Dienstag den 27. Januar Erscheint täglich mit Ausnahme dev VontagS. Vmreaur Echulstraße 7. , Sämmtliche Scheiben der Front der Westminster-Hall finb zerbrochen. Zwei Polizisten sind unerheblich verletzt. — Die Explosion im Parlaments * Gebäude, richtete bedeutenden Schaden in den Räumen des Hauses der Gemeinen und Den Vorzimmern nächst dem Stuhle des Sprechers an. Die Centralhalle, wo die Couloirs der beiden Kammern auslaufen, ist stark beschädigt. Ein Besucher der Westminster-Halle Deutschland. Darmstadt, 24. Januar. Das Grobherzogliche Regierungsblatt (Bei- läge Nr. ™JmQ$unö Grobh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. 2. Bekanntmachung deffelben Ministeriums, die von dem gerichtlichen Personal zu tragende AmlStracht betreffend. r.J 3, Bekanntmachung Grobherzoglicher General-AdMantur, bie Frecherruch PreiS vicrteljührlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch bic Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 l’L ». Weyherl'iche Eleonoren-Stiftung betreffend. 4 . Bekanntmachung Großh. Kreiramts Erbach, die Umlagen der G-m-mde Ober.Ftnkenbach für 1854/85 betreffend. 5 Bekanntmachung Grobh. KrevsamU Heppenheim, bie Vergütung, der Brandschäden in Affolterbach, Hammelebach, Mürlenbach und Sternbach betreffend. Aus Veranlassung der häufigen, in neuerer Zeit in Affolterbach, Hammelsbach , Mörlenbach und Steinbach zum Ausbruch gekommenen Brande und in Berücksichtigung der dieselben begleitenden Umstände, welche die Vermuthung rechffertiaen daß in diesen Orten entweder vorsätzliche Brandstiftungen m der Absicht durch die für den Brandschaden nach gesetzlicher Bestimmung au« der Brandverstchcrungikaffe zu zahlend- Entschädigung Vortheil zu ziehen, ftattfinben oder doch, vast daselbst eine mit den Interessen der Brandverächerungr-Anstalt unverträgliche Mrläsffgkeit in Bezug aus Feu-rig-fahr obwalle, hat Grotzh. Ministerium bce Innern unb bei Justiz durch Verfügung vom 26. November 1884 ,u Nr. M. I. 27,682 auf Grund de« Art. 23 pos. 1 und 2 be6 Ge-> setzc« vom 6. Juni 1853, bett, bie Versicherung ber Gebäude gegen Feuer«. gesahr und bie Vergütung ber Brandschäden, angeordnet, daß die vom Augenblick dieser Bekanntmachung an in Affolterbach, Hammelsbach, Mörlenbach und Steinbach entstehenden Brandschäden nur nach «erhältniß de« wahren W-rthe« der betroffenen Gebäude unmittelbar vor bem Brande vergütet, und bei den jährlichen Ausschlägen 5 Jahre lang die Verstcherungr-Kapitalien ber oben be> zeichneten Gemeinden in einem um ein Funslheil erhöhten Betrag in Rechnung gebracht werden sollen. G. Promotionen an Her Großh. LandeS-Uruversität Gießen. 7. Ordensverleihungen. 8. Namensveränderungen. 9. Aufgabe der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. 10. Militärdienstnachricht. (Schluß folgt). Darmstadt, 24. Jan. Bei der im Wahlbezirke Butzbach —Bad Nauheim stattgehabten Abgeordnetenwahl mußte der Stimmengleichheit wegen das Loos entscheiden und ging hiernach Dr. Vogt in Butzbach als Abgeordneter hervor. Da aber wesentliche Gesetzesverletzungen stattgehabt, insbesondere in Hoch-Weisel und Holzhausen Nichtwählbare zu Wahlmännern gewählt worden, ber Wahlmann von Nieder-Weisel gar nicht einmal hessischer Staatsbürger gewesen, sondern es erst jüngst geworden, in Butzbach die Wahlmännerwahl ver- fpätet bekannt gemacht worden, so beantragt der Ausschuß, die Wahl für ungiltig zu erklären, in den betr. Gemeinden neue Wahlmännerwahl anzuordnen und