Giesseo. X ila ®‘/a Ühr, 1 M Heilanden »i)or ^J-A.lttülhr 116 Wchln (Orgd). ^°r und im und«« e Kurten bei 5®' ßwien beim Sitigtae «»de. IM U ehe: sigattia Ende 6V2 Uhr ; bei den1 Here heilmh« bei dein Nigers MitbtM' 2155 4,« Rx. 72 Er-ftss Blatt. Donnerstag den 26. März I§8S Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ■ ÖMtrenttt Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». ajsxsatn Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn» Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Betreffende Den Nemonte-Ankauf pro 1885. Bekanntmachung. Zum Ankauf von Nemonten im Alter von vorzugsweise 3 und ausnahmsweise 4 für dieses Jahr nachstehende Märkte anberaumt worden und zwar Morgens 8 Uhr am: 30. Juni in Alsfeld, 8. Juli /, Nidda, 27. „ „ Butzbach, 28. „ „ Nieder-Wöllstadt, 29. „ „ Groß-Bieberau, Jahren sind int Bereich des in 24. August 25. „ 26. 27. „ Großherzogthums Hessen-Darmstadt Lampertheim, Bickenbach, Gernsheim, Groß-Gerau. Die von der Nenlonte-Ankaufs-Commission erkauften Pserde werden zur Stelle abgenonunen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, tvelche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer (Köpper), welche sich innerhalb der ersten 28 Tage nach bem Eintreffen im Depot mit diesem Fehler behaftet zeigen. Pferde, welche den Verkäufern nicht eigenthümlich gehören oder durch einen nicht legitimirten Bevollmächtigen der Commission vorgestellt werden, sind wom Kauf ausgeschlossen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einen Kopshalter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen starken hänfenen Stricken ohne besondere Vergütrmg mitzugeben. Um Ue Abstammung der vorgesührten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst nütgebracht werden, auch werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu coupiren oder übermäßig zu verkürzen. , c r Berlin, den 26. Februar 1885. Königl. Preußisches Kriegs-Mrnisterium, Abtheilung sür das Remonte-Wesen. Freiherr von Troschke. Graf von Klinkowstroem. Darmstadt, 24. März. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen heute eine Deputation der Ersten Kammer Der Landstände, bestehend aus Sr. Erl. dem Grafen Schlitz, genannt v. Görtz, Sr. Durchl. dem Fürsten zu Men- 'ourg-Büdingen, Sr. Durchl. dem Fürsten zu Isenburg-Birstein, Sr. Erl. dem Grafen zu Erbach-Schönberg, Sr. Erl. dem Grafen zu Solms-Laubach, sowie dem Frhrn. Wamboldt von Umstadt; Se. EU. dem Grafen zu Erbach-Erbach; eine Deputation der Zweiten Kammer der Stände, bestehend aus den Herren Kugler, Wolfskehl, Oberlandes-Gerichtsrath Heinzerling und Oberamtsrichter Arnold; den Hofceremonienmeister v. Werner, den Oberstallmeister Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau; den Oberhofprediger Bender. Darmstadt, 24. März. Die von der Zweiten Kammer der Stände Se. Königl. Hoheit dem Großherzog anläßlich des Ablebens Ihrer König!. Hoheit der Prinzessin Karl überreichte Adresse lautet: Allerdurchlauchtigster Großherzog! Allergnädigster Großherzog und Herr! Ew. Königl. Hoheit haben den Ständen Kenntniß zu geben geruht, daß es dem Allmächtigen in seinem unerforschlichen Rathschluffe gefallen hat, am 21. d. Mts. Ew. Königl. Hoheit Mutter, die Durchlauchtigste Frau Elisabeth Marie Karoline Victorie, Prinzessin von Hessen und bei Rhein, geborene Prinzessin von Preußen, Königl. Hoheit, in die Ewigkeit abzuberufen. Dte Zweite Kammer hat von dieser schmerzlichen Kunde mit tiefster Be- trübniß Kenntniß genommen und säumt nicht, diesem Gefühle, sowie dem des innigsten Beileids gegenüber Ew. Königl. Hoheit und dem ganzen Durchlauchtigsten Großh. Hause den wärmsten Ausdruck zu geben. Wie Ew. Königl. Hoheit in der hochverehrten Verblichenen den Heimgang der innigst geliebten Mutter beklagen, so betrauert das Volk in derselben den Verlust einer Fürstlichen Frau, welche als Vorbild ächter weiblicher Tugenden das Schöne und Edle zu fördern unausgesetzt bestrebt war und durch selbstlose aufopferungsvolle Hingabe an Werke der Wohlthätigkeit sich ein dauerndes Denkmal in den Herzen der Bevölkerung gegründet hat. Möge das Bewußtsein von der" Hochachtung und Liebe, welche der Hohen Verlebten allseitig folgen, Ew. Königl. Hoheit und Allerhöchstdessen Familie einen Trost bei dieser schweren Prüfung gewähren! Mit dem Ausdruck lebhaftesten Dankes sür die erneuerte Versicherung Landessürstlicher Huld und Gnade verharrt in tiefster Ehrfurcht Ew. Königl. Hoheit Allerunterthänigst treugehorsamste Zweite Kammer der Stände. Darmstadt, den 23. März 1885. —1. Darmstadt, 23. März. (Zweite Kammer der Landstände.j Der Präsident eröffnet die Sitzung m t der Msttheilung, daß bte Betleidsadresse Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog heute Morgen vom Bureau überreicht worven sei. Die Beisetzung Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Karl findet morgen Vormittag 8 Uhr statt. Man schritt nunmehr zur Berathung über die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, den Gesetzentwurf, die Wsttwen- und Watsenkasse der Volksschullehrer, insbesondere die Höhe der Pensionen