marine- und Heeresverwaltungen, endlich der vom Reich oder von einem Bundesstaate für Reichs- bezw. Staatsrechnung verwalteten Eisenbahn-, Baggerei-, Binnenschiffahrts-, Flößerei-, Prahm- und Fährbetriebe — binnen einer vom Reichs-Versicherungsamt zu bestimmenden Frist den ver- sichLrungspflichtigen Betrieb unter Angabe des Gegenstandes desselben und der stahl der durchschnittlich darin beschäftigten versicherungspflichtigen Personen bei der unteren Verwaltungsbehörde anzumelden. Die Frist für die Anmeldung wird hiermit auf die Zeit bis zum 20. Juli 1885 einschließlich festgesetzt. Welche Staats- oder Gemeindebehörden als untere Verwaltungsbehörden im Sinne der genannten Gesetze anzusehen sind, ist von den Centralbehörden her Bundesstaaten in Gemäßheit des § 109 des Unfallversicherungsgesetzes ."Wer Zeit bestimmt und öffentlich bekannt gemacht worden. Im Uebrigen wird wegen der Anmeldung auf die beigefügte Anleitung jingewiesen. Berlin, den 5. Juni 1885. Das Reichs-Versicherungsamt. Bödiker. Anleitung betreffend die Anmeldung der versicherungspflichtgen Be- tirebe. (§ 1 des Gesetzes vom 28. Mai 1885 und § 11 des Unsallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884.) 1) Die Anmeldungspflicht erstreckt sich aus a. den gewerbsmäßigen Fuhrwerksbetrieb, b. den gewerbsmäßigen Speditions-, Speicher- und Kellereibetrieb, c. den Gewerbebetrieb der Güterpacker, Güterlader, Schaffer, Bracker, Wäger, Messer, Schauer und Stauer, <1. den Gewerbebetrieb des Schiffsziehens (Treidelei), endlich e. aus die folgenden Betriebe, sofern deren Verwaltung nicht vom Reich oder von einem Bundesstaat für Reichs- beziehungsweise Staatsrechnung geführt wird. a. den Betrieb der Eisenbahnverwaltungen einschließlich der Bauten, welche von diesen Verwaltungen für eigene Rechnung ausge- führt werden, ß- den Baggereibetrieb, 7. den Binnenschiffahrts-, Flößerei-, Prahm- und Fährbetrieb. 2) Gewerbsmäßig ist ein Fuhrwerksbetrieb, wenn aus dem Betriebe des Wnverks ein Gewerbe gemacht wird, das Fuhrwerk also zu Zwecken des kmerbs, als unmittelbare Einnahmequelle, für einige Dauer betrieben wird. Hercher gehören insbesondere die Betriebe der Droschken- und Omnibusinhaber, Der Posthalter und Frachtfuhrleute, auch die sogenannten Holelwagen, welche gegen Entgelt die Reisenden von den Gaschöfen nach den Bahnhöfen bringen unv von dort abholen. Ein Fuhrwerk dagegen, welches von einem Gewerbetreibenden (Kauftnann, Arzt, Metzger, Bäcker) zu Zwecken seines sonstigen Gewerbebetriebes verwandt wird und nicht als unmittelbare Einnahmequelle dient, ist nicht als gewerb- mäßig betrieben im Sinne des Gesetzes aufzufaffen. Ebensowenig gehören hierher die zum persönlichen Gebrauche dienenden Kutschfuhrwerke von Privatpersonen sowie das Fuhrwerk eines Landmanns, welcher gelegentlich gegen Entgelt Personen befördert oder etwa zur Winterszeit seine für die Landwirt- schaft entbehrlichen Gespanne vorübergehend zu Steinfuhren für einen Chausseebau oder dergleichen gegen Entgelt darbietet, es sei denn, daß er für einen solchen Erwerb besondere Einrichtungen trifft, aus denen sich die Kriterien eines gewerbsmäßigen Fuhrwerksbetriebes ergeben. 3) Der Speicher- und Kellereibetrieb muß gleich dem Speditionsbetrieb, mit welchem derselbe in unmittelbarem Zusammenhang im Gesetz genannt wird, ebenfalls ein gewerbsmäßiger fein, wenn der Unternehmer zu dessen Anmeldung verpflichtet sein soll. Auch hier kommt es also darauf an, daß der Betrieb zu Zwecken des Erwerbs für einige Dauer erfolgt,' fei es, indem aus der Speicherei oder Kellerei ein selbständiges Gewerbe gemacht wird, wie beim Dock- und Packhofsbetriebe in großen Städten, bei Aktien - Speichern rc., fei es, indem der übrige Gewerbebetrieb des Speicherei- oder Kellereibesitzers so wesentlich mit dem Betriebe der Speicherei oder Kellerei zusammenhängt, oder von diesem so sehr abhängt, daß der Speicheret- oder Kellereibetrieb einen hervorstechenden Bestandteil, wenn nicht den Hauptbestandteil des Gesammt- unternehmens bildet, wie bei den Kornspeichern der Getreidegroßhändler und den Kellereien der Weingroßhandlungen. Trifft keine dieser Voraussetzungen zu, so kann es sich wohl um einen im Besitze eines Gewerbetreibenden befindlichen „Speicher" oder „Keller", nicht aber um einen gewerbsmäßigen „Speicher-" oder „Kellereibetrieb" handeln. Jnsbespndere fallen die gewöhnlichen Keller der Krämer und Höker, der Gast- und Bierwirthe nicht unter den Begriff der gewerbsmäßigen Kellerei, und die Lagerräume, wie sie die Manufakturwaaren- oder Colonialwaaren- händler zu besitzen pflegen, ' nicht unter den Begriff des gewerbsmäßigen Speicherbetriebs. 