alsdann Die Neuwahl eines Abgeordneten anzuberaumen. Diese, wie noch andere Dorkommiffe bei der Wahl (affen so recht deutlich die Mängel der indirecten Wahlen erkennen und kaum begreifen, wie man sich noch für diesen Modus zu begeistern vermag. „ A- 6- ® ) . — Wie die „Frkftr. Ztg." aus zuverlässiger Quelle erfahrt, habe der hessische Bevollmächtigte beim Bundesrath auf ausdrücklichen Wunsch des Groß- hcrzogs die Instruction erhalten, dahin zu wirken, daß, wofern die Getreidezölle erhöht würden, der Bundesrath ermächtigt werde, in Fällen der Theuerung die Zolle unverzüglich zu ermäßigen, eventuell ganz aufzuheben. Verlin, 24. Januar. Der Kaiser hörte heute Vormittag Vorträge des Hofmarschalls Perponcher und des Generals Albedyll und empfing den Fürsten Dolgoruki, den Prinzen und die Prinzessin Albrecht. — Die Eisenbahn-Commission des Abgeordnetenhauses hat die Vorlagen über den Erwerb der Schleswig'schen Eisenbahn, der Eisenbahn von Enschede und der Braunschweigischen Bahn angenommen. An den Erwerb der letztgenannten Buhn knüpfte die Commission jedoch die Bedingung, daß ihr so bald als möglich der Kostenvoranschlag über den Bau der Eisenbahnlinie Braunschweig— Hlldesheim resp. Gifhorn zugehen solle. — In der Budget-Commiffion des Abgeordnetenhauses wurde das Extra - Ordinarium des Domänen-Etats, in welchem 600000 - wegvng vollständig sportan gekommen sei, erinnerte Abg. Richter daran, nachdem er die Unrichtigkeit der angeblichen Pariser Depeschen vom 15. December, Abends, «achwirS, daß gerade die nationalliberale Correspondenz dre Sache in Fluß ße» bracht habe. Abg. R'ckert wandte sich gegen Diejenigen, die durch ihr verleumderisches Treiben dev Anlaß zu jener Bewegung gegeben hatten, eine A:ußer->ng, die Abg. v. H.'llbo>f auf die conservattve Partei bezog und dagegen p oiestirte. Der Präsident belehrte ihn indessen sofort über das Irrtümliche dieser Auffassung. Gegenüber einer Atußerung auf der L'nken, über daS theilwelse beinahe zwangsweise Heranziehen zu der Unterzeichnung der ZustimmungSadrtffen, sprach Abgeordneter ». Köller seine Freude auS darüber, daß die Beamten so Patriot sch wären, ihre Unterschrift zu geben. DaS Land stehe nicht mehr hinter den Freisinnigen in Berlin, ihre Burg fange bereits an zu wuckeln. Sehr energisch sprach sich Abg. Windtborst auS, der sachlich auf diese Angelegen- hett eingehen will, wenn dieselbe wieder zur Beraihung stehen würbe. Heute beschränke er sich auf die Kundgabe seiner Ansicht daß die Majorität, die ein Gesetz oder einen Paragraphen beschlossen oder abgelehnt hat, keine beliebige Majorität, sondern die wirkliche Majorität deS Reiches sei. Der gemachte Versuch, der anscheinend wieder ausgenommen werden und fortges.tzt werden solle, das Volk gegen die Regierung aufzu- Hetzen, sei ein Verbrechen und ein revolutionäres Beginnen. Er werde sich nicht beirren lasten und den Beschluß erneuern. — fS tzuna vom 21. Januar ) Die heutige Sitzung des R.'ichStags bot das Bild einer mehr oder weniger akademischen Erörterung. ES standen nämlich die Etats der Zölle und Verbrauchssteuern zur Derathung, doch kämm bte Verhandlungen durch Men wegen deS preußischen Landtags spät angefitzlerr Beginn über die allgemeine Besprechung der PosiUon: Zölle und danach Tabakssteuer, nicht hinaus. Auf die Frage des Abg. Moller (bfr.) ob es wahr sei, daß die Regierung sich mit der Absicht trage, die Fässer, in denen Petroleum eingesührt wird, einer besonderen