und der jährlichen Beiträge betreffend. Nach kurzer Diskussion wird die Gesetzesvorlage in der Fassung der Regierung einstimmig angenommen, also die Größe der Pensionen der Wittwen und Waisen von Volksschullehrern wird auf 450 JL jährlich festgesetzt. Ferner habe jeder zur Thetl- nähme an der Schullehrer - Wittwen- und Wmsenanstalt berechtigte und verpflichtete Lehrer an die Kasse dieser Anstalt einen jährlichen Beitrag von 42 zu leisten. DaS Gesetz tritt mit dem 1. April 1885 in Kraft. Es folgte nun die Berathung und Abstimmung über die Recommuuicationen der 1. Kammer, über die von dem Abg. Theobald Bericht erstattet wurde. Bet Haupt- abthetlung l, «Lasten und Abgänge", Kap. 1, hatte die 2. Kammer seiner Zeit die Frage, „will die Kammer, nach dem Anträge der Majorität des Ausschusses, Großh. Regierung wiederholt um eine Gesetzesvorlage wegen Beseitigung der bestehenden Steuerfreiheit der Pfarr- und Schulbesoldungsgüter ersuchen?" bejaht. Die 1. Kammer war diesem Beschluß nicht betgetreten und beschloß nun die 2. Kammer, auf dem früheren Beschluffe zu beharren. In gleicher Weise beharrte die 2. Kammer auf den früheren Beschlüssen 1) bet Kap. 16, „Oberrechnungskammer", nämlich unter Absetzung der Mehrsorderung für den Präsidenten, den Secretär und den Dirigenten der Just ficatur, 183,650 «X zu bewilligen ; 2) bet Kap. 27, „Geusdarmerfi", räml ch 1000 ön dem Gehalt des Corps-Cowmandems, 200^L an dem Gehalt detz 1. Districts-Cowmandeurs abzusetzen und somit 343,800 Jt. darunter den Gehalt des CorpS-Commandems nur für den dermaltgen Inhaber, zu bewilligen; 3) bet Kap. 34, „Katholische Kirche", nämlich die angefottverlen 108,102 «M. mit der Beschränkung zu bewilligen daß die für den Bischof zu STOÄtt und für den Erzbischof zu Freiburg sttpulirten Beträge nur daun zur Auszahlung kommen, wenn diese Stellen wieder besetzt find; 4) bet Kap. 58, „Landgestüt", nämlich unter Abstrich von 300 JL für die Secretartats- und ReMraturgeschäfte, 115,560 zu bewilligen; 5) bei Kap 65, „Bergwesen", nämlich 29,033 JL. zu bewilligen, bte Anstellung des Assistenten bet der geologischen Anstalt mit StaarSdiener- qual'tät nicht zu genehmigen, die Regierung zu ersuchen, das Personal der oberen Bergbehörde zu verringern; schließlich 6) bet Kap 57, „Für die Landwtrthschaft und die Förderung der Bodenmelioration", bezüglich des beschlossenen Ersuchens, die Bureav- beamten bet den Centralstellen für die Landwrrthschaft und für die Gewerbe, den Cal- culator- und Bureaubeomten, zugleich technischen Assistenten bet der Aichungstnspectron, sowte die Secretäre an der Landesuniverfität und an der technischen Hochschule, den Revisionsbeamten nach ihrer Anciennetät tm Dienste so vollständig emzureihen, daß auch für diese Beamten io Zukunft tm Hauptvoranschlog immer nur der DurschntttS- gehalt von 2500 (2100 Minimal- und 3300 JL. Maximalgehalt) eingestellt erscheint. Die übrigen Dissense wurden erledigt, indem die 2. Kammer ihre früheren Beschlüsse fallen ließ und den Beschlüssen 1. Kammer bettrat. Also 1) bet Kap. 15, „CabinetSdirection", wird die Regierungsvorlage, den seitherigen Gehalt oeS Sccretärs des CabtnetS von 2200 JL auf 3000 M zu erhöhen und zwar aus dem seitherigen CanzleikostewAoersum von 1750 Jl. genehmigt; desgleichen 2) bet Kap. 16, „Ober» Rechnungökammer", Frage 2. Es wird also an Besoldungen für die 5 Ober-Rech- vungSräthe die angeforderte Summe von jährlich 27,500 X für die Finanzpertode 1885 -88 bewilligt. Desgleichen 3) bet Kap. 35, „Landesumversität". Es wird also bte Erhöhung des Functionsgehaltes deS Kanzlers um 310 JL 29 H jährlich genehmigt. Desgleichen 4) bet Kap. 67, „Centralstellen für die Lanoesstattsttk". Es wird also die Besoldung des Secretärs von 3300 Jt auf 3800 JL erhöht werden. In außerordentlicher NachmittagSsitzung wird die Berathung über die Recow- municotwnen erster Kammer fortgesetzt werden. Berlin, 24. März. Die V-rsammlung des Reichstages dauerte heute kaum 2 Stunden, denn die Beschlußunfähtgkeit bereitete demselben ein jäheS Ende. Die dritte Berathung des Gesetzes, betreffend bte Ergänzung des Retchsbeamten- gesetzes wurde auf einen aus dem Hause geäußerten Wunsch von der Tagesordnung abgesetzt, danach in dritter Berathung das Gesetz, welches Seefahrzeugen, die nicht zur Gattung der Kauffahrteischiffe gehören, die Führung der Reichsflagge gestattet, angenommen. Ferner genehmigte das Haus in dritter Lesung die allgemeine Rechnung über den ReichshauShalt für das EtatSjahr 1880/81 mit dem gelegentlich der zmeiten Berathung angenommenen Vorbehalte, daß tn den erörterten Fällen bet der Militärverwaltung Zahlungen ohne daS Vorhandensetn einer Verbtndlichke.t der Reichsrasse In der danach folgenden Berathung des Zolltarifs standen die nicht besonders genannten Erzruanisse des Bergbaues zur Bermhung, für bte bte Derbünbeten gierungen einen Zoll nickt vorgefchlagen haben. Die „Freie "'iribschastltche Vereinigung beantragt tndkssen für Cichorien einen Zoll von 1 JL pro 100 Kilo, ein..n Zomatz, unter dem, wie von den Gegnern desselben ausgeführt wurde, gerade und