4) Der Begriff „Eisenbahn" ist im weitesten Sinne zu verstehen. Derselbe umfaßt alle zur Beförderung von Personen oder Sachen auf Schienen mittelst elementarer oder thierifcher Kraft bestimmten Transportmittel, also nicht nur die Lokomotivbahnen, sondern auch die Pferde- und elektrischen Bahnen. Es ist nicht notwendig, daß die Eisenbahn dem öffentlichen Verkehr dient. Eisenbahnbetriebe, welche wesentliche Bestandteile eines nach dem Unfall-- versicherungsgesetz vom 6. Juli 1884 versicherungspflichtigen Betriebes sind (vergleiche § 1 Absatz 6 jenes Gesetzes) fallen nicht unter das neue Gesetz und sind daher nicht anzumelden. 5) Zur Binnenschiffahrt gehört auch die gewerbsmäßige Kleinschifferei mittelst Kähnen und Gondeln. Das vorstehend zu Ziffer 4 Absatz 2 Gesagte gilt auch von den Schifffahrtsbetrieben. 6) Nicht versicherungspflichtig und daher nicht anzumelden sind Betriebe aller Art, in welchen der Unternehmer allein und ohne Gehülfen, Lehrlinge oder sonstige Arbeiter thätig ist. So ist ein Fuhrwerksbentzer, welcher ge- Gießen, 25. Juni 1885. Dr. Boekmann- Gießen, am 25. Juni 1885. kasse begründet werden soll. Dr. Boekmann. Darmstadt, 25. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: , ~ r . Am 17. Juni den Prälaten Dr. Karl Georg Friedrich Schmitt zu Mainz aus sein Nachjuchen von der Würde eines Prälaten der evang. Kirche, mit Wirkung vom 1. Juli l. Js. an, zu entheben; an dems. Tage dem Superintendenten der Superintendentur Gießen, Ober« Consistorialrath Dr. Victor Habicht, die Würde eines Prälaten der evang. Kirche, mit Wirkung vom 1. Juli l. Js. an, zu verleihen; an dems. Tage dem Prälaten Dr. Karl Georg Friedrich Schmitt zu .Mainz das Comthurkreuz 1. Klaffe des Verdienst-Ordens Philipps des Groß- inüthigen zu verleihen. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 17. Juni der Dorothea Delp in Ederstadt, Tochter des Landwirths Heinrich Delp IV. daselbst, in Anerkennung der von derselben am 3. Mai l. Js. unter eigener Lebensgefahr mit Muth und Entschlossenheit bewirkten Rettung des 4 Jahre alten Söhnchens des Metzgers Karl Heck daselbst, Heinrich Heck, vom Tode des Ertrinkens in der Modau, die Rettungs-Medaille zu verleihen. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eorrespondenz»Bureau. Cms, 25. Juni. Se. Majestät der Kaiser unternahm gestern Abend 7 Uhr, begleitet vom Major Prinzen von Reuß, eine Spazierfahrt nach Arzbach im offenen Wagen. Heute früh setzte Allerhöchstderselbe die Trinkkur im Zimmer fort und Betreffend: Das GeseI über die Ausdehnung des Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglicheir Bürgermeistereien des Kreises machte um 9 Uhr in Begleitung des Grasen Lehndors einen Ausflug die Lahn abwärt^E^ 25. Juni. Seitens der „Neu-Guinea-Gesellfchaft" verläßt am Äonlag eine Expedition Berlin, um für die Errichtung von Stationen auf Neu-Gumca vom die vorbereitenden Einrichtungen zu treffen. Die Expedition wird sich, m MarieMe Zunächst nach Batavia einschiffen, um dort für ihre Zwecke eine Anzahl malariM« Arbeiter anzuwerben. ...... ™ .. . Wien, 25. Juni. Der König und die Königin von Rumänien sind veil Vormittag aus Neuwied hier eingetroffen. Dieselben wurden vom Erzherzog Awic^ am Bahnhofe begrüßt und sind mit dem hier weilenden Könige von Serbien ycu Nachmittag zur Hoftafel nach Schönbrunn geladen. . rx. , Paris, 25. Juni. Die Deputirtenkammer genehmigte einstimmig ovnc ~ batte 10,000 Fr. zur Leichenfeier des verstorbenen Admirals 'Courbet im Jnvaliveno Der Leichnam