Verzollung zu unterwerfen, antwortet; StaatSsecceiär v. Burchard, daß solche Anträge allerdings an den BundeSrath gelaugt seien, ein Beschluß darüber jedoch noch nicht gefaßt sei: die Bedenken, die gegen die Verzollung als Boitcherwaaren geltend gemacht seien, halte er nicht für zutreffend. Auf einen Einwand, daß die Tara ja gesetzlich geregelt sei, c.klä te v. Burchard: Ein Cardinalgruudsatz sei, daß jede Maare dem Zoll nach Maßgabe ihrer VtschLffen, beit unterliege, deßhalb fönnc eS nicht unbenommen bleiben, speeielle Zölle von der Tara, wenn diese einen hervorragenden Bestandthell ausmacht, zu erheben. Die Behauptung deS Abg. Brömel, daß bte Erträgnisse deS Zolltarifs, mO Ausnahme des Tabaks, zurückgegangen seien, b.z^chncte der Herr Staatssecretär als unrichtig, man müsse doch zwischen Finanz-, Schutz» und gemischten Zöllen einen Unterschied machen. Die Abgeordneten Grad. Trmborn, Brömel führten noch eine ausgedehnte Diskussion Über den Werth der admission temporaire. Bei Becathung der Tabaksteuer, nn der sich die Abgeordneten Grad, Buhl, v Göler und Staatssecretär v. Burchard betheiltgen, wünsckt 21b;.. v. Göler eine Ec- böbung des Zolls, um dem TabakSbauer zu helfen; in oussührl cher Weise kritisirte er hierbei die hemmenden und peinlicken Controlmoßregern. Darin stimmte ihm Abg. Buhl bei, der außerdem die jetzige Bemessung der Steuercreditsristen bemängelte, weil dadurch der Tabaksdauer nicht die Chancen der Geschäftsentwickelung abwartcu könne, sondern zumeist zu einem übereilten Verkaufe gezwungen würde. Die Gefahr einer Steurrdcfraudation sei übrigens eine scbr geringe. Staatssecretär v. Burchard erklärte, daß die StaaiSregierung ein lebhaftes Jntereffe-daran habe, daß die Landwirthschasi bte richt'gm Einnahmequellen, erhalte. Abg. @rab (Elsässer) weist darauf hin, daß Frankreich aus dem Tabak drei- hund-rt Millionen, Deutschland nur 40 M ll'onen ziehe. Dje nächste Satzung findet am Montag statt, wo nach Berathung einiger EtaiS die heute abgebrochene Diskussion fortgesetzt werden soll. vermuthlichen Mörder die Gartenihür zuschlagen und davonlaufen. In dem ungewisse» L cht der wenigen GaSlat^rnrn konnte er jedoch nicht genau die G stchtSzüge d-S Flüchtlings erkennen und über denselben nur die brkannten, ziemlich allgemein gehaltenen Angaben machen. Dagegen Hal der Tapezterlehrlirig mit Bestimmtheit gssehen, w'.e der Daoonellenve dem G-Üveburgweg zul ef und in denselben in der R chtuvg nach dem Revterweg hin einbog. Hält man dies mit den Angaben des Droschkenkutschers jufomm.n, so ist kaum mehr zu b zweiftln, daß die von Beiden signal-.sirte» Personen identisch sind, und daß dann aller Wahrscheinlichkeit nach der in Hockenheim Verhaftete wirklich der Mörder ist. Frankfurt a. M., 24. Januar. Vor dem GefSngniß auf dem Klapperfeld, f« welchem der in Bockenheim Verhaft te, sowie ein in Mannheim ftstgtnommener angeblicher Complice sich befinden, ist der Vorsicht halber ein mil'türischcr Doppelposten aufgestellt wordm Die Leipziger .Jllustrirte Zeitung" bringt in ihrer dieSwöchentlichen Nummer ein wohlgelungenes Porträt deS ermordet:» Polizeiraths Dr. Rumpff sowie eine Biographie btffelbm. Berlin, 20. Januar. Utber einen Ueberfall. her kürzlich auf einen Beamte« auSgcführt wurde, gibt die „N.-Ztg.