die ärmeren und ärmsten Klaffen der Bevölkerung zu ttiden haben würde. Deutschland^ fabricirt kein genügendes Quantum dieses Artikels und würde, ®en” uicht dem Monopol Magdeburgs velfallen will, ausschließlich auf d^n Bezug aus Holland und Belgien angewiesen sein, wo jetzt bereits in der Voraussicht der Einführung dieses Zolls in Deutschland eine erhebliche Preissteigerung einsetreten sei. In diesem Stadium der Verhandlungen beantragte der Abg. Fr ege, welcher Mitglied her freien Vereinigung ist und bei der heutigen schwachen Befitzung des Hauses es nicht auf eine zufällige Entschetdung ankommen lasten wollte, die Vertagung des HauseS^^ mm hierüber stellte sich die Beschluhunfähigkeit des Plenums heraus, so daß bte Berathungen gesckäftSordnungsmaßig abgebrochen werden mußten. Die nächste Sitzung des Reichstages findet DlMstag den 14. Aprrl statt. Die Löber-Straße, einreihig, vom LnbwigS-Platze bis zur Bleich-Straße. Die Ludwigs-Straße von der L'ebig-Straße bi6 zur Wllhelm-Straße. Die Schütze-Straße von der Rodhetmer- ditz zur nächsten Qucr-Sttaße. 8 2. Bezüglich dec übrigen im Stabtbaup( Är Oßerten, ve 'NiivrrWn ÄM längstens Lamstag de Nachnittac tin;ureichen slnd. Weitere Auskunj lauauffeherSentz Gießen, den 24. Der soll f I ntrb «• uldW%c als DU e»1 r, kirolat r n ane M" -1'4 TSttren. DU er nillluMt l Er s Br. med. »•* “'m1“ \0-l Telegraphische Depeschen. Wolff's tclegr. Eorrespondenz - Bureau. Berlin, 24. März. Am Schlüsse der Sitzung des ComitL's für die Bismarck- Ehrengabe theilte der Herzog von Ratibor mit daß Seine Majestät der Kaiser, denen Genehmigung die Annahme der Ehrengabe Seitens des Reichskanzlers umersteht, über den Plan der Verwendung die größefte Befriedigung ausgesprochen habe. Dl«: Ueber- reichung der Urkunden soll durch die Mitglieder des geschattstuhrenden Ausfchunes om ^ubiläumstage erfolgen. Das (Sentralcomite der Bismarck-Spende hat zum Ankauf des Stammgutes Schönhausen 1,150,000 Anzahlung bestimmt und die übrigen Fonds zur freien Verfügung des Reichskanzlers für öffentliche Zwecke gestellt. — Der „Reichsanzeigcr" veröffentlicht einen kaiserlichen Erlaß an den Reichskanzler, worin der Kaiser für die ihm aus allen Theilen des Reiches, von Gemeinden, Korporationen, Vereinen, Anstalten, Festversammlungen, einzelnen Perfonen ohne Unterschied des Ranges und Standes, ohne Rücksicht aus religiöses Bekenntnis;, politische Meinung, selbst vom Auslande her zugegangenen freudigen Glückwünsche zu seinem Geburtstage seinen aufrichtigen Dank ausspricht. — Wie der „Nerchsanzerger ferner meldet, sprach der Kaiser durch Minister Maybach allen beim Rcttungswerk in der Grube Eamphausen Bctheiligten für ihre Hingebung und musterhafte Haltung seine allerhöchste Anerkennung aus und bewilligte zur augenblicklichen Linderung der Roth eine Beihülfc von 3000 für die Hinterbliebenen der Verunglückten ans seiner Privatschatulle.^^ ^I^ichsanzeiger" veröffentlicht, hat die französische Regierung neuerdings mitgetheilt, daß sie Blei als Kriegscontrebande behandelt. Paris, 24. März. Das Gelbbuch enthalt eine Depesche Granville s vvm 21. d. M-, worin er eine Kundgebung des britischen Gesandten Parkes in Peking constatirt, welche eine irrthümliche Auffassung von dem Proteste Englands betrests der Frage, Reis als Kriegseontrebande anzusehen, geben und China zum Widerstand reuen konnte. Frankreich reclamirte deshalb- Granville desavouirte Parkes, welcher überdies China an- zeigte, daß Englands Protest keinen thätlichen Widerstand bei der Beschlagnahme von Reisschisfsladungen involvire, daß jede Beschlagnahme vorbehaltlich weiterer diplomatischer Action dem Prisenaerichtshofe unterworfen werde. Die Depesche Ichueßt mit dem Ausdruck der Freundschaft für Frankreich und dem Wunsch eines baldigen Friedens. — Die Regierung forderte im Einvernehmen mit den übrigen Machten Spanien und Holland auf, an der Suezcanal-Conferenz theilzunehmen. Spanien und Holland hatten wegen ihrer Interessen im Orient um Zulassung zur Conserenz nachgesucht. fcoiiOon, 24. März. (Telegramm des „Reuter'ichen Bureaus aus Suakim von heule): Faggiali, der hervorragendste Chef in dem Heere Osman Digma'S, ist in dem am Sonntag stattgehabten Kampfe gefallen. — Der Bau der Eisenbahn schreitet fort, dieselbe ist bereits bis zum englischen Lager hergestellt. Madrid, 24. März. Nach aus Tanger emgegangenen Meldungen sind die Differenzen zwischen der Regierung der nordameritanischen Union und dem Sultan von Marokko beigelegt, der Sultan hat dem Verlangen der Vereinigten Staaten stattqegeben und die verhaftet gewesenen amerikanischen Staatsangehöri» gen in Freiheit gesetzt. Petersburg, 24. März. Aus Anlaß des Geburtstages des deutschen Kaisers gab der deutsche Botschafter v. Schweinitz gestern ein großes diplomarisches Galadiner von etwa 40 Personen, darunter der Minister des Auswärtigen, v. Giers, mit seiner Gemahlin, sowie sämmtliche hiesige Botschafter und Gesandten mit ihren Gemahlinnen. London, 24. März. Nach der letzten der Regierung au8 Suak.rn zugegangenen Devcsche betrugen die Verluste der Engländer tn