wird alsdann nach Abbeville überführt werden. Madrid, 25. Juni. Deputirtenkammer. Der Minister Römers sty Ereignisse vom 20. ds. Nits, auseinander. Als die Opposition über das Berym Romero's debattiren wollte, erklärte der Minister, er werde einer Debatte nach 1 Rückkehr aus Murcia, wohin er mit bem Minister Eanovas del Castillo ,Dui -o tigung der von der Cholera inficirten Ortschaften gehe, gern entgegenieyeii. . V Gießen, 26. Juni. Unsere Militärkapelle, unter Leitung des AM cap^ Meisters Krautze, hat gestern Abend mit ihren Somnier-AbonnementOon nci^ gönnen und wenn das Publikum auch nicht gerade sehr zahlreich..er'chlenc ' . gab es doch seine Dankbarkeit durch warmen Beifall kund. Wir sind auch daß die Concerte gewiß bald das allgemeine Interesse erwecken werden,' da; höchst annehmbaren Leistungen der Kapelle, der gediegenen Wahl des P g Jedem etwas bringt, auch , der Garten im „Wiener Hot lauschige Paeebrtv holung nach des Tages Last und Hitze bietet. — Wir wollen heute iu Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des KreiseS. In die Landes-Waifenanstalt werden feit dem 1. April l. I. außer den seither aufnahmefähigen Kindern ausgenommen: 1) uneheliche Kinder, deren Mütter gestorben sind, . o , Ä .r r. r. 2) solche Waisenkinder, denen wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen bxe Aufnahme m die Landeswatsenanstalt mH Sie wollen berichtt? ob?ch? Ser in Ihren Gemeinden vorhanden oder etwa auf Kosten der Gemeinde in irgend einer Anstalt untergebracht worden sind. Bejahenden Falls sind uns behufs Aufnahme dieser Kinder in die Landeswaisenanstalt bte abzujchließenden Pflegvertrage mit den vorgeschrie Slufnatjnxe^S£,emerfen hierbei, daß von den Aufnahmebelegen für die Zukunft in Wegfall kommen: 2t das?r"eisärgliche Gutachten über den Gesundheitszustand und die Körperbeschaffenheit der auszunehmenden Waisen. Ein solches Gutachten ist künftig nur dann nöthig. wenn damit ein Antrag auf ausnahmsweise höhere Unterstützungsbetrage aus der Landeswaste» Wir beauftragen Sie. vorstehende Bekanntmachungen alsbald in ortsüblicher Weise publiciren zu laffen. Sodann wollen Sie längsten« m 3 Tagen auf Grund sorgsältiger Ermittelungen berichten, wie viele versicherungspflichtige Betriebe der in unterer Bekanntmachung unter l-5 bezeichnet«, Art in9 Ihrer Gemeinde vorhanden sind, damit wir Ihnen die erforderliche Anzahl von Anmeldeformularen für bte Unternehmer Sustellen konnen. ^ d« Lanbaemeinben sinb bie Namen ber Unternehmer unb bie Art des Betriebes anzugeben; wir verweisen namentlich auf Pos. 6-8 der vorstehenden Wertung. 9 Sind in einer Gemeinde keine versicherungspflichtigen Betriebe der fraglichen Art vorhanden, fo ist hierüber — und zwar gleichfalls innerhalb 12) Als in dem Betriebe beschäftigt sind diejenigen anzumelden, welche in dem Betriebsdienste stehen und Arbeiten, welche zu dem Betriebe der Speicheret 2c. gehören, zu verrichten haben, ohne Rücksicht darauf, ob die Verrichtung innerhalb oder außerhalb der etwa vorhandenen Betriebsanlage (der Packhöfe 2c.) erfolgt. 13) Für die Anmeldung wird die Benutzung des nachstehenden Formulars empfohlen. 14) Ist ein Unternehmer zweifelhaft, ob er seinen Betrieb anzumelden habe oder nicht, so wird derselbe gut thun, die Anmeldungsfrist nicht unbenutzt verstreichen zu laffen, wenn er sicher sein will, den aus der Nichtanmeldung eines versicherungspflichtigen Betriebes sich ergebenden Nachthellen zu entgehen. Hierbei bleibt ihm unbenommen, in dem Formulare, Spalte „Bemerkungen", die Gründe anzugeben, aus denen er die Anmeldungspflicht bezweifelt. 