- fine eingehende Schilderung, der wir entnehme» daß brr Mißhandelte ein AmtsgerlchiSrath Paulitzky war, der ohne solle Veranlaffuna von einem rauflustigen Burschen, dem ihm vollständig unb.kannten 19jährigen Slern- metzg'ftllrn Sttiebel, Ab.'ndS auf der Straße in rohester Weise tnfulttrt und durch eine« Messerstich schwer verwundet wurde. Herr Amtsgerichtsrath P. hütet noch das Bett der THSter ist in Haft. Zwingenberg, 24. Januar. Der in Hockenheim verhaftete Verbrecher in welchem man den Mörder des Polizeiraths Rumpff in Frankfurt vermuthet, war, wie sich nach dem Bekanntserben von dessen Signalement herausstrllte, den Tag nach dem Morde Nachmittags hier. Ec gab sich, wie der „B. B." mittheilt, als Schuhmacher au?, was aber einem Meister, bei dem er um Arbeit vorsprach und bei dem er auch -iwas zu cflen erhielt, nicht glaubhaft erschien. Der gutgekleidete Handwerksbursche welcher dem Dial-ct noch in der Gegend von Berlin zu Hause ist, hatte an der linken Hand eine bedeutende Wunde. Von dem Meister befragt, wie er zu der bösen Hand gekommen, gab er an, daß sie ihm von einem Kollegen in der Herberge des Ab-nds vorher bei einem Raufhandel durch einen knorrigen Stock beigedracht worden sei Da die Wunde dem Meister aI6 etne gefährliche erschien, machte er ihn auf die schlimmeren Folgen aufmerksam und bestimmte ihn, -um Arzt zu gehen und sich verbinden zu lassen worauf er erwiderte, daß er diesen schon sprechen habe wollen, derselbe sei aber nickt zu Hause gewesen, und bat. sich bet ihm etwas aufhalten zu dürfen, dis der Arrt zurückg-kehrt sei, was ihm gestattet wurde. Der Aufenthalt war jedoch nur ein funet unb wurde während dessm von Diesem und Jenem gesprochen, u. A. auch von dem stattgefundenen Eidbeden in Spanien, wobei der Fremdling äußerte, daß eS aut wäre wenn bei uns auch einmal ein solches Erdbeben stotifinde und drückte sich mit C’-aff'm Worten gegen die reiche Leute aus. Von da aus begab er sich zum Arzt Herrn Dr. Weil, um sich verbinden zu lassen, wo er angab, er habe sich durch einen Fall die Verletzung -ugezogen. Er wurde verbunden und da er sich als geldarm auSaab schenkte ihm Herr Dr. Weil noch 20 Pfg. und entließ ihn. Herr Dr. Weil rose bet Schuhmacher Ftebrrling wußten von dem Frankfurter Attentat noch nichts' bis am Abcnd die Zeitungen das Signalement des Mörders brachten, da wurde man auf j^n n HandwerkSdmschen aufmerksam, nur die Statur konnte man nicht miteinander in (5,n- klang bringen. Die Zeitunaen bezeichneter! den Mö der als untersetzt, wäbrend der Hiergewesene eine schlanke Persönlichkeit ist Auf Veranlassung höherer Voftzeibebörd-'n fand durch die Bürgermeisterei bere is ein Vernehmen Derjenigen statt, welche mit dem in Red? stehenden HandwerkSburschen in Berührung standen. ., Cuecfborn. 21 Januar- Heute Mittag um 12 Uhr wurde allen Bewohner« die SchrcckenSkunde zu Tb^il, daß em-r ihrer geachtttften Mitbürger, % SLomv-rr in der Grube Hessensückerhsmmer den Erst!ckung?tod gesunden hat. Der Verunglückte, der erst tm 44- Lebensjahre stand, hat die Feldzüge von 1866 und 1870—71 mitgemacht. ®»nn« 24. ßanuar. Soeben g!ng die Schwurgerichtsverhanblung geacn Peter Dahlhaus-n au9 Vinxel, angeHagt deö Mordes der Ehckrou des Justizrath Carstanie« au« Köln zu Ende. Die Geschworenen sprachen bas Schuldig autz unb der Gericht«^? v'rurtbellte den Ang Repertsir der vereüntzkrr Ztaöttheater zu Armckstirt a. >. Opernhaus. ®ter.ßtßg ben 2/. Januar 1 Zum Geburtstage Mozarts, str-^tes — SÄÄ&ÄÄ' Ä5 (M=u®o:5^ebroto9)3a!,Uar: Troubadour. Freitag den 30. Januar geschlossen. ÖW» ®Of}fPieI beS Herrn P-r-ttt. $ie Sonntag ben 1. Februar: Mignon. . nr, Schauspielhaus. Dienstag den 27. Januar: Feen Hände Mittwoch den 28. Januar: Zum ersten Male wiederholt: Zenobia Donnerstag den 29. Januar geschloffen. 