dem Gefecht vom 22. ds. Mts. 6 Offic-ere und 66 Mann Tobte, 6 Officiere und 115 Mann Verwundete und einige Vermißte. unterlaufe sagte Gladstone: Die Antwort Rußlands auf die Mit- tbetluna Granville's vorn 16. ds Müji# Afghanistans ist noch nicht eingetroffm und eö ist kein Grund, zu glauben, daß ein unnötiger Verzug ftatifindet. Die Antwort wird die Frage zum Auötrag dringen, ob die Unterhandlungen in London erfolgen oder ob eine vorläufige Untersuchung an Ort und Stell- und eine Erwägung durch die Grenzcomm ssion. w e England etz wünsche, ftattsinden soll. Er glaubt nicht, daß t5 erforderlich fe>, noch vor den Osterferien eine nähere (Siflärung abzugeben. Fitzmau- rice tbetlt mit, bte Suezcanal - Commission würde sich am 30. Mürz versammeln. Albley erklärt, ßabuan fei nickt an die Nordborneo-Compagnie abgetreten. — Oberhaus. Granville constatirt, Waddington habe gestern auf das Formellste erklärt, die Behandlung der neutralen Schiffe in den chinesischen Gewässern sei für alle Nationalitäten eine gleichmäßige.______________________________ Lokales. Vermischte-. Friedberg, 20. März. Auf dem nahen Wartberge bei Friedberg ist schon wieder ein Allemannengrab zu Tage gekommen. Da dasselbe nur 9o Cm. tief war, konnte e« mit großer Sorgfalt apfgedeckt werden. Da« Skelett wurde fast vollständig erhalten erst tm freien Felde, bann in einem langen Kasten die Knochen nach ihrer Reihenfolge auSgelegt. Hunderte von Personen sah man nach dem Fundorte wandern nm dasselbe in Augenschein zu nehmen, welches einen kräftigen Allemannen verräth. Die Beigaben waren eine größere 165 Mm. wette Urne, deren Verzierung in einer oben um den Bauch deS Gefäße« berumlaufenden Rethe von vierfpetchtg eingedrückten Rädchen besteht. Der kohlenstoffhaltige Thon berfclben »st raub, stark mit Quarzkörnchen vermischt und ohne Anwendung der Töpferscheibe verarbeitet. Sie stand dicht wider dem inneren Theil der Fußsohle M Skeletts. Bei der Urne lag ein Eisen- messer. dessen Stiel noch tbdlmeife erhalten ist. Zwischen bin oberen Schrnkelknochen fand sich der zweiseitige Beinkamm. d.fsen bdbe Klammern durch je zwri einfache Langtzfurckenstriche verziert sind. Unter dem os eacrum lag quer ein zweites und am dem Unken Beckenknochen ein langes drittes Effenmiffer mit der Spitze nach oben. In der G-gend des Leibes fanden sich noch eine Eisenfcknallk, ein Beinknopf, sechs Feuere steine, ein Feuerstahl und ein römisches Broncemünzchen, auf dessen AoerS ein jagend« liier Kopf mit Diadem. Lübeck, 19. März. Ein grauenhafter Raubmord ist am letzten Samstag Mittag in der Nähe des Dorfes Gudow bei Ratzeburg auSgeführt worden. Zwei Handwerk«, burschen pafftrten gegen Mittag deS genannten Tage« Gudow. Der eine, ein toeftmieb, grüßte daS Handwerk bei einem dortigen Meister, wobei letzterer zufällig deme.kte, daß der Geselle ttne nicht unbedeutende Summe Geldes bei sich führte. Die Reste, gefShrten kehrten noch tm W.rthshauS ein, trark.n ein Glas Bier und begaben sich darauf weiter auf die Landstraße nach Mölln. Bet der ersten Biegung deS Wege« veranlaßt- der Gefährte den Schmied, sich zu lagern, überfiel ibn dann plötzlich von hinten und z-rfchmettelte ihm mit einem großen Stein b e Schläfe. Der Schmied, em großer starker Mann raffte sich wieder auf und rang m t feinem Mörder, der ihm tndeß mit einem Messer da« Gesicht zerfleischte, bis er zufammenbrack. Nachdem der Räuber sein Opfer getobtet zu haben glaubte, schleifte er eS btt den Füßen quer über hie Straße tn ein Tannengestrüpp, wo er ben Unglücklichen beraubte unb liegen ließ. Der Thäter ging bann ruhig auf der Landstraße wettrr b.5 an ben etwa 15 TI nuten von der Mordstätte entfernt liegenden Wasserkrug, wo er einen großen Theil M erbeuteten Geldes verpraßte. Später ließ er sich von einem Bauern für / JC na® Büchen fahren DaS unglückliche Opfer der rucklosen Thal war inzwischen zu sich gekommen unb auS dem Gestrüpp an ben Weg gekrochen, wo eS indeß kraftlos zo- fammendrach. Ein vorüderfahrenber Bauer sah c nen Mensckcn liegen, rief ihn an, erhielt keine Antwort und fuhr weiter, um indeß später mit Nachbarn zurückzukehren unb nöthigenfalls Hülfe zu bringen. Nun fanb man aber den Ärmsten nicht mehr. Er war weiter gekrochen und mußte tn Folge besten die Nacht unter TodeSquale,i tn Regen unb Kälte tm Freien zubrivgeu. Erst Sonntag Mo. gen entdeckte man ihn, zwar noch lebenb, aber verscheidend, ehe der herbeigerufene Arzt erschien Dn Ermordete wie der Mörder sollen Polen sein, ersterer em fleißiger, ordentlicher Mensch, der ben Lohn seines Fleißig, feine Ersparnisse, bet sick führte. Der Raubmörder ist noch nicht ergriffen, man oermuibet, baß er sich nach Hamburg begeben bat — Dem Raubmord ist e n zweiter Mord tn hiesiger Gegend am Dienstag dieser Woche gefolgt. Der Holländer Dietz unb der Knecht Pantau trafen AbevdS in einer Wirthschaft tn Schwartau zusamrnrn. Hier wurde beim Trinken unb Erzählen Dietz der sonst ein ruhiger Mensch war, unausgesetzt cehänselt und aufgezogen, so daß der Wirth fick schließlich genöthigt sah, die Gäste aufzufordern, daS Local zu