15) Schließlich werden die beteiligten Betriebsunternehmer noch besonders darauf aufmerksam gemacht, daß, wenn sie die vorgeschriebene Anmeldung nicht bis zum 20. Jnli 1885 bewirken, sie hierzu durch Geldstrafen im Betrage bis zu einhundert Mark angehalten werden können. Formular für die Anmeldung. Staat Regierungsbezirk Kreis (Amt) Gemeinde- (Guts-) Bezirk Straße ...... Nr Anmeldung auf Grund des § 11 des Gesetzes vom 28. Mai 1885 in Verbindung mit § 11 des UnsallversicherungSgesetzes vom 6. IM 1884. den 1885. (Unterschrift des zur Anmeldung Verpflichteten.) ») Z- B. Speditions- und Fuhrwerksbetrieb. Bei mehreren Betriebszweigen ist der Hauptbetrieb zu unterstreichen. *•) Z. B- Betrieb mit Dampfkraft, Gasmotoren- *»*) Z. B. Bereits angemeldet auf Grund des Gesetzes vom 6. Juli 1884. -werbsmäßig Personen oder Sachen befördert, nicht zur Anmeldung seines Betriebes verpflichtet, wenn er den letzteren allein versieht und keinen Kutscher, Postillon, Knecht in demselben beschäftigt. , V Dagegen ist die Versicherungspflicht begründet, wenn em Famllrenange- höriger des Unternehmers als Gehülfe, Lehrling oder sonstiger Arbeiter m dem Betriebe beschäftigt wird: mit Ausnahme der Beschäftigung der Ehefrau, welche niemals als eine von ihrem Ehemanne beschäftigte Arbeiterin gilt. Im Uebrigen ist die Anmeldungspflicht weder von der Zahl der in dem Betriebe beschäftigten Arbeiter, noch von der Art desselben (Handbetrieb, Motorenbetrieb 2c.) abhängig. , m 7) Zur Anmeldung verpflichtet ijt der Unternehmer des Betriebes oder sein gesetzlicher Vertreter. Als Unternehmer gilt derjenige, für dessen Rechnung der Betrieb erfolgt, demnach bei verpachteten Betrieben der Pachter, bei Betrieben, welche im Nießbrauch besessen werden, der Nießbraucher. Für die Anmeldungspflicht ist es einflußlos, ob der Betrieb im Besitze von physischen oder juristischen Personen, des Reichs, eines Bundesstaats, eines Kommunalverbandes oder einer Privatperson ist (vorbehaltlich der zu Ziffer le hinsichtlich der vom Reiche oder von einem Bundesstaate verwalteten Eisenbahnen rc. gemachten Ausnahme). . 8) Die unter das neue Gesetz sallendeii Betriebe sind auch dann, anzumelden, wenn sie in Gemäßheit des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 schon früher angemeldet worden waren, z. B. Eisenbahn-Reparaturwerkstätten, mit Motoren betriebene Aufzüge in Speichereien und Kellereien, Dampfkrahn- betriebe auf Packhösen- In solchen Fällen ist in der neuen Anmeldung auf die frühere Anmeldung Bezug zu nehmen. , 9) Bei der Anmeldung ist der Gegenstand des Betriebes genau zu bezeichnen. „ , „ rr, L . , Umfaßt ein Betrieb wesentliche Bestandthelle verschiedenartiger Gewerbezweige, z. B. Speditions- und Fuhrwerksbetrieb, so sind die sämmtlichen Bestandthelle anzugeben, dabei der Hauptbetrieb besonders hervorzuheben. 10) Die Zahl aller in dem Betriebe durchschnittlich beschäftigten versicherungspflichtigen Personen muß in der Anmeldung angegeben werden, einerlei ob dieselben Inländer oder Ausländer, männlichen oder weiblichen Geschlechts, ob sie erwachsene Arbeiter, junge Leute oder Lehrlinge mit oder ohne Lohn sind, ob sie dauernd oder vorübergehend beschäftigt werden. Beamte mit mehr als 2000 Jahresverdienst sind nicht mitzuzählen. Tantiemen und Naturalbezüge, letztere nach Ortsdurchschnittspreisen berechnet, bilden einen Theil des Jahresverdienstes. , 11) Bei Betrieben, welche regelmäßig nur eine bestimmte Zeit des Jahres arbeiten, ist die anzumeldende „durchschnittliche" Arbeiterzahl diejenige, welche sich für die Zeit des regelmäßigen vollen Betriebes ergiebt.V 3 Tagen — Anzeigebericht an uns zu erstatten. " Betreffend: Die Landeswaisenanstalt. Name des Unternehmers (Firma). Gegenstand des Betriebes.*) Art des Betriebes Zahl der durchschnittlich beschäftigten versicherungspflichtigen Personen. Bemerkungen. ***■) geg'. Universität- - Chronik. Anmeldung Verpflicht^ Geschäft mit übernommen 40Q1 4733 270,— 11 4741 . A. Bramm. Lenden versteigert werden. 4740 Der Salzmeister Haubach. der Keikgeöotenes n Sendung eingetroffen bei 4725 CL EZleinhenn. stände, versteigert. 4743 auf in stehendes werden- mbilim des Bernhard Pflichter Filur 1/167 94 Meter Hofraithe in 300,- 100- ii ii n ii Bemeillr" ms F. Hoffmann Konkursverwalter. 