3 Oöta- » ,ben ^0. Januar: Der vornehme Schwiegersohn. AUrtwf* Man sucht einen Erzieher. 1 ,vLröui * Samstag den 31. Januar: Der Raub der Sabinerinnen Sonntag den 1. Februar: Die große Glocke. Kirchliche Anreigea der rcangtl Gemeinde. öÄ«Ä?;k""b'" ***** *»*< Theater. Eine Posse nach „berühmten Mustern" wird ^^unstag ben'27.* b M sehen und wenn wir erwägen welche großen Huldigungen in der vorigen Themersaison dem Millöcksr scheu „Bettelstudenten" zu Theil wurden und rot* das ^uBIirum in den polnischen Jungen verliebt war, so darf wohl angenommen werden düß auch der Berliner Junge feine Freunde findet. * Ein solcher ist es nämlich, der am Dienstag feinen Einzug bei un§ halten wird eingeführt durch Fräulein Barnow, welch» sich denselben dazu ausersehen hat daß er sV^lfn" m0Uten ""helfe, obgleich er selbst nur ein „Bettelstudent von Fräulein Barvow, deren Thätigkeit an unserer Bühn? an dieser Stell- Wn» ort ihre Würdigung fand unb die so manches köstliche Bild im Fache der fornifAm älten it. lieferte (mir erinnern nur an ihre Theudslind- in Dr. SBegpe) bat mit bet SBabl jener luft.gen Pos,e die Sorge übernommen, einmal ordentlich für Heiterkeit und frohe Stunden etwas zu thun und wünschen wir nur, daß ein recht ahlrelches Audi. torium di? Gelegenbest benutzt, um iückftg zu locken. * y ~a~UDt HandeL BerEehr. Grünberg, 24. Januar. (Fruchtpreise.) Wei-en 1710 Kann « ißnn Gersie JL 14.90, Hafer „K 14.00, Erbsen 16.00, Linsen JL 16.00 Lein j?00 0n Samen JL 00.00, Kartoffeln 0.00, Wicken 0.00. n 00-00' - .>r$r Dn4nfu-L2r4' 2°uuar. Aus dem heutigen Markt kostete der Eentner Inen 2.0o—2.2o, Eier das Hundert JL 6.50—9 00 2Butf?r Qualität Jl. 0.90, 2. Qualität 1.10, Kartoffeln per Eentner 200-300 Koylrabr u—0 $ pr- St-, Erbsen 100 Kg. 25-00—30.00 utt, Rothkraut pr St 12 Poularden 0-0, Huhn^L 1.Ö0-2.&), 1 Ente JL 2.00-3 50, 140 fiot Hahn 1.90-2.50, Gans JL 6-10.00, Welsche JL 5.00-10.00 40-60 Holzversteigerung in brr sürlU. ?0brrförftrrtt Lich. Montag den 2. Februar, von Morgens 10 Uhr an, sollen im „Fuchsstrauch" zunächst der Oberheff Eisenbahn versteigert werden: Scheith Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Buchen 50 84 42 2660 Eichen 64 90 73 1250 Hierunter 34 Rm- (KichenWerk- scheitholz und 1700 Buchen-Durch- sorstungS-Wellen. Sich, am 26. Januar 1885. 587 Wimme nauer, Forstrath. Holzverfteigerung iin Gemeindemald Uieder-Bessingen Freitag den 30 Januar er., Bormittags 10 Uhr. 47 Eichcn-Stämme von 20—30 Ctm. Durchm, bis 8 Mir. Länge, 57 Fichten-Stämme von 16—41 Ctm. Durchm., bis 16 Mtr. Länge, 7 Hainbuchen-Stämme von 15—29 Ctm. Durchm., bis 7 Mtr, Länge, 5 Linden- und 2 Birken-Stämme, 43 Rmtr. Eicheu-^nüppel, 7 „ Nadel-Knüppel, 105 „ Eichen- u. Buchen-Neisholz, 33 „ Nadel-Neisholz, 33 „ Eichen-Stöcke, 14 „ Nadel-Stöcke. Der Anfang ist im Distrikt Sendkopf. Nieder-Besstngen, 25. Januar 1885. Gr. Bürgermeisterei Nieder-Besstngen. Horst. 