vnlasten. Dietz und Pantau machten sich bann gemeinschaftlich auf den Weg nach Rmseseld. WaS unter» wegS vorgefallen, ist noch in Dunkel gehüllt. Morgend 3 Uhr kam Pantau ganz verstört in bad Haus deS Holländers Buhrmann in Rensefeld, begehrte von btefem einen Stock, um sich gegen Angreifer auf der Landstraße zu wehren, nahm aber gleichzeitig noch eine eiserne Kohlenschaufel unb stürmte binauS. Buhrmann. der ihm nach- fltnp, sah bann, wie er einen Menschen an ben B-tnen auf bet Landstraße umher» schleppte, unb bet näherer Untersuchung gewahrte er, daß Pantau sich mit der Leiche deS Holländers Dietz beschäftigte. Ein schnell herbeigeholter Srzt konnte nur den Tod d-S Dictz feststellen. Nicht weit vom Thatort entfernt, fanb man eine Latte, welche ©luifpuren und Hnore zeigte unb mit welcher sonach wohl tte Mordthat auSgefühN ist. Als Thätcr ist Pantau. ein noch junger Mensch von erst 22 Jahr n, verhaftet - Eine schreckliche Blutthat wird b?m „Lodz ZagebL* mitgttheilt Am oer- ! gangenen Freitag befand sich der B-fitzer der ungefähr ei e Stunde von Podeb ce ent- j feinten Malier Wassermühle, Namens Thorn in gksckSftlickrn angdegm^dtrn in Lodz. AIS er spät in der Nacht nach Haufe kam unb bte Thür f-tner Wohnstube 6ff ietf, bot i sich ihm ein fchrcckl'chcr Anblick- Wohin er bl ckte, sah er weiter mdjtfl alb tölut uvv Leichen. Seine Frau, nur Jtmber, Dienstmädchen, Knecht unb Müllergrsell^n, an Ganz'n zehn Personen, waren ermordet worben. Nur ein einziges, lebendes Wei-n entbeefte Thorn in feiner Mühle und zwar einen fremden Hund, und dieser führte die Entblckung her schänblich-'n Mörder herbei. Der Müller sandte nämlich lo.ort In das ! benachbart: Städtchen um Polizei, welche auch in kurzer Zeit unb zwar zu Piero« ! erschien. Nun wurde der Hund, ben b e Räuber vergeffen hotten, loSgelaffen unb bt« Verfolger zu Pferde schlugen sofort benfelben $ßeg ein. 3u t«m .. ! Dorf« Sworowa machte et bet bem Haufe eines ziemlich angefehenen ManneS v unb als nun die Polizeibeamten den zu Haufe Nnwefend-n fragten, ob der Hund fern 6fgcnt6um fet. gefianb er. waitfdjtlnU» in her Meinung, e« sei schon MeS trüben sofort seine M'ischul» an dem Verbrechen ein und gab auch gleich die Namen fetter aeiteren zehn Sompt cen an. Tie Räuber oetübten ble Thai um 04> tn teri einer Summe von 7000 Rubel ,u setzen we che Thorn am 1.^Juli aus ,ette^Hypoi^ abzahlen sollle und welche si« schon im Hause »erwuiheten. Samrntliche Mordgeseuer ' sind verhaftet. G. Gießen, 25. März. sSterblichkeit tn Gießen.j Die Sterblichkeit war wahrend der Woche vom 15. bis 21. März wieder eine hohe, eS waren im Ganzen 15 Todesfälle zu verzeichnen, davon 6 bei Kindern, 9 bet Erwachsenen- Ein Kind von wenig Tagen starb an angeborener Schwäche, von 5 Kindern zwischen dem 2. unb 10. Lebensjahre erlagen 2, welche von auswärtigen Orten hierher gebracht worden waren, der Diphtherie, eins der häutigen Bräune, eins starb an Gehirnentzündung, eins an Tuberculose deS GehirnS. Bet den erwackfenen Personen wurde -welmal Lungenentzündung, je einmal Lungenschwindsucht, Tuberculose der Gedärme, Leberkrebs, Nierenentzündung, Gehirnerweichung, organische Herzkrankoett alS TodeSunacke angegeben. Ein Mann, der durch einen unglücklichen Zufall einen Bruch der Wirbelfäule erlttten, starb in Folge dieser Verletzung. _ ior n . , £. .. m Gießen, 25. März. sEntwurs zum Ortsbaustatut für die Pto- Olnji|luV®runbabeS Art*2*der allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881 unb b(r SS 3—9 der Verordnung über Ausführung derselben vom l.Iebruar 1882 ist durch Beschluß der Stadtverorbneten-Versammlung vom 19. März 1885 mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums deS Innern und der Justiz vom . . ten.....zu No. M d. I. u. d. I nachstehendes Ortsbaustatut errichtet worden. 3« Art. 4 u. 10 der allgemeinen Bauordnung. S 1. Die Grenzen der Bebauung find durch den Stadtdauvlan angegeben, welcher' auf dem Stadtbauamt in den GeschäftSstunden zur Emficht offen liegt. Alle bereits mtt vollständiger Pflasterung ober Chaufsi ung, Wafferabführung unb Beleuchtung versehenen Straßen sinb an unb für sich alS eröffnet zu betrachten. Von den nur theilweife ober noch gar nicht fahrbar hergerichteten Straßen sind vorläufig zum Bebauen vorgesehen: Die Ostanlage, einreihig, mit Vorgärten von mindestens 7,50 m Breite. Die Westanlage, theilweife m't Vorga-ten, deren Breite tn jedem Falle durch den Stadtvorstand bestimmt wird. Die Norbanlagc, von der Marburger Straße bi§ zur Sckottstraße ohne Vorgärten, von her Schottstratze bis zur Ederstraßr mit 5 m breiten Vorgärten, von der Ederstraße bis zur Dammstraße ohne Vorgärten unb von der Dammstraße bis zur Neustadt mtt ober ohne Vorgärten, in j bem Falle nach bem Ermessm des Stadt- vorstandeS. Die Steinstraße von der Edcr- bis zur Schott-Sttaße. Die Damm-Straße von ber Norbanlage bis zur Stcin-Straße. Die Schiller-Straße von ber Nord-Anlage dis zur Steinstraße. Die Sckoit-Straße. Die Allce-Straße, einre.hig, von der Frankfurter- biS zur Bahnhof-Straße. Die Wiefen-Straß,.'