124,80 231,— 726,- 643,- 3045,63 Apfelsinen schönste zuckersüße Früchte, wieder (Ein Mchäskshans mit schönem Laden und großem Lager, in bester Geschäftslage Gießen's, ist zu verkaufen, und kann cvent. noch be- wollen Sie längst^! W unter 1-5 bezeik ■ zuMik Kä ? - Ur vochchwdw 5 M MM iR' bet durch- llich deichas- n versche- fteigert werden: Zteinhauerarbeit Vrsaltsteinlieferung Hteinfuhrlohn Hdmssirarbeit i:eit Karl Hepper von Ober-Mörlen wegen bctrüglichen Bankerutts. Derselbe war beschuldigt: daß er im April 1882 als Schuldner, welcher seine Zahlungen eingestellt hat und über dessen Vermögen das Eoncursverfahren eröffnet worden ist, in der Absicht, seine Gläubiger zu benachtheiligen, Vermögensstücke bei Seite Großherzogliches Ortsgericht. Müller. Wolkengasse, XXV/107 1313 Meter Acker der Warth, XXVI/77 300 Meter Acker Gießen, am 26. Mai 1885. Der Kreisausschuß des Kreises Gießen. Dr. Boekmann. Das Heugras von der der Neustädter Schäferei gehörenden Wiese von 1993 IIIKlafter auf der kleinen Weid soll Montaa den 29. Juni 1885, Nachmittags 6 Uhr, an Ort und Stelle an den Meistbie- Temperatur der Lahn und der Luft nach Rcaumur gemessen am 26. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser 19Va°, Luft im Schatten 24°. L. Ehr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer. Mutigen krsoneri. den Güntbersgräben, am Leih- gesterner Weg Risitbietend versteigert werden. Meßen, den 29. Mai 1885. - in Wegfall zu bringen. — An Stelle des verstorbenen Professors Jolly ist Professor Dr. F. Kohl- Ist au s ch in Würzburg an die Universität München berufen. ' — Der Minister v. Goßler hat dem Professor Dr. Ferd. Piper in Berlin im Auftrage des Kaisers zu seinem 50jährigen Vicentiaten - Jubiläum das Ritterkreuz . bes Hausordens von Hohenzollern mit der Zahl 50 übersandt, Dienstag den 30. Juni, Nachmittags 2 Uhr, werden Marburgerstraße 9 verschiedene Gegenstände, als: Schränke, Tische, Stühle, Schreibtisch mit Aufsatz, Waschtisch, Weißzeug, Küchenge- schirr, eine sehr gute Wasch- mange und sonstige Gegen- 8rwßherzogl. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 4723 Dienstag den 7. Juli, Nachmittags 2 Uhr, lölan auf dahiesigem Ortsgericht die Im- W m n 6. ^n[| jgo» “ ....... ............... v- v- ,_____ , — _• ' MrStaubmassen aufgewnbelt, welche die Luft in den Auditorien, deren Beschaffenheit . . ohmhin vieles zu wünschen übrig läßt, noch mehr verschlechtern. Der akademische geschafft hat. Die Geschworenen verneinten die ihnen vorgclegte Schuldfrage und wurde der ÄiMklagte demgemäß von Strafe und Kosten freigesprochen. - Heute Freitag, den 26. l. M., kommt noch ein weiterer Schwurgerichtsfall ges.cn den Lehrer i. P. Beyke von Ober-Mörlen wegen Meineids zur Verhandlung. Vclttheidiger: Rechtsanwalt Wind eck er von Friedberg. Die Anklage wird vertreten durch den Gerichts-Assessor Seeger. Montag den 29. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, Betreffend: Die Anstellung von Kreisstraßenwarten. Die Stelle eines KreiSstraßenwartes mit dem Sitz in Lauter für die Strecke Grünberg—Lauter—Laubach (Kreisgrenze) und diejenige eines solchen mit dem Sitz in Hattenrod für die Strecke Harbach—Hattenrod— Reiskirchen soll auf 15. Juli d. I. neu besetzt werden. Bewerber haben ihre Meldungen bis längstens 5. Juli bei dem Bezirksbauaufseher Ma ringer in Grünberg schriftlich zu erstatten, wobei Alter und seitherige Beschäftigung unter Beifügung etwaiger Zeugniffe über frühere Arbeitsleistungen ähnlicher Art anzugeben sind. Bekanntmachung. Wegen Ausführung einer Ueberwölbung am Stadtbach wird deffen Wafferzufluß vom nächsten Montag an bis auf Weiteres gesperrt. Gießen, den 26. Juni 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. grabens Gießen, den 25. Juni 1885. Die L-ckSMismiM * x Malt uN- ' Einwohner auf die Vorzüge dieser Sommer-Abende aufmerksam machen und kommen bei nächster Gelegenheit auf die Eoncerte selbst zurück, uni sie einer eingehenden Be- I sprechung zu würdigen. I— sZum Feldbergfest.j Der Gauausschuß der Frankfurter Turnerschaft har beschlossen, das Preisturnen und die Lustbarkeilen des verregneten Feldbergfestes ant Sonntag den 2. August in Cronberg im Schleifer'schen Garten stattfinden zu lassen. — [3um Dresdener Turnfest.j Die diesjährige Sitzung des Ausschusses der deutschen Turnerschaft findet Samstag den 18. Juli er., früh 9 Uhr, in Dresden, Stobt Moskau, Ehristianstraße, statt. Gießen, 26. Juni. Schwurgerichtsverhandlung am 25. Juni l. I. Keniat har daher beschlossen, an die Herren Studirenden das Ersuchen zu richten, von bei bezeichneten Sitte Abstand zu nehmen. Leipzig, den 17. Juni 1885. Reetor und Senat der hiesigen Universität. Windscheid." — Die Sitte, den Beifall durch Tr»mpeln auszuorücken, ist leider an fast sämmtlichen Universitäten Deutschlands Mode flen-orben, boch bürste es an ber Zeit sein, diese nicht schöne Beifallsbezeugung wieder WIM **s 4 ****.