585 KeilzeOotenes. Canadiache Prolifie-Gerste das auSgezeicknetste, was bisher an Gerste gezüchtet wurde; sie ist sehr robust, gegen nasses und kaltes Wetter nicht empfindlich und gedeiht auf jedem Gerstenboden. Ihre hervorragenden Eigenschaften qualificiren ne zur Brauergerste 1. Ranges. Sic bringt einen um ’,3 größeren Ertrag wie jede andere Gerstensorte, mährend zur Aussaat 14 weniger verwandl werden muß. Originalsack i 100 Kilo 80 Mark, 1 Kilo 1 Mart 80 Ps incl. Sack franco nack allen Lahn- rcfp. Poststationen gegen 'Nachnahme oder nach Einsendunb des Betrages. Die erste Sendung trifft Ende Januar ein und erbitten wir Bestellungen frühzeitig. Illustr Katalog gratis und iranco. Berger & Co., Samenhandlung KStzschendroda-Dresden llwjuliiis vorzüglicher Burgunderwein pr Nasche incl. Glas M. 120 bei Abnahnu von 12 Flaschen JL 1.10 " " n *4 „ „ 1.— empstehlt 578 Carl SchwaaBi’s DriicalL Isen Handlung. ÜXT Syrenenduft Neues, überraschend schönes Parfum ans den Blüthen des Nädelchen- Ov.cr Flieder- bauiues de^ülirt Vorräthig & Fl. M. 1 —. M 1 25 und M. 1.5t) bei 57lJ Carl Schvvanb. Bettfederu, Daunen und Rosshaare in vorzügl. Qualitäten. Anfertigung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung. 225 S. Weimersheim Nachfolger. Allgemeiner Anzeiger. 500 Mark Belohnung sind demjenigen durch den hiesigen Stadtvorstand zugesichert, welcher den Urheber einer der in den letzten Jahren dahier vorgekommenen Brandstiftungen so zu bezeichnen vermag, daß derselbe gerichtlich zur Strafe gezogen werden kann. Desgleichen werden noch weitere 100 JL Belohnung von dem durch genannte Brandstiftungen schon zweimal geschädigten „Karl Heller" dahier zugesichert. Lich, den 23. Januar 1885. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lich. ____________________________Walz._________________________575 HalMMigenuiMn in Grafischer Oberforsterci Laubach. Versteigert werden: I. Montag den 2. Februar l. I. bei Freienseen in den Districten : 1) Kreu-seenerberg: 200 rm Buchen-Scheüholz. 570 rm -Stammprügel, 82 rm -Stöcke, 159 rm -Astreiser, 530 rm -Ctammreiser in Schichten; 2) Eichel garten: 216 rm Buchen - Scheit - und Stammprügelholz, 20 rm -Stöcke, 41 rm -Astreiser, 7 rm Lärchenstangen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr bei der Lödsacksmühle. Das Holz vom Eichelgarten kommt Nachmittags aus der Schreinersmühle zum Äusgebote und ist vorher einzusehen. II« Donnerstag den 5. Februar d. I.: 1) im Eichberg bei Laubach: 250 rm Buchcn-Scheitholz, 150 rm -Prügel, 50 rm -Stöcke und 100 rm -Astreiser; 2) in den Anlagen bei der Friedrichshütte: 6 Pappel-Stammabschnitte von 26 — 64 cm Durchmesser und bis zu 14 in Länge, 2 Fichtenstämme — 0,65 cbm, verschiedenes Obstbaum- und Pappel- Brennholz. ■ 3) im Sichern und in der Silbach unvorgezeigt: 24 rm abständiges Scheit- und Prügelholz, sowie die Kohlr.-ise'r abtheilungLweise. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr auf. der Chaussee beim Lauterbachswäldchen. Laubach, den 21. Januar 1885. 576 Gräfliche Forstverwaltung. Orts-Krernkenktrsse Gießen. Eü wird hiermit zur Kenntniß der Betheiligten gebracht, das; Herr Dr. Klein hier, Asterweg, im P et ri'schen Hause, Ecke der Schillerstraße, zum Arzt der hiesigen Ortskrankenkasse bestellt ist. Rechnungsführer der Kaffe ist Bürgermeisterei-Gehülfe Carl Ritzel hier; dessen Bureaustunden zu mündlichen An- und Abmeldungen sind auf Mittwoch und Samörag Nachmittag von 1 bis 2 Uhr und zur Auszahlung der Unterstützungen auf Samstag Nachmittag von 5 dis 6 Uhr, in dem Bureau Großherzoglicher Bürgermeisterei, festgesetzt. Zum Kassenboten ist Schuhmacher Philipp Reitz II. ernannt, welcher zur Erhebung der Beiträge und Quittirung derselben mittelst Stempelmarken ermächtigt ist. Die Arbeitgeber sind nach $ 49 des Gesetzes über die Krankenversicherung der Arbeiter verpflichtet, den Ab- und Zugang ihrer der Ortskrankenkasse beitrittspflichtigen Personen binnen 3 Tagen bei dem Rechnungsführer anzumclden. Gießen, den 24. Januar 1885. 