. Die Wolf-Straße. Di- B'smarck-Straße von der Ludwigs-Straße bis zur nächsten Quer-Straße. Die Göthe-Straße von der Süd-Anlage di8 zur Quer-Straße; dieselbe soll übrigens bis zur Wieseck auf 12 50 m erweitert werden. Die Bleich-Straße von ber Süd-Anlage bis zur Quer-^traße. Die Liebig-Straße, mtt beiderseits 5m breiten Vorgärten, von der Frankfurter- Straße in östlicher Richtung bis zur Quer-Straße. Die Wilhelm-Straße, mit beibetfeit8 wenigstens 8,50 m breiten Vorgärten, von dem Lethgesterner Weg bis zur LudwigS Straße. Hulzvech den i üon Vormittaq. wdffl m Lützels Neils der e ® Wliume - 33 - »Sh '^.Dornet«» „ ®.r ^echieWM ~ L__Sas_® . Wd ft« »en 3, ^atthir Kusi 'mLWä Carl Steinberger. verkauft 1600.— cX n werden- 2189 n 116 ii Rm. Eichen-Scheit, Knüppel, 1900 Gnauth. 2181 55 ii Stockholz, Für die kommenden Feiertage 470 Nadelreisstangen — 2,67 offerire !f 17 00 »3E2- 2166 Baumann. 2178] Nachhilfestunden werden er- 2174 26 15 ii // 6 170 705 70 500 725.— 2009.12 210.26 1! II II II II n ii ii ii ii fi n ii ii n ii if ff ft ii n H II II II 4) 5) I. (£(., IL Cl., III. Cl., IV. Cl , Ctm. Durchmesser, von 6 bis Mir. Länge, Rin. n ii u n Reiser ii ir Leopold Oppenheimer, Friedberg i- H 6) 7) 8) 9) 10) if) Holz-Versteigerung. Mittwoch den 1. April sollen im Langsdorfer Gemeinde- Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Spitze des Dünsberges. Von 10 Uhr ab wird die Versteigerung auf dem neuen Wege im Saurüsselschlag und von 12 Uhr ab im Schmit- tenberg fortgesetzt. Kaufliebhaber wollen das Holz vordem Termine sich ansehen. Forsthaus S:rupbach, 24. März 1885. Der Königliche Oberförster. Erd arbeiten Maurerarbeiten (ohne Materialien) Steinhauerarbeiten bei Friedberg Ist f^on ! nur 95 Cm. tief wor, wurde fast vollstänch )te Knochen nach Ihm sem Fundorte roanbern !N Bemannen vmU -n Verzierung In etnn terspetchlg eMgedrü<Ü!n cruh, stark mit QlllNj- :beitit Sie stand dl-l er Urne lag ein Eroberen Schenkelkno^ durch je zwei eins-- itt ein zweites Btiiff der Spitze na(6M Bckkoopi, sechs ssm Apers tin jugiü- Robert Stuhl, Neustadt 23. Samstag, den 28. I. Mts. Vormittag- 11 Vr Ul>r sollen die durch die Stadt von Herrn Grubendirector V a n s a erworbenen Nebengebäude an Ort und Stelle (Nord-Anlage 41) auf den Abbruch versteigert werden- 2185 Gießen, den 25. März 1885. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Vergebung von Bauurbeiten. längstens _w Samstag den 4. April, Nachmittags 2 Uhr, ernzureichen sind. Weitere Auskunft ertherlt Bezrrks- bauaufseher Senßfelder in Gießen. Gießen, den 24. März 1885. Der Kreisingenieur. 4153.56 1902.18 2139.22 1216.93 437.50 423.— 432.— 126.01 — Eitting Bull, der Indianerhäuptling, welcher den Amerikanern s. Z. viel zu schaffen machte, ehe er gefangen genommen wurde, wird düsen Sommer nach Berlin kommen, bezettel von einer Häuptllngstochter, zwei anderen Jndianerinmn, zwe. «rindern und fünf Krügern, tm Gar.zm ein Trupp von elf eckten Rothgauten. Dtt (Zchthe t soll durch zahlreiche Zeugnisse verschiedener amerikanischer Behörden bekundet werden. Siltivg Bull, dec noch immer Gefangener der amerikanischen Regieruna ist, weilt zur Z-U tn Ornahr, in ter Nahe der Black H'lls (Sckwarzen Berge) in W-st- ame'lika. Ec wird u. a vier WigwamS, CanoeS, Tomahawks, sowie zahlreiche andere Jagd- und KriegSgeräthe nach Europa mttbrtngen. Die Rothhäute werde» ihre europäische Wanderung in Berlin beginnen. * Bon einem sonderbaren Heiligen im Staate Georgia weiß ein amerikanisches Blatt zu erzählen. Derselbe verlor im SecefsioaSkriege fein Vermögen und that ein Gelübde, daß er nie wieder in einem Hause schlaft» und nie wieder eine andere Zette lesen werde als die Bibel. Er hat bis jetzt E gen sinn genug besessen, sein Gelübde zu halten, strolcht tm Staate umher, hat nichts als seine Kochgrräthfchasten und in einem Blrchkast n eine Bibel bet fick, lebt von den Früchten und Wurzeln deS Waldes und kleinen Thteren. die er in Schlingen fängt, bettelt aber auck, wenn die Ausbeute der Jagd schlecht Ist. Er schläft, wo ihn gerade die Dunkelheit überrascht, im Freien, von wilden Thüren hat er nichts zu fürchten, er ist zu schmutzig. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr am Heuweg. Langsdorf, den 24. März 1885. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. 2175 „ Reiser III. Ct., Buchen-Scheit, Holzversteigerung in der Königlichen Oberförsterei Strupbach. (Förster Gutzmann zu Forsthaus Bieber.) Montag den 13. April er. sollen in den Distrikten Nr. 27 und 28 Schmittenberg, Nr. 34 Saurüsselschlag, Nr. 36 und 37 Dünsbergs- kopf, Nr. 37 e Schulborn, Nr. 39 Schluft, Nr. 41 Hute, Nr. 32 Neu- haag, Nr. 33 Vorderer Eulenkopf und Nr. 29 Vöswiesenwäldchen öffentlich 28 1 1 23 11 37 85 144 107 59 640 2085 10 77 2 25 15 3 89 15 3 36 33 2205 150 ohne Zoll Blüthenmehl, pr. Pfund 19 Pfg Holzversteigerung. Dienstag den 31. ds. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab, werden im Lützellindener Markwald, diesseits der Eisenbahn, ausgeboten: 29 Nadelstämme — 5,75 Festm., 7 Nadelderbstangen — 0,32 Festm-, in 25 Pfund-Säckchen. Bei 200 Pfund billiger. 