« titelt w,. ” ans ber tiUN »WS te> Spalte sglxk Stil?* •ÄS ldung. Ä«iä C3mt)... 1k.'? — In Leipzig ist seit dem 20. d. M. folgender Anschlag des Rectors und Smats am schwarzen Brett des Augusteums zu lesen: „Das Trampeln in den Audi- torie» hat Uebelstände mancherlei Art zur Folge. Im Besonderen werden dadurch K AitfrtflTiiirrioft rnpfrfip hip ('litt in hr X ic Generaldirection der König!, bayerischen Verkehrsanffalten, sowie die Direction der Main-dteckar-Bahn bewilligen gegen Vorzeigung der Feslkarlen Retourbillets mit lOtagiger Gilligk^l (27. Juni bis einschließlich 6. Juli). Das König!. Eisenbahn-Betnebs-Amt Sachsenhausen endlich hat sich bereit erklärt, am Sonntag den 28. Juni auf der hiesigen Lokalbahn um 11 Uhr einen Extrazug nach Sachsenhausen abzulassen, sowie an dem gleichen Tage den um 10 Uhr 45 Min. vom Main-Neckar-Bahnhof in Frankfurt abgehenden Zug nach Offenbach bis Hanau weiterzuführen. — sEin rücksichtsvoller Sohn.j Vater: „Was, Bruno, Du hast nachsitzen müssen aus Mangel eines Entschuldigungszettels für die gestrige Lchuloersäumniß? Ich hatte Dir doch einen solchen geschrieben und mitgegeben!" — Sohn: Ja, der war aber so voll orthographischer Schnitzer, daß ich ihn lieber nicht abgegeben habe, um Dich nicht zu blamiren!" Eingesandt. Gießen, 26. Juni. Wer hat nicht seine Freude an dem reichen Blumenflor auf unserem Friedhöfe, besonders an den schönen Rosen, die in den edelsten Sorten daselbst vertreten sind? Gewiß Jedermann! Aber die wenigsten Besucher des Friedhofes werden wissen, wie große Mühe es kostet, diesen hübschen Schmuck zu erzielen. Und doch wäre es nicht schwer, die Pflege der Blumen zu erleichtern und deren Gedeihen zu einem üppigeren zu machen, — man brauchte nur für das nöthige Wasser zu sorgen. Es befindet sich allerdings ein Brunnen auf dem Friedhöfe und anch einer vor dem Eingänge desselben, allein dieselben geben nur wenig und bei trockenem Wetter, wo das Begießen gerade am nöthigften ist, gar kein Wasser. Ter Aufseher, dem ja die Instandhaltung der meisten Gräber obliegt, ist daher oft genöthigt, sich das Wasser an anderen Brunnen zu holen ober gar mit Fässern aus ber Wieseck herbeizuschaffen. Wie beschwerlich und zeitraubenb bies ist, liegt auf ber Hand und unter diesen Umständen kann unmöglich ein ausreichendes Begießen der Pflanzen stattfinden. Es ist gewiß nicht schwer, diesem Uebelstande abzuhelfen, zumal wir ja hier jetzt eine Wasserleitung besitzen. Mit wenig Kosten ließe sich ein mit derselben in Verbindung stehender, einfacher Brunnen oder ein kleines Reservoir zum Schöpfen Herrichten. Unser wohllöblicher Stadtvorstand ist gewiß gern bereit, hier helfend einzugreifen und einem fühlbaren Mangel abzuhelfen, und sicher wird sich derselbe dadurch den Dank aller Besucher des Friedhofes verdienen, besonders derer, denen daran gelegen ist, die Gräber ihrer Angehörigen in hübschem Blumenschmuck zu erhalten. joHiEit im alten Rathhaussaale ver- veranschl. zu uptbetrieb zu unterstich esetzes vom 6. Juli 1881. in, 25, Juni 1885. Katholische Gemeinde. 5. Sonntag nach Pfingsten. (Fest der Apostelfürsten Petrus und Paulus.) Von 6 Uhr an Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Auslheilung der h. Com- munion. VzlO Uhr: Hochamt und Festpredigt. Um 2 Uhr: Festandacht. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 715 Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 9^ Ubr.