551 Zer Uorfland öcr Grts-Krankcnllafle Gießen. Zur Ball-Saison empfiehlt in größter Auswahl: Blumen, Spitzen, (extra breite Vvlantspitzen), Schärpenbänder, ganz neu in allen Breiten, Strümpfe und Handschuhe in allen Farben. Robert Haas, 167 Seltersweg 18. ” KMINkltzM— Gon heute ob befindet fich mein Geschäftsloeal $0x3©« Bauen Nr. 12 im «Hanse des Herrn Metzgcrmeifiers ^Ludwig Firr„ Gissten, 17. Januar 1883. 426 Gustav Kautz. 573 Ein junges ÄradÄcn, am liebsten 1 vom Lande, welches gute Zeugnisse besitzt, I gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl- | Itf 99 hat die beiden gestickten K41. && Lecken gewannen- 598 J. H. Fuhr Sonnenstrape 25 empfiehlt in ganz neuer Sendung üaiucn-ii.hinderkrageD, Rüschen, weiß und farbig, owie eine Parthie Rüschen - Reste von 5 H an, farbige Bonden, farbige Wollspitzen re. zu den billigsten Preisen. 596 Hamburger .ftfdjljanbliing. Heute sowie folgende Tage: frischer Rheinsalm, „ Steinbutt, „ Seezungen, „ Zander, ,, Karpfen, „ (S abltau, „ Schollen, grüne Häringe, 2000 Ffd. lebend Irische Schellfisehe. .^iollmopS, Sardinen, Eaviar, Sardellen k. ?c. empfiehlt 592 A. Koch. Mst. am. Dampfiipsel» $fb. so a „ Apfclspaltcn Türk. Pflaumen ,. 25,. sst ao» „ Sultan „ 40 „ gesch Birnen .. 65 „ Vambcrger Brüncllcn .. 65 „ sfl. ital „ 90 „ offerirt 514 S. Eleoffer. ollwaaren als: Tücher, Caputzen u. Handschuhe verkaufe, um damit zu räumen, bedeutend unter Preis. 87 A. Fangmanu, Kirchenplatz. Feinste Cigarren, Cigarretten u. Cigarrettentabak etnpfiehlt billigst 65 C. Roth. Briketts per Centner 80 Pfg., sowie kleingemachtes Brennholz empfiehlt die Holzh andlung 437 S. Katzenstein. 554 Ungefähr 25 neue Pferde- unb^ Vügelteppiche sind billig abzugrben be K^Grüncbaum, 4L0nnenstraße 5. Empfehle eine neue Sendung 83er Rheinwein, pr. Schovpen 40 Pfg, über die Straße 35 Pfg. Für Reinheit wird garantirt. Ph. 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Nähere Auskunft ertheilt Herr Kaufmann Karl Schulze, Neuen Baue 17. Mit dem heutigen Tage verlegte ich das seither von mir am hiesigen Platze betriebene Geschäft unter derselben Firma nach j D 580 Leipzig, Saiomonstr. Nr. 22. Gießen, den 24. Januar 1884. _____J. B. Spiegel, Lehrlings - Gesuch. Für ein hiesiges größeres Detail - Geschäft wird für Osiern ein junger Mann mit den nöthigen Borkenntniffen in die Lehre gesucht. 577 Wo? sagt die Gxp. d. Bl. Für mein Glas-, Porzellan- u. Alfenide- waaren - Versandgeschäft suche ich einen Provisionsreisenden, der in anderen Artikeln bereits mit Hoteliers, Restaurateuren und Privaten arbeitet. Als Spe- cialität führe ich die als die am praktischsten und haltbarsten anerkannten amerik. gcpr. Eckenseidel mit Neusilberbeschlag. Gotha. Eduard Georges, 582 Herzoglicher Hoflieferant. 591 Gestern, Sonntag, auf der Woog eine große Koralle, in Gold gefaßt, verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen Belohnung Bleichstraße 12, parterre, abzugeben. 