2128 Ij. Süss, Bahnhofstraße 60. Versteigerung. Dienstag den 31. März, Vormittags 10 Uhr anfnnßenb, läßt die Unterzeichnete vollständiges Knfsrwerkzcng, eine Parthie ausgehanenes Daubholz, ca. 8 Raummeter Küferholz, wwie Lasier, Wasch- und Badebülten, Zuber rc. versteigern. 2i/b I. Arnold Wwe., Aftenveg 23. Kunft-Prrli-Hrft. Nach Berliner Vorschrift zubereitet/ für gut anerkannt, empfiehlt in kleinen Quantitäten, wie im Pfund 2040 Martin Lenz. Brodlieferurrg für das Provinstalsrrrsthaus dahirr. Für das Provinzialarresthaus dahier und das mit solchen! verbundene Hastlocal soll die Lieferung des Brodes für die Zeit vom 1. April 1885 bis dahin 1886 im Submissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum 30. l. Mts. verschlossen und mit bezüglicher Aufschrift versehen bei dem Unterzeichneten einzureichen. Die Bedingungen können täglich aus der Canzlei der Staatsanwaltschaft (Justizgebäude, Zimmer Nr. 44) eingesehen IrjjhrosenKartoffein 50 Kilo JA 3.— incl- Sack liefert Gebr. Kaffee pr. Pfund 100, 120, 140 160 unb 180 Pfg empfiehlt in bekannten guten Qualitäten Zusammenkunft bei der Sandgrube. Gr. Rechtennach, 24. März 1885. 2164 Das Bürgermeister-Amt. wald versteigert werden: Kiefern-Stämme von 16 bis Die nachstehenden, zum Rohbau eines neuen Schulhaufes in Wiese ck erforderlichen Lieferungen und Arbeiten sollen im Wege schriftlicher Submission vergeben werden: 1) Lieferung von Feldbrandsteinen 2) desgl. von Kalk 3) Eisenlieferung versteigert werden: Sick. Eichenstämme mit 26 km, Seltene Gelegenheit! Am 1. April 1885 gelangen 170 Raab Grazer Serienloose zur Ziehung. Diesen 170 Loosen muffen unfehlbar 170 Gewinne zufallen und zwar ö. W. st-67,500, 9000, 2700 re- Der niedrigste Gewinn ist ö- W- fl- 150. Wir haben wenige dieser Loose zum Verkauf und geben solche nach Vorauskürzung des kleinsten Gewinnes ä ,x 1060, fialbe * <24 530, /« 265. V,o ä 106, V20 * A 53, V-io * A 27 ab. Pläne, Listen und Auskunft gratis im Bankgeschäft von Moriz Stiebet Söhne, Frankmrt a. M- -162' Hambuchen-Nutzholz, Buchen-Scheitholz, „ Knüppel, Eichen- u. Kiefern-Knüppel, Eichen-, Kiefern- u. Fichten- Reifer, Eichen- u. Kiefern-Stockholz. Gießen, am 25. März 1885. Der Erste Staatsanwalt bei Großh. Landgericht der Provinz Oberhessen. Zimmermann. 1964 Ein Lehrling mit guten Sckul- j 2i/öj wciutui kenntnissen gesucht. G. C. Spruck. I theilt. Näheres rn der Exped. d- Bl- «« SÄ.«*, 10 tan ™ an bk Stabt ttg. seitens der Stabt ■njeitben Glnndbrflhci Del.e.r Monate nach er, ' f?Lba8 Qn sie ab= Endstücke iuiüiiabliti. "rechnet sich bet pro KlttelpreiS, der bann zu vergüten ist. Rm- Nadel-Scheitholz, „ „ Knüppel, „ „ Stöcke, Nadel-Wellen, Dörner-Wellen- ßantöUS > b(n^ l ft',6 J tert*' st Ä 3«6tl=f: v e Ä! 1A ä «f»r tii ! yit "iMtlnst-»,,«!- ■ hotten ™aLrib r h gW™ ft(b Zinunerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Schlosserarbeiten Schreinerarbeiten 12) Weißbinderarbeilen Kostenvoranschlag, Pläne und Bedingungen sind auf Großh. Bürgermeisterei Wies eck einzusehen, wohm auch die Offerten, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis 9?,sSttci( rSS? W n, Zaiel HanbvttkS- Dn mr, an mt wW Wft Ä Mr. Dir W Bin und begabE N Biegung des W l ihn bann plötzlich ij ifSfe. Der Schucks einem Mdn, d»ip imdrach- Nachdem jti ben Nßeu,qm A beranbte Mb Uff» ;n den etwa 15 MM -'7L"Z chi un/r.Ifhe(fte man . ‘SkS r« d'Lma-M ) ®gla0 (in 3'S, wn * b,t W * A. Hollerhoff Söhne MTo‘"‘ zu äußerst billigen Preisen und in geschmackvoller Auswahl: für die Saison, als: Besatzartikel, Knöpfe, Schürzen, vlt. Ii Strümpfe, Torfetten, Cravatterr re. re. « Ahornstantm „ 0,08 „ Aspenstainm „ 0,55 „ Nadelholzstämme 3,77 „ Nadelholzstangen I.—III Cl. Compantoffel K i< lobtet durchHteppter Filzoohle (O M. 4S/., in. imit. Lolten (Syphilis) nach < ig«ner Metb--dn bprecliotundeu 10—1 nnd 3- b, Stiftel, sfe «2 (. Am--wäre, ''-'--llirh Weichholz-Knüppel, „ Reiser III. Cl-, „ IV. et, Nadelholz-Knüppel, ,, Reiser III. Cl. u. . IV. Cl. Literarisches. — Znm Bismarck - Jubiläum. Unter den vielen literarischen und künstlerischen Proouctm anlätzlich dis Bismarck-Jubiläums darf als originell auch eine gelungene Composillon von Otto Fuchs, betitelt „Bismarck-Marsch" erwähnt werden. D-e Musik dieses Marsches Ist eine durckaus gefällige und charakteristische und das Trio begleitet auch ein sehr zeitgemäßer Ernst tm Scherz enthaltender Text von Eugen Leuenderg. Dieser in C- A Koch'S Verlag in Leipzig erschienene „Bismarck - Marsch" ist zum Preise von 60 in allen Buchhandlungen vorräthfg. Für die in der Grube „Camphausen" Verunglückten gingen ferner bei unS ein»: Ferd. Burk 20 JL, Bautz. Lollar 3 JL. Lollar 1 J4. G. B- 2 JL, C- M- 0,50 rna—'»1M am—b—mimm—» Sonntag den 28. März wird in der Stadtkirche Altkutholischer Gottesdienst gehalten werden. Aeikgeöotenes. Rosen hoch- und niederstämmig, in nur feinsten Sorten empfiehlt 2167 ___________Gärtner Schau«. 