__ Watzenborn, 26. Juni. In verflossener Nacht zwischen 11 und 1 Uhr brannte hier eine Scheuer nebst einigen Ställen ab. Durch thätiges Eingreifen wurde das feiner rasch auf seinen Herd beschränkt. Der Eigenthümer der Gebäude, welcher Lchäfer auf dem Schiffenberg ist, kam erst, als das Feuer gelöscht war. Wie es dem- felbeii zu Muthe gewesen, läßt sich leicht denken. e. Offenbach, 24. Juni. (Fahrpreisermäßigungen für die Besucher des 8. Werbandsschießens.j Wir können heute die erfreuliche Mittheilung von folgenden Fahrpreisermäßigungen machen: Die Königl. preußische Eisenbahndirection in Frankfurt a. M. theilt mit, daß mit Genehmigung des Ministeriums die Geltungsdauer der Retourbillets, welche die Teilnehmer an den vom 28. Juni bis 5. Juli d. I. in Offenbach ftattfindenden Ver- üan.ds-Schützenseste zur Reise nach Offenbach simhestens am 27. d. M. lösen werden, für die in Betracht kommenden preußischen Lttaatsbahnsttecken bis zum 6. Juli er. ein! chließlich verlängert wird. Die Verlängerung der Geltungsdauer wird in derartigen Men nach den unter den preußischen Staatsbahnen getroffenen Vereinbarungen bahird) bewirkt, daß die nach dem Versammlungsort oder in der Richtung dahin und zwei' für preußische Staatsbahnstrecken gelösten Retourbillets auf der Rückseite mit einer entsprechenden Teetur versehen werden. Die Billets müssen vor der Rückfahrt bei der Met-Expedition zur Abstempelung vorgezeigt werden. Soweit directe Retourbillets naL) Offenbach nicht vorhanden sind und die Theilnehmer daher unterwegs weitere ^eiiourbillets gelöst haben, müssen die einen wie die anderen mit der Tectur beklebt iverden. Das Zugspersonal hat allgemeine Instruction, die mit einer solchen Tectur mliehenen Billets, deren Inhaber sich durch Mitgliedskarten oder sonstige Legitimation aus juiucifen haben, innerhalb der Giltigkeitsdauer anzuerkennen. Die Pfälzischen Eisenbahnen bewilligen im Einverständniß mit der Special- birection der Hessischen Ludwigsbahn eine Fahrtaxermäßigung in der Weise, daß an die durch Vorzeigung der Schützenkarte sich legitimirenden Schützen vom 28. d. M. ab cin fache mit dem Stationsstempel auf der Rückseite versehene Fahrbillete nach Frank- jurtt a. M. Hessische Ludwigsbahn verabfolgt werden, welche zur freien Rückfahrt in »bcn entsprechenden Zugs- und Wagenklassen bis einschließlich 5. Juli er. berechtigen. Tmi Zugspersonale ist nebst dem Billete auf Verlangen auch die Schützenkarte vor- zuzrigen. ________________________________________ Mstererarbeit J Loose Straßenhandarbeiten jjiumung der Wieseck Niumunz des Stadkring- 2»- •*; MW MM t. (gl* * Samstag den 4. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien des Feldwebel i. P. Johann Adam Herrmann Flur li/64,1 862 Meter Grabgarten Lappgarten am Wismarerweg, „ U/64,5 250 Meter Hofraithe das. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 29. Mai 1885. Großberzogliches Ortsgericht. 3990_____________Müller.__________ 4734 Mehrere Wagen Mist zu verkaufen. Zu "erfragen in der Exp- d. Bl. Schiff-nachrichten. Bremen, 24. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Werra, Capt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 14. Juni von Bremen und am 15. Juni von Southampton abgegangen war, ist heute 2 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 25. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Hermann, Eapt. H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. Juni von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore an- gekommen. __________________ Kirchliche Anzeigen der Stadt Giefle». Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 4. Sonntag nach Trinitatis, 28. Juni- Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 2‘/2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Katechismuslehre für die Mädchen, Vormittags 8 Uhr, in der Kirche, Pfarrer Schlosser. Die Pfarrgeschäste in der Woche vom 28. Juni bis 4. Juli besorgt Pfarrer Dingeldey. VIII. Verband-Schiessen des Badischen Landesschützenvereins, des Pfälzischen und Mittelrheinischen .Schützenbundes zu Offenbach a. M. vom 28. Juni bis s Juli dieses Jahres. Sonntag den 28. Juni, Vormittags 11 Uhr: 4732 um 1 Uhr: Bankett in der Festhalle: um 4 Uhr: Doppel-Concert und Beginn des Coneurrenz- GchießenS; hernach: Beginn deS allgemeinen Schießens. — Während der Woche: Sängerabende, Brillant-Feuerwerk, bengalische Beleuchtung, Fest-CommerS re. re. 4726 Prof. Dr. Heinrich Rumpf aus Frankfurt a. M. im Namen sämmtlicher Angehörigen. Allen Denjenigen, die bei der Krankheit und Beerdigung unseres lieben Bruders Dr. Christian Rumpf ihre gütige Theilnahme so reichlich bewährt haben, unseren aufrichtigen Dank. Giessen, den 26. Juni 1886. Frische große Aale, Seezunge«, Steinbutten, Hechte, 4744 Schleien, Forellen, Lebende Hummer, Feinste Matjesheringe, Prima Sardelle« k. rc. bei 21. Koch, Hamburger Mschtzandlung. Aermiettzungen. ~ 4736 Die seither von Herrn Dr. Schmitthenner benutzte 2. Etage (6 Zimmer nebst Zubehör) Eanzleiberg älr.3, ist per 1. September ober früher zu ver- miethen. Näheres bei L. W. Plant, Neustadt. 4737 Ein freundliches Logis, 4 Zim- mer nebst Zubehör, sofort zu vermiethrn. Näheres bei der Exped. b- Bl. 4728 Der zweite Stock in meinem Hause, Westanlage 7, mit Gartenanibeil unb Bleickplatz, an eine ruhige Familie zum 1. Oktober d. I. zu vermiethen. Aiegler, Bahnmeister 4729 Ein schönes Zimmer zu vrr- mietheu. Seltersweg 15. Vermischte Anzeigen. 4735 Ein kräftiger Junge als Hausbursche gesucht. Näheres in ber Expeb. b. Bl. Kalsrtgala auf der Lahn zu Bad Ems, veranstaltet zur Feier der Allerhöchsten Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers Sonntag den 28, Juni er., Nachmittags 4 Ihr. Nummerirte Plätze ä Mk. 3.— und reservirte Plätze ä Mk 1 — sind vom 27. Juni ab bei dem Hausmeister Herrn Bailly im Kursaal zu Ems zu haben.4724 Verein Amicitia. Sonntag den 2 8. J"uni 18 8 5: Tanzunterhaltung auf dem Mestphiilischen Hof. Anfang 4 Uhr. Der Borstand. Nichtmitglieder sind höflichst eingeladen._______________________________4729 Um vor Ende der Saison mein Lager in Damm-Sonnenschirmen noch mehr zu reduciren, gewähre ich von heute ab W 10 pCt. Rabatt auf die schon ohnehin billigst angefchriebenen Preise. M. Levi, 4738__________________Schirmfabriklager, SelterSweg 2S. Vorzügl. Exportbier aus der Brauerei Löschhorn'S Nachfolger in Frankfurt a. M., per Flasche 33 JPfg. frei in's Haus geliefert, empfiehlt J. H, Kiesselbach, 4372___________________Stadt Cassel._________ Das Bureau für Stellenvermittelung des Kausm. BereinS in Frankfurt a. Main (unter Patronat der Handelskammer) besetzte, vermöge seiner ausgedehnten Verbindungen, in den letzten 6 Jahren weit über 5000 Stetten. 4667 Freiw. Gail sche Feuerwehr. Samstag deu 27. Zuni, Abends punkt 8 Ahr: Ausserordentl. Generalversammlung im kleinen Saale des Cafs Leib. Tagesordnung: Bericht. Wahl eines Schriftführers.^ Nach der Versammlung: Abschiedsseier. 4671 (In Uniform.)_________________________ Der Borstand. Zurückgesetzte Nleiderstoste sowie Stoffreste stnd in meinem Laden zum Ausverkauf ausgelegt; ich empfehle solche zu außergewöhnlich billigen Preisen. 4727 J. Ch. Retter. Warme Bäder täglich geöffnet von Morgens 6 bis Abends 8 Uhr, Sonnlag» bis 1 Uhr Mittags. Sämmtliche Sabei'tracte, -Salze und Mutterlaugen sind in der Bade-Anstalt zu civilen Preisen zu haben, und werden auch außer derselben abgegeben. Alleinverkauf deS Werler Mutterlaugen. Bade- salzeS. Abonnements werden jederzeit angenommen. 4742 Andreas Euler. Wanzentod, Mottentod. Fllegentod, Mäusetod > rc. rc. zu haben in dem 4659 Drogengeschäft von Otto Schaaf, Seltersweg 39. 4611 Ein Saus mit Werkstatt und Nebengebäuden zu verkaufen. Näheres bei der Expedition dieses Blattes. | Gemüsepflaiytn bei C. Pietsch, Nahrungsberg. 4730 Ein solider, zuverlässiger Kutscher und ein ordentliche- HauSwädcheo werden gesucht. Hotel deutsches Hau», Ziegenhain, Hessen 4100 Eine Wohnung von 3 Zimmern nebst Zubehör wird von einer kleinen ruhigen Familie zu mamgem Preise alsbald zu miethen gciuan- Offerten mit Preisangabe ut\Ht Ekiffrc A. SQQ bes. dre Erp. d^W- ,, " versd. MWeisung - ünenlgelllicn Rebaction: A. Scheyba. — Druck unb Verlag ber Brühl'scben Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 »‘»«a*