495 Ein Kohlen-en-xros-Geschäft sucht für G i e ß e n und Umgegend einen fleißigen und zuverlässigen gut empfohlenen Agesßteaa. Offerten unter K. 100 an die Exp. d. Bl- □□□□ooaooo W3 zu seinem 22. Wiegenfest ein 8 unter a o ü o o o von der Bachgasse schallendes, nach der Vorstadt hallendes und q zum Fieser hinrollendes Hoch. O Wieseck, 26. Januar 1885. § 594 Unserm Freund H, Sp. Garantie ™ ohne Hungerkur, ohne Störung der Berufsthätigkeit etc. etc. Näheres gegen 30 H Postmarken. Dr. Hartmann, Berlin 8 7 Prinzenstrasse 47. Heilung öaooogsööciüaooooaoo 590 Für eine kl- Familie wird in der Nähe der Stadt eine Wohnung von 4 Zimmern gesucht. Näheres in der Exped- d> Bl. -Verein. Der II. Vortrag findet nicht heute, sondern Dienstag den 3. Febrnur und zw ar nicht um 8, sondern um 7 Uhr statt. [58Q________________Der VorKand. Gießener Ruder - GeseilßiM. Grosses allgemeines Eistet auf dem Woog Dienstag den 27. Januar unter Mitwirkung der ganzen Kapelle deS II. Großh. Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 116. Entröe 20 Psg , ohne der Wohlthätigkeit Schranken zu setzen. Beginn V26 Uhr. Der Vorstand. Reinertrag zum Besten hiesiger Stadtarmen. PROGRAMM. Ein Lehrling gesucht von Herm. Koch, Schreiner. 1. Beleuchtung der Eisbahn. 2. Allgemeines Corsolaufen. 3. 6 Uhr: Preis-Wettlaufen. Anmeldungen hierzu bis 5 Uhr bei unserem Vereinsdiener am Boothaus. 5. Präcis 7 Uhr: Allgem. Quadrille. 6. „ 7 V3 Uhr: Großer Geisterzug. 7. Bengalische Beleuchtung der Lahn. 8. Preisvertheilung. 4. Präcis 6V2 Uhr: Allgem.Polonaise. NB. Im Interesse der Verschönerung dieses Festes werden sämmtliche Teilnehmer gebeten, sich mit Lampions zu versehen, welche an der Eisbahn zu haben sind. 597 an. MW Lma Grün, geb. Ockel, Gießen, den 26. Januar 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. Heinrich Grün und Marie Etein Danksagung. Für die vielen Beweise der Theilnahme bei dem Verluste unseres unvergeßlichen Gatten, Sohnes und Bruders IConrad Leib zu Krofdorf, insbesondere den Mitgliedern der Hülfökasse „Concordia", deren 2. Präsident der Verewigte war, sowie dem Personal der Brüh loschen Druckerei, welches sich vollständig an der Beerdigung betheiligte, sprechen hierdurch unseren herzlichsten Dank aus. Krofdorf, den 26. Januar 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. Toves-Anzeige. Statt jeder besonderen Mittheilung zeigen allen Verwandten, Freunden und Bekannten den plötzlichen Tod unserer theuren Gattin, Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Die Beerdigung findet Dienstag den 27. Januar, Nachmittags i1/2 Uhr, vom Sterbehause, Neustadt 31, aus statt. 589 Avis für lamm. Den verehrten Damen Gießens und Umgegend mache ich hiermit bekannt, daß ich einen laufenden Damenschneider - Cursus (Clemm'sche Methode, Dresdener Akademie) eröffnet habe und garantire, daß die Schülerinnen nach beendetem Cursus Damen- und Kinderkleider, Paletots rc. nach wechselnder Mode, gut sitzend und selbstständig anfertigen können. Hochachtungsvollst Lina Meister, Grünberger-Straße 30. Es werden Costüme, Mäntel, Schlafröcke rc. zum Selbstverfertigen bei mir zugeschnitten und eingerichtet; auch werden Costüme rc. bei reellen und billigsten Preisen angefertigt. 463 Der Transport von Möbeln wird unter Garantie bestens und billigst besorgt von H. Weidenhaus, 595 Wallthorstraße 13. Stadt-Theater Dienstag den 27. Januar 1888. Außer Abonnement. Benefiz für Fräulein Toni Barnow. Der Bettelstudent von Berlin. Große Posse mit Gesang in 5 Bildern von Dr. Braun und Busse. (Im Ostend-Theater in Berlin bereits über 200 mal zur Aufführung gelangt.) Anfang 7Va Uhr. Das Nähere die Zettel. Zu dieser Vorstellung ladet höflichst ein Toni Barnow. Redaction: A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) in Gießen.