2183 Mehrere Wagen guten Kuhmist Soeben erschien: Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. IS 2161 Putz- und Modewaaren l. SLLINGEB. MtoWlS ZI WSWK ZI. PH I 21h) Grosse Auswahl ! Reelle Bedienung 1 WM 1376 Geld ®puH Englische Souvereigns 4 Dollars in Gold Ludwigsstraße ■'•>7. arbeit gesucht. '-tone MS B E LT RA NSPO R.T HauptorteS 2172 Ein braves Mädchen von 16 bis 18 Jahren auf 1. April für Haus- 16 16 A 18-01 16—0* 46-0 75-0) 56—01 21—<0 Alles Nähere Morgen. Marktstrasse 32 im Laden Durch persönlichen Einkauf in den größten Fabriken meiner Branche bin ich in bet Lage ganz außer gewöhnlich billig verkaufen zu können und zeige hiermit den Eingang sämmtlicher NruhtttrN für die Der w Beilage „Gv Der Al lipnnenten, wer Den sei! »j >m n. ü« Wir bi vollzählig! Sren Wermiethungen. 2184 Ein Logis zu vermieden bei Schreiner Hetz, Kaplansgasse. Saison an. Die flusflrffmig pariser ÜriginalMoVell-We öeginnt am 29. März. Als besonders billig empfehle ich eine Parthie Damen-Strohhüte in nur neuen Formen und Farben zu 80 Pfg., Eapot Hüte 60 Pfg., Knaben- und Mädchen-Hüte von 75 Pfg. an, Große Auswahl in garnirten Damen Hüten von 3.50 Mk. an, Trauer Hüte von 3 Mk. an, Blumen, Federn, Spitzen, Sammte, Agraffen in reicher Auswahl, Brautkränze und Schleier. fgry Puizniaciieriiiiieai haben Preisermässigung. ^3? 6*“1’ im Restaurant Schnell. Tagesordnung: 1) Bericht über den Verein, Gau urb Kreis. 2) Rechnungsvorlage und Decharge-Ertheilung. 3) VI. allgemeines deutsches Turnfest. Der Vorstand. Als Mitglied obiger Gesellschaft empfehle ich mich bei Umzügen jeder Art und nach jeder Richtung unter Zusicherung prompter und billiger Bedienung. IMu Müller, Giessen, Löwengasse. Vorläufige Anzeige hes Stidjfifdjen Strumpfnmiiren - Ausverkaufs Mei» Ausverkauf bemnnt heute Donnerstag, den 20. März 20-Francs-Stücke . . do. in 1 a Redactiou: A. ScL ey da. — Druck und Berlag bcr Br üdl''cken Druckerei fF r. Ebr. Vi etiär) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 2 Blätter und 1 Beilage. Turnverein Glessen. Montag den 30. März er., Abends 8'/r Uhr: ordentliche Haugi Versammlung 2179 Ein junges Mädchen sucht in einem Geschäft eine Stelle als Verkäuferin. Die besten Zeugnisse stehen zu Diensten. Offerten beliebe man sub 8. H. »6 an die Erped. d. Bl. zu r ich te n.__ Maschi ne nst r icke re i von Carl Pietsch IL Anfertigung aller 2Irlcn Strümpfe, Socken, Beinlängen, Zacken, Kniewärmer, Damenwesten, wollener ». baumwollener Herren • Unterhosen, Damen- und Mädchen-UnterrScke. Anftricken von Strümpfen und Socken.___________________________ 2177 Ein erfahrenes Dienstmädchen auf Ostern, evenl. auf Johanni gesucht. Frau Amtsrichter Stammler. GESELLSCHAFT. Ufoftg Vertrej eiC ic Vbhatdr's Jlioben=<9f6um Herausgegeben von Brigitta fllocbfeldeu. Hrst 12. Frühjahr- und Lommermoden 1885. Mit 488 Original-Illustrationen nebst Angabe bei jeder Abbildung des Maßes und des nothwendigen Stoffes. Preis 2 JL, franko per Post 2 X 20 H. Zur Stur unb die eiugetrete Ariihitag jeit sein men, herzlich wen Vtyntiwwi - bifit, unb ob öas Schluß der Sesfion znff genommen hat, N die positiven ldriis lassen, so hc Illem charakterisittl regiernng, zu dm ttichlich Leranlassn Die öertd kennen, daß dies 8ui emsprechendm das deutsche V Sailer zu ehren. .. . Di- „Ultt. * M der Bel Mch roorben, n» “ dai GM dl “®. Wfa Semen Wen Mn m anwtnbung dich । mit J’ Di! s «tÄ“A «IMa J® * &Ä M S?B?" «ü* ’a ®«rben *4iN* ^°AdZL° '? “w die »^r S SD), Wermischte Anzeigen. 2186 Samstag den 14. d. Mts. ist in meinem Laden ein schwarzgefärbtes ILck« chen liegen geblieben. Dasselbe kann gegen Erstattung der Einrückungsgebühi in Empf. gen, werd. K. Keil, Lederbdlr 2182 Meinen 2lcker i Baumstück), 4- Klafter haltend, der Haas'fchen Kolk brennerei gegenüber gelegen, bin iefa Willens, auf 6 Jahre zu verpachten. _____3. Schaum. 2171 Ein kräftiger Junge in die LW gesucht von (£br. Zimmer, Kupferschmur 2170 Ein geb. Mädchen sucht Stell zur Stühe der Hausfrau oder Haus Halterin. Näheres in der Erped. b- Bl. Englische Souvereigns . 20 Russische Imperiales . . 16 Ducote n ......' *3 Verlag von Franz Ebhardt, Berlin, W., 52, Behreustratze 2165 Ein Stübchen zu vermiethen- _______________Kleine Mühlgosse 3. 2187 Zwei ineinander gehende fein möblirte Zimmer, bei (Stage, Grünbergerstraße, in der Nähe des Ludwigs- platzes, preiswürdig zu vermiethen. Nähere Auskunft Kreuz 6, im Laden. 2173 Ein schön möblirtes Zimmer für einen Einjährigen zu vermiethen. _________Steinstrabe 52. 1177 Parterre-Wohnung, 8 Zimmer, Zubehör und alle Bequemlichkeiten, per Mai zu vermiethen. H. Becker, Süd-Anlage 7. 2188_________________________________ Feuerfeste Geldschränke Schmiedeeisen u.Stahl- panzer, Kassen in jeder | Möbelform, Geldschränkchen, Kassetten, Sicherheitsverschlüsse aller Art, sowie Anfertigung aller in das Schlosserfach einschlagenden Arbeiten liefert in streng reeller Aus- - führung. 2160 Friede. Krogwann Wallthorstraße 17. Billige Preise! Verkäuferin der Manufsrturwsaren brunch e wird pr. 1. April in ein frequentes Geschäft gesucht. Offerten unter a 161o9 an die Annonc.-Erped- von D. ^renz in Mainz._________________£1^ Kapitalausleihung. IllOtt Mark liegen in hiesiger Kirchenkasse zum Ausleihen bereit. 216J Lang-Göns. Dr. Strack, Pfarrer.